SAM Stralsund Asphaltmischwerke VerwaltungsGmbH
Selbe AdresseHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Hinz seit 18.12.2017 | Geschäftsführer |
Guido Tatge seit 21.3.2016 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
SAW Schleswiger Asphaltsplit-Werke GmbH & Co. KG | 50.00% |
Arkil Holding A/S | 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ASA-Bau GmbHGreifswaldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Grundlagen des Unternehmens 1.1. Struktur und Geschäftstätigkeit Die Gesellschafter der ASA-Bau GmbH, Greifswald, sind zum 31. Dezember 2023 die Arkil Holding GmbH, Schleswig, und die SAW Schleswiger Asphaltsplitt-Werke GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, Schleswig, zu gleichen Teilen. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt 5.780 TEUR. Die ASA-Bau GmbH ist mit ihren Tätigkeitsschwerpunkten Straßen- und Tiefbau sowie Brücken- und Ingenieurbau im Wirtschaftsbau und im öffentlichen Bau für Auftraggeber der Kommunen, des Landes und des Bundes in Mecklenburg-Vorpommern tätig. Weiterhin ist die Gesellschaft an einem regionalen Unternehmen der Asphaltindustrie zur Sicherung des Bedarfs an Asphaltmischgutes beteiligt. Die ASA-Bau GmbH steht im Wettbewerb mit kleinen lokalen und mittelständischen Bauunternehmen sowie Niederlassungen von Baukonzernen. Die Bauleistungen werden überwiegend mit eigenen, umfassend qualifizierten Mitarbeitern ausgeführt, aber auch durch ausgesuchte spezialisierte Nachunternehmer. Folgende Betriebsstätten bzw. Betriebsabteilungen waren im Jahr 2023 aktiv: • ASA-Bau GmbH - Zentralverwaltung, Schleswig • ASA-Bau GmbH - Hauptverwaltung, Greifswald • ASA-Bau GmbH - Brücken- und Ingenieurbau, Greifswald • ASA-Bau GmbH - Straßen- und Tiefbau Vorpommern, Greifswald • ASA-Bau GmbH - Straßen- und Tiefbau Nord, Neubukow • ASA-Bau GmbH - Asphaltstraßenbau, Greifswald • ASA-Bau GmbH - Straßen- und Tiefbau Mecklenburg, Neubukow Zweigniederlassungen bestehen wie folgt: • MAW Straßen- und Tiefbau, Neubukow • MAW Mecklenburger Asphaltmisch-Werke, Greifswald Diese - mit Ausnahme der Verwaltungen -, als Kompetenz-Center agierenden Einheiten arbeiten weitgehend selbstständig. Die technische Geschäftsführung vor Ort koordiniert diese operativen Einheiten. Mit der Arkil Holding GmbH, Schleswig, und der SAW Schleswiger Asphaltsplitt-Werke GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, Schleswig, bestehen vertragliche Beziehungen bezüglich der kaufmännischen Geschäftsführung, den Aufgaben in den Bereichen Personal-, Finanz- und Rechnungswesen sowie der IT-Betreuung. 1.2. Steuerungssystem Zur Steuerung verwendet die ASA-Bau GmbH ein sog. Perfomance-Management-System (perf), um die Leistungsfähigkeit des Unternehmens besser beurteilen zu können. Hierzu werden verschiedene Kennzahlen, die auf den HGB-Zahlen basieren, übergeleitet. Es werden somit angepasste Kennzahlen nach perf zu internen Steuerung genutzt. Die wesentliche Leistungsindikatoren sind hierbei: Gesamtleistung perf Die intern definierte Gesamtleistung (Gesamtleistung perf) besteht aus den Umsatzerlösen nach HGB zuzüglich Erträge sowie abzüglich Aufwendungen, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung stehen (unter anderem Rechnungskürzungen und Leistungsvorgriffe). Zusätzlich werden die Leistungen aus Abschlagsrechnungen und nicht berechneten Leistungen hinzugerechnet. Deckungsbeitrag perf Der Deckungsbeitrag perf berechnet sich aus der Gesamtleistung perf abzüglich der Herstellungskosten zur Erzielung der Gesamtleistung perf in Höhe von 55.692 T€. Betriebsergebnis perf Das Betriebsergebnis perf ist eine wichtige interne Kennzahl zur Bewertung der laufenden operativen Tätigkeit. Von der Gesamtleistung perf werden die damit in Zusammenhang aufgewendeten betrieblichen Aufwendungen perf abgezogen. Kann das Ergebnis aus dem Bauvertrag entsprechend dem Leistungsfortschritt am Bilanzstichtag verlässlich geschätzt werden, wird der Gewinn oder Verlust anteilig abgebildet. Das Betriebsergebnis perf ermöglicht somit ein besseres Verständnis zu der Entwicklung des operativen Geschäfts. Ausgehend vom betrieblichen Aufwand nach HGB werden in den internen Auswertungen auch resultierende Auflösungen von Rückstellungen (unter anderem für Subunternehmer, Garantie und unterlassene Instandhaltung) in den Posten berücksichtigt. Ergebnis vor Ertragsteuern perf Das Ergebnis vor Ertragssteuern perf besteht aus dem Betriebsergebnis perf, dem Zinsergebnis nach HGB und dem angepassten Neutralen Ergebnis nach HGB. Die Anpassung betrifft im Wesentlichen die Auflösungen von Rückstellungen, die intern den Posten Gesamtleistung (unter anderem Rechnungskürzung und Leistungsvorgriff) und betrieblicher Aufwand (unter anderem Subunternehmer, Garantie und unterlassene Instandhaltung) zugeordnet wird. Umsatzrendite perf Die Umsatzrendite perf gibt das prozentuale Verhältnis von dem Betriebsergebnis perf zu der erzielten Gesamtleistung perf an. Das Ergebnis bemisst die Effizienz der Bauabteilungen oder des gesamten Unternehmens. Überleitung von HGB zu Kennzahlen nach perf:
Des Weiteren sind neben den perf Kennzahlen auch der Auftragsbestand und die Entwicklung des Anlagevermögens mit den damit verbundenen Investitionen wesentliche Leistungsindikatoren für die Geschäftsführung als Steuerungsgröße. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Wirtschaftliche Grundlagen Das Jahr 2023 war von einer verhaltenen wirtschaftlichen Dynamik geprägt. Beeinflusst wurde die globale Wirtschaftstätigkeit durch eine nur langsame Erholung von der Covid-19 Pandemie und der Belastung durch den Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine. Hinzu kamen teilweise massive Preisanstiege für Verbraucher und Wirtschaft bei zugleich kräftigen Zinserhöhungen der Notenbanken zur Bekämpfung der Inflation. In Deutschland liegt nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im Inland kam durch das krisengeprägte Umfeld im Jahr 2023 ins Stocken. Die Erholung der deutschen Wirtschaft setzte sich vom Einbruch im Corona-Jahr 2020 somit nicht weiter fort. Die inländische Bruttowertschöpfung entwickelte sich in den einzelnen Wirtschaftsbereichen gegenüber dem Vorjahr sehr unterschiedlich. Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe verringerte sich deutlich. Wesentlich dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Erneut sank auch die Produktion in den energieintensiven Industriezweigen, wie beispielsweise der Chemie- und Metallindustrie. Dagegen kamen positive Impulse vor allem aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Baukonjunktur 2023 In der deutschen Bauwirtschaft bremsten im Jahr 2023 laut Statistischen Bundesamt weiterhin hohe Baukosten, der Fachkräftemangel und die schlechteren Finanzierungsbedingungen, insbesondere durch gestiegene Zinsen, die Wirtschaftsleistung. Betroffen war vorwiegend der Hochbau, während sich die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe steigerte. Preisbereinigt erreichte das Baugewerbe gegenüber dem Vorjahr ein kleines Plus von 0,2 %. Für den öffentlichen Bau geht der Zentralverband Deutsches Baugewerbe von einem Umsatzzuwachs im Jahr 2023 von 5,1 % aus, was real einem Umsatzrückgang von 1,8 % entspricht. Auf den öffentlichen Hochbau entfällt nominal ein Zuwachs von 10,9 %, während im Tiefbau der nominale Zuwachs nur 3,7 % beträgt. Baukonjunktur 2024 Der Zentralverband des deutschen Baugewerbes rechnet in seiner Prognose für 2024 im Bauhauptgewerbe, dass die Umsätze nominal um 5,0 % sinken, was unter Annahme eines Preisrückgangs für Bauleistungen um 2,0 % einen realen Rückgang um 3 % entspricht. Im Wirtschaftsbau wird für das Jahr 2024 nominal ein Zuwachs von 0,7 % erwartet, was real 2,7 % entspricht. Die Entwicklung wird vom Wirtschaftstiefbau getragen, wo mit einem Zuwachs von nominal 5,0 % (real +7,1 %) gerechnet wird. Für den öffentlichen Bau prognostiziert der Verband für das Jahr 2024 eine Steigerung von nominal 0,7 %, was eine reale Umsatzsteigerung von 2,7 % erwarten lässt. Speziell für den öffentlichen Tiefbau werden Umsätze auf Vorjahresniveau prognostiziert, was einer realen Umsatzsteigerung um 2,0 % entspricht. Die öffentlichen Auftraggeber erwarten in der Zukunft steigende Sach- und Personalaufwendungen sowie Sozialausgaben, die nicht durch prognostizierte Steuereinnahmen ausreichend gedeckt sind. Es ist deshalb zu befürchten, dass Investitionen nicht gesteigert werden. Baukonjunktur in Mecklenburg-Vorpommern In Mecklenburg-Vorpommern (MV) ist der Bedarf zur flächendeckenden Verbesserung und Erhaltung der Infrastruktur sowohl bei Verkehrswegen als auch bei der Ent- und Versorgung weiterhin groß. Die Landesregierung nimmt die derzeit schwierige Lage der Bauwirtschaft sehr ernst und will die Baukonjunktur in MV mit zusätzlichen Investitionsvolumen unterstützen. Deshalb gehen wir davon aus, dass die Umsätze in der Bauwirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern preisbereinigt mindestens auf Vorjahresniveau bleiben. Die Baubranche mahnt gegenüber der Politik an, dass es eine Entschlackung und Verkürzung von Planungs- und Genehmigungsverfahren geben muss. Durch den Einsatz von EDV-gestützten Verfahren ist eine Beschleunigung der Verfahren notwendig. Weiterhin fordern die Verbände in MV, dass die öffentlichen Auftraggeber mehr planungsreife Projekte vorhalten, um die Voraussetzungen für eine schnelle Auftragserteilung zu schaffen. 2.2. Geschäftsverlauf Geschäftsverlauf der Gesellschaft Die ASA-Bau GmbH hat im Geschäftsjahr 2023, ungeachtet der herausfordernden Rahmenbedingungen, wiederholt ein sehr gutes Ergebnis erzielt. Der hohe Auftragsüberhang von 39.112 TEUR aus dem Vorjahr und eine positive Entwicklung der Nachfrage nach Bauleistungen, vorwiegend aus der privaten Wirtschaft, sicherte nahezu eine Vollbeschäftigung im Jahresverlauf. Die Beschaffung von Baustoffen entspannte sich im Geschäftsjahr, jedoch sahen sich die Bauabteilungen mit erneut ansteigenden Kosten für Rohstoffe und Baumaterialien konfrontiert. Auch die weiterhin hohen Energiekosten für Treibstoff und Strom stellten eine Belastung dar. Die Gesamtleistung perf liegt nach dem internen Ergebnisbericht im Geschäftsjahr mit 70.016 TEUR um 20,8 Prozent über dem Vorjahreswert (i. Vj.: 57.981 TEUR). Die prognostizierte Gesamtleistung perf des Jahres 2023 von 60.503 TEUR wurde damit deutlich übertroffen. Neben zusätzlichen größeren Aufträgen aus der Privatwirtschaft im Wirtschaftsjahr haben auch die inflationären Preissteigerungen zu einer höheren Gesamtleistung geführt. Der in den internen Auswertungen ermittelte Deckungsgrad perf beträgt 20,5 % und liegt über dem Niveau des Vorjahres (i. Vj.: 18,6 %). Für den Anstieg trugen vor allem lukrative Aufträge bei, die aus Investitionen der privaten Wirtschaft resultieren. Das Betriebsergebnis perf hat sich außergewöhnlich besser entwickelt als geplant und liegt mit 5.953 TEUR signifikant über dem Vorjahreswert von 3.427 TEUR. Ursächlich für den Anstieg des Betriebsergebnis perf um 3.545.TEUR gegenüber dem Planwert ist der höhere Deckungsbeitrag perf. Die in dem betrieblichen Aufwand perf enthaltenen Geschäftskosten und Abschreibungen sind im Verhältnis zur Gesamtleistung perf auf Vorjahresniveau. Nach den internen Auswertungen liegt die Umsatzrendite auf Basis des Betriebsergebnis perf mit 8,5 % über dem Planwert von 4,0 % und über dem Vorjahreswert von 5,9 %. Die Steigerung resultiert hauptsächlich aus größeren Aufträgen aus der Privatwirtschaft im Wirtschaftsjahr. Geschäftsverlauf der Bereiche Die Geschäftslage im Bereich Straßen- und Tiefbau war im Wirtschaftsjahr sehr zufriedenstellend. Es gab ausreichend viele Aufträge sowohl aus dem öffentlichen als auch aus dem privaten Sektor, die eine Vollbeschäftigung im Jahresverlauf garantierte. Die Gesamtleistung perf des Bereichs wurde gegenüber dem Vorjahr geringfügig gesteigert und übertrifft leicht die Erwartungen. Das Ergebnis liegt leicht unter dem Vorjahreswert, zurückzuführen auf Schwierigkeiten bei einem einzelnen Tiefbauprojekt. Höhere Baukosten, infolge der Preisvolatilität bei Energie und Baumaterial, belasteten zusätzlich die Margen. Trotz eines sehr schwierigen Marktumfeldes hat sich im Bereich Asphaltstraßenbau die Geschäftssituation und insbesondere die Auslastung stabilisiert sowie gegenüber dem Vorjahr stark verbessert. Durch die Vielzahl von Anbietern herrschten auch im Geschäftsjahr ein scharfer Wettbewerb und Preiskampf. Aufträge konnten zum Teil nur zu Lasten der Deckungsbeiträge akquiriert werden. Trotzdem ist der Turnaround im Jahr 2023 gelungen und die Gesamtleistung perf und das Jahresergebnis perf haben sich außergewöhnlich verbessert. Dazu beigetragen hat auch die in den Jahren 2021/2022 vollzogene strukturelle Anpassungen an die Marktbedingungen. Das Planziel für die Gesamtleistung perf wurde erreicht und das Jahresergebnis perf stark übertroffen. Der Brücken- und Ingenieurbau zeigte im Geschäftsjahr 2023 einen außergewöhnlichen Zuwachs bei der Gesamtleistung perf und dem Jahresergebnis perf gegenüber dem Vorjahr. Die Nachfrage nach diesen Spezialbauleistungen hat sich, insbesondere aus dem privaten Sektor, stark erhöht. Die gegenüber dem Vorjahr geplante Steigerung der Gesamtleistung perf wurde übertroffen. Ursächlich dafür war auch ein erhöhter Anteil von Fremdleistungen, die von den Auftraggebern nicht als separater Auftrag ausgeschrieben wurden. Zusätzlich führte der Leistungsanstieg zu einer überproportionalen Steigerung des Jahresergebnisses perf. Auftragsbestand Der Auftragsbestand lag zum Stichtag 31.12.2023 mit 47.147 TEUR auf einem neuen Höchststand und um 8.035 TEUR sehr deutlich über dem Vorjahr (39.112 TEUR). Die Steigerung des Bestandes resultiert aus dem Bereich Straßen- und Tiefbau, der größere Aufträge akquirieren konnte. Mitarbeiter Die Anzahl der Mitarbeiter in der ASA-Bau GmbH belief sich zum 31. Dezember 2023 auf 261 (i.Vj.: 255). Trotz einer Erhöhung der Personalstärke um nur 2 % konnte eine starke Steigerung der Gesamtleistung perf erzielt werden. Die Fachkräftegewinnung, -ausbildung, und -bindung stellt eine große Herausforderung für die ASA-Bau GmbH dar. Es fehlt auf allen Ebenen an Fachkräften und zusätzlich an gewerblichen Auszubildenden in den Abteilungen. Das Interesse junger Menschen zu wecken, ist deshalb von bedeutender Relevanz. Deshalb präsentiert sich die ASA-Bau GmbH als attraktiver Arbeitgeber auf verschiedenen Job- und Ausbildungsmessen in Mecklenburg-Vorpommern. Zusätzlich erfolgte eine Zertifizierung als vorbildlicher Ausbildungsbetrieb. Im Rahmen von betrieblichen Aus- und Weiterbildungsveranstaltungen werden interne und externe Schulungen durchgeführt. Hierbei liegen die Schwerpunkte neben der fachlichen Fortbildung auch im Bereich Arbeitsschutz, Mitarbeiterführung und Compliance. Schulungen wurden auch mit Hilfe digitaler Lernformen, wie Webinare durchgeführt. 2.3. ErtragslageDie Entwicklung der Gesamtleistung nach handelsrechtlichen Vorschriften liegt im Geschäftsjahr 2023 über Vorjahresniveau. Der Asphaltstraßenbau bewegte sich im Vergleich zum Vorjahr in einem stabileren Marktumfeld. Die Tiefbauabteilungen und der Brücken- und Ingenieurbau profitierten von einem guten Auftragsbestand aus dem Vorjahr sowie zusätzlichen Aufträgen im Wirtschaftsbau. Die Bauaktivitäten verliefen im Geschäftsjahr ohne nennenswerte Unterbrechungen und waren, entgegen dem konjunkturellen Trend, von einem Aufschwung geprägt. Die Gesamtleistung hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 22,0 % von 56.659 TEUR auf 69.125 TEUR deutlich gesteigert. Der Materialaufwand erhöhte sich um 21,7 %, während die Gesamtleistung nur um 22,0 % anstieg, so dass die Rohertragsquote mit 34,7 % (i.Vj.: 34,5 %) nahezu unverändert geblieben ist. Preiserhöhungen bei Energie- und Baumaterial sowie der projektbedingt stärkere Einsatz von Fremdleistungen trugen dazu bei. Der Personalaufwand hat sich um 9,4 % auf 14.213 TEUR gegenüber dem Vorjahr leicht erhöht. Ausgewirkt haben sich Entgeltanpassungen sowie höhere variable Vergütungen. Aufgrund der geringen Fluktuation und der eingeschränkten Möglichkeiten einer Ausweitung, aufgrund des vorherrschenden Fachkräftemangels, ist die Anzahl der Mitarbeiter annährend gleichgeblieben. Die Abschreibungen sind um 15,1 % von 1.526 TEUR auf 1.756 TEUR gestiegen. Dies resultiert vor allem aus Investitionen in Maschinen, Baugeräte, Transporter und PKW. Zusätzlich haben sich aufgrund von Lieferverzögerungen Investitionen vom Vorjahr ins Geschäftsjahr verschoben. Die Ertragssteueraufwendungen sind im Berichtsjahr um 715 TEUR gestiegen und betragen 1.542 TEUR. Diese Entwicklung resultiert aus dem höheren steuerlichen Ergebnis. Entsprechend ergibt sich ein Jahresergebnis nach Steuern von 4.035 TEUR nach 1.735 TEUR im Vorjahr. Aus den Gewinn- und Verlustrechnungen der beiden letzten Geschäftsjahre ergibt sich nach Zusammenfassungen und Verrechnungen, die nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten vorgenommen wurden, die nachfolgende Ertragsübersicht.
2.4. FinanzlageDie ASA-Bau GmbH ist über die Arkil Holding GmbH in eine gruppenweite Liquiditätssteuerung eingebunden. Wichtiges Ziel ist es, die Zahlungsfähigkeit jederzeit zu gewährleisten. Hierzu nimmt die Gesellschaft am Cashpooling-Verfahren der Arkil Holding GmbH teil. Die Forderungen und Verbindlichkeiten aus dem Cashpooling werden zu festgesetzten Sätzen verzinst. Die ASA-Bau GmbH ist eingebunden in den mit der Commerzbank Aktiengesellschaft, Frankfurt am Main, abgeschlossenen Kreditrahmenvertrag vom 21. Januar 2020. Der Kreditrahmen beläuft sich über 8.500 TEUR und gewährt bis zu 4.000 TEUR als Kontokorrentline sowie 4.500 TEUR für AVALE und Bürgschaften. Neben der Stellung von Sicherheiten in Form von Wertpapieren wurden auch entsprechende Kreditvereinbarungen (Covenants) vereinbart. Weiterhin gewährt die Sydbank A/S, Niederlassung Flensburg, eine unbefristete Kontokorrentlinie in Höhe von 3.000 TEUR. Der betrieblich notwendige Avalrahmen wird über die Commerzbank AG, die Kautionsversicherer TrygGarantiforsikring A/S, Ballerup, Dänemark, Zurich Insurance plc, Niederlassung für Deutschland, Frankfurt, und die Euler Hermes Deutschland Aktiengesellschaft, Hamburg, gestellt. Die Absicherung erfolgt durch die Verpfändung von Wertpapieren und mittels Bank- sowie Gesellschafterbürgschaften. Nachfolgende Kennzahlen geben einen Überblick zur Finanzlage der Gesellschaft:
Der Finanzmittelfond der Kapitalflussrechnung umfasst die in der Bilanz ausgewiesenen liquiden Mittel in Höhe von 325 TEUR (i. Vj.: 152 TEUR), die Wertpapiere des Umlaufvermögens in Höhe von 1.711 TEUR (i. Vj.: 1.682 TEUR) sowie den Cashpooling-Saldo mit der Arkil Holding GmbH in Höhe von 7.477 TEUR (i. Vj.: 3.837 TEUR). Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit hat sich gegenüber dem Vorjahr um 5.858 TEUR verbessert. Insbesondere die Reduzierung des Trade Working Capital, definiert aus Vorräten zuzüglich Kundenforderungen aus Lieferungen und Leistungen abzüglich der Lieferantenverbindlichkeiten, trug zur Erhöhung des operativen Mittelzufluss bei. Zudem steht infolge des positiven Geschäftsverlaufes ein um 2.300 TEUR höheres Jahresergebnis. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit führte zu einem Mittelabfluss von -2.773 TEUR und liegt damit über dem Vorjahr (i. Vj.: -1.327 TEUR). Wesentlicher Grund war die Erhöhung der Investitionen in das Anlagevermögen im Jahr 2023 auf 2.863 TEUR (i. Vj: 1.681 TEUR) aufgrund von Lieferverzögerungen im Jahr 2022. Darüber hinaus haben sich die Einzahlungen aus Veräußerungen im Vergleich zum Vorjahr stark reduziert. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit zeigt einen Mittelabfluss in Höhe von 2.000 TEUR (i. Vj.: 2.100 TEUR) an die Gesellschafter zu gleichen Teilen. Während des Geschäftsjahres 2023 wurden keine Fremdmittel zur Vorfinanzierung der Bauvorhaben oder für Investitionen aufgenommen. Im Saldo ergibt sich eine zahlungsmäßige Erhöhung des Finanzmittelbestandes um 3.841 TEUR. Die Geschäftsführung geht derzeit davon aus, dass die Liquidität der Gesellschaft auch in Zukunft gesichert ist und die ASA-Bau GmbH in der Lage ist, ihre finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen. 2.5. VermögenslageNachfolgende Übersicht ergibt sich nach Zusammenfassungen, die nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten vorgenommen wurden, aus den Bilanzen der beiden letzten Geschäftsjahre. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind als langfristig behandelt.
Im Vergleich zum 31. Dezember 2022 erhöhte sich die Bilanzsumme der ASA-Bau GmbH um 2.231 TEUR (+ 10,1 %) auf 24.363 TEUR. Aufgrund der im Berichtsjahr getätigten Investitionen erhöhte sich das langfristige Vermögen um 1.084 TEUR auf 10.708 TEUR. Das geplante Investitionsvolumen betrug 2.300 TEUR, wovon 2.863 TEUR (i. Vj.: 1.681 TEUR) getätigt wurden. Wesentlicher Grund für das erhöhte Volumen waren Lieferverzögerungen im Jahr 2022 bei Maschinen, Baugeräten, Transporter und PKWs. Hinsichtlich der Aufteilung auf die einzelnen Unterposten der Investitionen wird auf den Anlagenspiegel im Anhang verwiesen. Die ASA-Bau GmbH hält eine Beteiligung an der HANSE Asphaltmischwerke GmbH, Berlin, zum Zweck der Versorgungssicherheit der eigenen Einbaukolonnen mit Asphaltmischgut. Der Ausweis erfolgt unter dem Posten Finanzanlagen. Das kurzfristige Vermögen erhöhte sich um 1.147 TEUR. Die in dem Posten Verbundforderung ausgewiesene Cashpooling-Forderung erhöhte sich um 3.640 TEUR, bei einer gleichzeitigen Verringerung der Kundenforderungen um 2.298 TEUR. Insgesamt hat sich das Trade Working Capital im Vergleich zum Vorjahr um 2.739 TEUR reduziert, mit einer positiven Wirkung auf die Liquiditätsentwicklung. Der Posten Vorräte hat sich um 314 TEUR auf 478 TEUR reduziert und enthält zum Bilanzstichtag, im Vergleich zum Vorjahr, nur die Bestände an Rohstoffen. Der Bestand an unfertigen Bauvorhaben in Höhe von 30.211 TEUR (i. Vj.: 25.814 TEUR) abzüglich der erhaltenen Anzahlungen in Höhe von 30.889 TEUR (i. Vj.: 25.710 TEUR) ist aufgrund des Saldos unter dem Posten Kundenverbindlichkeiten in Höhe von 678 TEUR (i. Vj. 104 TEUR, Ausweis unter dem Posten Vorräte) ausgewiesen. Die Werthaltigkeit des Bestandes an unfertigen Bauvorhaben wird durch die Höhe der erhaltenen Anzahlungen in hohem Umfang belegt. Das Wertpapierdepot bei der Commerzbank AG und der Sydbank A/S in Höhe von insgesamt 1.711 TEUR (i. Vj.: 1.682 TEUR) dient als Sicherheit für Kreditlinien und Darlehen. Die Bilanz weist zum 31. Dezember 2023 ein Eigenkapital in Höhe von 17.166 TEUR (i. Vj.: 15.132 TEUR) aus. Die Gewinnabführung an die Arkil Holding GmbH und die SAW Schleswiger Asphaltsplitt-Werke GmbH Co. KG zu gleichen Teilen in Höhe von 2.000 TEUR wirkte mindernd auf das Eigenkapital. Die Bilanzstruktur ist weiterhin sehr robust mit einer Eigenkapitalquote von 70,5 % (i. Vj.: 68,4 %). Der Posten Steuerrückstellungen erhöhte sich um 947 TEUR und enthält vor allem Rückstellungen, die für das steuerliche Einkommen des Jahres 2023 gebildet wurden. Zur Verringerung des Postens übrige kurzfristige Passiva führte die um 979 TEUR geringeren Umsatzsteuerverbindlichkeiten. Insgesamt beurteilt die Geschäftsführung die Vermögenslage im Jahr 2023 als sehr gut. 2.6. Gesamtbeurteilung Alle Baubereiche behaupteten sich im Geschäftsjahr 2023 in einem schwierigen und anspruchsvollen Marktumfeld und konnten gute Ergebnisse erzielen. Mit einem gesteigerten Jahresergebnis von 4.035 TEUR (i. Vj.: 1.735 TEUR) ist es gelungen, dass gute Vorjahresergebnis deutlich zu übertreffen. Insbesondere die im Berichtsjahr deutlich höhere Gesamtleistung trug zur Steigerung bei. Weiterhin hatte eine über den Jahresverlauf gute Auslastung das Ergebnis positiv beeinflusst. Trotz geopolitischer Krisen und damit einhergehender Kostensteigerungen und Knappheiten zeigt die Entwicklung der ASA-Bau GmbH, dass das Unternehmen krisensicher aufgestellt ist. Die im Prognosebericht 2022 getroffene Aussage zur Gesamtleistung perf und zum Betriebsergebnis perf wurde deutlich übertroffen. Für eine weiterhin gute Positionierung des Unternehmens wurden im Geschäftsjahr 2023 wichtige Investitionen getätigt. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Die ASA-Bau GmbH ist im Rahmen ihrer geschäftlichen Aktivitäten einer Reihe von Risiken ausgesetzt, die mit dem unternehmerischen Handeln untrennbar verbunden sind. Nicht planbare Ereignisse können sowohl Gefährdungen aber auch Chancen beinhalten. Als Risiko/Chance werden Ereignisse und Entwicklungen sowohl innerhalb als auch außerhalb der ASA-Bau GmbH verstanden, die sich nachteilig/vorteilhaft auf die prognostizierte Vermögens-, Finanz-, und Ertragslagen auswirken könnten. Unternehmerische Risiken werden nur eingegangen, wenn diese kalkulierbar sind und die Chance eine angemessene Wertsteigerung erwarten lässt. Zur frühzeitigen Erkennung relevanter Chancen und Risiken dienen die strategische und operative Planung, das monatliche interne Berichtswesen sowie das Treasury- Management. Zusätzlich werden regelmäßig Prognosen zu großen Baustellen erstellt und an die Geschäftsführung berichtet. 3. 1. Chancenbericht Die ASA-Bau GmbH agiert in einem Marktumfeld, in dem sich Chancen eröffnen können, die es gilt zu erkennen, zu nutzen und dabei unnötige Risiken zu vermeiden. Als wesentliche Chancen der künftigen Entwicklung sind zu nennen: • Solide Kapitalstruktur und disziplinierte Liquiditätsverwendung zur Realisierung anspruchsvoller und größerer Bauprojekte • Verbesserung der Projektvorbereitung und -abläufe zur Risikominimierung bei den Bauausführungen • Erhöhung der Profitabilität durch Spezialisierung auf fachlich anspruchsvolle Bauleistungen • Steigerung der Wertschöpfung durch eine stärkere Verzahnung der einzelnen unterschiedlichen operativen Bereiche, insbesondere bei größeren und anspruchsvollen Projekten • Investitionen in moderne und innovative Technik zur Steigerung der Qualität der Arbeiten und Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit • Ausbau der Digitalisierung sowie die Vernetzung zur Prozessoptimierung mit dem Ziel der Effizienzsteigerung • Positionierung als attraktiver Arbeitergeber zur Gewinnung von Führungs- und Fachkräften • Nachträge und Claim-Management zur Erzielung einer Verbesserung der Ergebnisse • Arbeits- und Gesundheitsschutz zur Erhöhung der Zufriedenheit und Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter, was weniger Störungen im Betriebsablauf bedeutet • Nachhaltigkeit, um wandelnde Kundenerwartungen zu erfüllen und für nachkommende Arbeitnehmer ein attraktiver Arbeitgeber zu sein Potenziale zur Verbesserung der Ergebnisse liegen auch in der Vermeidung von Fehlern und somit in der Reduzierung von Kosten. Diese Möglichkeiten müssen weiterhin und teils noch konsequenter genutzt werden. Die Auflage zusätzlicher staatlicher Infrastrukturinvestitionen mit positiver Wirkung auf das Baugewerbe könnte die Bauleistung und das Ergebnis weiter steigern. Darüber hinaus würde ein günstiges politisches Umfeld die Stimmung in der privaten Wirtschaft positiv beeinflussen, was eine steigende Nachfrage nach Bauleistungen hätte. 3.2. Risikobericht Wirtschaftliche Lage und konjunkturelle Entwicklung Die Entwicklung der ASA-Bau GmbH wird beeinflusst von branchenspezifischen Konjunkturverläufen, politischen und finanzwirtschaftlichen Veränderungen, Energie- und Rohstoffpreisen und Engpässen in den Lieferketten. Die dominierende Krise in den letzten Jahren war die COVID-19 Pandemie. Zwischenzeitlich hat sich eine anhaltende Polykrise entwickelt. Der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine, die Bestrebung Chinas zur Änderung der Weltordnung und Terroranschläge, wie zuletzt durch die Hamas in Israel, hat erhebliche Auswirkungen auf die globalen Wirtschaftsströme und indirekt auch auf die Entwicklung der ASA-Bau GmbH. Neben politisch mittel- oder langfristigen Veränderungen ist auch immer mit kurzfristigen Störungen der Lieferketten und hohen Volatilitäten bei Energie- und Rohstoffen zu rechnen. Kalkulation und Abrechnung Fehler in der Kalkulation bei der Angebotserstellung sowie nicht eindeutige Leistungsbeschreibungen der Auftraggeber können dazu führen, dass Ausschreibungen nicht gewonnen werden oder Aufträge nicht auskömmlich sind. Durch das Vier-Augen-Prinzip wird das Risiko minimiert. Die Erstellung der Leistungsabrechnung hat eine hohe Komplexität, insbesondere wenn eine Baumaßnahme für mehrere Auftraggeber erfolgt. Es ist deshalb nicht auszuschließen, dass Rechnungskürzungen durch den Kunden akzeptiert werden müssen. Durch die Spezialisierung von Mitarbeitern wird diesem Risiko entgegengewirkt. Risiken der betrieblichen Tätigkeit Ungenaue Planungen und Planungsfehler der Auftraggeber können zu verlängerten Bauzeiten und fehlenden zugesicherten Eigenschaften führen. Zusätzliche Kosten wegen Bauzeitenverlängerungen oder Nacharbeiten müssen dann in langfristigen Auseinandersetzungen über Nachtragspositionen mit dem Auftraggeber verhandelt werden. Ein weiteres Risiko ist, dass geforderte technische Toleranzen nicht eingehalten werden und Nacharbeiten oder Erneuerungen erfordern. Aufgrund der Abhängigkeiten von klimatischen Bedingungen, Lieferanten oder Nachunternehmern bestehen ebenfalls Risiken, die es gilt durch erfahrene Bauleiter zu managen. Durch die hohe Inanspruchnahme der Maschinen auf den Baustellen kann es zu Ausfällen und damit zu Unterbrechungen auf den Baustellen kommen. Dem wird durch eine hohe Wartungsintensitäten und regelmäßige Ersatzbeschaffung entgegengewirkt. Zusätzlich ist bei längerer Nutzung mit erhöhten Unterhalts- und Reparaturkosten bei den Altgeräten zu rechnen. Beschaffungsrisiken Das Risiko erstreckt sich über die Bereiche Baumaterial, Betriebsstoffe und Nachunternehmer. Angesichts geopolitischer und wirtschaftlicher Unsicherheiten kann es zu Versorgungsengpässen in den Lieferketten kommen. Der Ukraine-Krieg und die Sanktionen gegen Russland können auch zukünftig zu Beeinträchtigungen in den Lieferketten führen. Ein weiteres Risiko ergibt sich aus unvorhersehbaren Preissteigerungen, wenn diese nicht an die Auftraggeber weitergegeben werden können. Dies würde die Kostenstruktur und somit die Ergebnisse belasten. Durch die frühzeitige Einbindung des Einkaufs bereits in der Kalkulationsphase, wird das Preisrisiko minimiert. Beteiligungsrisiken Die Wertansätze der Beteiligungen unterliegen dem Risiko der zukünftigen Unternehmensentwicklung. Sollten die Erwartungen nicht wie geplant eintreten, kann sich daraus die Notwendigkeit von Wertberichtigungen auf die Beteiligungsbuchwerte ergeben. Rechtliche Risiken Rechtsstreitigkeiten resultieren überwiegend aus der Leistungserbringung. In Auseinandersetzungen mit den Auftraggebern geht es meistens um die Höhe der Vergütung, behauptete Mängel in den Ausführungen der Leistung oder Verzögerungen bei der Leistungserbringung. Da Streitigkeiten vor Gericht mit zusätzlichen Kosten verbunden sind und ein Ausgang naturgemäß unsicher ist, wird grundsätzlich versucht eine außergerichtliche Einigung zu finden. Arbeitssicherheit und Gesundheit Auf den Baustellen besteht immer das Risiko, dass beim Arbeiten mit schwerem Gerät beziehungsweise Materialen und der Nichteinhaltung von Regelungen es zu ernsthaften Unfällen kommen kann. Es wird daher das konsequente Ziel verfolgt, den Arbeitsschutz durch eine eigene Sicherheitsfachkraft zu kontrollieren und weiterzuentwickeln. Im Jahr 2023 erfolgte die Erneuerung der Zertifizierung des AMS (Arbeitssicherheit-Management-System) durch die Berufsgenossenschaft-Bau. Damit erhalten wir und unsere Auftraggeber die Sicherheit, dass alle Vorgaben des Arbeitsschutzes höchste Priorität im Unternehmen haben. Personalrisiken Der Erfolg der ASA-Bau GmbH ist stark abhängig von den handelnden Personen. Unzufriedene Mitarbeiter oder eine hohe Fluktuationsrate können bei anderen Mitarbeitern zu einer höheren Arbeitsbelastung führen. Zusätzlich würde eine negative Reputation als Arbeitgeber die Mitarbeitergewinnung erschweren. Mögliche Fluktuationsrisiken werden begrenzt durch eine branchenübliche Vergütung und zusätzlichen Angebote an die Mitarbeiter. Zudem bieten wir regelmäßige betriebliche Weiterbildungen, individualisierte Fortbildungen und Persönlichkeitstrainings an. Wert wird auch auf die gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf gelegt. Die aktuelle Personalausstattung führt kurz- und mittelfristig zu keinen Personalengpässen. Ein weiteres Personalrisiko ergibt sich aus möglichen dolosen Handlungen von Mitarbeitern. Dem Risiko wirken wir mit technischen und Organisatorischen Maßnahmen entgegen. IT-Risiken Durch die zunehmende Digitalisierung werden vermehrt operative Prozesse, Prozesse in der Verwaltung und auf den Baustellen durch moderne Informationstechnologie gestützt. Zentrale Bedeutung hat die Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit von Informationen, Daten und Systemen. Es besteht die Gefahr, durch einen Hacker-Angriff, durch Schwachstellen in unserem Netzwerk oder beispielsweise durch die Installation von Schadsoftware durch einen ASA-Mitarbeiter einen unberechtigten Zugriff zu erleiden. Wir wären dann möglicherweise erpressbar und vertrauliche Informationen wären unberechtigten Dritten zugänglich. Um der zunehmen Cyber-Kriminalität erfolgreich entgegenzuwirken, haben wir die Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz der Daten deutlich erhöht. Zur Datensicherheit und -schutz werden unsere Daten in einem zertifizierten Rechenzentrum gespeichert. Zusätzlich werden die Mitarbeiten in regemäßigen Web-Schulungen im Hinblick auf IT-Risiken sensibilisiert. Gesamtrisikolage Es besteht gegenüber dem Vorjahr keine wesentliche Veränderung der Risiko-Chancensituation. Lediglich die Bedrohungslage durch Cyberattacken hat sich in den letzten Monat merklich verschärft. Die anhaltenden geopolitischen Spannungen sind als wesentlich einzustufen. Die möglichen betrieblichen und finanziellen Auswirkungen werden beobachtet und in den unterjährigen Prognosen bewertet. Zu weiteren Auswirkungen wird auf den Prognosebericht verwiesen. Derzeit sind keine einzelnen oder aggregierte Risiken erkennbar, die für die ASA-Bau GmbH bestandsgefährdend sind. 3.3. Prognosebericht Die im Prognosebericht getroffenen Aussagen basieren auf der Einschätzung der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der für die ASA-Bau GmbH relevanten Märkte. Grundlage bilden Analysen von Forschungsinstituten und von Branchenverbänden, wie dem Bauverband Mecklenburg-Vorpommern e.V.. Die im folgenden beschriebenen Einschätzungen beziehen sich auf den Prognosezeitraum vom 01. Januar bis 31. Dezember 2024. Grundlage der Prognose ist die Unternehmensplanung für das Geschäftsjahr 2024. Entsprechend der üblichen Teuerungsrate sind steigende Energie-, Materialkosten bzw. Lohn- und Gehaltsanpassungen eingepreist. Erschwert wird die Prognosefähigkeit durch die bestehende Unsicherheit hinsichtlich der weiteren Entwicklung des Krieges in der Ukraine und eine mögliche Ausweitung auf andere Regionen. Eine weitere Eskalation könnte zu negativen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage führen. Das Geschäftsklima im Bauhauptgewerbe trübte sich zum Jahreswechsel 2023/2024 weiter ein. Die Bauunternehmen befürchten laut dem Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) eine ungünstigere Geschäftsentwicklung in den kommenden Monaten. Im Gegensatz zum Hochbau äußerten sich die Tiefbauunternehmen aber positiv zu ihrer Ausgangsituation, basierend auf einer stabilen Entwicklung der Auftragsbestände. Für das Jahr 2024 wird damit gerechnet, dass der Druck auf die Baupreise hoch bleibt. Erhöhte Mautgebühren und steigenden CO 2 -Aufschlägen auf Bauprodukte verteuern Logistikleistungen und Baustoffe. Zudem stehen Anfang des Jahres 2024 Tarifverhandlungen an. Aus aktueller Sicht geht das Management davon aus, dass sich das Geschäftsjahr 2024 wie ursprünglich geplant entwickelt. Für Mecklenburg-Vorpommern wird weiterhin mit einer guten Nachfrage nach Bauleistungen, insbesondere durch die Investitionen der öffentlichen Auftraggeber in die Infrastruktur, gerechnet. Im Berichtszeitraum fiel der Auftragsbestand sehr solide aus und liegt zum Jahresende 2023 mit 47.147 TEUR sehr deutlich über dem Vorjahreswert von 39.112 TEUR. Angesichts des erfreulichen Auftragsbestandes wird für das Geschäftsjahr 2024 eine Gesamtleistung perf von 68.846 TEUR prognostiziert. Für das erste Quartal 2024 wird saisonbedingt noch ein Verlust erwartet, der jedoch wie in früheren Jahren im Jahresverlauf ausgeglichen wird. Das Management erwartet für 2024 ein Deckungsbeitrag perf von 11.806 TEUR. Im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023 wird deshalb auch von einer deutlichen Reduzierung beim Betriebsergebnis perf auf 2.919 TEUR ausgegangen. Es muss mit einem zunehmender Wettbewerbsdruck und verhaltenen Rahmenbedingungen gerechnet werden, die eine anhaltende Belastung für den Geschäftsbetrieb bedeuten. Die Umsatzrendite bezogen auf das Ergebnis vor Ertragssteuern perf wird bei 4,3 % erwartet. Investitionen richten sich danach aus, den Unternehmenswert zu erhalten und nachhaltig zu stärken. Der nachhaltige Wandel der Baubranche bedarf Investitionen in digitale Lösungen und moderne Geräte, mit deren Hilfe auf unseren Baustellen Energie und Material eingespart werden können. Für das Jahr 2024 sind deshalb Investitionen in Höhe von 2.774 TEUR in Erweiterungs- und Ersatzbeschaffungen bei den immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen geplant, die leicht unter denen des Vorjahres liegen. Zur Sicherung der benötigten finanziellen Mittel ist die ASA-Bau weiterhin in das zentrale Cashpooling-Verfahren der Akil Holding GmbH eingebunden.
Greifswald, 09. Februar 2024 gez. Guido Tatge gez. Christian Hinz BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Hinweise Der Jahresabschluss wurde gem. § 242 ff. und § 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gemäß §267 Abs. 3 HGB auf. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke teilweise an dieser Stelle gemacht. 2. Registerinformationen Die Gesellschaft ist unter der Firma ASA-Bau GmbH mit Sitz in Greifswald im Handelsregister des Amtsgerichts Stralsund unter der Nummer HRB 6152 eingetragen. 3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen maßgebend. Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen auf bewegliche Sachanlagen erfolgen grundsätzlich linear. Geringwertige Anlagegüter im Wert bis einschließlich EUR 250,00 werden sofort ergebniswirksam abgeschrieben. Für bereits erfolgte Zugänge geringwertiger Anlagegüter mit Einzelanschaffungskosten ab EUR 250,00, die aber EUR 1.000,00 nicht überschreiten, wird das steuerliche Sammelpostenverfahren aus Vereinfachungsgründen auch in der Handelsbilanz angewandt. Der Sammelposten wird pauschalierend im Jahr der Anschaffung und in den folgenden vier Jahren um jeweils 20 % abgeschrieben. Der Abgang wird im fünften Jahr unterstellt. Ab 2021 wird von dem Wahlrecht der Sofortabschreibung Gebrauch gemacht. Zugänge geringwertiger Wirtschaftsgüter (kurz GWG) mit Einzelanschaffungskosten ab EUR 250,01, die aber EUR 800,00 nicht überscheiten, werden im Geschäftsjahr sofort ergebniswirksam abgeschrieben. Ein steuerliches Verzeichnis wird geführt. Die Finanzanlagen werden zu den Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten am Bilanzstichtag bewertet. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit den Anschaffungskosten oder den niedrigeren Tageswerten zum Bilanzstichtag angesetzt. Die unfertigen Bauten werden zu Herstellungskosten verlustfrei angesetzt. In die Herstellungskosten werden neben den Einzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten, der Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie der herstellungsbezogene Werteverzehr des Anlagevermögens einbezogen. Erhaltene Anzahlungen werden offen von den Vorräten abgesetzt. In diesem Jahr ergibt sich dadurch ein Passivüberhang, der unter erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen auf der Passivseite ausgewiesen wird. Waren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert oder dem niedrigeren Tageswert angesetzt. Allen erkennbaren Risiken wird durch Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Wertpapiere werden mit ihren fortgeführten Anschaffungskosten oder dem niedrigeren Börsen- oder Marktpreis zum Bilanzstichtag angesetzt. Die liquiden Mittel sind mit dem Nennwert bilanziert. Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind bereits geleistete Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen, ausgewiesen. Die aktiven latenten Steuern werden in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht angesetzt. Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennwert bilanziert. Die Pensionsrückstellungen wurden auf der Grundlage eines versicherungsmathematischen Gutachtens unter Berücksichtigung der Richttafeln "2018G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Die Bewertung wurde nach der PUC-Methode (projected-unit-credit-method) durchgeführt. Für die Abzinsung wurde bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren der durchschnittliche Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Jahren von 1,83% (i. Vj. 1,79%), Stand Dezember 2023 angewendet. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB beträgt TEUR 3 (i. Vj. TEUR 15)., bei einer Verwendung des durchschnittliche Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Jahren von 1,76% (i. Vj. 1,45%), Stand Dezember 2023. Dieser Unterschiedsbetrag unterliegt einer Ausschüttungssperre. Der Rententrend wurde mit 1% p.a. berücksichtigt und für die Fluktuation wurden die alters- und dienstzeitabhängigen Fluktuationswahrscheinlichkeiten von Heubeck zugrunde gelegt. Bei der Bemessung der Steuerrückstellungen und der sonstigen Rückstellungen werden ungewisse Verbindlichkeiten und alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Rückstellungen werden in Höhe des nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden, die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden. Die Jubiläumsrückstellungen wurden auf der Grundlage eines versicherungsmathematischen Gutachtens unter Berücksichtigung der Richttafeln "2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Die Bewertung wurde nach der PUC-Methode (projected-unit-credit-method) durchgeführt. Für die Abzinsung wurde bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren der durchschnittliche Rechnungszinssatz von 1,74% (i. Vj. 1,45%), Stand Dezember 2023, verwendet. Die Fluktuation wurde mit altersabhängigen Fluktuationswahrscheinlichkeiten berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Die Erträge und Aufwendungen aus Währungsumrechnungen enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen. 4. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens unter Angabe, der im Geschäftsjahr 2023 vorgenommenen Abschreibungen, kann dem beigefügten Anlagenspiegel entnommen werden. Die ASA-Bau GmbH hält die folgenden Beteiligungen:
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr sämtlich Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr. Wie im Vorjahr wurden Beträge für erwartete Rechnungskürzungen in Höhe von TEUR 427 (i. Vj. TEUR 961) als Korrekturposten bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Abzug gebracht. Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen in Höhe von TEUR 7.477 (i. Vj. TEUR 3.803) gegen die Gesellschafterin Arkil Holding GmbH, Schleswig, und beinhalten solche aus dem gemeinsamen Cash-Concentrating (TEUR 7.476, i. Vj. TEUR 3.837) zuzüglich Forderungen aus der laufenden Verrechnung in Höhe von TEUR 1 (i. Vj. Verbindlichkeiten TEUR -34). Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, enthalten eine Forderung aus dem Liefer- und Leistungsverkehr in Höhe von TEUR 245 (i. Vj. TEUR 255). Die Wertpapiere des Umlaufvermögens setzen sich wie folgt zusammen:
Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Garantieverpflichtungen (TEUR 583, i. Vj. TEUR 694), für Leistungsvorgriffe (TEUR 264, i. Vj. TEUR 135), für unterlassene Instandhaltungen (TEUR 383, i. Vj. TEUR 325), für nachlaufende Rechnungen (TEUR 328, i. Vj. TEUR 389), Prozessrisiken (TEUR 0, i. Vj. TEUR 65) sowie für Verpflichtungen ggü. dem Personal (TEUR 1.168, i. Vj. TEUR 1.026). Bezüglich der Restlaufzeiten und Sicherheiten und zur Mitzugehörigkeit der Verbindlichkeiten wird auf folgende Aufstellung verwiesen.
Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer 5 Jahre bestehen nicht. Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen bestehen in Höhe von TEUR 26 (i. Vj. TEUR 26) gegen die SAM Stralsunder Asphaltmischwerke VerwaltungsGmbH und beinhaltet ein Betriebsmitteldarlehen. Sowie gegen die Gesellschafterin SAW GmbH & Co. KG in Höhe von TEUR 135 (i. Vj. TEUR 87). Diese bestehen aus Verbindlichkeiten aus dem Liefer- und Leistungsverkehr in Höhe von TEUR 1 (i. Vj. TEUR 108) zuzüglich Verbindlichkeiten aus der laufenden Verrechnung in Höhe von TEUR 134 (i. Vj. Forderungen TEUR 21), 5. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse beinhalten hauptsächlich Erlöse aus Vertragsleistungen in Höhe von TEUR 64.351 (i. Vj. TEUR 53.280) sowie sonstige Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 427 (i. Vj. TEUR 132) abzüglich Erlösminderungen in Höhe von TEUR 60 (i. Vj. TEUR 203) und betreffen bis auf TEUR 4 (i. Vj. TEUR 0) das Inland. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 798, i. Vj. TEUR 574), Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens (TEUR 68, i. Vj. TEUR 313), Eingliederungszuschüsse (TEUR 50, i. Vj. TEUR 13), Kursgewinne (TEUR 32; i. Vj. TEUR 0) sowie Versicherungsentschädigungen (TEUR 36, i. Vj. TEUR 20). In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen für die Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 4 (i. Vj. TEUR 7) enthalten. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverträgen in Höhe von TEUR 236 (i. Vj. TEUR 245) und aus Leasingverpflichtungen in Höhe von TEUR 124 (i. Vj. TEUR 368) und belaufen sich auf insgesamt TEUR 360 (i. Vj. TEUR 613). Haftungsverhältnisse Die ASA-Bau GmbH tritt den Verpflichtungen der HANSE Asphaltmischwerke GmbH, Berlin, aus einem Kreditvertrag gegenüber der DZ Bank AG, Frankfurt am Main, im Wege einer selbstschuldnerischen Bürgschaft bei und haftet in Höhe von TEUR 1.866. Der anteilige Darlehensstand bei der HANSE Asphaltmischwerke, Berlin, zum 31.12.2023 beträgt TEUR 1.198. Aufgrund der weiterhin planmäßigen Tilgung des Darlehens wird mit einer Inanspruchnahme nicht gerechnet. Die ASA-Bau GmbH haftet weiterhin gesamtschuldnerisch im Rahmen eines Kreditrahmenvertrages zwischen Gesellschaften der Arkil Gruppe und der Commerzbank AG für alle sich daraus ergebenden Verbindlichkeiten. Zum 31.12.2023 ergibt sich daraus ein Betrag in Höhe von TEUR 1.065. Da es sich um einen Kreditrahmen nur für die deutschen Gesellschaften der Arkil Gruppe handelt, ist das Risiko einer Inanspruchnahme zu vernachlässigen. Angaben zu nahestehenden Unternehmen und Personen Es wurden keine Geschäfte zu nicht marktüblichen Bedingungen mit nahestehenden Unternehmen und Personen durchgeführt. 6. Sonstige Angaben Anzahl Mitarbeiter Im Berichtsjahr wurden durchschnittlich 196 gewerbliche Mitarbeiter (i. Vj. 193) und 46 Angestellte (i. Vj. 47) beschäftigt (ohne Auszubildende). Gesamthonorar des Abschlussprüfers Der Honoraraufwand für den Abschlussprüfer aus Abschlussprüferleistungen betrug in 2023 insgesamt TEUR 46 (i. Vj. TEUR 43). Organe der Gesellschaft Geschäftsführung Guido Tatge, kaufmännischer Geschäftsführer, Tarp Christian Hinz, technischer Geschäftsführer, Wahrstorf/Pölchow Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Gesellschaft macht hinsichtlich der Organbezüge von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch. Konzernverhältnisse Für den größten und gleichzeitig kleinsten Kreis von Unternehmen stellt die JEAR Holding ApS, Vojens, Dänemark, einen befreienden Konzernabschluss auf, in den die ASA-Bau GmbH einbezogen wird. Dieser wird im Unternehmensregister offengelegt. Erläuterung gemäß § 291 (2) S1 Nr.4 Buchstabe c HGB Der befreiende Konzernabschluss ist nach dänischen Rechnungslegungsvorschriften (Danish-Gaap) aufgestellt. Dabei fanden im Wesentlichen folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Anwendung, die vom deutschen Recht abweichen: Der Ansatz der teilfertigen Arbeiten wird nach der sogenannten Percentage-of-Completion Methode, analog IFRS 15, bewertet. Die Wertpapiere im Umlaufvermögen wurden mit dem Kurswert zum Bilanzstichtag bewertet. Einige im HGB nicht bilanzierte Leasingverträge unterliegen im Danish-Gaap dem Finanzierungsleasing. Die Abzinsung der Pensionsrückstellungen erfolgt mit dem jeweils aktuellen Kapitalmarktzins. Die Rückstellungen im HGB für unterlassenen Instandhaltungen kommen im Danish-Gaap nicht zur Anwendung. Der Ansatz der Latenten Steuern hingegen schon. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben.
Greifswald, den 9. Februar 2024 gez. Guido Tatge gez. Christian Hinz AnlagenspiegelEntwicklung des Anlagevermögens vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 30.04.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die ASA-BAU GmbH, Greifswald Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ASA-BAU GmbH, Greifswald, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ASA-BAU GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prü- fung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 30. April 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
gez. Niklas Wilke, Wirtschaftsprüfer gez. Stefanie Bubbers, Wirtschaftsprüferin |
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