Schur Pack Germany GmbH
Neu-Galliner Ring 9, 19258 Gallin, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Lührs seit 10.11.2022 | Geschäftsführer |
Hans Christian Schur seit 10.8.2021 | Geschäftsführer |
Klaus Wätzold Madsen seit 21.6.2016 | Geschäftsführer |
Jan Bollweg seit 21.6.2016 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
SCHUR INTERNATIONAL Holding A/S | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Schur International Holding a/sHorsensKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.11.2018 bis zum 31.10.2019Geschäftsbericht 2018/19 Der Geschäftsbericht wurde der ordentlichen Hauptversammlung der Gesellschaft am 31.03.2020 vorgelegt und genehmigt. Vorsitzender des Aufsichtsrats: Søren Birn Dieses Dokument ist eine Übersetzung des originalen dänischen Geschäftsberichtes und steht in Übereinstimmung mit den dänischen, allgemein anerkannten Bilanzierungsgrundsätzen (vgl. das dänische Jahresabschlußgesetz). Die deutsche Fassung ist eine Übersetzung der originalen dänischen Fassung und dient nur zu Informationszwecken. Bei Konflikten zwischen der dänischen und deutschen Fassung ist nur die originale dänische Fassung maßgebend. INHALTSVERZEICHNIS VERMERKE VERMERKE VERMERK DER GESCHÄFTSLEITUNG VERMERK DES UNABHÄNGIGEN WIRTSCHAFTSPRÜFERS BERICHT DER GESCHÄFTSLEITUNG ANGABEN ZUR GESELLSCHAFT KONZERNÜBERSICHT HAUÜT- UND KENNZAHLEN DES KONZERNS BERICHT KONZERN- UND JAHRESABSCHLUSS 1. NOVEMBER - 31. OKTOBER BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN SCHUR-KONZERN GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG BILANZ EIGENKAPITALOPGØRELSE KAPITALFLUSSRECHNUNG ANHANG SCHUR INTERNATIONAL HOLDING A/S GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG BILANZ EIGENKAPITALAUSWEIS ANHANG VERMERKE VERMERK DER GESCHÄFTSLEITUNG
Horsens, den 31. März 2020 Geschäftsleitung Hans Schur Aufsichtsrat Søren Birn, Vorsitzender Hans Schur Torsten Erik Rasmussen Morten Rahbek Hansen Henrik Burkal Anna Katharina Schur Hans Christian Schur Johan Sebastian Schur Mit dem heutigen Datum haben der Aufsichtsrat und die Geschäftsleitung den Geschäftsbericht der Schur International Holding a/s für den Zeitraum 1. November 2018 - 31. Oktober 2019 besprochen und genehmigt. Der Geschäftsbericht wurde in Übereinstimmung mit den Bestimmungen des dänischen Jahresabschlussgesetzes vorgelegt. Nach unserer Auffassung zeichnen der Konzernabschluss und der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild über Aktiva, Passiva und die finanzielle Lage des Konzerns und der Gesellschaft zum 31. Oktober 2019 sowie zum Ergebnis der Geschäftstätigkeiten und der Kapitalflüsse des Konzerns für das Geschäftsjahr 1. November 2018 - 31. Oktober 2019 in Übereinstimmung mit dem dänischen Jahresabschlussgesetz. Nach unserer Beurteilung vermittelt der Lagebericht ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Entwicklung der Tätigkeiten und wirtschaftlichen Verhältnisse der Gesellschaft, des Jahresergebnisses und der finanziellen Lage des Konzerns und der Gesellschaft. Der Geschäftsbericht wird der Hauptversammlung zur Genehmigung vorgelegt. VERMERK DES UNABHÄNGIGEN WIRTSCHAFTSPRÜFERS AN DIE KAPITALEIGENTÜMER DER SCHUR INTERNATIONAL HOLDING A/S PRÜFUNGSURTEIL Wir haben den Konzern- und den Jahresabschluss der Schur International Holding a/s für das Geschäftsjahr 1. November 2018 - 31. Oktober 2019 geprüft, welche die Gewinn- und Verlustrechnung, die Bilanz, den Eigenkapitalausweis und den Anhang, hierunter auch die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden für den Konzern und das Unternehmen sowie die Kapitalflussrechnung für den Konzern beinhalten. Konzern- und Jahresabschluss werden gemäß dem dänischen Jahresabschlussgesetz erstellt. Nach unserer Auffassung zeichnen der Konzernjahresabschluss und der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild über Aktiva, Passiva und die finanzielle Lage des Konzerns und der Gesellschaft zum 31. Oktober 2019 sowie zum Ergebnis der Geschäftstätigkeiten und der Zahlungsströme des Konzerns für das Geschäftsjahr 1. November 2018 - 31. Oktober 2019 in Übereinstimmung mit dem dänischen Gesetz über Jahresabschlüsse. GRUNDLAGE FÜR DAS PRÜFUNGSURTEIL Wir haben unsere Prüfung in Übereinstimmung mit internationalen Prüfungsstandards und den weiteren in Dänemark geltenden Vorschriften durchgeführt. Unsere Verantwortung gemäß diesen Standards und Pflichten ist genauer im Abschnitt "Verantwortung des Wirtschaftsprüfers für die Prüfung von Konzernabschluss und Jahresabschluss" (hiernach "Jahresabschlüsse") des Prüfvermerks beschrieben. Nach unserer Auffassung stellt die vorgenommene Prüfung eine hinreichende Grundlage für unser Prüfungsurteil dar. UNABHÄNGIGKEIT Wir sind in Übereinstimmung mit internationalen ethischen Regeln für Wirtschaftsprüfer (IESBA, ethische Regeln) und weiteren in Dänemark geltenden Pflichten unabhängig vom Konzern, ebenso wie wir unsere sonstigen ethischen Verpflichtungen gemäß diesen Regeln und Anforderungen eingehalten haben. VERANTWORTUNG DER GESCHÄFTSLEITUNG FÜR DEN KONZERNABSCHLUSS UND DEN JAHRESABSCHLUSS Die Geschäftsleitung ist für die Aufstellung eines Konzern- sowie eines Jahresabschlusses verantwortlich, die in Übereinstimmung mit dem dänischen Jahresabschlussgesetz ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild wiedergeben. Außerdem liegt es im Verantwortungsbereich der Geschäftsleitung, für die nach ihrem Ermessen notwendigen innerbetrieblichen Kontrollen zur Erstellung der Jahresabschlüsse ohne wesentliche Fehlinformationen, gleich ob durch Fehler oder Betrug entstanden, zu sorgen. Bei der Erarbeitung der Jahresabschlüsse ist die Geschäftsleitung dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns und der Gesellschaft zum weiteren Betrieb zu beurteilen, sofern relevant über Verhältnisse hinsichtlich des weiteren Betriebs zu informieren, sowie Jahresabschlüsse auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes über den weiteren Betrieb zu erarbeiten, es sei denn, die Geschäftsleitung beabsichtigt, den Konzern oder die Gesellschaft zu liquidieren, den Betrieb einzustellen, oder hat keine andere realistische Alternative als dies zu tun. VERANTWORTUNG DES WIRTSCHAFTSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG VON KONZERNABSCHLUSS UND JAHRESABSCHLUSS Unser Ziel ist es, einen hohen Grad an Sicherheit dafür zu erlangen, dass die Jahresabschlüsse als Ganzes ohne wesentliche Fehlinformationen sind, gleich ob durch Fehler oder Betrug entstanden, und einen Prüfvermerk mit einem Prüfungsurteil zu erteilen. Unser Ziel ist es, einen hohen Grad an Sicherheit dafür zu erlangen, dass die Jahresabschlüsse als Ganzes ohne wesentliche Fehlinformationen sind, gleich ob durch Fehler oder Betrug entstanden, und einen Prüfvermerk mit einem Prüfungsurteil zu erteilen. Fehlinformationen können als Folge von Fehlern oder Betrug auftreten und als wesentlich betrachtet werden, wenn angemessenerweise zu erwarten ist, dass sie einzeln oder gesamt gesehen Einfluss auf die finanziellen Entscheidungen haben, die die Nutzer des Jahresabschlusses auf der Grundlage der Jahresabschlüsse treffen. Im Zuge einer Prüfung, die in Übereinstimmung mit internationalen Standards über die Prüfung und weiteren in Dänemark geltenden Pflichten durchgeführt wird, nehmen wir eine fachliche Einschätzung vor und halten dabei eine professionelle Skepsis während der Prüfung aufrecht. Außerdem:
ERKLÄRUNG ZUM BERICHT DER GESCHÄFTSLEITUNG Die Geschäftsleitung ist verantwortlich für den Lagebericht. Unser Prüfungsurteil über die Jahresabschlüsse umfasst nicht den Lagebericht und wir bringen keine Form der Schlussfolgerung zur Sicherheit des Lageberichtes zum Ausdruck. In Verbindung mit unserer Prüfung der Jahresabschlüsse ist es unsere Verantwortung, den Lagebericht zu lesen und in diesem Zusammenhang zu überlegen, ob der Lagebericht im Wesentlichen inkonsistent zu den Jahresabschlüssen ist, oder ob er aufgrund unseres durch die Prüfung oder auf andere Weise erlangte Wissen wesentliche Fehlinformationen zu enthalten scheint. Es liegt zudem in unserer Verantwortung festzustellen, ob der Lagebericht die erforderlichen Angaben laut dem dänischen Gesetz über den Jahresabschluss enthält. Auf der Grundlage der durchgeführten Arbeit sind wir der Ansicht, dass sich der Lagebericht in Übereinstimmung mit den Jahresabschlüssen befindet und in Übereinstimmung mit dem dänischen Gesetz über den Jahresabschluss erarbeitet wurde. Wir haben keine wesentlichen Fehlinformationen im Lagebericht gefunden.
Aarhus, den 31. März 2020 Ernst
& Young
CVF (Handelsregister-Nr.): 30 70 02 28 Claus Hammer-Pedersen, Amtlich autorisierter Wirtschaftsprüfer Morten Friis, Amtlich autorisierter Wirtschaftsprüfer BERICHT DER GESCHÄFTSLEITUNG ANGABEN ZUR GESELLSCHAFT Schur International Holding a/s J.W. Schurs Vej 1 8700 Horsens
AUFSICHTSRAT Søren Birn (Vorsitzender) Hans Schur Torsten Erik Rasmussen Morten Rahbek Hansen Henrik Burkal Anna Katharina Schur Hans Christian Schur Johan Sebastian Schur GESCHÄFTSLEITUNG Hans Schur WIRTSCHAFTSPRÜFUNG Ernst & Young Zugelassene Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Værkmestergade 25 8000 Aarhus C CVR-Nr.: 30 70 02 28 KONZERNÜBERSICHT
* Die Unternehmen sind im Posten "Kapitalanteile
an assoziierten Unternehmen" enthalten.
HAUPT- UND KENNZAHLEN DES KONZERNS
* Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
bzgl. konzerninterner Gewinne beim Verkauf von Maschinen
wurden 2016/17 geändert, indem diese eliminiert
werden. Es wurde keine Anpassung der Vergleichszahlen
für 2015/16 und frühere Jahre vorgenommen.
BERICHT VORSTELLUNG DES UNTERNEHMENS Der Schur-Konzern ist global aktiv, und die Hauptaktivitäten bestehen in der Entwicklung, der Produktion und dem Verkauf von Verpackungsmaterial wie Kartonagen und flexiblen Materialien sowie kompletten Verpackungssystemen. Darüber hinaus die Vermarktung innovativer Verbraucherprodukte sowie des Weinausgießers DropStop®. Abgesehen von der Muttergesellschaft und einzelnen Gesellschaften geht jede Gesellschaft eigenen Entwicklungs- sowie Produktions- und Verkaufstätigkeiten nach. Die Produkte der Kartonagenunternehmen werden vorwiegend in Nordeuropa und den USA abgesetzt, während die Unternehmen für flexible Verpackungen, Maschinen und Konsumgüter ihre Produkte global absetzen. Schur hat sich verpflichtet, zu einer sozialen, umweltgerechten und ökonomisch nachhaltigen Entwicklung beizutragen. Wir werden uns ständig bemühen, negative Auswirkungen auf die international angenommenen Prinzipien einer nachhaltigen Entwicklung zu verhindern oder auszugleichen. Wir bemühen uns außerdem, bei allen Tätigkeiten zu einer umweltgerechten Nachhaltigkeit beizutragen. Unser Engagement basiert auf international anerkannten Grundsätzen für Menschenrechte, Umwelt und Korruptionsbekämpfung. Die Grundsätze ergeben sich aus den Verantwortlichkeiten des "UN Global Compact", den Leitprinzipien der Vereinten Nationen für Menschenrechte und Unternehmen (UNGPs) sowie den OECD-Richtlinien für multinationale Unternehmen. ENTWICKLUNGEN DER WIRTSCHAFTLICHEN AKTIVITÄTEN UND VERHÄLTNISSE Im letzten Jahresbericht erwarteten wir einen steigenden Umsatz sowie einen Anstieg im primären Betriebsergebnis, vor allem aufgrund der bestehenden Erwartungen an die Ergebnisse in den neuen Unternehmen in Australien und den USA. Die erwartete Entwicklung auf dem europäischen Kartonagenmarkt hat stattgefunden. Ebenso wurden die Erwartungen an Schur®Star in den USA realisiert, während die Entwicklung in Australien und Europa rückläufig war. Auf diesem Hintergrund erreichte der Konzern einen Gesamtumsatz von 1.555 Mio. DKK gegenüber 1.498 Mio. DKK im letzten Jahr. Die Kartonagenunternehmen steigerten den Umsatz um 103 Mio. DKK, während die Unternehmen für flexible Verpackungen unveränderte Umsätze verzeichneten und die Maschinenunternehmen nach der Schließung des Unternehmens in Eksjö ca. 40 Mio. DKK Umsatz verloren. Das EBITDA betrug 226 Mio. DKK gegenüber 215 Mio. DKK im vorherigen Jahr. Es wurde ein Gesamtgewinn vor Steuern von 91 Mio. DKK gegenüber 150 Mio. DKK im letztem Jahr realisiert, der durch einmalige Einnahmen in Höhe von 66 Mio. DKK durch den Verkauf eines Teils des Aktienbestands der SP Group A/S beeinflusst wurde. Das Jahresergebnis wird als zufriedenstellend betrachtet.
