Autohaus Gerstenmaier Baden GmbH

Jagdhausstraße 1, 76530 Baden-Baden, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 520108
Vorher
Autohaus Gerstenmaier Rastatt GmbH
Eingetragen
4.2.1969
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger
Gegenstand
Handel mit Kraftfahrzeugen, Kraftfahrzeugteilen und -Zubehör, Reparatur und Pflege von Kraftfahrzeugen, Betrieb von Tankstellen und Kraftfahrzeug-Schnelldienststationen, die Vermittlung von Versicherungen und Finanzierungen, die Vermietung von Selbstfahrer-Mietwagen, das Bergen und Abschleppen von Fahrzeugen aller Art sowie die Durchführung aller einschlägigen Geschäfte. Die Gesellschaft kann gleichartige Betriebe pachten, erwerben und sich an solchen beteiligen. Sie kann auch Zweigniederlassungen errichten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert53.27% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Autohaus Gerstenmaier Baden-
Germany
160.000 €
Baden GmbH
Germany
140.000 €

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Autohaus Gerstenmaier Baden GmbH

Baden-Baden

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

AUTOHAUS GERSTENMAIER BADEN GMBH, BADEN-BADEN

I. ALLGEMEINES

Unsere Gesellschaft betreibt einen Kraftfahrzeughandel mit Werkstattbetrieb. Wir sind Vertragshändler der VOLKSWAGEN AG.

Unser Geschäftsbetrieb findet an den Standorten Baden-Baden und Rastatt in gepachteten Immobilien statt. Der Standort in der Kehlerstraße in Rastatt wurde zum 31.12.2021 aufgegeben und in der Karlsruherstraße in Rastatt zum 01.01.2022 fortgeführt. Die Renovierungsarbeiten in der Karlsruherstraße wurden in 2023 vollständig abgeschlossen.

Unsere Betriebe sind ISO-zertifiziert.

II. DARSTELLUNG DES GESCHÄFTSVERLAUFS

1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Im Jahr 2023 wurden rund 3,7 Millionen Fahrzeuge neu zugelassen. Dies entsprach einer Zunahme um +5,5 Prozent. 2.844.609 Personenkraftwagen (Pkw) wiesen gegenüber dem Vorjahr einen Anstieg von +7,3 Prozent auf. Knapp die Hälfte aller Pkw (1.379.260/48,5 %) waren mit einem alternativen Antrieb ausgestattet. Batterieelektrische Pkw (BEV) nahmen um +11,4 Prozent zu, Plug-in-Hybride waren mit -51,5 Prozent rückläufig.

Pkw mit einem CO 2 -Ausstoß von 121 bis 160 g CO 2 pro km erreichten einen Anteil von 43,5 Prozent (2022: 38,3 %). Hier wurden 1.237.203 Pkw neu zugelassen. Dies entsprach einem Anstieg von +21,7 Prozent. Der durchschnittliche CO 2 -Ausstoß stieg um +4,9 Prozent auf 114,9 g/km (2022: 109,6 g/km).

Fast jeder Dritte neu zugelassene Pkw (30,1 %) war dem Segment der SUVs zuzuordnen. Rund 1,9 Millionen Pkw (67,1 %) wurden gewerblich zugelassen.

Smart verzeichnete mit +42,9 Prozent das stärkste Plus und einen Anteil von 0,6 Prozent. Ebenfalls zweistellig waren die Zugewinne bei MAN (+26,1 %/0,1 %), Audi (+15,7 %/8,7 %), Mini (+14,4 %/1,6 %), Mercedes (+13,7 %/9,8 %), Porsche (+12,0 %/ 1,2 %) und BMW (+11,2 %/8,2 %). VW (+7,9 %/18,2 %) und Opel (+0,2 %/5,1 %) erreichten einstellige Zulassungssteigerungen. Bei Ford (-11,2 %/4,1 %) zeigte sich das Jahr 2023 hingegen rückläufig. Mit einem Anteil von 18,2 Prozent war VW in 2023 weiterhin anteilsstärkste deutsche Marke. (Quelle: KBA)

2. Umsatz und Auftragsentwicklung

Im Berichtsjahr konnten wir insgesamt 957 Neufahrzeuge an Kunden ausliefern. Dabei entfielen 702 Zulassungen auf die Marke VOLKSWAGEN PKW und 255 auf die Marke VOLKSWAGEN NUTZFAHRZEUGE. Bezogen auf die Stückzahlen hat sich unser Neufahrzeuggeschäft im Geschäftsjahr 2023 um 67 Fahrzeuge erhöht, analog dem Bundestrend. Dieser Zuwachs resultiert aus der Marke Volkswagen PKW.

Im Gebrauchtwagenbereich verzeichneten wir einen Zuwachs von 16 Fahrzeugen bei insgesamt 374 Auslieferungen an Kunden. Die Entwicklung des Bruttogewinns hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 3,2 Prozentpunkte verschlechtert.

Die Entwicklung im Bereich After Sales ist weiterhin positiv und befindet sich über dem Vorjahresniveau.

Bei den Kundendienstumsätzen konnten wir einen leichten Zuwachs verzeichnen, daraus resultierend konnte der Bruttogewinn absolut, trotz weniger verkauften Stunden, durch die Erhöhung der Verrechnungssätze, absolut im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden.

Der Teileumsatz der Sonderabnehmergruppe NORA befindet sich auf einem sehr guten Niveau. In diesem Bereich sehen wir auch weiterhin Entwicklungspotential. Der Teileumsatz konnte im Vergleich zum Vorjahr um 8,3 Prozentpunkte gesteigert werden.

Wir schulen unsere Mitarbeiter regelmäßig, sodass wir alle Anforderungen der Hersteller und der Kunden auch zukünftig erfüllen können.

Der Umsatz hat sich in den Geschäftsbereichen gegenüber dem Vorjahr wie folgt verändert:

Fahrzeuge +7,6 %
Kundendienst (inkl. Fremdleistungen, Vermietungen) +1,1 %
Teiledienst +8,3 %

Dabei verteilt sich der Umsatz wie folgt auf die drei Geschäftsbereiche Fahrzeuge, Teile und Kundendienst:

Fahrzeuge 67,7 %
Kundendienst (inkl. Fremdleistungen, Vermietungen) 17,0 %
Teiledienst 15,3 %:

3. Geschäftsergebnis

Im Geschäftsjahr 2023 können wir einen Jahresüberschuss von TEUR 621 ausweisen. Der vorliegende Jahresüberschuss hat somit unsere Erwartungen getroffen. Wir hatten für das Jahr 2023 mit einem Jahresüberschuss von TEUR 700 gerechnet. Die Liefersituation im Neuwagenbereich hat sich im Geschäftsjahr 2023 bei der Marke Volkswagen PKW wieder entspannt, weshalb wir mehr Fahrzeuge ausliefern konnten, als wir zwischenzeitlich geplant haben. Bei der Marke Volkswagen Nutzfahrzeuge mussten wir einen gegenläufigen Trend beobachten. Der Rohertrag hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 590 verbessert, was auf den gestiegenen Bruttogewinn in allen Bereichen zurückzuführen ist.

III. DARSTELLUNG DER LAGE

1. Vermögenslage

Die Eigenkapitalquote beträgt 27,2 %. Die Erhöhung der Eigenkapitalquote im Vergleich zum Vorjahr resultiert aus der Gewinnthesaurierung. Leider erhöhte sich aufgrund der Vielzahl an Neufahrzeugen zum Stichtag auch die Bilanzsumme, weshalb die Eigenkapitalquote verhältnismäßig nur einen leichten Anstieg verzeichnet. Das Anlagevermögen ist zu 100 % durch Eigenkapital und langfristige Verbindlichkeiten gedeckt. Darüber hinaus ist das Vorratsvermögen noch zu 35,5 % (Vorjahr: 38,1 %) durch langfristige Mittel gedeckt.

2. Finanzlage

Der Cashflow, bestehend aus Jahresergebnis, Abschreibungen und der Veränderung der Pensionsrückstellung, war im Geschäftsjahr mit TEUR 1.011 (Vorjahr: TEUR 761) positiv. Die Veränderung des Cashflows resultiert aus dem Jahresüberschuss und gestiegenen Abschreibungen. Die Abschreibungen sind im Vorjahresvergleich um TEUR 144 erhöht. Die Erhöhung resultiert unter anderem aus den getätigten Investitionen rund um die neue Leichtmetallhalle in der Karlsruherstraße. Die Personalaufwendungen befinden sich absolut auf Vorjahresniveau. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind leicht angestiegen. Die Verbindlichkeiten haben sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 457 erhöht.

