Volksbank Enger-Spenge eGLiquidiert
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Volksbank Enger-Spenge eGEngerJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2009Lagebericht für das Geschäftsjahr 2009der Volksbank Enger Spenge eG, 32130 EngerI. GeschäftsverlaufEntwicklung der Gesamtwirtschaft und der Kreditgenossenschaften Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2009 zum ersten Mal seit sechs Jahren geschrumpft. Der Rückgang der Wirtschaftsleistung war mit preisbereinigt -5,0 % außergewöhnlich hoch und führte zur schwersten Rezession der Nachkriegszeit. Der Einbruch konzentrierte sich vor allem auf das Winterhalbjahr 2008/2009. Die dafür verantwortliche globale Konjunkturschwäche traf Deutschland besonders hart. Seine auf Investitionsgüter spezialisierte Außenwirtschaft hat ein hohes gesamtwirtschaftliches Gewicht und musste einen extremen Nachfrageeinbruch aus dem Ausland hinnehmen. Im zweiten bis dritten Quartal vollzog sich eine Erholung der Wirtschaft auf niedrigem Niveau, im Schlussquartal des Jahres stagnierte die Wirtschaftsleistung. Die Wirtschaftsleistung wurde von 40,3 Millionen Erwerbstätigen erbracht und blieb gegenüber dem Jahr 2008 nahezu unverändert. Die Beschäftigungsentwicklung war damit erstaunlich robust. Zwar stieg die Arbeitslosigkeit gegenüber dem Vorjahr an, aber weit weniger stark als ursprünglich befürchtet wurde. Die Zahl der registrierten Arbeitslosen nahm im Jahresdurchschnitt um 155.000 auf 3,42 Millionen Personen zu. Die Arbeitslosenquote stieg von 7,8 % im Jahr 2008 auf 8,2 % im Jahr 2009. Sowohl der private als auch der staatliche Konsum expandierten trotz Wirtschaftskrise wie schon im Vorjahr preisbereinigt. Neben leicht steigenden verfügbaren Einkommen und einer moderaten Teuerung wurden die privaten Käufe vor allem durch die konjunkturpolitischen Maßnahmen der Bundesregierung gestützt. Im Bereich Verkehr und Nachrichtenübermittlung nahm der private Konsum kräftig zu, während für fast alle anderen Verbrauchszwecke weniger ausgegeben wurde. Hierfür war die starke Zunahme privater Autokäufe verantwortlich, die durch die sogenannte Abwrackprämie beflügelt wurde. Der private Verbrauch insgesamt stieg real um 0,2 % bei einem Wachstumsbeitrag zum Bruttoinlandsprodukt von 0,1 Prozentpunkten. Die Sparquote stieg 2009 geringfügig auf 11,3 %. Der Staatsverbrauch nahm aufgrund kräftiger Konjunktur stützender Maßnahmen um 3,0 % zu und steuerte damit 0,5 Prozentpunkte zum gesamtwirtschaftlichen Zuwachs bei. Der Staatssektor, der sich aus Bund, Ländern, Gemeinden und Sozialversicherungen zusammensetzt, wies im Jahr 2009 ein Finanzierungsdefizit in Höhe von 79,3 Milliarden Euro aus. Damit ergab sich gemessen am nominalen Bruttoinlandsprodukt eine Defizitquote von 3,3 %. Nachdem der Haushalt im Jahr 2008 ausgeglichen gewesen war, wurde der im Maastricht-Vertrag genannte Referenzwert von 3 % für das Verhältnis zwischen dem öffentlichen Defizit und dem Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2009 erstmals seit vier Jahren wieder überschritten. Die Verbraucherpreise erhöhten sich 2009 lediglich um 0,4 %. Eine ähnlich niedrige Jahresteuerungsrate wurde zuletzt 1999 mit 0,6 % ermittelt. Aufgrund starker Preisrückgänge bei Kraftstoffen und leichtem Heizöl sowie bei Nahrungsmitteln und einer überwiegend moderaten Preisentwicklung bei anderen Waren und Dienstleistungen ging das Preisniveau in mehreren Monaten sogar zurück. Im Juli 2009 erreichte die Inflationsrate mit -0,5 % den niedrigsten Stand seit 1987. Zum Jahresende nahm der Preisauftrieb wieder leicht zu, da die Preise wichtiger Rohstoffe anstiegen, angesichts der immer noch schwachen Wirtschaftstätigkeit blieben die Inflationskräfte aber auch dann moderat. Finanzmarkt Die Europäische Zentralbank (EZB) verstärkte im Jahr 2009 ihren expansiven geldpolitischen Kurs. Die äußerst scharfe Rezession und die starken Verwerfungen an den Finanzmärkten ließen die europäischen Notenbanker den Leitzins für den Euro-Raum bis Mai 2009 schrittweise auf 1 % senken - so niedrig wie noch nie seit Bestehen der europäischen Gemeinschaftswährung. Darüber hinaus sah sich die EZB infolge der negativen Auswirkungen der Geldmarktverspannungen auf die Liquidität des Bankensektors veranlasst, ihren geldpolitischen Instrumentenkasten um zusätzliche unkonventionelle Maßnahmen zu erweitern. Diese Sondermaßnahmen der europäischen Geldpolitik hatten primär das Ziel, den Banken den Zugang zu Liquidität zu erleichtern und damit nicht zuletzt die Kreditvergabe im Euro Raum zu unterstützen. Die Sondermaßnahmen der EZB zur Liquiditätsversorgung verfehlten ihre Wirkung im Euroraum nicht, sodass sich die massive Liquiditätsverknappung infolge der Verspannungen an den Geldmärkten nicht zu einer breit angelegten Liquiditätskrise der Banken ausweiten konnte. Die mit diesen Maßnahmen einhergehende massive Liquiditätszunahme entspannte die Lage am Geldmarkt im Jahresverlauf deutlich. Auf den Rentenmärkten bewegten sich die Renditen in 2009 auf niedrigem Niveau seitwärts. Die infolge der Finanzmarktverspannungen und der schweren Rezession gestiegene Risikoscheu ließ die Investoren in der ersten Vierteljahreshälfte 2009 kräftig bei sicheren Anlageformen, wie etwa Bundesanleihen, zugreifen. Parallel zur Erholung an den Aktienmärkten schwächte sich die enorme Nachfrage nach Staatspapieren bei niedrig bleibenden Renditen etwas ab. Ausschlaggebend dafür waren verbesserte Konjunkturerwartungen infolge der umfassenden geld- und fiskalpolitischen Stabilisierungsprogramme in den USA und Europa. Trotz der konjunkturellen Erholung in Deutschland und im Euro-Raum verstärkte sich in der zweiten Jahreshälfte das Interesse an langlaufenden Staatsanleihen wieder und sorgte für niedrigere Anleiherenditen. Selbst die gewaltigen Neuemissionen von Staatspapieren zur Finanzierung der Konjunkturprogramme konnten die Renditen nicht nachhaltig anheben. Die Nachfrage nach sicheren aber auch liquiden Anlagemöglichkeiten blieb bis zum Jahresende hoch. Der Euro konnte sich in 2009 von seinen Verlusten gegenüber dem US-Dollar erholen. Zu Jahresbeginn hatte der Euro allerdings noch unter deutlichem Abwertungsdruck gestanden. So war die europäische Gemeinschaftswährung in Folge der Zunahme der Verspannungen an den Finanzmärkten von knapp 1,60 US-Dollar im Sommer 2008 auf fast 1,25 US-Dollar im ersten Vierteljahr 2009 gesunken. Erst mit einem