Damco Germany GmbH
Johanniswall 7, 20095 Hamburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Frank Alexander Pieper seit 14.2.2025 | Prokura |
Stig Kirkegaard Jensen seit 21.10.2024 | Prokura |
Ole Trumpfheller seit 10.7.2024 | Geschäftsführer |
Martin Axel Amir Fielker seit 11.12.2023 | Geschäftsführer |
Jan Eric Hoffmann seit 11.12.2023 | Geschäftsführer |
Volker Frischkorn seit 22.8.2022 | Prokura |
Andreas Schön seit 26.9.2007 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Maersk Logistics & Services International A/S (vormals: Damco International A/S) | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Damco Germany GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Informationen zur GesellschaftDie Damco Germany GmbH gehört zur A.P. Møller - Maersk Gruppe und ist ein global agierender Logistikdienstleister in den Speditionsbereichen Luft- und Seefracht, Warehousing und Distribution, Value Added Services sowie Supply Chain Management. Zum Ende des Geschäftsjahres 2023 waren 331 Personen (im Jahresdurchschnitt 327 Personen) in 6 Niederlassungen aktiv. Neben dem Hauptsitz in Hamburg verfügt die Gesellschaft über Standorte in Bremen (Zweigniederlassung), Bremerhaven, Frankfurt/Main, München und Duisburg. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. II. Wirtschaftsbericht1.1 Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Verlangsamung des Rückgangs der Inflation sowie die weiterhin hohen Energiepreise und andauernden Folgen des Krieges in der Ukraine stellten Deutschland erneut vor riesige Probleme, die die wirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2023 negativ beeinflussten. Daraus resultierte eine Verringerung des Bruttoinlandsprodukts BIP (preisbereinigt) um 0,3 % 1 gegenüber dem Jahr 2022. Somit konnte die positive Entwicklung und Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht fortgesetzt werden. Hinzu sind ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland gekommen. 2 Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung ist im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich verlaufen. Das wirtschaftliche Wachstum im Verarbeitenden Gewerbe verringerte sich um 0,4 % zum Vorjahr. Dagegen hat der Dienstleistungsbereich die wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten können und die Wirtschaft im Jahr 2023 gestützt. Den größten preisbereinigten Zuwachs hat der Bereich "Information und Kommunikation" mit einem Plus von 2,6 Prozent verzeichnet. Er habe damit an seine langjährige, nur im ersten Corona-Jahr 2020 gebremste Wachstumsgeschichte angeknüpft. Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im zusammengefassten Wirtschaftsbereich "Handel, Verkehr und Gastgewerbe" ist um 1 Prozent zurückgegangen. Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage haben sich im Jahr 2023 auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar gemacht - dieser sei trotz sinkender Preise zurückgegangen. Dabei sanken die Importe (preisbereinigt 3,0 Prozent) kräftiger als die Exporte (preisbereinigt 1,8 Prozent). Damit kam es im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag, der das BIP stützte. 3 Das globale Wirtschaftswachstum 2023 von 3,1 % spiegelt ebenfalls die weltweiten Inflationsauswirkungen wider. 4 In der EU wuchs die Wirtschaftsleistung in 2023 insgesamt um 0,5 % nach einem Anstieg von 3,6 % in 2022. 5 1.2. Logistikbranche Der Umsatz der Logistikbranche für das Jahr 2023 wird auf rund 327 Milliarden Euro beziffert. 6 Weiterhin gilt, dass nur ungefähr die Hälfte der logistischen Leistungen, die in Deutschland erbracht werden, in der sichtbaren Bewegung von Gütern stattfinden. Die andere Hälfte findet in der Planung, der Steuerung und der Umsetzung innerhalb von Unternehmen statt. 