Die Kartonagenunternehmen haben den Umsatz von 883 Mio. DKK auf 986 Mio. DKK und das EBITDA von 122 Mio. DKK auf 151 Mio. DKK gesteigert. Von der Umsatzsteigerung sind ca. 50 Mio. DKK auf die Akquisition von Emballagegruppen a/s zurückzuführen, die das Ergebnis mit ca. 2 Mio. DKK negativ beeinflusst hat. Die Unternehmen für flexible Verpackungen haben einen unveränderten Umsatz von gut 435 Mio. DKK. Das EBITDA ist von 78 Mio. DKK auf 72 Mio. DKK gesunken, was auf einen veränderten Produktmix und sinkende Verkaufspreise zurückzuführen ist. Die Unternehmen für flexible Verpackungen haben einen unveränderten Umsatz von gut 435 Mio. DKK. Das EBITDA ist von 78 Mio. DKK auf 72 Mio. DKK gesunken, was auf einen veränderten Produktmix und sinkende Verkaufspreise zurückzuführen ist. Die maschinenproduzierenden Unternehmen weisen einen Umsatzrückgang von 241 Mio. DKK im letzten Jahr auf 199 Mio. DKK im laufenden Jahr auf. Das EBITDA verringerte sich um 4 Mio. DKK von 18 Mio. DKK im letzten Jahr auf 14 Mio. DKK im laufenden Jahr. Das Ergebnis wurde durch die Schließung des Unternehmens in Eksjö und Sonderkosten - ca. 4 Mio. DKK - im Zusammenhang mit der Übertragung von Aktivitäten auf das dänische Unternehmen beeinflusst. Die Bilanzsumme des Konzerns weist zum 31. Oktober 2019 2.252 Mio. DKK sowie ein Eigenkapital von 1.339 Mio. DKK gegenüber 2.076 Mio. DKK bzw. 1.305 Mio. DKK zum 31. Oktober 2018 aus. Die Solvenzkennziffer beträgt 60% gegenüber 63% im Vorjahr. Das Betriebskapital wurde um 12 Mio. DKK erhöht, korrigiert um Erwerb und Veräußerung von Tätigkeiten und Unternehmen (siehe Anhang 26). Die Entwicklung der einzelnen Bereiche und die konzerninternen Kennzahlen gehen aus der Übersicht auf der vorigen Seite hervor. Das Jahr ist u. a. durch folgende Sonderbedingungen gekennzeichnet: - Mit Wirkung zum 14. August 2019 hat Schur 100% des Kapitals des Verpackungs-/Etikettenunternehmens Emballagegruppen a/s, Vejle, erworben. - Mit Wirkung vom 16. August 2019 hat Schur die Immobilie Englandsvej 12, Vejle, den Firmensitz von Emballagegruppen a/s, gekauft. - Mit Wirkung zum 1. Mai 2019 hat Schur die Immobilie 65 Northgate Drive in Thomastown, Australien, den Firmensitz von Schur Star Systems Australia Pty. Ltd., Melbourne, gekauft. - Mit Vereinbarung vom 1. Dezember 2018 hat Schur Technology a/s Nettoaktiva ohne Immobilien von der Tochtergesellschaft Schur Packaging Systems AB, Eksjö, Schweden, erworben. - Schur hat dieses Jahr den Bau von ca. 7.500 m 2 Lagerräumen in Horsens (Rohstofflager und Fertigwarenlager) begonnen und abgeschlossen. KAPITALFLUSSRECHNUNG Die betrieblichen Tätigkeiten des Konzerns haben mit einem positiven Zahlungsstrom von 199 Mio. DKK gegenüber 151 Mio. DKK im letzten Jahr beigetragen. Es wurden 217 Mio. DKK für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen und Finanzanlagen aufgewendet gegenüber einer Freigabe von 100 Mio. DKK im letzten Jahr, während die Finanzierungstätigkeit zu einem negativen Kapitalfluss von 38 Mio. DKK gegenüber einem negativen Kapitalfluss von 121 Mio. DKK im letzten Jahr geführt hat (Schuldenabbau). Verschiebungen von Zahlungsmitteln und kurzfristigen Bankverbindlichkeiten ergeben netto einen Anstieg der Verbindlichkeiten um 112 DKK Mio. im Vergleich zu einer Verringerung von 106 DKK Mio. im letzten Jahr. RISIKOMANAGMENT Die Feststellung und die Steuerung wirtschaftlicher Risiken sind wesentliche strategische Schwerpunktbereiche, die jedes Jahr von der Geschäftsleitung und dem Aufsichtsrat geprüft werden. In diesem Zusammenhang wird der Rahmen für die Steuerung von Zins-, Währungs- und Kreditrisiken sowie für die mit Rohstoffen und Energieverbrauch verbundenen Risiken festgelegt. PREISRISIKO Die auf Öl oder Holz gegründete Verwendung von Rohstoffen in der Verpackungswirtschaft bringt aufgrund von Preisschwankungen ein besonderes Risiko mit sich, das die Ertragskraft der Gesellschaften und somit des Konzerns beeinträchtigen kann, da Preissteigerungen nicht unmittelbar auf die Verkaufspreise aufgeschlagen werden können. Der Energiebedarf der Verpackungsgesellschaften basiert auf Strom und birgt ein besonderes Risiko, das ebenso die Ertragskraft beeinträchtigen kann. Das laufende Geschäftsjahr ist von schwankenden Rohstoffpreisen und fallenden Energiepreisen geprägt. Wo es möglich ist, wurde die Preissteigerung für Rohstoffe mit einer gewissen Verzögerung auf die Verkaufspreise aufgeschlagen. Der Rückgang der Energiepreise hat sich dieses Jahr nicht wesentlich ausgewirkt, da ein größerer Anteil zu einem früheren Zeitpunkt zu Festpreisen gekauft wurde. Der Rückgang wird frühestens das nächste Jahr beeinflussen. ZINSRISIKO Die geschäftlichen Tätigkeiten des Konzerns sowie deren Finanzierung beinhalten, dass das Ergebnis, die Zahlungsströme und das Eigenkapital von der Zinsentwicklung beeinflusst werden. Gemäß der Zinspolitik des Konzerns wird das Ausmaß des Zinsrisikos abgeschätzt und eine Zinsdeckung durchgeführt, sollte dies für notwendig erachtet werden. Zum Ende des Geschäftsjahres gab es keine Zinsdeckung. WÄHRUNGSRISIKO Die geschäftlichen Tätigkeiten des Konzerns im Ausland beinhalten, dass das Ergebnis, die Zahlungsströme und das Eigenkapital durch die Kursentwicklungen einer Reihe von Währungen beeinflusst werden. Der Konzern arbeitet hauptsächlich mit EUR, SEK, NOK, GBP, USD und AUD. Gemessen am Kurs zu Beginn des Geschäftsjahres haben Kursänderungen den Umsatz und das Nettoergebnis der Maschinengesellschaften in gewissem Grad und der Gesellschaften für flexible Verpackungen in geringerem Grad beeinflusst. Gem. der Währungspolitik des Konzerns wird angestrebt, dass Währungspositionen außer dem Anteil für Investitionen in Tochtergesellschaften sowie die Nettowährungsschwankungen der nächsten 12 Monate durch die Anwendung finanzieller Instrumente, darunter insbesondere Termingeschäfte, besichert werden. Diese Besicherung betrifft jedoch lediglich ausgewählte risikobehaftete Währungen. LIQUIDITÄTSRISIKO Die Zielsetzung des Konzerns besteht darin, jederzeit über eine ausreichende Liquidität zu verfügen, die auch bei unvorhergesehenen Schwankungen eingesetzt werden kann. KREDITRISIKEN Der Schur-Konzern führt eine zentralisierte und systematisierte Überwachung der Kreditwürdigkeit von Kunden und Kooperationspartnern durch und ergänzt diese durch Kreditversicherungen zur teilweisen Abdeckung der eventuellen Risiken. VERSICHERUNGEN Zur Verringerung der Gesamtversicherungskosten führen Schurs Gesellschaften stetig neue Maßnahmen und Verbesserungen in ausgewählten Risikobereichen durch. Infolge der zahlreichen Verbesserungsmaßnahmen ist das Geschäftsjahr insbesondere bei Sachschäden von einer generell sinkenden Zahl an Versicherungsfällen gekennzeichnet, während ein geringerer Anstieg von größeren Haftpflichtklagen verzeichnet wurde. Das aktuelle Versicherungsprogramm wird jährlich zusammen mit dem Versicherungsberater des Konzerns überprüft. GESCHÄFTLICHE RISIKEN Verpackungen sind ein aktuelles Thema in der gesellschaftlichen Debatte, wobei sich das Augenmerk vor allem auf die Verschmutzung der Natur durch Verpackungen und weniger auf die Hilfe durch Verpackungen bspw. bei der Lebensmittelverschwendung richtet. Die besonderen Herausforderungen der Branche bestehen darin, neue Produkte zu entwickeln, um den Anforderungen der Verbraucher und Kunden an eine Reduzierung der Umweltbelastung gerecht zu werden. Diese Anforderungen können durch regionale und/oder internationale Gesetzesmaßnahmen ergänzt werden. ZUKUNFTSERWARTUNGEN Verpackungen - speziell Kunststoffverpackungen - stehen heutzutage im Fokus. Es gibt bereits viele Initiativen, um das Verbraucherverhalten zu ändern und neue Produkte im Hinblick darauf einzuführen, die Wiederverwendung zu erhöhen und die Umweltbelastung zu verringern. Mit Schur®Star bemühen wir uns ständig, neue Lösungen zu entwickeln, die zur Verringerung von Lebensmittelverschwendung und Erhöhung des Umfangs der Wiederverwendung beitragen können. Die Wachstumsmöglichkeiten für dieses Verpackungssystem sind auch weiterhin vielversprechend, insbesondere nach der Einführung des neu entwickelten Verpackungssystems "Schur®Light". Der westeuropäische Kartonagenmarkt wird voraussichtlich einen zunehmenden Trend aufweisen, und angesichts der Investitionen der letzten Jahre in die neueste Produktionstechnologie werden die Möglichkeiten, mit den Kartonagenherstellern in Osteuropa zu konkurrieren, als gut angesehen. Als Zulieferer sind wir von Absatz und Produktentwicklung unserer Kunden abhängig und freuen uns über die Beteiligung an einigen sehr interessanten Kundenprojekten. Unter den angeführten Verhältnissen erwartet der Konzern einen steigenden Umsatz sowie einen Anstieg im primären Betriebsergebnis. Der Ausbruch des Coronavirus und die Auswirkungen auf die Weltwirtschaft sind ein wesentlicher Unsicherheitsfaktor, der derzeit nicht quantifiziert werden kann. Die Erwartungen des Konzerns enthalten keine diesbezüglichen besonderen Auswirkungen. ERKLÄRUNG ZU CSR Informationen zu den CSR-Aktivitäten von Schur finden Sie in der gesetzlichen Erklärung zu CSR auf der Website des Unternehmens: https://www.schur.com/de/ergebnisse EREIGNISSE NACH DEM BILANZSTICHTAG Am 1. November 2019 hat die Emballagegruppen a/s die Kartonagenaktivitäten an Schur Pack Denmark a/s übertragen. Die Übertragung erfolgt konzernintern und hat keinen Einfluss auf die Finanzlage des Konzerns. Im Zusammenhang mit der Übertragung hat Emballagegruppen a/s ihren Namen in Schur Labels a/s geändert. KONZERN- UND JAHRESABSCHLUSS 1. NOVEMBER-31. OKTOBER BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Der Konzern- und Geschäftsbericht 2018/19 für Schur International Holding a/s wurde in Übereinstimmung mit den Bestimmungen des dänischen Jahresabschlussgesetzes für große Unternehmen der Bilanzklasse C erstellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind im Vergleich zum letzten Geschäftsjahr unverändert. UMRECHNUNG VON FREMDWÄHRUNGEN Transaktionen in Fremdwährungen werden bei der ersten Berücksichtigung zu dem Kurs umgerechnet, der am Tag der entsprechenden Transaktion galt. Wechselkursdifferenzen, die zwischen dem Kurs am Transaktionstag und dem Kurs am Zahltag entstehen, werden in der Gewinn- und Verlustrechnung als finanzielle Posten erfasst. Forderungen, Verbindlichkeiten und andere monetäre Posten in Fremdwährungen, die am Bilanzstichtag noch nicht abgerechnet sind, werden zum Währungskurs am Bilanzstichtag bemessen. Der Unterschied zwischen dem Kurs am Bilanzstichtag und dem Kurs zum Entstehungszeitpunkt der Forderung oder der Verbindlichkeit bzw. der Erfassung im letzten Jahresabschluss wird in der Gewinn- und Verlustrechnung unter finanziellen Erträgen bzw. finanziellen Aufwendungen erfasst. Ausländische Tochterunternehmen und assoziierte Unternehmen werden bezüglich der bilanzmäßigen Behandlung von Fremdwährungen als selbstständige Unternehmen angesehen. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird zu annähernden Durchschnittskursen umgerechnet. Die Bilanz wird zu den Währungskursen des Bilanzstichtages umgerechnet. Währungsgewinne und -verluste bei der Umrechnung des Eigenkapitals von Tochterunternehmen zum Beginn des Geschäftsjahres zu den Währungskursen am Bilanzstichtag sowie bei der Umrechnung der Gewinn- und Verlustrechnung zu annähernden Durchschnittskursen werden direkt in das Eigenkapital überführt. Derivative Finanzinstrumente Finanzderivate werden bei der Erstberücksichtigung zum Anschaffungspreis in der Bilanz berücksichtigt und nachträglich zum Tageswert angesetzt. Positive und negative Zeitwerte der Finanzderivate werden unter sonstige Forderungen oder andere Verbindlichkeiten unter dem kurz- und langfristigen Teil erfasst. Änderungen beim Zeitwert von Finanzderivaten, die als Sicherungsinstrumente eingestuft werden und die Kriterien zur Sicherung des Zeitwertes des Vermögenswerts oder der Verbindlichkeit erfüllen, werden in der Gewinn- und Verlustrechnung zusammen mit den veränderten Werten des Zeitwerts des gesicherten Vermögenswerts oder der gesicherten Verbindlichkeit aufgenommen. Änderungen beim Zeitwert von Finanzderivaten, die als Sicherungsinstrumente eingestuft werden und die Kriterien zur Sicherung des Zeitwertes zukünftiger Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten erfüllen, werden unter andere Forderungen oder Verbindlichkeiten unter dem kurz- und langfristigen Teil sowie im Eigenkapital erfasst. Führt die zukünftige Transaktion zur Erfassung von Vermögenswerten oder Verbindlichkeiten, wird der zuvor im Eigenkapital erfasste Betrag auf den Anschaffungspreis für den Vermögenswert oder die Verbindlichkeit übertragen. Führt die zukünftige Transaktion zu Erträgen oder Aufwendungen, wird der zuvor im Eigenkapital erfasste Betrag auf die Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum übertragen, für den die Sicherung die Gewinn- und Verlustrechnung beeinflusst. Im Falle von Finanzderivaten, die nicht die Voraussetzungen für die Behandlung als Sicherungsinstrumente erfüllen, werden die Tageswertänderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung laufend berücksichtigt. KONSOLIDIERUNG Der Konzernabschluss umfasst die Muttergesellschaft Schur International Holding a/s und alle Gesellschaften, an denen die Muttergesellschaft mehr als 50% der Stimmanteile hält oder in anderer Form einen beherrschenden Einfluss ausübt; siehe Konzernübersicht. Unternehmen, auf die der Konzern maßgeblichen Einfluss hat, werden als assoziierte Unternehmen eingestuft, vgl. Konzernübersicht. Die Abschlüsse der Tochtergesellschaften werden gemäß denselben Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden berücksichtigt, die auch für die Muttergesellschaft angewendet werden. Der Konzernabschluss wurde auf Grundlage der Abschlüsse der einzelnen Gesellschaften durch Zusammenlegung der gleichartigen Rechnungsposten und unter nachfolgender Eliminierung der internen Umsätze, Gewinne, Zinsen, Dividenden, konzerninternen Forderungen und des Aktienbesitzes aufgestellt. UNTERNEHMENSVERBAND Neu erworbene Gesellschaften werden ab dem Anschaffungszeitpunkt im Konzernabschluss berücksichtigt. Veräußerte oder liquidierte Unternehmen werden bis zum Zeitpunkt der Veräußerung oder Liquidation im Konzernabschluss erfasst. Für neu erworbene, veräußerte oder abgewickelte Unternehmen werden die Vergleichszahlen nicht korrigiert. Gewinne oder