Stammdaten

Register
Amtsgericht Aachen HRB 18851
Eingetragen
24.2.2014
Branche
Großhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und SoftwareGroßhandel mit Geräten der UnterhaltungselektronikTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist der Groß- und Einzelhandel mit Computern und Computerteilen aller Art. Die Gesellschaft ist weiterhin zu allen branchenverwandten Tätigkeiten befugt. Sie kann branchenverwandte Unternehmungen oder Beteiligungen an solchen Unternehmungen erwerben.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Paul Peter Konietzny
seit 19.12.2019
Geschäftsführer
Alexander Kaufmann
seit 19.12.2019
Geschäftsführer
Jürgen Hacker
seit 24.2.2014
Prokura
Achim Heyne
seit 24.2.2014
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
API Computer Handels Gesellschaft mbH
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

API Computer Handels Gesellschaft mbH

Baesweiler

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.05.2021 bis zum 30.04.2022

Konzernlagebericht

I. Wirtschaftsbericht

Die API Computer Handels Gesellschaft mbH, Aachen, betreibt den Groß- und Einzelhandel insbesondere mit Computern, Computerteilen, Software und Elektroartikeln. Die in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen sind Vertriebsgesellschaften.

1. Darstellung des Geschäftsverlaufs

Entwicklung der Branche

Nach einer Studie des Branchenverbandes BITKOM (Stand Juli 2022) entwickelte sich das Marktvolumen des ITK Marktes in Deutschland in den letzten Jahren wie folgt:

Marktvolumen in Mrd. € 2019 2020 2021 2022 (Erwartung)
IT Hardware 28,1 31,8 34,7 37,0
Software 26,2 27,5 29,8 32,4
Gesamt 54,3 59,3 64,5 69,4
Prozent Wachstum
IT Hardware 2,9 8,4 9,2 6,7
Software 7,4 5,0 8,0 8,8
Gesamt 5,0 9,2 8,8 7,6

Position des Unternehmens innerhalb der Branche

Gemessen am Umsatz liegen wir nach unserer Beobachtung weiter unter den größten 5 der deutschen IT Distributoren.

Umsatz- und Rohertragsentwicklung

Im Geschäftsjahr 2021 / 2022 konnten wir Umsatzerlöse in Höhe von 1.304 Mio. € erzielen. Im Vorjahr lag der Wert bei 1.222 Mio. €. Die Umsatzsteigerung beträgt 82 Mio. € (6,7 %). Der Rohertrag (Umsatzerlöse abzüglich Materialaufand) konnte gegenüber dem Vorjahr um T€ 5.339 bzw. 5,8 % gesteigert werden.

Die Steigerung der Umsatzerlöse lag leicht unter Marktdurchschnitt und unter Plan. Die durchschnittliche Marge (Rohertrag zu Umsatzerlösen) war leicht rückgängig.

Wir hatten insgesamt mit einer Umsatzsteigerung auf rund 1.330 Mio. € gerechnet. Teilweise trugen externe Effekte zu dieser Geschäftsentwicklung bei. Der Beginn des Ukraine Krieges führte unmittelbar zu einer Konsumzurückhaltung. Daneben waren im zweiten Halbjahr unseres Geschäftsjahres pandemiebedingte Lieferengpässe weitestgehend beseitigt. Die vorher sichtbaren pandemiebedingten absatzseitigen Preissteigerungen entfielen daher.

Dagegen hatte nach unserer Einschätzung die Vielzahl der von uns getroffenen internen organisatorischen Maßnahmen einen insgesamt positiven Beitrag zur Geschäftsentwicklung.

Geschäftsergebnis

Der Konzernjahresüberschuss betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr T€ 9.661 gegenüber T€ 16.401 im Vorjahr.

Diese Entwicklung wurde im Geschäftsjahr 2021 / 2022 durch nicht geplante außergewöhnliche Verluste aus Geldanlagen in Höhe von T€ 8.343 beeinflusst.

Ausgehend von der bereits erläuterten Rohertragssteigerung von T€ 5.339 (5,8 %) stiegen die Kosten bereinigt um außerordentliche Aufwendungen um T€ 4.454 (6,5 %), so dass sich beim operativen Ergebnis vor Ertragsteuern eine Steigerung von T€ 885 (3,7 %) ergab.

Im Rahmen der laufenden Aufwendungen haben sich außerplanmäßige Abschreibungen auf ein Software-Projekt in Höhe von T€ 2.925 ergeben.

Nach Berücksichtigung der außerordentlichen Aufwendungen sank das Ergebnis vor Ertragsteuern um T€ 7.458 (30,9 %) und der Jahresüberschuss um 6.740 (41,1 %).

Beschaffung

Der Lagerbestand im gesamten Produktbereich wurde im Jahresdurchschnitt ca. 14-mal umgeschlagen.

Beschaffungs- und Vorratspolitik des Unternehmens

Bei unserer Beschaffungs- und Vorratspolitik spielt die Lieferzeit unserer Lieferanten eine entscheidende Rolle. Um unnötige Kosten zu vermeiden, betreiben wir eine optimierte Vorratspolitik. Bei niedrigen Dollarkursen, Sonderangeboten oder Volumenrabatten werden die Bestellmengen tendenziell erhöht.

Investitionen

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von T€ 12.923 (i.Vj. T€ 2.437) getätigt. Die größte Einzelinvestition war der Erwerb einer neuen Lagerhalle in Kreuzau mit T€ 6.487. Daneben investierten wir in Software, technische Anlagen (Erweiterung der Lagerlogistik) und in langfristige planmäßige Finanzanlagen (sonstige Ausleihungen).