IV. VORAUSSICHTLICHE ENTWICKLUNG MIT HINWEISEN AUF WESENTLICHE CHANCEN UND RISIKEN DER KÜNFTIGEN ENTWICKLUNG

1. Voraussichtliche Entwicklung

Die ersten Monate des Geschäftsjahres 2024 gestalteten sich gesamtheitlich positiv:

Hohe Auftragsbestände, sowohl im VW PKW, wie aber auch im Nutzfahrzeugbereich trugen gleich zum Anfang des Jahres zu einem erhöhten Auslieferungsvolumen bei. Die aus dem Vorjahr seitens der Hersteller hinderlichen Probleme auf logistischer Seite, wie aber auch eine verlässlichere, lineare Produktion im NW-Bereich scheinen sich einzupendeln, was auf ein hohes Niveau bei den Auslieferungen an Kunden im Jahr 2024 hindeutet.

Der Auftragseingang im VW-PKW Bereich ist leicht rückläufig, was jedoch mit der Übernahme des Kundenbestandes eines ausgeschiedenen VW-Händlers im Jahr 2023 zusammenhängt. Bereinigt um die Anzahl der Fahrzeuge des übernommenen Auftragsbestandes verzeichnen wir in den ersten beiden Quartalen jedoch eine Steigerung bei den Auftragseingängen bei VW PKW.

Bei VW Nutzfahrzeuge zeichnet sich ein negativer Trend im Auftragseingang ab. Der Grund hierfür liegt in der Modellpolitik von VW NF. Schon im Jahr 2023 war der T6 (Transporter mit allen Derivaten) ausverkauft, ein Nachfolger ist für 2025 angekündigt. Der Vorverkauf startet dieser Tage, die Markteinführung wird aber, wie gerade genannt, erst im Jahr 2025 stattfinden. Somit hatten wir fast ein Jahr keine Möglichkeit, unseren Gewerbekunden den klassischen VW-Transporter auf Basis einer Neuwagenbestellung anzubieten. Lange Lieferzeiten beim VW Caddy hielt viele Interessenten von einem Neukauf ab. Es bleibt nun abzuwarten, wie sich der Vorverkauf des neuen Transporters entwickelt.

Ebenso ist im Bereich der Wohnmobile, die über VW Nutzfahrzeuge angeboten werden, eine bundesweite Kaufzurückhaltung festzustellen, die sich auch bei uns auswirkt.

Das Betriebsergebnis des Jahres 2024 wird im Nutzfahrzeugbereich vor allem durch den hohen Auftragsbestand geprägt sein. Die dazu notwendige Belieferung der produzierten Fahrzeuge hat vor allem im vergangenen Quartal angezogen. Wir hoffen auf einen weiteren, positiven Verlauf.

Im Bereich Elektromobilität ist seit der Einstellung weiterer staatlichen Fördermaßnahmen eine deutliche Kaufzurückhaltung bei E-Fahrzeugen, gerade im Privatkundengeschäft festzustellen. Im gewerblichen Bereich und bei den Großkunden sind unterschiedliche, uneinheitliche Trends wahrzunehmen.

Der Gebrauchtwagenbereich entwickelte sich in den ersten Monaten rückläufig. Dies betrifft einerseits die Anzahl der verkauften Fahrzeuge, wie aber auch den Schnitt des Bruttogewinns je ausgeliefertem Fahrzeug. Die Ursachen hierfür sind vielschichtig: während durch einen geänderten Prozess bei Leasinggeschäften weniger Fahrzeuge zur Vermarktung zur Verfügung stehen, zeigte sich bei einem Teil der Fahrzeuge, die nicht diesem neuen Prozess unterliegen, eine negative Wertentwicklung.

Möglichkeiten, beim Hersteller junge Gebrauchtwagen zu erwerben sind zwar gegeben, jedoch ist das Angebot hier unterschiedlich attraktiv.

Im Aftersales Bereich verzeichnen wir durchgängig eine gute Auslastung, die im 1. Quartal teilweise zu längeren Wartezeiten bei einem Werkstatttermin führte. Ein relativ hoher Krankenstand, auch mit Langzeitkranken, aber auch die Inanspruchnahme von Elternzeit einiger Produktivkräfte verschärfen die Situation.

An unserem Standort in der Karlsruher Straße in Rastatt verzeichnen wir seit 2 Jahren sinkende Umsätze bei der Marke Audi (Dieser Standort verfügt für die Marke Audi ausschließlich über einen Servicevertrag).

Wir erklären uns dies mit der doch dominanten Außenkennzeichnung des Betriebes, der aufgrund des in Rastatt vorhandenen Vertriebsvertrags VW Nutzfahrzeuge (nebst Servicevertrag für VW gesamt) überwiegend mit VW-Werbeelementen (CI) ausgestattet ist. Erfreulicherweise nutzen aber die Kunden für die Serviceleistungen der Marke Audi das ebenfalls zur Firmengruppe gehörende Audi Zentrum Baden Baden.

In der Summe konnten wir die verkauften Stunden über die VW-Betriebe dennoch steigern und erwarten auch für die restlichen Monate des Geschäftsjahres 2024 eine weiterhin stabile Entwicklung im Service.

Eine stetige Weiterbildung unserer Mitarbeiter, sowie der gezielte Aufbau von Auszubildenden im gewerblichen Bereich untermauert die Grundlagen einer weitergehenden Steigerung im Service und beim Personal.

Mit den Gegebenheiten eines sich als sehr starkes abzeichnendes Jahr 2024 bei den Kundenauslieferungen im Neuwagenbereich, verbunden mit nach wie vor sehr hohen Werten im Bereich der Bonis im Vertrieb hoffen wir, eventuelle Rückgänge im Gebrauchtwagenbereich kompensieren zu können.

Mit diesen Gegebenheiten gehen wir von einem ebenfalls positiven Ergebnis für das Jahr 2024 aus und rechnen mit einem Jahresüberschuss von TEUR 440.

2. Hinweise auf Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Trotz der negativen geopolitischen Entwicklung mit seinen Risiken wie z.B. Inflation, Krieg in der Ukraine, schwankende Energiepreise etc. sind wir als Handel- und Servicepartner mit den Marken des VW-Konzerns sehr gut aufgestellt. Nach wie vor ist VW Marktführer in Deutschland, was sich auch positiv auf unser Tagesgeschäft auswirkt.

Angekündigte Modelle, sowie bei PKW, aber auch bei VW Nutzfahrzeuge, werden für Rückenwind für die Kernmarke des Konzerns sorgen.

Dies wird sich auch im Handel mit einer stabilen Entwicklung beim Auftragseingang bemerkbar machen.

Gespannt schauen wir auf die weitere Entwicklung im Bereich der E-Mobilität, bei der wir zweifellos unseren Zielen nicht gerecht werden können. Wir hoffen hier auf eine erneute Unterstützung (Prämie) durch den Staat oder Hersteller, um den Vertrieb im Neu- und Gebrauchtwagenbereich anzukurbeln.

Vorübergehende, fehlende Modelle wie z.B. der T6 (Transporter) verhindern einen weiteren Ausbau des Auftragsbestandes im NF-Bereich. Auch stark eingeschränkte Verkaufsförderungen sind bei der Generierung von Neugeschäften nicht förderlich.

Die Wettbewerbssituation im Neuwagenbereich ist nach wie vor sehr hoch, sowohl durch Händlerkollegen im Umfeld, nach wie vor aber auch das Internet mit diversen Verkaufsplattformen.

Bei einem rückläufigen Gebrauchtwagengeschäft zu Beginn des Jahres bleibt die weitere Entwicklung abzuwarten. Ausschlaggebend wird hier die bereits erwähnte Zukaufsmöglichkeit beim Hersteller sein. Rückläufer aus Leasinggeschäften, die wir mit einer Neuwagenauslieferung generieren können, wird stückzahlmäßig nicht ausreichen, den (lokalen Markt) vollumfänglich zu bedienen.

