Stammdaten

Register
Amtsgericht Offenbach am Main HRB 32801
Vorher
BancTec GmbHExela Technologies GmbH
Eingetragen
9.12.2002
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieReparatur und Instandhaltung von Datenverarbeitungsgeräten und peripheren GerätenBetrieb von Datenverarbeitungseinrichtungen für Dritte
Gegenstand
Vertrieb und Wartung von elektronischen Datenverarbeitungsanlagen, Entwicklung und Wartung von elektronischen Datenverarbeitungsprogrammen sowie Übernahme und Durchführung von Scanund IT-Dienstleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Knut Kluge
seit 19.10.2023
Geschäftsführer
Mirko Milojevic
seit 20.4.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Banctec Holding N.V.NLD
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
XBP Europe Holding GmbH
Germany
50.000 DM
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Exela Technologies GmbH

Langen (Hessen)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Bilanz zum 31. Dezember 2021

Aktiva

31.12.2021 31.12.2020
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Software 19.671,00 6.932,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
19.672,00 6.933,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 215.275,13 190.594,13
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 17.511.350,10 17.511.350,10
17.746.297,23 17.708.877,23
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Ersatzteile 1.166.945,53 1.097.637,51
2. Unfertige Erzeugnisse 249.758,13 769.172,60
1.416.703,66 1.866.810,11
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.549.975,94 2.271.983,09
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 57.059.969,30 48.239.842,66
3. Sonstige Vermögensgegenstände 119.424,70 111.518,45
60.729.369,94 50.623.344,20
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 840,51 966.791,50
62.146.914,11 53.456.945,81
C. Rechnungsabgrenzungsposten 122.392,81 245.368,57
80.015.604,15 71.411.191,61

Passiva

31.12.2021 31.12.2020
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Andere Gewinnrücklagen 13.910.021,42 13.910.021,42
III. Bilanzgewinn 0,00 0,00
13.935.586,01 13.935.586,01
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 1.419.539,78 1.282.760,35
1.419.539,78 1.282.760,35
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.684.446,20 941.240,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 642.701,36 316.925,99
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 61.103.018,61 51.262.173,63
4. Sonstige Verbindlichkeiten 1.145.024,75 3.483.979,93
- davon aus Steuern € 1.058.778,09 (Vorjahr T€ 2.444)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 7.939,00 (Vorjahr T€ 6) 64.575.190,92 56.004.319,55
D. Rechnungsabgrenzungsposten 85.287,44 188.525,70
80.015.604,15 71.411.191,61

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021

2021 2020
1. Umsatzerlöse 18.778.301,12 18.975.627,48
2. Veränderung des Bestands an unfertigen Erzeugnissen -519.414,47 572.209,26
3. Sonstige betriebliche Erträge 976.933,41 179.387,94
19.235.820,06 19.727.224,68
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -3.420.979,76 -4.154.459,04
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -4.555.681,99 -4.011.445,12
-7.976.661,75 -8.165.904,16
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -5.559.498,03 -5.695.819,86
b) Soziale Abgaben -784.075,54 -805.253,81
-6.343.573,57 -6.501.073,67
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -116.745,70 -153.257,03
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.997.579,70 -3.370.581,00
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.334.618,16 1.342.055,57
- davon aus verbundenen Unternehmen € 1.334.618,16 (Vorjahr T€ 1.342)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.012.436,12 -928.363,42
- davon an verbundene Unternehmen € 1.012.436,12 (Vorjahr T€ 928)
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -0,03 -33,03
11. Ergebnis nach Steuern 3.123.441,35 1.950.067,94
12. Sonstige Steuern -2.244,32 -3.626,93
13. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführter Gewinn -3.121.197,03 -1.946.441,01
14. Jahresüberschuss 0,00 0,00
15. Verlustvortrag aus dem Vorjahr 0,00 0,00
16. Bilanzgewinn 0,00 0,00

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2021

ANSCHAFFUNGSKOSTEN
Stand
01.01.2021
Zugänge Stand
31.12.2021
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Software 245.661,87 20.320,00 265.981,87
2. Geschäfts- oder Firmenwert 125.000,00 0,00 125.000,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 370.661,87 20.320,00 390.981,87
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.904.833,99 133.845,70 2.038.679,69
Sachanlagen 1.904.833,99 133.845,70 2.038.679,69
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 17.511.350,10 0,00 17.511.350,10
Finanzanlagen 17.511.350,10 0,00 17.511.350,10
Anlagevermögen 19.786.845,96 154.165,70 19.941.011,66
ABSCHREIBUNGEN
Stand
01.01.2021
Abschreibungen
des Geschäftsjahres
Stand
31.12.2021
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Software 238.729,87 7.581,00 246.310,87
2. Geschäfts- oder Firmenwert 124.999,00 0,00 124.999,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 363.728,87 7.581,00 371.309,87
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.714.239,86 109.164,70 1.823.404,56
Sachanlagen 1.714.239,86 109.164,70 1.823.404,56
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00
Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00
Anlagevermögen 2.077.968,73 116.745,70 2.194.714,43
RESTBUCHWERT
Stand
31.12.2021
Stand
31.12.2020
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Software 19.671,00 6.932,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 19.672,00 6.933,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 215.275,13 190.594,13
Sachanlagen 215.275,13 190.594,13
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 17.511.350,10 17.511.350,10
Finanzanlagen 17.511.350,10 17.511.350,10
Anlagevermögen 17.746.297,23 17.708.877,23

