RONAL Performance GmbH
Karl-Wirth-Straße 20, 76694 Forst, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Erwin Eigel seit 8.7.2025 | Geschäftsführer |
Michael Rothhaß seit 21.10.2024 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
RONAL AG | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
RONAL Performance GmbH (vormals: RONLOG GmbH)ForstJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Das Unternehmen RONLOG GmbH, im Folgenden als RONLOG bezeichnet, ist das europäische Logistikzentrum der RONAL-Gruppe. Als Zulieferer von Leichtmetallrädern aus Aluminium für die Automobilindustrie (Original Equipment Manufacturer = Erstausrüster = OEM / Original Equipment Supplier = Service Parts = OES) hat die RONAL-Gruppe eine marktbedeutende Stellung in Europa. Im Handelsgeschäft (AM) vermarktet die RONAL-Gruppe Aluminiumräder der Marken RONAL, SPEEDLINE CORSE und SPEEDLINE TRUCK insbesondere an den Fach- und Großhandel der Räder- und Reifenbranche, sowie an Einkaufsorganisationen und deren Filialbetriebe. Unser Unternehmen tritt ausschließlich als Logistikdienstleister für die in der RONAL-Gruppe verbundenen Unternehmen auf. Unsere Dienstleistungen umfassen im Wesentlichen das zentrale Verpacken, Lagern und Versenden von AM-Rädern im Handelsgeschäft, sowie von Ersatz- und Servicerädern an OEM-Kunden im Industriegeschäft. Einen großen Lagerbereich nimmt nach dem Verkauf von Speedline auch die Lagerung von ATD- Rädern (all-time-demands) ein. Darüber hinaus werden noch Leistungen zur Abwicklung von Retouren/Reklamationen, von Werbemitteln und Messeausstattung sowie zur Lagerung von Betriebsmitteln, insbesondere Kokillen (Gießwerkzeuge) für die Produktionswerke ausgeführt. Für das Verpacken und Versenden von OES-Rädern wird unser Unternehmen bis auf eine Ausnahme, kein Eigentümer der Räder, sondern ist nur temporär Besitzer. Neu hinzugekommen sind die Kunden Bertrand und Continental, die in der OE Sales Struktur geführt werden, aber sogenannte Veredler sind. Hier tritt die RONLOG als Verkäufer auf und dies stellt einen Außenumsatz dar, der von der RONLOG GmbH getätigt wird. Im derzeitigen Geschäftsmodell für Handelsräder kauft unser Unternehmen unverpackte Räder von verbundenen Produktionswerken der RONAL-Gruppe und Zubehöre bei externen Lieferanten, verpackt diese, lagert sie ein und versendet sie im Bedarfsfall an die Vertriebsgesellschaften der RONAL-Gruppe. 2. Forschung und Entwicklung In unserem Unternehmen wird keine Entwicklung von Produkten durchgeführt. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die allgemeine Erholung der Weltwirtschaft von den multiplen Krisen schreitet voran, ist aber bislang nicht überall zu spüren. Das Wachstum im Euroraum, wo Verbraucherstimmung und Unternehmensinvestitionen unter den anhaltenden Auswirkungen der hohen Energiepreise und den erhöhten Zinsen leiden, fällt bisher nicht so stark aus wie erhofft. Die europäische Konjunktur stagnierte im Berichtsjahr und das deutsche BIP ist im Jahr 2023 leicht geschrumpft (0,3%). Die Inflation fiel zuletzt wieder leicht. Sie betrug nach erster Schätzung im Januar 2024 in der Eurozone 2,8%, die Kerninflation (ohne die stark schwankenden Preise für Energie und Nahrungsmittel) lag bei 3,3%, das Preisniveau bei Energie fiel um 6,3%, während Lebensmittel um 5,7% teurer wurden. Angriffe auf Schiffe im Roten Meer haben die Transportkosten drastisch erhöht und die Lieferzeiten verlängert, wodurch Produktionspläne gestört wurden und der Preisdruck zunahm. Es zeigen sich erste Erfolge bei der Inflationseindämmung. Durch günstiger globaler Angebotsentwicklung ist die Inflation schneller als erwartet zurückgegangen. Der Rückgang der Inflation spiegelt das Abklingen des relativen Preisschocks, insbesondere bei den Energiepreisen wider. Er reflektiert auch eine nachlassende Anspannung auf den Arbeitsmärkten mit einem Rückgang von offenen Stellen. Das Lohnwachstum hielt sich bisher im Allgemeinen in Grenzen und Lohn-Preis-Spiralen wurden bislang vermieden. 2. Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr verlief weiterhin auf niedrigem Niveau und es wurden in Summe 9 TSD Räder weniger versendet.
AM-Räder liegen leicht im Plus (+8%), dafür OES Räder leicht im Minus (-8%). Die Veränderung im OES-Bereich ist durch den Kunden FORD zu begründen, der nicht mehr im RONLOG verpacken lässt. Der durchschnittliche Bestand an AM-Rädern hat sich deutlich verringert (-29%). Konsequente Verschrottungsaktionen und vorsichtigere Bestellungen durch den Vertrieb, haben zu dieser Entwicklung beigetragen.
Die Entwicklung in unserem kleinsten Geschäftsbereich, die Lagerung von Kokillen, war mit durchschnittlich 628 Kokillen (Vorjahr 580) durchweg positiv. Da der Lagerbestand an AM-Rädern deutlich reduziert wurde, wurden in dieser Sparte vom Lagerbestand verkauft und somit weniger neue Räder verpackt. Bei den OES-Rädern werden auch verpackte ATD-Räder addiert, daher die Erhöhung um 9,5%.
Es wurde Mitte des GJ auch eine Erhöhung der Verrechnungssätze durchgeführt.
Dies soll maßgeblich zur Verbesserung des Ergebnisses beitragen. Für die Lagerung der ATD-Räder wurden in Regale, Brandschutz, Beleuchtung etc. insgesamt 2.1 Mio. € investiert. Lieferzeiten von Zubehörteilen und Kartonagen haben sich weiter verbessert und haben das vor Corona -Niveau wieder erreicht. Auch die Beschaffungspreise haben sich bei Kartonagen verbessert. 3. Lage Die Lage des Unternehmens ist von unserem operativen Geschäft geprägt. a) Ertragslage Bei Umsatzerlösen in Höhe von T€ 21.203 (Vorjahr: T€ 18.731) wird ein positives EBIT von T€ 1.585 ausgewiesen. Unsere wesentlichen Erlösquellen im Rädersegment stellen die AM-Sparte mit einem Umsatzanteil von 81% dar, sowie das OES-Ersatzteil-Geschäft mit einem Umsatzanteil von 18%. Ursächlich für den Anstieg der Umsatzerlöse im GJ 2023/2024 sind insbesondere die Weiterbelastungen für gruppenbezogene Funktionseinheiten in Höhe von T€ 1.122 (Vorjahr T€ 0) und für die Dienstleistung Verpacken von All Time Demand Rädern in Höhe von T€ 917 (Vorjahr T€ 0). Die Materialaufwendungen betragen im Berichtsjahr T€ 16.937 (Vorjahr: T€ 12.401). Das Rohergebnis liegt mit T€ 9.510 auf dem Niveau des Vorjahres (T€ 9.566). Die Personalaufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um T€ 260 auf T€ 2.939 (Vorjahr: T€ 2.679) gestiegen. Dieser Anstieg resultiert überwiegend durch die Auszahlung der erste Hälfte der Inflationsausgleichsprämie sowie 3% Gehaltserhöhung. Die Abschreibungen auf das Anlagevermögen sind im Vergleich zum Vorjahr um ca. 39% gestiegen. Dieser Anstieg resultiert überwiegend aus der Inbetriebnahme der Neuregalierung der Lagerhallen 2 und 3 für die Lagerung von All-Time-Demand-Rädern. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um 23,2% gesunken, da im Berichtsjahr keine Zahlung für TP Adjustment an die Muttergesellschaft stattfand. Entsprechend dem Anstieg des Zinsniveaus hat sich der Zinsaufwand für das Darlehen der Gesellschafterin um T€ 697 auf T€ 1.307 erhöht. b) Finanzlage Die verfügbare Kreditlinie im Rahmen des Cash-Pool-Vertrages ist zur gesicherten Abwicklung des Zahlungsverkehrs angemessen und jederzeit ausreichend. Der negative Cash-Pool-Bestand hat sich gegenüber GJ Beginn von T€ -1.789 um T€ -+1.013 auf T€ -776 verringert c) Investitionen Die Investitionen im Anlagevermögen einschließlich der geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau im GJ 2023/24 betrugen insgesamt T€ 234 (Vorjahr T€ 2.085). Die Anlagen im Bau zum Vorjahresende in Höhe von T€ 1.962,1 wurden im Berichtsjahr aktiviert. Aufgrund der neuen Betriebs- und Geschäftsausstattung waren Ersatzinvestitionen noch nicht notwendig. Aufgrund des Jahresüberschusses von T€ 296 hat sich das negative Eigenkapital auf T€ -1.170 vermindert. d) Mitarbeiter Zum 31. März 2024 waren in unserer Gesellschaft 56 eigene Mitarbeiter (+4 zum Vorjahr) tätig. Der Arbeitsmarkt im Bereich Zeitarbeit ist nach wie vor sehr schwierig. Daher wird weiterhin die Strategie gefahren, gute Mitarbeiter nach 9 Monaten kostenfrei in ein befristetes Arbeitsverhältnis zu übernehmen. e) Vermögenslage Die Vermögenslage unserer Gesellschaft ist durch die Patronatserklärung der Muttergesellschaft weiterhin gefestigt. Die Struktur des kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und der Verbindlichkeiten halten wir stabil. Der Bestand an Vorräten ist im Vergleich zum Vorjahr um T€ 7.154 auf T€ 9.520 gesunken (Vorjahr: T€ 16.674). 4. Finanzielle Leistungsindikatoren und Steuerungsgrößen Datenbasis für unsere interne Unternehmenssteuerung sind Kennzahlen bzw. Steuerungsgrößen wie EBIT T€ 1.585 (Vorjahr T€ 814) sowie die Zahl an versendeten und verpackten Rädern. Daneben werden der Cash-Pool-Bestand T€ - 776 (Vorjahr T€ -1.789), verschiedene Kostenpositionen sowie die Lagerbestandsentwicklung als KPIs geführt, laufend überwacht und jeweils mit Soll-Ist-Abgleich zum Forecast analysiert, aber nicht unmittelbar zu Steuerung eingesetzt. Ergänzend dazu gibt es weitere nicht finanzielle Indikatoren, die gemessen werden und in einem Managementbericht über Qualität und Umwelt festgehalten werden, aber nicht zur Steuerung herangezogen werden. I. Prognosebericht Der IWF sieht eine Auflockerung für die weitere Entwicklung der globalen Wirtschaft. Die Weltwirtschaft wird demnach voraussichtlich weiterhin um 3,2% wachsen, wobei das Wachstumsniveau im Jahr 2024 und 2025 gleich bleiben soll. Die Entwicklung der Automobilbranche ist eng an den Verlauf der Weltwirtschaft gekoppelt. Es wird erwartet, dass sich die Märkte für PKW im Jahr 2024 in den einzelnen Regionen uneinheitlich, aber überwiegend positiv entwickeln werden. Insgesamt wird das weltweite Produktionsvolumen von Neufahrzeugen voraussichtlich leicht über dem des Vorjahres liegen. Für das Jahr 2025 rechnet die IKB weltweit mit einer wachsenden Nachfragen nach PKW. Der Bereich AM prognostiziert für das GJ 2024/25 den Versand von ca. 100 TSD Räder, was eine Verminderung von rd. 47% gegenüber Vorjahr bedeutet. Im Bereich OES wird erwartet, dass das Vorjahresniveau in etwa gehalten werden kann. Verluste durch den Weggang von FORD werden durch die Akquirierung von STELLANTIS mindestens aufgefangen. Vor diesem Hintergrund rechnen wir mit ca. 236 TSD Rädern, was einer nur minimalen Verringerung im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023/24 entspricht. Unter Berücksichtigung von konzerninternen Ausgleichszahlungen rechnen wir mit einem EBIT auf Vorjahresniveau (GJ2023/2024). Nach Geschäftsjahresabschluss hat der Verwaltungsrat der RONAL AG, Härkingen/Schweiz die Schließung der Betriebsstätten in Landau der RONAL GmbH sowie der RONAL Produktions GmbH & Co.KG zum 31.03.2025 beschlossen. Die aus diesem wertbegründenden Ereignis resultierenden finanziellen Auswirkungen betreffen im Wesentlichen den Liefer- und Leistungsverkehr zwischen RONLOG und der RONAL GmbH. Zum jetzigen Zeitpunkt können die Auswirkungen auf die RONLOG noch nicht verlässlich abgeschätzt werden. Da die aktuellen Projekte in Landau auf andere Produktionswerke der RONALGROUP verteilt werden, sollten daher Mengenveränderungen bei der RONLOG nur marginal stattfinden. II. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht a) Branchenspezifische Risiken Die aktuellen weltwirtschaftlichen Entwicklungen, verbunden mit hohen Energiepreisen bremsen die Automobilbranche weiterhin aus. Überkapazitäten der Räderhersteller halten den Druck auf die Verkaufspreise hoch. Die OE-Hersteller erweitern stetig das Ersatz-Sortiment OES mit Winterrädern. Gleichzeitig verstärkt sich der Trend der Verbraucher, Ganzjahresreifen an Stelle der Sommer- und Winter-Bereifung einzusetzen. Beide Entwicklungen beeinträchtigen die Chancen unseres Handelsgeschäftes. b) Ertragsorientierte Risiken Die gesunkene Fertigung von Fahrzeugen in Europa seit 2020 führte zwangsläufig zu einer gesunkenen Auslastung der Radhersteller. Gleichzeitig wurden an der europäischen Grenze in Marokko weitere Kapazitäten aufgebaut. Die nicht genutzten Kapazitäten erhöhen den Preisdruck aus Sicht des Vertriebs. Gleichzeitig belasten hohe Energiepreise die Ergebnissituation, so dass im Bereich OES-Räder der Preisdruck unserer Kunden immer weiter zunimmt. Im Bereich AM sind durch massiv fallende Frachtkosten aus dem asiatischen Raum die Kosten pro Rad bei asiatischen Wettbewerbern geringer geworden. Dies bedeutet, dass sich die Spanne zwischen Wettbewerber und RONAL Räder vergrößert. Auch der Großhandel ist vorsichtig damit, sich die Läger aktuell zu füllen, da auch sie nicht mit einer starken Nachfrage rechnen. Ziel wird es sein, im Segment hochwertiger Räder die Marktanteile zu halten oder auszubauen. All diese Faktoren können die PKW-Nachfrage bzw. Räder-Nachfrage weiter schwächen und beeinflussen damit auch unser Betriebsergebnis. c) Finanzwirtschaftliche Risiken Potenzielle Währungsrisiken, welche die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen können, gibt es nicht, da Kosten und Erlöse fast ausschließlich in einer Währung (EURO) anfallen. Die Liquiditätsplanung und -steuerung wird weiterhin sehr eng geführt und mit Hilfe des Cash Pooling Systems erwarten wir keine Engpässe. 2. Chancenbericht In den beiden Hallenbereichen 2 und 3 werden aktuell Räder für die Gruppe eingelagert. Die Regale wurden so mit Sprinklern und Gitterrosten ausgestattet, damit man zukünftig unterschiedlichste Produkte einlagern kann. Dies bietet die Chance, mehr Umschlag und mehr Auslastung ins RONLOG zu bekommen. Aktuell läuft das Projekt Horizon im RONLOG, dies bedeutet die vollständige Einführung von SAP. Das ERP und das EWM (Extended Warehouse Management) System wird Prozesse einfacher und besser darstellen können. Zur geplanten Einführung am 01.01.2025 versprechen wir uns eine Verbesserung der Abläufe und eine höhere Digitalisierung. Um dem demografischen Wandel und den daraus resultierenden Fachkräftemangel aktiv entgegenzuwirken, legt die RONLOG GmbH ein besonderes Augenmerk auf die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter. Die Partnerschaften mit den umliegenden Schulen werden ausgebaut, um auch in den kommenden Jahren den Arbeitskräftebedarf zu sichern. Anfang 2024 wurde mit der IHK und der Gesamtschule Forst / Hambrücken eine Bildungspartnerschaft vereinbart. Solche Projekte wollen wir in Zukunft weiter fördern. Die in den vergangenen Jahren eingeführten Management-Trainings werden fortgeführt, mit dem Ziel die Mitarbeiter weiterzuentwickeln und für kommende und neue Aufgaben zu befähigen. So wird das Unternehmen auch in Zukunft ein zuverlässiger Partner für Kunden und Lieferanten sein. 3. Gesamtaussage Den Kunden im Mittelpunkt zu sehen ist ein Anliegen aller Mitarbeiter bei RONLOG. Durch dieses serviceorientierte Denken werden wir den Anforderungen unserer Kunden bestmöglich gerecht. Wir arbeiten kontinuierlich daran, dass Schnelligkeit und Flexibilität die wichtigsten Bausteine einer modernen Logistik sind. Auf Grund der bestehenden Patronatserklärung sowie der Finanzierung durch die Muttergesellschaft, sehen wir trotz des negativen Eigenkapitals keine Anzeichen, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden. III. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft über den mit der Gesellschafterin abgeschlossenen Cash-Pool-Vertrag. Ein Debitorenmanagement beschränkt sich auf Abstimmtätigkeiten im Firmenverbund. Ein Ausfallrisiko ist hier nicht zu erkennen.
Forst, den 11.06.2024 Die Geschäftsführung Alexander Sigler BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die RONLOG GmbH hat ihren Sitz in Forst und ist eingetragen in das Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter HR B 724766. Die RONLOG GmbH ist zum Bilanzstichtag 31. März 2024 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 01. April 2023 bis 31. März 2024 der RONLOG GmbH ist nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt. Ergänzend wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch. Geschäftsjahr ist der Zeitraum vom 01. April eines Jahres bis zum 31. März des Folgejahres. Die Gesellschaft hat den Jahresabschluss unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Nr. 2 HGB) aufgestellt. Mit Gesellschafterbeschluss vom 26.01.2022 gab die RONAL AG eine verbindliche und nicht widerrufliche Patronatserklärung für die RONLOG GmbH ab, sie jederzeit finanziell so auszustatten, dass sie zur Erfüllung der gegenwärtigen und künftigen Verbindlichkeiten fristgemäß imstande ist. Die Patronatserklärung kann, sobald eine Überschuldung, Zahlungsunfähigkeit oder drohende Zahlungsunfähigkeit der RONLOG GmbH im Sinne der Insolvenzordnung nicht mehr besteht und auch nicht mehr droht, mit einer Frist von drei Monaten zum Ende des Kalendermonats, jedoch nicht vor Ablauf des 31. März 2024 gekündigt werden. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Die Bilanzierung des Anlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer (§§ 253 I 1, III i. V. m. 255 I HGB). Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von bis zu drei Jahren) bewertet. Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden nicht aktiviert. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, Nutzungsdauer zwischen 3 Jahren (EDV) und 18 Jahren (Betriebsausstattung, Technische Anlagen und Maschinen), angesetzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis 800 € werden innerhalb eines Jahres abgeschrieben. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren oder zu niedrigeren Tageswerten (§ 253 IV HGB) angesetzt. Der Paletten-Festwert liegt im Geschäftsjahr 2023/2024 unverändert bei T€ 170,1 (§ 256 Satz 2 HGB in Verbindung mit § 240 Abs. 3 HGB). Die Waren werden zu Anschaffungskosten bewertet, sofern nicht nach § 253 IV HGB um noch anfallende Aufwendungen geminderte Verkaufswerte anzusetzen sind (niedrigerer beizulegender Wert §§ 253 IV i. V. m. 255 IV HGB). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nominalwerten angesetzt. Ein allgemeines Kreditrisiko bei den Forderungen besteht nicht, da nahezu ausschließlich Lieferungen und Leistungen im Firmenverbund getätigt werden. Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 I HGB). Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Unverzinsliche Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden Marktzinssatz gemäß §253 II 1 und 2 HGB abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt (§253 I 2 HGB). III. Erläuterungen zur Bilanz 1. Entwicklung des Anlagevermögens Der Anlagespiegel mit den Zu- und Abgängen nebst Angabe der Abschreibungen des abgelaufenen Geschäftsjahres 2023/2024 ist beigefügt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betreffen insbesondere Forderungen gegen das frühere Verbundunternehmen Speedline s.r.l., Italy. Forderungen gegen die Gesellschafterin betreffen mit T€ 1.013,1 (Vorjahr : T€ 0) den Lieferungs- und Leistungsverkehr saldiert mit der Verbindlichkeit im Rahmen eines Cashpool-Vertrages T€ -776,0 (Vorjahr T€ 0). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 337,8 (Vorjahr T€ 1.603) resultieren aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr. 3. Rückstellungen Die wesentlichen Positionen umfassen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen, Urlaubs- und Weihnachtsgeld, für geleistete Mehrarbeitsstunden, Rechts-, Beratungs- und Jahresabschlusskosten, sowie für Energiekosten. 4. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten mit Ausnahme des Darlehens der Gesellschafterin haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von T€ 16.000 (Vorjahr T€ 20.000) betreffen ein Darlehen und haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über 5 Jahren bestehen nicht. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin im Rahmen eines Cashpool-Vertrages betragen T€ 0 (Vorjahr T€ 1.790) zuzüglich Verbindlichkeiten aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr mit T€ 0 (Vorjahr T€ 383). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 560,1 (Vorjahr T€ 166) resultieren aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr. 5. Nicht in der Bilanz erscheinende Geschäfte Der Nutzung des Gebäudes liegt ein Pachtvertrag zu Grunde. Den Vorteilen der Verringerung der Kapitalbindung sowie des Investitionsrisikos steht ein Liquiditätsnachteil bezüglich der Pachtaufwendungen gegenüber. Die Restlaufzeit des Pachtvertrages beträgt 7 Jahre. Im folgenden Geschäftsjahr beträgt der Pachtaufwand T€ 2.040. Der Aufwand für die gesamte Restlaufzeit beträgt T€ 14.790. 6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von T€ 182,9 für Stapler und Fahrzeuge bei einer durchschnittlichen Laufzeit von 6 Jahren. Weitere Verträge bestehen insbesondere für die Wartung und den Support sowie Anlagen im Bereich IT in Höhe von T€ 308,9. Aufgrund von Liquiditäts- und Flexibilitätsaspekten entschied sich die Gesellschaft für Leasingverträge und langfristige Mietverträge. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung/Bedeutung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Beträge von außergewöhnlicher Größenordnung in Höhe von T€ 5.187 enthalten. Es handelt sich um Zahlungen des Mutterunternehmens RONAL AG aufgrund einer vertraglich vereinbarten Auslastungsgarantie und Verrechnungspreissystematik. In den Umsatzerlösen sind ab GJ 2023/2024 Weiterbelastungen für gruppenbezogene Funktionseinheiten an die Muttergesellschaft enthalten T€ 1.122,2 (Vorjahr T€ 0). Ebenfalls neu sind die Erträge aus Weiterbelastung an die Muttergesellschaft für die Dienstleistung Verpacken von All Time Demand Rädern, welche einen Erlös in Höhe von T€ 916,8 gebracht haben (Vorjahr T€ 0). 2. Zinsen Im Zinsertrag sind T€ 17,7 (Vorjahr: T€ 0), im Zinsaufwand sind T€ 1.307,1 (Vorjahr T€ 610) an verbundene Unternehmen ausgewiesen. V. Sonstige Angaben 1. Organe, Gesamtbezüge der Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft war im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023/2024 Herr Alexander Sigler, Lautenbach. Angaben über die Gesamtbezüge der Geschäftsführung gem. § 285 Nr. 9a HGB erfolgen im Hinblick auf § 286 Abs. 4 HGB nicht. 2. Angaben über die Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr 2023/2024 wurden durchschnittlich 53 Mitarbeiter (1 leitender Angestellter, 39 gewerbliche Mitarbeiter, 13 administrative Mitarbeiter) beschäftigt. 3. Gesellschafterin Die RONLOG GmbH ist eine 100 %-ige Tochter der RONAL AG in Härkingen/Schweiz. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der RONAL AG einbezogen. Es handelt sich hierbei gleichzeitig um den kleinsten sowie den größten Konsolidierungskreis. VI. Nachtragsbericht Nach Geschäftsjahresabschluss hat der Verwaltungsrat der RONAL AG, Härkingen/Schweiz die Schließung der Betriebsstätten in Landau der RONAL GmbH sowie der RONAL Produktions GmbH & Co.KG zum 31.03.2025 beschlossen. Die aus diesem wertbegründenden Ereignis resultierenden finanziellen Auswirkungen betreffen im Wesentlichen den Liefer- und Leistungsverkehr mit der RONAL GmbH. Zum jetzigen Zeitpunkt können die Auswirkungen auf die RONLOG GmbH noch nicht verlässlich abgeschätzt werden.
Forst, den 11.06.2024 Die Geschäftsführung Alexander Sigler
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 17.06.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die RONLOG GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der RONLOG GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der RONLOG GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. Vorstehenden Prüfungsbericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten (IDW PS 450 n.F. (10.2021)).
Pforzheim, 17. Juni 2024 dhmp
NEXT GmbH & Co. KG
Roland Sprinz, Wirtschaftsprüfer Claudia Brill, Wirtschaftsprüfer |
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