Technical Services Paper GmbHLiquidiert

Fabrikstraße 4, 86833 Ettringen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Memmingen HRB 12315
Vorher
MD Lang Technical Services GmbHContinental Technical Services GmbH
Eingetragen
23.12.2004
Branche
Herstellung von Maschinen für die Papiererzeugung und -verarbeitungHerstellung von Papier, Karton und PappeReparatur und Instandhaltung von Maschinen
Gegenstand
Erbringung von Leistungen in der Papierindustrie im Bereich der Instandhaltung von Produktions- und Nebenanlagen sowie des technischen und infrastrukturellen Gebäudemanagements.

Historie

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Management

NameRolle
Hartmut Dr. Wurster
seit 22.8.2011
Geschäftsführer
Prokura
Markus Rausch
seit 22.8.2011
Prokura
Hans-Ulrich Embacher
seit 22.8.2011
Prokura
Prokura
Prokura
Adelheid Wuhler
seit 22.8.2011
Prokura
Winfried Schaur
seit 22.8.2011
Prokura
Rainer Eichner
seit 22.8.2011
Prokura
Prokura
Josef Alois Gropper
seit 19.3.2009
Prokura

Konzern- und Jahresabschlüsse

Technical Services Paper GmbH

Ettringen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

BILANZ



AKTIVA

Gesamtjahr/Stand
Euro

Vorjahr
Euro

A. Anlagevermögen

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

476,00

650,00

II. Sachanlagen

189.827,00

208.516,00

B. Umlaufvermögen

I. Vorräte

0,00

0,00

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

1.638.606,12

1.323.293,87

III. Wertpapiere

0,00

0,00

IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks

8.899,69

25.075,06

C. Rechnungsabgrenzungsposten

0,00

0,00

Summe Aktiva

1.837.808,81

1.557.534,93



PASSIVA

Gesamtjahr/Stand
Euro

Vorjahr
Euro

A. Eigenkapital

I. Gezeichnetes Kapital

30.000,00

30.000,00

II. Gewinnvortrag/Verlustvortrag

0,00

-11.710,81

III. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag

0,00

11.710,81

B. Rückstellungen

1.419.994,94

1.319.293,90

C. Verbindlichkeiten

387.813,87

208.241,03

D. Rechnungsabgrenzungsposten

0,00

0,00

Summe Passiva

1.837.808,81

1.557.534,93

Anhang für das Geschäftsjahr 2010

Technical Services Paper GmbH, Ettringen

Die Gesellschaft wendet die durch das BilMoG geänderten Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des HGB gemäß Art. 66 Abs. 3 S. 1 EGHGB erstmalig im Berichtsjahr an.

Die Anpassung der Wertansätze erfolgt unter Beachtung der Übergangsvorschriften zum 1. Januar 2010.

Die wesentlichen Umstellungseffekte betreffen:

1) Wahlrechte bei der Bilanzierung der Pensionsrückstellungen mit dem Erfüllungsbetrag (Art. 67 Abs. 1 S. 1 HGB-Ansammlung)

Auf Grund der geänderten Bewertung der laufenden Pensionen oder Anwartschaften auf Pensionen ist zum 1. Januar 2010 eine Zuführung zu den Pensionsrückstellungen erforderlich. Diese beträgt insgesamt TEUR 230. Art. 67 Abs. 1 S. 1 EGHGB erlaubt, diese Zuführung entweder sofort in vollem Umfang oder aber in gleich hohen Teilbeträgen bis zum 31. Dezember 2024 zuzuführen. Darüber hinaus ist auch eine schnellere Ansammlung möglich.

Die Gesellschaft hat entschieden, einen Betrag von TEUR 15 über den außerordentlichen Aufwand zuzuführen. Der zuzuführende Betrag entspricht einem Fünfzehntel des anzusammelnden Betrages. Die nicht gebildete Rückstellung beträgt TEUR 215.

2) Inhalt und Umfang der außerordentlichen Aufwendungen und Erträge aus der Umstellung auf BilMoG (Art. 67 Abs. 7 EGHGB)

Aus der Anwendung des Art. 66 EGHGB sowie der Absätze 1 bis 5 des Art. 67 EGHGB haben sich außerordentliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 64 ergeben. Im Einzelnen resultieren die außerordentlichen Aufwendungen sämtlich aus der Neubewertung der Rückstellungen für Pensionen, Jubiläum und Altersteilzeit.

1. Allgemeine Angaben

Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses werden hinsichtlich Ansatz, Bewertung und Ausweis die einschlägigen Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes beachtet.