7 Die Logistikbranche ist in Deutschland der größte Wirtschaftsbereich nach der Automobilwirtschaft und dem Handel. Sie rangiert noch vor der Elektronikbranche und dem Maschinenbau, mit mehr als 3 Millionen übertrifft sie dessen Beschäftigtenzahl um das Dreifache. 7 Die Logistikbranche ist für den Wirtschaftsstandort Deutschland lebenswichtig aufgrund seiner hohen Beschäftigungswirkung und der Versorgungsfunktion. Des Weiteren erhöhen die hocheffizienten Logistikstrukturen die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie und des Außenhandels. 8 Von der Automobilindustrie inklusive dem sonstigen Fahrzeugbau sowie dem Maschinenbausektor, beides wichtige Bereiche für die Logistikbranche, gingen positive Wachstumsimpulse aus. 9 Das Wachstum der Bereiche privater Konsum und Einzelhandel nahm angesichts hoher Verbraucherpreise im Jahr 2023 um 0,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr ab. Von Rückgängen seien vor allem die Bereiche betroffen gewesen, in denen die Preise im Jahresverlauf entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar noch weiter anstiegen. Die anhaltende Verunsicherung erschwert zudem eine dynamische Entwicklung des Logistikbereichs. 10 2.1 Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Die Damco Germany GmbH hat im Geschäftsjahr 2023 ein Rohergebnis (Umsatzerlöse abzüglich Aufwendungen für Speditionsleistungen) von TEUR 51.825 erwirtschaftet und lag damit TEUR 24.889 über dem Ergebnis des Vorjahres. Somit konnte das geplante Ziel, das Rohergebnis auf dem Niveau des Vorjahres zu halten, übertroffen werden. Hauptgründe hierfür sind die Steigerung der Margen in allen Produktbereichen, sowie ein Wachstum in den Bereichen Warehousing & Distribution und Value Added Services. In der Luftfracht konnten die geplanten Volumina erreicht werden. Diese liegen mit 16 % über denen des Vorjahres. Der Umsatz der Gesellschaft verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 38.428 (-24,1 %) auf insgesamt TEUR 121.158 (davon TEUR 28.352 in der Zweigniederlassung). Hauptgrund hierfür ist die Normalisierung der Frachtraten. Auch die Speditionsaufwendungen fielen, ebenfalls aufgrund der Normalisierung der Frachtraten, gegenüber 2022 um TEUR 63.317 (-47,7 %) auf TEUR 69.334. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 2.221 gestiegen und betragen nunmehr TEUR 4.909. Hauptgrund hierfür sind höhere Erträge aus der Konzernumlage und der Auflösung von Rückstellungen. Die Aufwendungen für Löhne und Gehälter sind im Jahresvergleich um TEUR 5.486 auf TEUR 21.278 gestiegen. Hauptgrund hierfür ist die gestiegene Anzahl der Mitarbeiter. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr in Höhe um TEUR 14.036 auf TEUR 26.426 gestiegen. Hauptgrund hierfür ist ein Anstieg der Konzernumlage. Das Ergebnis nach Steuern (EAT = Earnings after Taxes) hat sich um TEUR 786 verringert und beträgt nunmehr TEUR -163. 2.2. Vermögens- und Finanzlage Die Gesellschaft nimmt am konzerninternen Cash-Pool-Verfahren teil und war im Geschäftsjahr 2023 stets in der Lage, ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Eine entsprechende Kreditlinie besteht gegenüber der Konzernmutter. Die Zugänge zu den Sachanlagen in Höhe von TEUR 54.849 im Vergleich zum Vorjahr betreffen im Wesentlichen das neue Lagerhaus in Duisburg, welches im dritten Quartal 2023 fertiggestellt und operativ gestartet ist. Die Finanzanlagen sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 12.195, aufgrund des Erwerbs sämtlicher Anteile der KGH Customs Services GmbH, Hamburg, gestiegen. Im Bereich des Umlaufvermögens sind die stichtagsbedingte Minderung unfertiger Speditionsleistungen in Höhe von TEUR 3.409, hauptsächlich in dem Bereich Supply Chain Management, in den Vorräten, als auch ein verringerter Bestand an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen für die Reduzierung verantwortlich. Die Minderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen resultiert hauptsächlich aus der Normalisierung der in Rechnung gestellten Frachtraten. Außerdem ist ein Rückgang im Bereich der noch nicht fakturierten Leistungen zu verzeichnen. Der Rückgang in den sonstigen Rückstellungen von TEUR 28.617 resultiert ebenfalls hauptsächlich aus der Normalisierung der Frachtraten. Das Eigenkapital der Damco Germany GmbH hat sich infolge des erwirtschafteten Jahresfehlbetrages in Höhe von TEUR 163 verringert. Die Eigenkapitalquote ist von 5,02 % im Vorjahr auf 4,98 % per 31. Dezember 2023 gefallen. 3.1. Finanzielle Leistungsindikatoren Für die interne Unternehmenssteuerung werden folgende Kennzahlen herangezogen:
Rohergebnis:
Volumen:
Insgesamt ist der Rohertrag in 2023 um 92 % höher ausgefallen als in 2022 und übertraf somit die Planung, das Ergebnis auf Vorjahresniveau zu halten. Im Ergebnis des Luftfrachtbereichs zeigt sich eine Steigerung der Volumina bei gleichzeitigem Rückgang des Rohertrages als Ergebnis der Gewinnung von Neukunden und Verringerung der Frachtraten. Der Bereich Supply Chain Management zeigt eine Steigerung des Rohertrags, aufgrund höherer Margen, von 246 %, wobei die Volumina das Niveau des Vorjahres halten konnten. Der Bereich Value Added Services konnte das Vorjahresergebnis steigern und zeigt ein um 70 % besseres Rohergebnis. Dies ist zurückzuführen auf die Strategie des Konzerns, ein vollumfänglicher Logistikanbieter zu sein und somit auch alle Zusatzleistungen, wie Customs House Brokerage, allen seinen Kunden anbieten zu können. Der Bereich Warehousing & Distribution konnte seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 30 % auf TEUR 28.352 steigern. Der Gross Profit erhöhte sich um 66 % auf TEUR 16.726. Hauptgrund hierfür ist das stetige Wachstum als folge der getätigten Investitionen in diesem Produktbereich. 3.2. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Im Jahr 2023 waren im Durchschnitt 327 Mitarbeiter im Unternehmen (davon 95 in der Zweigniederlassung) beschäftigt, gegenüber 261 im Vorjahr. Es ist weiterhin wichtig, kompetente, gut ausgebildete Mitarbeiter zu finden bzw. diese entsprechend auszubilden. Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit berufsbildenden Schulen, Fachhochschulen und Universitäten, um junge Menschen für den Beruf des/der Logistiker(s)/in zu begeistern. Auch im Bereich der Arbeitnehmerbelange werden entsprechende Indikatoren, wie Mitarbeiterzufriedenheit und Engagement, durch Mitarbeiterbefragungen erhoben und ausgewertet. Ergebnisse dieser Erhebungen fließen in das Ergebnis der Region North Europe Continent des Maersk Konzerns und befinden sich, entgegen der Prognose, weiterhin im mittleren Quartil. Das Unternehmen insgesamt legt großen Wert auf die strikte Einhaltung aller nationalen und internationalen Sozialgesetze, sowie die Einhaltung der Werte des Maersk-Konzerns. Für den Bereich der Kundenbelange sind Konzernübergreifende Zufriedenheitsbefragungen und Analysen ein weiterer großer Bestandteil der nicht finanziellen Leistungsindikatoren. Ergebnisse dieser Erhebungen fließen in das Ergebnis der Region North Europe Continent des Maersk-Konzerns und zeigen im Vergleich zum Vorjahr einen leichten negativen Trend und eine Steigerung im mittleren zweistelligen Prozenbereich konnte somit nicht erreicht werden. III. Chancen- und Risikobericht1.1 Risiken der geschäftlichen Entwicklung Die Darstellung folgender Risiken leitet sich aus der möglichen Höhe der wirtschaftlichen Konsequenzen für die Gesellschaft ab und ist hiernach in absteigender Reihenfolge sortiert. Konjunkturelle Entwicklung der Wirtschaft Durch die Verlangsamung des Rückgangs der hohen Inflationsrate bleiben die Verbraucherpreise weiterhin hoch, was zur Folge hat, dass mit einem begrenzten Konsumverhalten der Kunden zu rechnen ist. Dies wird negative Auswirkungen auf die Produktions- und Dienstleistungsbranche und somit ebenfalls starken Einfluss auf die Logistikbranche haben. Aufgrund höherer Energiepreise und damit verbundenen höheren Produktionskosten hat sich die Marktposition verschlechtert. Der Standort Deutschland, insbesondere der Export, wird weiterhin in 2024 durch höhere Produktionskosten aufgrund von hohen Energiepreisen gekennzeichnet sein, was die Wahl des Produktionsstandortes weiterhin negativ beeinflussen wird. Der Krieg in der Ukraine wird weiterhin die wirtschaftliche Entwicklung 2024 beeinflussen. Bei einer Verschlechterung der Lage lassen sich die wirtschaftlichen Folgen kaum quantifizieren und die Dauer und Intensität des Krieges sind weiterhin wichtige Faktoren, die die wirtschaftliche Entwicklung beeinflussen. Die Risiken für eine ungünstigere geschäftliche Entwicklung können sich unter anderem aus einer geringeren globalen Wachstumsdynamik als Folge der anhaltenden globalen geopolitischen Krisenherde, den Auseinandersetzungen im Nahen Osten und zuletzt den Angriffen auf Handelsschiffe im Roten Meer, sowie damit möglicherweise einhergehenden erneuten Lieferengpässen und Rohstoffpreisausschlägen ergeben 11 . Kundenbindung Unverändert schätzt die Geschäftsleitung die Ratenentwicklung im Bereich der See- und Luftfrachttransporte als weiteren Risikofaktor ein, da im Markt ein Überangebot an Ladungskapazitäten existiert und gleichzeitig die hohe Inflation die Investitions- und Wirtschaftsleistung dämpft. Mit Laufzeitverlängerungen bestehender, bzw. mit dem Abschluss von Kundenverträgen mit einer längeren Laufzeit wurde und wird weiter versucht der Situation zu begegnen. 1.2. Chancen der geschäftlichen Entwicklung Die Darstellung folgender Chancen leitet sich aus der möglichen Höhe der wirtschaftlichen Konsequenzen für die Gesellschaft ab und ist hiernach in absteigender Reihenfolge sortiert. Fokussierung der Konzernstrategie Die Fokussierung und Beschleunigung der andauernden Umstrukturierung des A.P. Moeller Maersk Konzerns in einen vollumfänglichen Logistikdienstleister und die dadurch resultierenden Investitionen in zusätzliche Lagerhäuser unterstreicht, dass die Damco Germany GmbH weiterhin ein wichtiger Bestandteil der Wachstumsstrategie im Bereich Transport- und Logistikaktivitäten im Konzern ist. Kundenbindung Der Bedarf an Logistikverträgen mit einer längeren Laufzeit war auch im letzten Jahr deutlich erkennbar, ebenso wie der Bedarf nach robusten, krisenfesten Logistikkonzepten. Die Damco Germany GmbH mit ihrem Leistungsportfolio konnte in dieser Hinsicht, als integraler Bestandteil der A.P. Möller Gruppe, Kundenanforderungen in vielen Bereichen Lösungen bieten. Weitere Bedeutung im Bereich des Kundennutzens gewann 2023 der Bereich "Nachhaltigkeit". Für die gesamte Unternehmensgruppe ist "Sustainability" bereits länger ein zentraler Faktor, der gegenwärtig eine gesteigerte Nachfrage nach Leistungen in diesem Segment durch die Kunden zeigt. Bedingt durch die gewollte Abschaffung von Abhängigkeiten, um Produkte jederzeit zur Verfügung zu haben, ist die Nachfrage im Bereich Warehousing & Distribution nach lokalen Lagerkapazitäten sehr groß. Im Sinne der Gestaltung von robusten Supply Chain-Konzepten bieten sich hier Ansatzpunkte, Kundenbeziehungen und entsprechende Leistungstiefen auszubauen. 1.3 Risikomanagementsystem Die strategische Ausrichtung der A.P. Möller Gruppe als Integrator unterstützte auch 2023 grundlegend das Risikomanagement der Damco Germany GmbH. Der in den letzten Jahren intensivierte Informationsaustausch mit verschiedenen Stellen im Unternehmensverbund hat auch 2023 dazu beigetragen, dass aktuell verfügbare Informationen genutzt werden konnten, um Portfolio- und Netzwerkanpassungen und geostrategisches Risikomanagement zu unterstützen. Den derzeitigen globalen Unwägbarkeiten konnte so teilweise entgegengewirkt werden, zum Beispiel durch frühzeitige Identifikation von globalen Ereignissen, wie die Angriffe auf Handelsschiffe im Roten Meer und die daraus entsprechende Erarbeitung alternativer Transportrouten für betroffene Kunden. Wiederholt als verlässliche und belastbare Bestandteile des Risikomanagements zu nennen sind auch für 2023 die monatlichen Führungskräftetreffen, überwiegend online sowie regelmäßige Plan-/Ist-Abgleiche zu den jährlich aufgestellten Budgets mit dem Ziel, zeitnah auf Veränderungen entsprechend reagieren zu können. Elementares Instrument hierbei ist die permanente Analyse und Weiterentwicklung von Kennzahlen. Disruptive Auswirkungen (Energiepreisentwicklung, Inflationsentwicklung, Krieg in der Ukraine, sowie die Angriffe auf Handelsschiffe im Roten Meer) auf internationale Beschaffungsketten haben unterstrichen, dass das besondere Augenmerk, das die Damco Germany GmbH als international ausgerichteter Dienstleister auf das Risikomanagement in diesem Bereich legt, begründet ist. Das Risikomanagement erfolgt direkt auf Geschäftsführungs- und auf Bereichsleitungsebene, wobei risikorelevanten Einflussgrößen im Fokus stehen. Basierend auf zur Verfügung stehenden aktuellen Informationen werden entsprechende Maßnahmen zur Risikoerkennung, Risikoanalyse sowie die Risikokommunikation fortlaufend den sich ändernden Umständen angepasst und in der Unternehmensgruppe abgestimmt. Vereinheitlichung und Standardisierung von Prozessen, die Anwendung einheitlicher Richtlinien, der Einsatz effizienter Software, die Auswahl und Schulung qualifizierten Personals, Abweichungsanalysen, Arbeitsanweisungen sowie Regelungen zur Vertretungsvollmacht sowie zu Compliance-Richtlinien unterstützen die Bemühungen. Forderungsausfällen wird durch ein stringentes Forderungsmanagement Rechnung getragen. Die skizzierten Prozesse und Maßnahmen versetzen das Unternehmen in die Lage, frühestmöglich Risiken zu erkennen und geeignete Gegenmaßnahmen ergreifen zu können. IV. PrognoseberichtDie globale Wirtschaftswachstumsrate bleibt vor dem Hintergrund des anhaltenden völkerrechtswidrigen russischen Angriffskriegs auf die Ukraine und der hohen Inflation gedämpft, was zur Folge hat, dass der IWF von einer Wachstumsrate in 2024 von 3,1 % ausgeht. Das globale Wirtschaftswachstum wird um 0,2 % höher eingeschätzt gegenüber der letzten Prognose vom Oktober 2023. Die Weltwirtschaft ist damit weit entfernt von einer Rezession auf globaler Ebene. Allerdings sinkt das Wachstum im Vergleich zum Jahr 2023 um 0,2 Prozentpunkte und die Wachstumsraten bleiben klar unterhalb des langjährigen Durchschnitts von 3,8 % der Jahre 2000 bis 2019. Der Krieg in der Ukraine und die entsprechenden wirtschaftlichen Schäden durch diesen Konflikt führen somit zu einer erheblichen Verlangsamung des globalen Wirtschaftswachstums und zu erhöhten Inflationsraten. 12 Aufgrund der noch immer andauernden Umstrukturierung des Konzerns in einen vollumfänglichen Transport- und Logistikanbieter geht die Geschäftsführung für das Jahr 2024 davon aus, das Rohergebnis in 2024 von TEUR 51.825, zu halten. Den Ausbau sämtlicher Geschäftsfelder durch Neukundengewinnung und Steigerung der Volumen im unteren zweistelligen Prozentbereich, sieht der Konzern als Teil der Umstrukturierung in einen vollumfänglichen Logistikdienstleister an. Den positiven Trend im Bereich der Mitarbeiterzufriedenheit und Engagement möchte man weiter intensivieren und steigern. Als Teil der Region North Europe Continent möchte man hier das obere Quartil im Vergleich zu anderen Unternehmen erreichen. Auch im Bereich der Kundenzufriedenheit möchte man den positiven Trendwert der Vorjahre weiter fortführen und den Net Promoter Score im mittleren zweistelligen Prozentbereich steigern. Aufgrund des bestehenden Network Agreements, das die konzerninternen Verrechnungspreise regelt, wird davon ausgegangen, das Ergebnis vor Steuern auf dem gleichen Niveau des Vorjahres zu halten.
Hamburg, den 27. Juni 2024 Damco Germany GmbH Geschäftsführung Martin Fielker Jan Eric Hoffmann
1 BMWK - Jahreswirtschaftsbericht 2024
(bmwk.de), jahreswirtschaftsbericht-2024.pdf, Seite 23
Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023Allgemeine HinweiseDer vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gesellschaft ist mit Wirkung zum 1. Januar 2023 als übernehmender Rechtsträger nach Maßgabe des Verschmelzungsvertrages vom 30. August 2023 mit der Tikiting Germany GmbH mit Sitz in Düsseldorf (Amtsgericht Düsseldorf HRB 86060) verschmolzen. Infolge der Verschmelzung sind insbesondere die Werte gemäß der Gewinn- und Verlustrechnung nur eingeschränkt mit denen des Vorjahres vergleichbar. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke teilweise im Anhang gemacht. Registerinformationen Die Gesellschaft ist unter der Firma Damco Germany GmbH mit Sitz in Hamburg im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter der Nummer HRB 50203 eingetragen. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Nutzungsdauern betragen von 3 bis 13 Jahren. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau werden zum Nennwert bilanziert. Bei den Finanzanlagen werden die Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen zu Anschaffungskosten angesetzt. Abschreibungen auf Finanzanlagen werden bei voraussichtlich dauernder (gemildertes Niederstwertprinzip) erfolgen. Unfertige Leistungen werden zu Herstellungskosten unter Berücksichtigung einer verlustfreien Bewertung bewertet. Die Produktionskosten enthalten die Mindestbestandteile nach § 255 Abs. 2 HGB und beziehen sich im Wesentlichen auf Aufwendungen für Fremdleistungen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Guthaben bei Kreditinstituten werden zu ihren Nennwerten bilanziert. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der sog. "Projected-Unit-Credit-Methode" (PUC-Methode) unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" ermittelt. Für die Abzinsung wurde der prognostizierte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen 10 Geschäftsjahre in Höhe von 1,83 % (Vj. Zehnjahresdurchschnitt 1,79 %) für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren verwendet. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 3,00 % (Vj. 2,75%) und erwartete Rentensteigerungen mit 2,25 % (Vj. 2,0 %) berücksichtigt. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Die Rückstellungen für Jubiläumszuwendungen werden nach der sog. "Projected-Unit-Credit-Methode" (PUC-Methode) unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" ermittelt. Für die Abzinsung wurde der ihrer Restlaufzeit entsprechende durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen 7 Geschäftsjahre in Höhe von 1,75 % (Vj. 1,45 %) verwendet. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 3,00 % (Vj. 2,75 %) berücksichtigt. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Zum Bilanzstichtag ergibt sich unter Berücksichtigung latenter Steuern aus Bewertungsunterschieden zwischen Handelsrecht und Steuerrecht bei den Sachanlagen, bei den Finanzanlagen, bei den sonstigen Vermögensgegenständen, bei den Pensionsrückstellungen, bei den Jubiläumsrückstellungen, bei den Verbindlichkeiten aus der Fremdwährungsbewertung ein Aktivüberhang an latenten Steuern. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgte mit einem Mischsteuersatz für Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer von 31,97 %. Die Gesellschaft macht von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB keinen Gebrauch, so dass ein Ansatz der aktiven latenten Steuern in der Bilanz unterbleibt. In dem Bemühen der Steuervermeidung ein Ende zu setzen und der Aushöhlung der globalen Körperschaftssteuer-Bemessungsgrundlage zu begegnen, wurde im Rahmen des OECD/G20 ein globaler Rahmen für die Unternehmensbesteuerung geschaffen, der von über 135 Ländern unterstützt wird. Eines der Schlüsselelemente ist die Einführung eines globalen Mindeststeuersatzes von 15 % auf der Grundlage des Konzernrechnungsergebnisses pro Land. Die Mindeststeuervorschriften sind als Hierarchie des Rechts auf Einkommensteuererhebung konzipiert. Unterliegt das Einkommen in dem Land, in dem es erwirtschaftet wird, nicht dem effektiven Mindeststeuersatz von 15 %, so kann die verbleibende Steuerzahlung (Zusatzsteuer) von einem anderen Land, in dem die Gruppe tätig ist, übernommen werden. Für die Gruppe wird Dänemark die Zusatzsteuer erheben, wenn sie nicht lokal erhoben wird, da die Muttergesellschaft der Gruppe, die A.P. Møller Holding A/S, in Dänemark ansässig ist. Die Gesetzgebung zur Mindestbesteuerung wurde am 27. Dezember 2023 mit dem Mindeststeuergesetz (MinStG) in Deutschland, wo die Gesellschaft ihren Sitz hat, im Bundesgesetzblatt veröffentlicht und trat am 1. Januar 2024 in Kraft. Unter Berücksichtigung der Safe-Harbour-Übergangsregelungen zeigt die Analyse, dass für die deutschen Aktivitäten der Gruppe, einschließlich der Damco Germany GmbH, keine Zusatzsteuer anfallen wird. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 253 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen davon-Vermerke bezüglich Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Angaben zum Anteilsbesitz
Darüber hinaus besteht eine weitere Beteiligung von weniger als 5 %. Unfertige Leistungen Die unfertigen Leistungen enthalten noch nicht abgeschlossene Speditionsleistungen in Höhe von EUR 194.655,23 (Vj. EUR 3.604.639,61). Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten erbrachte, aber noch nicht fakturierte Leistungen in Höhe von EUR 4.338.470,89 (Vj. EUR 16.873.803,49). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 3.987.870,83 (Vj. EUR 12.111.753,35) enthalten wie im Vorjahr in voller Höhe Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben EUR 24.412,93 (Vj.: EUR 34.753,23) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt EUR 2.184,00 und unterliegt einer Ausschüttungssperre, soweit er die freien Rücklagen übersteigt. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden für ausstehende Lieferantenrechnungen in Höhe von EUR 15.055.465,80 (Vj. EUR 43.387.164,74), Urlaubsverpflichtungen und sonstige Personalrückstellungen in Höhe von EUR 2.543.716,90 (Vj. EUR 3.331.941,45), Restrukturierungskosten in Höhe von EUR 957.725,61 (Vj. EUR 390.000,00), Jubiläumsverpflichtungen in Höhe von EUR 410.441,00 (Vj. EUR 318.941,00), sowie für Entschädigungen in Höhe von EUR 139.949,32 (Vj. EUR 296.147,66) gebildet. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen umfassen solche gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 71.024.727,25 (Vj. EUR 27.265.942,19), hauptsächlich resultierend aus dem Cashpool, und betreffen in Höhe von EUR 8.217.820,87 (Vj. EUR 22.425.560,19) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.
Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungAufgliederung der Umsatzerlöse
Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Geschäftsjahr im Wesentlichen Erträge aus Währungsumrechnungen in Höhe von TEUR 2.599 (Vj. TEUR 2.686). GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 1.420 auf neue Rechnung vorzutragen. Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen in Höhe von EUR 58.407.017,79 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen u. a. folgende Sachverhalte:
Sonstige AngabenGeschäftsführung
Bezüglich der Bezüge der Geschäftsführung wird von den Schutzvorschriften des § 286 Abs. 4 HGB i.V.m § 285 Nr. 9a und b HGB Gebrauch gemacht. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Konzernverhältnisse Die A.P. Møller - Maersk A/S, Kopenhagen/Dänemark, als oberstes Mutterunternehmen der Gesellschaft, stellt einen Konzernabschluss für den größten und den kleinsten Kreis der Konzernunternehmen auf, in den der Jahresabschluss der Damco Germany GmbH einbezogen wird. Der Konzernabschluss wird von der A.P. Møller - Maersk A/S in Kopenhagen, Dänemark, im Erkversog Selshabsstyrelsen (Handelskammer) veröffentlicht. Zur Erstellung eines Konzernabschlusses war die GmbH zum 31. Dezember 2023 nicht verpflichtet, da die A.P. Møller - Maersk A/S, Kopenhagen/Dänemark in ihrer Eigenschaft als Konzernleitung zum 31. Dezember 2023 einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht mit befreiender Wirkung gem. § 291 HGB für die GmbH erstellt. Abschlussprüferhonorare Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt
Nachtragsbericht Mit Datum 10. Januar 2024 erfolgte eine Einzahlung in die Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 57.000 durch den alleinigen Gesellschafter Maersk Logistics & Services International A/S.
Hamburg, den 27. Juni 2024 Geschäftsführung Martin Fielker Jan Eric Hoffmann Entwicklung des Anlagevermögens vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Damco Germany GmbH, Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Damco Germany GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Damco Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 28. Juni 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Christian Eden, Wirtschaftsprüfer ppa. Fabian Bensing, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 2. Juli 2024 festgestellt. |
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