THJ Holding GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Peter Varwijk seit 22.6.2023 | Geschäftsführer |
Stefan Udo Ruskowski seit 1.2.2023 | Geschäftsführer |
Dominik Irlenbusch seit 15.3.2019 | Prokura |
Bernd Heinrich Hörchens seit 7.1.2014 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Z & J Technologies GmbHDürenJahresabschluss zum 31. Dezember 2007Lagebericht Geschäftsjahr vom 01. Januar 2007 - 31. Dezember 20071. Geschäft und Rahmenbedingungen 2. Ertragslage 3. Finanzlage 4. Vermögenslage 5. Nachtragsbericht 6. Risikobericht 7. Prognosebericht (Chancen und Risiken) PräambelAufgrund der gesellschaftsrechtlichen Vorgänge im Vorjahr werden Vergleiche des Kalenderjahres 2007 zu 2006 auf der Basis des summierten Jahres 2006 der Z&J Technologies GmbH "neu" und der operativ tätigen vormaligen Tochter Z&J Technologies GmbH "alt" vorgenommen. Für den Zeitraum 01. Januar 2006 - 30. April 2006 ergab sich für die Z&J Technologies GmbH "alt" ein Rumpfgeschäftsjahr. Mit Verschmelzungsvertrag vom 14. November 2006 wurde die Tochtergesellschaft Z & J Technologies GmbH "alt" auf die Z & J Holding GmbH mit Wirkung zum 01. Mai 2006 verschmolzen, die anschließend in Z & J Technologies GmbH "neu" umfirmiert wurde und damit die Firma der vormaligen Tochtergesellschaft weiterführt. Gleichzeitig wurde das Geschäftsjahr der Gesellschaft auf das Kalenderjahr umgestellt. Für die Zeit vom 01. Mai 2006 bis 31. Dezember 2006 ergab sich somit auch ein Rumpfgeschäftsjahr. 1. Geschäft und Rahmenbedingungen Das Geschäft der für Z&J relevanten Abnehmerindustrien entwickelte sich auch im Jahr 2007 weltweit auf hohem Niveau weiter. Davon konnte auch Z&J als Schlüssellieferant für sicherheitsrelevante Armaturen und Ausrüstungsgüter profitieren. Der Umsatz von Z&J lag zwar unter dem Vorjahreswert, dabei ist jedoch zu berücksichtigen, dass 2006 ein Turbinenauftrag abgerechnet wurde sowie mehrere im Dezember 2007 fast fertig gestellte Aufträge nicht mehr ausgeliefert werden konnten, was sich im hohen Bestandsaufbau widerspiegelt. Im kommenden Jahr 2008 erwarten wir in allen Geschäftsbereichen eine Umsatzsteigerung gegenüber dem Vorjahr. Der starke Auftragseingang 2007 in allen Marktsegmenten trug dazu bei, zum Jahresende den bereits hohen Auftragsbestand des Vorjahres nochmals deutlich zu übertreffen. Die Auftragseingänge im Bereich Eisen-, Stahlindustrie und Petrochemie erreichten ein bislang nicht gekanntes Niveau. Auch der Geschäftsbereich Glas konnte zufriedenstellende Eingänge verbuchen. Der vorhandene Auftragsbestand zum 31. Dezember 2007 deckt bereits über 90% des budgetierten Umsatzes für das Kalenderjahr 2008 sowie über 25% des für 2009 geplanten Umsatzes. Folgende Sachverhalte stützen unsere positive Einschätzung der weiteren Entwicklung auch über das Jahr 2008 hinaus: • Die hohen Auftragseingänge in 2007 für die Delayed-Coker Spezialarmaturen haben die Strategie von Z&J bestätigt, in bekannten Märkten mit technologisch anspruchsvollen Produkten neue Anwendungen anzubieten. Im Rechtsstreit mit Curtiss-Wright konnte eine Einigung erzielt werden, so dass nun auch kundenseitig in den USA keinerlei Bedenken mehr gegen den Einsatz unserer Armatur bestehen. • Weltweit zeichnet sich ein reges Interesse der Eisen- und Stahlindustrie an unserem neuen Produkt Hochofenkopf ab. Wir rechnen schon bald mit eingehenden Folgeaufträgen, nachdem wir zum Jahresende 2006 den ersten Auftrag für einen Hochofenkopf erhalten hatten. Dieser wird zur Jahresmitte 2008 seine erste Testphase abschließen. Damit hätte Z&J in einem weiteren Marktsegment erfolgreich Fuß gefasst. • 2007 konnte ein Auftrag für eine 2009 auszuliefernde Turbinenanlage mit einer kundenseitigen Option für eine weitere in 2010 zu liefernde Anlage gewonnen werden. Z&J beobachtet in der Eisen- und Stahlindustrie aufgrund deren guter Ertragslage und der stärkeren Berücksichtigung des Themas Energieeinsparung bzw. CO 2 Reduktion hohes Interesse an diesem bewährten Produkt und ist kurz davor, hier weitere Aufträge zu gewinnen. Die nachhaltige Verteidigung unserer Weltmarktposition als Technologieführer durch anhaltend hohen technischen Innovationsgrad unserer Produkte in allen Geschäftsbereichen ist die Grundlage für eine weitere erfolgreiche Geschäftsentwicklung. Daher setzen wir die F & E Projekte in allen Geschäftsgebieten und die Markteinführung neuer Produkte mit großem Engagement fort. Zum weiteren Ausbau unserer Kapazität wurde im Geschäftsjahr 2007 eine neue ca. 2.300 m 2 große Fertigungshalle errichtet, die seit Ende Januar 2008 der Fertigung zur Verfügung steht. 2. Ertragslage Die folgende Tabelle zeigt die Ertragslage des Geschäftsjahres 2007 der Z&J Technologies GmbH im Vergleich zum zusammengefassten summierten Kalenderjahr 2006 (Rumpfgeschäftsjahre 01. Januar bis 30. April 2006 und 01. Mai bis 31. Dezember 2006).
* ohne Aufwendungen aus Avalprovisionen Gegenüber dem Geschäftsjahr 2006 zeigen sich vor allem folgende Veränderungen: • Der Umsatz lag mit T€ 56.800 unter dem Vorjahreswert von T€ 61.666. Dabei ist zu berücksichtigen, dass 2006 ein Turbinenauftrag in Höhe von T€ 6.606 abgerechnet wurde. Außerdem konnten mehrere im Dezember 2007 fast fertig gestellte Aufträge nicht mehr ausgeliefert werden, was auch in dem hohen Bestandsaufbau sichtbar wird. • Die Leistung wurde nach der Steigerung 2006 (plus 22% zum Vorjahr 2005) im Jahr 2007 noch einmal um rd. 6% von T€ 60.955 auf T€ 64.566 gesteigert. Diese Steigerung gelang trotz der aufgrund des Hallenneubaus eingeschränkten Platzverhältnisse. • Der Materialaufwand lag im Kalenderjahr 2007 bei 43,8 % der Leistung (Vergleichswert des Vorjahres 41,2 %). Die Erhöhung ist auf einen stark gestiegenen Anteil der auswärtigen Lohnbearbeitung zurückzuführen, auf die Z&J zur Bewältigung des gestiegenen Auftragsvolumens zurückgreifen musste. • Der Personalaufwand erhöhte sich vor allem durch Neueinstellungen gegenüber dem Vorjahr, blieb aber bezogen auf die Leistung konstant bei 25,6% (Vorjahr 25,5%). • Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verringerten sich im Verhältnis zur Leistung deutlich von 23,3 % (2006) auf 17,3 % (2007). Dies ist zurückzuführen auf den Wegfall mehrerer im Vorjahr 2006 einmalig wirkender Sondereffekte: So wurden 2006 Transaktionskosten in Höhe von T€ 1.514 verbucht sowie höhere Rückstellungen für Drohverluste und Einzelrisiken gebildet. Die