Pecht
GmbH
Bad
Neustadt a.d. Saale
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Lagebericht der Pecht GmbH zum Geschäftsjahr 2023
A. Grundlagen und Geschäftsmodell der Pecht
GmbH
Die Pecht GmbH mit Sitz in Bad Neustadt a. d. Saale
(Deutschland) ist ein Einzelhandelsunternehmen mit einer
stationären Gesamtverkaufsfläche von rund 7.500
m2, verteilt auf vier Häuser. Der Schwerpunkt der
Geschäftstätigkeit liegt im vielfältigen
Angebot von Artikeln aus den Bereichen Mode, Living, Sport,
Reise und Kinder. Ein Gastronomiebereich mit ca. 140
Sitzplätzen rundet das Angebot ab. Die Pecht GmbH
bietet damit im Dreiländereck
Bayern/Thüringen/Hessen ein Shoppingerlebnis für
die ganze Familie.
Das im Jahre 1872 gegründete Unternehmen
beschäftigte im Berichtsjahr am Stammsitz in Bad
Neustadt a. d. Saale rund 149 Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter.
B. Wirtschaftsbericht
1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene
Rahmenbedingungen
Im Jahr 2023 wurde die Weltwirtschaft, wie im
Vorjahr, von den Folgen des Krieges in der Ukraine
beeinträchtigt. Im Oktober 2023 brach darüber
hinaus ein Konflikt im Nahen Osten aus, während eine
Reihe von Natur- und Umweltkatastrophen infolge des
Klimawandels das globale Geschehen (z. B. schwere Erdbeben
in der Türkei, Trockenheit und Überflutungen in
ganz Europa) weiter belastete. Die zunehmenden
geopolitischen Spannungen und Handelsbeschränkungen
zwischen China und dem Westen beunruhigten viele
Unternehmen zusätzlich. Insgesamt verzeichnete die
Weltwirtschaft ein gemäßigtes Wachstum, was dazu
führte, dass auch die EU-Kommission ihre
Wachstumserwartungen für das Jahr 2023 nach unten
korrigierte.
Die deutsche Wirtschaft konnte ebenfalls die Erholung
vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter
fortsetzen. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im nach
wie vor krisengeprägten Umfeld kam ins Stocken. Die
Inflationsrate fiel im Vergleich zum Vorjahr zwar von 7,9 %
auf 5,9 %, blieb jedoch weiterhin auf einem hohen Niveau.
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist preisbereinigt im Jahr
2023 in Deutschland um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr
gesunken. Im Vergleich zu 2019 lag das BIP lediglich um 0,7
% höher. (Datenquelle: Destatis).
Die preisbereinigten privaten Konsumausgaben sanken
im Jahr 2023 ebenfalls um 0,8 % im Vergleich zum Vorjahr
und entfernten sich damit als Ergebnis auf die hohen
Verbraucherpreise wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres
2019 (Datenquelle: Destatis).
Der stationäre Modehandel in Deutschland bewegte
sich im Jahr 2023 in schwierigem Umfeld. Die Konsumstimmung
wurde maßgeblich von den gestiegenen
Lebenshaltungskosten und der durch die Politik verursachten
Verunsicherung der Bevölkerung im Allgemeinen
geprägt. Zusätzlich beeinflussten
ungewöhnlich milde Temperaturen zu Jahresbeginn sowie
in den ersten Wochen des Herbst- /Wintergeschäfts,
gefolgt von plötzlichen Kälteeinbrüchen, die
Geschäftsaktivitäten. Streiks und Demonstrationen
führten ebenfalls zu zusätzlichen Belastungen der
Umsätze. Darüber hinaus verzeichnete das Jahr
2023 eine beachtliche Zunahme von Insolvenzen, darunter
auch renommierte Warenhäuser in der Modebranche.
Angesichts dieser Herausforderungen erwies sich der
stationäre Einzelhandel im Jahr 2023 als bemerkenswert
widerstandsfähig im Vergleich zum Onlinehandel, der
nach den Rekordzuwächsen während der Pandemie nun
einen deutlichen Rückgang verzeichnet.
2. Geschäftsverlauf der Pecht GmbH
Trotz der globalen krisen- und kriegsbedingten
Herausforderungen, der prognostizierten verhaltenen
Konsumstimmung und des außergewöhnlich starken
Umsatzes im Vorjahr anlässlich des 150-jährigen
Jubiläums der Pecht Shoppingwelt verzeichnete die
Pecht GmbH im ersten Quartal 2023 zunächst einen
Anstieg ihrer Umsätze um etwa 12,0 % im Vergleich zum
Vorjahr. Das zweite Quartal war hingegen von kaltem und
regnerischem Wetter geprägt, was zu einer verminderten
Nachfrage nach der aktuellen
Frühjahr-/Sommerkollektion führte und den
Quartalsumsatz lediglich um 2,7 % im Vergleich zum Vorjahr
ansteigen ließ. Im dritten Quartal
beeinträchtigte der langanhaltende Sommer mit warmen
Temperaturen die Nachfrage nach aktuellen
Herbst-/Winterwaren. Dadurch stagnierte der Umsatz im
dritten Quartal mit 0,1 % auf dem Vorjahreswert. Im vierten
Quartal stand die Pecht GmbH insbesondere im
Weihnachtsgeschäft einer Vielzahl von Rabattaktionen
von Onlinehändlern gegenüber. Dennoch konnte die
Pecht GmbH den Umsatz im vierten Quartal um 0,7 %
gegenüber dem Vorjahr steigern.
