Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 234919
Vorher
Isarstern Vorrat H 6 GmbHinSphere GmbH
Eingetragen
31.7.2017
Branche
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Informationsdienstleistungen
Gegenstand
Erbringung von informationstechnologischen Dienst- und Serviceleistungen aller Art für in- und ausländische Unternehmen inner- und außerhalb der Allianz-Gruppe, insbesondere Dienst- und Serviceleistungen im Zusammenhang mit dem Allianz Business System (ABS), einschließlich Produktentwicklung, Lizensierung und Vertrieb von lT-Lösungen. Ausgenommen sind Tätigkeiten, die nach den Vorschriften des Gesetzes über das Kreditwesen, des Versicherungsaufsichtsgesetzes oder anderen Vorschriften einer behördlichen oder gerichtlichen Erlaubnis bedürfen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Christoph Harsch
seit 7.7.2023
Prokura
Andreas Schmalhofer
seit 7.7.2023
Geschäftsführer
Harald Maack
seit 25.8.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Allianz Technology SE
Germany
31.479.909 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Syncier GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024

Der Jahresabschluss wurde am 31. Juli 2025 festgestellt.

Inhaltsverzeichnis

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024

Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024

1. Bilanz zum 31. Dezember 2024

2. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024

3. Anhang für das Geschäftsjahr 2024

Anlagenspiegel

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024

Syncier GmbH

Gegenstand des Unternehmens

Syncier INSURANCE Platform

Syncier CONSULTING

Geschäftsentwicklung und Ergebnisse

Beteiligungen und Niederlassungen

Mitarbeiter

Chancen und Risiken

Chancen:

Risiken:

Ausblick

Gegenstand des Unternehmens

Die Syncier GmbH bietet IT-Dienstleistungen für Kunden in der Versicherungsbranche sowohl innerhalb als auch außerhalb der Allianz Gruppe an. Syncier betreibt dabei zwei Geschäftsbereiche: Zum einen eine modulbasierte Software-Plattform ("Insurance") und zum anderen Beratungsdienstleistungen, die auf die Versicherungsbranche ausgerichtet sind ("Consulting").

Ende März 2022 beschlossen die Gesellschafter eine strategische Neuausrichtung des Unternehmens. Infolgedessen wurde das Neugeschäft für die Versicherungsplattform mit sofortiger Wirkung eingestellt. Bestehende Verträge mit bestehenden Kunden der Versicherungsplattform werden weiterhin bedient. Der Fokus des Geschäftsmodells liegt auf der Erbringung von Beratungsdienstleistungen.

Syncier INSURANCE Platform

Die Syncier Insurance Platform ist eine digitale, cloudbasierte Plattform für Versicherungsunternehmen. Es handelt sich um eine vollständige SaaS-Lösung für Sach-, Lebens- und Krankenversicherungen, sowohl für das Firmen- als auch das Privatkundengeschäft.

Syncier CONSULTING

Der Consulting Bereich von Syncier konzentriert sich auf die Beratung und Unterstützung von Kunden im Bereich der Digitalisierung, insbesondere in der Versicherungsbranche. Der Fokus liegt auf den technischen Herausforderungen, denen sich Versicherungsunternehmen stellen müssen. Dies umfasst nicht nur die Versicherungsanforderungen an die IT-Systeme, sondern auch die rechtlichen und regulatorischen Aspekte. Diese Aspekte können von Land zu Land unterschiedlichen Vorschriften unterliegen. Syncier Consulting berät seine Kunden bei strategischen Projekten von der ersten Idee bis zur Umsetzung.

Geschäftsentwicklung und Ergebnisse

Insgesamt war das Jahr 2024 für die IT-Beratungsbranche durch eine Mischung aus Chancen und Risiken gekennzeichnet. Unternehmen, die in der Lage waren, sich schnell an die sich ändernden Marktbedingungen anzupassen und innovative Lösungen anzubieten, konnten von der steigenden Nachfrage profitieren. Dennoch war es wichtig, die Kosten im Blick zu behalten und sich auf die Pflege bestehender Kundenbeziehungen zu konzentrieren, um langfristig erfolgreich zu sein.

Die Syncier GmbH fokussierte sich bei ihren Geschäftsaktivitäten im Wesentlichen auf Kunden und Projekte innerhalb der Allianz Gruppe. Daher agiert die Syncier GmbH in Abhängigkeit der internen Nachfrage und weniger in Abhängigkeit der allgemeinen Marktbedingungen.

Wie erwartet, gingen die Umsätze von 11,8 Millionen Euro im Jahr 2023 auf 6,9 Millionen Euro im Jahr 2024 zurück. Dabei trugen alle Geschäftsbereiche zum Rückgang bei. Die Umsätze im Bereich der Versicherungsplattform gingen aufgrund der Entscheidung, keine neuen Kunden mehr aufzunehmen, zurück. Im Bereich Consulting gingen die Umsätze aufgrund der geringeren Nachfrage nach Plattform-Spezialisten von einigen Kunden der Allianz Gruppe zurück.

Die Anzahl der Mitarbeiter wurde im laufenden Geschäftsjahr 2024 weiter verringert. Die Personalkosten betrugen 7 Millionen Euro im Vergleich zu 10,2 Millionen Euro im Vorjahr.

Wie erwartet beträgt der Jahresüberschuss für 2024 16,1 Millionen Euro, einschließlich eines Betrags von 13,2 Millionen Euro aus dem Gewinn nach Steuern der Tochtergesellschaft metafinanz Informationssysteme GmbH (Metafinanz) und einer Dividende von 4,0 Millionen Euro der Syncier Consulting GmbH, Wien.

Forderungen und sonstige Vermögenswerte stiegen um 7,2 Millionen Euro, hauptsächlich aufgrund der Steigerung der Forderungen gegenüber dem Allianz Gruppen Cash-Pool. Die höheren Forderungen ggü. dem Cash-Pool entstanden aus zugeführten Gewinnen der Metafinanz 2023. Weitere Steigerung der Forderungen stammen aus der Gewinnabführung der Tochtergesellschaft Metafinanz im Jahr 2024.

Die gesamten Rückstellungen auf der Passivseite der Bilanz verringerten sich um 7,9 Millionen Euro auf 26,2 Millionen Euro, im Wesentlichen aufgrund des Verbrauchs von Drohrückstellungen für belastende Verträge. Mit einer Summe von 26,2 Millionen Euro hat die Gesellschaft für die weiteren vertraglichen Verpflichtungen ausreichend vorgesorgt.

Syncier schloss das Jahr 2024, wie erwartet mit einem positiven Eigenkapital von 25.0 Millionen Euro ab. Die zukünftig erforderliche Finanzierung der Geschäftstätigkeit von Syncier ist durch die aktuelle Liquidität, bestehend aus den Forderungen ggü. dem Allianz internen Cash-Pool, und die zukünftige Gewinnabführung von Metafinanz an Syncier sichergestellt.

Beteiligungen und Niederlassungen

Zum 31. Dezember 2022 ist Syncier eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Allianz Technology SE. Die Syncier GmbH selbst ist Gesellschafterin der folgenden Unternehmen:

Syncier Consulting GmbH, Vienna, Austria

metafinanz-Informationssysteme GmbH, Munich, Germany

Zum 31. Dezember 2024 hat die Syncier GmbH die folgende Niederlassung

Niederlassung Standort Geschäftsbereiche
Syncier GmbH France Paris, Frankriech Consulting

Mitarbeiter

Zum 31.12.2024 hat das Unternehmen 54 Mitarbeiter gemäß § 267 (5) HGB

Chancen und Risiken

Chancen:

Durch die Fokussierung auf das Beratungsgeschäft und die Einstellung des Neugeschäfts mit der eigenen Versicherungsplattform wurden die Weichen zur Erreichung der Rentabilität gesetzt.

Die Pflege bestehender Kundenbeziehungen und die erfolgreiche Abwicklung von Kundenprojekten werden das Beratungsgeschäft stabilisieren und die Geschäftseinheit Consulting auf einen eventuellen Verkauf oder eine Übertragung vorbereiten.

Risiken:

IT-Projekte sind von Natur aus mit hohen Implementierungsrisiken verbunden, die zu Verzögerungen, erhöhten Kosten und zusätzlichen Haftungen Dritter führen können. Für diesen Zweck hat die Gesellschaft materielle Rückstellungen gebildet.

Im Bereich der Beratungsdienstleistung bestehen Abhängigkeiten von der entsprechenden Nachfrage durch andere Allianz-Einheiten. Darüber hinaus wird die Profitabilität der Gesellschaft auch durch die Geschäftsentwicklung der Metafinanz beeinflusst.

Trotz der Risiken sehen wir das Unternehmen insgesamt aufgrund der Unterstützung des Eigentümers als solide in diesem Umfeld an.

Ausblick

Die Syncier wird auch im nächsten Jahr 2025 weiterhin Dienstleistungen für die Versicherungsplattformkunden erbringen. Gleichzeitig wird die Übertragung des Plattformdienstes auf einen neuen unabhängigen Anbieter unterstützt. Im Bereich Consulting konzentriert sich die Syncier auf die Stabilisierung der Umsätze und die Aufrechterhaltung der Rentabilitätsmargen. Gleichzeitig wurde der Transfer des Consulting Geschäfts an die eigene Tochtergesellschaft Metafinanz vorbereitet und mit Wirkung zum 01. April 2025 durchgeführt. In der Prognose für das nächste Jahr wird durch den Transfer ein materieller Umsatzrückgang für die Syncier GmbH erwartet, wobei die Rentabilität auf ähnlichem Niveau wie 2024 bleibt. Der Gesamtgewinn wird aufgrund der Gewinnabführung durch Metafinanz voraussichtlich stabil bleiben.

Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024

Bilanz zum 31.12.2024

Syncier GmbH Erbringung von Dienst- u. Serviceleistungen, Unterföhring

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 3.753.637,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 11.373,12 30.044,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 12.139.993,54 12.139.993,54
2. Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 251.572,95 198.213,63
12.391.566,49 12.338.207,17
Summe Anlagevermögen 12.402.939,61 16.121.888,17
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 0,00 190.208,67
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 439.771,36 4.170.312,10
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 48.399.938,52 36.121.659,23
3. sonstige Vermögensgegenstände 169.043,40 1.535.132,95
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 7.192,00 (EUR 6.984,00)
49.008.753,28 41.827.104,28
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 57.243,14 123.195,87
Summe Umlaufvermögen 49.065.996,42 42.140.508,82
C. Rechnungsabgrenzungsposten 23.686,30 202.171,15
61.492.622,33 58.464.568,14

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 31.479.909,00 31.479.909,00
II. Kapitalrücklage 185.593.358,54 185.593.358,54
III. Verlustvortrag 208.139.811,36 218.412.658,25
IV. Jahresüberschuss /Jahresfehlbetrag 16.085.298,17 10.272.846,89
Summe Eigenkapital 25.018.754,35 8.933.456,18
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 251.572,95 198.213,63
2. Steuerrückstellungen 2.834.442,91 1.734.084,88
3. sonstige Rückstellungen 23.138.756,13 32.253.298,94
26.224.771,99 34.185.597,45
C. Verbindlichkeiten
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.320.485,54 1.320.485,54
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 1.320.485,54 (EUR 1.320.485,54)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 129.175,33 1.602.733,07
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 129.175,33 (EUR 1.602.733,07)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 8.552.791,11 12.183.377,36
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 8.439.184,65 (EUR 12.069.770,90)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 113.606,46 (EUR 113.606,46)
4. sonstige Verbindlichkeiten 246.644,01 238.918,54
- davon aus Steuern EUR 108.084,32 (EUR 152.060,82)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 138.480,96 (EUR 82.174,89)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 246.644,01 (EUR 238.918,54)
10.249.095,99 15.345.514,51
61.492.622,33 58.464.568,14

Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2024 bis 31.12.2024

Syncier GmbH Erbringung von Dienst- u. Serviceleistungen, Unterföhring

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 6.970.857,97 11.815.689,38
2. sonstige betriebliche Erträge 1.706.290,42 6.941.746,26
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für bezogene Leistungen 2.599.113,92 2.530.748,01
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 5.897.824,91 8.472.442,97
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.178.599,64 1.734.834,86
7.076.424,55 10.207.277,83
5. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 3.776.494,31 634.578,31
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.729.079,43 13.172.566,41
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 0,00 (EUR 1.776,21)
7. Erträge aus Beteiligungen 4.000.000,00 0,00
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 4.000.000,00 (EUR 0,00)
8. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinn- oder Teilgewinnabführungsvertrags erhaltene Gewinne 13.251.917,87 13.926.544,41
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 553.004,28 376.137,17
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 546.635,12 (EUR 372.240,40)
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 4.786.417,84- 3.757.900,23-
11. Ergebnis nach Steuern 16.087.376,17 10.272.846,89
12. sonstige Steuern 2.078,00 0,00
13. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 16.085.298,17 10.272.846,89

Anhang für das Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis 31.12.2024

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Registerinformationen

Die Gesellschaft ist unter der Firma Syncier GmbH mit Sitz in Unterföhring im Handelsregister des Amtsgerichts München unter der Nummer B 234919 eingetragen.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene und selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Der Firmenwert, welcher nach § 246 Abs. 1 Satz 4 HGB aktiviert worden ist, resultiert aus dem Verschmelzungsvertrag vom 18. Dezember 2020 (Notar Jens Kirchner; URNr.: K 2800/2020) zwischen der Syncier GmbH, München, Deutschland (übernehmende Gesellschaft) und der Syncier Consulting GmbH, Unterföhring, Deutschland. Der Firmenwert wurde im Berichtsjahr vollständig abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen.

Innerhalb der Finanzanlagen werden die Anteilsrechte sowie Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt.

Die aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, welche Aufwendungen für bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach versicherungsmathematischen Verfahren bewertet.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt (Anlage 1 zum Anhang).

Der Firmenwert in Höhe von EUR 3.217.460,00 wurde im Berichtsjahr vollständig abgeschrieben.

Angaben zum Anteilsbesitz

Der Anteilsbesitz der Firma Syncier GmbH stellt sich zum Stichtag 31. Dezember 2024 wie folgt dar:

Angaben zum Anteilsbesitz

Währung Beteiligung Eigenkapital Ergebnis
% in T EUR in T EUR
metafinanz Inform. GmbH, München EUR 100 1026 13252
Syncier Consulting GmbH, Wien EUR 100 1541 747

Mit der metafinanz Informationssystems GmbH wurde mit Wirkung vom 01. Januar 2023 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag geschlossen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 48.399.938,52 (Vorjahr EUR 36.121.659,23) beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Konzerngesellschaften in Höhe von EUR 9.773.082,07 (Vorjahr EUR 12.630.276,84), Forderungen gegenüber der metafinanz Informationssysteme GmbH in Höhe von EUR 19.080.398,97 aus der Ergebnisabführung der Metafinanz (Vorjahr EUR 14.646.984,95) und Forderungen gegen Allianz SE aus dem Cash-Pooling in Höhe von EUR 19.546.457,48 (Vorjahr EUR 8.803.822,36).

Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 169.043,40 (Vorjahr EUR 1.535.132,95) beinhalten im Wesentlichen Umsatzsteuerforderungen in Höhe von EUR 158.443,69 (Vorjahr EUR 1.497.139,70) und Kautionen in Höhe von EUR 7.192,00 (Vorjahr EUR 7.192,00).

Eigenkapital

Das Stammkapital beträgt EUR 31.479.909,00. Gesellschafter zum Bilanzstichtag ist die Allianz Technology SE, München. Die Kapitalrücklage beträgt insgesamt EUR 185.593.358,54.

Der Verlustvortrag hat sich um den Jahresüberschuss des Vorjahres in Höhe von EUR 10.272.846,89 gemindert.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Die Rückstellung für Pensionen in Höhe von EUR 251.572,95 (Vorjahr EUR 198.213,63) sind entsprechend der versicherungsmathematischen Berechnungen passiviert.

Die Steuerrückstellungen beinhalten Körperschaftssteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von EUR 23.138.756,13 (Vorjahr EUR 32.253.298,94) setzen sich im Wesentlichen aus Rückstellungen aus schwebenden Geschäften in Höhe von EUR 20.328.109,44 (Vorjahr EUR 29.479.756,23), Personalrückstellungen in Höhe von EUR 1.747.618,68 (Vorjahr EUR 1.967.282,61) und Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von EUR 989.028,01 (Vorjahr EUR 553.869,10) zusammen. Der überwiegende Rückgang der Rückstellungen ist auf den Abbau des Personalbestandes und dem Verbrauch der Rückstellungen für schwebende Geschäfte zurückzuführen.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 8.552.791,11 (Vorjahr EUR 12.183.377,36) beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Konzerngesellschaften.

Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 246.644,01 (Vorjahr EUR 238.918,54) beinhalten im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten aus Lohn und Gehalt von EUR 217.578,71 (Vorjahr EUR 178.969,11).

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von insgesamt EUR 1.706.290,42 (Vorjahr EUR 6.941.746,26) beinhalten im Wesentlichen die Erträge aus Rückstellungsauflösungen von EUR 714.140,34 (Vorjahr EUR 5.989.840,07). Es sind auch periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 79.659,02 (Vorjahr: EUR 822.139,46) enthalten.

Material- und Personalaufwand

Der Materialaufwand des Geschäftsjahres betrug EUR 2.599.113,92 (VJ EUR 2.530.748,01). Dieser besteht ausschließlich aus Aufwendungen für bezogenen Leistungen.

Der im abgelaufenen Geschäftsjahr angefallene Personalaufwand betrug EUR 7.076.424,55 (VJ EUR 10.207.277,83). Daraus entfallen auf Löhne und Gehälter EUR 5.897.824,91 (VJ EUR 8.472.442,97) und auf soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung EUR 1.178.599,64 (VJ EUR 1.734.834,86). Darin enthalten sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 241.474,23 (VJ EUR 562.472,40).

Der Personalaufwand sank vor allem aufgrund eines Personalabbaus im Geschäftsjahr 2024.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von insgesamt EUR 1.729.079,43 (Vorjahr EUR 13.172.566,41) beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen für die Bildung einer Rückstellung für schwebende Geschäfte in Höhe von EUR 246.116,07,(Vorjahr EUR 6.430.478,62), Aufwendungen für Mieten in Höhe von EUR 316.221,25 (Vorjahr EUR 57.433,19, sowie Aufwendungen für die Buchhaltungs- und Jahresabschlusskosten in Höhe von EUR 321.068,75 (Vorjahr EUR 385.975,32).

Erträge aus Beteiligungen

Die Erträge aus Beteilungen in Höhe von insgesamt EUR 4.000.000,00 (Vorjahr EUR 0,00) stammen aus Erträgen an Beteiligungen an verbundenen Unternehmen.

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge in Höhe von insgesamt EUR 553.004,28 (Vorjahr 376.137,17) beinhalten sonstige Zinsen und ähnliche Erträge gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 546.635,12 (Vorjahr EUR 372.240,40).

Steuern vom Einkommen und Ertrag

Die Steuer beträgt EUR 0,00, da Deutschland aufgrund der Prüfung des Safe Harbour als zuständig gilt.

Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse

Es bestehen die folgenden Haftungsverhältnisse:

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen für Miet- und Leasingverträge:

Total
TEUR
2025 29
2026-2027 0

Geschäftsführung

Geschäftsführer der Syncier GmbH waren im Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis 31. Dezember 2024:

 

Harald Maack (CEO), Ottobrunn

 

Andreas Schmalhofer (CFO), München

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Die Angaben bezüglich der Bezüge der aktiven Geschäftsführungsmitglieder unterbleiben aufgrund der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB.

Aufsichtsrat

Aufsichtsrat der Syncier GmbH waren im Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis 31. Dezember 2024:

 

Umberto Constanzini

 

Agostino Ferrara

 

Katja de la Vina

Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2024 beschäftigte die Gesellschaft im Durchschnitt 54 Mitarbeiter (Vorjahr 72 Mitarbeiter).

31.12.2024 31.12.2023
Insurance 3 5
Marketplace 0 1
Group 12 19
International 0 1
Consulting 39 46
Summe 54 72

Konzernverhältnisse

Die Allianz SE, München, als übergeordnetes Mutterunternehmen i.S.d. § 290 HGB stellt einen Konzernabschluss mit befreiender Wirkung nach § 264 Abs. 3 HGB für seine Tochtergesellschaften auf.

Gesellschafter der Syncier GmbH ist die Allianz Technology SE, München.

Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von EUR 16.085.298,17 auf neue Rechnung vorzutragen.

Prüfungsgebühren

Das für das Geschäftsjahr im Aufwand enthaltene Honorar des Abschlussprüfers beträgt für 2024 EUR 42.771,00.

 

Unterföhring, den 25. Juni 2025

Geschäftsführung

Harald Maack

Andreas Schmalhofer

Anlagenspiegel

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2024

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2024 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2024
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1. sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Geschäfts- und Firmenwert 5.361.762,60 0,00 0,00 0,00 5.361.762,60
5.361.762,60 0,00 0,00 0,00 5.361.762,60
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und 1. Geschäftsausstattung 447.671,44 10.073,43 149.079,40 0,00 308.665,47
447.671,44 10.073,43 149.079,40 0,00 308.665,47
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen Rückdeckungsansprüche aus 12.139.993,54 0,00 0,00 0,00 12.139.993,54
2. Lebensversicherungen 198.213,63 53.359,32 0,00 0,00 251.572,95
12.338.207,17 53.359,32 0,00 0,00 12.391.566,49
18.147.641,21 63.432,75 149.079,40 0,00 18.061.994,56
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2024 Zugänge Abgänge 31.12.2024
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1. sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Geschäfts- und Firmenwert 1.608.125,60 3.753.637,00 0,00 5.361.762,60
1.608.125,60 3.753.637,00 0,00 5.361.762,60
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und 1. Geschäftsausstattung 417.627,44 22.857,31 143.192,40 297.292,35
417.627,44 22.857,31 143.192,40 297.292,35
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen Rückdeckungsansprüche aus 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Lebensversicherungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
2.025.753,04 3.776.494,31 143.192,40 5.659.054,95
Buchwerte
31.12.2024 31.12.2023
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1. sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00
2. Geschäfts- und Firmenwert 0,00 3.753.637,00
0,00 3.753.637,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und 1. Geschäftsausstattung 11.373,12 30.044,00
11.373,12 30.044,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen Rückdeckungsansprüche aus 12.139.993,54 12.139.993,54
2. Lebensversicherungen 251.572,95 198.213,63
12.391.566,49 12.338.207,17
12.402.939,61 16.121.888,17

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Syncier GmbH, Unterföhring

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Syncier GmbH, Unterföhring, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Syncier GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 25. Juni 2025

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Sandra Stiller, Wirtschaftsprüferin

ppa. Michael Zangl, Wirtschaftsprüfer

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