WEBER Dienstleistungen GmbH
Selbe AdresseVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Rainer Kahl seit 12.1.2006 | Geschäftsführer |
Andreas Kahl seit 11.2.2005 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Kahl Holding GmbH i.G. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 32.44% | |
| 25.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Kahl Schwerlast GmbHMoersJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Darstellung des Geschäftsverlaufs und der Rahmenbedingungen Organisatorische Struktur der Gesellschaft Die KAHL SCHWERLAST GmbH ist ein auf die Planung, Organisation und Abwicklung von Speditionsleistungen und multimodalen Gütertransporten sowie auf die Lagerung und den Umschlag von Transportgütern spezialisiertes Unternehmen. Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit ist die Ausführung von inländischen und grenzüberschreitenden anspruchsvollen Schwerlast-Logistikleistungen für die Ausrüstungsindustrie und für exportorientierte Unternehmen des Anlagen- und Maschinenbaus ebenso wie für die Energiewirtschaft und die Verkehrsinfrastruktur. Im Verlaufe des Geschäftsjahres 2023 sind keine Veränderungen der organisatorischen Struktur der Gesellschaft zu verzeichnen. Das gezeichnete Kapital in Höhe von T€ 27 ist in voller Höhe eingezahlt und wird zu 100 Prozent von der Kahl Holding GmbH gehalten. Mit der Kahl Holding GmbH wurde am 07.12.2007 ein Ergebnisabführungsvertrag geschlossen, welcher mit Vertrag vom 13.11.2013 geändert wurde. Die Geschäftsführer, Herr Dipl.- Ök. Andreas Kahl und Herr Rainer Kahl sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Allgemeine weltweite wirtschaftliche Rahmenbedingungen (Quelle für die folgenden Abschnitte ist die gleitende Mittelfristprognose für den Güter- und Personenverkehr, Mittelfristprognose Winter 2023/24 im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur, März 2024) Vorbemerkung: Die tabellarischen und textlichen Inhalte des vorgenannten Prognoseberichts basieren auf dem Stand von Mitte März 2024. Gegenwärtig ist die kurzfristige wirtschaftliche Entwicklung im Allgemeinen und des Verkehrs im Besonderen nach wie vor mit gravierenden Unsicherheiten belastet. Diese entstehen jetzt nicht mehr, wie im Jahr 2022, durch die unmittelbaren Auswirkungen des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine, sondern werden erstens durch die anhaltend hohe Inflation, zweitens durch die damit teilweise im Zusammenhang stehende wirtschaftliche Abschwächung in der Welt und in Deutschland und drittens durch die neuerlichen geopolitischen Krisen (Nahost, Taiwan/China u. a.) begründet. Allerdings sind diese Unsicherheiten inzwischen deutlich geringer als noch vor zwei Jahren, wenige Wochen nach Kriegsbeginn. Dennoch belastet der russische Angriffskrieg auf die Ukraine nach wie vor die Aussichten für die Weltwirtschaft und bringt erhebliche politische Risiken mit sich. Anhaltend hohe Preise für Energie und Rohstoffe sowie der Ausfall von Nahrungsmittel- und Düngemittelexporten aus der Ukraine und Russland sind nach wie vor wahrscheinliche Folgen. Insbesondere in der Europäischen Union wird sich das Wirtschaftswachstum deshalb möglicherweise deutlich abschwächen. Die Weltwirtschaft hat in den Jahren 2021 und 2022 die massiven coronabedingten Verluste des Jahres 2020 Großteils bis vollständig ausgeglichen. Diese Entwicklung wurde allerdings durch den Preisschub bei Energiestoffen und durch die erheblich gestraffte Geldpolitik in weiten Teilen der Welt mit steigenden Zinsen deutlich beeinträchtigt. Im Jahr 2023 blieben die anhaltend hohe Inflation und die deshalb weiterhin restriktive Geldpolitik weiter wirksam. Dennoch haben sich die Aussichten für die Weltwirtschaft trotz Leitzinsanhebungen leicht aufgehellt. Der IWF erwartet nunmehr eine Wachstumsrate für die Weltwirtschaft in Höhe von 3,2 % im Jahr 2024 und von 3,3 % im Jahr 2025. Die Weltwirtschaft ist damit weit entfernt von einer Rezession auf globaler Ebene. Für das Welthandelsvolumen prognostiziert der IWF für das Jahr 2023 lediglich ein geringes Wachstum. Allgemeine wirtschaftliche Rahmenbedingungen in Deutschland Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Die Inflationsrate hat sich gegenüber 2022 etwas abgeschwächt, lag aber mit 5,9 % immer noch weit über den Werten, die seit der Vereinigung Deutschlands zu beobachten waren. Dies führte erneut zu einem massiven Kaufkraftentzug, der auf alle Wirtschaftsbereiche ausstrahlte. Der private Konsum wurde im Jahr 2023, nach einer kräftigen Erholung im vorangegangenen Jahr, durch die anhaltenden inflationsbedingten Kaufkraftverluste erheblich gebremst, so dass die privaten Konsumausgaben um 0,7 % schrumpften. Die Bruttoanlageinvestitionen verzeichneten im Jahr 2023 einen Anstieg von 3 %. Lieferengpässe bei den Investitionsgüterproduzenten und der Mangel an Vorprodukten, insbesondere Halbleitern wirkten weiterhin als Bremsfaktoren. Förderlich waren dagegen Sondereffekte, wie Anschaffungen im Zuge des Bundeswehr-Sondervermögens und Impulse aus der Umweltprämie für Neuzulassungen von gewerblichen elektrischen KFZ. Die Exporte von Waren und Dienstleistungen sind im Jahr 2023 spürbar gesunken (./. 2,2 %). Hier zeigt sich die wegbrechende Dynamik des Welthandels. Allgemeine Entwicklung des gesamten Güterverkehrs in Deutschland Der Güterverkehr wurde im Jahr 2023 von den gesamt- und branchenwirtschaftlichen Einflüssen und Leitdaten geprägt. Diese haben sich im vergangenen Jahr allesamt spürbar verschlechtert und waren wesentlich ungünstiger als im Vorjahr. Zudem nahmen mehrere bedeutende branchenwirtschaftliche Leitdaten, darunter die der Bau- und Industrieproduktion sowie der Bereich der Stahlerzeugung ab. Vor diesem Hintergrund verbuchte der Güterverkehr im Jahr 2023 ein kräftiges Minus um 6,3 % (Aufkommen) bzw. 5,0 % (Leistung). Ersteres liegt sogar über dem Rückgang im Pandemiejahr 2020 (-3,6 %) und ist nach dem Finanzkrisenjahr 2009 (-11 %) das zweitstärkste seit der Vereinigung Deutschlands. Entwicklung des Straßengüterverkehrs/der Landverkehrsträger Bedingt durch den hohen Anteil des Straßengüterverkehrs am gesamten Güterverkehr weicht die Entwicklung des Straßengüterverkehrs nur in geringfügiger Weise von den Entwicklungen des gesamten Güterverkehrs ab. Der Straßengüterverkehr wurde im Jahr 2023 von den Leitdaten insgesamt ähnlich beeinflusst wie der gesamtmodale Güterverkehr. Deshalb und wegen seiner quantitativen Dominanz gleichen sich auch die Veränderungsraten (-6,2 % (Aufkommen) bzw. -4,7 % (Leistung)). Die nachfolgenden Abbildungen (Quelle: Statistisches Bundesamt, Kraftfahrt-Bundesamt, Mittelfristprognose) zeigen den Modal Split des Transportaufkommens der Landverkehrsträger: Die Darstellung zeigt, dass der Straßengüterverkehr im Vergleich zum Jahr 2022 nach 84,8 % in 2022 im Geschäftsjahr 2023 seinen Marktanteil geringfügig auf 84,9 % erhöhen kann. Entwicklung der Güterabteilung Maschinen, langlebige Konsumgüter und Ausrüstungsinvestitionen Die für die Geschäftsentwicklung unserer Unternehmung wichtige Entwicklung der Güterabteilung der Ausrüstungsinvestitionen (B 8) wird in Bezug auf das Transportaufkommen wie auch bei der Transportleistung wie folgt dargestellt: Quellen: Statistisches Bundesamt, Kraftfahrt-Bundesamt Das Transportaufkommen in der Güterabteilung "Maschinen und Ausrüstungen, langlebige Konsumgüter (B8)" ist im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 1,3 % und die Transportleistung um 1,7 % gestiegen. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass das Jahr 2023 für Transportunternehmen von einer Vielzahl von Herausforderungen geprägt war. Lieferkettenunterbrechungen, steigende Treibstoffkosten, steigende Finanzierungskosten und der Mangel an qualifizierten Fahrern waren einige der Schlüsselfaktoren, die die Branche beeinflusst haben. Dennoch gab es auch einige positive Entwicklungen, wie eine zunehmende Digitalisierung und Automatisierung von Prozessen, die Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung und Kosteneinsparungen bieten. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses 2023 Die realisierten Umsatzerlöse der Unternehmung erhöhen sich im Geschäftsjahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr um T€ 2.053 auf T€ 18.642. Das EBIT beläuft sich im Geschäftsjahr 2023 auf T€ 757 und das EBITDA auf T€ 2.264. Das Wirtschaftsjahr 2023 wird durch eine Verschlechterung des wirtschaftlichen Umfelds, wie bereits weiter oben ausführlich ausgeführt, gekennzeichnet und die deutsche Wirtschaft geriet zum Jahresende in eine Rezession. Entgegen all dieser Widrigkeiten konnte die Unternehmung ihre Umsatzleistung steigern und erweist sich in einem sehr schwierigen Umfeld als äußerst robust. Insgesamt konnten die vorhandenen Laderaumkapazitäten aber auch die Geräte und Fahrzeuge für den Schwerlastbetrieb erneut hinreichend und kontinuierlich ausgelastet werden. Gleichzeitig wurden, wie schon im Vorjahr, weitreichende Sparmaßnahmen eingeleitet und umgesetzt. Die Ertragslage der Unternehmung wurde im Vergleich zum Vorjahr um T€ 128 verbessert, so dass zum Jahresende ein Jahresüberschuss (vor Gewinnabführung) in Höhe von T€ 509 ausgewiesen wird. Die Gesamtkilometerleistung sank um 215.102 Kilometer (12,8 %) von 1.684.903 Kilometer im Vorjahr auf 1.469.801 Kilometer im Geschäftsjahr 2023, während die Gesamtfrachtlast um rund 11.9 % von 175.243 Tonnen in 2022 auf 154.315 Tonnen in 2023 ebenfalls sank. Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe stiegen insgesamt geringfügig von T€ 2.201 auf T€ 2.222. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen stiegen um T€ 538 auf T€ 4.020. Die Materialeinsatzquote verbesserte sich von 34,25 % der Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2022 auf 33,48 % der Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2023. Die Kosten für Treibstoffe sanken um T€ 299 von T€ 1.698 im Vorjahr auf T€ 1.399 im Geschäftsjahr 2023, was nach Bereinigung von Treibstoffen, die für andere Unternehmungen eingekauft wurden, einem Treibstoffeinsatz von 0,95 € pro Kilometer (nach 1,01 € im Vorjahr) entspricht. Die weitere Entwicklung der Rohölpreise im Jahr 2024 ist, insbesondere durch die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs und des Nahostkonflikts, mit außergewöhnlich hohen Unsicherheiten behaftet. Da der Westen nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine unabhängig von russischen Energielieferungen werden will, muss die erforderliche Energie, insbesondere Gas und Öl, von anderen Ländern eingekauft werden, was gleichfalls mit erheblichen Problemen und Unsicherheiten verbunden ist und im Ergebnis zu steigenden Preisen führen kann. In den für die Unternehmung erstellten Planrechnungen wird angenommen, dass die Treibstoffpreise in 2024 ansteigen werden. Entsprechend groß ist der betriebswirtschaftliche Handlungsbedarf, dieser Entwicklung entgegenzuwirken und entsprechende Preiserhöhungen möglichst zeitnah an die Auftraggeber weiterzugeben. Der Personalaufwand erhöhte sich um rund 10,7 % von T€ 5.008 in 2022 auf T€ 5.544 im Geschäftsjahr 2023. Im Durchschnitt wurden 112 Mitarbeiter beschäftigt. Die Abschreibungen erhöhten sich von T€ 1.440 auf T€ 1.507. Das ist ein Plus von 67 T€. Mit der Kahl Holding GmbH wurde im Geschäftsjahr 2007 ein Vertrag über die Abführung der Gewinne geschlossen. Im Rahmen dieses Vertrages ist für das Geschäftsjahr 2023 ein Gewinn in Höhe von € 508.646 abzuführen. Im Geschäftsjahr 2023 wurden von der KAHL SCHWERLAST GmbH Investitionen in Höhe von insgesamt T€ 3.184 getätigt. Die Strategie, eigenständige Unternehmungen durch Neugründung oder Übernahme in die Unternehmensgruppe KAHL zu integrieren, hat sich rückwirkend betrachtet bewährt. Auf diese Weise konnte umfassende Expertise in allen Bereichen der Schwerlastlogistik und des Speditionsgeschäfts gebündelt und unter einem Dach für die Unternehmung gesichert werden. Die zur Unternehmensgruppe gehörenden Gesellschaften Pieper Schwertransporte GmbH, KAHL + JANSEN Schwerlast GmbH und KAHL & JANSEN GmbH International Logistics and Engineering sind heute vollständig in die Unternehmensgruppe integriert und tragen einen ordentlichen Beitrag zur Auslastung der Fahrzeugflotte der KAHL SCHWERLAST GmbH bei. Die Unternehmung hat im Geschäftsjahr 2009 u.a. mit der Duisburger Hafen AG die Heavylift Terminal Duisburg GmbH gegründet. Als Betreiber dieses Terminals werden die Lager- und Umschlagaktivitäten der Unternehmung im Verbund mit leistungsstarken Logistikdienstleistern zukunftsorientiert und trimodal ergänzt. Zur weiteren Ergänzung ihrer wassernahen Umschlagsaktivitäten hat die KAHL SCHWERLAST GmbH außerdem den Betrieb des "LEO" Schwerlastkrans im Duisburger Außenhafen übernommen. Im Geschäftsjahr 2023 erwirtschaftete die Heavylift Terminal Duisburg GmbH einen Jahresfehlbetrag in Höhe von T€ 36. Die Gesellschaft hat ab Oktober 2023 den Großteil der Kapazität des Terminals langfristig an einen namhaften Kunden vermietet. Hierdurch ist eine nahezu vollständige Auslastung der Heavylift Terminal Duisburg GmbH ab 2024 gewährleistet, was dazu führen wird, dass die Unternehmung wieder in die Gewinnzone zurückfinden wird. Die KAHL SCHWERLAST GmbH setzt zur Überwachung der Fahrzeugflotte und im Hinblick auf die Einsatzoptimierung der Fahrzeugflotte leistungsstarke Telematik-Anwendungen ein. Diese Systeme ermöglichen die Überwachung von Fahrzeugstandorten, Fahrverhalten, Kraftstoffverbrauch und Wartungsbedarf. Dadurch kann die Unternehmung ihre Routenplanung verbessern, die Auslastung von Fahrzeugen maximieren und Kraftstoffkosten senken. Papierbasierte Frachtpapiere wurden vermehrt durch digitale Lösungen ersetzt, um den Austausch von Informationen zwischen Fahrern, Disponenten und Kunden zu vereinfachen. Elektronische Frachtpapiere ermöglichen eine schnellere und effizientere Abwicklung von Lieferungen, reduzieren den Verwaltungsaufwand und minimieren Fehler bei der Dateneingabe. Mit der weiteren Optimierung der Speditionssoftware werden die logistischen Verfahrensabläufe mit höherer Effizienz gestaltet und beschleunigt. Die Digitalisierung hat auch im Jahr 2023 geholfen, Prozesse zu optimieren, die Kommunikation und Zusammenarbeit zu verbessern, die Betriebseffizienz zu steigern und Kosten zu senken. Die Digitalisierung wird auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen. Mit der vollumfänglichen Digitalisierung des Post- und Rechnungseingangs wird dieser Prozess auch im Geschäftsjahr 2024 weiter vorangetrieben. Zusammenfassend beurteilt die Geschäftsführung das abgelaufene Geschäftsjahr positiv. 2. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Vermögens- und Kapitalstruktur der Unternehmung ist weiterhin stabil. Vermögenslage Angaben in T€
Eingeräumte Kreditlinien im Rahmen des Factoring - Vertrages mit der bfs Finance (vormals Arvato) werden genutzt. Der Bestand liquider Mittel verringert sich zum Jahresende im Vergleich zum Vorjahr (T€ 1.014) um T€ 576 und beläuft sich zum Jahresende 2023 auf T€ 438. Ein Kontokorrentkredit in Höhe von T€ 950 wurde zum Bilanzstichtag nicht in Anspruch genommen. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden regelmäßig und innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen beglichen. Das Debitorenmanagement wurde im Rahmen der Factoring Vereinbarung ausgegliedert und an die bfs-finance übertragen. Die Zahlungseingänge erfolgen regelmäßig innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen. Die Forderungen sind in hohem Umfang gegen den Ausfall durch Insolvenz versichert. Grundlage des Unternehmenscontrollings sind monatliche Berichte, mit welchen die Geschäftsleitung detailliert über die Entwicklung des Unternehmens hinsichtlich Ertragslage, Vermögensstruktur und Liquiditätslage informiert wird. Darüber hinaus werden regelmäßig verschiedene Frühindikatoren beobachtet, um Nachfrageveränderungen frühzeitig zu erkennen und entsprechend zu reagieren. Der Auftragsbestand, der Auftragseingang sowie der Geschäftsverlauf und Investitionspläne unserer bedeutendsten Kunden spielen hierbei eine Rolle zur Schätzung des zukünftigen Geschäftspotenzials. Mit einem Jahresergebnis vor Ergebnisabführung in Höhe von T€ 509 wurde vor dem Hintergrund eines insgesamt schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes ein gutes Ergebnis erzielt.