Personal

Die durchschnittliche Arbeitnehmerzahl ohne Auszubildende hat im Berichtsjahr 711 (i.Vj. 686 Mitarbeiter) betragen. Darüber hinaus beschäftigten wir im Geschäftsjahr 2021 / 2022 im Durchschnitt 43 Auszubildende (i.Vj. 39).

2. Darstellung der Lage

Zur Unternehmenssteuerung nutzen wir im internen Controlling als finanzielle Leistungsindikatoren insbesondere Umsatz, Rohertrag, Cashflow und Gewinn vor Steuern. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren werden insbesondere im Personalbereich erhoben. Bei Bandbreiten im unkritischen Bereich werden diese nicht zu Steuerungszwecken herangezogen.

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme der Konzernbilanz hat sich im Geschäftsjahr 2021 / 2022 von T€ 140.406 auf T€ 180.859 erhöht. Die Veränderung der einzelnen Bilanzpositionen ergibt sich aus der nachfolgenden Übersicht:

Bilanzposition 30.04.2022 30.04.2021 Veränderung Veränderung
in T€ in T€ in T€ in %
Anlagevermögen 19.682 11.031 8.651 78,4
Übrige Aktiva 161.177 129.375 31.802 24,6
Eigenkapital 54.671 50.010 4.661 9,3
Eigenkapitalquote 30,2 35,6
Rückstellungen 14.320 13.206 1.114 8,4
Übrige Passiva 111.868 77.190 34.678 44,9

Im Geschäftsjahr 2021 / 2022 wurde ein Cashflow aus der operativen Geschäftstätigkeit in Höhe von T€ 4.944 (i.Vj. T€ 6.815) erzielt. Darin enthalten ist die Erhöhung des Lagerbestandes und der übrigen Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind, mit einem Mittelabfluss von T€ -25.398 (i.Vj. T€ -19.225). Positiv gegenläufig war die Entwicklung der Verbindlichkeiten und der übrigen Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind, mit einem Mittelzufluss von T€ 14.497 (i.Vj. Mittelabfluss von T€ -4.477).

Aus der Investitions- und Finanzierungstätigkeit des Geschäftsjahres 2021 / 2022 resultierte ein Zahlungsmittelzufluss (i.Vj. -abfluss) von T€ 1.182 (i.Vj. T€ -4.357). Der Mittelabfluss enthält die bereits beschriebenen Investitionen in das Anlagevermögen (T€ 12.923). Darüber hinaus wird weiterhin, auch in Anbetracht der Erwartung steigender Zinsen, die Umschichtung von Kontokorrent- in Laufzeitdarlehen vorgenommen. So ergab sich aus der restlichen Investitions- und Finanzierungstätigkeit ein Mittelzufluss von T€ 5.580.

Der Finanzmittelfonds beträgt zum 30.04.2022 T€ 13.925 gegenüber T€ 7.799 im Vorjahr. Deutlich erhöhte sich auch das Working Capital, definiert als Saldo aus Umlaufvermögen und kurzfristigem Fremdkapital, auf T€ 70.374 gegenüber T€ 47.827 im Vorjahr.

Das Eigenkapital ist im Geschäftsjahr 2021 / 2022 um T€ 4.661 (9,3 %) gestiegen.

Im Bereich der übrigen Aktiva wurde der Warenbestand um T€ 14.486 (18,2%) erhöht. Diese Erhöhung trägt der Umsatzsteigerung und weiteren Verbreiterung des Angebots Rechnung. Die Summe aus Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen stieg gegenüber dem Vorjahr um T€ 12.299 (33,2 %). Wesentliche Veränderungen gegenüber dem Vorjahr ergaben sich bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit einer Steigerung von T€ 4.507 (31,0 %). Besonders deutlich war die Steigerung bei den Ansprüchen gegenüber unseren Lieferanten mit T€ 14.879 (205,2 %) die durch gestiegene Backend-Konditionen seitens der Lieferanten bedingt war. Dagegen verringerten sich die Ansprüche gegenüber Factoring Gesellschaften um T€ 7.796 (52,9 %).

Die liquiden Mittel und kurzfristigen Finanzanlagen stiegen gegenüber dem Vorjahr um T€ 5.769 (67,5 %).

Die Rückstellungen wurden um T€ 1.114 (8,4 %) erhöht. Die Erhöhung der Rückstellungen für Ertragsteuern betrug T€ 2.572. Dagegen sanken die Rückstellungen für Kundenboni um T€ 889.

In den übrigen Passiva sind die Lieferantenverbindlichkeiten nur unwesentlich um T€ 2.040 (5,2 %) gestiegen. Deutlich erhöht wurden die bereits erläuterten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um T€ 20.178 (84,5 %). Die Sonstigen Verbindlichkeiten stiegen ebenfalls um T€ 12.458 (87,5 %) an. Wesentlich trug dazu die Erhöhung der Steuerverbindlichkeiten um T€ 5.477 (40,0 %) bei. Im Wesentlichen enthält diese Steigerung die Erhöhung der Umsatzsteuerverbindlichkeiten durch die Umsatzsteigerungen gegenüber der entsprechenden Vorjahreszeiträume. Daneben bestand gegenüber Factoringgesellschaften zum Bilanzstichtag eine Abrechnungsverbindlichkeit von T€ 7.055, während im Vorjahr ein Abrechnungsguthaben bestand.

Ertragslage

Die Ertragslage hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr gegenüber dem Vorjahr wie folgt entwickelt:

2021/2022 2020/2021 Veränderung Veränderung
in T€ in T€ in T€ in %
Umsatzerlöse 1.303.765 1.222.379 81.386 6,7
Rohertrag 97.687 92.348 5.339 5,8
Operatives Ergebnis vor Ertragsteuern 25.029 24.144 885 3,7
Ergebnis vor Ertragsteuern 16.686 24.144 -7.458 -30,9

Wir verweisen auf die Ausführungen unter 1. Geschäftsverlauf.

