Jansen Projektentwicklung Verwaltungs-GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Simon Jansen seit 7.11.2007 | Geschäftsführer |
Philipp Jansen seit 7.11.2007 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 49.00% | |
| 49.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Metallbau Jansen GmbHHeinsbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
Anhang zum 31. Dezember 2023Allgemeine Angaben Die Metallbau Jansen GmbH hat ihren Sitz in Heinsberg. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Aachen unter HRB 10372 eingetragen. Der Jahresabschluss der Metallbau Jansen GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs in der aktuellen Fassung aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Die Bewertung ist unter Berücksichtigung der Fortführung des Unternehmens durchgeführt worden (going-concern-Prinzip). Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Es erfolgte eine auf den 01. Januar 2023 rückwirkende (erweiterte) Anwachsung der Metallbau Jansen GmbH & Co. KG an die Metallbau Jansen GmbH. Zur Vergleichbarkeit der Vorjahreswerte werden in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung und im Anhang zusätzlich zu den Vorjahreswerten der Metallbau Jansen GmbH als Komplementärgesellschaft der ehemaligen Metallbau Jansen GmbH & Co. KG die konsolidierten Werte beider vorgenannter Gesellschaften als angepasste Vorjahreswerte ausgewiesen. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Hinsichtlich der Zusammensetzung und der Entwicklung des Anlagevermögens wird auf die der Bilanz beigefügten Entwicklung des Anlagevermögens verwiesen. Die immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear auf die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten vermindert um die Absetzung für Abnutzung angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen wurden unverändert nach der linearen Abschreibungsmethode entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bemessen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bei den Sachanlagen werden Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten unter 800,00 EUR aus Vereinfachungsgründen gemäß § 6 Abs. 2 EStG voll abgeschrieben. Der Ansatz der Vorräte erfolgte unter Beachtung des sogenannten "Strengen Niederstwertprinzips" zu den Anschafungs- oder Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 1 und Abs. 2 Satz 2 HGB bzw. niedrigeren beizulegenden Werten gemäß § 253 Abs. 4 HGB. Notwendige Wertminderungen wurden durch Abschläge zutreffend berücksichtigt. Von den Aktivwerten der Vorräte werden erhaltene Anzahlungen bis zur Höhe der Aktivwerte abgesetzt, sofern diese vereinnahmt wurden. Übersteigende Anzahlungen werden unter den Verbindlichkeiten ausgewiesen. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessen dotierter Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Liquide Mittel werden zu Nennwert angesetzt. Das gezeichnete Kapital beträgt 27.000,00 EUR gemäß Handelsregistereintrag und ist zum Nennwert angesetzt. Die Bilanz wird in Ausübung des Wahlrechtes des § 268 Abs. 1 HGB unter Berücksichtigung der teilweisen Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Die Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB. Genau bestimmbare Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind nicht besichert. Hinsichtlich der Pflichtangaben gemäß § 285 Nr. 1 HGB über die Restlaufzeiten und § 285 Nr. 2 HGB über die Art der Sicherheiten, verweisen wir zusätzlich auf den Verbindlichkeitenspiegel. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Zur Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens nach Anlagengruppen wird auf den Anlagenspiegel verwiesen, in dem als Werte zum 01. Januar 2023 die tatsächlichen Vorjahreswerte angeben sind. Die sich aus der Anwachsung ergebenden Veränderungen sind in gesonderten Spalten angegeben. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von nicht mehr als einem Jahr. Der Jahresabschluss wurde nach Gewinnverwendung aufgestellt. Der Bilanzgewinn beträgt 1.252.726,23 EUR. Hierin wurde ein Gewinnvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von 98.611,82 EUR berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen von 288 TEUR betreffen Rückstellungen
Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten teilen sich hinsichtlich der Restlaufzeiten wie folgt auf:
Hinweis: Der vergleichbare Vorjahreswert der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern ist um 131.198,11 EUR niedriger als im Abschluss 2022 der KG, weil eine Forderung der GmbH gegen die KG mit einer Verbindlichkeit der KG gegenüber der GmbH konsolidiert wurde. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag betreffen sowohl die Körperschaftsteuer, die Gewerbesteuer als auch die Kapitalertragsteuer mit dem zugehörigen Solidaritätszuschlag für das Geschäftsjahr 2023 und die Gewerbesteuer für 2022. Sonstige Pflichtangaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz enthalten sind (§ 285 Nr. 3a HGB) bestehen in Summe in Höhe von jährlich TEUR 299, der Wert bezieht sich auf das Jahr 2023. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl im Geschäftsjahr beträgt 50. Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB sind nicht gegeben. Die Geschäftsführung besteht aus Herrn Simon Jansen, Dipl. Wirtschaftsingenieur sowie Herrn Philipp Jansen, Metallbauermeister. Die Nichtangabe der Geschäftsführerbezüge erfolgt mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag und über die gemäß § 285 Nr. 33 HGB zu berichten wäre, haben sich nicht ereignet.
Heinsberg, den 18. Februar 2025 gez. Simon Jansen, Geschäftsfühering gez. Philipp Jansen, Geschäftsführer Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Unternehmensgrundlagen Die Metallbau Jansen GmbH ist ein moderner Fertigungs- und Montagebetrieb und stellt Fenster, Türen und Fassaden aus Stahl und Aluminium sowie substituierenden Materialien her und erbringt weitere Metallbauarbeiten nach DIN 18360. Mit umfassendem Know-how und einer hervorragenden Ausstattung wickelt die Gesellschaft vor allem Aufträge im öffentlichen und gewerblichen Objektbereich sicher und zuverlässig ab. Es werden ausschließlich anerkannte und hochwertige Systeme verarbeitet unter Berücksichtigung vielfältiger Lizenzen und Zulassungen. II. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Weltwirtschaftliches Umfeld Nach Einschätzung des Ifo-Instituts liegt der Zuwachs der gesamtwirtschaftlichen Produktion 2023 bei 0,5%. Damit verlangsamt sich das Wirtschaftswachstum von 3,4% im Jahr 2022. "Die Inflation ist weiter zurückgegangen. Gründe hierfür waren der rückläufige Preisauftrieb bei Energie, die Auswirkungen der geldpolitischen Straffung sowie das kontinuierliche Nachlassen der Lieferengpässe." In den USA herrschte entgegen allen Erwartungen eine robuste Konjunktur; die Konsumausgaben der privaten Haushalte stützten auch im dritten Quartal 2023 die Nachfrage. Zudem ist die Fiskalpolitik äußerst expansiv; das gesamtwirtschaftliche Haushaltsdefizit hat sich von 4,0% des BIP im Jahr 2022 auf 7,4% im Jahr 2023 erhöht. Die Inflationsrate verharrt dementsprechend auf über 3%. In China wird die strukturelle Immobilienkrise durch stimulierende Staatseingriffe übertüncht. das Wirtschaftswachstum hat sich im dritten Quartal beschleunigt. Im Gegensatz zu den meisten anderen Volkswirtschaften gibt es in China keinen nennenswerten Verbraucherpreisanstieg, zwischenzeitlich sind die Preise sogar gesunken. Alles in allem dürfte sich der Zuwachs der Weltproduktion von 2,7% (2023) auf 2,0% (2024) und 2,3% im Jahr 2025 verringern. Branchenspezifische Entwicklung Während der Neubau von Wohngebäuden vor einer Stagnation bis zu einer Reduktion des Volumens steht, soll sich der Neubau von Bildungseinrichtungen am besten entwickeln und ein sanfter Anstieg bei Nichtwohngebäuden wird erwartet. Inflation und andere Rahmenbedingungen drücken die Handlungsspielräume der einzelnen Akteure. Unternehmensspezifische Entwicklung Im Geschäftsjahr 2023 konnte unser Unternehmen trotz wirtschaftlicher Herausforderungen eine stabile Entwicklung verzeichnen und die Gesamtleistung aufrechterhalten. Die anhaltenden Unsicherheiten in den globalen Lieferketten sowie gestiegene Material- und Energiekosten stellten weiterhin bedeutende Herausforderungen dar. Dank frühzeitiger strategischer Anpassungen und einer optimierten Beschaffungspolitik konnten wir jedoch Lieferengpässe minimieren und unsere Produktionsabläufe weitgehend stabil halten. Unser Unternehmen profitierte von einer anhaltend hohen Nachfrage im Bereich öffentlicher Sanierungsprojekte mit hochwertigen Fenster-, Tür- und Fassadensystemen. Insbesondere nachhaltige und energieeffiziente Lösungen erfreuten sich wachsender Beliebtheit, was sich positiv auf unseren Auftragseingang auswirkte. Um unsere Wettbewerbsfähigkeit weiter zu stärken, investierten wir im Jahr 2023 gezielt in die Digitalisierung und Automatisierung unserer Fertigungsprozesse. Zudem wurden interne Schulungsmaßnahmen intensiviert, um