Wieland & Schultz GmbH
Theodor-Haubach-Straße 12, 67433 Neustadt an der Weinstraße, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Fabian Kirchner seit 18.12.2025 | Prokura |
Alexander Dr.-Ing. Emde seit 18.12.2025 | Prokura |
Patrick Wiedemann seit 13.10.2023 | Geschäftsführer |
Martin Pfister seit 4.6.2021 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (9)
| Name | Anteil |
|---|---|
Encevo S.A. | 97.70% |
| 1.21% | |
| 0.43% | |
Bäderbesitzgesellschaft St. Ingbert mbH | 0.27% |
| 0.19% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
BW Immobilien GmbHAufgelöst | 50.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Wieland & Schultz GmbHNeustadt an der WeinstraßeJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2023der Wieland & Schultz GmbH, Neustadt a.d. WeinstraßeI. Grundlagen des UnternehmensDas Unternehmen beschäftigt sich hauptsächlich mit der Elektroinstallation. Hierzu zählen die Aktivitäten in folgenden Bereichen:
Zum Kundenkreis zählen die Industrie, der Handel, Privatpersonen und Kommunen. II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen 1Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) Deutschlands betrug 2023 rund 4,19 Billionen Euro. Somit ist es zwar kräftig von 3,96 Billionen Euro in 2022 um 0,23 Billionen Euro gestiegen; dieser Anstieg liegt allerdings in der Inflation begründet, preisbereinigt ist die deutsche Wirtschaft im letzten Jahr in eine Rezession gerutscht, das reale Bruttoinlandsprodukt sank gegenüber dem Vorjahr um 0,3 Prozent. Die BIP-Prognosen lagen im Laufe des vergangenen Jahres je nach Quelle zwischen einer leichten Rezession und einem sehr geringen Wachstum von etwa 0,2 bis 0,5 %. Die Hauptgründe für diese stagnierende Entwicklung waren eine schwache Inlandsnachfrage und ein Rückgang der Industrieproduktion. Die Inflationsrate blieb im Jahr 2023 hoch, was vor allem auf die anhaltenden Auswirkungen der Energiekrise und gestiegene Preise für Lebensmittel und andere Konsumgüter zurückzuführen ist. Die Inflation lag über weite Strecken des Jahres bei etwa 6 bis 7 %, was den Konsum belastete und zu einer geringeren Kaufkraft der Haushalte führte. Der Arbeitsmarkt blieb stabil, auch wenn es erste Anzeichen für eine Abkühlung gab. Die Arbeitslosenquote bewegte sich um die 5,5 %, wobei insbesondere energieintensive Branchen und der Einzelhandel mit Schwierigkeiten zu kämpfen hatten. Gleichzeitig gab es weiterhin einen Fachkräftemangel, insbesondere in der IT-Branche, im Gesundheitswesen sowie im Handwerk, aber auch im gewerblichen Bereich. Die Europäische Zentralbank (EZB) erhöhte die Leitzinsen mehrmals im Jahr 2023, um der Inflation entgegenzuwirken. Dies führte zu einer Verteuerung von Krediten, was die Investitionen und den Immobilienmarkt beeinträchtigte. Durch die Ausweitung des Tätigkeitsspektrums auf Projekte im Bereich des Klimaschutzes und der Energiepolitik, bspw. im Rahmen von Quartierskonzepten, hat es der Wirtschaftszweig Elektroinstallationen geschafft, sich wachstumsseitig vom übrigen Bausektor zu differenzieren. Dezentrale und grüne Technologien treiben das Wachstum der Branche und werden durch einen günstigen politischen Kontext gestützt. Nach den Angaben der Brancheninstitute befindet sich der Wirtschaftszweig Elektroinstallationen in einem Aufwärtstrend, welcher durch zwei Faktoren getragen wird. Die Branche profitiert überdurchschnittlich stark von Maßnahmen der Digitalisierung und Dekarbonisierung.
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https://www.dsgv.de/sparkassen-finanzgruppe/publikationen/branchenservice.html
2. Geschäftsverlaufa. Auftragseingang und UmsatzentwicklungEs wurden betragsmäßig mehr Baustellen im Berichtsjahr angefangen als abgeschlossen, dies führte zur Erhöhung der "in Arbeit befindlichen Aufträge". Die erhaltenen Anzahlungen sind gegenüber dem Vorjahr ebenfalls gestiegen. Da sich viele Baustellen verzögert haben, konnten diese nicht wie geplant fertiggestellt werden und führten somit zu einem Nichterreichen der geplanten Umsatzerlöse und einer Erhöhung der "in Arbeit befindlichen Aufträge". Unser Auftragsbestand beträgt rd. EUR 33,6 Mio. Der Auftragsbestand hat eine Reichweite von ca. 12 bis 24 Monaten. b. InvestitionenIn 2023 wurden in erster Linie Ersatzinvestitionen durchgeführt. Das gesamte Investitionsvolumen in das Sachanlagevermögen lag bei TEUR 223. c. FinanzierungsmaßnahmenDie Inanspruchnahme von Finanzmitteln war im Berichtsjahr unverändert möglich. Die Finanzierungsrahmen bei Kreditinstituten wurden im Berichtsjahr nicht in Anspruch genommen, sämtliche Kontokorrentkonten wurden im positiven Bereich geführt. Die Gesellschaft hat sich im Geschäftsjahr 2023 somit aus eigenen Mitteln und erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen finanziert. d. PersonalDer Personalbestand war im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr im Durchschnitt unverändert. Durchschnittlich waren im Berichtsjahr 86 (i.V. 86) Mitarbeiter beschäftigt. Es werden individuelle Weiterbildungsmaßnahmen als wesentlicher Bestandteil der Personalpolitik angeboten. e. UmweltschutzDie Anlagen im Umweltschutzbereich sind alle auf dem neuesten technischen Stand und werden ständig überwacht. Behördenauflagen bestehen nicht. 3. Vermögens-, Finanz- und ErtragslageZur Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens halten wir es für sinnvoll, dies durch die folgenden allgemein üblichen Bilanzkennzahlen darzustellen.
VermögenslageDie Eigenkapitalquote hat sich, auch aufgrund der um TEUR 13.914 gestiegenen Bilanzsumme, von 56,9 % im Vorjahr auf 33,5 % in 2023 verringert. Der Ausweis des Vorratsvermögens, insbesondere resultierend aus unfertigen Leistungen, ist von TEUR 1.517 auf TEUR 10.163 gestiegen, da keine Verrechnung der erhaltenen Anzahlungen erfolgte. Von einer Verrechnung der erhaltenen Anzahlungen mit den unfertigen Leistungen wird aufgrund des Übersteigens der erhaltenen Anzahlungen und dem damit verbunden negativen Saldo der Vorräte abgesehen. Die flüssigen Mittel sind im Wesentlichen aufgrund erhaltener Anzahlungen auf Bestellungen um 238 % auf TEUR 11.354 gestiegen. Auf der Passivseite sind die, nicht mehr verrechneten, Anzahlungen mit TEUR 11.481 (i.V. verrechnet mit Vorräten in Höhe von TEUR 9.985) auszuweisen. FinanzlageDie Gesellschaft verfügt zum Bilanzstichtag über flüssige Mittel i.H.v. TEUR 11.354. (VJ TEUR 4.771). Ursächlich für den starken Anstieg ist ein Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit i.H.v. TEUR 6.783 dem ein Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit in Höhe von TEUR -200 gegenübersteht. Den Zahlungsverpflichtungen konnte zu jedem Zeitpunkt nachgekommen werden. ErtragslageWesentliche Erfolgsgröße ist die bereits dargestellte Rohertragsmarge (Materialaufwand in Bezug zur Betriebsleistung). Die Gesamtleistung (Umsatzerlöse zzgl. Bestandsveränderung) hat sich um TEUR 4.621 auf TEUR 21.876 erhöht. Dazu trug ein im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 4.958 höheres Volumen an endabgerechneten Projekten bei. Aufgrund des überproportional gestiegenen Materialaufwands ist die Rohertragsmarge jedoch von 53,9 % im Vorjahr auf 43,0 % in 2023 gesunken. Insgesamt ist das Ergebnis vor Steuern um TEUR 581 auf TEUR 3.114 gestiegen. III. Chancen- und Risikobericht1. Risikoberichta. Allgemeine sowie branchenspezifische RisikenZiel ist es, erkannte und drohende Risiken abzuwenden oder zu vermeiden. Die Geschäftsführung wird in regelmäßigen Abständen und ad hoc über mögliche Risiken informiert. Die Geschäftsführung bewertet drohende Risiken nach Eintrittswahrscheinlichkeiten und reagiert entsprechend dieser Bewertung. Die Nachverfolgung der Risiken und der eingeleiteten Maßnahme erfolgt laufend. Der Versicherungsumfang wird in regelmäßigen Abständen geprüft und bei Bedarf auf die neuen Erfordernisse angepasst. b. Ertragsorientierte und finanzwirtschaftliche RisikenDer Wettbewerb in der Akquise von Großprojekten hat sich seit dem Anstieg der Bauzinsen im Verlauf des Jahres 2022 stark erhöht. Durch den Einbruch der Neubauten im Bereich der Ein- und Zweifamilienhäuser sind Elektroinstallationsbetriebe, die vormals in diesem Bereich tätig waren, stärker in die Akquise von Mittel- und Großprojekte eingestiegen, um ihre Mitarbeiter auszulasten. Durch den hohen Auftragsbestand, das erarbeitete Renommee und die guten langjährigen Kundenbeziehungen ist Wieland & Schultz derzeit aber nicht gezwungen Projekte durch Kampfpreise zu akquirieren. Der Fokus liegt in der gezielten Ergänzung des Projektportfolios durch solche Projekte, die durch spezielle fachliche Anforderung, ambitionierte Zeitschienen oder gewachsene Kundenbeziehungen weniger Wettbewerb in der Submission bedingen und dadurch das Ergebnisniveau der letzten Jahre auch zukünftig ermöglichen. Das Risiko wird deshalb als moderat eingestuft. Die fortschreitende Digitalisierung vieler operativer und kaufmännischer Prozesse erfordert stetige Investitionen in die IT-Infrastruktur und ein ergänzendes Konzept, um etwaige Cyberrisiken zu minimieren und mittigeren. Wieland & Schultz begegnet diesen Risiken durch die stetige Anpassung seiner IT an den Stand der Technik, die Generierung von Sicherheitsbackups und die Validierung seiner Prozesse mit externen IT-Beratern. Die Wahrscheinlichkeit der Gestehung eines Risikos aus diesem Bereich mit nennenswertem negativen Ertragseinfluss wird deshalb als gering eingeschätzt. Aufgrund der stabilen Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht zu befürchten. c. Steuerliche RisikenAus der Betriebsprüfung der Jahre 2014 bis 2018 ergeben sich Risiken im Bereich der Ertragsteuern inkl. Zinsen von TEUR 1.215 sowie der Umsatzsteuer inkl. Zinsen von TEUR 289. Die entsprechenden BP-Bescheide sind im Jahr 2023 ergangen und es wurde Einspruch dagegen eingelegt. Das Risiko ist im Jahresabschluss 2022 in Form von Rückstellungen gewürdigt worden; im Jahr 2023 sind bei Fälligkeit Zahlungen an die Finanzverwaltung geleistet worden. 2. ChancenberichtChancen ergeben sich durch die Energiewenden in den Bereichen der Energieeffizienz und Klimaneutralität sowie durch die Digitalisierung. Aufgrund des in den letzten Jahren schlechter werdenden Rufs von Verbrennungsmotoren gewinnt die Elektromobilität immer mehr an Relevanz. In diesem Bereich steht nicht nur die Entwicklung von neuen Technologien im Vordergrund, vielmehr müssen diese in neu gebauten oder stark renovierten Gebäuden eingeplant bzw. realisiert werden. 3. GesamtaussageDas Unternehmen hat aufgrund seiner Kapitalisierung eine stabile Markposition und kann somit bei sich ändernden Marktsituationen flexibel reagieren und sich den neuen Gegebenheiten anpassen. IV. PrognoseberichtDer Wettbewerb in der Branche Elektroinstallation hat, aufgrund der leicht sinkenden Unternehmenszahlen sowie den durch den derzeitigen Bauboom bedingten Nachfrageüberhang, abgenommen. Allerdings bestehen durch die branchenfremde Konkurrenz wie Industriebetriebe und Stromkonzerne, die aufgrund des Umbruchs auf dem Energiemarkt nach neuen Betätigungsfeldern suchen, sowie der Schnittmenge mit anderen Wirtschaftszweigen der Bauinstallation wettbewerbsfördernde Faktoren. 2 Der aktuelle Auftragsstand und die Auftragseingänge sind als sehr positiv einzustufen und die aktuell vorhandenen Ressourcen werden vollständig genutzt. Das Ergebnis nach Steuern des Geschäftsjahres 2024 stellt den bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikator dar und beläuft sich voraussichtlich auf EUR 3,0 Mio. bei einer Rohertragsmarge von 57,6 %. Auf Grundlage der aktuellen Geschäftsentwicklung wird für das Geschäftsjahr 2025 mit einem Ergebnis nach Steuern in Höhe von EUR 2,4 Mio. und einer Rohertragsmarge von 50,0 % gerechnet. 2024 ist das reale Bruttoinlandsprodukt ggü. dem Vorjahr um 0,2% gesunken.3 Im Jahresgutachten 2024/2025 erwartet der Sachverständigenrat Wirtschaft für 2025 nur ein leichtes Wachstum von 0,4%. Nach einer Inflation von 2,2% in 2024 4 geht der Sachverständigenrat in 2025 von einer Inflationsrate von 2,1% aus. Nach einer schwachen Produktion im gesamten Baugewerbe in 2024 geht der Sachverständigenrat im Prognosehorizont 2025 von einer Steigerung der Bautätigkeit aus. Zudem wird auch durch die geldpolitische Lockerung der EZB zeitverzögert ab der 2. Jahreshälfte 2025 von einem positiven Effekt auf die Wohnungsbauinvestitionen ausgegangen. Aufgrund dieser Aussichten, der aktuell guten Auftragslage sowie der langjährigen Geschäftsbeziehung zu großen Industriekunden, dem Mittelstand und Kunden der öffentlichen Hand, gehen wir auch in 2025 von einer Gesamtleistung auf dem guten Niveau der beiden Vorjahre aus. Kommt es aber durch den weiterhin geführten russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine oder dem Konflikt im Nahen Osten zu größeren unerwarteten Verzögerungen in den Lieferketten oder zu Verzögerungen bei Vorleistungen, kann auch eine etwas negativere Entwicklung die Folgen sein.
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https://www.dsgv.de/sparkassen-finanzgruppe/publikationen/branchenservice.html
V. Bericht über ZweigniederlassungenDie Niederlassungen werden über die Zentrale in Neustadt gesteuert, bearbeiten jedoch einen eigenen regionalen Markt.
Neustadt a.d. Weinstraße, den 09. April 2025 Wieland & Schultz GmbH Geschäftsführung Olaf Rhein Patrick Wiedemann Bilanz zum 31.12.2023AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis 31.12.2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDie Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung sind nach den Bestimmungen des HGB gegliedert. Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
II. Angaben zu Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Geschäftsjahr unverändert beibehalten. Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten vermindert um lineare Abschreibungen bei einer Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahren bewertet. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten vermindert um Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen bei den beweglichen Anlagegütern erfolgen nach der linearen Methode bei einer Nutzungsdauer zwischen 3 und 20 Jahren. In Einzelfällen sind auch kürzere Nutzungszeiträume angesetzt (gebrauchte Gegenstände). Die planmäßigen linearen Abschreibungen richten sich nach den jeweiligen voraussichtlichen Nutzungsdauern. Die geringwertigen Anlagegüter mit Netto-Anschaffungskosten unter EUR 800,00 werden analog den steuerlichen Regelungen im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Innerhalb der Finanzanlagen sind die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten und die Ausleihung zum Nennwert bzw. dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Die Vorräte sind nach den folgenden Grundsätzen aktiviert worden: Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren wurden mit den Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Die unfertigen Leistungen sind zu Herstellungskosten bzw. zum niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Die Herstellungskosten beinhalten Materialkosten, Fertigungslöhne sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Der Ansatz erfolgt zum Nennwert. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Kassenbestände und Bankguthaben werden mit ihrem Nominalwert angesetzt. Die Eigenkapitalpositionen sind mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen ausgewiesen. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Es verbleibt ein geringfügiger Aktivüberhang latenter Steuern, der aus dem Bereich der Rückstellungen resultiert. Das Wahlrecht zur Aktivierung dieses Überhangs wurde nicht ausgeübt. III. Angaben zu Posten der BilanzDie Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023 ist im Anlagespiegel am Ende des Anhangs dargestellt. Das gezeichnete Kapital im abgelaufenen Geschäftsjahr beträgt unverändert EUR 26.000,00. Die Steuerrückstellungen wurden für die erwarteten Nachzahlungen für das Geschäftsjahr 2023 gebildet. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen den Personalbereich TEUR 1.108 (i.V. TEUR 699), pauschale Gewährleistungen TEUR 151 (i.V. TEUR 151) und Nachlaufkosten TEUR 110 (i.V. TEUR 110), Prozessrisiken TEUR 195 (i.V. TEUR 195), noch ausstehende Rechnungen TEUR 894 (i.V. TEUR 0) und übrige Rückstellungen TEUR 56 (i.V. TEUR 90). Die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr sämtlich eine Restlaufzeit unter einem Jahr. IV. Angaben zu Posten der Gewinn- und VerlustrechnungDie Umsatzerlöse betreffen nahezu ausschließlich den Geschäftsbereich Elektroinstallation. Die übrigen sonstigen betrieblichen Erträge umfassen im Wesentlichen die Verrechnung von Sachbezügen für Fahrzeuge sowie Erträge aus Versicherungsentschädigungen als auch Erträge aus der Herabsetzung von Einzelwertberichtigungen. Weiterhin sind periodenfremde Erträge i.H.v. TEUR 40 aufgrund der Auflösung von Rückstellungen erzielt worden. Der Aufwand aus Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhaltet Steuererstattungen i.H.v. TEUR 38 für die Jahre 2014 bis 2017 aufgrund der Feststellungen der Betriebsprüfung. V. Sonstige AngabenHaftungsverhältnisse und sonstige finanzielle VerpflichtungenZum Abschlussstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse. Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus laufenden Mietverträgen bestehen mit Jahresbeträgen von TEUR 192 (i.V. TEUR 192). Anzahl der ArbeitnehmerIm Jahresdurchschnitt waren beschäftigt:
GesellschaftsorganeGeschäftsführer sind
Alle Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des §181 BGB befreit. Gesamtbezüge der GeschäftsführungAuf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer wird unter Bezugnahme auf die Schutzklausel des § 286 Absatz 4 HGB verzichtet. Aufsichtsratsmitglieder seit 14.09.2023
Gesamtbezüge des AufsichtsratsDie Vergütung an den Aufsichtsrat der Wieland & Schultz GmbH betrug im Berichtsjahr 0 € NachtragsberichtVorgänge von besonderer Bedeutung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, die sich nach Schluss des Geschäftsjahres ereignet haben, sind nicht eingetreten. KonzernzugehörigkeitDie Gesellschaft ist unmittelbar eine 100%ige Tochtergesellschaft der Encevo Deutschland GmbH, Saarbrücken, und mittelbar der Encevo S.A., Eschsur-Alzette, Luxembourg. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den - den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen umfassenden - Konzernabschluss der Encevo S.A. einbezogen, der im Unternehmensregister unter Encevo Deutschland GmbH veröffentlicht wird. Honorar AbschlussprüferDas für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt für Abschlussprüferleistungen TEUR 25. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführer schlagen der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 2.191.137,91 mit dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 5.982.701,14 zu verrechnen und den Bilanzgewinn von EUR 8.173.839,05 auf neue Rechnung vorzutragen.
Neustadt a d Weinstraße, den 09. -April 2025 Olaf Rhein Patrick Wiedemann Anlagenspiegel zum 31.12.2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Wieland & Schultz GmbH, Neustadt a.d. Weinstraße PrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der Wieland & Schultz GmbH, Neustadt a.d. Weinstraße, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Wieland & Schultz GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Saarbrücken, den 22. April 2025 KPMG
AG
Jeromin, Wirtschaftsprüfer Keil, Wirtschaftsprüfer ProtokollSitzung des Aufsichtsrates der Wieland & Schultz GmbH am 25. April 2025Aufsichtsratsmitglieder anwesendHerren Jens Apelt Guido Hegerl Matthias Hoß GeschäftsführerHerr Olaf Rhein ProtokollführerHerr Matthias Hoß TOP 1 Begrüßung der Teilnehmer durch den Aufsichtsratsvorsitzenden -OrganisatorischesHerr Jens Apelt eröffnet die Sitzung um 10:00 Uhr und begrüßt die anwesenden Teilnehmer. Herr Apelt nimmt Bezug zur Einladung vom 17.04.2025 und stellt die Tagesordnung vor, die da lautet: TOP 1 Begrüßung der Teilnehmer durch den Aufsichtsratsvorsitzenden -Organisatorisches TOP 2 Verabschiedung des Protokolls der letzten AR-Sitzung vom 22. November 2024 TOP 3 Bericht der Geschäftsführer zur Lage der Gesellschaft TOP 4 Beschlussempfehlung zum Jahresabschluss 2023 (Beschluss) TOP 5 Sachstand zum Erwerb der Immobilien in Neustadt und Karlsruhe Es gibt keine Wortmeldungen ProtokollSitzung des Aufsichtsrates der Wieland & Schultz GmbH am 25. April 2025Nach Begrüßung der Teilnehmer und Vorstellung der Tagesordnung werden die weiteren TOPe wie folgt abgehandelt: TOP 2 Verabschiedung des Protokolls der letzten AR-Sitzung vom 22. November 2024Zwecks Verabschiedung des Protokolls der letzten AR-Sitzung (vom 22.11.2024), welche mit der Einladung den Aufsichtsratsmitgliedern zugesandt wurden, erkundigt sich Herr Apelt, ob Einwände oder Berichtigungsvorschläge vorgebracht werden. Die AR-Mitglieder erheben keine Einwände und stimmen der Richtigkeit der Protokolle zu, so dass Herr Apelt zusammenfasst: "Das Protokoll der letzten AR-Sitzung vom 22.11.2024 gilt angesichts des Einverständnisses aller AR-Mitglieder als verabschiedet." Es folgt TOP 3 Bericht der GeschäftsführungHerr Rhein stellt die Entwicklung der Lage der Gesellschaft mittels der beigefügten Präsentation vor, siehe hierzu Anlage 2025_04_Bericht der GF_final.pdf. Im Anschluss an den Bericht des Geschäftsführers über die Entwicklung und die aktuelle Lage der Gesellschaft Wieland & Schultz GmbH bedankt sich Herr Apelt bei dem Geschäftsführer: Nun folgt TOP 4 Beschlussempfehlung zum Jahresabschluss 2023 (Beschluss)"Der Aufsichtsrat empfiehlt der Gesellschafterversammlung die Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023." Der Beschlussvorschlag wird einstimmig angenommen. TOP 5 Sachstand zum Erwerb der Immobilien in Neustadt und KarlsruheHerr Apelt informiert u.a. über den aktuellen Stand des konzernrechtlichen Zustimmungsverfahrens. ProtokollSitzung des Aufsichtsrates der Wieland & Schultz GmbH am 25. April 2025Es gibt keine weiteren Fragen oder sonstige Wortmeldungen. Herr Apelt schließt die Sitzung um 10:50 Uhr.
25/4/25 Aufsichtsratsvorsitzender Janes Apelt Protokoll der Gesellschafterversammlung
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