Riot Games Services GmbH

Am Studio 20A, 12489 Berlin, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 163964
Eingetragen
21.6.2013
Branche
Verlegen von ComputerspielenEntwicklung und Programmierung von ComputerspielenErbringung von Reservierungsdienstleistungen für Theater-, Sport- und Unterhaltungsveranstaltungen
Gegenstand
die Erbringung von Dienstleistungen in Zusammenhang mit der Veröffentlichung von Bildschirmspielen, insbesondere die Durchführung von Bildschirmspielen und das Management von Spielergemeinschaften

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Nike Corene Furlong
seit 4.9.2025
Prokura
Wiktor Zbyszko Cegla
seit 12.4.2024
Prokura
Sarah Glöckler
seit 12.4.2024
Prokura
Hasan Colakoglu
seit 28.2.2020
Prokura
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Riot Games Services GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Riot Games Service GmbH

A. Die Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Haupttätigkeit der Riot Games Services GMBH ist das Publishing für Riot Games Ltd. und das Hosting der League of Legends European Championship Series (LEC) im Auftrag der League of Legends European Championship Limited. Die Riot Games Services GMBH erbringt auf Anfrage von Riot Games Ltd. spielbezogene Betriebs- und Ausstellungsdienstleistungen, die unter anderem Folgendes umfassen können:

• Produktions- und damit verbundene Dienstleistungen für E-Sport-Veranstaltungen, die im Studio in Berlin ausgetragen werden;

• Backoffice-Dienste.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen der Computerspielindustrie in Deutschland

Im Jahr 2023 spürt die deutsche Wirtschaft immer noch die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine, was zusammen mit der hohen Inflation und den höheren Zinsen ein schwieriges Umfeld für Unternehmen darstellt. Trotz der weltweit schwierigen Wirtschaftslage wuchs der deutsche Spielemarkt im Jahr 2023 um 6 % auf rund 9,97 Milliarden Euro. 1 Im Vorjahr betrug das Wachstum lediglich 1 %.

Der deutsche Spielemarkt ist der umsatzstärkste in Europa und liegt international an fünfter Stelle. Nachdem sich der globale Spielemarkt im Vorjahr negativ entwickelt hat, wächst der Markt 2023 weltweit um 0,5 %. Auch wenn die Rahmenbedingungen schwierig sind, wird für die kommenden Jahre ein globales Wachstum erwartet.

1 https://www.game.de/en/guides/annual-report-of-the-german-games-industry-2024

2. Geschäftsverlauf

Die beiden Hauptspiele von Riot Games, League of Legends und VALORANT, haben sich auch im Jahr 2023 gut entwickelt. VALORANT übertrifft weiterhin die Erwartungen mit einem stetigen Anstieg der Spielerzahlen und der im Spiel verbrachten Stunden. Als Publisher fördert die Riot Games GmbH weiterhin diese beiden Spiele sowie die europäische Profiliga (LEC), wie in der Leistungsvereinbarung mit der Muttergesellschaft Riot Games Limited festgelegt.

3. Finanz-, Vermögens- und Ertragslage

a) Ertragslage

Wir konnten unsere Sportevents 2023 sowohl in League of Legends als auch in Valorant fortsetzen, wodurch wir mehr Spieler erreichen konnten. Wir haben unsere Spiele weiterentwickelt und in neue Bereiche investiert.

Infolgedessen verzeichnete die Riot Games Service GmbH im Jahr 2023 einen Gewinn von 1,576 Millionen Euro, eine Steigerung von 40 % gegenüber dem Vorjahr (2022: 1,135 Millionen Euro). Dies steht im Einklang mit den mit der Muttergesellschaft Riot Games Limited abgeschlossenen Leistungsvereinbarungen.

Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2024 betrug 118 (Vorjahr: durchschnittlich 95). Zum 31. Dezember 2024 beschäftigte das Unternehmen 121 Mitarbeiter (Vorjahr: 104).

b) Vermögens- und Finanzlage

Die Riot Games Service GmbH finanziert sich durch den Cashflow aus den Dienstleistungsverträgen mit der Muttergesellschaft und kann bei Bedarf kurzfristige Kredite innerhalb des Konzerns zu marktüblichen Konditionen erhalten.