Die Gliederung der Bilanz erfolgt nach den Vorschriften der §§ 266 ff. HGB, die Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB.

Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr

Die Bewertungsgrundsätze und -methoden sind, insofern sich durch das BilMoG keine Änderungen ergeben haben, gegenüber dem Vorjahr beibehalten worden.

Die Vorjahreszahlen wurden nach Art. 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB nicht angepasst. Entsprechend wurden die §§ 252 Abs. 1 Nr. 6, 265 Abs. 1 und 284 Abs. 2 Nr. 3 HGB auf Grund der durch das BilMoG geänderten Vorschriften im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010 nicht angewandt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Aktiva

Anlagevermögen

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige und, falls erforderlich, außerplanmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen werden bei technischen Anlagen und Maschinen linear über eine Nutzungsdauer von 4 bis 21 Jahren vorgenommen. Andere Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung werden linear über eine Nutzungsdauer von 3 bis 13 Jahren, geringwertige Anlagegüter im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Für bewegliche selbstständig nutzbare Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 wurde ein Sammelposten gebildet, der über 5 Jahre linear abgeschrieben wird.

Forderungenwerden mit dem Nennbetrag angesetzt. Für erkennbare Ausfallrisiken werden Wertberichtigungen in ausreichender Höhe gebildet.

Passiva

DasStammkapitalbeläuft sich auf EUR 30.000,00 und ist zum Nennbetrag angesetzt. Es ist vollständig einbezahlt.

Rückstellungen

Die Gesellschaft hat durch Betriebsübergang zum 1. April 2005 Mitarbeiter der Gebr. Lang GmbH Papierfabrik, Ettringen, übernommen. In diesem Zusammenhang wurde die Betriebsvereinbarung über das betriebliche Altersversorgungswerk der Gebr. Lang GmbH Papierfabrik, Ettringen, mit übernommen.

Danach erhalten alle Mitarbeiter, soweit für sie keine Einzelzusage besteht und sie mindestens 10 Jahre Betriebszugehörigkeit vorweisen können, im Versorgungsfall laufende Leistungen als Altersrente, Invalidenrente oder Hinterbliebenenrente.

DiePensionsrückstellungensind unter Verwendung der Richttafeln 2005 G von Prof. Klaus Heubeck und einem Zinssatz gemäß § 253 (2) HGB gemäß Rückstellungsabzinsungsver-ordnung für Restlaufzeiten von 15 Jahren von 5,16 % bewertet. Der Rententrend wurde mit 2,0 %, der Gehaltstrend mit 2,5 % unterstellt. Als versicherungsmathematische Methode wurde die Projected Unit Credit Method (Anwartschaftsbarwertverfahren) angewendet.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen sämtliche erkennbare Risiken und ungewisse Verpflichtungen und sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit ihrem Erfüllungsbetrag bewertet.

Verbindlichkeitenwerden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

3. Angaben zu einzelnen Posten des Jahresabschlusses

Aktiva

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind TEUR 676 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen die Gebr. Lang GmbH Papierfabrik, Ettringen, die Myllykoski Corporation GmbH, Ettringen, sowie die Myllykoski Corporation, Finnland.

Passiva

Sonstige Rückstellungen

Die Mitarbeiter nehmen das Altersteilzeitmodell in Anspruch, nach dem in der ersten Hälfte des Altersteilzeitarbeitsverhältnisses die gesamte Arbeitsleistung erbracht wird und in der zweiten Hälfte die Freistellung erfolgt. Die Rückstellung Altersteilzeit wurde auf Basis eines versicherungsmathematischen Gutachtens unter Berücksichtigung der Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme für die zum Stichtag möglichen Anwartschaften (TEUR 562) gebildet. Für die Ermittlung wurden die Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zu Grunde gelegt und ein Kapitalisierungszinsfuß von 4,49 % angewandt.

Der beizulegende Zeitwert der Rückdeckungsversicherung wurde gemäß § 246 II S. 2 HGB mit der Rückstellung Altersteilzeit verrechnet. Die Anschaffungskosten und der beizulegende Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände beläuft sich auf TEUR 106, der Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden auf TEUR 562 und die verrechneten Aufwendungen und Erträge auf TEUR 55.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten Beträge für den Personalbereich in Höhe von TEUR 698 und für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 27.

Die Rückstellungen für Jubiläumsverpflichtungen werden mit einem Zinssatz von 5,16 % und einem Gehaltstrend von 2,5 % bewertet.

