Corporate and Accelerator Solutions GmbH

Große Gallusstraße 18, 60312 Frankfurt am Main, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 82657
Vorher
Blitz 07-787 GmbHWest Park Management Services Germany GmbH
Eingetragen
3.12.2007
Branche
UnternehmensberatungVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für DritteManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Gegenstand
Erbringung kommerzieller Beratung zur Verbesserung der Geschäftsabläufe sowie der Rentabilität von Kunden sowie die Verwaltung des eigenen Vermögens.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Michael Gahleitner
seit 20.1.2025
Geschäftsführer
Jennifer Suman
seit 23.5.2023
Prokura
Melanie Katz
seit 19.5.2020
Prokura
Volker Peter Stumpf
seit 21.11.2017
Geschäftsführer
Julia Giesler
seit 2.2.2016
Geschäftsführer
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
West Park Management Limited
50.00%
West Park Management Services S.à.r.l.LUX
50.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

West Park Management Limited
JEY
25.000 €
50.00%
West Park Management Services S.à.r.l.
Luxembourg
25.000 €
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

West Park Management Services Germany GmbH

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024

Lagebericht

1 Geschäftsverlauf

1.1 Unternehmensstrategie und Positionierung

Die West Park Management Services Germany GmbH ("WPMS" oder "die Gesellschaft") erbringt exklusiv Dienstleistungen für die Triton Beratungsgesellschaft GmbH in den Bereichen Sekretariat/Assistenz, IT, Personal, Controlling/Buchhaltung und allgemeine Verwaltung. Darüber hinaus erbringt die West Park Management Services Germany GmbH Beratungsdienstleistungen im Zusammenhang mit dem Erwerb, dem Halten und der Veräußerung von Beteiligungen, vor allem in Deutschland, der Schweiz und Österreich, durch die Triton Fonds. Die Triton Fonds konzentrieren sich auf mittelständische Unternehmen, die das Potenzial haben, über Wirtschaftszyklen hinweg kontinuierlich zu wachsen. Die Gesellschaft beschäftigt neben Operating Professionals, die zuvor bei Investmentbanken oder PrivateEquity-Häusern gearbeitet haben, Mitarbeiter im Bereich Sekretariat/Assistenz, IT, Personal, Controlling/Buchhaltung und allgemeine Verwaltung. Aufgrund von Vereinbarungen mit der West Park Management Services S.à.r.l., Luxemburg, sowie der Triton Beratungsgesellschaft GmbH, Frankfurt am Main, werden die wesentlichen Bestandteile der operativen Aufwendungen der Gesellschaft mit einem Aufschlag vergütet. Ausschließlich hieraus resultieren die im Berichtsjahr erzielten Umsatzerlöse. Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen handelt es sich um durchgereichte Aufwandspositionen im Zusammenhang mit den erbrachten Beratungs- und damit zusammenhängenden Dienstleistungen. Die Vereinbarungen gewährleisten, dass die Gesellschaft jedes Geschäftsjahr einen vertraglich zugesicherten operativen Mindestgewinn aus ihrem Kerngeschäft erwirtschaftet.

1.2 Darstellung der Lage

1.2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Deutschland ist im Jahr 2023 in eine Abschwungs Phase geraten. Preisbereinigt ist im Jahr 2023 das deutsche Bruttoinlandsprodukt um 0,3 Prozent niedriger gegenüber dem Vorjahr ausgefallen. Nach der Corona-Krise und dem damit verbundenen wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 wurde in den Folgejahren eine Regeneration der deutschen Wirtschaft allgemein erwartet. Aber durch den Ukraine Krieg und steigende Energiepreise sowie die Rekordinflation fiel die ökonomische Regenerierung im Jahr 2022 jedoch geringer aus, Laut Prognose der Bundesregierung wird das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2024 lediglich um 0,3 Prozent im Vergleich zum Jahr 2023 wachsen. Deutschland befände sich damit in einer Stagnation.

Auch der deutsche Beteiligungsmarkt konnte sich dem gesamtwirtschaftlichen Gegenwind im Jahre 2023 nicht entziehen. Die anhaltenden Konjunktursorgen, die Zinswende und geopolitische Krisen belasteten Beteiligungsgesellschaften und Portfoliounternehmen gleichermaßen

1.2.2 Vermögenslage

Zum Bilanzstichtag liegt die Bilanzsumme in Höhe von TEUR 14.046 um TEUR 1.326 unter dem Vorjahresniveau (TEUR 15.372).

Die Abnahme ist auf der Aktivseite im Wesentlichen durch mit TEUR 2.469 (Vorjahr TEUR 3.342) verringert ausgewiesenen betrieblichen Anlagevermögen begründet. Abschreibungen auf im Jahr 2020 aktivierte Neuanschaffungen infolge des im April/Mai 2020 erfolgten Umzugs der Gesellschaft haben das betriebliche Anlagevermögen reduziert. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen (TEUR 2.982; Vorjahr: TEUR 849) beinhalten im Wesentlichen zum Bilanzstichtag abgerechnete aber noch nicht gezahlte Vergütungen aus der Vereinbarung gegen die West Park Management Services S.à.r.l., Luxemburg. Diese wurden im Vergleich zum Vorjahr weniger vor dem Bilanzstichtag weniger in Rechnung gestellt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich auf TEUR 5.456 (Vorjahr: TEUR 7.477) und beinhalten im Wesentlichen zum Bilanzstichtag noch nicht abgerechnete Vergütungen aus der Vereinbarung gegenüber der Triton Beratungsgesellschaft GmbH. Gegenläufig entwickelte sich der stichtagsbedingte Bestand an Zahlungsmittel mit TEUR 2.316 (Vorjahr: TEUR 1.659).

Die Abnahme der Bilanzsumme auf der Passivseite ist insbesondere auf mit TEUR 13 (Vorjahr TEUR 1.915) verringerten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie Sonstige Verbindlichkeiten mit TEUR 864 (Vorjahr TEUR 1.409) zurückzuführen. Der gegenläufige Effekt durch, aufgrund des Jahresüberschusses 2023/2024 in Höhe von TEUR 988, angestiegenes Eigenkapital konnte dies nicht überkompensieren. Die Sonstigen Rückstellungen wurden mit TEUR 8.410 (Vorjahr TEUR 8.243) nahezu unverändert gegenüber dem vorherigen Geschäftsjahr ausgewiesen.

1.2.3 Finanzlage

Das Eigenkapital aus dem Vorjahr in Höhe von TEUR 3.771 hat sich im Geschäftsjahr 2023/2024 aufgrund des Jahresüberschusses 2023/2024 in Höhe von TEUR 988 auf TEUR 4.759 erhöht. Die Eigenkapitalquote beträgt 33,9 % (Vorjahr 24,5 %). Die Erhöhung ist auf gestiegenes Eigenkapital sowie eine verringerte Bilanzsumme zurückzuführen.

Die Gesellschaft unterhält keine Kreditlinien bei Kreditinstituten oder Lieferanten. Im Falle eines Liquiditätsbedarfs kann die Gesellschaft in Übereinstimmung mit den jeweiligen Vereinbarungen einerseits mit Triton Beratungsgesellschaft GmbH und West Park Management Services S.à.r.l. kurzfristig finanzielle Mittel in Form von Abschlagszahlungen abrufen.

1.2.4 Ertragslage

Der Jahresüberschuss der Gesellschaft beläuft sich auf TEUR 988 (Vorjahr TEUR 985) und stieg damit leicht gegenüber dem Vorjahr um TEUR 3.

Es existieren zwei Vereinbarungen, die eine Erstattung der bei der Gesellschaft zur Leistungserstellung angefallenen Aufwendungen zuzüglich eines Aufschlages vorsehen. Aufgrund der leicht erhöhten durchschnittlichen Mitarbeiterzahl und Gehaltserhöhungen lag der Personalaufwand mit TEUR 16.156 über dem Vorjahreswert (TEUR 15.331). Aufgrund effizienter Nutzung von internen Ressourcen und weniger Inanspruchnahmen externer Dienstleister konnten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen auf TEUR 5.980 (Vorjahr: TEUR 6.543) reduziert werden.

Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Anlagevermögens in Höhe von TEUR 984 (Vorjahr TEUR 1.048) fielen leicht verringert an. Aufgrund der Vereinbarungen mit West Park Management Services S.à.r.l. sowie der Triton Beratungsgesellschaft GmbH führte dies zu leicht erhöhten Umsatzerlösen in Höhe von TEUR 23.732 (Vorjahr TEUR 23.534).

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe haben sich mit TEUR 564 im Berichtsjahr (Vorjahr TEUR 554) ergebnismindernd ausgewirkt.

Der Jahresüberschuss ist gegenüber dem Vorjahr, insbesondere aufgrund der Vereinbarungen mit der West Park Management Services S.à.r.l. sowie der Triton Beratungsgesellschaft GmbH, nahezu unverändert ausgefallen.

1.2.5 Investitionstätigkeit

Aufgrund der Natur ihres Geschäftsmodells tätigt die Gesellschaft grundsätzlich keine wesentlichen Investitionen.

2 Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Wesentliche interne Steuerungsgrößen sind Umsatz und das Jahresergebnis. Die Kennzahlen haben sich wie folgt entwickelt:

Umsatz: TEUR 23.732 (Vorjahr TEUR 23.534)

Jahresergebnis: TEUR 988 (Vorjahr TEUR 985)

Der Umsatz liegt auf Grund höherer weiterberechenbaren sonstigen betrieblichen Aufwendungen und Personalkosten um TEUR 1.021 über der Prognose aus 2023 und ist leicht über dem Vorjahresumsatz 2022/2023. Das Jahresergebnis liegt mit TEUR 988 um TEUR 469 über der Prognose aus 2023. Dies ist im Wesentlichen auf um TEUR 550 erhöhte sonstigen betrieblichen Aufwendungen und um TEUR 387 vermehrten Personalaufwendungen zurückzuführen.

Als nichtfinanziellen Leistungsindikator haben wir die Entwicklung der Personalzahlen definiert. Zum Stichtag 31. März 2024 waren 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Vorjahr 60) beschäftigt. Die Qualifikation unserer Mitarbeiter spielt für unsere Gesellschaft eine große Schlüsselrolle. Stetige Weiter- und Fortbildungsmaßnahmen unserer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen werden gefördert.

3 Chancen- und Risikobericht

Als Risiko wird jedes Ereignis verstanden, das sich negativ auf die kurzfristigen operativen Ziele oder langfristigen strategischen Ziele der Gesellschaft auswirken könnte. Die Darstellung der Risiken erfolgt vor Risikobegrenzungsmaßnahmen und in der Reihenfolge ihrer Bedeutung für die Gesellschaft.

3.1 Allgemeines Geschäftsrisiko

Der Umfang der von WPMS zu erbringenden Beratungs- und sonstigen Dienstleistungen hängen im erheblichen Maße von der allgemeinen Entwicklung der Private-Equity-Industrie sowie der Geschäftsentwicklung der Triton Fonds ab. Aufgrund der Vereinbarung sind allerdings Auswirkungen auf die Gesellschaft nur in abgemilderter Form zu erwarten, da diese es der WPMS ermöglicht, jederzeit ihre umlagefähigen Kosten zu decken.

3.2 Liquiditätsrisiken

Einhergehend mit dem allgemeinen Geschäftsrisiko können bei der WPMS Liquiditätsrisiken entstehen. Die Gesellschaft ist grundsätzlich bemüht, durch eine sorgfältige Liquiditätsplanung einen geringen Liquiditätsbestand zu halten. Im Falle eines Liquiditätsbedarfs kann die Gesellschaft in Übereinstimmung mit den jeweiligen Vereinbarungen einerseits mit der Triton Beratungsgesellschaft GmbH und andererseits mit der West Park Management Services S.à.r.l. kurzfristig finanzielle Mittel in Form von Abschlagszahlungen abrufen. Liquiditätsengpässe aus dem Geschäftsfeld der West Park Management Services Germany GmbH selbst sind nicht zu befürchten. Risiken aus Zahlungsstromschwankungen werden ebenfalls frühzeitig durch die Liquiditätsplanung erkannt. Risiken hieraus sind ebenso wie Fremdwährungsrisiken nur von untergeordneter Bedeutung.

Die Gesamtbewertung der Risikolage führt zu dem Ergebnis, dass keine den Fortbestand der Gesellschaft gefährdenden Risiken erkennbar sind.

Insgesamt werden daher aus Sicht der Geschäftsführung im nächsten Geschäftsjahr keine bestandgefährdenden Risiken erwartet.

3.3 Chancen der künftigen Entwicklung

Die Chancen der zukünftigen Entwicklung bestehen aus einem weiterhin allgemeinen positiven Umfeld für Investitionen in Unternehmen mittlerer Größe und damit einhergehend weiteren Möglichkeiten der Identifikation und Prüfung von Investitionsmöglichkeiten für die Triton Fonds.