unsere Fachkräfte auf den neuesten Stand der Technik zu bringen. Die wirtschaftliche Lage blieb im Verlauf des Jahres herausfordernd, insbesondere durch steigende Zinsen und eine verhaltene Investitionsbereitschaft in bestimmten Marktsegmenten. Dennoch gelang es uns, unsere Marktposition durch strategische Partnerschaften und eine verstärkte Kundenorientierung zu festigen. Durch effiziente Kostenkontrolle und gezielte Preisanpassungen konnten wir jedoch eine zufriedenstellende Rentabilität gewährleisten. Insgesamt konnte unser Unternehmen im Jahr 2023 seine Marktstellung erhalten und wichtige Weichen für die zukünftige Entwicklung stellen. Die kontinuierliche Investition in innovative Technologien, die Stärkung unseres Fachkräftepools sowie unser Fokus auf nachhaltige Baukonzepte bilden eine solide Basis für weiteres Wachstum in den kommenden Jahren. III. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft Zur Vergleichbarkeit der Vorjahreswerte werden in der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft zusätzlich zu den Vorjahreswerten der Metallbau Jansen GmbH als Komplementärgesellschaft der ehemaligen Metallbau Jansen GmbH & Co KG die konsolidierten Werte beider vorgenannter Gesellschaften verglichen. • Ertragslage Die betriebliche Gesamtleistung der Gesellschaft des Geschäftsjahres ist gegenüber dem Vorjahr um 0,4% auf 15.259 TEUR gestiegen. Der Materialaufwand hat sich um 3,4% und der Personalaufwand um 19,1% haben sich im Geschäftsjahr erhöht. Der Materialaufwand beläuft sich auf 8.399 TEUR und der Personalaufwand auf 3.769 TEUR. Die Abschreibungen (122 TEUR) haben durch die stetigen Investitionen im Vergleich zum Vorjahr um 13 TEUR erhöht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (1.617 TEUR) haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 32,9% und absolut um 400 TEUR erhöht. Diese Erhöhung ist im Wesentlichen auf eine deutliche Erhöhung des Aufwands für Einzelwertberichtigungen sowie höhere Rechts- und Beratungsaufwendungen zurückzuführen, während andere Bereiche (Versicherungen und Fahrzeugkosten) reduziert wurden. Das EBIT betrug im Geschäftsjahr 1.634 TEUR und hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 1.054 TEUR vermindert. Die Schwankungen des EBIT sind branchenbedingt und resultieren aus unterschiedlichen Fertigstellungszeitpunkten von Großprojekten. Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres beträgt 1.154 TEUR • Vermögenslage Die Bilanzsumme beträgt 10.848 TEUR und hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 3.053 TEUR erhöht. Investitionen in das Sachanlagevermögen (87 TEUR) wurden im Geschäftsjahr im Wesentlichen in Kraftfahrzeuge getätigt. Die Investitionen werden durch den Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit selbst finanziert (Innenfinanzierung). Das Vorratsvermögen wird wie im Vorjahr mit einem Wert von 0 EUR ausgewiesen. Dazu hat die Verrechnung der erhaltenen Anzahlungen mit den Aktivwerten der Vorräte geführt. Die übersteigenden erhaltenen Anzahlungen werden unter den Verbindlichkeiten ausgewiesen. Das Eigenkapital der Gesellschaft beläuft sich auf 3.077 TEUR. Die Eigenkapitalquote beträgt 28,4 %. Durch die Gesellschaft gebildete Rückstellungen haben sich im Geschäftsjahr um 38,8 % auf 321 TEUR reduziert. Hierzu hat im Wesentlichen neben einem Verbrauch auch eine Umgliederung in die sonstigen Verbindlichkeiten sowie eine Auflösung einer Rückstellung für Prozesskosten geführt. • Finanzlage Aufgaben und Ziele des Finanzmanagements werden in der Sicherstellung jederzeitiger Liquidität, der Begrenzung finanzieller Risiken und damit der Steigerung des Unternehmenswerts gesehen. Die Liquidität der Gesellschaft war im abgelaufenen Geschäftsjahr zu jeder Zeit aus dem operativen Cash Flow gesichert. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf den Kennzahlen Gesamtleistung, EBIT, Vorsteuer- und Jahresergebnis. In diesem Zusammenhang wird auf die Darstellung zur Erläuterung der Ertragslage verwiesen. Die Erhöhung der Gesamtleistung um 0,4 % bei gleichzeitiger Umsatzreduzierung von 13,7 % entspricht der Prognose der Geschäftsführung aus dem Vorjahr. Das Verhältnis von EBIT zu Gesamtleistung ist von 17,7 % auf 10,7 % gesunken, was insbesondere auf die Steigerung der Material- und der Personalaufwendungen zurückzuführen ist. Auch diese Entwicklung liegt innerhalb der Bandbreiteneinschätzung der Geschäftsführung. Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter stieg von 47 auf 50. • Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Die Geschäftsführung beurteilt die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichtes positiv. IV. Chancen- und Risikobericht Risikomanagement Die Risikopolitik des Unternehmens entspricht dem Bestreben nach nachhaltigem Wachstum und Steigerung des Unternehmenswerts, wobei versucht wird, unangemessene Risiken weitestgehend zu vermeiden und zu steuern. Risiken werden im Führungskreis und in der Geschäftsleitung identifiziert und geeignete Möglichkeiten der Reduzierung festgelegt. Geschäftsrisiken Risiken mit wesentlichen negativen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage werden aktuell vor allem auf den volatilen Rohstoffmärkten und im Lohn- und Gehaltsbereich gesehen. Die Risiken aus den militärischen Konflikten, den Sanktionen gegenüber Russland und den verbündeten Staaten und der wirtschaftlichen Schwäche in Deutschland sind in Bezug auf deren Auswirkungen, deren Umfang und einer zeitlichen Dauer für uns nicht abschätzbar. Zusätzlich ist abzuwarten, wie sich der Druck im Handelsstreit zwischen Europa und China entwickelt. Jedes Risiko könnte zu steigenden Einkaufskosten führen. Diese Entwicklungen hängen von zu vielen Faktoren ab, die außerhalb der Einflussmöglichkeiten des Unternehmens liegen. Personalrisiken Das Unternehmen verfügt über fachlich kompetentes Personal und investiert laufend in Fortbildungsmaßnahmen. Es muss unser stetiges Ziel sein, gutes Personal an das Unternehmen zu binden. Die Gesellschaft wird weiterhin Auszubildende einstellen und den Berufsnachwuchs fördern. Die Fluktuation im Unternehmen lag im Geschäftsjahr auf niedrigem Niveau. Das Unternehmen profitiert von einem guten Unternehmensklima und einer langjährigen Verbundenheit der Mitarbeiter mit dem Unternehmen. Lieferantenrisiken Das Unternehmen ist breit auf den Beschaffungsmärkten aufgestellt und nutzt, wo möglich, günstige Einkaufschancen. Mit der aktuell vorhandenen Lieferantenbasis ist die Gesellschaft zufrieden. Finanzwirtschaftliche Risiken Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzpositionen zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Ziel des Risikomanagements der Gesellschaft ist die Erreichung positiver Ergebnisse. Die Risikomanagementaktivitäten dienen dem frühzeitigen Erkennen von operativen und finanziellen Risiken. Verbindlichkeiten werden innerhalb vereinbarter Zahlungsziele beglichen und falls möglich Skonto in Anspruch