Abel Besitz GmbH & Co. KG
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Richard Adolf Heidenecker seit 12.1.2012 | Geschäftsführer |
Hermann Abel seit 2.11.2007 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Abel Service GmbHEigenbeteiligung | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Abel Service GmbHEngelsbergKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019LAGEBERICHT 2019zum Konzernabschluss der ABEL SERVICE GMBHENGELSBERGI. Grundlagen der Unternehmen 1. Tätigkeitsbereiche der Unternehmen II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Geschäftsverlauf 3. VFE-Lage: Darstellung, Analyse, Beurteilung
4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren 5. Gesamtaussage III. Prognosebericht IV. Risikobericht V. Chancenbericht VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten I. Grundlagen der Unternehmen 1. Tätigkeitsbereiche der Unternehmen Die Unternehmen sind tätig: • im Bereich Mobilfunk mit
• im Bereich der erneuerbaren Energien - mit Photovoltaik durch
- mit Biogas durch
Vom Standort in Engelsberg (Bayern) und der Niederlassung in Rödermark (Hessen) aus wird im Bereich Mobilfunk der komplette süd- und westdeutsche Raum (Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Saarland, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen) abgedeckt. Vom Standort in Engelsberg-Wiesmühl (Bayern) aus wird im Bereich der erneuerbaren Energien der Raum Ober- und Niederbayern abgedeckt. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Der deutsche Mobilfunkmarkt ist ein etablierter Markt der im Wesentlichen aus den drei Netzbetreibern Deutsche Telekom, Vodafone und Telefónica besteht und sich in 2019 weiterhin dynamisch entwickelte. Die Basis dieser dynamischen Entwicklung bildet vor allem die mobile Mediennutzung, welche für ein weiteres Ansteigen der mobilen Datennutzung sorgt. 2019 wurden lt. Schätzung der VATM TK Marktanalyse 4,2 Mrd. GB an Daten über die Mobilfunknetze übertragen. Das sind 62,2 % mehr als 2018 (2,6 Mrd. GB). Diese Entwicklung erfordert kurzfristig den weiteren Ausbau der Mobilfunknetze der 4. Generation sowie der Transportnetze. Mittelfristig sind diese stetig wachsenden Datenraten nur noch mit dem neuen Mobilfunkstandard 5G zu bewältigen. Auch in anderen Bereichen wird in Zukunft vermehrt auf die Nutzung von mobilen Daten gesetzt. Sei es die Automobilbranche, die ein funktionstüchtiges Mobilfunknetz zur Verbesserung von Verkehrssicherheit und Effizienz nutzen will oder die Entwicklungen in den Bereichen der Energieversorgung, wobei über sogenannte "Intelligente Netze", die untereinander über Mobilfunknetze kommunizieren, riesiges Energiesparpotential genutzt werden soll. Immer mehr Daten (Big Data) werden miteinander verknüpft und führen zu neuen Dienstleistungen und Produkten. Die wachsende Beliebtheit von vernetzten Produkten wie mittlerweile auch Uhren, Schuhe, Fahrräder usw., erhöht weiterhin den Bedarf an großer Bandbreite und hoher Übertragungsgeschwindigkeit (Latenz). Als langfristiger, strategischer Trend innerhalb der Kommunikationsbranche wird die Zusammenlegung von Festnetz, Mobilfunk und TV betrachtet. Dieser Trend wird weiterhin beobachtet und kann künftig unter Umständen bei Überlegungen zur strategischen Ausrichtung der Gesellschaft ein potentieller Einflussfaktor sein. Um den genannten Trends Rechnung zu tragen, arbeiten sowohl Mobilfunk-Netzbetreiber als auch Hardwarehersteller an neuen, effizienteren technischen Lösungen für die künftigen Herausforderungen. Die nächste Mobilfunkgeneration 5G wird dabei durch höhere Datenraten und Kapazitäten sowie niedrigere Latenzzeiten bei gleichzeitig niedrigerem Energieverbrauch in Zukunft eine tragende Rolle spielen. Die technische Entwicklung sowie die Festlegung der Standards für 5G sind abgeschlossen. Ein signifikanter Rollout der neuen Technologie wird ab 2021 erwartet. Die Lizenzen für den neuen 5G-Standard wurden im Frühjahr 2019 durch die Bundesnetzagentur vergeben. Mit dieser Lizenzvergabe hat sich die Drillisch Netz AG dazu entschieden als vierter Netzbetreiber ein eigenes Netz aufzubauen. Das gesamtwirtschaftliche Umfeld im deutschen Markt hat sich im Gegensatz zu den Vorjahren vor allem auch aufgrund der Corona-Pandemie in 2020 eingetrübt. Die als systemrelevant eingestufte Kommunikationsbranche bleibt jedoch bisher weitestgehend von negativen Auswirkungen verschont. Mittelfristig nutzen wir das positive Umfeld in der Kommunikationsbranche durch ein hohes Maß an Leistungsbereitschaft, Zuverlässigkeit und Qualität um die aus unserer Sicht marktführende Position im Bereich Mobilfunkinfrastruktur weiter auszubauen. Der Bereich der erneuerbaren Energien ist einerseits geprägt von der beschlossenen Energiewende und andererseits von den politischen Absichtserklärungen die Kosten der Energiewende nicht ausufern zu lassen. Die Branche steht insgesamt unter starkem Kostendruck, was vor allem die deutsche Photovoltaik-Industrie vor große Herausforderungen stellt. Sowohl Photovoltaik als auch Biogas kämpfen immer noch mit Zyklen von sich schnell ändernden Förderregimen, so dass die Branche sehr opportunistisch kurzfristige Potentiale abschöpft, die immer wieder durch politische Neuregelungen entstehen. Zusätzlich wird die Branche bereits durch Regelungen zur Teilnahme an Ausschreibungen auf das Auslaufen der EEG Vergütung vorbereitet. Bei der Photovoltaik besteht jedoch gerade durch die mittlerweile niedrigen Anlagenkosten und der damit sinnvollen Eigenstromnutzung in Verbindung mit einer dezentralen Speicherung weiterhin hohes Potential. Zusätzliches Potential lässt die politisch gewollte Elektromobilität erwarten. Sollte die Automobilwirtschaft ihren Ankündigungen Taten folgen lassen, werden ab 2021 im verstärkten Maße E-Fahrzeuge angeboten. Hierzu sind sowohl ein dichtes Netz an Ladestationen als auch weitere PV-Anlagen in Verbindung mit Speichersystemen, vor allem im privaten Bereich, zu erwarten. 2. Geschäftsverlauf Erfreulicherweise konnten die Erwartungen aus dem Prognosebericht 2018 übertroffen werden und sowohl die Gesamtleistung als auch die Umsatzrendite geringfügig gesteigert werden. Die Steigerung der Gesamtleistung gegenüber dem Vorjahr beruht auf dem etwas höheren Investitionsverhalten der Netzbetreiber im Bereich 4G im Bereich Mobilfunk sowie auf eine deutlich höhere Nachfrage im Bereich Erneuerbare Energien. Durch effizientes Kostenmanagement hat sich die Umsatzrendite geringfügig erhöht. Zur Stabilisierung der mittelfristig vertraglich vereinbarten Leistungsfähigkeit und um dem vorhandenen hohen Auftragsvolumen Rechnung zu tragen, wurde der Personalbestand erhöht. Auf der Beschaffungsseite greifen wir auf solide, qualitätsbewusste Lieferanten zurück mit denen wir langfristige Geschäftsverbindungen pflegen. Um unserem Qualitätsgedanken weiter gerecht zu werden, werden neue Lieferanten vor Beauftragung eingehenden Prüfungen in den Punkten Qualität, Lieferpünktlichkeit und Bonität unterzogen. Der Auftragsbestand hat sich gegenüber dem Vorjahr deutlich erhöht. 3. VFE-Lage: Darstellung, Analyse, Beurteilung Unsere Gesellschaft weist eine stabile Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auf. a) Ertragslage Im Geschäftsjahr 2019 erhöhten sich die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr um 6,9 %, die Gesamtleistung erhöhte sich um 9,9 %. Der Material-/Fremdleistungsaufwand hat sich dabei im Vergleich zum Vorjahr um 6,4 % erhöht. Die Personalkosten haben sich gegenüber dem Vorjahr um 13,9 % erhöht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit erhöhten sich um 550 T€ auf 6.144 T€. Das Finanzergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr um 66 T€ verbessert. Das Ergebnis nach Steuern hat sich gegenüber dem Vorjahr um 327 T€ erhöht. b) Finanzlage Unsere Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Der Konzern sieht eine stabile Eigenkapitalstruktur als Basis für finanzielle Stabilität und Unabhängigkeit gegenüber Fremdkapitalgebern. Der Eigenkapitalanteil an der Bilanzsumme beträgt 46,9 %. Vor dem Hintergrund der vergleichsweise geringen Anlageintensität im technischen Dienstleistungsbereich ist die erzielte Quote als relativ hoch einzustufen. Es wird auch in Zukunft Wert auf eine angemessene Höhe dieser Quote gelegt, um die finanzielle Stabilität der Unternehmen zu sichern. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten machen 15,8 % der Bilanzsumme aus. Allgemein verfügen wir über deutlich höhere Kreditlinien, als wir durchschnittlich in Anspruch nehmen. Die dadurch entstehenden finanziellen Spielräume garantieren einen weiterhin stabilen Geschäftsbetrieb und bieten darüber hinaus die Möglichkeit kurzfristig entstehenden Kapitalbedarf abzudecken. Ein hohes Maß an Flexibilität bei der strategischen Ausrichtung der Gesellschaften ist damit gegeben. Die Fremdkapitalquote beträgt 53,1 %. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 7,1 % der Bilanzsumme. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. c) Vermögenslage Die Vermögenslage unserer Gesellschaften kann als stabil bezeichnet werden. Der Anteil der Vorräte inkl. der unfertigen Erzeugnisse und Leistungen am Gesamtvermögen der Gesellschaften ist im Vergleich zum Vorjahr konstant bei 44,7 % geblieben. Ein Ziel im Rahmen unseres aktiven Risikomanagements ist es eine weitere Steigerung von unfertigen Erzeugnissen und unfertigen Leistungen am Gesamtvermögen zu verhindern, um die Kapitalstärke und Liquidität der Unternehmen nachhaltig zu sichern. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im täglichen Geschäftsbetrieb haben sich gegenüber dem Vorjahr leicht um 116 T€ erhöht. Dabei hat sich der Anteil der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen am Gesamtvermögen der Gesellschaften leicht von 26,4 % auf 26,3 % reduziert. Durch gezieltes und leistungsfähiges Forderungsmanagement im Rahmen des aktiven Risikomanagements der Gesellschaften wird weiterhin einem Anstieg der Forderungen entgegengewirkt. Ersatzinvestitionen erfolgten kontinuierlich nach Plan, wie in allen Geschäftsjahren zuvor auch. d) Liquiditätslage Die Liquiditätslage ist zufriedenstellend. Das Working Capital (Differenz aus Umlaufvermögen und kurzfristigen Verbindlichkeiten) ist äußerst positiv, was bedeutet, dass ein Teil des Umlaufvermögens mit langfristig zur Verfügung stehendem Kapital finanziert wird. Die Liquidität und damit Beweglichkeit der Unternehmen wird in Verbindung mit der positiven Vermögens- und Finanzlage als langfristig gesichert gesehen. 4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatzrendite und EBIT heran. Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem Gesamtergebnis im Verhältnis zur Gesamtleistung. Im EBIT stellen wir unser Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern dar. Weiterhin werden für unsere wesentlichen Kunden die monatlichen Auftragseingänge und damit auch die Auftragsbestände überwacht. Die Umsatzrendite ist im Vergleich zum Vorjahr um 0,1 %-Punkte höher und beträgt im Geschäftsjahr 4,7 %. Das EBIT beträgt 4.102 T€ und ist damit um 382 T€ höher als im Vorjahr. Damit haben wir die im Rahmen unserer Planungen erwarteten Werte übertroffen. Die verwendeten Kennzahlen sind im Branchenvergleich angemessen und als zufriedenstellend zu bezeichnen. Der Auftragsbestand hat sich gegenüber dem Vorjahresendbestand in Höhe von 54.021 T€ auf 63.674 T€ zum Ende des Berichtsjahres erhöht. Das ist eine Steigerungsrate von 17,9 %. 5. Gesamtaussage Das Geschäftsjahr 2019 verlief in Bezug auf Gesamtleistung und Umsatzrendite etwas positiver als im Prognosebericht 2018 erwartet. Unsere wirtschaftliche Lage kann weiterhin als gut bezeichnet werden. Vor allem wichtige Kennzahlen wie Eigenkapitalquote, Umsatzrendite und Auftragsbestand befinden sich auf einem zufriedenstellenden Niveau. Hinsichtlich der Belange unserer Kunden stehen wir über unsere Bereichs- und Projektleiter in engem Kontakt um allen Anforderungen und Wünschen gerecht zu werden. Die Kundenzufriedenheit wird in regelmäßigen Abständen dokumentiert und ausgewertet. Erforderliche Korrekturmaßnahmen werden zeitnah eingeleitet. Unsere Mitarbeiter werden turnusmäßig zu den im Arbeitssicherheitsbereich und Qualitätsmanagement geforderten Maßnahmen geschult. Zusätzliche Schulungsangebote werden von den Mitarbeitern gerne angenommen. III. Prognosebericht Wesentliche Änderungen der Geschäftspolitik sind nicht geplant. Unserer Ansicht nach kann die Position unserer Gesellschaft als einer der Marktführer im Bereich der Netzaufbaufirmen der Mobilfunkbranche für das Geschäftsjahr 2020 weiterhin angenommen werden. Die Bundesnetzagentur hat in der Zuteilung der im Jahr 2015 versteigerten Frequenzen Auflagen gemacht, dass die Mobilfunknetzbetreiber ab dem 1. Januar 2020 98% der Haushalte bundesweit und 97% der Haushalte je Bundesland mit einer Mindestdatenrate von 50 MBit/s pro Antennensektor zu versorgen haben. Überdies sind die Hauptverkehrswege vollständig zu versorgen. Ende 2019 wurden die Netzbetreiber durch die Bundesnetzagentur mit Nachdruck aufgefordert diese Lizenzauflagen zu erfüllen. Aus diesem Grund wird 2020 von einer erhöhten Investitionstätigkeit der Netzbetreiber im Bereich der LTE-Netztechnologie ausgegangen. Daher erwarten wir für das Jahr 2020 einen erhöhten Auftragseingang sowie eine signifikante Umsatzsteigerung im zweistelligen Prozentbereich, bei gleichbleibender Umsatzrendite. Aufgrund der bereits unter II. 1. des Lageberichts beschriebenen Marktentwicklung wird ab Beginn des Rollout der neuen Mobilfunkgeneration 5G mit einem gleichbleibend hohem Umsatzvolumen in den Folgejahren gerechnet. Das Ziel der Gesellschaft in den nächsten Jahren ist es daher, trotz eines zu erwartenden stärkeren Konkurrenz- und Preisdrucks, im Bereich Mobilfunk ein höheres Umsatz- und Ergebnisniveau zu erreichen. Im Bereich erneuerbare Energien wird für das kommende Jahr 2020 mit erhöhtem Umsatzvolumen bei gleichbleibender Umsatzrendite gerechnet. IV. Risikobericht Um eine sinnvolle Einteilung der Risiken und Chancen vorzunehmen, wurden diese hinsichtlich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit sowie ihrem Grad der Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage kategorisiert.
Gemäß vorangegangener Einteilung wird ein sehr unwahrscheinliches Risiko (Chance) dadurch definiert, dass dieses nur in außergewöhnlichen Fällen eintritt. Hingegen gilt ein Risiko als fast sicher, sofern innerhalb des nächsten Geschäftsjahres mit dessen Eintritt zu rechnen ist. Der Grad der Auswirkung wird nachfolgend je nach Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zwischen gering und erheblich definiert.
Gemäß der Eintrittswahrscheinlichkeit sowie der Auswirkung des Risikos bzw. der Chance auf die VFE-Lage wurde eine Kategorisierung als gering, mittel oder hohes Risiko (Chance) vorgenommen.
H = Hohes Risiko (Chance) M = Mittleres Risiko (Chance) L = Geringes Risiko (Chance) Branchenspezifische Risiken: Sollte durch ein fundiertes Gutachten entgegen dem derzeitigen wissenschaftlichen Kenntnisstand bewiesen werden können, dass Mobilfunkstrahlen doch gesundheitsschädlich sind, würde es weitere Auflagen für die Realisierung von Mobilfunkstandorten geben. Dies hätte zur Folge, dass der Ausbau auf das Notwendigste eingeschränkt werden würde. Da es bereits mehrere hundert Studien zu diesem Thema gibt und keine dieser Studien nachvollziehbare, beweisbare Gesundheitsstörungen aufzeigen wird dieses Risiko als gering eingeschätzt. Ein weiteres branchenspezifisches Risiko besteht darin, dass der endgültige Rollout von 5G aufgrund finanzieller, technischer und bürokratischer Hürden verzögert wird. Dieses Risiko wird jedoch durch den weiterhin massiven Anstieg des Datenvolumens sowie den politischen Druck stark abgemildert, sodass im Ergebnis von einem geringen Risiko auszugehen ist. Im Bereich der erneuerbaren Energien stellt sich die Frage wie die Politik in Zukunft mit den steigenden Strompreisen, vor allem aufgrund der immer noch hohen EEG-Umlage umgeht. Neben Einschnitten in der Einspeisevergütung, ist auch die komplette Umstellung des EEG denkbar. Europaweit werden derzeit neue Klimaziele festgelegt. Strom soll demnach bis zum Jahr 2050 treibhausneutral produziert werden. In Deutschland wird aktuell das EEG für einen weiteren Ausbau überarbeitet und wahrscheinlich noch in diesem Jahr mit dem Ziel, 65 % erneuerbare Energien bis 2030 zu erreichen, als Gesetz verabschiedet. Daher sehen wir das Risiko von gravierenden Änderungen des EEG mit negativen Auswirkungen in der Branche als gering an. Das Preisrisiko auf Seite der Materialbeschaffung wird als gering eingeschätzt, da eine ausreichend große Anzahl von Anbietern am Markt vertreten ist. Ein mögliches Beschaffungsrisiko besteht im Bereich Material sowie Personal. Im Materialbereich kann es im Zuge der Corona-Pandemie und des Handelskrieges zwischen den USA und China zu Lieferengpässen von Elektronik- und Hochfrequenzmaterial kommen. Hier sehen wir ein moderates Risiko für unser Unternehmen. Durch die geringe Arbeitslosigkeit, vor allem in Süddeutschland, wird künftig die Rekrutierung von technischen Fachkräften und Führungspersonal schwieriger und kostenintensiver. Aufgrund der steigenden Arbeitslosenzahlen sowie der hohen Kurzarbeit, vor allem wegen der Corona-Pandemie, halten wir das Risiko derzeit für gering. Ertragsorientierte Risiken Sollte sich das latente Risiko neuerlicher Turbulenzen an den weltweiten Finanzmärkten wieder verstärken oder sollte sich die Konjunktur abschwächen, wäre ein Rückgang der Investitionen in Ausbau und Verbesserung der Mobilfunknetze sowie Investitionen im Bereich Erneuerbare Energien denkbar. Daraus könnten für die Gesellschaften dann Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen. Aus heutiger Sicht ist jedoch dieses Risiko als gering einzuschätzen, da sich die Telekommunikationsfirmen auch in den vorangegangenen Krisen sehr kapitalstark und investitionsfreudig zeigten und sich Investitionen im Bereich Photovoltaik und Stromspeicher im derzeitigen Niedrigzinsumfeld als echte Alternative bewiesen haben. Die weiterhin günstigen Marktbedingungen in den Bereichen Mobilfunk und Erneuerbare Energien werden nicht nur von direkten Mitbewerbern erkannt, sondern auch von branchennahen Wettbewerbern. Mit einer Verschärfung der Wettbewerbssituation und damit einer gewissen Erhöhung des Preisdrucks ist somit trotzdem jederzeit zu rechnen. Da durch jahrelange Erfahrung und gezielt aufgebautes Knowhow unsere Dienstleistungen echte Kosten- und Wettbewerbsvorteile für unsere Kunden bieten, gehen wir jedoch davon aus, dass diese Risiken tendenziell als gering einzustufen sind. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unserer Unternehmen sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Gesellschaften finanzieren sich über wirtschaftliches Eigenkapital und längerfristige Bankdarlehen. Für den kurzfristigen Bedarfsfall im Tagesgeschäft sind mit den Hausbanken zusätzlich Kreditlinien vertraglich vereinbart. Währungsrisiken bestehen nur in geringem Maße, ebenso geringe Rohstoffrisiken (Kupfer, Stahl). V. Chancenbericht Die unserer Ansicht nach hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch ein gezieltes internes Ablauf- und Qualitätsmanagement durch. Trotz der oben bereits erwähnten Herausforderungen in der Mobilfunkbranche wird durch die angestrebte Qualitätsführerschaft versucht die eigene Position am Markt weiter zu stärken und die Umsatz- und Ergebniszahlen zu stabilisieren. Damit soll die Grundlage für eine gute Ausgangsposition für das zu erwartende Wachstum der Investitionstätigkeit der Netzbetreiber beim Rollout der neusten Mobilfunkgeneration 5G geschaffen werden. Der zusätzliche Netzbetreiber Drillisch Netz AG birgt für die kommenden Jahre zusätzliches Auftragsvolumen. Derzeit schätzen wir die Chancen für den Erfolg der E-Mobilität als sehr hoch ein. Daher erwarten wir sowohl im Bereich Photovoltaik als auch bei Speichersystemen und Ladeinfrastruktur für das Jahr 2020 erhöhtes Umsatzpotential. Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Zuverlässigkeit und ein hohes Maß an Qualität und Leistungsbereitschaft begegnen und damit unsere Kundenbindung stärken. Gleichzeitig wird großer Wert auf aktives und strukturiertes Finanzmanagement gelegt um die gute Vermögens-, Finanz- und Ertragslage weiter zu stärken. Gesamtbild der Risiko- und Chancenlage Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld, gegebenenfalls Engpässen bei Materiallieferungen und einem stagnierenden Preisniveau. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Im Bereich der Erneuerbare Energien könnten aufgrund der politischen Entwicklung sowie der Entwicklung der EEG-Umlage weitere Anpassungen des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes vorgenommen werden. Eine gegebenenfalls wirtschaftliche Abschwächung innerhalb der Branche könnte zukünftig strategische Korrekturen notwendig machen. Ziel ist es jedoch die weiterhin vorhandenen Möglichkeiten auszuschöpfen und das Geschäftsfeld Erneuerbare Energien nachhaltig auszubauen. Im Bereich Mobilfunk ist für 2020 zu erwarten, dass sich die Aktivitäten vor allem auf den Ausbau der LTE-Netze sowie die Erhöhung der Kapazität im Datentransport konzentrieren, da mittlerweile die bestehenden Netze dank innovativer Applikationen überlastet sind. Da der Datenverkehr in den Netzen immer mehr zunimmt, wird auch in den nächsten Jahren weiterhin verdichtet, umgebaut und ausgebaut. Teilweise werden im erheblichen Umfang Systemtechnik der alten Generation gegen neuere Versionen getauscht. Dies birgt weiteres interessantes Umsatzpotential. Damit sehen wir uns vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sowie unserem breit angelegten Geschäftsmodell für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaften gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den in den Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaften verfügen über einen solventen und größtenteils international renommierten Kundenstamm mit dem überwiegend eine langjährige Zusammenarbeit besteht. Größere Aufträge von Neukunden werden nur nach vorheriger Prüfung der jeweiligen Bonität angenommen. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem wird das Risiko durch Großkunden über eine Forderungsausfallversicherung minimiert. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanzieren sich die Gesellschaften überwiegend über Eigenmittel. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaften ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgen die Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügen die Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement.
Engelsberg, den 14.10.2020 Hermann Abel ,Geschäftsführer Georg Bernhart, Geschäftsführer Richard Heidenecker, Geschäftsführer Konzernbilanz zum 31.12.2019der Firma Abel Service GmbHAKTIVA
PASSIVA
Engelsberg, 14.10.2020 Hermann Abel Georg Bernhart Richard Heidenecker Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2019
Anhang für das Geschäftsjahr 2019des Konzerns der Abel Service GmbHI. Allgemeine Angaben zum Konzern Die Abel Service GmbH hat ihren Sitz in Engelsberg. Sie ist im Handelsregister beim Amtsgericht Traunstein unter HRB 17986 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Konzernabschluss des Geschäftsjahres 2019 wurde nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften gem. §§ 264 ff. HGB i.V.m. §§ 290 ff. des Handelsgesetzbuches aufgestellt. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Abschlüsse der Abel Service GmbH und der übrigen, in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Die Bilanzierung der entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 Abs. 1 Satz 1, Abs. 3 HGB). Die Abschreibungen werden linear vorgenommen. Zugänge werden pro rata temporis abgeschrieben. Die Anschaffungskosten werden unter Berücksichtigung von Anschaffungskosten und Anschaffungsnebenkosten ermittelt. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen wurden auf der Grundlage betriebsgewöhnlicher Nutzungsdauern der Gegenstände nach der linearen Methode vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu Euro 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Bei den Finanzanlagen sind Anteile an nicht konsolidierten Beteiligungen und Genossenschaftsanteile zu Anschaffungskosten bewertet. Zu außerplanmäßigen Abschreibungen wegen voraussichtlich dauerhafter Wertminderung besteht keine Veranlassung. Die Vorräte sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerhaltung und aus geminderter Verwertbarkeit ergeben, wurden in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen. Die Bewertung der teilfertigen und fertigen Arbeiten zu Herstellungskosten enthalten neben den direkt zurechenbaren Kosten auch die einzubeziehenden Gemeinkosten. Das Niederstwertprinzip wurde eingehalten. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen in Höhe von TEUR 1.706 werden gem. § 268 Abs. 5 HGB offen von dem Posten Vorräte abgesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen bewertet. Das allgemeine Zins- und Kreditrisiko wurde durch eine angemessene Pauschalwertberichtigung in Höhe von 0,5 % berücksichtigt. Der Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf den temporären und quasi-permanenten Differenzen zwischen den Bilanzposten in Handels- und Steuerbilanz gemäß § 274 HGB und § 306 HGB. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Auf der Passivseite werden Einnahmen vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, wenn sie einen Ertrag nach dem Bilanzstichtag darstellen. Steuerrückstellungen erfassen alle noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen tragen der erwarteten Inanspruchnahme Rechnung und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Die Bilanzierungsmethoden und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten. IV. Angaben zur Konsolidierung 1. Konsolidierungskreis und Stichtag In den Konzernabschluss wurden neben der Abel Service GmbH folgende Unternehmen einbezogen:
Konzernbilanzstichtag und Bilanzstichtag aller in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen ist der 31. Dezember 2019. Die Abel Service GmbH, Engelsberg ist gemäß § 264 Abs. 3 HGB von ihrer Verpflichtung befreit, einen Jahresabschluss und einen Lagebericht nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften aufzustellen, prüfen zu lassen und offen zu legen. Sie hat die Befreiung zur Offenlegung in Anspruch genommen Die Abel Mobilfunk GmbH & Co. KG und die Abel ReTec GmbH & Co. KG sind gemäß § 264b HGB von ihrer Verpflichtung befreit, einen Jahresabschluss und einen Lagebericht nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften aufzustellen, prüfen zu lassen und offen zu legen. Sie haben die Befreiung zur Offenlegung in Anspruch genommen.
1) Erstkonsolidierung zum 01.01.2012
2. Konsolidierungsmaßnahmen Vollkonsolidierung Entsprechend den gesetzlichen Vorschriften der §§ 300 ff. HGB werden die Einzelabschlüsse der im Konzernanhang als voll zu konsolidierend gekennzeichneten Tochterunternehmen nach den Grundsätzen der Vollkonsolidierung einbezogen, d.h. an die Stelle der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile an den einbezogenen Tochterunternehmen treten die Vermögensgegenstände, Schulden sowie Rechnungsabgrenzungsposten der Tochterunternehmen. Kapitalkonsolidierung Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Neubewertungsmethode gem. § 301 Abs. 1 HGB. Die passivischen Unterschiedsbeträge werden im Konzernabschluss nicht in einen gesonderten Posten nach dem Eigenkapital eingestellt. Die Unterschiedsbeträge entstanden im Rahmen der Erstkonsolidierung der Abel ReTec GmbH & Co. KG (TEuro 414) sowie der ReTec Verwaltungs GmbH (TEuro 1). Da der Unterschiedsbetrag ausschließlich aus thesaurierten Gewinnen resultierte, erfolgte eine Einstellung in "Gewinnrücklagen" für die ReTec Verwaltungs GmbH bzw. in den "Ausgleichsposten für Kapitalanteile von Kommanditisten an Konzerngesellschaften" für die Abel ReTec GmbH & Co. KG. Schuldenkonsolidierung Im Rahmen der Schuldenkonsolidierung wurden Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den konsolidierten Unternehmen eliminiert. Aufrechnungsdifferenzen wurden erfolgswirksam verrechnet. Aufwands- und Ertragskonsolidierung Bei der Konsolidierung wurden die Aufwendungen und Erträge aus gegenseitigen Geschäften der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen gemäß § 305 HGB aufgerechnet. Sich ergebende Differenzen wurden durch sachgerechte Schätzung ausgeglichen. Zwischenergebniseliminierung Auf Zwischengewinneliminierungen wird gem. § 304 Abs. 2 HGB verzichtet. 3. Fremdwährungsumrechnung Eine Umrechnung in Fremdwährung ist nicht gegeben, da sämtliche konsolidierte Abschlüsse auf Euro lauten. V. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Konzernbilanz Anlagevermögen Entwicklung für den Zeitraum 01. Januar bis 31. Dezember 2019
