Beteiligungsgesellschaft Südwestkarton mbH
Selbe AdresseHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Jörg Brodbeck seit 6.8.2020 | Prokura |
Axel Hilmer seit 19.10.2017 | Geschäftsführer |
Volker Franz Schloyer seit 18.8.2016 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Panther Packaging GmbH & Co.KGTorneschKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Konzern - Anlagenspiegel
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Panther Packaging GmbH & Co. KG, Tornesch: Eingeschränktes Prüfungsurteil zum Konzernabschluss und Prüfungsurteil zum KonzernlageberichtWir haben den Konzernabschluss der Panther Packaging GmbH & Co. KG, Tornesch, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Panther Packaging GmbH & Co. KG, Tornesch, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Konzernabschluss und für das Prüfungsurteil zum Konzernlagebericht Entgegen § 314 Nr. 6 Buchstabe a) HGB wurden im Konzernanhang die Gesamtbezüge der Geschäftsführung nicht angegeben. Entgegen § 314 Nr. 6 Buchstabe b) HGB wurden im Konzernanhang die für frühere Organe gebildeten Rückstellungen für Pensionen nicht angegeben. Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 17. Mai 2023 Hamburger
Treuhand Gesellschaft Schomerus & Partner mbB
Bolz, Wirtschaftsprüfer Frech, Wirtschaftsprüfer Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022Panther Packaging GmbH & Co. KG, TorneschAKTIVA
PASSIVA
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022Panther Packaging GmbH & Co. KG, Tornesch
Konzern-Kapitalflussrechnung
Konzernanhang per 31. Dezember 2022(Vorjahreszahlen in Klammern)Vorbemerkungen Der Konzernabschluss wurde auf der Grundlage des Handelsgesetzbuches erstellt. (1) Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss einbezogen wurden die in einer gesonderten Anlage aufgeführten Gesellschaften. Auf die Einbeziehung der Beteiligung an der PaKa Packaging-Service GmbH, Stuhr-Brinkum, (50 %) wird wegen ihrer geringen Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns verzichtet (§ 311 Abs. 2 HGB). (2) Konsolidierungsgrundsätze Die Kapitalkonsolidierung erfolgt stufenweise gemäß § 301 HGB in der bis zum 28. Mai 2009 geltenden Fassung (Buchwertmethode) oder gemäß § 302 HGB in der bis zum 28. Mai 2009 geltende Fassung (Interessenzusammenführungsmethode). Im Rahmen der stufenweisen Kapitalkonsolidierung entstandene Unterschiedsbeträge wurden auf höherer Ebene verrechnet, durch Zuschreibungen im Sachanlagevermögen ausgeglichen, soweit sie in stillen Reserven begründet waren, oder mit den Rücklagen saldiert. Die auf oberster Konzernebene verbleibenden Unterschiedsbeträge wurden als Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung auf der Passivseite ausgewiesen. Bei der Schuldenkonsolidierung gemäß § 303 HGB werden Ausleihungen und andere Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den einbezogenen Unternehmen aufgerechnet. Bei der Aufwands- und Ertragskonsolidierung werden gemäß § 305 HGB Umsatzerlöse und andere Erträge zwischen den einbezogenen Unternehmen mit den entsprechenden Aufwandsposten verrechnet. Eine Zwischengewinneliminierung wird gemäß § 304 Abs. 1 HGB vorgenommen. (3) Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Immaterielle Vermögensgegenstände Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen bewertet. Sachanlagen Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Erhaltene Investitionszuschüsse wurden von den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abgesetzt. Wie im Vorjahr wurden steuerliche Wertansätze eliminiert. Bewegliche Anlagegüter, deren Anschaffungskosten EUR 800 nicht übersteigen, werden im Erwerbsjahr voll abgeschrieben. Die Abschreibungen werden bei Gebäuden meist linear über eine Nutzungsdauer von maximal 50 Jahren, beim beweglichen Anlagevermögen überwiegend zunächst degressiv und später linear vorgenommen; die Nutzungsdauer beträgt bei technischen Anlagen und Maschinen überwiegend 8 bis 10 Jahre, bei anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 10 Jahre. Bei den Zugängen zum beweglichen Anlagevermögen erfolgte eine monatsgenaue Jahresabschreibung. Finanzanlagen Die Beteiligungen und Genossenschaftsanteile wurden zu Anschaffungskosten und die Ausleihungen zum Nominalwert, ggf. vermindert um Abschreibungen, bilanziert. Vorräte Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zu niedrigeren Tageswerten angesetzt. Bei der Bewertung der Rohstoffe und der fertigen Erzeugnisse wurde als Verbrauchsfolge Lifo unterstellt. Durch die Lifo-Bewertung ergab sich eine Ergebnisreduzierung von TEUR -371 (TEUR -5.672). Bei den Hilfs- und Betriebsstoffen erfolgte überwiegend eine partieweise Einzelbewertung bei Unterstellung von Fifo als Verbrauchsfolge. Bei den Ersatzteilen erfolgte eine Einzelbewertung. Unfertige Erzeugnisse wurden überwiegend anhand einer Zuschlagskalkulation, fertige Erzeugnisse überwiegend anhand einer Abschlagskalkulation bewertet. In die Herstellungskosten wurden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen einbezogen. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und liquide Mittel Forderungen wurden mit dem Nominalwert bewertet. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Forderungen in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Die liquiden Mittel wurden mit dem Nennwert bewertet. Rechnungsabgrenzungsposten Ausgaben bzw. Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Aufwand bzw. Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Tag darstellen, wurden aktivisch bzw. passivisch abgegrenzt. Latente Steuern Gemäß § 306 HGB wurden latente Steuern auf Konsolidierungsvorgänge (Zwischenergebniseliminierung) berechnet. Der Berechnung lag ein konzerneinheitlicher Steuersatz von 15 % zugrunde. Weitere aktive latente Steuern resultieren vor allem aus steuerlichen Verlustvorträgen, steuerlichen Ergänzungsbilanzen und Pensionsrückstellungen, passive latente Steuern aus Sachanlagen. Diesbezüglich wurde von dem Saldierungswahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 3 HGB Gebrauch gemacht. Von dem Wahlrecht zum Ansatz des aktiven latenten Steuerüberhangs aufgrund sich ergebender Steuerentlastungen nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird dahingegen kein Gebrauch gemacht. Rückstellungen und Deckungsvermögen Die Pensionsverpflichtungen wurden nach dem Projected Unit Credit-Verfahren unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze mit einem Zinsfuß von 1,78 % p.a. gemäß RückAbzinsV und einem Gehaltstrend sowie einem Rententrend von jeweils 2 % p.a. auf Basis der 2018 veröffentlichten Richttafeln 2018G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Der Unterschiedsbetrag i.S.d. § 253 Abs. 6 S. 1 HGB zwischen dem Ansatz der Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt zum 31.12.2022 TEUR 357. Für die Pensionsrückstellungen existieren zum Teil Rückdeckungsversicherungen, welche an die betreffenden Mitarbeiter verpfändet sind. Entsprechend werden die Verpflichtungen und der nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelte Aktivwert (beizulegender Zeitwert) der Rückdeckungsversicherungen sowie die zugehörigen Erträge und Zinsaufwendungen nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB im Geschäftsjahr 2022 saldiert ausgewiesen. Die übrigen Rückstellungen wurden in Höhe des Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. (4) Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens gemäß § 298 Abs. 1 i.V.m. § 284 Abs. 3 HGB ergeben sich aus der beigefügten Anlage. Eigenkapital Der Konzernbilanzgewinn wurde im Geschäftsjahr 2022 saldiert mit dem Ausgleichsposten für gegenüber dem Mutterunternehmen niedrigere Konzernbilanzergebnisse ausgewiesen. Der Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung gemäß § 302 HGB in der bis zum 28. Mai 2009 geltenden Fassung in Höhe von TEUR 108 wurde wie im Vorjahr vollständig mit den Rücklagen verrechnet. Passivischer Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung Der im Geschäftsjahr 2022 nach dem Eigenkapital ausgewiesene passivische Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung in Höhe von TEUR 2 ergibt sich aus der Kapitalkonsolidierung von drei Konzernunternehmen gemäß § 301 HGB in der bis zum 28. Mai 2009 geltenden Fassung und besitzt Eigenkapitalcharakter. Verbindlichkeiten Verbindlichkeitenspiegel
