Stammdaten

Register
Amtsgericht Fulda HRB 3479
Vorher
i-MES GmbH
Eingetragen
9.10.2002
Branche
Herstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungHerstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Maschinen für die additive Fertigung
Gegenstand
ist die Erforschung, Entwicklung, Produktion, Vertrieb und Service von Systemen für CNC-Technologie, Messtechnik und Zerspannungstechnik sowie die Entwicklung und der Vertrieb von CAD-CAM-Softwareprodukten. Ferner Erforschung, Fertigung, Vertrieb und Service medizinischer, insbesondere dentaler Fertigungssysteme, Komponenten und Materialien, medizinisch-technische Werkstoffe und Verbrauchsmaterialien, die Einbringung damit verbundener fachlicher Dienstleistungen (Consulting, Engineering), und der Betrieb eines oder mehrerer fertigungsorientierter Technologiezentren.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Sabine Bois
seit 13.2.2026
Geschäftsführer
Jens Wahl
seit 9.2.2026
Geschäftsführer
Raphael Martin Kufel
seit 14.2.2007
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Mondstein 492. GmbH
100.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Isert Vermögensverwaltung und Beteiligungs-GmbH
Germany
80.000 €
80.00%
Germany
20.000 €
20.00%

Beteiligungen

NameAnteil
innoBlanc GmbHAufgelöst
8.93%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

imes-icore GmbH

Eiterfeld

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2023

Gliederung

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

2. Forschung und Entwicklung

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

2. Geschäftsverlauf

3. Lage

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

III. Zertifizierung

IV. Versicherungen

V. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

2. Chancenbericht

3. Gesamtaussage

VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

VII. Prognosebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die imes-icore GmbH ist ein international tätiges Spezialmaschinenbau-Unternehmen mit Sitz in Eiterfeld.

"Made in Germany" gilt weltweit als Gütesiegel für Spitzenqualität, daher werden alle Dental Frässysteme durch die imes-icore GmbH in Eiterfeld entwickelt und auch produziert. Mit Fachkenntnissen in allen Segmenten erfüllt die imes-icore GmbH höchste Qualitätsstandards bei der Produktion und im After-Sales-Service. *

Die Abkürzung imes für "integrierte Mechanik, Elektronik, Software" impliziert den übergeordneten Gedanken nicht nur einzelne Maschinen zu fertigen, sondern durch die volle Integration von Elementen der Mechanik, Elektronik und Software steckerfertige Systemlösungen nach Kundenwunsch zu realisieren.

Der Fokus auf die Dentalindustrie findet im Namensteil "icore" Ausdruck, der für ",integrierte Dental-Lösungen" steht.

Die Firma vereint das gesamte Know-how in der Entwicklung, Produktion, Vertrieb und den Service von kompletten CNC-Maschinensystemen mit allen erforderlichen Zusatzkomponenten und CAD/CAM-Applikationen. *

Das Unternehmensziel der imes-icore GmbH ist es, die unterschiedlichen CNC-Maschinensysteme in ihren anwenderorientierten Funktionen permanent weiterzuentwickeln und zu verbessern. Dies eröffnet den Anwendern die Möglichkeit, mit ihren Systemen auch in Zukunft flexibel und auf dem neuesten technologischen Stand sein zu können.

Die imes-icore GmbH verfügt über ein weltweites Händlernetzwerk von ca. 137 Vertretungen, mit dem wir unsere Endkunden betreuen.

* Der Absatz ist kein Pflichtbestandteil des Lageberichts im Sinne des §289 HGB i.V.m. DRS 20 und daher nicht Gegenstand der Abschlussprüfung.

2. Forschung und Entwicklung

Der Schwerpunkt im Bereich Forschung und Entwicklung lag im Jahr 2023 weiterhin auf dem Gebiet der Automatisierung und Digitalisierung, insbesondere auf neuen und erweiterten Funktionen des "dentalen Marktplatzes" (Dental Smart Market DSM). Diese erweiterten Funktionen bieten unserem Händlernetzwerk eine vollständige digitale Verwaltung der verkauften Maschinensysteme sowie eine interne zuweisbare Berechtigungsstruktur. Darüber hinaus wurden erweiterte Service- und Garantiemöglichkeiten implementiert, die den Endkunden und Händlern eine Reihe von zusätzlichen Sicherheitsfunktionen bieten.

Der Bereich des Digitalen Marketings wurde ebenfalls ausgebaut, wobei optimierte Konzepte über Social-Media-Kanäle, durch Aktivitäten von KOLs (Key Opinion Leaders) und Anwendern umgesetzt wurden. Regelmäßig werden von imes-icore GmbH Neuentwicklungen, Berichte und Vorstellungen für verbesserte Herstellungsverfahren von Zahnersatz veröffentlicht, um die Systeme noch effektiver nutzen zu können. Kl-unterstützende Tools wurden in der Forschung und Entwicklung eingeführt, um einen digitalen Service für die Systeme zu ermöglichen.