II. Prognosebericht

Geschäftsentwicklung

Im den ersten 5 Monaten unseres Geschäftsjahres liegen wir gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum bei einer Umsatzsteigerung von ca. 0,6%. Diese Umsatzsteigerung lag unter unseren Planungen für das aktuelle Geschäftsjahr 2022 / 2023. Ursächlich für diese Entwicklung ist aus unserer Sicht hauptsächlich der Ukraine Konflikt und die dadurch ausgelöste Energiekrise, die branchenübergreifend zu Konsumzurückhaltung geführt hat. Die hohen Inflationszahlen und deutliche Steigerungen des Zinsniveaus verstärken diesen Effekt.

Das Ergebnis vor Ertragsteuern hat sich in den ersten 5 Monaten des laufenden Geschäftsjahres, gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum, deutlich verringert und liegt bei ca. 2,6 Mio. €. Einerseits führten die oben genannten Effekte zur einer, gegenüber der Planung, geringeren Umsatzsteigerung, andererseits sehen wir uns mit steigenden Kosten konfrontiert, die nicht unmittelbar und direkt auf die Verkaufspreise umgelegt werden können. Deutlich stiegen beispielsweise die Versand- und Verpackungskosten. Ebenso durch gestiegene Zinsen auch die Factoringkosten. Im Personalbereich war unsere Planung auf größere Umsatzsteigerungen ausgelegt, so dass der prozentuale Anteil der Personalkosten am Umsatz, ebenfalls gestiegen ist.

Für das laufende Geschäftsjahr planen wir einen Umsatz von Mio. € 1.345 und einem Gewinn vor Ertragsteuern von T€ 13.103.

Für das Geschäftsjahr 2023 / 2024 planen wir einen Umsatz von Mio. € 1.426 und einem Gewinn vor Ertragsteuern von T€ 14.516.

Investitionsvorhaben

Geplant sind Investitionen in die Erweiterung der Lagerlogistik, unter anderem durch Erwerb einer neuen Grundstücksfläche (rund T€ 540), die Erweiterung des Fuhrparks und die Umstellung auf Elektromobilität (rund T€ 1.330).

Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

Nennenswerte Risiken bestehen in der allgemeinen konjunkturellen Entwicklung, die im Falle eines Abschwungs zum Rückgang der Investitionsbereitschaft bzw. der Kaufkraft unserer Kunden führen könnte. Daneben bestehen speziell im Bereich des IT-Handels die Risiken der kurzen Produktzyklen und das Risiko der großen Preistransparenz. Negative Entwicklungen könnten sich auf Umsatz und Rohertrag auswirken. Insgesamt schätzen wir die Wahrscheinlichkeit einer beachtlichen Auswirkung für unser Unternehmen als gering ein.

Aufgrund der guten Beziehungen zu unseren Hauptlieferanten und unseren Kunden bestehen aus heutiger Sicht keine den Bestand des Unternehmens gefährdenden Risiken. Durch täglichen Kontakt zu unseren Kunden sowie unsere Flexibilität sind wir in der Lage, kurzfristig auf Änderungen in unserem Markt zu reagieren. Durch die Entwicklungsabteilungen unserer Hauptlieferanten werden wir über neue Produkte ständig informiert und sind dadurch in der Lage, ständig neueste Produkte anbieten zu können.

Die bestehenden Distributionsverträge mit Lieferanten werden kontinuierlich neu verhandelt. Aufgrund der Umsatzentwicklung der letzten Jahre verbesserte sich unsere Verhandlungsposition gegenüber den Herstellern. Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnten wir wiederum neue Distributionsvereinbarungen treffen.

Im Rahmen unserer Geschäftstätigkeit in Europa können sich rechtliche, regulatorische und wirtschaftliche Risiken ergeben, die sich von denen unterscheiden, denen sich unsere Gesellschaft im inländischen Markt ausgesetzt sieht.

Grundsätzlich besteht das Risiko einer Veränderung des marktwirtschaftlichen Umfeldes. Insbesondere ist hier das Risiko steigender Zinsen bei erhöhter Inflation zu nennen. Aufgrund unserer stetig steigenden Eigenkapitalausstattung sowie der Zinsabsicherung langfristiger Verträge sehen wir aktuell kein wesentliches Risiko für unsere Geschäftsentwicklung.

Kundenbezogene Risiken bestehen im Delkredere und aus Gewährleistungsansprüchen. Das Delkredererisiko wird weitestgehend durch Kreditversicherungen abgedeckt. Gewährleistungsrisiken sind durch Rückgriffsrechte auf die Hersteller gedeckt.

Daneben kommt dem internen Management der Personal-, Verwaltungs-, Vertriebs- und aller übrigen Kosten eine entscheidende Bedeutung zu. Hier werden regelmäßige Kostenkontrollen durchgeführt, die eine frühzeitige Reaktion auf negative Entwicklungen zulassen. Bestehenden Risiken aus Währungsschwankungen wird durch den Einsatz von Devisentermingeschäften begegnet.

Die Pandemie durch den COVID-19 Virus hatte im abgelaufenen Geschäftsjahr und bis zum jetzigen Zeitpunkt keinen negativen Einfluss auf unsere Geschäftstätigkeit. Vorhersagen zur weiteren Entwicklung der Pandemie können wir nicht treffen. Obwohl wir alle erdenkbaren Vorsichtsmaßnahmen ergreifen, sind negative Auswirkungen der Pandemie auf unsere Geschäftstätigkeit in Zukunft nicht ausgeschlossen.

Der Ukraine Konflikt und die dadurch ausgelöste Energiekrise hatte bisher die bereits beschriebene Auswirkung auf unser Geschäftsergebnis. Aus heutiger Sicht dürfte es sich um ein temporäres Phänomen handeln. Gegensteuernde Maßnahmen sollten sich in Zukunft wieder positiv auf Preise und Konsumverhalten auswirken. Trotzdem ist eine weitere negative Beeinflussung unserer Geschäftstätigkeit nicht ausgeschlossen. Dennoch schätzen wir diese Krise nicht als bestandsgefährdend ein, da wir auch in der aktuellen Situation noch positive Ergebnisse erzielen.

III. Zweigniederlassungsbericht

Im Geschäftsjahr 2021 / 2022 bestanden folgende Betriebsstätten unserer Konzerngesellschaften:

Die Zentrale in Baesweiler, unsere Außenlager in Alsdorf, Würselen und Kreuzau, inländische Vertriebsbüros in Pohlheim, Neuwied, Hamburg-Seevetal, Freiburg, Simmerath, Braunschweig, München, Marl, Frechen, Nürnberg, Paderborn, Aachen und Hirschaid. Daneben bestanden Niederlassungen in Vence / Frankreich, in Oldenzaal / Niederlande sowie in Wiener Neustadt / Österreich.

 

Baesweiler, den 31.10.2022

API Computer Handels Gesellschaft mbH

Geschäftsführung

gezeichnet Achim Heyne

Konzernbilanz zum 30.04.2022

Aktiva

30.4.2022 30.4.2021
EUR EUR
A. Anlagevermögen 19.682.435,49 11.031.040,39
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.207.477,57 761.108,90
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 325.000,00 0,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 882.477,57 761.108,90
II. Sachanlagen 12.215.770,09 5.155.622,05
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.008.143,00 576.828,50
2. technische Anlagen und Maschinen 3.252.444,00 3.129.883,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.644.681,00 1.346.817,50
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 310.502,09 102.093,05
III. Finanzanlagen 6.259.187,83 5.114.309,44
sonstige Ausleihungen 6.259.187,83 5.114.309,44
B. Umlaufvermögen 157.676.888,70 125.123.095,87
I. Vorräte 93.988.356,32 79.502.270,04
1. fertige Erzeugnisse und Waren 94.662.416,15 79.515.849,72
2. geleistete Anzahlungen 0,00 428.775,71
3. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -674.059,83 -442.355,39
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 49.319.652,81 37.020.505,46
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 19.059.499,75 14.551.789,65
2. sonstige Vermögensgegenstände 30.260.153,06 22.468.715,81
III. Wertpapiere 443.568,58 47.969,21
sonstige Wertpapiere 443.568,58 47.969,21
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 13.925.310,99 8.552.351,16
C. Rechnungsabgrenzungsposten 3.404.729,15 4.157.722,05
D. Aktive latente Steuern 94.876,08 94.179,31
Aktiva 180.858.929,42 140.406.037,62

Passiva

30.4.2022 30.4.2021
EUR EUR
A. Eigenkapital 54.671.152,04 50.009.709,46
I. Gezeichnetes Kapital 10.000.000,00 10.000.000,00
II. Gewinnrücklagen 8.000.000,00 7.000.000,00
1. andere Gewinnrücklagen 8.000.000,00 7.000.000,00
III. Bilanzgewinn 36.671.152,04 33.009.709,46
B. Rückstellungen 14.320.450,56 13.205.888,02
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 728.321,00 581.756,00
2. Steuerrückstellungen 9.370.749,08 6.798.701,29
3. sonstige Rückstellungen 4.221.380,48 5.825.430,73
C. Verbindlichkeiten 111.867.275,10 77.190.388,42
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 44.056.244,53 23.877.537,94
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 41.116.269,64 39.076.135,33
3. sonstige Verbindlichkeiten 26.694.760,93 14.236.715,15
davon aus Steuern 19.181.093,34 13.703.722,98
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 122.423,53 126.669,90
D. Rechnungsabgrenzungsposten 51,72 51,72
Passiva 180.858.929,42 140.406.037,62

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

1.5.2021 - 30.4.2022 1.5.2020 - 30.4.2021
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 1.303.765.234,31 1.222.379.370,37
2. andere aktivierte Eigenleistungen 340.691,25 0,00
3. sonstige betriebliche Erträge 1.248.706,91 893.754,12
4. Materialaufwand 1.206.078.231,04 1.130.031.281,37
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 1.206.027.706,25 1.129.978.480,90
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 50.524,79 52.800,47
5. Personalaufwand 34.126.431,61 32.002.726,46
a) Löhne und Gehälter 28.646.171,83 26.841.491,08
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 5.480.259,78 5.161.235,38
davon für Altersversorgung 239.191,31 198.285,41
6. Abschreibungen 4.183.787,10 1.225.565,26
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 4.183.787,10 1.225.565,26
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 43.505.622,39 34.933.213,36
8. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 264.177,17 213.171,19
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 554.862,27 696.978,46
10. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 309.516,82 0,00
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.271.962,10 1.830.213,69
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 7.024.517,84 7.743.347,45
13. Ergebnis nach Steuern 9.673.603,01 16.416.926,55
14. sonstige Steuern 12.160,43 15.982,43
15. Jahresüberschuss 9.661.442,58 16.400.944,12
16. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 28.009.709,46 17.608.765,34
17. Einstellungen in Gewinnrücklagen 1.000.000,00 1.000.000,00
18. Bilanzgewinn 36.671.152,04 33.009.709,46

Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2021/ 2022

Alle Angaben in € Gezeichnetes Kapital Gewinnrücklagen Konzernbilanzgewinn Konzerneigenkapital
Stand 01.05.2020 10.000.000,00 6.000.000,00 21.008.765,34 37.008.765,34
Übrige Eigenkapitalveränderungen 0,00 0,00 -3.400.000,00 -3.400.000,00
Kapitalerhöhungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Einstellung in die Gewinnrücklagen 0,00 1.000.000,00 -1.000.000,00 0,00
Konzernjahresüberschuss 0,00 0,00 16.400.944,12 16.400.944,12
Stand 30.04.2021 10.000.000,00 7.000.000,00 33.009.709,46 50.009.709,46
Stand 01.05.2021 10.000.000,00 7.000.000,00 33.009.709,46 50.009.709,46
Übrige Eigenkapitalveränderungen 0,00 0,00 -5.000.000,00 -5.000.000,00
Kapitalerhöhungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Einstellung in die Gewinnrücklagen 0,00 1.000.000,00 -1.000.000,00 0,00
Konzernjahresüberschuss 0,00 0,00 9.661.442,58 9.661.442,58
Stand 30.04.2022 10.000.000,00 8.000.000,00 36.671.152,04 54.671.152,04

Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2021/ 2022

2021/2022 2020/2021
T€ T€
1. Periodenergebnis (Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag) 9.661 16.401
2. +/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 4.184 1.226
3. +/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen -1.457 2.204
4. Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge 310 0
5. -/+ Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -25.398 -19.225
6. +/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 14.497 -4.477
7. -/+ Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 19 -21
8. +/- Zinsaufwendungen/Zinserträge 453 920
9. +/- Ertragsteueraufwand/-ertrag 7.025 7.743
10. -/+ Ertragsteuerzahlungen -4.350 2.044
11. = Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 4.944 6.815
12. - Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens 0 43
13. - Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -3.790 -373
14. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 69 10
15. - Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -7.988 -956
16. - Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -1.145 -1.108
17. Einzahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition 182 0
18. - Auszahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition -1.443 -48
19. + Erhaltene Zinsen 637 910
20. = Cashflow aus der Investitionstätigkeit -13.478 -1.522
21. - Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von (Finanz-) Krediten 31.070 7.500
22. - Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten -10.138 -5.105
23. - Gezahlte Zinsen -1.272 -1.830
24. - Auszahlung aus sonstiger Finanzierungstätigkeit -5.000 -3.400
25. = Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 14.660 -2.835
26. = Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds 6.126 2.458
27. + Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 7.799 5.341
28. = Finanzmittelfonds am Ende der Periode 13.925 7.799

Konzernanhang

I. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss

Die Gesellschaft erstellt den Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2021 / 2022 nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches für Konzernabschlüsse.

Die Gesellschaft erfüllt im Geschäftsjahr die Größenkriterien einer großen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB.

Für die Aufstellung des Konzernabschlusses sind die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgeblich.

Die Wertansätze der Konzernbilanz zum 30.04.2021 wurden unverändert als Vortrag übernommen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gegliedert. Die einheitliche und funktionale Währung des Konzerns ist Euro. Der Konzernabschluss ist in Euro aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Muttergesellschaft laut Registergericht:

Firmenname laut Registergericht: API Computer Handels Gesellschaft mbH
Firmensitz laut Registergericht: Baesweiler
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Amtsgericht Aachen
Registernummer: HRB 5985

Konsolidierungskreis und -stichtag

Folgende Tochtergesellschaften werden neben der Muttergesellschaft im Wege der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen. Die API Computer Handels Gesellschaft mbH, Baesweiler, hält jeweils 100 % der Kapitalanteile und ihr stehen jeweils 100 % der Stimmrechte zu:

Inland

Pilot Computerhandels GmbH, Seevetal,

API Europe GmbH, Baesweiler,

BME Service GmbH, Baesweiler,

ab distribution GmbH, Baesweiler,

COS Computer GmbH, Pohlheim,

ITK Computer GmbH, Baesweiler,

Ausland

API France S.A.R.L., Vence / Frankreich,

Api B.V., Oldenzaal / Niederlande,

api Österreich GmbH, Wiener Neustadt / Österreich.

Einheitlicher Bilanzstichtag der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen ist der 30.04..

Die in den Konzernabschluss eibezogenen inländischen Tochterunternehmen nehmen hinsichtlich der Offenlegung ihrer Jahresabschlüsse die Befreiung des § 264 Abs. 3 HGB in Verbindung mit § 264 Abs. 4 HGB in Anspruch. Es besteht jeweils ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag der genannten Gesellschaften mit der Muttergesellschaft.

Konsolidierungsgrundsätze

Die Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sowie die Erträge und Aufwendungen der in den Konsolidierungskreis einbezogenen Gesellschaften wurden vollständig in den Konzernabschluss aufgenommen, soweit die Vorschriften für den Konzernabschluss keine Abweichungen bedingen. Im Rahmen der Aufstellung des Konzernabschlusses wurden insbesondere die nachfolgenden Konsolidierungsmethoden berücksichtigt:

Die Kapitalkonsolidierung wurde als Vollkonsolidierung nach § 301 HGB durchgeführt. Die Erstkonsolidierung der Tochtergesellschaften erfolgt nach der Neubewertungsmethode.

Aus der Erstkonsolidierung der API Europe GmbH und der BME Service GmbH ergab sich insgesamt ein aktiver Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 567, der als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen wurde und über fünf Jahre linear abgeschrieben wurde. Aus dem Erwerb der ab distribution GmbH ergab sich ein aktiver Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 1, der als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen wurde und im Jahr des Erwerbs in voller Höhe abgeschrieben wurde. Zum Bilanzstichtag erfolgt kein Ausweis von Firmenwerten aus Erstkonsolidierungen mehr.

Die Schuldenkonsolidierung sowie die Aufwands- und Ertragskonsolidierung erfolgen nach den Vorschriften der §§ 303 und 305 HGB.

