Gebr. Lang GmbH Papierfabrik
Selbe AdresseHerstellung von Papier, Karton und Pappe
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Hartmut Dr. Wurster seit 22.8.2011 | Geschäftsführer |
Thomas Erwin Dr. Krauthauf seit 22.8.2011 | Prokura |
Markus Rausch seit 22.8.2011 | Prokura |
Hans-Ulrich Embacher seit 22.8.2011 | Prokura |
Dirk Ernst Gottfried Dr. von Gehlen seit 22.8.2011 | Prokura |
Nicole-Yvonne Nickolai seit 22.8.2011 | Prokura |
Adelheid Wuhler seit 22.8.2011 | Prokura |
Winfried Schaur seit 22.8.2011 | Prokura |
Rainer Eichner seit 22.8.2011 | Prokura |
Andreas Ferdinand Dr. Deischl seit 22.8.2011 | Prokura |
Josef Alois Gropper seit 19.3.2009 | Prokura |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Technical Services Paper GmbHEttringenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010BILANZ
Anhang für das Geschäftsjahr 2010Technical Services Paper GmbH, Ettringen Die Gesellschaft wendet die durch das BilMoG geänderten Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des HGB gemäß Art. 66 Abs. 3 S. 1 EGHGB erstmalig im Berichtsjahr an. Die Anpassung der Wertansätze erfolgt unter Beachtung der Übergangsvorschriften zum 1. Januar 2010. Die wesentlichen Umstellungseffekte betreffen: 1) Wahlrechte bei der Bilanzierung der Pensionsrückstellungen mit dem Erfüllungsbetrag (Art. 67 Abs. 1 S. 1 HGB-Ansammlung) Auf Grund der geänderten Bewertung der laufenden Pensionen oder Anwartschaften auf Pensionen ist zum 1. Januar 2010 eine Zuführung zu den Pensionsrückstellungen erforderlich. Diese beträgt insgesamt TEUR 230. Art. 67 Abs. 1 S. 1 EGHGB erlaubt, diese Zuführung entweder sofort in vollem Umfang oder aber in gleich hohen Teilbeträgen bis zum 31. Dezember 2024 zuzuführen. Darüber hinaus ist auch eine schnellere Ansammlung möglich. Die Gesellschaft hat entschieden, einen Betrag von TEUR 15 über den außerordentlichen Aufwand zuzuführen. Der zuzuführende Betrag entspricht einem Fünfzehntel des anzusammelnden Betrages. Die nicht gebildete Rückstellung beträgt TEUR 215. 2) Inhalt und Umfang der außerordentlichen Aufwendungen und Erträge aus der Umstellung auf BilMoG (Art. 67 Abs. 7 EGHGB) Aus der Anwendung des Art. 66 EGHGB sowie der Absätze 1 bis 5 des Art. 67 EGHGB haben sich außerordentliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 64 ergeben. Im Einzelnen resultieren die außerordentlichen Aufwendungen sämtlich aus der Neubewertung der Rückstellungen für Pensionen, Jubiläum und Altersteilzeit. 1. Allgemeine Angaben Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses werden hinsichtlich Ansatz, Bewertung und Ausweis die einschlägigen Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes beachtet. Die Gliederung der Bilanz erfolgt nach den Vorschriften der §§ 266 ff. HGB, die Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB. Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr Die Bewertungsgrundsätze und -methoden sind, insofern sich durch das BilMoG keine Änderungen ergeben haben, gegenüber dem Vorjahr beibehalten worden. Die Vorjahreszahlen wurden nach Art. 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB nicht angepasst. Entsprechend wurden die §§ 252 Abs. 1 Nr. 6, 265 Abs. 1 und 284 Abs. 2 Nr. 3 HGB auf Grund der durch das BilMoG geänderten Vorschriften im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010 nicht angewandt. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Aktiva Anlagevermögen Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige und, falls erforderlich, außerplanmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen werden bei technischen Anlagen und Maschinen linear über eine Nutzungsdauer von 4 bis 21 Jahren vorgenommen. Andere Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung werden linear über eine Nutzungsdauer von 3 bis 13 Jahren, geringwertige Anlagegüter im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Für bewegliche selbstständig nutzbare Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 wurde ein Sammelposten gebildet, der über 5 Jahre linear abgeschrieben wird. Forderungenwerden mit dem Nennbetrag angesetzt. Für erkennbare Ausfallrisiken werden Wertberichtigungen in ausreichender Höhe gebildet. Passiva DasStammkapitalbeläuft sich auf EUR 30.000,00 und ist zum Nennbetrag angesetzt. Es ist vollständig einbezahlt. Rückstellungen Die Gesellschaft hat durch Betriebsübergang zum 1. April 2005 Mitarbeiter der Gebr. Lang GmbH Papierfabrik, Ettringen, übernommen. In diesem Zusammenhang wurde die Betriebsvereinbarung über das betriebliche Altersversorgungswerk der Gebr. Lang GmbH Papierfabrik, Ettringen, mit übernommen. Danach erhalten alle Mitarbeiter, soweit für sie keine Einzelzusage besteht und sie mindestens 10 Jahre Betriebszugehörigkeit vorweisen können, im Versorgungsfall laufende Leistungen als Altersrente, Invalidenrente oder Hinterbliebenenrente. DiePensionsrückstellungensind unter Verwendung der Richttafeln 2005 G von Prof. Klaus Heubeck und einem Zinssatz gemäß § 253 (2) HGB gemäß Rückstellungsabzinsungsver-ordnung für Restlaufzeiten von 15 Jahren von 5,16 % bewertet. Der Rententrend wurde mit 2,0 %, der Gehaltstrend mit 2,5 % unterstellt. Als versicherungsmathematische Methode wurde die Projected Unit Credit Method (Anwartschaftsbarwertverfahren) angewendet. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen sämtliche erkennbare Risiken und ungewisse Verpflichtungen und sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit ihrem Erfüllungsbetrag bewertet. Verbindlichkeitenwerden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. 3. Angaben zu einzelnen Posten des Jahresabschlusses Aktiva Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind TEUR 676 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen die Gebr. Lang GmbH Papierfabrik, Ettringen, die Myllykoski Corporation GmbH, Ettringen, sowie die Myllykoski Corporation, Finnland. Passiva Sonstige Rückstellungen Die Mitarbeiter nehmen das Altersteilzeitmodell in Anspruch, nach dem in der ersten Hälfte des Altersteilzeitarbeitsverhältnisses die gesamte Arbeitsleistung erbracht wird und in der zweiten Hälfte die Freistellung erfolgt. Die Rückstellung Altersteilzeit wurde auf Basis eines versicherungsmathematischen Gutachtens unter Berücksichtigung der Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme für die zum Stichtag möglichen Anwartschaften (TEUR 562) gebildet. Für die Ermittlung wurden die Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zu Grunde gelegt und ein Kapitalisierungszinsfuß von 4,49 % angewandt. Der beizulegende Zeitwert der Rückdeckungsversicherung wurde gemäß § 246 II S. 2 HGB mit der Rückstellung Altersteilzeit verrechnet. Die Anschaffungskosten und der beizulegende Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände beläuft sich auf TEUR 106, der Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden auf TEUR 562 und die verrechneten Aufwendungen und Erträge auf TEUR 55. Die sonstigen Rückstellungen enthalten Beträge für den Personalbereich in Höhe von TEUR 698 und für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 27. Die Rückstellungen für Jubiläumsverpflichtungen werden mit einem Zinssatz von 5,16 % und einem Gehaltstrend von 2,5 % bewertet. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft ist keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse eingegangen. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Umsatzerlöse wurden sämtlich mit der Gebr. Lang GmbH Papierfabrik, Ettringen, als verbundenem Unternehmen erzielt. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag werden bei der Organträgerin Myllykoski Corpora-tion GmbH, Ettringen, gebucht. Eine Umlage der Steueraufwendungen und -erträge auf die Organgesellschaft erfolgt nicht. Abgrenzungen von latenten Steuern der Gesellschaft werden ebenfalls bei der Organträgerin vorgenommen. 4. Sonstige Angaben Personalstand(Jahresdurchschnitt)
Lagebericht Die Gesellschaft verzichtet als kleine Kapitalgesellschaft i. S. v. § 267 Abs. 1 HGB gemäß § 264 Abs. 1 Satz 3 HGB auf die Aufstellung eines Lageberichts. Geschäftsführung Alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer war im Geschäftsjahr Herr Dr. Thomas Krauthauf, Kaufmann, Schondorf Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag Mit Wirkung ab dem 1. Januar 2009 hat die Technical Services Paper GmbH, Ettringen, als beherrschte Gesellschaft mit ihrer alleinigen Gesellschafterin Myllykoski Corporation GmbH, Ettringen, als herrschende Gesellschaft einen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag abgeschlossen. Mutterunternehmen und Konzernabschluss Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Myllykoski Corporation, Kouvola, Finnland, einbezogen. Die Myllykoski Corporation erstellt für den größten Konzernkreis einen Konzernabschluss nach finnischem Recht. Dieser ist beim elektronischen Handelsregister (www.prh.fi) und auf der Homepage der Myllykoski Corporation erhältlich. Bestandsgefährdende Tatsachen Die finnische UPM-Gruppe ("UPM") hat im Dezember 2010 vertraglich vereinbart, die Myllykoski-Gruppe und die Rhein Papier GmbH zu erwerben. Die Transaktion bedarf u. a. noch der Zustimmung der zuständigen Kartellbehörden. Die Myllykoski-Gruppe und die Rhein Papier GmbH werden beide weiterhin unabhängig operieren, bis die Transaktion durch das Closing abgeschlossen sein wird. Der Vollzug der Transaktion ist für das dritte Quartal 2011 geplant. Die Finanzierung unserer Gesellschaft erfolgt über das Cash Management der Muttergesellschaft. Die Hauptfinanzierungsgeber der Myllykoski-Gruppe hatten im März 2010 vereinbart, die bestehende Finanzierung bis zum 31. März 2011 zu verlängern. Die Myllykoski-Eigentümer haben am 21. Dezember 2010 den Verkauf der Myllykoski Corporation an UPM-Kymmene Corporation bekanntgegeben. Zum gleichen Zeitpunkt wurde eine Lock-up-Vereinbarung von Myllykoski's Hauptgläubigern, UPM-Kymmene Corporation und Myllykoski unterschrieben. Diese Vereinbarung verlängert die bestehende Finanzierung bis zum Abschluss des Geschäfts mit UPM und regelt die Umstrukturierung der Darlehen zum Zeitpunkt des Closings. Zusätzlich zur Lock-up-Vereinbarung befindet sich Myllykoski derzeit in aussichtsreichen Verhandlungen mit den Hauptgläubigern über eine separate Finanzierungsvereinbarung. Diese Vereinbarung würde eine Finanzierungslösung bis zum Abschluss des UPM-Deals beinhalten, inkl. einer Lösung für die im Mai 2011 fälligen capital loan notes. Weiterhin würde diese Vereinbarung eine langfristige Finanzierungslösung für den Fall beinhalten, dass der UPM-Deal nicht von den Kartellbehörden genehmigt wird, und Myllykoski weiterhin als selbständiges Unternehmen agieren wird. Auch unter den gegebenen Unsicherheiten glaubt der Aufsichtsrat an einen positiven Abschluss der Verhandlungen in naher Zukunft. Jedoch gibt es bis zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Sicherheit über den tatsächlichen Abschluss des UPM-Geschäfts und über die separate Finanzierungsvereinbarung und somit ist ein Finanzierungsrisiko gegeben, welches bei Eintreffen die Fortführung des operativen Geschäfts von Myllykoski gefährdet. Die Fortführung des Unternehmens über den Zeitpunkt des erwarteten Closings hinaus hängt davon ab, dass die erforderlichen Kreditlinien über den Erwerber UPM oder im Falle eines Scheiterns des Closings von den Kreditinstituten der Myllykoski-Gruppe bereit gestellt werden.
Ettringen, den 31. März 2011 Die Geschäftsführung Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 31.03.2011 |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
3 nahegelegene Organisationen
Herstellung von Papier, Karton und Pappe
Herstellung von Papier, Karton und Pappe
Beteiligungsgesellschaften
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen