Kiha Textilien GmbHLiquidiert

Stammdaten

Register
Amtsgericht Bamberg HRB 723
Eingetragen
10.8.1979
Branche
Großhandel mit TextilienHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Haushalts- oder Hauswirtschaftsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
Die Herstellung und Montage von sowie der Handel mit Textilerzeugnissen und daneben Kunststofferzeugnissen und die Vornahme aller Geschäfte, welche diesem Zweck unmittelbar und mittelbar dienen.

Historie

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Management

NameRolle
Werner-Helmut Kinkel
seit 22.11.2006
Liquidator

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
75.00%
Eva Kinkel
25.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

37.500 DM
75.00%
Eva Kinkel
12.500 DM
25.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

KIHA TEXTILIEN GMBH I. L.

Bamberg

JAHRESABSCHLUSS ZUM 1. DEZEMBER 2006

ANLAGEN

ERÖFFNUNGSBILANZ ZUM 1. DEZEMBER 2006

AKTIVSEITE

  1. Dez. 2006
EURO
A. Umlaufvermögen  
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände  
Sonstige Vermögensgegenstände 764.988,11
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 20.970,73
B. Rechnungsabgrenzungsposten 350.000,00
C. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 40.581,84
  1.176.540,68

PASSIVSEITE

 
1. Dez. 2006
EURO
A. Eigenkapital  
I. Gezeichnetes Kapital 25.564,59
II. Verlustvortrag (66.146,43)
III. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 40.581,84
  0,00
B. Rückstellungen  
1. Pensionsrückstellungen 1.146.312,00
2. Steuerrückstellungen 27.528,30
3. Sonstige Rückstellungen 2.700,00
  1.176.540,30
C. Verbindlichkeiten  
Sonstige Verbindlichkeiten  
davon aus Steuern EURO 0,38 0,38
  1.176.540,68

ANHANG

ERLÄUTERUNGSBERICHT ZUR LIQUIDATIONS - ERÖFFNUNGSBILANZ ZUM 1. DEZEMBER 2006

A. ERLÄUTERUNGEN ZUR LIQUIDATIONS - ERÖFFNUNGSBILANZ

I. Allgemeine Angaben

Die Gesellschafterversammlung der KIHA Textilien GmbH, Bamberg, hat am 13. November 2006 die Auflösung der Gesellschaft beschlossen und Herrn Werner Kinkel zum alleinigen Liquidator bestellt. Er kann die Gesellschaft allein vertreten, solange er alleiniger Liquidator der Gesellschaft ist. Die Eintragung ins Handelsregister erfolgte am 22. November 2006.

Die Sperrfrist gemäß § 73 Abs. 1 GmbHG endet am 14. Dezember 2007.

Der Erläuterungsbericht enthält alle Pflichtangaben der §§ 284, 285 und 289 HGB, soweit sie für die Verpflichtung, ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögenslage der Gesellschaft darzustellen, von Bedeutung sind.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Aufgrund der in 2006 begonnenen Liquidation wird der allgemeine Bewertungsgrundsatz des going concern Prinzips (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) nicht mehr aufrechterhalten. Negative Auswirkungen, insbesondere Bewertungsänderungen ergeben sich nicht. Die erwarteten Liquidationswerte entsprechen den in der Liquidations-Eröffnungsbilanz ausgewiesenen Werten. Anderweitige Risiken aufgrund der Liquidation, die wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben könnten, sind nicht vorhanden bzw. bereits entsprechend berücksichtigt.

Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wurden grundsätzlich unverändert beibehalten. Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze in der Liquidationseröffnungsbilanz sind daher grundsätzlich mit der Schlussbilanz der werbenden Gesellschaft zum 30. November 2006 identisch.

Der Jahresabschluss ist unter Anwendung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes erstellt worden, wobei zusätzliche liquidationsspezifische Vorschriften (u.a. § 71 GmbHG) beachtet worden sind.

Die Gliederung der Bilanz erfolgt unter Anwendung des § 266 Abs. 2 und 3 HGB.

1. Umlaufvermögen

a) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennbetrag angesetzt.

b) Rechnungsabgrenzungsposten

Die Abgrenzung und Bildung der transitorischen Posten erfolgt in handelsrechtlich zulässigem Umfang.

2. Rückstellungen

Die Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen werden mit dem Teilwert nach § 6 a EStG angesetzt. Als Berechnungsgrundlage dienen die Richttafeln aus dem Jahr 2005 von Prof. Dr. Klaus Heubeck mit einem Zinsfuß von 6% p.a.

Die Steuerrückstellungen entsprechen dem erwarteten Steuersoll.

Die sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass allen erkennbaren Risiken Rechnung getragen wird.

3. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

AKTIVSEITE

A. UMLAUFVERMÖGEN

I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sonstige Vermögensgegenstände

  1. Dez. 2006
EURO
Lt. Bilanz 764.988,11
Aufgliederung:  
Zinserträge Sparkasse 162,19
Umsatzsteuer-Forderung 2006 11,52
Rückdeckungsversicherung 764.814,40
  764.988,11

Mit Vereinbarung vom 4. Dezember 2006 wurden sämtliche Ansprüche aus der Rückdeckungsversicherung an die HUK-COBURG Lebensversicherung AG, Coburg, mit Wirkung zum 31. Dezember 2006 abgetreten.

II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks

  1. Dez. 2006
EURO
Lt. Bilanz 20.970,73
Aufgliederung:  
Kasse 459,22
Stadtsparkasse # 570180620 2.967,49
Geldmarktkonto # 300132073 17.544,02
  20.970,73

B. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN

  1. Dez. 2006
EURO
Lt. Bilanz 350.000,00

Es handelt sich hierbei um vorausbezahlte Beiträge für eine Liquidationsversicherung im Zusammenhang mit der Übertragung der Pensionsverpflichtungen der Gesellschaft auf die HUK-COBURG Lebensversicherung AG, Coburg.

C. NICHT DURCH EIGENKAPITAL GEDECKTER FEHLBETRAG

  1. Dez. 2006
EURO
Lt. Bilanz 40.581,84

Das Eigenkapital ist vollständig aufgebraucht, und es ergibt sich ein Überschuss der Passivposten über die Aktivposten in Höhe von EURO 40.581,84.

PASSIVSEITE

A. EIGENKAPITAL

I. Gezeichnetes Kapital

  1. Dez. 2006
EURO
Lt. Bilanz 25.564,59

Das Gezeichnete Kapital ist voll einbezahlt.

II. Verlustvortrag

  1. Dez. 2006
EURO
Lt. Bilanz (66.146,43)

III. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag

  1. Dez. 2006
EURO
Lt. Bilanz 40.581,84

B. RÜCKSTELLUNGEN

1. Pensionsrückstellungen

  1. Dez. 2006
EURO
Lt. Bilanz 1.146.312,00

Hierbei handelt es sich um Rückstellungen für die ehemaligen Gesellschafter-Geschäftsführer

Die Rückstellungen für Pensionsanwartschaften wurden aufgrund versicherungsmathematischer Berechnungen unter Berücksichtigung des § 6 a EStG mit dem Teilwert bilanziert.

Mit Vereinbarung vom 4. Dezember 2006 wurden sämtliche Zahlungsverpflichtungen aus den Pensionsverträgen an die HUK-COBURG Lebensversicherung AG, Coburg, mit Wirkung zum 31. Dezember 2006 übertragen.

2. Steuerrückstellungen

  1. Dez. 2006
EURO
Lt. Bilanz 27.528,30

Die Steuerrückstellungen stellen sich wie folgt dar:

  1. Dez. 2006
EURO
Gewerbesteuer 2005 2.691,00
Gewerbesteuer 2006 11.232,00
Körperschaftsteuer 2006 12.896,00
Solidaritätszuschlag 2006 709,30
  27.528,30

3. Sonstige Rückstellungen

  1. Dez. 2006
EURO
Lt. Bilanz 2.700,00

Es handelt sich hierbei um die Abschlusskosten.

C. VERBINDLICHKEITEN

Sonstige Verbindlichkeiten

  1. Dez. 2006
EURO
Lt. Bilanz 0,38

Es handelt sich hierbei um Umsatzsteuer 2006. Die Restlaufzeit beträgt weniger als ein Jahr.

B. SONSTIGE ANGABEN

I. Geschäftsführung bzw. Liquidator

(a) Geschäftsführung

Herr Werner Kinkel (bis 13. November 2006)

(b) Liquidator

Herr Werner Kinkel (ab 13. November 2006)

II. Vorgänge von besonderer Bedeutung und weiterer Verlauf des Liquidationsverfahrens

Vorgänge von besonderer Bedeutung für den Fortgang des Liquidationsverfahrens seit dem Auflösungsbeschluss vom 13. November 2006 sind nach den uns erteilten Auskünften und vorgelegten Nachweisen nicht eingetreten.

Für den weiteren Verlauf des Liquidationsverfahrens wird von einer weiterhin zügigen Abwicklung ausgegangen, so dass die Gesellschaft schnellstmöglich nach Ablauf des Sperrjahres des § 73 GmbHG - vorbehaltlich einer abschließenden steuerlichen Außenprüfung - den Antrag auf Löschung aus dem Handelsregister stellen und die Verteilung des nach der Liquidation verbleibenden Reinvermögens an die Gesellschafter vornehmen kann.

III. Unterzeichnung der Liquidations-Eröffnungsbilanz (§ 71 GmbHG i.V.m. 245 HGB)

 

Bamberg, den 15. Februar 2008

Liquidator

Werner Kinkel

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