Baumann GmbH
Ludwig-Thoma-Straße 20, 95447 Bayreuth, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stephan Engel seit 21.10.2025 | Geschäftsführer |
Kevin Steeger seit 21.10.2025 | Geschäftsführer |
Andreas Baumann seit 7.10.2003 | Geschäftsführer |
Uwe Baumann seit 7.10.2003 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
Uwe Baumann | 50.00% |
Andreas Baumann | 50.00% |
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
Hummeltal | 0.00% |
Bayreuth | 0.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 4 angezeigt
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Baumann GmbHBayreuthJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023Lagebericht 2022/23Der Baumann GmbH, Ludwig-Thoma-Str. 20, 95447 Bayreuth1. Grundlage des Unternehmens2. Wirtschaftsbericht3. Prognosebericht4. Chancen- und Risikobericht1. Grundlagen des Unternehmens Die Baumann GmbH ist im Bereich Elektrofachhandel sowie Elektro- und Netzwerktechnik tätig. Das Leistungsspektrum umfasst Breitbandverkabelung, Glasfaserverkabelung, Daten - und Telefonanbieter, den Verkauf und die Reparatur von Elektrogeräten der Unterhaltungsbranche, PC und TK-Branche, Haustechnik, Netzwerk- und Kommunikationstechnik, Sicherheitsüberwachungstechnik. Zu unseren Kunden gehören kleine und mittelständische Unternehmen, Industriebetriebe, Städte und Kommunen genauso wie Privatkunden. Wir sind in den o.g. Bereichen eines der führenden Unternehmen in der Region. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland war im Jahr 2023 von den Folgen der globalen Krisen geprägt. Trotz der jüngsten Rückgänge blieben die Preise auf allen Wirtschaftsstufen weiterhin hoch und dämpften die Konjunktur. Zusätzlich verschlechterten sich die Finanzierungsbedingungen aufgrund steigender Zinsen, und die Nachfrage sowohl im In- als auch im Ausland nahm ab. Somit konnte sich die deutsche Wirtschaft nicht weiter vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 erholen. Ersten Schätzungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zufolge war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 um0,3 Prozent niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 Prozent. Im Jahr 2023 verzeichnete der private Konsum einen preisbereinigten Rückgang um 0,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wodurch er sich wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 Prozent) entfernte. Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Besonders betroffen von Rückgängen waren Bereiche, in denen die Preise entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar weiter stiegen. Die preisbereinigten Ausgaben für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte sanken besonders stark (-6,2 Prozent). Auch der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben (1,7 Prozent). Dies war hauptsächlich auf den Wegfall staatlich finanzierter Corona-Maßnahmen wie Impfungen und Ausgleichszahlungen für freie Bettenkapazitäten in Krankenhäusern zurückzuführen. Der Markt für technische Konsumgüter verändert sich rasant: Neue Rahmenbedingungen nach der Pandemie führten im ersten Halbjahr 2023 zu einem fast flächendeckenden Absatzrückgang. Der Umsatz war aufgrund steigender Durchschnittspreise weniger stark betroffen. Verschiebungen gab es auch in den besonders stark nachgefragten Kategorien: So wurden weniger Smartphones und TVs gekauft, während Lifestyle-Produkte für den Out-of-Home-Bereich im Aufschwung sind. Der Markt für Consumer Electronics entwickelte sich von Januar bis Juni insgesamt einstellig negativ. Dieser Trend wird sowohl von den Sparten Audio wie auch Vision getrieben. Nachdem in den vergangenen Jahren vor allem Produkte für zuhause gefragt waren, gewinnen aktuell besonders Produkte, die unterwegs oder außer Haus genutzt werden können. Der Markt für Elektrohaushaltsgeräte in Deutschland verzeichnete im ersten Halbjahr 2023 ein moderates Wachstum. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, fiel der Umsatz mit Kleingeräten um 6 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro, während der Umsatz mit Großgeräten um 8 Prozent auf 5,2 Milliarden Euro zulegte. GfK prognostiziert für das Gesamtjahr 2023 einen Umsatzrückgang im einstelligen Bereich. Das Umsatzniveau wird damit aber immer noch relativ nah an den Höchstständen des vergangenen Jahres liegen. Trotz der aktuellen politischen und wirtschaftlichen Herausforderungen bietet 2023 für die Branche weiterhin interessante Wachstumssegmente. Die Verbraucherpreise in Deutschland haben sich im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9% gegenüber 2022 erhöht. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, fiel die Inflationsrate für 2023 damit geringer aus als im Jahr zuvor. Sie hatte im Jahr 2022 noch bei +6,9% gelegen. "Die Inflationsrate für das Jahr 2023 lag unter dem historischen Höchststand des Jahres 2022. Sie ist mit knapp 6 Prozent aber weiterhin auf einem hohen Stand. Nahrungsmittel verteuerten sich im Jahresdurchschnitt 2023 besonders stark", sagte Dr.Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamtes. Im Dezember 2023 lag die Inflationsrate - gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat - bei +3,7%. Sie verstärkte sich damit zum Jahresende, nachdem sie in den Monaten zuvor rückläufig gewesen war. Die gesamtwirtschaftliche Ausgangslage stellt sich zum Jahreswechsel 2023/24 im Zuge der Nachwirkungen der vorangegangenen Krisen, insbesondere den erheblichen Kaufkraftverlusten als Folge des massiven Energie- und Nahrungsmittelpreisanstiegs, der schwachen weltwirtschaftlichen Entwicklung, der geopolitischen Krisen sowie den geldpolitischen Straffungen weiterhin sehr schwach dar: Das Bruttoinlandsprodukt ist zum Jahresende nach ersten, vorläufigen Informationen des Statistischen Bundesamtes preis-, saison- und kalenderbereinigt um rund 1/4% gegenüber dem Vorquartal gesunken. Für das Gesamtjahr ergibt sich damit ein Rückgang des BIPum 0,3%. Dieses Ergebnis war weitgehend erwartet worden. Insbesondere der private Konsum ist im vergangenen Jahr aufgrund der nachwirkenden Kaufkraftverluste und der Kaufzurückhaltung, auch im Zuge der erhöhten Unsicherheit infolge der geopolitischen Konflikte, preisbereinigt um 0,8% zurückgegangen. Damit lag er immer noch etwas unter dem Niveau des Vor-Corona-Jahres 2019. Auch die staatlichen Konsumausgaben waren mit -1,7% gegenüber dem Vorjahr rückläufig. Darin spiegelt sich die Normalisierung der Staatsausgaben nach der deutlichen Ausweitung während Corona-Pandemie. Die Bruttoanlageinvestitionen gingen mit -0,3% etwas zurück, vor