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen wie im Vorjahr ausschließlich sonstige Verbindlichkeiten. Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 1 HGB mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren beträgt EUR 0,00 (EUR 0,00). Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31. Dezember 2022 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Versicherungsverträgen in Höhe von TEUR 10.797, außerdem besteht ein Bestellobligo für Investitionen in Höhe von TEUR 12.687. Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Der Aktivwert (beizulegender Zeitwert) der im Geschäftsjahr 2022 mit den Pensions- und Altersteilzeitrückstellungen verrechneten Rückdeckungsansprüche beträgt TEUR 508; der Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellungen beträgt TEUR 8.409. Es ergibt sich ein passivischer Unterschiedsbetrag bei den Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 7.901. Die ursprünglichen Anschaffungskosten der Rückdeckungsansprüche betragen TEUR 492. (5) Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Aufgliederung der Umsatzerlöse Der Gesamtbetrag der Umsatzerlöse in EUR gliedert sich nach folgenden Tätigkeitsbereichen auf:
Der Gesamtbetrag der Umsatzerlöse in TEUR gliedert sich unter geografischen Gesichtspunkten wie folgt auf:
Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 203 (TEUR 247), insbesondere Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen, sowie Erträge aus der Währungsumrechnung (realisierte Kursgewinne) in Höhe von TEUR 12 (TEUR 12) enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 574 (TEUR 799) sowie Aufwendungen aus der Währungsumrechnung (realisierte Kursverluste) in Höhe von TEUR 7 (TEUR 8). Zinserträge und Zinsaufwendungen In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind im Geschäftsjahr 2022 Aufwendungen aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 274 (TEUR 601) enthalten. Der Ertrag aus der Rückdeckungsversicherung beläuft sich auf TEUR 25 (TEUR 22). Daraus ergibt sich in der Gewinn- und Verlustrechnung ein saldierter Zinsaufwand in Höhe von TEUR 249 (TEUR 579). (6) Sonstige Angaben Arbeitnehmer Der Konzern beschäftigte durchschnittlich 799 (818) gewerbliche Arbeitnehmer und 397 (394) Angestellte. Angaben nach § 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB (TEUR)
Offenlegung Von den in den Konzernabschluss der Panther Packaging GmbH & Co. KG (HRA 968 EL Pinneberg) einbezogenen Tochterunternehmen haben folgende Gesellschaften von der Befreiung gemäß § 264 HGB bzw. § 264b HGB Gebrauch gemacht: Beteiligungsgesellschaft Altonaer Wellpappenfabrik mbH, Tornesch Beteiligungsgesellschaft Südwestkarton mbH, Illingen Beteiligungsgesellschaft Wepoba Wellpappenfabrik mbH, Wustermark Beteiligungsgesellschaft RRK Wellpappenfabrik mbH, Bottrop Panther Packaging GmbH & Co. KG, Tornesch Altonaer Wellpappenfabrik GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, Tornesch Südwestkarton GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, Illingen Wepoba Wellpappenfabrik GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, Wustermark RRK Wellpappenfabrik GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, Bottrop Panther Well-Service GmbH, Tornesch PRINT-PACK GmbH Verpackungsdruck, Illingen Panther Display GmbH & Co. KG, Wustermark Panther Print GmbH, Wustermark
Die Geschäftsführung Der Konzernabschluss wurde in der Gesellschafterversammlung vom 21.04.2023 gebilligt. Konzern-Eigenkapitalspiegel
Für das erwirtschaftete Konzerneigenkapital bestehen keine Ausschüttungssperren.
Konzern-Lagebericht 2022der Panther Packaging GmbH & Co. KGTornesch1. Geschäft und Rahmenbedingungen Panther Packaging produziert seit fast 120 Jahren Verpackungen aus Wellpappe. Durch neue Standorterschließungen und kontinuierlichen Ausbau in artverwandte Marktsegmente wird ein breites Leistungsspektrum angeboten. Die Panther-Gruppe besteht heute aus mehreren Unternehmen. Die Standorte befinden sich an strategisch wichtigen Punkten in Deutschland. Panther-Standorte:
Die Panther-Gruppe produziert Wellpappe für die verschiedensten Anwendungen. So entstehen Verpackungen, Displays und Verkaufsförderungselemente. Alle relevanten Druckverfahren stehen dabei zur Verfügung. Die Kombination mit weiteren Materialien ergänzt die Produktpalette zu einem umfassenden Portfolio. Neben der anschließenden Logistik wartet die Panther-Gruppe mit umfangreichen Beratungsangeboten und Services (z. B. Co-Packing) auf. Die wirtschaftliche Entwicklung in der Bundesrepublik Deutschland hat, wie die Weltwirtschaft insgesamt, nach dem Pandemiejahr 2021 wieder einen leichten Aufschwung erlebt. Das Bruttoinlandsprodukt ist 2022 kalender- und preisbereinigt um 1,9 % im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Die deutsche Wirtschaft hat sich damit trotz des Ukraine Krieges und der immer noch anhaltenden Liefer- und Materialengpässen wieder etwas erholen können, wobei die ersten 3 Quartale noch ein Wachstum zeigten, während im 4. Quartal 2022 die wirtschaftliche Entwicklung im Vergleich zum Vorquartal um 0,4 % zurückgegangen ist. Für die Wellpappen-Branche verzeichneten die Mitgliedsunternehmen des Verbandes der Wellpappen-Industrie e.V. (VDW) im Jahr 2022 aufgrund des erheblich abgekühlten Konsumklimas auf absoluter Basis eine Absatzreduzierung von 7,3 %, wobei sich die Quartale sehr unterschiedlich entwickelten. Während der Rückgang im 1. Quartal 2022 mit -0,7 % noch sehr verhalten war, zeigen sich in den folgenden Quartalen, nicht zuletzt aufgrund des Krieges in der Ukraine und der dadurch ausgelösten inflatorischen Tendenzen, wesentlich höhere Absatzrückgänge: Q2 -5,6 %, Q3 -9,4 %, Q4 -13,8 %. Auf der Erlösseite zeigte sich in 2022 auf den ersten Blick eine positive Entwicklung. Die Erlöse sind im Verbandsdurchschnitt um ca. 31,0 % auf Jahressicht gestiegen. In Kombination mit der negativen Wachstumsrate bei den abgesetzten Quadratmetern wurde damit eine Umsatzsteigerung von 21 % realisiert. Kostenseitig sind im Geschäftsjahr 2022 deutlich negative Tendenzen festzustellen gewesen. Primär sind für die Wellpappenproduktion die Rohstoffkosten von entscheidender Relevanz. Diese machen in der Regel etwa die Hälfte der Gesamtkosten aus. Bei den Wellpappenrohpapieren war es schon im Geschäftsjahr 2021 zu deutlichen Papierpreiserhöhungen gekommen. Diese Tendenz setzte sich im Zeitraum Januar bis Juni unverändert fort. Allein in diesem Zeitraum stiegen die Preise nochmals um 11 % und verblieben auf diesem Niveau bis einschließlich Oktober 2022. Erst danach begann das Preisniveau zu sinken und lag aber im Dezember 2022 immer noch 41 % über dem letzten Tiefpunkt im September 2020. Im Energiesektor führte der Ukraine Krieg zu deutlichen Marktverwerfungen. Die Preise für Strom und Gas sind im Laufe des Geschäftsjahres 2022 auf bisher ungekannte Höhe gestiegen und auf diesem Niveau annähernd bis zum Jahresende verblieben. Im Ergebnis waren die Unternehmen der Wellpappenindustrie mit einer teilweisen Vervielfachung der Preise konfrontiert. Verlängerungen für zum Jahresende auslaufende Lieferverträge wurden seitens der Versorgungsunternehmen über einen langen Zeitraum nicht mehr angeboten und nur gegen Jahresende teilweise auf der Basis von Spotmarktkonditionen plus Sockelbeträgen angeboten. Auch in den Bereichen Logistik und Löhne sind diese im vergangenen Jahr zum Teil deutlich gestiegen. Die Einhaltung von Umweltschutzrichtlinien, gesetzlichen Vorgaben und Nachhaltigkeit ist für die Panther-Gruppe von großer Bedeutung. Dieser wird durch regelmäßige Anlageninvestitionen und Zertifizierungen Rechnung getragen. Zur Sicherstellung von qualifiziertem Personal bildet die Panther-Gruppe in 15 verschiedenen Ausbildungsberufen aus und führt zahlreiche Weiterbildungen für Mitarbeiter durch. Zurzeit werden mehr als 120 junge Menschen in den verschiedenen Unternehmen der Panther-Gruppe ausgebildet. 2. Ertragslage Unsere Wellpappen-Gruppe lag in der prozentualen Veränderung sowohl umsatz- als auch absatzseitig relativ besser als der Durchschnitt der VDW-Verbandsunternehmen. Die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren sind für unsere Gruppe Umsatzerlöse, Materialquote und Jahresüberschuss. Diese werden permanent reviewed. Die Umsatzerlöse erhöhten sich preisgetrieben um 21,6 % und werden zu etwa 85 % in der Bundesrepublik Deutschland realisiert, der Rest im europäischen Ausland. Der Handel mit fremderzeugten Wellpappenprodukten spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle. Das Betriebsergebnis der Panther-Gruppe hat sich im Berichtsjahr erhöht. Die Materialquote erhöhte sich im Jahr 2022 aufgrund des unveränderten Preisanstieges in den ersten 4 Monaten und der anschließenden deutlichen Preisreduzierungen im Rohpapierbereich im 2. Halbjahr 2022 "nur" um 0,7 %-Punkte. Der Jahresüberschuss der Panther-Gruppe beträgt 26.416 TEUR. Damit liegt das Ergebnis um 14.496 TEUR über dem des Vorjahres. Das Finanzergebnis hat sich im Vergleich zum Vorjahr um rund 449 TEUR erhöht und ist auf einen niedrigen Zinsaufwand zurück zu führen. . Die übrigen Tätigkeitsbereiche haben sich unterschiedlich entwickelt: Unsere Flexo-Preprint-Aktivitäten am Standort Wustermark, die in 2011 in Betrieb gegangen sind, entwickelten sich weiterhin positiv. Der verstärkte Wettbewerb in diesem Segment und der damit einhergehende Preisdruck ist aber auch für unser Unternehmen mittlerweile spürbar. Zudem verzeichnen wir kundenseitig eine Tendenz zu weniger hochwertigen Druckerzeugnissen. Der Geschäftsbereich Display verzeichnete im vergangenen Geschäftsjahr sowohl umsatz- als auch ergebnisseitig eine deutliche Reduzierung im Vergleich zum Vorjahr. Sonderaktionen unserer Kunden wurden in Zeiten hoher Inflationsraten und deutlicher Kostensteigerungen stark zurückgefahren und damit deutlich negative Auswirkungen auf dieses Geschäftsfeld mit sich gebracht. Im Bereich des Offsetdrucks sehen wir am Standort Illingen weiterhin eine positive Entwicklung, die zwar ergebnisseitig nicht an die sehr gute Entwicklung des Geschäftsjahres 2021 heranreichen konnte, aber einen weiterhin sehr positiven Ergebnisbeitrag leistete. Anhand einer langfristigen Ausrichtung hat die Panther-Gruppe stets das Bestreben, einen Beitrag zum Schutz und Erhalt der Umwelt (Boden, Luft und Wasser) zu leisten und den eigenen CO 2 -Fußabdruck zu minimieren. Unsere Strategie ist auf Ressourcenschonung, dauerhaften Erhalt der Umwelt und folglich auf geringerem spezifischen Energieverbrauch, weniger Rohstoffeinsatz sowie weniger CO 2 Ausstoss bei höherer Leistung ausgerichtet. Im Bereich der bedeutsamsten nicht-finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Blick deshalb insbesondere bei den Sachverhalten CO 2 Reduzierung, Energieverbrauch und Arbeitssicherheit. 3. Vermögens- und Finanzlage Die Vermögenslage stellt sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:
Das Anlagevermögen liegt mit 96,4 Mio. Euro um insgesamt 4,7 Mio. Euro über dem des Vorjahres. Dies resultiert aus planmäßigen Rückführungen von sonstigen Ausleihen in Höhe von 0,6 Mio. Euro, getätigten Rationalisierungs- und Erweiterungsinvestitionen von 20,9 Mio. Euro, planmäßigen Abschreibungen von 15,2 Mio. Euro und Anlagenabgängen von 0,4 Mio. €. Das Umlaufvermögen ist mit insgesamt 26.843 TEUR deutlich gestiegen und überwiegend auf gestiegene Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, höheren Vorräten und gestiegenen liquiden Mitteln zurückzuführen. Das Eigenkapital hat sich insbesondere durch die Zuführung zu den anderen Gewinnrücklagen um insgesamt 11,5 Mio. Euro erhöht. Die Eigenkapitalquote reduzierte sich durch die um 31,5 Mio. Euro erhöhte Bilanzsumme auf 69,6 % (Vorjahr: 70,5 %). Die Verbindlichkeiten bewegen sich mit 53,3 Mio. Euro um 7,3 Mio. Euro über dem Vorjahresniveau. Verbindlichkeiten gegenüber Banken bestehen nicht. Das Anlagevermögen ist vollständig durch Eigenkapital gedeckt. Die Cash-Earnings nach DVFA/SG betragen TEUR 42.500 (Vorjahr: TEUR 32.456) und liegen damit über dem Vorjahresniveau. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit liegt um TEUR 23.105 unter dem Vorjahreswert. Die zahlungswirksamen Veränderungen des Finanzmittelfonds betragen in Summe TEUR 20.624. Bei den bedeutsamsten nicht-finanziellen Leistungsindikatoren haben sich diese im Geschäftsjahr 2022 wie folgt entwickelt: Der CO 2 Fußabdruck beziehungsweise die CO 2 Bilanz ist das Ergebnis einer Emissionsberechnung. Hierbei ist überwiegend der Ausstoss von Treibhausgasen, vorrangig Kohlendioxid (CO 2 ) gemeint. Für die Panther-Gruppe bedeutet das, dass die Auswirkungen der Wellpappenproduktion über die gesamte Produktionskette, d.h. von der Rohstofferzeugung über die Wellpappenerzeugung bis und -verarbeitung bis hin zur Auslieferung an den Kunden unter Berücksichtigung der Emissionen fossiler (Öl, Gas, Holz und Kohle) und biogener (z. B. Verbrennung von Biomasse) Treibhausgase sowie deren Abbau, zu betrachten sind. Bei der Berechnung der unternehmensbezogenen Treibhausgase sind 3 Geltungsbereiche, die auch als Scopes bezeichnet werden zu unterscheiden. Während die Maßnahmen in Scope 1 und 2 durch die jeweiligen Unternehmen gesteuert werden können (z.B. Wärme, Fuhrpark, Kühlmittel, Strom, Fernwärme etc.) sind diese in Scope 3 exogen vorgegeben (Emissionen aus vorgelagerten Produktionsschritten). Im Vergleich zum Geschäftsjahr 2021 konnte die Panther-Gruppe in 2022 ihren CO 2 Ausstoss in Scope 1 um 7% auf rd. 11.800 reduzieren. In Scope 2 hat sich nur eine marginale Veränderung ergeben und in Scope 3 konnte mit einer Reduzierung von rd. 19.000 t ebenfalls eine Einsparung von 7 % erreicht werden. Im Rahmen unseres zertifizierten Energiemanagements messen und überwachen wir unseren Energieeinsatz kontinuierlich. Auf Basis dieser Ergebnisse bewerten wir unsere Energieeffizienz und überführen unsere Erkenntnisse konsequent in Maßnahmen. Wir handeln bei Abweichungen und identifizieren Verbesserungspotentiale. Seit dem Jahr 2021 wird für die gesamte Panther-Gruppe aussschließlich CO 2 -neutraler Strom auf Basis 100 % erneuerbarer Energien eingesetzt. Die Panther Gruppe konnte in 2022 ihren Strom- und Erdgasverbrauch im Vergleich zu 2021 jeweils um 7 % auf 25 resp. 52 Gigawatt reduzieren. Gesundheit wird in der Panther-Gruppe großgeschrieben und deshalb achten wir auf ein sicherer und gesundheitsförderndes Umfeld. So konnten wir im Jahr 2022 unsere Arbeitsunfälle (melde- und nicht-meldepflichtige Unfälle) um 48 % reduzieren. 4. Chancen- und Risikobericht Für das Geschäftsjahr 2023 geht unser Verband, nach Analyse der letzten Entwicklungen, von keiner signifikanten Verbesserung der Lage aus. Obwohl sich die Stimmungsindikatoren für die deutsche Volkswirtschaft seit dem 4. Quartal 2022 verbessert hat, wird es eine Zeit dauern, bis diese Entwicklung auch in der Zulieferindustrie und damit in Wellpappenindustrie angekommen ist. Mit einer positiven Absatzentwicklung ist deshalb frühestens ab dem vierten Quartal 2023 zu rechnen. Für das gesamte Jahr 2023 rechnet unser Verband daher weiterhin mit einem Absatzrückgang in Höhe von 3,8 %. Für das Jahr 2023 gehen wir, unter der Prämisse einer gesicherten Energie und Rohstoffversorgung, ebenfalls von einem Absatzrückgang in der zuvor genannten Höhe aus. Wir rechnen mit einer weiterhin hohen Wettbewerbsintensität, zumal in der aktuellen Situation nicht alle zur Verfügung stehen Wellpappenkapazitäten ausgelastet sein werden. Die im Zuge der aktuellen Papierpreisreduzierungen notwendigen Preisanpassungen werden darüber hinaus ab dem 3. Quartal 2023 zu einem Umsatzrückgang führen. Eine lückenlose Energieversorgung, insbesondere im Gasbereich, ist hierfür eine zwingende Voraussetzung, die nach aktueller Einschätzung auch für den Winter 2023/2024 gewährleistet sein soll. Die Speicherfüllstände liegen auf einem sehr hohen Niveau und werden nach Einschätzung von Experten bereits frühzeitig vollständig gefüllt sein. Auch im Strombereich sollte eine Versorgungssicherheit im kommenden Winter gewährleistet sein, notwendige Zusatzkapazitäten stehen im Kohlebereich zur Verfügung. Um eine Belieferung unserer Kunden gewährleisten zu können, haben wir darüber hinaus zusätzliche Investitionen in Form bivalenter Brenner für unsere Wellpappenanlagen vorgenommen. Damit ist der Einsatz sowohl von Erdgas als auch von Öl als Energiequelle für die Wellpappenproduktion gegeben. Wir erwarten für das Geschäftsjahr 2023 auf dem Papiermarkt ein weiterhin sinkendes Preisniveau. Diese Entwicklung dürfte aber in 2023 ein Ende finden, da auch die Papierindustrie in hohem Maße von den Preissteigerungen im Energiebereich und im Rohstoffbereich betroffen ist. Auch bei den weiteren Kostenblöcken, Personal und Frachten, sind weitere Erhöhungen zu erwarten. Im Transportgewerbe zeichnet sich eine dauerhafte Verknappung der Kapazitäten durch fehlendes Personal ab, die zu einem weiteren Kostenschub in Kombination mit einer beabsichtigten weiter steigenden LKW-Maut führen wird. Die zunehmende Nutzung von pflanzlichen Rohstoffen zur Energiegewinnung führt des Weiteren auch auf Grund der hohen Nachfrage zu weiteren Kostensteigerungen für diese traditionellen Einsatzstoffe in der Wellpappenindustrie. Dies ist beispielsweise bei Stärkeprodukten zu sehen, die in der Papier- und Wellpappenproduktion eingesetzt werden. Auch hier sind die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine an den Terminmärkten schon in Form signifikant hoher Preis sichtbar. Die EU Kommission hat am 6. November 2022einen Entwurf einer Verpackungsverordnung vorgestellt, die eine Stärkung der Kreislaufwirtschaft und eine weiter Senkung des Materialeinsatzes pro Verpackung vorsieht. Die Wellpappenindustrie verfolgt bereits seit Jahrzehnten dem Gedanken der Kreislaufwirtschaft. Wellpappenverpackungen bestehen schon heute durchschnittlich zu über 80 % aus Recyclingpapier. Trotzdem beabsichtigt die EU-Kommission auch diesem Sektor verschiedene Mehrwegquote vorzuschreiben, wobei diverse Studien nachgewiesen haben, dass Mehrwegquoten nicht in allen Bereichen eine nachhaltigeres Ergebnis mit sich bringen. Der Entwurf wird z.Z. noch zwischen den entsprechenden Gremien und Verbänden intensiv diskutiert. Zur Steuerung des allgemeinen Geschäftsrisikos werden, wie bereits in den Vorjahren, im Rahmen des Risikomanagements revolvierende Planungen, laufende Kontrollen und Abweichungsanalysen durchgeführt. Es erfolgt eine regelmäßige Berichterstattung. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse und Schlussfolgerungen werden in konkrete Maßnahmen und Handlungsanweisungen umgesetzt. Die systematische Beobachtung unseres Forderungsbestandes ist ein wesentlicher Teil unseres Risikomanagements. Es besteht eine Warenkreditversicherung, die alle Kunden umfasst. In Einzelfällen, in denen das Risiko nicht adäquat über eine Warenkreditversicherung gedeckt werden kann, werden interne Limits vergeben. Lieferantenseitig werden zur Risikominimierung verschiedene Verfahren eingesetzt (u. a. Second Sourcing). Produkt- und Umweltschutzrisiken begegnen wir durch entsprechende Maßnahmen. Hierzu gehören z. B. die Zertifizierung unserer Aktivitäten nach internationalen Normen (DIN EN ISO 9001 und 14001) und die ständige Verbesserung von Anlagen und Verfahren sowie die laufende Weiterentwicklung unserer Produkte. Außerdem erfolgen jährlich in den einzelnen Standorten Risikoanalysen zum Abgleich der Gesetzeskonformität. Seit 2006 beinhaltet die integrierte Managementdokumentation die Forderungen des Hygienestandards nach FEFCO GMP for CSB. Alle Wellpappenwerke der Gruppe arbeiten nach diesen Vorgaben. In 2017 wechselten die Wellpappenwerke und die Panther Packaging gemeinschaftlich zur EN DIN ISO 22000. Diese Norm ist ein Managementsystem für Lebensmittelsicherheit und beschreibt die Anforderungen an die Organisationen in der Lieferkette, also aller Beteiligter, die Lebensmittel in den Verkehr bringen. Der Standard EN DIN ISO 45000 ist ein weltweit akzeptierter Standard, der Risiken für Arbeitnehmer und Dritte hinsichtlich Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz minimiert. Seit 2017 sind alle Wellpappenwerke und die Panther Packaging gemeinschaftlich nach dieser Norm zertifiziert. Alle Wellpappenwerke der Gruppe sowie Panther Print, Panther Display, Panther Packaging und die WS Coswiger Wellpappe- und Papierverarbeitung sind darüber hinaus nach dem internationalen Standard FSC® (Forest Stewardship Council) zertifiziert. Weltweit gültige Prinzipien garantieren, dass Holz- und Papierprodukte mit dem FSC®-Siegel aus verantwortungsvoll bewirtschafteten Wäldern stammen und dem Aspekt der Nachhaltigkeit verpflichtet sind. Die Altonaer Wellpappenfabrik, die Südwestkarton und die Panther Display sind des Weiteren nach SMETA (Sedex Members Ethical Trade Audit) zertifiziert. Die Panther-Gruppe hat sich ebenfalls der Ecovadisprüfung unterzogen. Die Einzelgesellschaften der Panther-Gruppe sind nach DIN EN ISO 50001 zertifiziert, welche eine weltweit gültige Norm für ein systematisches Energiemanagement mit Energieeinsparzielen beschreibt. Seit 2018 ermittelt die Panther-Gruppe die CO 2 Emissionen nach GHG Protokoll. Seit 2020 werden die Emissionen durch Beteiligungen an Klimaschutzprojekten durch Erwerb von Emissionszertifikaten nach Goldstandard ausgeglichen, sodass die Panther-Gruppe mit ihren Einzelstandorten klimaneutrale Unternehmen ist. Wesentliche Risiken der Entwicklung der Gesellschaft und ihrer Tochterunternehmen sind zurzeit nicht erkennbar. 5. Prognosebericht Für das Geschäftsjahr 2023 geht unser Verband, nach Analyse der letzten Entwicklungen, von keiner signifikanten Verbesserung der Lage aus. Obwohl sich die Stimmungsindikatoren für die deutsche Volkswirtschaft seit dem 4. Quartal 2022 verbessert haben, wird es eine Zeit dauern, bis diese Entwicklung auch in der Zulieferindustrie und damit auch in Wellpappenindustrie angekommen sein wird. Mit einer positiven Absatzentwicklung ist deshalb frühestens ab dem vierten Quartal 2023 zu rechnen. Für das gesamte Jahr 2023 rechnet unser Verband daher weiterhin mit einem Absatzrückgang in Höhe von 3,8 %. Für das Jahr 2023 gehen wir, unter der Prämisse einer gesicherten Energie und Rohstoffversorgung, ebenfalls von einem Absatzrückgang in der zuvor genannten Höhe aus. Wir rechnen mit einer weiterhin hohen Wettbewerbsintensität, zumal in der aktuellen Situation nicht alle zur Verfügung stehenden Wellpappenkapazitäten ausgelastet sein werden. Die im Zuge der aktuellen Papierpreisreduzierungen notwendigen Preisanpassungen werden darüber hinaus ab dem 3. Quartal 2023 zu einem Umsatzrückgang führen. Etwas kritischer betrachten wir die Situation in den Geschäftsbereichen Display und Druck. Da die Budgets für Werbemaßnahmen bei diversen Großkunden für das Jahr 2023 stark gekürzt wurden, wird sich diese Entscheidung auch für unsere Unternehmen in diesem Sektor deutlich auswirken und einen wesentlich höheren Rückgang mit sich bringen. Auf der anderen Seite sehen wir, dass auch in 2023 die inflatorischen Tendenzen, wenn auch auf einem niedrigeren Niveau als in 2022, weiterhin Bestand haben werden und preisseitig berücksichtigt werden müssen. Ob dies im vollem Umfang schon 2023 möglich sein wird, bleibt dabei aber fraglich. Für die Panther-Gruppe erwarten wir für das Jahre 2023 deshalb ein im Vergleich zum Jahr 2022 deutlich reduziertes, aber immer noch positives Ergebnis. Die Materialquote wird voraussichtlich leicht sinken, da sich sowohl die Umsatzerlöse in den ersten Monaten noch positiv entwickelt haben, während der Materialeinsatz weiter rückläufig war. Dies wird sich im 2. Halbjahr zwar verändern, über das gesamte Geschäftsjahr gehen wir trotzdem von einer leicht reduzierten Materialquote aus. Wir prognostizieren, dass die kriegerischen Auseinandersetzungen in der Ukraine auch in Jahr 2023 nicht beendet sein werden. Vor diesem Hintergrund sehen wir im Energiebereich weiterhin eine große Herausforderung. Auch wenn die Bundesregierung mit den angekündigten Preisbremsen im Strom- und Erdgas-/Wärmebereich Industrieunternehmen weitreichende Unterstützungsleistungen zukommen lassen wollte, ist allerdings zu konstatieren, dass die Ausgestaltung dieser Hilfsmaßnahmen dazu geführt haben, dass diese nur in den seltensten Fällen auch tatsächlich in den Unternehmen angekommen sind. Die ersten drei Monate des Geschäftsjahres 2023 haben sich für die Panther-Gruppe ergebnismässig besser als prognostiziert entwickelt. Darüber hinaus beabsichtigen wir unseren CO 2 Fußabdruck sowie unseren Energieverbrauch auch zukünftig weiter zu reduzieren. Durch Schulungen unserer Mitarbeiter und der Visualisierung von möglichen Gefährdungspotenzialen versuchen wir unsere Mitarbeiter immer wieder für mögliche gesundheitsbeeinträchtigende Situationen zu sensibilisieren, um damit potenzielle Unfälle zu vermeiden.
Die Geschäftsführung |
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