Drohverlustrückstellung für die Entwicklung und den Bau des Hochofenkopfs betrug T€ 1.580; Einzelgarantierückstellungen wurden 2006 in Höhe von T€ 768 zugeführt. • Die sonstigen betrieblichen Erträge liegen mit T€ 2.475 noch über dem Niveau des Vorjahres. Ursächlich dafür ist vor allem ein als sonstiger betrieblicher Ertrag zu buchender Aufwendungsersatz eines Kunden für Pönalezahlungen, die Z&J an andere Kunden aufgrund von Lieferverspätungen zahlen musste. Z&J hatte mit dem Verursacher dieser Verzögerungen den Aufwendungsersatz vereinbart. • Das EBITDA liegt mit 17,1 % der Leistung trotz des höheren Materialaufwandes aufgrund des deutlich verringerten sonstigen betrieblichen Aufwands über dem Niveau des Vorjahres (13,4 %). 3. Finanzlage Das Working Capital wurde größtenteils aus erhaltenen Kundenanzahlungen sowie aus Cashflows der laufenden Geschäftstätigkeit finanziert. Kurzfristig wurde die vom Bankenkonsortium eingerichtete Kontokorrentlinie im Maximum mit 3,0 Mio. Euro für einen Zeitraum von insgesamt mehreren Wochen in Anspruch genommen. 4. Vermögenslage Die folgende Darstellung zeigt die Vermögenslage des Geschäftsjahres 2007 der Z&J Technologies GmbH im Vergleich zum zusammengefassten summierten Kalenderjahr 2006 (Rumpfgeschäftsjahre 01. Januar bis 30. April 2006 und 01. Mai bis 31. Dezember 2006).
Die Eigenkapitalquote beträgt 15,0% (Vorjahr ca. 14,5%). Unter Einbeziehung der nachrangigen Gesellschafterdarlehen würde sich die Eigenkapitalquote auf 33,7 % belaufen. Das Eigenkapital deckt das Anlagevermögen zu ca. 23,3 % bzw. zu ca. 52,1 % unter Einbeziehung der nachrangigen Gesellschafterdarlehen. Das Umlaufvermögen beträgt ca. 35,2 % der Bilanzsumme. Aufgrund des hohen Auftragsbestandes und des hohen Niveaus der Anarbeitung erhöhten sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen auf 7,0 Mio. € (Vorjahr 2,1 Mio. €) sowie die erhaltenen Anzahlungen auf insgesamt 14,4 Mio. € (Vorjahr 6,9 Mio. €) (davon sind 7,7 Mio. € von den Vorräten abgesetzt). Die Rückstellungen (ca. 13,5 Mio. €) teilen sich auf in ca. 3,7 Mio. € Pensionsrückstellungen, ca. 1,7 Mio. € Steuerrückstellungen sowie ca. 8,1 Mio. € sonstige Rückstellungen. Hohe Drohverlustrückstellungen u.a. für den Markteintritt neuer Produkte mussten nicht mehr neu gebildet werden. Die Verbindlichkeiten in Höhe von ca. 58,9 Mio. € teilen sich auf in ca. 7,0 Mio. € Lieferantenverbindlichkeiten, 6,7 Mio. € passivisch ausgewiesene Kundenanzahlungen, 0,3 Mio. € Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie ca. 16,7 Mio. € übrige Verbindlichkeiten (davon 15,9 Mio. € Gesellschafterdarlehen) und 28,2 Mio. € Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. 5. Nachtragsbericht Zwischen dem Stichtag des Jahresabschlusses und dem Zeitpunkt der Berichterstattung haben sich keine Vorgänge ereignet, die die Lage des Unternehmens nachhaltig beeinträchtigen könnten. Insbesondere sind der Geschäftsführung zum Zeitpunkt der Berichterstattung keine Umstände bekannt, die den Bestand der Gesellschaft gefährden könnten. 6. Risikobericht Generell werden Risiken soweit sinnvoll möglich über Versicherungen abgedeckt. Die Risiken aus dem Projektgeschäft werden durch effiziente Prozesse der Projektgenehmigung und des Projektcontrollings überwacht. Zahlungsrisiken werden soweit geschäftsüblich durch Anzahlungen und/oder Akkreditive, Warenkreditversicherungen bzw. Produktions- und Forderungsausfälle bei Euler-Hermes abgesichert. Zur Sicherstellung einer jederzeit ausreichenden Versorgung mit Liquidität wird eine Liquiditätsplanung bis zum Jahresende erstellt, auf deren Basis überprüft wird, ob die bestehenden Kreditlinien weiterhin ausreichend sind. Die aktuelle Entwicklung wird täglich verfolgt. Die Revision der Planung erfolgt quartalsweise. Aufgrund der aktuellen Liquiditätssituation bestehen keine wesentlichen Risiken aufgrund von Zinsänderungen. Die dem Kreditvertrag zugrunde liegenden EURIBOR-Zinssätze sind bis zum 30.06.2010 wie folgt abgesichert: Von Tranche A über T€ 17.500 ein Anteil von T€ 14.000 durch Zinsswap-Vereinbarung von 3,75 %. Von Tranche B und C über insgesamt T€ 14.500 ein Anteil von T€ 8.000 durch einen Zinscap in Höhe von 4,0 %. Währungsrisiken werden, wenn möglich durch Gegenpositionen gleicher Fremdwährung vermieden bzw. durch Finanzderivate abgesichert. Eine im Kreditvertrag mit dem Bankenkonsortium vereinbarte Finanzkennzahl ("Cash-Flow Cover") wurden zum Bilanzstichtag aufgrund der unerwartet starken Geschäftsausweitung nicht erreicht. Als Folge der Verletzung dieser Finanzkennzahl wird dem Bankenkonsortium ein außerordentliches Kündigungsrecht der Darlehensverbindlichkeit in Höhe von 28,2 Mio. € eingeräumt. 7. Prognosebericht (Chancen und Risiken) Z&J geht für 2008 weiterhin von einem guten Geschäftsverlauf aus. Diese Erwartung wird durch den Auftragseingang im Januar 2008 bestätigt. Der budgetierte Umsatz von 69 Mio. € ist per Ende Januar 2008 bereits vollständig durch fakturierten Umsatz und Auftragsbestand gedeckt. Die Fertigungskapazitäten des Unternehmens sind 2007 an ihre Auslastungsgrenze gestoßen. Dabei gab es aufgrund der allgemein guten konjunkturellen Lage geringere Möglichkeiten zur Fertigungsverlagerung an Dritte. Z&J hat daher eine Reihe von Schritten zur Kapazitätssteigerung eingeleitet, die es ermöglichen sollen, den Auftragsbestand erfolgreich abzuarbeiten und die Ergebnisziele für das Jahr 2008 gemäß der den Aufträgen zugrundeliegenden Kalkulationen zu erreichen. Folgende Maßnahmen sind hervorzuheben: • Durch die im Januar 2008 begonnene Nutzung der neuen Fertigungs- und Montagehalle wird die Produktionsfläche deutlich erhöht. Wartezeiten und die Bewegung halbfertiger Erzeugnisse während des Fertigungs- und Montageprozesses werden verringert. • Eine Neuorganisation der Fertigungsabläufe zur Prozessoptimierung wurde angestoßen. • Die Investition für eine neue Karusselldrehmaschine ist vom Gesellschafterkreis genehmigt und wird die Drehkapazitäten ab Mitte 2008 deutlich erhöhen. • Ein neues BDE- (Betriebsdatenerfassungs-) Systems zur Optimierung der Fertigungsabläufe wurde erworben und implementiert. Darüber hinaus gehende Kapazitätserweiterungen in der Fertigung werden zurzeit geprüft und im Gesellschafterkreis diskutiert. Auch für 2009 liegt schon ein Auftragsbestand in Höhe von über 29 Mio. € per Januar 2008 vor, so dass Z&J optimistisch in die Zukunft blicken kann.
Düren, den 26. Februar 2008 Die Geschäftsführer Bilanz für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2007AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007
Anhang 20071. Allgemeine AngabenDie Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Absatz 3 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Mit Verschmelzungsvertrag vom 14. November 2006 wurde die Tochtergesellschaft Z & J Technologies GmbH auf die Z & J Holding GmbH mit Wirkung zum 1. Mai 2006 verschmolzen, die anschließend in Z & J Technologies GmbH umfirmiert wurde und damit die Firma der vormaligen Tochtergesellschaft weiterführt. Gleichzeitig wurde das Geschäftsjahr der Gesellschaft auf das Kalenderjahr umgestellt. Für die Zeit vom 1. Mai 2006 bis 31. Dezember 2006 ergab sich ein Rumpfgeschäftsjahr. Die Vergleichbarkeit des achtmonatigen Rumpfgeschäftsjahres 2006 mit dem zwölfmonatigen Geschäftsjahres 2007 ist daher nur bedingt möglich. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sowie WährungsumrechnungAnlagevermögen Der im Vorjahr im Rahmen der Verschmelzung der vormaligen Tochtergesellschaft Z & J Technologies GmbH auszuweisende Geschäfts- oder Firmenwert gemäß § 255 Abs. 4 HGB wird auf eine voraussichtliche Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben. Die Sachanlagen und immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bilanziert. Die Herstellungskosten umfassen die Lohn- und Materialkosten zuzüglich angemessener Gemeinkosten. Die Abschreibungen werden planmäßig nach der linearen oder soweit möglich nach der degressiven Methode entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer mit steuerlich höchstzulässigen Sätzen vorgenommen. Anteile an verbundenen Unternehmen, Beteiligungen und Ausleihungen sind mit den Anschaffungskosten bilanziert. Als Anschaffungskosten sind im Rahmen der Verschmelzung im Jahre 2006 bei den Beteiligungen die Zeitwerte angesetzt worden. Umlaufvermögen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren sind mit durchschnittlichen Anschaffungskosten abzüglich pauschaler und erforderlichenfalls weiterer individueller Gängigkeitsabschläge bewertet. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse und Leistungen sind zu Herstellungskosten angesetzt, die neben den Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten enthalten. Geleistete Anzahlungen auf Vorräte sind zu Nennwerten aktiviert. Zinsen für Fremdkapital werden grundsätzlich nicht aktiviert. Dem Grundsatz der verlustfreien Bewertung wird Rechnung getragen. Die den Vorräten zuzuordnenden erhaltenen Anzahlungen sind vom Gesamtbetrag der Vorräte abgesetzt und im Übrigen auf der Passivseite ausgewiesen. Forderungen werden zum Nennwert abzüglich angemessener Einzelwertberichtigungen bilanziert. Zur Deckung des allgemeinen Kreditrisikos ist bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen eine Pauschalwertberichtigung angesetzt. Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Forderungen in Fremdwährung sind grundsätzlich mit den Kursen des Buchungstages oder ggf. den höheren Devisenmittelkursen am Bilanzstichtag bewertet. Sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Geldbestände und Bankguthaben sind mit den Stichtagskursen umgerechnet. Bei Fremdwährungskontokorrentbeständen wurden ggf. Kursgewinne realisiert. Rückstellungen und Verbindlichkeiten Pensionsverpflichtungen und Jubiläumsrückstellungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mit einem Zinssatz von 6 % unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G von Dr. Klaus Heubeck angesetzt. Die Steuerrückstellungen sowie die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind mit dem Betrag der voraussichtlichen Inanspruchnahme angesetzt. Die Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Absatzgeschäften sind auf Vollkostenbasis ermittelt. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag passiviert. Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit Kursen vom jeweiligen Buchungstag bzw. mit den niedrigeren Devisenmittelkursen vom Bilanzstichtag passiviert. 3. Erläuterungen zum Jahresabschluss3.1. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in dem beigefügten Anlagespiegel dargestellt. Bei den Zugängen der immateriellen Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 367 handelt es sich um Softwareprogramme und um Anzahlungen für ein neu angemeldetes Patent. Von den Zugängen bei den Sachanlagen entfallen T€ 2.206 auf geleistete Anzahlungen für eine neue Fertigungshalle und T€ 566 auf Neuanschaffungen und Ausbauten von vorhandenen Drehmaschinen, Prüf- und Messgeräten für die Fertigungserweiterung sowie Neuanschaffung einer Computer- und Zeiterfassungsanlage. Einfügen Anlagespiegel A3-Format Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten hauptsächlich Forderungen gegen das Finanzamt aus in- und ausländischer Vorsteuer in Höhe von T€ 617 und Forderungen aus Körperschaftsteuer-Guthaben von T€ 37 sowie Forderungen aus einer Rückdeckungsversicherung zur betrieblichen Altersvorsorge von T€ 101, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen und eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr haben. Des Weiteren werden debitorische Kreditoren mit T€ 80 und sonstige Forderungen der Luxemburger Betriebsstätte mit T€ 44 ausgewiesen. Mit Ausnahme der vorgenannten Forderung aus der Rückdeckungsversicherung und des Körperschaftsteuer-Guthabens sind die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände innerhalb eines Jahres fällig. Das Eigenkapital setzt sich wie folgt zusammen:
Das Gezeichnete Kapital ist in voller Höhe einbezahlt. Die Anteile werden am Bilanzstichtag von folgenden Gesellschaftern gehalten:
Die Kapitalrücklage ist mit € 10.000.000,00 dotiert worden. Sie gilt für die Bemessung des Vorabgewinns und der Verteilung eines etwaigen Veräußerungserlöses gemäß § 3 des Beteiligungsvertrages vom 18. April 2006 (UR-Nr. 192/2006; Notar Hans-Jürgen Möhrle, Bad Homburg v.d. Höhe) als zwischen den Gesellschaftern wie folgt aufgeteilt:
Der Jahresüberschuss für das am 31. Dezember 2007 endende Geschäftsjahr beträgt € 1.793.606,20. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Die Gewährleistungsrückstellungen beinhalten Einzelrückstellungen in Höhe von T€ 307 sowie eine pauschale Rückstellung auf Basis der Jahresumsätze für den Zeitraum vom 1. Januar 2007 bis 31. Dezember 2007 in Höhe von T€ 869. Verbindlichkeiten
Zur Absicherung des Konsortialkreditvertrages wurde am 19. Juni 2006 eine Grundschuld über 4 Mio. € zu Gunsten der Deutschen Bank im Grundbuch eingetragen. Ein bereits im Grundbuch eingetragener Grundschuldbrief über 2 Mio. € wurde ebenfalls an die Deutsche Bank AG übertragen. Als weitere Sicherheiten wurden Forderungen aus Warenlieferungen und Leistungen sowie das Anlagevermögen einschließlich der Schutzrechte bzw. die Ansprüche aus Lizenzverträgen abgetreten.