Durch zahlreiche Aktionen und Events konnte die Pecht
GmbH im Berichtsjahr 2023, die Kundenfrequenz am Standort
trotz aller widrigen Rahmenbedingungen steigern. Einen
weiteren erfreulichen Beitrag zur Frequenzerhöhung
leisteten die neue Schuhabteilung und die neue
HAKA-Abteilung im Haus 1, bei denen in Form von neuen
Ladeneinrichtungen (z. B. Warenträger,
Rückwandelemente etc.) oder neuen Lieferantenshops
investiert wurde.
Die Pecht GmbH hat das Geschäftsjahr 2023 mit
einem neuen Umsatzrekord von +3,7 % gegenüber dem
Vorjahr bzw. +13,1 % gegenüber dem Jahr 2019
abgeschlossen und lag damit deutlich besser als der
stationäre Branchendurchschnitt. Die
Geschäftsführung ist der Überzeugung, dass
der stationäre Handel nur mit qualifiziertem Personal
erfolgreich sein kann. Zur Schaffung eines nachhaltigen
Shoppingerlebnisses wird auf der Verkaufsfläche
bewusst mehr Personal als branchenüblich eingesetzt.
Die Personalaufwendungen stiegen im Jahr 2023
gegenüber dem Vorjahreswert um 4,8 %. Im Berichtsjahr
erwirtschaftete die Gesellschaft ein positives
Jahresergebnis in Höhe von 385 TEuro. Sowohl die
Umsatzerlöse als auch das Jahresergebnis
übertrafen die prognostizierten Werte, während
der Cashflow wie erwartet auf Vorjahresniveau lag.
Insgesamt lag die Geschäftsentwicklung 2023 über
den prognostizierten Erwartungen und ist in Anbetracht der
branchenspezifischen Rahmenbedingungen als sehr gut zu
bezeichnen.
3. Lage der Gesellschaft
a) Vermögenslage
Während des Berichtsjahres lagen die
Investitionen in das Sachanlagenvermögen über den
Abschreibungen, insofern hat sich das Anlagevermögen
um 86 Tsd. Euro auf 1.011 Tsd. Euro erhöht. Das
Umlaufvermögen war von einem Abbau des Warenbestandes
um 506 Tsd. Euro auf 3.221 Tsd. Euro bei einem
gleichzeitigen Aufbau der liquiden Mittel um 414 Tsd. Euro
auf 1.552 Tsd. Euro geprägt.
Die Bilanzsumme der Pecht GmbH ist zum Bilanzstichtag
um 90 Tsd. Euro auf 7.188 Tsd. Euro bzw. um 1,3 %
gestiegen. Die Eigenkapitalquote der Pecht GmbH
erhöhte sich im Jahr 2023 auf nunmehr 75,4 % (Vj. 71,0
%) der Bilanzsumme. Bei planmäßigen
Darlehensrückführungen von 44 Tsd. Euro
beträgt das der Gesellschaft langfristig zur
Verfügung stehende Kapital 5.851 Tsd. Euro (Vj. 5.492
Tsd. Euro) und macht somit 81,3 % der Bilanzsumme aus.
b) Finanzlage
Das Unternehmen bewegt sich in geordneten
Kreditlinien. Im Laufe des Jahres wurden alle
Darlehenstilgungen planmäßig ausgeführt.
Der Cashflow aus betrieblicher Geschäftstätigkeit
betrug im Geschäftsjahr 656 Tsd. Euro (Vj. 660 Tsd.
Euro). Der Mittelzufluss aus der lfd.
Geschäftstätigkeit betrug 810 Tsd. Euro (Vj.
Mittelabfluss von -338 Tsd. Euro) und resultiert im
Wesentlichen aus der Abnahme der Warenbestände. Die
zahlungswirksamen Veränderungen des
Finanzmittelbestands betragen zum Ende des Jahres 414 Tsd.
Euro (Vj. -582 Tsd. Euro). Zum Stichtag verfügt die
Gesellschaft über zugesagte, aber nicht genutzte
Kreditlinien in Höhe von 1.305 Tsd. Euro. Die
Gesellschaft war während des Berichtszeitraumes
jederzeit in der Lage ihren Zahlungsverpflichtungen
nachzukommen.
c) Ertragslage
Entsprechend der Umsatzentwicklung und bei
höheren Preisnachlässen belief sich der Rohgewinn
im Geschäftsjahr 2023 auf 7.194 Tsd. Euro und konnte
somit um 2,6 % gegenüber dem Vorjahresergebnis von
7.012 Tsd. Euro gesteigert werden.
Das ordentliche Betriebsergebnis vor Zinsen und
Steuern (EBIT-Marge) beträgt 3,6 % (Vj. 4,1 %). Der
Jahresüberschuss beläuft sich auf 385 Tsd. Euro
(Vj. 393 Tsd. Euro). Das Eigenkapital wurde auf 5.423 Tsd.
Euro (Vj. 5.039 Tsd. Euro) gesteigert. Trotz einer
steigenden Bilanzsumme erhöhte sich die
Eigenkapitalquote auf nunmehr 75,4 % (Vj. 71,0 %).
4. Prognosebericht
Angesichts erheblicher Unsicherheiten und
Unwägbarkeiten in Bezug auf Themen wie Krieg,
wirtschaftliche Sorgen und Klimawandel erscheint die
Prognose der daraus resultierenden Folgen für den
deutschen Einzelhandel und die Pecht GmbH im Besonderen als
Herausforderung.