allem da die Bauinvestitionen infolge der gestiegenen Finanzierungs- und Materialkosten im Jahresdurchschnitt 2023 preisbereinigt erneut um rund zwei Prozent sanken. Dagegen konnten die Investitionen in Maschinen und Anlagen mit +3,0% deutlich zulegen. Dazu dürften neben den immer noch hohen Auftragsbeständen und der guten Eigenkapitalausstattung der Unternehmen auch steigende - durch staatliche Maßnahmen gestützte - Investitionen in die Transformation beigetragen haben. Die Exporte nahmen infolge der schwachen Nachfrage aus dem Ausland um 1,8% ab. Die Importe fielen im Zuge der schwachen Binnennachfrage mit -3,0% sogar noch kräftiger, weshalb der Außenhandel rechnerisch +0,6 Prozentpunkte zum BIP-Wachstum beitrug. Vorjahresmonaten gestiegen und damit so stark wie noch nie seit Beginn der Erhebung im Jahr 1949. Insofern ist es möglich, dass die Unternehmen diese Preissteigerungen in den kommenden Monaten stärker als bisher an die Kunden weitergeben und die Inflationsrate auf einem hohen Niveau verharrt. Die EZB hält an ihrem entschiedenen Kurs gegen die hohe Inflationsrate fest. Wie erwartet wurden am 27. Oktober die Leitzinsen zum zweiten Mal in Folge um 0,75 Prozentpunkte erhöht. Fraglich ist allerdings, ob die EZB auch in den kommenden Monaten diesen Kurs weiterverfolgen wird. Die Umsätze wachsen damit nur aufgrund steigender Preise. Für das Gesamtjahr 2022 geht der HDE nun von einem nominalen Plus von 7,5 Prozent aus, real werden die Erlöse um 0,1 Prozent sinken. Nach zwei sehr umsatzstarken Jahren findet im Online-Handel eine "Normalisierung" statt. Erstmals sinken dort im Vergleich zum Vorjahr die Erlöse. Der HDE erwartet hier für November und Dezember noch ein nominales Plus von 1,4 Prozent, real ein Minus von 4,5 Prozent. Für das Gesamtjahr 2022 sinken die Onlineumsätze um nominal 2,3 Prozent, real um 7,2 Prozent. Nach einem schwierigen 2023 rechnet der Handelsverband Deutschland (HDE) mit zumindest leicht verbesserten Umsätzen für den Einzelhandel im laufenden Jahr. Im Vorjahresvergleich steigen die Umsätze demnach nominal um 3,5 Prozent, real entspricht das einem Plus von einem Prozent. Gleichzeitig bleiben aber viele Risiken für den Konsum. Dazu gehören die Kriege in der Ukraine und in Nahost sowie der sich verschärfende Arbeitskräftemangel. HDE-Präsident von Preen warnt zudem vor den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Gefahren einer Politik der Ausgrenzung und Intoleranz. "Das laufende Jahr wird für den Einzelhandel aller Wahrscheinlichkeit nach besser als das vergangene. Auch wenn die Kaufkraftverluste der letzten beiden Jahre nicht ausgeglichen werden können, ist das zumindest eine positive Signalwirkung für die Branche", so HDE-Präsident Alexander von Preen. Den vorsichtigen Optimismus spiegelt eine aktuelle HDE-Umfrage unter rund 850 Handelsunternehmen in Deutschland wider. Demnach geht zumindest die Hälfte der Unternehmen von stabilen oder steigenden Umsätzen aus. Greift man den Online-Handel heraus, so wird deutlich, dass von dort auch 2024 kein großer Wachstumsimpuls zu erwarten ist: Nominal werden die Umsätze in diesem Bereich voraussichtlich um drei Prozent zulegen, real bleibt ein Plus von einem Prozent. "Der Online-Handel hat während der Corona-Jahre einen riesigen Umsatzsprung