Im Servicebereich erwarten wir nach den ersten, guten Monaten eine weiterhin stabile Entwicklung die uns dazu veranlasst, auch für das Geschäftsjahr 2024 ein gesamtheitlich positives Unternehmensergebnis zu prognostizieren.

 

Baden-Baden, den 27. August 2024

gez.

Elfriede Bauschatz

Helmut Ganter

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

AUTOHAUS GERSTENMAIER BADEN GMBH, BADEN-BADEN

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 1.887.258,20 1.724.813,60
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00
II. Sachanlagen 1.882.554,09 1.720.109,49
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 615.798,00 566.195,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.266.756,09 1.153.914,49
III. Finanzanlagen 4.704,11 4.704,11
1. Beteiligungen 4.204,11 4.204,11
2. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 500,00 500,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 10.782.295,76 9.788.672,38
I. Vorräte 6.184.485,02 4.952.794,24
1. Unfertige Leistungen 40.010,00 66.240,00
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 6.144.475,02 4.886.554,24
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.367.368,38 4.345.713,92
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.665.500,52 1.562.288,81
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.752.380,71 1.701.161,20
3. Forderungen gegen Gesellschafter 277.094,01 272.582,09
4. Sonstige Vermögensgegenstände 672.393,14 809.681,82
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 230.442,36 490.164,22
C. AKTIVER UNTERSCHIEDSBETRAG AUS DER VERMÖGENSVERRECHNUNG 8.460,96 0,00
12.678.014,92 11.513.485,98

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 3.446.230,19 2.824.738,21
I. Gezeichnetes Kapital 300.000,00 300.000,00
II. Kapitalrücklage 2.647.816,90 2.647.816,90
III. Gewinn-/Verlustvortrag -123.078,69 -715.996,94
IV. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 621.491,98 592.918,25
B. RÜCKSTELLUNGEN 433.598,07 346.509,00
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 0,00 19.851,00
2. Steuerrückstellungen 22.068,00 0,00
3. Sonstige Rückstellungen 411.530,07 326.658,00
C. VERBINDLICHKEITEN 8.778.931,66 8.321.583,77
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.670.773,94 4.280.618,63
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 19.752,10 38.474,79
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.013.570,38 751.038,99
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.413.179,09 2.859.294,29
5. Sonstige Verbindlichkeiten 661.656,15 392.157,07
- davon aus Steuern: EUR 47.514,40 (Vorjahr: EUR 47.033,01)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 4.180,18 (Vorjahr: EUR 5.572,50)
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 19.255,00 20.655,00
12.678.014,92 11.513.485,98

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Umsatzerlöse 28.692.041,26 27.128.473,10
2. Sonstige betriebliche Erträge 587.826,27 687.510,83
3. Materialaufwand 19.364.576,21 18.236.998,60
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 18.960.031,38 17.896.483,94
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 404.544,83 340.514,66
4. Rohergebnis 9.915.291,32 9.578.985,33
5. Personalaufwand 5.381.879,18 5.366.206,22
a) Löhne und Gehälter 4.524.297,47 4.504.093,70
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 857.581,71 862.112,52
- davon für Altersversorgung: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00)
6. Abschreibungen 410.117,74 266.011,90
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 410.117,74 266.011,90
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.321.340,60 3.274.608,04
8. Erträge aus Beteiligungen 675,59 678,51
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 83.058,07 44.177,50
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 77.288,08 (Vorjahr: EUR 38.136,63)
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 226.747,30 113.261,99
- davon an verbundene Unternehmen: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 28.586,25)
- davon aus Aufzinsung: EUR 1.685,04 (Vorjahr: EUR -9.134,00)
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 21.889,72 -165,98
12. Ergebnis nach Steuern 637.050,44 603.919,17
13. Sonstige Steuern 15.558,46 11.000,92
14. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 621.491,98 592.918,25

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

AUTOHAUS GERSTENMAIER BADEN GMBH, BADEN-BADEN

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Autohaus Gerstenmaier Baden GmbH hat ihren Sitz in Baden-Baden und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim innerhalb der Abteilung B unter der Nummer 520108 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der auf den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

III. Bilanzierungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen.

Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet.