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft ist keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse eingegangen.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Umsatzerlöse wurden sämtlich mit der Gebr. Lang GmbH Papierfabrik, Ettringen, als verbundenem Unternehmen erzielt.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag werden bei der Organträgerin Myllykoski Corpora-tion GmbH, Ettringen, gebucht. Eine Umlage der Steueraufwendungen und -erträge auf die Organgesellschaft erfolgt nicht. Abgrenzungen von latenten Steuern der Gesellschaft werden ebenfalls bei der Organträgerin vorgenommen.

4. Sonstige Angaben

Personalstand(Jahresdurchschnitt)

2010

2009

Gehaltsempfänger

26

24

Lohnempfänger

64

66

90

90

Lagebericht

Die Gesellschaft verzichtet als kleine Kapitalgesellschaft i. S. v. § 267 Abs. 1 HGB gemäß § 264 Abs. 1 Satz 3 HGB auf die Aufstellung eines Lageberichts.

Geschäftsführung

Alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer war im Geschäftsjahr

Herr Dr. Thomas Krauthauf, Kaufmann, Schondorf

Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag

Mit Wirkung ab dem 1. Januar 2009 hat die Technical Services Paper GmbH, Ettringen, als beherrschte Gesellschaft mit ihrer alleinigen Gesellschafterin Myllykoski Corporation GmbH, Ettringen, als herrschende Gesellschaft einen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag abgeschlossen.

Mutterunternehmen und Konzernabschluss

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Myllykoski Corporation, Kouvola, Finnland, einbezogen. Die Myllykoski Corporation erstellt für den größten Konzernkreis einen Konzernabschluss nach finnischem Recht. Dieser ist beim elektronischen Handelsregister (www.prh.fi) und auf der Homepage der Myllykoski Corporation erhältlich.

Bestandsgefährdende Tatsachen

Die finnische UPM-Gruppe ("UPM") hat im Dezember 2010 vertraglich vereinbart, die Myllykoski-Gruppe und die Rhein Papier GmbH zu erwerben. Die Transaktion bedarf u. a. noch der Zustimmung der zuständigen Kartellbehörden. Die Myllykoski-Gruppe und die Rhein Papier GmbH werden beide weiterhin unabhängig operieren, bis die Transaktion durch das Closing abgeschlossen sein wird. Der Vollzug der Transaktion ist für das dritte Quartal 2011 geplant.

Die Finanzierung unserer Gesellschaft erfolgt über das Cash Management der Muttergesellschaft. Die Hauptfinanzierungsgeber der Myllykoski-Gruppe hatten im März 2010 vereinbart, die bestehende Finanzierung bis zum 31. März 2011 zu verlängern. Die Myllykoski-Eigentümer haben am 21. Dezember 2010 den Verkauf der Myllykoski Corporation an UPM-Kymmene Corporation bekanntgegeben. Zum gleichen Zeitpunkt wurde eine Lock-up-Vereinbarung von Myllykoski's Hauptgläubigern, UPM-Kymmene Corporation und Myllykoski unterschrieben. Diese Vereinbarung verlängert die bestehende Finanzierung bis zum Abschluss des Geschäfts mit UPM und regelt die Umstrukturierung der Darlehen zum Zeitpunkt des Closings.

Zusätzlich zur Lock-up-Vereinbarung befindet sich Myllykoski derzeit in aussichtsreichen Verhandlungen mit den Hauptgläubigern über eine separate Finanzierungsvereinbarung. Diese Vereinbarung würde eine Finanzierungslösung bis zum Abschluss des UPM-Deals beinhalten, inkl. einer Lösung für die im Mai 2011 fälligen capital loan notes. Weiterhin würde diese Vereinbarung eine langfristige Finanzierungslösung für den Fall beinhalten, dass der UPM-Deal nicht von den Kartellbehörden genehmigt wird, und Myllykoski weiterhin als selbständiges Unternehmen agieren wird. Auch unter den gegebenen Unsicherheiten glaubt der Aufsichtsrat an einen positiven Abschluss der Verhandlungen in naher Zukunft.

Jedoch gibt es bis zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Sicherheit über den tatsächlichen Abschluss des UPM-Geschäfts und über die separate Finanzierungsvereinbarung und somit ist ein Finanzierungsrisiko gegeben, welches bei Eintreffen die Fortführung des operativen Geschäfts von Myllykoski gefährdet.

Die Fortführung des Unternehmens über den Zeitpunkt des erwarteten Closings hinaus hängt davon ab, dass die erforderlichen Kreditlinien über den Erwerber UPM oder im Falle eines Scheiterns des Closings von den Kreditinstituten der Myllykoski-Gruppe bereit gestellt werden.

 

Ettringen, den 31. März 2011

Die Geschäftsführung

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 31.03.2011

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

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