Zwischenergebnisse wurden entsprechend der Vorschriften des § 304 HGB behandelt. Auf die Eliminierung von Zwischenergebnissen im Anlagevermögen wurde gemäß § 304 Abs. 2 HGB verzichtet.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Jahresabschlüsse der einbezogenen Unternehmen wurden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Für die Aufstellung des Konzernabschlusses sind die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgeblich:

Im Geschäftsjahr 2021 / 2022 erfolgte erstmalig in Ausübung des Wahlrechts nach § 248 Abs. 2 HGB im Bereich der Softwareentwicklung eine Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände. Die Bewertung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände erfolgt anhand der notwendigen Entwicklungskosten nach § 255 Abs. 2a i.V.m. Abs. 2 HGB unter Berücksichtigung des beizulegenden Zeitwerts nach § 255 Abs. 4 HGB. Die planmäßige Abschreibung erfolgt grundsätzlich linear ab dem Zeitpunkt der Fertigstellung. In den Herstellungskosten für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden alle unmittelbar der Entwicklungsphase zu zuordnenden und auch angemessene Teile der notwendigen Gemeinkosten einbezogen. Fremdkapitalzinsen werden nicht berücksichtigt. Die Entwicklungskosten werden ab dem Zeitpunkt der Erfüllung der Ansatzkriterien in die Herstellungskosten einbezogen. Aufgrund des zum Bilanzstichtag noch ausstehenden Nachweises einer wirtschaftlichen Nutzung der selbst geschaffenen Vermögenswerte wurde eine außerplanmäßige Abschreibung vorgenommen. Die Nutzungsdauer beträgt für Software-Projekte in der Regel drei bis fünf Jahre.

Bei der Bewertung erworbener immaterieller Vermögensgegenstände wird vom Kaufpreis der erworbenen Rechte abzüglich linearer Abschreibungen ausgegangen. Der Abgang dieser Vermögensgegenstände wird bei Vollabschreibung unterstellt. Die Nutzungsdauern betragen in der Regel zwischen drei und fünf Jahren.

Die Aktivierung des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten einschließlich der Nebenkosten. Die Abschreibungen werden nach der geschätzten Nutzungsdauer linear oder entsprechend dem angenommenen tatsächlichen Werteverzehr bemessen. Die Nutzungsdauern im Sachanlagevermögen betragen in der Regel zwischen 3 und 33 Jahren.

Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. zu den niedrigeren beizulegenden Werten.

Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips (§ 253 Abs. 4 HGB). Die Anschaffungskosten der Waren werden einzeln ermittelt. Für veraltete und schwer verwertbare Bestände werden niedrigere beizulegende Werte angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie die liquiden Mittel werden mit ihren Nennwerten bzw. Anschaffungskosten angesetzt. Erkennbaren Risiken wird durch Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird wie im Vorjahr eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 0,2 % auf den nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungsbestand vorgenommen um dem allgemeinen Kreditrisiko Rechnung zu tragen. Auf fremde Währung lautende Forderungen und liquide Mittel, die am Bilanzstichtag eine Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger aufweisen, werden gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs des Bilanzstichtages umgerechnet oder gemäß § 254 HGB in Bewertungseinheiten einbezogen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit einen feststehenden Umrechnungskurs begründen. Die Bildung der Bewertungseinheiten wird nach der sog. "Einfrierungsmethode" vorgenommen, bei der insbesondere die §§ 249 Abs. 1, 252 Abs. 1 Nr. 3 und 4 sowie 256a HGB insoweit nicht angewendet werden.

Der Ansatz der Rückstellungen für übernommene Verpflichtungen aus Pensionszusagen wird durch ein versicherungsmathematisches Gutachten ermittelt. Als Bewertungsverfahren wird die PUC-Methode (Projected Unit Credit Method) angewendet. Der Rechnungszinssatz wird in Anwendung des § 253 Abs. 2 HGB mit 1,79 % angenommen. Die Berechnungsgrundlage bilden die Heubeck Richttafeln 2018 G. Als Rententrend werden 2% p.a. angenommen. Der zum Beginn des Wirtschaftsjahres der erstmaligen Bilanzierung nach BilMoG ermittelte Unterschiedsbetrag belief sich auf T€ 124. Gemäß Art. 67 Abs. 1 EGHGB wird dieser Unterschiedsbetrag unter Annahme einer gleichmäßigen Verteilung auf 15 Jahre verteilt. Da zu den Pensionszusagen eine verpfändete Rückdeckungsversicherung besteht, erfolgt gemäß § 246 Abs. 2 HGB ein saldierter Ausweis der Pensionsrückstellung und des Aktivwertes der Rückdeckungsversicherung unter der Position Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen. Die Rückdeckungsversicherung wird zum Zeitwert (fortgeführte Anschaffungskosten) angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen und die Steuerrückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostenänderungen angesetzt. Soweit ihre Laufzeit die Jahresfrist übersteigt, erfolgt eine Abzinsung mit dem fristkongruenten von der Deutschen Bundesbank vorgegebenen durchschnittlichen Marktzins.

Die Verbindlichkeiten werden zu ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Verbindlichkeiten, die am Bilanzstichtag eine Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger aufweisen, werden zum Devisenkassamittelkurs des Bilanzstichtages umgerechnet oder gemäß § 254 HGB in Bewertungseinheiten einbezogen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit einen feststehenden Umrechnungskurs begründen. Die Bildung der Bewertungseinheiten wird nach der sog. "Einfrierungsmethode" vorgenommen, bei der insbesondere die §§ 249 Abs. 1, 252 Abs. 1 Nr. 3 und 4 sowie 256a HGB insoweit nicht angewendet werden.

Latente Steuern ergeben sich aufgrund unterschiedlicher Bewertungsansätze in Handels- und Steuerbilanz, die sich in späteren Jahren voraussichtlich abbauen. Vom Aktivierungswahlrecht des § 274 HGB für eine insgesamt resultierende Steuerentlastung wird Gebrauch gemacht. In der Konzernbilanz werden die aktiven und passiven latenten Steuern saldiert ausgewiesen. Die Berechnung erfolgt unter Zugrundelegung des voraussichtlichen unternehmensindividuellen Steuersatzes im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen.

III. Angaben zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Konzernanlagevermögens ergibt sich aus der Anlage zum Anhang.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr sämtlich eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

3. Latente Steuern

Die ausgewiesenen aktiven latenten Steuern basieren auf der abweichenden steuerlichen Bewertung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit T€ -101 (i.Vj. T€ 0), der Pensionsrückstellung mit T€ 200 (i.Vj. T€ 157), der im Vorjahr ausgewiesenen Drohverlustrückstellung mit T€ 0 (i.Vj. T€ -47) und der steuerlich abweichenden Bewertung von Währungsverbindlichkeiten und -forderungen mit T€ -4 (i.Vj. T€ -16). Die Berechnung erfolgt anhand des Ertragsteuersatzes der Gesellschaft in Höhe von 31,09 % (i.Vj. 31,09 %). Die Ausschüttungssperre nach § 268 Abs. 8 HGB S. 1 HGB umfasst einen Betrag von T€ 224 (i.Vj. T€ 0). Die Ausschüttungssperre nach § 268 Abs. 8 HGB S. 2 HGB umfasst einen Betrag von T€ 95 (i.Vj. T€ 94).

4. Eigenkapital

Zum Bestand und zur Zusam mensetzung des Eigenkapitals verweisen wir auf den gesonderten Konzerneigenkapitalspiegel.

5. Rückstellungen

Die ausgewiesene Pensionsrückstellung setzt sich aus dem Wert der Pensionsverpflichtung in Höhe von T€ 1.015 (i.Vj. T€ 854) abzüglich der Aktivwerte aus einer verpfändeten Rückdeckungsversicherung in Höhe von T€ 287 (i.Vj. T€ 272) zusammen. Der sich aufgrund der erstmaligen Anwendung der Vorschriften des BilMoG ergebende Bewertungsunterschiedsbetrag wird mit T€ 8 in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Zum Bilanzstichtag beträgt der noch nicht erfasste Unterschiedsbetrag T€ 25. Der Betrag der Ausschüttungssperre des § 253 Abs. 6 HGB beträgt zum Bilanzstichtag T€ 119 (i.Vj. T€ 171).

Die ausgewiesenen Steuerrückstellungen beinhalten ausschließlich die voraussichtlichen Nachzahlungen für Ertragsteuern der letzten beiden Geschäftsjahre.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Beträge für Bonusverpflichtungen (T€ 2.329; i.Vj. T€ 3.218), Urlaubsrückstellungen (T€ 975; i.Vj. T€ 974), Rückstellungen für erwartete Zinsrückzahlungen zu Ertragsteuern aufgrund der Zinssatzänderungen (T€ 289; i.Vj. T€ 206), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (T€ 275; i.Vj. T€ 47), sowie Abschlusserstellungs- und -prüfungskosten (T€ 246; i.Vj. T€ 229).

6. Verbindlichkeiten

Die im Konzernabschluss ausgewiesenen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr insgesamt eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben in Höhe von T€ 5.900 (i.Vj. 11.360) eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr, mit T€ 34.066 (i.Vj. T€ 12.518) eine Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren und mit T€ 4.090 (i.Vj. T€ 0) eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind T€ 6.538 (i.Vj. T€ 500) durch Grundpfandrechte oder ähnliche Rechte besichert.

Die ausgewiesenen sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von T€ 19.181 (i.Vj. T€ 13.704). Darüber hinaus sind Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von T€ 122 (i.Vj. T€ 127) enthalten.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse gliedern sich nach geographisch bestimmten Märkten in Inlandsumsätze in Höhe von T€ 1.303.765 (i.Vj. T€ 1.103.941) und Auslandsumsätze in Höhe von T€ 105.783 (i.Vj. T€ 118.438).

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 46 (i.Vj. T€ 52). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 133 (i.Vj. T€ 96).

In den Personalaufwendungen sind solche für die Altersversorgung in Höhe von T€ 239 (i.Vj. T€ 198) enthalten.

Die Abschreibungen enthalten außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von T€ 2.925 (i. Vj. T€ 0).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten wie im Vorjahr T€ 8 aus der Zuführung zur Pensionsrückstellung gemäß Art. 67 Abs. 1 EGHGB.

Der Gesamtbetrag der Entwicklungskosten des Geschäftsjahres in Höhe von T€ 3.250 entfällt auf die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind nicht geplante außerordentliche Verluste aus Geldanlagen in Höhe von T€ 8.343 enthalten.

Die Zinsaufwendungen (i.Vj. Zinserträge) enthalten Erträge aus der Verzinsung der Rückdeckungsversicherung (T€ 4; i.Vj. T€ 12) und Aufwendungen (i.Vj. Erträge) aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen (T€ 16; i.Vj. T€ -8) in Höhe von insgesamt T€ 12 (i.Vj. T€ -20).

Die ausgewiesenen Ertragsteuern enthalten Erträge in Höhe von T€ 1 (i.Vj. T€ 4) aus der Veränderung bilanzierter latenter Steuern.

V. Angaben zur Kapitalflussrechnung

Der in der Kapitalflussrechnung dargestellte Finanzmittelfonds entspricht dem jeweiligen Bestand der liquiden Mittel. Die innerhalb eines Jahres fälligen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betreffen ausschließlich den Tilgungsanteil langfristiger Darlehen.

