Karl Schmidt Mitarbeiter GmbH & Co. KG
Selbe AdresseSonstige Überlassung von Arbeitskräften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jürgen Michael Staiger-Bruckamp seit 3.1.2020 | Geschäftsführer |
Martin Wolf Egbert Manski seit 28.3.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Karl Schmidt Beteiligungs GmbHEigenbeteiligung | 31.72% |
Argos Wityu Mid-Market VIII 4 SCSp | 6.94% |
Argos Wityu Mid-Market VIII 2 SCSp | 6.39% |
Argos Wityu Mid-Market VIII 5 SCSp | 5.70% |
Argos Wityu Mid-Market VIII 3 SCSp | 5.67% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Karl Schmidt GmbHPreußisch Oldendorf (Hedem)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016Lagebericht FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 20161. Grundlagen des Unternehmens - Geschäftsmodell Die Karl Schmidt GmbH ist ein in der Bäckereibranche tätiges mittelständisches Familienunternehmen. Wir produzieren hochwertige Produkte und vertreiben diese über derzeit 53 Bäckereifilialen in den Kreisen Minden-Lübbecke, Herford und Osnabrück. Der Umsatz mit Wiederverkäufern und der Handelswarenumsatz spielen eine untergeordnete Rolle. Im Geschäftsjahr wurde eine Filiale geschlossen. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die handwerklichen Backbetriebe und das Konditorenhandwerk zählen zu den ältesten und bedeutendsten Handwerkszweigen. Nach wie vor dominieren die handwerklichen Familienunternehmen, die als Nahversorger überwiegend regional und mittelständisch ausgerichtet sind. Das Bäckerhandwerk nimmt weiterhin eine führende Position in der Versorgung mit Brot und Backwaren ein. Ende 2015 waren 12.155 (Vorjahr: 12.611) selbstständige Bäckereibetriebe in die Handwerksrolle eingetragen. Neben den Stammgeschäften werden zudem etwa 35.000 Filialen betrieben, so dass das Bäckerhandwerk über rund 47.000 Verkaufsstellen verfügt. Im ortsnahen mobilen Verkauf auf Wochenmärkten, bei Veranstaltungen und im Tourengeschäft werden zudem circa 15.000 Verkaufsfahrzeuge eingesetzt. Der Strukturwandel im Bäckerhandwerk hält nach wie vor an: In 2015 sank die Zahl der Betriebe um 456 Unternehmen (3,7 %). 456 Zugängen stehen 912 Abgänge gegenüber. Die steigende durchschnittliche Unternehmensgröße spiegelt sich in der Zahl der Beschäftigten wider: Sie hat in den letzten Jahren stetig zugenommen. Allerdings hat die Branche anhaltende Nachwuchssorgen, welche sich in der Zahl der Auszubildenden zeigt. Diese hat sich seit dem Rekordjahr 2007 fast halbiert und betrug in 2015 nur noch 18.811 Auszubildende. Der überwiegend gesättigte Backwarenmarkt ist hart umkämpft. Zwischen Handwerksbäckereien, Großbäckereien und dem Lebensmitteleinzelhandel herrscht ein harter Verdrängungswettbewerb. Familienbetriebe machen sich zudem untereinander Konkurrenz und leiden unter dem Preisdruck durch Selbstbedienungs-Backshops. Umsatzpotenziale liegen für die Branche im Außer-Haus-Markt, der seit Jahren kontinuierlich wächst. Besonders gefragt sind kleine Snacks, Fingerfood und Food-to-go für die schnelle Mahlzeit zwischendurch. Insbesondere bei jüngeren Verbrauchern nimmt "Snacking", der beiläufige Verzehr von kleinen Mahlzeiten, zu. Eine gesunde Ernährung ist den Verbrauchern dabei sehr wichtig. Zentrale Erfolgskriterien sind ein hochwertiges Sortiment an regionalen, internationalen und jahreszeitabhängigen Spezialitäten in Verbindung mit persönlicher Bedienung, qualifizierter Beratung und einem hochwertigen Ambiente. Durch diese Premium-Strategie können sich die Betriebe dem Preiswettbewerb mit den Discountern entziehen, da Kunden durchaus bereit sind, für Premium-Produkte entsprechende Preise zu zahlen. Außerdem muss sich die Branche in den kommenden Jahren auf die Bedürfnisse der Generationen 50+ einstellen, da diese in den nächsten Jahren zur wichtigsten Käufergruppe wird. Weiterhin werden die Backaktivitäten des Lebensmitteleinzelhandels ("One-Stop-Shopping") die Umsatzerwartungen beeinflussen. Handwerksbäcker müssen daher ein hochwertiges Angebot an Backwaren und Snacks sowie an kalten und heißen Getränken für anspruchsvolle Verbraucher, Kundenbindungsprogramme sowie eine angenehme Atmosphäre im Laden und im Cafébereich und ein freundliches, serviceorientiertes Verkaufspersonal anbieten, da die Abgrenzung zwischen handwerklicher und industrieller Herstellung aufgrund der Entwicklung der Lebensmitteltechnologie und der Backtechnik zunehmen schwieriger wird. 2.2 Geschäftsverlauf Die Geschäftsführung beurteilt die Entwicklung der Gesellschaft im Jahr 2016 insgesamt sehr positiv. Die Bäckerei Karl Schmidt GmbH hat die Spitzenposition, die sie seit Jahren in ihrer Region einnimmt, weiter ausbauen können. Mit einem Umsatzzuwachs von etwa 3,1 % (Vorjahr: 6,2 %) auf bestehender Verkaufsfläche liegen wir weit über dem Branchentrend. 2.3 Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage 2.3.1 Ertragslage Das Rohergebnis konnte gegenüber dem Vorjahr um Mio. € 1,1 auf Mio. € 18,3 gesteigert werden. Dies entspricht einer Steigerung von 6,5 %. Das Betriebsergebnis stieg insbesondere infolge gestiegener Umsatzerlöse um Mio. € 0,6 auf Mio. € 3,1. Der Jahresüberschuss lag mit Mio. € 2,3 über dem Niveau des Vorjahres (Vorjahr: Mio. € 1,7). Die Rentabilität ist nach wie vor gut. Die Eigenkapitalrentabilität beträgt 108,1 % (Vorjahr: 37,4 %) und die Umsatzrentabilität 14,7 % (Vorjahr 11,9 %). 2.3.2 Finanzlage Die Gesellschaft finanziert sich überwiegend durch Eigenkapital. Die Ausstattung mit Eigenkapital ist aufgrund von Ausschüttungen an die Gesellschafter gesunken. Gemessen an der Bilanzsumme macht es 47,3 % (Vorjahr: 77,4 %) aus. Das Anlagevermögen ist nahezu vollständig durch Eigenkapital gedeckt. Aus dem operativen Geschäft generierte die Gesellschaft stets ausreichend Liquidität, um sämtlichen Verpflichtungen vollständig und zeitgerecht nachzukommen. Als Gestaltungsmittel nimmt die Gesellschaft erstmalig außerbilanzielle Finanzierungen wie Leasing sowie Sale-and-Lease-Back in Anspruch. 2.3.3 Vermögenslage Das Vermögen der Gesellschaft belief sich zum Abschlussstichtag auf Mio. € 6,3. Wesentliche Veränderungen im Vergleich zum Vorjahr resultierten aus gesunkenem Eigenkapital auf der Passiva und gesunkenen Forderungen gegen Gesellschafter und Sonstigen Forderungen auf der Aktiva. Der Anlagendeckungsgrad betrug 98,3 %, das Anlagevermögen ist damit fristenkongruent finanziert. Die Filialen werden überwiegend in angemieteten Räumlichkeiten betrieben. Im Geschäftsjahr wurde eine Filiale geschlossen. Weiterhin erfolgten regelmäßige Ersatzinvestitionen im Bereich Betriebs- und Geschäftsausstattung. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 3.1 Prognosebericht Der Konzentrationsprozess in der Branche schreitet weiter fort. Während kleinere Unternehmen zunehmend unter Druck geraten, bieten sich für größerer Einheiten weitere Wachstumschancen. Wir sehen uns als Marktführer in unserer Region sehr gut aufgestellt. Den Risiken des Wettbewerbs treten wir mit unserer Politik, Wachstum in erster Linie durch Auswahl von Qualitätsstandorten zu generieren, entgegen. Damit werden wir auch im Jahr 2017 Erfolg haben. Wir rechnen mit weiterhin wachsenden Umsätzen in den nächsten zwei Jahren bei einer weiterhin stabilen Kostenstruktur. 3.2 Chancen- und Risikobericht Vom Unternehmen wurden Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden. Es sind keine Risiken bekannt, die sich wesentlich auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens auswirken. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen ein Darlehen, Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie Guthaben bei Kreditinstituten. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten sowie den übrigen Vermögensgegenständen Werthaltigkeitsrisiken auftreten, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Die Umsatzentwicklung bei unseren bestehenden Filialstandorten ist als positiv zu bezeichnen. Dem drohenden Fachkräftemangel begegnen wir durch ein intensives Ausbildungswesen. In unserem Betrieb werden insgesamt fünf verschiedene Ausbildungsberufe angeboten. Unser Kontrollsystem wird stetig ausgebaut und verfeinert. Es ist ein monatliches Berichtswesen eingerichtet, dass die Geschäftsleitung bei der Unternehmenssteuerung unterstützt. Ein Qualtitätssicherungssystem für die Produktion und für den Vertrieb ist eingerichtet.
Preußisch Oldendorf (Hedem), den 31. Mai 2017 Geschäftsführung Bilanz zum 31. DEZEMBER 2016AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2016
Anhang für das Geschäftsjahr 2016A. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Preußisch Oldendorf (Hedem) und ist beim Amtsgericht Bad Oeynhausen im Handelsregister, Abteilung B, unter der Nr. 8684 mit der Firma Karl Schmidt GmbH eingetragen. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Zusätzlich wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Die Vorschriften des durch das Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz geänderten HGB (HGB i. d. F. BilRUG) wurden erstmalig vollständig angewandt. In der Folge ergeben sich Änderungen bei der Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung. Zudem wurde erstmals die Definition der Umsatzerlöse nach HGB i. d. F. BilRUG angewendet. Darüber hinaus ist die Vergleichbarkeit der Vorjahreszahlen in formeller und materieller Hinsicht gegeben. Die dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 zugrunde liegenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert zum Vorjahr angewandt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das bisher angewandte Gesamtkostenverfahren des § 275 Abs. 2 HGB beibehalten. B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei Aufstellung des Jahresabschlusses wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 410,00 (Geringwertige Wirtschaftsgüter) wurden im Zugangsjahr in voller Höhe aufwandswirksam als Abschreibung erfasst. Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bzw. - soweit erforderlich - mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden mit den Anschaffungskosten bzw. - soweit erforderlich - mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Die fertigen Erzeugnisse sind mit den Herstellungskosten oder, soweit erforderlich, mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Die Ermittlung des beizulegenden Werts erfolgt retrograd durch Abzug angemessener Abschläge für die noch anfallenden Aufwendungen vom erwarteten Verkaufserlös im Sinne des Grundsatzes der verlustfreien Bewertung. Bestandsrisiken wird ausreichend Rechnung getragen. Bei den Herstellungskosten wurden neben den Fertigungs- und Materialeinzelkosten auch angemessene Teile der Fertigungs- und Materialgemeinkosten in Ansatz gebracht. Die Waren wurden zu Anschaffungskosten bzw. - soweit erforderlich - mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert angesetzt. Die liquiden Mittel wurden zum Nennwert angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. Sie wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. C. Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2016
D. Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2016
E. Erläuterungen zur Bilanz Sonstige Vermögensgegenstände In den sonstigen Vermögensgegenständen sind folgende sonstige Forderungen enthalten, die eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr aufweisen:
F. Sonstige Angaben 1. Anzahl der Beschäftigten Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer stellt sich wie folgt dar:
Neben den aufgeführten Arbeitnehmern haben sich durchschnittlich 16 (Vorjahr: 15) Beschäftigte in einem Ausbildungsverhältnis befunden. 2. Mitglieder der Geschäftsführung und Aufwendungen für Organe im Geschäftsjahr Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr an: Herr Karsten Schmidt, Bäckermeister; Frau Margarete Schmidt (bis 6. Januar 2017). Die Geschäftsführer sind jeweils einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleibt gem. § 286 Abs. 4 HGB. 3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3a HGB Nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte sonstige finanzielle Verpflichtungen des folgenden Geschäftsjahres, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, bestehen zum Bilanzstichtag in folgendem Umfang:
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen im Sinne künftiger Zahlungsansprüche Dritter sind als Nettowert, d.h. ohne Umsatzsteuer, angesetzt. Die maximale Restlaufzeit der Verträge beträgt sieben Jahre.
Preußisch Oldendorf (Hedem), den 31. Mai 2017 Geschäftsführung Bestätigungsvermerk FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2016Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem am 2. Juni 2017 festgestellten vollständigen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2016 wurde der folgende Bestätigungsvermerk mit Datum vom 2. Juni 2017 erteilt. Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Karl Schmidt GmbH, Preußisch Oldendorf (Hedem), für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Osnabrück, den 2. Juni 2017 PKF
Osnabrück WMS Treuhand GmbH
Jürgen Bruns-Coppenrath, Wirtschaftsprüfer ppa. Dipl.-Kfm. (FH) Stephan Grave, Wirtschaftsprüfer |
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