Stammdaten

Register
Amtsgericht Ludwigshafen a.Rhein (Ludwigshafen) HRB 41926
Eingetragen
22.12.1989
Branche
Bau von Versorgungseinrichtungen für Elektrizität und TelekommunikationHerstellung von elektrischem InstallationsmaterialHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
Die Elektroinstallation, der Metallbau, die Tätigkeit als Maurer und Betonbauer und alle artverwandten Tätigkeiten und damit zusammenhängender Serviceleistungen jeder Art, die mittelbar oder unmittelbar dem Geschäftszweck dienen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Fabian Kirchner
seit 18.12.2025
Prokura
Prokura
Patrick Wiedemann
seit 13.10.2023
Geschäftsführer
Martin Pfister
seit 4.6.2021
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.01% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (9)

NameAnteil
Encevo S.A.
97.70%
1.21%
0.43%
Bäderbesitzgesellschaft St. Ingbert mbH
0.27%
0.19%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
26.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Wieland & Schultz GmbH

Neustadt an der Weinstraße

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2023

der Wieland & Schultz GmbH, Neustadt a.d. Weinstraße

I. Grundlagen des Unternehmens

Das Unternehmen beschäftigt sich hauptsächlich mit der Elektroinstallation. Hierzu zählen die Aktivitäten in folgenden Bereichen:

Elektroinstallation

Telekommunikation

Sicherheitstechnik

Gebäudesystemtechnik

Zum Kundenkreis zählen die Industrie, der Handel, Privatpersonen und Kommunen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen 1

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) Deutschlands betrug 2023 rund 4,19 Billionen Euro. Somit ist es zwar kräftig von 3,96 Billionen Euro in 2022 um 0,23 Billionen Euro gestiegen; dieser Anstieg liegt allerdings in der Inflation begründet, preisbereinigt ist die deutsche Wirtschaft im letzten Jahr in eine Rezession gerutscht, das reale Bruttoinlandsprodukt sank gegenüber dem Vorjahr um 0,3 Prozent. Die BIP-Prognosen lagen im Laufe des vergangenen Jahres je nach Quelle zwischen einer leichten Rezession und einem sehr geringen Wachstum von etwa 0,2 bis 0,5 %. Die Hauptgründe für diese stagnierende Entwicklung waren eine schwache Inlandsnachfrage und ein Rückgang der Industrieproduktion.

Die Inflationsrate blieb im Jahr 2023 hoch, was vor allem auf die anhaltenden Auswirkungen der Energiekrise und gestiegene Preise für Lebensmittel und andere Konsumgüter zurückzuführen ist. Die Inflation lag über weite Strecken des Jahres bei etwa 6 bis 7 %, was den Konsum belastete und zu einer geringeren Kaufkraft der Haushalte führte.

Der Arbeitsmarkt blieb stabil, auch wenn es erste Anzeichen für eine Abkühlung gab. Die Arbeitslosenquote bewegte sich um die 5,5 %, wobei insbesondere energieintensive Branchen und der Einzelhandel mit Schwierigkeiten zu kämpfen hatten. Gleichzeitig gab es weiterhin einen Fachkräftemangel, insbesondere in der IT-Branche, im Gesundheitswesen sowie im Handwerk, aber auch im gewerblichen Bereich.

Die Europäische Zentralbank (EZB) erhöhte die Leitzinsen mehrmals im Jahr 2023, um der Inflation entgegenzuwirken. Dies führte zu einer Verteuerung von Krediten, was die Investitionen und den Immobilienmarkt beeinträchtigte.

Durch die Ausweitung des Tätigkeitsspektrums auf Projekte im Bereich des Klimaschutzes und der Energiepolitik, bspw. im Rahmen von Quartierskonzepten, hat es der Wirtschaftszweig Elektroinstallationen geschafft, sich wachstumsseitig vom übrigen Bausektor zu differenzieren. Dezentrale und grüne Technologien treiben das Wachstum der Branche und werden durch einen günstigen politischen Kontext gestützt.

Nach den Angaben der Brancheninstitute befindet sich der Wirtschaftszweig Elektroinstallationen in einem Aufwärtstrend, welcher durch zwei Faktoren getragen wird. Die Branche profitiert überdurchschnittlich stark von Maßnahmen der Digitalisierung und Dekarbonisierung.

1 https://www.dsgv.de/sparkassen-finanzgruppe/publikationen/branchenservice.html

2. Geschäftsverlauf

a. Auftragseingang und Umsatzentwicklung

Es wurden betragsmäßig mehr Baustellen im Berichtsjahr angefangen als abgeschlossen, dies führte zur Erhöhung der "in Arbeit befindlichen Aufträge". Die erhaltenen Anzahlungen sind gegenüber dem Vorjahr ebenfalls gestiegen. Da sich viele Baustellen verzögert haben, konnten diese nicht wie geplant fertiggestellt werden und führten somit zu einem Nichterreichen der geplanten Umsatzerlöse und einer Erhöhung der "in Arbeit befindlichen Aufträge".

Unser Auftragsbestand beträgt rd. EUR 33,6 Mio. Der Auftragsbestand hat eine Reichweite von ca. 12 bis 24 Monaten.

b. Investitionen

In 2023 wurden in erster Linie Ersatzinvestitionen durchgeführt. Das gesamte Investitionsvolumen in das Sachanlagevermögen lag bei TEUR 223.

c. Finanzierungsmaßnahmen

Die Inanspruchnahme von Finanzmitteln war im Berichtsjahr unverändert möglich. Die Finanzierungsrahmen bei Kreditinstituten wurden im Berichtsjahr nicht in Anspruch genommen, sämtliche Kontokorrentkonten wurden im positiven Bereich geführt. Die Gesellschaft hat sich im Geschäftsjahr 2023 somit aus eigenen Mitteln und erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen finanziert.

d. Personal

Der Personalbestand war im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr im Durchschnitt unverändert. Durchschnittlich waren im Berichtsjahr 86 (i.V. 86) Mitarbeiter beschäftigt. Es werden individuelle Weiterbildungsmaßnahmen als wesentlicher Bestandteil der Personalpolitik angeboten.

e. Umweltschutz

Die Anlagen im Umweltschutzbereich sind alle auf dem neuesten technischen Stand und werden ständig überwacht. Behördenauflagen bestehen nicht.

3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Zur Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens halten wir es für sinnvoll, dies durch die folgenden allgemein üblichen Bilanzkennzahlen darzustellen.

2023 2022
TEUR % TEUR %
Eigenkapital 8.199 6.009
Bilanzsumme 24.469 10.555
Vorräte 10.163 1.517
Unfertige Leistungen 9.985 8.765
Erhaltene Anzahlungen 11.481 8.042
Eigenkapitalquote 33,5 56,9
Rohertragsmarge 43,0 53,9
Ergebnis nach Steuern vom 2.210 818
Einkommen und vom Ertrag
Jahresergebnis 2.191 532
Free Cashflow (= operativer Cashflow abzgl. Cashflow aus der Investitionstätigkeit 6.583 2.519

Vermögenslage

Die Eigenkapitalquote hat sich, auch aufgrund der um TEUR 13.914 gestiegenen Bilanzsumme, von 56,9 % im Vorjahr auf 33,5 % in 2023 verringert. Der Ausweis des Vorratsvermögens, insbesondere resultierend aus unfertigen Leistungen, ist von TEUR 1.517 auf TEUR 10.163 gestiegen, da keine Verrechnung der erhaltenen Anzahlungen erfolgte. Von einer Verrechnung der erhaltenen Anzahlungen mit den unfertigen Leistungen wird aufgrund des Übersteigens der erhaltenen Anzahlungen und dem damit verbunden negativen Saldo der Vorräte abgesehen. Die flüssigen Mittel sind im Wesentlichen aufgrund erhaltener Anzahlungen auf Bestellungen um 238 % auf TEUR 11.354 gestiegen. Auf der Passivseite sind die, nicht mehr verrechneten, Anzahlungen mit TEUR 11.481 (i.V. verrechnet mit Vorräten in Höhe von TEUR 9.985) auszuweisen.

Finanzlage

Die Gesellschaft verfügt zum Bilanzstichtag über flüssige Mittel i.H.v. TEUR 11.354. (VJ TEUR 4.771).

Ursächlich für den starken Anstieg ist ein Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit i.H.v. TEUR 6.783 dem ein Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit in Höhe von TEUR -200 gegenübersteht.

Den Zahlungsverpflichtungen konnte zu jedem Zeitpunkt nachgekommen werden.

Ertragslage

Wesentliche Erfolgsgröße ist die bereits dargestellte Rohertragsmarge (Materialaufwand in Bezug zur Betriebsleistung). Die Gesamtleistung (Umsatzerlöse zzgl. Bestandsveränderung) hat sich um TEUR 4.621 auf TEUR 21.876 erhöht. Dazu trug ein im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 4.958 höheres Volumen an endabgerechneten Projekten bei. Aufgrund des überproportional gestiegenen Materialaufwands ist die Rohertragsmarge jedoch von 53,9 % im Vorjahr auf 43,0 % in 2023 gesunken.

Insgesamt ist das Ergebnis vor Steuern um TEUR 581 auf TEUR 3.114 gestiegen.

III. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

a. Allgemeine sowie branchenspezifische Risiken

Ziel ist es, erkannte und drohende Risiken abzuwenden oder zu vermeiden. Die Geschäftsführung wird in regelmäßigen Abständen und ad hoc über mögliche Risiken informiert. Die Geschäftsführung bewertet drohende Risiken nach Eintrittswahrscheinlichkeiten und reagiert entsprechend dieser Bewertung. Die Nachverfolgung der Risiken und der eingeleiteten Maßnahme erfolgt laufend. Der Versicherungsumfang wird in regelmäßigen Abständen geprüft und bei Bedarf auf die neuen Erfordernisse angepasst.

b. Ertragsorientierte und finanzwirtschaftliche Risiken

Der Wettbewerb in der Akquise von Großprojekten hat sich seit dem Anstieg der Bauzinsen im Verlauf des Jahres 2022 stark erhöht. Durch den Einbruch der Neubauten im Bereich der Ein- und Zweifamilienhäuser sind Elektroinstallationsbetriebe, die vormals in diesem Bereich tätig waren, stärker in die Akquise von Mittel- und Großprojekte eingestiegen, um ihre Mitarbeiter auszulasten. Durch den hohen Auftragsbestand, das erarbeitete Renommee und die guten langjährigen Kundenbeziehungen ist Wieland & Schultz derzeit aber nicht gezwungen Projekte durch Kampfpreise zu akquirieren. Der Fokus liegt in der gezielten Ergänzung des Projektportfolios durch solche Projekte, die durch spezielle fachliche Anforderung, ambitionierte Zeitschienen oder gewachsene Kundenbeziehungen weniger Wettbewerb in der Submission bedingen und dadurch das Ergebnisniveau der letzten Jahre auch zukünftig ermöglichen. Das Risiko wird deshalb als moderat eingestuft.

Die fortschreitende Digitalisierung vieler operativer und kaufmännischer Prozesse erfordert stetige Investitionen in die IT-Infrastruktur und ein ergänzendes Konzept, um etwaige Cyberrisiken zu minimieren und mittigeren. Wieland & Schultz begegnet diesen Risiken durch die stetige Anpassung seiner IT an den Stand der Technik, die Generierung von Sicherheitsbackups und die Validierung seiner Prozesse mit externen IT-Beratern. Die Wahrscheinlichkeit der Gestehung eines Risikos aus diesem Bereich mit nennenswertem negativen Ertragseinfluss wird deshalb als gering eingeschätzt.

Aufgrund der stabilen Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht zu befürchten.

c. Steuerliche Risiken

Aus der Betriebsprüfung der Jahre 2014 bis 2018 ergeben sich Risiken im Bereich der Ertragsteuern inkl. Zinsen von TEUR 1.215 sowie der Umsatzsteuer inkl. Zinsen von TEUR 289. Die entsprechenden BP-Bescheide sind im Jahr 2023 ergangen und es wurde Einspruch dagegen eingelegt. Das Risiko ist im Jahresabschluss 2022 in Form von Rückstellungen gewürdigt worden; im Jahr 2023 sind bei Fälligkeit Zahlungen an die Finanzverwaltung geleistet worden.

2. Chancenbericht

Chancen ergeben sich durch die Energiewenden in den Bereichen der Energieeffizienz und Klimaneutralität sowie durch die Digitalisierung.

Aufgrund des in den letzten Jahren schlechter werdenden Rufs von Verbrennungsmotoren gewinnt die Elektromobilität immer mehr an Relevanz. In diesem Bereich steht nicht nur die Entwicklung von neuen Technologien im Vordergrund, vielmehr müssen diese in neu gebauten oder stark renovierten Gebäuden eingeplant bzw. realisiert werden.

3. Gesamtaussage

Das Unternehmen hat aufgrund seiner Kapitalisierung eine stabile Markposition und kann somit bei sich ändernden Marktsituationen flexibel reagieren und sich den neuen Gegebenheiten anpassen.

IV. Prognosebericht

Der Wettbewerb in der Branche Elektroinstallation hat, aufgrund der leicht sinkenden Unternehmenszahlen sowie den durch den derzeitigen Bauboom bedingten Nachfrageüberhang, abgenommen. Allerdings bestehen durch die branchenfremde Konkurrenz wie Industriebetriebe und Stromkonzerne, die aufgrund des Umbruchs auf dem Energiemarkt nach neuen Betätigungsfeldern suchen, sowie der Schnittmenge mit anderen Wirtschaftszweigen der Bauinstallation wettbewerbsfördernde Faktoren. 2

Der aktuelle Auftragsstand und die Auftragseingänge sind als sehr positiv einzustufen und die aktuell vorhandenen Ressourcen werden vollständig genutzt.

Das Ergebnis nach Steuern des Geschäftsjahres 2024 stellt den bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikator dar und beläuft sich voraussichtlich auf EUR 3,0 Mio. bei einer Rohertragsmarge von 57,6 %. Auf Grundlage der aktuellen Geschäftsentwicklung wird für das Geschäftsjahr 2025 mit einem Ergebnis nach Steuern in Höhe von EUR 2,4 Mio. und einer Rohertragsmarge von 50,0 % gerechnet.

2024 ist das reale Bruttoinlandsprodukt ggü. dem Vorjahr um 0,2% gesunken.3 Im Jahresgutachten 2024/2025 erwartet der Sachverständigenrat Wirtschaft für 2025 nur ein leichtes Wachstum von 0,4%.

Nach einer Inflation von 2,2% in 2024 4 geht der Sachverständigenrat in 2025 von einer Inflationsrate von 2,1% aus.

Nach einer schwachen Produktion im gesamten Baugewerbe in 2024 geht der Sachverständigenrat im Prognosehorizont 2025 von einer Steigerung der Bautätigkeit aus. Zudem wird auch durch die geldpolitische Lockerung der EZB zeitverzögert ab der 2. Jahreshälfte 2025 von einem positiven Effekt auf die Wohnungsbauinvestitionen ausgegangen.

Aufgrund dieser Aussichten, der aktuell guten Auftragslage sowie der langjährigen Geschäftsbeziehung zu großen Industriekunden, dem Mittelstand und Kunden der öffentlichen Hand, gehen wir auch in 2025 von einer Gesamtleistung auf dem guten Niveau der beiden Vorjahre aus.

Kommt es aber durch den weiterhin geführten russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine oder dem Konflikt im Nahen Osten zu größeren unerwarteten Verzögerungen in den Lieferketten oder zu Verzögerungen bei Vorleistungen, kann auch eine etwas negativere Entwicklung die Folgen sein.

2 https://www.dsgv.de/sparkassen-finanzgruppe/publikationen/branchenservice.html

3 Statista, https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1251/umfrage/entwicklung-des-bruttoinlandsprodukts-seit-dem-jahr-1991/

4 Statistisches Bundes- amthttps://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/01/PD25_020_611.html#:~:text=WIESBA-DEN%20%E2%80%93%20Die%20Verbraucherpreise%20in%20Deutschland,in%20den%20drei %20vorangegangenen%20Jahren

V. Bericht über Zweigniederlassungen

Die Niederlassungen werden über die Zentrale in Neustadt gesteuert, bearbeiten jedoch einen eigenen regionalen Markt.

 

Neustadt a.d. Weinstraße, den 09. April 2025

Wieland & Schultz GmbH

Geschäftsführung

Olaf Rhein

Patrick Wiedemann

Bilanz zum 31.12.2023

AKTIVA

EUR Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.675,00 4.135,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 64.840,00 69.492,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 364.892,00 411.385,00
429.732,00 480.877,00
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 13.000,00 13.000,00
2. sonstige Ausleihungen 1,00 1,00
13.001,00 13.001,00
Summe Anlagevermögen 448.408,00 498.013,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 177.708,58 467.347,33
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 9.985.008,71 8.764.865,79
3. geleistete Anzahlungen 0,00 326.710,91
4. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 8.041.663,23-
10.162.717,29 1.517.260,80
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.171.782,90 2.969.296,25
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR -1.666.812,94 (EUR 0,00)
2. sonstige Vermögensgegenstände 332.331,17 799.801,47
2.504.114,07 3.769.097,72
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 11.353.684,13 4.770.511,44
Summe Umlaufvermögen 24.020.515,49 10.056.869,96
24.468.923,49 10.554.882,96

PASSIVA

EUR Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 26.000,00 26.000,00
II. Gewinnvortrag 5.982.701,14 5.450.284,02
III. Jahresüberschuss 2.191.137,91 532.417,12
Summe Eigenkapital 8.199.839,05 6.008.701,14
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 293.498,11 1.504.213,75
2. sonstige Rückstellungen 2.514.300,00 1.245.300,00
2.807.798,11 2.749.513,75
C. Verbindlichkeiten
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 11.481.497,41 0,00
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 11.481.497,41 (EUR 0,00)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 796.110,52 629.185,48
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 796.110,52 (EUR 629.185,48)
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.183.678,40 1.167.482,59
- davon aus Steuern EUR 956.969,22 (EUR 732.470,86)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 9.717,60 (EUR 10.028,48)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 1.183.678,40 (EUR 1.167.482,59)
13.461.286,33 1.796.668,07
24.468.923,49 10.554.882,96

Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

EUR Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
1. Umsatzerlöse 20.655.909,58 15.698.271,69
2. Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 1.220.142,92 1.557.040,05
3. Gesamtleistung 21.876.052,50 17.255.311,74
4. sonstige betriebliche Erträge
a) Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens und aus Zuschreibungen zu Gegenständen des Anlagevermögens 21.419,67 36.265,68
b) Erträge aus der Herabsetzung der Pauschalwertberichtigung auf Forderungen 5.000,00 0,00
c) Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 39.963,99 280.067,51
d) übrige sonstige betriebliche Erträge 138.862,84 426.645,96
205.246,50 742.979,15
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 7.507.780,25 4.541.946,43
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 4.260.364,85 3.412.476,78
11.768.145,10 7.954.423,21
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 4.715.869,99 4.580.390,81
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 905.454,06 872.493,96
- davon für Altersversorgung EUR 32.863,47 (EUR 40.091,25)
5.621.324,05 5.452.884,77
7. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 258.203,81 226.009,67
- davon außerplanmäßige Abschreibungen EUR 1.601,44 (EUR 0,00)
8. sonstige betriebliche Aufwendungen
a) Raumkosten 221.987,44 248.730,36
b) Grundstücksaufwendungen 67,65 119,88
c) Versicherungen, Beiträge und Abgaben 104.928,05 107.298,32
d) Reparaturen und Instandhaltungen 123.390,56 80.232,91
e) Fahrzeugkosten 206.106,16 207.658,69
f) Werbe- und Reisekosten 222.251,56 213.333,70
g) Kosten der Warenabgabe 376,18 299.339,77
h) verschiedene betriebliche Kosten 435.469,37 421.407,06
i) Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 13.839,01 20.505,29
1.328.415,98- 1.598.625,98-
Übertrag 4.433.626,04 4.364.973,24
Übertrag 4.433.626,04 4.364.973,24
1.328.415,98- 1.598.625,98-
j) Verluste aus Wertminderungen von Gegenständen des Umlaufvermögens und Einstellung in die Wertberichtigung zu Forderungen 11.681,51 78.398,60
k) übrige sonstige betriebliche Aufwendungen 285,00 750,00
1.340.382,49 1.677.774,58
9. Erträge aus Beteiligungen 1.040,00 1.040,00
10. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,53 0,52
11. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 55.030,57 7.973,37
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 35.651,28 163.549,64
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 903.449,06 1.714.814,82
14. Ergebnis nach Steuern 2.210.214,31 817.848,09
15. sonstige Steuern 19.076,40 285.430,97
16. Jahresüberschuss 2.191.137,91 532.417,12

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung sind nach den Bestimmungen des HGB gegliedert.

Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Wieland & Schultz GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Neustadt an der Weinstraße
Registereintrag: erstmalig am 22.12.1989
Registergericht: Amtsgericht Ludwigshafen am Rhein
Registernummer: HRB 41926

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Geschäftsjahr unverändert beibehalten.

Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten vermindert um lineare Abschreibungen bei einer Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahren bewertet.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten vermindert um Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen bei den beweglichen Anlagegütern erfolgen nach der linearen Methode bei einer Nutzungsdauer zwischen 3 und 20 Jahren. In Einzelfällen sind auch kürzere Nutzungszeiträume angesetzt (gebrauchte Gegenstände). Die planmäßigen linearen Abschreibungen richten sich nach den jeweiligen voraussichtlichen Nutzungsdauern.

Die geringwertigen Anlagegüter mit Netto-Anschaffungskosten unter EUR 800,00 werden analog den steuerlichen Regelungen im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Innerhalb der Finanzanlagen sind die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten und die Ausleihung zum Nennwert bzw. dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt.

Die Vorräte sind nach den folgenden Grundsätzen aktiviert worden:

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren wurden mit den Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt.

Die unfertigen Leistungen sind zu Herstellungskosten bzw. zum niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Die Herstellungskosten beinhalten Materialkosten, Fertigungslöhne sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Der Ansatz erfolgt zum Nennwert. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Kassenbestände und Bankguthaben werden mit ihrem Nominalwert angesetzt.

Die Eigenkapitalpositionen sind mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.

Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen ausgewiesen.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Es verbleibt ein geringfügiger Aktivüberhang latenter Steuern, der aus dem Bereich der Rückstellungen resultiert. Das Wahlrecht zur Aktivierung dieses Überhangs wurde nicht ausgeübt.

III. Angaben zu Posten der Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023 ist im Anlagespiegel am Ende des Anhangs dargestellt.

Das gezeichnete Kapital im abgelaufenen Geschäftsjahr beträgt unverändert EUR 26.000,00.

Die Steuerrückstellungen wurden für die erwarteten Nachzahlungen für das Geschäftsjahr 2023 gebildet.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen den Personalbereich TEUR 1.108 (i.V. TEUR 699), pauschale Gewährleistungen TEUR 151 (i.V. TEUR 151) und Nachlaufkosten TEUR 110 (i.V. TEUR 110), Prozessrisiken TEUR 195 (i.V. TEUR 195), noch ausstehende Rechnungen TEUR 894 (i.V. TEUR 0) und übrige Rückstellungen TEUR 56 (i.V. TEUR 90).

Die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr sämtlich eine Restlaufzeit unter einem Jahr.

IV. Angaben zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse betreffen nahezu ausschließlich den Geschäftsbereich Elektroinstallation.

Die übrigen sonstigen betrieblichen Erträge umfassen im Wesentlichen die Verrechnung von Sachbezügen für Fahrzeuge sowie Erträge aus Versicherungsentschädigungen als auch Erträge aus der Herabsetzung von Einzelwertberichtigungen. Weiterhin sind periodenfremde Erträge i.H.v. TEUR 40 aufgrund der Auflösung von Rückstellungen erzielt worden.

Der Aufwand aus Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhaltet Steuererstattungen i.H.v. TEUR 38 für die Jahre 2014 bis 2017 aufgrund der Feststellungen der Betriebsprüfung.

V. Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Abschlussstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus laufenden Mietverträgen bestehen mit Jahresbeträgen von TEUR 192 (i.V. TEUR 192).

Anzahl der Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt waren beschäftigt:

Lohnempfänger 68 Personen (i.V. 66 Personen)
Gehaltsempfänger 18 Personen (i.V. 20 Personen)

Gesellschaftsorgane

Geschäftsführer sind

Herr Waldemar Müller, Technischer Leiter Projektabwicklung, Schwegenheim (bis 04.03.2025)

Herr Rafael Sierra-Garrido (ab 09.01.2023 bis 13.10.2023)

Herr Patrick Wiedemann, der Beruf entspricht der Organstellung, Kirrweiler (ab 13.10.2023)

Herr Olaf Rhein (ab 30.01.2025)

Alle Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des §181 BGB befreit.

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer wird unter Bezugnahme auf die Schutzklausel des § 286 Absatz 4 HGB verzichtet.

Aufsichtsratsmitglieder seit 14.09.2023

Jens Apelt (Geschäftsführer der Encevo Deutschland GmbH, Vorsitzender)

Guido Hegerl (Teseos / Paul Wagner & Fils, Stellvertretender Vorsitzender)

Matthias Hoss (Leiter Technical Services bei Encevo Deutschland)

Gesamtbezüge des Aufsichtsrats

Die Vergütung an den Aufsichtsrat der Wieland & Schultz GmbH betrug im Berichtsjahr 0 €

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, die sich nach Schluss des Geschäftsjahres ereignet haben, sind nicht eingetreten.

Konzernzugehörigkeit

Die Gesellschaft ist unmittelbar eine 100%ige Tochtergesellschaft der Encevo Deutschland GmbH, Saarbrücken, und mittelbar der Encevo S.A., Eschsur-Alzette, Luxembourg.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den - den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen umfassenden - Konzernabschluss der Encevo S.A. einbezogen, der im Unternehmensregister unter Encevo Deutschland GmbH veröffentlicht wird.

Honorar Abschlussprüfer

Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt für Abschlussprüferleistungen TEUR 25.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführer schlagen der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 2.191.137,91 mit dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 5.982.701,14 zu verrechnen und den Bilanzgewinn von EUR 8.173.839,05 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Neustadt a d Weinstraße, den 09. -April 2025

Olaf Rhein

Patrick Wiedemann

Anlagenspiegel zum 31.12.2023

Entwicklung der Anschaffungskosten
Vortrag 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 108.696,55 6.380,00 50.941,00 64.135,55
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 93.017,89 0,00 0,00 93017,89
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.758.779,99 222.618,81 259.276,50 1.722.122,30
Summe Sachanlagen 1.851.797,88 222.618,81 259.276,50 1.815.140,19
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 13.000,00 0,00 0,00 13.000,00
2. sonstige Ausleihungen 3.589.379,37 0,00 0,00 3.589.379,37
Summe Finanzanlagen 3.602.379,37 0,00 0,00 3.602.379,37
Summe Anlagevermögen 5.562.873,80 228.998,81 310.217,50 5.481.655,11
Entwicklung der Abschreibungen
kumulierte Abschreibung Vortrag 01.01.2023
EUR
Abschreibungen des Geschäftsjahres
EUR
Abgänge
EUR
kumulierte Abschreibung Stand 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 104.561,55 4.833,00 50.934,00 58.460,55
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 23.525,89 4.652,00 0,00 28.177,89
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.364.852,80 248.718,81 256.341,31 1.357.230,30
Summe Sachanlagen 1.388.378,69 253.370,81 256.341,31 1.385.408,19
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. sonstige Ausleihungen 3.589.378,37 0,00 0,00 3.589.378,37
Summe Finanzanlagen 3.589.378,37 0,00 0,00 3.589.378,37
Summe Anlagevermögen 5.082.318,61 258.203,81 307.275,31 5.033.247,11
Buchwert
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.675,00 4.135,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 64.840,00 69.492,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 364.892,00 411.385,00
Summe Sachanlagen 429.732,00 480.877,00
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 13.000,00 13.000,00
2. sonstige Ausleihungen 1,00 1,00
Summe Finanzanlagen 13.001,00 13.001,00
Summe Anlagevermögen 448.408,00 498.013,00

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Wieland & Schultz GmbH, Neustadt a.d. Weinstraße

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Wieland & Schultz GmbH, Neustadt a.d. Weinstraße, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Wieland & Schultz GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Saarbrücken, den 22. April 2025

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Jeromin, Wirtschaftsprüfer

Keil, Wirtschaftsprüfer

Protokoll

Sitzung des Aufsichtsrates der Wieland & Schultz GmbH am 25. April 2025

Aufsichtsratsmitglieder anwesend

Herren

Jens Apelt

Guido Hegerl

Matthias Hoß

Geschäftsführer

Herr

Olaf Rhein

Protokollführer

Herr

Matthias Hoß

TOP 1 Begrüßung der Teilnehmer durch den Aufsichtsratsvorsitzenden -Organisatorisches

Herr Jens Apelt eröffnet die Sitzung um 10:00 Uhr und begrüßt die anwesenden Teilnehmer.

Herr Apelt nimmt Bezug zur Einladung vom 17.04.2025 und stellt die Tagesordnung vor, die da lautet:

TOP 1 Begrüßung der Teilnehmer durch den Aufsichtsratsvorsitzenden -Organisatorisches

TOP 2 Verabschiedung des Protokolls der letzten AR-Sitzung vom 22. November 2024

TOP 3 Bericht der Geschäftsführer zur Lage der Gesellschaft

TOP 4 Beschlussempfehlung zum Jahresabschluss 2023 (Beschluss)

TOP 5 Sachstand zum Erwerb der Immobilien in Neustadt und Karlsruhe

Es gibt keine Wortmeldungen

Protokoll

Sitzung des Aufsichtsrates der Wieland & Schultz GmbH am 25. April 2025

Nach Begrüßung der Teilnehmer und Vorstellung der Tagesordnung werden die weiteren TOPe wie folgt abgehandelt:

TOP 2 Verabschiedung des Protokolls der letzten AR-Sitzung vom 22. November 2024

Zwecks Verabschiedung des Protokolls der letzten AR-Sitzung (vom 22.11.2024), welche mit der Einladung den Aufsichtsratsmitgliedern zugesandt wurden, erkundigt sich Herr Apelt, ob Einwände oder Berichtigungsvorschläge vorgebracht werden.

Die AR-Mitglieder erheben keine Einwände und stimmen der Richtigkeit der Protokolle zu, so dass Herr Apelt zusammenfasst:

"Das Protokoll der letzten AR-Sitzung vom 22.11.2024 gilt angesichts des Einverständnisses aller AR-Mitglieder als verabschiedet."

Es folgt

TOP 3 Bericht der Geschäftsführung

Herr Rhein stellt die Entwicklung der Lage der Gesellschaft mittels der beigefügten Präsentation vor, siehe hierzu Anlage 2025_04_Bericht der GF_final.pdf.

Im Anschluss an den Bericht des Geschäftsführers über die Entwicklung und die aktuelle Lage der Gesellschaft Wieland & Schultz GmbH bedankt sich Herr Apelt bei dem Geschäftsführer:

Nun folgt

TOP 4 Beschlussempfehlung zum Jahresabschluss 2023 (Beschluss)

"Der Aufsichtsrat empfiehlt der Gesellschafterversammlung die Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023."

Der Beschlussvorschlag wird einstimmig angenommen.

TOP 5 Sachstand zum Erwerb der Immobilien in Neustadt und Karlsruhe

Herr Apelt informiert u.a. über den aktuellen Stand des konzernrechtlichen Zustimmungsverfahrens.

Protokoll

Sitzung des Aufsichtsrates der Wieland & Schultz GmbH am 25. April 2025

Es gibt keine weiteren Fragen oder sonstige Wortmeldungen.

Herr Apelt schließt die Sitzung um 10:50 Uhr.

 

25/4/25

Aufsichtsratsvorsitzender

Janes Apelt

Protokoll der Gesellschafterversammlung
der
Wieland & Schultz GmbH, Neustadt a. d. Weinstraße, HRB 41926

Alleinige Gesellschafterin der Wieland & Schultz GmbH (nachfolgend "Gesellschaft") ist die Encevo Deutschland GmbH mit Sitz in Saarbrücken, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Saarbrücken unter HRB 107780.

Unter Verzicht auf die Einhaltung aller gesetzlicher Form- und Fristvorschriften der Einberufung, Vorbereitung und Durchführung hält die Encevo Deutschland GmbH, vertreten durch den Geschäftsführer Jens Apelt, der im Voraus entsprechend der beigefügten Anlage zur Alleinvertretung ermächtigt wurde, eine Gesellschafterversammlung der Gesellschaft ab und beschließt was folgt:

1. Feststellung des Jahresabschlusses 2023

Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 2.191.137,91 € und einer Bilanzsumme von 24.468.923,49 € ab. Der Abschluss des Geschäftsjahres 2023 und der Prüfungsbericht der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Zweigniederlassung Saarbrücken, werden zustimmend zur Kenntnis genommen.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wird festgestellt.

2. Ergebnisverwendung

Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 wird auf neue Rechnung vorgetragen. Am 28.05.2025 wird ein Betrag in Höhe von 2.191.137,91 € an die einzige Gesellschafterin, Encevo Deutschland GmbH, aus dem Gewinnvortrag ausgeschüttet werden.

3. Entlastung der Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2023

Der Geschäftsführung wird für das Geschäftsjahr 2023 Entlastung erteilt.

Weitere Beschlüsse werden nicht gefasst.

 

Saarbrücken, den 25.04.2025

Jens Apelt

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

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Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

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14 nahegelegene Organisationen

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