setus 12. GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Rami Roger Nassar seit 19.2.2026 | Prokura |
Johann Spanner seit 12.1.2026 | Geschäftsführer |
Harald Lechleitner seit 3.2.2025 | Prokura |
Martin Burger seit 1.2.2024 | Prokura |
Michael Kosakewitz seit 1.8.2013 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
PMG Holding GmbHFüssenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 20231. Allgemeine Angaben einschließlich der Angaben zum Unternehmen Die PMG Holding GmbH hat ihren Sitz in Füssen und ist eingetragen in das Handelsregister B beim Amtsgericht Kempten (Allgäu) unter der HR-Nr. B 11409. Die PMG Holding GmbH ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Durch einen unabhängigen Berater wurde ein Sanierungskonzept erarbeitet, um eine Rückkehr auf einen profitablen Wachstumspfad zu ermöglichen. In einem am 07. Juli 2023 final vorliegenden Gutachten des Sanierungsgutachters zur Beurteilung der Sanierungsfähigkeit gem. höchstrichterlicher Rechtsprechung des BGH und in Anlehnung an die Kernelemente des IDW S6 wurde der PMG Holding GmbH die Sanierungsfähigkeit sowie entsprechende Wachstumsperspektiven bei kurzfristigem Finanzierungsbedarf für die weitere Stabilisierung bestätigt. Das Gutachten beinhaltet eine Plausibilisierung der Planung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bis einschließlich 2026, welche vom Aufsichtsrat freigegeben wurde. Als eine Maßnahme sieht das Konzept mit den finanzierenden Banken die Bestellung eines Chief Restructuring Officer (CRO) vor, der seine Tätigkeit im Dezember 2022 aufgenommen hat. In dieser Funktion verantwortet er die Umsetzung des Sanierungskonzepts. Das Sanierungskonzept beinhaltet auf der operativen Seite eine Anpassung von Produktions- und Strukturkosten sowie gezielte Investitionen in Wachstumsfelder wie z.B. E-Mobilität. Ergänzt um Maßnahmen zur operativen Stärkung werden so die zentralen Voraussetzungen für eine Stabilisierung des Unternehmens und eine langfristig positive Performance geschaffen. Neben umfangreichen Maßnahmen im operativen Bereich sind auch Personalmaßnahmen erforderlich. Für die Zukunftssicherung der Gesellschaft bzw. der PMG Unternehmensgruppe ist die Sicherstellung der Finanzierung ein wesentlicher Baustein. Mit Verabschiedung des Sanierungsgutachtens wurde die Kreditwürdigkeit der PMG Holding GmbH gewahrt und das Vertrauen der Finanzpartner gestärkt. Als eine wesentliche Maßnahme der Restrukturierung hat der Gesellschafter zur Stärkung der Eigenkapitalbasis ein nachrangiges Gesellschafterdarlehen zur Verfügung gestellt. Die PMG Holding GmbH hat sich mit den Finanzierungspartnern und dem Mehrheitseigentümer auf eine Finanzierungsvereinbarung zur Umsetzung des Sanierungskonzepts bei Verlängerung der bestehenden Finanzierung bis 31. Dezember 2026 geeinigt. Vor diesem Hintergrund und auf Basis der überarbeiteten, am 20. Dezember 2023 verabschiedeten Budgetplanung für die Geschäftsjahre 2024 bis 2027 der PMG Unternehmensgruppe, geht die Geschäftsführung von einer Sicherstellung der Finanzierung auf Basis der Sanierungsvereinbarung durch die Finanzierungspartner für den Sanierungszeitraum aus. Die Geschäftsführung weist insbesondere darauf hin, dass für den Fortbestand der Gesellschaft - neben der Aufrechterhaltung der Finanzierung - auch die Erreichung der, unter Berücksichtigung der Sanierungsmaßnahmen, angestrebten operativen Budgetziele wesentlich ist. Der Konsortialvertrag enthält übliche Covenants, welche kontinuierlich überwacht werden. Basierend auf der aktuellen Unternehmensplanung für den Zeitraum 2024-2027 werden die Covenants eingehalten. Sollte es wider Erwarten zu deutlichen Abweichungen von den in der Unternehmensplanung getroffenen Annahmen kommen und damit die Finanzkennzahlen aus dem Konsortialkredit nicht eingehalten werden können, kann diese, sofern der Sanierungsgutachter nicht bescheinigen kann, dass sich das Unternehmen weiterhin auf dem Sanierungspfad befindet, zur Beendigung des Konsortialkreditvertrages führen. Dann sind weitere Maßnahmen notwendig, um eine Gefährdung des Fortbestands der PMG Holding bzw. der PMG-Gruppe zu vermeiden. Aufgrund der bereits eingeleiteten Maßnahmen, auch unter Berücksichtigung der von einem externen Gutachter plausibilisierten Unternehmensplanung, ist die Geschäftsführung davon überzeugt, wieder auf einen Wachstumspfad mit einer entsprechenden Profitabilität zurückzukehren. Zusammenfassend geht die Geschäftsführung davon aus, dass die Fortführung der Gesellschaft mit überwiegender Wahrscheinlichkeit gegeben ist. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 2.1 Allgemeines Der vorliegende Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 wurde grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewandten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den für kleine Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 242ff., 264 ff. HGB). Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewendet. Daneben wurden die einschlägigen Vorschriften des GmbH - Gesetzes berücksichtigt. Aufstellungserleichterungen nach §288 Abs. 1 HGB werden teilweise in Anspruch genommen. Vermögensgegenstände und Schulden werden zum Abschlussstichtag grundsätzlich einzeln bewertet. Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss anzuwendenden Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig oder unverändert angewendet. Die Bilanzierung der Vermögensgegenstände und Schulden erfolgt im Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen bzw. rechtlichen Eigentums. 2.2 Bilanzierung und Bewertung der Bilanzposten
2.3 Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährung in Euro Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Tage des Geschäftsvorfalls bewertet. Die Folgebewertung am Abschlussstichtag erfolgt zum Devisenkassamittelkurs. Verluste aus Kursänderungen werden stets, Gewinne aus Kursänderungen nur bei Restlaufzeiten von einem Jahr oder weniger berücksichtigt. 2.4 Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse werden realisiert, wenn die Lieferungen und Leistungen ausgeführt sind und der Gefahrenübergang erfolgt ist. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahrs sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss berücksichtigt. Alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, werden berücksichtigt. Gewinne werden nur berücksichtigt, wenn sie am Abschlussstichtag realisiert sind. 3. Einzelne Angaben zur Bilanz 3.4 Forderungen gegen verbundene Unternehmen Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich um sonstige Forderungen. Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben EUR 61.475.945,33 (Vorjahr: EUR 0,00) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Es bestehen Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 2.717,19 (Vorjahr: EUR 0,00). 3.2 Sonstige Vermögensgegenstände Alle sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr Restlaufzeiten bis zu einem Jahr. 3.3 Passivischer Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung / Pensionsverpflichtung Zu den Pensionsverpflichtungen wurden Rückdeckungsversicherungen abgeschlossen, die zugunsten des Pensionsberechtigten abgetreten sind. Im Geschäftsjahr 2023 betrug der Erfüllungsbetrag für Pensionsrückstellungen TEUR 243 (Vorjahr: TEUR 240). Der mit diesem verrechnete beizulegende Zeitwert des Planvermögens betrug TEUR 216 (Vorjahr: TEUR 219). Der Bilanzausweis zum Stichtag betrug somit TEUR -27. Der beizulegende Zeitwert entspricht dem sogenannten geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des Versicherungsvertrags zuzüglich eines etwaig vorhandenen Guthabens aus Beitragsrückerstattungen (sogenannte unwiderruflich zugeteilte Überschussbeteiligung). Dieser Wert stimmt auch mit dem steuerlichen Aktivwert überein. Die fortgeführten Anschaffungskosten betragen TEUR 216. Eine Saldierung der zugehörigen Aufwendungen und Erträge erfolgte in Höhe von TEUR 3 (Wertänderung des Deckungsvermögens). Der Unterschied zwischen der Berechnung der Pensionsrückstellung mit dem Abzinsungssatz nach der sieben- (1,74%) und zehnjährigen (1,82%) Durchschnittsbetrachtung beträgt EUR 2.016. In Höhe dieses Betrages besteht eine Ausschüttungssperre. 3.4 Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Abtretungsbeschränkungen der Anteile an verbundenen Unternehmen und durch Grundschuldbestellungen und Sicherungsübereignungen von Vermögensgegenständen der Tochtergesellschaften gesichert. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich um sonstige Verbindlichkeiten - im Wesentlichen aus Cash-Pooling. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind EUR 19.427.914,64 (Vorjahr: EUR 4.029.254,93) Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter (übergeordnetes verbundenes Unternehmen) enthalten. 4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 4.1 Aufwendungen und Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung Im abgelaufenen Geschäftsjahr entstand durch die Wertberichtigung von Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen ein Aufwand in Höhe von EUR 44.783.391,81 (Vorjahr: EUR 0,00). Auf Anteile an verbundenen Unternehmen wurden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert in Höhe von EUR 20.191.861,27 (Vorjahr: EUR 33.054.480,42) vorgenommen. 5. Sonstige Angaben 5.1 Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag haben sich nicht ergeben. 5.2 Ergebnisverwendung Es wird vorgeschlagen aus dem Bilanzgewinn keine Ausschüttung vorzunehmen und den Gesamtbetrag auf neue Rechnung vorzutragen. 5.3 Anzahl der Mitarbeiter Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 23 Personen (Vorjahr: 24) beschäftigt (ohne Geschäftsführung). 5.4 Mitglieder der Geschäftsführung Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr die Herren:
5.5 Mitglieder des Aufsichtsrats Aufsichtsratsmitglieder waren im Geschäftsjahr die Herren:
5.6 Konzernverhältnisse Die Gesellschaft wird für den größten Kreis von Unternehmen in den Konzernabschluss der Vermögensverwaltung Erben Dr. Karl Goldschmidt GmbH, Essen, einbezogen. Der Konzernabschluss ist im Handelsregister elektronisch einsehbar. Dadurch liegt eine Befreiung von der Konzernabschlusserstellungspflicht für die PMG Holding GmbH, Füssen, vor (§ 291 HGB). 5.7 Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus Miet-, Nutzungs- und Leasing- sowie Kreditverträgen sind Zahlungsverpflichtungen in Höhe von TEUR 5.042 (davon TEUR 171 an verbundene Unternehmen) in den Folgejahren zu zahlen. 5.8 Haftungsverhältnisse Die PMG Holding GmbH hat mehrere Mithaftungserklärungen im Rahmen der Besicherung von Finanzierungsgeschäften für verbundene Unternehmen abgegeben, deren Verpflichtungsbetrag zum 31. Dezember 2023 TEUR 25.279 beträgt (Vorjahr: TEUR 17.463). Eine Inanspruchnahme ist nicht zu erwarten.
Füssen, den 28. Mai 2024 PMG Holding GmbH Friedrich Erfurth, Geschäftsführer |
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