Verluste aus der Veräußerung von Tochterunternehmen und assoziierten Unternehmen werden unter sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen als Unterschiedsbetrag zwischen Abwicklungserlös und dem Nettobuchwert der Vermögenswerte zum Zeitpunkt der Veräußerung ermittelt, einschl. des noch nicht abgeschriebenen Goodwills sowie der bei der Veräußerung bzw. Abwicklung voraussichtlich anfallenden Kosten. Beim Erwerb neuer Unternehmen erfolgt die Aufstellung nach der Erwerbsmethode, bei der die festgestellten Vermögenswerte und Verpflichtungen der neu erworbenen Unternehmen zum Zeitwert zum Erwerbszeitpunkt angesetzt werden. Es wird eine Rückstellung für Aufwendungen angesetzt, die sich auf beschlossene und veröffentlichte Umstrukturierungen in erworbenen Unternehmen bezieht. Dabei wird den steuerlichen Effekten der durchgeführten Neubewertungen Rechnung getragen. Positive Unterschiedsbeträge (Goodwill) zwischen den Anschaffungskosten und dem Zeitwert der übernommenen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten werden unter immateriellem Vermögen erfasst und nach einer individuellen Beurteilung der Nutzungsdauer in der Gewinn- und Verlustrechnung systematisch abgeschrieben. Bei konzerninternen Fusionen wird die Buchwertmethode angewendet. Schur Pack Germany GmbH, Gallin, Deutschland und Schur Star Systems GmbH, Flensburg, Deutschland sind vollständig konsolidierte Tochtergesellschaften, die die Freistellungsbestimmung in §264, Absatz 3 HGB nutzen. MINDERHEITSBETEILIGUNGEN Minderheitsbeteiligungen stellen einen Anteil am Gesamteigenkapital des Konzerns dar. Das Jahresergebnis wird in der Ergebnisverwendung auf den Teil verteilt, der sich auf Minderheiten zurückführen lässt sowie den Teil, der sich auf die Kapitaleigner des Mutterunternehmens zurückführen lässt. Minderheitsbeteiligungen werden zum Buchwert der übernommenen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten zum Zeitpunkt des Erwerbs der Tochterunternehmen erfasst. GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG NETTIUMSATZERLÖSE Nettoumsatzerlöse beim Verkauf von Handels- und Fertigwaren werden in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt, wenn die Lieferung an oder der Risikoübergang auf den Käufer stattgefunden hat und der Ertrag zuverlässig berechnet werden kann. Nettoumsatzerlöse werden ohne Umsatzsteuer und abzgl. der eventuell beim Verkauf gewährten Rabatte berücksichtigt. Außerdem werden laufende Arbeiten für fremde Rechnung gemäß ihrer Herstellung berücksichtigt, wodurch die Nettoumsatzerlöse dem Veräußerungswert der im Geschäftsjahr durchgeführten Arbeiten entsprechen (Produktionsmethode). Nettoumsatzerlöse laufender Arbeiten werden berücksichtigt, wenn die gesamten Erträge und Aufwendungen dieser Aufträge sowie der Fertigstellungsgrad zum Bilanzstichtag zuverlässig berechnet werden können und es wahrscheinlich ist, dass die wirtschaftlichen Vorteile inklusive der Bezahlung der Gesellschaft zufließen werden. PRODUKTIONSAUFWENDUNGEN Die Produktionsaufwendungen umfassen Aufwendungen, die zum Erzielen des Jahresnettoumsatzes entstanden sind, darunter Abschreibungen und Gehälter. Es werden Einzel- und Gemeinkosten für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, Löhne und Gehälter, Mieten und Leasingzahlungen sowie Abschreibungen auf Produktionsanlagen berücksichtigt. Außerdem fallen unter die Produktionsaufwendungen alle Aufwendungen für Forschung und Entwicklung, die nicht die Kriterien für eine Aktivierung erfüllen, sowie Abschreibungen auf aktivierte Entwicklungskosten. Des Weiteren werden Rückstellungen für Verluste bei Unternehmensverträgen berücksichtigt. AUFWENDUNG FÜR VERKAUF UND VERTRIEB In den Aufwendungen für Verkauf und Vertrieb werden Aufwendungen berücksichtigt, die für den Vertrieb von im Laufe des Jahres verkauften Waren und für im Jahr durchgeführte Verkaufskampagnen usw. angefallen sind. Dazu zählen Aufwendungen für Verkaufspersonal, Werbe- und Ausstellungskosten sowie Abschreibungen. VERWALTUNGSAUFWAND Zum Verwaltungsaufwand gehören die im Laufe des Jahres entstandenen Aufwendungen zur Leitung und Verwaltung der Gesellschaft, darunter Aufwendungen für Verwaltungspersonal, Geschäftsleitung, Büroräume und sonstige Bürokosten sowie Abschreibungen. SONSTIGE BETRIEBLICHE ERTRÄGE UND AUFWENDUNGEN Sonstige betriebliche Erträge und betriebliche Aufwendungen beinhalten nachrangige Rechnungsposten gegenüber dem Hauptgeschäft der Unternehmen, darunter Gewinne und Verluste bei der Veräußerung von materiellem Anlagevermögen, Tochterunternehmen und assoziierten Unternehmen. Gewinne und Verluste bezüglich sekundärer Tätigkeiten werden netto dargestellt. Außerdem werden erhaltene öffentliche Zuschüsse im Zuge dessen erfasst, dass Abschreibungen auf die zuschussberechtigten Vermögenswerte erfolgen. FINANZIELLE POSTEN Zu finanziellen Erträgen und Aufwendungen gehören Zinsen, Kursgewinne und -verluste bezüglich Wertpapieren, Verbindlichkeiten und Transaktionen in Fremdwährungen, die Amortisation von Finanzanlagen und Verbindlichkeiten sowie Zuschläge und Vergütungen gemäß der dän. Steuerabschlagsordnung usw. Erträge aus anderen Wertpapieren und Kapitalbeteiligungen werden in dem Geschäftsjahr verbucht, in dem der Ertrag deklariert wird. ERGEBNIS VON KAPITALANTEILEN AN TOCHTERUNTERNEHMEN UND ASSZIIERTEN UNTERNEHMEN In der Gewinn- und Verlustrechnung der Muttergesellschaft werden die Ergebnisse der Tochtergesellschaften nach Steuern unter Abzug der Abschreibung von Goodwill und nach vollständiger Eliminierung interner Gewinne und Verluste berücksichtigt. In der Gewinn- und Verlustrechnung sowohl der Muttergesellschaft als auch des Konzerns werden zudem die verhältnismäßigen Anteile assoziierter Unternehmen nach Steuern unter Abzug der Abschreibung von Goodwill und nach Eliminierung der verhältnismäßigen Anteile interner Gewinne und Verluste berücksichtigt. STEUERN VOM EINKOMMEN UND VOM ERTRAG Die jährlichen Steuern, die aus den aktuellen Steuern und Verschiebungen latenter Steuern bestehen, werden mit dem Teil, der auf das Jahresergebnis zurückzuführen ist, in der Gewinn- und Verlustrechnung, und mit dem Teil, der direkt auf Eigenkapitalbewegungen zurückzuführen ist, direkt im Eigenkapital berücksichtigt. Die Muttergesellschaft unterliegt den dänischen Vorschriften zur obligatorischen gemeinsamen Besteuerung der Tochterunternehmen des Konzerns. Tochterunternehmen werden ab dem Zeitpunkt ihrer Einbeziehung in die Konsolidierung im Konzernabschluss und bis zu dem Zeitpunkt, zu dem sie aus der Konsolidierung entfallen, in die gemeinsame Besteuerung einbezogen. Die Muttergesellschaft ist die Verwaltungsgesellschaft für die gemeinsame Besteuerung und begleicht daher alle Körperschaftsteuerzahlungen mit den Steuerbehörden. BILANZ IMMATERIELLE VERMÖGENSWERTE GOODWILL Der Goodwill wird über die geschätzte wirtschaftliche Nutzungsdauer abgeschrieben, welche auf der Grundlage einer Einschätzung von u. a. der Art des Unternehmens, der Marktposition, der Stabilität der Branche und der Abhängigkeit von Schlüsselmitarbeitern festgelegt wird. Der Abschreibungszeitraum beträgt 5-15 Jahre und ist für strategisch erworbene Unternehmen am längsten.
ENTWICKLUNGSPROJEKTE, SOFTWARE, PATENTE UND KUDENBEZIEHUNGEN Kosten für Entwicklungsprojekte werden als immaterielles Anlagevermögen erfasst, wenn die Kriterien dafür erfüllt sind. Sonstige Entwicklungskosten werden im Takt mit ihrer Aufwendung in der Gewinn- und Verlustrechnung als Aufwendungen berücksichtigt. Entwicklungsprojekte werden mit ihren Einzelkosten sowie dem Anteil der Gemeinkosten berücksichtigt, der indirekt auf die einzelnen Entwicklungsprojekte zurückgeführt werden kann. Software und Kundenbeziehungen werden zum Anschaffungspreis abzgl. der akkumulierten Abschreibungen und Wertminderungen angesetzt. Es werden lineare Abschreibungen über die erwartete Nutzungsdauer vorgenommen:
Abschreibungen werden unter Produktionskosten bzw. Vertriebs- und Verwaltungskosten in die Gewinn- und Verlustrechnung eingerechnet. Gewinne und Verluste bei der Veräußerung von Entwicklungsprojekten, Software und Kundenbeziehungen werden als Unterschied zwischen dem Verkaufspreis abzgl. der Verkaufskosten und des Buchwerts zum Verkaufszeitpunkt berechnet. Gewinne und Verluste werden in der Gewinn- und Verlustrechnung unter sonstigen betrieblichen Erträgen bzw. sonstigen betrieblichen Aufwendungen berücksichtigt. MATERIELLES ANLAGEVERMÖGEN Materielles Anlagevermögen beinhaltet Grundstücke und Bauten, Produktionsanlagen und Maschinen sowie sonstige Anlagen, Betriebs- und Hilfsstoffe und Geschäftsausstattung sowie materielles Anlagevermögen in der Ausführung. Materielles Anlagevermögen wird zum Anschaffungspreis abzgl. der akkumulierten Abschreibungen und Wertminderungen bemessen. Es erfolgen keine Abschreibungen auf Grundstücke. Der Anschaffungspreis umfasst den Kaufpreis sowie direkt mit der Anschaffung verbundene Aufwendungen zu dem Zeitpunkt, zu dem der Vermögenswert gebrauchsfertig ist. Für Aktiva der Eigenherstellung beinhaltet der Anschaffungspreis Lohn- und Materialkosten usw., die direkt durch die Herstellung des Aktivs entstanden sind, sowie einen Anteil der Kosten, die indirekt darauf zurückgeführt werden können. Der Anschaffungspreis für Bauten wird unterteilt und individuell abgeschrieben, wenn die Nutzungsdauer unterschiedlich ist. Sonstige Aktiva werden nicht unterteilt, da die einzelnen Komponenten erwartungsgemäß im Wesentlichen keine unterschiedliche Nutzungsdauer haben. Es werden lineare Abschreibungen über die erwartete Nutzungsdauer vorgenommen:
Die Abschreibungsgrundlage wird als Anschaffungspreis abzüglich des zu erwartenden Restwertes des Vermögenswertes nach abgelaufener Nutzungsdauer angesetzt. Der Restwert der materiellen Vermögenswerte des Unternehmens wird jährlich neu beurteilt. Abschreibungen werden, was sekundäre Tätigkeiten betrifft, in der Gewinn- und Verlustrechnung unter Produktions-, Vertriebs- und Verwaltungsaufwand sowie unter andere betriebliche Erträge und Aufwendungen erfasst. LEASINGVERTÄGE Leasingverträge, die sich auf Anlagevermögen beziehen und für die Gesellschaft erhebliche Risiken und Vorteile beim Eigentumsrecht (Finanzleasing) bringen, werden bei Aufnahme in die Bilanz zum niedrigsten Wert (Zeitwert) und bei zukünftigen Leistungen zum aktuellen Wert angesetzt. Bei der Ermittlung des Zeitwertes wird der interne Zinssatz für den Leasingvertrag oder der alternative Leihzins als Diskontsatz verwendet. Geleaste Vermögenswerte werden ansonsten wie normales Anlagevermögen des Unternehmens behandelt. Die kapitalisierten verbleibenden Leasingverbindlichkeiten werden in der Bilanz als Verbindlichkeiten ausgewiesen, und der Zinsanteil der Leasingleistung wird in die Gewinn- und Verlustrechnung über die Vertragslaufzeit eingerechnet. Alle übrigen Leasingverträge gelten als operationales Leasing. Leistungen in Verbindung mit dem operationalen Leasing und übrige Leasingverträge werden in der Gewinn- und Verlustrechnung in der Laufzeit des Vertrags ausgewiesen. KAPITALANTEILE AN TOCHTERUNTERNEHMEN UND ASSOZIIERTEN UNTERNEHMEN Kapitalanteile an Tochterunternehmen und assoziierten Unternehmen werden bei der Ersterfassung zum Anschaffungspreis und hiernach mit dem verhältnismäßigen Anteil am rechnungsmäßigen Innenwert der Unternehmen angesetzt. Der Innenwert wird nach den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden der Muttergesellschaft berechnet, und zwar mit Abzug oder Hinzurechnung von nicht realisierten konzerninternen Gewinnen und Verlusten und unter Hinzurechnung von Goodwill. Kapitalanteile an Tochtergesellschaften und assoziierten Unternehmen mit negativem Buchwert werden mit 0 DKK angesetzt. Bei ggf. bestehenden Forderungen an diese wird in dem Umfang abgeschrieben, der als uneinbringlich erscheint. In dem Umfang, in dem die Muttergesellschaft eine rechtliche oder tatsächlich bestehende Verpflichtung zur Deckung der Unterbilanz hat, die die Forderungen übersteigt, wird der Restbetrag unter Rückstellungen erfasst. Die Neubewertung von Kapitalanteilen an Tochtergesellschaften und assoziierten Unternehmen wird beim Eigenkapital als Rücklage für eine Neubewertung nach der Equity-Methode in dem Umfang ausgewiesen, in dem der bilanzmäßige Wert den Anschaffungswert übersteigt. Gewinne aus Tochterunternehmen, die vor der Genehmigung des Geschäftsberichts der Schur International Holding a/s erwartet werden, sind nicht an die Neubewertungsreserve gebunden. SONSTIGE FINANZANLAGEN Sonstige Finanzanlagen umfassen Wertpapiere, Kapitalanteile, Forderungen aus finanziellen Leasingvereinbarungen sowie sonstige langfristige Forderungen. Sonstige Wertpapiere und Kapitalanteile, die aus amtlich gehandelten Aktien und Obligationen bestehen, werden zum Zeitwert erfasst, der dem Kurswert am Bilanzstichtag entspricht. Nicht amtlich gehandelte Wertpapiere werden zum Anschaffungspreis angesetzt, sofern kein zuverlässiger Zeitwert ermittelt werden kann. Forderungen aus finanziellen Leasingvereinbarungen werden zum gegenwärtigen Wert der verbleibenden Mindestleasingleistungen zzgl. eines eventuell nicht garantierten Restwerts bemessen. Die Abschreibung erfolgt auf der Grundlage einer individuellen Einschätzung der einzelnen Forderungen. Andere Forderungen unter Anlagevermögen werden zum amortisierten Anschaffungspreis erfasst. WERTMINDERUNG VON MATERIELLEM ANLAGEVERMÖGEN Der Buchwert erworbenen immateriellen und materiellen Anlagevermögens, Kapitalbeteiligungen an Tochterunternehmen und assoziierten Unternehmen sowie andere Finanzanlagen werden jährlich auf Anzeichen von Wertminderung geprüft. Sind Anzeichen von Wertminderung erkennbar, wird für jeden einzelnen Vermögenswert bzw. jede Vermögensgruppe ein Wertminderungstest durchgeführt. Der Wert wird auf den Rückgewinnungswert gesenkt, sofern dieser unter dem Buchwert liegt. Als Rückgewinnungswert wird der höchste Wert des Nettoverkaufspreises und des Kapitalwerts angewendet. Der Kapitalwert wird als Zeitwert der zu erwartenden Nettozahlungsströme durch die Anwendung des Vermögenswerts oder der Vermögenswertgruppe und die zu erwartenden Nettozahlungsströme bei Verkauf des Vermögenswerts oder der Vermögenswertgruppe nach beendeter Nutzungsdauer angesetzt. WARENBESTÄNDE Warenbestände werden nach der FIFO-Methode zum Anschaffungspreis oder zum Nettoveräußerungswert bemessen, falls dieser niedriger ist. Rohstoffe, Hilfs- und Betriebsstoffe und Handelswaren werden zum Anschaffungspreis bemessen. In Herstellung befindliche Waren und hergestellte Fertigwaren werden zum Herstellungspreis bemessen, der den damit verbundenen Materialverbrauch und Lohnkosten zzgl. der Gemeinkosten umfasst. FORDERUNGEN Forderungen werden zum amortisierten Anschaffungspreis angesetzt, der für gewöhnlich dem Nennwert entspricht. Nach einer individuellen Beurteilung der Forderungen wird eine Wertverminderung vorgenommen, um erwartete Verluste aufzufangen. LAUFENDE ARBEITEN FÜR FREMDE RECHNUNG Laufende Unternehmensverträge in der Maschinenabteilung werden zum Veräußerungswert der durchgeführten Arbeit angesetzt. Der Veräußerungswert wird auf der Grundlage des Fertigstellungsgrades am Bilanzstichtag und der insgesamt erwarteten Einnahmen für die einzelnen laufenden Arbeiten berechnet. Der Fertigstellungsgrad wird auf der Basis der mit der Fertigstellung verbundenen Aufwendungen im Verhältnis zu den erwarteten Gesamtkosten ermittelt. Abschreibungen für Verluste werden wie der erwartete Gesamtverlust der Unternehmung ungeachtet des tatsächlich durchgeführten Anteils berechnet. Der Wert der einzelnen laufenden Lieferungen wird abzgl. der in Rechnung gestellten Abschlagszahlungen als Forderungen klassifiziert, sofern die Beträge positiv sind, und als Verbindlichkeiten, sofern sie negativ sind. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN Unter den Aktiva berücksichtigte Rechnungsabgrenzungsposten umfassen geleistete Aufwendungen für das Folgejahr. EIGENKAPITAL RESERVE ZUR NEUBEWERTUNG NACH DER RQUITY-METHODE Die Reserve zur Neubewertung nach der Equity-Methode umfasst die Neubewertung der Kapitalbeteiligungen an Tochterunternehmen und assoziierten Unternehmen im Verhältnis zum Anschaffungspreis. Die Reserve kann bei Verlusten, Realisierung von Kapitalbeteiligungen oder erhaltenen Erträgen eliminiert werden. amtliDie Reserve kann nicht mit einem negativen Betrag angesetzt werden. GEWINNAUSSCHÜTTUNG Die vorgeschlagene Gewinnausschüttung wird als Verpflichtung zum Zeitpunkt der Annahme auf der ordentlichen Hauptversammlung (Feststellungszeitpunkt) erfasst. Die Gewinnausschüttung, die für das Jahr zur Auszahlung vorgeschlagen wird, erscheint als gesonderter Posten unter dem Eigenkapital. RÜCKSTELLUNGEN FÜR VERBINDLICHKEITEN Rückstellungen für Verbindlichkeiten umfassen erwartete Aufwendungen für Garantieverbindlichkeiten, Verluste bei laufenden Arbeiten, betriebliche Altersversorgung, Umstrukturierungen, Mietverbindlichkeiten usw. Rückstellungen für Verbindlichkeiten werden berücksichtigt, wenn das Unternehmen zum Bilanzstichtag eine rechtliche oder tatsächliche Verpflichtung zu deren Tilgung hat und anzunehmen ist, dass eine Tilgung den Verbrauch der wirtschaftlichen Ressourcen des Unternehmens mit sich bringen wird. Altersversorgungen, die Pensionsverpflichtungen sowie zugehörige Pensionsaktiva enthalten, werden in der Bilanz zum Nettowert der Altersversorgung erfasst. Rückstellungen für Verbindlichkeiten, deren Tilgung mehr als ein Jahr nach dem Bilanzstichtag zu erwarten ist, werden zum gegenwärtigen Wert der erwarteten Zahlungen angesetzt. Sonstige Rückstellungen für Verbindlichkeiten werden zum Nettoveräußerungswert bemessen. AUSSTEHENDE UND LATENTE STEUERN Aktuelle Steuerverbindlichkeiten werden in der Bilanz als auf das steuerpflichtige Jahreseinkommen berechnete Steuern berücksichtigt, bereinigt um Steuern auf steuerpflichtige Einkommen früherer Jahre sowie bezahlte Steuerabschläge. Konsolidierungsschulden und -forderungen werden in der Bilanz als "Forderungen aus Körperschaftssteuer" bzw. "Schuldige Körperschaftssteuer" erfasst. Latente Steuern werden nach der bilanzorientierten Liability-Methode mit dem aktuellen Steuersatz aller vorläufigen Unterschiede zwischen bilanzmäßigen und steuermäßigen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten berechnet. Es werden jedoch keine latenten Steuern auf vorläufige Unterschiede berücksichtigt, die zum Anschaffungszeitpunkt der Vermögenswerte und Verbindlichkeiten entstehen und weder das Ergebnis noch das steuerpflichtige Einkommen beeinflussen. Latente Steueransprüche (Steuerwert vom vortragsberechtigten steuerlichen Verlust usw.) werden mit dem voraussichtlich zu erwartenden Wert angesetzt, entweder durch Steuerausgleich bei zukünftigen Einnahmen oder durch Verrechnung latenter Steuerschulden innerhalb der gleichen juristischen Steuer- und Rechtseinheit. Der Steueraufschub wird auf der Grundlage der Steuerregeln und Steuersätze der entsprechenden Länder erfasst, der gesetzlich an dem Bilanzstichtag gültig ist, an dem der Steueraufschub als aktuelle Steuer ausgelöst werden soll. VERBINDLICHKEITEN Verbindlichkeiten werden bei Darlehensaufnahme gemäß dem erhaltenen Betrag abzgl. der zu tragenden Transaktionskosten erfasst. Verzinsliche Verbindlichkeiten werden nachfolgend auf Grundlage des zum Zeitpunkt der Darlehensaufnahme geltenden effektiven Zinssatzes zum amortisierten Anschaffungspreis bemessen. Sonstige Verbindlichkeiten werden nachfolgend zum amortisierten Anschaffungspreis bemessen, der der nominellen Restschuld entspricht. RECHNUNGSABGRENUNGSPOSTEN Unter Verbindlichkeiten erfasste Rechnungsabgrenzungsposten umfassen erhaltene Zahlungen bezüglich Erträge im folgenden Geschäftsjahr, hierunter erhaltene öffentliche Zuschüsse zur Deckung von Investitionen. KAPITALFLUSSRECHNUNG Die Kapitalflussrechnung weist die Zahlungsströme des Konzerns im laufenden Geschäftsjahr, die Verschiebungen von Zahlungsmitteln sowie den Kassenbestand des Konzerns zu Beginn und Ende des Geschäftsjahres aus. Die Kapitalflussrechnung wird auf der Grundlage des Konzernergebnisses erstellt und zeigt die Zahlungsströme aus betrieblichen Tätigkeiten, Investitions- und Finanzierungstätigkeiten. Die Auswirkungen von Unternehmenskäufen und -verkäufen auf die Liquidität werden gesondert ausgewiesen. In der Kapitalflussrechnung wird der Kapitalfluss zum Anschaffungszeitpunkt eines erworbenen Unternehmens aufgeführt, bei Verkäufen dagegen zum Zeitpunkt des Verkaufs. Es wird keine Kapitalflussrechnung für die Muttergesellschaft erstellt, da deren Zahlungsströme in der Kapitalflussrechnung des Konzerns enthalten sind. ZAHLUNGSSTRÖME AUS BETRIEBLICHEN TÄTIGKEITEN Zahlungsströme aus betrieblichen Aktivitäten werden indirekt dargestellt und als das um unbare Betriebsposten, Änderungen im Betriebskapital und gezahlte Körperschaftssteuern bereinigte Jahresergebnis berechnet. ZAHLUNGSSTRÖME AUS INVESTITIONSTÄTIGKEITEN Zahlungsströme aus Investitionstätigkeiten umfassen Zahlungen in Verbindung mit dem Kauf und Verkauf von Unternehmen und Tätigkeiten sowie dem Kauf und Verkauf von Anlagevermögen. ZAHLUNGSSTRÖME AUS FINANZIERUNGSTÄTIGKEITEN Zahlungsströme aus Finanzierungstätigkeiten umfassen Dividendenzahlungen an Aktionäre, Kapitalerhöhungen und -senkungen sowie die Kreditaufnahme und Tilgung verzinslicher Verbindlichkeiten. LIQUIDE MITTEL Zahlungsmittel umfassen den Kassenbestand und kurzfristige Bankverbindlichkeiten. SEGMENTANGABEN Es werden Angaben zu den Aktivitäten und den geografischen Märkten gemacht. Die Angaben erfolgen auf der Grundlage der Rechnungslegungsgrundsätze, Risiken und Finanzkontrolle des Konzerns. SEGMENTANGABEN Es werden Angaben zu den Aktivitäten und den geografischen Märkten gemacht. Die Angaben erfolgen auf der Grundlage der Rechnungslegungsgrundsätze, Risiken und Finanzkontrolle des Konzerns.
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
Die Ergebnisverwendung geht aus Anhang 10 des Jahresabschlusses der Muttergesellschaft hervor. BILANZAKTIVA
PASSIVA
EIGENKAPITALAUSWEIS
KAPITALFLUSSRECHNUNG
Die Kapitalflussrechnung lässt sich nicht direkt aus den sonstigen Bestandteilen der Konzernbilanz ableiten. ANHANG1. SONDERPOSTEN Das Jahresergebnis 2017/18 war durch besondere Verhältnisse beeinflusst, die davon abweichen, was die Geschäftsleitung als Teil der primären Geschäftstätigkeit betrachtet. Diese umfassen Nettogewinne beim Verkauf von Aktien an der SP Group A/S. Insgesamt wurde das Ergebnis 2017/18 mit 66.110 TDKK aus diesen besonderen Verhältnissen beeinflusst und fließt in folgenden Zeilen des Jahresabschlusses ein:
2. NETTOUMSATZERLÖSE
Im Übrigen wird auf die Angaben im Bericht der Geschäftsleitung, Seite 8, hingewiesen. 3. PERSONALAUFWAND
4. ABSCHREIBUNGEN UND WERMINDERUNGEN VON IMMATERIELLEN VERMÖGENSWERTEN UND MATERIELLEM ANLAGEVERMÖGEN
5. SONSTIGE BETRIEBLICHE ERTRÄGE
6. SONSTIGE BETRIEBLICHE AUFWENDUNGEN
7. FINANZIELLE ERTRÄGE
8. FINANZIELLE AUFWENDUNGEN
9. STEUERN VON EINKOMMEN UND VOM ERTRAG
10. IMMATERIELLE ANLAGEVERMÖGEN
11. MATERIELLE ANLAGEVERMÖGEN
12. ASSOZIIERTE UNTERNEHMEN
Kapitalbeteiligungen an assoziierten Unternehmen werden folgendermaßen spezifiziert:
Das Jahresergebnis basiert auf den zuletzt erhaltenen Zwischenbilanzen. 13. SONSTIGE FINANZANLAGEN
Der Buchwert sonstiger Forderungen zum 31. Oktober 2019 besteht aus 4.371 TDKK bei Forderungen aus der Veräußerung von Tätigkeiten, 4.031 TDKK bei Kautionen, 6.368 TDKK bei Leasingverträgen und 65 TDKK bei Darlehensforderungen. 14. LAUFENDE ARBEITEN FÜR FREMDE RECHNUNG
15. LATENTE STEUERN
Die steuerlichen Verluste beziehen sich primär auf die Gesellschaften in Dänemark, den USA und Australien. Die Geschäftsleitung hat es auf der Grundlage der Budgets bis einschließlich 2023/2024 als wahrscheinlich eingeschätzt, dass zukünftig steuerpflichtiges Einkommen zur Verfügung stehen wird, wobei steuerliche Verluste und Steuervergünstigungen nach Wertminderung ausgenutzt werden können. 16. GRUNDKAPITAL
17. Sonstige Rückstellungen
Zu den sonstigen Rückstellungen gehört eine Pensionsverpflichtung in Bezug auf eine schwedische Altersversorgung ("Direktpension"). Die Nettoverbindlichkeit beträgt 0 DKK, da die Pensionsverpflichtung von 8,4 Mio. DKK durch entsprechende Pensionsaktiva ausgeglichen wird. Die Altersversorgung ist für den Konzern risikofrei und wird daher in der Bilanz netto ausgewiesen. 18. Rechnungsabgrenzungsposten In Rechnungsabgrenzungsposten fließen 91.588 TDKK (100.115 TDKK) als Zuschuss für die Fabrik in Gallin ein, der im Zuge der Abschreibungen auf Immobilie und Produktionsmaschinen verbucht wird. Der Zuschuss fließt in langfristige Verbindlichkeiten mit 82.956 TDKK (91.475 TDKK) und in kurzfristige Verbindlichkeiten mit 8.632 TDKK (8.638 TDKK). 19. Langfristige Verbindlichkeiten
20. HONORAR FÜR DEN VON DER HAUPTVERSAMMLUNG GEWÄHLTEN WIRTSCHAFTSPRÜFER
21. VERTRAGLICHE VERPFLICHTUNGEN, EVENTUALPOSTEN U. A.
Die nicht aktivierten latenten Steueraktiva betragen 22,5 Mio. DKK vgl. Anhang 15. 22. VERPFÄNDUNGEN UND SICHERHEITSLEISTUNGEN
Zulieferer von deutschen Gesellschaften können gemäß üblicher deutscher Praxis bis zur erfolgten Zahlung Eigentumsvorbehalte geltend machen. 23. FINANZINSTRUMENTE Als Teil der Besicherung von erfassten und nicht erfassten Transaktionen verwendet der Schur-Konzern Sicherungsinstrumente wie Währungstermingeschäfte und Zins- sowie Währungsswaps. Die Besicherung erfasster Transaktionen umfasst im Wesentlichen Forderungen und Verbindlichkeiten. Der Konzern deckt erwartete Währungsrisiken bei Warenverkäufen und Warenkäufen mit Währungstermingeschäften ab.
24. NAHESTEHENDE UNTERNEHMEN UND PERSONEN Die dem Konzern nahestehenden Partner bestehen aus Mitgliedern der Geschäftsleitung sowie Aktionären der Gesellschaft. Die nahestehenden Partner mit beherrschendem Einfluss umfassen den Geschäftsführer Hans Schur, Horsens. Transaktionen mit nahestehenden Partnern wurden zu normalen Marktbedingungen vorgenommen und wurden daher laut §98c, Abs. 7 des dänischen Jahresabschlussgesetzes nicht angegeben. 25. EREIGNISSE NACH DEM BILANZSTICHTAG Am 1. November 2019 hat die Emballagegruppen a/s die Kartonagenaktivitäten an Schur Pack Denmark a/s übertragen. Die Übertragung erfolgt konzernintern und hat keinen Einfluss auf die Finanzlage des Konzerns. Im Zusammenhang mit der Übertragung hat Emballagegruppen a/s ihren Namen in Schur Labels a/s geändert. 26. VERSCHIEBUNGEN BEIM NETTOUMLAUFVERMÖGEN
27. ZAHLUNGSMITTEL UND KURZFRISTIGE BANKVERBINDLICHKEITEN ZUM ULTIMO
SCHUR INTERNATIONAL HOLDING A/SGEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
BILANZAKTIVA
PASSIVA
EIGENKAPITALAUSWEIS
ANHANG1. PERSONALAUFWAND
2. FINANZIELLE ERTRÄGE
3. FINANZIELLE AUFWENDUNGEN
5. STEUERN VOM EINKOMMEN UND VOM ERTRAG
4. VERBUNDENEN UNTERNEHMEN
Kapitalbeteiligungen an verbundenen Unternehmen werden folgendermaßen spezifiziert:
Alle verbundenen Unternehmen sind selbstständige Einheiten. Die Schur International Holding a/s hält die Stimmenmehrheit an der Bertha Holding ApS, weshalb die Gesellschaft voll konsolidiert in den Konzern eingeht. Die Übersicht umfasst verbundene Unternehmen im Besitz der Schur International Holding a/s. 6. GRUNDKAPITAL
7. HONORAR FÜR DEN VON DER HAUPTVERSAMMLUNG GEWÄHLTEN WIRTSCHAFTSPRÜFER
8. VERTRAGLICHE VERPFLICHTUNGEN, EVENTUALPOSTEN U.
Die Schur International Holding A/S hat eine selbstschuldnerische Bürgschaft für die Verbindlichkeiten von zwei Tochtergesellschaften mit der Nykredit Bank bereitgestellt. Zum 31. Oktober 2019 beträgt die Ausnutzung 0 DKK. Die Gesellschaft wird mit den übrigen dänischen Konzernunternehmen gemeinsam besteuert. Als Verwaltungsgesellschaft haftet die Gesellschaft unbegrenzt und solidarisch mit den übrigen Konzernunternehmen für dänische Körperschaftssteuern und Quellensteuern auf Gewinne, Zinsen und Abgaben der gemeinsam besteuerten Gesellschaften. 9. NAHESTEHENDE UNTERNEHMEN UND PERSONEN Die nahestehenden Partner der Gesellschaft setzen sich aus Mitgliedern der Geschäftsleitung verbundener Unternehmen sowie den Aktionären und Mitgliedern der Geschäftsleitung der Schur International Holding a/s zusammen. Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen und Personen wurden zu normalen Marktbedingungen vorgenommen und wurden daher laut § 98c, Abs. 7 des dänischen Jahresabschlussgesetzes nicht angegeben. Beherrschender Einfluss. Die nahestehenden Partner mit beherrschendem Einfluss umfassen den Geschäftsführer Hans Schur. Hans Schur besitzt die Stimmenmehrheit im Unternehmen. 10. ERGEBNISVERWENDUNG
11. ERGEBNISSE NACH DEM BILANZSTICHTAG Es sind nach dem Bilanzstichtag keine Ereignisse eingetreten, die Einfluss auf die Beurteilung der finanziellen Lage der Gesellschaft haben könnten. |
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