Die Beteiligungen setzen sich am 31.12.2019 wie folgt zusammen:
Umlaufvermögen Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten umsatzbezogene Boni in Höhe von TEUR 128 (Vj. TEUR 91), die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen (§ 268 Abs. 4 S. 2 HGB). Die ermittelten aktiven latenten Steuern aus abweichenden Wertansätzen zwischen Handels- und Steuerbilanz betreffen ausschließlich die sonstigen Rückstellungen. Die sich daraus ergebende Steuerentlastung wurde als aktive latente Steuern in der Bilanz angesetzt. Der anzuwendende Steuersatz beträgt 11,48 %. Eigenkapital Im Konzernbilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 31 (Vj. TEUR 17) enthalten. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen gliedern sich wie folgt auf:
Verbindlichkeiten Die Laufzeiten zu den Verbindlichkeiten sind der folgenden Darstellung zu entnehmen:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Buchgrundschulden, Sicherungsübereignungen und Forderungsabtretungen besichert. Hinsichtlich der Warenlieferungen bestehen die branchenüblichen Eigentumsvorbehalte. VI. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde in Form des Gesamtkostenverfahrens nach § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Aufgliederung der Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse werden fast vollständig in Deutschland erbracht. Überleitungsrechnung gem. DRS 18 Tz. 67: Bei der Anwendung des in Deutschland geltenden Steuersatzes für Kapitalgesellschaften (ca. 30%) würde sich bei einem Ergebnis vor Steuern in Höhe von TEUR 3.871 ein erwarteter Steueraufwand in Höhe von TEUR 1.161 ergeben. Zum ausgewiesenen Ertragssteueraufwand von TEUR 750 ergibt sich eine Differenz in Höhe von TEUR 411. Diese resultiert daraus, dass das Konzernergebnis im Wesentlichen durch Personengesellschaften beeinflusst ist, die nur der Gewerbesteuer mit entsprechenden Hinzurechnungen und Kürzungen unterliegen.
VII. Ergänzende Angaben und Erläuterungen Die Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB i. V. m. § 268 Abs. 7 HGB und § 314 Abs. 19 HGB werden wie folgt vermerkt:
Derzeit wird mit einer Inanspruchnahme aus den bestehenden Bürgschaften nicht gerechnet. Die Rückzahlungen der besicherten Darlehen der jeweiligen Gesellschaften sind nicht gefährdet. Des Weiteren stehen diesen Bürgschaftsverpflichtungen Rückgriffforderungen in gleicher Höhe gegenüber. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die nicht in der Bilanz erscheinenden Geschäfte (§ 314 Abs. 1 Nr. 2 und Nr. 2a HGB) betreffen ausschließlich Leasing- und Wartungsverträge sowie Mietverträge. Der Vorteil dieser Geschäfte besteht im Wesentlichen darin, durch eine kürzere Bilanzsumme positive Effekte auf die Eigenkapitalquote zu nutzen sowie auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten einen Teil der Neu-/ Ersatzinvestitionen risikoneutral zu finanzieren. Aus den geschlossenen Verträgen bestehen aus heutiger Sicht keine Risiken. Angaben über Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen gem. § 314 Nr. 13 HGB
Abschlussprüferhonorar:
Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt
Organe Geschäftsführer der Abel Service GmbH, Engelsberg, waren im Geschäftsjahr:
Die Geschäftsführer sind jeweils alleinvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird entsprechend der Regelung des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Ergebnisverwendungsbeschluss des Mutterunternehmens Der im Jahresabschluss der Abel Service GmbH ausgewiesene Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1 für das Geschäftsjahr 2019 wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Engelsberg, 14.10.2020 DIE GESCHÄFTSLEITUNG Hermann Abel Georg Bernhart Richard Heidenecker KonzerneigenkapitalspiegelEntwicklung des Konzerneigenkapitals
Die sonstigen Änderungen beim Ausgleichsposten betreffen den Betrag des auf die Kommanditisten, Nießbraucher und anderer Gesellschafter entfallenden Ergebnisanteils sowie Entnahmen aus den Rücklagen, die den jeweiligen Verbindlichkeiten gutgeschrieben wurden. Konzernkapitalflussrechnung
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Abel Service GmbH, Engelsberg Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Abel Service GmbH und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2019, der Konzern-Gewinn und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis 31. Dezember 2019 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Abel Service GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Eggenfelden, 26.10.2020 consaris
Aktiengesellschaft
Diplom-Volkswirt Collin Späth, Wirtschaftsprüfer Diplom-Kaufmann Karl Unterforsthuber, Wirtschaftsprüfer |
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