hingelegt. Es war zu erwarten, dass in der Zeit danach das Wachstum nicht ungebremst weiter geht. Das Umsatzniveau ist und bleibt aber hoch", so von Preen. Gleichzeitig bleiben unkalkulierbare Risiken wie die Kriege in der Ukraine und in Nahost, aber auch der immer weiter um sich greifende Fachkräftemangel. In diesem Zusammenhang warnt der HDE-Präsident vor einem Rechtsruck in Politik und Gesellschaft: "Vielen Branchen der deutschen Wirtschaft geht das Personal aus. Schon allein diese offensichtliche Herausforderung sollte Grund genug sein einzusehen, dass man mit der Ausgrenzung und der Verächtlichmachung von Menschen aus anderen Ländern und Kulturen, die ihr Glück in unserem Land suchen, den Holzweg beschreitet." Es gehe hier aber nicht nur um ein ökonomisches, sondern um ein zutiefst menschliches Thema. Von Preen: "Es ist gut und es ist an der Zeit, dass alle anständigen Demokraten sich unterhaken und deutlich machen, auf welcher Seite die Mehrheit steht. Die Zeit des Schweigens muss vorüber sein, jetzt ist Farbe bekennen angesagt." Der Handel sei eine vielfältige Branche mit Beschäftigten aus vielen Nationen, die Unternehmen böten Chancen für vielseitige Karrierewege. Insofern schade jede Politik, die grundsätzlich auf Ausgrenzung oder Abschottung setzt, der Zukunft des Einzelhandels in Deutschland. 2.2. Geschäftsverlauf und Lage Die Umsatzerlöse sind um ca. 5% (558 TEuro) auf 11.868 TEuro (i. Vj. 12.426 TEuro) gesunken. Der Jahresüberschuss hat sich um ca. 31% (41 TEuro) auf 91 TEuro (i. Vj. 132 TEuro) reduziert. Das Gesamtvermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um ca. 6% (246 TEuro) auf 4.133 TEuro (i. Vj. 4.379 TEuro) geändert. 2.2.1. Ertragslage Das Rohergebnis hat sich um ca. 1% (43 TEuro) auf 4.076 TEuro (i. Vj. 4.119 TEuro) leicht reduziert. Der Personalaufwand beträgt 2.066 TEuro (i. Vj. 2.064 TEuro). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um ca. 3% (53 TEuro) auf 1.761 TEuro (i. Vj. 1.708 TEuro) gesunken. Es ist ein Jahresüberschuss in Höhe von 91 TEuro (i. Vj. 132 TEuro) auszuweisen. 2.2.2. Finanzlage Die Eigenkapitalquote beträgt zum 30.09.2023 45,1% (i. Vj. 40,5%). Die Eigenkapitalausstattung ist nach wie vor sehr gut und das längerfristig gebundene Vermögen wird durch eigene Mittel finanziert. Zahlungsverpflichtungen werden fristgerecht und unter Ausnutzung von Skonto erfüllt. 2.2.3. Vermögenslage Das Anlagevermögen hat sich um 16% (46 TEuro) auf 248 TEuro (i. Vj. 295 TEuro) reduziert, im Wesentlichen aufgrund von Abschreibungen auf Sachanlagen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind um 2% (8 TEuro) auf 342 TEuro (i. Vj. 334 TEuro) stichtagsbedingt angestiegen. Die liquiden Mittel betragen 169 TEuro (i. Vj. 327 TEuro) aufgrund der zum Stichtag geringeren Bankguthaben. 2.3. Finanzielle Leistungsindikatoren Die Eigenkapitalrendite ist leicht gesunken und beträgt 4,9% zum Bilanzstichtag 30.09.2023 (i. Vj. 7,5%). 2.4. Gesamtaussage Unsere Vermögens- und Finanzlage schätzen wir als solide ein. Es sind liquide Mittel vorhanden. Wir konnten im Berichtsjahr durch kurzfristige Zahlungen, bei allen Lieferverbindlichkeiten Skontoabzüge realisieren. Die Entwicklung der Ertragslage ist gut. 2.5. Entwicklung im Geschäftsjahr 2022/23 Die hohe Inflation und der Ukraine-Krieg hinterlassen Spuren beim Konsum in Deutschland: Die Umsätze des Einzelhandels steigen nur noch aufgrund der hohen Teuerungsrate - die bereinigten Umsätze stagnieren dagegen. Der deutsche Einzelhandel kommt angesichts der unter hoher Inflation und dem Ukraine-Krieg leidenden Konsumstimmung nicht in Schwung. Zwar meldete das Statistische Bundesamt einen Anstieg der nominalen Einzelhandelsumsätze im März von 2,1 Prozent im Vergleich zum Februar. Die Steigerung resultiert aber allein aus der hohen Teuerung. Real - also preisbereinigt - fielen die Umsätze um 0,1 Prozent. Im Februar hatte es noch ein kleines Plus von 0,1 Prozent gegeben. "Der reale Umsatz im Einzelhandel stagnierte somit seit Jahresbeginn", stellten die Statistiker fest. Der Ukraine-Krieg und die hohen Preissteigerungen hatten die Verbraucherlaune in Deutschland zuletzt auf ein Rekordtief gedrückt: Das Barometer der Nürnberger GfK-Marktforscher für Mai stürzte um 10,8 Zähler auf minus 26,5 Punkte ab. 3. Prognosebericht Aufgrund der erwarteten Entwicklung und Kostenstruktur der aktuellen Projekte erwarten wir für 2023/24 einen Umsatz- und Ergebnisentwicklung leicht über den Jahren vor Corona. Weil der Endverbraucher auch noch bereit ist in wertige Produkte zu investieren, müsste der Umsatz auf jeden Fall gehalten werden. Aktuell haben wir aufgelaufen ein Plus von 2,2%. 4. Chancen- und Risikobericht Chancen sehen wir in unserer langjährigen Erfahrung und unseren guten Kundenbeziehungen. Die Aufträge werden mit einem Höchstmaß an Qualität und Zuverlässigkeit abgewickelt. Auch deshalb zählen einige der bedeutendsten Unternehmen der Region zu unseren Kunden. Durch unsere intensive Stammkundenbildung und -bindung sehen wir uns gut aufgestellt. Durch unsere Multichannel Strategie sollten wir alle Anforderungen und Erwartungen unserer Kunden erfüllen können. Durch unser hohes Einkaufsvolumen sind wir preislich absolut wettbewerbsfähig. Durch die Mitgliedschaft bei der Euronics, der umsatzstärksten Kooperation. "Die Nr. 1 in Europa im Umsatz", sehen wir uns für die Zukunft preislich und marketing-technisch richtig aufgestellt. Durch die neuen und umgebauten Geschäftsräume und das dadurch entstandene Wohlfühlklima sehen wir einer positiven Entwicklung der Verweilzeit der Kunden im Laden entgegen. Dies steht in direkter Abhängigkeit mit mehr oder höherwertigen Verkaufsabschlüssen. Durch die Veränderungen der Lagerflächen sowie die neu eingeführten hausinternen Ablaufprozesse im Jahr 2019 erwarten wir bessere effizientere Abläufe in der Auftragsabwicklung. Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir aufgrund des sich verschärfenden Wettbewerbsumfeldes und des Fachkräftemangels. Wir versuchen, diesen durch Aus- und Fortbildung entgegenzuwirken. In den vergangenen 60 Jahren wurden in der Baumann GmbH über 250 Lehrlinge ausgebildet. Derzeit beschäftigt das Unternehmen rund 10 Auszubildende. Regelmäßige Fortbildungen zu allen technischen Neuheiten und ein Qualitätsmanagement nach höchstem Standard sind für uns selbstverständlich. Auch das Coaching für Führungskräfte ist ein fester Bestanteil der Weiterbildung. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir keine Risiken, die die Entwicklung der Baumann GmbH beeinträchtigen oder den Bestand gefährden können.