Angaben, die zulässigerweise in der Bilanz oder im Anhang aufgeführt werden können, sind im Anhang zu finden.

Von bestehenden Ansatzwahlrechten wird nur Gebrauch gemacht, soweit aufgrund steuerrechtlicher Vorschriften eine Aktivierungs- bzw. Passivierungspflicht besteht. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Der Jahresabschluss wurde vor Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

IV. Bewertungsmethoden

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.

Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert worden waren. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet:

Sachanlagen

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibung bewertet.

Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Zugänge werden pro rata temporis abgeschrieben.

Die Abschreibungen wurden beim beweglichen Anlagevermögen linear vorgenommen.

Zugegangene Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von mehr als EUR 250,00 und bis zu EUR 1.000,00 wurden in einem Sammelposten erfasst und über fünf Jahre linear verteilt.

Finanzanlagen

Das Finanzanlagevermögen wurde mit den Anschaffungskosten bilanziert.

Vorräte

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren Börsen- oder Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. Soweit ein Börsen- oder Marktpreis nicht feststellbar war, wurden sie auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer oder geminderter Verwendbarkeit ergeben, werden durch angemessene Abwertung berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Pensionsrückstellung

Die Pensionsrückstellung wurde durch Saldierung des Zeitwertes einer verpfändeten Rückdeckungsversicherung und dem nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Passivwert der abgesicherten Pensionszusage nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HS 1 HGB unter Anwendung von IDW RH FAB 1.021 gebildet.

Der Zeitwert der Rückdeckungsversicherung ist durch eine Bestätigung des Versicherers nachgewiesen.

Die saldierte Pensionsrückstellung wurde nach versicherungsmathematischen Grundsätzen passiviert. Die Berechnung erfolgte nach den Grundsätzen des Anwartschaftsbarwertverfahrens (PUC-Methode) mit einem rechnungsmäßigen Zinssatz von 1,82 % (von der Bundesbank bekannt gegebener durchschnittlicher Marktzins bei einer pauschal angenommenen Laufzeit von 15 Jahren). Dabei wurden ein Anwartschaftstrend von 0,00 % und ein Rententrend von 0,00 % angenommen. Die Berechnung erfolgte unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Dr. Heubeck.

Der Unterschiedsbetrag aus der Änderung des Rechnungszinssatzes vom 7-Jahresdurchschnitt auf den 10-Jahresdurchschnitt beträgt EUR 1.198,00 und unterliegt nach § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB einer Ausschüttungssperre.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle bis zur Bilanzaufstellung bekannt gewordenen ungewissen Schulden, Verluste und Risiken, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen, und sie sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB).

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

V. Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Aufgliederung des Anlagevermögens und dessen Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 werden am Ende des Anhangs in Form eines Anlagenspiegels dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr insgesamt eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Unter den sonstige Vermögensgegenständen sind in Höhe von TEUR 340 antizipative Bonusforderungen enthalten.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle bis zur Bilanzerstellung bekannt gewordenen ungewissen Schulden, Verluste und Risiken, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen, insbesondere Garantie und Kulanz (TEUR 160), Personal (TEUR 188), Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen (TEUR 27) und Abschlusskosten (TEUR 37).

Verbindlichkeiten

Davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag 31.12.2023
EUR
bis zu einem Jahr
EUR
zwischen einem und fünf Jahren
EUR
von mehr als fünf Jahren
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.670.773,94 3.033.273,94 600.000,00 37.500,00
Vorjahreswerte 4.280.618,63 3.493.118,63 600.000,00 187.500,00
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 19.752,10 19.752,10 0,00 0,00
Vorjahreswerte 38.474,79 38.474,79 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.013.570,38 2.013.570,38 0,00 0,00
Vorjahreswerte 751.038,99 751.038,99 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.413.179,09 2.413.179,09 0,00 0,00
Vorjahreswerte 2.859.294,29 2.859.294,29 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 661.656,15 580.844,87 80.811,28 0,00
Vorjahreswerte 392.157,07 280.954,49 111.202,58 0,00
8.778.931,66 8.060.620,38 680.811,28 37.500,00
Vorjahreswerte 8.321.583,77 7.422.881,19 711.202,58 187.500,00

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in vollem Umfang durch Grundschulden besichert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind in branchenüblichem Umfang durch Eigentumsvorbehalte gesichert.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind antizipative Abgrenzungsposten aus Rückkaufverpflichtungen in Höhe von TEUR 156 (Vorjahr: TEUR 182) enthalten.