Um den weltweiten Service zu vereinfachen und zu verbessern, können in alle Maschinensysteme Überwachungskameras integriert werden, die dem Benutzer, dem Händler und dem Service die Möglichkeit bieten, die Maschine auch visuell online zu überwachen. In diesem Zusammenhang wurde auch die sogenannte BIC-Strategie eingeführt, mit der alle imes-icore-Produkte zukünftig zu einer "Best In Class"-Version weiterentwickelt werden sollen. Dabei wird der Fokus auf Funktionalität und Qualität gelegt. Als erstes System wurde die 150i-Serie entsprechend erweitert, einschließlich einer standardmäßigen Überwachungskamera, integrierter iCAM HD-Software und generellen Metallbearbeitungsmöglichkeiten. *

* Der Absatz ist kein Pflichtbestandteil des Lageberichts im Sinne des §289 HGB i.V.m. DRS 20 und daher nicht Gegenstand der Abschlussprüfung.

Zur Komplettierung des Fräs-/Schleifmaschinen-Portfolios wurde das neue System 250i Pro+ in der Maschinenserie 250i eingeführt, dass die 250er-Serie vervollständigt. Die neue 250i Pro+ bietet Händlern und Endkunden eine weitere Option im Maschinenportfolio für einen kostengünstigeren Einstieg in die Metallbearbeitung von Kobalt Chrom Material (CoCr) und Titan. Diese Maschine flankiert ebenfalls die Entwicklung eines eigenen validierten CORiTEC Abutment-Systems, das über 30 Implantat-Plattformen mit Abutment- Rohlingen und Zubehör bedienen kann. Sowohl die CORITEC- Maschinen als auch die CORITEC CAM-Software, die CORiTEC-Werkzeuge und die neuen CORITEC-Rohlinge sind aufeinander abgestimmt, sodass eine umfassende Validierung des Systems durchgeführt werden konnte.

Der Marktlaunch und die Serienproduktion des neuen Spitzenmodells CORITEC 350i X PRO wurden durchgeführt. Mit diesem System bietet imes-icore GmbH ein schnelles und qualitativ hochwertiges System an, das mit Oberflächenqualität und Präzision für komplexe und hochwertigste Ansprüche eingesetzt wird.

Darüber hinaus wird an der Entwicklung hybrider Maschinensysteme und neuer Drucklösungen gearbeitet, um zukünftig die Produktionstechnologien je nach Anwendung, Material und Indikation auf dem Markt verfügbar zu machen. In dieser Technologie wurde der Metall- Drucker AM100 erweitert, von einer reinen CoCr-Materialverarbeitung hin zur Verarbeitung von Titan-Materialien.

Das Ziel ist es, den eingeschlagenen Weg von imes-icore GmbH weiterzuverfolgen und dem weltweiten Markt vollständige, optimierte und validierte Produktionssysteme für jede Art der dentalen Anwendung und Laborgröße anbieten zu können.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Geschäftsjahr 2023 erlebte der Dentalmarkt eine solide Entwicklung, getrieben von technologischer Entwicklung, demografischen Trends und regulatorischen Rahmenbedingung gen. Fortschritte in der Dentaltechnologie, wie zum Beispiel die Einführung von digitalen Lösungen für die Herstellung von Zahnersatz und -implantaten, haben die Effizienz und Genauigkeit der Behandlungen verbessert und neue Absatzmöglichkeiten eröffnet. Des Weiteren führte die alternde Bevölkerung in vielen entwickelten Ländern zur erhöhten Nachfrage nach zahnmedizinischen Dienstleistungen, insbesondere für Prothetik und Implantate. Regulatorische Veränderungen, insbesondere im Bereich der Medizinprodukte und der Zulassung von Dentalmaterialien, haben Auswirkungen auf die Produktentwicklung und -vermarktung sowie auf die Einhaltung von Qualitätsstandards in der Branche.

Nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) belief sich das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang des Wirtschaftswachstums dann 0,1 % 1 und das Wachstum der Weltwirtschaft ist im Jahr 2023 auf um 0,9 % 2 abgeflaut.

Die Branche erlebte weiterhin eine Konsolidierung, wobei größere zahnmedizinische Unternehmen kleinere Praxen und Labore übernahmen. Dies führte zu einer verstärkten Wettbewerbsintensität und einem höheren Fokus auf Effizienz und Kostenmanagement.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat seine Wachstumsprognose für Deutschland für das Jahr 2024 im April 2024 erneut nach unten korrigiert. Statt der zuvor erwarteten Zunahme von 0,5 Prozent prognostiziert der IWF nun ein Wirtschaftswachstum von nur noch 0,2 Prozent 3. Für die USA wird ein Wachstum von 2,1 Prozent, im Vergleich zu 2,7 Prozent im vergangenen Jahr erwartet. Für China prognostizieren sie ein Wachstum von 4,6 Prozent, im Vergleich zu 5,2 Prozent im Jahr 2023. Der IWF hat seine Prognosen in beiden Fällen angehoben. Auch für die Weltwirtschaft insgesamt hat sich die Prognose des IWF verbessert, von zuvor 2,9 Prozent auf nun 3,2 Prozent.

1 https://www.destatics.de/DE/Presse/Pressemitteilung/2024/01/PD24_019811.html
2 https:/www.bmwk.de/Redaktion/DE/Schlaglichter-der-Wirtschaftspolitik/2023/12/11-weltwirtschaft.html
3 https://www.zeit.de/wirtschaft/2024-04/iwf-senkt-wachstumsprognose-fuer-deutschland-erneut-ab

2. Geschäftsverlauf

In einem insgesamt unruhigen Marktumfeld konnte der Wachstumskurs der imes-icore GmbH im Geschäftsjahr 2023 weitestgehend entsprechend der Unternehmensziele beibehalten werden.

Eine rückläufige Entwicklung zum Jahresende 2023, die aus der Sicht des Unternehmens auf eine wirtschaftliche Stagnation bei gleichzeitig hoher, wenn auch rückläufiger, Inflation zurückzuführen ist, hat dazu geführt, dass die Prognosen der imes-icore GmbH nicht im vollen Umfang erreicht werden konnten und etwa 5% unter den Zielen liegen.

Flankiert wurde der stabile Geschäftsverlauf im vergangenen Jahr von einer deutlich belebten Auslandsnachfrage.

Die Gesellschaft schloss das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresüberschuss (vor Ergebnisabführung) in Höhe von 11.818.253,73 Euro (Vorjahr: 13.323.115,47 Euro) ab.

Die imes-icore GmbH hat im Geschäftsjahr 2023 einen Gesamtumsatz von 55.092.830,18 Euro erzielt. Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einer Steigerung von 6,8 % (absolut: einer Steigerung um 3.489.686,33 Euro). Die Umsatzsteigerung resultiert aus dem gestiegenen Anteil der verkauften Maschinen der Serie 350 Pro im Vergleich zum Vorjahr.

Die Umsatzsteigerung betrifft zum Teil das Ausland, wo ein Plus von 2.114.537,10 Euro (5,7 %) verzeichnet wurde, sowie zum anderen Teil das Inland, wo ein Plus von 1.375.149,23 Euro (9,4 %) zu verzeichnen ist.

Die Sonstigen betrieblichen Erträge sind im Wesentlichen durch Erträge aus Exit-Zahlungen in Zusammenhang mit dem Gesellschafterwechsel auf Ebene der imes-icore Holding GmbH in Höhe von T€ 2.186 einmalig beeinflusst. Diese Zahlungen werden als Sonderzahlungen an die Mitarbeiter der Gesellschaft weitergeleitet. Im Vorjahr war in diesem Posten der Veräußerungsgewinn aus dem Verkauf des Geschäftsbereichs Industrie in Höhe von T€ 2.760 enthalten.

Die Materialaufwendungen beliefen sich im Berichtsjahr 2023 auf 28.674.914,63 Euro gegenüber 28.845.575,93 Euro im Vergleichszeitraum 2022. Die Minderung der Materialaufwendungen ergibt sich aus im Geschäftsjahresverlauf leicht gesunkenen Beschaffungspreisen.

Die Materialaufwandsquote bezogen auf die Gesamtleistung hat sich gegenüber dem Vorjahr um 1,9 %-Punkte auf 52,4 % verbessert.

Die Löhne und Gehälter 2023 beliefen sich auf 10.432.562,84 Euro gegenüber 8.198.449,58 Euro im Vergleichszeitraum 2022. Dies entspricht einer Steigerungsrate in Höhe von 27,3 % und einer absoluten Steigerung in Höhe von 2.234.113,26 Euro.

Die Steigerung der Personalaufwendungen gegenüber dem Vorjahr ist neben Neueinstellungen und individuellen Lohn- und Gehaltsanpassungen im Wesentlichen auf Sonderzahlungen aufgrund des Gesellschafterwechsel auf Ebene der imes-icore Holding GmbH zurückzuführen.

An sozialen Abgaben und Aufwendungen für die Altersversorgung und Unterstützung fielen im Berichtsjahr 1.791.745,17 Euro an. Im Vorjahr belief sich der entsprechende Wert auf 1.590.875,83 Euro. Der Betrag der absoluten Steigerung in Höhe von 200.869,34 Euro entspricht einer Rate 12,6 %.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beliefen sich im Jahr 2023 auf 4.410.498,23 Euro gegenüber 4.003.605,91 Euro im Vorjahr. Die gestiegenen Aufwendungen sind bei nahezu gleichbleibenden Kosten der Warenabgabe insbesondere auf die verstärkte Wahrnehmung direkter Kundenkontakte und damit einhergehend höhere Werbe- und Reisekosten zurückzuführen (+210.880,91 Euro).

3. Lage

Vermögenslage

Auf der Aktivseite ergab sich neben der Erhöhung der Guthaben bei Kreditinstituten um 1.567.335,36 Euro die größte Veränderung bei den Vorräten (+1.509.317,16 Euro). Mit 35,4 % (Vorjahr: 34,3 %) nimmt das Vorratsvermögen auch weiterhin einen hohen Anteil an der Bilanzsumme ein. Dabei haben sich die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen um 799.605,80 Euro erhöht. Demgegenüber haben sich die Unfertigen Erzeugnisse um 276.721,51 Euro und die Fertigen Erzeugnisse um 233.129,17 vermindert. Die Erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen von 1.974.526,55 Euro (Vorjahr: 3.195.392,16 Euro) werden offen von den Vorräten abgesetzt.

Aus dem Rahmendarlehen an die imes-icore Holding GmbH in Höhe von 15.000.000,00 Euro war zum 31. Dezember 2023 ein Betrag von 11.200.000,00 Euro (Vorjahr: 9.500.000,00 Euro) in Anspruch genommen worden. Die imes-icore GmbH hatte an ihre Gesellschafterin imes-icore Holding GmbH ein kurzfristiges Darlehen ausgegeben, welches im Geschäftsjahr durch Verrechnung mit den Verbindlichkeiten aus dem Ergebnisabführungsvertrag vollständig getilgt wurde. Im Geschäftsjahr 2023 wurden erneut Abrufe aus dem Darlehensrahmen in Höhe von insgesamt 11.200.000,00 Euro getätigt, so dass sich der Darlehensbestand zum Stichtag gegenüber dem Vorjahr um 1.700.000,00 Euro erhöhte. Die weiteren Forderungen gegen verbundene Unternehmen betrafen im Wesentlichen Forderungen aus Umsatzsteuerverrechnung gegen die imes-icore Holding GmbH als Organträger (1.851.840,88 Euro; Vorjahr: 2.570.729,34 Euro).

Die Anlagenintensität (Anlagevermögen/Bilanzsumme) beträgt 3,9 % (Vorjahr: 3,4 %).

Die Eigenkapitalquote beträgt 43,6 %, (Vorjahr: 48,2 %), was einer Reduzierung im Vergleich zum Vorjahr in Höhe von 4,6 %-Punkten entspricht. Das Eigenkapital beläuft sich, wie im Vorjahr, auf 15.078.655,94 Euro. Die Verschlechterung der Eigenkapitalquote ist Folge der gestiegenen Bilanzsumme, die sich zum Bilanzstichtag um 3.319.174,08 Euro auf 34.577.744,35 Euro (Vorjahr 31.258.570,27 Euro) erhöht hat.

Die Passivseite ist weiterhin im Wesentlichen durch die Verpflichtungen zur Ergebnisabführung an die imes-icore Holding GmbH geprägt (11.818.253,73 Euro; Vorjahr: 13.323.115,47 Euro).

Ertragslage

Bezüglich der Entwicklung der Umsatzerlöse und des Jahresergebnisses wird auf unsere Ausführungen zum Geschäftsverlauf verwiesen.

Finanzlage

Die Finanzlage der Gesellschaft kann aufgrund des ausreichenden Eigenkapitals als stabil beurteilt werden. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Für die interne Unternehmenssteuerung werden die Kennzahlen Umsatz, Umsatz pro Mitarbeiter, EBIT-Rendite und Jahresergebnis herangezogen. Die EBIT-Rendite wird mit EBIT im Verhältnis zu den Umsatzerlösen berechnet.

Die Umsätze pro Mitarbeiter liegen im Geschäftsjahr 2023 bei 301.053,72 Euro (Vorjahr: 294.875,11 Euro). Die EBIT-Rendite (EBIT/Umsatzerlöse) ist gegenüber dem Vorjahr um 4,2 %-Punkte gesunken und liegt damit im Berichtsjahr bei 21,3 % (Vorjahr: 25,6 %). Das EBIT beträgt T€ 11.740 (Vorjahr: T€ 13.189), was einer Minderung von T€ 1.449 im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die erzielte EBIT-Rendite liegt mit 0,4 % über dem Budget, wohingegen das EBIT mit T€ 384 hinter dem Plan liegt. Das Jahresergebnis (vor Ergebnisabführung) liegt um T€ 503 hinter der Prognose für das Geschäftsjahr 2023 zurück. Für das Geschäftsjahr 2023 war eine leicht rückläufige EBIT-Rendite sowie ein leicht geringeres Jahresergebnis gegenüber dem Vorjahr geplant worden.

III. Zertifizierung

Im Februar 2023 wurde die imes-icore GmbH mit Erfolg einem Überwachungsaudit unterzogen. Es wurde nach DIN ISO 9001-2015 geprüft. Für die Gesellschaft stellt die Zertifizierung ein System zur Verfügung, um finanzielle und technische Risiken zu vermeiden. Das regelmäßige jährliche Audit wurde auch in diesem Geschäftsjahr ohne nennenswerte Beanstandungen durchgeführt.

IV. Versicherungen

Risiken aus der betrieblichen Tätigkeit sind nach Überzeugung des Unternehmens durch Versicherungen abgedeckt. Die Gesellschaft wird dabei von einem Versicherungsmakler beraten und betreut. Der Umfang der Versicherungen wird laufend überprüft und bei Bedarf angepasst bzw. erweitert. Um Aktualität im Versicherungsbestand zu gewährleisten, werden regelmäßig Gespräche mit Vertretern des Versicherungsmaklers geführt. Aufgrund der abgeschlossenen Versicherungen, getroffener Maßnahmen und der organisatorischen Überwachung der Systeme, kann davon ausgegangen werden, dass eventuell eintretende Schadensfälle keine substantiellen Auswirkungen haben können.

V. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Branchenspezifische Risiken

Als global agierendes Unternehmen ist die imes-icore GmbH unterschiedlichen Risiken ausgesetzt, dabei jedoch grundsätzlich geringeren Risiken als rein regional agierende Unternehmen. Aktuell belastet der Ukraine-Russland-Krieg weiterhin die Weltwirtschaft. Die Gesundheitsbranche unterliegt oft einer strengen Regulierung, die sich auch auf die Geschäftspraktiken und die Rentabilität auswirken kann.

Auch schnelle technologische Veränderungen können dazu führen, dass ältere Techniken obsolet werden. Unternehmen müssen daher in Forschung und Entwicklung investieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Der Preiskampf mit China betrifft viele Branchen, darunter auch die Dentalbranche. China hat in den letzten Jahren eine bedeutende Rolle in der Herstellung und dem Export von Dentalprodukten eingenommen, darunter Geräte und Materialien. Um im Preiskampf mit China zu bestehen, müssen Unternehmen möglicherweise ihre Effizienz steigern, Kosten senken und Innovationen vorantreiben.

Ertragsorientierte Risiken

Ein ertragsorientiertes Risiko stellen die geopolitischen Krisen. Die Rahmenbedingungen für die europäische und deutsche Wirtschaft haben sich zudem mit dem Angriff Russlands auf die Ukraine geändert. Die Absatzmärkte Russland und Belarus fallen auf unbestimmte Zeit aus, da Zahlungen wie auch Lieferungen nicht realisierbar sind. Solange sich das Land Ukraine im Kriegszustand befindet, wird dieser Absatzmarkt teilweise oder sogar ganz wegbrechen. Die wirtschaftlichen Auswirkungen dieses Konflikts sind nicht absehbar, die Ausdehnung des Konflikts auf andere Staaten wie auch das Verhängen weiterer Sanktionen - möglicherweise auch gegen andere Staaten - kann derzeit nicht abgeschätzt werden

Das Besondere an der aktuellen Risikolage ist, dass die imes-icore GmbH mit mehreren großen Krisen gleichzeitig konfrontiert wird, die sich dazu überlappen und auch gegenseitig verstärken. Dies führt dazu, dass Branchen, die bislang nahezu unabhängig voneinander agierten, plötzlich voneinander abhängig sind. Damit einhergehend können erhöhte Kosten für Materialien, Personal und Betrieb die Gewinnmargen verringern. Weiterhin erhöhen neue gesetzliche Regularien und Vorschriften den administrativen Aufwand und haben damit negative Auswirkungen auf die Betriebskosten.

Die Europäische Zentralbank (EZB) wie auch andere Zentralbanken haben infolge dessen ihre Geldpolitik verändert. Die gestiegenen Leitzinsen erschweren wiederum die Finanzierung von Investitionsgütern durch Kredite oder Leasing. Erhöhte Zinsen können die Kreditvergabe verteuern und die Kaufkraft der Verbraucher verringern, was zu einem Rückgang der Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen führen kann. Außerdem verringern höhere Zinsen die Investitionsbereitschaft der Unternehmen, da die Kosten für die Finanzierung von Investitionsprojekten steigen. Dies kann zu einer Verlangsamung des Wachstums und der Entwicklung neuer Projekte führen.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation der Gesellschaft sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Liquiditätslage ist zufriedenstellend; Engpässe sind nicht zu erwarten.

2. Chancenbericht

Unternehmensstrategische Chancen werden in der weiteren Globalisierung des Geschäfts gesehen. Durch zusätzliche Vertretungen soll an der Dynamik in den Schwellenländern partizipiert und der Umsatz dort in den nächsten Jahren signifikant erhöht werden.

Um die eigene Position langfristig zu stärken, wird es weiterhin von strategischer Bedeutung sein, durch eine "buy and build"-Strategie zu expandieren.

Darüber hinaus wurde im vergangenen Geschäftsjahr ein eigenes imes-icore Service-Center in Asien (Singapur) installiert. Durch diese strategische Entscheidung wird die imesicore Gruppe ihre Umsätze im asiatischen Markt stabilisieren und weiter ausbauen. Für die imes-icore GmbH ergibt sich in diesem Zusammenhang die Chance auf einen verbesserten Zugang zum asiatischen Markt.

Chancen bestehen im Wesentlichen auch in Produktneuentwicklungen und innovativen Anwendungstechnologien. Diese sollen aufgegriffen und nachhaltige Kundenlösungen entwickelt werden, um die Wettbewerbsfähigkeit zu untermauern.

Weitere Chancen werden insbesondere in der Digitalisierung des Geschäfts gesehen. Um die eigene Position langfristig zu stärken, ist es von strategischer Bedeutung, durch neue digitale Entwicklungen der imes-icore GmbH in Bezug auf Online-Möglichkeiten zur Bewerbung und Bestellung von Produkten direkt mit den Endkunden weltweit in Kontakt zu treten.

3. Gesamtaussage

Im Geschäftsjahr konnte der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 6,8 % auf 55.092.830,18 Euro (Vorjahr: 51.603.143,85) gesteigert werden. Damit liegen die Umsatzerlöse um 5,0% unter dem budgetierten Umsatz für das Geschäftsjahr 2023.

Der kontinuierliche Ausbau des Vertriebsnetzes mit einer steigenden Anzahl weltweiter Vertretungen, einem innovativen und breiten Produktportfolio sowie geplanten Investitionen und der Erweiterung der Marketingstrategie werden sich zukünftig positiv auf die Entwicklung des Unternehmens auswirken.

Das Unternehmen sieht die CAD/CAM-Technologie generell als innovativ, qualitativ hochwertig und preislich attraktiv aufgestellt. Die Geschäftsführung ist daher der Auffassung, dass die wirtschaftliche Lage und die Zukunftsaussichten des Unternehmens als weiterhin gut beurteilt werden können. *

* Der Absatz ist kein Pflichtbestandteil des Lageberichts im Sinne des § 289 HGB i.V.m. DRS 20 und daher nicht Gegenstand der Abschlussprüfung.

VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Umsatzerlöse der Gesellschaft sind auf einen breiten Kundenstamm verteilt. Eine Abhängigkeit von einem Kunden oder Händler besteht nicht. Mit einem Großteil der Kundschaft besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem guten Vertrauensverhältnis und klaren Zahlungszielen, die eingehalten werden. Zur Überwachung der wesentlichen Risken wird ein monatliches Risikomanagement mit einer aussagekräftigen Untersuchung der Gewinn- und Verlustrechnung und der Bilanz genutzt. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Forderungsausfälle bilden die absolute Ausnahme.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art.

Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

VII. Prognosebericht

Die Entwicklung der imes-icore GmbH für die kommenden Jahre wird als sehr positiv eingeschätzt. Das umfangreiche Maschinenportfolio, das kontinuierlich wachsende Händlernetz sowie Neuentwicklungen, die eingeführt werden, versprechen die Fortsetzung des Wachstumskurses.

Um ihre Vertretungen, Partner und Endkunden auch weiterhin zuverlässig zu versorgen und zu beliefern, arbeitet die imes-icore GmbH dauerhaft daran, ihre Kosten zu optimieren, ihre Kapazitäten anzupassen und ihr Produktportfolio zu erweitern. Zusätzlich werden neue Dienstleistungsgeschäfte und Verbrauchsmaterialgeschäfte vorbereitet, die über eine neue Handelsplattform für die imes-icore-Kunden digital zur Verfügung stehen. Es wird erwartet, dass diese Maßnahmen auch im kommenden Geschäftsjahr zu Ergebnissteigerungen führen werden.

In der Geschäftspolitik sind keine wesentlichen Änderungen geplant. Die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens wird als positiv bewertet. Die Dentalbranche bietet weiterhin ein großes Wachstumspotential. Den aktuellen Risiken von Lieferengpässen begegnet die imes-icore durch größere Abrufaufträge mit Lieferanten und engen Partnerschaften. Der Ausblick auf das Geschäftsjahr 2024 wird hauptsächlich von den steigenden Zinsen und dem damit einhergehenden geminderten Konsumverhalten getrübt.

In ihrer Planung geht dies imes-icore von einer moderaten Steigerung der Umsätze und der Umsätze pro Mitarbeiter bei leicht überproportional steigenden Materialaufwendungen aus. Dagegen steigen die Personalaufwendungen sowie übrigen Aufwendungen im Verhältnis zu den Umsatzerlösen nur geringfügig. Damit einhergehend wird für das Geschäftsjahr 2024 eine leicht rückläufige EBIT-Rendite sowie ein deutlich höheres Jahresergebnis prognostiziert.

Die Geschäftsleitung möchte an dieser Stelle betonen, dass es sich bei den vorliegenden Aussagen zu den Prognosen und Entwicklungen des Unternehmens für das Geschäftsjahr 2024 um Planungen handelt, die mit einer größeren Unsicherheit bezüglich der weiteren Entwicklung der Inflation sowie des Ukraine-Russland-Konflikts zu bewerten sind.

Eine genauere Prognose für die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens ist zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts nicht möglich.

 

Eiterfeld, 22. Mai 2024

Christoph Stark, Geschäftsführer

Christian Müller, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 575.356,00 178.588,00
2. Geleistete Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 236.219,20
575.356,00 414.807,20
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 151.865,00 149.430,08
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 622.223,03 496.690,74
774.088,03 646.120,82
1.349.444,03 1.060.928,02
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 8.317.154,86 7.517.549,06
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 1.650.109,08 1.926.830,59
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 4.215.593,66 4.448.722,83
4. Geleistete Anzahlungen 28.291,15 29.594,72
5. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -1.974.526,55 -3.195.392,16
12.236.622,20 10.727.305,04
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.176.405,54 982.008,09
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 14.187.485,18 12.623.701,06
3. Sonstige Vermögensgegenstände 77.394,12 1.827.683,24
15.441.284,84 15.433.392,39
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 5.345.300,20 3.777.964,84
33.023.207,24 29.938.662,27
C. Rechnungsabgrenzungsposten 205.093,08 258.979,98
34.577.744,35 31.258.570,27

Passiva

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 600.000,00 600.000,00
II. Bilanzgewinn 14.478.655,94 14.478.655,94
15.078.655,94 15.078.655,94
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 911.547,13 879.822,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 148.919,16 0,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 740.577,38 1.311.477,65
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 16.669.313,20 13.331.038,96
4. Sonstige Verbindlichkeiten 1.028.731,54 657.575,72
18.587.541,28 15.300.092,33
34.577.744,35 31.258.570,27

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 Vorjahr
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 55.092.830,18 51.603.143,85
2. Verminderung (-)/Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -371.303,55 1.521.718,49
3. Sonstige betriebliche Erträge 2.683.695,39 3.020.348,25
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 27.932.482,33 28.327.237,13
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 742.432,30 518.338,80
28.674.914,63 28.845.575,93
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 10.432.562,84 8.198.449,58
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.791.745,17 1.590.875,83
12.224.308,01 9.789.325,41
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 347.292,36 310.389,55
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.410.498,23 4.003.605,91
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 103.841,60 162.142,52
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 26.063,66 28.305,84
10. Ergebnis vor Sonstigen Steuern und Gewinnabführung 11.825.986,73 13.330.150,47
11. Sonstige Steuern 7.733,00 7.035,00
12. Aufwendungen aus Gewinnabführung (-) -11.818.253,73 -13.323.115,47
13. Jahresüberschuss 0,00 0,00
14. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 14.478.655,94 14.478.655,94
15. Bilanzgewinn 14.478.655,94 14.478.655,94

ANHANG für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeine Angaben

Die imes-icore GmbH hat ihren Sitz in Eiterfeld. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Fulda unter HRB 3479 eingetragen.

Der Jahresabschluss der imes-icore GmbH, Eiterfeld, wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft.

2. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich steuerrechtlicher Maßnahmen

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Immateriellen Vermögensgegenstände wurden linear über die jeweilige betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer zwischen 36 und 240 Monaten abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Soweit den nach diesen Grundsätzen bewerteten Gegenständen des Anlagevermögens am Bilanzstichtag ein voraussichtlich dauernd niedrigerer Wert beizulegen ist, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Nutzungsdauer beträgt zwischen 24 und 276 Monaten.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere beizulegende Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Die Herstellungskosten enthalten neben den direkt zurechenbaren Einzelkosten die angemessenen und notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten. Sofern der beizulegende Wert am Bilanzstichtag niedriger war, wurde dieser angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert bzw. zu den Anschaffungskosten angesetzt, Wertberichtigungen auf Forderungen wurden entsprechend der Wahrscheinlichkeit des Ausfalls gebildet. Für das allgemeine Ausfallrisiko wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 0,5 % des Nettoforderungsbetrages gebildet.

Flüssige Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt.

Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt.

Das Gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken aus schwebenden Geschäften und ungewissen Verpflichtungen und werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Das Wahlrecht zur Abzinsung von Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr wurde nicht ausgeübt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in EUR umgerechnet wurden.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt.

3. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Brutto-Anlagenspiegel

Die Aufgliederung und die Entwicklung der Anlagenwerte sind aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Geschäftsjahresabschreibungen

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Alle Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen in Höhe von EUR 13.211.339,48 auf Gesellschafter.

Sonstige Rückstellungen

Die Sonstigen Rückstellungen betreffen Rückstellungen für Gewährleistungen (TEUR 372), Boni (TEUR 152), ausstehende Überstundenvergütung (TEUR 145), Urlaubsrückstände (TEUR 73), Berufsgenossenschaftsbeitrag (TEUR 60), Jahresabschlusskosten (TEUR 40), sonstige ausstehende Rechnungen (TEUR 34) und Rechtskosten (TEUR 20).

Angaben zu Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen in Höhe von EUR 16.518.253,73 auf Gesellschafter und betreffen in Höhe von EUR 11.818.253,73 die Ergebnisabführung.

Die Fälligkeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem Verbindlichkeitenspiegel:

Art der Verbindlichkeit Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023 kleiner 1 J. 1 bis 5 J. größer 5 J.
TEUR TEUR TEUR TEUR
Gegenüber Kreditinstituten 148,9 21,9 127,0 0,0
(0,0) (0,0) (0,0) (0,0)
Aus Lieferungen und Leistungen 740,6 740,6 0,0 0,0
(1.311,5) (1.311,5) (0,0) (0,0)
Gegenüber verbundenen Unternehmer 16.669,3 16.669,3 0,0 0,0
(13.331,0) (13.331,0) (0,0) (0,0)
Sonstige Verbindlichkeiten 1.028,7 1.028,7 0,0 0,0
(657,6) (657,6) (0,0) (0,0)
Summe 18.587,5 18.460,5 127,0 0,0
(15.300,1) (15.300,1) (0,0) (0,0)

(Vorjahreswerte in Klammern)

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von EUR 816.139,47 (Vorjahr: EUR 87.528,69) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von EUR 4.913,03 (Vorjahr: EUR 8.351,96).

4. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Gesellschaft erzielt ihre Umsätze zu 29,0 % im Inland und zu 71,0 % im Ausland.

Sonstige betriebliche Erträge

Die Sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus Bonusrückvergütung des ausgeschiedenen Investors in Höhe von EUR 2.186.000,00, der Überlassung von Fahrzeugen zur privaten Nutzung in Höhe von EUR 262.077,47 (Vorjahr: EUR 190.531,29), Versicherungsentschädigungen in Höhe von EUR 150.787,69 (Vorjahr: EUR 28.031,55), sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von EUR 36.099,66 (Vorjahr: EUR 29.607,93).

Personalaufwendungen

Die Sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung enthalten EUR 18.373,01 (Vorjahr: EUR 17.344,42) für Altersversorgung. Unter dem Posten Personalaufwendungen werden Bonuszahlungen des ausgeschiedenen Investors an die Mitarbeiter in Höhe von EUR 2.188.825,00 ausgewiesen.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Kosten der Warenabgabe (EUR 842.543,40), EDV- und Verwaltungskosten (EUR 689.765,53), Miet- und Leasingaufwendungen (EUR 520.855,46), Werbe- und Reisekosten (EUR 609.494,82) sowie Fahrzeugkosten (EUR 399.150,32).

Unter der Posten Sonstige betriebliche Aufwendungen werden Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 6.082,99 (Vorjahr EUR 8.711,73) ausgewiesen.

Zinsen und ähnliche Erträge

Die Zinsen und ähnlichen Erträge entfallen in Höhe von EUR 102.598,60 (Vorjahr EUR 161.145,85) auf verbundene Unternehmen.

Gewinnabführung

Die imes-icore GmbH hat mit Wirkung zum 1. Januar 2018 einen Ergebnisabführungsvertrag mit der imes-icore Holding GmbH abgeschlossen.

Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 wird in Höhe von EUR 11.818.253,73 an die imes-icore Holding GmbH abgeführt.

5. Sonstige Pflichtangaben

Ereignisse nach dem Stichtag

Aus der operativen Geschäftstätigkeit liegen keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung i. S. d. § 285 Nr. 33 HGB nach Abschluss des Geschäftsjahres vor.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens geführt durch:

Christoph Stark, Elektrotechniker

Christian Müller, Diplom-Betriebswirt (BA), Diplom-Wirtschaftsingenieur (FH).

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wurde gemäß § 286 Absatz 4 HGB verzichtet.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 98
Angestellte 86
Leitende Angestellte 2
Vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 154
Teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 30
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 184

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum 31. Dezember 2023 bestehen ausstehende Auszahlungsverpflichtungen aus der Darlehenszusage gegenüber der Gesellschafterin imes-icore Holding GmbH in Höhe von TEUR 3.800,0, sonstige langfristige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 1.046,3 sowie Verpflichtungen aus Wartungs- und Dienstleistungsverträgen in Höhe von TEUR 435,3. Vom Gesamtbetrag entfallen TEUR 701,9 auf Verpflichtungen aus Mietverträgen. Aus dem Management Services Agreement vom 6. Dezember 2023 besteht die Verpflichtung, die Kosten für die Geschäftsführung durch die imes-icore Group GmbH zu tragen. Aus dem Ergebnisabführungsvertrag besteht die Verpflichtung, das Jahresergebnis an die imes-icore Holding GmbH abzuführen.

Es bestehen mittelbare Pensionsverpflichtungen aus arbeitgeber- und arbeitnehmerfinanzierten Leistungszusagen an Mitarbeiter mit einem Gesamtbetrag bei Renteneintritt in Höhe von TEUR 4.797, von denen zum 31. Dezember 2023 ein Betrag von TEUR 3.103 bereits erdient wurde. Unter Berücksichtigung des auf imes-icore GmbH anteilig entfallenden Kassenvermögens in der Unterstützungskasse ergibt sich eine Unterdeckung in Höhe von TEUR 2.144, für die nach Art. 28 EGHGB keine Rückstellung gebildet wurde.

Honorar des Abschlussprüfers

Das Honorar des Abschlussprüfers für das abgelaufene Geschäftsjahr beträgt TEUR 36, das in kompletter Höhe auf Abschlussprüfungsleistungen entfällt.

6. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den vororganschaftlichen Bilanzgewinn in Höhe von EUR 14.478.655,94 auf neue Rechnung vorzutragen.

7. Konzernabschluss

Die imes-icore GmbH wird in den Konzernabschluss der imes-icore Group Holding GmbH, Eiterfeld, zum 31.12.2023 einbezogen, der den größten und kleinsten Konsolidierungskreis darstellt, der im Bundesanzeiger offengelegt wird.

Unterschrift der Geschäftsleitung

 

Eiterfeld, 22. Mai 2024

Christoph Stark

Christian Müller

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Bruttobuchwerte
Stand am 1.1.2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 546.977,76 226.551,25 284.942,29 5.173,59 1.053.297,71
2. Geleistete Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände 236.219,20 48.723,09 -284.942,29 0,00 0,00
783.196,96 275.274,34 0,00 5.173,59 1.053.297,71
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 237.300,03 21.889,59 0,00 0,00 259.189,62
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.142.705,74 316.476,56 0,00 28.164,76 1.431.017,54
3. Geringwertige Wirtschaftsgüter 0.00 26.929,99 0,00 26.929,99 0,00
1.380.005,77 365.296,14 0,00 55.094,75 1.690.207,16
2.163.202,73 640.570,48 0,00 60.268,34 2.743.504,87
kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 368.389,76 114.724,54 5.172,59 477.941,71
2. Geleistete Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00 0,00 0,00
368.389,76 114.724,54 5.172,59 477.941,71
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 87.869,95 19.454,67 0,00 107.324,62
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 646.015,00 186.183,16 23.403,65 808.794,51
3. Geringwertige Wirtschaftsgüter 0,00 26.929,99 26.929,99 0,00
733.884,95 232.567,82 50.333,64 916.119,13
1.102.274,71 347.292,36 55.506,23 1.394.060,84
Nettobuchwerte
Stand am 31.12.2023 Vorjahr
EUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 575.356,00 179
2. Geleistete Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 236
575.356,00 415
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 151.865,00 149
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 622.223,03 497
3. Geringwertige Wirtschaftsgüter 0,00 0
774.088,03 646
1.349.444,03 1.061

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die imes-icore GmbH, Eiterfeld

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der imes-icore GmbH, Eiterfeld, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der imes-icore GmbH, Eiterfeld, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die als ungeprüft gekennzeichneten Teile des Lageberichts haben wir nicht geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstrecht sich nicht auf die als ungeprüft gekennzeichneten Teile des Lageberichts.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die als "ungeprüft" gekennzeichneten Bestandteile des Lageberichts.

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen In-formationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zu den inhaltlich geprüften Lageberichtsangaben oder zu unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hannover, den 22. Mai 2024

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Jan-Christian Wilhelms, Wirtschaftsprüfer

Timo Hansen, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss der imes-icore GmbH zum 31. Dezember 2023 wurde am 19. Juni 2024 festgestellt.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

7 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.