Buhe & Rosenau Immobilien GmbH & Co.KG
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Höß seit 24.4.2025 | Geschäftsführer |
Sascha Rosenau seit 2.8.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 45.10% | |
| 30.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
| 15.00% | |
| 9.90% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 4 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
X-Trade GmbHMagdeburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31.12.2023X-Trade GmbH Onlinehandel, MagdeburgAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis 31.12.2023X-Trade GmbH Onlinehandel, Magdeburg
Anhangder X-Trade GmbHMagdeburgeingetragen im Amtsgericht StendalHRB 115136A. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH Gesetzes beachtet. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. I. Bilanzierungsmethoden Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite werden nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet. Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten werden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert. Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Rückstellungen werden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten werden nach den Vorschriften den § 250 HGB gebildet. Die bisher angewandten Gliederungs- und Ausweisgrundsätze haben gegenüber dem Vorjahr keine Änderung erfahren. II. Bewertungsmethoden Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wird von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen - siehe hierzu auch die Einschätzung zur Fortführungsprognose im Abschnitt Ereignisse nach dem Bilanzstichtag. Die Vermögensgegenstände und Schulden werden einzeln bewertet. Es wird vorsichtig bewertet, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstehen berücksichtigt, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt werden. Gewinne sind nur berücksichtig, wenn die bis zum Abschlussstichtag realisiert werden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres werden unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt. Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen werden. Einzelne Positionen wurden wie folgt bewertet: 1. Immaterielle Vermögensgegenstände Erworbene immaterielle Anlagewerte werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. 2. Sachanlagen Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die Abschreibungen werden beim beweglichen Anlagevermögen nach der linearen Methode vorgenommen. 3. Finanzanlagen (Beteiligungen) Die Beteiligungen werden zu Anschaffungskosten, soweit notwendig, vermindert um außerplanmäßige Abschreibungen bewertet. 4. Vorräte Die Vorräte werden zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren Börsen- und Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. 5. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag ausgewiesen. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen. Uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. 6. Kassen- und Bankbestände Die liquiden Mittel werden zum Nominalwert angesetzt. 7. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag ausgewiesen. 8. Rückstellungen Die Rückstellungen werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. 9. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. B. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz I. Aktivposten Brutto - Anlagenspiegel Die Aufgliederung der Entwicklung der Anlagewerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Anlagenspiegel zum 31.12.2023X-Trade GmbH Onlinehandel, Magdeburg
Die Beteiligungen betreffen folgende Firmen: Beteiligung i.H.v. 40% an der PVS XT Marketplace - Services GmbH mit Sitz in 85748 Garching, einem Eigenkapital per 31.12.2023 i.H.v. 3.892,46€ und einem Jahresüberschuss für das Jahr 2023 von 3.811,36€. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände zum 31.12.2023 und 31.12.2022 haben in jedem Posten keine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die Forderungen gegen Gesellschafter betreffen kurzfristige Posten gegen Geschäftsführer. In der Position Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind mehrere Fremdwährungsposten enthalten. Diese Posten sind zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet. II. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital entspricht der Handelsregistereintragung. Das Stammkapital in Höhe von 25.000,00€ ist voll eingezahlt. Zum 31.12.2023 besteht ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag in Höhe von 1.580,4T€. III. Rückstellungen Die Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Personalkosten i.H.v. 42,8T€ und Kosten für die Abschlussprüfung i.H.v. 34,2T€. IV. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten
Die in Klammern stehenden Zahlen betreffen den letzten Bilanzstichtag. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch persönliche Bürgschaften, Garantien oder Mithaft der Gesellschafter sowie Sicherungsübereignungen der finanzierten Vermögensgegenstände bzw. des Warenlagers gesichert. Die in den sonstigen Verbindlichkeiten enthaltenen Darlehen (3.127.615,14€) sind durch persönliche Rückzahlungsgarantien, Bürgschaften oder Mithaft der Gesellschafter sowie Sicherungsübereignungen der finanzierten Vermögensgegenstände gesichert. Alle übrigen Verbindlichkeiten sind bis auf üblichem Eigentumsvorbehalte bei erhaltenen Lieferungen ungesichert. C. Ergänzende Angaben I. Abschreibungen auf Forderungen Abschreibungen auf Forderungen wurden i.H.v. 68.513,07€ (Vorjahr 143.007,69€) vorgenommen. II. Erträge und Aufwendungen aus Währungsumrechnungen Erträge aus Währungsumrechnungen sind i.H.v. 383.399,48 (Vorjahr 737.360,19) angefallen. Aufwendungen sind i.H.v. 132.430,95€ (Vorjahr 105.332,50€) verbucht worden. III. sonstige finanzielle Verpflichtungen Am Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen insbesondere aus Miet- und Leasingverträgen, aus Wartungskosten für Software und Kosten für die Nutzung von Marketingkanälen. Kosten für Miete fallen jährlich i.H.v. 362.571€ an. Die Verträge sind jährlich kündbar. Bei den Leasingverträgen handelt es sich um 3 KFZ - Leasing- Verträge mit einer maximalen Laufzeit bis Mai 2026. Aus den Leasingverträgen wird die Kapitalgesellschaft mit 17.169,76€ belastet. Wartungskosten für Software beinhalten geringe Kostenpositionen als auch große Kostenpositionen. Die großen Kostenpositionen wie Nutzungsgebühren für die Schnittstelle zu Marktplätzen, Dienstleistungen und Beratung bezüglich des Lagerführungssystems und diverse Beratungsleistungen für den Umbau des Webshops belasten die Gesellschaft mit 300.999€. Kosten für die Nutzung von Marketingkanälen fallen i.H.v. 54.428€ an. IV. Durchschnittliche Arbeitnehmerzahl Während des Geschäftsjahres waren durchschnittlich 116 Arbeitnehmer beschäftigt, darunter 59 weibliche und 57 männliche Beschäftigte. V. Latente Steuern Am Ende des Geschäftsjahres beträgt der Saldo für passive latente Steuern 5.712,60€. Zu Beginn des Wirtschaftsjahres hat der Saldo 20.173,20€ betragen. Somit ergibt sich eine Veränderung i.H.v. -14.460.60€. VI. Angaben über Mitglieder der Unternehmensorgane (1) Geschäftsführer
Postleitzahl / Wohnort 39130 Magdeburg (2) Geschäftsführer
Postleitzahl / Wohnort 39130 Magdeburg (3) Geschäftsführer
Postleitzahl / Wohnort 39130 Magdeburg (4) Geschäftsführer
Postleitzahl / Wohnort 81927 München VII. Ergebnisverwendung Die X-Trade GmbH schließt das Geschäftsjahr mit einem negativen Gesamtergebnis ab. Der Verlust wird auf neue Rechnung vorgetragen. VIII. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Geschäftsjahr eingetreten sind Mit Schreiben vom 30. Januar 2024 hat die Gesellschaft die Durchführung eines Restrukturierungsvorhabens gemäß § 31 StaRUG beim zuständigen Amtsgericht Halle (Saale) angezeigt. Grundlage hierfür ist eine positive Fortführungsprognose sowie ein detaillierter Sanierungs- und Restrukturierungsplan. Der Plan wurde am 20. Dezember 2024 durch die Gläubiger bestätigt. Voraussetzung für die positive Fortführungsprognose ist eine vollumfängliche und nachhaltige Umsetzung der definierten Maßnahmen sowie ein tatsächlicher Eintritt der Planannahmen. Alle gestaltenden Maßnahmen aus dem Restrukturierungsplan wurden vollumfänglich bereits im ersten Halbjahr 2025 umgesetzt. Bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses 2023 sind keine wesentlichen Planverfehlungen erkennbar. Wir sehen daher kein bestandsgefährdendes Risiko für die Gesellschaft.
