Pica-Marker Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stephan Möck seit 3.2.2018 | Geschäftsführer |
Andreas Möck seit 3.2.2018 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 64.00% | |
C******** T******* | 12.00% |
S****** M*** | 8.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
6 Gesellschafter
GmbH-Struktur
5 von 6 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Pica-Marker GmbHKirchehrenbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der Pica-Marker GmbH, Kirchehrenbach1. Geschäftsmodell der Gesellschaft Die Pica-Marker GmbH ist ein familiengeführtes Unternehmen mit Firmensitz in Deutschland, Kirchehrenbach. Pica-Marker ist spezialisiert auf die Entwicklung innovativer Markierwerkzeuge für Industrie und Handwerk. Die Gesellschaft entwickelt, produziert und vertreibt diese von ihrem Sitz in Kirchehrenbach. Sie hat am Firmensitz eine für ihre Belange ausgerichtete Forschungs- und Entwicklungsabteilung eingerichtet, in deren Aufgabenbereich die Entwicklung und Testung von Prototypen fällt. Beim Design und Funktionalität neuer Produkte orientiert sich Pica-Marker stark an den Wünschen der Anwender, mit welchen sich die Gesellschaft im stetigen Dialog befindet. In Weiterentwicklung von Produkten und in die Erweiterung von Produktionsmitteln investiert das Unternehmen kontinuierlich. Basierend auf den Grundsätzen Innovation, Qualität und Zuverlässigkeit hat sich die Pica-Marker GmbH zu einem führenden Anbieter im Segment der Markierwerkzeuge entwickelt. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland war 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten geprägt. Ursächlich für diese schwächer als zu Jahresbeginn allgemein erwartete Entwicklung waren vor allem die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise, die den privaten Konsum geschwächt haben. Hinzu kommt die deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie die dämpfenden Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt Deutschlands betrug 2023 rund 4,12 Billionen Euro und sank um 0,3 % zum Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Und auch im Euroraum konnte das reale BIP im Jahr 2023 um nur rund 0,4 % gegenüber dem Vorjahr steigen . (Quelle: https://de.statista.com) Unser Betrieb kann nicht eindeutig einer Branche oder einem Wirtschaftszweig zugeordnet werden. Eine Eingruppierung in ein Ordnungssystem für wirtschaftlich gegliederte Statistiken ist nicht möglich. Es wurde für unsere Nischenbranche eine Schätzung vorgenommen, die ein Wachstum im Jahr 2023 von 2 - 4 % vermuten lässt. 2.2. Geschäftsverlauf Der Geschäftsverlauf war im gesamten Geschäftsjahr 2023 weitgehend stabil. Es konnte eine Umsatzsteigerung zum Vorjahr von 7,4 % erzielt werden. Die Geschäftsleitung beurteilt das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresergebnis i.H.v. TEUR 4.685 (Vorjahr TEUR 4.465) als sehr gut. Der Rohertrag der Gesellschaft belief sich im Jahr 2023 auf 16.422 TEUR (Vorjahr TEUR 14.862). Das entspricht einer Steigerung von 10,5 %. Das EBIT beträgt TEUR 6.531 (Vorjahr TEUR 6.295) und hat sich somit um 3,8 % gegenüber dem Vorjahr erhöht. Die Erhöhung der Bilanzsumme von TEUR 13.506 auf TEUR 17.242 ist wesentlich geprägt von der Erhöhung der Vorräte TEUR 3.884 auf TEUR 4.428, Erhöhung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände von TEUR 4.567 auf TEUR 4.755 sowie der Erhöhung der Zahlungsmittel von TEUR 4.361 auf TEUR 7.293. 3. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren sind der Rohertrag und das EBIT. Der Rohertrag mit TEUR 16.422 (Vorjahr TEUR 14.862) und das EBIT mit TEUR 6.531 (Vorjahr TEUR 6.295) lagen im Geschäftsjahr über den Erwartungen der Geschäftsleitung. Als nicht finanzielle Leistungsindikatoren betrachten wir die Mitarbeiterfluktuation und die Kundenbindung/Kundenzufriedenheit. 4. Ertragslage Die Ertragslage erfüllte die Erwartungen der Geschäftsleitung und war insgesamt äußerst positiv. Das EBIT i.H.v. TEUR 6.531 lag über den Erwartungen der Geschäftsleitung und liegt oberhalb des Vorjahreswertes, was auf preis- und mengenbedingte Umsatzzuwächse zurückzuführen ist. Analog hierzu ist auch der Personalaufwand zum Vorjahr, aufgrund von Neueinstellungen, Gehaltserhöhungen und die Auszahlung von Inflationsausgleichsprämien, um TEUR 687 auf TEUR 5.279 gestiegen. Die Abschreibungen erhöhten sich investitionsbedingt um TEUR 35 auf TEUR 239. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um TEUR 595 auf TEUR 4.366, was wesentlich auf erhöhte Pachtkosten (TEUR 293), Energiekosten (4 TEUR), Werbe- und Reisekosten (TEUR 88), Kosten der Warenabgabe (TEUR 45), Vers./Beiträge (7 TEUR), Reparatur/Instandhaltung (8 TEUR) und der allgemeinen Preissteigerung bei den sonstigen Kosten zurückzuführen ist. Insgesamt wurde ein Jahresergebnis i.H.v. 4.685 TEUR (Vorjahr TEUR 4.465) erzielt. 5. Investitions- und Finanzlage 5.1 Investitionen Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr Investitionen in das Anlagevermögen i.H.v. TEUR 323 getätigt. Die Investitionen betreffen im wesentlichen Fuhrpark (TEUR154) und B+G Ausstattung (TEUR 81). 5.2 Finanzlage Hauptziel des Finanzmanagements ist die Sicherstellung der laufenden Liquidität, eine geordnete Finanzierung der Investitionen und die Beibehaltung einer soliden Kapitaldecke. Aufgrund der guten Ertragslage und der Rücklagen aus den Vorjahren, konnte die Pica-Marker GmbH dieses Ziel im vollen Umfang zufriedenstellend erfüllen. Zur Sicherstellung der laufenden Liquidität werden quartalsmäßig Liquiditätspläne erstellt und kontrolliert. Eingeräumte Kontokorrentkredite wurden bisher nicht in Anspruch genommen. Die Gesellschaft verfügte zum Bilanzstichtag über ausreichende Barliquidität in Höhe von TEUR 7.293 (Vorjahr 4.361 TEUR). 6. Vermögenslage Das Anlagevermögen stieg innerhalb des Geschäftsjahres um TEUR 39 auf 682 TEUR Das Umlaufvermögen erhöhte sich um TEUR 3.665 auf TEUR 16.476 und setzt sich wie folgt zusammen.
Bei den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen größer ein Jahr handelt es sich um ausgereichte Darlehen. Die ursprüngliche Darlehenshöhe beläuft sich auf gesamt TEUR 4.000. Das Eigenkapital beträgt TEUR 15.636 (Vorjahr TEUR 11.841). Dies entspricht einer Steigerung von 32,0 %. Insgesamt stieg die Bilanzsumme im Berichtszeitraum von TEUR 13.506 auf TEUR 17.242 und ist somit gegenüber dem Vorjahr um 27,7 % gestiegen. Es zeigt sich eine sehr gute Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zum 31.12.2023. Die Erwartungen der Geschäftsführung an das Geschäftsjahr 2023 wurde zur vollsten Zufriedenheit erfüllt. Aus unserer Sicht, bietet die Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage eine gute Ausgangsposition für die Herausforderungen der künftigen Geschäftsentwicklung. 7. Risiko- und Chancenbericht 7.1 Risiken Das Risikomanagementsystem der Gesellschaft wird durch einen Beirat unterstützt. In planmäßigen und außerplanmäßigen Sitzungen der Geschäftsführung und in den Beiratssitzungen werden relevante Risiken angesprochen, bewertet und gegebenenfalls erforderliche Maßnahmen ergriffen. Das Risiko von Forderungsausfällen ist sehr gering. Mit unseren im Ausland ansässigen Kunden werden die Aufträge in EUR abgerechnet, daher sind Währungsrisiken nicht gegeben . Damit die Ausfallrisiken auch zukünftig gering bleiben, verfügt die Gesellschaft über ein adäquates Debitorenmanagement. Mit unseren Großkunden und Verbänden besteht überwiegend eine langjährige Zusammenarbeit. Bei neuen Geschäftsbeziehungen für Großaufträge informieren wir uns über die Bonität des Kunden und dessen Marktauftreten. Um auf unserer Beschaffungsseite die Gefahren und deren Folgen durch einen möglichen Ausfall von Hauptlieferanten zu begrenzen, verschaffen wir uns kontinuierlich eine Übersicht über den Lieferantenmarkt, erweitern unseren Lieferantenstamm und halten Ausschau nach potenziellen neuen Lieferanten. Die Nachfrage nach unseren Produkten im Handwerkerbereich ist weiterhin sehr groß. Aufgrund neuer Produkteinführungen und einem leistungsstarken Marketing sehen wir im Absatzbereich derzeit nur geringe Risiken. Allgemein ist ein Anstieg der Materialbeschaffungskosten festzustellen. Wir haben in kaufmännisch vernünftigerweise den Lagerbestand erhöht, um Kundenwünsche weiterhin zuverlässig befriedigen zu können. Finanzielle Risiken oder Entwicklungen, die das Fortbestehen der Gesellschaft beeinträchtigen könnten, sind derzeit nicht zu erkennen. 7.2 Chancen Die Pica-Marker GmbH ist bereits seit einigen Jahren breit in den sozialen Medien vertreten. Damit wurde eine zusätzliche Plattform geschaffen, um mit den Nutzern unserer Produkte in Kontakt treten zu können und aus einem großen Erfahrungsaustauch für die Verbesserung unserer Produkte zu profitieren. Durch personelle Erweiterung möchten wir den Bereich soziale Medien ausbauen, um unsere Markenbekanntheit weiterhin zu verstärken. Durch die Einführung unserer neuentwickelten, innovativen Produkte sehen wir uns in einer verbesserten Position, unser Sortiment noch breiter und einzigartiger anbieten zu können. Zusammen mit unseren hochwertigen Produktpräsentationen wird beabsichtigt, eine höhere Marktdurchdringung und einen dadurch steigenden Bekanntheitsgrad zu erzielen. Die Teilnahme an Fachmessen ist dafür ein wichtiger Bestandteil, um die Produkte der Pica-Marker GmbH einer großen Öffentlichkeit vorzustellen. 8. Prognosebericht Wir sind ein innovatives Familienunternehmen mit Mut zum Wachstum und hoher Investitionsbereitschaft. Mit unseren Investitionen nehmen wir die Chancen wahr, neue Geschäftspotenziale zu realisieren und unsere Marktposition zu halten bzw. auszubauen. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Die Kundenbindung soll planungsgemäß durch Messeauftritte und den persönlichen Kontakt zu unseren Vertriebspartnern und Handelsvertreter gefestigt werden. Die Folgen des Ukraine Krieges und der globalen Krisen belasten fortgesetzt die konjunkturelle Entwicklung. Die gestiegenen Rohstoffpreise und deren Preissteigerungen befinden sich weiterhin auf konstant hohem Niveau. Aufgrund unseres Eigenkapitals und der Liquiditätsausstattung sind wir finanziell stabil für die nächsten Jahre aufgestellt. Wir werden in der Lage sein, unsere Markposition zu halten. Dem Wettbewerb in unserem Marktsegment werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und einem hohen Maß an Qualität und Flexibilität begegnen. Mit der Verankerung der Motivation unserer Mitarbeiter in unseren Werten, durch Schaffung optimaler Arbeitsbedingungen, soll die Mitarbeiterbindung an unser Unternehmen wie bisher weiter gefestigt werden. Für das Geschäftsjahr 2024 gehen wir von einer leicht erhöhten Mitarbeiterzahl aus. Das Risiko einer Fluktuation im Bereich qualifizierten Fach- und Führungspersonal ist als sehr gering einzustufen. Wir rechnen für 2024 mit einer gesteigerten Absatzmenge sowie gesteigerten Absatzpreisen. In den Bereichen Materialaufwendungen und Personalkosten erwarten wir ebenfalls Steigerungen. Wir planen insgesamt unsere Margen im Jahr 2024 konstant zu halten. Durch den Bezug eines zusätzlichen Außenlagers im 1. Quartal 2024 wird der Gesellschaft ermöglicht, nochmals ihre Lagerkapazität zu erweitern. Es ist geplant den Warenbestand konstant zu halten, um Lieferengpässe aufgrund von eventuell vorkommenden Lieferverzögerungen auszugleichen. Es ist geplant in 2024 die Verwaltungs- und Produktionsflächen zu erweitern. Das Jahr 2024 hat für die Gesellschaft positiv begonnen. Geplant war beim Rohergebnis und EBIT ein Wachstum im einstelligen Bereich. Bereits in den ersten sechs Monaten lag die Entwicklung von Rohergebnis und EBIT über dem geplanten Niveau. Für das Geschäftsjahr 2024 planen wir insgesamt mit einem leicht steigenden Rohergebnis gegenüber dem Vorjahr und einem geringfügig erhöhten EBIT gegenüber dem Vorjahr. Für das Jahr 2024 sind Investitionen für die Bereiche Fuhrpark (TEUR 200) sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung (TEUR 130) geplant. Aufgrund unserer Marktbekanntheit, Einführung von neuen innovativen Produkten und der langjährigen Erfahrung der Geschäftsführung erwarten wir weiterhin für das Jahr 2024 eine steigende Nachfrage nach unseren Produkten im Bereich Industrie und Handwerk auf dem nationalen und internationalen Markt. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Wir gehen im Geschäftsjahr 2024 von einer positiven Entwicklung in allen Geschäftsbereichen aus. Unterschrift der Geschäftsführung
Kirchehrenbach, den 26. Juli 2024 Andreas Möck Stephan Möck BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang ZUM 31. DEZEMBER 2023Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Pica-Marker GmbH hat ihren Sitz in Kirchehrenbach. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Bamberg unter der Nummer HRB 9126 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die größenabhängigen Erleichterungen nach §§ 276 Satz 1 und 288 Abs. 2 HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften wurden in Anspruch genommen. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind von der Gesellschaft gegenüber dem Vorjahr beibehalten worden. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die zugrunde gelegten Nutzungsdauern betragen 3 bis 5 Jahre. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die zugrunde gelegten Nutzungsdauern betragen 2 bis 10 Jahre. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 wurden im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte bzw. die beizulegenden Zeitwerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, werden durch angemessene Abwertung berücksichtigt, Die geleisteten Anzahlungen sind zu Nennwerten angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet und unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei den Kreditinstituten werden zum Nennwert angesetzt. Die auf fremde Währung lautenden Konten wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten umfasst Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das Eigenkapital ist zum Nennwert angesetzt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages (das heißt einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Hierbei wurden alle ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Aufgliederung und die Bewegungen des Anlagevermögens sind dem Anlagespiegel zu entnehmen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Eigenkapital Der Gewinnvortrag beträgt 10.851.469,03 EUR. Sonstige Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen sind Urlaubsrückstellungen, Personalkostenrückstellungen, Rückstellung für die Aufbewahrungspflicht, Rückstellung für Abschluss und Prüfung und pauschale Gewährleistungsrückstellungen enthalten. Verbindlichkeiten Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten sind im branchenüblichen Umfang durch Eigentumsvorbehalt gesichert. Latente Steuern Im Geschäftsjahr 2023 bestehen keine unterschiedlichen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätze - von daher gibt es keinen Ansatz latente Steuern einzustellen. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben der in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen wie folgt:
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (1 TEUR), aus der Pkw-Nutzung (98 TEUR), Erträge aus Währungsumrechnungen (41 TEUR) und Versicherungsentschädigungen (46 TEUR), Erträge aus Erstattungen nach dem AufwendungsausgleichsG (7 TEUR) Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnungen (65 TEUR) enthalten. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge beinhalten Zinsen aus verb. UN (56 TEUR). Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer: Andreas Möck, Kaufmännischer Geschäftsführer Stephan Möck, Technischer Geschäftsführer Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird aufgrund der Anwendung von § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Gewinnverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von 15.536.456,95 Euro auf neue Rechnung vorzutragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Kirchehrenbach, den 26. Juli 2024 Andreas Möck Stephan Möck sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 31.07.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Pica-Marker GmbH, Kirchehrenbach Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Pica-Marker GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Pica-Marker GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, 26. Juli 2024 Baker Tilly GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Prof. Dr. Edenhofer, Wirtschaftsprüfer Mayer, Wirtschaftsprüferin |
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