BL Innovativ Parken GmbH
Selbe AdresseBetrieb von Parkhäusern und Parkplätzen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Mockenhaupt seit 15.2.2024 | Geschäftsführer |
Donald Wainright Kellum seit 19.7.2023 | Geschäftsführer |
Nicholas John Gerard seit 19.7.2023 | Geschäftsführer |
Sandra Bethke seit 8.6.2010 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Canto, Inc. | 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Canto GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Canto GmbH, BerlinI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die Canto GmbH ist als Wiederverkäufer von konzerninternen cloudbasierten Softwareleistungen tätig und vermarktet die Leistungen weltweit. Die Softwarewartung des im Jahr 2021 eingestellten Softwarevertriebs wurde abhängig von der Produktkategorie bis Ende 2023 angeboten. Das Unternehmen erbringt zudem Auftragsleistungen im Konzernverbund. Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird im folgenden Text die männliche Form verwendet, gemeint ist immer auch die weibliche und diverse Form. 2. Forschung und Entwicklung Für die Auftragsentwicklung im Konzernverbund wurden in 2023 913 T€ eingesetzt, und damit 12 % mehr als im Vorjahr. Im Bereich wurden 11 Mitarbeiter beschäftigt (17 % aller Mitarbeiter). II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Softwareindustrie ist ein wachsender Sektor, insbesondere nach wie vor im Bereich Software as a Service ("SaaS"). Während das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in Deutschland in 2023 um 0,3% abnahm, verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation mit preisbereinigt +2,6 % ein Wachstum. Weltweit werden hohe einstellige bis zweistellige Wachstumsraten erreicht. Unternehmen setzen vermehrt auf Cloud-Lösungen, um ihre Geschäftsprozesse zu optimieren und effizienter zu gestalten. Der Trend zu digitalen Transformationen wie Künstliche Intelligenz ("KI") und die verstärkte Nutzung von Softwarelösungen tragen dazu bei, dass die SaaS-Branche weiterhin robust und expandierend ist. Dennoch ist der Effizienzdruck hoch und die Kundenakquise zunehmend erschwert. KI und Produktintegrationen ermöglichen eine Erweiterung und Optimierung bestehender Serviceangebote. 2. Geschäftsverlauf und Lage Die Geschäftsführung beurteilt den Geschäftsverlauf des Jahres 2023 auf Basis der finanziellen Leistungsindikatoren (Rohergebnis und Jahresergebnis) als zufriedenstellend. Im Vorjahr wurde eine moderate Steigerung für die finanziellen Leistungsindikatoren in 2023 angestrebt. Dieses Ziel wurde erreicht. Das Rohergebnis liegt mit 8.989 T€ um 2,2 % über dem Vorjahresniveau (8.793 T€). Der Rückgang im Umsatz für Softwarewartung wurde durch steigende SaaS Umsätze überkompensiert. Das Ergebnis vor Steuern liegt mit 1.366 T€ um 2,9 % unter dem Vorjahresniveau (1.407 T€). Ursächlich hierfür waren im Wesentlichen höhere Aufwendungen im operativen Geschäftsbetrieb zur Förderung des künftigen Unternehmenswachstums, insbesondere um 160 T€ angestiegene Vertriebskosten, höhere Entwicklungskosten (+98 T€) und Verwaltungskosten (+191 T€). Höhere Zinserträge (+322 T€) resultieren aus steigenden Zinssätzen. Der Jahresüberschuss stieg um 15 T€ auf 973 T€. Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr von 12.002 T€ auf 13.710 T€ angestiegen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich um 565 T€ gegenüber dem Vorjahr, bedingt durch gestiegene Verkäufe an Kunden. Des Weiteren ist der Forderungsbestand gegenüber verbundenen Unternehmen um 22 T€ auf 9.016 T€ gestiegen, bedingt durch die konzerninterne Leistungsverrechnung sowie Darlehensforderungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände stiegen aufgrund höherer Steuervorauszahlungen um 433 T€. Die liquiden Mittel erhöhten sich um 925 T€, im Wesentlichen bedingt durch Vorauszahlungen für Subskriptionsleistungen. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten resultieren aus Zahlungen von Subskriptionsleistungen für Kunden, die Folgejahre betreffen, jedoch vertragsgemäß bereits zwischen 2019 und 2021 erfolgten sowie die eigenen Subskriptionsbeträge in 2023 für Folgejahre. Diese nahmen um 221 T€ ab. Auf der Passivseite resultiert der Anstieg der Bilanzsumme im Wesentlichen aus den passiven Rechnungsabgrenzungsposten, die Zahlungen für Subskriptionsleistungen durch Kunden für Folgejahre betreffen und vertragsgemäß bis 2023 erfolgten. Diese erhöhten sich um 1.221 T€. Während die Rückstellungen um 564 T€ abnahmen, im Wesentlichen aufgrund von höheren Steuervorauszahlungen, stiegen die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 126 T€, im Wesentlichen bedingt durch den Zeitpunkt der Abrechnung. Die Eigenkapitalquote ist im Vergleich zum Vorjahr von 25,9 % auf 29,8 % gestiegen. Die Erhöhung der Eigenkapitalquote, bei deutlich gestiegener Bilanzsumme, ist auf die Gewinnthesaurierung zurückzuführen. Die Liquidität der Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2023 jederzeit gegeben. Die Zahl der Mitarbeiter bei Canto GmbH stagnierte im Jahresdurchschnitt (nach Köpfen) planmäßig bei 62 Mitarbeitern. III. Wesentliche Chancen und Risiken 1. Risiken Der Wettbewerb in der Branche ist hoch, um Geschäftschancen im Wachstumsmarkt zu realisieren. Die Produkttiefe und Qualität der verschiedenen Angebote sind vergleichbar, so dass Wettbewerber unter anderem über den Preis und Benutzererfahrung um Marktanteile konkurrieren. Die weiterhin bestehenden Unsicherheiten in der Weltwirtschaft können den Verkaufsprozess verlängern. Das Risiko von Umsatzeinbußen und niedrigerem Wachstum als geplant wird als "hoch" eingestuft. Unsicherheiten in der geopolitischen Lage, die Herausforderungen in den Lieferketten und die volkswirtschaftliche Situation in Deutschland und Europa stellen gesamtwirtschaftliche Risiken dar. Im Jahresverlauf wurden verschiedene Geschäftsverlaufsszenarien entwickelt und darauf basierend Planoptimierungen und Liquiditätsberechnungen durchgeführt. Das Risiko der Nichtverfügbarkeit sowie Verteuerung von Leistungen wurde in die Risikoklasse "mittel" eingestuft. Personelle Risiken bestehen in Form des Fachkräftemangels und sinkender Loyalität zum Arbeitgeber. Das Unternehmen unterstützt eine positive und moderne Unternehmenskultur, die eine hohe Identifikation mit der Marke Canto ermöglicht. Für das Geschäftsjahr 2024 werden Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkungen des Fachkräftemangels als "mittel" eingeschätzt. Die Kundenzufriedenheit wird regelmäßig ermittelt. Identifizierten Schwachstellen wird durch gezielte Maßnahmen entgegengewirkt. Ein wesentlicher Bestandteil des Risikomanagements sind das monatliche Berichtswesen und der regelmäßige Austausch im Führungskreis, um auftretende Risiken schnell und umfassend erkennen und beheben zu können. Versicherbare Risiken aus der Geschäftstätigkeit werden soweit möglich abgesichert und regelmäßig geprüft. Cyberkriminalität sowie Sicherheitslücken in Programmen können Auswirkungen auf den operativen Geschäftsbetrieb haben. Das Unternehmen investiert kontinuierlich in die Informationstechnologiesysteme, um stabile Abläufe und Datenverfügbarkeiten zu gewährleisten. Die bestehende Infrastruktur wird regelmäßig aktualisiert und Sicherheitstests unterzogen. Die Mitarbeiter werden regelmäßig geschult und für Gefahren sensibilisiert. Mit zunehmender Kundenanzahl und wachsendem Auftragsvolumen steigt das potenzielle Risiko von Forderungsausfällen. Durch ein zeitnahes Debitorenmanagement kann unverzüglich reagiert werden. Nach Bewertung der aktuellen sowie der zukünftigen potenziellen Risiken und unter Berücksichtigung der eingeleiteten Maßnahmen bestehen nach Einschätzung der Geschäftsführung derzeit keine bestandsgefährdenden Risiken. 2. Chancen Bedingt durch die Optimierung von Geschäftsprozessen ist der Trend zu cloudbasierten Dienstleistungen weltweit ungebrochen. Insgesamt ist dieser Markt weiter auf Wachstumskurs. Das trifft branchenunabhängig auf Unternehmen jeder Größe zu. Die angebotenen Dienstleistungen werden ständig weiterentwickelt, um von aktuellen Trends, insbesondere auf dem Gebiet von KI und maschinellem Lernen profitieren zu können. Die Konzentration auf die Zielgruppen mit hoher Nachfrageintensität und die fokussierte Marktbearbeitung auf Potenzialregionen verschafft Wettbewerbsvorteile. Die Erschließung neuer Marktsegmente vor allem in Asien und Europa bieten weiterhin Wachstumschancen. Neue Vermarktungs- und Vertriebsmodelle werden getestet. Personal-Schulungsmaßnahmen im Bereich Verkaufsintensivierung und Kundenbetreuung sichern Marktchancen. Durch Digitalisierung und Flexibilisierung der Arbeitsumgebung gelingt es, global Arbeitskräfte zu gewinnen. Ab 2024 werden regelmäßige Mitarbeiterbefragungen eingeführt, um auf die Bedürfnisse, Wünsche und Bedenken angemessen reagieren zu können. IV. Prognosebericht Die Wachstumsaussichten werden beeinflusst durch aktuelle globale und wirtschaftliche Entwicklungen. Die Auswirkungen wie Preissteigerungen und Lieferengpässe können das Wachstum dämpfen. In Abhängigkeit der Auswirkungen auf unsere Kunden können sich diese in der Geschäftsentwicklung der Canto GmbH niederschlagen. Die aktuell zur Verfügung stehenden Erkenntnisse zu Branchenaussichten sowie wesentliche Einflussfaktoren sind zu berücksichtigen. Ein allgemeiner wirtschaftlicher Abschwung kann aufgrund von Kosteneinsparungen bei unseren Kunden zu Nachfragereduzierungen führen. Aufgrund der ungewissen weiteren Entwicklung der geopolitischen Krisen ist gegenwärtig eine Abschätzung der Folgen nicht abschließend möglich. Die digitale Transformation und die Modernisierung der IT bleiben in 2024 gefragte Themen. Die Transformation in die Cloud bietet Unternehmen neue Möglichkeiten zu Flexibilität und Skalierbarkeit. Das Unternehmen investiert in Fachkräfte und Weiterbildung sowie in Managementtools, um eine bessere Verfügbarkeit und Entwicklung der Mitarbeiter zu gewährleisten. Mittels unternehmensweiter Optimierungen wird das weiter geplante Unternehmenswachstum unterstützt. Der Kundennutzen soll aufgrund verbesserter Technologie und kundenorientierten Produkterweiterungen erhöht werden. Die Datenmenge wächst in der digitalen Ära massiv, zukunftsweisende Technologien werden nachgefragt. Nachhaltigkeit gewinnt zunehmend an Bedeutung, bedingt durch gesetzliche Vorgaben und Erwartungen der Stakeholder. Die Bedrohungslage durch Cyberangriffe ist bereits kritisch. Neue Konzepte und Maßnahmen zur Sicherung der IT-Systeme sind erforderlich. Die Geschäftsführung erachtet das Geschäftsmodell als weiterhin erfolgreich und erwartet aufgrund der branchenwirtschaftlichen Rahmenbedingungen auch vor dem Hintergrund hoher gesamtwirtschaftlicher Unsicherheiten eine positive Unternehmensentwicklung. Für die finanziellen Leistungsindikatoren wird für 2024 und für 2025 eine Steigerung im einstelligen Bereich angestrebt. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023AnhangCanto GmbH, BerlinI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Canto GmbH mit Sitz in Berlin ist im Handelsregister des Amtsgerichts Berlin-Charlottenburg unter der Nummer HRB 88566 eingetragen. II. Allgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. Handelsgesetzbuch (HGB) sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Bilanz wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften des § 266 (2) und (3) HGB aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Umsatzkostenverfahen (§ 275 Abs. 3 HGB) aufgestellt. Die größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 276 HGB und § 288 Abs. 2 HGB wurden in Anspruch genommen. Unter Anwendung des § 265 Abs. 5 HGB wird im Jahresabschluss der Posten "Entwicklungskosten" dargestellt. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert zur Anwendung gebracht. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Der erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wird über 10 Jahre abgeschrieben. Dieser Zeitraum entspricht dem Lebenszyklus der erworbenen Unternehmensvorteile. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen der entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und das Sachanlagevermögen werden auf der Grundlage der von der Finanzverwaltung veröffentlichten Afa-Tabellen bzw. anderer branchenüblichen Abschreibungstabellen mit den zulässigen Höchstsätzen vorgenommen. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von 800,00 € werden unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände, Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird eine angemessene Pauschalwertberichtigung auf den nicht einzelwertberichtigten Netto-Forderungsbestand gebildet. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Posten werden anteilig über die jeweilige Laufzeit aufgelöst. Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in der Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit einem fristenkongruenten Marktzinssatz abgezinst worden und unter Berücksichtigung von Kostensteigerungen entsprechend der Inflationsrate angesetzt. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Passive Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Ertrag für eine Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Posten werden anteilig über die jeweilige Laufzeit aufgelöst. Latente Steuern resultieren aus Unterschieden im Ansatz von Vermögensgegenständen oder Schulden zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz, deren Differenzen mit dem zukünftig zu erwartenden Steuersatz bewertet sind. Zur Berechnung der latenten Steuern wurden im Berichtsjahr folgende Steuersätze verwendet: Körperschaftsteuer von 15%, Solidaritätszuschlag von 5,5% bezogen auf den Körperschaftssteuersatz und Gewerbesteuer von rund 14%. Vom Aktivierungswahlrecht für latente Steuern wird kein Gebrauch gemacht. Liquide Mittel, Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen wurden entsprechend dem Niederstwertprinzip bzw. Imparitätsprinzip entweder mit einem historischen Umrechnungskurs oder mit dem Stichtagskurs am Bilanzstichtag in Euro bzw. entsprechend §256a HGB umgerechnet. Für die Umrechnung von Transaktionen in Fremdwährungen wurden die Umrechnungskurse zum Zeitpunkt dieser Transaktion angesetzt. Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst. IV. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Entwicklung des Anlagevermögens
*) wegen vollständiger Abschreibung von immateriellen Vermögensgegenständen entfällt der Ausweis in der Bilanz
*) wegen vollständiger Abschreibung von immateriellen Vermögensgegenständen entfällt der Ausweis in der Bilanz
*) wegen vollständiger Abschreibung von immateriellen Vermögensgegenständen entfällt der Ausweis in der Bilanz Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sonstige Vermögensgegenstände haben in Höhe von 43 T€ (Vj. 43 T€) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 9.016 T€ (Vj. 8.994 T€) enthalten Forderungen gegen die Gesellschafterin in Höhe von 8.915 T€ (Vj. 8.994 T€) und resultieren aus sonstigen Leistungen (7.441 T€, Vj. 5.545 T€) und Darlehen (1.474 T€, Vj. 3.449 T€). Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten hat in Höhe von 12 T€ (Vj. 136 T€) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Stammkapital Das Stammkapital in Höhe von 100 T€ ist am Bilanzstichtag voll eingezahlt. Alleinige Gesellschafterin ist die Canto, Inc., Delaware/USA. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Passive Rechnungsabgrenzungsposten Der passive Rechnungsabgrenzungsposten hat in Höhe von 536 T€ (Vj. 602 T€) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Entwicklung der passiven latenten Steuern
V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 276 Satz 1 HGB verkürzt aufgestellt. Die Posten "Umsatzerlöse", "Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen", "Bruttoergebnis vom Umsatz" und "Sonstige betriebliche Erträge" wurden zu einem Posten unter der Bezeichnung "Rohergebnis" zusammengefasst. Materialaufwand bei Anwendung des Gesamtkostenverfahrens Der Materialaufwand des Geschäftsjahres gliedert sich wie folgt:
Personalaufwand bei Anwendung des Gesamtkostenverfahrens Der Personalaufwand des Geschäftsjahres gliedert sich wie folgt:
Ergebnis aus der Währungsumrechnung Der GuV-Posten "Sonstige betriebliche Aufwendungen" enthält Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von 60 T€. Im Vorjahr enthält der GuV-Posten "Rohergebnis" Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von 278 T€. VI. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse bestehen zum Bilanzstichtag nicht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus bestehenden Miet- und Leasingverträgen für die Geschäftsräume und Fahrzeuge sowie dem Einkauf von Softwareleistungen von der Gesellschafterin ergeben sich die in den folgenden Jahren zu zahlenden Beträge wie folgt:
Angabe der beschäftigten Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt
Geschäftsführung und Vertretung Einzelvertretungsberechtigter Geschäftsführer:
Gemeinsam mit einem anderen Geschäftsführer oder einem Prokuristen vertretungsberechtigte aktuelle Geschäftsführer:
Gemeinsam mit einem Geschäftsführer vertretungsberechtigte Prokuristen:
Gesamtbezüge der Organe Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 (4) HGB in Anspruch genommen, da nur einer der im Geschäftsjahr 2023 tätigen Geschäftsführer Bezüge von der Gesellschaft erhalten hat. Konsolidierungskreis Unsere Gesellschaft ist ein Konzernunternehmen der Canto Inc., Delaware/USA (kleinster Konsolidierungskreis) und der Canyon Parent Holdings, LLC, Delaware/USA (größter Konsolidierungskreis), das gleichzeitig oberstes Mutterunternehmen ist. Sie wird in den jeweiligen Konzernabschluss einbezogen. Diese Konzernabschlüsse sind nicht offenlegungspflichtig. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von 973 T€ auf neue Rechnung vorzutragen.
Berlin, den 23. Dezember 2024 Donald W. Kellum, Geschäftsführer Nicholas J. Gerard, Geschäftsführer Andreas Mockenhaupt, Geschäftsführer Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 27. Dezember 2024 Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersAn die Canto GmbH, Berlin PRÜFUNGSURTEILE Wir haben den Jahresabschluss der Canto GmbH, Berlin - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Canto GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, 23. Dezember 2024 BDO
AG
Sartori, Wirtschaftsprüferin Leichsenring, Wirtschaftsprüfer |
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