FCCL
GmbH
München
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024
Lagebericht
FCCL GmbH
München
FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023 / 2024
Geschäftsmodell und Organisation
Der Lagebericht bezieht sich auf das
Geschäftsjahr 2023/2024 vom 01. April 2023 bis 31.
März 2024.
Die FCCL GmbH ist eine 100%ige Tochtergesellschaft
der Fujitsu Client Computing Limited in Kawasaki, Japan.
Die geschäftliche Tätigkeit liegt in
Forschung und Entwicklung, Design, Produktmanagement und
Qualitätsmanagement für Computer und
zugehörige Geräte.
Geschäftstätigkeit und Marktumfeld
Die FCCL GmbH ist primär mit Forschung und
Entwicklung, Design, Produktmanagement und
Qualitätsmanagement für Computer und
zugehörige Geräte betraut. Die Beauftragung
erfolgt im Wesentlichen durch die Muttergesellschaft in
Japan.
Im Vordergrund stehen dabei die Berücksichtigung
von Europäischen Produktanforderungen nahe am Kunden
sowie die Bereitstellung und stetige Verbesserung der
FCCL-Lieferlogistik in Europa.
Die Produkte der FCCL werden in Europa
ausschließlich über die etablierten
Vertriebswege der Fujitsu Technology Solutions (FTS)
vermarket. Der adressierte Markt umfasst das komplette
PC-Segment (stationäre- und mobile Geräte aller
Leistungsklassen, inkl. Zubehör), vornehmlich
fokussiert auf Geschäftskunden.
Die weitere Entwicklung des PC-Marktes wird basierend
auf den Marktprognosen gängiger Analysten
mittelfristig weitestgehend stabil eingeschätzt.
Darüber hinaus wird für die kommenden zwei Jahre
ein Volumens-Wachstum von ca. 6% erwartet, getrieben durch
den zyklischen Austausch von veralteten Geräten in
Verbindung mit dem von großen SW-Herstellern
forcierten Umstieg auf neue, sicherere
Betriebssystemversionen. Der durch das Produktportfolio der
Gesellschaft jährlich adressierbare Gesamtmarkt in
Europa und Japan umfasst rund 50 Millionen Einheiten
(Marktprognose für Japan und Europa B2B, Quelle IDC,
März 2024).
Ziele und Strategien
Neben dem angestammten Geschäftsfeld
"Entwicklung und Bereitstellung von Computern und
Endgeräten vornehmlich für Geschäftskunden"
arbeitet die Gesellschaft an der weiteren Differenzierung
und Erweiterung des Angebotes. Themenschwerpunkte sind
dabei für den jeweiligen Kunden maßgeschneiderte
Produkt- und Logistiklösungen (Customizing) sowie
innovativer Endgeräte und Technologien wie z. B.
kompakte, energiesparende Desktop PCs, leistungsfähige
High-End Workstations, Digital Paper und SW-Konzepte
für das "Internet of Things (IOT)".
Mit der Ankündigung unseres Shareholders und
Vertriebspartners Fujitsu Ltd., das Geschäft für
PC-Endgeräte mit letzten Lieferungen Ende April 2024
einzustellen, wird sich die Gesellschaft zukünftig
verstärkt um die technische Betreuung der etablierten
Kundenbasis und des verantworteten Feldbestandes
kümmern.
Geschäftsziel ist weiterhin die Verwirklichung
unserer Vision, durch innovative Produkte und
maßgeschneiderte Kundenlösungen den qualitativ
hochwertigen, vernetzten Arbeitsplatz der Zukunft
mitzugestalten.
Bedeutsamster finanzieller Leistungsindikator sind
die Umsatzerlöse. Nicht finanzielle
Leistungsindikatoren bestehen nach außen hin nicht.
Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft
Vermögens- und Finanzlage
Die Bilanzsumme beträgt zum 31.03.2024 TEuro
9.700 (Vorjahr: TEuro 8.747). Die Forderungen gegen
verbundene Unternehmen haben sich von TEuro 2.633 um TEuro
3.413 auf TEuro 6.046 erhöht, wohingegen sich die
flüssigen Mittel von TEuro 4.741 auf TEuro 2.419
(Reduzierung um TEuro 2.322) reduziert haben. Das
Eigenkapital hat sich um den Jahresüberschuss von
TEuro 1.356 erhöht und beträgt zum 31.03.2024
TEuro 6.005. Die Rückstellungen haben sich
gegenüber Vorjahr um TEuro 438 auf TEuro 2.781
reduziert.
Der Anstieg der Forderungen gegen verbundene
Unternehmen resultiert im Wesentlichen aus
Restrukturierungskosten, welche an die Muttergesellschaft
weiterverrechnet werden konnten. Der Großteil dieser
Forderungen ist bis zur Berichtserstellung durch Zahlungen
der Muttergesellschaft ausgeglichen worden.
Die Reduzierung der Rückstellungen resultiert
besonders aus dem Rückgang der Sonstigen
Rückstellungen, bedingt durch die nicht mehr
benötigten externen Entwicklungsleistungen. Dem
entgegen wirken erhöhte Rückstellungen für
Personalkosten aufgrund zusätzlich zu bildender
Abfindungsvorsorgen.
Die Finanzierung der Gesellschaft ist über
vertraglich fixierte "Service Level Agreements"
(Dienstleistungsverträge) mit dem Mutterkonzern, auch
unter Berücksichtigung der geänderten
Rahmenbedingungen, gesichert.
Ertragslage
Die FCCL GmbH arbeitet auf Grundlage von mit dem
Mutterunternehmen abgeschlossenen
Dienstleistungsverträgen. Die Vergütungen
für die erbrachten Dienstleistungen richten sich unter
Zugrundelegung eines angemessenen Gewinnaufschlags nach den
erforderlichen Kosten. Bei einem Umsatz von TEuro 23.187
(Vorjahr: TEuro 27.495) wurde ein Gewinn nach Steuern von
TEuro 1.356 (Vorjahr: TEuro 1.595) erwirtschaftet.
Finanzkennzahlen
|
2023 / 2024
|
2022 / 2023
|
| Umsatz in Mio Euro |
23,2 |
27,5 |
| Umsatzrendite nach
Steuern (in %) |
5,8 |
5,8 |
| Personalaufwandsquote
(in %) |
77,3 |
54,8 |
Der Personalaufwand ist aufgrund von
Restrukturierungskosten für die Reduzierung der
Mitarbeiterzahl im Geschäftsjahr gegenüber dem
Vorjahr angestiegen.
Umweltschutz
Die Geschäfts- und
Qualitätsmanagementprozesse der FCCL GmbH orientieren
sich streng an unserer Verantwortung gegenüber unseren
Kunden sowie unserer Verpflichtung hinsichtlich der ESG
Kriterien Umwelt (Environmental), Soziales (Social) und
konformer Unternehmensführung (Governance).
Belange des Umweltschutzes werden sowohl im laufenden
Geschäftsbetrieb als auch bei der Entwicklung und
Konstruktion neuer Produkte berücksichtigt.
Schwerpunkte dabei sind Energieeffizienz, Recycling
optimiertes Produktdesign, Vermeidung von Gefahrenstoffen,
umweltfreundliches Verpackungsmaterial sowie die weitere
Optimierung unserer Lieferketten bzgl. Energieeffizienz und
Vermeidung von Schadstoffen.
Mitarbeiter
Während des Geschäftsjahres waren im
Durchschnitt 145 Angestellte beschäftigt, diese Zahl
beinhaltet im Durchschnitt 11 Werkstudenten. Im Vorjahr
betrug die durchschnittliche Mitarbeiterzahl 155
Beschäftigte (darin 17 Werkstudenten).
Risikomanagement
Bzgl. des Managements von Geschäftsrisiken ist
die FCCL GmbH als Tochtergesellschaft der Fujitsu Client
Computing Ltd. (FCCL) eng an die in der Muttergesellschaft
etablierten Prozesse für eine transparente und
hinsichtlich finanzieller Risiken konforme
Geschäftsführung angebunden. Darüber hinaus
sind entsprechende Kontrollmechanismen sowie Entscheidungs-
und Berichtsstrukturen mit der Muttergesellschaft und -
über die Muttergesellschaft konsolidiert - mit den
Shareholdern der FCCL etabliert. Die grundlegenden
Businessgrundsätze der FCCL GmbH sind in einem
für alle Mitarbeiter verbindlichen "Code of Conduct"
(FCCL Business Conduct Guidelines) hinterlegt.
Chancen und Risiken
Die FCCL GmbH agiert als lokale Tochtergesellschaft
der Fujitsu Client Computing Ltd., ein Joint Venture der
internationalen Großkonzerne Lenovo Group Limited
("Lenovo") und Fujitsu Limited ("Fujitsu"). Strukturell
zeichnet sich die Gesellschaft durch eine einzigartige
Kombination von lokaler Kompetenz und Flexibilität
eines Mittelstandsunternehmens gepaart mit der
Finanzstärke, der globalen Präsenz und dem
weltweiten Marktzugang über die beiden Shareholder
Lenovo und Fujitsu aus.
Als Chance sehen wir unsere attraktiven und flexiblen
Arbeitsbedingungen unterstützt durch
leistungsfähige, sichere und nutzerfreundliche IT und
Endgeräte. Daraus generieren wir einen wichtigen
Wettbewerbsvorteil in einer sich rasch ändernden
Arbeitswelt geprägt durch demografischen Wandel,
Fachkräftemangel und den "Kampf" um Nachwuchstalente
(War for Talents).
Aufgrund der besonderen Situation der FCCL GmbH und
der direkten Abhängigkeit zur Muttergesellschaft
treffen für die FCCL GmbH viele Risiken nur indirekt
zu.
Im Falle eines weltweiten Konjunktureinbruchs
aufgrund geopolitischer Entwicklungen, z.B.
fortwährende Auseinandersetzungen in der Ukraine sowie
weiter eskalierender Konflikt zwischen China und Taiwan,
besteht ein mittleres indirektes Risiko, dass Lieferketten
unterbrochen werden und Geräteauslieferungen nur
verspätet erfolgen können. Dies stellt basierend
auf dem aktuellen Geschäftsmodell kein unmittelbares
Risiko für die Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage (VFE-Lage) der FCCL GmbH dar. Mittelbar wirken
sich sinkende Umsätze der Muttergesellschaft (Fujitsu
Client Computing Limited) auf die Auftrags- und Umsatzlage
der FCCL GmbH aus. Der Anstieg der Energie- und
Rohstoffpreise und dadurch getrieben steigende
Inflationsraten bedeutet ein mittleres Risiko der FCCL
GmbH, da sich die Kosten entsprechend erhöhen. Dies
stellt aufgrund der besonderen Situation der FCCL GmbH
ebenfalls kein Risiko für die VFE-Lage der FCCL GmbH
dar.
Mit der Ankündigung unseres Shareholders und
Vertriebspartners Fujitsu Ltd., das Geschäft für
PC-Endgeräte mit letzten Lieferungen Ende April 2024
einzustellen, ergeben sich für die Gesellschaft
signifikante Veränderungen bzgl. der zukünftigen
Wertschöpfung, sowohl hinsichtlich der
Entwicklungstätigkeiten als auch bzgl. der
verantworteten Lieferketten. Im Berichtszeitrum wurden
Konzepte und Maßnahmen entwickelt, die dem daraus
resultierenden, deutlich verringerten Geschäftsumfang
Rechnung tragen und den Fortbestand der Gesellschaft auf
einer gesicherten finanziellen Basis ermöglichen. Wie
bereits unter Ziele und Strategien erläutert, ist die
Finanzierung der Gesellschaft durch entsprechend
angepasste, vertraglich fixierte "Service Level Agreements"
(Dienstleistungsverträge) gesichert.
Die schrittweise Umsetzung dieser Maßnahmen ist
mit Beginn des neuen Geschäftsjahres zum 01.04.2024
erfolgt. Die resultierenden, geschäftlichen
Auswirkungen sind in der Geschäftsprognose
berücksichtigt. Diese Maßnahmen haben
Restrukturierungskosten in Höhe von TEuro 3.477
verursacht, welche bereits im Berichtsjahr vorwiegend im
Personalaufwand ausgewiesen sind. Die
Restrukturierungskosten konnten aufgrund einer separaten
Vereinbarung an die Muttergesellschaft weiterverrechnet
werden.
Prognose
Die Prognose im Lagebericht zum 31.03.2023 für
das Geschäftsjahr 2023 / 2024 ging von
gleichbleibenden Umsätzen und Margen aus.
Der Vergleich Prognose vs. IST stellt sich wie folgt
dar:
|
Prognose FY 2023 / 2024
|
IST FY 2023 /
2024
|
| Umsatz in Mio
Euro |
27,5 |
23,2 |
| Umsatzrendite nach
Steuern (in %) |
5,8 |
5,8 |
Somit liegt der Umsatz im IST für FY 2023 / 2024
um 8,4% unter den Prognosewerten für
FY 2023 / 2024. Hintergrund dafür sind
Einsparmaßnahmen insbesondere bei der Beauftragung
von externen Dienstleistern, welche sich durch das
etablierte Geschäftsmodell direkt im Umsatz mit der
Muttergesellschaft bemerkbar machen.
Die Prognose für das Geschäftsjahr 2024 /
2025 geht aufgrund der geänderten Rahmenbedingungen
und der daraus resultierenden Wertschöpfung von
deutlich reduzierten Umsätzen bezogen auf das
Geschäftsjahr 2023 / 2024 aus.
Prognose
|
FY 2024 / 2025
|
| Umsatz in Mio
Euro |
7,6 |
| Umsatzrendite nach
Steuern (in %) |
5,8 |
Es besteht weiterhin eine enge geschäftliche
Verzahnung mit der Muttergesellschaft FCCL Japan und den
beiden Shareholdern Fujitsu und Lenovo. Eventuelle
Veränderungen im Unternehmenskonstrukt wirken sich
mittelbar auf die Geschäftsprognose der Gesellschaft
aus.
Augsburg, den 29.08.2024
FCCL
GmbH
- Geschäftsführung -
Hans
Dieter Heiß
Managing Director
Yoji
Hirosue
Executive Director
Bilanz
Aktiva
|
|
31.3.2024
EUR |
31.3.2023
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
506.630,00 |
876.118,00 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
8.876,00 |
36.030,00 |
| II.
Sachanlagen |
497.754,00 |
840.088,00 |
| 1.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
497.754,00 |
840.088,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
9.070.843,63 |
7.732.400,68 |
| I.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
6.651.521,68 |
2.990.964,73 |
| 1.
Forderungen gegen verbundene Unternehmen |
6.045.924,57 |
2.633.320,00 |
| 2.
sonstige Vermögensgegenstände |
605.597,11 |
357.644,73 |
| II.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
2.419.321,95 |
4.741.435,95 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
122.859,91 |
138.886,87 |
| Aktiva |
9.700.333,54 |
8.747.405,55 |
Passiva
|
|
31.3.2024
EUR |
31.3.2023
EUR |
| A.
Eigenkapital |
6.004.771,79 |
4.648.935,56 |
| I.
Gezeichnetes Kapital |
25.000,00 |
25.000,00 |
| II.
Bilanzgewinn |
5.979.771,79 |
4.623.935,56 |
| davon
Gewinnvortrag |
4.623.935,56 |
3.028.863,60 |
| B.
Rückstellungen |
2.780.940,01 |
3.218.749,79 |
| C.
Verbindlichkeiten |
914.621,74 |
879.720,20 |
| 1.
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen |
0,00 |
44.707,24 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
0,00 |
44.707,24 |
| 2.
sonstige Verbindlichkeiten |
914.621,74 |
835.012,96 |
| davon
mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
914.621,74 |
835.012,96 |
| Passiva |
9.700.333,54 |
8.747.405,55 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.4.2023 - 31.3.2024
EUR |
1.4.2022 - 31.3.2023
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
26.833.396,31 |
27.666.020,45 |
| 2.
Personalaufwand |
17.924.705,38 |
15.078.156,75 |
| a)
Löhne und Gehälter |
15.623.103,96 |
12.768.692,20 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
2.301.601,42 |
2.309.464,55 |
| davon
für Altersversorgung |
257.084,46 |
279.932,35 |
| 3.
Abschreibungen |
422.847,09 |
479.356,10 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
422.847,09 |
479.356,10 |
| davon
außerplanmäßige Abschreibungen |
59.401,00 |
|
| 4.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
6.442.300,57 |
9.633.722,06 |
| davon
Aufwendungen aus der Währungsumrechnung |
36.581,29 |
81.882,50 |
| 5.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
67.457,00 |
|
| 6.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
755.164,04 |
879.713,58 |
| 7.
Ergebnis nach Steuern |
1.355.836,23 |
1.595.071,96 |
| 8.
Jahresüberschuss |
1.355.836,23 |
1.595.071,96 |
| 9.
Gewinnvortrag aus dem Vorjahr |
4.623.935,56 |
3.028.863,60 |
| 10.
Bilanzgewinn |
5.979.771,79 |
4.623.935,56 |
Anhang
für das Geschäftsjahr 2023 / 2024
I.
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Die Gesellschaft ist gemäß den
Größenkriterien des § 267 Abs. 2 HGB eine
mittelgroße Kapitalgesellschaft. Dementsprechend
werden bei der Erstellung des Jahresabschlusses die
Aufstellungserleichterungen nach § 288 Abs.
2 HGB in Anspruch genommen.
Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut
Registergericht
Firmenname laut Registergericht: FCCL GmbH
Firmensitz laut Registergericht: München
Geschäftsanschrift: Lise-Meitner-Straße
5, 86156 Augsburg
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: München
Register-Nr.: HRB 248962
Weitere Angaben
Gegenstand des Unternehmens ist die Durchführung
folgender Leistungen: Forschung und Entwicklung,
Design, Produktmarketing, Lebenszyklus, Lieferung und
Qualitätsmanagement für Computer und
zugehörige
Geräte..
Geschäftsjahr ist ein abweichendes
Wirtschaftsjahr vom 1. April bis 31. März.
II.
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Erworbene immaterielle Anlagewerte werden zu
Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung
unterliegen, um planmäßige Abschreibungen
vermindert.
Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs-
bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um
planmäßige Abschreibungen vermindert.
Die planmäßigen Abschreibungen werden nach
der voraussichtlichen Nutzungsdauer der
Vermögensgegenstände und soweit zulässig
nach der linearen Methode vorgenommen. Als Nutzungsdauer
wird bei immateriellen Vermögensgegenständen des
Anlagevermögens ein Zeitraum von zwei bis fünf
Jahre, bei den anderen Anlagen und der Betriebs und
Geschäftsausstattung ein Zeitraum von drei bis zehn
Jahre angesetzt.
Auf Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens werden bei voraussichtlich dauernder
Wertminderung außerplanmäßige
Abschreibungen vorgenommen, um diese mit dem niedrigeren
Wert anzusetzen, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen
ist.
Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens
bis zu einem Wert von 800 Euro werden im Jahr des Zugangs
voll abgeschrieben.
Der Ansatz der Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände, des Kassenbestands und der
Guthaben bei Kreditinstituten, sowie des
Rechnungsabgrenzungsposten erfolgt zu Nennwerten.
Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind
Anzahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie
Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach
diesem Zeitpunkt darstellen.
Die Steuerrückstellungen und sonstigen
Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren
Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten in Höhe des
nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung
notwendigen Erfüllungsbetrags.
Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als
einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden
durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben
Geschäftsjahre abgezinst.
Der Ansatz der Verbindlichkeiten erfolgt mit ihrem
Erfüllungsbetrag.
Die Verpflichtungen aus Pensionen und ähnliche
Verpflichtungen werden mit den
Vermögensgegenständen, die ausschließlich
der Erfüllung von Altersversorgungs- und
ähnlichen Verpflichtungen dienen und dem Zugriff aller
übrigen Gläubiger entzogen sind (sog.
Deckungsvermögen), verrechnet. Die Bewertung des
Deckungsvermögens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert.
Forderungen, Guthaben bei Kreditinstituten und
Verbindlichkeiten in fremden Währungen werden
gemäß § 256a HGB zum
Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.
III.
Angaben zu Posten der Bilanz
Anlagevermögen
Die Entwicklung der einzelnen Posten des
Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen
des
Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt
(Anlage zum Anhang).
Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit
größer einem Jahr
Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit
bis zu einem Jahr.
Angaben zu Forderungen gegenüber
Gesellschaftern
Die Forderungen gegen Gesellschafter resultieren
vollständig aus Lieferungen und Leistungen und sind in
der Bilanzposition Forderungen gegen verbundene Unternehmen
mit TEuro 6.046 (Vorjahr: TEuro 2.633) enthalten.
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche
Verpflichtungen
Bilanzierungspflichtige Pensionsverpflichtungen
bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von TEuro 2.020.
Diese wurden mit dem beizulegenden Zeitwert des
Deckungsvermögens gemäß § 246 Abs. 2
Satz 2 HGB verrechnet.
Das Deckungsvermögen ist zum beizulegenden
Zeitwert, der dem Aktivwert der
Rückdeckungsversicherung
sowie den fortgeführten Anschaffungskosten
entspricht, bewertet. Bei den bestehenden Pensionszusagen
handelt es sich um versicherungsgebundene
Versorgungszusagen. Die Altersvorsorgeverpflichtungen der
Gesellschaft entsprechen jeweils ausschließlich dem
beizulegenden Zeitwert des
Rückdeckungsversicherungsanspruchs.
Sonstige Rückstellungen
Im Wesentlichen betrifft diese Position
Rückstellungen für zum Bilanzstichtag ausstehende
Lieferantenrechnungen (TEuro 348) und Rückstellungen
für Personalkosten (TEuro 2.188).
Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber
Gesellschaftern
Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter
resultieren vollständig aus Lieferungen und Leistungen
und betragen am Abschlussstichtag TEuro 0 (Vorjahr:
TEuro 45).
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Neben den in der Bilanz ausgewiesenen
Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEuro 329
sonstige finanzielle Verpflichtungen aus
Geschäftsraummietvertrag und Leasingverträgen bis
zum Ende der Vertragslaufzeit.
IV.
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse wurden vollständig im
Rahmen von Dienstleistungsvereinbarungen mit der
japanischen Muttergesellschaft erzielt.
Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen:
|
Geschäftsjahr 2023
/ 2024
|
Vorjahr 2022 / 2023
|
|
(TEuro)
|
(TEuro)
|
Research and Development
|
16.359
|
20.913
|
Product Management
|
2.013
|
2.028
|
Supply Chain Management
|
2.181
|
1.998
|
Procurement
|
2.634
|
2.556
|
|
23.187
|
27.495
|
Außerplanmäßige Abschreibungen auf
Anlagevermögen
Auf Gegenstände des Anlagevermögens wurden
außerplanmäßige Abschreibungen in
Höhe von TEuro 59 vorgenommen.
Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von
außergewöhnlicher Größenordnung oder
außergewöhnlicher Bedeutung
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind
Erträge aus der Weiterbelastung von
Restrukturierungskosten an die Muttergesellschaft in
Höhe von TEuro 3.478 enthalten.
Die entsprechenden Restrukturierungsaufwendungen sind
im Personalaufwand und im sonstigen betrieblichen Aufwand
enthalten. Es handelt sich dabei vorwiegend um Kosten
für zu zahlende Abfindungen aufgrund der im Rahmen der
Umstrukturierung notwendigen Reduzierung der
Mitarbeiterzahl.
V.
Sonstige Angaben
Durchschnittliche Zahl der während des
Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer
Die durchschnittliche Zahl der während des
Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten
Arbeitnehmer betrug 145 (Vorjahr: 155).
Geschäftsführung
Die Geschäftsführung setzte sich wie folgt
zusammen:
Hans Dieter Heiß, Tapfheim, Managing
Director
Yoji Hirosue, Saitama-shi, Japan, Senior
Executive Officer & CTO
Gesamtbezüge der Geschäftsführung
Die Angaben hierzu können gemäß
§ 286 Abs. 4 HGB unterbleiben, da nur ein
Geschäftsführer von der Gesellschaft Bezüge
erhält.
Konzernzugehörigkeit
Die FCCL GmbH wird in den Konzernabschluss der
Fujitsu Client Computing Limited, Kawasaki / Japan
einbezogen, die den Konzernabschluss für den kleinsten
Kreis von Unternehmen aufstellt. Dieser Konzernabschluss
wird seinerseits in den Konzernabschluss der Lenovo Group
Limited, Hong-Kong / VR China, als oberste
Konzerngesellschaft, einbezogen. Dieser kann am Sitz der
Gesellschaft eingesehen werden.
Ergebnisverwendung
Die Geschäftsführung schlägt der
Gesellschafterversammlung vor den Bilanzgewinn in Höhe
von
TEuro 5.980 (Vorjahr: TEuro 4.624) auf neue Rechnung
vorzutragen.
Nachtragsbericht
Mit der Ankündigung unseres Shareholders und
Vertriebspartners Fujitsu Ltd., das Geschäft für
PC-Endgeräte mit letzten Lieferungen Ende April 2024
einzustellen, ergeben sich für die Gesellschaft
signifikante Veränderungen bezüglich der
zukünftigen Wertschöpfung, sowohl hinsichtlich
der Entwicklungstätigkeiten als auch bezüglich
der verantworteten Lieferketten. Die im Geschäftsjahr
2023 / 2024 beschlossene Restrukturierung der Gesellschaft,
welche bereits in der Bilanz und der Gewinn- und
Verlustrechnung des Berichtsjahrs berücksichtigt
wurde, wird im Geschäftsjahr 2024 / 2025 entsprechend
durchgeführt.
Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung, die
nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und
weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz
berücksichtigt sind, liegen nicht vor.
Anlagenspiegel
|
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
01.04.2023
EUR
|
Zugänge
EUR
|
Abgänge
EUR
|
Umbuchungen
EUR
|
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
31.03.2024
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
257.476,27
|
0,00
|
15.390,00
|
0,00
|
242.086,27
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
257.476,27
|
0,00
|
15.390,00
|
0,00
|
242.086,27
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
2.284.950,92
|
58.209,09
|
109.755,81
|
0,00
|
2.233.404,20
|
Summe Sachanlagen
|
2.284.950,92
|
58.209,09
|
109.755,81
|
0,00
|
2.233.404,20
|
Summe
Anlagevermögen
|
2.542.427,19
|
58.209,09
|
125.145,81
|
0,00
|
2.475.490,47
|
|
kumulierte
Abschreibung
01.04.2023
EUR
|
Abschreibung
Geschäftsjahr
EUR
|
Abgänge
EUR
|
Umbuchungen
EUR
|
kumulierte
Abschreibung
31.03.2024
EUR
|
Anlagevermögen
|
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I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
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entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
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221.446,27
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26.262,00
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14.498,00
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0,00
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233.210,27
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Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
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221.446,27
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26.262,00
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14.498,00
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0,00
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233.210,27
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II. Sachanlagen
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andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
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1.444.862,92
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396.585,09
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105.797,81
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0,00
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1.735.650,20
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Summe Sachanlagen
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1.444.862,92
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396.585,09
|
105.797,81
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0,00
|
1.735.650,20
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Summe
Anlagevermögen
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1.666.309,19
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422.847,09
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120.295,81
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0,00
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1.968.860,47
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Zuschreibung
Geschäftsjahr
EUR
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Buchwert
Geschäftsjahr
31.03.2024
EUR
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Buchwert
Vorjahr
31.03.2023
EUR
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Anlagevermögen
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I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
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entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
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0,00
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8.876,00
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36.030,00
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Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
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0,00
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8.876,00
|
36.030,00
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II. Sachanlagen
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andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
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0,00
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497.754,00
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840.088,00
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Summe Sachanlagen
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0,00
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497.754,00
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840.088,00
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Summe
Anlagevermögen
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0,00
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506.630,00
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876.118,00
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sonstige Berichtsbestandteile
Augsburg, den 29.08.2024
gez.
Hans Dieter Heiss, Yoji Hirosue
Geschäftsführer
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 19.09.2024 festgestellt.
Bestätigungsvermerk
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN
ABSCHLUSSPRÜFERS
An die FCCL GmbH, München
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der FCCL GmbH,
München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März
2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das
Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März
2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung
der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.
Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der FCCL GmbH
für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum
31. März 2024 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den
deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt
unter Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.
März 2024 sowie ihrer Ertragslage für das
Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März
2024 und
· vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht
dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss,
entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und
stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen
Entwicklung zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB
erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317
HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere
Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen
ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers
für die Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks
weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen
unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen
handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und
haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in
Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für nsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den
Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich
für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den
deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen
wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der
Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die
gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen
Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwndig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund
von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der
Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder
Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang
mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit,
sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus
sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen
Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet
haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht,
den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk
zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen
können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern
resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn
vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass
sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses
Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen
wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir die
Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im
Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen
Handlungen oder Irrtümern, planen und führen
Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken
durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die
ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für
unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus
dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als
das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende
wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden,
da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken,
Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten,
irreführende Darstellungen bzw. das
Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten
können.
· gewinnen wir ein Verständnis von
dem für die Prüfung des Jahresabschlusses
relevanten internen Kontrollsystem und den für die
Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die
unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch
nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit
dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der
von den gesetzlichen Vertretern angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von
den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten
Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über
die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf
der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine
wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen
oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir
zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und
im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese
Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges
Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere
Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum
unseres Bestätigungsvermerks erlangten
Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder
Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die
Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann.
· beurteilen wir Darstellung, Aufbau und
Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt
einschließlich der Angaben sowie ob der
Jahresabschluss die zugrunde liegenden
Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt,
dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von
der Lage der Gesellschaft.
· führen wir Prüfungshandlungen
zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten
zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf
Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise
vollziehen wir dabei insbesondere die den
zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen
Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und
beurteilen die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein
eigenständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde
liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein
erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige
Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben
abweichen.
Wir erörtern mit den für die
Überwachung Verantwortlichen unter anderem den
geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie
bedeutsame Prüfungsfeststellungen,
einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im
internen Kontrollsystem, die wir während unserer
Prüfung feststellen.
München, den 29. August
2024
PricewaterhouseCoopers
GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Jürgen
Schumann
Wirtschaftsprüfer
ppa.
Akram Abdel Karim
Wirtschaftsprüfer
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