Reparatur und Instandhaltung von zivilen Luft- und Raumfahrzeugen
Tesla Germany GmbH
Ludwig-Prandtl-Straße 27, 12526 Berlin, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Joseph Aaron Gruber seit 21.9.2023 | Geschäftsführer |
Stephan William Werkman seit 4.11.2021 | Geschäftsführer |
Simon Zwahlen seit 4.11.2021 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Tesla Germany GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Grundlegende Informationen über Tesla Germany GmbH und das GeschäftsmodellDie Tesla Germany GmbH ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Tesla International B.V., Amsterdam, Niederlande und Teil der Tesla, Inc. Unternehmensgruppe. Tesla, Inc., Austin, Texas/USA ist eine Aktiengesellschaft nach amerikanischem Recht, deren Aktien an der NASDAQ in den USA gehandelt werden. Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit ist der Vertrieb von Hochleistungs-Voll-Elektrofahrzeugen, Elektrofahrzeug-Antriebskomponenten und stationären Energiespeichersystemen. Die Gesellschaft hat deutschlandweit ein eigenes Netzwerk von Vertriebs- und Servicezentren sowie Supercharger-Stationen eingerichtet, um die Verbreitung von Elektrofahrzeugen zu beschleunigen. Die Vertriebs- und Servicezentren, sowie die Supercharger-Stationen werden durch die Tesla Germany GmbH betrieben. Tesla glaubt, dass sich die eigenen Fahrzeuge, das Know-how zur Entwicklung von Elektrofahrzeugen und das Geschäftsmodell von etablierten Automobilherstellern unterscheiden. Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2023 Fahrzeuge in vier Fahrzeuglinien verkauft, das Model Y, das Model 3, das Model S und das Model X. Das Model 3 und das Model S sind viertürige bzw. fünfsitzige Limousinen. Während das Model 3 kompakter ist und sich in der Mittelklasse einordnen lässt, bietet das, in der Oberklasse eingeordnete, Model S höheren Komfort und ist insgesamt größer. Bei dem Model Y und dem Model X handelt es sich um Sport-Utility-Vehicle. Das Model Y lässt sich ebenfalls in der Mittelklasse einordnen, während das Model X in der Oberklasse zugeordnet wird. Die Fahrzeuge werden durch ein eigenes Vertriebs- und Servicenetz verkauft, welches weiterhin landesweit ausgebaut wird. Tesla erwartet durch das eigene Vertriebs- und Servicenetz sowie das Netzwerk an Superchargern die Absatzzahlen zu erhöhen. Die Fahrzeuge werden durch unsere Muttergesellschaft Tesla, Inc. in Fremont, Kalifornien/USA gefertigt. Seit Anfang 2022 fertigt die Tesla Manufacturing Brandenburg SE in Deutschland Fahrzeuge des Typens Model Y. Zusätzlich fertigt die Tesla Shanghai Co., Ltd. in Shanghai, China, auch das Model 3 und das Model Y. Konjunkturelles UmfeldGlobale Wirtschaftsleistung wächst Der IWF erwartet, dass das Wachstum des Welthandels von 5,1% im Jahr 2022 auf 0,9% im Jahr 2023 zurückgeht. Der prognostizierte Rückgang im Jahr 2023 spiegelt die Entwicklung der globalen Nachfrage wider, aber auch die Verschiebung ihrer Zusammensetzung hin zu inländischen Dienstleistungen. Weitere Faktoren sind die verzögerten Auswirkungen der Dollaraufwertung, die den Handel aufgrund der weit verbreiteten Fakturierung von Produkten in Dollar verlangsamt, sowie zunehmende Handelsschranken. Für den Euro-Raum wird für das Jahr 2023 ein gestiegenes Bruttoinlandsprodukt von 0,6% (Vorjahr + 3,3%) erwartet. Das Bruttoinlandsprodukt in China ist in 2023 um 5,2% (Vorjahr + 3,5%) gegenüber 2022 gestiegen. Für das Jahr 2024 rechnet die OECD mit einem globalen Wachstum von 2,9%. Deutsche Wirtschaft Ende 2023 geschrumpft Nach Berechnung des Statistischen Bundesamtes ist das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 mit 0,3% im Vergleich zum Vorjahr gesunken (Vorjahr 1,9% gewachsen). Die aktuellen Prognosen gehen von einem leichten, wenn auch geringem, Wachstum des Bruttoinlandsprodukts 2024 in Deutschland aus. Gemäß der Prognose des ifo Instituts wird ein Wachstum von 0,2 % erwartet. Entwicklung der Inflation Die Inflation in Deutschland lag auch im Jahr 2023 deutlich über dem Ziel der EZB von 2%. Die Zunahme der Verbraucherpreise im Geschäftsjahr 2023 lag bei 5,9%. Ein wesentlicher Treiber dieses Anstiegs bleiben die Auswirkungen der Kriegs- und Krisensituationen in der Welt. Die umgesetzten Entlastungsmaßnahmen konnten die Steigerung der Energiekosten abmildern und die Teuerungsraten für die Energie haben sich im Jahresverlauf deutlich reduziert. Materialknappheit und Lieferengpässe führten zusätzlich zu einem Preisanstieg vieler Produkte. Besonders gestiegen sind Kosten für Nahrungsmittel, Waren und Dienstleistungen. Einhergehend mit der Preisentwicklung der Produkte, stiegen die Lohnkosten in Folge deutlich höherer Tarifabschlüsse. Branchenspezifisches Umfeld Die globalen Absatzzahlen für E-Fahrzeuge sind im Jahr 2023 auf insgesamt 21,5 Mio. (Vorjahr: 10,5 Mio.) Fahrzeuge gestiegen. Dies entspricht einem Wachstum von 104% gegenüber 2022. Laut Kraftfahrtbundesamt wurden in Deutschland im Jahr 2023 in Summe 2,84 Mio. Pkw neu zugelassen. Der Anteil an Elektro-PKW davon beträgt 