Datum Unterschrift Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A Grundlagen des Unternehmens Die X-Trade GmbH mit Sitz in Magdeburg ist ein mittelständisches E-Commerce-Unternehmen, das sich auf den Handel mit Premium-Fashion-, Sport- und Lifestyle-Produkten spezialisiert hat Seit der Gründung im Jahr 2006 hat sich das Unternehmen stetig weiterentwickelt. X-Trade betreibt in Magdeburg ein auf E-Commerce spezialisiertes Logistikzentrum mit 28.000 m2 Hallenfläche, um große Stückzahlen effizient zu lagern und zu versenden. X-Trade agiert sowohl als Händler als auch als Full-Service-Dienstleister für Marken und bietet maßgeschneiderte E-Commerce-Strategien an. Das Unternehmen betreibt unter der Marke Tauro einen eigenen Onlineshop. Der Beschaffungsmarkt der X-Trade GmbH erstreckt sich primär auf Europa mit einem Schwerpunkt auf der Zusammenarbeit mit etablierten Markenherstellern der Sport- und Fashion-Branche. X-Trade setzt seine Ware ausschließlich in Europa ab, mit einem klaren Fokus auf den Online-Handel im deutschsprachigen Raum (DACH-Region). Das Geschäft der Gesellschaft wird von verschiedenen externen Faktoren beeinflusst. Hierzu zählen insbesondere die allgemeine konjunkturelle Entwicklung und die daraus resultierende Konsumneigung in den Zielmärkten. Weitere maßgebliche Faktoren sind die Entwicklung der für uns relevanten rechtlichen Rahmenbedingungen, wie das Verbraucher- und Fernabsatzrecht, sowie geopolitische und soziale Entwicklungen, die das Kaufverhalten der Konsumenten prägen. B Wirtschaftsbericht 1. Geschäftsverlauf Die gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Rahmenbedingungen stellten sich im Geschäftsjahr 2023 als herausfordernd dar. Nach einer Phase überdurchschnittlichen Wachstums während der Pandemie verzeichnete der deutsche E-Commerce-Markt eine Normalisierung. Anhaltende geopolitische Unsicherheiten und eine hohe Inflation führten zu einer spürbaren Kaufzurückhaltung bei den Verbrauchern, insbesondere im Bereich nichtessenzieller Güter wie Mode und Schuhe. Vor diesem Hintergrund entwickelte sich die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft im Berichtszeitraum wie erwartet. Eine bewusste Konzentration auf margenstärkere Vertriebskanäle und Produkte führte zu einem rückläufigen Umsatz im Jahr 2023. Das Geschäftsergebnis für das Jahr 2023 weist einen Jahresfehlbetrag in Höhe von 2.133,7 T€ aus (Vorjahr: Jahresfehlbetrag von 801,0 T€). Das Ergebnis führen wir im Wesentlichen auf Kostensteigerungen, höhere Retourenquoten sowie der geopolitischen Lage und der damit einhergehenden deutlichen Kaufzurückhaltung im B2C-Bereich, zurück. Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse und das Jahresergebnis. Diese wurden im Rahmen der Strategiedefinition neu ausgerichtet. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl im Geschäftsjahr lag bei 116 Mitarbeitern. 2. Ertragslage Die Umsatzerlöse sind gegenüber dem Vorjahr von 40.841 T€ auf 32.607 T€ zurück gegangen. Sie entsprechen damit unseren Erwartungen und der Vorjahresprognose. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind im Verhältnis zum Vorjahr um 632 T€ gesunken. Das liegt unter anderem an niedrigeren Erträgen an Währungskursgewinnen und gesunkenen Abschreibungen verjährter Beträge. Der Materialaufwand hat sich gegenüber dem Vorjahr überproportional vermindert. Die Personalkosten sind gegenüber dem Vorjahr um 769,9 T€ auf 3.885,3T€ und somit um 16,5% verringert. Dies hängt mit dem Personalabbau gegenüber dem Vorjahr zusammen. Im Bereich Logistik ist der Aufwand für Leiharbeitnehmer gegenüber dem Vorjahr von 349T€ auf 16T€ und somit um 333T€ gesunken. Die Anbindung neuer Vertriebs-Kanäle insbesondere die Internationalisierung führte zu einem starken Anstieg der Retourenquote und der damit im Zusammenhang stehenden Kosten. Die Gesellschaft verkauft fast ausschließlich versandkostenfrei. Durch den Anstieg der durchschnittlichen Retourenquote von 32,4% im Jahr 2020, 36,4% im Jahr 2021,42,5% im Jahr 2022 sowie auf 43,19% im Jahr 2023 und den Preiserhöhungen der Versanddienstleiter sind die Kosten für die Paketbeförderung im Durchschnitt um 2,6% gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Wir beurteilen den Geschäftsverlauf im Geschäftsjahr 2023 als nicht zufriedenstellend. 3. Finanzlage Die Gesellschaft verfügt über verschiedene Finanzierungsinstrumente, um die Liquidität sicherzustellen. Dazu gehören eine stille Beteiligung der IBG, Darlehen sowie Kontokorrentkreditlinien. Im Jahr 2019 hat sich die IBG Beteiligungsgesellschaft Sachsen-Anhalt mbH an der X-Trade GmbH beteiligt. Die Beteiligung dient dem Vorhaben der technischen Weiterentwicklung sowie der Vermarktung von Produkten über den eigenen Onlineshop und Online-Marktplätzen und dem Ausbau der Infrastruktur am Standort und beträgt 2.985 T€, die als stille Beteiligung ausgestaltet ist. 2019 wurden davon 1.000 T€ in Anspruch genommen. Im Jahr 2021 ist der Restbetrag in voller Höhe abgerufen worden. Im Jahr 2023 wurde die Option zur Laufzeitverlängerung bis 31.12.2025 in Anspruch genommen. Der Bestand der liquiden Mittel wurde im Vergleich zum Vorjahr gezielt erhöht, so dass Liquiditätsengpässe nicht zu erwarten sind. Der Kreditrahmen beträgt insgesamt 3.750 T€ wovon per 31.12.2023 3.194 T€ ausgeschöpft sind. Dieser Rahmen setzt sich aus verschiedenen Darlehen zusammen. Der im Jahresabschluss 2022 ausgewiesene Betrag von 3.480 T€ wurde durch planmäßige Tilgungen im Geschäftsjahr 2023 reduziert. In den Jahren 2021 bis 2023 hat die X-Trade in die Erneuerung des Webshops investiert. Die Gesellschaft verspricht sich davon, die Marktpräsenz zu erhöhen und somit höhere Umsätze über diesen Kanal zu generieren. Die im Jahr 2022 fertiggestellte Lagerführungssoftware zur Prozessoptimierung und Prozessdigitalisierung, KPI basiertem Controlling sowie die Implementierung von Dashboards unterliegt einer ständigen Weiterentwicklung und Anpassung. Auch im Jahr 2023 wurden dahingehend Investitionen getätigt. Im Jahr 2023 sind keine neuen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten aufgenommen worden. Der Anstieg bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ergab sich aus einem Forderungsankauf durch die Sparkasse Magdeburg Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und somit Skontoabzüge zu realisieren. 4. Vermögenslage Das Anlagevermögen der Gesellschaft hat sich leicht von 975T€ im Vorjahr auf 281T€ verringert und beträgt 1,96% der Bilanzsumme. Die Warenbestände sind im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr deutlich auf 4.189,6 T€ zurückgegangen. Dies ist im Wesentlichen auf eine auf den Deckungsbeitrag und die Nachfragesituation angepasste Einkaufsstrategie zurückzuführen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind um 2.148,8 T€ auf 6.163 T€ gesunken. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände sind deutlich zurückgegangen. Ursächlich dafür sind die geringeren Guthaben bei diversen Marktkanälen. Die Guthaben der Fremdwährungskonten haben sich um 31 T€ erhöht. Die Guthaben bei Kreditinstituten wurden um 2.005 T€ erhöht. Dies resultiert im Wesentlichen aus einer Reduzierung des Warenlagers. Die Bilanzsumme ist im Vorjahresvergleich um 1.840,1 T€ auf 14.360,3 T€ gesunken. Infolge der Verluste der letzten Jahre ist ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag entstanden. Die Verbindlichkeiten haben sich gegenüber dem Vorjahr um 1.462 T€ deutlich gemindert. Während sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erhöht haben, konnten die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen deutlich reduziert werden. C. Chancen- und Risikobericht 1. Vorbemerkung Die X-Trade GmbH ist in einem Markt tätig der in der Vergangenheit durch stetiges Wachstum gekennzeichnet war. Nach zwei Jahren des überproportionalen, zum Teil coronabedingtem Wachstums, ist das Umsatzvolumen im Onlinehandel im Jahr 2022 zum ersten Mal in seiner Geschichte zurückgegangen, was sich auch im Jahr 2023 fortsetzte und zwar um 2,5 % auf 84,5 Mrd. EUR (HDE Online-Monitor 2023). Die Situation im E-Commerce, insbesondere im Onlinehandel mit Schuhen und Bekleidung, birgt sowohl zahlreiche Chancen als auch Risiken. 2. Risikobericht 1. Branchenentwicklung: Die Gesellschaft ist den allgemeinen Risiken der Branchenentwicklung im Retail- und E-Commerce-Sektor ausgesetzt, insbesondere im Segment Schuhe und Bekleidung. Seit dem Krieg in der Ukraine und der damit verstärkten Unsicherheit der Kundschaft sowie der deutlich gestiegenen Inflation hat sich das Einkaufsverhalten im Onlinehandel verändert. Im Jahr 2022 war die Umsatzentwicklung im gesamten E-Commerce in Deutschland erstmals rückläufig, mit einem Minus von 2,5 %. Der Online-Schuhhandel verzeichnete einen Umsatzrückgang von rund 19 % im Vergleich zu 2021. Sowohl die Hersteller als auch die X-Trade GmbH haben ihre Produktions- und Bestellmengen angepasst, um diesen Herausforderungen zu begegnen. Hersteller haben im Jahr 2023 sich weniger bis keine Bestände zusätzlich zu den Vorbestellungen aufs Lager gelegt. In der Folge konnten höhere Nachfragen nicht bedient werden und auch Warentausch abweichender Nachfrage zur Bestellung konnte nicht ausgeglichen werden. Auch im Geschäftsjahr 2023 setzte sich die Konsolidierung des Marktes fort, geprägt durch eine weiterhin verhaltene Konsumstimmung. Der Preisdruck, der durch das Marktumfeld entsteht, kann direkte Auswirkungen auf die Margenentwicklung haben. Um diesen Risiken zu begegnen, hat die X-Trade GmbH die Deckungsbeitragsanalyse auf Artikelebene optimiert, um die Preisentwicklung zu überwachen und zu steuern. Zudem führen wir sorgfältige Marktbeobachtungen durch, um zeitnah auf Entwicklungen reagieren zu können. 2. Umsatzrisiken: Wir erkennen Umsatzrisiken in der Reduzierung oder Einstellung bestehender Vertriebspartnerschaften sowie im Scheitern neuer Initiativen, die unter Chancen identifiziert wurden. Die Einstellung von Vertriebsplattformen kann kurzfristig zu Umsatzrückgängen und erhöhten Warenbeständen führen. Um dieses Risiko zu mindern, erschließen wir kontinuierlich neue Vertriebswege, wie neue Marktplätze, Partnerschaften mit Lieferanten und die Erschließung neuer Märkte im europäischen Ausland. Der Fokus wird verstärkt auf die kontinuierliche Weiterentwicklung der bestehenden Vertriebswege gelegt. Dieses Risiko hat sich im Laufe des Jahres 2023 nicht wesentlich verändert und wird als konstant eingeschätzt. 3. Überalterter Warenbestand: Ein wesentliches Risiko im Handel ist die Überalterung von Warenbeständen, welche zu erheblichen Abschriften und damit zu einer Belastung des Ergebnisses führen kann. Wir begegnen dem Risiko eines überalterten Warenbestandes durch eine permanente Überwachung der Abverkäufe mittels Business Intelligence (BI) und durch entsprechende Sonderaktionen, um den Verkauf älterer Bestände zu fördern. Eine wesentliche Überalterung des Warenbestandes ist nicht eingetreten. 4. Personalrisiken: Der Verlust von qualifizierten Fachkräften und Führungskräften stellt ein mögliches Risiko für die wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft dar. Mögliche Auswirkungen wären eine Verlangsamung von Innovationsprozessen und eine Beeinträchtigung der operativen Leistungsfähigkeit. Die fachliche Kompetenz unseres Personals wird durch kontinuierliche Aus- und Weiterbildung gesichert. Zusätzlich fördern wir die Mitarbeiterbindung durch die Schaffung eines positiven Arbeitsumfelds und betriebliche Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Darüber hinaus nutzen wir die steigende Markenbekanntheit der X-Trade GmbH, um qualitativ hochwertige Bewerber zu gewinnen und offene Stellen zu besetzen. 5. Investitions- und Finanzierungsrisiken: Risiken aus Investitions- und Finanzierungsrisiken werden sowohl intern als auch extern analysiert und bewertet. Konkrete Risiken können sich aus fehlenden Kreditsicherheiten, Überschreitung bestehender Kreditlinien, steigender Ausnutzung der Zahlungsziele und dem Zinsänderungsrisiko ergeben. Um diese Risiken zu vermeiden, werden Budgetierungs- und Planungsprozesse implementiert und der Cash-Flow eng überwacht. Dadurch wird sichergestellt, dass ausreichend finanzielle Mittel vorhanden sind und Zahlungsverpflichtungen fristgerecht erfüllt werden können. Durch diese Maßnahmen wird das Risiko von Investitions- und Finanzierungsrisiken effektiv minimiert. Zum 31.12.2023 erachten wie die Finanzierungsrisiken daher als beherrschbar. 6. IT-Systeme: Unsere Gesellschaft ist im Bereich des E-Commerce von der Funktionalität und Zuverlässigkeit unserer eigenen IT-Systeme und den eingesetzten Softwarelösungen von Drittanbietern abhängig. Eine Beeinträchtigung dieser Systeme kann zu Betriebsstörungen, Umsatzverlusten und Kundenunzufriedenheit führen. Wir haben daher umfangreiche Sicherheits- und Überwachungsprozesse implementiert, um diesen Risiken erfolgreich entgegenzuwirken. Um Risiken aus Forderungsausfällen, Betrug und möglichen Hackerangriffen entgegenzuwirken, haben wir eine neue hochmoderne Firewall eingeführt. Ein an eine externe Spezialfirma vergebener Penetrationstest wurde für alle Angriffsszenarien mit sicher bis sehr sicher bestanden. Zugriffsrechtsänderungen an der Dateistruktur erfordern eine Ticketanmeldung und Bestätigung durch Leitungsposition oder Struktur-Owner. Systemzugriffe und Rechteänderungen werden proaktiv überwacht und die IT-Lösungen regelmäßig angepasst. Zum Schutz vor möglichen Schäden durch Cyberkriminalität wurde eine Cyberversicherung abgeschlossen. Die höchsten Forderungen der X-Trade GmbH bestehen gegenüber Plattformen, deren Bonität regelmäßig geprüft wird. Aufgrund unserer Kundenstruktur und der Nutzung von Instrumenten wie Vorkasse und Direktbezahlung (z.B. PayPal, Kreditkarten) besteht nur bedingt ein Risiko in Bezug auf Liquidität und Forderungsausfälle beim Verkauf an Endkunden. Insgesamt schätzt die Geschäftsführung die Risikosituation der Gesellschaft als beherrschbar ein. Es sind keine bestandsgefährdenden Risiken erkennbar. Die implementierten Steuerungs- und Überwachungsmaßnahmen sind geeignet, um auf eintretende Risiken frühzeitig und angemessen zu reagieren. 3. Chancenbericht Die nachfolgende Beurteilung der Chancen basiert auf den zum Zeitpunkt der Berichterstellung bekannten Informationen und strategischen Planungen. Im Onlinehandel mit Schuhen und Bekleidung findet eine Marktbereinigung statt. Unternehmen, die ihren Fokus geschärft haben, Kosten reduziert und effiziente Prozesse etabliert haben, können bei einer Umkehr des aktuellen Marktumfelds, das von Kaufzurückhaltung und steigenden Kosten geprägt ist, wieder ertragsstark wachsen. Das Team der X-Trade GmbH arbeitet intensiv an diesen Hebeln. Eine wichtige Komponente für die Profitabilität im Onlinehandel mit Schuhen und Bekleidung ist die Retourenquote. Ein Schwerpunkt liegt daher auf der Reduzierung der Retourenquote und der damit in Verbindung stehenden Prozesskosten. Darüber hinaus sind die Einstiegsbarrieren in neue Märkte niedrig. Die X-Trade GmbH profitiert von ihrer Expertise in der Internationalisierung über Marktplätze und plant die Expansion ihres Webshops in weitere europäische Länder. Die Voraussetzung dafür ist ein reibungslos funktionierender Webshop in Deutschland, der derzeit optimiert wird, um die Kinderkrankheiten aus dem Relaunch zu beseitigen. Dies ermöglicht den Start der Internationalisierung in weiteren europäischen Ländern zum Ende der zweiten Jahreshälfte 2024. Durch die hohe Skalierbarkeit des Geschäftsmodells können zusätzliche Wachstumspotenziale mit vergleichsweise geringem Aufwand und niedrigen Kosten erschlossen werden. Falls der verstärkte Fokus auf Nachhaltigkeit in der Branche zu einer Bepreisung der Retourekosten auf den großen Marktplätzen führt, ist ein Rückgang der Retourenquoten und eine deutlich steigende Profitabilität im Onlinehandel mit Schuhen und Bekleidung zu erwarten. Die Optimierung des Produktportfolios bietet weitere Margenpotenziale. Zudem bestehen weitere Möglichkeiten zur Expansion durch den Einsatz moderner Performance-Marketingtechnologien. Die IT-Infrastruktur wird kontinuierlich weiterentwickelt und durch neue Hardware unterstützt, um das Gesamtsystem performanter zu machen. Alle Prozesse werden erfasst, überprüft und gegebenenfalls optimiert und automatisiert. Zusammenfassend sieht die Geschäftsführung trotz des herausfordernden Marktumfeldes gute Chancen für eine positive Entwicklung der Gesellschaft. Die strategische Ausrichtung auf profitable Kanäle, die konsequente Kostenkontrolle und die geplanten Investitionen in Technologie und Internationalisierung bilden eine solide Grundlage, um gestärkt aus der aktuellen Marktphase hervorzugehen und zukünftige Wachstumspotenziale zu nutzen. D. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag hat die Geschäftsführung wichtige Weichen gestellt, um die Zukunftsfähigkeit der X-Trade GmbH nachhaltig zu sichern und neue Stabilität zu schaffen. Es wurde die zum 31.12.2023 ausgelaufene Finanzierung durch die IBG-Risikokapitalfonds III GmbH & Co. KG (IBG) fortgeführt. Zusätzlich wurde von der IBG ein Rangrücktritt in Höhe von 500 T€ erklärt - ein Zeichen des Vertrauens in die langfristige Perspektive des Unternehmens. Aufbauend auf diesen Maßnahmen wurde gemeinsam mit den Gläubigern ein Konzept erarbeitet, das die wirtschaftliche Tragfähigkeit des Unternehmens gezielt unterstützt. Auf Grundlage eines beauftragten Gutachtens wurden Vereinbarungen zur Stabilisierung der Kapitalstruktur getroffen, darunter auch eine Fortführung bestehender