VI. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Verrechnete Aufwendungen und Erträge

Die Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellungen in Höhe von EUR 15.454,00 (Vorjahr: EUR 15.598,00) wurden gemäß § 246 Abs. 2 HGB mit den Erträgen aus dem verpfändeten Deckungsvermögen in Höhe von EUR 13.768,96 (Vorjahr: EUR 24.732,00) verrechnet. Der Ausweis erfolgt im Zinsaufwand.

VII. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

bis zu einem Jahr
EUR
zwischen einem und fünf Jahren
EUR
mehr als fünf Jahre
EUR
Miet- und Pachtverhältnisse 388.477,92 745.609,52 0,00
Leasingrückkaufverpflichtungen 4.398.477,36 11.542.929,47 0,00
4.786.955,28 12.288.538,99 0,00

Haftungsverhältnisse

Gegenüber der Volkswagen Bank Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Braunschweig, hat die Gesellschaft die gesamtschuldnerische Mithaftung für die Verbindlichkeiten der Autohaus Gerstenmaier GmbH, Baden-Baden, übernommen. Zum Bilanzstichtag betrugen diese Verbindlichkeiten EUR 1.439.676,51 sodass in dieser Höhe ein Haftungsverhältnis i. S. d. § 251 HGB besteht.

Durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer und Geschäftsführung

Im Jahresdurchschnitt waren im Unternehmen nachfolgende Mitarbeitergruppen beschäftigt:

Lohnempfänger 30
Gehaltsempfänger 45
geringfügig Beschäftigte 28
103

Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr:

Frau Elfriede Bauschatz, Sigmaringen Geschäftsführerin der Autohaus Bauschatz GmbH, Sigmaringen,

Herr Helmut Ganter, Offenburg Geschäftsführer der Autohaus Gerstenmaier Baden GmbH, Baden-Baden,

Von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht.

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2023

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 18.483,52 0,00 0,00 18.483,52
18.483,52 0,00 0,00 18.483,52
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.144.965,68 93.538,48 0,00 1.238.504,16
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.613.337,20 644.196,04 270.504,68 2.987.028,56
3.758.302,88 737.734,52 270.504,68 4.225.532,72
III. FINANZANLAGEN
1. Beteiligungen 4.204,11 0,00 0,00 4.204,11
2. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 500,00 0,00 0,00 500,00
4.704,11 0,00 0,00 4.704,11
3.781.490,51 737.734,52 270.504,68 4.248.720,35
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 18.483,52 0,00 0,00 18.483,52
18.483,52 0,00 0,00 18.483,52
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 578.770,68 43.935,48 0,00 622.706,16
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.459.422,71 366.182,26 105.332,50 1.720.272,47
2.038.193,39 410.117,74 105.332,50 2.342.978,63
III. FINANZANLAGEN
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
2.056.676,91 410.117,74 105.332,50 2.361.462,15
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2023
EUR
31. Dez. 2022
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00
0,00 0,00
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 615.798,00 566.195,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.266.756,09 1.153.914,49
1.882.554,09 1.720.109,49
III. FINANZANLAGEN
1. Beteiligungen 4.204,11 4.204,11
2. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 500,00 500,00
4.704,11 4.704,11
1.887.258,20 1.724.813,60

 

Baden-Baden, den 27. August 2024

gez. Elfriede Bauschatz

Helmut Ganter

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Autohaus Gerstenmaier Baden GmbH, Baden-Baden

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Autohaus Gerstenmaier Baden GmbH, Baden-Baden, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autohaus Gerstenmaier Baden GmbH, Baden-Baden, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung von Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aufgrund dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main , den 29. August 2024

Prüfungs- und Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

J. Kohler, Wirtschaftsprüfer

G. Biller, Wirtschaftsprüferin

Der Jahresabschluss wurde mit Gesellschafterversammlungsbeschluss vom 30.10.2024 festgestellt.

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