Anhang für das Geschäftsjahr 2021

A. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Exela Technologies GmbH, Langen, im Folgenden kurz "Exela" genannt, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021 wurde unter Anwendung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 242 ff. und 264 ff. HGB) und des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Gesellschaft ist zum Abschlussstichtag 31. Dezember 2021 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Offenbach am Main unter der Nr. 32801 (Abteilung B) eingetragen. Größenabhängige Erleichterungen gemäß § 288 Abs. 2 HGB wurden teilweise in Anspruch genommen.

Die Gliederung der Bilanz erfolgt nach den Vorschriften des § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde unverändert das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB angewandt.

Mit der Muttergesellschaft Exela Technologies Holding GmbH, Frankfurt am Main, als herrschendem Unternehmen ist am 11. Dezember 2018 ein Gewinnabführungsvertrag mit Wirkung zum 1. Januar 2018 abgeschlossen worden.

2. Anlagevermögen

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen werden entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear vorgenommen.

Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800 werden seit Anfang 2018 im Anschaffungsjahr vollständig abgeschrieben.

Für die Abschreibungen von immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen wurden folgende Abschreibungsmethoden und Abschreibungszeiträume angewandt:

Anlageklasse Abschreibungsmethode Nutzungsdauer
Immaterielle Vermögensgegenstände Linear 4 - 5 Jahre
Betriebsausstattung Linear 4 - 10 Jahre
Geschäftsausstattung Linear 3 - 10 Jahre

Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen werden zu Anschaffungskosten bilanziert. Anschaffungsnebenkosten wurden entsprechend berücksichtigt. Bei voraussichtlich dauerhaften Wertminderungen werden entsprechende Abschreibungen vorgenommen. Sofern die Gründe für die Wertminderungen nicht mehr bestehen, erfolgt eine Zuschreibung, höchstens jedoch auf die historischen Anschaffungskosten.

3. Vorräte

Die Ersatzteile sind zu Anschaffungskosten nach dem Verfahren der gleitenden Durchschnittspreise bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert bezogen auf den Beschaffungsmarkt bewertet.

Im Umlauf befindliche Ersatzteile werden mit den historischen Anschaffungskosten bewertet. Alle erkennbaren Risiken, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB oder zum niedrigeren beizulegenden Wert bezogen auf den Absatzmarkt (Nettoveräußerungswert). Die Herstellungskosten wurden neben einzeln zuordenbaren Materialkosten im Wesentlichen über geleistete Projektstunden ermittelt, die zu Herstellungskostensätzen bewertet wurden, die auch Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Fertigungsgemeinkosten beinhalten. Fremdkapitalzinsen und Kosten der allgemeinen Verwaltung werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Bei unfertigen Erzeugnissen wird der Nettoveräußerungswert aus den vereinbarten Projekterlösen abzüglich der gemäß mitlaufender Projektkalkulation noch zu erbringenden Leistungen ermittelt.

4. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Der Ansatz von Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen erfolgt zum Nennwert, soweit nicht wegen bestehender Einzelrisiken oder konkreter Hinweise auf Forderungsausfallrisiken Einzelwertberichtigungen vorzunehmen sind.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden an die CREDIT AGRICOLE LEASING & FINANCE, Montrouge, Frankreich, verkauft. Es handelt sich um ein unechtes Factoring. Die Abwicklung der Transaktion erfolgt über die CREDIT AGRICOLE LEASING & FINANCE, die auch die Zahlungseingänge aus den verkauften Forderungen von der Factoring-Gesellschaft erhält.

5. Liquide Mittel

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert bewertet.

Auf Fremdwährung lautende Valuten wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

6. Rechnungsabgrenzungsposten

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, sofern sie einen Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Auf der Passivseite werden Einnahmen ausgewiesen, sofern sie einen Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

7. Rückstellungen

Bei der Bemessung der Rückstellungen sind alle erkennbaren Einzelrisiken und ungewissen Verbindlichkeiten berücksichtigt. Die Rückstellungen sind in Höhe des Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Bei den sonstigen Rückstellungen sind alle zum Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und Verpflichtungen angemessen berücksichtigt worden. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen wurden bei der Bewertung berücksichtigt. Sofern existent, werden langfristige Rückstelllungen abgezinst.

8. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

9. Fremdwährungsbewertung

Fremdwährungspositionen werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Tage des Geschäftsvorfalls umgerechnet. Zum Bilanzstichtag bilanzierte Forderungen und Verbindlichkeiten mit einer Fälligkeit innerhalb eines Jahres werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

10. Latente Steuern

Aufgrund der seit dem Geschäftsjahr 2018 mit der Exela Technologies Holding GmbH bestehenden steuerlichen Organschaft werden die latenten Steuern auf Ebene des Organträgers bilanziert.

B. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

2. Angaben zum Anteilsbesitz

Unternehmen 31.12. Eigenkapital Anteil am Kapital Jahresergebnis
Exela Technologies ECM Solutions GmbH, Augsburg *) TEUR 15.990 100 % TEUR 2.990
BancTec Transaktionsservice GmbH, Wien/Österreich, *) TEUR 331 100 % TEUR -513

*) Jahresabschluss 31.12.2021

3. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Bestehende Ausfallrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

4. Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus dem Clearing von Warenlieferungen und Dienstleistungen in Höhe von TEUR 29.036 (Vorjahr: TEUR 19.351). Darüber hinaus bestehen Darlehensforderungen in Höhe von TEUR 28.024 (Vorjahr: TEUR 28.889), von denen sich TEUR 12.405 (Vorjahr: TEUR 12.405) auf BancTec US beziehen. Gegen die Gesellschafterin Exela Technologies Holding GmbH bestehen Darlehensforderungen in Höhe von TEUR 2.424 (Vorjahr: TEUR 2.844). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen die Exela Technologies ECM Solutions GmbH belaufen sich auf TEUR 7.491 (Vorjahr: TEUR 6.888). Alle Forderungen sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

Es besteht seit dem Jahr 2012 eine Rangrücktrittserklärung der Exela für Darlehen an die Exela Technologies ECM Solutions GmbH.

5. Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 119 (Vorjahr TEUR 112) sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

6. Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt DM 50.000,00 (EUR 25.564,59) und ist voll eingezahlt.

Die Anteile werden von der Exela Technologies Holding GmbH, Frankfurt am Main, gehalten.

Der Jahresüberschuss des Vorjahres in Höhe von EUR 1.946.441,01 wurde gemäß dem bestehenden Ergebnisabführungsvertrag an die Exela Technologies Holding GmbH abgeführt.

7. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.420 (Vorjahr TEUR 1.283) beinhalten Rückstellungen für ausstehende Rechnungen von TEUR 957(Vorjahr: TEUR 984) und für sonstige Personalaufwendungen (Urlaub, Tantieme, Abfindungen) in Höhe von TEUR 463 (Vorjahr TEUR 299).

8. Verbindlichkeiten

Alle Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

Zu den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen zählen Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 48.653 (Vorjahr: TEUR 44.046) und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 9.329 (Vorjahr: TEUR 5.270), sowie aus Gewinnabführung in Höhe von TEUR 3.121 (Vorjahr 1.946). Darin enthalten sind Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter, Exela Technologies Holding GmbH, Frankfurt am Main, in Höhe von TEUR 5.833 (Vorjahr: TEUR 2.670), davon aus Gewinnabführung TEUR 3.121 sowie aus Lieferungen und Leistungen TEUR 2.712.

.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Umsatzsteuerverbindlichkeiten von TEUR 962 (Vorjahr TEUR 2.335) und mit TEUR 80 (Vorjahr TEUR 1.018) Factoring Verbindlichkeiten.

Die Verbindlichkeiten sind nicht durch Grundpfandrechte oder ähnliche Rechte besichert.

C. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Kursgewinne in Höhe von TEUR 844 (Vorjahr TEUR 0) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Währungsverluste in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr TEUR 1.138) enthalten.

D. Sonstige Angaben

1. Haftungsverhältnisse

Im Rahmen des Erwerbs der Exela Technologies ECM Solutions GmbH, Augsburg, wurden für deren Verpflichtungen aus Mietverträgen und Gewährleistungen bestehende Avale auf den zwischen der Exela Technologies GmbH und der Commerzbank AG, Frankfurt am Main, am 25. Mai 2010 abgeschlossenen Avalrahmenvertrag übertragen. Als Sicherheit für Ansprüche der Bank aus diesem Rahmenvertrag hat die Exela Technologies GmbH ihre bei der Commerzbank AG bestehenden Festgelder verpfändet. Aufgrund der guten Ertragslage der Exela Technologies ECM Solutions GmbH ist mit einer Inanspruchnahme nicht zu rechnen.

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen

Aus Miet- und Leasingverträgen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen von TEUR 424 (Vorjahr TEUR 631), von denen TEUR 385 in 2022 fällig sind.

3. Nachtragsbericht

Der europäische Geschäftsbereich der Exela Technologies Inc. und CF Acquisition Corp. VIII, eine zweckgebundene Akquisitionsgesellschaft, gaben am 10. Oktober 2022 den Abschluss einer Verschmelzungsvereinbarung bekannt. Unter der Voraussetzung des Abschlusses dieser Transaktion ("Closing") soll das kombinierte Unternehmen als XBP Europe Holdings, Inc. firmieren und voraussichtlich an der Nasdaq notiert werden.