Die erhaltenen Anzahlungen werden projektbezogen von den Vorräten abgesetzt und der übersteigende Teil passivisch ausgewiesen. Die Gesellschaft hat mit Darlehensvertrag vom 19.04.2006 ein nachrangiges Gesellschafterdarlehen in Höhe von T€ 14.000 der Equita GmbH & Co. Fonds 3 KGaA erhalten. Im Rahmen des Co-Investment-Programms wurden die Co-Investoren anteilig an dem Gesamtdarlehen beteiligt. Die Verzinsung beträgt 8% p.a. Die jeweils zum Geschäftsjahresende fälligen Zinsen erhöhen das Darlehen, sofern sie nicht zur Auszahlung kommen. Eine Auszahlung ist derzeit entsprechend der Regelung im Kreditvertrag mit der Deutschen Bank nicht zulässig. Die Darlehen der Gesellschafter stellen sich zum 31.12.2007 damit wie folgt dar:
3.2. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:
4. Sonstige AngabenFinanzielle Verpflichtungen Es bestehen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von T€ 1.718. Davon sind innerhalb eines Jahres fällig T€ 346, zwischen einem und fünf Jahren fällig T€ 1.098 und nach mehr als fünf Jahren fällig T€ 274. Für 2008 sind Investitionen in Höhe von T€ 1.900 geplant. Größter Einzelposten: Resteinbauten für die neue Produktionshalle. Im Durchschnitt wurden 253 Mitarbeiter, davon 127 als gewerbliche Arbeitnehmer und 126 Mitarbeiter im Angestelltenverhältnis beschäftigt. Die Gesamtanzahl der Mitarbeiter beinhaltet 19 Mitarbeiter im Ausbildungsverhältnis. Haftungsverhältnisse Der zwischen der Z & J Technologies GmbH und der Deutschen Bank AG am 18.04.2006 abgeschlossene Konsortialkreditvertrag beinhaltet eine Avalkreditlinie, die zum Stichtag mit T€ 23.925 (darin enthalten zwei Bürgschaften in Höhe von insgesamt T€ 5.440 für das Consortium SPP Valve) in Anspruch genommen war. Derivative Finanzinstrumente Die Gesellschaft sichert Währungsrisiken im Absatz- und Beschaffungsbereich für rechtskräftig abgeschlossene Lieferverträge über Devisentermingeschäfte und Optionsgeschäfte. Zum Stichtag waren folgende Finanzinstrumente abgeschlossen:
Für Drohverluste in Höhe von T€ 160 wurden entsprechend Rückstellungen gebildet. Des Weiteren bestehen Zinssicherungsgeschäfte zur Absicherung der den Akquisitionsdarlehen zugrunde liegenden EuRIBOR-Zinssätzen wie folgt: Von Tranche A über T€ 17.500 ein Anteil von T€ 14.000 durch Zinsswap-Vereinbarung von 3,75 %. Von Tranche B und C über insgesamt T€ 14.500 ein Anteile von T€ 8.000 durch einen Zinscap in Höhe von 4 %. Organe der Gesellschaft Geschäftsführer: Herr Dipl.-Ing. Ekkehard Brzoska Herr Dipl.-Ing. Stefan Derichs Auf die Angabe der Geschäftsführer-Bezüge wird gemäß HGB § 286 Abs. 4 verzichtet. Beteiligungen Anteilsbesitz:
* Angaben lt. Handelsbilanz II ** Nennkapital zum 31.12.2001 Konzernabschluss Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Z & J Technologies GmbH (kleinster Kreis) und in den Konzernabschluss der Equita Fonds 3 KGaA (größter Kreis) einbezogen.
Düren, den 26. Februar 2008 Z & J Technologies GmbH E. Brzoska S. Derichs Die Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Z & J Technologies GmbH, Düren, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2007 bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Z & J Technologies GmbH, Düren. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar. Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir auf die Ausführungen im Lagebericht hin. Dort ist unter dem Abschnitt "Risikobericht" ausgeführt, dass die Gesellschaft eine im Kreditvertrag mit dem Bankenkonsortium vereinbarte Bilanzkennzahl ("Cash Flow Cover") zum Bilanzstichtag aufgrund der unerwartet starken Geschäftsausweitung nicht erreicht hat. Als Folge der Verletzung dieser Finanzkennzahl wird dem Bankenkonsortium ein außerordentliches Kündigungsrecht der Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von € 28,2 Mio. eingeräumt. 1
Wiesbaden, den 26. Februar 2008 Grant
Thornton ADVIDATA KG
P. Britz, Wirtschaftsprüfer A. Groß, Wirtschaftsprüferin 1. Eine Verwendung des oben wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen. |
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