weltweit einsetzenden Konjunkturoptimismus und einem damit einhergehenden Anstieg der Risikofreude an den Finanzmärkten konnte der Euro gegenüber dem US-Dollar im März 2009 wieder an Boden gut machen. Die nachlassende Unsicherheit wirkte sich ab März zu Gunsten des Euros aus. Der Euro verbuchte infolgedessen bis Ende November Kursgewinne von in der Spitze bis zu einem Vierteldollar, sodass der Euro-Dollar-Wechselkurs zeitweise oberhalb der Marke von 1,50 US-Dollar lag. Die Aktienmärkte haben im Jahr nach der Lehman-Insolvenz einen Teil ihrer Verluste aus der Finanzmarktkrise ausgeglichen. Zunächst hatte sich jedoch in 2009 die Talfahrt an den wichtigsten Aktienmärkten fortgesetzt. Massiv eingetrübte Konjunkturaussichten verschärften die Verlustentwicklung an den Börsen. Zudem schürten negative Zahlen aus der Finanzbranche Befürchtungen um die Solidität des globalen Finanzsystems. Vor diesem Hintergrund nahm bis in den März hinein die Risikofreude der Investoren deutlich ab. Die gestiegene Unsicherheit unter den Anlegern drückte den Deutschen Aktienindex (DAX) bis zur ersten Märzwoche auf einen Tiefstand von 3.666 Punkten. Der DAX notierte damit auf dem tiefsten Stand seit viereinhalb Jahren. Erst die Bekanntgabe vielversprechender Quartalsergebnisse großer US-Finanzinstitute im März 2009 leitete die Trendwende an den Aktienmärkten ein. Flankiert wurde der Aufwärtstrend von einer weltweit ausgesprochen expansiven Geld- und Fiskalpolitik, wodurch sich die Erwartungen hinsichtlich der konjunkturellen Erholung in den Folgemonaten entscheidend aufhellten. So kann der DAX im Ergebnis 2009 auf ein sehr erfolgreiches Börsenjahr zurückblicken. Insgesamt realisierte der deutsche Leitindex einen Jahreszuwachs in Höhe von 24 % und beendete das Handelsjahr 2009 mit 5.957 Punkten. Trotz bestehender Unsicherheit an den Finanzmärkten konnten die Kreditgenossenschaften in Deutschland im Jahr 2009 insbesondere im Einlagenbereich wachsen. Gründe hierfür: Die leichte Erholung der deutschen Wirtschaft seit dem zweiten Quartal 2009 und das krisenbedingt erhöhte Sicherheitsbedürfnis der Kunden. Dadurch stiegen die Kundeneinlagen der Kreditgenossenschaften auf knapp eine halbe Billion Euro. Die addierte Bilanzsumme aller 1.156 Kreditgenossenschaften nahm um 22 Milliarden Euro oder 3,3 Prozent auf insgesamt 690 Milliarden Euro zu. Angesichts des niedrigen Zinsniveaus und der geringen Zinsdifferenzen in den Laufzeitbändern und zwischen den Einlagenarten ist der Bestand der täglich fälligen Sichteinlagen mit knapp 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ebenfalls deutlich gestiegen. Er liegt nun bei mehr als 203 Milliarden Euro. Über 40 Prozent der gesamten Kundeneinlagen entfallen mittlerweile auf täglich fällige Verbindlichkeiten. Die Spareinlagen stiegen im Jahr 2009 um mehr als 16 Prozent auf 174 Milliarden Euro. Die Kreditbestände der Genossenschaftsbanken wuchsen auch 2009 solide und stetig. Das Kreditgeschäft legte um 3,5 Prozent zu. Die Fusionstätigkeit unter den Volksbanken und Raiffeisenbanken hat sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht erhöht. Im Jahresverlauf ist die Zahl der Kreditgenossenschaften um 41 Institute (-3,4 Prozent) auf nunmehr 1.156 Kreditgenossenschaften gesunken (Stand 31. Dezember 2009). Dadurch erhöhte sich die durchschnittliche Bilanzsumme je Institut auf knapp 600 Millionen Euro. Entwicklung der Volksbank Enger Spenge eG Die Geschäftsentwicklung unserer Bank verlief im Geschäftsjahr 2009 zufrieden stellend. Im Kreditgeschäft ist ein moderater Rückgang zu verzeichnen, wohin gegen das Einlagengeschäft sich deutlich positiv entwickelte. Insgesamt war die Bilanzsumme am 31.12.2009 mit 285,8 Mio. um 17,2 Mio. (+6,4%) höher als im Vorjahr.
Die Erhöhung der Wertpapieranlagen resultiert aus der Umschichtung von fälligen Bankguthaben im Termingeldbereich, der Entwicklung der Kundenforderungen und einem Anstieg der Kundeneinlagen. Durch die Anlage von Mitteln aus Offenmarktgeschäften mit der EZB wurde der Rückgang der Bankguthaben teilweise kompensiert. Die Forderungen an Kunden verringerten sich leicht durch geringere Kontokorrentinanspruchnahmen und die rückläufige Nachfrage nach Wohnungsbau und Investitionskrediten. Insgesamt wurden Darlehn in Höhe von EUR 28,8 Mio. neu bewilligt. Unsere Ausleihungen sind auch weiterhin branchen- und größenmäßig breit gestreut um das allgemeine Kreditrisiko in Grenzen zu halten. Alle Kredite wurden sorgfältig nach kaufmännischen Grundsätzen bewertet. Für erkennbare Risiken wurde entsprechend Vorsorge getroffen. Passivgeschäft
Die Veränderung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten resultiert aus zinsgünstigen Offenmarktgeschäften mit der EZB. Die Kundeneinlagen stiegen im Geschäftsjahr 2009 weiter deutlich an. Einen starken Rückgang gab es bei den Einlagen mit vereinbarter Laufzeit, die zugunsten von täglich fälligen Einlagen umgeschichtet wurden. Einschließlich des bilanzunwirksamen Geschäftes erhöhte sich unser Gesamtanlagevolumen um 6,9 % auf EUR 355,7 Mio. Außerbilanzielle Geschäfte Die unter dem Bilanzstrich ausgewiesenen Eventualverbindlichkeiten verminderten sich auf TEUR 3.599. Das ausgewiesene Volumen betrifft ausschließlich von uns übernommene Bürgschaften und Kreditsicherungsgarantien für unsere Kunden. Zum 31.12.2009 bestanden Zinsswaps mit einem Nominalvolumen von EUR 11 Mio. zur Absicherung von Zinsänderungsrisiken. Dienstleistungsgeschäft Unser Dienstleistungsgeschäft entwickelte sich im Jahr 2009 erwartungsgemäß. Durch Vermittlung von Investmentanteilen und der positiven Kursentwicklung erhöhten sich die Bestände der Anlagekonten des Verbundpartners Union Investment um EUR 6,2 Mio. auf EUR 60,5 Mio. Die Bestände auf den von uns für 979 Kunden verwalteten Wertpapierdepots erhöhten sich zum 31.12.2009 auf EUR 37,5 Mio. (Vorjahr: EUR 33,1 Mio.). Es wurden Käufe in Höhe von EUR 10,8 Mio. und Verkäufe in einem Umfang von EUR 6,4 Mio. getätigt. Die Abschlüsse von Lebensversicherungen der R+V Lebensversicherung AG sind im Geschäftsjahr gestiegen. Es wurden 206 (Vorjahr: 154) neue Verträge geschlossen. Das Vermittlungsgeschäft mit der Bausparkasse Schwäbisch Hall nahm auf hohen Niveau ab. Im Jahr 2009 wurden 396 (Vorjahr: 591) Bausparverträge mit einer Bausparsumme von EUR 11,6 Mio. neu vermittelt. Die Kooperation mit der Immobilien GmbH der Volksbank Bad Oeynhausen-Herford führte zu 22 vermittelten Objekten in unserem Geschäftsgebiet. Personal und Sozialbereich Am 31. Dezember 2009 beschäftigten wir 79 Mitarbeiter, davon 24 Teilzeitkräfte sowie 9 Auszubildende. Für externe Schulungen wurden unsere Mitarbeiter an 229 Arbeitstagen freigestellt. Die wachsenden Anforderungen an unsere Mitarbeiter werden wir auch in Zukunft durch Fort und Weiterbildungsmaßnahmen unterstützen. II. VermögenslageEigenmittel Das bilanzielle Eigenkapital sowie die Eigenmittelausstattung und Solvabilität gemäß § 10 KWG stellen sich gegenüber dem Vorjahr wie folgt dar:
In den Rücklagen ist eine Vorwegzuweisung von TEUR 200 enthalten, die vorbehaltlich der Genehmigung durch die Vertreterversammlung vorgenommen wurde. Die Eigenmittel im Sinne des § 10 KWG belaufen sich auf TEUR 22.538. Sie setzen sich aus dem Kernkapital und dem Ergänzungskapital zusammen und erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um 2,82 %. Die Gesamtkennziffer für die Solvabilität beträgt 15,1 % bei einer vorgeschriebenen Mindestquote von 8,0 %. Ein angemessenes haftendes Eigenkapital, auch als Bezugsgröße für eine Reihe von Aufsichtsnormen, bildet neben einer stets ausreichenden Liquidität die unverzichtbare Grundlage einer soliden Geschäftspolitik. Die Vermögenslage unserer Bank ist geordnet. Die bankaufsichtlichen Anforderungen an die Eigenkapitalausstattung wurden im Geschäftsjahr stets erfüllt. Sicherungseinrichtung Unsere Bank ist der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. angeschlossen. III. Finanz-und LiquiditätslageDie liquiden Mittel stiegen im Laufe des Geschäftsjahres aufgrund des Rückganges der Forderungen an Kunden und der positiven Entwicklung der Kundeneinlagen. Der Wertpapierbestand ist nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet und sämtlich der Liquiditätsreserve zugeordnet. Die bankaufsichtlichen Vorgaben hinsichtlich der Liquidität wurden stets eingehalten. Unsere Zahlungsbereitschaft war jederzeit gegeben.
IV. Ertragslage
1) GuV Posten 1 abzüglich GuV Posten 2
zuzüglich GuV Posten 3
Die Ertragslage unserer Bank war im Geschäftsjahr sehr zufrieden stellend. Der Zinsüberschuss stieg deutlich gegenüber dem Vorjahr, während das Provisionsergebnis nur knapp gehalten wurde. Die Steigerung des Personalaufwandes entfällt mit TEUR 658 auf außerordentliche Rückstellungsdotierungen für Altersteilzeit, welche von 10 Mitarbeitern wegen des Auslaufens der gesetzlichen Regelung zum Jahresende in Anspruch genommen wurde. Die sonstigen Verwaltungsaufwendungen enthalten mit TEUR 150 eine Zuwendung an die Stiftung der Volksbank Enger Spenge und einmalige Jubiläumsaufwendungen in Höhe von TEUR 86. Der Aufwandsüberhang aus der Bewertung hat sich nach dem ersten Jahr der Finanzmarktkrise auf ein übliches Maß reduziert. Der Überschuss aus der normalen Geschäftstätigkeit erhöhte sich dementsprechend stark. Neben dem Jahresüberschuss ist das Betriebsergebnis vor Bewertung für die Beurteilung der Ertragslage eine wichtige Kennziffer unserer Bank. Es ermittelt sich aus dem Jahresüberschuss zuzüglich des Steueraufwandes und des Bewertungsergebnisses sowie bereinigt um Einmaleffekte. Per Saldo waren rund TEUR 169 betriebwirtschaftlich außerordentliche Erträge und TEUR 1.014 entsprechende Aufwendungen zu verzeichnen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr erhöhte sich das Betriebsergebnis vor Bewertung um TEUR 928 von TEUR 2.517 auf TEUR 3.445. Die Aufwands-Ertrags-Relation (Cost-Income-Ratio), die wir als Verhältnis der Verwaltungsaufwendungen zum Zins- und Provisionsergebnis sowie dem Saldo der sonstigen betrieblichen Erträge und Aufwendungen ermittelt haben, hat sich im Vergleich zum Vorjahr von 71,4 % auf 64,7 % verbessert. V. Risiken der künftigen EntwicklungRisikomanagementziele und -methoden Wie alle unternehmerischen Tätigkeiten ist auch das Bankgeschäft nicht frei von Risiken. Neben allgemeinen Risikofaktoren (z. B. Konjunkturschwankungen, neue Technologien und Wettbewerbssituationen, sonstige sich verändernde Rahmenbedingungen) bestehen spezifische Bankgeschäftsrisiken, die sich insbesondere in Form von Adressenausfall- und Marktpreisrisiken (z. B. Zinsänderungs-, Währungs- und Aktienkursänderungen) sowie Liquiditäts- und operationellen Risiken zeigen. Die bankenaufsichtlichen Anforderungen zur Risikobegrenzung gemäß den gesetzlichen Anforderungen an das Risikomanagement werden strikt eingehalten. Ziel unseres Risikomanagements ist es, negative Abweichungen von unseren Erfolgs-, Eigenmittel und Liquiditätsplanungen zu vermeiden. Das Risikofrüherkennungs- und Überwachungssystem ist primär darauf ausgerichtet, Risiken rechtzeitig zu identifizieren und bei Bedarf gegensteuernde Maßnahmen einzuleiten. Die Einbindung des Risikomanagements in das Gesamtbanksteuerungssystem dient uns zugleich zur Erkennung und Nutzung von Chancenpotenzialen. Auf der Grundlage von Risikotragfähigkeitsberechnungen haben wir für Marktpreis- und Adressenausfallrisiken, Verlust- und Volumenslimite bzw. in Teilbereichen auch Zielgrößen definiert. Das Risikocontrolling beinhaltet ferner die Identifizierung, Quantifizierung und Überwachung der Risiken. Über die Ergebnisse der zu diesem Zweck durchgeführten Analysen und Auswertungen, die auch Stress Szenarien umfassen, wird der Vorstand zeitnah durch Risikoreports informiert. Im Mittelpunkt des Risikomanagements steht die Gesamtheit aller geeigneten Maßnahmen einer aktiven und bewussten Steuerung der identifizierten Risiken. Adressenausfallrisiken Die Ermittlung struktureller Kreditrisiken (Adressenausfallrisiken) basiert insbesondere auf Kreditratings nach Verfahren der genossenschaftlichen Organisation. Für bestimmte Kundensegmente ordnet das System den Ratingklassen nach mathematisch statistischen Verfahren ermittelte Ausfallwahrscheinlichkeiten ("erwartete Verluste") zu. Das Verfahren wird kontinuierlich auf alle Segmente des Kreditgeschäftes ausgedehnt und wird in der letzten Ausbaustufe auch die "unerwarteten Verluste" berücksichtigen. Die Ratingergebnisse werten wir auf aggregierter Basis u. a. nach Volumina, Blankoanteilen und Verlustpotenzial aus. Unsere EDV Statistiken geben außerdem Auskunft über die Verteilung des Kreditvolumens nach Branchen und Größenklassen. Verlust- bzw. Volumenslimite dienen der Initiierung risikosteuernder Maßnahmen. Die Streuung der Kundenforderungen nach Branchen- und Größenklassen ist ausgewogen. Nennenswerte Forderungen an Kreditnehmer mit Sitz im Ausland bestehen nicht. Kredite mit akuten Ausfallrisiken sind hinreichend wertberichtigt. Der Umfang der Forderungen mit erhöhten latenten Risiken ist überschaubar; für hierin enthaltene Ausfallgefahren bestehen nach unserer Einschätzung ausreichende Abschirmungsmöglichkeiten aus dem laufenden Ergebnis und in Form von Vorsorgereserven. Adressenausfallrisiken in festverzinslichen Wertpapieren begegnen wir grundsätzlich dadurch, dass wir Emittentenlimite festgesetzt haben und keine Papiere mit einem Rating schlechter als BBB- in den Bestand nehmen. Fonds bzw. andere nicht festverzinsliche Wertpapiere halten wir nur in einem begrenzten Umfang. Die Ausfallrisiken steuern wir zusammen mit den Marktpreisrisiken über Value-at-Risk-Ansätze. Marktpreisrisiken Banken sind angesichts von Inkongruenzen zwischen aktiven und passiven Festzinspositionen insbesondere dem allgemeinen Zinsänderungsrisiko ausgesetzt. Zinsänderungsrisiken messen wir mithilfe dynamischer Zinselastizitätsbilanzen. Ausgehend von unseren Zinsprognosen werden die Auswirkungen hiervon abweichender Zinsentwicklungen auf das Jahresergebnis ermittelt. Nach abgestuften Risikoszenarien haben wir für mögliche Ergebnisbeeinträchtigungen Limite vorgegeben, an deren Auslastung sich unsere Steuerungsmaßnahmen ausrichten. Nach den zum 31.12.2009 gemessenen Zinsänderungsrisiken (einschließlich Kursrisiken in festverzinslichen Wertpapieren) werden nur ungewöhnlich hohe Zinsveränderungen unser vorausberechntetes Ergebnis wesentlich belasten. Zur Steuerung der Risiken setzen wir Zinssicherungsinstrumente ein. Es handelt sich dabei um Macro-Hedge-Geschäfte in Form von Zinsswaps. Unseren Wertpapierbestand haben wir insgesamt der Liquiditätsreserve zugeordnet und dementsprechend nach dem Niederstwertprinzip bewertet. Davon entfallen TEUR 2.027 auf Fonds und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere. Die entsprechenden Kursrisiken sind durch Limite begrenzt und Bestandteil regelmäßiger Risikoreports. Ungedeckte Währungspositionen bestehen nur in unerheblicher Höhe. Ein Handelsbuch im Sinne des § 1a Abs. 1 KWG unterhalten wir nur im Rahmen der Bagatellgrenzen des § 2 Abs. 11 KWG (TEUR 0 am 31.12.2009). Liquiditätsrisiken bzw. Risiken aus Zahlungsstromschwankungen Unsere Finanzplanung ist streng darauf ausgerichtet, allen gegenwärtigen und künftigen Zahlungsverpflichtungen pünktlich nachkommen zu können. Insoweit achten wir auf ausgewogene Laufzeitstrukturen der Aktiva und Passiva. Unsere im Rahmen des Bilanzstrukturmanagements getätigten Geldanlagen bei Korrespondenzbanken bzw. in Wertpapieren tragen neben Ertrags- auch Liquiditätsaspekten Rechnung. Operationelle Risiken Neben Adressen-, Marktpreis- und Liquiditätsrisiken hat sich unsere Bank aber auch auf operationelle Risiken (z. B. Betriebsrisiken im EDV Bereich, fehlerhafte Bearbeitungsvorgänge, Rechtsrisiken, Betrugs- und Diebstahlrisiken, allgemeine Geschäftsrisiken) einzustellen. Unser innerbetriebliches Überwachungssystem trägt dazu bei, die operationellen Risiken zu identifizieren und so weit wie möglich zu begrenzen. Den Betriebs- und Rechtsrisiken begegnen wir auch durch die Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern (z. B. im EDV Bereich oder im Formular- und Rechtswesen). Versicherbare Gefahrenpotenziale, z. B. Diebstahl- und Betrugsrisiken, haben wir durch Versicherungsverträge in banküblichem Umfang abgeschirmt. Zusammenfassende Risikoeinschätzung Die dargestellten Risiken werden nach unserer derzeitigen Einschätzung die künftige Entwicklung unserer Bank nicht wesentlich beeinträchtigen. VI. Voraussichtliche Entwicklung der Genossenschaft mit ihren wesentlichen Chancen und RisikenVoraussichtlicher Geschäftsverlauf In Erwartung einer leicht verbesserten regionalen Wirtschaftsentwicklung gehen wir für die nächsten zwei Jahre von einer moderaten Nachfrage im Kundenkreditgeschäft aus. Dementsprechend erwarten wir, bezogen auf den Jahresendbestand 2009, ein jährliches Wachstum von ca. 1%. Diese Prognose basiert auch auf der Prämisse eines steigenden Zinsniveaus. Im Einlagengeschäft gehen wir infolge des anhaltenden Konkurrenzdrucks von einem nur mäßigen Wachstum aus. Dabei haben wir auch unterstellt, dass das zunehmende Bewusstsein für eine private Altersvorsorge das Einlagengeschäft zugunsten von Investmentfonds- und Versicherungsprodukten belasten wird. Wir erwarten in den nächsten beiden Jahren, jeweils bezogen auf den Jahresendbestand, einen Anstieg der Kundeneinlagen von ca. 1% bzw. 1,5%. Im Dienstleistungsgeschäft prognostizieren wir moderat steigende Umsätze im Wertpapiergeschäft mit Kunden. Sowohl die Vermittlung von Investmentfondsanteilen als auch die Vermittlung von Versicherungen werden nach unserer Einschätzung weiterhin von dem zunehmenden Bedarf an privater Altersversorgung profitieren. Die Vermittlung von Wohnungsbaukrediten sowie von Bauspardarlehen wird sich auf dem Niveau des Vorjahres entwickeln. Insgesamt prognostizieren wir für die nächsten zwei Geschäftsjahre einen zufrieden stellenden Geschäftsverlauf. Wesentliche Chancen sehen wir im Hinblick auf den voraussichtlichen Geschäftsverlauf insbesondere, wenn sich die konjunkturelle Entwicklung besser als von uns unterstellt erholt und die Nachfrage im Kreditgeschäft deutlich stärker als erwartet zunimmt. Wesentliche Risiken in der geschäftlichen Entwicklung resultieren vorwiegend aus einem unerwartet hohen Zinsanstieg, der sich negativ auf die Kreditnachfrage auswirken kann. Daneben könnte sich durch eine negative Börsenentwicklung das Wertpapier- und Investmentgeschäft schlechter als geplant entwickeln. Vermögens- und Finanzlage Nach unseren Planungsrechnungen, die insbesondere auf den zuvor genannten bzw. den zur Ertragslage dargestellten Prämissen beruhen, erwarten wir eine weitere Stärkung unseres Eigenkapitals durch die voraussichtliche künftige Dotierung der Rücklagen und durch die Stärkung der stillen versteuerten Vorsorgereserven gemäß § 340f HGB. Die bankaufsichtsrechtlichen Anforderungen an die Eigenkapital- und Liquiditätsausstattung (Solvabilitäts- bzw. Liquiditätskennziffer) werden wir auch in den beiden folgenden Jahren einhalten. Die im Abschnitt V. dargestellten Risiken der künftigen Entwicklung werden nach unserer Einschätzung keine wesentliche Auswirkung auf die Vermögenslage der nächsten zwei Jahre haben. Ertragslage Auf der Grundlage unserer Zinsprognose, die von einem steigenden Zinsniveau und von einer etwas flacheren Zinsstrukturkurve ausgeht, sowie unter Berücksichtigung unserer dargestellten Erwartungen zum voraussichtlichen Geschäftsverlauf im Kredit-/Einlagengeschäft, rechnen wir die nächsten zwei Jahre mit einem leicht sinkenden Zinsergebnis. Das Fristentransformationsergebnis wird sich, nach dem deutlichen Anstieg im Jahr 2009, wieder rückläufig entwickeln. Die Konditionsbeiträge werden entsprechend unserer Planung einen moderaten Anstieg verzeichnen. Das Provisionsergebnis, das auch in den nächsten beiden Jahren durch die Erträge aus dem Wertpapiergeschäft, dem Zahlungsverkehr und dem Vermittlungsgeschäft geprägt ist, wird insbesondere im Jahr 2010 leicht steigen. Die ordentlichen Personalaufwendungen werden nach unseren Planungen in 2010 und 2011 nur leicht steigen. Für die sonstigen Verwaltungsaufwendungen planen wir in den nächsten zwei Jahren ebenfalls keine wesentlichen Veränderungen im Vergleich zum abgelaufenen Geschäftsjahr. Insgesamt erwarten wir für 2010/2011 im Vergleich zum guten Niveau des Berichtsjahres rückläufige Betriebsergebnisse vor Bewertung. Die Ergebnisentwicklung wird dabei maßgeblich durch die im Berichtsjahr deutlich gestiegenen und nunmehr als rückläufig prognostizierten Fristentransformationsbeiträge beeinflusst. Aus der Bewertung von Forderungen erwarten wir für die folgenden beiden Jahre, im Vergleich zu den unterdurchschnittlichen Aufwendungen des abgelaufenen Jahres, einen Anstieg der Nettoaufwendungen. Grundlage unserer Planungen sind insbesondere die im Abschnitt V. beschriebenen Rating- und Scoringmodelle. Aus der Bewertung der Wertpapiere wird sich für 2010/2011 bei der von uns unterstellten Zins-/Börsenentwicklung voraussichtlich kein wesentlicher Abschreibungsbedarf ergeben. Insgesamt rechnen wir für die nächsten beiden Jahre mit einem zufrieden stellenden Jahresüberschuss der jeweils eine weitere Stärkung der Eigenmittelbasis ermöglicht. Die im Zusammenhang mit der prognostizierten Ertragslage stehenden Risiken resultieren insbesondere aus dem Zinsänderungsrisiko und den Adressenausfallrisiken, die wir im Abschnitt V. ausführlich erläutert haben. Zusätzliche wesentliche Ertragschancen sehen wir insbesondere für den Fall eines weiter sinkenden Zinsniveaus. VII. ZweigniederlassungenDie Geschäftsstelle in Spenge ist als Zweigniederlassung zusammen mit der Hauptstelle unter der Nr. 124 des Genossenschaftsregisters des Amtsgerichtes Bad Oeynhausen eingetragen. Sie firmiert als Volksbank Enger Spenge eG, Zweigniederlassung 32139 Spenge. Die Geschäftsstruktur der Niederlassung entspricht im Wesentlichen der des Gesamtinstitutes. Von den Kundeneinlagen und Forderungen an Kunden werden wesentliche Teile des Gesamtvolumens der Bank von der Zweigniederlassung verwaltet.
Enger, 17.03.2010 Volksbank Enger Spenge eG Der Vorstand: 1. Jahresbilanz zum 31.12.2009Aktivseite
2.
Gewinn und Verlustrechnung für die Zeit
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| Geschäftsjahr | Vorjahr | ||||
| EUR | EUR | EUR | EUR | TEUR | |
| 1. Zinserträge aus | |||||
| a) Kredit- und Geldmarktgeschäften | 10.803.411,61 | 11.321 | |||
| b) festverzinslichen Wertpapieren und Schuldbuchforderungen | 2.402.537,43 | 13.205.949,04 | 2.039 | ||
| 2. Zinsaufwendungen | 5.820.554,76 | 7.385.394,28 | 7.008 | ||
| 3. Laufende Erträge aus | |||||
| a) Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren | 45.800,00 | 53 | |||
| b) Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften | 88.045,75 | 116 | |||
| c) Anteilen an verbundenen Unternehmen | 0,00 | 133.845,75 | 0 | ||
| 4. Erträge aus Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsverträgen | 0,00 | 0 | |||
| 5. Provisionserträge | 2.368.532,68 | 2.400 | |||
| 6. Provisionsaufwendungen | 265.400,39 | 2.103.132,29 | 277 | ||
| 7. Nettoertrag/-aufwand aus Finanzgeschäften | 0,00 | 0 | |||
| 8. Sonstige betriebliche Erträge | 302.062,55 | 368 | |||
| 9. Erträge aus der Auflösung von Sonderposten mit Rücklageanteil | 0,00 | 0 | |||
| 10. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen | |||||
| a) Personalaufwand | |||||
| aa) Löhne und Gehälter | 3.809.821,18 | 3.199 | |||
| ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | 744.240,86 | 4.554.062,04 | 751 | ||
| darunter: für Altersversorgung | 188.957,56 | (212) | |||
| b) andere Verwaltungsaufwendungen | 2.301.425,31 | 6.855.487,35 | 2.037 | ||
| 11. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen | 374.643,16 | 423 | |||
| 12. Sonstige betriebliche Aufwendungen | 94.434,21 | 53 | |||
| 13. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft | 922.957,83 | 1.884 | |||
| 14. Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimmten Wertpapieren sowie aus der Auflösung von Rückstellungen im Kreditgeschäft | 0,00 | 922.957,83 | 0 | ||
| 15. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere | 0,00 | 0 | |||
| 16. Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteilen an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelten Wertpapieren | 0,00 | 0,00 | 0 | ||
| 17. Aufwendungen aus Verlustübernahme | 0,00 | 0 | |||
| 18. Einstellungen in Sonderposten mit Rücklageanteil | 0,00 | 0 | |||
| 19. Überschuss der normalen Geschäftstätigkeit | 1.676.912,32 | 665 | |||
| 20. Außerordentliche Erträge | 0,00 | 0 | |||
| 21. Außerordentliche Aufwendungen | 0,00 | 0 | |||
| 22. Außerordentliches Ergebnis | 0,00 | (0) | |||
| 23. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 887.760,38 | 115 | |||
| 24. Sonstige Steuern | 4.406,00 | 892.166,38 | 14 | ||
| 25. Jahresüberschuss | 784.745,94 | 536 | |||
| 26. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr | 0,00 | 0 | |||
| 784.745,94 | 536 | ||||
| 27. Entnahmen aus Ergebnisrücklagen | |||||
| a) aus der gesetzlichen Rücklage | 0,00 | 0 | |||
| b) aus anderen Ergebnisrücklagen | 0,00 | 0,00 | 0 | ||
| 784.745,94 | 536 | ||||
| 28. Einstellungen in Ergebnisrücklagen | |||||
| a) in die gesetzliche Rücklage | 100.000,00 | 0 | |||
| b) in andere Ergebnisrücklagen | 100.000,00 | 200.000,00 | 0 | ||
| 29. Bilanzgewinn | 584.745,94 | 536 | |||
3. Anhang
A. Allgemeine Angaben
Aufgrund einer geänderten Bilanzierungsauffassung werden Kreditkartenlimite, abweichend vom Vorjahr, als widerruflich beurteilt und in den Ausweis unter dem Bilanzstrich nicht mehr einbezogen.
B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Umrechnungsmethoden
Die Bilanz wurde unter teilweiser Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt, wobei die satzungsmäßigen Mindestdotierungen zu den Ergebnisrücklagen Beachtung fanden.
Barreserven wurden zum Nennwert bilanziert; der Bewertung der Sortenbestände liegen die zum Jahresende gültigen Marktkurse zugrunde.
Forderungen an Kreditinstitute und Kunden sowie in anderen Aktivposten enthaltene Forderungen wurden grundsätzlich mit ihrem Nennbetrag angesetzt. Soweit der Nennwert über dem Auszahlungsbetrag liegt, wurde der Unterschiedsbetrag in den passiven Rechnungsabgrenzungsposten eingestellt; er wird planmäßig aufgelöst. Erkennbaren Einzelrisiken wurde durch ausreichende Wertkorrekturen/Vorsorgen ebenso Rechnung getragen wie dem allgemeinen Kreditrisiko.
Die wie Umlaufvermögen behandelten Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapiere sowie Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapiere wurden nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet und dabei die von den "Wertpapiermitteilungen" (WM Datenservice) zur Verfügung gestellten Jahresschlusskurse herangezogen. Soweit der Bewertungskurs des Stichtages über dem Buchwert lag, wurden die Wertpapiere mit dem höheren Wert, maximal mit dem Anschaffungswert angesetzt.
Die als strukturierte Produkte bezeichneten Schuldverschreibungen wurden, soweit sie lediglich ein Zinsänderungsrisiko enthalten, als einheitlicher Vermögensgegenstand bilanziert und bewertet.
Geschäftsguthaben bei Genossenschaften und Beteiligungen wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Die Anschaffungskosten der Beteiligung an der WGZ Beteiligungs GmbH & Co.KG wurden im Wesentlichen nach Tauschgrundsätzen mit Gewinnrealisierung ermittelt.
Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet.
Die Sachanlagen wurden mit den Herstellungs- bzw. Anschaffungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Auf Gebäude wurden lineare Abschreibungen bzw. auch Abschreibungen mit fallenden Staffelsätzen verrechnet. Bewegliche Anlagegegenstände und Betriebsvorrichtungen wurden linear bzw. degressiv abgeschrieben. Die voraussichtliche Nutzungsdauer der Anlagegegenstände orientiert sich grundsätzlich an den von der Finanzverwaltung veröffentlichten Abschreibungstabellen. Vermögensgegenstände, deren Anschaffungskosten EUR 150, aber nicht EUR 1.000 übersteigen, wurden nach den steuerlichen Regelungen gem. § 6 Abs. 2a EStG in einen Sammelposten eingestellt, der im Jahr der Anschaffung sowie den vier folgenden Geschäftsjahren mit jeweils einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst wird. Wirtschaftsgüter unter EUR 150 wurden direkt als Aufwand erfasst.
Sonstige Vermögensgegenstände wurden mit ihrem Nennbetrag, zu Anschaffungskosten bzw. zum beizulegenden Wert angesetzt. Die Bewertung des aktivierten Körperschaftsteuerguthabens erfolgte aufgrund der Unverzinslichkeit zum Barwert, wobei die für Zero Bonds geltenden Grundsätze der Nettobilanzierung zur Anwendung kamen.
Abgezinste Sparbriefe wurden mit dem Zeitwert angesetzt. Alle anderen Verbindlichkeiten wurden zu ihrem Rückzahlungsbetrag passiviert.
Die Pensionsrückstellungen wurden grundsätzlich nach dem Teilwertverfahren gemäß § 6a Abs. 3 EStG ermittelt. Abweichend von den steuerlichen Vorgaben wurde ein Rechnungszinsfuß von 4 % angesetzt. Die Bewertung der Altersteilzeitrückstellungen erfolgte grundsätzlich nach versicherungsmathematischen Grundsätzen. Als Grundlage für die Berechnung wurden die "Generationstafeln 2005 G" von Prof. Dr. Heubeck verwendet.
Der Belastung aus Einlagen mit steigender Verzinsung bzw. Zinszuschlägen wurde durch Bildung von Zinsrückstellungen Rechnung getragen.
Alle übrigen Rückstellungen sind ebenfalls ausreichend bemessen und tragen den erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung.
Die Währungsumrechnung erfolgte grundsätzlich gem. § 340h HGB. Auf ausländische Währung lautende Vermögensgegenstände und Schulden bzw. Eventualverbindlichkeiten wurden mit dem Kassakurs zum 30.12.2009 umgerechnet.
C. Entwicklung des Anlagevermögens 2009
| Zuschreibungen | Umbuchungen | ||||
| des Geschäftsjahres | |||||
|
Anschaffungs-/ Herstellungskosten
EUR |
Zugänge
EUR |
EUR | EUR |
a)Abgänge
b)Zuschüsse EUR |
|
| Immaterielle Anlagewerte | 147.328,40 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | a) |
| b) | |||||
| Sachanlagen: | |||||
| a) Grundstücke und Gebäude | 7.005.521,04 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | a) |
| b) | |||||
| b) Betriebs- und Geschäftsausstattung | 3.297.290,18 | 75.860,37 | 0,00 | 0,00 | a) |
| b) | |||||
| Summe a | 10.450.139,62 | 75.860,37 | 0,00 | 0,00 | a) |
| b) | |||||
| Anschaffungskosten
EUR |
Veränderungen (saldiert)
EUR |
||||
| Wertpapiere des Anlagevermögens | 0,00 | ||||
| Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften | 5.776.948,18 | ||||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 0,00 | ||||
| Summe b | 5.776.948,18 | 233.619,00 | |||
| Summe a und b | 16.227.087,80 | ||||
|
a)Abgänge
b)Zuschüsse EUR |
Abschreibungen (kumuliert)
EUR |
Buchwerte am Bilanzstichtag
EUR |
Abschreibungen Geschäftsjahr
EUR |
|
| Immaterielle Anlagewerte | 3.546,20 | 140.675,20 | 3.107,00 | 5.802,25 |
| 0,00 | ||||
| Sachanlagen: | ||||
| a) Grundstücke und Gebäude | 0,00 | 4.196.397,04 | 2.809.124,00 | 223.037,00 |
| 0,00 | ||||
| b) Betriebs- und Geschäftsausstattung | 151.367,96 | 2.793.653,59 | 428.129,00 | 145.803,91 |
| Summe a | 154.914,16 | 7.130.725,83 | 3.240.360,00 | 374.643,16 |
| 0,00 | ||||
|
Veränderungen (saldiert)
EUR |
Buchwerte am
Bilanzstichtag
EUR |
|||
| Wertpapiere des Anlagevermögens | 0,00 | |||
| Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften | 6.010.567,18 | |||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 0,00 | |||
| Summe b | 233.619,00 | 6.010.567,18 | ||
| Summe a und b | 9.250.927,18 | |||
D. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn und Verlustrechnung
I. Bilanz
In den Forderungen an Kreditinstitute sind EUR 32.436.175,09 Forderungen an die zuständige genossenschaftliche Zentralbank enthalten.
Für die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen gelten die folgenden Restlaufzeiten (ohne Berücksichtigung von Zinsabgrenzungen):
|
bis 3 Monate
EUR |
mehr als 3 Monate bis 1 Jahr
EUR |
mehr als 1 Jahr bis 5 Jahre
EUR |
mehr als 5 Jahre
EUR |
|
| Andere Forderungen an Kreditinstitute (A 3b) | 2.000.000,00 | 12.000.000,00 | 17.000.000,00 | 0,00 |
| Forderungen an Kunden (A 4) | 9.633.287,66 | 12.684.355,14 | 43.649.880,99 | 83.585.148,68 |
In den Forderungen an Kunden sind EUR 7.900.837,57 Forderungen mit unbestimmter Laufzeit enthalten.
Von den in der Bilanz ausgewiesenen Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren (A 5) werden im Geschäftsjahr 2010 EUR 8.579.970,00 (ohne Berücksichtigung von Zinsabgrenzungen) fällig.
In den Forderungen sind folgende Beträge enthalten, die auch Forderungen an Beteiligungsunternehmen sind:
|
Geschäftsjahr
EUR |
Vorjahr
EUR |
|
| Forderungen an Kreditinstitute (A 3) | 32.463.681,16 | 42.289.473,75 |
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere (A 5) | 38.811.234,26 | 19.487.668,83 |
In folgenden Posten sind enthalten:
| davon | ||||
|
börsenfähige Wertpapiere
EUR |
börsennotiert
EUR |
nicht börsennotiert
EUR |
nicht mit dem Niederstwert bewertet
EUR |
|
| Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere (A 5) | 73.849.115,82 | 73.849.115,82 | 0,00 | 0,00 |
| Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere (A 6) | 2.026.787,18 | 0,00 | 2.026.787,18 | 0,00 |
| Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften (A 7) | 384.087,10 | 0,00 | 384.087,10 | |
Im Aktivposten 12 (Sachanlagen) sind enthalten:
| EUR | |
| im Rahmen der eigenen Tätigkeit genutzte Grundstücke und Bauten | 2.809.124,00 |
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 428.129,00 |
In dem Posten "Sonstige Vermögensgegenstände" (A 13) ist folgender wesentlicher Einzelbetrag enthalten:
| EUR | |
| Anspruch auf Auszahlung des Körperschaftssteuerguthaben gem. § 37 Abs. 5 KStG | 1.452.761,00 |
In den Posten der Aktivseite sind nachrangige Vermögensgegenstände enthalten:
|
Geschäftsjahr
EUR |
Vorjahr
EUR |
|
| - Aktiva 4 | 870.731,62 | 878.349,86 |
| - Aktiva 6 | 26.587,18 | 26.321,31 |
Die im Aktivposten 4 enthaltenen nachrangigen Forderungen unterliegen vollständig einer öffentlichen Haftungsfreistellung und sind im Übrigen durch Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten refinanziert.
Neben Sortenbeständen in Höhe von EUR 5.037,30 enthalten die Vermögensgegenstände Fremdwährungsposten im Gegenwert von EUR 404.771,84.
In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind EUR 33.697.419,56 Verbindlichkeiten gegenüber der zuständigen genossenschaftlichen Zentralbank enthalten.
Für die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten gelten die folgenden Restlaufzeiten (ohne Berücksichtigung von Zinsabgrenzungen):
|
bis 3 Monate
EUR |
mehr als 3 Monate bis 1 Jahr
EUR |
mehr als 1 Jahr bis 5 Jahre
EUR |
mehr als 5 Jahre
EUR |
|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist (P 1b) | 444.901,26 | 9.474.624,41 | 8.757.633,10 | 22.830.881,29 |
| Spareinlagen mit vereinbarter Kündigungsfrist von mehr als drei Monaten (P 2ab) | 5.685.394,24 | 5.430.761,58 | 507.953,13 | 5.667,52 |
| Andere Verbindlichkeiten gegenüber Kunden mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist (P 2bb) | 15.818.625,19 | 4.079.933,09 | 18.690.541,33 | 1.184.297,90 |
Im Posten "Sonstige Verbindlichkeiten" (P 5) sind als Posten größeren Umfangs abzuführende Kapitalertragsteuer bzw. Solidaritätszuschlag in Höhe von EUR 352.027,51 enthalten.
Im passiven Rechnungsabgrenzungsposten (P 6) sind Disagiobeträge, die bei der Ausreichung von Forderungen in Abzug gebracht wurden, im Gesamtbetrag von EUR 63.427,54 (Vorjahr EUR 77.718,29) enthalten.
In den nachstehenden Verbindlichkeiten sind folgende Beträge enthalten, die auch Verbindlichkeiten gegenüber Beteiligungsunternehmen sind:
|
Geschäftsjahr
EUR |
Vorjahr
EUR |
|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (P 1) | 33.697.419,56 | 34.628.789,47 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kunden (P 2) | 0,00 | 207.156,03 |
In den Schulden sind Fremdwährungsposten im Gegenwert von EUR 401.465,94 und in den unter dem Strich vermerkten Eventualverbindlichkeiten im Gegenwert von EUR 160.271,61 enthalten.
Die unter Passivposten 12a "Gezeichnetes Kapital" ausgewiesenen Geschäftsguthaben gliedern sich wie folgt:
| EUR | |||
| Geschäftsguthaben | |||
| a) der verbleibenden Mitglieder | 3.865.944,24 | ||
| b) der ausscheidenden Mitglieder | 114.448,78 | ||
| c) aus gekündigten Geschäftsanteilen | 1.500,00 | ||
| Rückständige fällige Pflichteinzahlungen | |||
| auf Geschäftsanteile | EUR | 0,00 | |
| 3.981.893,02 |
Die Ergebnisrücklagen (P 12c) haben sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:
|
Gesetzliche Rücklage
EUR |
andere Ergebnisrücklagen
EUR |
|
| Stand 01.01.2009 | 6.535.000,00 | 7.041.453,90 |
| - aus Bilanzgewinn des Vorjahres | 80.000,00 | 188.387,65 |
| - aus Jahresüberschuss des Geschäftsjahres | 100.000,00 | 100.000,00 |
| Stand 31.12.2009 | 6.715.000,00 | 7.329.841,55 |
Zum Bilanzstichtag bestanden folgende Termingeschäfte:
|
Nominalbetrag
TEUR |
beizulegender Zeitwert
TEUR |
|
| Zinsbezogene Geschäfte: | ||
| OTC Produkte | ||
| Zins-Swaps (gleiche Währung) | 11.000 | -866 |
Die Zinsswaps sind anhand der aktuellen Zinsstrukturkurve zum Bilanzstichtag nach der Barwertmethode bewertet worden. Hierbei wurden die künftigen Zahlungsströme mit dem risiko- und laufzeitadäquaten Marktzins diskontiert. Ausgleichszahlungen bis zum Bilanzstichtag sind im Zinsergebnis enthalten. Die auf den Zeitraum vom jeweiligen letzten Zinstermin bis zum Bilanzstichtag entfallenden und im Jahresabschluss bereits berücksichtigten Zinsverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 147 sind im beizulegenden Zeitwert enthalten. Die Geschäfte sind dem Anlagebuch zugeordnet und dienen zur Absicherung des Zinsänderungsrisikos.
Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind EUR 41.555.106,09 durch Übertragung von Vermögensgegenständen gesichert.
II. Gewinn- und Verlustrechnung
Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen in Höhe von EUR 887.760,38 auf den Überschuss aus der normalen Geschäftstätigkeit.
In den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung ist ein wesentlicher betriebswirtschaftlich außerordentlicher Aufwand aus der Zuführung zu den Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen (GV 10) in Höhe von EUR 658.196,00 enthalten.
E. Sonstige Angaben
Im Geschäftsjahr beliefen sich die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats auf EUR 18.352,08 und der früheren Vorstandsmitglieder und ihrer Hinterbliebenen auf EUR 63.633,59. Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Vorstandes wurde aus Datenschutzgründen unter Bezugnahme auf § 286 Abs.4 HGB verzichtet.
Für frühere Mitglieder des Vorstands und deren Hinterbliebene bestehen zum 31.12.2009 Pensionsrückstellungen in Höhe des nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Barwertes von EUR 614.951,00.
Am Bilanzstichtag betrugen die Forderungen an und aus eingegangenen Haftungsverhältnissen für
| EUR | |
| Mitglieder des Vorstandes | 211.476,23 |
| Mitglieder des Aufsichtsrates | 374.645,97 |
Nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte finanzielle Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, bestehen in Höhe von EUR 1.534.760,00. Sie entfallen mit EUR 511.300,00 auf Haftsummenverpflichtungen aus übernommenen Geschäftsanteilen bei Genossenschaften, mit EUR 537.940,00 auf die Möglichkeit einer Verpflichtung aus der Zugehörigkeit zur kreditgenossenschaftlichen Sicherungseinrichtung (Garantieverbund) und mit EUR 485.520,00 auf Verbindlichkeiten aus einem Bauvertrag gegenüber einem Generalunternehmer.
Die Zahl der 2009 durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug:
| Vollzeitbeschäftigte | Teilzeitbeschäftigte | |
| Kaufmännische Mitarbeiter | 44 | 25 |
Außerdem wurden durchschnittlich acht Auszubildende beschäftigt.
Mitgliederbewegung
| Zahl der Mitglieder | Anzahl der Geschäftsanteile |
Haftsummen
EUR |
||
| Ende | 2008 | 10.277 | 39.548 | 9.887.000,00 |
| Zugang | 2009 | 403 | 954 | 238.500,00 |
| Abgang | 2009 | 327 | 1.208 | 302.000,00 |
| Ende | 2009 | 10.353 | 39.294 | 9.823.500,00 |
| EUR | |
| Die Geschäftsguthaben der verbleibenden Mitglieder haben sich im Geschäftsjahr vermindert um | 22.765,96 |
| Die Haftsummen haben sich im Geschäftsjahr vermindert um | 63.500,00 |
| Höhe des Geschäftsanteils | 100,00 |
| Höhe der Haftsumme je Anteil | 250,00 |
Der Name und die Anschrift des zuständigen Prüfungsverbandes lauten:
|
Rheinisch Westfälischer Genossenschaftsverband e. V. Mecklenbecker Straße 235 239 48163 Münster |
Mitglieder des Vorstandes
|
Hans Laus
|
|
|
Oliver Ohm
|
Mitglieder des Aufsichtsrates
|
Prof. Dr. Ing. Ralf
Hörstmeier, Vorsitzender
|
|
|
Egbert Storck, stellvertretender
Vorsitzender
|
|
|
Wilhelm Tobusch
|
|
|
Hans Dieter Vordtriede
|
|
|
Volker Wegner
|
|
|
Karl August Siepelmeyers
|
|
|
Karl Heinz Ebmeyer
|
|
|
Frank Josting
|
Enger, 17.03.2010
Volksbank Enger Spenge eG
Der Vorstand
Hans Laus
Oliver Ohm
Bestätigungsvermerk des Prüfungsverbandes
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Volksbank Enger Spenge eG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2009 bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung des Vorstandes der Genossenschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Genossenschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstandes sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Genossenschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Münster, 31. Mai 2010
Rheinisch Westfälischer Genossenschaftsverband e. V.
i. V. Schulz, Wirtschaftsprüfer
i. V. Krüger, Wirtschaftsprüfer
Vorschlag für die Ergebnisverwendung 2009
der Volksbank Enger Spenge eG
Der Vorstand schlägt im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat vor, den Jahresüberschuss von EUR 784.745,94 nach den im Jahresabschluss mit EUR 200.000,00 ausgewiesenen Einstellungen in die Rücklagen wie folgt zu verwenden:
| EUR | |
| 5,50 % Dividende | 216.050,13 |
| Einstellung in die gesetzliche Rücklage | 145.000,00 |
| Einstellung in andere Ergebnisrücklagen | 223.695,81 |
| insgesamt | 584.745,94 |
Enger, 17.03.2010
Volksbank Enger Spenge eG
Der Vorstand:
Hans Laus
Oliver Ohm
Feststellung des Jahresabschlusses und Beschlussfassung über die Ergebnisverwendung
Die Vertreterversammlung vom 21.06.2010 hat den Jahresabschluss zum 31.12.2009 festgestellt und die Verwendung des Jahresüberschusses in Höhe von EUR 584.745,94 wie vom Vorstand vorgeschlagen beschlossen.
Bericht des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2009
der Volksbank Enger-Spenge eG, 32130 Enger
Der Aufsichtsrat hat die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben im Geschäftsjahr 2009 ordnungsgemäß erfüllt. In regelmäßig durchgeführten Sitzungen haben der Aufsichtsrat und seine Ausschüsse sich vom Vorstand über die Unternehmenspolitik, die Entwicklungs- und Ergebnisplanung, die erzielten Quartalsergebnisse, die Risikolage sowie über strategische Grundsatzfragen informieren lassen. Über die Tätigkeit der Ausschüsse wurde jeweils dem Gesamtgremium Bericht erstattet.
Der Aufsichtsrat überzeugte sich durch verschiedene Prüfungen von der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung. Die nach Gesetz und Satzung erforderlichen Beschlüsse wurden in regelmäßigen Sitzungen gefasst. An der Inventur zum 31.12.2009 hat der Aufsichtsrat mitgewirkt.
Die Buchführung, der Jahresabschluss und der Lagebericht für das Jahr 2009 werden vom Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverband e.V. geprüft.
Gemäß § 58 GenG hat der Aufsichtsrat das Ergebnis der Prüfung in einer gemeinsamen Sitzung mit den Abschlussprüfern und dem Vorstand besprochen.
Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses geprüft, in Ordnung befunden und befürwortet den Vorschlag des Vorstandes. Der Vorschlag entspricht den Vorschriften der Satzung.
Aus dem Aufsichtsrat scheidet in diesem Jahr turnusmäßig Herr Frank Josting aus. Wiederwahl ist möglich. Mit Beendigung der diesjährigen Vertreterversammlung scheidet Herr Hans-Dieter Vordtriede wegen Erreichens der Altersgrenze aus dem Aufsichtsrat aus. Der Aufsichtsrat dankt Hans-Dieter Vordtriede für seine langjährige Tätigkeit.
Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Bank für die geleistete erfolgreiche Arbeit.
Dank gebührt ebenso allen Mitgliedern, Kunden und Geschäftsfreunden der Volksbank für das entgegengebrachte Vertrauen.
Enger, im Mai 2010
Prof. Dr.-Ing. Ralf Hörstmeier, Vorsitzender des Aufsichtsrates
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