Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 102899
Eingetragen
27.6.1984
Branche
Vermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger mittels CarsharingVermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von mehr als 3,5 tTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Betrieb eines Autohauses und einer Kraftfahrzeugwerkstatt sowie die Vermietung von Kraftfahrzeugen aller Art

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sebastian Freier
seit 8.4.2022
Geschäftsführer
Giuseppe Rossi
seit 9.5.2007
Prokura
Lothar Knarr
seit 13.11.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Haldenstraße 38, 74172 Neckarsulm
153.500 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Autohaus Freier GmbH

Heilbronn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

a. Geschäftsmodell

Unser Geschäftsmodell ist auf den Handel mit Kraftfahrzeugen im Großraum Heilbronn ausgerichtet. Als Vertragshändler der Marke Peugeot sind wir an zwei zentralen Standorten vertreten: der Lise-Meitner-Straße 28 und der Karl-Wüst-Straße 21 in Heilbronn. Unser Fokus liegt dabei auf dem Verkauf von Neufahrzeugen der Marken Peugeot in der Lise-Meitner-Str. 28 und Hyundai in der Karl-Wüst-Str. 21 seit Oktober 2023, während wir zusätzlich gebrauchte Fahrzeuge aller Marken anbieten. Ein breites Sortiment an Kraftfahrzeugersatzteilen und -zubehör rundet unser Angebot ab.Um den Bedürfnissen unserer Kunden gerecht zu werden, konzentrieren wir uns auf den Großraum Heilbronn, um eine lokale Präsenz und einen effizienten Service zu gewährleisten. Diese regionale Ausrichtung ermöglicht es uns, schnell auf Kundenanfragen zu reagieren und eine persönliche Betreuung zu bieten.

Unsere beiden Standorte beinhalten auch Kraftfahrzeug-Reparaturwerkstätten, die qualifizierte Reparaturen und Wartungsarbeiten durchführen. Damit bieten wir einen umfassenden Service, der die Zufriedenheit unserer Kunden im Großraum Heilbronn sicherstellt.

Unsere regionale Ausrichtung auf den Großraum Heilbronn ist nicht nur eine strategische Entscheidung, sondern spiegelt auch den Wert unseres Unternehmens wider. Mit einer Präsenz von über 50 Jahren in der Region Heilbronn haben wir uns einen Namen gemacht und blicken auf eine lange Geschichte des Vertrauens und der Zufriedenheit zurück. Diese Tradition, gepaart mit unserem Engagement für Qualität und Kundenzufriedenheit, bildet das Fundament, auf dem wir aufbauen. Wir sind stolz darauf, diesen Wert weiter auszubauen und unsere Position als verlässlicher Partner im Großraum Heilbronn zu festigen.

II. Wirtschaftsbericht

a. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Rahmenbedingungen für Autohäuser in Deutschland im Jahr 2023 wurden von einer Vielzahl wirtschaftlicher und branchenspezifischer Faktoren geprägt, die den Markt maßgeblich beeinflussten: Konjunkturelle Entwicklung:

Das wirtschaftliche Umfeld im Jahr 2023 war von Unsicherheiten aufgrund der anhaltenden Inflation und den Auswirkungen der Energiekrise geprägt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wuchs nur verhalten, was sich auf das Konsumverhalten der Verbraucher niederschlug. Dennoch blieb die Nachfrage nach Neuwagen stabil, insbesondere bei Elektrofahrzeugen, die nur zum Ende des Jahres durch die plötzliche Stimmungsschwankungen der Bundesregierung abgewürgt wurden.

Lieferengpässe und Produktionskapazitäten:

Die Lieferkettenprobleme, die in den letzten Jahren die Verfügbarkeit von Neufahrzeugen erheblich beeinträchtigten, verbesserten sich im Jahr 2023. Viele Hersteller konnten ihre Produktionskapazitäten wieder ausbauen, was zu einer schrittweisen Erholung der Fahrzeugverfügbarkeit führte. Dennoch hatten viele Autohäuser mit Nachlieferungen aus 2022 zu kämpfen, was den Druck auf den Gebrauchtwagenmarkt verringerte.

Technologische Trends und Elektromobilität:

Die Elektromobilität und die Umstellung auf umweltfreundliche Technologien setzten sich auch im Jahr 2023 fort. Autohäuser mussten ihre Infrastruktur und Verkaufsstrategien weiter an die wachsende Nachfrage nach Elektrofahrzeugen anpassen. Gleichzeitig wurden Anreize für Plug-in-Hybride stark reduziert, was sich auf deren Verkaufszahlen negativ auswirkte und die Anreize von Elektrofahrzeugen wurden am Ende des Jahres von einem Tag auf den anderen ebenfalls stark reduziert. Was zu einem erheblichen Aufwand und Stornierungen sowie Kosten die durch ein großes Entgegenkommen der Autohäuser an die Kunden entstanden sind.

Digitalisierung und Vertriebskanäle:

Der Trend zur Digitalisierung im Autohandel setzte sich fort. Die Nachfrage nach Online-Verkaufsplattformen und digitaler Kundenkommunikation nahm weiter zu, was Autohäuser dazu zwang, ihre Online-Präsenz auszubauen und Prozesse zu optimieren, um den veränderten Kundenbedürfnissen gerecht zu werden.

Förderprogramme und staatliche Anreize:

Die staatlichen Förderprogramme für Elektrofahrzeuge veränderten sich im Jahr 2023 deutlich. Der Wegfall von Prämien für Plug-in-Hybride und den plötzlichen Wegfall der Umweltprämie für Elektroautos führte zu einer verstärkten Neuzulassung von Fahrzeugen gegen Ende des Jahres 2022, bevor diese Änderungen in Kraft traten.

Arbeitsmarkt und Fachkräftemangel:

Der Mangel an qualifizierten Fachkräften verschärfte sich 2023 weiter, insbesondere im Bereich der Wartung und Reparatur von Kraftfahrzeugen. Dies stellte viele Autohäuser vor große Herausforderungen, da spezialisierte Fachkräfte nur schwer zu finden waren.

Kostenentwicklung:

Die steigenden Energiepreise und Betriebskosten belasteten Autohäuser zunehmend. Obwohl die Fahrzeugproduktion anstieg, führten die gestiegenen Logistikkosten und die allgemeine Inflation zu höheren Betriebsausgaben, was die Gewinnmargen der Betriebe weiter unter Druck setzte.

Zusammenfassend waren Autohäuser im Jahr 2023 in Deutschland mit einer stabilisierenden wirtschaftlichen Situation konfrontiert, die durch technologische Umbrüche und strukturelle Herausforderungen, insbesondere im Hinblick auf Fachkräfte und steigende Kosten, geprägt war. Die Anpassungsfähigkeit an die neue Marktumgebung, insbesondere im Bereich der Elektromobilität und Digitalisierung, war entscheidend für den Erfolg.

b. Geschäftsverlauf

i. Umsatzentwicklung

Für das Geschäftsjahr 2023 erzielte die Autohaus Freier GmbH einen Umsatz von 20.967 TEUR, was eine leichte Steigerung im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Im Jahr 2022 belief sich der Umsatz noch auf 20.738 TEUR, was damals einem Rückgang von 13,19 % im Vergleich zu 2021 entsprach. Die deutliche Umsatzsteigerung im Jahr 2023 lässt sich auf eine verbesserte Verfügbarkeit von Neuwagen zurückführen, nachdem die Lieferengpässe, die in den Vorjahren durch globale Lieferkettenprobleme verursacht wurden, allmählich abgebaut wurden.Der gestiegene Umsatz im Jahr 2023 ist vor allem darauf zurückzuführen, dass wir mehr Neuwagen an unsere Kunden ausliefern konnten. Im Gegensatz zu 2022, als wir hauptsächlich auf Bestellungen von Kunden angewiesen waren, stabilisierte sich die Fahrzeugproduktion und -lieferung, was es uns ermöglichte, ein größeres Verkaufsvolumen zu erzielen.

Obwohl der Gebrauchtwagenmarkt im Jahr 2023 immer noch eine hohe Nachfrage verzeichnete, begann sich die Marktspannung hier durch das gestiegene Angebot an Neuwagen zu entspannen. Trotzdem leistete der Gebrauchtwagenverkauf weiterhin einen wichtigen Beitrag zum Gesamtergebnis, auch wenn der Fokus sich wieder stärker auf Neuwagen verschoben hat.