Die Ergebnisentwicklung wird von einer Verbesserung des Rohergebnisses (+ T€ 1.508), bei steigenden Personalkosten (+ T€ 536), steigenden Abschreibungen (+ T€ 67) und steigenden sonstigen betrieblichen Aufwendungen (+ T€ 693) sowie steigenden Zinsaufwendungen (+T€ 88) geprägt. 3. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie die Chancen und Risiken des Unternehmens Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens Die wirtschaftlichen Auswirkungen des Krieges in der Ukraine, der Nahostkonflikt mit möglicherweise steigenden Treibstoffpreisen, steigende Zinsen sowie die Inflation werden das Geschäftsjahr 2024 maßgeblich beeinflussen und machen eine belastbare Prognose sehr schwierig und mit vielen Unwägbarkeiten behaftet. Wie in der Vergangenheit wird die Unternehmung deshalb auf Basis vorsichtiger Prognosen eine flexible Anpassung ihrer Kapazitäten sowohl im Fahrzeug- wie im Personalbereich vornehmen. Auf der Grundlage der in der Unternehmung angestellten Untersuchungen zur Nachfrage- und Auftragsentwicklung bleibt die Nachfrage nach Schwerlastlogistikleistungen im Energiebereich und für den Erhalt der Verkehrsinfrastruktur trotz schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiterhin stabil. Größere Projekte im Bereich des Transportes von Transformatoren, Windrädern und Kraftwerkskomponenten stehen auch für das Jahr 2024 an. Mit ihrer Fahrzeugflotte ist die Unternehmung jedenfalls sehr gut aufgestellt, um schnell und flexibel auf strukturelle und konjunkturelle Nachfrageveränderungen sowie auf den kritischen Zustand der Verkehrsinfrastruktur zu reagieren. Die Strategie, ihre Stellung in den Kernmärkten zu stärken und konsequent Marktwachstumschancen zu verfolgen, wird die Unternehmung konsequent weiterverfolgen und dabei auf cash gestützte Profitabilität und verstärkt auf Risikomanagement setzen. Auch werden weitere Maßnahmen zur Verbesserung und Optimierung der Kostenstruktur eingeleitet und umgesetzt. Für das Geschäftsjahr 2024 werden sich unter diesen gesamtwirtschaftlichen schwierigen Rahmenbedingungen Umsatz und Ergebnis auf Vorjahresniveau bewegen. Diese Annahme bleibt allerdings durch ein hohes Maß an Unsicherheit durch exogene Entwicklungen und insbesondere durch die weitere Entwicklung des Krieges in der Ukraine gekennzeichnet. Allgemeine Chancen- und Risikoübersicht Der Erfolg der Unternehmung ist abhängig von der Konjunkturentwicklung im Allgemeinen und von der Entwicklung der Investitionsgüterindustrie im Besonderen. Der Krieg zwischen Russland und der Ukraine, die Entwicklung der Treibstoffkosten und die steigende Inflation beinhalten erhebliche Risiken mit Auswirkungen auf die Realwirtschaft und damit auf die geplante wirtschaftliche Entwicklung der Unternehmung. Der Verschleiß der Verkehrsinfrastruktur und insbesondere der Autobahnbrücken, die steigenden finanziellen und administrativen Unternehmensbelastungen sowie das weiterhin reformbedürftige Genehmigungsverfahren für Schwertransporte und die damit verbundenen Auflagen und Bedingungen gefährden zunehmend die Mobilität der Güter und damit die Existenz der Industrieunternehmen und der Schwertransportunternehmen in Deutschland. Eine weitere Verschlimmerung des bereits kritischen Zustands vieler Brücken und die politisch gewollten Belastungen des Straßengüterverkehrs können die Konkurrenzfähigkeit des Verkehrsträgers Straße im Allgemeinen und die Wirtschaftlichkeit der Unternehmung standortabhängig im Besonderen gefährden. Unabhängig von diesen externen Einflussfaktoren wird der wirtschaftliche Erfolg der Unternehmung auch im Geschäftsjahr 2024 und darüber hinaus von der Qualität der Dienstleistungen und der Unternehmensentscheidungen abhängen sowie von der Frage, ob es der Unternehmung gelingen wird, die zu erwartenden Kostensteigerungen zu kompensieren, Preiserhöhungen für Treibstoffe durchzusetzen, bestehende Kundenbeziehungen zu intensivieren und neue Geschäftsfelder und Kunden zu erschließen. Diesbezüglich wird sich die KAHL SCHWERLAST GmbH strategisch weiter multimodal ausrichten und hohe Investitionen in spezifisches Equipment tätigen, ergänzende Kooperationen anstreben und gezielt ihre Performance für den Erhalt der Verkehrsinfrastruktur und die Energiewende ausbauen. Als hochspezialisierter Transportdienstleister ist die Unternehmung in ihren Kernaktivitäten in hohem Maße auf gut ausgebildete Fach- und Führungskräfte angewiesen. Der allgemeine Fachkräftemangel stellt deshalb auch die KAHL SCHWERLAST GmbH vor zunehmende und neue Herausforderungen. Ihnen begegnet die Unternehmung ergänzend zur Digitalisierung mit Weiterbildungsmöglichkeiten und Karriereperspektiven ebenso wie mit Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität als Arbeitgeber. Die gezielte Vorbereitung der Mitarbeiter auf neue Herausforderungen, die Vermittlung der in der Unternehmung gelebten Werte und die Attraktivität einer mitarbeiternahen Unternehmensführung wird die Position der KAHL SCHWERLAST GmbH weiterhin festigen. Spezieller Risikobericht Die Sachanlagen der Unternehmung sind ausreichend versichert. Die liquiden Mittel der Unternehmung werden als Guthaben auf Girokonten bei inländischen Banken und Sparkassen angelegt. Die Forderungen der Unternehmung sind gegen den Ausfall aus Insolvenzen versichert und werden im Rahmen einer Factoring Vereinbarung von der Arvato (ehemals bfs finance) eingezogen. Das Forderungsmanagement funktioniert reibungslos und effizient. Die Unternehmung ist gegen Ansprüche aus Haftpflichtschäden und Transportschäden ausreichend versichert. Die Ertrags- und Liquiditätslage wird auf der Grundlage monatlicher Reports und mehrjähriger Planrechnungen fortlaufend überwacht und gesteuert. Prognosebericht Die zu erwartenden anhaltenden schwachen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen werden insbesondere die für die KAHL SCHWERLAST GmbH wichtigen Kunden der Ausrüstungsindustrie und die exportorientierten Unternehmen des Anlagen- und Maschinenbaus belasten. Auch mögliche inflationäre Unsicherheiten und steigende Zinsen lassen für das Jahr 2024 wirtschaftlich schwierige Rahmenbedingungen vorhersagen. Die Unternehmung steht vor bedeutenden Entwicklungen und Herausforderungen, die ihre Zukunft prägen werden. Neue Technologien und strengere Vorschriften werden die Komplexität und Sicherheit der Transporte erhöhen. Dazu gehören bessere Ladungssicherung, Überwachungssysteme, Risikomanagement und Fahrerschulungen. Die Zukunft der Unternehmung wird von einer Kombination aus technologischen Fortschritten, strengeren Umwelt- und Sicherheitsanforderungen sowie sich wandelnden Marktbedingungen geprägt sein. In diesem Wissen wird die Unternehmung frühzeitig innovative Lösungen implementieren und so befähigt, Wettbewerbsvorteile zu erzielen und die Herausforderungen der Branche mit Erfolg zu meistern. Deswegen wird die KAHL SCHWERLAST ihr Equipment in 2024 gezielt strategisch erweitern. Dabei wird erwartet, dass die Unternehmung ihre Unternehmensleistung im kommenden Jahr 2024 leicht erhöhen und einen Gewinn auf Vorjahresniveau erzielen wird. Forschung und Entwicklung Die Unternehmung betreibt weder Forschung noch Entwicklung. Zweigniederlassungen Die Unternehmung hat keine selbstständigen Zweigniederlassungen.
Moers, den 07.08.2024 gez. Andreas Kahl gez. Rainer Kahl BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Von den größenabhängigen Erleichterungen wurde teilweise Gebrauch gemacht. Die gesetzlichen Gliederungsschemata der §§ 266 und 275 Abs.2 HGB wurden angewandt. In dem zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die Auftstellungserleichterungen sowie die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB grundsätzlich in Anspruch genommen. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss ist nach den gesetzlichen Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Bewertung der Aktiva und Passiva trägt allen erkennbaren Risiken nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung. Bilanzierung und Bewertung erfolgen unter Fortführungsgesichtspunkten, da dem derzeit keine rechtlichen oder tatsächlichen Gegebenheiten entgegenstehen. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten. Anlagevermögen Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bewertet und werden planmäßig linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und so weit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen. Die Abschreibungen auf Neuzugänge werden zeitanteilig vorgenommen. Neuzugänge mit Anschaffungskosten zwischen € 250 und € 1.000 sind in einem Sammelposten eingestellt und werden über 5 Jahre abgeschrieben. Das Finanzanlagevermögen ist mit Anschaffungskosten angesetzt. Bei dauerhafter Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Umlaufvermögen Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips gem. § 253 Abs. 4 HGB. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bewertet. Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen in ausreichender Höhe berücksichtigt. Auf die Netto-Forderungen wird eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % gebildet. Die liquiden Mittel werden mit den Nominalwerten angesetzt. Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, werden als aktive Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen. Rückstellungen / Verbindlichkeiten Rückstellungen sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sie berücksichtigen alle zum Zeitpunkt der Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. III. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Aufgliederung und die Entwicklung der Anlagenwerte sind aus dem folgenden Anlagenspiegel zu entnehmen. Beteiligungen Die Gesellschaft ist an folgenden Unternehmen beteiligt:
Umlaufvermögen Die Forderungen teilen sich wie folgt auf:
Die Verbindlichkeiten werden wie folgt abgebildet:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 3.699,1 (Vorjahr T€ 3.196,0) betreffen Beträge aus dem Saldo aus dem Verrechnungskonto mit der Kahl Holding GmbH T€ 508,5 sowie Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Kahl Holding GmbH T€ 3.190,5. Die Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von T€ 1.570,2 (Vorjahr T€ 2.945,5) sowie die unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesenen Verbindlichkeiten gegenüber Leasinginstituten in Höhe von T€ 3.276,0 (Vorjahr T€ 2.558,2) sind durch Sicherungsübereignung der finanzierten Fahrzeuge gesichert. Die übrigen ausgewiesenen Verbindlichkeiten sind nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert. Unter den sonstigen Verbindlichkeiten werden Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von T€ 203 (Vorjahr T€ 215) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von T€ 0 (Vorjahr T€ 19) ausgewiesen. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Das Jahresergebnis wird in voller Höhe aufgrund eines bestehenden Ergebnisabführungsvertrages an die Kahl Holding GmbH abgeführt. Im Geschäftsjahr wurden periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 200 ausgewiesen. V. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Jahresaufwand aus den am Bilanzstichtag noch bestehenden mehrjährigen Dauerschuldverhältnissen in bedeutungsvoller Größenordnung stellt sich wie folgt dar:
Bezüge der Organmitglieder Gemäß § 286 Abs. 4 wurde auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung verzichtet. Anzahl Arbeitnehmer Durchschnittlich wurden im Berichtsjahr 112 (Vorjahr 112) Arbeitnehmer beschäftigt.
Konzernverhältnisse Das Mutterunternehmen ist die Kahl Holding GmbH, Moers. Da die Größenkriterien des § 293 HGB beim Mutterunternehmen nicht überschritten werden, wurde auf die Erstellung eines Konzernabschlusses verzichtet. Geschäftsführer der Gesellschaft Herr Andreas Kahl, Duisburg, Diplom-Ökonom Herr Rainer Kahl, Duisburg, Kaufmann Die Geschäftsführer sind jeweils einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.
Moers, den 07. August 2024 gez. Andreas Kahl, Geschäftsführer zum 31. Dezember 2023 gez. Rainer Kahl, Geschäftsführer
Angabe der Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern1.1.2023 - 31.12.2023Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände gegenüber Gesellschaftern beträgt 46.565,65 EUR. 1.1.2022 - 31.12.2022Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände gegenüber Gesellschaftern beträgt 16.565,65 EUR. sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 12.11.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkIn dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Kahl Schwerlast GmbH, Moers Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Kahl Schwerlast GmbH, Moers, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Kahl Schwerlast GmbH, Moers, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulation der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresasbschluss aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Dartellungen nicht aufgedeckt werden, da dolosen Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irrführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten könnte. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 16. August 2024 ADKL
AG
gez. Philipp Bracht, Wirtschaftsprüfer gez. Klaus Verstegen, Wirtschaftsprüfer |
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