Bayreuth, den 31. Mai 2024 Uwe Baumann, Geschäftsführer Andreas Baumann, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Anhang zum JahresabschlussI. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches unter Beachtung der Vorschriften des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH Gesetzes beachtet. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 276, 288 HGB) und bei der Offenlegung (§ 327 HGB) des Jahresabschlusses werden in Anspruch genommen. 1. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
2. Gliederungsgrundsätze / DarstellungsstetigkeitDie Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung änderte sich nicht gegenüber dem Vorjahr. Die Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind mit denen des Vorjahres vergleichbar. 3. BilanzierungsmethodenIm Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden. Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert. Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals, sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert. Rückstellungen wurden nur im Rahmen des §249HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des §250HGB gebildet. Haftungsverhältnisse i.S. von §251HGB sind ggf. nachfolgend gesondert angegeben. 4. Bewertungsmethoden und Erläuterungen zu den Posten der BilanzDie Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Einzelne Positionen wurden wie folgt bewertet: Bei der Ermittlung der Herstellungskosten von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens wurden keine Fremdkapitalzinsen berücksichtigt. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die Abschreibungen wurden beim beweglichen Anlagevermögen nach der linearen Methode vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von mehr als 250,00 Euro bis 800,00 Euro wurden sofort abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: Beteiligungen zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren Börsen- und Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. Soweit ein Börsen- oder Marktpreis nicht feststellbar war, wurden sie auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Kassenbestände und Bankguthaben wurden jeweils zum Nennwert angesetzt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die bis zum Bilanzstichtag noch nicht veranlagten Steuern. Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Schätzung in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages ermittelt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Im Wesentlichen wurden Rückstellungen gebildet für Gewährleistungsansprüche (TEuro25), für die Rückzahlung der Corona Soforthilfe (TEuro30) sowie für Abschluss- und Prüfungskosten (TEuro 27). Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. 5. BetriebsaufspaltungDamit die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zutreffend eingeschätzt werden kann, sind folgende Angaben zu beachten: Das von der Gesellschaft pachtweise genutzte Gebäude ist Eigentum von der A + U Baumann OHG. Steuerrechtlich besteht deshalb eine so genannte Betriebsaufspaltung zwischen der Gesellschaft als so genanntes Betriebsunternehmen und der A + U Baumann OHG als so genannte Besitzgesellschaft. II. Erläuterungen zu einzelnen Posten der BilanzDie Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem Anlagespiegel ersichtlich. III. Ergänzende Angaben 1. Angaben über Mitglieder der Unternehmensorgane Geschäftsführer
Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß §286Abs.4HGB verzichtet. 1. Arbeitnehmer Während des Geschäftsjahres waren im Unternehmen 62 Mitarbeiter, 2 Geschäftsführer sowie 8 Auszubildende beschäftigt (im Vorjahr: 60 Mitarbeiter, 2 Geschäftsführer, 13 Auszubildende). IV. Ergebnisverwendung Die Geschäftsleitung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, das Ergebnis
auf neue Rechnung vorzutragen. Der Jahresabschluss wurde unter Berücksichtigung der von der Geschäftsführung vorgeschlagenen Gewinnverwendung aufgestellt. V. Forderungsspiegel
In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen gegenüber einem verbundenem Unternehmen in Höhe von 105.783,66 Euro (Vj. 41.175,05 Euro) enthalten. In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 0,00 Euro (Vj. 71,00 Euro) enthalten. VI. Verbindlichkeitenspiegel
In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten gegenüber einem verbundenem Unternehmen in Höhe von 10.719,20 Euro (Vj. 14.284,18 Euro) enthalten. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 80.000,00Euro (Vj. 80.000,00 Euro) enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind gesichert durch: - Raumsicherungsübereignung des Warenlagers - Abtretung der Forderungen VII. Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz auszuweisen und auch keine Haftungsverhältnisse i.S. von §251HGB sind, die für die Beurteilung der Lage des Unternehmens von Bedeutung sind, bestanden am Abschlussstichtag aus: Mit der A + U Baumann OHG besteht ein Pachtvertrag vom 1.Oktober 2019 mit mehreren Nachträgen über die Räumlichkeiten in Bayreuth. Der Pachtzins beläuft sich für das Wirtschaftsjahr 2022 auf Netto 240.000,00Euro. Der Vertrag wurde auf unbestimmte Dauer abgeschlossen. VIII. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Baumann GmbH, Bayreuth Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Baumann GmbH, Bayreuth, - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Baumann GmbH, Bayreuth, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs.3 Satz1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bayreuth, 19. Juni 2024 UNION
AG
Daniel Buhl, Wirschaftsprüfer Anlagenspiegel (brutto)
Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 19.6.2024. |
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