MACO GmbH
Haidhof 3, 94508 Schöllnach, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Manuel Biechl seit 14.11.2025 | Geschäftsführer |
Oliver Lehnert seit 17.9.2024 | Geschäftsführer |
Josef Wieland seit 5.11.2008 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Mayer & Co Beschläge GmbH | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MACO HAUTAU Deutschland GmbHSchöllnachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023MACO HAUTAU Deutschland GmbH - SchöllnachI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die MACO HAUTAU Deutschland GmbH mit Sitz in Schöllnach vertreibt Baubeschläge. Die Produktpalette umfasst Fenster-, Tür- und Großflächenbeschläge, die weitestgehend von der Muttergesellschaft Mayer & Co Beschläge GmbH mit Sitz in Salzburg, sowie der Schwestergesellschaft HAUTAU GmbH in Helpsen, bezogen werden. Die Gesellschaften gehören zur MACO-Gruppe. MACO fertigt an drei österreichischen Produktionsstandorten und vertreibt Baubeschläge in über 40 Ländern weltweit, davon in 15 Ländern mit selbständigen Niederlassungen. Von der Entwicklung bis zum Verkauf sind international über 2.600 Mitarbeiter im Einsatz. Es gab keine wesentlichen Veränderungen zum Vorjahr. 2. Forschung und Entwicklung Der Bereich Forschung und Entwicklung ist sehr gut ausgebaut und erfolgt auf der Basis modernster Technik. Die konzernweite Entwicklung wird von der Muttergesellschaft, der Mayer & Co Beschläge GmbH mit Sitz in Salzburg (Österreich), gesteuert. Die Entwicklungen werden einerseits in enger Abstimmung mit den Kunden und andererseits auch als Weiterentwicklung von bestehenden Technologien umgesetzt, mit dem Ziel, höchste Sicherheitsansprüche, besten Komfort, führende Umweltverträglichkeit und eine nachhaltige Wirtschaftlichkeit zu vereinen. Die Kernkompetenz liegt in der Herstellung von qualitativ hochwertigen, innovativen und technologisch anspruchsvollen Fenster-, Türen- und Fensterladensystemen. Sie garantieren den entscheidenden Kundennutzen und die entsprechenden Alleinstellungsmerkmale. Das Leistungsspektrum umfasst im Wesentlichen: • Produktentwicklung und -management • Produktions- und Prozessoptimierung • Werkstoffwahl, Produktanalyse und Bauteilprüfung • Simulationstechnik und Bauteilauslegung II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (DESTATIS) um 0,3% unter dem Jahr 2022. Die deutsche Wirtschaft war im gesamten Jahresverlauf 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten geprägt. Ursächlich für diese schwächer als zu Jahresbeginn allgemein erwartete Entwicklung waren vor allem die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise, die den privaten Konsum geschwächt haben. Hinzu kommen die deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie die dämpfenden Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen. Der Fenstermarkt in Deutschland ist in 2023 um 7,8 % auf 14,3 Mio. Fenstereinheiten (Quelle: Heinze/VFF) gesunken. Der Wohnungsbau wird beeinflusst von der Rezession und der Steigerung der Bau- und Finanzierungskosten. Für 2024 wird ein Rückgang von weiteren -2,4 % auf dann 14,0 Mio. FE prognostiziert (Quelle Heinze/VFF). 2. Geschäftsverlauf In 2023 umfasst der Umsatz erstmalig alle HAUTAU-Umsätze für Handel und Verarbeiter in Deutschland. Der Nettoumsatz ist im Berichtsjahr gesunken. Ursache dafür ist das Einkaufsverhalten der Kunden im 1. und 2. Quartal 2023 auf Grund großer Lagerbestände bei Handel und Verarbeitern und der Krise die das Baugewerbe in Deutschland seit Mitte 2022 trifft. Im Geschäftsjahr 2023 wurde eine Preiserhöhung in Höhe von 5,8% im deutschen Markt umgesetzt. Seit 1. Juni 2021 wird wegen der Rohmaterialverknappung und den damit einhergehenden Preiserhöhungen zusätzlich ein Rohmaterialpreiszuschlag (RMPZ) erhoben, der im Jahresverlauf 2023 den Kostenverläufen gefolgt ist. In dem für den deutschen Markt strategisch wichtigen Bereich Protect/Tür wurden weitere interessante Neukunden gewonnen. 3. Lage Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor geprägt von unserem operativen Geschäft. a) Ertragslage Die Ertragsentwicklung wurde im Geschäftsjahr 2023 durch die Integration mit der HAUTAU GmbH im Handel und mit den Verarbeitern in Deutschland beeinflusst. Der Personalaufwand liegt unter dem Niveau des Vorjahres. Im Vergleich zum Vorjahr sind die sonstigen betrieblichen Aufwendungen gestiegen. Dies resultiert hauptsächlich aus der Verrechnung der Aufwände der bei HAUTAU GmbH angestellten Mitarbeiter, die in der MACO HAUTAU Deutschland GmbH eingesetzt werden. Der Jahresüberschuss liegt bei TEUR 498 es zeigt sich im Vergleich zum Vorjahr eine Minderung von ca. 32,6%. b) Finanzlage Die Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Es bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Bei Bedarf erhalten wir Kontokorrentkredite im Rahmen des konzernweiten Cashpools bzw. nehmen wir Lieferantenkredite in Anspruch. Die in diesem Geschäftsjahr getätigten Investitionen betrafen im Wesentlichen Modernisierungs- und Ersatzinvestitionen der Betriebs- und Geschäftsausstattung, die durch Eigenmittel finanziert wurden. c) Vermögenslage Die Bilanzsumme der Gesellschaft ist gegenüber dem Vorjahr um 4,57% gesunken. Die Veränderungen stellen sich wie folgt dar: Der Anteil des Anlagevermögens liegt bei 17,9% (Vorjahr: 18,9%) und der des Umlaufvermögens bei 82,1% (Vorjahr: 81,1%). Das Eigenkapital stieg in der Höhe des Jahresüberschusses und beträgt somit 76,0% (Vorjahr: 74,2%) der Bilanzsumme. Die Rückstellungen zeigen einen Rückgang um 2,5% auf 2,8% und der Anteil der Verbindlichkeiten an der Bilanzsumme stellt sich mit 21,2% gegenüber dem Vorjahr mit 20,5% dar. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Das Unternehmen wird gemessen an der Umsatzrentabilität (Jahresüberschuss/Umsatz * 100), welche am Jahresende mit 1,3% gegenüber dem Vorjahr mit 1,7% beziffert werden kann. Eine weitere Kennzahl ist die Eigenkapitalrentabilität (Jahresüberschuss/Eigenkapital * 100). Diese Kennzahl zeigt gegenüber dem Vorjahr eine Minderung um 2,61% auf 5,79%. 5. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Die Prognosen zur Umsatz- und Eigenkapitalrentabilität wurden mit 1,3% bzw. mit 5,79% erfüllt. III. Prognosebericht Für das Jahr 2024 wird in Deutschland ein Wirtschaftswachstum von 0,2 Prozent prognostiziert, (Quelle: IWF). Die weiterhin unsichere Situation um den Ukraine-Konflikt, die immer noch hohen Bau- und Finanzierungskosten und fehlende Fördermaßnahmen sorgen für eine starke Investitionszurückhaltung. Als herausfordernd sehen wir weiterhin den zunehmenden Konsolidierungsdruck in unseren Absatzkanälen, welche zu internationalen Verschiebungen von Absatzvolumen führen wird. Preiserhöhungen und die Optimierung und Erweiterung im Produktmix sollen zu einer Ergebnisverbesserung im Geschäftsjahr 2024 beitragen. Mit diesen Maßnahmen und Zielen gehen wir davon aus, dass die Umsatzrentabilität im nächsten Jahr in etwa bei einem Prozent liegen wird. Die Eigenkapitalrentabilität wird auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2023 bleiben. IV. Chancen- und Risikobericht Die Geschäftsleitung ist sich bewusst, dass ein funktionierendes Chancen- und Risikomanagementsystem einen wesentlichen Beitrag zum Erhalt und Ausbau von Wettbewerbsvorteilen liefert. Ziel ist es, durch einen systematischen Ansatz, ein frühzeitiges Erkennen von Chancen und Risiken zu ermöglichen, um so aktiv auf sich verändernde Rahmenbedingungen reagieren zu können. Die Zusammenführung der Vertriebsaktivitäten für Händler und Verarbeiter im deutschen Markt mit der Schwesterorganisation, der HAUTAU GmbH in Helpsen, in die MACO HAUTAU Deutschland GmbH, ermöglicht/verbessert die weitere Entwicklung im Bereich der Schiebebeschläge und die Chancen für den Vertrieb durch ein erweitertes Produktportfolio. Eine große Chance für eine positive Entwicklung sehen wir weiterhin im Bereich der Türschlösser, welcher in den nächsten Jahren weiter ausgebaut wird. Die Optimierung des Risikomanagementsystems erfolgt durch die Umsetzung von standardisierten, konzernweiten Planungs- und Kontrollprozessen sowie unternehmensübergreifende Richtlinien und Berichtssysteme. Darüber hinaus ist ein unternehmensweit einheitliches System zur Risikosteuerung in den Vordergrund gestellt. Diese Risikobereiche umfassen: • externe Risiken, • strategische Risiken, • interne Risiken der Wertschöpfung sowie • interne Risiken der unterstützenden Prozesse. Ein mögliches Risiko besteht nach wie vor in der Versorgungssituation und der Preisentwicklung von Rohmaterialien, welches jedoch laufend analysiert und neu bewertet wird. Für die Überwachung und Steuerung der Unternehmensprozesse wurde das proaktive Risikomanagementsystem der MACO-Gruppe weiterentwickelt. Dazu zählen Controlling- und Überwachungsfunktionen, ein detailliertes und aussagekräftiges Konzernreporting, Compliance- und Corporate Governance-Richtlinien, sowie weiterentwickelte Budgetierungsverfahren. Zielsetzung aller Risikosteuerungs- und Überwachungsprozesse ist die frühzeitige Erkennung potenzieller strategischer, operativer und finanzieller Risiken, die die Geschäftsentwicklung beeinträchtigen könnten, und in der Folge die zeitnahe Umsetzung geeigneter Gegenmaßnahmen. Darüber hinaus werden Chancen gruppenweit identifiziert, beurteilt und realisiert. Zusammenfassend ist festzuhalten, dass die Risiken der Gesellschaft überschaubar sind und durch entsprechende Maßnahmen gesteuert werden. Sie gefährden daher den Fortbestand des Unternehmens aus heutiger Sicht nicht. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Die MACO HAUTAU Deutschland GmbH finanziert sich über klassische Finanzinstrumente. Dazu zählen insbesondere Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Es werden bei Bedarf Kontokorrentkredite im Rahmen des konzernweiten Cashpools, sowie Lieferantenkredite im Rahmen der normalen Kreditverbindlichkeiten in Anspruch genommen. Darüber hinaus bestehen Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Konzerngesellschaften. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art.
Schöllnach, den 26. Februar 2024 Fekke van Dijk Frank Jedamski BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Der Jahresabschluss wurde nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023 erfolgt unverändert nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB). Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewandten Gliederungsgrundsätze nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des HGB aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Gegenüber dem Vorjahr wurden die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden grundsätzlich beibehalten. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter (§ 6 Abs. 2 EStG) wurden sofort abgeschrieben. Die Roh- Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Unfertige Erzeugnisse und Leistungen wurden zu den aktivierungspflichtigen Herstellungskosten angesetzt. Die fertigen Erzeugnisse und Waren wurden zu den Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde nach dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 2 % auf die Netto-Forderungen gebildet. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten laufende Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit danach darstellen. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt und in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagengegenstände im Jahr 2023 ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: EUR 11.714.209,73. Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: EUR 11.930.694,43. Angabe zu Forderungen Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen besteht Mitzugehörigkeit zu den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 884.317,26 (Vorjahr: EUR 420.301,16) und zu den sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von EUR 4.536.503,51 (Vorjahr: EUR 1.403.723,64). Die Forderungen gegen Gesellschaftern betragen EUR 867.514,08 (Vorjahr: EUR 347.656,25) Es besteht Mitzugehörigkeit zu den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen insbesondere Rückstellungen für Personalkosten in Höhe von EUR 213.360,91 (Vorjahr: EUR 341.002,09), Werbekostenzuschüsse in Höhe von EUR 64.000,00 (Vorjahr: EUR 155.000,00) und Boni in Höhe von EUR 1.000,00 (Vorjahr: EUR 6.000). Angabe zu Restlaufzeitvermerken Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 2.401.425,97 (Vorjahr: EUR 2.431.184,37). Sie sind nicht besichert. Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern und verbundenen Unternehmen Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beläuft sich auf EUR 773.191,14 (Vorjahr: EUR 12.452,57). Es besteht Mitzugehörigkeit zu den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen wie im Vorjahr. Die im Vorjahr dargestellten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestanden ebenfalls aus der Mitzugehörigkeit zu den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 317.324,31 EUR sonstige finanzielle Verpflichtungen. (§ 285 Nr. 3a HGB i. Verb. mit § 251 HGB). Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte: Miet- und Leasingverträge:
Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen keine. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Die Zahl der Mitarbeiter im Vorjahr betrug im Jahresdurchschnitt ohne Geschäftsführer und Auszubildende 61 AN (60 Angestellte, davon 5 Teilzeitangestellte, und 1 leitende Angestellte). Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Geschäftsführer: Van Dijk, Fekke, Kaufmann, Neukirchen vorm Wald Frank Jedamski, Kaufmann, Bückeburg Die Gesellschaft verzichtet gemäß § 286 Abs. 4 HGB auf die Angaben gemäß § 285 Nr. 9 a) S. 1 HGB. Konzernzugehörigkeit Die MACO HAUTAU Deutschland GmbH wurde in den Konzernabschluss der Firma Mayer & Co Holding GmbH, Salzburg einbezogen. Dieser wird im Firmenbuch der Stadt Salzburg veröffentlicht. Angaben zu einem befreienden Konzernabschluss Angaben zum Mutterunternehmen, das einen befreienden Konzernabschluss aufstellt:
Im befreienden Konzernabschluss wurde bezüglich der Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden von deutschem Recht abgewichen. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung: Der Jahresüberschuss beträgt EUR 498.314,68. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrages ergibt sich ein Betrag von EUR 3.603.388,75, der zu verwenden ist. Die Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern den Jahresüberschuss 2023 in Höhe von EUR 498.314,68 und den restlichen Gewinnvortrag in Höhe von EUR 3.105.074,07 auf neue Rechnung vorzutragen.
Schöllnach, den 26.02.2024 gez. Geschäftsführer Fekke van Dijk Frank Jedamski Anlagenspiegel per 31. Dezember 2023
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 26.02.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkWiedergabe des Bestätigungsvermerks und SchlussbemerkungNach dem Ergebnis unserer Prüfung haben wir am 02. April 2024 dem als Anlagen 1 bis 4 beigefügten Jahresabschluss der MACO HAUTAU Deutschland GmbH, Schöllnach, zum 31. Dezember 2023 und dem als Anlage 5 beigefügten Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt, der von uns an dieser Stelle wiedergegeben wird: "BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die MACO HAUTAU Deutschland GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der MACO HAUTAU Deutschland GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MACO HAUTAU Deutschland GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen." Vorstehenden Prüfungsbericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten (IDW PS 450 n.F.). Die Verwendung des vorstehend wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts setzt unsere vorherige Zustimmung voraus. Die Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) erfordert unsere erneute Stellungnahme, soweit dabei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird. Wir weisen diesbezüglich auf § 328 HGB hin.
München, den 02. April 2024 Brunnmeier & Becker GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Christoph Brunnmeier, Wirtschaftsprüfer Claudia Becker, Wirtschaftsprüferin |
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