Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 253295
Vorher
everdrop UG (haftungsbeschränkt)
Eingetragen
5.12.2019
Branche
Großhandel mit kosmetischen Erzeugnissen und KörperpflegemittelnEinzelhandel mit kosmetischen Erzeugnissen und KörperpflegemittelnTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von kosmetischen Erzeugnissen, Körperpflegemitteln, Putz- und Reinigungsmitteln
Gegenstand
Handel und Vertrieb von Gebrauchs- und Konsumgütern, soweit hierfür behördliche Genehmigungen nicht erforderlich sind, insbesondere Haushalts- und Beautyprodukten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Christian Becker
seit 8.10.2020
Geschäftsführer
David Löwe
seit 22.7.2020
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (15)

Ungelöste Beteiligungen (20)

NameAnteil
everdrop GmbHEigenbeteiligung
7.78%

Gesellschafter
Beta

5 von 34 Anteilseignern sichtbar

Name
Ort
Anteil
D**** L***
14.38%
C******** B*****
14.38%
HV Holtzbrinck Ventures Fund VII GmbH & Co. geschlossene Investment KG
Germany
12.58%
Sofina Capital S.A
Luxembourg
10.79%
Felix Capital Fund III LP
United Kingdom
9.56%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

everdrop GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Inhaltsverzeichnis

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 528.921,00 704.013,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 244.330,00 329.159,00
II. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 118,79 118,79
773.369,79 1.033.290,79
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 372.495,49 656.521,37
2. Unfertige Erzeugnisse 1.810.337,91 2.691.559,42
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 2.323.872,80 2.837.247,50
4. Geleistete Anzahlungen auf Vorräte 719.270,85 513.991,03
./. Erhaltene Anzahlungen -415.728,09 -437.902,86
4.810.248,96 6.261.416,46
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 542.719,29 822.088,28
2. Sonstige Vermögensgegenstände 8.499.301,90 5.633.957,02
9.042.021,19 6.456.045,30
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 4.281.580,19 15.938.856,03
18.133.850,34 28.656.317,79
C. Rechnungsabgrenzungsposten 123.440,05 77.159,81
19.030.660,18 29.766.768,39

Passiva

Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 52.525,00 52.525,00
./. Eigene Anteile -4.087,00 -4.087,00
48.438,00 48.438,00
II. Kapitalrücklage 57.600.083,86 57.600.083,86
III. Bilanzverlust -40.580.066,51 -30.270.688,72
17.068.455,35 27.377.833,14
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 1.190.544,74 872.144,17
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 629.948,18 1.260.405,93
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 118,79 118,79
3. Sonstige Verbindlichkeiten 141.593,12 256.266,36
771.660,09 1.516.791,08
19.030.660,18 29.766.768,39

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 26.940.000,25 28.219.937,52
2. Verminderung (Vorjahr: Erhöung) des Bestands an unfertigen und fertigen Erzeugnissen -1.946.798,62 1.547.972,29
3. Sonstige betriebliche Erträge 288.927,99 419.549,82
4. Gesamleistung 25.282.129,62 30.187.459,63
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Waren 6.442.303,05 11.128.460,85
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 3.729.807,93 1.072.235,97
10.172.110,98 12.200.696,82
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 6.180.265,19 6.655.306,38
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 1.018.301,47 1.152.360,74
7.198.566,66 7.807.667,12
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 298.609,47 173.913,39
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 18.032.655,40 27.439.680,06
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 110.435,10 24,18
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,00 935.330,73
12. Ergebnis nach Steuern/ Jahresfehlbetrag -10.309.377,79 -18.369.804,31
13. Verlustvortrag aus dem Vorjahr -30.270.688,72 -11.900.884,41
14. Bilanzverlust -40.580.066,51 -30.270.688,72

Anhang

Angaben zur Gesellschaft

Firma: everdrop GmbH
Sitz: München
Handelsregister: HRB 253295 (Amtsgericht München)

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die everdrop GmbH ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB.

Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Von der Erleichterung nach § 288 Abs. 2 HGB wird Gebrauch gemacht.

Abweichend zum Vorjahr werden die erhaltenen Anzahlungen offen vom Vorratsvermögen abgesetzt. Der Ausweis des Vorjahres wurde ebenfalls angepasst. Die übrige Form der Darstellung im Jahresabschluss wurde gegenüber dem Vorjahr nicht verändert.

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer, die bei 3 bis 5 Jahren liegt, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um lineare Abschreibungen vermindert.

Die zu Grunde gelegten Abschreibungsdauern betragen bei Betriebs- und Geschäftsausstattungen und anderen Anlagen 3 bis 10 Jahre.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu durchschnittlichen Anschaffungskosten abzüglich Abwertungen für Lagerrisiken.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet und werden in Lohnfertigung hergestellt.

Waren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen.

Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Die liquiden Mittel werden mit ihrem Nominalwert angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.

Etwaige Verpflichtungen aus virtuellen Mitarbeiterbeteiligungsprogrammen mit Barausgleich werden gemäß dem Urteil des BFH vom 15.03.2017 erst mit Eintritt der Ausübungshürden passiviert.

Die erhaltenen Anzahlungen sind zum Nennwert bilanziert.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

Als passive Rechnungsabgrenzungsposten sind Einzahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel dargestellt.

Vorräte

Durch granularere Datenbasis sowie verbesserte Einkaufsprozesse konnten die Lagerreichweiten auf ein effizientes Niveau verkürzt werden und die Vorräte von 6.261.416 EUR auf 4.810.249 EUR gesenkt werden.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferung und Leistungen in Höhe von 542.719 EUR (Vorjahr: 822.088 EUR) sind innerhalb eines Jahres fällig.

Die sonstigen Vermögensgegenstände sind in Höhe von 8.499.302 EUR (Vorjahr: 5.633.957 EUR) mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr fällig. Der Anstieg resultiert aus der Erhöhung der Festgeldanlage auf 8.000.000 EUR (Vorjahr: 5.000.000 EUR). Hiervon haben 5.000.000 EUR eine Restlaufzeit von mehr als 3 Monaten.

Währungsumrechnung

Fremdwährungstransaktionen werden zu dem Zeitpunkt, zu dem der Geschäftsvorfall ansetzbar ist, mit dem jeweils gültigen Kassakurs in die funktionale Währung umgerechnet. Monetäre Vermögenswerte und Schulden in einer Fremdwährung werden zu jedem Stichtag unter Verwendung des Stichtagskassakurses in die funktionale Währung umgerechnet.

Rückstellungen und sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von 1.190.545 EUR (Vorjahr: 872.144 EUR) betreffen im Wesentlichen:

Werte in EUR 2023 2022
Ausstehende Eingangsrechnungen (Dienstleistungen/Werbekosten) 787.976 396.962
Ausstehende Eingangsrechnungen (Wareneingänge) 215.964 243.968
Urlaubsrückstellungen 187.005 231.214

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben ein Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Verminderung der Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistungen um 745.131 EUR auf 629.948 EUR resultiert aus einer deutlich verringerten Kostenbasis.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 80.987 EUR (Vorjahr: 210.836 EUR) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von 28.665 (Vorjahr: 13.470 EUR) enthalten.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den Haftungsverhältnissen und außerbilanziellen Geschäften bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

Werte in EUR < 1 Jahr 1- 5 Jahre > 5 Jahre Total
Aus Mietverträgen 412.831 420.055 0 832.886

Des weiteren bestehen finanzielle Verpflichtungen aus den gewährten virtuellen Aktienoptionen an Mitarbeiter als Teil ihres Vergütungspakets. Die virtuellen Aktienoptionen ermöglichen es den Mitarbeitern, als Teil ihres Gehaltspakets unter Zuteilung durch die Geschäftsführung an der Zukunft des Unternehmens zu profitieren. Aktuell partizipieren ca. 70 aktive und ehemalige Mitarbeiter an diesem Programm in unterschiedlicher Höhe. Eine Verpflichtung tritt erst bei einem Exit oder Mehrheitsanteilsverkauf ein. Der aktuell gevestete Betrag aller Mitarbeiter beträgt gerundet ca. 8 MEUR basierend auf der Bewertung der letzten Finanzierungsrunde 2022.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsätze resultieren aus Lieferungen und Leistungen im In- und Ausland.

2023 2022
Umsatzerlöse in EUR in % vom Gesamt in EUR in % vom Gesamt
Inland 19.835.113 74% 22.039.423 78%
Ausland 7.104.887 26% 6.147.404 22%
Gesamt 26.940.000 28.219.937

Sonstige betriebliche Erträge

Es bestehen Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von 76.590 EUR (Vorjahr: 59.544 EUR) und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von 11.156 EUR (Vorjahr: 4.574).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 18.032.655 EUR (Vorjahr: 27.439.680 EUR) betreffen im Wesentlichen fogende Sachverhalte:

Werte in EUR 2023 2022
Werbemaßnahmen 7.805.006 16.350.147
Vertriebskosten 6.500.851 7.087.740
Zahlungsdienstleister 811.244 933.222

Sonstige Angaben

Beteiligungsverhältnisse

Die Gesellschaft hält 100% der Anteile an der everdrop UK Limited, London/England (inaktive Gesellschaft).

Anzahl der Mitarbeiter

Durchschnittlich wurden im Geschäftsjahr 2023 bei der everdrop GmbH 96 Arbeitnehmer (Vorjahr: 115) beschäftigt. Davon sind 93 (Vorjahr: 112) Mitarbeiter in Festanstellung und unverändert 3 geringfügig beschäftigt. Darüber hinaus waren durchschnittlich 11 (Vorjahr: 15) Werkstudenten und 7 (Vorjahr: 11) Praktikanten beschäftigt.

Organe der Gesellschaft

Die Führung der Geschäfte und die Vertretung der Gesellschaft oblag im Geschäftsjahr den Geschäftsführern:

Herrn David Löwe, Geschäftsführer des Unternehmens, verantwortlich für die Gesamtstrategie und -leitung München

Herrn Christian Becker, Geschäftsführer des Unternehmens, verantwortlich für die Gesamtstrategie und -leitung München

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Haftungsverhältnisse

Am Bilanzstichtag bestanden keine nach § 251 HGB i. V. mit § 268 Abs. 7 HGB anzugebenden Haftungsverhältnisse.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzverlust in Höhe von 40.580.066,51 EUR auf neue Rechnung vorzutragen.

Nachtragsbericht

Besondere Vorkommnisse nach Abschluss des Geschäftsjahres, die zu berichten wären, haben sich nicht ergeben.

 

München, den 22. Mai 2024

everdrop GmbH

Die Geschäftsführung

David Löwe

Christian Becker

Entwicklung des Anlagevermögens der everdrop GmbH, München für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgang 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 787.794,34 14.904,00 0,00 802.698,34
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 487.974,21 26.216,13 24.377,13 489.813,21
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 118,79 0,00 0,00 118,79
1.275.887,34 41.120,13 24.377,13 1.292.630,34
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgang 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 83.781,34 189.996,00 0,00 273.777,34
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 158.815,21 108.613,47 21.945,47 245.483,21
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
242.596,55 298.609,47 21.945,47 519.260,55
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 528.921,00 704.013,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 244.330,00 329.159,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 118,79 118,79
773.369,79 1.033.290,79

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

everdrop GmbH

1. Grundlagen der Gesellschaft

Geschäftsmodell und organisatorische Struktur

Forschung und Entwicklung

2. Wirtschaftsbericht

Geschäftsverlauf everdrop

Ertragslage

Vermögenslage

Finanzlage

Gesamtaussage

3. Chancen- und Risikomanagement

Risikomanagement

Rohstoffrisiken

Risiken der Lieferkette

Gesamtbild der Risikolage

Finanzwirtschaftliche Chancen und Risiken

4. Prognosebericht

1. Grundlagen der Gesellschaft

Geschäftsmodell und organisatorische Struktur

Seit der Gründung im Jahr 2019 ist die everdrop GmbH einer der Innovationstreiber in der Herstellung von nachhaltigen Haushalts- und Körperpflegeprodukten geworden. Im Laufe der letzten 4 Jahre hat die Firma eine vertrauenswürdige Marke aufgebaut, welche Ihre umweltfreundlichen Produkte in zahlreiche Regionen in Europa liefert.

Es gehört zur Unternehmensstrategie, Produkte auf zum Großteil pflanzlicher Basis sowie veganer Inhaltsstoffe zu verwenden. Die Inhaltsstoffe sind frei von Mikroplastik und nach dem OECD-Messverfahren biologisch abbaubar. Die Verpackungen bestehen entweder aus Altpapier oder aus einem speziell zertifizierten Papier, - beides kann im Altpapier recycelt werden.

Eine nachhaltigere Zukunft ist der Grundgedanke von everdrop. Dass everdrop als mittelständisches Unternehmen Maßstäbe zu setzen vermag, zeigt sich in den Auszeichnungen "Sieger 2021 Deutscher Nachhaltigkeitspreis Design" sowie das Zertifikat von der globalen Non- Profit-Organisation B Lab als "Benefit Corporation".

Die Verkaufssparten bieten Endverbrauchern durch Online- und Retail-Stores ein breites Spektrum an umweltfreundlichen und nachhaltigen Produkten. Der vertriebliche Fokus lag im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht allein auf dem deutschen Markt, sondern auch auf dem Aufbau von Beziehungen zu Handelspartnern in anderen europäischen Ländern. Vor allem im europäischen Ausland konnten die Umsätze gesteigert werden.

Zum 31.12.2023 beschäftigte die everdrop GmbH insgesamt 79 (Vorjahr: 141) Mitarbeiter.

Forschung und Entwicklung

Der Geschäftsbereich Forschung & Entwicklung unterstützt die wirtschaftlichen Ziele der everdrop GmbH durch nachhaltigkeitsorientierte Innovationen. Wir möchten einerseits die Grundlagen für zukünftiges Wachstum in mittel- und langfristigen Projekten entwickeln. Andererseits möchten wir in kurzfristigen Zeithorizonten flexibel und schnell auf die Bedürfnisse unserer Kunden/innen durch Bereitstellung neuer Produkte reagieren. Alle Projekttypen werden dabei zentral gesteuert, bewertet und entsprechende Ressourcen zugewiesen, so dass eine effektive und effiziente Bearbeitung gewährleistet ist.

Bei der Auswahl und Verwendung von Inhaltsstoffen für unsere Rezepturen achten wir strikt auf biologische Abbaubarkeit und setzen auf einen stetig wachsenden Anteil nachwachsender Rohstoffe aus ökologischem Anbau. Mit unserem nachhaltigen Produktsortiment für unsere Kunden stellen wir eine schnell wachsende Produktgruppe zur Verfügung.

Die Abteilung Produktentwicklung achtet auf kontinuierliche hohe Qualitäts- und Hygiene- Standards, gewährleistet die Verkehrsfähigkeit unserer Produkte und sorgt für einen anwendersicheren Umgang.

Die Aufwendungen für Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten betrugen im Jahr 2023 255.195 EUR (Vorjahr: 213.604 EUR).

2. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 1

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland war im Jahr 2023 von den Folgen der globalen Krisen, wie Ukraine Krieg und Inflation, geprägt. Trotz der jüngsten Rückgänge blieben die Preise auf allen Wirtschaftsstufen weiterhin hoch und dämpften die Konjunktur. Zusätzlich verschlechterten sich die Finanzierungsbedingungen aufgrund steigender Zinsen, und die Nachfrage sowohl im In- als auch im Ausland nahm ab. Somit konnte sich die deutsche Wirtschaft nicht weiter vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 erholen. Ersten Schätzungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zufolge war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 um 0,3 Prozent niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 Prozent.

In den jeweiligen Preisen lag das Bruttoinlandsprodukt mit 4.121 Milliarden Euro um 6,3 Prozent höher als im Vorjahr. Das Bruttoinlandsprodukt je Einwohner stieg gegenüber dem Vorjahr um 5,4 Prozent und betrug im Jahr 2023 durchschnittlich 48.746 Euro.

Es gab erhebliche Unterschiede in der Entwicklung der einzelnen Wirtschaftsbereiche: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe verzeichnete insgesamt einen deutlichen Rückgang von 2,0 Prozent. Dies war hauptsächlich auf eine erheblich geringere Produktion im Bereich der Energieversorgung zurückzuführen. Auch das Verarbeitende Gewerbe wies im Jahr 2023 einen negativen Trend auf. Positive Impulse kamen vor allem aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau.

Im Jahr 2023 verzeichnete der private Konsum einen preisbereinigten Rückgang um 0,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wodurch er sich wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 Prozent) entfernte. Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Besonders betroffen von Rückgängen waren Bereiche, in denen die Preise entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar weiter stiegen. Die preisbereinigten Ausgaben für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte sanken besonders stark (-6,2 Prozent). Auch der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben (-1,7 Prozent). Dies war hauptsächlich auf den Wegfall staatlich finanzierter Corona-Maßnahmen wie Impfungen und Ausgleichszahlungen für freie Bettenkapazitäten in Krankenhäusern zurückzuführen.

Die verhaltene Dynamik der Weltwirtschaft und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 hinterließen auch im Außenhandel ihre Spuren, obwohl die Preise fielen. Die Importe sanken dabei stärker (preisbereinigt -3,0 Prozent) als die Exporte (preisbereinigt -1,8 Prozent). Dies führte im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag, der das Bruttoinlandsprodukt stützte.

Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7 Prozent oder 333.000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Die Beschäftigung nahm im Jahr 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu. Hinzu kam eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung.

1 https://www.handelsdaten.de/branchen/gesamtwirtschaftliche-rahmenbedingungen

Geschäftsverlauf everdrop

Die dennoch hohe und stetig steigende Nachfrage der Verbraucher an Nachhaltigkeit und Gesundheitsorientierung entspricht dem Geschäftsmodell von everdrop. Wir stellen Alltagsprodukte her, die den Menschen ganz einfach einen nachhaltigeren Lifestyle ermöglichen, indem wir auf Einwegplastik und unnötige Chemikalien verzichten und CO 2 -Emissionen drastisch reduzieren.

a) Umsatzentwicklung

Die makroökonomischen Herausforderungen haben uns dazu bewogen den Kurs anzupassen und auf effizientes und profitables Wachstum zu setzen. Dies führte zu Umsatzerlösen von 26,9 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahr von 28,2 Mio. EUR, was einer Differenz von -4,5% entspricht. Durch die geänderte Strategie konnte auch das im Vorjahr geplante Umsatzwachstum 2023 nicht erreicht werden. Die geringeren Umsätze gehen komplett mit der Profitabilitätsstrategie und den genannten makroökonomischen Effekten einher, da diese mit deutlich geringerem Vertriebs- und Marketing Budget erzielt wurden. Die Akzeptanz der Verbraucher spiegelt das weiter wachsende Vertrauen in die Marke everdrop wider. Die gesetzten Effizienzziele konnten vollumfänglich erfüllt werden. Die Umsatzerlöse bilden weiterhin den bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikator.

b) Internationalisierung

Die Umsatzerlöse in den wichtigsten europäischen Absatzländern Österreich, Schweiz, Italien & Frankreich konnten im Berichtsjahr weiter ausgebaut werden und repräsentieren mittlerweile 26% des Gesamtumsatzes (Vorjahr: 24%). Zunehmende regulatorische Vorschriften in Deutschland erhöhen den bürokratischen Aufwand und erschweren die Geschäftsentwicklungen. In der Folge richtet sich die Aufmerksamkeit zunehmend auf weitere Märkte außerhalb Deutschlands, wo noch erhebliche Wachstumspotenziale zu erwarten sind. In diesem dynamischen Marktumfeld hat everdrop gute Chancen, sich als Qualitätsmarke zu etablieren. Everdrop verfügt über einen stabilen Kundenstamm, der intensiv betreut wird. Ziel ist es, diese bestehenden Kundenbeziehungen zu erhalten und zu stärken. Die Weiterentwicklung der everdrop-Mission ist entscheidend für den zukünftigen Erfolg.

c) Beschaffung & Rohertragsmarge

Everdrop ist bestimmten makroökonomischen Trends unterworfen, darunter auch die Preissteigerungen bei Inhaltsstoffen, Energie- und Arbeitskosten in Folge des Ukraine Kriegs. Die Rohertragsmarge blieb daher mit 56% (Vorjahr: 64%) leicht unter dem Niveau von 2022.

d) Personal- und Sozialbereich

Im Durchschnitt des Jahres 2023 waren 115 (Vorjahr: 142) Mitarbeiter (inklusive Auszubildende und Studenten) beschäftigt. Die effiziente Aussteuerung des Mitarbeiteranzahl geht mit der Profitabilitätsstrategie des Unternehmens einher und betrifft vor allem die Bereiche Marketing, Produktmanagement & Produktentwicklung. Zur Firmenkultur von everdrop gehört es, Vielfalt zu fördern, da das Unternehmen durch unterschiedliche Erfahrungen sowie Begabungen profitiert.

Ertragslage

Das Rohergebnis beträgt 15.110.018 EUR und liegt damit 16% unter dem des Vorjahres 2022. Neben leicht verminderten Umsätzen (-4,5%) führt insbesondere eine Verminderung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse um 1.946.799 EUR zum Rückgang des Rohergebnisses.

Die relativen Beschaffungskosten (Materialaufwand) konnten trotz signifikanten inflationsbedingten gesamtwirtschaftlichen Preissteigerungen von Herstellungskosten und Rohstoffen durch effizienteren Wareneinsatz um 5%-Punkte auf 38% reduziert werden. Die Gesamtkosten (ohne Materialaufwand Zinsaufwendungen) konnten deutlich um 10.016.125 EUR (-28%) auf 25.231.222 EUR verringert werden. Wesentliche Effizienztreiber waren hier die Marketingaufwendungen, die bei gleichbleibendem Online-Umsatz nahezu halbiert werden konnten.

In Verbindung mit dem Finanzergebnis betrug das Ergebnis vor Ertragsteuern -10.309.378 EUR (Vorjahr: -18.369.804 EUR).

Der Anhang enthält weitere Aufgliederungen und Erläuterungen der Posten des Jahresabschlusses.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme von everdrop verringerte sich insbesondere durch das um 36,7 % gesunkene Umlaufvermögen auf 19.030.660 EUR (Vorjahr: 29.766.768 EUR).

Das kurzfristige Fremdkapital verringerte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 1.962.204 EUR (Vorjahr: 2.388.935 EUR). Langfristiges Fremdkapital ist nicht ausgewiesen.

Das Eigenkapital betrug im Geschäftsjahr 2023 17.068.455 EUR (Vorjahr: 27.377.833 EUR). Das entspricht einer Eigenkapitalquote von 90 % (Vorjahr: 92 %).

Finanzlage

Der Mittelabfluss aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt 8.726.591 EUR (Vorjahr: 20.109.037 EUR). Diese Veränderung ist im Wesentlichen neben der deutlich verringerten Kostenbasis auf eine Verringerung des Vorratsvermögens zurückzuführen.

Der Mittelabfluss im Investitionsbereich verringerte sich auf 3.041.120 EUR gegenüber dem Vorjahr (5.774.131 EUR). 2023 war im Wesentlichen durch eine Aufstockung des verzinslichen Festgeldes geprägt.

Die Mittelzuflüsse aus der Finanzierungstätigkeit betrugen 110.435 EUR (Vorjahr: 39.074.052 EUR). Gegenüber der Finanzierungsrunde 2022 beinhaltete 2023 lediglich die Zinsen aus Festgeld.

Insgesamt ergab sich somit ein Saldo der netto verfügbaren flüssigen Mittel von 4.281.580 EUR (Vorjahr: 15.938.856 EUR) zuzüglich kurzfristig verfügbarer Festgelder von 8.000.000 EUR (Vorjahr: 5.000.000 EUR).

Ein Liquiditätsrisiko für die Gesellschaft besteht nur dann, wenn die Liquiditätsreserven für die zeitgerechte Erfüllung der finanziellen Verpflichtungen nicht mehr ausreichen. Diesem Risiko begegnet die Gesellschaft mit einer auf einen festen Planungshorizont ausgerichteten mittelfristigen Liquiditätsvorschau mit regelmäßiger Liquiditätsanalyse in Kombination mit stetiger engmaschiger Kontrolle der Kostenfaktoren. Das Liquiditätsrisiko ist somit als gering einzustufen.

Gesamtaussage

Die Gesamtsituation im Geschäftsjahr 2023 lag in den Erwartungen der Geschäftsführung. Die Entwicklung des Geschäftsjahres 2023 ist von den Auswirkungen des Krieges in der Ukraine sowie den Folgen der hohen Inflation geprägt. Aufgrund der jungen Firmengeschichte ist 2023 noch geprägt von Anlaufverlusten aufgrund der Professionalisierung neuer Absatzmärkte und Produkte. Diese Verluste sind typischerweise temporär und resultieren aus den erforderlichen Investitionen in Forschung, Entwicklung, Marketing und Infrastruktur, um langfristiges Wachstum und Erfolg sicherzustellen. Als Resultat dieser Investitionen wurde man als Testsieger durch Stiftung Warentest 02/2024 bei den Geschirrspültabs ausgezeichnet.

3. Chancen- und Risikomanagement

Risikomanagement

Das eingeführte Risikomanagement trifft Vorkehrungen für das frühzeitige Erkennen von potenziellen Einzelrisiken. Mittels Marktbeobachtungen und Analysen wird das Marktgeschehen im Wirtschaftsraum Deutschland und Europa zeitnah erfasst, um frühzeitig auf Marktveränderungen zu reagieren. Dem zunehmenden Wettbewerb, der momentan ein geringes Risiko darstellt, begegnet everdrop durch konsequente Positionierung von Qualitätsstandards. Mitarbeiter verpflichten sich auf die Einhaltung von Anweisungen und Verhaltensregelungen sowie im Interesse des Unternehmens zu handeln und so Risiken in ihrem Verantwortungsbereich angemessen zu verwalten. Die Geschäftsführung übt eine Überwachungs- und Kontrollfunktion der wirtschaftlichen Risiken des laufenden Geschäftsbetriebes aus. Sie wird dabei durch ein internes Qualitätsmanagement unterstützt.

Jedem Risiko wird eine Gegenmaßnahme und eine Verantwortung zugewiesen, wobei die Wirksamkeit vom lokalen oder funktionalen Risikoverantwortlichen bewertet, und von der Geschäftsführung überprüft wird. Mit einer Mischung aus Aufmerksamkeit, Flexibilität und Machbarkeit wird sich everdrop den Herausforderungen stellen und zielorientiert begegnen.

Die Risiken werden nach ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit (EW) und ihrer Auswirkungen (A) wie folgt klassifiziert:

Eintrittswahrscheinlichkeit Beschreibung
(I) 0% - 5% unwahrscheinlich
(II) 6% - 25% möglich
(III) 26% - 50% konkret vorstellbar
(IV) 51% - 100% wahrscheinlich
Auswirkung Beschreibung
(A) gering geringe negative Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
(B) spürbar spürbare negative Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
(C) hoch hohe negative Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
(D) kritisch kritische bis schädigende Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Dies führt zu der folgenden Risiko-Matrix:

I II III IV
A G G M M
B G M M H
C M M H H
D M H H K
G=Geringes Risiko H=Hohes Risiko M=Mittleres Risiko K=Kritisches Risiko

Rohstoffrisiken

Die von der Gesellschaft bezogenen Roh- Hilfs- und Betriebsstoffe unterliegen kontinuierlichen Qualitäts- und Preiskontrollen. Um vor allem dem hohen Preisänderungsrisiko entgegenzuwirken, werden unter anderen wichtige Lieferanten bereits im Vorfeld mit einbezogen. Im Zuge der global gestiegenen Nachfrage nach umweltfreundlichen und nachhaltigen Rohstoffen bleibt das als moderat einzustufende Beschaffungsrisiko wichtiger Rohstoffe auf gleichem Risikolevel wie im Vorjahr. Um politischen und wirtschaftlichen Krisen in anderen Ländern, die den Zugang zu einzelnen Rohstoffen schwerer machen, entgegenzuwirken, werden Geschäftsbeziehungen zu den langjährigen Partnern weiter intensiviert und die globale Suche nach alternativen Lieferanten vorangetrieben.

Die Sicherung der Rohstoffversorgung auch im Verpackungsbereich wird auch zukünftig von großer Bedeutung bleiben. Das Risiko ist als mittleres Risiko einzustufen.

Risiken der Lieferkette

Die aktuellen Situationen am freien Welthandel für den Bezug vieler Rohstoffe und Materialien, die für einen reibungslosen globalen Handel wichtig sind, ist stark belastet von den Auswirkungen des Ukraine Krieg und der Inflation. Das Risiko ist als geringes Risiko einzustufen.

Gesamtbild der Risikolage

Die Gesamtsituation ist daher eher auf mittlerem Niveau als stagnierend zu charakterisieren, bestandsgefährdende Risiken sind der Geschäftsführung derzeit nicht bekannt.

Finanzwirtschaftliche Chancen und Risiken

Everdrop steht im direkten Wettbewerb mit einer Reihe von Anbietern auf dem Markt der Herstellung von nachhaltigen Haushalts- und Körperpflegeprodukte. Zudem bieten immer mehr Unternehmen ihre Produkte Online an. Die Unternehmensleitung beobachtet ständig die Wettbewerbslandschaft, um auf potenziell nachteilige Veränderungen reagieren zu können.

Eine globale Rezession könnte sich auf das Wachstum und die Rentabilität des Unternehmens auswirken. Everdrop führt laufend Prüfungen durch, um bestimmte Verschiebungen in den wirtschaftlichen Parametern und ihre potenziellen Auswirkungen auf das Verhalten der Kunden/innen zu verstehen und zu analysieren. Das bezieht sich z.B. auf ein geringeres Umsatzvolumen, niedrigere Bestellraten, Verringerung von Kunden/-innenbindungen. Dies hätte potenzielle Auswirkungen auf die Rentabilität und den Cashflow. Das Risiko ist als mittleres Risiko einzustufen.

Da unsere Produkte direkt an den Verbraucher geliefert werden, unterliegt everdrop einer Reihe von Gesetzen, Vorschriften und Risiken, dazu zählen unter anderem Gesundheits- und Sicherheitsaspekte. Bei der Lieferkette bzw. bei der Auslieferung ist die korrekte Kennzeichnung von Allergenen und Datenschutzbestimmung einzuhalten. Gegen Bedrohungen der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage beim Eintritt von Haftungsrisiken oder Schadensfällen schützt sich everdrop weitestgehend mit Versicherungen. Das Risiko ist als geringes Risiko einzustufen.

Steuerliche, Wettbewerbs- und Umweltregelungen können Unternehmensrisiken beinhalten. Die Gesellschaft lässt sich deshalb umfassend von unabhängigen externen Fachleuten beraten.

Die derzeitige Situation zeigt, dass keine den Fortbestand des Unternehmens gefährdende Risiken bestehen und bestanden haben.

Als Unternehmen, das sich auf nachhaltige Reinigungsprodukte spezialisiert hat, eröffnen sich Everdrop eine Reihe von vielversprechenden Chancen.

Eine der Hauptchancen liegt im wachsenden Bewusstsein und der steigenden Nachfrage nach umweltfreundlichen Produkten. Immer mehr Verbraucherinnen und Verbraucher suchen nach nachhaltigen Alternativen für den täglichen Gebrauch, um ihren ökologischen Fußabdruck zu reduzieren. Hier kann Everdrop mit seinen umweltfreundlicher Produktpalette punkten und einen Beitrag zur Schonung der Ressourcen und Reduzierung von Plastikmüll leisten.

Darüber hinaus bieten sich dem Unternehmen internationale Expansionsmöglichkeiten. Der Trend zu umweltbewusstem Konsum und nachhaltigen Produkten ist nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen Ländern spürbar. Durch gezielte Marketing- und Vertriebsstrategien könnte Everdrop seinen Marktanteil auch über die Landesgrenzen hinaus ausbauen und weitere neue Kundensegmente erschließen.

Die Forschung und Entwicklung weiterer neuer umweltfreundlicher Reinigungslösungen und Produktinnovationen stellen eine weitere Chance dar. Die kontinuierliche Verbesserung der bestehenden Produkte und die Entwicklung neuer umweltschonender Lösungen könnten Everdrop helfen, sich als Innovationsführer in der Branche zu etablieren und sich von Wettbewerbern abzuheben.

4. Prognosebericht

Aufgrund der Art der Geschäftstätigkeit von everdrop ist die zukünftige Entwicklung über längere Zeiträume hinweg eng mit der Nachhaltigkeitsinitiative verbunden. Dank des Wertewandels in der Gesellschaft liegt everdrop im allgemeinen Trend. Die langfristige Orientierung unseres Unternehmens wird durch langfristige Initiativen konkretisiert, sodass die positiven Ergebnisse nach einer längeren Vorlaufzeit eintreten. Durch die stark steigende Nachfrage am Markt, sowie die qualitative Marktführerschaft im Bereich der klassischen Geschirrspültabs erwarten wir eine weiterhin stark ansteigende Nachfrage an unseren innovativen Produkten und damit einhergehend ein starkes organisches Umsatzwachstum für 2024 und vor allem 2025 im zweistelligen Prozentbereich.

Gemäß unserer Unternehmensstrategie wird sich everdrop noch klarer und damit für die Kunden noch besser nachvollziehbar am Markt gegenüber den Wettbewerbern positionieren. Hierfür ist die Fortführung unserer Internationalisierungsstrategie von großer Bedeutung, wodurch der Umsatzanteil in den EU- und Drittländern weiter ausgebaut und unsere Wachstumsstrategie sichergestellt werden soll.

2024 werden wir nahe an der Gesamtprofitabilität sein. Durch den Gewinn der qualitativen Marktführerschaft im Bereich der klassischen Geschirrspültabs werden wir in 2024 die budgetierten Umsatzerlöse vor allem im Retail Bereich deutlich übertreffen. Weitere Effizienzmaßnahmen in allen Bereichen werden diesen Kurs weiter unterstützen.

Insgesamt gehen wir davon aus, dass sich weitgehend keine negativen Auswirkungen im Supply Chain Management aufgrund der Inflation sowie des Ukraine Krieges auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ergeben. Die Rohertragsmarge soll durch die konsequente Überarbeitung unserer Produktrezepturen durch unsere hauseigene Entwicklungsabteilung gesteigert und gleichzeitig die Produktqualität verbessert werden.

Aufgrund von Kapitalinvestoren sind Liquidität und Finanzierung des Unternehmens sichergestellt.

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Ende des Geschäftsjahres eingetreten sind, liegen nicht vor.

 

München, den 22. Mai 2024

Die Geschäftsführung

David Löwe

Christian Becker

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die everdrop GmbH, München

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der everdrop GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der everdrop GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, 22. Mai 2024

RSM Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Joerg Schoberth, Wirtschaftsprüfer

Daniel Feiter, Wirtschaftsprüfer

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