524.219 - dies entspricht einem Anteil von 18,4%. Die Zulassungszahlen für hybridangetriebene Pkw sind um 1,6% auf 29,5% gesunken. Der Anteil von PKWs mit Verbrennungsmotoren stieg leicht um 1,1% auf 51,5%. Die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen setzte auch im Jahr 2023 die Entwicklung der vergangenen Jahre fort und zeigte sich unvermindert stark. Im Jahr 2023 erreichen Elektroautos einen Marktanteil von 15,7% (2022 lag er bei 13,9%) und überholen zum ersten Mal Fahrzeuge mit Dieselantrieb, die bei 11,9% liegen (im letzten Jahr waren es 14,5%). Das Elektroauto wird damit zur drittgrößten Antriebsquelle in Europa - nach Benzin und Hybrid. Hinsichtlich der öffentlichen Ladeinfrastruktur für Elektro-PKW zum 1. Oktober 2023 waren in Deutschland mehr als 87.155 Normallade- und 21.111 Schnelladepunkte gemeldet. Das entspricht einem deutlichen Anstieg im Vergleich zum 01. November 2022 mit mehr als 60.000 gemeldeten und zum 01. Dezember 2021 mit 51.000 öffentlichen Ladepunkten. Geschäftsentwicklung der Tesla Germany GmbHForschungs- und Entwicklungsbericht Die Gesellschaft führte im Jahr 2023 keine eigene Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten aus. Diese Aktivitäten werden überwiegend von der obersten Muttergesellschaft, Tesla, Inc., Austin, Texas/USA, vorgenommen. Leistungsindikatoren Aufgrund des gültigen Importeurvertrages mit der Tesla Motors Netherlands B.V., Amsterdam/Niederlande ist die Hauptaufgabe der Vertrieb von Tesla-Fahrzeugen und der landesweite Ausbau des eigenen Vertriebs- und Servicenetzes sowie des Supercharger Netzwerks. Die wichtigsten Kennzahlen sind, analog zum Vorjahr, die Umsatzerlöse sowie das Ergebnis vor Steuern. Das Ergebnis vor Steuern entspricht dem Ergebnis nach Steuern aus der Gewinn- und Verlustrechnung, zuzüglich des Steueraufwands. Die Umsatzerlöse sind gegenüber dem Vorjahr um 13% zurückgegangen. Sie sanken von TEUR 3.593.982 auf TEUR 3.118.565. Bei dem Ergebnis vor Steuern zeigt sich eine ähnliche Entwicklung. Dieses sank im Berichtsjahr um 23 % (TEUR 14.153) auf TEUR 46.798 (Vorjahr TEUR 61.007). Nach Abzug des Steueraufwands ergibt sich ein Jahresüberschusses von TEUR 32.904 (Vorjahr 44.147) und sank damit um 25% (TEUR 11.244). Ein nichtfinanzieller Leistungsindikator ist die Kundenzufriedenheit. Tesla hat im Geschäftsjahr bei unterschiedlichen Umfragen sehr gute Kundenzufriedenheits-Werte erzielt. Unter anderem wurden bei Umfragen des auf E-Mobilität spezialisierte Beratungs- und Marktforschungsunternehmen USCALE 1 sowie der Verbraucherorganisation Consumer Reports erste Plätze beziehungsweise sehr gute Kundenzufriedenheits-Werte erzielt, wenngleich diese auch rückläufig waren. 2 Geschäftsverlauf Das Model Y (45.818) war das meistverkaufte Elektrofahrzeug des Jahres in Deutschland. Insgesamt verzeichneten Tesla Fahrzeuge 63.685 Neuzulassungen in 2023 und damit 9% weniger als im Vorjahr 3 . Einen Kaufanreiz stellte die in 2021 gewährte Umweltprämie für neu zugelassene Elektrofahrzeuge dar. Der Beschluss der Bundesregierung die Umweltprämie Ende 2023 einzustellen dämpfte die Absatzahlen zum Ende des 4. Quartals 2023. Einen weiteren Anreiz sind die Preissenkungen, die Tesla auf alle Modelle im Geschäftsjahr 2023 gewährt hat und die den Absatz besonders in der ersten Jahreshälfte gestützt haben. Tesla reagiert mit Preissenkungen auf die erstarkenden Mitbewerber im Segment der Elektroautos. Auch in diesem Berichtsjahr wurde unser Netz an Superchargern sowie Vertriebs- und Servicezentren weiter ausgeweitet. Weiterführende Informationen werden im Rahmen der Erläuterungen der Vermögenslage wiedergegeben. Für das Geschäftsjahr 2023 wurde ein deutlicher Anstieg der Absatzmenge und des Umsatzes sowie ein entsprechender Anstieg des Ergebnisses vor Steuern prognostiziert. Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland, ein sich deutlich intensivierender Wettbewerb im Marktsegment und die Preissenkungen im Geschäftsjahr führten zu einem Rückgang der Umsatzerlöse und einem Rückgang des Ergebnis vor Steuern. Insgesamt ist der Geschäftsverlauf des Geschäftsjahres 2023 zufriedenstellend bleibt aber unter unseren Erwartungen und Prognosen zurück. Finanzielle KennzahlenErtragslage Die Umsatzerlöse sind gegenüber dem Vorjahr um 13% zurückgegangen. Sie sanken von TEUR 3.593.982 auf TEUR 3.118.565. Die Umsatzerlöse beinhalten Erlöse aus dem Verkauf neuer Fahrzeuge in Höhe von TEUR 2.872.082 (Vorjahr TEUR 3.394.467) und Energiespeichersystemen in Höhe von TEUR 33.133 (Vorjahr TEUR 36.914) sowie sonstigen Geschäften von TEUR 213.340 (Vorjahr TEUR 162.601). Der Rückgang der Umsatzerlöse resultiert im Wesentlichen aus den o.g. Preissenkungen und dem Rückgang an ausgelieferten Fahrzeugen. Der Anstieg der Umsatzerlöse aus sonstigen Geschäften resultiert insbesondere aus Superchargernutzung sowie Service- und Werkstattleistungen auf Grund der steigenden Anzahl zugelassener Tesla Fahrzeuge. Die sonstigen betrieblichen Erträge von 2.915 TEUR (Vorjahr 9.559 TEUR) resultieren im Wesentlichen aus