Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 95719
Eingetragen
19.9.2018
Branche
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieForschung und Entwicklung im Bereich Biotechnologie
Gegenstand
Entwiicklung von Sorftware und Erbringung von Dienstleistungen für das Gesundheitswesen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Volkan Kayrak
seit 17.1.2023
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert90.91% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
90.91%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

msg nexinsure AG
Germany
200.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

innovas GmbH

Köln

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für den Jahresabschluss 2023

innovas GmbH

20.02.2024

Inhaltsverzeichnis

1. Grundlagen/Geschäfts- und Rahmenbedingungen

1.1. Grundlagen

1.2. Strategie und Ziele

2. Geschäftsentwicklung

2.1. Entwicklung des wirtschaftlichen Umfeldes

2.1.1. PKV

2.1.2. GKV

2.1.3. Medizinische Dienste (ehem. MDK)

2.1.4. 2.1.4. Beihilfemarkt

2.2. Geschäftsverlauf und Vergleich mit prognostiziertem Verlauf

2.3. Umsatz- und Auftragsentwicklung

2.4. Investitionen

3. 3. Darstellung der Lage

3.1. Vermögenslage

3.2. Finanzlage

3.3. Ertragslage

3.4. Zusammenfassende Beurteilung der Geschäftslagen

3.5. Erläuterung der Kennzahlen

4. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

4.1. Personal- und Sozialbereich

4.2. 4.2. Forschung und Entwicklung

5. Risiko- und Chancenbericht

5.1. Risiken und Risikomanagement

5.2. 5.2. Chancen

5.3. 5.3. Gesamtaussage

6. 6. Prognosebericht

1. Grundlagen/Geschäfts- und Rahmenbedingungen

1.1. Grundlagen

Die innovas GmbH ist ein IT-Lösungs- und Beratungshaus, das sich auf Dienstleistungen und Produkte für den Krankenversicherungsmarkt in Deutschland und in der Schweiz spezialisiert hat. Damit steht die innovas GmbH in der langjährigen Tradition des Geschäftsbereichs "Gesundheitswesen" der msg nexinsure ag.Mit ca. 200 Mitarbeitern an den Standorten Köln und Essen werden Softwarekomponenten für spezialisierte Aufgaben der Krankenversicherung entwickelt, IT-Projekte (z.B. zum Datenaustausch im Gesundheitswesen) durchgeführt und fachliche Dienstleistungen in großem Umfang erbracht.

Die innovas GmbH hielt bis zur Auflösung der Gesellschaft in 2023 40% der Anteile der innovas Service GmbH i.L., Köln.

Die innovas GmbH ist 100%ige Tochter der msg nexinsure ag, München.

Ausgehend vom Geschäftsjahr 2019, beginnend mit dem 1. Januar 2019, besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag für die Dauer von fünf Jahren zugunsten der msg nexinsure ag.

1.2. Strategie und Ziele

Die innovas GmbH ist auf fachliche (auch medizinische) Spezialthemen (insbesondere Krankenhausabrechnung und Pflegefallmanagement) der Krankenversicherung ausgerichtet. Innerhalb der msg-Gruppe ist die innovas GmbH für diese Themen ganz oder teilweise verantwortlich.Das Know-how-Spektrum umfasst fundierte fachliche (Versicherungsprozesse, Medizin, Datenaustausch) als auch technologische Kompetenz.

Ziel ist die langfristige Festigung der führenden Rolle als Anbieter für IT-Lösungen, Beratungs- und Dienstleistungen im deutschen Krankenversicherungsmarkt und die Diversifizierung auf weitere Spezialthemen.

2. Geschäftsentwicklung

2.1. Entwicklung des wirtschaftlichen Umfeldes

2.1.1. PKV

Wie in den Vorjahren ist der PKV-Markt weiterhin als stabil einzustufen. Die Modernisierung der IT hat nach wie vor eine hohe Bedeutung. Die zunehmende Anzahl gesetzlicher und regulatorischer Anforderungen führt zu einer weiteren Komplexitätszunahme in der IT-Entwicklung und im IT-Betrieb in deren Folge das Interesse an der Kapselung und Auslagerung aufwändiger Spezialthemen steigt. Die Vernetzung mit anderen Marktteilnehmern (Stichwort "Ökosysteme"), die Automatisierung von Geschäftsabläufen und der Einsatz Künstlicher Intelligenz sind weiterhin im Fokus. Das gilt auch für die Auslagerung von Standardaufgaben mittels externer spezialisierter Softwareangebote ("on premise" und als "Software-as-a -Service"). Die Nachfrage nach externen Dienstleistungsangeboten und nach Möglichkeiten zur Auslagerung einzelner Geschäftsprozesse ("Outsourcing" bzw. "Full-Service") zur Optimierung der Leistungsausgaben ist weiterhin groß - die seitens des Gesetzgebers angestrengten Reformen (Stichwort "Vorhaltepauschalen" im stationären Bereich) reduzieren jedoch perspektivisch diese Möglichkeiten. Die Nachfrage nach professioneller Fachberatung ist weiterhin groß - begünstigt durch den mit den Gesetzesreformen einhergehenden Komplexitätszuwachs (beispielsweise durch die nicht überschneidungsfreie Koexistenz zwischen ambulanten, stationären und den neu eingeführten hybriden Abrechnungsmodalitäten).

2.1.2. GKV

Der GKV-Markt ist durch ein hohes Maß an gesetzlichen und regulatorischen Veränderungen geprägt, in deren Folge die fachliche Komplexität in bestimmten Bereichen erheblich zunimmt. Die Ankündigungen und teilweise Umsetzung verschiedenster Reforminitiativen im Gesundheitswesen verunsichern viele Marktteilnehmer zunehmend. Steigende Leistungsausgaben münden in Budgetrestriktionen. Gleichzeitig nimmt der Gesetzgeber die Möglichkeiten Leistungsausgaben wirksam zu reduzieren (Stichwort "Vorhaltepauschalen" im stationären Bereich).

Die Anzahl der Kassen ist weitgehend unverändert geblieben.

Der Markt ist weiterhin durch die Lager der Kassenarten (AOK, Ersatzkassen, IKK, BKK, KBS, SVLFG) geprägt. Systemseitig bestimmen die beiden GKV-Kernsysteme der BITMARCK und der AOK Systems die Situation.

2.1.3. Medizinische Dienste (ehem. MDK)

Die Medizinischen Dienste sind ebenfalls in starkem Maße durch die gesetzgeberischen und regulatorischen Veränderungen tangiert. Unter anderem wirken sich verschiedene Gesetze direkt auf die Auslastung der Mitarbeitenden aus. Die Arbeitslast in einzelnen Aufgabenbereichen der Medizinischen Dienste hat sich in den zurückliegenden Jahren deutlich verschoben. Der Unterstützungsbedarf durch Externe ist aktuell besonders im Bereich der Pflegefalleinstufung auszumachen. Analog zum Vorjahr steigt der externe Unterstützungsbedarf weiter.

Die Entwicklung eines Softwaresystems zu Zwecken der Begutachtung von Krankenhausabrechnungen für die MD-Gemeinschaft wurde bereits vor Jahren erfolgreich, fristgerecht und innerhalb der Budgetgrenzen abgeschlossen. Die Inbetriebnahme hängt nach wie vor von der Fertigstellung eines Zentralsystems durch einen anderen Anbieter ab, welche sich erneut verzögert hat.

2.1.4. Beihilfemarkt

Wie auch in den Vorjahren stehen im Beihilfemarkt in zunehmendem Maße signifikante IT-Investitionen zur Erneuerung der zentralen IT-Systeme in Folge der Ausrichtung auf neue gesetzliche Vorgaben, die Etablierung von Prüfverfahren zur Belegprüfung und die Bereitstellung von modernen Angeboten für die Kunden (z.B. Einreichungs-App) an.

Kleinere und mittlere Beihilfen öffnen sich Software-as-a-Service- und Full-Service-Dienstleistungen, während die Landes- und Bundesbeihilfen tendenziell auf einen Eigenbetrieb von Softwarelösungen setzen.

2.2. Geschäftsverlauf und Vergleich mit prognostiziertem Verlauf

Im Berichtsjahr konnte die innovas GmbH entsprechend der antizipierten Entwicklung ihre führende Marktposition für Speziallösungen im Bereich der PKV, GKV sowie bei Medizinischen Diensten behaupten und die Abdeckung im Bereich der Medizinischen Dienste weiter ausbauen.

Im Bereich der Krankenhausrechnungsprüfungssoftware ist die seit 2019 vorherrschende, als positiv zu bewertende Wettbewerbssituation nahezu unverändert geblieben.

Bezogen auf den PKV- und GKV-Markt konnten die Softwareumsätze deutlich gesteigert, Schulungs-, Beratungs- und Dienstleistungsumsätze moderat weiterentwickelt werden.

Der Markt der Unfallversicherung ist nach wie vor gesättigt; in Folge war und ist mit keinem nennenswerten Wachstum in diesen Bereichen zu rechnen.

Der Schweizer Markt hat sich im Berichtsjahr wiederholt durch die Akquisition weiterer Kunden positiv entwickelt. Für das Folgejahr wird wie in den beiden Vorjahren abermals mit höheren Umsätzen durch Projekt- und Lizenzabschlüsse gerechnet.

Der Beihilfemarkt ist nahezu unverändert - insgesamt entwickelt sich das Marktsegment bezogen auf das Beratungs- und Dienstleistungsgeschäft weiterhin langsam. Gründe sind erfahrungsgemäß in den langwierigen Entscheidungsprozessen der öffentlichen Verwaltung zu suchen.

2.3. Umsatz- und Auftragsentwicklung

Der Umsatz ist gegenüber dem Geschäftsjahr 2022 um ca. 1,3 Mio. Euro gestiegen. Das Dienstleistungsgeschäft im Bereich Pflege konnte ausgebaut und die Lizenzumsätze gesteigert werden.

Das Ergebnis ist mit rund 5.716 TEuro erwartungsgemäß deutlich besser als im Vorjahr ausgefallen. Die Planwerte wurden bezüglich Umsatz und Ergebnis deutlich übertroffen.

2.4. Investitionen

Im Berichtsjahr entfällt das Investitionsvolumen in Höhe von 242 TEuro im Wesentlichen auf Ersatz- und Neubeschaffungen im Sachanlagevermögen (207 TEuro).

3. Darstellung der Lage

3.1. Vermögenslage

Die Bilanzsumme im Geschäftsjahr 2023 hat sich im Vergleich zum Vorjahr (31.12.2022 14.805 TEuro) um 2.053 TEuro (13,87%) auf 16.858 TEuro erhöht.

Die Erhöhung des Vermögens resultiert überwiegend aus der Zunahme der flüssigen Mittel (+2.748 TEuro) und einer geringen Zunahme des unter den Vorräten ausgewiesenen Bestandes an unfertigen Leistungen (+14 TEuro). Dagegen stehen die Abschreibung des Anlagevermögens (- 525 TEuro) denen nur geringere Neuinvestitionen gegenüberstehen (+242 TEuro), sowie die Reduzierung des Forderungsbestandes (-438 TEuro).

Die Umlaufvermögensintensität erhöhte sich von 91,90% auf 94,50% bei gleichzeitiger Abnahme der Eigenkapitalquote von 41,31% auf 36,28%.

Kennzahlen zur Berichtsjahr Vorjahr 31.12.2023 Zu-/Abnahme 31.12.2022 Vermögenslage
in %
Bilanzsumme (in TEuro) 16.858 14.805 13,87%
Anlagenintensität 4,10% 6,59% -37,68%
Umlaufvermögensintensität 94,50% 91,90% 2,82%
Eigenkapitalquote 36,28% 41,31% -12,18%
Fremdkapitalquote 63,16% 58,08% 8,75%
Kfr. Fremdkapitalquote 78,64% 75,59% 4,03%
Lfr. Fremdkapitalquote 21,36% 24,41% -12,48%

3.2. Finanzlage

Die innovas GmbH finanziert sich zu 36,28% (31.12.2022 41,31%) aus Eigenmitteln.

In Höhe des Eigenkapitals steht der innovas GmbH 6.115 TEuro (31.12.2022 6.115 TEuro) langfristiges Kapital zur Verfügung. Dieser Betrag übersteigt das langfristig gebundene Vermögen deutlich. Die innovas GmbH weist damit eine stabile Finanzierungsstruktur auf.

Der innovas GmbH stehen am Bilanzstichtag liquide Mittel in Höhe von 9.790 TEuro (31.12.2022 7.045 TEuro) zur Verfügung. Die Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr einen positiven Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von 2.986 TEuro. Die innovas GmbH verfügt mit Blick auf ihre Verpflichtungen über eine solide Liquiditätsausstattung.

Kennzahlen zur Finanzlage Berichtsjahr 31.12.2023 Vorjahr 31.12.2022 Zu-/Abnahme
in %
Anlagendeckung EK 883,78% 627,19% 40,91%
Anlagendeckung lfr. Kapital 1.212,54% 842,48% 43,92%
Working Capital (in TEuro) 7.556 7.106 6,33%
Working Capital Current ratio 190,25% 209,33% -9,12%

3.3. Ertragslage

Die innovas GmbH konnte in 2023 ein EBIT von 5.688 TEuro erzielen, der Jahresüberschuss betrug aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages 0 TEuro.

Kennzahlen zur Ertragslage Berichtsjahr 2023 Vorjahr 2022 Zu-/ Abnahme
in %
Eigenkapitalrentabilität 93,01% 58,85% 58,04%
Gesamtkapitalrentabilität 35,93% 25,63% 40,19%
Umsatzrentabilität 23,41% 15,49% 51,10%
Personalkostenanteil 58,47% 61,99% -5,68%

Vom Gesamtumsatz entfielen im Geschäftsjahr 2023 22.275 TEuro auf Inlandsumsätze, 770 TEuro davon wurden mit verbundenen Unternehmen der msg Gruppe erzielt. 2.108 TEuro entfielen auf Auslandsumsätze.

3.4. Zusammenfassende Beurteilung der Geschäftslagen

Die Geschäftsführung beurteilt den Verlauf des Geschäftsjahres 2023 als insgesamt zufriedenstellend.

3.5. Erläuterung der Kennzahlen

Kennzahl Formel

Anlageintensität

Anlagevermögen / Gesamtkapital

Umlaufvermögensintensität

Umlaufvermögen / Gesamtkapital

Eigenkapitalquote

Eigenkapital / Gesamtkapital

Fremdkapitalquote

Fremdkapital gesamt / Gesamtkapital

Kfr. Fremdkapitalquote

kurzfristiges Fremdkapital / Fremdkapital

Lfr. Fremdkapitalquote

langfristiges Fremdkapital / Fremdkapital

Anlagendeckung

EK Eigenkapital / Anlagevermögen

Anlagendeckung

lfr. Kapital (Eigenkapital + langfristiges Fremdkapital) / Anlagevermögen

Working Capital

Umlaufvermögen

- kurzfristiges Fremdkapital

Working Capital

Current ratio

Umlaufvermögen / kurzfristiges Fremdkapital

Eigenkapitalrentabilität

EBIT / (AB Eigenkapital + EB Eigenkapital) / 2 Gesamtkapitalrentabilität EBIT / (AB Gesamtkapital + EB Gesamtkapital) / 2 Umsatzrentabilität EBIT / Gesamtleistung

Cash-Flow aus der laufenden Ermittlung nach DRS21 unter Einbeziehung der Dividenden aus Geschäftstätigkeit operativen Beteiligungen

Personalkostenanteil

Personalaufwand / Gesamtleistung

EBIT Ergebnis nach Steuern +/- Steuern +/- Finanzergebnis

Gesamtleistung

Umsatzerlöse + Erhöhung des Bestandes an unfertigen Leistungen/ Erzeugnissen

4. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

4.1. Personal- und Sozialbereich

Die Personalkapazität ist mit 200 Mitarbeitern zum Ende des Geschäftsjahres 2023 leicht gestiegen.

Der personelle Ausbau wird im nächsten Jahr für alle Unternehmensbereiche moderat positiv verlaufen.

4.2. Forschung und Entwicklung

Die Software NOVA SOSIP wurde erneut bei weiteren Kunden in Produktion genommen. Weitere Einführungsprojekte laufen aktuell.

Die thematisch komplementäre SaaS- und Full-Service Plattform CURAFORUM zur Verwaltung der Pflegepflichtversicherung wurde bereits im Vorjahr fertig entwickelt (Software-as-a-Service optional ergänzend mit der qualifizierten Sachbearbeitung durch innovas).

Beide Themen sind in besonders starkem Maße von gesetzliche Änderungen tangiert (aus den Bereichen SGB VI, der Renten- und Arbeitslosenversicherung), deren Umsetzung im Vordergrund steht.

Auch im Jahr 2023 wird die technische Modernisierung der KOLUMBUS-Software inklusive der Mechanismen der Künstlichen Intelligenz (KI) für die Prozesse der Rechnungsprüfung weiter vorangetrieben werden.

Die gesetzliche Änderungsdynamik hat die Entwicklung verschiedenster Fachberatungs- und Dienstleistungsangebote begünstigt, an deren Weiterentwicklung auch 2024 gearbeitet wird.

5. Risiko- und Chancenbericht

5.1. Risiken und Risikomanagement

Der Umsatz ist auf viele Kunden verteilt. Über 180 Kostenträger im Gesundheitswesen setzen Softwareprodukte der innovas GmbH ein (inkl. Kunden, die über Dienstleister die Softwareprodukte indirekt beziehen). Unverändert nehmen rund 100 Kunden auf regelmäßiger Basis Beratungs-, Schulungs- und Dienstleistungen der innovas GmbH in Anspruch. Somit bestehen zum überwiegenden Teil des Zielmarktsegments etablierte Geschäftsbeziehungen.

Die zehn größten Kunden tragen zu 50% zur Gesamtleistung bei. Die restlichen 50% der Gesamtleistung entfallen auf weitere 115 Kunden. Viele Kunden werden ganzheitlich mit Software-, Beratungs-, Schulungs- und Dienstleistungen bedient - so auch die Mehrzahl der Großkunden, wodurch eine Diversifizierung des Leistungsportfolios in diesem Bereich stattfindet. In Folge wäre ein eintretendes Projektausfallrisiko auch zukünftig zu kompensieren.

Der Umsatz im Bereich der fachlichen Beratung, bei Dienstleistungen und Schulungen konnte um rund 765.000 Euro moderat erhöht werden. Der anteilige Schulungsumsatz sank gegenüber dem Vorjahr leicht.

Die bereits 2022 ergriffenen Maßnahmen gegen den Umsatzverlust im Bereich der fachlichen Beratung, bei Dienstleitungen Schulungen in Gestalt der fachlichen Diversifizierung in Richtung Pflegefallmanagement sowie die Stärkung bestehender Kundenbeziehungen im PKV- und Beihilfemarkt waren wirkungsvoll und wurden fortgesetzt. Im Segment der Medizinischen Dienste konnte an die umsatzstärksten Jahre der Vergangenheit angeknüpft und zudem thematisch weiter diversifiziert werden.

Die Gesellschaft ist in Bezug auf Technologie, auf Kunden, auf Märkte und auf eingesetztes Know-how breit aufgestellt. Mit dem erneuten deutlichen Ausbau des Themas Pflegeversicherung konnte dem Ziel, weitere Spezialthemen in den Fokus zu nehmen, um sich weiter vom Thema Krankenhausabrechnung zu diversifizieren, deutlich nähergekommen werden. Die Investitionen in das Thema Pflegeversicherung im Bereich Software können als weitgehend abgeschlossen angesehen werden. Damit rückt das Ziel der thematischen Diversifizierung auch bezogen auf den Gesamtumsatz näher.

Das Risiko der Personalentwicklung hat sich gegenüber dem Vorjahr abgeschwächt. Fachkräfte konnten über neue Wege im Recruiting leichter gewonnen werden.

Die innovas GmbH nimmt weiter am Deutschlandstipendium mit Hochschulen in Köln und Bonn teil und wird diese Aktivitäten weiter ausbauen.

In den Bereichen IT und Medizin konnte auf direktem Weg sehr erfolgreich Fachpersonal gewonnen werden, sodass sich die Bedeutung der Zusammenarbeit mit Personaldienstleistern relativiert. Begünstigt wird diese Entwicklung durch die außerordentlich hohe Mitarbeiterzufriedenheit und eine entsprechende öffentliche Wahrnehmung des Unternehmens.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

5.2. Chancen

Im Schweizer Markt wird analog zum vergangenen Jahr mit weiteren Produktkunden gerechnet. Gleiches gilt für das SaaS-Angebot für das Pflegefallmanagement im deutschen Markt, für Dienstleistungsprojekte im Kontext der Pflegefalleinstufung und bei Individualprojekten im Kontext KI.

5.3. Gesamtaussage

Zum Berichtszeitpunkt und für die künftige Entwicklung sieht die Geschäftsleitung keine Einzelrisiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden können. Risiken aus Gesetzesnovellen, aus denen aus Sicht der Geschäftsführung eine Gefährdung für den Fortbestand des Unternehmens hätte resultieren können, wurde durch geeignete Maßnahmen in der Vergangenheit erfolgreich begegnet, sodass zum Zeitpunkt der Aufstellung des Berichts keine entsprechenden Risiken zu erkennen sind.

6. PrognoseberichtFür das Jahr 2024 sind bereits große Teile des Geschäfts vertraglich abgesichert oder verbindlich zugesagt. Dies wird insbesondere dadurch begünstigt, dass neben reinen Projektbeauftragungen wesentliche Teile des Umsatzes auf Standardsoftwareverträge auf Basis jährlicher Nutzungsgebühren (Softwaremiete) entfallen. Dies gilt auch für die dauerhaft angelegten Dienstleistungsbeauftragungen im Kontext der Abrechnungsprüfung von Leistungsausgaben und dem Pflegefallmanagement.

Auch für das Jahr 2024 wird mit einer Vollauslastung im gesamten Unternehmen gerechnet. Das Dienstleistungsgeschäft im Kontext der Pflegeversicherung und der Pflegefalleinstufung ist gegenüber der Abrechnungsprüfung margenärmer.

Folglich erwartet die Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2024 einen etwas erhöhten Umsatz bei gleichbleibendem EBIT.

Handelsbilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 691.971,50 975.067,88
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 379.111,50 720.781,00
II. Sachanlagen 312.860,00 253.564,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 312.860,00 253.564,00
III. Finanzanlagen 0,00 722,88
1. Beteiligungen 0,00 722,88
B. Umlaufvermögen 15.929.518,75 13.606.210,78
I. Vorräte 676.401,67 662.460,54
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 101.500,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.456.550,90 5.894.718,47
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.578.294,56 2.905.819,75
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 2.500.000,00 2.500.000,00
2. sonstige Vermögensgegenstände 2.878.256,34 2.988.898,72
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 2.289,34
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 9.796.566,18 7.049.031,77
C. Rechnungsabgrenzungsposten 236.011,57 223.489,28
Aktiva 16.857.501,82 14.804.767,94

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 6.115.531,35 6.115.531,35
I. Gezeichnetes Kapital 200.000,00 200.000,00
II. Kapitalrücklage 5.915.531,35 5.915.531,35
III. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00
B. Rückstellungen 4.292.856,47 4.711.633,84
C. Verbindlichkeiten 6.355.110,82 3.887.561,23
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.359,09 3.778,34
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 6.359,09 3.778,34
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 5.791.050,35 970.875,66
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 5.791.050,35 970.875,66
3. sonstige Verbindlichkeiten 557.701,38 2.912.907,23
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 557.701,38 2.912.907,23
D. Rechnungsabgrenzungsposten 94.003,18 90.041,52
Passiva 16.857.501,82 14.804.767,94

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 22.967.110,57 22.349.414,36
2. Personalaufwand 14.206.399,48 14.400.206,72
a) Löhne und Gehälter 11.541.559,94 12.154.671,88
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.664.839,54 2.245.534,84
davon für Altersversorgung 250.684,07 242.960,86
3. Abschreibungen 524.501,32 2.070.527,17
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 524.501,32 2.070.527,17
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.548.085,59 2.279.555,19
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 2.957,16 17.976,28
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 32.457,69 66.384,90
davon aus verbundenen Unternehmen 25.000,00 25.000,00
davon Erträge aus Abzinsung -3.972,70 41.384,90
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 576,00 382.389,48
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 358.640,24
7. Ergebnis nach Steuern 5.720.005,87 3.283.120,70
8. sonstige Steuern 4.098,63 3.712,23
9. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 5.715.907,24 3.279.408,47
10. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

Anhang

Allgemeine Angaben

Die innovas GmbH hat ihren Sitz in Köln und wird beim Registergericht Köln unter der Handelsregisternummer HRB 95719 geführt.

Der Jahresabschluss der innovas GmbH wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung sind entsprechend den §§ 266 und 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren) gegliedert.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Aktiva

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Selbsterstellte immaterielle Anlagewerte wurden nicht aktiviert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Der planmäßigen Abschreibung liegen bei entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenständen Nutzungsdauern zwischen 2 und 5 Jahren und bei Sachanlagegütern Nutzungsdauern zwischen 2 und 13 Jahren zugrunde.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis zu 600 EUR wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten unter 250 EUR wurden im Zugangsjahr in voller Höhe als Betriebsausgabe erfasst.

Im Rahmen des Finanzanlagevermögens wurden die Beteiligungen und sonstigen Wertpapiere zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere beizulegende Wert angesetzt.

Die Bewertung der Vorräte erfolgt grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Die Herstellungskosten beinhalten neben den Einzelkosten auch angemessene Teile der Gemeinkosten. Das Prinzip der verlustfreien Bewertung wird beachtet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgte bei den Forderungen mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag.

Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert bilanziert.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen. Die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

Passiva

Das Eigenkapital wurde zum Nennwert angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt.

Unter den sonstigen Rückstellungen werden unter Verwendung des Barwertverfahrens Verteilungsrückstellungen für künftige Abfindungsansprüche zum geplanten Zeitpunkt des Ausscheidens gebildet. Die Abzinsung erfolgt mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

Unter den passiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Erträge für einen Zeitraum danach darstellen.

Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagegegenstände im Jahr ist im Anlagenspiegel dargestellt.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 2.578 TEUR (Vorjahr: 2.906 TEUR) sind zugleich Forderungen gegen Gesellschafter. Davon sind zugleich 78 TEUR (Vorjahr: 406 TEUR) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und 2.500 TEUR (Vorjahr: 2.500 TEUR) sonstige Vermögensgegenstände. Die Gesellschafterin msg nexinsure AG betreffen 2.578 TEUR (Vorjahr: 2.906 TEUR).

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden Steuererstattungen ausgewiesen, die rechtlich erst nach dem Abschlussstichtag entstehen. Diese betreffen im Folgejahr abziehbare Vorsteuerbeträge (15 TEUR; Vorjahr: 7 TEUR).

Forderungsspiegel

Die Laufzeiten der Forderungen sind dem nachfolgenden Forderungsspiegel zu entnehmen:

Art der Forderung zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023 TEUR kleiner 1 Jahr
TEUR
größer 1 Jahr
TEUR
Aus Lieferungen und Leistungen 2.582,8 2.582,8 0,0
2.711,7 2.711,7 0,0
Gegenüber verbundenen Unternehmen 2.578,3 78,3 2.500,0
2.905,8 405,8 2.500,0
Sonstige Vermögensgegenstände 295,5 293,2 2,3
277,2 277,2 0,0
Summe 5.456,6 2.954,3 2.502,3
5.894,7 3.394,7 2.500,0

Vorjahreszahlen kursiv.

Die Darstellung des Eigenkapitals erfolgt gem. § 272 HGB unter Berücksichtigung des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrags. Das gezeichnete Kapital ist im Handelsregister mit 200 TEUR eingetragen.

Die sonstigen Rückstellungen von 4.293 TEUR (Vorjahr: 4.712 TEUR) entfallen mit 640 TEUR (Vorjahr: 574 TEUR) auf Überstundenrückstellungen, 531 TEUR (Vorjahr: 544 TEUR) auf Urlaubsrückstellungen, 2.978 TEUR (Vorjahr: 3.299 TEUR) auf Tantiemen und Prämien, 45 TEUR (Vorjahr: 41 TEUR) auf Jahresabschluss- und Prüfungskosten, 3 TEUR (Vorjahr: 12 TEUR) auf Berufsgenossenschaftsbeiträge, 22 TEUR (Vorjahr: 22 TEUR) auf Aufbewahrungskosten und 74 TEUR (Vorjahr: 220 TEUR) auf übrige sonstige Rückstellungen.

Gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von 5.791 TEUR (Vorjahr: 971 TEUR). Davon sind zugleich Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 5.713 TEUR (Vorjahr: 945 TEUR). Bei 78 TEUR (Vorjahr: 26 TEUR) handelt es sich um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und bei 5.713 TEUR (Vorjahr: 945 TEUR) um sonstige Verbindlichkeiten.

Die Verbindlichkeiten mit einem Gesamtbetrag von 6.355 TEUR (Vorjahr: 3.888 TEUR) weisen sämtlich eine Restlaufzeit von unter einem Jahr auf.

Zum Abschlussstichtag bestehen keine Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB.

Aus Mietverträgen hat die Gesellschaft bis zum 31.01.2027 Mietverpflichtungen von insgesamt 1.931 TEUR (exklusive Umsatzsteuer). Darüber hinaus bestehen Verpflichtungen aus Leasingverträgen bis zum 31.12.2026 von insgesamt 107 TEUR (exklusive Umsatzsteuer).

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 9.779.817,43 0,00 0,00
2. geleistete Anzahlungen 0,00 34.897,50 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 9.779.817,43 34.897,50 0,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 943.819,02 207.230,32 154.863,92
Summe Sachanlagen 943.819,02 207.230,32 154.863,92
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 722,88 0,00 722,88
Summe Finanzanlagen 722,88 0,00 722,88
Summe Anlagevermögen 10.724.359,33 242.127,82 155.586,80
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 9.779.817,43
2. geleistete Anzahlungen 0,00 34.897,50
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 9.814.714,93
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 996.185,42
Summe Sachanlagen 0,00 996.185,42
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 0,00 10.810.900,35
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 9.059.036,43 376.567,00 0,00 0,00 9.435.603,43
2. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 9.059.036,43 376.567,00 0,00 0,00 9.435.603,43
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 690.255,02 147.934,32 154.863,92 0,00 683.325,42
Summe Sachanlagen 690.255,02 147.934,32 154.863,92 0,00 683.325,42
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 9.749.291,45 524.501,32 154.863,92 0,00 10.118.928,85
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 344.214,00 720.781,00
2. geleistete Anzahlungen 0,00 34.897,50 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 379.111,50 720.781,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 312.860,00 253.564,00
Summe Sachanlagen 0,00 312.860,00 253.564,00
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 722,88
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 722,88
Summe Anlagevermögen 0,00 691.971,50 975.067,88

Sonstige Pflichtangaben

Während des Geschäftsjahres wurden durchschnittlich 191 Arbeitnehmer (ohne Geschäftsführer), davon 3 Verwaltungsangestellte und 188 fachliche Angestellte.

Das Gesamthonorar des Wirtschaftsprüfers, aufgegliedert nach seinen Vergütungsbestandteilen für die im Einzelnen genannten Tätigkeitsbereiche gem. § 285 Nr. 17 HGB, wird im Konzernabschluss der Muttergesellschaft msg group GmbH angegeben.

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der tätigen Geschäftsführer wurde unter Berufung auf die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn Alexander Gessner, Kaufmann, Herrn Volkan Kayrak, Kaufmann (ab 01.01.2023) und Herrn Dr. Ingo Schröder, Kaufmann (bis zum 31.01.2023) geführt.

Die Gesellschaft war zum Bilanzstichtag ein 100%iges Tochterunternehmen der msg nexinsure AG die wiederum ein 100% Tochterunternehmen der msg systems AG mit Sitz in Ismaning, die ihrerseits ein 100%iges Tochterunternehmen der msg group GmbH mit Sitz in Ismaning ist, die einen befreienden Konzernabschluss und Konzernlagebericht gemäß § 291 HGB aufstellt. Dieser Konzernabschluss (gleichzeitig kleinster und größter Konsolidierungskreis) wird vom Konzernunternehmen aufgestellt. Der Konzernabschluss ist beim Mutterunternehmen erhältlich und im Bundesanzeiger veröffentlicht.

 

Köln, 20. Februar 2024

gez. Alexander Gessner, Geschäftsführer

gez. Volkan Kayrak, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 07.05.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Der nachfolgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss, der hier aufgrund der Inanspruchnahme von Erleichterungen nur teilweise offengelegt wird.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die innovas GmbH, Köln

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der innovas GmbH, Köln, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der innovas GmbH, Köln, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie/. eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks..

 

Landshut, 09.04.2024

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