Einen großen Markteinfluss stellt die Ukraine-Krise dar. Insbesondere die dadurch entstandenen erhöhten Energiekosten, Störungen in den Zulieferkreisläufen und die allgemeinen Kostensteigerungen betreffen das Geschäftsfeld.

Die hieraus resultierenden Einflüsse auf unsere Geschäftstätigkeit und Risikobeurteilung sind im Lagebericht der Gesellschaft dargestellt.

Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung, von denen ein wesentlicher Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft erwartet wird, liegen nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht vor.

4. Geschäftsführung

Es waren folgende Herren zu Geschäftsführern bestellt:

Steffen Link, Langen (Hessen), Geschäftsführer der Exela Technologies GmbH, Langen, und der Exela Technologies ECM Solutions GmbH, Augsburg (bis 13. Juni 2022)

Jaymin Chhaya, Berkshire/Großbritannien, Geschäftsführer der Exela Technologies GmbH, Langen, und der Exela Technologies ECM Solutions GmbH, Augsburg

Mirko Milojevic, Berlin, Geschäftsführer der Exela Technologies GmbH und der Exela Technologies ECM Solutions GmbH, Augsburg (ab 20. April 2022)

Unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung verzichtet, da nur ein Geschäftsführer Bezüge von der Gesellschaft erhält.

5. Anzahl der Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl betrug im Geschäftsjahr 2021 87 (Vorjahr 109). Davon sind 80 (Vorjahr 85) in Vollzeit und 7 (Vorjahr 24) in Teilzeit beschäftigt.

6. Ergebnisabführungsvertrag

Aufgrund des mit der Exela Technologies Holding GmbH, Frankfurt am Main, abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrags wird der Jahresüberschuss an diese vollständig abgeführt.

7. Konzernzugehörigkeit

Die Gesellschaft ist eine 100-prozentige Tochter der Exela Technologies Holding GmbH, Frankfurt am Main, und wird zusammen mit dieser in den Konzernabschluss der Exela Technologies Inc., Irving (Texas), USA, einbezogen (kleinster und größter Konsolidierungskreis). Dieser Konzernabschluss ist am Sitz der Muttergesellschaft und online erhältlich.

 

Langen, den 15. Dezember 2022

Exela Technologies GmbH

Mirko Milojevic, Geschäftsführer

Jaymin Chhaya, Geschäftsführer

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021

1. Grundlagen des Geschäftsmodells

Die Gesellschaft ist ein Anbieter für Business Process Management-, Enterprise Content Management-, Archiv- und Posteingangslösungen sowie Business Process Service (BPS). Dazu entwickelt und vertreibt die Gesellschaft Softwareprodukte und -lösungen sowie Hardwarekomponenten (Hochleistungsscanner) für die Verarbeitung großer Datenmengen für das Großkundensegment. Die Gesellschaft unterstützt die Kunden bei der Automatisierung, Absicherung und Nachvollziehbarkeit ihrer IT-gestützten Geschäftsprozesse. Auf Basis der eigenen Lösungen werden auch Komplettservices für Kunden angeboten (BPS). Die Gesellschaft ist einer der wenigen Komplettanbieter am Markt, welcher in allen wesentlichen Bereichen auf eigene Technologien und Komponenten zurückgreifen kann.

Mit dem Erwerb der Exela Technologies ECM Solutions GmbH, Augsburg, (kurz: ECM Solutions) im Jahr 2010 konnte die Software-Produktpalette der Exela Technologies GmbH (kurz: Exela) mit Spezialkomponenten und einer lokalen Zahlungsverkehrslösung ergänzt werden.

Zusätzlich ist die Gesellschaft mittelbar über die ECM Solutions in Augsburg, Berlin, Österreich und Budapest (Ungarn) vertreten.

Die Steuerung des Unternehmens erfolgt unverändert zu den Vorjahren auf Basis einer rollierenden kurzfristigen Planung. Die Umsatzerlöse sowie das Jahresergebnis vor Steuern sind die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren.

Mit der Muttergesellschaft Exela Technologies Holding GmbH, Frankfurt am Main, als herrschendem Unternehmen ist am 11. Dezember 2018 ein Gewinnabführungsvertrag mit Wirkung zum 1. Januar 2018 abgeschlossen worden.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt ist im Jahr 2021 wieder um 2,7 % gestiegen. Dies ist, nachdem es im Vorjahr erstmalig nach 10 Jahren einen Rückgang um 4,8 % gab, ein Zeichen für die große Stabilität der deutschen Wirtschaft auch in der Coronakrise. Die in 2020 durch die Corona-Pandemie hinterlassenen Spuren in Produktion und im Dienstleistungsbereich haben sich in 2021 stabilisiert. (Quelle: Statistisches Bundesamt Berlin)

Der Markt der Informationstechnik und Telekommunikation (ITK) in Deutschland betrug im Jahr 2021 178,4 Milliarden Euro, was einem Wachstum von 4,5 % zum Vorjahr entspricht. Auch für 2022 wird das Wachstum bei 4,3 % stabil bleiben. (Quelle: BITKOM, ITK-Zahlen Juli 2022). Das ist der Bereich, in dem die Exela Technologies GmbH den Schwerpunkt ihrer Tätigkeit hat.

In der Informationstechnologie zeichnet sich dabei eine konstante Trendänderung der Projektarten ab. Während bislang häufig spezifische Themen adressiert wurden, um dort eine vorhandene Lösung gegen eine alternative oder moderne Lösung gleicher Art zu ersetzen oder spezifische Lösungen neu eingesetzt wurden, sind IT-Projekte aktuell anders an die Anbieter adressiert. Häufig versucht man statt Einzelkomponenten einen Prozess zu optimieren, gesamte Prozesse und im Unternehmen vorhandene Technologien in ihrer Gesamtheit und von Einzellösungen unabhängig zu betrachten und ganz neu zu denken und Änderungen anzustoßen. Dadurch ergibt sich eine Verschiebung der Schwerpunkte vom Angebot einzelner klassischer funktionaler Lösungen und Produkten mit einem Austauschpotenzial zu einem Bedarf gesamtheitlicher Betrachtung, Beratung und Lösungsoptimierung, dadurch stehen einzelne Produkte oder Funktionen nicht mehr im Vordergrund. Während der Markt und der Projektbedarf steigen, haben klassische Lösungsanbieter eher Probleme, sich in diesem Umfeld zu behaupten gegen ganzheitliche Anbieter. Das Wachstum der Branche liegt speziell in diesen Bereichen und Projektansätzen.

Der hybride und im Lösungsbereich extrem modulare Ansatz der Exela bedient genau diese Wachstumsfelder der Informationstechnologie. Die Schwerpunkte der von Exela angebotenen Services, Dienste und Lösungen zielen darauf ab, nicht mehr im Sinne der klassischen IT eine einzelne funktionale Komponente aufgrund einer technischen Kundenanforderung zu liefern, sondern stattdessen ganzheitliche Prozesse zu betrachten. Der Kunde wird im Sinne von Prozessoptimierungen beraten, und es wird in agilen Prozessen, losgelöst von technischen Komponenten oder Einzelprodukten, ein neuer Prozessablauf modelliert. Dazu kann Exela Lösungsstruktur mit vorhandenen Komponenten verbinden. Vom klassischen Beratungs-, Lösungs- und Produktverkauf über SaaS (Software as a Service) und ITO (Information Technology Outsourcing) Modelle, bis hin zur vollständigen Auslagerung (Business Process Outsourcing), inklusive Personalübernahme zu Exela, sind Angebote möglich.

2.2 Geschäftsverlauf

Neben dem klassischen Beratungs-, Lösungs- und Produktverkauf als Einmalprojekt bewegt sich die Exela Technologies GmbH strategisch mit dem beschriebenen Hybridansatz immer mehr dazu, den Kunden über viele Jahre im ITO-, BPO- und Wartungsbereich eng verbunden zu sein und mehr als operativer Partner zu fungieren. Dadurch ergibt sich eine strategische Änderung zu weniger Volatilität, also langfristiger Stabilität des Geschäftes aber verbunden mit etwas geringeren Margen im Vergleich zu klassischen Produkt- und Lizenzverkäufen.

2.3 Ertragslage

Im Vergleich zum Vorjahr gingen die Umsatzerlöse leicht um 1,0 % oder 197 TEUR auf 18.778 TEUR zurück. Die leichte Abnahme der Umsatzerlöse ist auf den Rückgang der Umsatzerlöse von Banctec Software um 960 TEUR zurückzuführen, der durch den Anstieg der Umsatzerlöse aus dem BPO-Segment um 688 TEUR nahezu ausgeglichen wurde.

Die Gesamtleistung (Umsatzerlöse plus Bestandsveränderung) verringerte sich um 6,6 % oder 1.289 TEUR auf 18.259 TEUR.

Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Erträge resultiert im Wesentlichen aus dem Anstieg der Wechselkursgewinne um TEUR 844.

Der Materialaufwand verringerte sich leicht um 189 TEUR oder 2,3 % auf 7.977 TEUR. Die Materialaufwandsquote verringerte sich von 43,0 % auf 42,5 %.

Der Personalaufwand verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um 158 TEUR auf 6.344 TEUR. Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter reduzierte sich von 109 auf 87.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verringerten sich um 1.373 TEUR, hauptsächlich aufgrund der um 1.138 TEUR rückläufigen Währungsverluste. Diese resultieren im Wesentlichen aus USD-Verbindlichkeiten von Konzerngesellschaften in den USA.

Der leichte Rückgang der Zinserträge um 7 TEUR auf 1.335 TEUR und der Anstieg der Zinsaufwendungen um 84 TEUR sind im Wesentlichen auf die Erhöhung der konzerninternen Darlehen zurückzuführen.

Insgesamt wurde ein Jahresüberschuss vor Gewinnabführung in Höhe von 3.121 TEUR (Vorjahr: 1.946 TEUR) erzielt.

2.4 Vermögenslage

Die Bilanzsumme erhöhte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr um 8.604 TEUR oder 12,0 % auf 80.015 TEUR.

Der Anstieg ist im Wesentlichen auf Forderungen gegen verbundene Unternehmen zurückzuführen, die um TEUR 8.820 oder 18,3 % gestiegen sind und als werthaltig eingeschätzt werden.

Die Finanzanlagen in Höhe von 17.511 TEUR beinhalten die 100%ige Beteiligung an der Exela Technologies ECM Solutions GmbH, Augsburg, und machen 21,9 % auf der Aktivseite aus.

Auf der Passivseite blieb das Eigenkapital mit 13.936 TEUR aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages mit der Exela Technologies Holding GmbH unverändert, die Eigenkapitalquote verringerte sich aufgrund der gestiegenen Bilanzsumme von 19,5 % auf 17,4 %.

Die Erhöhung der Bilanzsumme resultiert aus der Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um 9.841 TEUR auf 61.103 TEUR. Hierin enthalten ist die Gewinnabführung an die Exela Technologies Holding GmbH mit TEUR 3.121 (i.Vj. 1.946 TEUR). Dagegen verringerten sich die sonstigen Verbindlichkeiten um 2.339 TEUR auf 1.145 TEUR. Im Wesentlichen minderten sich hier die Umsatzsteuerverbindlichkeiten um 1.373 TEUR.

2.5 Liquiditätslage

Zum Bilanzstichtag 2021 sind die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente von 967 TEUR im Vorjahr auf 1 TEUR gesunken. Das Unternehmen finanziert sich ausschließlich über Unternehmen der ExelaTec-Gruppe. Zum Bilanzstichtag betrugen die kurzfristigen Darlehensverbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen EUR 48,7 Mio. Diesen standen kurzfristige Darlehensforderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 28,0 Mio. gegenüber (darunter Darlehensforderungen gegen BancTec US in Höhe von EUR 12,4 Mio.).

2.6 Gesamtbeurteilung

Insgesamt sind wir als Geschäftsführung mit den absoluten Zahlen als auch mit der Entwicklung im Vergleich zum letzten Jahr zufrieden. Bis heute merken wir in Summe keine negativen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf unsere Geschäftsentwicklung. Gegenüber unserer letztjährigen Prognose liegen wir im Umsatz leicht unter und beim Gewinn über unseren Erwartungen. Der leichte Rückgang der Umsatzerlöse ist auf den Rückgang der Umsatzerlöse von Banctec Software um 960 TEUR zurückzuführen, der durch den Anstieg der Umsatzerlöse aus dem BPO-Segment um 688 TEUR nahezu ausgeglichen wurde.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

3.1 Prognosebericht mit den wesentlichen Chancen und Risiken

Durch die aktuellen Entwicklungen rund um die COVID-19-Pandemie und den damit verbundenen Veränderungen des Marktumfeldes sieht das Unternehmen verschiedene Risiken aber auch Chancen für die etablierten Geschäftstätigkeiten.

Im klassischen Projektgeschäft kann das Unternehmen auf ein stabiles Marktumfeld vertrauen. Das Geschäftsfeld der Prozessautomatisierung und -optimierung sowie der Digitalisierung ist ein stabiler Wachstumsmarkt, solche Projekte werden aktuell, gerade in der Coronakrise mit dem verbundenen Kostendruck, auch auf der Kundenseite hoch priorisiert. Die aktuelle Nachfrage im Projektgeschäft vom Markt ist deutlich höher als die aktuellen Lieferkapazitäten des Unternehmens. Aufgrund des stabilen Marktumfeldes sehen wir hier nur ein niedriges Risiko.

Damit ergeben sich gute Geschäftsentwicklungschancen im Projektgeschäft. Jedoch birgt die Situation auch Risiken. Das Unternehmen bedient viele gewachsene Kundenstrukturen, die auf die Unterstützung des Unternehmens vertrauen. Aktuell können viele Nachfragen nicht direkt und sofort bedient werden, die Stärke des Unternehmens liegt in der hohen Spezialisierung und spezifischem Know-How, welches nicht kurzfristig skaliert werden kann. Die damit verbundene hohe Altersstruktur birgt durch anstehende Rentenaltererreichung und potenziell höheren Krankenstand ein steigendes Risiko. Zudem ist der Markt an Fachkräften in der IT-Branche sehr angespannt, es ist aktuell schwierig, weiteres hochspezialisiertes Fachpersonal zur Verstärkung am Arbeitsmarkt zu finden. Hier sehen wir kurz- bis mittelfristig ein mittleres Risiko.

Einen weiteren großen Markteinfluss stellt die Ukraine-Krise dar. Insbesondere die dadurch entstandenen erhöhten Energiekosten, Störungen in den Zulieferkreisläufen und die allgemeinen Kostensteigerungen betreffen das Geschäftsfeld.

Neue Businessmöglichkeiten ergeben sich aus der Situation eher indirekt und nicht sofort, der Kostendruck bei den Kunden steigt und Projekte zur Digitalisierung und Reduzierung von Gebäude- und Lagerflächen werden vermutlich weiter forciert.

Wichtiger ist die Risikobetrachtung durch den eventuell entstehenden Kostendruck in der Operation des Unternehmens. Hier ist die Auswirkung aktuell noch weitaus geringer als in den extrem betroffenen Bereichen wie Logistik oder Energiereiche Produktionen. Das Statistische Bundesamt sieht in den letzten 1,5 Jahren im Bereich der IT-Dienstleistungen einen Anstieg der Kosten bei nur 0,9 %, was einem zeigt, dass der Einfluss deutlich geringer ist als zum Beispiel der Verbraucherpreisindex, welcher im gleichen Zeitraum um 11,1 % angestiegen ist (Quelle: Destatis GENESISV4.3.3).

Daher ist das Risiko aktuell noch als gering einzustufen, zudem wichtige Langzeitverträge mit Preisanpassungsklauseln im Verhältnis zu Kostenindizes ausgestattet sind. Das größere Risiko ist aus den zuvor genannten Faktoren in der Ersatzteil- und Materialbeschaffung zu sehen, Lieferanten sind stärker betroffen, Logistikprobleme und Lieferengpässe erfordern sorgfältige Vorausplanung durch das Unternehmen in diesen Bereichen.

Im Geschäftsbereich Service/BPO sah das Unternehmen zu Beginn der COVID-19-Pandemie höhere geschäftliche Risiken, da dort eine Mischung der Kundenstruktur mit mehr Einzelhandel und vom Shut-Down mehr betroffene Bereiche wie der Hotelbranche existiert. In der Realität waren diese Auswirkungen aber weniger stark als erwartet. Durch neue Serviceangebote wie DMR (Digital Mailroom), einem digitalen Posteingangsportal für mittelständische und kleine Unternehmen, die ihre Mitarbeiter im Homeoffice an die Postverteilung anbinden können, wurden neue Kunden erschlossen, so dass wir hier nur ein mittleres Risiko sehen.

Insgesamt bietet der Markt aktuell sehr viel Chancen, da Digitalisierungsprojekte nach den Erfahrungen der notwendigen Arbeitsweisen während der Corona-Pandemie mehr priorisiert werden. Zudem zeigt die Erfahrung, dass die Kunden immer weniger Fachwissen und Projekt Know-How besitzen, wodurch neben reinen Lösungen die Beratung und die Prozessmodellierung immer wichtiger werden und ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal als Anbieter darstellen. Dazu wird der Bereich der klassischen Scansysteme zur Digitalisierung konstant nachgefragt. Vor allem Verwaltungen und Behörden investieren massiv in Digitalisierungsprojekte, durch spezielle Prozesszertifizierungen ist das Unternehmen als Serviceanbieter hier gut aufgestellt. Zudem zeigt sich in diesem Bereich extremer Beratungsbedarf bei den Kunden.

In allen beschriebenen Bereichen befasst sich das Unternehmen intensiv mit dem Aufbau von flexiblen und dynamischen Lieferstrukturen, die den agilen Projektstrukturen des Serviceangebotes entsprechen. Neben den lokalen Ressourcen und dem klassischen off-shore Service in Indien und China wird verstärkt in flexible Nearshore Ressourcen in Polen und Serbien investiert, um der Nachfrage nach Projektressourcen nachkommen zu können und die Lieferrisiken zu verringern.

Die Exela Technologies, Inc. hat mir Veröffentlichung am 14. November 2022 ihren Abschluss zum 31. Dezember 2021 geändert und einen Hinweis auf Bestandsgefährdung ergänzt. Die Geschäftsführung hat daraus keine Auswirkungen auf den Abschluss der Exela Technologies GmbH identifiziert. Auch in der Einbringlichkeit der ausstehenden Forderungen durch das Mutterunternehmen sieht die Geschäftsführung kein Risiko und wird somit auch keine Wertberichtigung vornehmen.

Zusammengefasst sind derzeit keine bestandsgefährdenden oder die Entwicklung beeinträchtigende Risiken, die über das normale Unternehmerrisiko hinausgehen, bekannt.

Die Tochtergesellschaft Exela Technologies ECM Solution GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2021 weiter positiv entwickelt. Im Jahr 2021 erzielte die Gesellschaft einen Jahresüberschuss von TEUR 2.990. Die Eigenkapitalquote im Jahresabschluss 2021 beträgt 56,6 %. Dementsprechend sehen wir weiterhin keine Anzeichen für eine dauerhafte Wertminderung des Beteiligungsbuchwertes.

Für das laufende Jahr 2022 wird erwartet, dass die Ausgaben für Informationstechnologie, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik im Vergleich zu 2021 um 4,3 Prozent wachsen und voraussichtlich ein Volumen von 189,4 Milliarden Euro erreichen werden.

In der Informationstechnik wird für 2022 ein Umsatz von 113,0 Milliarden Euro erwartet - das ist im Vergleich zu 2021 ein Wachstum um 6,7 Prozent. Die IT-Services bilden mit einem Volumen von 43,6 Milliarden Euro auch in 2022 (+5,3 Prozent) noch vor der IT-Hardware den größten Anteil des IT-Markts ab. Es wird erwartet, dass die Ausgaben für Software im laufenden Jahr um 8,7 Prozent auf 32,4 Milliarden Euro steigen werden.

Für das Geschäftsjahr 2022 erwarten wir eine leichte Steigerung des Umsatzes und einen deutlichen Anstieg beim Ergebnis vor Ergebnisabführung.

3.2 Risikomanagement

Wir sind in das interne Risikomanagementsystem des Exela-Technologies-Konzerns einbezogen. Monatlich werden in einem Konzernreporting die Ergebnisse und wichtige Kennzahlen aufbereitet und analysiert.

Hierin werden auch die wesentlichen operativen und strategischen Risikofaktoren nach einem einheitlichen System identifiziert, analysiert, bewertet und den getroffenen bzw. geplanten Maßnahmen zur Risikosteuerung und -limitierung gegenübergestellt. Die detaillierten, prozessimmanenten Berichts- und Controllingsysteme sorgen für kontinuierliche Risiko- und Chancentransparenz.

Einige der im Lagebericht gemachten Angaben enthalten zukunftsbezogene Aussagen. Diese wurden auf Grundlage unserer Erwartungen und Einschätzungen über künftige, uns betreffende Ereignisse formuliert. Solche in die Zukunft gerichteten Aussagen unterliegen naturgemäß Risiken und Ungewissheiten, insbesondere im Rahmen der COVID-19-Pandemie und des Kriegs in der Ukraine, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse abweichen oder schlechter ausfallen als beschrieben.

 

Langen, den 15. Dezember 2022

Exela Technologies GmbH

Mirko Milojevic, Geschäftsführer

Jaymin Chhaya, Geschäftsführer

Exela Technologies GmbH

Langen

Gesellschafter-Versammlung General Meeting
Protokoll der Gesellschafter-Versammlung vom 28th December 2022. Wir, die unterzeichnete Minutes of the annual General Meeting of shareholders held on 28th December 2022. We, the undersigned
Exela Technologies Holding GmbH Exela Technologies Holding GmbH
Monzastr. 4c, 63225 Langen, sind die alleinige Gesellschafterin der Monzastr. 4c, 63225 Langen, are the sole shareholder of
Exela Technologies GmbH Exela Technologies GmbH
mit Sitz in Langen. with registered offices in Langen.
Unter Verzicht auf alle gesetzlichen und gesellschaftsvertraglichen Formen und Fristen der Ankündigung und Einberufung halten wir hiermit eine außerordentliche Gesellschafterversammlung der Exela Technologies GmbH ab und beschließen mit allen Stimmen: Waiving all requirements as to the invitation and call of a shareholders meeting which may exist under statutory law or under the articles of association, we hereby hold an extraordinary shareholders meeting of Exela Technologies GmbH and adopt the following resolution with all the votes:
1. Der von den Geschäftsführern vorgelegte Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021, der eine Bilanzsumme von € 80.015.604,15 und einen Jahresüberschuss von € 3.121.197,03 ausweist, wird festgestellt. 1. The annual accounts submitted by the company's managers for the fiscal year ending December 31, 2021, with a balance sheet total of € 80.015.604,15 and a net profit of € 3.121.197,03 are herewith approved.
2. Es wurde beschlossen, in Höhe von € 3.121.197,03 entsprechend des Gewinnverwendungsvertrags mit der Exela Technologies Holding abzuführen. 2. It has been decided to transfer € 3.121.197,03 in accordance with the profit sharing agreement with Exela Technologies Holding GmBH.
3. Den Geschäftsführern wird für das abgelaufene Wirtschaftsjahr Entlastung erteilt. 3. The company's managers are granted exoneration for the preceding fiscal year.
4. KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main wird zum Prüfer für das Geschäftsjahr 2022 bestellt. 4. KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, is appointed as auditor for the fiscal year 2022.

 

28th December 2022

Exela Technologies Holding GmbH

Mirko Milojevic

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Exela Technologies GmbH, Langen (Hessen)

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Exela Technologies GmbH, Langen (Hessen), - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Exela Technologies GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 23. Dezember 2022

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Walter, Wirtschaftsprüfer

Berger, Wirtschaftsprüferin

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