4 Prognosebericht

Der anhaltende Konflikt in der Ukraine und die damit verbundenen gegen Russland gerichteten und auch umgekehrte Sanktionen wirken sich weiter auf die europäische und die globale Wirtschaft aus. Das Unternehmen ist weder in der Ukraine noch in Russland oder Weißrussland in nennenswertem Umfang direkt engagiert. Die Gesellschaft hat die Ereignisse in Russland und der Ukraine sowie auch das sonstige aktuelle makro- und geopolitische Umfeld überprüft und die Auswirkungen auf die Gesellschaft bewertet, einschließlich der Berücksichtigung der gegebenen Sanktionen, und kann bestätigen, dass dies keine wesentlichen Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit hat. Die Gesellschaft beobachtet die Situation weiterhin aktiv und wird alle Veränderungen inklusive der Auswirkungen bewerten, sobald sie sich abzeichnen. Die Geschäftsleitung ist der Ansicht, dass die derzeitige Situation in Russland und der Ukraine und auch das sonstige makro- und geopolitische Umfeld keine Beeinträchtigung der Fortführung der Geschäftstätigkeit darstellt.

Vergangene Krisen haben aufgezeigt, dass Marktverwerfungen und Unsicherheiten überwiegend Chancen für Private-Equity bieten. In schwierigen Zeiten können Marktanteile gewonnen werden, Geschäftsmodelle weiterentwickelt und Preiserhöhungen zum Ausgleich der Inflation durchgesetzt werden. Die zurückliegenden Jahre bestätigen das sich in Zeiten von Volatilität und Unsicherheit stets attraktive Anlagemöglichkeiten bieten und dies mit die besten Auflagejahre für Private Equity waren.

Die Geschäftsführung geht für das Geschäftsjahr 2024/2025 von im Vergleich leicht erhöhten Umsatzerlösen sowie einem leicht reduziertem Jahresergebnis gegenüber dem Geschäftsjahr 2023/2024 aus. Die in den kommenden Monaten vorgesehene Auflegung des schon länger geplanten neuen Triton Fonds macht Neuanstellungen erforderlich, so dass ein Anstieg der Mitarbeiteranzahl und damit der Personalaufwendungen, bei vermindert prognostizierten sonstigen betrieblichen Aufwendungen, erwartet wird.

Bilanz

Aktiva

31.3.2024
EUR
31.3.2023
EUR
A. Anlagevermögen 2.469.013,52 3.341.717,21
I. Sachanlagen 1.533.267,50 2.405.971,19
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.533.267,50 2.405.971,19
II. Finanzanlagen 935.746,02 935.746,02
1. sonstige Ausleihungen 935.746,02 935.746,02
B. Umlaufvermögen 11.149.730,83 11.532.831,71
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 8.833.908,01 9.873.634,84
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.456.034,20 7.476.605,17
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.981.749,44 848.611,43
3. sonstige Vermögensgegenstände 396.124,37 1.548.418,24
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.315.822,82 1.659.196,87
C. Rechnungsabgrenzungsposten 4.921,50
D. Aktive latente Steuern 422.053,99 497.006,83
Aktiva 14.045.719,84 15.371.555,75

Passiva

31.3.2024
EUR
31.3.2023
EUR
A. Eigenkapital 4.759.235,22 3.771.167,29
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 3.746.167,29 2.761.013,10
III. Jahresüberschuss 988.067,93 985.154,19
B. Rückstellungen 8.409.712,75 8.242.713,79
1. Steuerrückstellungen 11.543,15 0,00
2. sonstige Rückstellungen 8.398.169,60 8.242.713,79
C. Verbindlichkeiten 876.771,87 3.357.674,67
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 12.972,62 1.915.044,49
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 12.972,62 1.915.044,49
2. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 34.075,02
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 0,00 34.075,02
3. sonstige Verbindlichkeiten 863.799,25 1.408.555,16
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 863.799,25 1.408.555,16
Passiva 14.045.719,84 15.371.555,75

Gewinn- und Verlustrechnung

1.4.2023 - 31.3.2024
EUR
1.4.2022 - 31.3.2023
EUR
1. Umsatzerlöse 23.731.883,00 23.533.615,11
2. sonstige betriebliche Erträge 940.327,06 928.366,97
3. Personalaufwand 16.155.582,55 15.331.093,44
a) Löhne und Gehälter 15.204.748,90 14.497.531,90
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 950.833,65 833.561,54
4. Abschreibungen 984.129,45 1.047.914,32
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 984.129,45 1.047.914,32
5. sonstige betriebliche Aufwendungen 5.979.944,30 6.543.392,01
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 564.485,83 554.428,12
7. Ergebnis nach Steuern 988.067,93 985.154,19
8. Jahresüberschuss 988.067,93 985.154,19

Anhang

(1) ALLGEMEINE ANGABEN

Die West Park Management Services Germany GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main ist beim Amtsgericht Frankfurt am Main unter der Nummer HRB 82657 im Handelsregister eingetragen.

Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter Anwendung der für mittelgroße Kapitalgesellschaften i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und der ergänzenden Vorschriften des GmbHG.

Die Gliederung des Jahresabschlusses erfolgt nach § 266 HGB und § 275 Abs. 2 HGB.

Soweit ergänzende gesetzlich vorgeschriebene Angaben in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung nicht enthalten sind, wurden diese im Anhang vorgenommen.

Von den Erleichterungswahlrechten gemäß § 288 Abs. 2 HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften wurde teilweise Gebrauch gemacht.

(2) BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Die Bilanzierung und Bewertung erfolgen unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind unverändert zum Vorjahr angewendet worden. Es waren für die Aufstellung des Jahresabschlusses die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bewertet. Sachanlagevermögen wird linear über die individuell geschätzte betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen erfolgen außerplanmäßige Abschreibungen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben, wobei aus Vereinfachungsgründen gleichzeitig ein Abgang unterstellt wurde.

Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern wurden folgende Zeiträume angesetzt:

Nutzungsdauer/ Abschreibungsmethoden
Betriebs- und Geschäftsausstattung 4 - 10 Jahre / linear

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu ihren Anschaffungskosten, unverzinsliche, nicht kurzfristige Forderungen werden zum Barwert angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken und das allgemeine Kreditrisiko werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Aktive latente Steuern werden auf der Grundlage temporärer Differenzen zwischen den Buchwerten in der Handelsbilanz und dem Steuerbilanzwert bilanziert. Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Steuerrückstellungen für die Gesellschaft werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Sie wurden mit nach Kenntnisstand zum Zeitpunkt der Erstellung des Abschlusses nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung kalkulierten zukünftigen Auszahlungen angesetzt. Die Rückstellung für Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer wird auf Grundlage des erwarteten steuerlichen Einkommens und des Gewerbeertrages ermittelt.

Sonstige Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag erkennbaren ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden bei der Ermittlung berücksichtigt. Sonstige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr, die hätten abgezinst werden müssen, liegen zum 31. März 2024 nicht vor.

Verbindlichkeiten werden mit ihren Erfüllungsbeträgen bewertet.

Fremdwährungsforderungen und - verbindlichkeiten sind zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten mit Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr werden zum Stichtagskurs angesetzt, soweit die Entstehungskurse nicht niedriger waren (bei Aktivposten) oder nicht höher lagen (bei Passivposten). Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften in lokale Währung werden erfolgswirksam erfasst; die in den Posten "Sonstige betriebliche Erträge" bzw. "Sonstige betriebliche Aufwendungen" enthaltenen Erträge bzw. Aufwendungen aus der Währungsumrechnung werden durch entsprechende Aufgliederung der Posten im Anhang gesondert ausgewiesen.

(3) ERLÄUTERUNGEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

(a) Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Wir verweisen auf den Anlagenspiegel als Anlage zum Anhang.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit TEUR 5.456 (Vorjahr TEUR 7.477) sind im Wesentlichen Forderungen aus erbrachten Beratungsdienstleistungen enthalten.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen im Wesentlichen (TEUR 2.449; Vorjahr TEUR 229) gegen den Gesellschafter Westpark Management Services S.à.r.l., Luxemburg, aus Kostenerstattungen. Weitere Forderungen in Höhe von TEUR 533 (Vorjahr TEUR 619) bestehen gegen das verbundene Unternehmen West Park Management Services Ltd. und resultieren aus dem laufenden Leistungsverkehr.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Liquide Mittel

Die liquiden Mittel bestehen aus Bankguthaben in Höhe von insgesamt TEUR 2.316 (Vorjahr TEUR 1.659).

Latente Steuern

Aufgrund von Wertunterschieden zwischen Handels- und Steuerbilanz sind latente Steuern entstanden. Diese resultieren aus der handelsrechtlich gebildeten Rückstellung für die mietfreie Zeit des abgeschlossenen Mietvertrages für die neuen Büroräume, die steuerlich nicht gebildet wird. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf der Basis eines Steuersatzes von rund 30 %.

Die Steuern vom laufenden Einkommen und vom Ertrag enthalten Aufwendungen aus der Erfassung aktiver latenter Steuern in Höhe von TEUR 75. Der Gesamtbetrag nach § 268 Abs. 8 HGB in Höhe von TEUR 422 resultiert vollumfänglich aus aktiven latenten Steuern, ein ausschüttungsgesperrter Betrag liegt nicht vor.

1.4.2023
TEUR
Veränderung
TEUR
31.03.2024
TEUR
Aktive latente Steuer 497 75 422
Passive latente Steuer 0 0 0

Steuerrückstellungen

Die Steuerrückstellungen in Höhe von TEUR 12 (Vorjahr TEUR 0) beinhalten ausschließlich Gewerbesteuer, Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag für das Jahr 2024.

Sonstige Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen mit TEUR 8.398 (Vorjahr TEUR 8.243) sind für alle erkennbaren, der Höhe und Art nach ungewissen Verpflichtungen entsprechende Rückstellungen enthalten. Sie beinhalten Rückstellungen für Boni, rückständige Urlaubsverpflichtungen in Höhe von TEUR 6.488 (Vorjahr TEUR 6.229), Rückstellungen aus Mietverhältnissen TEUR 1.602 (Vorjahr TEUR 1.783), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (insbesondere aus Rechts- und Beratungskosten) in Höhe von TEUR 235 (Vorjahr TEUR 148), Steuerberatungs- und Prüfungskosten sowie sonstige Rückstellungen von insgesamt TEUR 73 (Vorjahr TEUR 83).

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht haben ebenso eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag liegen keine Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB i. V. m. § 268 Abs. 7 HGB aus Wechselobligo, Bürgschaften, Gewährleistungsverträgen oder vergleichbaren Sachverhalten vor.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen bis zu einem Jahr in Höhe von brutto TEUR 3.789. Die gesamten finanziellen Verpflichtungen auf die Restlaufzeiten betragen TEUR 22.574. Dies beinhaltet einen Mietvertrag über Büroräume in der Große Gallusstraße 16-18, Neue Mainzer Straße 4042, 60312 Frankfurt am Main, mit einer Laufzeit beginnend mit dem 31.03.2020 über 10 Jahre abgeschlossen. Die vertraglich vereinbarten jährlichen Mietzahlungen hieraus betragen TEUR 3.761, die gesamte Verpflichtung über die Restlaufzeit beträgt TEUR 22.568. Die übrigen sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen TEUR 6.

(b) Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthaltenen Währungskursverluste betragen TEUR 2 (Vorjahr TEUR 1).

Wesentliche periodenfremde Erträge und Aufwendungen lagen im Berichtsjahr nicht vor.

(4) SONSTIGE ANGABEN

Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 61 (Vorjahr: 58) Angestellte, hiervon durchschnittlich 6 (Vorjahr: 7) leitende Angestellte.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung der Gesellschaft wird der Gesellschafterversammlung vorschlagen, den Jahresüberschuss für die Zeit vom 1. April 2023 bis 31. März 2024 vorzutragen.

Geschäftsführung

Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr Herr Michael Gahleitner und Herr Volker Stumpf. Die Geschäftsführer agieren als kaufmännische Angestellte.

Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angaben zu den Gesamtbezügen der Mitglieder des Geschäftsführungsorgans verzichtet.

Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss der West Park Management Services Germany GmbH wird im kleinsten Konsolidierungskreis in den Konzernabschluss der West Park Management Services S.à r.l., Luxemburg, und im größten Konsolidierungskreis in den Konzernabschluss der West Park Management Services Limited, St. Helier, Jersey, einbezogen. Die Konzernabschlüsse werden nicht offengelegt, sie sind am Sitz der jeweiligen Gesellschaft erhältlich.

Nachtragsbericht

Nach dem Geschäftsjahresende sind keine Vorgänge eingetreten, die von besonderer Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zum 31. März 2024 sind.

sonstige Berichtsbestandteile

Die inhaltliche Richtigkeit und Vollständigkeit des Jahresabschlusses wird hiermit versichert.

 

Frankfurt am Main, 14. Januar 2025

Michael Gahleitner

Volker Stumpf

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 15.01.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss der West Park Management Services Germany GmbH,

Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der West Park Management Services Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 14. Januar 2025

KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Mangels, Wirtschaftsprüfer

gez. Böhm, Wirtschaftsprüferin

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

100 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.