Trans Europa UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseVermittlungstätigkeiten für die Güterbeförderung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Frank Peters seit 1.10.2003 | Vorstandsmitglied |
Frank Uwe Jung seit 1.10.2003 | Vorstandsmitglied |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BERTRAMS AKTIENGESELLSCHAFTSiegenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01. bis 31.12.2023
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeines Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Bertrams AG hat Ihren Sitz in der Eiserfelder Straße 70, 57072 Siegen. Die AG ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Siegen unter HR B 1002 eingetragen. Allgemeine Angaben zum Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses werden hinsichtlich der Bewertung und des Ausweises die Vorschriften des HGB beachtet. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Im Vergleich zum Vorjahr wird im Berichtsjahr erstmalig die Vereinfachungsregelung des § 276 S. 1 HGB angewandt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen angesetzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden planmäßig über ihre Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Vorräte sind anhand der Inventurlisten zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet worden. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert abzüglich der erforderlichen Risikoabschläge (Einzel- und Pauschalwertberichtigung) angesetzt. Ausleihungen an Vorstandsmitglieder (§ 89 AktG) bzw. an Aufsichtsratsmitglieder (§ 115 AktG) bestehen nicht. Die Pensionsrückstellungen betreffen ehemalige Vorstandsmitglieder und wurden anhand eines versicherungsmathematischen Gutachtens der HDI Pensionsmanagement AG, Köln, vom 27.02.2024 gebildet. Die Rückstellung wurde entsprechend dem Gutachten unter Beachtung des am 29. Mai 2009 in Kraft getretenen Gesetzes zur Modernisierung des Bilanzrechts (BilMoG) berechnet. Die Berechnung wurde mit Hilfe der Richttafeln 2018G von Dr. Klaus Heubeck durchgeführt. Die Berechnungen wurden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren durchgeführt. Dabei wurde unter der Annahme einer Restlaufzeit von 15 Jahren ein Rechnungszins von 1,82 %, für die Ermittlung des Unterschiedsbetrages gemäß § 253 Abs. 6 HGB ein Rechnungszins von 1,74 % angesetzt. Als Rententrend wurden 1,5 % angenommen. Weiterhin wurde eine Fluktuation von durchschnittlich 0% angesetzt. Von dem Wahlrecht gem. Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB wurde abgesehen. Im Geschäftsjahr 2010 wurde der volle Unterschiedsbetrag, welcher auf den 01.01.2010 ermittelt wurde, der Rückstellung komplett zugeführt. Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ergibt sich zum Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 841,00. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe ihrer wahrscheinlichen Inanspruchnahme gebildet worden und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken in ausreichendem Umfang. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. Die passiven latenten Steuern betreffen in der Steuerbilanz passivierte steuerfreie Rücklagen nach § 6b EStG in Höhe von TEUR 1.148. Die Höhe der latenten Steuern wurde mit 30% des Differenzbetrages ermittelt. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind insgesamt von untergeordneter Bedeutung. 3. Erläuterungen zum Jahresabschluss Erläuterungen zur Bilanz a) Anlagevermögen Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens zeigt Anlage III/3. Bei den Abschreibungen handelt es sich um Normalabschreibungen. b) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 1.377) Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren bestehen in Höhe von TEUR 2.841 (Vorjahr: TEUR 1.300) Forderungen gegenüber Gesellschaftern bestehen nicht und waren auch im Vorjahr nicht vorhanden. c) Eigenkapital Das Grundkapital der Bertrams AG beträgt EUR 3.842.358,49 (VJ: EUR 3.842.358,49). Es ist eingeteilt in 150.300 (VJ: 150.300) Stückaktien ohne Nennwert als Namensaktien. d) Rückstellungen Die Steuerrückstellungen betreffen die noch nicht veranlagten Steuern des Berichtsjahres sowie des Vorjahres. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten insbesondere Personalkosten, Vertriebskosten sowie Garantien. e) Verbindlichkeiten
Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten keine Aufwendungen aus der Währungsumrechnung (VJ: EUR 1.991,91). In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinsen aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung in Höhe von EUR 4.732,00 enthalten (VJ: EUR 4.945,00). 4. Sonstige Angaben a) Geschäftsführung in 2023
Von der Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht. b) Mitglieder des Aufsichtsrates Im Berichtsjahr bestand der Aufsichtsrat aus folgenden Personen:
c) Tätigkeitsvergütung an Mitglieder des Aufsichtsrates Die Tätigkeitsvergütungen an die Mitglieder des Aufsichtsrates betrugen im Geschäftsjahr 2023 insgesamt EUR 27.609,72 (Vorjahr: EUR 27.764,41). d) Arbeitnehmer Während des Geschäftsjahres waren durchschnittlich 45 (VJ: 48) Mitarbeiter (davon Gewerbliche Arbeitnehmer 24 (VJ: 27) und Angestellte 21 (VJ: 21)) beschäftigt. e) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Im Berichtsjahr wurde der vermögenslosen Unterstützungskasse ein Betrag von EUR 22.997,86 für Rentenzahlungen an 67 ehemalige Arbeitnehmer zugewiesen. Rückstellungen für künftige Leistungen wurden nicht gebildet. Der Wert der nach § 10 Abs. 3 Ziff. 1 i.V.m. § 11 Abs. 2 BetrAVG berechneten Bemessungsgrundlage für die Insolvenzversicherung der Pensionsrückstellung beträgt EUR 197.699,00. Die nicht in der Bilanz ausgewiesenen sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Leasingverträgen (Fuhrpark / Drucker und Kopierer) belaufen sich auf TEUR 59 - davon sind TEUR 14 innerhalb eines Jahres fällig. f) Anteilsbesitz
g) Honoraraufwand für den Abschlussprüfer Auf die Angabe des Honoraraufwands für den Abschlussprüfer wird unter Inanspruchnahme der Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB verzichtet. h) Gewinnverwendung Die Geschäftsführung schlägt der Hauptversammlung vor, den Jahresüberschuss von EUR 1.751.477,58 auf neue Rechnung vorzutragen. Es findet keine Gewinnausschüttung statt. i) Vorgänge von besondere Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Das Mitglied des Aufsichtsrates, Frau Anneliese Jung, ist am 08. Januar 2024 verstorben. Herr Dr. Michael Torben Menk wurde in der Universalversammlung vom 26. April 2024 als neues Aufsichtsratsmitglied gewählt. Angaben zum Unterzeichner
Siegen, im Oktober 2024 gez. Dipl.-Kfm. Frank-Uwe Jung Dipl.-Ing. Frank Peters Angaben zur Feststellung Der Jahresabschluss wurde durch die Gesellschafterversammlung am 15. November 2024 festgestellt. Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens zum 31.12.2023 ( Anlagenspiegel )
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Bertrams AG besteht aus 2 Bereichen, d.h. einem Industriebereich mit der verbindenden Klammer der Blechverarbeitung (Abgassysteme und Büromöbelzubehör) und dem Immobilienbereich, d.h. der Vermietung von gewerblichen Industrie- und Einzelhandelsflächen. 2. Forschung und Entwicklung Insbesondere im Industriebereich erfolgt eine dauernde Entwicklung bzw. Weiterentwicklung neuer Abgassysteme, so zuletzt das zukunftsträchtige Kunststoffabgassystem Polyline, ebenso wie im Büromöbelbereich die innovativen Steh-Sitz-Arbeitsplätze. Die Bertrams AG betreibt jedoch keinerlei Forschung und Entwicklung in einem der Bereiche. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung 2023 in Deutschland verlief schleppend mit nur minimalem Wachstum. Im Heizungsmarkt führte der hohe Auftragsbestand per Ende 2022 zu einem hervorragenden Start in 2023 und in Verbindung damit zu Umsatzsteigerungen im 1. Halbjahr 2023 welche jedoch im 2. Halbjahr 2023 durch die einsetzende Marktschwäche überkompensiert wurden. Ursächlich für die schwache Marktentwicklung im 2. Halbjahr 2023 war das "Heizungsgesetz" (GEG) der Bundesregierung, welches zu einer massiven Verunsicherung der Bevölkerung bzgl. des Einbaus neuer Heizungen führte. Schon der abrupte Stopp der Förderung von Biomassekesseln ab August 2022 hatte eine zukünftig negative Entwicklung vorgezeichnet. Da die Bertrams AG aufgrund ihres Produktportfolios eng mit der Absatzentwicklung der Biomassekessel verwoben ist, folgte auf ein sehr gutes 1. Halbjahr 2023 ein schwaches 2. Halbjahr 2023, sodass ein Umsatzrückgang von 19% hingenommen werden musste. Der Umsatzrückgang kam auch deshalb zustande, weil der zwischenzeitliche Boom bei Kunststoffabgassystemen aufgrund der geringen Wertigkeit eines einzelnen Teils im Vergleich zu einem Edelstahl-Teil die hohen Umsatzverluste im Bereich Edelstahl-Abgassysteme nicht ausgleichen konnte. Die in 2022 schon nur noch marginal vorhandenen Störungen der Lieferketten waren in 2023 nicht mehr gegeben, auch die Preissituation bei Vormaterialien entspannte sich deutlich, blieb aber dennoch hoch im Vergleich zum Stand vor der dramatischen Preisexplosion in 2021. Die Auswirkungen der Corona-Krise und der damit einhergehende Einbruch auf dem Markt der Büro-Immobilien waren nur noch gering, allerdings war weiterhin eine allgemeine Verunsicherung und eine Investitionszurückhaltung auf dem Büromöbelmarkt, insbesondere bei größeren Projekten, zu spüren. 2. Geschäftsverlauf und Lage a) Ertragslage Die Umsatzerlöse fielen gegenüber dem Vorjahr um TEUR 3.474. Der Umsatz an Bertrams Abgassystemen sank in 2023 um 19%. Der Umsatz im Bereich Büromöbelzubehör verringerte sich gegenüber 2022 um 3,8 %. Im Laufe des Jahres 2023 gaben die Materialpreise gegenüber 2022 etwas nach. b) Finanzlage Die Gesamtinvestitionen betrugen in 2023 TEUR 206. Davon entfielen auf im Bau befindliche Anlagen TEUR 79, auf IT-Systeme (Hard- und Software) TEUR 26, auf technische Anlagen und Maschinen TEUR 6 und auf Betriebs- und Geschäftsausstattung TEUR 97. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen wurden innerhalb der Zahlungsziele bzw. unter Abzug von Skonto beglichen. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie Rückstellungen sind durch liquide Mittel gedeckt. c) Vermögenslage Die Eigenkapitalquote beträgt 82,6 % (Vorjahr 75,6 %). Das Gesamtvermögen der Gesellschaft betrug TEUR 15.146 (Vorjahr TEUR 14.220). Dabei verringerte sich das langfristig gebundene Vermögen um TEUR 51. Das Umlaufvermögen erhöhte sich hingegen um TEUR 977. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf
Der Umsatz ist gegenüber dem Vorjahr um ca. 21 % gesunken und lag damit nahe unserer Prognose von ca. -20% aus dem Vorjahr. Das Betriebsergebnis ( 2.587 TEUR) hat sich gegenüber dem Vorjahr (2.598 TEUR) minimal verschlechtert, lag aber weit entfernt von unserer Prognose von -20 bis -25%. Ursächlich hierfür ist unter anderem die Weitergabe der hohen Preise an die Kunden, gesunkenen Materialeinstandskosten sowie die extrem gute Auslastung im Bereich Vermietung. Die Umsatzrendite (Jahresergebnis/Umsatzerlöse) ist positiv mit 13,6% und liegt damit deutlich über unserer Vorjahresprognose von 7%. Hier liegt die Ursache für die Abweichung in denselben Gründen wie beim Betriebsergebnis. 4. Gesamtaussage Die Vermögenslage ist mit einem Eigenkapitalanteil von über 82% als gut bis sehr gut einzustufen. Die Ertragslage ist gut, in 2023 besser als im Vorjahr. III. Prognosebericht Aufgrund der aktuell zufriedenstellenden Auftragseingänge im bisherigen Kalenderjahr 2024 erwarten wir weiterhin eine solide Auftrags- und Ertragslage, wenn auch auf deutlich niedrigerem Niveau als in den außerordentlich guten Jahren 2022 und 2023. Die Materialverfügbarkeit ist nach heutigem Stand voll gegeben. Aufgrund der aktuell branchenweiten Konjunkturschwäche gehen wir davon aus, dass das sehr gute Betriebsergebnis aus 2023 im Folgejahr nicht in gleicher Höhe erreicht werden kann. Wir gehen von einer Reduzierung des Betriebsergebnisses um 50% aus. Vor diesem Hintergrund unterstellen wir, dass in 2024 ein deutlich geringerer Umsatz wie in 2023 erreicht wird. Wir erwarten ca. 20% weniger als im Vorjahr. Insofern gehen wir nach aktuellem Stand von einer Umsatzrendite von ca. 10% aus. Mittel- und langfristig gehen wir davon aus, dass eine weiterhin kontinuierliche Nachfrage in dem für uns relevanten Bereich Abgastechnik/Abgassysteme bestehen wird. Ebenso muss davon ausgegangen werden, dass sich im Bereich Büromaterialzubehör die Ertragslage nicht deutlich verbessern wird. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht a) Branchenspezifische Risiken Die durch das Ausscheiden eines Mitbewerbers gewonnenen Kunden konnten auch in 2023 gehalten werden. Der Mitbewerber, welcher den Maschinenpark des ausgeschiedenen Mitbewerbers übernommen hatte, wird nicht mehr in den Markt für Verbindungsleitungen eingreifen sodass dieses - im letzten Chancen- und Risikobericht aufgezeigte - Risiko nicht mehr besteht. b) Ertragsorientiere Risiken Ein Risiko in 2023 bestand im weitgehenden Wegfall der Förderung für den Einbau von Biomassekesseln ab 15.08.2022, aufgrund einer politisch motivierten Entscheidung der Regierung. Dies hatte Auswirkungen auf den Umsatz ab 2. Halbjahr 2023 und auf 2024. Sodann die allgemein hohe Preissteigerung im Baubereich, welche weiterhin zu Kaufzurückhaltung bei großen Anschaffungen der Privathaushalte führt. Außerdem ist die große Verunsicherung mit folgender Kaufzurückhaltung aufgrund des sogenannten "Heizungsgesetzes" zu nennen. Dies hat deutliche Auswirkungen auf 2024. Nachdem nun durch diverse Änderungen auch der Bereich Biomassekessel in das Heizungsgesetz (GEG) mit integriert wurde und auch wieder in die Förderung einbezogen wurde, entsteht aus einem großen Risiko eine interessante Chance ab dem Zeitpunkt wann die obige erwähnte Verunsicherung weicht und die Fördermöglichkeiten "greifen". Die Bürobautätigkeit und damit der Büroinnenausbau werden nach unserer Einschätzung auf niedrigem Niveau stagnieren. Somit muss in 2024 im Bereich Büromöbelzubehör mit leicht fallenden Umsätzen gerechnet werden. c) Finanzwirtschaftliche Risiken Währungsrisiken bestehen nicht, da die Gesellschaft ausschließlich in Euro fakturiert. Laufende Kundenaufträge werden bonitätsmäßig überprüft.. Durch diese Maßnahmen wird das Risiko von Zahlungsausfällen minimiert. Das Kunden-Ausfallrisiko ist breit gestreut, eine substanzielle Abhängigkeit von einzelnen Kunden besteht nicht. d) Risikofrüherkennung Die Geschäftsführung erhält monatlich kurzfristige Erfolgsrechnungen und weitere finanz- und betriebswirtschaftliche Analysen aus dem Rechnungswesen bzw. Controlling. Das versetzt die Geschäftsleitung in die Lage, umgehend bei auftretenden Problemen reagieren zu können. 2. Chancenbericht Die sowohl beschaffungs- als auch absatzseitig langjährig gewachsenen Partnerschaften und Kooperationen, die erprobte Zuverlässigkeit der Organisation und der Produkte bieten dem Unternehmen gute Voraussetzungen, den zukünftigen Herausforderungen zu entsprechen. Aufgrund der guten finanziellen Ausstattung sehen wir zunehmend Chancen Zinserträge zu erwirtschaften. 3. Gesamtaussage Erkennbare Risiken, die den Bestand des Unternehmens in 2024 und im Folgejahr gefährden könnten, bestehen nicht. Die deutliche Zurückhaltung der privaten und gewerblichen Nachfragen nach Heizungssystemen aufgrund der Verunsicherung durch das Heizungsgesetz (GEG) im 2. Halbjahr 2023 setzte sich im 1. Halbjahr 2024 fort. Allerdings wird aufgrund des korrigierten Heizungsgesetzes mit dessen neuen Fördermöglichkeiten von Biomassekesseln die Nachfrage wieder ansteigen. Eine Prognose, wann dies geschehen wird ist aktuell nicht möglich. Die meisten Marktteilnehmer gehen von 2025 bzw. 2026 aus. Langfristig erwarten wir für die Bertrams AG aufgrund der hohen Marktpräsenz und seines breitgestreuten Ausfallrisikos eine ertragsorientierte Zukunft. Angaben zum Unterzeichner
Siegen, im Oktober 2024 gez. Dipl.-Kaufmann Frank-Uwe Jung Dipl.-Ing. Frank Peters BERICHT DES AUFSICHTSRATSder BERTRAMS AG, SiegenDer Aufsichtsrat hat sich während der Berichtszeit aufgrund mündlicher und schriftlicher Berichterstattung laufend über den Gang der Geschäfte unterrichtet und die Geschäftsführung der Gesellschaft überwacht. Alle wesentlichen Geschäftsvorfälle waren Gegenstand eingehender Beratungen in regelmäßig abgehaltenen Sitzungen des Aufsichtsrats. Den Lagebericht des Vorstandes und den von ihm vorgelegten Jahresabschluss hat der Aufsichtsrat geprüft. Der Jahresabschluss zum 31.Dezember 2023ist von dem von der Hauptversammlung gewählten Prüfer des Jahresabschlusses, der Ohrndorf Revision GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und Steuerberatungsgesellschaft, Siegen, unter Einbeziehung der Buchhaltung und des vom Vorstand erstatteten Lageberichts ebenfalls geprüft worden. Die Aufsichtsratsprüfung des vom Wirtschaftsprüfers geprüften Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 hat zu keinen Beanstandungen geführt. Nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung des Aufsichtsrats sind gegen die Erklärung des Vorstands keine Einwendungen zu erheben. Der Aufsichtsrat billigt den Jahresabschluss, der danach festgestellt ist.
Siegen, 15. November 2024 Vorsitzender des Aufsichtrates "Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Bertrams AG, Siegen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Bertrams AG, Siegen - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bertrams AG, Siegen für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Siegen, den 10. Oktober 2024 Ohrndorf
Revision GmbH
S. Otterbach, Wirtschaftsprüfer |
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