genommen. Die Finanzdisposition verfolgt eine konservative Risikopolitik und sichert hierdurch den finanziellen Unternehmenserfolg. Ausfallrisiken Das Forderungsmanagement ist aufgrund der Kundenstruktur zweckorientiert eingerichtet und funktionstüchtig. Wertberichtigungen auf Forderungen werden frühzeitig vorgenommen und ggf. notwendige Lieferstopps kurzfristig umgesetzt, so dass Forderungsausfälle in der Regel nur in einem geringen Umfang vorhanden sind. Bei Neukundengeschäfte werden notwendige Kundeninformationen eingeholt. Liquiditätsrisiken Ein Liquiditätsrisiko war im Geschäftsjahr durch die solide Eigenfinanzierung sowie die vorfinanzierung der Bauprojekte durch erhaltene Anzahlungen für das Unternehmen nicht vorhanden. Versicherungsrisiken Das Risiko einer Unterversicherung wird durch eine jährliche Überprüfung der Versicherungsrisiken, gemeinsam mit unserem Versicherungsmakler, minimiert. Zum Ende des letzten Quartals 2023 wurden, wie jedes Jahr, alle Versicherungen und potenziellen Risiken überprüft und die Versicherungssummen angepasst. Operative Risiken der Produktion Ein permanentes Risiko liegt immer in möglichen offensichtlichen und versteckten Mängeln, die bei der Produktion unserer Produkte auftreten können. Hier betreibt die Gesellschaft ein umfassendes Qualitätskontrollmanagement. Zusätzlich ist die Gesellschaft für Produktausfallschäden bei den Kunden bzgl. solcher Mängel versichert. Gesamtbeurteilung der Risiken Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden bestehen nicht. Chancenbericht Übergeordnetes Ziel ist es, unternehmerische Chancen bei jederzeit kontrollierten Risiken umfassend zu nutzen und so den wirtschaftlichen Erfolg der Gesellschaft sicherzustellen und etwaige entwicklungsbeeinträchtigende Tatsachen oder bestandsgefährdende Entwicklungen frühzeitig zu erkennen. V. Prognosebericht - Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft Das ursprüngliche Ziel, die Gesamtleistung von 2022 wieder zu erreichen, ist dem Unternehmen gelungen. Die Investitionen erfolgten, soweit es liefertechnisch möglich war, nach Plan, lediglich die Erweiterung der Büroflächen wurde aufgrund von Vorlaufzeiten bei den Baufirmen verschoben. Unter Berücksichtigung der allgemeinen wirtschaftlichen Branchenentwicklung schätzt die Gesellschaft ihre Zielvorgaben für 2024 positiv ein. Wesentliche Veränderungen in der Geschäftspolitik sind nicht geplant. Die Gesellschaft plant für 2024 einen Umsatz und ein Ergebnis auf Vorjahresniveau. Entsprechend der vorhandenen Auftragsbestände kann bei unterstellter stetiger Entwicklung der geplante Jahresumsatz erreicht werden. Die vorhandenen Produktionsmaschinen sollen 2024 technisch weiter aufgerüstet werden. Die Investitionen sollen durch Mittelzuflüsse aus laufender Geschäftstätigkeit finanziert werden.
Heinsberg, den 18. Februar 2025 gez. Simon Jansen, Geschäftsfüherin gez. Philipp Jansen, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Metallbau Jansen GmbH Heinsberg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Metallbau Jansen GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Metallbau Jansen GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Aachen, den 25. Februar 2025 VBR
GmbH & Co. KG
Prof. Dr. S. Mirbach, Wirtschaftsprüfer M. Jacobs, Wirtschaftsprüfer Eine Verwendung des obigen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
7 nahegelegene Organisationen
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen