Großhandel mit Krafträdern, Kraftradteilen und -zubehör
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Tina Hildegard Andrä seit 8.1.2025 | Geschäftsführer |
Claudia Bach seit 8.1.2025 | Prokura |
Sonja Veh seit 6.9.2022 | Prokura |
Harald Endres seit 11.6.2019 | Geschäftsführer |
Andreas Blank seit 23.10.2002 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 60.00% | |
| 40.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Blank GmbHBad WindsheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2023Blank GmbH, Bad WindsheimGeschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Im Jahr 2023 sank das deutsche Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt um 0,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war auch im Jahr 2023 geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine und den extremen Energiepreiserhöhungen. Deutschland sei aufgrund der ehemals starken Abhängigkeit von russischen Energielieferungen stärker als andere westliche Volkswirtschaften in ihrer Entwicklung beeinträchtigt. Als weitere große Hemmnisse für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland werden unter anderem übermäßige Bürokratie, Fach- und Arbeitskräftemangel und zu wenige private und öffentliche Investitionen benannt. Die Zahl der Erwerbstätigen ist im Vergleich zum Vorjahr wieder angestiegen und liegt mit 46 Millionen erwerbstätigen Menschen auf einem histroischen Höchststand. Das Geschäftsjahr 2023 der Blank GmbH wurde wieder sehr erfolgreich abgeschlossen. Aufgrund der sehr hohen Lohnsteigerungen ab dem 1. Oktober 2022 in der Lohngruppe 1 (Unterhaltsreinigung) um 12,55% und in der Lohngruppe 6 (Glasreinigung) um 9,39% war für das Jahr 2023 keine weitere Erhöhung der Tariflöhne vorgesehen. Erst ab dem 01.01.2024 werden die Löhne in der Lohngruppe 1 um 3,85% und in der Lohngruppe 6 um 3,09% steigen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat die Firma Blank GmbH durch Neuausschreibungen bzw. durch Betriebsschließungen in der laufenden Unterhaltsreinigung 58 Objekte verloren, jedoch konnten 79 Objekte neu hinzugewonnen werden. Die Umsatzerlöse 2023 betrugen 27.906 TEUR und sind somit gegenüber dem Vorjahr um 5,0 % gestiegen. Die Umsatzerwartung und die Gewinnerwartung für das Jahr 2023 entsprach der Prognose. Die gute Marktposition konnte durch erbrachte Qualität, rationelle Arbeitsweisen und sehr gute Kundenzufriedenheit gehalten werden. Die Großaufträge konnten erfolgreich weiterhin gesichert werden. Kostenentwicklung und Abschreibungen Bedingt durch die Umsatzzuwächse und die Lohntariferhöhungen erhöhten sich die Personalaufwendungen um 1.244 TEUR (plus 6,05 %) und die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe um 33 TEUR (plus 7,8%), die Abschreibungen erhöhten sich um 19 TEUR. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich stark von 1.053 TEUR auf 1.251 TEUR (plus 18,7 %). Größere Abweichungen zum Vorjahr ergaben sich dabei vor allem bei der Wertberichtigung auf Forderungen (plus 54 TEUR), den weiterberechneten Aufwendungen und Hebebühnen (plus 17 TEUR), den Raumkosten (plus 13 TEUR), den Versicherungen und Gebühren (plus 14 TEUR), den Werbekosten (plus 17 TEUR), der Arbeitskleidung (plus 22 TEUR), den Lizenz- und Digitalisierungskosten (plus 19 TEUR) sowie bei den Telefonkosten (plus 13 TEUR). Betriebsergebnis und Cashflow Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Betriebsergebnis in Höhe von 3.156 TEUR erzielt. Dies entspricht einer Verringerung gegenüber dem Vorjahr um 27 TEUR bzw. 0,9 %. Letztlich wurde ein Jahresergebnis von 2.272 TEUR verzeichnet, was einer Ergebnisminderung von 20 TEUR entspricht. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 2.712 TEUR. Dies ist eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 47 TEUR. Anlage- und Umlaufvermögen Investitionen in Sachanlagen wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr in einer Größenordnung von 356 TEUR getätigt. Verringerung der Forderungen um 368 TEUR, eine Steigerung der Bankguthaben um 1.011 TEUR und eine Erhöhung des Anlagevermögens um 53 TEUR führten dazu, dass sich die Bilanzsumme von 9.422 TEUR im Vorjahr auf 10.156 TEUR im Berichtsjahr erhöhte. Rückstellungen Im Jahresabschluss 2023 wurden sonstige Rückstellungen in einer Größenordnung von 720 TEUR berücksichtigt, die sämtliche ungewisse Verbindlichkeiten und Risiken abdecken. Pensionsrückstellungen sind nicht erforderlich. Finanzierungssituation Die Gesellschaft verfügt nach wie vor über eine sehr gute Finanz- und Liquiditätslage. Das durchschnittliche Zahlungsziel der Kunden verringerte sich gegenüber dem im Vorjahr um zwei Tage und liegt jetzt bei 28 Tagen. Die Verbindlichkeiten verringerten sich um 87 TEUR auf 1.967 TEUR. Bankverbindlichkeiten bestehen keine. Die Eigenkapitalquote beträgt am Bilanzstichtag 73,5 % (Vj. 70,0 %). Organisationsstruktur Die Blank GmbH ist Betriebsgesellschaft im Rahmen einer Betriebsaufspaltung mit der Blank GbR, Verpachtung, Bad Windsheim, Raiffeisenstr. 31. Hier befindet sich der Hauptbetriebssitz. Voraussichtliche Entwicklung sowie Chancen und Risikobericht Für das Jahr 2024 ist mit einer leichten Umsatzsteigerung sowie mit einem Jahresergebnis auf dem Niveau des Vorjahres zu rechnen. Ab dem 1. Januar 2024 wurde eine Lohnerhöhung von 3,85 % in der Lohngruppe 1 und 3,09 % in der Lohngruppe 6 vereinbart, für das Jahr 2025 beginnen bereits jetzt die Tarifverhandlungen mit einer sehr hohen Forderung der Gewerkschaft. Die neuen Branchenmindestlöhne für 2024 wurden im Rahmen des Arbeitnehmerentsendegesetzes durch das Bundesarbeitsministerium beschlossen. Der Zukunft unseres Unternehmens sehen wir aufgrund unseres hohen Qualitätsstandards zuversichtlich entgegen. Chancen bestehen in der Gewinnung von Neukunden aus Angeboten bzw. Ausschreibungen. Trotz der kriegerischen Konflikte und dem Rückgang des Wirtschaftswachstums in Deutschland zeigen sich derzeit keine Forderungsausfälle oder nennenswerte Zahlungsschwierigkeiten bei unseren Kunden. Leichte Unsicherheiten bestehen im Bereich Gesundheitswesen. Die Personalgewinnung ist nach wie vor schwierig, die Risiken auf Grund des Fachkräftemangels in Deutschland sind branchenbedingt jedoch nicht wesentlich. Insgesamt bestehen derzeit keine wesentlichen Risiken.
Bad Windsheim, den 15. Mai 2024 gez. Andreas Blank, Geschäftsführer gez. Harald Endres, Geschäftsführer gez. Gerhard Kloha, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Blank GmbH, Bad WindsheimI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Blank GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde von den größenabhängigen Erleichterungen der §§ 267 und 288 HGB Gebrauch gemacht. 1. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Genossenschaftsanteile zu Anschaffungskosten - Wertpapiere des Anlagevermögens zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten bewertet. Niedrigere Tagespreise des Bilanzstichtages unter Berücksichtigung von Preisnachlässen sowie unter Abzug branchenüblicher Abschläge, die die technische Überholung, Beschädigung und mangelnde Gängigkeit beinhalten, werden angesetzt, soweit diese unter den Anschaffungskosten liegen. Die Vorräte sind verlustfrei bewertet. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind unter Abzug der erforderlichen Wertberichtigungen ausgewiesen. Die übrigen Forderungen, die sonstigen Vermögensgegenstände und die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit den Anschaffungskosten ausgewiesen. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bewertung erfolgt mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag. Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. 2. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. III. Angaben und Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Bilanz 1. Anlagespiegel für die einzelnen Posten des AnlagevermögensDie Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: 2.323.227,19 Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: 2.472.153,02 Zu den Abschreibungen im Zusammenhang mit Zugängen und Abgängen sowie Umbuchungen im Laufe des Geschäftsjahres sind dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
2. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.
3. Verbindlichkeiten Bei den Verbindlichkeiten handelt es sich stets um Verpflichtungen mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr. Dies gilt auch für die Angaben des Vorjahres. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verpflichtungen aus Steuern in Höhe von EUR 552.874,35 (Vj. 712.315,72 EUR) und im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von 27.324,39 EUR (Vj. 49.575,22 EUR). 4. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus den zum 31.12.2023 abgeschlossenen Miet- und Leasingverträgen bestehen für 2024 Verpflichtungen in Höhe von TEUR 163. Die Gesamtverpflichtungen ab 2023 bis Zeitpunkt des jeweils frühestmöglichen Vertragsablaufes betragen TEUR 274. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Erläuterungen der Aufwendungen für Altersversorgung Die Aufwendungen für Altersversorgung belaufen sich auf 40488,56 Euro (Vj. 40.198,56 Euro). V. Sonstige Angaben 1. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
2. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
3. Unterschrift der Geschäftsführung
Bad Windsheim, 16.Mai 2024 gez. Andreas Blank, Gerschäftsführer gez. Harald Endres, Geschäftsführer gez. Gerhard Kloha, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 05.07.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Blank GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Blank GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Blank GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bad Windsheim, den 16. Mai 2024 LHP
Hahn GmbH
gez. Florian Hahn, MBA, Wirtschaftsprüfer gez. Dipl.-Kfm. Ulrich Kahn, Wirtschaftsprüfer |
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