Die positiven Veränderungen in der Lieferkette, kombiniert mit flexiblen Anpassungen in unserem Produktangebot und unseren Verkaufsstrategien, haben dazu beigetragen, die Umsätze im Jahr 2023 zu stabilisieren und einen leichten Anstieg zu verzeichnen.

ii. Auftragslage

Am Ende des Jahres 2023 konnten wir eine erfreuliche Verbesserung unserer Gesamtsituation verzeichnen. Die hohe Auftragslage, die im Laufe des Jahres aufgrund der zunehmenden Verfügbarkeit von Neufahrzeugen entstanden war, konnte durch die effektive Zusammenarbeit von Vertrieb und Werkstatt größtenteils abgearbeitet werden. Diese Entwicklung ermöglichte eine schnellere und effizientere Auslieferung von Fahrzeugen an unsere Kunden und trug somit erheblich zur Kundenzufriedenheit bei. Die positive Abwicklung der Aufträge zeugt von der gesteigerten Effizienz in unserem internen Prozessmanagement sowie vom engagierten Einsatz unseres Vertriebsteams. Die Rückmeldungen unserer Kunden bestätigen uns in unserer Arbeit und stärken unsere Marktposition in der Region.

Allerdings bleibt die Situation im Bereich des After Sales weiterhin herausfordernd. Die hohe Nachfrage nach Reparatur- und Wartungsdienstleistungen führt zu einem spürbaren Fachkräftemangel in der Werkstatt. Trotz intensiver Bemühungen, qualifiziertes Personal zu finden, stellt der Fachkräftemangel eine wesentliche Hürde dar, um den wachsenden Kundenbedarf vollständig zu decken.

Unser Ziel bleibt es, auch in Zukunft durch gezielte Personalentwicklungsprogramme und innovative Rekrutierungsstrategien dem Fachkräftemangel zu begegnen. Gleichzeitig arbeiten wir daran, unsere Werkstattkapazitäten effizienter zu gestalten, um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden und den gewohnt hohen Service für unsere Kunden sicherzustellen.

Trotz der Herausforderungen im Bereich der Fachkräfte blicken wir optimistisch in die Zukunft und sind überzeugt, auch im Jahr 2024 eine positive Entwicklung in allen Geschäftsbereichen fortzuführen.

III. Personal

Zum Ende des Geschäftsjahres 2023 verzeichnet die Autohaus Freier GmbH eine Gesamtzahl von 37 Beschäftigten, was einem Anstieg von vier Mitarbeitern im Vergleich zum Vorjahr entspricht, in dem die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer bei 33 lag. Diese positive Entwicklung zeigt die wachsende Dynamik des Unternehmens und die Notwendigkeit, qualifiziertes Personal einzustellen, um den steigenden Anforderungen und dem wachsenden Geschäft gerecht zu werden.

Die Personalstruktur setzt sich im Jahr 2023 aus einem kaufmännischen Auszubildenden und vier gewerblichen Auszubildenden zusammen. Dies spiegelt das Engagement des Unternehmens wider, die Ausbildung junger Fachkräfte zu fördern und sicherzustellen, dass es über das notwendige Know-how verfügt, um den Herausforderungen der Branche zu begegnen. Im Jahr 2022 hatten wir ebenfalls Auszubildende in den Bereichen Automobilkaufleute und Kraftfahrzeugmechatroniker, was die Bestrebungen des Unternehmens zur Fachkräfteentwicklung untermauert.

Insgesamt zeigt die Personalentwicklung der Autohaus Freier GmbH nicht nur eine positive Wachstumsrichtung, sondern auch die Bereitschaft des Unternehmens, in die Zukunft zu investieren. Die kontinuierliche Rekrutierung und Ausbildung von Nachwuchskräften ist entscheidend, um den Fachkräftemangel in der Branche zu überwinden und die Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern.

IV. Lage der Gesellschaft

a. Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2023 konnte die Autohaus Freier GmbH einen leichten Anstieg des Umsatzes auf 20.967 TEUR verzeichnen, was einem Wachstum von 1,10 % gegenüber dem Vorjahr entspricht, in dem der Umsatz bei 20.738 TEUR lag. Das Jahresergebnis sank jedoch im Vergleich zum Vorjahr deutlich auf 164 TEUR (2022: 460 TEUR).Der Materialaufwand sank leicht von 16.998 TEUR im Jahr 2022 auf 16.810 TEUR im Jahr 2023. Trotz der stabilen Materialkosten trugen vor allem gestiegene Kosten für Personal, Abschreibungen, sonstige betriebliche Aufwendungen und der Finanzaufwand zu einem niedrigeren Ergebnis bei. Diese gestiegenen Kosten sind primär auf externe Faktoren zurückzuführen, insbesondere auf die Erhöhung der Leitzinsen durch die Europäische Zentralbank (EZB), was zu höheren Finanzierungskosten führte.

Verglichen mit dem Vorjahr, in dem eine Umsatzrendite von 3,12 % vor Steuern erzielt wurde, hat sich die Rentabilität im Jahr 2023 aufgrund der gestiegenen Betriebskosten verschlechtert. Dies verdeutlicht die herausfordernde Marktlage, in der das Unternehmen mit zunehmenden Kosten und einem stärker belasteten Betriebsergebnis konfrontiert ist. Trotz des leichten Umsatzanstiegs konnte die Autohaus Freier GmbH den Gewinn nicht proportional steigern, was auf die erschwerten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und die zunehmenden Kostenbelastungen zurückzuführen ist.

Das Unternehmen hat jedoch durch seine Effizienz in der Kostenstruktur und die Fokussierung auf den Gebrauchtwagenmarkt weiterhin stabile Ergebnisse erzielt. Die Marktanforderungen erforderten auch im Jahr 2023 eine Anpassungsfähigkeit und Agilität, um die finanzielle Gesundheit des Unternehmens langfristig zu sichern.

b. Finanzlage

Die Finanzlage der Autohaus Freier GmbH ist geprägt von einer stabilen und konservativen Finanzierungsstruktur. Sämtliche Fahrzeuge werden durch die Herstellerbank finanziert, was bedeutet, dass das Unternehmen keine zusätzlichen Finanzierungen benötigt, um sein Kerngeschäft zu betreiben. Diese Strategie ermöglicht es der Autohaus Freier GmbH, ihre finanziellen Mittel effizient zu nutzen und Risiken im Zusammenhang mit Fremdkapital zu minimieren. Durch die Finanzierung der Fahrzeuge durch die Herstellerbank kann das Unternehmen flexibel auf die Bedürfnisse seiner Kunden eingehen und attraktive Finanzierungskonditionen bieten, ohne dabei selbst finanzielle Engpässe zu riskieren.

Durch diese konservative Finanzierungsstruktur ist die Autohaus Freier GmbH gut gerüstet, um auch in Zukunft erfolgreich zu sein und auf Veränderungen im Markt reagieren zu können. Die solide finanzielle Basis ermöglicht es dem Unternehmen, langfristige Strategien zu verfolgen und Chancen zur weiteren Expansion zu nutzen, ohne dabei zusätzliche finanzielle Belastungen eingehen zu müssen.

c. Vermögenslage

Für das Geschäftsjahr 2023 zeigt die Vermögenslage der Autohaus Freier GmbH einige bedeutende Veränderungen im Anlage- und Umlaufvermögen:• Anlagevermögen: Es gab eine Erhöhung des Anlagevermögens um 709 TEUR. Diese Zunahme ist in erster Linie auf den gestiegenen Vorführwagenbestand (VFW) zurückzuführen, der sich insbesondere durch die Einführung der neuen Marke Hyundai neben Peugeot erklärt. Der Bestand an Vorführwagen wuchs um 570 TEUR. Diese Erhöhung des Anlagevermögens steht im Zusammenhang mit dem Start der Hyundai-Marke, was die Erweiterung des Fuhrparks zur Folge hatte.

Vorräte: Die Vorräte haben sich mehr als verdoppelt, was eine Erhöhung um 3.902 TEUR bedeutet. Auch hier spielt die neue Marke Hyundai eine zentrale Rolle, deren Einführung im Oktober 2023 zu einer deutlichen Aufstockung der Lagerbestände führte.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen: Im Gegensatz zu 2022 gab es hier einen Rückgang um 347 TEUR, was auf eine Verbesserung im Management der offenen Forderungen und eine schnellere Abwicklung der Fahrzeugauslieferungen zurückzuführen ist.

Trotz der genannten Veränderungen im Vermögensbereich bleibt die Autohaus Freier GmbH auf einem stabilen finanziellen Fundament und kann sich auf das Wachstum durch die Erweiterung der Markenbasis und die gestiegenen Lagerbestände für zukünftige Verkäufe gut vorbereiten.

d. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Die Autohaus Freier GmbH steuert ihr Geschäft hauptsächlich auf Basis des Umsatzerlöses und der Umsatzrendite vor Steuern. Diese finanziellen Leistungsindikatoren dienen als wichtige Messgrößen für die Rentabilität und Effizienz des Unternehmens. Der Umsatzerlös ist ein zentraler Parameter, der das Gesamtvolumen der Einnahmen aus dem Verkauf von Fahrzeugen und Dienstleistungen widerspiegelt, während die Umsatzrendite vor Steuern Aufschluss über die Rentabilität des Unternehmens gibt und die Fähigkeit zur Generierung von Gewinn verdeutlicht.Neben den finanziellen Kennzahlen spielt auch die Mitarbeiterzufriedenheit eine entscheidende Rolle als nichtfinanzieller Leistungsindikator. Das Unternehmen hat eine solide Mitarbeiterbasis aufgebaut und erkennt die Bedeutung eines engagierten und motivierten Teams für den Geschäftserfolg an. Die Autohaus Freier GmbH strebt danach, ein inspirierendes Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem Mitarbeiter ihr Potenzial entfalten und sich persönlich und beruflich weiterentwickeln können.

Die Mitarbeiter sind ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmenskultur und tragen maßgeblich dazu bei, die Ziele und Visionen der Autohaus Freier GmbH zu verwirklichen. Das Unternehmen ist entschlossen, dieses solide Fundament weiter auszubauen und in den kommenden Jahren ein kontinuierliches Wachstum zu fördern, indem es die Mitarbeiterentwicklung und -zufriedenheit kontinuierlich in den Mittelpunkt seiner strategischen Planung stellt.

V. Prognose-, Chance- und Risikobericht

Die Aussichten für das Jahr 2024 bleiben gemischt und spiegeln sowohl Chancen als auch Risiken wider. Auf der positiven Seite setzt sich die Stabilisierung der Neuwagenproduktion fort, während sich die Lieferkettenprobleme weiter entspannen. Das Angebot auf dem Neuwagenmarkt wird voraussichtlich wieder steigen, was jedoch den Gebrauchtwagenmarkt durch erhöhten Preisdruck beeinflussen könnte.Zusätzlich ist der zunehmende bürokratische Aufwand in Deutschland ein wachsendes Problem. Besonders für mittelständische Unternehmen wie das Autohaus Freier erfordert der steigende Verwaltungsaufwand erhebliche personelle und finanzielle Ressourcen, die die operative Effizienz beeinträchtigen können.

Ein weiteres Risiko besteht in der E-Mobilitätsstrategie des Importeurs. Diese scheint nicht vollständig mit den Erwartungen der deutschen Kunden übereinzustimmen und verursacht hohe Kosten für die Händler. Dies könnte sich negativ auf die Profitabilität auswirken und erfordert möglicherweise zusätzliche Investitionen oder Anpassungen an die Marktentwicklung.

Zusätzlich zu den bereits genannten Risiken wird sich die wirtschaftliche Situation im Jahr 2024 auch durch die Entscheidung der Bundesregierung, die Förderung von Elektrofahrzeugen zu stoppen, weiter erschweren. Diese Maßnahme wird voraussichtlich den Absatz von Elektrofahrzeugen in Deutschland erheblich beeinflussen, da die Subventionen eine wichtige Rolle bei der Steigerung der Nachfrage gespielt haben. Ohne die Förderung könnte das Interesse an E-Fahrzeugen zurückgehen, was besonders für Autohäuser, die auf den Verkauf von Elektroautos angewiesen sind, eine zusätzliche Herausforderung darstellt.

Die Autohaus Freier GmbH muss sich auf diese Entwicklung einstellen, da die Förderung in der Vergangenheit einen wesentlichen Anreiz für Kunden dargestellt hat, auf Elektromobilität umzusteigen. Ohne diese Unterstützung könnten die Margen weiter unter Druck geraten, insbesondere angesichts der bereits hohen Kosten im Zusammenhang mit der Umstellung auf Elektromobilität.

Zusammenfassend wird das Autohaus Freier im Jahr 2024 mit einer Mischung aus Chancen und Herausforderungen konfrontiert. Um erfolgreich zu bleiben, wird es entscheidend sein, flexibel auf Marktveränderungen zu reagieren, die Kosten im Blick zu behalten und weiterhin auf eine strategische Expansion und Mitarbeiterentwicklung zu setzen.

 

Heilbronn, 16. September 2024

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.671.792,00 963.093,04
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 12.157,00 17,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 12.157,00 17,00
II. Sachanlagen 1.659.635,00 963.076,04
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 13.762,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 80.994,00 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 191.696,00 166.528,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 17.958,00 11.221,04
B. Umlaufvermögen 10.285.612,07 6.022.947,01
I. Vorräte 6.435.281,77 2.533.205,74
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.381.049,84 1.981.950,16
1. sonstige Vermögensgegenstände 2.381.049,84 1.981.950,16
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 13.027,66 13.027,66
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.469.280,46 1.507.791,11
Bilanzsumme, Summe Aktiva 11.957.404,07 6.986.040,05

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 1.551.829,25 1.387.529,53
I. gezeichnetes Kapital 153.500,00 153.500,00
II. Kapitalrücklage 193,78 193,78
III. Gewinnvortrag 1.233.835,75 773.495,00
IV. Jahresüberschuss 164.299,72 460.340,75
B. Rückstellungen 667.168,19 369.704,72
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 58.833,00 59.565,38
2. Steuerrückstellungen 100.540,61 50.269,00
3. sonstige Rückstellungen 507.794,58 259.870,34
C. Verbindlichkeiten 9.738.406,63 5.228.805,80
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 9.562.724,09 5.056.832,22
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 9.562.724,09 5.056.832,22
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 9.266,42 9.040,41
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 9.266,42 9.040,41
3. sonstige Verbindlichkeiten 166.416,12 162.933,17
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 166.416,12 162.933,17
Bilanzsumme, Summe Passiva 11.957.404,07 6.986.040,05

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 4.417.135,36 4.048.759,57
2. Personalaufwand 2.084.350,83 1.969.244,45
a) Löhne und Gehälter 1.699.586,47 1.642.418,50
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 384.764,36 326.825,95
davon für Altersversorgung 72.668,38 47.842,45
3. Abschreibungen 250.092,55 180.577,98
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 250.092,55 180.577,98
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.659.002,75 1.211.954,40
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 39.144,16 26.563,54
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 148.478,41 65.751,29
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 138.943,41 179.189,60
8. sonstige Steuern 11.111,85 8.264,64
Jahresüberschuss 164.299,72 460.340,75

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Autohaus Freier GmbH

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Autohaus Freier GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Heilbronn
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Stuttgart
Register-Nr.: HRB 102899

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags nach Abzug der Rückdeckungsversicherung gem. § 246 Abs. 2 S. 2 HGB bewertet. Die Pensionsrückstellungen werden nach Saldierung mit einem Betrag in Höhe von EUR 58.833,00 ausgewiesen.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 13.027,66 (Vorjahr: EUR 13.027,66).

Sonstige Vermögensgegenstände

Die Sonstigen Vermögensgegenständen enthalten im laufenden Geschäftsjahr im Wesentlichen Boni in Höhe von EUR 148.218,50, debitorische Kreditoren in Höhe von EUR 137.395,95, Umsatzsteuer laufendes Jahr in Höhe von EUR 641.825,28 sowie die Forderung aus der Stornoreserve in Höhe von EUR 13.027,66.

Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren oder auch projected unit credit Methode (PUC-Methode) unter Anwendung des IDW RH FAB 1.021 (Aktivprimat) zugrunde gelegt.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen (Bewertung gem. BiLMOG):

Zinssatz 1,83 %
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 2,00 %
zugrunde gelegte Sterbetafel Heubeck-Richttafeln 2018 G

Auf Grund der geänderten Bewertung der laufenden Pensionen nach § 253 Abs. 1 S. 2 HGB zum Erstanwendungsstichtag 01.01.2010 war eine Erhöhung der Rückstellungen in Höhe von insgesamt EUR 113.292,00 erforderlich. Es wird jedoch vom Wahlrecht nach Art. 67 Abs. 1 EGHGB Gebrauch gemacht. Die Gesellschaft wird diesen Zuführungsbetrag bis zum 31.12.2024 in Jahresraten von mindestens 1/15 ansammeln. Der nicht ausgewiesen Rückstellungsbetrag im Sinne des Art. 67 Abs. 2 EGHGB beträgt zum 31.12.2023 EUR 7.564,00 .

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 HGB im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von EUR 674,00.

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten gem. § 246 Abs. 2 S. 2 HGB wurden folgende Werte ermittelt:

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden EUR
Erfüllungsbetrag der Schulden 570.130,00
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte 511.297,0002
Ausweis Pensionsrückstellung 58.833,00
Personalaufwand -31.749,00
Zinsaufwand 8.138,00
Zinsertrag 6.941,00

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden Rückstellungsarten enthalten.

EUR
Personal 297.444,58
Leasingrückläufer 142.250,00
Ausstehende Rechnungen 17.000,00
Jahresabschlusserstellung 15.000,00
Jahresabschlussprüfung 20.500,00
Gewährleistung 8.100,00
Inanspruchnahme Stornoreserve 4.800,00
Aufbewahrungsverpflichtung 2.700,00
Summe 507.794,58

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEUR 469 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Die Angabe betrifft den Jahresbetrag aus längerfristigen Miet- und Leasingverträgen.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 13,00
Angestellte 14,00
Aushilfskräfte 10,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 37,00

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Erster Geschäftsführer: Sebastian Freier
Weiterer Geschäftsführer: Lothar Knarr

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von EUR 164.299,72 auf neue Rechnung vorzutragen.

Anlagespiegel

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 01.01.2023
Euro
Zugang Abgang (-)
Euro
Umbuchung
Euro
Stand am 31.12.2023
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an 14.471,81
solchen Rechten und Werten 64.797,97 0,00 0,00 79.269,78
Summe immaterielle 14.471,81
Vermögensgegenstände 64.797,97 0,00 0,00 79.269,78
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden 2.903,82
Grundstücken 0,00 0,00 11.221,04 14.124,86
82.813,91
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00 0,00 82.813,91
3. andere Anlagen, Betriebs- 97.834,55
und Geschäftsausstattung 889.415,94 -20.871,92 0,00 966.378,57
1.195.446,42
4. Geschäfts- und Vorführfahrzeuge 888.813,98 -564.748,87 0,00 1.519.511,53
17.958,00
5. geleistete Anzahlungen 11.221,04 0,00 -11.221,04 17.958,00
1.396.956,70
Summe Sachanlagen 1.789.450,96 -585.620,79 0,00 2.600.786,87
1.411.428,51
Summe Anlagevermögen 1.854.248,93 -585.620,79 0,00 2.680.056,65
Abschreibungen
Stand am 01.01.2023
Euro
Zugang Abgang (-)
Euro
Stand am 31.12.2023
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an 2.331,81
solchen Rechten und Werten 64.780,97 0,00 67.112,78
Summe immaterielle 2.331,81
Vermögensgegenstände 64.780,97 0,00 67.112,78
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden 362,86
Grundstücken 0,00 0,00 362,86
1.819,91
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00 1.819,91
3. andere Anlagen, Betriebs- 52.013,55
und Geschäftsausstattung 722.887,94 -218,92 774.682,57
193.564,42
4. Geschäfts- und Vorführfahrzeuge 103.486,98 -132.764,87 164.286,53
0,00
5. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00
247.760,74
Summe Sachanlagen 826.374,92 -132.983,79 941.151,87
250.092,55
Summe Anlagevermögen 891.155,89 -132.983,79 1.008.264,65
Buchwerte
Stand am 01.01.2023
Euro
Stand am 31.12.2023
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 17,00 12.157,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 17,00 12.157,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 13.762,00
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 80.994,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 166.528,00 191.696,00
4. Geschäfts- und Vorführfahrzeuge 785.327,00 1.355.225,00
5. geleistete Anzahlungen 11.221,04 17.958,00
Summe Sachanlagen 963.076,04 1.659.635,00
Summe Anlagevermögen 963.093,04 1.671.792,00

sonstige Berichtsbestandteile

Unterschrift der Geschäftsführung

 

gez. Sebastian Freier

gez. Lothar Knarr

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 21.11.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Autohaus Freier GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Autohaus Freier GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autohaus Freier GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Heilbronn, den 13. November 2024

Diehm Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dipl.-Kfm. Gunther Diehm, Wirtschaftsprüfer

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