Überzeugt von der Relevanz des stationären
Handels, planen wir für das Jahr 2024 weitere
Investitionen in unsere Verkaufsflächen, um durch
Umgestaltung und neue Marken ein inspirierendes
Shoppingerlebnis zu schaffen.
Weitere Zielsetzungen für das Jahr 2024 sind,
die bedarfsorientierte Einkaufssteuerung zur Vermeidung von
Warenüber- oder Warenunterbeständen weiter zu
optimieren und uns noch stärker auf die
Weiterentwicklung unserer Serviceangebote sowie eine gute
und qualifizierte Beratung vor Ort zu konzentrieren.
Darüber hinaus planen wir in der zweiten Hälfte
des Jahres 2024 die Einführung einer eigenen
Kunden-App sowie die Implementierung eines
Datenmanagementsystems zur Optimierung interner Prozesse.
Trotz schwieriger gesamtwirtschaftlicher
Rahmenbedingungen blickt die Geschäftsführung mit
vorsichtigem Optimismus in das Geschäftsjahr 2024 und
rechnet für das Gesamtjahr mit einem Umsatz auf
Vorjahresniveau, einem positiven Jahresüberschuss i.
H. v. rund 150 Tsd. Euro sowie einer Eigenkapitalquote und
einem Cashflow auf Vorjahresniveau.
Die in diesem Lagebericht enthaltenen Aussagen
über zukünftige Entwicklungen beruhen auf
Einschätzungen der Geschäftsführung nach
bestem Wissen und Gewissen zum Zeitpunkt der Aufstellung
des Jahresabschlusses. Die Aussagen sind
naturgemäß einer Reihe von Risiken und
Unsicherheiten unterworfen.
5. Chancen- und Risikobericht
Die Identifikation und das schnelle Ergreifen von
Chancen sowie die Milderung von Risiken sind wesentlich
für unser Unternehmen. Wir definieren Chancen und
Risiken als Ereignisse, die bei ihrem Eintritt zu positiven
oder negativen Abweichungen von unseren Unternehmenszielen
führen.
a) Risikobericht
Die Pecht GmbH ist infolge ihrer Geschäfte einer
Reihe von internen und externen Risiken ausgesetzt, die das
Unternehmen mittel- oder langfristig beeinflussen
können. Diese sind zwangsläufig Folgen
unternehmerischen Handelns. Die Geschäftsführung
beobachtet die Entwicklung jedoch genau und wird im Zweifel
kurzfristig geeignete Gegenmaßnahmen, wie
beispielsweise Kreditaufnahme, Personalanpassungen oder die
Modifikation von Geschäftsmodellen ergreifen.
Epidemien und Pandemien
Die Entstehung und Ausbreitung von Epidemien bzw.
Pandemien können starke wirtschaftliche Auswirkungen
auf die Entwicklung der Pecht GmbH haben. Neben der
möglichen Krankheitsgefährdung von Mitarbeitern
und Kunden und der damit verbundenen massiven
Beeinträchtigung der Geschäftstätigkeit
können infolge von der Nachrichtenlage sowie von
Informationen in den Medien und von Gerüchten erzeugte
Ängste zu Umsatz und Ertragsverlusten führen.
Durch ständige Beobachtung der aktuellen
Entwicklung und einem guten Krisenmanagement können
die Auswirkungen einer Pandemie nicht verhindert, aber
gemildert werden. Die Geschäftsführung tauscht
sich diesbezüglich intensiv mit Behörden,
Verbänden und Kollegenhäusern aus, damit man auf
Veränderungen frühzeitig reagieren kann und man
auch den Auswirkungen einer Pandemie entgegenwirken kann.
Energieversorgung
Die Einkaufspreise von Energie, insbesondere von
Strom und Gas, können aufgrund von Marktbedingungen
oder der Gesetzgebung oder durch äußere
Einflüsse, wie z. B. eines Krieges, erheblichen
Schwankungen unterliegen. Dauerhaft ansteigende
Energiepreise können die Ergebnisentwicklung der Pecht
GmbH wesentlich beeinflussen. Die Erfahrungen aus der
Vergangenheit haben gezeigt, dass steigende Kosten zu
Ertragsverlusten führen können, da diese nicht
immer über Preisanpassungen an unsere Kunden
weitergegeben werden können.
Das Risiko steigender Energiekosten wurde verringert,
indem am Betriebsstandort im April 2023 eine
Photovoltaikanlage mit einer Leistung von knapp 300 kWp
installiert wurde.
Absatz- und Beschaffungsrisiken
Der Absatzmarkt der Pecht GmbH wird von den
Auswirkungen der aktuell anhaltenden Inflation,
insbesondere wegen höherer Energie- und
Lebensmittelkosten, unmittelbar beeinflusst. Darüber
hinaus bewirkt der weltweite Klimawandel ein antizyklisches
Anschaffungsverhalten der Verbraucher. So schadet zum
Beispiel ein warmer Winter der Nachfrage nach Jacken und
ein verregneter Sommer der Nachfrage nach
Bademodenartikeln. Neben den Absatzrisiken ergeben sich auf
der Beschaffungsseite Unsicherheiten über
mögliche Unterbrechungen der weltweiten Lieferketten
oder Einschränkungen wegen der Finanzlage unserer
Lieferanten. Die Beschränkungen auf der
Beschaffungsseite können dabei auch die
Sortimentstiefe und -breite der Pecht GmbH beeinflussen.
Um dieses Risiko zu minimieren, stehen wir in
besonders engem Austausch mit allen unseren Lieferanten und
können so auch kurzfristig Trends erkennen.
Zusätzlich können wir auf einen großen
Erfahrungsschatz der Mitarbeiter und der
Geschäftsführung zurückgreifen, die das
Vertriebskonzept kurzfristig mittels gezielter
Marktbeobachtung und einer Einschätzung der
Wettbewerbssituation ausrichten. Stationär bietet die
Pecht GmbH ihren Kunden mit einer unvergleichbaren
Sortimentsdarstellung ein einzigartiges Shoppingerlebnis.
Durch die Verschiebung der Kundennachfrage hin zu digitalen
Angeboten haben wir mit dem Aufbau eines eigenen
Onlineshops begonnen und ergänzen damit unser lokales
Angebot.
Wetterrisiken
Die Unbeständigkeit der klimatischen
Bedingungen, gekennzeichnet durch zu kühle und nasse
Sommer sowie ungewöhnlich warme oder extrem kalte
Winter, stellt ein zentrales Risiko im Textileinzelhandel
dar. Insbesondere die durch den weltweiten Klimawandel
ausgelösten antizyklischen Temperaturschwankungen und
die Unvorhersehbarkeit der Wetterlage beeinträchtigen
die Verhaltensweisen der Verbraucher in Bezug auf
Kaufentscheidungen im Einzelhandel. So schadet ein
verregneter Sommer beispielsweise der Bademodenkollektion,
ein warmer Winter bremst die Nachfrage nach Winterware wie
Jacken, Mänteln, Handschuhen oder Mützen. Die
vergangenen Geschäftsjahre verdeutlichen eine Reihe
unvorhersehbarer Wetterereignisse, die sich nachteilig auf
die gesamte deutsche Modebranche auswirkten.
Durch die Nutzung von Wettervorhersagen und
Datenanalysen identifizieren wir frühzeitig Trends und
Muster in den Verkaufszahlen. Auf dieser Grundlage
können wir schneller auf eine veränderte
Kundennachfrage reagieren und unsere Sortimentsgestaltung
auf den Verkaufsflächen entsprechend anpassen.
Preisänderungsrisiken
Die Pecht GmbH wirkt Preisänderungsrisiken mit
fest vereinbarten Einkaufskonditionen und Gutschriften bei
Lieferanten entgegen.
Durch langfristige Lieferantenbeziehungen wird das
Sortimentsmanagement auf den Flächen permanent
optimiert. Dies wirkt Preisabschriften entgegen.
Forderungsausfallrisiken
Das Forderungsausfallrisiko ist im Wesentlichen auf
die Risiken im Zahlungsverkehr mit den Endverbrauchern
beschränkt. Da die Pecht GmbH jedoch nur unwesentliche
offene Posten gegenüber Debitoren aufweist, sind die
Auswirkungen eines Forderungsausfalls begrenzt. Über
die Entwicklung einzelner größerer Forderungen
an Lieferanten wird unternehmensintern sowie über
Verbände zeitnah berichtet.
Rechtliche Risiken
Rechtliche Risiken bestehen für die Pecht GmbH
durch mögliche Verstöße gegen gesetzliche
Bestimmungen. Die Geschäftsführung überwacht
die aktuelle Gesetzeslage sowie bevorstehende
Gesetzesänderungen permanent und wird hierzu durch
einen Rechtsanwalt betreut. Die rechtlichen Risiken haben
allerdings, vor allem da Passivprozesse weder
rechtsanhängig noch angedroht sind, weder einzeln noch
insgesamt einen wesentlichen Einfluss auf die Lage der
Gesellschaft. Für Schadensfälle und
Haftungsrisiken besteht ausreichender Versicherungsschutz,
dessen Voraussetzungen und Bedingungen
regelmäßig überprüft werden.
Finanzrisiken
Finanzrisiken werden durch Anwendung entsprechender
Planungs-, Kontroll- und Steuerungssysteme überwacht.
Die Pecht GmbH setzt hierzu ein Warenwirtschaftssystem ein,
um im Fall signifikanter Abweichungen in den
Warenwirtschaftskennzahlen und Liquiditätskennzahlen
umgehend eingreifen zu können. Durch den soliden
Bestand an liquiden Mitteln und die gewährten und
verfügbaren Kreditlinien sowie einem kontinuierlichen
Cashflow werden derzeit keine nennenswerten Finanzrisiken
gesehen. Es werden keine erwähnenswerten
Finanzinstrumente zur Absicherung aller wichtigen Arten von
Transaktionen und Preisänderungs-, Ausfall- und
Liquiditätsrisiken verwendet.
Personalrisiken
Die Pecht GmbH ist als beratungs- und
serviceorientiertes Einzelhandelsunternehmen von der
Qualifikation, Motivation und Erfahrung ihrer
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer abhängig. Der
Wettbewerb um einsatzbereite und engagierte
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und
Führungskräfte ist in der Branche und in der
Region, in der wir tätig sind, nach wie vor stark. Im
Mittelpunkt der Personalarbeit steht daher die betriebliche
Aus- und Weiterbildung, die Förderung von
Nachwuchsführungskräften sowie die Motivation und
Einbindung von Mitarbeitern in Entscheidungen, um die
Mitarbeiterzufriedenheit zu erhöhen.
Die Geschäftsführung der Pecht GmbH
hält die oben genannten Risiken zum gegenwärtigen
Zeitpunkt der Aufstellung des Geschäftsberichts -
unverändert zum Vorjahr - grundsätzlich für
beherrschbar. Aktuell sind keine Risiken identifizierbar,
die die künftige Entwicklung des Unternehmens unter
Substanz- und Liquiditätsaspekten wesentlich
beeinträchtigen könnten. Weiterhin bestehen eine
Vielfalt an Chancen, die die Geschäftsführung
wachtsums- und ertragsfördernd nutzen wird.
b) Chancenbericht
Das Geschäftsjahr 2024 bietet der Pecht GmbH
Chancen für eine erfolgreiche
Geschäftsentwicklung. Unter der Annahme, dass das
Konsumverhalten der Verbraucher sowie die sich
verändernden Wettbewerbsbedingungen im Handel, die
durch die allgemeine Konjunkturlage, die
wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen und die
Einkommensentwicklungen beeinflusst werden, stabil bleiben,
geht die Geschäftsführung davon aus, die
Umsatzchancen des Vorjahres zu halten bzw. weiter
auszubauen.
Darüber hinaus liegen die Chancen der Pecht GmbH
nach wie vor in den über die Jahre aufgebauten
Standards der Kundenbeziehung, den strategischen
Partnerschaften und der hohen Zuverlässigkeit im Sinne
des Anspruches "Vorsprung durch Service". Das Unternehmen
wird hiermit auch einem ständig steigenden
Marktanspruch jederzeit gerecht.
Vertiefung der Kundenbeziehung Wir sind von einer
starken Kundenorientierung überzeugt und konzentrieren
uns daher auf den Aufbau langfristiger Kundenbeziehungen.
Dies bedeutet für uns, dass wir in Sachen Mode, Sport
und Lifestyle in der Region der Dreh- und Angelpunkt im
Bewusstsein unserer Kunden sein wollen. Ein entscheidendes
Element zur Stärkung des Pecht-Kundenerlebnisses ist
dabei die Beraterleistung auf der stationären
Verkaufsfläche. Zu diesem Zweck beschäftigen wir
deutlich mehr Mitarbeiter auf der Verkaufsfläche als
dies branchenüblich ist und investieren
regelmäßig in Schulungen unseres Beraterteams.
Zudem wird die Pecht GmbH auch zukünftig mit
Marketingaktivitäten und Events die Aufmerksamkeit auf
das Shoppingerlebnis vor Ort lenken.
Strategische Partnerschaften Seit der Gründung
sind unsere Beziehungen zu unseren Partnern ein
Wachstumstreiber für die Pecht Shoppingwelt. Wir sind
überzeugt, dass starke, auf Vertrauen basierende
Partnerschaften uns auch weiterhin dabei unterstützen
werden, für unsere Kunden das inspirierende
Shoppingerlebnis für Mode, Sport und Lifestyle in der
Region zu sein. Wir glauben, dass dieser
beziehungsorientierte Ansatz, bei dem wir uns auf
"Win-Win-Win-Ergebnisse" für Partner, Kunden und die
Pecht GmbH konzentrieren, uns zum bevorzugten Partner
für Mode, Sport und Lifestyle in der Region macht.
Märkte und Segmente
Wir streben an, unsere Ziele stets zu erreichen,
indem wir die Märkte genau beobachten, um Trends zu
erkennen und in praktische Erkenntnisse umzusetzen, und
Möglichkeiten in neue Märkte und Segmente
prüfen. Wir bieten für unsere Kunden weiterhin
ein großes Sortiment mit mehr als 500 Marken und mehr
als 300.000 Artikeln in den Kategorien Mode, Sport und
Lifestyle an. Dabei setzen wir verstärkt auf
nachhaltige Lieferanten, die besonderen Wert auf die
Herkunft und Produktion ihrer Waren legen.
Insgesamt hat sich die Risiko- und Chancensituation
der Pecht GmbH gegenüber dem Vorjahr aus Sicht der
Geschäftsführung nicht grundlegend
verändert. Aus heutiger Sicht sieht die
Geschäftsführung den Bestand des Unternehmens
nicht gefährdet. Für die Pecht GmbH bestehen
weder zum Abschluss-Stichtag noch zum Zeitpunkt der
Aufstellung des Abschlusses bestandsgefährdende
Risiken. Wir sind davon überzeugt, dass wir auch in
Zukunft Herausforderungen meistern und Chancen nutzen
können, ohne dabei unvertretbar hohe Risiken für
unser Geschäft eingehen zu müssen. Wir streben
ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Chancen und
Risiken an.
Bad Neustadt a. d. Saale, im April 2024
gez. Björn Tischer, Geschäftsführer
gez. Bernd Titius, Geschäftsführer
Handelsbilanz
Aktiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
1.011.000,50 |
924.656,00 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
27.410,00 |
34.313,00 |
| II.
Sachanlagen |
598.626,50 |
509.943,00 |
| 1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und
Bauten einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken |
24.055,50 |
25.613,50 |
| 2.
technische Anlagen und Maschinen |
117.471,50 |
111.509,50 |
| 3.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
457.099,50 |
372.820,00 |
| III.
Finanzanlagen |
384.964,00 |
380.400,00 |
| 1.
Ausleihungen an Gesellschafter |
320.000,00 |
320.000,00 |
| 2.
Sonstige Finanzanlagen |
64.964,00 |
60.400,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
6.160.436,70 |
6.161.568,70 |
| I.
Vorräte |
3.221.279,31 |
3.727.710,48 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
1.387.468,38 |
1.296.293,91 |
| 1.
Forderungen gegen verbundene Unternehmen |
1.257.441,59 |
1.137.267,16 |
| 2.
sonstige Vermögensgegenstände |
130.026,79 |
159.026,75 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
1.551.689,01 |
1.137.564,31 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
16.789,38 |
11.612,79 |
| Aktiva |
7.188.226,58 |
7.097.837,49 |
Passiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
5.423.408,01 |
5.038.668,85 |
| I.
Gezeichnetes Kapital |
100.000,00 |
100.000,00 |
| II.
Gewinnvortrag |
4.938.668,85 |
4.545.185,91 |
| III.
Jahresüberschuss |
384.739,16 |
393.482,94 |
| B.
Rückstellungen |
556.357,00 |
674.353,00 |
| C.
Verbindlichkeiten |
1.204.536,84 |
1.381.182,66 |
| 1.
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten |
109.364,00 |
153.116,00 |
| 2.
sonstige Verbindlichkeiten |
1.095.172,84 |
1.228.066,66 |
| D.
Rechnungsabgrenzungsposten |
3.924,73 |
3.632,98 |
| Passiva |
7.188.226,58 |
7.097.837,49 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR |
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
7.216.940,54 |
7.072.046,84 |
| 2.
Personalaufwand |
4.175.160,79 |
3.982.564,66 |
| a)
Löhne und Gehälter |
3.460.271,91 |
3.266.954,59 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
714.888,88 |
715.610,07 |
| davon
für Altersversorgung |
7.984,02 |
55.432,87 |
| 3.
Abschreibungen |
270.799,83 |
266.389,52 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
270.799,83 |
266.389,52 |
| 4.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
2.224.807,29 |
2.223.103,27 |
| 5.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
46.135,92 |
2.138,80 |
| 6.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
19.089,89 |
17.365,52 |
| 7.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
167.638,77 |
170.748,00 |
| 8.
Ergebnis nach Steuern |
405.579,89 |
414.014,67 |
| 9.
sonstige Steuern |
20.840,73 |
20.531,73 |
| 10.
Jahresüberschuss |
384.739,16 |
393.482,94 |
Anhang
der
Pecht GmbH
Bad Neustadt a.d. Saale Amtsgericht Schweinfurt, HR B
3724
A. ALLGEMEINE ANGABEN
Der vorliegende Jahresabschluss ist
grundsätzlich unter Beibehaltung der für den
Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs-, Ansatz- und
Bewertungsgrundsätzen nach den für
mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden
Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.
Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn-
und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden
können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.
1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die entgeltlich erworbenen
immateriellen Vermögensgegenstände werden
mit den Anschaffungskosten aktiviert und
planmäßig linear auf die voraussichtliche
Nutzungsdauer abgeschrieben
Die Bewertung des
Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs-
bzw. Herstellungskosten abzüglich
planmäßiger linearer Abschreibungen.
Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten
bis EUR 250 werden im Jahr der Anschaffung in voller
Höhe abgeschrieben. Bewegliche, abnutzbare,
geringwertige Wirtschaftsgüter wurden im Jahr der
Anschaffung aktiviert und sofort abgeschrieben.
Die
Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. dem
niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.
Waren werden mit den Anschaffungskosten bewertet.
Posten mit verminderter Marktgängigkeit werden auf den
niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Dieser
ermittelt sich aus dem Abzug eines Alterswertabschlags von
den Anschaffungskosten.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert
oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.
Der Ansatz von
Kassenbeständen und
Guthaben bei Kreditinstituten erfolgt zum Nennwert.
Die
aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen im
Wesentlichen Lizenzgebühren und Versicherungen. Die
Auflösung der Posten erfolgt entsprechend dem
Zeitablauf.
Die
Steuerrückstellungen und die
sonstigen Rückstellungen erfassen alle
erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und
sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach
vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig
ist. Sonstige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit
von mehr als einem Jahr werden - soweit vorhanden - mit dem
ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen
Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre
abgezinst. Es kommt die Nettomethode zur Anwendung.
Die
Verbindlichkeiten werden mit ihrem
Erfüllungsbetrag angesetzt. Die
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
enthalten Verbindlichkeiten aus ausgegebenen Gutscheinen
und Geschenkkarten.
B. ANGABEN UND ERLÄUTERUNGEN
ZUR BILANZ
1. Anlagevermögen
Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist
dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Unter den Finanzanlagen werden Anteile an
eingetragenen Einkaufsgenossenschaften sowie sonstige
Ausleihungen gegen einen mittelbar beteiligten
Gesellschafter ausgewiesen.
|
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
|
Zugänge
|
Abgänge
|
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
|
|
01.01.2023
|
|
|
31.12.2023
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
A. Anlagevermögen
|
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
1. entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
67.238,10
|
12.054,51
|
|
79.292,61
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
67.238,10
|
12.054,51
|
|
79.292,61
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
1. Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
213.789,45
|
8.650,06
|
|
222.439,51
|
2. technische Anlagen
und Maschinen
|
303.458,99
|
36.969,90
|
8.276,98
|
332.151,91
|
3. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
2.324.224,53
|
297.419,86
|
116.199,84
|
2.505.444,55
|
Summe Sachanlagen
|
2.841.472,97
|
343.039,82
|
124.476,82
|
3.060.035,97
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
|
1. Ausleihungen an
Gesellschafter
|
320.000,00
|
|
|
320.000,00
|
2.
Genossenschaftsanteile
|
60.400,00
|
4.564,00
|
|
64.964,00
|
Summe Finanzanlagen
|
380.400,00
|
4.564,00
|
|
384.964,00
|
Summe Anlagevermögen
|
3.289.111,07
|
359.658,33
|
124.476,82
|
3.524.292,58
|
|
kumulierte Abschreibung
|
Abschreibung
Geschäftsjahr
|
Abgänge
|
kumulierte Abschreibung
|
Buchwert
Geschäftsjahr
|
Buchwert Vorjahr
|
|
01.01.2023
|
|
|
31.12.2023
|
31.12.2023
|
31.12.2022
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
A. Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
|
1. entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
32.925,10
|
18.957,51
|
|
51.882,61
|
27.410,00
|
34.313,00
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
32.925,10
|
18.957,51
|
|
51.882,61
|
27.410,00
|
34.313,00
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
|
1. Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
188.175,95
|
10.208,06
|
|
198.384,01
|
24.055,50
|
25.613,50
|
2. technische Anlagen
und Maschinen
|
191.949,49
|
31.006,40
|
8.275,48
|
214.680,41
|
117.471,50
|
111.509,50
|
3. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
1.951.404,53
|
210.627,86
|
113.687,34
|
2.048.345,05
|
457.099,50
|
372.820,00
|
Summe Sachanlagen
|
2.331.529,97
|
251.842,32
|
121.962,82
|
2.461.409,47
|
598.626,50
|
509.943,00
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
|
1. Ausleihungen an
Gesellschafter
|
0,00
|
|
|
0,00
|
320.000,00
|
320.000,00
|
2.
Genossenschaftsanteile
|
0,00
|
|
|
0,00
|
64.964,00
|
60.400,00
|
Summe Finanzanlagen
|
0,00
|
|
|
0,00
|
384.964,00
|
380.400,00
|
Summe Anlagevermögen
|
2.364.455,07
|
270.799,83
|
121.962,82
|
2.513.292,08
|
1.011.000,50
|
924.656,00
|
2. Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
Sämtliche sonstigen
Vermögensgegenstände weisen wie im Vorjahr eine
Restlaufzeit von unter einem Jahr auf.
Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen in
Höhe von Euro 1.257.441,59 (Vorjahr:
Euro 1.137.267,16) handelt es sich um sonstige
Forderungen gegen Gesellschafter.
3. Mittelbare Pensionsverpflichtung
Die Gesellschaft hat ihren Mitarbeitern mittelbare
Zusagen auf Leistungen aus der
Pecht-Unterstützungskasse gewährt. Am
Bilanzstichtag besteht ein entsprechend dem Wahlrecht nach
Art. 28 Abs. 1 Satz 2 EGHGB nicht als
Rückstellung passivierter Unterschiedsbetrag zwischen
dem Zeitwert des Kassenvermögens und dem
Erfüllungsbetrag der Versorgungsleistungen in
Höhe von Euro 429.020,46.
Der Zeitwert des Kassenvermögens entspricht
dabei dem Nominalwert des durch die
Unterstützungskasse an die Berichtsgesellschaft
ausgereichten Darlehens, das im Geschäftsjahr
unterhalb der maximalen Höhe des § 4 d Abs. 1 Nr.
2 EStG dotiert wurde. Der Erfüllungsbetrag der
Versorgungsleistungen wurde mit dem Barwert der
Ansprüche zum Stichtag bewertet. Soweit es sich um
Zusagen aus Entgeltumwandlungen handelt, entspricht der
Barwert den umgewandelten Entgeltbestandteilen zum Stichtag
zzgl. den aufgelaufenen Zinsen in Höhe von 5% p.a.
für Altverträge bzw. 3% p.a. für
Neuverträge ab dem 1.1.2014. Soweit es sich um
arbeitgeberfinanzierte Zusagen handelt, kommt das
modifizierte Teilwert-Verfahren auf der Basis eines
Zinssatzes von 1,82% (durchschnittlicher Marktzinssatz aus
den vergangenen 10 Jahren bei einer angenommenen
Restlaufzeit von 15 Jahren;
Rückstellungsabzinsungsverordnung i.V.m. § 253
Abs. 2 HGB) zum Ansatz.
4. Verbindlichkeiten
Verbindlichkeitenspiegel zum 31.12.2023
|
Restlaufzeit bis zu
einem Jahr
|
Restlaufzeit > 1 Jahr
|
|
|
|
(Vorjahr)
|
|
|
davon: Restlaufzeit von
mehr als fünf Jahren
|
Gesamtbetrag
|
davon durch Pfandrechte
und ähnliche Rechte gesichert
|
Art und Form der
Sicherheit
|
|
Euro
|
Euro
|
Euro
|
Euro
|
Euro
|
|
1. Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten
|
43.752,00
|
65.612,00
|
0,00
|
109.364,00
|
0,00
|
---
|
|
(43.752,00)
|
(109.364,00)
|
(0,00)
|
(153.116,00)
|
|
|
2. sonstige
Verbindlichkeiten
|
733.229,35
|
361.943,49
|
26.215,49
|
1.095.172,84
|
0,00
|
---
|
|
(883.693,66)
|
(344.372,96)
|
(101.941,96)
|
(1.228.066,66)
|
|
|
Gesamtsumme
|
776.981,35
|
427.555,49
|
26.215,49
|
1.204.536,84
|
0,00
|
|
|
(927.445,66)
|
(453.736,96)
|
(101.941,96)
|
(1.381.182,66)
|
|
|
Abgesehen von branchenüblichen
Eigentumsvorbehalten sind die ausgewiesenen
Verbindlichkeiten nicht weiter besichert.
Die Position sonstige Verbindlichkeiten beinhaltet
Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von Euro
27.876,33 (Vj. Euro 25.741,11) sowie Verbindlichkeiten im
Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von Euro
8.012,57 (Vj. Euro 11.386,61).
C.
ANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
1. Soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung
In der Position sind Aufwendungen für
Altersversorgung in Höhe von Euro 7.984,02
(Vj. Euro 55.432,87) enthalten.
2. Sonstige betriebliche Aufwendungen
In der Position sind Aufwendungen aus einem
Stromvertrag in Höhe von TEuro 158 mit einer nahe
stehenden Person enthalten.
3. Zinsen und ähnliche Erträge
Unter dieser Position sind Zinserträge aus
Geschäften mit nahestehenden Personen (Gesellschafter
bzw. verbundene Unternehmen) in Höhe von
Euro 46.105,92 (Vj.: Euro 2.068,80)
enthalten.
D. SONSTIGE ANGABEN
1. Haftungsverhältnisse und sonstige
finanzielle Verpflichtungen
Nach § 251 und § 268 Abs. 7 HGB sind
folgende Haftungsverhältnisse zu vermerken:
Verbindlichkeiten aus Bürgschaften, Wechsel- und
Scheckbürgschaften TEuro 449
- davon gegenüber verbundenen
Unternehmen/Gesellschafter: TEuro 449
Die Inanspruchnahme aus diesen
Haftungsverhältnissen schätzen wir aufgrund der
gegenwärtigen Bonität und des bisherigen
Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering ein.
Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung
erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor.
2. sonstige finanzielle Verpflichtungen
An sonstigen finanziellen Verpflichtungen
von Bedeutung sind zu nennen:
Verpflichtungen aus Leasingverträgen
(p.a.) TEuro 34,6 Verpflichtungen aus
Leasingverträgen (über
Restlaufzeit) TEuro 88,3 Verpflichtungen aus
langfristigen Pachtverträgen
(p.a.) TEuro 689
- davon gegenüber verbundenen Unternehmen
(Gesellschafter): TEuro 689
3. Geschäftsführung
Geschäftsführer
· Herr Bernd Titius, Handelsfachwirt
· Herr Björn Tischer, Dipl.-Betriebswirt
(FH)
Auf die Angaben gem. § 285 Nr. 9a und b HGB
wurde unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB
verzichtet.
4. Arbeitnehmer
Im Jahresdurchschnitt waren bei der Gesellschaft 135
Mitarbeiter beschäftigt, davon waren 49
Vollzeitangestellte und 86 Teilzeitkräfte. In dieser
Zahl nicht enthalten sind die 12 beschäftigten
Auszubildenden.
Bad Neustadt a.d. Saale, den
08.05.2024
gez.
Bernd Titius, Geschäftsführer
gez.
Björn Tischer, Geschäftsführer
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 08.05.2024 festgestellt.
Bestätigungsvermerk
Der vorstehende Jahresabschluss ist zur Offenlegung
bestimmt und nach § 327 verkürzt. Zu dem
vollständigen Jahreabschluss und dem Lagebericht haben
wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN
ABSCHLUSSPRÜFERS
An die Pecht GmbH
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Pecht GmbH -
bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr
vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem
Anhang, einschließlich der Darstellung der
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.
Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Pecht
GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis
zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter
Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.
Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember
2023 und · vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht
dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss,
entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und
stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen
Entwicklung zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3
Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung
zu keinen Einwendungen gegen die
Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des
Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts in Übereinstimmung mit
§ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere
Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen
ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers
für die Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks
weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen
unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen
handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und
haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in
Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den
Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich
für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen
Belangen entspricht, und dafür, dass der
Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die
gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen
Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund
von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der
Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder
Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang
mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit,
sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus
sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen
Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet
haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht,
den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk
zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter
Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen
können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern
resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn
vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass
sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses
Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen
wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir die
Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im
Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen
Handlungen oder Irrtümern, planen und führen
Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken
durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die
ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für
unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus
dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als
das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende
wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden,
da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken,
Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten,
irreführende Darstellungen bzw. das
Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten
können.
· gewinnen wir ein Verständnis von
dem für die Prüfung des Jahresabschlusses
relevanten internen Kontrollsystem und den für die
Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die
unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch
nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit
dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der
von den gesetzlichen Vertretern angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von
den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten
Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über
die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf
der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine
wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen
oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir
zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und
im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese
Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges
Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere
Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum
unseres Bestätigungsvermerks erlangten
Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder
Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die
Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann.
· beurteilen wir Darstellung, Aufbau und
Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich
der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde
liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so
darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von
der Lage der Gesellschaft.
· führen wir
Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen
Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im
Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter
Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere
die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen
Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und
beurteilen die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein
eigenständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde
liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein
erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige
Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben
abweichen.
Wir erörtern mit den für die
Überwachung Verantwortlichen unter anderem den
geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie
bedeutsame Prüfungsfeststellungen,
einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im
internen Kontrollsystem, die wir während unserer
Prüfung feststellen.
Bad Neustadt a.d. Saale, den
08.05.2024
Ossig Main-Rhön-Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
gez.
Heiko Werner, Wirtschaftsprüfer
gez.
Andreas Kaufmann, Wirtschaftsprüfer
|