RGR Holding GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Fritz Frank Gollwitzer seit 28.1.2026 | Geschäftsführer |
Marcus Dr. Rennekamp seit 14.5.2025 | Geschäftsführer |
Niels Krauch seit 26.3.2025 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 4.49% | |
M***** R******** | 0.80% |
| Name | Anteil |
|---|---|
CGS IV (Jersey) L.P. eine Kommanditgesellschaft nach dem Recht der Vogtei Jersey | 94.71% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Photonics Systems GmbH (vormals: L-TRIS GmbH)KraillingJahresabschluss zum 31. Dezember 2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023Geschäfts- und Rahmenbedingungen im Jahr 2023 Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um -0,3% tiefer als 2022. Die BIP-Veränderung hat sich nach dem Anstieg im Jahr 2021 in den zwei Jahren 2022 und 2023 jährlich verschlechtert. Das Jahr 2023 war weiterhin geprägt durch den Ukrainekrieg und insgesamt hohen Energiekosten. Die Liefer- und Materialengpässe des Vorjahres waren weitestgehend beseitigt; der Fachkräftemangel hielt jedoch auch im Jahr 2023 an und machte es schwierig, geeignete Mitarbeiter zu finden. Die Photonics Systems GmbH (PSG) ist im Jahr 2023 durch die Verschmelzung der InnoLas Solutions GmbH und der Proaut Technology GmbH auf die L-TRIS GmbH mit Wirkung zum 01.01.2023 entstanden. Im Zuge der Verschmelzung der Gesellschaft wurde der Name von L-TRIS GmbH in Photonics Systems GmbH geändert. Die PSG zählt zu den führenden Spezialanbietern für laserbasiertes Produktionsequipment zur Mikromaterialbearbeitung im Bereich der Photovoltaik- (PV), Leiterplatten- (PCB), sowie Halbleiterbranche. Die PSG ist in ihren Marktfeldern weltweit als einer der innovativsten Lieferanten für Laserbearbeitungssysteme bekannt. Wirtschaftliche Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr: Umsatz 38,7 Mio. €, EBIT: -9,8 Mio. € Die Vermögens- Finanz -und Ertragslage ist wesentlich beeinflusst durch die erfolgte Verschmelzung der InnoLas Solutions GmbH sowie der Proaut Technology GmbH auf die Photonics Systems GmbH. Ein direkter Vergleich mit dem Vorjahr ist daher nicht aussagekräftig. Die Auftragseingänge im Jahre 2023 waren mit 48,2 Mio. € positiv, insbesondere im Segment PV, was zu einem Gesamtauftragsbestand per Ende 2023 in der Höhe von 52,6 Mio. € führte. Der Umsatz konnte im Vergleich zum Vorjahr insbesondere durch die Verschmelzung der Firmen, um 299% gesteigert werden und erreichte 38,7 Mio. €. Leider gelang es aufgrund der weiterhin hohen Ausgaben für Neuentwicklungen, Zusatzaufwände in Montage und Beschaffung nicht, entsprechende Ertragsverbesserungen zu erzielen. Im Berichtsjahr belasten außerordentliche Qualitätskosten, Wertberichtigungen auf Forderungen und Gewährleistungsrückstellungen, sowie außerordentliche Abschreibungen auf in Entwicklung befindliche Maschinen das Ergebnis mit -3,4 Mio. €. Markt und Wettbewerb PV & Elektronik Markt und Wettbewerb PV: Die Produktionskapazitäten für PV-Zellen werden inzwischen in vielen Ländern aktiv gefördert, wie z.B. in den USA durch den Inflation Reduction Act. In Deutschland werden Kapazitäten mit Subventionen nur schleppend ausgebaut. Der Anteil an chinesischen Modulen am Weltmarkt ist grösser als 75% und geht mit einem entsprechenden Preisverfall einher. Der Markt fragt zunehmend nach hoch performanter und kostenoptimierter Technologie. Mittlerweile ist ein deutlicher Trend hin zu diesen hoch performanten PV-Zellen zu erkennen. Aufgrund des Wettbewerbes zwischen den Zellenherstellern sind nieder performante Zellen nur schwer zu verkaufen. Daher wird vermehrt in leistungssteigernde Technologie-Upgrades (TopCon, LDSE, Halb-Zelle), IBC und HJT Technologie sowie kostenoptimierte CdTe Technologie investiert. In all diesen Technologien ist die PSG gut positioniert, technologisch führend und konzentriert sich auf globale Key Kunden in diesen Bereichen. Vom chinesischen, preisaggressiven Absatzmarkt haben wir uns inzwischen vollständig abgewendet. Die PSG konnte im Jahr 2023 im Segment der Laser basierten PV-Produktionsmaschinen weiter ihre Marktstellung bei den Schlüsselkunden ausbauen, da wir uns konsequent auf den Hochtechnologiebereich konzentriert haben. Die PSG bietet hervorragende Lösungen, wenn es um Effizienzsteigerungen in der Zell-Produktion für die Photovoltaik geht. Markt und Wettbewerb Elektronik: Die Nachfrage nach Unterhaltungselektronik ging am Ende des Jahres 2023 aufgrund von Inflation und makroökonomischen Unsicherheiten zurück. Insgesamt wächst der Elektronikmarkt, speziell getrieben durch die weitere Verkleinerung und Kostenvergünstigung der Leiterplatten, für Unterhaltungselektronik und E-Mobilität in den nächsten Jahren mit über 4% pro Jahr. Im Bereich der Elektronik sehen wir eher europäische und amerikanische Mitbewerber. Dies ist hauptsächlich darauf begründet, dass die PSG sowohl Europa als auch die USA als geografische Marktschwerpunkte gesetzt hat. Gegenüber unseren Mitbewerbern setzen wir uns durch ein innovatives Produktportfolio und kundenspezifische Automatisierungslösungen ab, die unseren Kunden einen Mehrwert bieten. Markt und Wettbewerb Lasertrimmer Markt Lasertrimmer Die Lasertrimmer-Branche befindet sich grundsätzlich in einem ausgereiften Stadium. Eine Vielzahl der installierten Lasertrimmsysteme im Bereich Dick- und Dünnfilm ist aktuell mit nicht automatisierten Trimmersystemen im Standalone-Betrieb ausgestattet. Die Kosten hierbei sind zwar gering, jedoch ist auch die Effizienz niedrig. Im Hinblick auf erheblich effizientere Produktionsabläufe und entsprechende Wirtschaftlichkeit werden sich immer mehr Unternehmen der Vorteile vollautomatischer, linienintegrierter Lasertrimmersysteme bewusst. Die Konsequenz ist ein schrittweises Ersetzen der zum Großteil bereits abgeschriebenen Produktionsanlagen mit technologisch zukunftsträchtigen Fertigungsmaschinen. Mit unseren Lasertrimmersystemen sind unsere Kunden für die kontinuierlich steigenden Anforderungen für verbesserte Produkte, insbesondere im Bereich der Automobilelektronik, Chip-R sowie der Sensorik, bestens vorbereitet. Unsere Lasertrimmer tragen dazu bei, die Produktqualität, Flexibilität und effiziente Nutzung der Trimmersysteme signifikant zu erhöhen. Wettbewerb Lasertrimmer Der Markt Lasertrimmen ist ein Nischenmarkt und daher ist der Wettbewerb nicht sehr intensiv. Die drei größten Unternehmen im Bereich Widerstandstrimmen haben einen Marktanteil von über 80%. Einer der Top drei Wettbewerber im Bereich des Widerstandstrimmens war die amerikanische Fa. ESI (Electro Scientific Industries), mit welcher die PSG seit 2021 ein Lizenzabkommen über die Produktreihe der Widerstandstrimmer und Wafertrimmer geschlossen hat. Wir haben nun ein eigenes Produkt in der Abschlussphase der Entwicklung, wodurch wir unabhängiger mit eigenen Produkten werden. Produkte Die PSG fertigt in Deutschland, am Hauptstandort in Krailling, sowie in unserer Betriebstätte in Berlin, Produkte für die Photovoltaikindustrie, das Schneiden und Bohren von keramischen sowie glasfaserbasierten Leiterplatten und Laser Widerstandstrimmern sowie Wafertrimmgeräte und Prüfautomaten für die Halbleiterindustrie. Entwicklung / Produktion Entwicklung und Produktion der Systeme erfolgen in Deutschland an den zwei Standorten: Krailling und Berlin. Am Hauptsitz in Krailling sind 114 Mitarbeiter beschäftigt, am Standort in Berlin waren zum Jahresende 2023 19 Mitarbeiter tätig. Die Fertigungstiefe ist neben wenigen mechanischen Fertigungsschritten bewusst niedrig gehalten und beinhaltet im Wesentlichen die Kernarbeiten der mechanischen und die elektrische Montage, sowie der elektrischen und funktionalen Inbetriebnahmen der Maschinen. Die Komplexität der Programmierung der Maschinenfunktionen nimmt stetig zu, so dass der Softwareentwicklung vermehrt Aufmerksamkeit gewidmet wird. Vertrieb/Service Der europäische Markt wird aus der PSG in Deutschland bearbeitet. Für die bessere Erschließung des amerikanischen Marktes haben wir in unserer Schwestergesellschaft in Portland/Oregon Räumlichkeiten mit Demomöglichkeiten. In Asien sind wir durch unsere Schwestergesellschaft PS Asia Pt. Ltd. vertreten. Diese fungiert hauptsächlich als Serviceorganisation. Für den asiatischen Markt wurde im Jahr 2023 ein VP-Vertrieb installiert. Damit ist die PSG in allen wesentlichen Märkten präsent. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Die Vermögens- Finanz -und Ertragslage ist wesentlich beeinflusst durch die erfolgte Verschmelzung der InnoLas Solutions GmbH sowie der Proaut Technology GmbH auf die L-TRIS GmbH mit anschließender Umfirmierung in die Photonics Systems GmbH mit Wirkung zum 01.01.2023. Ein direkter Vergleich mit dem Vorjahr ist daher nicht aussagekräftig. A) Ertragslage Die Umsatzerlöse stiegen gegenüber Vorjahr von 9,7 Mio. € auf 38,7 Mio. € (299%). Dem stand ein Materialaufwand in Höhe von 28,1 Mio. € gegenüber (VJ: 9,3 Mio. €). Bezogen auf die Umsatzerlöse ergibt sich eine Materialaufwandsquote von 73% (Vj. 96%). Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 0,7 Mio. € enthalten zu einem Großteil Erträge aus Kursdifferenzen. Der Personalaufwand erhöhte sich von 4,1 Mio. € auf 16,1 Mio. € insbesondere durch die Verschmelzung. Für 2023 ergibt sich eine Personaleinsatzquote von 42% (Vj. 43%) Der sonstige betriebliche Aufwand erhöhte sich ähnlich zum Umsatzwachstum auf 8,5 Mio. € (VJ: 2,3 Mio. €.). B) Finanzlage Die liquiden Mittel befanden sich mit 0,3 Mio. € auf dem Vorjahersniveau (0,3 Mio. €. Die Gesellschaft war auf Grund der Gesellschafterdarlehen zu jeder Zeit in der Lage, ihre finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen. Die Cashflows entwickelten sich wie folgt:
C) Vermögenslage Die Bilanzsumme erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr auf 40,0 Mio. €, hauptsächlich infolge der Erhöhung der unfertigen Erzeugnisse und der Forderungen aus Lieferung und Leistung. Die Eigenkapitalquote stieg, insbesondere durch die Verschmelzung der drei Gesellschaften, auf 6,9 % (VJ: negative Eigenkapital). Die unter den geleisteten Anzahlungen ausgewiesenen aktivierten Entwicklungskosten des neuen Maschinentyps NextGen wurden mittels Impairment Test überprüft und als nicht werthaltig erachtet und aus diesem Grund vollständig abgeschrieben. D) Zusammenfassung Trotz Ukrainekrieg, weiterhin hohen Energiekosten und Fachkräftemangel, insbesondere in der Entwicklung, konnte die PSG den Umsatz leicht ausweiten. Chancen und Risikobericht Absatzmärkte: Photovoltaik: Generell profitiert der weltweite Markt für Photovoltaikprodukte vom anhaltenden Trend hin zu "erneuerbaren Energien". Speziell in unseren Märkten wird dieser Trend verstärkt durch den Inflation Reduction Act (USA) sowie den Green Deal der EU. Leiterplatte: Der Markt für unsere Lösungen für das Schneiden und Bohren von Leiterplatten ist geprägt von hoher Innovationsneigung der Kunden. Die Einsatzmöglichkeiten und die Flexibilität unserer Maschinen sind vielversprechend und bieten gute Absatzchancen. Keramik: Auch auf dem Markt für die Bearbeitung von Keramik-Leiterplatten sind wir etabliert. Unsere Erfolgsfaktoren bestehen im Knowhow beim Einsatz für Pikosekundenlasern sowie verschiedenen Lösungen zur Steigerung von Effizienz und Durchsatz für den Kunden. Lasertrimmer: Es wird erwartet, dass der weltweite Markt für Lasertrimmerprodukte mit Wachstumsraten von ca. 5%, in den kommenden Jahren von kontinuierlich steigenden Anforderungen in den Bereichen Automobilelektronik, Sensorik und Connectivity profitiert. Positive Einflüsse sollte auch von der Notwendigkeit herrühren, dass Produktionsprozesse über vollautomatische, linienintegrierte Bearbeitungssysteme effizienter werden müssen. Zu diesem Zweck dürfte es notwendig werden, einen signifikanten Teil der installierten Systeme aufzurüsten oder durch technologisch verbesserte Bearbeitungsmaschinen zu ersetzen. Allgemeine Geschäftsrisiken Branchenrisiken: Die chinesische Regierung hat in ihren Planungen die Etablierung von lokalen Maschinenherstellern als wichtiges Ziel definiert. Ein Risiko besteht darin, dass wirtschaftspolitische Instrumente den nicht-chinesischen Maschinenbau im Wettbewerb benachteiligen. Ferner besteht das Risiko, dass asiatische Wettbewerber in die Kernmärkte der PSG expandieren wollen. Strategie: Fehleinschätzungen zur kurzfristigen Entwicklung der Märkte wie auch dem notwendigen Produktportfolio sind nicht auszuschließen. Ferner kann der rasche technologische Fortschritt dazu führen, dass die PSG den Markterfordernissen nicht mehr entsprechen. Das Risiko versuchen wir zu minimieren, indem wir mit zahlreichen Kooperationspartnern zusammenarbeiten, unsere Entwicklungskapazitäten ausbauen und an neuesten Technologien forschen. Beschaffungsseite: Es können Risiken auf der Beschaffungsseite durch den Ausfall wichtiger Lieferanten bzw. langer Lieferzeiten entstehen. Wir begegnen diesem Risiko durch Qualifizierung von Alternativ-Lieferanten sowie durch eine Optimierung der Bestände von Baugruppen mit langen Lieferzeiten. Personal: Die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland wurde im Jahr 2023 durch hohe Inflation, steigende Zinsen sowie eine schwache Auslandsnachfrage gedämpft. So sind Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit) im Jahresdurchschnitt deutlich gestiegen. Die gemeldete Nachfrage nach neuen Mitarbeitern hat spürbar nachgelassen, ist aber weiterhin vergleichsweise hoch. Die konjunkturell bedingte Kurzarbeit lag im Jahresverlauf auf einem im langjährigen Vergleich moderaten Niveau. Durch die Entwicklung am Arbeitsmarkt konnte die PSG einen Anstieg an dringend gebrauchten qualifizierten Bewerbern verzeichnen. Finanzen: Liquiditätsbedarf entsteht bei dem Geschäftsmodell der PSG im Wesentlichen durch die Vorfinanzierung von Einkaufsmaterialien, Vorleistungen in Entwicklung und Produktion sowie dem Aufbau neuer Absatzmärkte. Bei unseren Hausbanken sind wir aufgrund des negativen Ergebnisses in den entsprechenden Risikoabteilungen. Die weitere Kooperation mit den Hausbanken ist insoweit gefährdet. Zurzeit sind wir mit den Banken in Verhandlung über ihr zukünftiges Engagement. Wir verweisen in diesem Punkt auch auf unsere Ausführungen unter Punkt 4. dieses Berichts. Aufgrund des hohen Auftragseingangs und dem Anstieg der Umsätze sehen wir uns mit einem steigendem Avalbedarf für die Absicherung der Kundenanzahlungen konfrontiert. Auch hier sind wir mit unseren Avalgebern, welches im Wesentlichen die Hausbanken sind, in Verhandlungen. Die Finanzierung des Wachstums stellt daher kurzfristig ein Risiko dar. Währungsrisiken spielen nur eine untergeordnete Rolle, da wir hauptsächlich in Euros fakturieren und einkaufen. Rechtliche Risiken: Patentrechtliche Risiken können aus der unwissentlichen Verletzung geistiger Eigentumsrechte Dritter resultieren. Die PSG führt regelmäßige Überwachungen in Bezug auf Patentanmeldungen unserer wichtigsten Wettbewerber und Kunden durch und versuchen so das Risiko einer Patentverletzung zu minimieren. Globale Risiken: Ukrainekrieg: Der direkte wirtschaftliche Einfluss des Ukrainekriegs auf die PSG kann als unwesentlich bezeichnet werden, da weder auf der Seite unserer Bestandskunden noch bei der Anbahnung neuer Geschäfte Kontakt mit potenziellen Kunden aus den beteiligten kriegführenden Ländern besteht. Auch aufgrund der Sanktionen gegen Russland ergeben sich keine direkten Risiken und wir halten die Sanktionsmassanahmen vollumfänglich ein. Chancen: Mit dem starken Standbein in der Ausrüstung für Photovoltaik profitiert die PSG von den globalen Trends zum verstärkten Ausbau der erneuerbaren Energien. Mittelfristig sind die Markt- und damit Geschäftsaussichten intakt und sollten weiteres Wachstum ermöglichen. Unsere nahe Zusammenarbeit für die Industrialisierung von Kundenprodukten bietet uns eine gute Chance für Wachstum. Viele Kundenanfragen erreichen uns zu diesem Thema, die wir mit unseren internen Applikationsspezialisten aufnehmen und bearbeiten, um die Potenziale für Umsatzsteigerungen mit neuen Kunden zu nutzen. Ebenso konzentrieren wir uns auf unsere Kernmärkte und -kunden und betreiben konkrete Entwicklungen. Innovationen in neue Produkte und in neue Märkte sind bei uns zurückgestellt. Die laserbasierte Technologie für die trennende Bearbeitung von PCBs ist noch nicht bei allen wichtigen Marktteilnehmern evaluiert worden. Generell sind wir durch die Innovationen der vergangenen Jahre markt- und kundenorientiert sehr gut aufgestellt. Unternehmensfortführung Stand 30. September 2024 Aufgrund des negativen Ergebnisses und des damit verbundenen negativen Cashflows haben unsere Gesellschafter in 2023 10 Mio. € und im Geschäftsjahr 2024 bis Ende August weitere 29,4 Mio. € an Gesellschafterdarlehen gewährt, um die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft aufrecht zu erhalten und das Wachstum fortzusetzen. Aus der kurzfristigen 13-Wochen Liquiditätsplanung zum Ende der Kalenderwoche 21 ergab sich eine weitere Liquiditätslücke von 7,65 Mio. Euro zu deren Schließung die Gesellschaft aus eigener Kraft nicht in der Lage gewesen wäre. Der Tatbestand der Zahlungsunfähigkeit war damit grds. erfüllt. Zudem zeigte der Forecast für das Gesamtjahr 2024 zum Stand Ende Mai, dass auch nach Überwindung der Liquiditätslücke aus der 13-Wochen Liquiditätsvorschau weitere liquide Mittel benötigt werden, um eine positive Unternehmensfortführung sicherzustellen. Vor dem Hintergrund dieser Tatsachen haben wir uns Anfang Juni dazu entschieden ein Sanierungsgutachten in Anlehnung an IDW S6 zu beauftragen. Mit Datum vom 30. September 2024 wurde dieses Gutachten vorgelegt. Aus diesem Sanierungsgutachten ergibt sich, dass die Gesellschaft unter den im Gutachten genannten Prämissen sanierungsfähig ist und dass von uns vorgelegte Sanierungskonzept objektiv geeignet ist, das Unternehmen in überschaubarer Zeit durchgreifend zu sanieren. Die Verantwortlichen des Sanierungsgutachtens kommen zu dem Ergebnis,
Durch die Vertretung des Gesellschafters wurde eine Zusage in Form einer Patronatserklärung abgegeben, wonach dieser sich dazu verpflichtet weitere liquide Mittel zur Verfügung zu stellen sowie auch die Kapitalbasis zu stabilisieren und zu stärken durch die Umwandlung von bereits zur Verfügung gestellten Darlehen in Eigenkapital. Des Weiteren wurden Anträge an die kreditgebenden Banken gestellt zur Aufrechterhaltung der bestehenden Finanzierungsrahmen. Prognose Für 2024 erwarten wir bei einem Umsatz von 38,3 Mio. Euro ein EBITDA von -7,0 Mio. Euro. Für 2025 planen wir mit einem Umsatz von 37,3 Mio. Euro und einem Anstieg des EBITDA auf 1,0 Mio. Euro. Die Verbesserung der Ertragslage ergibt sich aus der Umsetzung der im Sanierungskonzept festgelegten Sanierungsmaßnahmen.
Krailling, den 29. Oktober 2024 Lutz Aschke Christoph Fries Datenquellen für die Markteinschätzung: Destatis - statistisches Bundesamt EU Green Deal Eigene Recherchen BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023AKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt worden. Ergänzend dazu waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die Gesellschaft gilt im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB als mittelgroße Kapitalgesellschaft. II. Vergleichbarkeit mit Vorjahren Auf Grund der mit Wirkung zum 1. Januar 2023 erfolgten Verschmelzung der InnoLas Solutions GmbH, Krailling, und der PROAUT TECHNOLOGY GmbH, Berlin, auf die Photonics Systems GmbH (vormals L-TRIS GmbH) ist eine direkte Vergleichbarkeit der Werte des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 mit denen des Vorjahres nicht möglich. Eine Anpassung der Vorjahreswerte ist nicht erfolgt. III. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten abzüglich Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden planmäßig nach der linearen Methode vorgenommen. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Abschreibungen werden linear auf Basis der wirtschaftlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren Börsen- oder Marktpreis bzw. dem niedrigeren beizulegenden Zeitwert soweit ein Börsen- oder Marktpreis nicht feststellbar ist. Halbfertig- und Fertigerzeugnisse sind zu Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Herstellungskosten enthalten Material- und Fertigungseinzelkosten sowie Fertigungs- und Materialgemeinkosten. Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert bewertet. Risikobehaftete und uneinbringliche Forderungen werden einzeln wertberichtigt bzw. abgeschrieben. Auf fremde Währungen lautende Forderungen werden bei ihrer erstmaligen Erfassung mit dem aktuellen Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Forderungen mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr werden zum Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Bei längerfristigen Forderungen schlägt sich ein geringerer Kurs am Bilanzstichtag in einer niedrigeren Bewertung der Forderung aufwandswirksam nieder, während ein höherer Kurs (Bewertungsgewinn) unberücksichtigt bleibt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nennwerten bilanziert. Kassenbestände und Bankguthaben in Fremdwährung werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Bewertung erfolgt zum Nennwert. Auf der Passivseite handelt es sich um Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Ertrag für eine bestimmte Zeit danach darstellen. Die Rückstellungen wurden für erkennbare Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten gebildet und in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, wie er nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Rückstellungen für Gewährleistungsverpflichtungen werden unter Zugrundelegung des bisherigen beziehungsweise des geschätzten Schadensverlaufs bei den ausgelieferten Erzeugnissen gebildet. Die erhaltenen Anzahlungen wurden zum Nominalbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten in fremder Währung werden bei ihrer Erfassung mit dem aktuellen Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger werden mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet. Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden aufwandswirksam höher angesetzt, wenn der Kurs am Bilanzstichtag höher ist. Ein niedrigerer Kurs (Bewertungsgewinn) wird demgegenüber nicht berücksichtigt. IV. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ist auf Seite 6 des Anhangs dargestellt. Sämtliche in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Von den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen EUR 1.490.432,49 (UST) Forderungen gegenüber dem Gesellschafter (Mutterunternehmen) Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Jahresabschlusserstellung und Prüfung, ausstehende Rechnungen, Personal, Gewährleistungen sowie Rechtsstreitigkeiten. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus nachfolgendem Verbindlichkeitenspiegel:
Für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten waren folgende Sicherheiten bestellt:
V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 5.317,76 (Vj.: EUR 0,00). VI. Latente Steuern Auf passive und aktive latente Steuern wurde das Saldierungswahlrecht nach § 274 Abs. 1 HGB angewandt. Es ergeben sich passive latente Steuern aus der Aktivierung von Entwicklungskosten. Aktive latente Steuern ergeben sich aus den Posten "Gewährleistungsrückstellungen", "Urlaubsrückstellungen" und aus steuerlichen Verlustvorträgen. Der für die Bewertung herangezogene unternehmensindividuelle Steuersatz beträgt 26,67%. Auf Grund des sich insgesamt ergebenden aktiven Überhangs wurde vom Aktivierungswahlrecht kein Gebrauch gemacht. VII. Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft haftet für Verbindlichkeiten des Mutterunternehmens in Höhe von EUR 499.119,68 Das Risiko einer Inanspruchnahme wird als gering eingeschätzt, da auf Grund vertraglicher Vereinbarung eine stabile Finanzierung gewährleistet ist. VIII. Sonstige Angaben Aus den bestehenden Miet- und Leasingverträgen ergeben sich sonstige finanzielle Verpflichtungen für die gesamte Restlaufzeit der Verträge in Höhe von T€ 1.685. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl im Jahr 2023 beträgt 109. Geschäftsführer der Gesellschaft waren im abgelaufenen Wirtschaftsjahr:
IX. Nachtragsbericht/Unternehmensfortführung Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2023 einen Verlust von T€ 10.107 erzielt. Zum Zeitpunkt der Jahresabschlusserstellung befindet sich die Gesellschaft in Liquiditätsschwierigkeiten. Die Zahlungsfähigkeit wurde durch Darlehensgewährungen des Gesellschafters aufrechterhalten. Aus einem von der Geschäftsführung beauftragten Sanierungsgutachten ergibt sich auf Basis des vorgelegten Sanierungskonzepts die grundsätzliche Sanierungsfähigkeit und Sanierungswürdigkeit. Vor diesem Hintergrund erfolgte die Bilanzierung unter der Annahme der Unternehmensfortführung. X. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor den Jahresfehlbetrag von 10.106.939,21 € auf neue Rechnung vorzutragen.
Krailling, den 29. Oktober 2024 Dr. Lutz Aschke, Geschäftsführer Christoph Fries, Geschäftsführer
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Photonics Systems GmbH, Krailling Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Photonics Systems GmbH, Krailling, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Photonics Systems GmbH, Krailling, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit Wir verweisen auf die Angaben in Abschnitt IX des Anhangs und in Abschnitt 4 des Lageberichts, in denen die gesetzlichen Vertreter beschreiben, dass sich die Gesellschaft in einer angespannten Ertrags- und Liquiditätssituation befindet. Wie in Abschnitt IX des Anhangs und Abschnitt 5 des Lageberichts dargelegt, zeigen diese Ereignisse und Gegebenheiten, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, 29. November 2024 Schneider
+ Partner GmbH
Christian Seeberg, Wirtschaftsprüfer Metka Jasper, Wirtschaftsprüferin Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 06.12.2024 festgestellt. |
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