Finanzierungsbausteine sowie ein Rangrücktritt. Ein entsprechendes Verfahren wurde im Januar 2024 angezeigt. Die erforderlichen Zustimmungen erfolgten planmäßig am 20.Dezember 2024. Wir sehen unter der Voraussetzung der umgesetzten Maßnahmen keine Gefährdung des Fortbestandes und der zukünftigen Entwicklung des Unternehmens. Die Geschäftsführung sieht das Unternehmen mit diesen Maßnahmen auf einem klaren Kurs der Stabilisierung und weiteren Entwicklung. Die wiederhergestellte Kapitaldienstfähigkeit und gesicherte Liquidität bilden eine tragfähige Grundlage für die Fortführung und den zukünftigen Erfolg der Gesellschaft. Weitere Ereignisse von wesentlicher Bedeutung sind nach dem Abschlussstichtag nicht eingetreten. E. Prognosebericht Die X-Trade GmbH erweitert kontinuierlich den Vertrieb über das Internet durch die Weiterentwicklung bestehender Vertriebspartnerschaften und die Erschließung neuer Vertriebswege. Im Jahr 2024 ist geplant, die Reichweite der Angebote durch die Optimierung der vorhandenen Marktplätze zu erhöhen und neue Produktgruppen ins Sortiment zu nehmen. Gemäß der Prognose des HDE Online-Monitor (Stand Mai 2023) wird ein Umsatzwachstum im deutschen Onlinehandel von 4,9 % erwartet. Für das Geschäftsjahr 2024 erwartet die Geschäftsleitung der X-Trade GmbH einen starken Rückgang der Umsatzerlöse und ein positives Jahresergebnis. Das Produktsortiment wird durch die Aufnahme neuer Marken und Produktgruppen erweitert, während der Einkauf von margenschwachen Marken, sowie Produkten eingestellt wird. Zusätzlich wird im Geschäftsjahr 2025 das Leistungsportfolio um den Bereich Dienstleistungsgeschäft erweitert. Im Geschäftsjahr 2025 wird eine erhebliche Umsatzsteigerung für das Kerngeschäft ergänzt um den neuen Geschäftsbereich erwartet. X-Trade erwartet auch für das Geschäftsjahr 2025 ein positives Unternehmensergebnis. Die Entwicklungen im Bereich Künstliche Intelligenz (KI) werden in den kommenden Jahren zu einer verstärkten Prozess-Automatisierung und damit verbundener Kostenreduktion im E-Commerce führen. Zusammenfassend geht die Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2024 von einer Stabilisierung der Geschäftsentwicklung aus. Die eingeleiteten Restrukturierungs- und Optimierungsmaßnahmen bilden die Basis für eine Rückkehr zur Profitabilität. Wir verweisen hierzu auf unsere Ausführungen im Anhang. Die Prognose ist naturgemäß mit Unsicherheiten behaftet, die sich insbesondere aus der weiteren Entwicklung des gesamtwirtschaftlichen Umfelds und der Konsumneigung ergeben. F. Zweigniederlassungsbericht Es sind keine Zweigniederlassungen vorhanden.
Magdeburg, 18.07.2025 X - Trade GmbH Geschäftsführung Sascha Rosenau René Buhe Gunnar Borchardt Thomas Höß Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die X-Trade GmbH, Magdeburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der X-Trade GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie den Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der X-Trade GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Der Jahresabschluss und Lagebericht der X-Trade GmbH für das vorherige, am 31. Dezember 2022 endende Geschäftsjahr wurden von einem anderen Abschlussprüfer geprüft, der mit Datum vom 21. Januar 2025 nicht modifizierte Prüfungsurteile zu diesem Jahresabschluss und Lagebericht abgegeben hat. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, 18. Juli 2025 KMpro GmbH Klaus Maierhofer, Wirtschaftsprüfer |
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