Die Gesellschaft ist ihren finanziellen Verpflichtungen im Berichtsjahr stets nachgekommen. Die Liquidität der Gesellschaft ist durch die Einbindung in den Konzern und den eigenen operativen Cashflow jederzeit sichergestellt. Im Vergleich zum Vorjahr sind die liquiden Mittel um rund 2 % auf 3,8 Mio. € gesunken.

Im Jahr 2023 betrug der Wert der Zugänge zum Anlagevermögen 10,6 Mio. €. Dies ist im Wesentlichen auf das Großprojekt des esports-Studios zurückzuführen. Die Erweiterungen dienen dazu, die Räumlichkeiten sowohl für League of Legends als auch für Valorant esports geeignet zu machen. Diese beiden Spiele wurden vor den Erweiterungen in separaten Gebäuden gespielt.

c) Gesamtaussage

Insgesamt verzeichnet das Unternehmen höhere Einnahmen und ist somit weiterhin als gewinnbringend zu bewerten. Alle Indikatoren weisen auf eine positive weitere Entwicklung hin.

4. Finanzielle und nicht nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

a) Zentrale finanzielle Leistungsindikatoren

Die zentralen Leistungsindikatoren der Riot Games Service GmbH sind die Anzahl der Veranstaltungen, die Anzahl der Spieler sowie der Zuschauer und die Beschäftigten im Unternehmen. Aus diesen Indikatoren ergibt sich der Kostenbedarf u.a. auch der Personalaufwand des Unternehmens. Auf Grund des abgeschlossenen Kostenübernahmevertrages ergibt sich hieraus der Umsatz des Unternehmens.

b) Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Es lagen keine nichtfinanziellen Leistungsindikatoren, die für das Verständnis des Geschäftsverlaufs oder der Lage von Bedeutung sind, vor.

C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Prognosebericht

Seit 2019 hat Riot Games stark in die Erweiterung seines Portfolios weltweit investiert und ist schnell zu einem Unternehmen mit vielen Spielen und vielfältigen Angeboten gewachsen. Dies hat zu einem erheblichen Anstieg des Personalbestands und der Kosten in der EMEA-Region und bei Riot Games geführt.

Am 24. Januar 2024 wurde bekannt gegeben, dass Riot weltweit etwa 530 Mitarbeiter entlassen wird, um die Kosten zu kontrollieren und das Umsatzwachstum zu stärken. Von diesen Entlassungen sind eine Reihe von Positionen in den Esports- und Publishing-Teams von Riot Games betroffen. Diese Änderungen sind Teil der globalen Geschäftsverlagerung des Unternehmens und der Konzentration auf die Dinge, die den Spielern den größten Nutzen bringen. Die Reduzierung der Mitarbeiterzahl ermöglichte es Riot, die Arbeit neu zu verteilen und die Größe des Unternehmens anzupassen, während gleichzeitig einige Kosten eingespart wurden. Das Engagement von Riot im Bereich Esports und Unterhaltung zur Unterstützung seiner Spiele bleibt jedoch unverändert.

Riot eröffnete sein neu gestaltetes Esports Media Center im Jahr 2023. Dort werden sowohl League of Legends als auch Valorant-Veranstaltungen stattfinden. Die Arena bietet Platz für 210 Zuschauer und wurde von der Fangemeinde sehr positiv aufgenommen.

Riot hat angekündigt, dass im Jahr 2025 ein neues Spiel veröffentlicht werden soll. Es wird den Namen 2XKO tragen und ein Free-to-Play-Kampfspiel mit Charakteren aus dem League of Legends-Universum sein. Es wird für Playstation 5, Windows und Xbox Series X/S erscheinen. Es ist derzeit nicht bekannt, was die esport-Pläne für dieses Spiel sein werden und wie es innerhalb von RGG genutzt werden wird.

Die Riot Games GmbH ist auf die Entwicklung der Spiele und die strategischen Entscheidungen der Gruppe angewiesen. Daraus ergeben sich sowohl Chancen als auch Risiken. Riot Games erzielt weltweit weiterhin gute Ergebnisse und investiert für die Produktion neuer Spiele in Forschung und Entwicklung.

2. Risikobericht

Die Risiken für die Riot Games Service GmbH bestehen indirekt in der Veränderung des Nachfrageverhaltens der Konsumenten für Computerspiele. Durchschnittlich wird für die Entwicklung von Computerspielen drei Jahre benötigt. Aufgrund dieses langen Zeitraums kann es zu Markt- und Nachfrageveränderungen kommen, auf die die Entwicklung nicht immer schnell genug reagieren und das Computerspiel anpassen kann.

3. Chancenbericht

Wachstumschancen für das Unternehmen finden sich vor allem in der Fortführung der bestehenden Hauptspiele, League of Legends und VALORANT. Publishing-Aktivität im Raum EMEA bleibt aktiv und das E-Sport-Ökosystem entwickelt sich sowohl für League of Legends als auch für VALORANT. Die neu renovierte Riot Games Arena wurde im Januar 2024 in Berlin eröffnet und demonstriert das Engagement von Riot für den EMEA E-Sport.

4. Gesamtaussage

Die Gesamtrisikosituation der Gesellschaft ergibt sich aus den vorab dargestellten Risiken. Nach den zum Stand des Berichts vorliegenden Informationen bestehen keine Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten.

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 14.314.503,36 5.294.309,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 21.664,00 32.966,00
II. Sachanlagen 14.267.839,36 5.236.343,00
1. Technische Anlagen und Maschinen 15.335,00 36.053,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.580.575,00 5.103.070,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 8.671.929,36 97.220,00
III. Finanzanlagen 25.000,00 25.000,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 25.000,00
B. Umlaufvermögen 8.570.439,77 6.963.196,28
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.782.430,02 3.087.276,06
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.642.313,00 2.418.530,38
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.140.117,02 668.745,68
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.788.009,75 3.875.920,22
C. Rechnungsabgrenzungsposten 166.246,16 1.643,74
Summe Aktiva 23.051.189,29 12.259.149,02

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 7.369.812,48 5.793.789,04
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 5.768.789,04 4.633.369,28
III. Jahresüberschuss 1.576.023,44 1.135.419,76
B. Rückstellungen 4.927.699,63 6.113.301,96
C. Verbindlichkeiten 10.753.677,18 352.058,02
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 9.406.693,32
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.570.374,69
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 7.836.318,63
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.346.983,86 352.058,02
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.346.983,86 352.058,02
Summe Passiva 23.051.189,29 12.259.149,02

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 30.251.263,11 25.675.036,18
2. Personalaufwand 16.810.277,44 13.256.485,04
a) Löhne und Gehälter 14.887.244,19 11.704.856,53
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.923.033,25 1.551.628,51
davon für Altersversorgung 204.505,92 219.012,77
3. Abschreibungen 1.673.826,56 1.309.354,45
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.673.826,56 1.309.354,45
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 9.480.715,71 9.443.298,70
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 112.287,45 1.149,21
davon Erträge aus Abzinsung 8.930,47 1.149,21
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 71.225,21
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 1.149,21
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 751.482,20 531.627,44
8. Ergebnis nach Steuern 1.576.023,44 1.135.419,76
9. Jahresüberschuss 1.576.023,44 1.135.419,76

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Riot Games Services GmbH, Berlin

I. Allgemeine Angaben

Die Riot Games Services GmbH hat ihren Sitz in Berlin. Die Gesellschaft wird beim Amtsgericht Berlin (Charlottenburg), unter HRB 163964 B geführt.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den Vorschriften der §§ 242 ff, 264 ff des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt worden.

Die Gliederung der Bilanz entspricht den Vorschriften des § 266 des Handelsgesetzbuches.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gewählt.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB i.V.m. § 267 Abs. 4 des Handelsgesetzbuches und i.V.m. Art. 93 Abs. 2 EGHGB auf und hat größenabhängige Erleichterungen bei der Aufstellung des Jahresabschlusses in Anspruch genommen.

Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Bei der Bewertung wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen.

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden.

Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten sind in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert.

Die in der Bilanz ausgewiesenen Vermögensgegenstände wurden einzeln bewertet (§ 252 Abs. 1 Nr. 3 HGB).

Aktiva

Anlagevermögen

Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bewertet und werden linear über die erwartete Nutzungsdauer abgeschrieben.

Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen auf Sachanlagen werden linear vorgenommen.

Die Abschreibungszeiträume basieren auf der jeweils voraussichtlichen Nutzungsdauer. Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, die unterjährig erworben wurden, werden zeitanteilig abgeschrieben.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten aktiviert und, soweit abnutzbar, nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer planmäßig um lineare Abschreibungen auf der Grundlage der von der Finanzverwaltung veröffentlichten AfA-Tabellen bzw. anderer branchenüblichen Abschreibungstabellen mit den zulässigen Höchstsätzen bzw. Mindestsätze vermindert. Computer wurden über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei Jahren abgeschrieben.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis € 800,00 werden im Jahr des Zugangs abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind grundsätzlich mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Umlaufvermögen

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten wird durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.

Die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert am Bilanzstichtag bilanziert.

Rechnungsabgrenzungsposten

Der Rechnungsabgrenzungsposten wird zum Nennwert angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Aufwendungen vor dem Stichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen, erfasst.

Passiva

Rückstellungen

Sonstige Rückstellungen

Die Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen mit den Erfüllungsbeträgen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind. Beträgt ihre Restlaufzeit mehr als ein Jahr, werden die Rückstellungen mit einem der jeweiligen Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Sämtliche bis zum Abschlussstichtag entstandenen und bis zum Tag der Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen unter Einbeziehung zu erwartender Preis- und Kostensteigerungen sind berücksichtigt.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023 wird gesondert im Anlagenspiegel auf Seite 9 der Anlage 3 dargestellt.

Umlaufvermögen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Restlaufzeit von bis zu einem Jahr
Restlaufzeit von mehr als einem Jahr
aus Lieferungen und Leistungen 0,00 0,00
Vorjahr (6.299,36) (0,00)
gegen verbundene Unternehmen 3.642.313,00 0,00
Vorjahr (2.418.530,38) (0,00)
- davon gegen Gesellschafter 3.642.313,00 0,00
Vorjahr (2.418.530,38) (0,00)
gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
Vorjahr
- davon gegen Gesellschafter
Vorjahr
Sonstige Forderungen 1.023.895,72 116.221,30
Vorjahr (546.225,02) (116.221,30)
- davon gegen Gesellschafter 0,00 0,00
Vorjahr (0,00)
4.666.208,72 116.221,30
(2.971.054,76) (116.221,30)

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Rückstellungen

Steuerrückstellungen

Die Steuerrückstellungen für Gewerbesteuer und Körperschaftsteuer werden auf der Grundlage der erwarteten Einkommen und Gewerbeerträge ermittelt.

Verbindlichkeiten

Restlaufzeiten durch Grundpfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert
bis zu einem Jahr
über einem Jahr
davon über fünf Jahre
Art und Form der Sicherheit
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 629.164,09 0,00 0,00 0,00
Vorjahr (87.091,78) (0,00) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten aus der Annahme und Ausstellung von Wechseln
Vorjahr
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.570.374,69 7.836.318,63
Vorjahr (0,00) (0,00)
davon gegenüber Gesellschafter 1.570.374,69 7.836.318,63
Sonstige Verbindlichkeiten 717.819,77 0,00 0,00 0,00
Vorjahr (264.966,24) (0,00) (0,00) (0,00)
- davon aus Steuern 685.019,40 0,00 0,00 0,00
Vorjahr (225.056,03) (0,00) (0,00) (0,00)
- davon im Rahmen sozialer Sicherheit 32.800,37 0,00 0,00 0,00
Vorjahr (39.910,21) (0,00) (0,00) (0,00)
2.917.358,55 7.836.318,63 0,00 0,00
(352.058,02) (0,00) (0,00) (0,00)

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Aufwendungen für Altersversorgung

Im Personlaufwand werden in der Position soziale Abgaben und Aufwendungen für Alterversorgung und Unterstützung Aufwendungen für Alterversorgung in Höhe von EUR 204.505,92 (Vorjahr: EUR 219.012,77) ausgewiesen.

Erträge aus der Währungsumrechnung

In der Position sonstige betriebliche Erträge befinden sich Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 10.833,80 (Vorjahr:EUR 4.382,00).

Erträge und Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen

Unter den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen befinden sich Zinserträge aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von EUR 8.930,47 (Vorjahr: EUR 1.149,21).

Unter den Zinsen und ähnliche Aufwendungen befinden sich Zinsaufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von EUR 1.149,21 (Vorjahr: EUR -,--).

V. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen von nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften

Nicht in der Bilanz erscheinende sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen wie folgt.

Restlaufzeit bis zu einem Jahr
Restlaufzeit ein bis fünf Jahre
Restlaufzeit über fünf Jahre
Mietverträge unbewegliche Wirtschaftsgüter 729.256,00 2.680.628,00 0,00
- davon gegen verbundene oder
assoziierte Unternehmen 0,00 0,00 0,00
729.256,00 2.680.628,00 0,00

Bei den sonstigen finanziellen Verpflichtungen handelt es sich um die vertraglichen Verpflichtungen aus den abgeschlossenen Mietverträgen für die Räumlichkeiten der Gesellschaft.

Belegschaft

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 114 Mitarbeiter. Davon sind 81 angestellte Mitarbeiter und 33 leitende Mitarbeiter.

Mitglieder des Geschäftsführungsorgans/Aufsichtsrats/Beirats

Geschäftsführung

Geschäftsführer ist Herr Alan Bridgeman,Certified CFO Europe Dublin, Ireland.

Alan Bridgeman hat Alleinvertretungsbefugnis und ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Anteilsbesitz

Beteiligung
%
Eigenkapital 31.07.2024
Ergebnis 01.07.-31.07.2024
esports live GmbH i.L., Berlin 100,0 20.803,87 -82,88
100,0 20.803,87 -82,88

Konzernzugehörigkeit

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Riot Games Limited,, Dublin/Irland,, einbezogen, die den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss kann über die Webseite des Companies Registration Office in Ireland, eingesehen werden. Der Konzernabschluss der Riot Games Limited, Dublin/Irland wird in den Konzernabschluss der Tencent Holdings Limited einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt.

Nachtragsbericht

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.

Ergebnisverwendung

Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von € 1.576.023,44 ab. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Berlin, 19.11.2024

gez. Alan Bridgeman

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023

(Anlagenspiegel)

Anschaffungskosten 1.1.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Anschaffungskosten 31.12.2023
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände 53.362,85 0,00 0,00 0,00 53.362,85
Summe immaterieller Vermögensgegenstände 53.362,85 0,00 0,00 0,00 53.362,85
Sachanlagen
1. Technische Alagen und Maschinen 2.237.484,94 0,00 0,00 0,00 2.237.484,94
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 10.041.718,80 2.022.091,56 11.942,92 97.220,00 12.149.087,44
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 97.220,00 8.671.929,36 0,00 -97.220,00 8.671.929,36
Summe Sachanlagen 12.376.423,74 10.694.020,92 11.942,92 0,00 23.058.501,74
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 0,00 0,00 0,00 25.000,00
Summe Finanzanlagen 25.000,00 0,00 0,00 0,00 25.000,00
Summe Anlagevermögen 12.454.786,59 10.694.020,92 11.942,92 0,00 23.136.864,59
kummulierte Abschreibungen 1.1.2023 Abschreibungen Geschäftsjahr Abgänge kummulierte Abschreibungen 31.12.2023
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände 20.396,85 11.302,00 0,00 31.698,85
Summe immaterieller Vermögensgegenstände 20.396,85 11.302,00 0,00 31.698,85
Sachanlagen
1. Technische Alagen und Maschinen 2.201.431,94 20.718,00 0,00 2.222.149,94
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.938.648,80 1.641.806,56 11.942,92 6.568.512,44
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 7.140.080,74 1.662.524,56 11.942,92 8.790.662,38
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 7.160.477,59 1.673.826,56 11.942,92 8.822.361,23
Buchwert 31.12.2023 Buchwert 31.12.2022
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände 21.664,00 32.966,00
Summe immaterieller Vermögensgegenstände 21.664,00 32.966,00
Sachanlagen
1. Technische Alagen und Maschinen 15.335,00 36.053,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.580.575,00 5.103.070,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 8.671.929,36 97.220,00
Summe Sachanlagen 14.267.839,36 5.236.343,00
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 25.000,00
Summe Finanzanlagen 25.000,00 25.000,00
Summe Anlagevermögen 14.314.503,36 5.294.309,00

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 16.05.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Riot Games Services GmbH, Berlin

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Riot Games Services GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Riot Games Services GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beuteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Offenbach am Main, den 16. Mai 2025

Reitbauer GmbH
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Boris O. Reitbauer, Wirtschaftsprüfer

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