Erträgen aus der Währungsumrechnung von 2.649 TEUR (Vorjahr 1.707 TEUR). Der Materialaufwand beinhaltet in erster Linie die Anschaffungskosten für die Fahrzeuge, welche konzernintern von Tesla Motors Netherlands B.V., Amsterdam, Niederlande, erworben werden. Der Rückgang ist insbesondere auf das 4. Quartal und der damit eingebrochenen Auslieferungen zurückzuführen. Die Zunahme des Personalaufwands von TEUR 26.912 ist vor allem auf die im Geschäftsjahr 2023 um 412 Mitarbeiter angestiegene durchschnittliche Mitarbeiteranzahl im Zusammenhang mit der Geschäftsausweitung zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen spiegeln Eröffnungskosten für neue Verkaufsstellen und laufende Kosten für Verkaufsstellen in Deutschland sowie Auslieferungskosten wider. Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen resultiert im Wesentlichen aus dem Anstieg des Mietaufwand für unbewegliche Wirtschaftsgüter von 6.668 TEUR , dem Anstieg der Versorgungs- und sonstigen Gebäudekosten 11.578 TEUR , dem Anstieg der Aufwendungen für Marketing von 5.467 TEUR und dem Anstieg der Rechts- und Beratungskosten von 4.825 TEUR. Aufgrund eines Limited Risk Distributor Agreements mit der Tesla Motors Netherlands B.V. steht der Gesellschaft eine Rendite in einem definierten Zielkorridor zu. Der Ertrag bzw. Aufwand aus dem Limited Risk Distributor Agreement wird in dem Posten "Ergebnisausgleich durch Konzernunternehmen" ausgewiesen. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Ergebnisausgleich um TEUR 94.278 auf einen Gesamtertrag im Geschäftsjahr von TEUR 118.141 (Vorjahr TEUR 23.863). Das Ergebnis vor Steuern beläuft sich auf TEUR 46.854 im Berichtsjahr, nach TEUR 61.007 im Vorjahr. Unter Berücksichtigung von Ertragsteuern weist die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 einen Jahresüberschuss von TEUR 32.904 (Vorjahr TEUR 44.147) aus. Vermögenslage Das Anlagevermögen ist im Berichtsjahr von TEUR 93.312 auf TEUR 134.291 gestiegen. Diese Entwicklung resultiert aus neuen Investitionen in Höhe von TEUR 61.185, planmäßige Abschreibungen in Höhe von TEUR 18.464 sowie Anlagenabgänge in Höhe von TEUR 1.742. Die Investitionen wurden unter anderem 55 neue Supercharger Standorte sowie 280 neue Supercharger getätigt. Unser Supercharger-Netzwerk ist eine strategische Konzerninitiative. Diese wurde entwickelt, um die Kaufbarriere für die breitere Einführung von Elektrofahrzeugen, verursacht durch die Wahrnehmung einer zu begrenzten Reichweite des Fahrzeugs, zu adressieren und Teslas Kunden einen Ladezugang bereitzustellen. Der Tesla Supercharger ist ein Hochgeschwindigkeits-Ladegerät in Industriequalität, der entwickelt wurde, um den Akku der Fahrzeuge in möglichst kurzer Zeit zu laden. Supercharger-Stationen haben in der Regel zwischen vier und zehn Supercharger und sind strategisch in erster Linie entlang der vielbefahrenen Autobahnen platziert, damit Tesla Kunden Langstreckenfahrten mit nur kurzen Unterbrechungen unternehmen können. Zunehmend werden auch Supercharger-Stationen an wichtigen innerstädtischen Lagen platziert um den Ladekomfort weiter zu erhöhen. Die Vorräte verzeichnen einen Zuwachs im Berichtsjahr um TEUR 75.686 auf TEUR 170.086 (Vorjahr TEUR 94.400), was überwiegend auf den im Berichtsjahr erhöhten Ersatzteil- und Fahrzeugbestand zurückzuführen ist. Die zum Jahresende gesunkenen Absatzzahlen spiegeln sich ebenfalls in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Diese sind von TEUR 107.548 im Vorjahr auf TEUR 40.729 im Berichtsjahr gesunken. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sanken gegenüber dem Jahr 2022 um TEUR 127.459 auf TEUR 63.987, was überwiegend durch rückläufige Cash-Pool Forderungen zum Jahresende bedingt ist. Durch das Intercompany Banking wird zum Ende des Geschäftsjahres kein Guthaben bei Kreditinstituten ausgewiesen. Wir verweisen auf die Darstellung zur Finanzlage. Der Jahresüberschuss des Vorjahres wurde auf neue Rechnung vorgetragen. Der im Berichtsjahr erwirtschaftete Jahresüberschuss erhöhte das Eigenkapital auf insgesamt TEUR 111.831 (Vorjahr TEUR 78.927). Eine Ausschüttung an die Gesellschafterin erfolgte im Berichtsjahr nicht. Die Steigerung des Eigenkapitals führt zu einer neuen Eigenkapitalquote von 25% im Vergleich zu 16% zum 31.12.2022. Die sonstigen Rückstellungen stiegen um TEUR 33.123, was im Wesentlichen auf einen Anstieg der Rückstellungen für Absatzförderungsmaßnahmen in Höhe von TEUR 30.289 beruht. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen sanken von TEUR 63.938 auf TEUR 21.440 im Berichtsjahr. Der Rückgang resultiert überwiegend aus geringeren Bestellungen zum Jahresende. Der Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von TEUR 11.105 im Vorjahr auf TEUR 1 resultiert überwiegend aus gesunkenen Verbindlichkeiten aus Fahrzeuglieferungen gegenüber der Tesla Motors Netherlands B.V., Amsterdam, Niederlande. Die sonstigen Verbindlichkeiten sanken von TEUR 154.572 im Vorjahr auf TEUR 72.977 im Geschäftsjahr. Hierin enthalten sind mit TEUR 69.666 (Vorjahr TEUR 55.871) noch nicht realisierte Gewinne im Zusammenhang mit Fahrzeugverkäufen, bei denen Restwertrisiken zurückbehalten wurden. Der Rückgang der sonstigen Verbindlichkeiten resultiert aus dem Rückgang der Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuer um TEUR 96.668. Die Verbindlichkeiten sind mit Ausnahme der noch nicht realisierten Gewinne im Zusammenhang mit Fahrzeugverkäufen im Wesentlichen kurzfristig. Im Zusammenhang mit der Finanzierung verweisen wir auf die nachfolgenden Ausführungen zur Finanzlage. Im passiven Rechnungsabgrenzungsposten werden die abzugrenzenden Umsatzanteile für den Full Self Driving, Superchargernutzung und Connectivity abgebildet. Diese stiegen im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 24.404 auf TEUR 148.419 im Berichtsjahr (Vorjahr TEUR 124.015). Finanzlage Der im Jahr 2023 ausgewiesene Jahresüberschuss (TEUR 32.904) führte unter Hinzurechnung der Abschreibungen (TEUR 18.464) und der Zunahme der langfristigen Rückstellungen (TEUR 507) zu einem positiven Brutto-Cashflow von TEUR 51.875 Aus der Addition des Brutto-Cashflows und der Veränderung des Working Capitals (TEUR 7.428) ergibt sich rechnerisch der Geldmittelzuwachs aus der laufenden Geschäftstätigkeit für das Berichtsjahr 2023 in Höhe von TEUR 59.303 Der Mittelabfluss durch Investitionstätigkeit (TEUR 59.443) beinhaltet überwiegend Investitionen für 55 neue Supercharger Standorte sowie 280 neue Supercharger. In 2017 wurde ein neues Bankkonto eröffnet, welches täglich auf ein konzerninternen Verrechnungskonto ausgeglichen wird. Dadurch entfällt der Ausweis flüssiger Mittel auf Einzelgesellschaftsebene. Die Entwicklung der Finanzlage spiegelt sich somit grundsätzlich in der Veränderung der Forderungen und Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen wider. Die Forderungen aus Cash-Pooling sind im Geschäftsjahr gesunken, zum Bilanzstichtag sind diese Forderungen mit einem Wert von TEUR 9.607 (Vorjahr TEUR 160.174) bilanziert. Zum Jahresende bestanden Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 1.623 (Vorjahr 1.484 TEUR). Hierbei handelte es sich um Zahlungsausgänge am Jahresende, welche zum Jahresende nicht durch das Verrechnungskonto ausgeglichen waren. Die Liquidität ist zusätzlich über eine Liquiditätsausstattungsgarantie durch unsere Gesellschafterin bis Juli 2025 gesichert. Prognose-, Risiko- und ChancenberichtAusblick Wie zuvor bereits erläutert ist das Bruttoinlandsprodukt der deutschen Wirtschaft 2023 um 0,3 %-Punkte gesunken (Vorjahr +1,9 %). Für das Jahr 2024 prognostiziert der Sachverständigenrat bisher einem Rückgang um 0,2 %. Laut der Gemeinschaftsdiagnose der führenden Wirtschaftsinstitute in Deutschland wird die Inflationsrate in 2024 rund 2,3 % (Vorjahr 5,9%) betragen. Für die inländische Automobilproduktion prognostiziert der Verband der Automobilindustrie für das Geschäftsjahr 2024 einem Rückgang der Neuzulassungen von einem Prozent gegenüber dem Vorjahr, während im Jahr 2022 noch eine Steigerung von 2 % erbracht wurde. Betrachtet man hierbei nur die Zulassungen für reine Elektrofahrzeuge zeigt sich ein Rückgang um 14 % gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt wird für den Elektroauto-Markt im Jahr 2023 ein Rückgang um 9 % prognostiziert. Gemäß den Daten des Kraftfahrt-Bundesamt wurden im Jahr 2023 insgesamt nur 11,8 % (Vorjahr 32,2 %) mehr Elektrofahrzeuge zugelassen als im Vorjahreszeitraum. Tesla geht davon aus mit den kostengünstigeren Modellen, dem Model 3 sowie dem Model Y, eine positive Grundlage für den Übergang zu sauberen Fahrzeugtechnologien für den Massenmarkt geschaffen zu haben. Durch die zunehmende Kunden-Support-Infrastruktur kann den Kunden ein noch besserer Service gewährleistet werden. Durch den weiteren Ausbau des Supercharger Netzwerks in Deutschland können derzeitigen sowie zukünftigen Kunden schnelle Lademöglichkeiten geboten werden, die bequeme Langstreckenfahrten ermöglichen. Des Weiteren arbeitet der Tesla-Konzern stetig daran, die Attraktivität aller Produkte kontinuierlich zu steigern. Für 2024 erwarten wir, aufgrund der oben erläuterten Gründe, eine merklichen Rückgang der Umsatzerlöse von 15-20% mit einem entsprechenden rückläufigen Ergebnis vor Steuern im Vergleich zum Vorjahr. Für den nichtfinanziellen Leistungsindikator Kundenzufriedenheit gehen wir davon aus, dass Tesla bei den Umfragen ebenfalls wieder mit sehr guten Ergebnissen abschneiden wird. Risikobericht Als weltweit agierendes Unternehmen ist der Tesla-Konzern und somit mittelbar auch die Tesla Germany GmbH einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt. Um Risiken frühzeitig zu erkennen, zu bewerten und nachhaltig zu steuern, ist die Tesla Germany GmbH in die umfassenden Risikomanagement- und Kontrollsysteme des Tesla-Konzerns eingebunden. Zum globalen Risikofrüherkennungssystem gehören die Interne Revision, zielorientiertes Controlling, laufende Selbsteinschätzung mit Maßnahmenkatalog sowie ein regelmäßiger Strategieabgleich. Im Rahmen eines revolvierenden Planungsprozesses werden Chancen- und Risikopositionen der Geschäftsaktivitäten im Hinblick auf ihre strategische und operative Bedeutung analysiert, aufbereitet und beurteilt. Die Darstellung der nachfolgenden Risiken erfolgt in absteigender Reihenfolge hinsichtlich ihrer Bedeutung. Die Bedeutung ergibt sich dabei für die Geschäftsführung aus den Annahmen zu Eintrittswahrscheinlichkeit und der möglichen Auswirkung bzw. Höhe des Risikos. Die Risiken spiegeln den Stand am Bilanzstichtag wider, haben sich jedoch bis zum Aufstellungszeitpunkt dem Inhalt nach nicht wesentlich verändert. Da die deutsche Gesellschaft von der Entwicklung des Tesla-Konzerns abhängig ist, spiegeln sich die Konzernrisiken unmittelbar wider. Die folgenden Risiken bewerten wie einzeln jeweils als mittel bis schwach ein und könnten einen merklichen negativen Effekt auf den Geschäftsverlauf in 2024 und darüber hinaus haben:
Die weiteren Risiken bewerten wir einzeln jeweils als schwach bist sehr schwach ein und könnten nur einen sehr schwachen negativen Effekt auf den Geschäftsverlauf in 2024 und darüber hinaus haben:
Die Risiken sind insgesamt nicht als bestandsgefährdend einzustufen. Die Auswirkung der Risiken wäre ein geringer Absatz, der zu geringerem Umsatz und Ergebnis führen würde. Mit Ausnahme der Risiken aufgrund von Cyberangriffen und Zuliefererproblemen sind die Risiken gegenüber dem Vorjahr unverändert. Im Zusammenhang mit Liquiditätsrisiken verweisen wir auf die Ausführungen zur Finanzlage. Die aus dem Russland-Ukraine-Krieg resultierenden Risiken sind bereits in den oben genannten Risiken enthalten. Je nachdem wie sich diese entwickeln, könnte unser Geschäftsbetrieb, sowie der unserer Kunden und Lieferanten, nur eingeschränkt oder gegebenenfalls vorübergehend gar nicht möglich sein. Bericht über Chancen Den Risiken stehen aber auch Chancen gegenüber, die sich in absteigender Reihenfolge ihrer Bedeutung wie nachfolgend aufgeführt darstellen. Die Chancen spiegeln den Stand am Bilanzstichtag wider, haben sich jedoch bis zum Aufstellungszeitpunkt nicht verändert.
Aus den dargestellten Chancen gehen wir insgesamt von einer weiteren steigenden Nachfrage an Elektrofahrzeugen aus. Gesamtaussage zur Risiko- und Chancensituation Die zuvor dargestellten allgemeinen und unternehmensindividuellen Risiken und Chancen fügen sich zum Risiko- und Chancengesamtbild der Tesla Germany GmbH zusammen. Die Gesellschaft ist der Überzeugung, dass die eingerichteten Maßnahmen zur Adressierung von identifizierten Risiken dazu geeignet sind, diese angemessen zu steuern. Die gesetzlichen Vertreter sind der Meinung, dass die Gesamtrisikosituation der Gesellschaft insgesamt gering ist. Den gesetzlichen Vertretern liegen keinerlei Informationen zu bestehenden Risiken vor, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten. Die Gesellschaft ist davon überzeugt, dass sich die aus der Elektromobilität ergebenden Chancen die Risiken überwiegen und die Position des Tesla-Konzerns innerhalb der Automobilbranche weiter zu stärken. Angaben zu Zielgrößen Als Zielgröße für den Frauenanteil unter den Geschäftsführern wurde eine Quote von 33 % festgelegt, die wir bis zum 31.12.2026 erreichen wollen. Für die beiden Führungsebenen unterhalb der Geschäftsführung wurde eine Zielgröße für den Frauenanteil von jeweils 33% festgelegt. Dieses Ziel soll ebenfalls bis zum 31.12.2026 erreicht werden. Internes Kontrollsystem Unser Management ist für die Einrichtung und Aufrechterhaltung einer angemessenen internen Kontrolle der Finanzberichterstattung verantwortlich. Die interne Kontrolle der Finanzberichterstattung ist ein Prozess, welcher unter der Aufsicht des Chief Executive Officer und des Chief Financial Officer unseres Konzerns entwickelt wurde, um angemessene Sicherheit hinsichtlich der Zuverlässigkeit der Finanzberichterstattung und der Erstellung des Jahresabschlusses für externe Zwecke in Übereinstimmung mit den anerkannten Rechnungslegungsgrundsätzen (HGB) zu bieten. Der Prozess beinhaltet diejenigen Richtlinien und Verfahren, die (1) sich auf die Führung von Büchern, die die Geschäftsvorgänge und Veräußerung unserer Vermögenswerte in angemessenem Detaillierungsgrad richtig und fair widerspiegeln, beziehen; (2) hinreichende Sicherheit bieten, dass Geschäftsvorgänge so erfasst werden, dass die Aufstellung des Jahresabschlusses in Übereinstimmung mit den anerkannten Rechnungslegungsgrundsätzen (HGB) ermöglicht wird, und dass unsere Einnahmen und Ausgaben nur im Einklang mit Genehmigungen der Geschäftsführung getätigt werden; und (3) hinreichende Sicherheit bezüglich der Vermeidung oder rechtzeitiger Aufdeckung von nicht autorisiertem Erwerb, der Nutzung oder Veräußerung unserer Vermögenswerte, die wesentliche Auswirkungen auf den Jahresabschluss haben könnten, bieten. Unter der Aufsicht und mit der Teilnahme unserer Konzerngeschäftsführung, einschließlich Chief Executive Officer und Chief Financial Officer, führte der Konzern für das US-GAAP-Reporting der Gesellschaft, welches die Basis des handelsrechtlichen Abschlusses bildet, eine Bewertung der Wirksamkeit der internen Kontrolle der Finanzberichterstattung nach den im "Internal Control-Integrated Framework (2013)", herausgegeben durch das "Committee of Sponsoring Organizations of the Treadway Commission (COSO)", festgelegten Kriterien durch. Die Konzerngeschäftsführung ist zum Schluss gekommen, dass die weltweite interne Kontrolle über die US-Finanzberichterstattung zum 31. Dezember 2023 wirksam war.
Berlin, 24. Juni 2024Berlin, 24. Juni 2024 Joseph Aaron Gruber Stephan William Werkman Simon Zwahlen
1 USCALE: Pressemitteilung 2023
Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDer Jahresabschluss der Tesla Germany GmbH wurde nach § 242ff, § 264ff. des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Die Tesla Germany GmbH hat ihren Sitz in Berlin und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Berlin Charlottenburg (HR B Registernummer 235261). Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Zur besseren Darstellung sind die in der Bilanz sowie in der Gewinn- und Verlustrechnung anzugebenden Davon-Vermerke im Wesentlichen im Anhang aufgeführt. Zudem erfolgen die Angaben im Anhang und Lagebericht auf volle Euro gerundete Beträge oder in TEUR. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden stetig angewandt. Die Vorjahreszahlen sind mit den Werten im Geschäftsjahr 2023 vergleichbar. Angaben zu Bilanzierungs- und BewertungsmethodenVermögensgegenstände und Schulden wurden zum Abschlussstichtag einzeln bewertet. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze zur Bilanz Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Außerplanmäßige Abschreibungen werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Die Supercharger werden über zwölf Jahre abgeschrieben und Corporate-Ident-spezifisches Vermögen (Tesla-Spezifische Mietereinbauten) über fünf Jahre. Die anderen Anlagen und die sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung werden über Laufzeiten zwischen fünf und sieben Jahre abgeschrieben. Die geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau wurden mit dem Nennwert bzw. mit den Anschaffungskosten angesetzt und beinhalteten im Wesentlichen Anschaffungskosten für noch nicht betriebsbereite Supercharger. Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Veräußerungspreise am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Sofern keine unmittelbare Einzelbewertung erfolgt, wird die FIFO-Methode angewendet. Aus der Anwendung des FIFO-Verfahrens ergibt sich kein wesentlicher Unterschiedsbetrag im Vergleich zu einer Bewertung auf der Grundlage des letzten vor dem Abschlussstichtag bekannten Börsenkurses oder Marktpreises. Von dem Wahlreicht Zinsen für Fremdkapital, das zur Finanzierung der Herstellung dient, in die Herstellungskosten mit einzubeziehen, wird kein Gebrauch gemacht. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennwert angesetzt. Soweit erforderlich, wurden unter Berücksichtigung erkennbarer Risiken Wertberichtigungen gebildet. Die Guthaben bei Kreditinstituten werden grundsätzlich mit dem Nominalbetrag angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden gemäß § 250 Abs. 1 HGB Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, abgegrenzt. Das Eigenkapital ist zum Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen werden für alle zum Bilanzstichtag ungewissen Verpflichtungen und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften gebildet. Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden, soweit erforderlich, bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden nach § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die erhaltenen Anzahlungen sind zum Nennbetrag angesetzt. Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Mit Erwerb des Fahrzeuges erhält der Kunde als Gegenleistung für den entrichteten Kaufpreis des Fahrzeugs unter anderem das Recht auf Konnektivitätsangebote, Strombezug an Supercharger-Stationen, sowie ein Maintenance-Programm. Der Anteil des Gesamtumsatzes, der auf die genannten Teile entfällt, wird als passiver Rechnungsabgrenzungsposten angesetzt und über den Leistungserbringungszeitraum linear erfolgswirksam verteilt. Ebenfalls passivisch abgegrenzt werden Funktionen des Full Self Driving Autopiloten (FSD) die im deutschen Markt noch nicht verfügbar sind. Diese werden mit Aktivierung der jeweiligen Funktion erfolgswirksam vereinnahmt. Bestehen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich umkehren, so kann eine sich daraus insgesamt ergebende Steuerentlastung als aktive latente Steuern in der Bilanz angesetzt werden. Allerdings wurde vom Aktivierungswahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht und auf den Ansatz aktiver latenter Steuern in der Bilanz verzichtet. Wesentliche Ursache für aktive latente Steuern sind Bewertungsunterschiede beim Anlagevermögen (unterschiedliche Nutzungsdauern) sowie der unterschiedlichen Abzinsung von längerfristigen Verpflichtungen. Passive latente Steuern liegen nicht vor. Der verwendete Steuersatz beträgt 30,1%. Bilanzierungsgrundsätze zur Gewinn- und Verlustrechnung Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahrs sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss berücksichtigt. Alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, sind berücksichtigt. Gewinne werden nur berücksichtigt, wenn sie am Abschlussstichtag realisiert sind, Aufwendungen werden unter Berücksichtigung des Vorsichtsprinzips erfasst. Die Umsatzerlöse werden in dem Zeitpunkt realisiert, in dem der Vermögensgegenstand ausgeliefert und der Anspruch auf Gegenleistung entstanden ist. Im Zusammenhang mit dem Umsatzanteil, der auf das Multikomponentengeschäft Konnektivität, Supercharger, Maintenance-Programm und Autopilot entfällt, verweisen wir auf die Ausführungen zum passiven Rechnungsabgrenzungsposten. Bei Verträgen mit Leasinggesellschaften und einer bestimmten Gruppe von weiteren Abnehmern hat der Kunde das Recht, aber nicht die Verpflichtung, bei Ende des Leasingvertrags das Fahrzeug an Tesla zurückzugeben. Aufgrund des gewährten Rückgaberechts zu einem bestimmten Preis verbleibt allerdings das Risiko einer Wertminderung unter diesen Rücknahmepreis - und damit ein wesentliches, dem Rechtsgeschäft innewohnendes Risiko - bei Tesla. Daher wird - entsprechend der Behandlung unechter Pensionsgeschäfte - der Gewinn zum Veräußerungszeitpunkt nicht realisiert (vgl. IDW ERS HFA 13 nF Tz. 24; ADS, 6. Aufl., § 246 HGB Tz. 344). Im Berichtsjahr wurde insgesamt ein Betrag von 69.666 TEUR (Vorjahr 55.871 TEUR) aufgrund dieser unechten Pensionsgeschäfte als sonstige Verbindlichkeit erfasst. Davon betreffen 69.666 TEUR (Vorjahr 46.626 TEUR) verbundene Unternehmen. Zusätzlich wird geprüft, ob aufgrund von Restwertverschlechterungen, sowie der oben aufgeführten Geschäfte mit Leasinggesellschaften, die Voraussetzungen für die Bildung von Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften gegeben sind. Zum Bilanzstichtag lagen aus diesem Sachverhalt keine Voraussetzungen für die Bildung von Drohverlustrückstellungen vor. Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden am Abschlussstichtag gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von über einem Jahr erfolgt die Fremdwährungsbewertung unter Berücksichtigung des Anschaffungskosten- und Imparitätsprinzips. Ergänzende Angaben zur BilanzEntwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Zusammensetzung und die Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres sind aus dem als Anhang beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Abschreibungen im Geschäftsjahr erfolgten ausschließlich planmäßig. Forderungen und sonstige Vermögegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen, sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren mit 9.607 TEUR (Vorjahr 160.174 TEUR) aus Cash Pooling, darüber hinaus aus Lieferungen und Leistungen. Forderungen gegen die Gesellschafterin bestehen zum Bilanzstichtag nicht. Bei den sonstigen Vermögensgegenständen handelt es sich im Wesentlichen um Forderungen aus der Vorsteuer i.H.v. 28.350 TEUR (Vorjahr 0 TEUR) und Bankguthaben i.H.v 3.411 TEUR. In den sonstigen Vermögensgegenständen haben Kautionen in Höhe von 94 TEUR (Vorjahr 165 TEUR) eine Laufzeit von über einem Jahr. Rückstellungen Der Posten sonstige Rückstellungen setzt sich wie folgt zusammen:
Mit Ausnahme der Rückstellungen für Rückbauverpflichtungen sind die Rückstellungen kurzfristig. Die Rückbauverpflichtungen bestehen im Zusammenhang mit Mietverträgen, bei denen sich Tesla Germany GmbH verpflichtet hat, die Tesla-Spezifischen Vermögensgegenstände, bilanziert unter "Andere Anlagen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung" zu demontieren bzw. auszubauen. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind aus dem als Anhang beigefügten Verbindlichkeitenspiegel zu entnehmen. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Lohn- und Gehaltsverbindlichkeiten von 3.076 TEUR (Vorjahr 943 TEUR) und aus sozialer Sicherheit von 193 TEUR (Vorjahr 176 TEUR). Darüber hinaus sind in den sonstigen Verbindlichkeiten im Wesentlichen Umsatzabgrenzungen aufgrund von gewährten Restwertgarantien bilanziert. Wir verweisen auf die Ausführungen zu den Umsatzerlösen. Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin bestehen zum Bilanzstichtag nicht. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Es bestehen keine Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten nach § 251 HGB. Sonstige Finanzielle Verpflichtungen und nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte Die Gesellschaft ist im Zusammenhang mit Verträgen (im Wesentlichen Mietverträge) finanzielle Verpflichtungen eingegangen, die in den Folgejahren wie folgt zu Mittelabflüssen führen werden:
Bestimmte Kunden haben das Recht, allerdings nicht die Verpflichtung, das erworbene Fahrzeug nach Vertragsablauf wieder an die Tesla Germany GmbH zu veräußern (vgl. hierzu die Erläuterungen bei dem Umsatzerlösen - betroffen sind die weiteren Verträge mit Leasinggesellschaften und die Verträge mit Restwert-Garantie). Insgesamt beträgt die hieraus nicht in der Bilanz enthaltene maximale Verpflichtung gegenüber Dritten 415.294 TEUR (Vorjahr 236.000 TEUR). Hiervon ist ein Betrag von 43.420 TEUR (Vorjahr 18.604 TEUR) kurzfristig. Im Betrag von 415.294 TEUR ist ein Betrag von 407.419 TEUR (Vorjahr 214.203 TEUR) gegenüber einer Schwestergesellschaft enthalten. Hiervon ist ein Betrag von 36.949 TEUR kurzfristig (Vorjahr 4.880 TEUR). Den zukünftigen Mittelabflüssen würden die Mittelzuflüsse aus der Wiedervermarktung gegenüberstehen. Ergänzende Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse Die Umsatzerlöse werden im Inland erzielt und setzen sich wie folgt zusammen:
Die Umsatzerlöse aus Automobilverkauf beinhalten Umsätze aus dem Verkauf von Neufahrzeugen und Umsätze aus dem Verkauf von Zugängen zur Internetkonnektivität, FSD-Funktionen und Over-the-Air-Software-Updates. Servicedienstleistungen und sonstige Erlöse bestehen aus After-Sales-Services, Supercharging, dem Verkauf von Gebrauchtfahrzeugen und dem Verkauf von Zubehör. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge betragen im Berichtsjahr 2.915 TEUR (Vorjahr 9.559 TEUR) und resultieren im Wesentlichen aus Erträgen aus der Währungsumrechnung von 2.649 TEUR (Vorjahr 1.707 TEUR). Personalaufwand Im Personalaufwand sind Kosten für aktienbasierte Vergütungen enthalten. Hierbei handelt es sich um weiterbelastete Kosten durch die Tesla, Inc. für Mitarbeiter der Tesla Germany GmbH. Der hieraus resultierende Aufwand in Höhe von 8.700 TEUR (Vorjahr 7.900 TEUR) wird in der Position "Löhne und Gehälter" ausgewiesen. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen im Berichtsjahr 104.908 TEUR (Vorjahr 61.751 TEUR) und bestehen im Wesentlichen aus Aufwendungen aus der Währungsumrechnung von 2.733 TEUR (Vorjahr 1.791 TEUR), Mietaufwand für unbewegliche Wirtschaftsgüter in Höhe von 21.831 TEUR (Vorjahr 15.162 TEUR), Versorgungs- und sonstige Gebäudekosten in Höhe von 18.360 TEUR (Vorjahr 6.783 TEUR), Reisekosten von 9.006 TEUR (Vorjahr 8.474 TEUR) und Rechts- und Beratungskosten in Höhe von 6.688 TEUR (Vorjahr 2.437 TEUR). Aufwand aus Limited Risk Distributor Agreement Aufgrund eines Limited Risk Distributor Agreements mit der Tesla Motors Netherlands BV steht der Gesellschaft eine Rendite in einem definierten Zielkorridor zu. Der Ertrag bzw. Aufwand aus dem Limited Risk Distributor Agreement wird in einem gesonderten Posten in der Gewinn- und Verlustrechnung, nach dem Finanzergebnis, als Ergebnisausgleich durch Konzernunternehmen gezeigt. Zinseffekte aus der Auf- und Abzinsung langfristiger Rückstellungen Der Zinsaufwand beinhaltet im Zusammenhang mit der Auf- und Abzinsung von langfristigen Rückstellungen einen Zinseffekt von 9 TEUR (Vorjahr 54 TEUR). Zinsaufwand an verbundene Unternehmen war weder im laufenden Geschäftsjahr noch in der Vorperiode enthalten. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und Ertrag betragen 13.950 TEUR (Vorjahr 16.860 TEUR). Im Zusammenhang mit latenten Steuern wird das Wahlrecht ausgeübt, den insgesamt vorhandenen Aktivüberhang nicht zu bilanzieren. Sonstige AngabenDurchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmer nach Gruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Abschlussprüferhonorar Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt 95 TEUR (Vorjahr 90 TEUR) und resultiert ausschließlich aus Abschlussprüfungsleistungen. Nachtragsbericht Es sind keine rechnungslegungsrelevanten Ereignisse zu berichten. Mitglieder und Vergütung der Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft im Geschäftsjahr waren:
Die Geschäftsführer der Tesla Germany GmbH habe keine Bezüge von der Gesellschaft erhalten. Konzernzugehörigkeit Die Tesla, Inc., Austin, Texas, USA, hält mittelbar sämtliche Anteile am Kapital unserer Gesellschaft. Der Jahresabschluss unserer Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Tesla, Inc. einbezogen (kleinster & größter Konsolidierungskreis) und wird am Sitz dieser Gesellschaft veröffentlicht. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, einen Betrag von 38.000.000,00 EUR an die Gesellschafter auszuschütten und den restlichen Gewinnvortrag i.H.v. 73.830.517,66 EUR auf neue Rechnung vorzutragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Berlin, 24. Juni 2024 Joseph Aaron Gruber Stephan William Werkman Simon Zwahlen Anlagenspiegel
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Tesla Germany GmbH, Berlin Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Tesla Germany GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Tesla Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) als nicht inhaltlich geprüften Bestandteil des Lageberichts. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, den 24. Juni 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Harald Wimmer, Wirtschaftsprüfer ppa. Andreas Henckel, Wirtschaftsprüfer Der Jahresasbschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 25. Juni 2024 festgestellt. |
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