Stammdaten

Register
Amtsgericht Düren HRB 7929
Vorher
Pohl Falzprodukte GmbH
Eingetragen
7.8.2014
Branche
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Ausbauelementen aus MetallHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
die Entwicklung, technische Planung, Fertigung, Konfektionierung und der Vertrieb von Dienstleistungen und Produkten aller Art aus Metall und Verbundstoffen sowie Bauelemente und verwandten Produkte für den Einsatz für Dach und Wand, insbesondere Falzprodukte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jörg Andreas Boden
seit 14.10.2025
Geschäftsführer
Christoph Gilles
seit 12.9.2024
Prokura
Gerd Werner
seit 12.9.2024
Prokura
Michaela Schaefer
seit 22.11.2018
Prokura
Heinrich Robert Pohl
seit 22.11.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

49.00% identifiziert51.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
49.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Pohl DWS GmbH

Düren

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

A. Grundlagen des Unternehmens

Nachdem sich in 2022 der Betriebsteil Haushaut verselbständigt hat und der Betriebsteil Secupohl an die Skylotec GmbH veräußert wurde, haben wir uns am Standort Düren auf den Betriebsteil Kantmanufaktur konzentriert. Unsere Stärke liegt in der Fertigung von Produkten aus Metallblechen und Profilen aller Art. Unser Produktbereich wird ergänzt durch profilierte Bleche sowie standardisierte Bleche als Dach- und Fassadenverkleidung. Abgerundet wird das Sortiment durch diverse Wandanschluss-, Terrassen- und Balkonprofile. Diese Produkte werden überwiegend bundesweit und im europäischen Ausland vertrieben.

Dem Wettbewerb begegnen wir durch innovative Produkte, Qualität und Termintreue. Wir bieten unseren Kunden eine individuelle Beratung vor Ort. Moderne Techniken und Maschinen und der Zugang zu internationalen Einkaufsquellen geben dem Kunden die Möglichkeit, eine Vielzahl von Varianten aus Metall (Aluminium, Edelstahl, Kupfer, etc.), in unterschiedlichen Ausführungen (Alu-Natur, Eloxal oder auch RAL-beschichtet), nach deren individuellen Ansprüchen und Vorstellungen herstellen zu lassen. Strenge Kontrollmaßnahmen gewährleisten dabei höchste Qualität. Soweit gefordert, verfügen wir über die notwendigen Bauzulassungen. Unsere Produktion ist nach der Norm DIN EN 1090 zertifiziert.

Unsere Positionierung im Markt und unsere Produktinnovationen bestätigen unsere Geschäftspolitik. Künftig wird es allerdings notwendig werden, mit einer Sortimentskonzentration einerseits und verstärkte Vertriebskooperationen im In- und Ausland andererseits weitere Marktanteile zu gewinnen.

B. Wirtschaftsbericht

I. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses 2023

Dieses Jahr lagen Umsatz, Rohertrag und das Jahresergebnis unter dem des Vorjahres 2022. Der Jahresfehlbetrag T€ 165 resultiert aus Zusatzkosten, die durch Umstrukturierungs- sowie Prozessoptimierungsmaßnahmen das Ergebnis belasten. Unsere eingeleiteten Strategiemaßnahmen wurden konsequent verfolgt, jedoch waren die Umsätze nicht ausreichend, um einen Break Even zu erreichen. Die Marktsituation im Bereich der Dach- und Wandprodukte ist seit Jahren durch einen starken Preisdruck gekennzeichnet, der durch die Konzentration und Verbandsbildung auf der Kundenseite einerseits und den Import von Billigprodukten im Bereich der Einfachprofile aus Asien andererseits bedingt ist.

Die Leistung (Umsatzerlöse +/- Bestandsveränderungen) ist, neben dem Roh- und Jahresergebnis vor Ertragsteuern, unser bedeutsamster finanzieller Leistungsindikator. Die Leistung verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 19.049 auf T€ 13.390. Die große Abweichung resultiert aus dem Wegfall der Betriebsteile Haushaut und Secupohl. Die Leistung und der Auftragseingang der Kantmanufaktur war über das Wirtschaftsjahr konstant. Der Exportanteil lag bei 2,8 % (Vorjahr 10,0 %).

Das Rohergebnis hat sich um T€ 4.640 reduziert, wobei die Rohertragsquote, bezogen auf die oben definierte Leistung, um 14,4 % Punkte auf 48,8% gestiegen ist. Dies ist maßgeblich auf den Preissteigerungen im Aluminiumbereich und dem veränderten Produktmix durch den Verkauf der Sparte Secupohl und Haushaut zurückzuführen.

In 2023 wurde ein Jahresfehlbetrag von T€ 165,2 erwirtschaftet, gegenüber dem Vorjahresergebnis verschlechterte sich das Ergebnis um T€ 1.788. Unsere Erwartung, ein ausgeglichenes Ergebnis zu erzielen, haben wir verfehlt.

II. Lage des Unternehmens

Die Veränderung der Vermögenslage ist gekennzeichnet durch eine stabile Bilanzsumme, die sich lediglich von T€ 13.380 auf T€ 11.312 veränderte.

Auf der Aktivseite verringerte sich das Anlagevermögen um T€ 89, der starke Rückgang des Umlaufvermögens resultiert im Wesentlichen durch den Rückgang der Ford. L+L um T€ 1.930.

Auf der Passivseite sanken die Verbindlichkeiten um 1,9 Mio. €. Das Eigenkapital erhöhte sich in Höhe des erwirtschafteten Jahresüberschusses in 2022.

Unsere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen einschließlich der erhaltenen Anzahlungen betragen zum Stichtag 0,6 % der Bilanzsumme und werden regelmäßig innerhalb der vorgegebenen Zahlungsfristen beglichen.

Unsere Kapitalstruktur ist ausgewogen. Die Eigenkapitalquote beträgt 67,0 % (Vorjahr 57,9 %) und liegt somit deutlich über dem Branchendurchschnitt.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen 4,7 % (Vorjahr 5,9 %) der Bilanzsumme.

Unsere Finanzlage ist als gesichert zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Der Bestand an liquiden Mitteln hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 650 auf T€ 695 erhöht.

Unsere Investitionen im abgelaufenen Geschäftsjahr umfassen Ersatzbeschaffungen in Form von Produktionsmaschinen und Betriebsvorrichtungen.

Das Anlagevermögen ist durch Eigenkapital finanziert.

Unsere Ertragslage ist durch eine Fokussierung auf qualitatives Wachstum gekennzeichnet. Die Entwicklung von standardisierten Produkten wird vorangetrieben. Wir versuchen die Erhöhung der Materialpreise durch Produktmodifikationen zu kompensieren.

Die Umsatzerlöse sind von T€ 32.851 im Vorjahr um T€ 18.989 auf T€ 13.862 stark gesunken, der starke Rückgang resultiert aus dem Einmaleffekt des Verkaufs der Teilbetriebe Haushaut und Secupohl.

Der Materialaufwand ist im Vergleich zum Umsatz, bedingt durch eine Verschiebung im Produktmix, überproportional gesunken. Unter Berücksichtigung der Bestandsveränderung hat sich das Rohergebnis von T€ 11.181 auf T€ 6.541 reduziert.

Die sonstigen betrieblichen Erträge reduzierten sich von T€ 2.248 im Vorjahr auf T€ 1.277.

Der Personalaufwand hat sich von T€ 5.647 auf 3.721 reduziert, da Mitarbeiter aus den Teilbetrieben ausgeschieden sind.

Die Reduzierung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen von T€ 5.964 im Vorjahr auf T€ 4.102 ist auf reduzierte Kosten der Warenabgabe und Verwaltungs- und Vertriebskosten zurückzuführen.

Insgesamt hat sich das Jahresergebnis von T€ 1.623 auf einen Verlust von T€ 165 verschlechtert.

C. Prognosebericht, Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

I. Prognosebericht

Es ist auf Basis der bisherigen Zahlen des laufenden Geschäftsjahres absehbar, dass Umsatz und Rohertrag gleichbleibend auf dem Vorjahresniveau liegen werden. Wir erwarten ein Ergebnis das leicht über dem des Vorjahres liegen wird.

Wir beurteilen die Entwicklung des Unternehmens für 2024 bei rückläufigen Preisen im Beschaffungsbereich Metall und Logistik nicht negativ. Aufgrund der schwachen Konjunktur auf dem Inlandsmarkt erwarten wir allerdings nur ein geringes Mengenwachstum. Die unsichere geopolitische Lage und der starke Anstieg der Energiekosten werden sowohl die eigenen Produktionskosten wie die Preise der Vorprodukte belasten.

Unsere eingeleitete Strategie werden wir konsequent verfolgen und optimieren. Einen besonderen Schwerpunkt werden wir auf die Entwicklung der Produktbereiche Kantprodukte legen, aber auch in der Optimierung der Produktionsabläufe und dem Ausbau der Vertriebsaktivitäten.

Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

Die Geschäftsführung der Pohl DWS GmbH sieht eine ihrer Aufgaben für das Jahr 2024 darin, Umstrukturierungen und Optimierungen des Unternehmens derart zu gestalten und umzusetzen, dass wir in der Lage bleiben, flexibel und zeitnah auf sich ständig verändernde wirtschaftliche Rahmenbedingungen zu reagieren. Die Vertriebstätigkeit wird hierbei durch eine neue Organisation der Verkaufsgebiete und stärkere Fokussierung des Vertriebes geprägt sein. Dies bedeutet auch, die Organisation noch konsequenter auf den Kunden und seine Bedürfnisse auszurichten, um gegenüber dem Wettbewerb Vorteile zu erzielen.

II. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Die Gesellschaft tätigt in branchenüblichem Umfang Entwicklungen zur technischen Weiterentwicklung vorhandener Produkte wie auch für neue Produkte. Entwicklungstätigkeiten finden im Bereich neuer standardisierter, leicht zu montierender Produkte für die Fassade statt.

Die Risiken beschränken sich auf das übliche Geschäftsrisiko. Die Gesellschaft sieht sich gut positioniert für die weitere Entwicklung.

Die Gesellschaft hat keine Währungsrisiken mit Ausnahme der Auswirkung des Kurses des US$ auf den Aluminiumpreis. Um gegen den Wettbewerb am Markt, vor allem, um gegen die zunehmende Konkurrenz zu bestehen, muss weiterhin unsere Ausrichtung als kompetenter Partner bei der Problemlösung gestärkt werden. Im Bereich der eigenen Produktion werden durch Verbesserung der Abläufe und innovative Arbeitszeitmodelle die Qualität und Herstellungskosten unserer Produkte optimiert. Die Standortkosten unterliegen einer noch stärkeren Effizienzkontrolle, weitere Kosteneinsparungspotentiale zu nutzen. Neue Produkte werden unser Sortiment attraktiv erhalten und dafür sorgen, dass wir ein maßgeblicher Anbieter in unserem Markt bleiben.

Unsere Vertriebsmitarbeiter werden den bereits bestehenden Kundenstamm ausbauen. Im Jahr 2024 erwarten wir trotz verstärkter Vertriebsaktivitäten keine Umsatzsteigerung.

Wir haben uns im Personalbereich an die Tarife der IG-Metall angeschlossen. Hier wird 2024 eine Tariferhöhung wirksam, die sich auf die Ertragslage auswirkt. Die negativen Kosteneffekte können nur teilweise kompensiert werden.

Auf der Beschaffungsseite greifen wir auf solide, qualitätsbewusste Produktionsfirmen zurück. Unser wichtigster Lieferant deckt 40 % des Einkaufsvolumens ab. Bei diesem Unternehmen handelt es sich um einen weltweit anerkannten Konzern. Bei einem kurzfristigen Ausfall dieses Lieferanten könnten diese Produkte auch von anderen Herstellern bezogen werden, anfangs möglicherweise nicht in der gleichen Qualität.

Die Liquiditätslage ist befriedigend, da wir über die Zusammenarbeit mit einer Factoring-Gesellschaft ausreichend Liquidität generieren. Engpässe sind nicht zu erwarten.

Wir verfügen über ein effizientes Mahnwesen; Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Die Kundenforderungen sind bei Atradius versichert. Zusätzlich besteht gemeinsam mit der Eurofactor GmbH, die unsere Forderungen im Rahmen eines Inhouse-Vertrages angekauft hat, ein straffes Forderungsmanagement. Darüber hinaus besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit erfahrenen Fachanwälten.

Verbindlichkeiten werden innerhalb vereinbarter Zahlungsfristen gezahlt.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfalls- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

 

Düren, den 31. Januar 2025

Pohl DWS GmbH, Düren

Gez.

Heinrich Robert Pohl

Gerhardt Heise

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023
EUR
Vorjahr
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.082,70 2.082,70
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
II. Sachanlagen 2.083,70 2.083,70
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 37.568,00 44.039,00
2. technische Anlagen und Maschinen 317.913,00 349.808,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 261.990,00 312.195,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 897,00 897,00
618.368,00 706.939,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.280.054,78 959.791,32
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 123.489,32 533.290,17
3. fertige Erzeugnisse und Waren 85.140,88 146.771,19
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.488.684,98 1.639.852,68
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 325.629,99 2.255.417,82
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.593.124,39 2.413.944,50
3. sonstige Vermögensgegenstände 5.567.816,62 6.197.321,34
8.486.571,00 10.866.683,66
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr € 19.452,49 (€ 19.452,49)
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 695.913,21 46.010,08
C. Rechnungsabgrenzungsposten 20.188,75 118.039,36
11.311.809,64 13.379.608,48

PASSIVA

31.12.2023
EUR
Vorjahr
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
II. Kapitalrücklage 7.554.173,04 7.554.173,04
III. Verlustvortrag 306.475,01- 1.929.205,90-
IV. Jahresfehlbetrag 165.229,90- 1.622.730,89
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 137.593,00 27.970,00
2. sonstige Rückstellungen 1.491.015,20 1.563.427,51
1.628.608,20 1.591.397,51
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 531.570,00 784.819,22
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 8.825,13
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 55.723,58 723.972,92
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 74.607,11
5. sonstige Verbindlichkeiten 1.504.614,60 2.457.113,69
2.100.733,31 4.040.512,94
11.311.809,64 13.379.608,48

Gewinn- und Verlustrechnung 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

Pohl DWS GmbH, Düren

Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
1. Umsatzerlöse 13.862.017,53 32.851.475,58
2. Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 471.431,16 411.404,50
3. sonstige betriebliche Erträge 1.276.542,53 2.247.529,77
- davon Erträge aus der Währungsumrechnung € 0,00 (€ 7.150,00)
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 5.507.543,15 19.614.416,51
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.342.606,09 1.644.692,57
6.850.149,24 21.259.109,08
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 3.093.549,63 4.641.336,91
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 627.763,28 1.005.388,69
3.721.312,91 5.646.725,60
- davon für Altersversorgung € 9.833,76 (€ 907,85)
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 90.182,40 113.589,64
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.101.673,65 5.964.248,05
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung € 3.946,74 (€ 907,85)
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 106.700,37 49.358,37
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 96.648,91 94.983,96
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 75.032,03 27.970,00
11. Ergebnis nach Steuern -161.169,87 1.630.332,89
12. sonstige Steuern 4.060,03 7.602,00
13. Jahresfehlbetrag 165.229,90 -1.622.730,89

Anhang

I. Allgemeine Angaben

Angaben zur Gesellschaft:

Firma: Pohl DWS GmbH
Sitz: Düren
Registergericht: Amtsgericht Düren
HR-Nummer: HRB 7929

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf.

Dieser Anhang wurde auf der Grundlage der §§ 284 bis 288 HGB erstellt. Von den größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften wurde Gebrauch gemacht. Die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB ist in Anspruch genommen worden.

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt auf der Grundlage der gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere gemäß § 265 HGB.

In Ausübung des gesetzlichen Wahlrechts entspricht der Aufbau der Gewinn- und Verlustrechnung dem System des Gesamtkostenverfahrens gern. § 275 Abs. 2 HGB.

Aufgrund der Veräußerung der beiden Geschäftsteilbereiche Haushaut und Secupohl im Jahr 2022, sind die Zahlen des Geschäftsjahres mit denen des Vorjahres zum Teil nicht vergleichbar. Zudem kommt es zu einer verzerrten Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im Lagebericht.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden; Währungsumrechnung

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Die Bewertung der fertigen und unfertigen Erzeugnisse erfolgte zu Herstellungskosten, die neben den Einzelkosten für Lohn und Material anteilige Fertigungs- und Material- sowie Verwaltungsgemeinkosten enthalten.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie der Kassenbestand und das Bankguthaben sind zum Nennwert bewertet. Einzelne Risiken wurden durch entsprechende Wertberichtigungen berücksichtigt.Das allgemeine Kreditrisiko ist durch eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigungen abgedeckt.

Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben, die Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Die Rückstellungen sind in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, sie tragen allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten in ausreichendem Maße Rechnung. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung, deren Restlaufzeit am Abschlussstichtag mehr als 12 Monate beträgt, erfolgte bei den Forderungen mit dem Geldkurs am Entstehungstag bzw. dem niedrigeren Kurs zum Abschlussstichtag und bei den Verbindlichkeiten mit dem Briefkurs am Entstehungstag bzw. dem höheren Kurs am Abschlussstichtag. Abweichend davon erfolgte die Bewertung von Fremdwährungsforderungen und -Verbindlichkeiten, deren Restlaufzeit am Abschlussstichtag nicht mehr als 12 Monate betrug, entsprechend § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag.

III. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Der Anlagenspiegel ist dem Anhang als Anlage beigefügt.

2. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

3. Forderungen und Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen

Diese betreffen im Wesentlichen den Liefer- und Leistungsverkehr. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfällt ein Teilbetrag i. H. v. T€ 1.741 (i. Vj. T€ 1.740) auf die Gesellschafterin.

4. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen umfassen insbesondere Bonusverpflichtungen gegenüber Kunden, Urlaubsansprüche und Zeitguthaben der Mitarbeiter, Tantiemen und Sondervergütungen, Provisions- verpflichtungen, Kulanz- und Gewährleistungsverpflichtungen sowie ausstehende Lieferantenrechnungen.

5. Angaben zu Laufzeiten und Sicherheiten der Verbindlichkeiten

gesamt
EUR
Restlaufzeit bis zu einem Jahr
EUR
Restlaufzeit von mehr als einem Jahr und weniger als 5 Jahre
EUR
Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren
EUR
Erhaltene Anzahlungen 8.825,13 8.825,13 0,00 0,00
(0,00) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 531.570,00 531.570,00 0,00 0,00
(784.819,22) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 55.723,58 55.723,58 0,00 0,00
(723.972,92) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
(74.607,11) (0,00) (0,00)
Sonstige Verbindlichkeiten 1.504.614,60 1.504.614,60 0,00 0,00
(2.212.804,72) (0,00) (0,00)
Summe 2.100.733,31 2.100.733,31 0,00 0,00

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Raumsicherungsübereignung und Bürgschaften gesichert.

6. Sonstige Verbindlichkeiten

Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfällt ein Teilbetrag von T€ 41 (Vorjahr: T€ 152) auf Steuern und T€ 15 (Vorjahr: T€ 14) auf Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit

7. Finanzergebnis

Von den Zinsen und ähnlichen Erträgen entfällt ein Teilbetrag von T€ 39 (Vorjahr T€ 26) auf verbundene Unternehmen und von den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen entfällt ein Teilbetrag von TEUR 0 (Vorjahr TEUR 0) auf die Gesellschafterin, bei der es sich um ein verbundenes Unternehmen handelt.

IV. Sonstige Pflichtangaben

1. Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB

Die Gesellschaft ist zugunsten der pohltec GmbH eine Bürgschaft für einen Leasingvertrag eingegangen. Die Gesamtverpflichtungen aus dem Leasingvertrag betragen T€ 171. Die pohltec GmbH hat bislang alle Leasingraten fristgerecht gezahlt, so dass mit einer Inanspruchnahme nicht zu rechnen ist.

2. Angaben zu den nicht in der Bilanz enthalten Geschäften

Die Gesellschaft hat als Mieter bzw. Leasingnehmer Verträge über die Nutzung von Betriebsgrundstücken und -gebäuden, KFZ sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung abgeschlossen. Zweck der Geschäfte ist die Nutzung der betreffenden Vermögensgegenstände bei Vermeidung einer langfristigen Kapitalbindung. Aus diesen Miet- und Leasingverträgen bestehen Verpflichtungen in Höhe von insgesamt T€ 5.043.

Einzelne Forderungen werden über Factoring abgewickelt. Dies erfolgt in Abstimmung mit einzelnen Kunden. Darüber hinaus eröffnet die Abwicklung über die Factoringgesellschaften neue Umsatzmöglichkeiten.

Die Gesamtsumme der abgetretenen Forderungen betrug zum Stichtag T€ 256.

3. Angaben zur Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt waren bei der Gesellschaft 53 Arbeitnehmer beschäftigt. Davon sind 29 Angestellte und 24 gewerbliche Arbeitnehmer.

4. Konzernverhältnisse

Die Gesellschaft wird in den befreienden Konzernabschluss der Pohl Vermögens-Verwaltungs GmbH & Co. KG mit Sitz in Köln einbezogen. Die Pohl Vermögens-Verwaltungs GmbH & Co. KG stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und den größten Kreis der zu konsolidierenden Gesellschaften auf. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister veröffentlicht.

5. Angabe zu den Organmitgliedern

Geschäftsführer:

Herr Heinrich Robert Pohl, Kaufmann, einzelvertretungsberechtigt

Herr Andreas Palli, Kaufmann, einzelvertretungsberechtigt - bis zum 29.06.2023

Herr Karsten Puck, Kaufmann, einzelvertretungsberechtigt - bis zum 27.11.2023

Herr Gerhard Heise, Kaufmann, einzelvertretungsberechtigt - ab 19.12.2024

Herr Pohl und Herr Heise sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

6. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehltrag auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Düren, den 31.01.2025

gez.

Heinrich Robert Pohl

Gerhardt Heise

Pohl DWS GmbH, Düren

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023

Anschaffungskosten/Herstellungskosten
Stand 01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Stand 31.12.2023
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 283.042,78 283.042,78
2. Geschäfts- oder Firmenwert 453.999,00 453.999,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 737.041,78 737.041,78
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 86.837,94 86.837,94
2. technische Anlagen und Maschinen 621.517,79 2.250,00 619.267,79
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 620.980,35 35.112,40 36.135,00 619.957,75
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 897,00 897,00
Summe Sachanlagen 1.330.233,08 35.112,40 38.385,00 1.326.960,48
Summe Anlagevermögen 2.067.274,86 35.112,40 38.385,00 2.064.002,26
Abschreibungen Buchwerte
Stand 01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Stand 31.12.2023
Stand 31.12.2023
Stand 31.12.2022
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 280.960,08 280.960,08 2.082,70 2.082,70
2. Geschäfts- oder Firmenwert 453.998,00 453.998,00 1,00 1,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 734.958,08 734.958,08 2.083,70 2.083,70
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 42.798,94 6.471,00 49.269,94 37.568,00 44.039,00
2. technische Anlagen und Maschinen 271.709,79 31.894,00 2.249,00 301.354,79 317.913,00 349.808,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 308.785,35 51.817,40 2.635,00 357.967,75 261.990,00 312.195,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 897,00 897,00
Summe Sachanlagen 623.294,08 90.182,40 4.884,00 708.592,48 618.368,00 706.939,00
Summe Anlagevermögen 1.358.252,16 90.182,40 4.884,00 1.443.550,56 620.451,70 709.022,70

Der Jahresabschluss zum Geschäftsjahr 31.12.2023 wurde am 24.02.2025 festgestellt.

gez. Heinrich Robert Pohl, Köln

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Pohl DWS GmbH, Düren

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Pohl DWS GmbH, Düren, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Pohl DWS GmbH, Düren, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder ins gesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlagen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage, der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks er langten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnach weise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Ver tretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, ein schließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unse rer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 18. Februar 2025

ADKL AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez.

WP Tobias Polker

WP Peter Volprecht

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