Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 79103
Vorher
"CAROLINE" Fünfundsechzigste Vermögensverwaltungsgesellschaft mbHColoplast Zweite Beteiligungs GmbH
Eingetragen
2.3.2001
Branche
Großhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Dental- und LaborbedarfGroßhandel mit pharmazeutischen ErzeugnissenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von pharmazeutischen Erzeugnissen, medizinischen Artikeln, Krankenhaus-, Dental- und Altenpflegebedarf
Gegenstand
der Vertrieb von Produkten für den medizinischen Bedarf und die Erbringung von Dienstleistungen, insbesonder von Distributions- und Logistikdienstleistungen, im Zusammenhang mit solchen Produkten im In- und Ausland sowie die Beteiligung an anderen Unternehmen mit vergleichbarem Unternehmensgegenstand.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Andreas Hoppe
seit 30.5.2025
Geschäftsführer
Stefanie Birgit Jilek
seit 16.10.2024
Prokura

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Coloplast Distribution GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/2023

1. Struktur der Gesellschaft

Die Coloplast Distribution GmbH ist eine 100%ige Tochter der Coloplast A/S, Humlebæk, Dänemark. Diese entwickelt und produziert weltweit Produkte aus dem Bereich der Darmstoma-, Kontinenz- und Wundversorgung, der Urologie sowie der Versorgung von Halsstomata und Stimmprothesen (Atos Medical).

Die Coloplast Distribution GmbH (EDC, European Distribution Center) ist als Logistikdienstleister für gesamt Europa tätig. Fertig produzierte Waren werden von den verschiedenen Produktionsstandorten in das EDC verbracht und von dort an andere Distributionscenter oder direkt an die Endkunden der Coloplast Vertriebstöchter geliefert.

2. Darstellung des Geschäftsverlaufs

Das EDC fakturiert seine Dienstleistungen (sämtliche Kosten bis auf Zins- und Steueraufwand) in Form einer Zuschlagskalkulation an die Coloplast A/S, Humlebæk, Dänemark weiter.

Das Geschäftsjahr 2022/2023 war vom Umgang mit hohen Kosten im Bereich Transport und Personal geprägt. Trotz dieser Herausforderungen und bei einem Anstieg des Volumens um rund 7 % konnte das EDC sein wesentliches Kundenversprechen, die Auslieferung aller Aufträge zum gewünschten Zeitpunkt, zu 99,9 % erfüllen und gleichzeitig den Anstieg der Gesamtkosten begrenzen.

Um dem stetigen Wachstum Rechenschaft zu tragen, wurde die bestehende Outbound-Automatisierung erneuert. Zusätzlich wurden interne Warenströme zwischen dem EDC und den Coloplast Distributionszentren in Schweden und Tschechien angepasst. Verbesserungen im ERP-System erlaubten die Optimierung von Arbeitsabläufe in der Auftragsvorbereitung sowie die Erhöhung des Füllgrad der Versandkartons.

3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Bilanzsumme der Gesellschaft besteht hauptsächlich aus Forderungen gegen verbundene Unternehmen (49 %) (Vorjahr: 60 %) und Sachanlagevermögen (28 %) (Vorjahr: 26 %).

Die Coloplast Distribution GmbH ist in das Cash Pooling des Coloplast Konzern eingebunden.

Die Eigenkapitalquote beträgt zum 30. September 2023: 36 % (Vorjahr: 27 %).

Dieses Geschäftsjahr wurde mit einem Umsatz von T€ 16.989 gegenüber einem Umsatz im vorherigen Geschäftsjahr von T€ 16.044 abgeschlossen. Damit wurde die Prognose von 5 % mit 5,9% leicht übertroffen.

Der Rückgang des Jahresüberschuss auf T€ 132 (Vorjahr: T€ 215) resultiert hauptsächlich aus einem Anstieg der Zinsen bei gleichzeitigem Anstieg der Ertragssteuern. Somit wurde die Prognose, das Ergebnis auf Vorjahresniveau zu halten, verfehlt.

Finanzierungsaufwendungen und Steuern werden nicht an die Coloplast A/S weiterfakturiert.

4. Personal

Die Anzahl der Mitarbeiter lag zum Geschäftsjahresende bei 126. Umgerechnet auf Vollzeitstellen entspricht dies 122,7 FTE (Full Time Equivalent). Im Vorjahr waren es 129 Mitarbeiter (124,74 FTE).

5. Chancen und Risiken

Die Coloplast Distribution GmbH belastet sämtliche Kosten (bis auf Zins- und Steueraufwand) durch eine Zuschlagskalkulation weiter. Steigt der Absatz oder die Anzahl der angeschlossenen Coloplast Vertriebstöchter, steigen Kosten und Umsatz. Gegenläufig wirken sich niedrigere Frachtkosten aus. Die Risiken der Coloplast Distribution GmbH fügen sich somit ein in die Risiken, die für die Gesamtgruppe gelten. Insbesondere ist das ein starker Marktdruck im Gesundheitsmarkt, der sich auf die Verkaufspreise auswirkt.

Der Betrieb des EDC in Hamburg ist eine zentrale Maßnahme des Coloplast Konzerns, um durch die Konzentration von Distributionsaktivitäten Kosten einzusparen, zusätzliche Serviceleistungen zu bieten und so dem Marktdruck zu begegnen.

Chancen liegen im weiteren Ausbau von speziellen Serviceangeboten, insbesondere im B2C Bereich, sowie in der zunehmenden Lebenserwartung der Bevölkerung und dem damit erwarteten ansteigenden Bedarfs an Produkten, die über das EDC ausgeliefert werden.

Geringe Risiken werden in der weiterhin hohen Inflationsrate für das Jahr 2024 gesehen. Auch wenn grundsätzlich mit einer weiteren Entspannung bei den Preisanstiegen gerechnet werden kann, wird eine deutlich niedrigere Inflationsrate erst im Jahr 2024 erwartet.

Bestandsgefährdende Risiken werden nicht gesehen.

6. Finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren

Der wesentliche finanzielle Leistungsindikator des EDC ist das Verhältnis der Distributionskosten zum Umsatz. Für das Geschäftsjahr 2022/2023 lag der Distributionskostenanteil für alle vom EDC belieferten Länder in der Summe bei 3,35 Prozent (im Vorjahr 3,39 Prozent).

7. Risikomanagement

Das Risikomanagement der Gesellschaft findet insbesondere über das ausführliche monatliche Berichts- und Planungswesen sowie über das anschließende Controlling der Geschäftszahlen zum Budget - einschließlich entsprechender interner Managementtreffen - statt.

8. Entwicklung des neuen Geschäftsjahres

Coloplast und Atos Medical rücken in allen Märkten der Welt enger zusammen, um gemeinsame globale Stärken zu nutzen. Entsprechend werden im kommenden Geschäftsjahr alle Aufgaben, die derzeit im globalen Distributionszentrum von Atos Medical in Troisdorf abgewickelt werden, durch das EDC übernommen. Dies bedeutet sowohl eine deutliche Steigerung der Mitarbeiteranzahl, als auch der laufenden Kosten, aber auch des Umsatzes. Dies ist ein ausgesprochen positives Signal für unseren Standort. Wir erwarten, dass sich das Ergebnis auf Vorjahresniveau bewegen wird.

 

Hamburg, den 30.04.2024

Jesper Grunnet-Jepsen

Bilanz zum 30. September 2023

Aktiva

30.09.2023
30.09.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 10.006,45
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 847.117,88 922.069,43
847.117,88 932.075,88
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0,00 0,00
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.471.941,64 2.152.486,07
3. Sonstige Vermӧgensgegenstände 681.611,18 507.024,52
2.153.552,82 2.659.510,59
II. Kassenbestand 0,00 0,00
2.153.552,82 2.659.510,59
C. Rechnungsabgrenzungsposten 14.221,67 0,00
3.014.892,37 3.591.586,47

Passiva

30.09.2023
30.09.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 928.933,49 713.713,73
III. Jahresüberschuss 131.695,41 215.219,76
1.085.628,90 953.933,49
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 22.750,00 0,00
2. Sonstige Rückstellungen 858.889,64 867.559,38
881.639,64 867.559,38
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 473.723,43 703.709,27
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 573.778,84 988.970,11
3. Sonstige Verbindlichkeiten 121,56 77.414,22
(davon aus Steuern € 0,00 ; Vorjahr € 77.174,22; davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 0,00 ; Vorjahr: € 0,00)
1.047.623,83 1.770.093,60
3.014.892,37 3.591.586,47

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Oktober 2022 bis 30. September 2023

2022/23
2021/22
1. Umsatzerlöse 16.989.181,44 16.044.397,16
2. Sonstige betriebliche Erträge 184.021,96 407.595,02
3. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 5.792.046,65 5.286.055,42
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung (davon für Altersversorgung € 144.908,68; Vorjahr € 144.479,46) 1.272.051,32 1.233.360,85
7.064.097,97 6.519.416,27
4. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 199.095,11 190.770,95
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen 9.671.490,23 9.474.212,62
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 293,85 0,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen (davon an verbundene Unternehmen € 49.297,18; Vorjahr € 28.346,81) 51.325,94 29.496,41
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 55.792,59 22.876,17
9. Ergebnis nach Steuern 131.695,41 215.219,76
10. Jahresüberschuss 131.695,41 215.219,76

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis 30. September 2023

1.Allgemeine Hinweise

Der Jahresabschluss und der Lagebericht der Gesellschaft wurden unter Beachtung der für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbHG erstellt.

Sitz der Gesellschaft ist Hamburg. Die Gesellschaft ist unter HRB 79103 am Amtsgericht in Hamburg registriert.

Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gliederungsschema des Gesamtkostenverfahrens (§ 275 Abs. 2 HGB) angewendet.

Der Jahresabschluss bezieht sich auf die Zeit vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023.

Von den Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB wurde teilweise Gebrauch gemacht.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen entsprechend den voraussichtlichen Nutzungsdauern von zwei bis fünf Jahren bilanziert.

Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten aktiviert. Den linear vorgenommenen Abschreibungen liegt die jeweilige betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei bis fünfzehn Jahren zugrunde. Vermögensgegenstände mit einem Wert von bis zu € 250 werden im Jahr der Anschaffung als Aufwand in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Für Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungspreis zwischen € 250 und € 1.000 wurde der steuerliche, jährlich zu bildende Sammelposten aus Vereinfachungsgründen in die Handelsbilanz übernommen und pauschalierend über 5 Jahre abgeschrieben.

Der Ansatz der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennbetrag.

Der Kassenbestand ist mit dem Nominalwert bewertet.

Die Rechnungsabgrenzungsposten werden für vorab geleistete Zahlungen gebildet und planmäßig aufgelöst.

Das Gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Bewertung der Rückstellung für Aktienoptionen beruht auf einem Gutachten der Coloplast A/S. Sie ist für 5.732 (Vorjahr 9.275) Optionen auf die Aktie der Coloplast A/S nach dem Binomialmodell berechnet worden.

Im Gutachten sind Annahmen über verschiedene Parameter der Aktie der Coloplast A/S getroffen worden, wie die erwartete Volatilität des Aktienkurses, die erwarteten Dividenden und den Ausübungszeitpunkt. Dabei wurde als erwartete Volatilität die historische Volatilität der Coloplast A/S Aktie in den letzten drei Jahren angesetzt und eine Ausübung am Ende der Laufzeit der Optionen unterstellt. Die Share Options betreffen unterschiedliche Optionsgewährungen und sehen nach dem Gewährungszeitraum eine Sperrfrist vor, nach deren Ablauf bis zum Ende der Laufzeit der Option, die Aktie zu einem bestimmten Basispreis erworben werden kann. Die Coloplast ist dabei bei Optionsausübung verpflichtet, der Coloplast A/S den Unterschiedsbetrag zwischen Aktienkurs bei Ausübung und Basispreis zu ersetzen und hat entsprechend eine Rückstellung für ungewisse Verbindlichkeiten in Höhe von € 29.169 (Vorjahr € 120.789) dotiert.

Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen bewertet.

3. Erläuterung zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen in vollem Umfang gegen den Gesellschafter und gliedern sich wie folgt: Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von € 1.471.942 (Vorjahr: € 2.152.486).

Der Gewinnvortrag des Geschäftsjahres setzt sich aus dem Gewinnvortrag des Vorjahres und dem Jahresüberschuss 2022 zusammen.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten solche für ausstehende Eingangsrechnungen (€ 523.982; Vorjahr (€ 479.651) sowie personalbezogene Rückstellungen (€ 334.908; Vorjahr € 387.908).

Sämtliche Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen gegenüber dem Anteilseigner (573.779 €; Vorjahr: 988.970 €). Der Gesamtsaldo im laufenden Jahr besteht aus Cash-Pool-Verbindlichkeiten und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, während der Gesamtsaldo im Vorjahr aus dem Cash-Pool bestand.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von € 36.286 (Vorjahr € 28.051) enthalten.

Die Erträge aus der Währungsumrechnung betrugen € 1.896 (Vorjahr€ 253.468). Die Aufwendungen aus der Währungsumrechnung betrugen € 452 (Vorjahr € 254.173).

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor den Jahresüberschuss von € 131.695 (Vorjahr € 215.220) auf neue Rechnung vorzutragen.

4. Sonstige Angaben

Mitarbeiteranzahl

Die Anzahl der während des Geschäftsjahres 2022/23 beschäftigten Mitarbeiter betrug im Durchschnitt 126 Mitarbeiter (Vorjahr: 128), davon 5 Auszubildende (Vorjahr: 3) und 121 Nicht-Auszubildende (Vorjahr: 125).

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen. Die sich daraus ergebenden Verpflichtungen sind nachfolgend dargestellt:

Mietvertrag für Gebäuden (T € 5.918)

Leasingverträge für Kraftfahrzeuge (T€ 45)

Leasingverträge für Gabelstapler (T€ 342)

Geschäftsführer der Gesellschaft ist Herr Jesper Grunnet Jepsen, Vice President of Global Distribution, Hamburg. Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das abgeschlossene Geschäftsjahr beträgt € 9.312 und entfällt ausschließlich auf Abschlussprüfungsleistungen.

Konzernzugehörigkeit

Alleinige Gesellschafterin ist die Coloplast A/S, Humlebæk/Dänemark.

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Coloplast A/S, Humlebæk/Dänemark, einbezogen, der nach IFRS aufgestellt wird und der den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen darstellt. Das Mutterunternehmen wird unter der Registernummer/Company reg. (CVR) no. 69749917 in Holtedam 1, 3050 Humlebæk/Dänemark geführt. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Muttergesellschaft verfügbar.

 

Hamburg, den 30. April 2024

Jesper Grunnet Jepsen

Anlagenspiegel

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.10.2022
Zugänge
Abgänge
30.09.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 39.111,42 0,00 0,00 39.111,42
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs-und Geschäftsausstattung 4.358.990,37 174.289,99 -196.434,38 4.336.845,98
4.398.101,79 174.289,99 -196.434,38 4.375.957,40
Abschreibungen
01.10.2022
Zugänge
Abgänge
30.09.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 29.104,97 10.006,45 0,00 39.111,42
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs-und Geschäftsausstattung 3.436.920,94 189.088,66 -136.281,50 3.489.728,10
3.466.025,91 199.095,11 -136.281,50 3.528.839,52
Restbuchwerte
30.09.2023
30.09.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 10.006,45
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs-und Geschäftsausstattung 847.117,88 922.069,43
847.117,88 932.075,88

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Coloplast Distribution GmbH, Hamburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Coloplast Distribution GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Coloplast Distribution GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum September 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 8. Mai 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Alexander Fernis, Wirtschaftsprüfer

Marko Schipper, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 30.09.2023 wurde am 29.05.2024 festgestellt.

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