VI. Sonstige Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus aktuellen Mietverträgen (T€ 856) sowie Leasing Verträgen (T€ 25.575) mit insgesamt T€ 26.431. Davon entfallen auf die Geschäftsjahre 2022 / 2023 T€ 6.430, 2023 / 2024 T€ 6.099 und 2024 / 2025 T€ 5.889. Auf Geschäftsjahre ab 2027 / 2028 bis zum Geschäftsjahr 2029 / 2030 entfallen davon insgesamt T€ 3.242.

Zur Refinanzierung und zur Verbesserung des Forderungsmanagements, sowie zur Begrenzung von Forderungsausfallrisiken bestehen Factoringverträge mit Delkrederevereinbarungen (echtes Factoring) für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Sofern sich Risiken ergeben sind diese bereits in der Konzernbilanz berücksichtigt.

2. Anzahl der Arbeitnehmer

Die Zahl der von uns beschäftigten Mitarbeiter ohne Auszubildende betrug im Jahresdurchschnitt 711 gegenüber 686 im Vorjahr. Von den im Geschäftsjahr durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmern waren 493 Angestellte und 218 gewerbliche Mitarbeiter.

3. Gesellschaftsorgane

Zum Geschäftsführer der Muttergesellschaft im Geschäftsjahr 2021 / 2022 war Herr Achim Heyne, Aachen, *29.12.1967, Kaufmann, bestellt. Die Geschäftsführertätigkeit entspricht dem nach § 285 Nr. 10 HGB ausgeübten Beruf.

Hinsichtlich der Angaben nach § 314 Nr. 6a und 6bHGB wird von der Verzichtsmöglichkeit des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

4. Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Auf den Zeitraum vom 01.05.2021 bis 30.04.2022 entfällt ein Gesamthonorar des Abschlussprüfers in Höhe von T€ 40 (i. Vj. T€ 40). Davon entfallen T€ 35 (i. Vj. T€ 35) auf Abschlussprüfungsleistungen.

5. Inanspruchnahme des § 264 Abs. 3 HGB

Die in den Konzernabschluss einbezogenen inländischen Tochterunternehmen nehmen hinsichtlich der Offenlegung ihrer Jahresabschlüsse die Befreiung des § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch.

6. Konzernjahresüberschuss

Der Konzernabschluss zum 30.04.2022 weist einen Konzernjahresüberschuss von T€ 9.661 (i.Vj. T€ 16.401) aus. Aus dem Gewinnvortrag des Vorjahres wurde ein Teilbetrag von T€ 1.000 in die anderen freien Gewinnrücklagen eingestellt.

 

Baesweiler, den 31.10.2022

API Computer Handels Gesellschaft mbH

Geschäftsführung

gezeichnet Achim Heyne

Konzernanlagenspiegel zum 30. April 2022

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 30.04.2021 Zugänge Umbuchungen Abgänge Stand 30.04.2022
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Werte 0,00 3.250.034,11 0,00 0,00 3.250.034,11
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.714.774,46 539.776,15 0,00 8.803,80 2.245.746,81
1.714.774,46 3.789.810,26 0,00 8.803,80 5.495.780,92
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 881.756,16 6.486.720,82 0,00 0,00 7.368.476,98
2. technische Anlagen und Maschinen 4.579.005,28 440.653,78 40.950,00 268.320,83 4.792.288,23
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.836.120,00 721.629,75 29.647,66 782.393,79 3.805.003,62
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 102.093,05 339.649,75 -70.597,66 60.643,05 310.502,09
9.398.974,49 7.988.654,10 0,00 1.111.357,67 16.276.270,92
III. Finanzanlagen
sonstige Ausleihungen 5.114.309,44 1.144.878,39 0,00 0,00 6.259.187,83
Anlagevermögen 16.228.058,39 12.923.342,75 0,00 1.120.161,47 28.031.239,67
Kumulierte Abschreibungen
Stand 30.04.2021 Zugänge Umbuchungen Abgänge Stand 30.04.2022
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Werte 0,00 2.925.034,11 0,00 0,00 2.925.034,11
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 953.665,56 418.406,98 0,00 8.803,30 1.363.269,24
953.665,56 3.343.441,09 0,00 8.803,30 4.288.303,35
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 304.927,66 55.406,32 0,00 0,00 360.333,98
2. technische Anlagen und Maschinen 1.449.122,28 359.041,28 0,00 268.319,33 1.539.844,23
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäfts- ausstattung 2.489.302,50 425.898,41 0,00 754.878,29 2.160.322,62
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
4.243.352,44 840.346,01 0,00 1.023.197,62 4.060.500,83
III. Finanzanlagen
sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Anlagevermögen 5.197.018,00 4.183.787,10 0,00 1.032.000,92 8.348.804,18
Buchwert 30.04.2022 Buchwert 30.04.2021
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Werte 325.000,00 0,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 882.477,57 761.108,90
1.207.477,57 761.108,90
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.008.143,00 576.828,50
2. technische Anlagen und Maschinen 3.252.444,00 3.129.883,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäfts- ausstattung 1.644.681,00 1.346.817,50
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 310.502,09 102.093,05
12.215.770,09 5.155.622,05
III. Finanzanlagen
sonstige Ausleihungen 6.259.187,83 5.114.309,44
Anlagevermögen 19.682.435,49 11.031.040,39

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 13.03.2023 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die API Computer Handels Gesellschaft mbH, Baesweiler

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der API Computer Handels Gesellschaft mbH, Baesweiler, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 30. April 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2021 bis zum 30. April 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der API Computer Handels Gesellschaft mbH, Baesweiler, für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2021 bis zum 30. April 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 30. April 2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2021 bis zum 30. April 2022 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Viersen, den 28. Februar 2023

Grant Thornton AG
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gezeichnet Gundula Kuhn, Wirtschaftsprüferin

gezeichnet Peter Kaldenbach, Wirtschaftsprüfer

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