Hemeyer Verpackungen GmbH Werk Bitterfeld
Selbe AdresseHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jörg Nürnberg seit 19.7.2019 | Geschäftsführer |
Holger Braun seit 12.3.2018 | Geschäftsführer |
Nicole Reinert seit 12.3.2018 | Prokura |
Ulf Ertmer seit 3.7.2015 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
A******** H****** | 24.44% |
| Name | Anteil |
|---|---|
Karl-Heinz und Annemarie Hemeyer-Stiftung | 69.56% |
Karl-Heinz und Annemarie Hemeyer-Stiftung | 6.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Hemeyer Holding GmbHBad Lauterberg im HarzJahres- und Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Bilanz zum 31. Dezember 2021
Anhang für das Geschäftsjahr 2021I. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, bei den immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen vermindert um planmäßige Abschreibungen oder zum niedrigeren Wert am Abschlussstichtag bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der linearen Abschreibungsmethode ermittelt. Bei der Bemessung der Abschreibungen werden die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern zugrunde gelegt. Die Abschreibungen auf Zugänge werden im Zugangsjahr zeitanteilig verrechnet. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden unter Berücksichtigung von Wertberichtigungen für Einzelrisiken bewertet. Eine Pauschalwertberichtigung wird nicht gebildet, sofern im Aufstellungszeitraum die Kundenforderungen innerhalb der vereinbarten Fälligkeiten eingehen.. Im Übrigen werden Vermögensgegenstände mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder dem niedrigeren Wert, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, bewertet. Zahlungsausgänge im Geschäftsjahr werden, soweit sie Aufwendungen des folgenden Geschäftsjahres betreffen, als aktive Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen. Die Auflösung eines Disagios erfolgt planmäßig nach der linearen Methode. Aktive latente Steuern werden für das Steuerguthabenpotenzial in steuerrechtlichen Verlustvorträgen der steuerpflichtigen Organschaft nicht gebildet. Aktive und passive latente Steuern werden auf zeitliche Ergebnisunterschiede aus Abweichungen in den Wertansätzen zwischen Handels- und Steuerbilanz gebildet und saldiert ausgewiesen. Die Pensionsrückstellungen werden konzerneinheitlich mit dem Erfüllungsbetrag nach der PUC-Methode unter Berücksichtigung eines Gehaltstrends von 0,00 %, eines Rententrends von 0,00 %, eines Abzinsungszinssatzes von 1,87 % (Vorjahr 2,30 %) sowie der Richttafel von Prof. Dr. Klaus Heubeck von 2005 G nach versicherungsmathematischen Grundsätzen bewertet. Der sich durch den Übergang auf die Bewertung nach BilMoG ergebende Anpassungsbetrag wird in Ausübung des Übergangswahlrechts des Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB über den Zeitraum von 15 Jahren der Pensionsrückstellung zugeführt. Der Ausweis dieser Zuführung erfolgt gemäß Art. 67 Abs. 7 EGHGB in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Eine Zusatzberechnung aufgrund § 253 Abs. 6 HGB wurde mit einem Abzinsungszinssatz von 1,35 % (Vorjahr 1,60 %) durchgeführt. Bei der Bewertung der Altersvorsorgeverpflichtungen wurden zukünftige Kostensteigerungen in Form von Gehalts- und Rententrends nicht einbezogen, da aufgrund der wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft für die Sanierungsphase (bis zur Wiederherstellung der Stammkapitalziffer in der Hemeyer Holding GmbH) keine Rentensteigerungen bei Rentenempfängern vorgesehen sind. Die weiteren Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags unter Berücksichtigung von erwarteten Kosten- und Preissteigerungen angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und Verpflichtungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden laufzeitabhängig abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze werden unverändert fortgeführt. II. Erläuterung der Bilanz 1. Anlagevermögen Die Abschreibungen im Geschäftsjahr 2021 betragen für immaterielle Vermögensgegenstände € 90.443,34 und für Sachanlagen € 65.664,63. 2. Pensionsrückstellungen Der sich durch Übergang auf die Bewertungsvorschriften nach Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz ergebende Anpassungsbetrag wurde in Ausübung des Übergangswahlrechts des Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB über den Zeitraum von 15 Jahren ab dem Geschäftsjahr 2010 den Pensionsrückstellungen zugeführt. Im Geschäftsjahr 2021 wurde der restliche Betrag der Pensionsrückstellung zugeführt. Hier ergab sich im Vorjahr eine Unterdeckung in der Handelsbilanz zum 31. Dezember 2020 in Höhe von T€ 189. III. Sonstige Angaben 1. Mitglieder der Gesellschaftsorgane Geschäftsführer im Geschäftsjahr waren die Herren Dipl.-Ing. (FH) Holger Braun und Dipl.-Kfm. Jörg Nürnberg. Die Bezüge gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 6 HGB werden aufgrund § 314 Abs. 3 Satz 2 HGB nicht angegeben, im Anhang des Mutterunternehmens entfällt dies aufgrund § 288 Abs. 1 HGB. 2. Anteilsbesitz
1) Ergebnis vor Ergebnisabführung aufgrund
von Ergebnisabführungsverträgen.
3. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft stellt als Mutterunternehmen einen Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss wird zum Bundesanzeiger eingereicht und ist dort erhältlich unter der Registernummer der Gesellschaft beim Amtsgericht Göttingen, HRB 120037. 4. Ausschüttungsgesperrte Beträge nach § 268 Abs. 8 HGB Die im Jahresabschluss des Mutterunternehmens ausgewiesenen Beträge für aktivierte selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände (abzüglich hierfür gebildeter passiver latenter Steuer) in Höhe von T€ 221 sowie für aktive latente Steuern in Höhe von T€ 346 nicht ausgeschüttet werden.
Bad Lauterberg im Harz, den 28. April 2022 Hemeyer Holding GmbH Geschäftsführung gez. H. Braun gez. J. Nürnberg Der Jahresabschluss ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 12. Juli 2022 festgestellt worden. Hemeyer Verpackungen GmbHWerk Lauterberg, Bad Lauterberg im HarzDie Gesellschafter haben durch Gesellschafterbeschluss vom 12. Juli 2022 den Verzicht auf die Offenlegung des Jahresabschlusses 2021 in Anwendung des § 264 Abs. 3 HGB für die Gesellschaft beschlossen. Die Hemeyer Holding GmbH, Bad Lauterberg im Harz, (Amtsgericht Göttingen HRB 120037) ist Mutterunternehmen dieser Gesellschaft und steht aufgrund des von der Hemeyer Verpackungen GmbH Werk Lauterberg, Bad Lauterberg im Harz, (Amtsgericht Göttingen HRB 120147) am 13. Juni 2003, zuletzt geändert am 16. Dezember 2014, mit der Hemeyer Holding GmbH geschlossenen Gewinnabführungsvertrags für deren Verpflichtungen ein. Es besteht eine konzernrechtliche Verbundenheit der Unternehmen, gemäß diesem Gewinnabführungsvertrag besteht eine gesetzliche Verlustübernahme nach § 302 AktG, der Vertrag gilt auch im Geschäftsjahr 2022. Die Hemeyer Holding GmbH, Bad Lauterberg im Harz, legt den geprüften Konzernabschluss sowie Lagebericht und Bestätigungsvermerk des Mutterunternehmens für das Geschäftsjahr 2021, in den das Tochterunternehmen einbezogen ist, offen. Im Anhang des Konzernabschlusses ist die Befreiung des Tochterunternehmens angegeben.
Bad Lauterberg im Harz, den 12. Juli 2022 Hemeyer Verpackungen GmbHWerk Kleve, KleveDie Gesellschafter haben durch Gesellschafterbeschluss vom 12. Juli 2022 den Verzicht auf die Offenlegung des Jahresabschlusses 2021 in Anwendung des § 264 Abs. 3 HGB für die Gesellschaft beschlossen. Die Hemeyer Holding GmbH, Bad Lauterberg im Harz, (Amtsgericht Göttingen HRB 120037) ist Mutterunternehmen dieser Gesellschaft und steht aufgrund des von der Hemeyer Verpackungen GmbH Werk Kleve, Kleve, (Amtsgericht Kleve HRB 989) am 13. Juni 2003, zuletzt geändert am 16. Dezember 2014, mit der Hemeyer Holding GmbH geschlossenen Gewinnabführungsvertrags für deren Verpflichtungen ein. Es besteht eine konzernrechtliche Verbundenheit der Unternehmen, gemäß diesem Gewinnabführungsvertrag besteht eine gesetzliche Verlustübernahme nach § 302 AktG, der Vertrag gilt auch im Geschäftsjahr 2022. Die Hemeyer Holding GmbH, Bad Lauterberg im Harz, legt den geprüften Konzernabschluss sowie Lagebericht und Bestätigungsvermerk des Mutterunternehmens für das Geschäftsjahr 2021, in den das Tochterunternehmen einbezogen ist, offen. Im Anhang des Konzernabschlusses ist die Befreiung des Tochterunternehmens angegeben.
Bad Lauterberg im Harz, den 12. Juli 2022 Hemeyer Verpackungen GmbHWerk Bitterfeld, Bitterfeld-Wolfen OT GreppinDie Gesellschafter haben durch Gesellschafterbeschluss vom 12. Juli 2022 den Verzicht auf die Offenlegung des Jahresabschlusses 2021 in Anwendung des § 264 Abs. 3 HGB für die Gesellschaft beschlossen. Die Hemeyer Holding GmbH, Bad Lauterberg im Harz, ist Mutterunternehmen dieser Gesellschaft und steht aufgrund des von der Hemeyer Verpackungen GmbH Werk Bitterfeld, Bitterfeld-Wolfen OT Greppin, (Amtsgericht Stendal HRB 6005) am 7. Dezember 2006, zuletzt geändert am 19. März 2007, mit der Hemeyer Holding GmbH geschlossenen Gewinnabführungsvertrags für deren Verpflichtungen ein. Es besteht eine konzernrechtliche Verbundenheit der Unternehmen, gemäß diesem Gewinnabführungsvertrag besteht eine gesetzliche Verlustübernahme nach § 302 AktG, der Vertrag gilt auch im Geschäftsjahr 2022. Die Hemeyer Holding GmbH, Bad Lauterberg im Harz, legt den geprüften Konzernabschluss sowie Lagebericht und Bestätigungsvermerk des Mutterunternehmens für das Geschäftsjahr 2021, in den das Tochterunternehmen einbezogen ist, offen. Im Anhang des Konzernabschlusses ist die Befreiung des Tochterunternehmens angegeben.
Bad Lauterberg im Harz, den 12. Juli 2022 Hemeyer Service GmbH, Bitterfeld-Wolfen OT GreppinDie Gesellschafter haben durch Gesellschafterbeschluss vom 12. Juli 2022 den Verzicht auf die Offenlegung des Jahresabschlusses 2021 in Anwendung des § 264 Abs. 3 HGB für die Gesellschaft beschlossen. Die Hemeyer Holding GmbH, Bad Lauterberg im Harz, ist Mutterunternehmen dieser Gesellschaft und steht aufgrund des von der Hemeyer Service GmbH, Bitterfeld-Wolfen OT Greppin, (Amtsgericht Stendal HRB 17522) am 14. Dezember 2011 mit der Hemeyer Holding GmbH geschlossenen Ergebnisabführungsvertrags für deren Verpflichtungen ein. Es besteht eine konzernrechtliche Verbundenheit der Unternehmen, gemäß diesem Ergebnisabführungsvertrag besteht eine gesetzliche Verlustübernahme nach § 302 AktG, der Vertrag gilt auch im Geschäftsjahr 2022. Die Hemeyer Holding GmbH, Bad Lauterberg im Harz, legt den geprüften Konzernabschluss sowie Lagebericht und Bestätigungsvermerk des Mutterunternehmens für das Geschäftsjahr 2021, in den das Tochterunternehmen einbezogen ist, offen. Im Anhang des Konzernabschlusses ist die Befreiung des Tochterunternehmens angegeben.
Bad Lauterberg im Harz, den 12. Juli 2022 Hemeyer Liegenschafts GmbH, Bitterfeld-Wolfen OT GreppinDie Gesellschafter haben durch Gesellschafterbeschluss vom 12. Juli 2022 den Verzicht auf die Offenlegung des Jahresabschlusses 2021 in Anwendung des § 264 Abs. 3 HGB für die Gesellschaft beschlossen. Die Hemeyer Holding GmbH, Bad Lauterberg im Harz, ist Mutterunternehmen dieser Gesellschaft und steht aufgrund des von der Hemeyer Liegenschafts GmbH, Bitterfeld-Wolfen OT Greppin, (Amtsgericht Stendal HRB 14291) am 19. Dezember 2012 mit der Hemeyer Holding GmbH geschlossenen Ergebnisabführungsvertrags für deren Verpflichtungen ein. Es besteht eine konzernrechtliche Verbundenheit der Unternehmen, gemäß diesem Ergebnisabführungsvertrag besteht eine gesetzliche Verlustübernahme nach § 302 AktG, der Vertrag gilt auch im Geschäftsjahr 2022. Die Hemeyer Holding GmbH, Bad Lauterberg im Harz, legt den geprüften Konzernabschluss sowie Lagebericht und Bestätigungsvermerk des Mutterunternehmens für das Geschäftsjahr 2021, in den das Tochterunternehmen einbezogen ist, offen. Im Anhang des Konzernabschlusses ist die Befreiung des Tochterunternehmens angegeben.
Bad Lauterberg im Harz, den 12. Juli 2022 Konzernabschluss zum 31. Dezember 2021 und Konzernlageberichtder Hemeyer Holding GmbH, Bad Lauterberg im HarzBestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Hemeyer Holding GmbH Prüfungsurteile Ich habe den Konzernabschluss der Hemeyer Holding GmbH, Bad Lauterberg im Harz, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Konzernlagebericht der Hemeyer Holding GmbH, Bad Lauterberg im Harz, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während unserer Prüfung feststelle.
Göttingen, den 29. April 2022 HSBM
Göttingen GmbH
gez. Robert Menzel, Wirtschaftsprüfer Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021Aktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2021I. Allgemeine Angaben Angabe der Inanspruchnahme des § 264 Abs. 3 HGB für die Tochterunternehmen der Hemeyer Holding GmbH sowie des § 291 HGB für die Hemeyer Verpackungen GmbH Werk Lauterberg Die Hemeyer Holding GmbH hat durch entsprechende Gesellschafterbeschlüsse bei den Tochterunternehmen diese von der Aufstellung von Anhang und Lagebericht befreit und beabsichtigt, diese Gesellschaften (vgl. Aufstellung in Abschnitt II.) auch von der Offenlegung zu befreien. Der Konzernabschluss wird zum Bundesanzeiger eingereicht und ist dort erhältlich. Werden Befreiungsbeschlüsse für die Tochterunternehmen auch in Bezug auf die Offenlegung gefasst und veröffentlicht, hat dieser Konzernabschluss befreiende Wirkung für die in Abschnitt II. im Konsolidierungskreis genannten Tochterunternehmen. Dieser aufgestellte Konzernabschluss hat befreiende Wirkung für die Hemeyer Verpackungen GmbH Werk Lauterberg, Bad Lauterberg im Harz, in Bezug auf die Verpflichtung zur Aufstellung eines (Teil-) Konzernabschlusses und (Teil-) Konzernlageberichts. Konzernabschluss und Konzernabschlussstichtag Die Hemeyer Holding GmbH ist gemäß § 290 HGB verpflichtet, zum 31. Dezember 2021 einen Konzernabschluss aufzustellen, da die Größenmerkmale des § 293 Abs. 1 HGB überschritten sind. Sie stellt den Konzernabschluss für den größten und den kleinsten Kreis von verbundenen Unternehmen auf. Der Ansatz, die Bewertung und die Gliederung der Posten der Konzernbilanz und der Konzerngewinn- und Verlustrechnung erfolgen gemäß § 300 und § 308 HGB einheitlich nach den Vorschriften des HGB und den Vorgaben der Hemeyer Holding GmbH. Sämtliche in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen haben den 31. Dezember als Abschlussstichtag. Der Konzernabschluss und Konzernlagebericht werden beim Bundesanzeiger elektronisch eingereicht und veröffentlicht und sind dort erhältlich (Amtsgericht Göttingen, Registernummer HRB 120037). II. Angaben zum Konsolidierungskreis Der Konsolidierungskreis umfasst, neben der Hemeyer Holding GmbH, insgesamt fünf inländische, vollkonsolidierte Tochterunternehmen. Die Hemeyer Holding GmbH hält an diesen Unternehmen unmittelbar oder mittelbar die Mehrheit der Anteile. Sie stehen unter ihrem beherrschenden Einfluss. Zu diesen Gesellschaften zählen im Einzelnen:
1) Ergebnis inkl. Steueraufwand für den
Organkreis vor Ergebnisübernahme aufgrund von
Ergebnisabführungsverträgen.
Alle Tochterunternehmen, die unter dem beherrschenden Einfluss der Hemeyer Holding GmbH stehen, sind in den Konzernabschluss einbezogen. III. Angaben zu den Konsolidierungsmethoden Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Buchwertmethode gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB a.F. (Art. 66 Abs. 3 Satz 4 EGHGB) durch Verrechnung der Anschaffungskosten der Beteiligung mit dem auf das Mutterunternehmen entfallenden anteiligen Eigenkapital zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss, frühestens zum 1. Januar 2001. Hiernach verbleibende passivische Unterschiedsbeträge wurden bis zum 31. Dezember 2009 als Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung ausgewiesen und im Geschäftsjahr 2010 in die Gewinnrücklage umgegliedert. Die Auswirkungen konzerninterner Geschäftsvorfälle werden gemäß § 303 bis § 305 HGB eliminiert. Auf ergebniswirksame Konsolidierungsmaßnahmen erfolgt eine Steuerabgrenzung nach § 306 HGB, für die ein einheitlicher Konzernsteuersatz von 30 % angewendet wird. Die Konsolidierungsmethoden werden unverändert fortgeführt. IV. Angaben zu den im Jahresabschluss und im Konzern einheitlich angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, bei den immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen vermindert um planmäßige Abschreibungen oder zum niedrigeren Wert am Abschlussstichtag bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der linearen Abschreibungsmethode ermittelt. Bei der Bemessung der Abschreibungen werden die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern zugrunde gelegt. Die Abschreibungen auf Zugänge werden im Zugangsjahr zeitanteilig verrechnet. Im Geschäftsjahr 2019 wurden Maschinen zum Zweck der Liquiditätsstärkung an einen Finanzierungsgeber verkauft und von diesem für einen anknüpfenden vierjährigen Mietzeitraum zurückgemietet (sachverhaltsgestaltende Maßnahme, sog. Sale & Rent Back-Transaktion). Für die Zeit bis November 2024 liegt hinsichtlich der verkauften Maschinen ausschließlich aktivierungspflichtiges wirtschaftliches Eigentum vor. Diese Transaktion hat - neben dem Liquiditätszufluss in Höhe von T€ 1.417 - zu bilanziellen Auswirkungen in den Sonstigen Vermögensgegenständen (Mietkaution), Aktiven Rechnungsabgrenzungsposten (Bearbeitungsgebühren) und Sonstigen Verbindlichkeiten (Mietkaufdarlehen) geführt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zu niedrigeren Werten am Bilanzstichtag angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen neben den direkt zurechenbaren Kosten auch notwendige Material- und Fertigungsgemeinkosten einschließlich der Abschreibungen. Zinsen für Fremdkapital und Kosten der allgemeinen Verwaltung werden in die Herstellungskosten nicht einbezogen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden unter Berücksichtigung von Wertberichtigungen für Einzelrisiken bewertet. Eine Pauschalwertberichtigung wird nicht gebildet, sofern im Aufstellungszeitraum die Kundenforderungen innerhalb der vereinbarten Fälligkeiten eingehen. Im Übrigen werden Vermögensgegenstände mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder dem niedrigeren Wert, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, bewertet. Zahlungsausgänge im Geschäftsjahr werden, soweit sie Aufwendungen des folgenden Geschäftsjahres betreffen, als aktive Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen. Die Auflösung eines Disagios erfolgt planmäßig nach der linearen Methode. Aktive und passive latente Steuern werden auf zeitliche Ergebnisunterschiede aus Konsolidierungsmaßnahmen und auf Abweichungen in den Wertansätzen zwischen Handels- bzw. Konzern- und Steuerbilanz gebildet und saldiert ausgewiesen. Aktive latente Steuern werden für das Steuerguthabenpotenzial in steuerrechtlichen Verlustvorträgen der steuerpflichtigen Organschaft nicht gebildet. Für Investitionszuschüsse wird ein Sonderposten gebildet, der über die Nutzungsdauer der angeschafften Vermögensgegenstände aufgelöst wird. Die Pensionsrückstellungen werden konzerneinheitlich mit dem Erfüllungsbetrag nach der PUC-Methode unter Berücksichtigung eines Gehaltstrends von 0,00 %, eines Rententrends von 0,00 %, eines Abzinsungszinssatzes von 1,87 % (Vorjahr 2,30 %) sowie der Richttafel von Prof. Dr. Klaus Heubeck von 2005 G nach versicherungsmathematischen Grundsätzen bewertet. Der sich durch den Übergang auf die Bewertung nach BilMoG ergebende Anpassungsbetrag wird in Ausübung des Übergangswahlrechts des Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB über den Zeitraum von 15 Jahren der Pensionsrückstellung zugeführt. Der Ausweis dieser Zuführung erfolgt gemäß Art. 67 Abs. 7 EGHGB in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Eine Zusatzberechnung aufgrund § 253 Abs. 6 HGB wurde mit einem Abzinsungszinssatz von 1,35 % (Vorjahr 1,60 %) durchgeführt. Bei der Bewertung der Altersvorsorgeverpflichtungen wurde zukünftige Kostensteigerungen in Form von Gehalts- und Rententrends nicht einbezogen, da aufgrund der wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft für die Sanierungsphase (bis zur Wiederherstellung der Stammkapitalziffer in der Hemeyer Holding GmbH) keine Rentensteigerungen bei Rentenempfängern vorgesehen sind. Die weiteren Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags unter Berücksichtigung von erwarteten Kosten- und Preissteigerungen angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und Verpflichtungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden laufzeitabhängig abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze werden unverändert fortgeführt. V. Erläuterung der Konzernbilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Konzernanlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagenspiegel, ebenso die Abschreibungen des Geschäftsjahres. Entwicklung des Konzernanlagevermögens im Geschäftsjahr 2021
2. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 3. Aktive latente Steuern Diese werden für bestehende Abweichungen in den Wertansätzen zwischen Konzern- bzw. Handels- und Steuerbilanz gebildet, der angewandte Steuersatz beträgt 30 %:
4. Eigenkapital Die Konzerngewinnrücklage beruht auf der erfolgsneutralen Einstellung des zum 1. Januar 2003 vorhandenen Sonderposten mit Rücklageanteil in Höhe von T€ 68 (nach Bildung einer passiven latenten Steuer in Höhe von T€ 45) sowie einen im Geschäftsjahr 2008 aus dem Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung umgegliederten Betrag in Höhe von T€ 52. Es handelte sich dabei um den Aufrechnungsunterschied aus der erstmaligen Kapitalkonsolidierung der Hildebrand Service GmbH, die 2008 auf die Hemeyer Holding GmbH verschmolzen wurde. Die vormals als Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung in Höhe von T€ 682 ausgewiesenen passivischen Differenzen aus der Kapitalkonsolidierung ergeben sich vollständig aus unverteilten Gewinnen der Tochterunternehmen im Zeitpunkt der Erstkonsolidierung, die in 2010 aufgrund des BilMoG in die Gewinnrücklage umgegliedert wurden. Der Anteil konzernfremder Gesellschafter am Eigenkapital eines Tochterunternehmens des Konzerns wird als Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter im Eigenkapital gesondert ausgewiesen. Der ausgewiesene Betrag betrifft 6,0 % des Eigenkapitals der Hemeyer Liegenschafts GmbH zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung sowie nach Fortschreibung der auf den fremden Gesellschafter entfallenden Ergebnisse und Kapitalveränderungen. Die Veränderungen des Konzerneigenkapitals sind im Konzerneigenkapitalspiegel dargestellt. 5. Pensionsrückstellungen Die Pensionsrückstellungen betragen T€ 3.748 (Vorjahr T€ 3.228). Der sich durch Übergang auf die Bewertungsvorschriften nach Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz ergebende Anpassungsbetrag wurde in Ausübung des Übergangswahlrechts des Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB über den Zeitraum von 15 Jahren ab dem Geschäftsjahr 2010 den Pensionsrückstellungen zugeführt. Im Geschäftsjahr 2021 wurde der restliche Betrag der Pensionsrückstellung zugeführt. Hier ergab sich im Vorjahr eine Unterdeckung in der Handelsbilanz / Konzernbilanz zum 31. Dezember 2020 in Höhe von T€ 189 / T€ 237. Für den Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB in Höhe von T€ 250 (Vorjahr T€ 240) besteht eine Ausschüttungssperre. 6. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben jeweils zum 31.12. des Geschäftsjahres folgende Restlaufzeiten:
Im Jahresabschluss der Muttergesellschaft sind Verbindlichkeiten mit Restlaufzeiten von über ein Jahr in Höhe von T€ 224 (Vorjahr T€ 297) enthalten, im Übrigen bis zu einem Jahr. Für die Hemeyer Verpackungen GmbH Werk Lauterberg, die Hemeyer Verpackungen GmbH Werk Kleve und die Hemeyer Verpackungen GmbH Werk Bitterfeld wurden die vorgenommenen Investitionen über grundpfandrechtlich gesicherte Darlehen teilfinanziert. Investitionen in Anlagegüter wurden dabei langfristig (Laufzeit über fünf Jahre) finanziert. Bei den in 2018 aufgenommenen Darlehen sind Sicherungsübereignungen der Maschinen erfolgt. Die Finanzierungsmaßnahmen ab 2019 wurden durch einen Sicherheitenpool (geführt durch die Commerzbank AG auch für die anderen Kreditinstitute), dem Grundschulden und Forderungen übertragen sind, abgesichert. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte aus der Lieferung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie von Waren. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter betreffen als Schuldner ausschließlich die Hemeyer Holding GmbH und diese entfallen auf laufende Verrechnungen sowie Darlehen mit Rangrücktritts- und Belassungserklärungen. Von den Sonstigen Verbindlichkeiten entfallen auf:
7. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Das Anlagevermögen ist zum Teil durch öffentliche Zuwendungen bezuschusst (Anteilsfinanzierung der Investitions- und Förderbank Niedersachsen GmbH - N-Bank sowie der Investitionsbank Sachsen-Anhalt - Anstalt der Norddeutschen Landesbank Girozentrale). Die Zuwendungen sind nicht rückzahlbar, soweit von der Gesellschaft die Verwendungsbestimmungen eingehalten werden. VI. Erläuterung der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Der Konzern erzielt folgende Umsatzerlöse:
Eine Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen unterbleibt, da diese ausschließlich aus für die gewöhnliche Geschäftstätigkeit des Konzerns typischen Erzeugnissen entstanden sind. 2. Sonstige betriebliche Erträge Von dem Sonderposten für Investitionszuschüsse wurden T€ 101 (Vorjahr: T€ 93) zu Gunsten des Ergebnisses aufgelöst. 3. Erträge bzw. Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung Periodenfremde Erträge sowie periodenfremde Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung sind nicht entstanden. 4. Steuererträge/-aufwendungen Es wurden im Geschäftsjahr T€ 98 in den Aktiven Steuerabgrenzungsposten eingestellt (Vorjahr: Zuführung T€ 30). VII. Sonstige Angaben 1. Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt wurden beschäftigt:
In der Muttergesellschaft waren im Jahresdurchschnitt 15 (Vorjahr: 15) Mitarbeiter beschäftigt. 2. Mitglieder der Gesellschaftsorgane Geschäftsführer im Geschäftsjahr waren die Herren Dipl.-Ing. (FH) Holger Braun und Dipl.-Kfm. Jörg Nürnberg. Die Bezüge gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 6 HGB werden aufgrund § 314 Abs. 3 Satz 2 HGB nicht angegeben, im Anhang des Mutterunternehmens entfällt dies aufgrund § 288 Abs. 1 HGB. 3. Honorare des Abschlussprüfers Die als Aufwand im Geschäftsjahr erfassten Honorare betragen für den Konzernabschlussprüfer (das im Vorjahr erfasste Honorar entspricht dem für das Jahr berechneten Gesamthonorar):
4. Ausschüttungsgesperrte Beträge nach § 268 Abs. 8 HGB Die im Jahresabschluss des Mutterunternehmens ausgewiesenen Beträge für aktive latente Steuern in Höhe von T€ 252 dürfen nicht ausgeschüttet werden. Im Vorjahr durften die im Jahresabschluss des Mutterunternehmens ausgewiesenen Beträge für aktivierte selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände (abzüglich hierfür gebildeter passiver latenter Steuer) in Höhe von T€ 105 sowie für aktive latente Steuern in Höhe von T€ 199 nicht ausgeschüttet werden. 5. Ergebnisverwendungsvorschlag Der Jahresüberschuss des Mutterunternehmens soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. Konzern-Kapitalflussrechnung 2021 (mit Vorjahresvergleich)
Konzern-Eigenkapitalspiegel 2021 (mit Vorjahresvergleich)
Bad Lauterberg im Harz, den 28. April 2022 gez. Holger Braun gez. Jörg Nürnberg Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 20211 Grundlagen des Konzerns 1.1 Geschäftsmodell des Konzerns Der Hemeyer-Konzern produziert Stahlblechfässer mit einem Nenninhalt von 216,5 bis 250 Liter sowie Kleingebinde mit einem Nenninhalt von 15 bis 129 Liter. Zum Konsolidierungskreis der Hemeyer-Gruppe gehören folgende Einzelgesellschaften:
Unsere Werke erstrecken sich auf einer Achse vom Niederrhein (Kleve) über Südniedersachsen (Bad Lauterberg im Harz) bis in das Chemiedreieck in Sachsen-Anhalt (Bitterfeld-Wolfen) von denen wir Kunden in Deutschland als auch im angrenzenden europäischen Ausland beliefern. Interne Liefer- und Leistungsbeziehungen im Geschäftsjahr 2021 bestanden zwischen der Hemeyer Holding GmbH, der Hemeyer Liegenschafts GmbH und den Produktionsgesellschaften in Form von Verwaltungskostenumlagen. Zwischen den Produktionswerken bestehen wechselseitige Liefer- und Leistungsbeziehungen von Material und Zwischenprodukten. 1.2 Ziele und Strategien Nachhaltige Optimierung und Digitalisierung sind neben dem profitablen Wachstum der Unternehmen des Konzerns die obersten Ziele. Das in 2019 gestartete umfangreiche Sanierungsprogramm wurde Ende Dezember 2021 erfolgreich beendet. Nichtsdestotrotz wird weiterhin von der Geschäftsführung gemeinsam mit der Unterstützung der Gesellschafter an der weiteren Umsetzung der eingeleiteten Maßnahmen gearbeitet. Unter der strikten Maßgabe von 100% Qualität werden Ziele zur Steigerung der Produktivität, Reduzierung von Ausschuss, Optimierung des Energieverbrauchs sowie Optimierung von Kosten verfolgt. Um die Gruppe nachhaltig auf die Herausforderungen der kommenden Jahre vorzubereiten, werden sämtliche Unternehmensprozesse auf digitale Optimierung ausgerichtet. 1.3 Steuerungssystem Es werden kontinuierlich Entwicklungen zu Umsatz, Absatz, Produktivität und Profitabilität anhand von Steuerungskennzahlen analysiert und diskutiert. Unsere Mitarbeiter sehen in Echtzeit ihre erreichte Produktivität. Bestandteile der Mitarbeitervergütung beruhen auf den erreichten Produktivitätszielen. So können wir sicherstellen, dass jedes Mitglied der "Hemeyer Familie" an einem Strang zieht und Schwachstellen kurzfristig erkannt und behoben werden. 1.4 Forschung und Entwicklung Forschung und Entwicklung kann bei den von Hemeyer gefertigten normierten Packmitteln nur in geringem Umfang betrieben werden. Unsere Produkte fertigen wir nach detaillierten Spezifikationen unserer Kunden. Hier liegt das Hauptaugenmerk auf der Verbesserung und Sicherung der Produktqualität sowie der Erhöhung der Prozesssicherheit in unseren Werken. Wo wir unseren Kunden helfen können, ist bei eigenen Standardisierungsprozessen. Dabei unterstützen wir nach allen Kräften und stellen unser ganzes Wissen aus der jahrelangen Erfahrung in der Fassherstellung zur Verfügung. 2 Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 2021 war erneut durch hohe Unsicherheit durch die Corona Pandemie gekennzeichnet. Relevante Wirtschaftszweige haben sich in einem Auf und Ab befunden, jedoch am Ende einen Aufwärtstrend erfahren und so stieg das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt um 2,7%. Für das Jahr 2022 erwartet die Bundesregierung eine weitere Erstarkung der Wirtschaftsleistung und somit eine Zunahme des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts um 3,6%. Inwieweit sich dies jedoch vor dem Hintergrund möglicher Entwicklungen des Ukraine-Krieges realisieren wird, bleibt gegenwärtig abzuwarten. Ausgewählte Eckwerte der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung in der Bundesrepublik Deutschland 1,
1 Bis 2021 vorläufige Ergebnisse des
Statistischen Bundesamtes; Stand: Januar 2022
Quelle: Statistisches Bundesamt 2022; Jahresprojektion der Bundesregierung. Für die Emballagenhersteller stellt die Chemische Industrie den wichtigsten Abnehmerkreis dar. Die Entwicklung dieses Industriezweiges ist somit von großer Bedeutung für den Hemeyer-Konzern. Trotz Corona-Pandemie und Lieferengpässen sowie zuletzt sprunghaft steigender Preise für Energie und Rohstoffe hat die chemisch-pharmazeutische Industrie 2021, die drittgrößte Branche in Deutschland, eine starke Bilanz erzielt. Sie erstreckt sich nahezu auf alle Produktbereiche. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Produktion um 4,5 Prozent, der Umsatz legte dank kräftig gestiegener Erzeugerpreise (+ 8,5%) um 15,5 Prozent auf rund 220 Milliarden € zu. "Unsere Branche hat vielfachem Gegenwind standgehalten und ein beachtliches Ergebnis erzielt. Das unterstreicht, wie wichtig eine starke Chemie für das Industrieland Deutschland ist. Ohne uns kommt keiner aus, aber mit uns kommen alle voran", sagte VCI-Präsident Christian Kullmann. Vor Ausbruch des Ukraine-Krieges ging der VCI für 2022 von einer positiven Entwicklung mit Umsatzsteigerungen von 5% auf 231 Milliarden € aus. Am 22. März 2022 wurden diese Erwartungen jedoch revidiert, da nunmehr 54% der Mitgliedsunternehmen mit einem Rückgang von Umsatz und Produktion für 2022 rechnen. "Der durch den Krieg ausgelöste massive Anstieg der Energiepreise belastet vor allem die energieintensiven Teile der deutschen Wirtschaft", ist hierfür die Argumentation des VCI. (Datenquelle: VCI Verband der Chemischen Industrie e.V.) Der Fassbedarf in Deutschland und Europa ist in 2021 um ca. 1% laut des VMV zurückgegangen. Seit Mitte 2021 sind die Stahlpreise stetig gestiegen und haben im April 2022 ihren bisherigen Höchststand erreicht. Im Durchschnitt kostete die Tonne Stahl in 2020 560 €/t während sich die Durchschnittskosten in 2021 um 1.110 €/t beliefen. Im April 2022 kostet die Tonne Stahl 1.475 €/t. Hemeyer konnte trotz des weiterhin anhaltenden Verdrängungswettbewerbs seine Marktposition auf über 25% leicht ausbauen. Marktbegleiter des Hemeyer-Konzerns betreiben nicht nur Emballagenfertigung aus Stahlblech, sondern produzieren auch Kunststoffverpackungen, Big Bags und ähnliche Produkte. 2.2 Geschäftsverlauf und Geschäftsergebnis In Abstimmung mit den wesentlichen Banken wurde am 15. März 2019 die Bachert Unternehmensberatung GmbH & Co. KG beauftragt, ein geschlossenes Sanierungskonzept für die Unternehmensgruppe zu erstellen. In mehreren Stufen wurde dies verfeinert und am 23. September 2019 verabschiedet und für die Folgejahre bis 31. Dezember 2022 als Grundlage für die Erfolgsmessung festgeschrieben. Das Sanierungskonzept wurde 12 Monate vorzeitig am 31. Dezember 2021 durch alle beteiligten Banken frühzeitig aufgrund der positiven Unternehmensentwicklung abgeschlossen. Bis Ende April 2022 wurden Banken und Warenkreditversicherer monatlich über den Umsetzungsstand der Maßnahmen sowie Monatsergebnisse und Jahresvorschau informiert. Dies geschieht im Weiteren auf Quartalsbasis. Ein enges Liquiditätsmonitoring geht mit der Berichterstattung einher und wird im Wesentlichen durch die Geschäftsführung zur Feinsteuerung der Konzernunternehmens genutzt. Die Ergebnissituation des Konzerns war in 2021 durchweg positiv. 2.3 Ertragslage Die Gesamtleistung des Hemeyer-Konzerns ist im Geschäftsjahr 2021 um 66,1% gegenüber dem Vorjahr aufgrund steigender Stahlpreise und strategisch optimierter Kundenstruktur gestiegen. Der Rohertrag konnte um ca. 74,8% (rd. € 13 Mio.) gesteigert werden. Die Abschreibungen sind um ca. 11% zurückgegangen während der Personalaufwand um ca. 24% gestiegen ist. Das EBITDA konnte somit um € 7,5 Mio. verbessert werden. Das Gesamtergebnis des Hemeyer-Konzerns beläuft sich auf € 5,4 Mio. 2.4 Finanzlage 2.4.1 Investitionen Im Jahr 2021 wurden in den Unternehmen der Hemeyer-Gruppe insgesamt € 1,4 Mio. in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände investiert. 2.4.2 Liquidität Der Finanzmittelbestand am Ende des Geschäftsjahres hat sich gegenüber dem Jahresanfang um € 1,9 Mio. erhöht (Vj. € -1,3 Mio., Verminderung). Dies ist insbesondere auf den positiven Geschäftsverlauf zurückzuführen. 2.4.3 Vermögenslage und Kapitalstruktur Die Bilanzsumme des Konzerns hat sich gegenüber dem Vorjahr um € 7,2 Mio. erhöht. Hierzu hat im Wesentlichen die Erhöhung des Umlaufvermögens gegenüber dem Vorjahr geführt, was bedingt ist durch steigende Einkaufspreise (Vorräte) sowie höhere Absatzpreise (Kundenforderungen). Das Eigenkapital hat sich erheblich verbessert. Das kurzfristige Fremdkapital ist durch kurzfristiges Umlaufvermögen gedeckt. 2.5 Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Es werden monatliche Abschlüsse auf Unternehmensebene und auf Konzernebene erstellt, anhand derer die relevanten Kennzahlen im Ist zum Plan verglichen werden. Abweichungen werden analysiert und in den monatlichen Geschäftsleitungssitzungen diskutiert. In diesem Rahmen werden Maßnahmen zur Kompensation von Plan-/Ist-Abweichungen definiert. Neben Plan-/Ist-Vergleichen werden ebenfalls Soll-/Ist-Abweichungen pro Monat analysiert. Hier werden aggregierte Produktkalkulationen mit dem realisierten Ist verglichen. So kann ein noch genaueres Bild auf Gesellschaftsebene erlangt werden, ob Materialverbräuche, Personalkosten und sonstige Kosten mit den kalkulierten Werten übereinstimmen. 3 Prognose-, Chancen- und Risikobericht 3.1 Prognosebericht Für das Jahr 2022 hat der Konzern eine integrierte Finanzplanung mit Bachert Unternehmensberatung GmbH & Co. KG erstellt, an der die Gesellschaften gemessen werden. In den ersten vier Monaten läuft das Konzern EBITDA positiv jedoch unterhalb des geplanten Ergebnisses. Dies ist auf die Überschätzung des Stahlpreises für den Zeitraum November 2021 bis Februar 2022 zurückzuführen und wird sich im zweiten und dritten Quartal des Jahres 2022 ergebnismäßig nivellieren. Weiterhin werden beabsichtigt ergebnisverbessernde Maßnahmen stringent umgesetzt und monatlich analysiert. Auswirkungen aus der Corona Krise sind in jedem Werk noch vereinzelt in 2022 aufgetreten und haben sich in erhöhten Kosten aufgrund Personalausfalls, zusätzlichen Hygienemaßnahmen und Ähnlichem niedergeschlagen. Die Personalkosten bewegen sich jedoch im Rahmen des geplanten Aufwands. Der Ukraine-Krieg wurde im Planungsszenario nicht antizipiert und die Auswirkungen lassen sich nicht verlässlich beurteilen. Ohne diesen Einflussfaktor wurde auf Konzernebene ein Ergebnis in Höhe von € 5,1 Mio. geplant. 3.2 Risikobericht 3.2.1 Risikomanagementsystem Die finanzwirtschaftlichen Monatsabschlüsse werden am 7. Arbeitstag des Folgemonats abgeschlossen und stellen somit ein zeitnahes Informations- und Kontrollinstrument zur wirtschaftlichen Lage des Konzerns dar. Monatliche Geschäftsleitungssitzungen stellen eine detaillierte interne Diskussion sicher. Quartalsweise werden Lenkungskreissitzungen mit einer Beratungsgesellschaft sowie Teilnehmern des Finanziererkreises durchgeführt, um externen Input sicherzustellen. Die kurzen Informations- und Entscheidungswege unter den leitenden Mitarbeitern stellen eine hohe Umsetzungsgeschwindigkeit sämtlich festgelegter Maßnahmen sicher. Die Anlagenausstattung der beiden Fassfabriken ist nahezu spiegelbildlich. So sind kurzfristige Produktionsverlagerungen möglich. Dies senkt das Produktionsrisiko und erhöht die Lieferfähigkeit. Im Bereich der Kleingebindeproduktion ist die Artikelvielfalt wesentlich größer, so dass mit drei Fertigungslinien für eine Risikominderung Sorge getragen wird. Durch den engen Kontakt zu unseren Lieferanten und Dienstleistern sowie unsere Mehrlieferantenstrategie können wir Engpässe bei Produktionsmaterialien sowie Logistikleistungen vermeiden. Dies hat sich insbesondere in der angespannten Lage bei der Stahlversorgung sowie Logistikleistungen im Zusammenhang mit der Corona Krise in 2021 sowie bisher unter dem Einfluss des Ukraine-Krieges bewährt. Angesichts der steigenden Kapitalbindung durch das ansteigende Preisniveau werden liquiditätsverbessernde Maßnahmen (z.B. Factoring) geprüft. 3.2.2 Risiken Ein wesentliches Risiko für den Hemeyer-Konzern besteht in der Entwicklung des Stahlpreises. Aus diesem Grunde sind unsere Absatz- sowie Einkaufskontrakte weitestgehend an die Entwicklung des Stahlpreisindexes MEPS gekoppelt. Gleichwohl sind die Preisentwicklungen für andere Einkaufsprodukte wie Lacke, Farben, Dichtungsmassen und Polyurethanschäume langfristig nicht sicher planbar. Momentan erfährt der Hemeyer-Konzern hier wöchentlich Preiserhöhungen auf breiter Front, die in regelmäßigen Abständen mit Abnehmern diskutiert und als Preiserhöhungen weitergereicht werden. Die Entwicklung der Energiepreise decken wir über langfristige Lieferverträge ab und haben zuletzt im November 2021 für drei Jahre die Energiepreise auf erheblich höherem Niveau als 2021 sichern können. Für die kommenden Jahre ist es maßgeblich, dass der eingeschlagene Fokus auf Rentabilität konsequent beibehalten wird. Durch die Professionalisierung des Managements, die enge Einbindung einer Beratungsgesellschaft sowie den engen Austausch mit dem Finanziererkreis sehen wir hier die Risiken als beherrschbar an. 3.2.3 Chancen Ausgehend von den Kenntnissen und Fähigkeiten unserer Mitarbeiter sowie der gesamten Geschäftsleitung, der anlagentechnischen Ausstattung der Fertigungsbetriebe, den Kunden- und Lieferantenkontakten sehen wir gute Chancen, die in der Planung für 2022 gesteckten Ziele zu erreichen. Durch weitere langfristig geplante Investitionen wollen wir eine Verbesserung der Wettbewerbsposition und günstigere Kostenstrukturen erreichen. 3.3 Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten Der Hemeyer-Konzern hat im Geschäftsjahr keine strukturierten Finanzierungsinstrumente wie z.B. Derivate oder Zinsabsicherungen eingesetzt. Die Liquiditätsplanung erfolgt über eine Abstimmung der kurzfristigen Forderungen und Verbindlichkeiten. Kurzfristige Verbindlichkeiten werden unter Inanspruchnahme von Skonto bezahlt. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden über ein aktives Debitorenmanagementsystem gesteuert. Es erfolgt eine wöchentliche direkte Liquiditätsplanung sowie ein Plan/Ist-Vergleich mit einer Sicht von 13 Wochen sowie eine rollierende 12 Monats-Vorschau. Aufgrund der Kunden- und Branchenstruktur des Hemeyer-Konzerns ist es in den letzten Jahren zu keinen Zahlungsausfällen gekommen. Eine Warenkreditversicherung wurde nicht abgeschlossen.
Bad Lauterberg, im April 2022 Die Geschäftsführung Der Konzernabschluss ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 12. Juli 2022 gebilligt worden. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
2 nahegelegene Organisationen
Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Herstellung von Verpackungen und Verschlüssen aus Eisen, Stahl und NE-Metall
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen