Stammdaten

Register
Amtsgericht Schwerin HRB 12497
Eingetragen
12.1.1982
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Wellpapier und -pappe sowie von Verpackungsmitteln aus Papier, Karton und PappeHerstellung von Verpackungsmitteln aus Holz und von Böttcherwaren
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb von Drucksachen jeder Art, von Verpackungen aus Papier, Karton und Kunststoffen sowie die Konstruktion, die Herstellung und der Vertrieb von Verpackungsanlagen, ferner Leasing und Vermietung von Produktionsanlagen; die Beteiligung an anderen Unternehmen, insbesondere die Beteiligung an Unternehmen mit dem vorgenannten Gegenstand.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Andreas Lührs
seit 10.11.2022
Geschäftsführer
Hans Christian Schur
seit 10.8.2021
Geschäftsführer
Klaus Wätzold Madsen
seit 21.6.2016
Geschäftsführer
Jan Bollweg
seit 21.6.2016
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
SCHUR INTERNATIONAL Holding A/SDNK
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

SCHUR INTERNATIONAL A/S
Denmark
1.500.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Schur International Holding a/s

Horsens

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.11.2018 bis zum 31.10.2019

Geschäftsbericht 2018/19

Der Geschäftsbericht wurde der ordentlichen Hauptversammlung der Gesellschaft am 31.03.2020 vorgelegt und genehmigt.

Vorsitzender des Aufsichtsrats: Søren Birn

Dieses Dokument ist eine Übersetzung des originalen dänischen Geschäftsberichtes und steht in Übereinstimmung mit den dänischen, allgemein anerkannten Bilanzierungsgrundsätzen (vgl. das dänische Jahresabschlußgesetz). Die deutsche Fassung ist eine Übersetzung der originalen dänischen Fassung und dient nur zu Informationszwecken. Bei Konflikten zwischen der dänischen und deutschen Fassung ist nur die originale dänische Fassung maßgebend.

INHALTSVERZEICHNIS

VERMERKE

VERMERKE

VERMERK DER GESCHÄFTSLEITUNG

VERMERK DES UNABHÄNGIGEN WIRTSCHAFTSPRÜFERS

BERICHT DER GESCHÄFTSLEITUNG

ANGABEN ZUR GESELLSCHAFT

KONZERNÜBERSICHT

HAUÜT- UND KENNZAHLEN DES KONZERNS

BERICHT

KONZERN- UND JAHRESABSCHLUSS 1. NOVEMBER - 31. OKTOBER

BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

SCHUR-KONZERN

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

BILANZ

EIGENKAPITALOPGØRELSE

KAPITALFLUSSRECHNUNG

ANHANG

SCHUR INTERNATIONAL HOLDING A/S

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

BILANZ

EIGENKAPITALAUSWEIS

ANHANG

VERMERKE

VERMERK DER GESCHÄFTSLEITUNG

 

Horsens, den 31. März 2020

Geschäftsleitung

Hans Schur

Aufsichtsrat

Søren Birn, Vorsitzender

Hans Schur

Torsten Erik Rasmussen

Morten Rahbek Hansen

Henrik Burkal

Anna Katharina Schur

Hans Christian Schur

Johan Sebastian Schur

Mit dem heutigen Datum haben der Aufsichtsrat und die Geschäftsleitung den Geschäftsbericht der Schur International Holding a/s für den Zeitraum 1. November 2018 - 31. Oktober 2019 besprochen und genehmigt.

Der Geschäftsbericht wurde in Übereinstimmung mit den Bestimmungen des dänischen Jahresabschlussgesetzes vorgelegt.

Nach unserer Auffassung zeichnen der Konzernabschluss und der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild über Aktiva, Passiva und die finanzielle Lage des Konzerns und der Gesellschaft zum 31. Oktober 2019 sowie zum Ergebnis der Geschäftstätigkeiten und der Kapitalflüsse des Konzerns für das Geschäftsjahr 1. November 2018 - 31. Oktober 2019 in Übereinstimmung mit dem dänischen Jahresabschlussgesetz.

Nach unserer Beurteilung vermittelt der Lagebericht ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Entwicklung der Tätigkeiten und wirtschaftlichen Verhältnisse der Gesellschaft, des Jahresergebnisses und der finanziellen Lage des Konzerns und der Gesellschaft.

Der Geschäftsbericht wird der Hauptversammlung zur Genehmigung vorgelegt.

VERMERK DES UNABHÄNGIGEN WIRTSCHAFTSPRÜFERS

AN DIE KAPITALEIGENTÜMER DER SCHUR INTERNATIONAL HOLDING A/S

PRÜFUNGSURTEIL

Wir haben den Konzern- und den Jahresabschluss der Schur International Holding a/s für das Geschäftsjahr 1. November 2018 - 31. Oktober 2019 geprüft, welche die Gewinn- und Verlustrechnung, die Bilanz, den Eigenkapitalausweis und den Anhang, hierunter auch die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden für den Konzern und das Unternehmen sowie die Kapitalflussrechnung für den Konzern beinhalten. Konzern- und Jahresabschluss werden gemäß dem dänischen Jahresabschlussgesetz erstellt.

Nach unserer Auffassung zeichnen der Konzernjahresabschluss und der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild über Aktiva, Passiva und die finanzielle Lage des Konzerns und der Gesellschaft zum 31. Oktober 2019 sowie zum Ergebnis der Geschäftstätigkeiten und der Zahlungsströme des Konzerns für das Geschäftsjahr 1. November 2018 - 31. Oktober 2019 in Übereinstimmung mit dem dänischen Gesetz über Jahresabschlüsse.

GRUNDLAGE FÜR DAS PRÜFUNGSURTEIL

Wir haben unsere Prüfung in Übereinstimmung mit internationalen Prüfungsstandards und den weiteren in Dänemark geltenden Vorschriften durchgeführt. Unsere Verantwortung gemäß diesen Standards und Pflichten ist genauer im Abschnitt "Verantwortung des Wirtschaftsprüfers für die Prüfung von Konzernabschluss und Jahresabschluss" (hiernach "Jahresabschlüsse") des Prüfvermerks beschrieben. Nach unserer Auffassung stellt die vorgenommene Prüfung eine hinreichende Grundlage für unser Prüfungsurteil dar.

UNABHÄNGIGKEIT

Wir sind in Übereinstimmung mit internationalen ethischen Regeln für Wirtschaftsprüfer (IESBA, ethische Regeln) und weiteren in Dänemark geltenden Pflichten unabhängig vom Konzern, ebenso wie wir unsere sonstigen ethischen Verpflichtungen gemäß diesen Regeln und Anforderungen eingehalten haben.

VERANTWORTUNG DER GESCHÄFTSLEITUNG FÜR DEN KONZERNABSCHLUSS UND DEN JAHRESABSCHLUSS

Die Geschäftsleitung ist für die Aufstellung eines Konzern- sowie eines Jahresabschlusses verantwortlich, die in Übereinstimmung mit dem dänischen Jahresabschlussgesetz ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild wiedergeben. Außerdem liegt es im Verantwortungsbereich der Geschäftsleitung, für die nach ihrem Ermessen notwendigen innerbetrieblichen Kontrollen zur Erstellung der Jahresabschlüsse ohne wesentliche Fehlinformationen, gleich ob durch Fehler oder Betrug entstanden, zu sorgen.

Bei der Erarbeitung der Jahresabschlüsse ist die Geschäftsleitung dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns und der Gesellschaft zum weiteren Betrieb zu beurteilen, sofern relevant über Verhältnisse hinsichtlich des weiteren Betriebs zu informieren, sowie Jahresabschlüsse auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes über den weiteren Betrieb zu erarbeiten, es sei denn, die Geschäftsleitung beabsichtigt, den Konzern oder die Gesellschaft zu liquidieren, den Betrieb einzustellen, oder hat keine andere realistische Alternative als dies zu tun.

VERANTWORTUNG DES WIRTSCHAFTSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG VON KONZERNABSCHLUSS UND JAHRESABSCHLUSS

Unser Ziel ist es, einen hohen Grad an Sicherheit dafür zu erlangen, dass die Jahresabschlüsse als Ganzes ohne wesentliche Fehlinformationen sind, gleich ob durch Fehler oder Betrug entstanden, und einen Prüfvermerk mit einem Prüfungsurteil zu erteilen. Unser Ziel ist es, einen hohen Grad an Sicherheit dafür zu erlangen, dass die Jahresabschlüsse als Ganzes ohne wesentliche Fehlinformationen sind, gleich ob durch Fehler oder Betrug entstanden, und einen Prüfvermerk mit einem Prüfungsurteil zu erteilen.

Fehlinformationen können als Folge von Fehlern oder Betrug auftreten und als wesentlich betrachtet werden, wenn angemessenerweise zu erwarten ist, dass sie einzeln oder gesamt gesehen Einfluss auf die finanziellen Entscheidungen haben, die die Nutzer des Jahresabschlusses auf der Grundlage der Jahresabschlüsse treffen.

Im Zuge einer Prüfung, die in Übereinstimmung mit internationalen Standards über die Prüfung und weiteren in Dänemark geltenden Pflichten durchgeführt wird, nehmen wir eine fachliche Einschätzung vor und halten dabei eine professionelle Skepsis während der Prüfung aufrecht. Außerdem:

Stellen wir das Risiko einer wesentlichen Fehlinformation in den Jahresabschlüssen fest und beurteilen es, unabhängig davon, ob sie auf Betrug oder Fehler zurückzuführen ist, planen und implementieren Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken und kommen zu einem Prüfungsergebnis, das sich als hinreichende Grundlage für unsere Stellungnahme eignet. Das Risiko des Nichterkennens von wesentlichen Fehlinformationen, die durch Betrug verursacht wurden, ist höher als bei durch Fehler entstandenen Fehlinformationen, da Betrug auch Verschwörungen, Urkundenfälschung, bewusste Auslassungen, Irreführung oder Vernachlässigung der internen Kontrolle umfassen kann.

Erreichen wir ein Verständnis der internen Kontrolle mit Relevanz für die Prüfung, um Prüfungshandlungen vornehmen zu können, die den Umständen entsprechen, jedoch nicht, um eine Schlussfolgerung über die Wirksamkeit der internen Kontrolle des Konzerns und der Gesellschaft zum Ausdruck bringen zu können.

Nehmen wir Stellung dazu, ob die von der Geschäftsleitung angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angemessen sind, und ob die rechnungslegungsbezogene Schätzung sowie damit verknüpfte von der Geschäftsleitung gemachte Angaben vertretbar sind.

Nehmen wir dazu Stellung, ob die von der Leitung erarbeiteten Jahresabschlüsse auf der Grundlage des Bilanzierungsprinzips des Weiterbetriebs passend sind, und ob auf der Grundlage des erzielten Prüfungsergebnisses wesentliche Unsicherheit in Bezug auf Ereignisse und Gegebenheiten besteht, die beträchtlichen Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns und der Gesellschaft zum Weiterbetrieb erzeugen kann. Wenn wir zu dem Ergebnis gelangen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, müssen wir in unserem Bestätigungsvermerk auf diesbezügliche Angaben in den Jahresabschlüssen aufmerksam machen oder, wenn solche Angaben nicht ausreichend sind, unsere Stellungnahme entsprechend modifizieren. Unser Prüfungsurteil gründet sich auf den Prüfungsnachweis, der bis zum Datum unseres Prüfvermerks vorgenommen wurde. Zukünftige Ereignisse oder Verhältnisse können jedoch dazu führen, dass der Konzern und die Gesellschaft den Betrieb nicht fortsetzen.

Nehmen wir Stellung zu Gesamtpräsentation, Struktur und Inhalt der Jahresabschlüsse, hierunter Angaben in den Anhängen, sowie dazu, ob die Jahresabschlüsse die zu Grunde liegenden Transaktionen und Ereignisse auf eine solche Weise widerspiegeln, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild hiervon gegeben wird.

Erzielen wir einen hinreichenden und geeigneten Prüfungsnachweis für die finanziellen Angaben für Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten im Konzern, um ein Prüfungsurteil über den Konzernabschluss ausdrücken zu können. Wir sind dafür verantwortlich, die Konzernprüfung zu leiten, zu beaufsichtigen und durchzuführen. Wir sind allein verantwortlich für unser Prüfungsurteil.

Wir kommunizieren mit der Geschäftsleitung u.a. hinsichtlich des geplanten Umfangs und der zeitlichen Platzierung unserer Prüfung sowie wesentlicher Prüfungsbeobachtungen, hierunter eventuelle erhebliche Mängel in der internen Kontrolle, die wir während der Prüfung feststellen.

ERKLÄRUNG ZUM BERICHT DER GESCHÄFTSLEITUNG

Die Geschäftsleitung ist verantwortlich für den Lagebericht.

Unser Prüfungsurteil über die Jahresabschlüsse umfasst nicht den Lagebericht und wir bringen keine Form der Schlussfolgerung zur Sicherheit des Lageberichtes zum Ausdruck.

In Verbindung mit unserer Prüfung der Jahresabschlüsse ist es unsere Verantwortung, den Lagebericht zu lesen und in diesem Zusammenhang zu überlegen, ob der Lagebericht im Wesentlichen inkonsistent zu den Jahresabschlüssen ist, oder ob er aufgrund unseres durch die Prüfung oder auf andere Weise erlangte Wissen wesentliche Fehlinformationen zu enthalten scheint.

Es liegt zudem in unserer Verantwortung festzustellen, ob der Lagebericht die erforderlichen Angaben laut dem dänischen Gesetz über den Jahresabschluss enthält.

Auf der Grundlage der durchgeführten Arbeit sind wir der Ansicht, dass sich der Lagebericht in Übereinstimmung mit den Jahresabschlüssen befindet und in Übereinstimmung mit dem dänischen Gesetz über den Jahresabschluss erarbeitet wurde. Wir haben keine wesentlichen Fehlinformationen im Lagebericht gefunden.

 

Aarhus, den 31. März 2020

Ernst & Young
Zugelassene Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

CVF (Handelsregister-Nr.): 30 70 02 28

Claus Hammer-Pedersen, Amtlich autorisierter Wirtschaftsprüfer

Morten Friis, Amtlich autorisierter Wirtschaftsprüfer

BERICHT DER GESCHÄFTSLEITUNG

ANGABEN ZUR GESELLSCHAFT

Schur International Holding a/s

J.W. Schurs Vej 1

8700 Horsens

Telefon: +45 76 27 27 27
E-mail: sin@schur.com
Website: www.schur.com
CVR-Nr.: 31 15 85 91
Geschäftsjahr: 1. November - 31. Oktober
Gegründet: 14. Dezember 2007
Firmensitz: Horsens

AUFSICHTSRAT

Søren Birn (Vorsitzender)

Hans Schur

Torsten Erik Rasmussen

Morten Rahbek Hansen

Henrik Burkal

Anna Katharina Schur

Hans Christian Schur

Johan Sebastian Schur

GESCHÄFTSLEITUNG

Hans Schur

WIRTSCHAFTSPRÜFUNG

Ernst & Young

Zugelassene Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Værkmestergade 25

8000 Aarhus C

CVR-Nr.: 30 70 02 28

KONZERNÜBERSICHT

* Die Unternehmen sind im Posten "Kapitalanteile an assoziierten Unternehmen" enthalten.
** Nach Ablauf des Geschäftsjahres änderte das Unternehmen seinen Namen von Emballagegruppen a/s in Schur Labels a/s.
*** Die folgenden inaktiven Unternehmen sind nicht in der Übersicht aufgeführt: Sarepta a/s, Pack Datterholding 2 ApS und Pack Datterholding ApS.
**** Im Zusammenhang mit der Übertragung von Aktivitäten auf Schur Technology a/s ist das Unternehmen zu einem Immobilienunternehmen geworden.

HAUPT- UND KENNZAHLEN DES KONZERNS

Mio. DKK 2018/19 2017/18 2016/17 * 2015/16 2014/15
HAUPTZAHLEN
Nettoumsatzerlöse 1.555,4 1.497,6 1.495,2 1.231,9 1.169,2
Bruttoergebnis 318,3 301,9 320,8 290,5 266,8
Ergebnis aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit 35,8 32,6 69,1 91,6 71,9
EBIT 78,8 80,0 100,6 123,0 168,7
EBITDA ** 225,6 214,8 225,3 206,4 292,2
Ergebnis der finanziellen Posten 12,6 70,1 19,8 78,0 -25,5
Ergebnis vor Steuern (EBT) 91,4 150,1 120,4 201,1 143,3
Ergebnis nach Steuern 71,2 128,3 94,4 166,1 119,5
BILANZ
Bilanzsumme 2.251,8 2.076,0 2.288,7 2.113,5 1.751,0
Eigenkapital 1.338,9 1.305,0 1.277,9 1.216,0 1.072,9
Kapitalfluss aus betrieblicher Tätigkeit 197,3 127,3 205,6 148,7 153,6
Kapitalfluss aus Investitionstätigkeit -271,2 100,0 -193,0 -122,0 -226,0
Hiervon zur Investition in materielles Anlagevermögen *** -188,4 -108,8 -178,2 -146,8 -324,9
Kapitalfluss aus Finanzierungstätigkeit -37,8 -121,2 19,5 82,1 -8,1
Kapitalfluss insgesamt -111,7 106,0 32,0 108,9 -97,6
KENNZAHLEN
Bruttomarge 20,5% 20,2% 21,5% 23,6% 22,8%
EBITDA-Marge ** 14,5% 14,3% 15,1% 16,8% 25,0%
EBT-Marge 5,9% 10,0% 8,0% 16,3% 12,3%
Kapitalrendite 3,5% 3,9% 4,4% 5,8% 9,6%
Solvenzkennzahl 59,5% 62,9% 55,8% 57,5% 61,3%
Eigenkapitalrendite 5,4% 9,9% 7,6% 14,5% 11,8%
Mitarbeiter zum Ultimo 938 836 804 814 734

* Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden bzgl. konzerninterner Gewinne beim Verkauf von Maschinen wurden 2016/17 geändert, indem diese eliminiert werden. Es wurde keine Anpassung der Vergleichszahlen für 2015/16 und frühere Jahre vorgenommen.
** Einschließlich des Gewinns durch die Veräußerung von Unternehmen und Anlagevermögen 2014/15.
*** Investitionen in materielles Anlagevermögen verstehen sich netto ohne Zu- und Abgänge übernommener oder veräußerter Tochterunternehmen.

BERICHT

VORSTELLUNG DES UNTERNEHMENS

Der Schur-Konzern ist global aktiv, und die Hauptaktivitäten bestehen in der Entwicklung, der Produktion und dem Verkauf von Verpackungsmaterial wie Kartonagen und flexiblen Materialien sowie kompletten Verpackungssystemen. Darüber hinaus die Vermarktung innovativer Verbraucherprodukte sowie des Weinausgießers DropStop®. Abgesehen von der Muttergesellschaft und einzelnen Gesellschaften geht jede Gesellschaft eigenen Entwicklungs- sowie Produktions- und Verkaufstätigkeiten nach.

Die Produkte der Kartonagenunternehmen werden vorwiegend in Nordeuropa und den USA abgesetzt, während die Unternehmen für flexible Verpackungen, Maschinen und Konsumgüter ihre Produkte global absetzen.

Schur hat sich verpflichtet, zu einer sozialen, umweltgerechten und ökonomisch nachhaltigen Entwicklung beizutragen. Wir werden uns ständig bemühen, negative Auswirkungen auf die international angenommenen Prinzipien einer nachhaltigen Entwicklung zu verhindern oder auszugleichen. Wir bemühen uns außerdem, bei allen Tätigkeiten zu einer umweltgerechten Nachhaltigkeit beizutragen.

Unser Engagement basiert auf international anerkannten Grundsätzen für Menschenrechte, Umwelt und Korruptionsbekämpfung. Die Grundsätze ergeben sich aus den Verantwortlichkeiten des "UN Global Compact", den Leitprinzipien der Vereinten Nationen für Menschenrechte und Unternehmen (UNGPs) sowie den OECD-Richtlinien für multinationale Unternehmen.

ENTWICKLUNGEN DER WIRTSCHAFTLICHEN AKTIVITÄTEN UND VERHÄLTNISSE

Im letzten Jahresbericht erwarteten wir einen steigenden Umsatz sowie einen Anstieg im primären Betriebsergebnis, vor allem aufgrund der bestehenden Erwartungen an die Ergebnisse in den neuen Unternehmen in Australien und den USA.

Die erwartete Entwicklung auf dem europäischen Kartonagenmarkt hat stattgefunden. Ebenso wurden die Erwartungen an Schur®Star in den USA realisiert, während die Entwicklung in Australien und Europa rückläufig war. Auf diesem Hintergrund erreichte der Konzern einen Gesamtumsatz von 1.555 Mio. DKK gegenüber 1.498 Mio. DKK im letzten Jahr. Die Kartonagenunternehmen steigerten den Umsatz um 103 Mio. DKK, während die Unternehmen für flexible Verpackungen unveränderte Umsätze verzeichneten und die Maschinenunternehmen nach der Schließung des Unternehmens in Eksjö ca. 40 Mio. DKK Umsatz verloren. Das EBITDA betrug 226 Mio. DKK gegenüber 215 Mio. DKK im vorherigen Jahr. Es wurde ein Gesamtgewinn vor Steuern von 91 Mio. DKK gegenüber 150 Mio. DKK im letztem Jahr realisiert, der durch einmalige Einnahmen in Höhe von 66 Mio. DKK durch den Verkauf eines Teils des Aktienbestands der SP Group A/S beeinflusst wurde. Das Jahresergebnis wird als zufriedenstellend betrachtet.

Kartonage Flexible Verpackungen Maschinen Gesamt *
Mio. DKK 2018/19 2017/18 2018/19 2017/18 2018/19 2017/18 2018/19 2017/18
Nettoumsatzerlöse 986 883 438 435 199 241 1.555 1.498
EBITDA 151 122 72 78 14 18 226 215
Ergebnis vor Steuern (EBT) 51 26 14 25 14 21 91 150
Investitionen materiellen Anlagevermögens 96 79 86 68 3 0 196 149
WOC 262 218 50 45 28 33 280 256
Bilanz 1.302 1.150 526 497 122 133 2.252 2.076
Verzinsliche Verbindlichkeiten (netto) 482 483 159 171 -46 -47 386 248

* Die Gesamtsumme enthält neben den genannten Abteilungen ebenso die sonstigen Gesellschaften und Eliminierungen.

Die Kartonagenunternehmen haben den Umsatz von 883 Mio. DKK auf 986 Mio. DKK und das EBITDA von 122 Mio. DKK auf 151 Mio. DKK gesteigert. Von der Umsatzsteigerung sind ca. 50 Mio. DKK auf die Akquisition von Emballagegruppen a/s zurückzuführen, die das Ergebnis mit ca. 2 Mio. DKK negativ beeinflusst hat.

Die Unternehmen für flexible Verpackungen haben einen unveränderten Umsatz von gut 435 Mio. DKK. Das EBITDA ist von 78 Mio. DKK auf 72 Mio. DKK gesunken, was auf einen veränderten Produktmix und sinkende Verkaufspreise zurückzuführen ist.

Die Unternehmen für flexible Verpackungen haben einen unveränderten Umsatz von gut 435 Mio. DKK. Das EBITDA ist von 78 Mio. DKK auf 72 Mio. DKK gesunken, was auf einen veränderten Produktmix und sinkende Verkaufspreise zurückzuführen ist.

Die maschinenproduzierenden Unternehmen weisen einen Umsatzrückgang von 241 Mio. DKK im letzten Jahr auf 199 Mio. DKK im laufenden Jahr auf. Das EBITDA verringerte sich um 4 Mio. DKK von 18 Mio. DKK im letzten Jahr auf 14 Mio. DKK im laufenden Jahr.

Das Ergebnis wurde durch die Schließung des Unternehmens in Eksjö und Sonderkosten - ca. 4 Mio. DKK - im Zusammenhang mit der Übertragung von Aktivitäten auf das dänische Unternehmen beeinflusst.

Die Bilanzsumme des Konzerns weist zum 31. Oktober 2019 2.252 Mio. DKK sowie ein Eigenkapital von 1.339 Mio. DKK gegenüber 2.076 Mio. DKK bzw. 1.305 Mio. DKK zum 31. Oktober 2018 aus.

Die Solvenzkennziffer beträgt 60% gegenüber 63% im Vorjahr.

Das Betriebskapital wurde um 12 Mio. DKK erhöht, korrigiert um Erwerb und Veräußerung von Tätigkeiten und Unternehmen (siehe Anhang 26).

Die Entwicklung der einzelnen Bereiche und die konzerninternen Kennzahlen gehen aus der Übersicht auf der vorigen Seite hervor.

Das Jahr ist u. a. durch folgende Sonderbedingungen gekennzeichnet:

- Mit Wirkung zum 14. August 2019 hat Schur 100% des Kapitals des Verpackungs-/Etikettenunternehmens Emballagegruppen a/s, Vejle, erworben.

- Mit Wirkung vom 16. August 2019 hat Schur die Immobilie Englandsvej 12, Vejle, den Firmensitz von Emballagegruppen a/s, gekauft.

- Mit Wirkung zum 1. Mai 2019 hat Schur die Immobilie 65 Northgate Drive in Thomastown, Australien, den Firmensitz von Schur Star Systems Australia Pty. Ltd., Melbourne, gekauft.

- Mit Vereinbarung vom 1. Dezember 2018 hat Schur Technology a/s Nettoaktiva ohne Immobilien von der Tochtergesellschaft Schur Packaging Systems AB, Eksjö, Schweden, erworben.

- Schur hat dieses Jahr den Bau von ca. 7.500 m 2 Lagerräumen in Horsens (Rohstofflager und Fertigwarenlager) begonnen und abgeschlossen.

KAPITALFLUSSRECHNUNG

Die betrieblichen Tätigkeiten des Konzerns haben mit einem positiven Zahlungsstrom von 199 Mio. DKK gegenüber 151 Mio. DKK im letzten Jahr beigetragen. Es wurden 217 Mio. DKK für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen und Finanzanlagen aufgewendet gegenüber einer Freigabe von 100 Mio. DKK im letzten Jahr, während die Finanzierungstätigkeit zu einem negativen Kapitalfluss von 38 Mio. DKK gegenüber einem negativen Kapitalfluss von 121 Mio. DKK im letzten Jahr geführt hat (Schuldenabbau).

Verschiebungen von Zahlungsmitteln und kurzfristigen Bankverbindlichkeiten ergeben netto einen Anstieg der Verbindlichkeiten um 112 DKK Mio. im Vergleich zu einer Verringerung von 106 DKK Mio. im letzten Jahr.

RISIKOMANAGMENT

Die Feststellung und die Steuerung wirtschaftlicher Risiken sind wesentliche strategische Schwerpunktbereiche, die jedes Jahr von der Geschäftsleitung und dem Aufsichtsrat geprüft werden. In diesem Zusammenhang wird der Rahmen für die Steuerung von Zins-, Währungs- und Kreditrisiken sowie für die mit Rohstoffen und Energieverbrauch verbundenen Risiken festgelegt.

PREISRISIKO

Die auf Öl oder Holz gegründete Verwendung von Rohstoffen in der Verpackungswirtschaft bringt aufgrund von Preisschwankungen ein besonderes Risiko mit sich, das die Ertragskraft der Gesellschaften und somit des Konzerns beeinträchtigen kann, da Preissteigerungen nicht unmittelbar auf die Verkaufspreise aufgeschlagen werden können. Der Energiebedarf der Verpackungsgesellschaften basiert auf Strom und birgt ein besonderes Risiko, das ebenso die Ertragskraft beeinträchtigen kann.

Das laufende Geschäftsjahr ist von schwankenden Rohstoffpreisen und fallenden Energiepreisen geprägt. Wo es möglich ist, wurde die Preissteigerung für Rohstoffe mit einer gewissen Verzögerung auf die Verkaufspreise aufgeschlagen. Der Rückgang der Energiepreise hat sich dieses Jahr nicht wesentlich ausgewirkt, da ein größerer Anteil zu einem früheren Zeitpunkt zu Festpreisen gekauft wurde. Der Rückgang wird frühestens das nächste Jahr beeinflussen.

ZINSRISIKO

Die geschäftlichen Tätigkeiten des Konzerns sowie deren Finanzierung beinhalten, dass das Ergebnis, die Zahlungsströme und das Eigenkapital von der Zinsentwicklung beeinflusst werden. Gemäß der Zinspolitik des Konzerns wird das Ausmaß des Zinsrisikos abgeschätzt und eine Zinsdeckung durchgeführt, sollte dies für notwendig erachtet werden. Zum Ende des Geschäftsjahres gab es keine Zinsdeckung.

WÄHRUNGSRISIKO

Die geschäftlichen Tätigkeiten des Konzerns im Ausland beinhalten, dass das Ergebnis, die Zahlungsströme und das Eigenkapital durch die Kursentwicklungen einer Reihe von Währungen beeinflusst werden. Der Konzern arbeitet hauptsächlich mit EUR, SEK, NOK, GBP, USD und AUD. Gemessen am Kurs zu Beginn des Geschäftsjahres haben Kursänderungen den Umsatz und das Nettoergebnis der Maschinengesellschaften in gewissem Grad und der Gesellschaften für flexible Verpackungen in geringerem Grad beeinflusst.

Gem. der Währungspolitik des Konzerns wird angestrebt, dass Währungspositionen außer dem Anteil für Investitionen in Tochtergesellschaften sowie die Nettowährungsschwankungen der nächsten 12 Monate durch die Anwendung finanzieller Instrumente, darunter insbesondere Termingeschäfte, besichert werden. Diese Besicherung betrifft jedoch lediglich ausgewählte risikobehaftete Währungen.

LIQUIDITÄTSRISIKO

Die Zielsetzung des Konzerns besteht darin, jederzeit über eine ausreichende Liquidität zu verfügen, die auch bei unvorhergesehenen Schwankungen eingesetzt werden kann.

KREDITRISIKEN

Der Schur-Konzern führt eine zentralisierte und systematisierte Überwachung der Kreditwürdigkeit von Kunden und Kooperationspartnern durch und ergänzt diese durch Kreditversicherungen zur teilweisen Abdeckung der eventuellen Risiken.

VERSICHERUNGEN

Zur Verringerung der Gesamtversicherungskosten führen Schurs Gesellschaften stetig neue Maßnahmen und Verbesserungen in ausgewählten Risikobereichen durch. Infolge der zahlreichen Verbesserungsmaßnahmen ist das Geschäftsjahr insbesondere bei Sachschäden von einer generell sinkenden Zahl an Versicherungsfällen gekennzeichnet, während ein geringerer Anstieg von größeren Haftpflichtklagen verzeichnet wurde. Das aktuelle Versicherungsprogramm wird jährlich zusammen mit dem Versicherungsberater des Konzerns überprüft.

GESCHÄFTLICHE RISIKEN

Verpackungen sind ein aktuelles Thema in der gesellschaftlichen Debatte, wobei sich das Augenmerk vor allem auf die Verschmutzung der Natur durch Verpackungen und weniger auf die Hilfe durch Verpackungen bspw. bei der Lebensmittelverschwendung richtet. Die besonderen Herausforderungen der Branche bestehen darin, neue Produkte zu entwickeln, um den Anforderungen der Verbraucher und Kunden an eine Reduzierung der Umweltbelastung gerecht zu werden. Diese Anforderungen können durch regionale und/oder internationale Gesetzesmaßnahmen ergänzt werden.

ZUKUNFTSERWARTUNGEN

Verpackungen - speziell Kunststoffverpackungen - stehen heutzutage im Fokus. Es gibt bereits viele Initiativen, um das Verbraucherverhalten zu ändern und neue Produkte im Hinblick darauf einzuführen, die Wiederverwendung zu erhöhen und die Umweltbelastung zu verringern.

Mit Schur®Star bemühen wir uns ständig, neue Lösungen zu entwickeln, die zur Verringerung von Lebensmittelverschwendung und Erhöhung des Umfangs der Wiederverwendung beitragen können. Die Wachstumsmöglichkeiten für dieses Verpackungssystem sind auch weiterhin vielversprechend, insbesondere nach der Einführung des neu entwickelten Verpackungssystems "Schur®Light".

Der westeuropäische Kartonagenmarkt wird voraussichtlich einen zunehmenden Trend aufweisen, und angesichts der Investitionen der letzten Jahre in die neueste Produktionstechnologie werden die Möglichkeiten, mit den Kartonagenherstellern in Osteuropa zu konkurrieren, als gut angesehen.

Als Zulieferer sind wir von Absatz und Produktentwicklung unserer Kunden abhängig und freuen uns über die Beteiligung an einigen sehr interessanten Kundenprojekten.

Unter den angeführten Verhältnissen erwartet der Konzern einen steigenden Umsatz sowie einen Anstieg im primären Betriebsergebnis.

Der Ausbruch des Coronavirus und die Auswirkungen auf die Weltwirtschaft sind ein wesentlicher Unsicherheitsfaktor, der derzeit nicht quantifiziert werden kann. Die Erwartungen des Konzerns enthalten keine diesbezüglichen besonderen Auswirkungen.

ERKLÄRUNG ZU CSR

Informationen zu den CSR-Aktivitäten von Schur finden Sie in der gesetzlichen Erklärung zu CSR auf der Website des Unternehmens:

https://www.schur.com/de/ergebnisse

EREIGNISSE NACH DEM BILANZSTICHTAG

Am 1. November 2019 hat die Emballagegruppen a/s die Kartonagenaktivitäten an Schur Pack Denmark a/s übertragen. Die Übertragung erfolgt konzernintern und hat keinen Einfluss auf die Finanzlage des Konzerns. Im Zusammenhang mit der Übertragung hat Emballagegruppen a/s ihren Namen in Schur Labels a/s geändert.

KONZERN- UND JAHRESABSCHLUSS 1. NOVEMBER-31. OKTOBER

BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Der Konzern- und Geschäftsbericht 2018/19 für Schur International Holding a/s wurde in Übereinstimmung mit den Bestimmungen des dänischen Jahresabschlussgesetzes für große Unternehmen der Bilanzklasse C erstellt.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind im Vergleich zum letzten Geschäftsjahr unverändert.

UMRECHNUNG VON FREMDWÄHRUNGEN

Transaktionen in Fremdwährungen werden bei der ersten Berücksichtigung zu dem Kurs umgerechnet, der am Tag der entsprechenden Transaktion galt.

Wechselkursdifferenzen, die zwischen dem Kurs am Transaktionstag und dem Kurs am Zahltag entstehen, werden in der Gewinn- und Verlustrechnung als finanzielle Posten erfasst.

Forderungen, Verbindlichkeiten und andere monetäre Posten in Fremdwährungen, die am Bilanzstichtag noch nicht abgerechnet sind, werden zum Währungskurs am Bilanzstichtag bemessen. Der Unterschied zwischen dem Kurs am Bilanzstichtag und dem Kurs zum Entstehungszeitpunkt der Forderung oder der Verbindlichkeit bzw. der Erfassung im letzten Jahresabschluss wird in der Gewinn- und Verlustrechnung unter finanziellen Erträgen bzw. finanziellen Aufwendungen erfasst.

Ausländische Tochterunternehmen und assoziierte Unternehmen werden bezüglich der bilanzmäßigen Behandlung von Fremdwährungen als selbstständige Unternehmen angesehen. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird zu annähernden Durchschnittskursen umgerechnet. Die Bilanz wird zu den Währungskursen des Bilanzstichtages umgerechnet.

Währungsgewinne und -verluste bei der Umrechnung des Eigenkapitals von Tochterunternehmen zum Beginn des Geschäftsjahres zu den Währungskursen am Bilanzstichtag sowie bei der Umrechnung der Gewinn- und Verlustrechnung zu annähernden Durchschnittskursen werden direkt in das Eigenkapital überführt.

Derivative Finanzinstrumente

Finanzderivate werden bei der Erstberücksichtigung zum Anschaffungspreis in der Bilanz berücksichtigt und nachträglich zum Tageswert angesetzt. Positive und negative Zeitwerte der Finanzderivate werden unter sonstige Forderungen oder andere Verbindlichkeiten unter dem kurz- und langfristigen Teil erfasst.

Änderungen beim Zeitwert von Finanzderivaten, die als Sicherungsinstrumente eingestuft werden und die Kriterien zur Sicherung des Zeitwertes des Vermögenswerts oder der Verbindlichkeit erfüllen, werden in der Gewinn- und Verlustrechnung zusammen mit den veränderten Werten des Zeitwerts des gesicherten Vermögenswerts oder der gesicherten Verbindlichkeit aufgenommen.

Änderungen beim Zeitwert von Finanzderivaten, die als Sicherungsinstrumente eingestuft werden und die Kriterien zur Sicherung des Zeitwertes zukünftiger Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten erfüllen, werden unter andere Forderungen oder Verbindlichkeiten unter dem kurz- und langfristigen Teil sowie im Eigenkapital erfasst. Führt die zukünftige Transaktion zur Erfassung von Vermögenswerten oder Verbindlichkeiten, wird der zuvor im Eigenkapital erfasste Betrag auf den Anschaffungspreis für den Vermögenswert oder die Verbindlichkeit übertragen. Führt die zukünftige Transaktion zu Erträgen oder Aufwendungen, wird der zuvor im Eigenkapital erfasste Betrag auf die Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum übertragen, für den die Sicherung die Gewinn- und Verlustrechnung beeinflusst.

Im Falle von Finanzderivaten, die nicht die Voraussetzungen für die Behandlung als Sicherungsinstrumente erfüllen, werden die Tageswertänderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung laufend berücksichtigt.

KONSOLIDIERUNG

Der Konzernabschluss umfasst die Muttergesellschaft Schur International Holding a/s und alle Gesellschaften, an denen die Muttergesellschaft mehr als 50% der Stimmanteile hält oder in anderer Form einen beherrschenden Einfluss ausübt; siehe Konzernübersicht. Unternehmen, auf die der Konzern maßgeblichen Einfluss hat, werden als assoziierte Unternehmen eingestuft, vgl. Konzernübersicht.

Die Abschlüsse der Tochtergesellschaften werden gemäß denselben Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden berücksichtigt, die auch für die Muttergesellschaft angewendet werden. Der Konzernabschluss wurde auf Grundlage der Abschlüsse der einzelnen Gesellschaften durch Zusammenlegung der gleichartigen Rechnungsposten und unter nachfolgender Eliminierung der internen Umsätze, Gewinne, Zinsen, Dividenden, konzerninternen Forderungen und des Aktienbesitzes aufgestellt.

UNTERNEHMENSVERBAND

Neu erworbene Gesellschaften werden ab dem Anschaffungszeitpunkt im Konzernabschluss berücksichtigt. Veräußerte oder liquidierte Unternehmen werden bis zum Zeitpunkt der Veräußerung oder Liquidation im Konzernabschluss erfasst. Für neu erworbene, veräußerte oder abgewickelte Unternehmen werden die Vergleichszahlen nicht korrigiert.

Gewinne oder Verluste aus der Veräußerung von Tochterunternehmen und assoziierten Unternehmen werden unter sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen als Unterschiedsbetrag zwischen Abwicklungserlös und dem Nettobuchwert der Vermögenswerte zum Zeitpunkt der Veräußerung ermittelt, einschl. des noch nicht abgeschriebenen Goodwills sowie der bei der Veräußerung bzw. Abwicklung voraussichtlich anfallenden Kosten.

Beim Erwerb neuer Unternehmen erfolgt die Aufstellung nach der Erwerbsmethode, bei der die festgestellten Vermögenswerte und Verpflichtungen der neu erworbenen Unternehmen zum Zeitwert zum Erwerbszeitpunkt angesetzt werden. Es wird eine Rückstellung für Aufwendungen angesetzt, die sich auf beschlossene und veröffentlichte Umstrukturierungen in erworbenen Unternehmen bezieht.

Dabei wird den steuerlichen Effekten der durchgeführten Neubewertungen Rechnung getragen.

Positive Unterschiedsbeträge (Goodwill) zwischen den Anschaffungskosten und dem Zeitwert der übernommenen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten werden unter immateriellem Vermögen erfasst und nach einer individuellen Beurteilung der Nutzungsdauer in der Gewinn- und Verlustrechnung systematisch abgeschrieben.

Bei konzerninternen Fusionen wird die Buchwertmethode angewendet.

Schur Pack Germany GmbH, Gallin, Deutschland und Schur Star Systems GmbH, Flensburg, Deutschland sind vollständig konsolidierte Tochtergesellschaften, die die Freistellungsbestimmung in §264, Absatz 3 HGB nutzen.

MINDERHEITSBETEILIGUNGEN

Minderheitsbeteiligungen stellen einen Anteil am Gesamteigenkapital des Konzerns dar. Das Jahresergebnis wird in der Ergebnisverwendung auf den Teil verteilt, der sich auf Minderheiten zurückführen lässt sowie den Teil, der sich auf die Kapitaleigner des Mutterunternehmens zurückführen lässt. Minderheitsbeteiligungen werden zum Buchwert der übernommenen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten zum Zeitpunkt des Erwerbs der Tochterunternehmen erfasst.

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

NETTIUMSATZERLÖSE

Nettoumsatzerlöse beim Verkauf von Handels- und Fertigwaren werden in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt, wenn die Lieferung an oder der Risikoübergang auf den Käufer stattgefunden hat und der Ertrag zuverlässig berechnet werden kann. Nettoumsatzerlöse werden ohne Umsatzsteuer und abzgl. der eventuell beim Verkauf gewährten Rabatte berücksichtigt.

Außerdem werden laufende Arbeiten für fremde Rechnung gemäß ihrer Herstellung berücksichtigt, wodurch die Nettoumsatzerlöse dem Veräußerungswert der im Geschäftsjahr durchgeführten Arbeiten entsprechen (Produktionsmethode). Nettoumsatzerlöse laufender Arbeiten werden berücksichtigt, wenn die gesamten Erträge und Aufwendungen dieser Aufträge sowie der Fertigstellungsgrad zum Bilanzstichtag zuverlässig berechnet werden können und es wahrscheinlich ist, dass die wirtschaftlichen Vorteile inklusive der Bezahlung der Gesellschaft zufließen werden.

PRODUKTIONSAUFWENDUNGEN

Die Produktionsaufwendungen umfassen Aufwendungen, die zum Erzielen des Jahresnettoumsatzes entstanden sind, darunter Abschreibungen und Gehälter. Es werden Einzel- und Gemeinkosten für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, Löhne und Gehälter, Mieten und Leasingzahlungen sowie Abschreibungen auf Produktionsanlagen berücksichtigt.

Außerdem fallen unter die Produktionsaufwendungen alle Aufwendungen für Forschung und Entwicklung, die nicht die Kriterien für eine Aktivierung erfüllen, sowie Abschreibungen auf aktivierte Entwicklungskosten.

Des Weiteren werden Rückstellungen für Verluste bei Unternehmensverträgen berücksichtigt.

AUFWENDUNG FÜR VERKAUF UND VERTRIEB

In den Aufwendungen für Verkauf und Vertrieb werden Aufwendungen berücksichtigt, die für den Vertrieb von im Laufe des Jahres verkauften Waren und für im Jahr durchgeführte Verkaufskampagnen usw. angefallen sind. Dazu zählen Aufwendungen für Verkaufspersonal, Werbe- und Ausstellungskosten sowie Abschreibungen.

VERWALTUNGSAUFWAND

Zum Verwaltungsaufwand gehören die im Laufe des Jahres entstandenen Aufwendungen zur Leitung und Verwaltung der Gesellschaft, darunter Aufwendungen für Verwaltungspersonal, Geschäftsleitung, Büroräume und sonstige Bürokosten sowie Abschreibungen.

SONSTIGE BETRIEBLICHE ERTRÄGE UND AUFWENDUNGEN

Sonstige betriebliche Erträge und betriebliche Aufwendungen beinhalten nachrangige Rechnungsposten gegenüber dem Hauptgeschäft der Unternehmen, darunter Gewinne und Verluste bei der Veräußerung von materiellem Anlagevermögen, Tochterunternehmen und assoziierten Unternehmen. Gewinne und Verluste bezüglich sekundärer Tätigkeiten werden netto dargestellt.

Außerdem werden erhaltene öffentliche Zuschüsse im Zuge dessen erfasst, dass Abschreibungen auf die zuschussberechtigten Vermögenswerte erfolgen.

FINANZIELLE POSTEN

Zu finanziellen Erträgen und Aufwendungen gehören Zinsen, Kursgewinne und -verluste bezüglich Wertpapieren, Verbindlichkeiten und Transaktionen in Fremdwährungen, die Amortisation von Finanzanlagen und Verbindlichkeiten sowie Zuschläge und Vergütungen gemäß der dän. Steuerabschlagsordnung usw.

Erträge aus anderen Wertpapieren und Kapitalbeteiligungen werden in dem Geschäftsjahr verbucht, in dem der Ertrag deklariert wird.

ERGEBNIS VON KAPITALANTEILEN AN TOCHTERUNTERNEHMEN UND ASSZIIERTEN UNTERNEHMEN

In der Gewinn- und Verlustrechnung der Muttergesellschaft werden die Ergebnisse der Tochtergesellschaften nach Steuern unter Abzug der Abschreibung von Goodwill und nach vollständiger Eliminierung interner Gewinne und Verluste berücksichtigt.

In der Gewinn- und Verlustrechnung sowohl der Muttergesellschaft als auch des Konzerns werden zudem die verhältnismäßigen Anteile assoziierter Unternehmen nach Steuern unter Abzug der Abschreibung von Goodwill und nach Eliminierung der verhältnismäßigen Anteile interner Gewinne und Verluste berücksichtigt.

STEUERN VOM EINKOMMEN UND VOM ERTRAG

Die jährlichen Steuern, die aus den aktuellen Steuern und Verschiebungen latenter Steuern bestehen, werden mit dem Teil, der auf das Jahresergebnis zurückzuführen ist, in der Gewinn- und Verlustrechnung, und mit dem Teil, der direkt auf Eigenkapitalbewegungen zurückzuführen ist, direkt im Eigenkapital berücksichtigt.

Die Muttergesellschaft unterliegt den dänischen Vorschriften zur obligatorischen gemeinsamen Besteuerung der Tochterunternehmen des Konzerns. Tochterunternehmen werden ab dem Zeitpunkt ihrer Einbeziehung in die Konsolidierung im Konzernabschluss und bis zu dem Zeitpunkt, zu dem sie aus der Konsolidierung entfallen, in die gemeinsame Besteuerung einbezogen.

Die Muttergesellschaft ist die Verwaltungsgesellschaft für die gemeinsame Besteuerung und begleicht daher alle Körperschaftsteuerzahlungen mit den Steuerbehörden.

BILANZ

IMMATERIELLE VERMÖGENSWERTE

GOODWILL

Der Goodwill wird über die geschätzte wirtschaftliche Nutzungsdauer abgeschrieben, welche auf der Grundlage einer Einschätzung von u. a. der Art des Unternehmens, der Marktposition, der Stabilität der Branche und der Abhängigkeit von Schlüsselmitarbeitern festgelegt wird. Der Abschreibungszeitraum beträgt 5-15 Jahre und ist für strategisch erworbene Unternehmen am längsten.

Nutzungsdauer
Goodwill 10 Jahre

ENTWICKLUNGSPROJEKTE, SOFTWARE, PATENTE UND KUDENBEZIEHUNGEN

Kosten für Entwicklungsprojekte werden als immaterielles Anlagevermögen erfasst, wenn die Kriterien dafür erfüllt sind. Sonstige Entwicklungskosten werden im Takt mit ihrer Aufwendung in der Gewinn- und Verlustrechnung als Aufwendungen berücksichtigt.

Entwicklungsprojekte werden mit ihren Einzelkosten sowie dem Anteil der Gemeinkosten berücksichtigt, der indirekt auf die einzelnen Entwicklungsprojekte zurückgeführt werden kann.

Software und Kundenbeziehungen werden zum Anschaffungspreis abzgl. der akkumulierten Abschreibungen und Wertminderungen angesetzt.

Es werden lineare Abschreibungen über die erwartete Nutzungsdauer vorgenommen:

Nutzungsdauer
Abgeschlossene Entwicklungsprojekte 3 Jahre
Kundebeziehungen 5 Jahre
Software 3 Jahre

Abschreibungen werden unter Produktionskosten bzw. Vertriebs- und Verwaltungskosten in die Gewinn- und Verlustrechnung eingerechnet.

Gewinne und Verluste bei der Veräußerung von Entwicklungsprojekten, Software und Kundenbeziehungen werden als Unterschied zwischen dem Verkaufspreis abzgl. der Verkaufskosten und des Buchwerts zum Verkaufszeitpunkt berechnet.

Gewinne und Verluste werden in der Gewinn- und Verlustrechnung unter sonstigen betrieblichen Erträgen bzw. sonstigen betrieblichen Aufwendungen berücksichtigt.

MATERIELLES ANLAGEVERMÖGEN

Materielles Anlagevermögen beinhaltet Grundstücke und Bauten, Produktionsanlagen und Maschinen sowie sonstige Anlagen, Betriebs- und Hilfsstoffe und Geschäftsausstattung sowie materielles Anlagevermögen in der Ausführung. Materielles Anlagevermögen wird zum Anschaffungspreis abzgl. der akkumulierten Abschreibungen und Wertminderungen bemessen. Es erfolgen keine Abschreibungen auf Grundstücke.

Der Anschaffungspreis umfasst den Kaufpreis sowie direkt mit der Anschaffung verbundene Aufwendungen zu dem Zeitpunkt, zu dem der Vermögenswert gebrauchsfertig ist. Für Aktiva der Eigenherstellung beinhaltet der Anschaffungspreis Lohn- und Materialkosten usw., die direkt durch die Herstellung des Aktivs entstanden sind, sowie einen Anteil der Kosten, die indirekt darauf zurückgeführt werden können.

Der Anschaffungspreis für Bauten wird unterteilt und individuell abgeschrieben, wenn die Nutzungsdauer unterschiedlich ist. Sonstige Aktiva werden nicht unterteilt, da die einzelnen Komponenten erwartungsgemäß im Wesentlichen keine unterschiedliche Nutzungsdauer haben.

Es werden lineare Abschreibungen über die erwartete Nutzungsdauer vorgenommen:

Nutzungsdauer
Bauten 25-50 Jahre
Installationen und sonstige Gebäudebestandteile 5-20 Jahre
Produktionsanlagen und Maschinen 5-12 Jahre
Sonstige Anlagen, Betriebs- und Hilfsstoffe sowie Geschäftsausstattung 3-8 Jahre

Die Abschreibungsgrundlage wird als Anschaffungspreis abzüglich des zu erwartenden Restwertes des Vermögenswertes nach abgelaufener Nutzungsdauer angesetzt. Der Restwert der materiellen Vermögenswerte des Unternehmens wird jährlich neu beurteilt.

Abschreibungen werden, was sekundäre Tätigkeiten betrifft, in der Gewinn- und Verlustrechnung unter Produktions-, Vertriebs- und Verwaltungsaufwand sowie unter andere betriebliche Erträge und Aufwendungen erfasst.

LEASINGVERTÄGE

Leasingverträge, die sich auf Anlagevermögen beziehen und für die Gesellschaft erhebliche Risiken und Vorteile beim Eigentumsrecht (Finanzleasing) bringen, werden bei Aufnahme in die Bilanz zum niedrigsten Wert (Zeitwert) und bei zukünftigen Leistungen zum aktuellen Wert angesetzt. Bei der Ermittlung des Zeitwertes wird der interne Zinssatz für den Leasingvertrag oder der alternative Leihzins als Diskontsatz verwendet. Geleaste Vermögenswerte werden ansonsten wie normales Anlagevermögen des Unternehmens behandelt.

Die kapitalisierten verbleibenden Leasingverbindlichkeiten werden in der Bilanz als Verbindlichkeiten ausgewiesen, und der Zinsanteil der Leasingleistung wird in die Gewinn- und Verlustrechnung über die Vertragslaufzeit eingerechnet.

Alle übrigen Leasingverträge gelten als operationales Leasing. Leistungen in Verbindung mit dem operationalen Leasing und übrige Leasingverträge werden in der Gewinn- und Verlustrechnung in der Laufzeit des Vertrags ausgewiesen.

KAPITALANTEILE AN TOCHTERUNTERNEHMEN UND ASSOZIIERTEN UNTERNEHMEN

Kapitalanteile an Tochterunternehmen und assoziierten Unternehmen werden bei der Ersterfassung zum Anschaffungspreis und hiernach mit dem verhältnismäßigen Anteil am rechnungsmäßigen Innenwert der Unternehmen angesetzt. Der Innenwert wird nach den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden der Muttergesellschaft berechnet, und zwar mit Abzug oder Hinzurechnung von nicht realisierten konzerninternen Gewinnen und Verlusten und unter Hinzurechnung von Goodwill.

Kapitalanteile an Tochtergesellschaften und assoziierten Unternehmen mit negativem Buchwert werden mit 0 DKK angesetzt. Bei ggf. bestehenden Forderungen an diese wird in dem Umfang abgeschrieben, der als uneinbringlich erscheint. In dem Umfang, in dem die Muttergesellschaft eine rechtliche oder tatsächlich bestehende Verpflichtung zur Deckung der Unterbilanz hat, die die Forderungen übersteigt, wird der Restbetrag unter Rückstellungen erfasst.

Die Neubewertung von Kapitalanteilen an Tochtergesellschaften und assoziierten Unternehmen wird beim Eigenkapital als Rücklage für eine Neubewertung nach der Equity-Methode in dem Umfang ausgewiesen, in dem der bilanzmäßige Wert den Anschaffungswert übersteigt. Gewinne aus Tochterunternehmen, die vor der Genehmigung des Geschäftsberichts der Schur International Holding a/s erwartet werden, sind nicht an die Neubewertungsreserve gebunden.

SONSTIGE FINANZANLAGEN

Sonstige Finanzanlagen umfassen Wertpapiere, Kapitalanteile, Forderungen aus finanziellen Leasingvereinbarungen sowie sonstige langfristige Forderungen.

Sonstige Wertpapiere und Kapitalanteile, die aus amtlich gehandelten Aktien und Obligationen bestehen, werden zum Zeitwert erfasst, der dem Kurswert am Bilanzstichtag entspricht. Nicht amtlich gehandelte Wertpapiere werden zum Anschaffungspreis angesetzt, sofern kein zuverlässiger Zeitwert ermittelt werden kann.

Forderungen aus finanziellen Leasingvereinbarungen werden zum gegenwärtigen Wert der verbleibenden Mindestleasingleistungen zzgl. eines eventuell nicht garantierten Restwerts bemessen. Die Abschreibung erfolgt auf der Grundlage einer individuellen Einschätzung der einzelnen Forderungen.

Andere Forderungen unter Anlagevermögen werden zum amortisierten Anschaffungspreis erfasst.

WERTMINDERUNG VON MATERIELLEM ANLAGEVERMÖGEN

Der Buchwert erworbenen immateriellen und materiellen Anlagevermögens, Kapitalbeteiligungen an Tochterunternehmen und assoziierten Unternehmen sowie andere Finanzanlagen werden jährlich auf Anzeichen von Wertminderung geprüft. Sind Anzeichen von Wertminderung erkennbar, wird für jeden einzelnen Vermögenswert bzw. jede Vermögensgruppe ein Wertminderungstest durchgeführt. Der Wert wird auf den Rückgewinnungswert gesenkt, sofern dieser unter dem Buchwert liegt.

Als Rückgewinnungswert wird der höchste Wert des Nettoverkaufspreises und des Kapitalwerts angewendet. Der Kapitalwert wird als Zeitwert der zu erwartenden Nettozahlungsströme durch die Anwendung des Vermögenswerts oder der Vermögenswertgruppe und die zu erwartenden Nettozahlungsströme bei Verkauf des Vermögenswerts oder der Vermögenswertgruppe nach beendeter Nutzungsdauer angesetzt.

WARENBESTÄNDE

Warenbestände werden nach der FIFO-Methode zum Anschaffungspreis oder zum Nettoveräußerungswert bemessen, falls dieser niedriger ist.

Rohstoffe, Hilfs- und Betriebsstoffe und Handelswaren werden zum Anschaffungspreis bemessen.

In Herstellung befindliche Waren und hergestellte Fertigwaren werden zum Herstellungspreis bemessen, der den damit verbundenen Materialverbrauch und Lohnkosten zzgl. der Gemeinkosten umfasst.

FORDERUNGEN

Forderungen werden zum amortisierten Anschaffungspreis angesetzt, der für gewöhnlich dem Nennwert entspricht. Nach einer individuellen Beurteilung der Forderungen wird eine Wertverminderung vorgenommen, um erwartete Verluste aufzufangen.

LAUFENDE ARBEITEN FÜR FREMDE RECHNUNG

Laufende Unternehmensverträge in der Maschinenabteilung werden zum Veräußerungswert der durchgeführten Arbeit angesetzt. Der Veräußerungswert wird auf der Grundlage des Fertigstellungsgrades am Bilanzstichtag und der insgesamt erwarteten Einnahmen für die einzelnen laufenden Arbeiten berechnet.

Der Fertigstellungsgrad wird auf der Basis der mit der Fertigstellung verbundenen Aufwendungen im Verhältnis zu den erwarteten Gesamtkosten ermittelt.

Abschreibungen für Verluste werden wie der erwartete Gesamtverlust der Unternehmung ungeachtet des tatsächlich durchgeführten Anteils berechnet.

Der Wert der einzelnen laufenden Lieferungen wird abzgl. der in Rechnung gestellten Abschlagszahlungen als Forderungen klassifiziert, sofern die Beträge positiv sind, und als Verbindlichkeiten, sofern sie negativ sind.

RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN

Unter den Aktiva berücksichtigte Rechnungsabgrenzungsposten umfassen geleistete Aufwendungen für das Folgejahr.

EIGENKAPITAL

RESERVE ZUR NEUBEWERTUNG NACH DER RQUITY-METHODE

Die Reserve zur Neubewertung nach der Equity-Methode umfasst die Neubewertung der Kapitalbeteiligungen an Tochterunternehmen und assoziierten Unternehmen im Verhältnis zum Anschaffungspreis.

Die Reserve kann bei Verlusten, Realisierung von Kapitalbeteiligungen oder erhaltenen Erträgen eliminiert werden.

amtliDie Reserve kann nicht mit einem negativen Betrag angesetzt werden.

GEWINNAUSSCHÜTTUNG

Die vorgeschlagene Gewinnausschüttung wird als Verpflichtung zum Zeitpunkt der Annahme auf der ordentlichen Hauptversammlung (Feststellungszeitpunkt) erfasst. Die Gewinnausschüttung, die für das Jahr zur Auszahlung vorgeschlagen wird, erscheint als gesonderter Posten unter dem Eigenkapital.

RÜCKSTELLUNGEN FÜR VERBINDLICHKEITEN

Rückstellungen für Verbindlichkeiten umfassen erwartete Aufwendungen für Garantieverbindlichkeiten, Verluste bei laufenden Arbeiten, betriebliche Altersversorgung, Umstrukturierungen, Mietverbindlichkeiten usw. Rückstellungen für Verbindlichkeiten werden berücksichtigt, wenn das Unternehmen zum Bilanzstichtag eine rechtliche oder tatsächliche Verpflichtung zu deren Tilgung hat und anzunehmen ist, dass eine Tilgung den Verbrauch der wirtschaftlichen Ressourcen des Unternehmens mit sich bringen wird.

Altersversorgungen, die Pensionsverpflichtungen sowie zugehörige Pensionsaktiva enthalten, werden in der Bilanz zum Nettowert der Altersversorgung erfasst.

Rückstellungen für Verbindlichkeiten, deren Tilgung mehr als ein Jahr nach dem Bilanzstichtag zu erwarten ist, werden zum gegenwärtigen Wert der erwarteten Zahlungen angesetzt. Sonstige Rückstellungen für Verbindlichkeiten werden zum Nettoveräußerungswert bemessen.

AUSSTEHENDE UND LATENTE STEUERN

Aktuelle Steuerverbindlichkeiten werden in der Bilanz als auf das steuerpflichtige Jahreseinkommen berechnete Steuern berücksichtigt, bereinigt um Steuern auf steuerpflichtige Einkommen früherer Jahre sowie bezahlte Steuerabschläge.

Konsolidierungsschulden und -forderungen werden in der Bilanz als "Forderungen aus Körperschaftssteuer" bzw. "Schuldige Körperschaftssteuer" erfasst.

Latente Steuern werden nach der bilanzorientierten Liability-Methode mit dem aktuellen Steuersatz aller vorläufigen Unterschiede zwischen bilanzmäßigen und steuermäßigen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten berechnet. Es werden jedoch keine latenten Steuern auf vorläufige Unterschiede berücksichtigt, die zum Anschaffungszeitpunkt der Vermögenswerte und Verbindlichkeiten entstehen und weder das Ergebnis noch das steuerpflichtige Einkommen beeinflussen.

Latente Steueransprüche (Steuerwert vom vortragsberechtigten steuerlichen Verlust usw.) werden mit dem voraussichtlich zu erwartenden Wert angesetzt, entweder durch Steuerausgleich bei zukünftigen Einnahmen oder durch Verrechnung latenter Steuerschulden innerhalb der gleichen juristischen Steuer- und Rechtseinheit.

Der Steueraufschub wird auf der Grundlage der Steuerregeln und Steuersätze der entsprechenden Länder erfasst, der gesetzlich an dem Bilanzstichtag gültig ist, an dem der Steueraufschub als aktuelle Steuer ausgelöst werden soll.

VERBINDLICHKEITEN

Verbindlichkeiten werden bei Darlehensaufnahme gemäß dem erhaltenen Betrag abzgl. der zu tragenden Transaktionskosten erfasst. Verzinsliche Verbindlichkeiten werden nachfolgend auf Grundlage des zum Zeitpunkt der Darlehensaufnahme geltenden effektiven Zinssatzes zum amortisierten Anschaffungspreis bemessen. Sonstige Verbindlichkeiten werden nachfolgend zum amortisierten Anschaffungspreis bemessen, der der nominellen Restschuld entspricht.

RECHNUNGSABGRENUNGSPOSTEN

Unter Verbindlichkeiten erfasste Rechnungsabgrenzungsposten umfassen erhaltene Zahlungen bezüglich Erträge im folgenden Geschäftsjahr, hierunter erhaltene öffentliche Zuschüsse zur Deckung von Investitionen.

KAPITALFLUSSRECHNUNG

Die Kapitalflussrechnung weist die Zahlungsströme des Konzerns im laufenden Geschäftsjahr, die Verschiebungen von Zahlungsmitteln sowie den Kassenbestand des Konzerns zu Beginn und Ende des Geschäftsjahres aus. Die Kapitalflussrechnung wird auf der Grundlage des Konzernergebnisses erstellt und zeigt die Zahlungsströme aus betrieblichen Tätigkeiten, Investitions- und Finanzierungstätigkeiten.

Die Auswirkungen von Unternehmenskäufen und -verkäufen auf die Liquidität werden gesondert ausgewiesen. In der Kapitalflussrechnung wird der Kapitalfluss zum Anschaffungszeitpunkt eines erworbenen Unternehmens aufgeführt, bei Verkäufen dagegen zum Zeitpunkt des Verkaufs.

Es wird keine Kapitalflussrechnung für die Muttergesellschaft erstellt, da deren Zahlungsströme in der Kapitalflussrechnung des Konzerns enthalten sind.

ZAHLUNGSSTRÖME AUS BETRIEBLICHEN TÄTIGKEITEN

Zahlungsströme aus betrieblichen Aktivitäten werden indirekt dargestellt und als das um unbare Betriebsposten, Änderungen im Betriebskapital und gezahlte Körperschaftssteuern bereinigte Jahresergebnis berechnet.

ZAHLUNGSSTRÖME AUS INVESTITIONSTÄTIGKEITEN

Zahlungsströme aus Investitionstätigkeiten umfassen Zahlungen in Verbindung mit dem Kauf und Verkauf von Unternehmen und Tätigkeiten sowie dem Kauf und Verkauf von Anlagevermögen.

ZAHLUNGSSTRÖME AUS FINANZIERUNGSTÄTIGKEITEN

Zahlungsströme aus Finanzierungstätigkeiten umfassen Dividendenzahlungen an Aktionäre, Kapitalerhöhungen und -senkungen sowie die Kreditaufnahme und Tilgung verzinslicher Verbindlichkeiten.

LIQUIDE MITTEL

Zahlungsmittel umfassen den Kassenbestand und kurzfristige Bankverbindlichkeiten.

SEGMENTANGABEN

Es werden Angaben zu den Aktivitäten und den geografischen Märkten gemacht. Die Angaben erfolgen auf der Grundlage der Rechnungslegungsgrundsätze, Risiken und Finanzkontrolle des Konzerns.

SEGMENTANGABEN

Es werden Angaben zu den Aktivitäten und den geografischen Märkten gemacht. Die Angaben erfolgen auf der Grundlage der Rechnungslegungsgrundsätze, Risiken und Finanzkontrolle des Konzerns.

Bruttomarge Bruttoergebnis x 100 / Nettoumsatzerlöse
EBITDA-Marge Ergebnis vor finanziellen Posten und Abschreibungen x 100 / Nettoumsatzerlöse
EBT-Marge Ergebnis vor Steuern x 100 / Nettoumsatzerlöse
Kapitalertrag Ergebnis vor finanziellen Posten x 100 / Gesamtaktiva
Solvenzkennzahl Eigenkapital zum Ultimo x 100 / Gesamtaktiva zum Ultimo
Eigenkapitalrendite Ergebnis x 100 / Durchschnittliches Eigenkapital

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

in tDKK Anm. 2018/19 2017/18
Nettoumsatzerlöse 2 1.555.434 1.497.635
Produktionsaufwendungen 3+4 -1.237.086 -1.195.780
Bruttoergebnis 318.348 301.855
Aufwendungen für Verkauf und Vertrieb 3+4 -170.773 -163.410
Verwaltungsaufwand 3+4 -111.781 -101.581
Sonstige betriebliche Erträge 5 43.217 44.410
Sonstige betriebliche Aufwendungen 6 -222 -1.227
Ergebnis vor finanziellen Posten 78.789 80.047
Erträge durch Kapitalanteile an assoziierten Unternehmen 12 21.525 20.440
Finanzielle Erträge 7 4.734 74.167
Finanzielle Aufwendungen 8 -13.646 -24.530
Ergebnis vor Steuern 91.402 150.124
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 9 -20.222 -21.778
Ergebnis nach Steuern 71.180 128.346
Das Ergebnis des Konzerns verteilt sich folgendermaßen: Aktionäre der Schur International Holding a/s 64.768 116.294
Minderheitsbeteiligungen 6.412 12.052
71.180 128.346

Die Ergebnisverwendung geht aus Anhang 10 des Jahresabschlusses der Muttergesellschaft hervor.

BILANZ

AKTIVA

In tDKK Anm. 2018/19 2017/18
Abgeschlossene Entwicklungsprojekte 0 14
Kundenbeziehungen 38.931 32.818
Goodwill 49.749 25.283
Software 1.602 4.223
In Ausführung befindliche Entwicklungsprojekte 1.297 0
Immaterielle Vermögenswerte 10 91.579 62.338
Grundstücke und Bauten 460.932 394.101
Produktionsanlagen und Maschinen 656.122 671.683
Sonstige Anlagen, Betriebs- und Hilfsstoffe sowie Geschäftsausstattung 39.194 33.958
In Ausführung befindliches materielles Anlagevermögen 84.652 31.643
Materielles Anlagevermögen 11 1.240.900 1.131.385
Kapitalanteile an assoziierten Unternehmen 12 168.465 154.494
Sonstige Wertpapiere und Kapitalanteile 13 24 6.431
Sonstige Forderungen 13 14.835 14.515
Finanzanlagen 183.324 175.440
Anlagevermögen insgesamt 1.515.803 1.369.163
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 95.261 82.259
In Herstellung befindliche Waren 35.410 41.074
Fertigwaren und Handelswaren 125.176 112.339
Vorauszahlungen für Waren 183 774
Warenbestände 256.030 236.446
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 273.722 239.591
Laufende Arbeiten für fremde Rechnung 14 5.429 7.578
Sonstige Forderungen 19.294 22.280
Latentes Steueraktiva 15 22.536 14.578
Forderungen aus Körperschaftssteuer 130 6.707
Rechnungsabgrenzungsposten 7.686 10.885
Forderungen 328.797 301.619
Wertpapiere 11.158 9.883
Bestand an flüssigen Mitteln 139.964 158.924
Umlaufvermögen insgesamt 735.949 706.872
AKTIVA INSGESAMT 2.251.752 2.076.035

PASSIVA

in tDKK Anm. 2018/19 2017/18
Grundkapital 16 31.500 31.500
Ergebnisübertrag 1.219.799 1.191.078
Vorgeschlagene Dividende für das Geschäftsjahr 25.000 25.000
Aktionäre der Schur International Holding a/s 1.276.299 1.247.578
Minderheitsbeteiligungen 62.622 57.441
Eigenkapital insgesamt 1.338.921 1.305.019
Rückstellungen für latente Steuern 15 26.704 12.879
Sonstige Rückstellungen 17 13.651 21.330
Rückstellungen für Verbindlichkeiten insgesamt 40.355 34.209
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Banken 233.070 235.937
Leasingverbindlichkeiten 20.098 27.837
Sonstige Verbindlichkeiten 5.073 951
Rechnungsabgrenzungsposten 18 85.079 91.475
Langfristige Verbindlichkeiten 19 343.320 356.200
Kurzfristiger Teil der langfristigen Verbindlichkeiten 19 12.000 13.489
Bankverbindlichkeiten 227.316 103.227
Erhaltene Vorauszahlungen von Kunden 2.230 3.488
Lieferanten von Waren und Leistungen 111.159 101.458
In Rechnung gestellte Abschlagszahlungen laufender Arbeiten für fremde Rechnung 14 8.020 7.074
Körperschaftssteuer 7.645 2.922
Sonstige Verbindlichkeiten 148.553 136.306
Rechnungsabgrenzungsposten 18 12.233 12.643
Kurzfristige Verbindlichkeiten 529.156 380.607
Verbindlichkeiten insgesamt 872.476 736.807
PASSIVA INSGESAMT 2.251.752 2.076.035
Sonderposten 1
Forderungen gegenüber assoziierten Unternehmen 12
Honorar für die gesetzlich vorgeschriebene Wirtschaftsprüfung 20
Vertragliche Verpflichtungen, Eventualposten u. a. 21
Verpfändungen und Sicherheitsleistungen 22
Finanzinstrumente 23
Nahestehende Unternehmen und Personen 24
Ereignisse nach dem Bilanzstichtag 25

EIGENKAPITALAUSWEIS

in tDKK Grundkapital Ergebnisübertrag Vorgeschlage Dividende Insgesamt Minderheitsbeteiligungen Eigenkapital insgesamt
Eigenkapital zum 1. November 31.500 1.191.078 25.000 1.247.578 57.441 1.305.019
Normale Gewinnausschüttung 0 0 -25.000 -25.000 0 -25.000
Jahresergebnis 0 39.768 25.000 64.768 6.412 71.180
Wechselkursdifferenzen 0 -3.167 0 -3.167 -352 -3.519
Eigenkapitalregulierungen gegenüber assoziierten Unternehmen 0 -7.905 0 -7.905 -881 -8.786
Anpassung von Sicherungsinstrumenten zum Tageswert zum Primo 0 86 0 86 9 95
Anpassung von Sicherungsinstrumenten zum Tageswert zum Ultimo 0 -55 0 -55 -6 -61
Steuern auf Eigenkapitalbewegungen 0 -6 0 -6 -1 -7
Eigenkapital zum 31. Oktober 31.500 1.219.799 25.000 1.276.299 62.622 1.338.921

KAPITALFLUSSRECHNUNG

in tDKK Anm. 2018/19 2017/18
Zahlungsströme aus betrieblichen Tätigkeiten
Jahresergebnis 71.180 128.346
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 20.222 21.778
Ergebnis assoziierter Unternehmen -21.525 -20.440
Abschreibungen und Wertberichtigungen von immateriellen und materiellen 10+11
Vermögenswerten 146.772 134.713
Finanzielle Abschreibungen und Wertberichtigungen 13 0 1.406
Veräußerungsergebnis bei materiellem Anlagevermögen und Unternehmen 5+6 -1.233 -6.379
Realisierte Aktiengewinne und -verluste -485 -66.658
Sonstige Wertberichtigungen ohne Zahlungsströme -3.245 -9.284
Verschiebungen beim Nettoumlaufvermögen 26 -12.194 -32.826
Zahlungsströme aus betrieblichen Tätigkeiten vor Steuern 199.492 150.656
Bezahlte Gesellschaftssteuern -2.182 -23.363
Zahlungsströme aus betrieblichen Tätigkeiten nach Steuern 197.310 127.293
Zahlungsströme aus Investitionstätigkeit
Immaterielle Vermögenswerte -1.656 -2.707
Materielles Anlagevermögen - netto -188.391 -108.839
Finanzanlagen - netto -6.828 87.651
Kauf und Verkauf von Aktivitäten und Unternehmen -74.374 123.880
Zahlungsströme aus Investitionstätigkeit -271.249 99.985
Nettozahlungsströme aus Finanzierungstätigkeit
Leasingverbindlichkeiten -7.739 -8.048
Änderungen bei langfristigen Verbindlichkeiten - netto -5.044 -21.187
Gewinnausschüttung -25.000 -92.000
Nettozahlungsströme aus Finanzierungstätigkeit -37.783 -121.235
Zahlungsströme aus betrieblichen Tätigkeiten nach Steuern 197.310 127.293
Zahlungsströme aus Investitionstätigkeit -271.249 99.985
Nettozahlungsströme aus Finanzierungstätigkeit -37.783 -121.235
JAHRESZAHLUNGSSTRÖME -111.722 106.043
Zahlungsmittel und kurzfristige Bankverbindlichkeiten zum Ultimo
Zahlungsmittel und kurzfristige Bankverbindlichkeiten zum Primo 65.580 -38.374
Zahlungsmittel und kurzfristige Bankverbindlichkeiten in übernommenen/veräußerten Unternehmen -30.052 -2.089
Jahreszahlungsströme -111.722 106.043
Zahlungsmittel und kurzfristige Bankverbindlichkeiten zum Ultimo 27 -76.194 65.580

Die Kapitalflussrechnung lässt sich nicht direkt aus den sonstigen Bestandteilen der Konzernbilanz ableiten.

ANHANG

1. SONDERPOSTEN

Das Jahresergebnis 2017/18 war durch besondere Verhältnisse beeinflusst, die davon abweichen, was die Geschäftsleitung als Teil der primären Geschäftstätigkeit betrachtet. Diese umfassen Nettogewinne beim Verkauf von Aktien an der SP Group A/S. Insgesamt wurde das Ergebnis 2017/18 mit 66.110 TDKK aus diesen besonderen Verhältnissen beeinflusst und fließt in folgenden Zeilen des Jahresabschlusses ein:

in tDKK 2018/19 2017/18
Sonstige betriebliche Erträge 0 66.110
0 66.110

2. NETTOUMSATZERLÖSE

in tDKK 2018/19 2017/18
Deutschland 398.496 379.686
Dänemark 361.949 314.019
Schweden 188.105 190.972
Polen 110.770 110.938
Australien und Neuseeland 106.206 105.062
Norwegen 93.247 105.430
USA 75.461 78.792
Frankreich 52.722 46.353
Belgien/Luxemburg 24.078 35.163
Sonstige Länder 22.476 25.030
Norwegen 121.924 106.190
1.555.434 1.497.635

Im Übrigen wird auf die Angaben im Bericht der Geschäftsleitung, Seite 8, hingewiesen.

3. PERSONALAUFWAND

in tDKK 2018/19 2017/18
Löhne und Gehälter 366.144 351.823
Pensionen 21.570 20.016
Sonstige Aufwendungen für Sozialversicherungsbeiträge 41.542 43.924
Sonstiger Personalaufwand 8.531 6.578
437.787 422.341
Der Personalaufwand berücksichtigt folgende Aufwendungen:
Produktionsaufwendungen 301.902 298.144
Aufwendungen für Verkauf und Vertrieb 68.993 62.701
Verwaltungsaufwand 66.892 61.226
Sonstige betriebliche Erträge 0 270
437.787 422.341
Vergütungen und Entgelte einschl. Pensionen für Geschäftsleitung und Aufsichtsrat 5.332 5.396
Durchschnittliche Zahl der Vollzeitbeschäftigten 848 819
Zahl der Vollzeitbeschäftigten zum Ultimo 938 836

4. ABSCHREIBUNGEN UND WERMINDERUNGEN VON IMMATERIELLEN VERMÖGENSWERTEN UND MATERIELLEM ANLAGEVERMÖGEN

in tDKK Produktionsaufwendungen Aufwendungen für Verkauf und Vertrieb Verwaltungs aufwand Sonstige betriebliche Aufwendungen und Erträge Insgesamt 2018/19 Insgesamt 2017/18
Abgeschlossene Entwicklungsprojekte 0 14 0 0 14 771
Kundenbeziehungen 0 9.224 0 0 9.224 9.276
Goodwill 0 3.866 0 0 3.866 3.971
Software 745 141 2.082 0 2.968 2.640
Bauten 12.655 3.334 445 1.313 17.747 18.694
Produktionsanlagen und Maschinen 102.866 226 120 172 103.384 90.349
Sonstige Anlagen, Betriebs- und Hilfsstoffe sowie Geschäftsausstattung 3.750 2.131 2.911 777 9.569 9.012
120.016 18.936 5.558 2.262 146.772 134.713

5. SONSTIGE BETRIEBLICHE ERTRÄGE

in tDKK 2018/19 2017/18
Gewinn durch Veräußerung von Unternehmen und Aktivitäten 0 162
Gewinn durch Veräußerung von Anlagevermögen 1.456 7.442
Gewinne durch Vermietungstätigkeit 1.120 1.464
Gewinne durch den Verkauf von IT-Leistungen 0 329
Versicherungsleistung Versicherungsschaden 8.837 3.058
Zuschüsse 27.795 29.525
Sonstige betriebliche Erträge 4.009 2.430
43.217 44.410

6. SONSTIGE BETRIEBLICHE AUFWENDUNGEN

in tDKK 2018/19 2017/18
Verlust durch Verkauf von Anlagevermögen 222 1.225
Sonstige betriebliche Aufwendungen 0 2
222 1.227

7. FINANZIELLE ERTRÄGE

in tDKK 2018/19 2017/18
Wechselkursgewinne 1.264 3.570
Realisierte und nicht realisierte Aktiengewinne 2.237 66.658
Zinserträge Bank 199 237
Sonstige Zinserträge und ähnliche Erträge 1.034 3.702
4.734 74.167

8. FINANZIELLE AUFWENDUNGEN

in tDKK 2018/19 2017/18
Zinsaufwand langfristiger Darlehen 5.428 7.319
Zinsaufwand kurzfristiger Verbindlichkeiten 3.534 7.406
Wechselkursverluste 2.316 2.875
Zinsaufwand Leasingverträge 318 469
Realisierte und nicht realisierte Aktienverluste 709 1.105
Sonstige finanzielle Aufwendungen 1.341 5.356
13.646 24.530

9. STEUERN VON EINKOMMEN UND VOM ERTRAG

in tDKK 2018/19 2017/18
Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag ergeben sich wie folgt:
Aktuelle Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 13.470 9.773
Latente Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 6.827 8.979
Anpassung der Steuerprozentsätze im Verhältnis zum Vorjahr 32 3.001
Steueranpassungen im Vergleich zu Vorjahren -107 25
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 20.222 21.778
Aktuelle Steuern auf Eigenkapitaltransaktionen 7 1.450
Latente Steuern von Eigenkapitaltransaktionen 0 -5
Jahressteuern insgesamt 20.229 23.223
Abstimmung der Jahressteuern:
22% berechnete Steuern auf das Ergebnis vor Steuern 20.109 33.027
Anpassung der berechneten Steuern für ausländische verbundene Unternehmen bzgl. 22% 1.152 1.345
Anpassung der Steuerprozentsätze im Verhältnis zum Vorjahr -32 3.001
Steuereffekt von:
Nicht abzugsfähigen Aufwendungen und nicht steuerpflichtigen Erträgen 2.679 2.701
Steueranpassungen im Vergleich zu Vorjahren 86 25
Wertberichtigung aktivierter Steueraktiva 1.220 757
Ergebnis assoziierter Unternehmen und sonstiger Kapitalanteile -4.992 -19.078
20.222 21.778
Effektiver Steuerprozentsatz im Geschäftsjahr 22,1% 14,5%

10. IMMATERIELLE ANLAGEVERMÖGEN

in tDKK Abgeschlossene Entwicklungsprojekte Kundenbeziehungen Goodwill
Anschaffungspreis zum 1. November 4.077 47.850 31.731
Wechselkursdifferenzen 3 -1.016 -383
Zugang im Jahresverlauf 0 0 0
Zugang durch Ankauf von Unternehmen usw. 0 16.000 28.614
Abgang im Jahresverlauf -3.591 -2.500 0
Anschaffungspreis zum 31. Oktober 489 60.334 59.962
Wertminderungen und Abschreibungen 6.448
zum 1. November 4.063 15.032
Wechselkursdifferenzen 3 -353 -101
Abschreibungen und Wertberichtigungen 14 9.224 3.866
Abschreibungen auf veräußerte Anlagen -3.591 -2.500 0
Wertminderungen und Abschreibungen zum 31. Oktober 489 21.403 10.213
Buchwert zum 31. Oktober 0 38.931 49.749
Abschreibung über 3 Jahre 5 Jahre 10 Jahre
in tDKK Software In Ausführung befindliches immaterielles Anlagevermögen Insgesamt
Anschaffungspreis zum 1. November 16.823 0 100.481
Wechselkursdifferenzen -42 0 -1.438
Zugang im Jahresverlauf 359 1.297 1.656
Zugang durch Ankauf von Unternehmen usw. 0 0 44.614
Abgang im Jahresverlauf -2.471 0 -8.562
Anschaffungspreis zum 31. Oktober 14.669 1.297 136.751
Wertminderungen und Abschreibungen 0
zum 1. November 12.600 38.143
Wechselkursdifferenzen -30 0 -481
Abschreibungen und Wertberichtigungen 2.968 0 16.072
Abschreibungen auf veräußerte Anlagen -2.471 0 -8.562
Wertminderungen und Abschreibungen zum 31. Oktober 13.067 0 45.172
Buchwert zum 31. Oktober 1.602 1.297 91.579
Abschreibung über 3 Jahre -

11. MATERIELLE ANLAGEVERMÖGEN

in tDKK Grundstücke und Bauten Produktionanlagen und Maschinen Sonstige Anlagen, Betriebs- und Hilfsstoffe sowie Geschäftsausstattung In Auführung befindliches materielles Anlage-vermögen Insgesamt
Anschaffungspreis zum 1. November 599.087 1.186.442 72.534 31.643 1.889.706
Übertrag 6.185 16.815 729 -23.729 0
Wechselkursdifferenzen -970 -1.361 -113 177 -2.267
Zugang im Jahresverlauf 79.169 23.544 16.967 76.509 196.189
Zugang durch Ankauf von Unternehmen 0 50.070 1.082 167 51.319
Abgang im Jahresverlauf -5.563 -11.067 -9.404 -115 -26.149
Anschaffungspreis zum 31. Oktober 677.908 1.264.443 81.795 84.652 2.108.798
Wertminderungen und Abschreibungen zum 1. November 204.986 514.759 38.576 0 758.321
Wechselkursdifferenzen usw. -339 -1.055 -145 0 -1.539
Abschreibungen und Wertberichtigungen 17.747 103.384 9.569 0 130.700
Abschreibungen auf veräußerte Anlagen -5.418 -8.767 -5.399 0 -19.584
Wertminderungen und Abschreibungen zum 31. Oktober 216.976 608.321 42.601 0 867.898
Buchwert zum 31. Oktober 460.932 656.122 39.194 84.652 1.240.900
Davon geleaste Vermögenswerte 0 33.798 0 0 33.798
Abschreibung über 5-50 Jahre 5-12 Jahre 3-8 Jahre - -

12. ASSOZIIERTE UNTERNEHMEN

in tDKK Kapitalanteile an assoziierten Unternehmen
Anschaffungspreis zum 1. November 132.388
Zugang im Jahresverlauf 5.990
Anschaffungspreis zum 31. Oktober 138.378
Wertberichtigungen zum 1. November 22.106
Jahresergebnis 21.525
Eigenkapitalanpassungen -8.786
Gewinnausschüttung -4.758
Wertberichtigungen zum 31. Oktober 30.087
Buchwert zum 31. Oktober 168.465

Kapitalbeteiligungen an assoziierten Unternehmen werden folgendermaßen spezifiziert:

Name Firmensitz Währung Gesellschaftskapital (Tausend) Eigentümeranteil
Dit Pulterkammer Holding A/S Aarhus V, Dänemark DKK 12.379 50%
SP Group A/S Søndersø, Dänemark DKK 22.780 17,4%

Das Jahresergebnis basiert auf den zuletzt erhaltenen Zwischenbilanzen.

13. SONSTIGE FINANZANLAGEN

in tDKK Sonstige Wertpapiere und Kapitalanteile Sonstige Forderungen Insgesamt
Anschaffungspreis zum 1. November 6.698 36.195 42.893
Neueinstufung -6.425 0 -6.425
Wechselkursdifferenzen 0 -328 -328
Zugang im Jahresverlauf 18 6.932 6.950
Zugang durch Ankauf von Unternehmen 0 270 270
Kurzfristige Finanzforderungen 0 -3.394 -3.394
Abgang im Jahresverlauf 0 -3.506 -3.506
Anschaffungspreis zum 31. Oktober 291 36.169 36.460
Wertberichtigungen zum 1. November -267 -21.680 -21.947
Wechselkursdifferenzen 0 346 346
Wertberichtigungen zum 31. Oktober -267 -21.334 -21.601
Buchwert zum 31. Oktober 24 14.835 14.859

Der Buchwert sonstiger Forderungen zum 31. Oktober 2019 besteht aus 4.371 TDKK bei Forderungen aus der Veräußerung von Tätigkeiten, 4.031 TDKK bei Kautionen, 6.368 TDKK bei Leasingverträgen und 65 TDKK bei Darlehensforderungen.

14. LAUFENDE ARBEITEN FÜR FREMDE RECHNUNG

in tDKK 2018/19 2017/18
Veräußerungswert der durchgeführten Arbeiten 33.953 63.178
In Rechnung gestellte Abschlagszahlungen -36.544 -62.674
-2.591 504
In der Bilanz wird folgendermaßen klassifiziert:
Nettoforderungen 5.429 7.578
Nettoverbindlichkeiten -8.020 -7.074
-2.591 504

15. LATENTE STEUERN

in tDKK 2018/19 2017/18
Latente Steuern zum 1. November 1.699 14.314
Zugang durch den Erwerb von Tochterunternehmen 808 -118
Im Eigenkapital berücksichtigte latente Jahressteuern 0 5
Wechselkursdifferenzen -40 -473
Anpassung latenter Steuern zum Primo 224 -49
Im Jahresergebnis berücksichtigte latente Jahressteuern -6.827 -8.979
Anpassung der Steuerprozentsätze im Verhältnis zu Vorjahren -32 -3.001
-4.168 1.699
Latente Steuern werden wie folgt in der Bilanz berücksichtigt:
Latente Steuern, aktiv 22.536 14.578
Latente Steuern, passiv -26.704 -12.879
-4.168 1.699
Latente Steuern betreffen:
Immaterielle Aktiva -2.649 -673
Materielle Aktiva -52.806 -39.592
Kurzfristige Aktiva -5.952 -5.372
Rückstellungen für Verbindlichkeiten 2.914 2.703
Sonstige Verbindlichkeiten 30.229 30.385
Vorzutragende steuerliche Verluste 46.645 34.593
Wertminderung -22.549 -20.345
-4.168 1.699

Die steuerlichen Verluste beziehen sich primär auf die Gesellschaften in Dänemark, den USA und Australien. Die Geschäftsleitung hat es auf der Grundlage der Budgets bis einschließlich 2023/2024 als wahrscheinlich eingeschätzt, dass zukünftig steuerpflichtiges Einkommen zur Verfügung stehen wird, wobei steuerliche Verluste und Steuervergünstigungen nach Wertminderung ausgenutzt werden können.

16. GRUNDKAPITAL

in tDKK 2018/19 2017/18
15.750 A-Aktien à tDKK 1 15.750 15.750
7.875 B-Aktien à tDKK 1 7.875 7.875
5.250 C-Aktien à tDKK 1 5.250 5.250
2.625 D-Aktien à tDKK 1 2.625 2.625
31.500 31.500

17. Sonstige Rückstellungen

in tDKK 2018/19 2017/18
Pensionen 8.578 15.065
Garantien 2.328 2.495
Mietverbindlichkeiten 2.600 3.138
Rückstellungen zur Wiederherstellung von Mietverhältnissen 145 632
13.651 21.330

Zu den sonstigen Rückstellungen gehört eine Pensionsverpflichtung in Bezug auf eine schwedische Altersversorgung ("Direktpension"). Die Nettoverbindlichkeit beträgt 0 DKK, da die Pensionsverpflichtung von 8,4 Mio. DKK durch entsprechende Pensionsaktiva ausgeglichen wird. Die Altersversorgung ist für den Konzern risikofrei und wird daher in der Bilanz netto ausgewiesen.

18. Rechnungsabgrenzungsposten

In Rechnungsabgrenzungsposten fließen 91.588 TDKK (100.115 TDKK) als Zuschuss für die Fabrik in Gallin ein, der im Zuge der Abschreibungen auf Immobilie und Produktionsmaschinen verbucht wird.

Der Zuschuss fließt in langfristige Verbindlichkeiten mit 82.956 TDKK (91.475 TDKK) und in kurzfristige Verbindlichkeiten mit 8.632 TDKK (8.638 TDKK).

19. Langfristige Verbindlichkeiten

in tDKK 2018/19 2017/18
Verbindlichkeiten insgesamt 364.235 378.327
Kurzfristiger Teil der langfristigen Verbindlichkeiten -12.000 -13.489
Rechnungsabgrenzungsposten, kurzfristige -8.915 -8.638
Langfristige Verbindlichkeiten insgesamt 343.320 356.200
Hiervon nach mehr als 5 Jahren fällig:
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Banken 164.537 160.662
Rechnungsabgrenzungsposten 49.530 56.986
Leasingverbindlichkeiten 5.073 951
219.140 218.599

20. HONORAR FÜR DEN VON DER HAUPTVERSAMMLUNG GEWÄHLTEN WIRTSCHAFTSPRÜFER

t.kr. 2018/19 2017/18
EY
Honorar für die gesetzlich vorgeschriebene Wirtschaftsprüfung 1.406 1.307
Honorar für Steuer- und Umsatzsteuerberatung 1.198 1.103
Honorar für andere Erklärungen mit Gewährleistung 0 23
Sonstige Leistungen 449 750
3.053 3.183
SONSTIGE WIRTSCHAFTSPRÜFER
Honorar für die gesetzlich vorgeschriebene Wirtschaftsprüfung 99 104
Honorar für Steuer- und Umsatzsteuerberatung 0 9
Honorar für andere Erklärungen mit Gewährleistung 0 0
Sonstige Leistungen 34 107
133 220

21. VERTRAGLICHE VERPFLICHTUNGEN, EVENTUALPOSTEN U. A.

in tDKK 2018/19 2017/18
Operatives Leasing 11.273 9.110
Mietverbindlichkeiten 36.878 56.755
- hiervon in Rückstellungen für Verbindlichkeiten berücksichtigt -2.600 -3.138
Zahlungsgarantien gegenüber Kunden 3.007 250
Bürgschaft für aktuelle Ausnutzungen des Dispositionskredits durch assoziierte Unternehmen 14.527 15.598
Bürgschaften für Darlehen assoziierter Unternehmen 19.641 0

Die nicht aktivierten latenten Steueraktiva betragen 22,5 Mio. DKK vgl. Anhang 15.

22. VERPFÄNDUNGEN UND SICHERHEITSLEISTUNGEN

in tDKK 2018/19 2017/18
Bei Realkreditinstituten als Sicherheiten gestellte Vermögenswerte:
Sicherheitsleistungen für Pfandbriefe, insgesamt 76.495 120.476
Buchwert dänischer Immobilien 115.874 92.542
Hypothekenschuld zum Ultimo für dänische Immobilien 72.226 63.834
Bei Bankverbindungen als Sicherheiten gestellte Vermögenswerte:
Sicherheitsleistungen für Pfandbriefe, insgesamt 149.416 149.228
Buchwert ausländischer Immobilien 220.386 227.954
Verbindlichkeiten zum Ultimo gegenüber Bankverbindungen 164.731 177.954

Zulieferer von deutschen Gesellschaften können gemäß üblicher deutscher Praxis bis zur erfolgten Zahlung Eigentumsvorbehalte geltend machen.

23. FINANZINSTRUMENTE

Als Teil der Besicherung von erfassten und nicht erfassten Transaktionen verwendet der Schur-Konzern Sicherungsinstrumente wie Währungstermingeschäfte und Zins- sowie Währungsswaps.

Die Besicherung erfasster Transaktionen umfasst im Wesentlichen Forderungen und Verbindlichkeiten.

Der Konzern deckt erwartete Währungsrisiken bei Warenverkäufen und Warenkäufen mit Währungstermingeschäften ab.

Restlaufzeit Vertragswert Berechnungsmäßiger Darlehensbetrag Vor Steuern erfasste Wertberichtigung im Eigenkapital Zeitwert
in tDKK 2018/19 2017/18 2018/19 2017/18 2018/19 2017/18
Währungstermingeschäfte:
GBP 6 Monate 0 0 0 10 0 0
USD 6 Monate 15.607 10.310 34 -130 -61 -95
Zinsswaps:
Variabel bis fest 0-5 Jahre 0 0 0 6.685 0 0
15.607 10.310 34 6.565 -61 -95

24. NAHESTEHENDE UNTERNEHMEN UND PERSONEN

Die dem Konzern nahestehenden Partner bestehen aus Mitgliedern der Geschäftsleitung sowie Aktionären der Gesellschaft. Die nahestehenden Partner mit beherrschendem Einfluss umfassen den Geschäftsführer Hans Schur, Horsens.

Transaktionen mit nahestehenden Partnern wurden zu normalen Marktbedingungen vorgenommen und wurden daher laut §98c, Abs. 7 des dänischen Jahresabschlussgesetzes nicht angegeben.

25. EREIGNISSE NACH DEM BILANZSTICHTAG

Am 1. November 2019 hat die Emballagegruppen a/s die Kartonagenaktivitäten an Schur Pack Denmark a/s übertragen. Die Übertragung erfolgt konzernintern und hat keinen Einfluss auf die Finanzlage des Konzerns. Im Zusammenhang mit der Übertragung hat Emballagegruppen a/s ihren Namen in Schur Labels a/s geändert.

26. VERSCHIEBUNGEN BEIM NETTOUMLAUFVERMÖGEN

in tDKK 2018/19 2017/18
Verschiebungen bei Warenbeständen 1.137 -15.367
Verschiebungen bei laufenden Arbeiten für fremde Rechnung 3.095 -12.584
Verschiebungen bei Forderungen 7.729 -6.745
Verschiebungen bei Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 249 -10.722
Verschiebungen bei sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten -24.404 12.592
-12.194 -32.826

27. ZAHLUNGSMITTEL UND KURZFRISTIGE BANKVERBINDLICHKEITEN ZUM ULTIMO

in tDKK 2018/19 2017/18
Wertpapiere 11.158 9.883
Bestand an flüssigen Mitteln 139.964 158.924
Bankverbindlichkeiten -227.316 -103.227
-76.194 65.580

SCHUR INTERNATIONAL HOLDING A/S

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

in tDKK Anm. 2018/19 2017/18
Verwaltungsaufwand 1 -2.422 -2.100
Ergebnis aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit -2.422 -2.100
Sonstige betriebliche Erträge 1.900 2.000
Ergebnis vor finanziellen Posten -522 -100
Erträge aus Kapitalanteilen verbundener Unternehmen 4 57.583 108.206
Finanzielle Erträge 2 10.925 10.546
Finanzielle Aufwendungen 3 -1.073 -77
Ergebnis vor Steuern 66.913 118.575
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 5 -2.145 -2.281
Jahresergebnis 64.768 116.294

BILANZ

AKTIVA

in tDKK Anm. 2018/19 2017/18
Kapitalanteile an verbundenen Unternehmen 4 554.429 507.893
Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen 4 705.860 739.072
Finanzanlagen 1.260.289 1.246.965
Anlagevermögen insgesamt 1.260.289 1.246.965
Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen 562 512
Forderungen 562 512
Bestand an flüssigen Mitteln 86.861 14.268
Umlaufvermögen insgesamt 87.423 14.780
AKTIVA INSGESAMT 1.347.712 1.261.745

PASSIVA

in tDKK Anm. 2018/19 2017/18
Grundkapital 6 31.500 31.500
Ergebnisübertrag 1.219.799 1.191.078
Vorgeschlagene Dividende 25.000 25.000
Eigenkapital 1.276.299 1.247.578
Bankverbindlichkeiten 68.622 12.115
Körperschaftssteuer 1.776 1.971
Sonstige Verbindlichkeiten 1.015 81
Kurzfristige Verbindlichkeiten 71.413 14.167
Verbindlichkeiten insgesamt 71.413 14.167
PASSIVA INSGESAMT 1.347.712 1.261.745
Honorar für die gesetzlich vorgeschriebene Wirtschaftsprüfung 7
Vertragliche Verpflichtungen, Eventualposten u. a. 8
Nahestehende Unternehmen und Personen 9
Ergebnisverwendung 10
Ereignisse nach dem Bilanzstichtag 11

EIGENKAPITALAUSWEIS

in tDKK Grundkapital Ergebnisübertrag Vorgeschlagene Dividende Eigenkapital insgesamt
Eigenkapital zum 1. November 31.500 1.191.078 25.000 1.247.578
Normale Gewinnausschüttung 0 0 -25.000 -25.000
Jahresergebnis 0 39.768 25.000 64.768
Wechselkursdifferenzen 0 -3.167 0 -3.167
Eigenkapitalregulierungen gegenüber assoziierten Unternehmen 0 -7.905 0 -7.905
Anpassung von Sicherungsinstrumenten zum Tageswert zum Primo 0 86 0 86
Anpassung von Sicherungsinstrumenten zum Tageswert zum Ultimo 0 -55 0 -55
Steuern auf Eigenkapitalbewegungen 0 -6 0 -6
Eigenkapital zum 31. Oktober 1.219.79
31.500 9 25.000 1.276.299

ANHANG

1. PERSONALAUFWAND

in tDKK 2018/19 2017/18
Vergütungen und Entgelte für den Aufsichtsrat 1.900 2.000
1.900 2.000
Der Personalaufwand fließt in den Verwaltungsaufwand ein

2. FINANZIELLE ERTRÄGE

in tDKK 2018/19 2017/18
Zinserträge verbundener Unternehmen 10.467 9.119
Wechselkursgewinne 458 1.425
Sonstige Zinserträge und ähnliche Erträge 0 2
10.925 10.546

3. FINANZIELLE AUFWENDUNGEN

in tDKK 2018/19 2017/18
Zinsaufwand kurzfristiger Verbindlichkeiten 1.073 22
Wechselkursverluste 0 55
1.073 77

5. STEUERN VOM EINKOMMEN UND VOM ERTRAG

in tDKK 2018/19 2017/18
Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag ergeben sich wie folgt:
Aktuelle Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -2.145 -2.281
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -2.145 -2.281

4. VERBUNDENEN UNTERNEHMEN

in tDKK Kapitalanteile an verbundenen Unternehmen Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen Insgesamt
Anschaffungspreis zum 1. November 655.035 737.511 1.392.546
Zugang im Jahresverlauf 0 123.652 123.652
Abgang im Jahresverlauf 0 -156.536 -156.536
Anschaffungspreis zum 31. Oktober 655.035 704.627 1.359.662
Wertberichtigungen zum 1. November -147.142 1.561 -145.581
Wechselkursdifferenzen -3.167 -328 -3.495
Sonstige Eigenkapitalposten in assoziierten Unternehmen -7.905 0 -7.905
Wertberichtigung von Sicherungsinstrumenten, netto 25 0 25
Erhaltene Dividende 0 0 0
Jahresergebnis 57.583 0 57.583
Wertberichtigungen zum 31. Oktober -100.606 1.233 -99.373
Buchwert zum 31. Oktober 554.429 705.860 1.260.289

Kapitalbeteiligungen an verbundenen Unternehmen werden folgendermaßen spezifiziert:

Name Firmensitz Währung Grundkapital Eigentümeranteil
Bertha Holding ApS Horsens, Dänemark DKK 140.000 10%
Schur International a/s Horsens, Dänemark DKK 35.000.000 88,9%
Schur Finance a/s Horsens, Dänemark DKK 3.000.000 100%
Schur Pack Denmark a/s Horsens, Dänemark DKK 5.100.000 100%
Schur Pack Sweden AB Kumla, Schweden SEK 7.000.000 100%
Schur Pack Norway as Sarpsborg, Norwegen NOK 100.000 100%
Schur Pack Germany GmbH Gallin, Deutschland EUR 1.500.000 100%
Schur Star Systems GmbH Flensburg, Deutschland EUR 2.350.000 100%
Schur Star Systems Inc. Carlsbad, USA USD 10 100%
Schur Star Systems Australia Pty. Ltd. Thomastown, Australien AUD 23.001 100%
Schur Technology a/s Horsens, Dänemark DKK 1.000.000 100%
Schur Packaging Systems AB Eksjö, Schweden SEK 16.000.000 100%
Schur Labels a/s * Vejle, Dänemark DKK 10.001.000 100%
Schur Conference Center a/s Glud, Dänemark DKK 1.100.000 100%
Pack Datterholding ApS Horsens, Dänemark DKK 1.000.000 100%
Pack Datterholding 2 ApS Horsens, Dänemark DKK 1.000.000 100%
AXRU Invest a/s Horsens, Dänemark DKK 561.200 100%
Sarepta a/s Horsens, Dänemark DKK 1.200.000 100%

Alle verbundenen Unternehmen sind selbstständige Einheiten. Die Schur International Holding a/s hält die Stimmenmehrheit an der Bertha Holding ApS, weshalb die Gesellschaft voll konsolidiert in den Konzern eingeht.

Die Übersicht umfasst verbundene Unternehmen im Besitz der Schur International Holding a/s.

6. GRUNDKAPITAL

in tDKK 2018/19 2017/18
15.750 A-Aktien à tDKK 1 15.750 15.750
7.875 B-Aktien à tDKK 1 7.875 7.875
5.250 C-Aktien à tDKK 1 5.250 5.250
2.625 D-Aktien à tDKK 1 2.625 2.625
31.500 31.500

7. HONORAR FÜR DEN VON DER HAUPTVERSAMMLUNG GEWÄHLTEN WIRTSCHAFTSPRÜFER

in tDKK 2018/19 2017/18
Honorar für die gesetzlich vorgeschriebene Wirtschaftsprüfung 23 22
Sonstige Leistungen 10 41
33 63

8. VERTRAGLICHE VERPFLICHTUNGEN, EVENTUALPOSTEN U.

in tDKK 2018/19 2017/18
Bürgschaft für aktuelle Ausnutzungen des Dispositionskredits durch verbundene Unternehmen 372.571 339.840
Bürgschaften für durch verbundene Unternehmen geleistete Zahlungsgarantien 2.454 250
Insgesamt 375.025 340.090

Die Schur International Holding A/S hat eine selbstschuldnerische Bürgschaft für die Verbindlichkeiten von zwei Tochtergesellschaften mit der Nykredit Bank bereitgestellt. Zum 31. Oktober 2019 beträgt die Ausnutzung 0 DKK.

Die Gesellschaft wird mit den übrigen dänischen Konzernunternehmen gemeinsam besteuert. Als Verwaltungsgesellschaft haftet die Gesellschaft unbegrenzt und solidarisch mit den übrigen Konzernunternehmen für dänische Körperschaftssteuern und Quellensteuern auf Gewinne, Zinsen und Abgaben der gemeinsam besteuerten Gesellschaften.

9. NAHESTEHENDE UNTERNEHMEN UND PERSONEN

Die nahestehenden Partner der Gesellschaft setzen sich aus Mitgliedern der Geschäftsleitung verbundener Unternehmen sowie den Aktionären und Mitgliedern der Geschäftsleitung der Schur International Holding a/s zusammen.

Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen und Personen wurden zu normalen Marktbedingungen vorgenommen und wurden daher laut § 98c, Abs. 7 des dänischen Jahresabschlussgesetzes nicht angegeben.

Beherrschender Einfluss.

Die nahestehenden Partner mit beherrschendem Einfluss umfassen den Geschäftsführer Hans Schur. Hans Schur besitzt die Stimmenmehrheit im Unternehmen.

10. ERGEBNISVERWENDUNG

in tDKK 2018/19 2017/18
Vorschlag zur Ergebnisverwendung
Vorgeschlagene Dividende 25.000 25.000
Gewinnübertrag 39.768 91.294
Insgesamt verwendet 64.768 116.294

11. ERGEBNISSE NACH DEM BILANZSTICHTAG

Es sind nach dem Bilanzstichtag keine Ereignisse eingetreten, die Einfluss auf die Beurteilung der finanziellen Lage der Gesellschaft haben könnten.

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