Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehör
Dorn GmbH
Kreut 6, 84079 Bruckberg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Johann Dorn seit 26.1.2007 | Geschäftsführer |
Christian Dorn seit 26.1.2007 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Dorn GmbHBruckbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.12.2022 bis zum 30.11.2023Lagebericht 2022/2023A. Grundlagen des UnternehmensGeschäftsmodell des Unternehmens Die Dorn GmbH wurde am 01.01.2007 gegründet und hat ihren Sitz in Bruckberg. Neben dem Hauptbetrieb in Bruckberg hat die Dorn GmbH in Straubing und Schierling weitere Filialen. Die rechtliche Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2022/2023 nicht verändert. Die Dorn GmbH ist im Bereich Landmaschinen, Kraftfahrzeuge, Gartengeräte und Kommunaltechnik tätig. Durch das fundierte Fachwissen, guter Beratung und ausgezeichneten Service hat sich das Unternehmen mit mehreren Filialen und Kooperationspartnern im bayerischen Raum als starker Vertriebspartner verschiedenster namhafter Hersteller etabliert. Zu dem Kerngeschäft zählt der Vertrieb, Reparatur und Service von Land-, Garten- und Kommunaltechnik sowie Kraftfahrzeugen. WirtschaftsberichtGesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Nach den Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) sank das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) in 2023 um 0,3% im Vergleich zum Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war auch im Jahr 2023 geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine, sowie den extremen Energiepreiserhöhungen. Hinzu kamen weiterhin Material- und Lieferengpässe welche sich jedoch im ersten Halbjahr rapide verbesserten, anhaltende hohe Baukosten, sowie der andauernde Fachkräftemangel. Trotz der Rückgänge der nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften diese die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Branchenbezogene Rahmenbedingungen Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 ist die Landtechnikindustrie am Produktionsstandort Deutschland erneut gewachsen, so der VDMA Landtechnik in einer Pressemeldung. Mit einem Umsatzvolumen aus heimischer Produktion von gut 15 Milliarden Euro konnte die Industrie das Vorjahresergebnis übertreffen. Ein wesentlicher Umsatztreiber waren die Traktoren. Dank ihrer Exportstärke habe die Branche besonders punkten können. Im Durchschnitt gehen fast vier von fünf der hierzulande produzierten Landmaschinen, Traktoren und Softwaresysteme zu Kunden in aller Welt. Als überdurchschnittlich stark erwies sich die Nachfrage 2023 in europäischen Schlüsselmärkten wie Frankreich und Großbritannien, vor allem aber in den Vereinigten Staaten. Nicht ganz so stark notierte das Landtechnikgeschäft am Standort Deutschland, so der VDMA. "Spätestens seit Jahresmitte machten sich rückläufige Auftragseingänge bemerkbar, da die Händler vielerorts bereits gut bevorratet waren", sagt Dr. Tobias Ehrhard (Geschäftsführer des Branchenverbandes VDMA Landtechnik). Die Marktberuhigung erstreckte sich über nahezu alle Produktsegmente der Außen- und Innenwirtschaft. Zwar habe sich die Kostensituation bei landwirtschaftlichen Betriebsmitteln zuletzt verbessert und die allgemeine Inflation verringert, jedoch mache das anhaltend hohe Zinsniveau der Branche nach wie vor zu schaffen.
(https://www.agrartechnikonline.de/news/vdma-landmaschinen-hersteller-blicken-auf-gutes-geschaeftsjahr-zurueck/#:~:text=Im%20abgelaufenen%20Gesch%C3%A4ftsjahr%
Auch der Angriffskrieg von Russland auf die Ukraine hat weiterhin einen Einfluss auf die Preissteigerungen und mögliche Engpässe. Innovative Landtechnik ist im In- und Ausland jedoch insgesamt weiterhin gefragt, denn sie ist ein unverzichtbares Element für die Versorgungssicherheit in der Welt und gerade in Deutschland im Hinblick auf die Agrardieseldebatte wichtiger denn je. Die Landtechnikindustrie konnte sich daher trotz dieser Herausforderungen in den letzten Jahren in der Spitzengruppe der Wachstumsbranchen des Maschinen- und Anlagenbaus positionieren. B. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und VermögenslageDie Konjunktur und der Markt haben sich nach der Corona Pandemie zunächst positiv entwickelt und sind im Jahr 2023 jedoch im Vergleich zum Vorjahr leicht eingebrochen. Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Dorn GmbH kann jedoch im Geschäftsjahr 2022/2023 insgesamt weiterhin als positiv bezeichnet werden. 1. ErtragslageDer Umsatz ist im Geschäftsjahr um 2.421 TEUR auf 27.762 TEUR angestiegen und entwickelte sich positiv. Der Anstieg des Umsatzes gegenüber dem Vorjahr betrug 9,6 %. Die Absatzmengen konnten im Vergleich zum Vorjahr leicht gesteigert werden. Dies hatte einen positiven Einfluss auf die Umsatzsteigerung, die aber auch von Preissteigerungen getrieben war. Der Betriebsaufwand hat sich um TEUR 2.339 bzw. 9,7 % auf TEUR 26.482 erhöht. Gleichzeitig haben die sonstigen betrieblichen Erträge um TEUR 31 zugenommen. Dies hat zu einem Betriebsergebnis in Höhe von TEUR 1.379 geführt. Dies bedeutet eine Steigerung um TEUR 113 gegenüber dem Vorjahr, in welchem noch TEUR 1.266 ausgewiesen waren. Trotz der anhaltenden schwierigen wirtschaftlichen Lage ist der Auftragsbestand nahezu gleichgeblieben, was vor allem der weiterhin positiven Tendenz im Bereich der Landwirtschaft & Landtechnik geschuldet ist. Wir haben ein Jahresergebnis von 846 TEUR erzielt. Damit liegt das Ergebnis leicht unter dem Ergebnis des Vorjahres von 871 TEUR. Die Materialaufwandsquote hat sich von 82,2 % zum Vorjahr mit 82,4 % leicht verschlechtert. Die Personalkosten blieben mit einer Erhöhung zum Vorjahr um 2,7 % nahezu unverändert. 2. FinanzlageDie Liquiditätslage unseres Unternehmens war im Berichtsjahr 2022/2023 gut. Zum 30. November 2023 betragen die liquiden Mittel 958 TEUR. Die Liquiditätslage hat sich gegenüber dem Vorjahr verschlechtert. Begründet ist diese Verschlechterung jedoch in der Gesamtrückzahlung der langfristigen Verbindlichkeit gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 700 TEUR aus Vorjahren im aktuellen Geschäftsjahr 2022/2023. Die Rückstellungen sind um TEUR 55 gesunken. Dieser Rückgang ist in Höhe von TEUR 125 auf reduzierte Steuerrückstellungen und in Höhe von TEUR 70 auf gestiegene sonstige Rückstellungen zurückzuführen. Die Zunahme der Verbindlichkeiten um TEUR 3.239 ist in Höhe von TEUR 700 auf verminderte Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstitute, in Höhe von TEUR 146 auf gesunkene Verbindlichkeiten aus erhaltenen Anzahlungen sowie in Höhe von TEUR 4.066 auf erhöhte Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen. Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können. Mit einer geordneten Vermögens- und Finanzlage sehen wir eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können. Das Vorratsvermögen ist weitgehend fremdfinanziert. Im Übrigen erfolgt die Finanzierung weitgehend aus Eigenmitteln. Die Investitionsmaßnahmen konnten weitgehend mit Eigenmitteln finanziert werden. 3. VermögenslageDie Bilanzsumme von Dorn GmbH belief sich zum Bilanzstichtag auf 19.173 TEUR. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr 2021/2022 (15.143 TEUR) um 26,6 % erhöht. Die Vermögensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2022/2023 geringfügig verändert. Das langfristig gebundene Vermögen stieg um TEUR 136, da die Anlagenzugänge von TEUR 284 höher waren als die Abgänge und Abschreibungen von insgesamt TEUR 148. Das kurzfristig gebundene Vermögen erhöhte sich insgesamt um TEUR 3.896 auf TEUR 18.586. Dies liegt zum einen an dem Anstieg der Vorräte und sonstigen Vermögensgegenstände von TEUR 4.719, sowie gesunkener liquider Mittel von TEUR 874. Das Umlaufvermögen erhöhte sich von 14.692 TEUR auf 18.586 TEUR. Das Vorratsvermögen ist von 11.597 TEUR auf 15.464 TEUR angestiegen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind im Vergleich zum Vorjahr um 51 TEUR auf 990 TEUR leicht gestiegen. Die Kapitalstruktur ist durch einen Anteil vom Eigenkapital an der Bilanzsumme von 27,2 % (Vorjahr 28,9 %) gekennzeichnet. Das Eigenkapital erhöhte sich von 4.369 TEUR auf 5.216 TEUR. 4. Finanzielle LeistungsindikatorenFür die interne Steuerung des Unternehmens werden im Wesentlichen die Umsatzrendite und der EBIT herangezogen. Die Umsatzrendite ist im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 %-Punkte gesunken und beträgt im Geschäftsjahr 3,1 % (Vorjahr: 3,4 %). Das EBIT beträgt 1.379 TEUR und ist damit um 113 TEUR höher als im Vorjahr (1.266 TEUR) 5. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen LageDie wirtschaftliche Lage unseres Unternehmens kann auch nach der langen und unsicheren Corona-Situation und der aktuellen gesamtwirtschaftlichen und konjunkturellen Stagnation im Jahr 2023 weiterhin als gut bezeichnet werden. C. Voraussichtliche Entwicklung mit Ihren Chancen und RisikenRisikoberichtRisikomanagementziele und -methoden Vom Unternehmen wurden Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden. In Übereinstimmung mit branchenüblichen Standards und gesetzlichen Bestimmungen hat die Dorn GmbH ein Kontroll- und Risikomanagementsystem eingerichtet, um potentielle Risiken zu erkennen und über alle Funktionen hinweg beobachten und beurteilen zu können. Dieses Risikomanagementsystem soll dazu beitragen, Entwicklungen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, frühzeitig aufzudecken. Wesentlich für ein Risikomanagementsystem sind ein internes Überwachungssystem sowie ein Controlling- und Frühwarnsystem. Unser Unternehmen verfügt über umfangreiche Planungs- und Kontrollinstrumente, um Geschäftsrisiken frühzeitig zu erkennen und um wirksame Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Wesentliche RisikenUmfeld-, Branchen- und Wettbewerbsrisiken Die für die Landtechnik wesentlichen gesamtwirtschaftlichen Risiken sind vor allem in der konjunkturellen Entwicklung zu sehen. Abgabenerhöhungen und Preissteigerungen können zu einer Reduzierung der Nachfrage führen und sich somit negativ auf die Umsatzentwicklung auswirken. Mögliche Risiken für die Weltwirtschaft sehen wir in einem weiteren Anstieg der Rohstoff- und Energiepreise, sowie den politischen Entwicklungen wie beispielsweise dem Ukrainekrieg. Ein allgemeines Risiko liegt selbstverständlich auch in der Entwicklung des Preisdrucks unter den Wettbewerbern. Der globale Handel, die Digitalisierung und die neuen Technologien bringen weitere Herausforderungen für die Landtechnikbranche mit sich. Ebenfalls haben die Dynamik der politischen Rahmenbedingungen zu einem schwer planbaren Nachfrageverhalten geführt. Personalrisiken Die Dorn GmbH ist für die Realisierung ihrer strategischen Ziele auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen. Vor allem in der Beratung besteht großer Bedarf an qualifiziertem Personal, was unternehmensinterne Qualifizierungsmaßnahmen erfordert. Die Aus- und Weiterbildung für Mitarbeiter sichert die fachliche Kompetenz des Personals. Bestandsgefährdende Risiken Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht zu sehen. ChancenberichtDie Branche der Landmaschinen- und Traktorenhersteller soll weiterhin nachhaltig wachsen. Seit 2017 bewegt sich der Geschäftszweig im Wachstumsbereich. Der sehr zufrieden stellende Auftragsbestand und die weiterhin positiven Auftragseingänge weisen auf eine stabile Entwicklung des Umsatzes hin. Die abgewickelten Geschäfte in der Filiale in Schierling und Straubing entwickeln sich derzeit weiterhin sehr positiv. Durch verbesserte Marketingstrategien und durch genauere Analyse der Kundenbedürfnisse versuchen wir hier künftig die Kunden zielgenauer zu betreuen und uns so weiterhin wettbewerbsfähig zu erweisen. Der konstante langjährige Personalstamm und der Umstand, dass das Unternehmen seit vielen Jahren am Markt etabliert ist, bietet die Grundlage für den zukünftigen Erfolg. PrognoseberichtDie positive gesamtwirtschaftliche Entwicklung in den Absatzpreisen landwirtschaftlicher Produkte, und den damit verbundenen Investitionen in Maschinen, wird sich voraussichtlich in den Geschäftsjahren 2023/2024 und 2024/2025 in einer Erhöhung des Umsatzes widerspiegeln. Wir gehen davon aus, dass sich die konjunkturelle Lage in diesen Jahren auf ähnlichem Niveau fortsetzen wird. Wir rechnen mit einem im Branchenvergleich befriedigenden Ergebnis. Für das Jahr 2023/2024 und 2024/2025 rechnen wir bei einer anhaltenden hohen Nachfrage und insgesamt um jährlich rund weiterhin 10 % steigenden Umsatzerlösen mit sehr zufriedenstellenden Jahresergebnissen auf dem Niveau des Jahres 2022/2023 sowie einem voraussichtlich ähnlich hohem EBIT wie im Geschäftsjahr 2022/2023. GesamtaussageDie Bewertung der Chancen- und Risikosituation durch die Geschäftsführung der Dorn GmbH basiert auf der Betrachtung aller wesentlichen Risiken und deren Abwägung gegenüber den sich ergebenden Chancen. Nach Überzeugung der Geschäftsführung bewegen sich die dargestellten Risiken im beherrschbaren Rahmen. Die Geschäftsführung ist sich dem Chancen- und Risikoprofil der Dorn GmbH bewusst und erwartet, dass die dargestellten Risiken den operativen Erfolg des Unternehmens nicht gefährden und die Chancen mehrheitlich genutzt werden können. Unterschrift der Geschäftsführung
Landshut, den 20.01.2025 BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Dorn GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelung des GmbH-Gesetzes zu beachten. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt und mit den Erfüllungsbeträgen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind, bewertet. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht. Anlagenspiegel zum 30. November 2023
Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 252.597,34 EUR (Vorjahr: 136.306,74 EUR). Dieser Betrag ist in der Position "sonstige Vermögensgegenstände" enthalten Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR). Angabe zu Verbindlichkeiten mit Restlaufzeitvermerken
Als wesentliche Rückstellungen sind zu nennen: Die Personalrückstellungen belaufen sich auf 261 TEUR (Vorjahr 268 TEUR) und die Gewährleistungsrückstellungen belaufen sich auf 139 TEUR (Vorjahr: 63 TEUR). Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Schadenersatzleistungen in Höhe von 68 TEUR (2022/2023: 24 TEUR). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen aus der Zuführung zu den sonstigen Rückstellungen in Höhe von 76 TEUR (2022/2023: 3 TEUR) und aus der Zuführung zu den Wertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von 69 TEUR (2022/2023: 30 TEUR). Des Weiteren sind Forderungsverluste in Höhe von 3 TEUR (2022/2023: 20 TEUR) enthalten. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft haftet gesamtschuldnerisch für Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von 1.428.000,00 EUR des Gesellschafter-Geschäftsführers. Zum Abschlussstichtag valutierten diese mit 886.658,00 EUR. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Stichtag bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen von insgesamt 366 TEUR p.a. Des Weiteren bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverhältinissen in Höhe von 21 TEUR p.a. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
GewinnverwendungsvorschlagDie Gesellschafterversammlung schlägt vor, den gesamten Jahresüberschuss in Höhe von 846.282,61 EUR mit dem Gewinnvortrag aus dem Vorjahr zu verrechnen und den daraus resultierenden Bilanzgewinn in Höhe von 4.703.256,36 EUR auf neue Rechnung vorzutragen. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Unterschrift der Geschäftsführung
Landshut, den 20.01.2025 sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 20.01.2025 festgestellt. BestätigungsvermerkDer Jahresabschluss wurde wegen der Inanspruchnahme von Erleichterungen nur teilweise offengelegt. Der nachfolgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss. BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERSAn die Dorn GmbH, Bruckberg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Dorn GmbH, Bruckberg, - bestehend aus der Bilanz zum 30. November 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Dezember 2022 bis zum 30. November 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Dorn GmbH, Bruckberg, für das Geschäftsjahr vom 01. Dezember 2022 bis zum 30. November 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. November 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Dezember 2022 bis zum 30. November 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Augsburg, den 20. Januar 2025 CONLATA Geißelmaier & Partner mbB Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Peter Merk, Wirtschaftsprüfer |
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