Bayernwerk Gashochdrucknetz Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Mirko Schuster seit 9.4.2026 | Prokura |
Marco Dr. Wagler seit 22.10.2025 | Prokura |
Julia Dr. Luxi seit 25.9.2025 | Prokura |
Nick Dr. Seeger seit 10.7.2025 | Geschäftsführer |
Michael Dr. Mayrock seit 17.6.2025 | Prokura |
Kristin Raczinski seit 2.12.2024 | Prokura |
Johannes Dietl seit 30.1.2023 | Prokura |
Peter Ketterl seit 30.1.2023 | Prokura |
Günther Mertel seit 30.1.2023 | Prokura |
Thomas Spang seit 30.1.2023 | Prokura |
Raimund Tribanek seit 30.1.2023 | Prokura |
Markus Schwürzenbeck seit 30.1.2023 | Prokura |
Markus Leczycki seit 20.4.2021 | Prokura |
Joachim Dr. Kabs seit 23.2.2021 | Geschäftsführer |
Anja Reinhardt seit 1.2.2021 | Prokura |
Silke, geb. Winnemöller Mall seit 16.4.2020 | Prokura |
Stephan Dr. Tuchbreiter seit 10.7.2018 | Prokura |
Bernd Werner Göttlicher seit 10.7.2018 | Prokura |
André Dr. Zorger seit 10.7.2018 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% | |
| 100.00% | |
| 100.00% | |
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Bayernwerk Netz GmbHRegensburgJahres- und Tätigkeitsabschluss nach EnWG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023Inhaltsverzeichnis Bilanz der Bayernwerk Netz GmbH Gewinn- und Verlustrechnung der Bayernwerk Netz GmbH Anhang der Bayernwerk Netz GmbH Allgemeine Grundlagen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Aktiva Passiva Erläuterung zur Bilanz Anlagevermögen Umlaufvermögen Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung Eigenkapital Rückstellungen Verbindlichkeiten Haftungsverhältnisse Sonstige finanzielle Verpflichtungen Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Sonstige betriebliche Erträge Materialaufwand Personalaufwand Abschreibungen Sonstige betriebliche Aufwendungen Finanzergebnis Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführter Gewinn Sonstige Angaben Angaben nach Energiewirtschaftsgesetz Optionen auf Gesellschaftsanteile Durchschnittliche Beschäftigungszahl Nachtragsbericht Organe der Gesellschaft Bezüge der Geschäftsführung Honorar des Abschlussprüfers Entwicklung des Anlagevermögens Angaben zum Beteiligungsbesitz gemäß § 285 Nr. 11 HGB Bilanzder Bayernwerk Netz GmbH
Gewinn- und Verlustrechnungder Bayernwerk Netz GmbH
Anhangder Bayernwerk Netz GmbHAllgemeine Grundlagen Die Bayernwerk Netz GmbH mit Sitz in Regensburg wird beim Amtsgericht Regensburg unter der Nummer HRB 9476 im Handelsregister geführt. Der Jahresabschluss wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) in Verbindung mit dem GmbH-Gesetz (GmbHG) sowie des Gesetzes über die Elektrizitäts- und Gasversorgung (EnWG) aufgestellt. Die Bayernwerk Netz GmbH ist eine große Kapitalgesellschaft. Der Jahresabschluss wird in Euro (€) aufgestellt, die Beträge werden in Tausend Euro (T€) angegeben. Abgerundete Beträge kleiner 1 T€ werden dabei mit 0 T€ und Nullwerte mit - T€ angegeben. Um die Klarheit und Übersichtlichkeit der Darstellung zu verbessern, werden einzelne Posten gemäß § 265 Abs. 7 Nr. 2 HGB in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und im Anhang gesondert ausgewiesen und erläutert. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die sonstigen Steuern werden im sonstigen betrieblichen Aufwand ausgewiesen. Die Bayernwerk Netz GmbH ist Bestandteil einer Gruppe von Unternehmen, die gemäß § 3 Nr. 38 EnWG als vertikal integriertes Energieversorgungsunternehmen gilt, und fällt damit unter § 6b EnWG. Gemäß § 291 HGB ist die Bayernwerk Netz GmbH von der Verpflichtung, einen Konzernabschluss sowie einen Konzernlagebericht gemäß § 290 HGB aufzustellen, befreit. Die Bayernwerk Netz GmbH und ihre Tochterunternehmen werden in den befreienden Konzernabschluss der E.ON SE, Essen (HRB 28196), einbezogen. Die E.ON SE, Essen (HRB 28196), ist das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Konzernabschluss und Konzernlagebericht werden nach § 325 HGB im Unternehmensregister bekannt gemacht. Die E.ON SE stellt den Konzernabschluss entsprechend § 315e HGB nach den internationalen Rechnungslegungsvorschriften auf, wie sie von der Europäischen Kommission für die Anwendung in der Europäischen Union übernommen wurden (IFRS). Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Aktiva Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden mit ihren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten aktiviert und bei zeitlich begrenzter Nutzung planmäßig linear abgeschrieben. Für Sachanlagen, die vor dem 1. Januar 2010 vorhanden waren und degressiv abgeschrieben wurden, wurde das Beibehaltungswahlrecht nach Art. 67 Abs. 4 Satz 1 EGHGB ausgeübt und die degressive Abschreibung fortgeführt. Zugänge ab dem Geschäftsjahr 2010 werden ausschließlich linear entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Herstellungskosten selbst erstellter Anlagen enthalten neben den Einzelkosten auch angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens. Den planmäßigen Abschreibungen liegen im Wesentlichen die folgenden betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern zugrunde:
Abnutzbare Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von mehr als 250 € und bis zu 800 € werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Abnutzbare Vermögensgegenstände, deren Anschaffungskosten 250 € nicht übersteigen, werden im Zugangsjahr voll aufwandswirksam berücksichtigt. Davon abweichend werden moderne Messeinrichtungen unabhängig von der Höhe ihrer Anschaffungskosten aktiviert und über die jeweilige Nutzungsdauer abgeschrieben. Außerplanmäßige Abschreibungen erfolgen bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung aufgrund technischer bzw. wirtschaftlicher Gründe. Bei Wegfall der Gründe werden Wertaufholungen vorgenommen. Die bis zum 31. Dezember 2009 vorgenommenen steuerlichen Abschreibungen und die daraus resultierenden niedrigeren Wertansätze werden gemäß Art. 67 Abs. 4 Satz 1 EGHGB beibehalten. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung mit den ihnen beizulegenden niedrigeren Werten angesetzt. Bei Wegfall der Gründe werden Wertaufholungen vorgenommen. Verzinsliche Ausleihungen werden mit ihren Nennwerten, langfristige unverzinsliche und unterverzinsliche Ausleihungen mit ihren Barwerten bilanziert. Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten erfasst und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Bewertung von Rohstoffen erfolgt im Einklang mit § 240 Abs. 4 HGB mittels des Durchschnittskostenverfahrens. Die Herstellungskosten unfertiger Erzeugnisse sowie unfertiger Leistungen enthalten neben den Einzelkosten auch angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens. Allen erkennbaren Lagerrisiken wird durch ausreichend bemessene Wertkorrekturen Rechnung getragen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit ihren Nennbeträgen abzüglich angemessener Wertberichtigungen bilanziert. Es werden alle erkennbaren Einzelrisiken berücksichtigt. Das allgemeine Ausfallrisiko wird durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Forderungen für noch nicht in Rechnung gestellte Lieferungen und Leistungen werden mittels anerkannter Schätzverfahren zum Bilanzstichtag abgegrenzt und mit erhaltenen Abschlagszahlungen verrechnet. Sofern Gläubiger und Schuldner personenidentisch sind, gleichartige Leistungen vorliegen und die Zeitpunkte der Fälligkeiten bzw. Erfüllbarkeiten nahezu identisch sind, werden Forderungen mit den entsprechenden Verbindlichkeiten aufgerechnet. Flüssige Mittel werden zum Nennwert bilanziert. Zur Erfüllung von Verpflichtungen aus der betrieblichen Altersversorgung sowie aus Altersteilzeitguthaben und Sabbaticalvereinbarungen der Mitarbeiter sind entsprechende Mittel in Fondsanteilen sowie in Festgeldern bzw. liquiden Mitteln angelegt. Die Fondsanteile werden vom E.ON Pension Trust e.V., Essen, und die Festgelder bezüglich Altersteilzeitguthaben und Sabbaticalvereinbarungen von der Energie-Sicherungstreuhand e.V., Hannover, treuhänderisch für die Bayernwerk Netz GmbH verwaltet. Die Bewertung des Deckungsvermögens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert. Das Deckungsvermögen teilt sich auf in am aktiven Markt gelistetes Vermögen (ca. 61,4 %) und nicht am aktiven Markt gelistetes Vermögen (ca. 38,6 %). Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens wird, soweit es sich um am aktiven Markt gelistetes Vermögen handelt, durch die beauftragten Verwaltungsgesellschaften unter Zuhilfenahme von Börsenkursen bewertet. Sofern es sich um nicht am aktiven Markt gelistetes Vermögen handelt, werden die Werte mit Hilfe allgemein anerkannter Bewertungsmethoden, wie zum Beispiel des Discounted-Cash-Flow-Verfahrens bei Immobilienbewertungen, unter Verwendung branchenspezifischer Annahmen zum Abschlussstichtag abgeleitet. Die jeweilige Verwaltungsgesellschaft respektive die dort beauftragten Gutachter legen die Bewertungsannahmen, wie Zinssätze, fest. Die betreffenden Vermögensgegenstände dienen ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen und sind dem Zugriff der übrigen Gläubiger entzogen. Sie sind gemäß § 246 Abs. 2 HGB mit den zugrunde liegenden Verpflichtungen zu verrechnen. Entsprechend wird mit den zugehörigen Aufwendungen und Erträgen aus Zinseffekten und aus dem zu verrechnenden Vermögen verfahren. Der sich ergebende Verpflichtungsüberhang wird unter den Rückstellungen erfasst. Der die Verpflichtungen übersteigende beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens wird als aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung auf der Aktivseite der Bilanz ausgewiesen. Passiva Das gezeichnete Kapital wird mit dem Nennbetrag angesetzt. Ertragszuschüsse beinhalten die von Netzkunden vereinnahmten Baukostenzuschüsse. Die Auflösung der Baukostenzuschüsse erfolgt linear über eine Gesamtdauer von 20 Jahren zugunsten der Umsatzerlöse. Rückstellungen tragen allen erkennbaren Risiken im Rahmen der handelsrechtlichen Vorschriften ausreichend Rechnung und werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer originären Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz, der von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben wird, abgezinst. Die Bewertung der Pensionen und pensionsähnlichen Verpflichtungen erfolgt nach dem international anerkannten Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Methode). Nach diesem Verfahren errechnet sich die Höhe der Pensionsverpflichtungen aus der zum Bilanzstichtag erdienten Anwartschaft unter Berücksichtigung eines Gehalts-/Karrieretrends und einer Rentendynamik. Für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen sowie der Deputate, die Altersversorgungscharakter haben, wird der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren zugrunde gelegt. Die Bewertung der vergleichbar langfristig fälligen sonstigen Rückstellungen erfolgt ebenfalls nach dem international anerkannten Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Methode) unter Berücksichtigung eines Gehalts-/Karrieretrends. Zur Diskontierung der Jubiläums- und Treueurlaubsverpflichtungen sowie für Sterbegeldverpflichtungen wird der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte durchschnittliche Marktzins der vergangenen sieben Jahre bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren zugrunde gelegt. Zur Abzinsung der Verpflichtungen aus Altersteilzeitverträgen und dem Altersteilzeitpotential, Vorruhestandsvereinbarungen und dem Vorruhestandspotential und Sabbaticalvereinbarungen werden den Restlaufzeiten entsprechende durchschnittliche Marktzinssätze der vergangenen sieben Jahre zugrunde gelegt. Der für diese Durationen maßgebliche Zins wurde mittels linearer Interpolation aus den von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Zinssätzen abgeleitet. Den versicherungsmathematischen Rückstellungsberechnungen liegen als Rechnungsgrundlagen die Richttafeln 2018 G von K. Heubeck zugrunde. Als Bewertungsendalter werden grundsätzlich die frühestmöglichen Altersgrenzen in der gesetzlichen Rentenversicherung unter Berücksichtigung der Regelungen des RV-Altersgrenzenanpassungsgesetzes vom 20. April 2007 herangezogen. Für Mitarbeiter mit abgeschlossenen Altersteilzeit- oder Vorruhestandsvereinbarungen wird das vertraglich vereinbarte Endalter berücksichtigt. Des Weiteren werden branchenübliche Fluktuationswahrscheinlichkeiten verwendet. Der Rückstellungsbewertung liegen folgende Annahmen zugrunde:
Aus der Übernahme von Versorgungsverpflichtungen im Rahmen des Mitarbeiterwechsels im E.ON-Konzern bestehen Freistellungsansprüche gegenüber der E.ON SE, Essen. Bis zum 28. August 2023 bestanden diese Freistellungsansprüche gegenüber der MEON Pensions GmbH & Co. KG, Essen (MEON). Das Gesellschaftsvermögen der MEON ist am 28. August 2023 im Rahmen der Gesamtrechtsnachfolge auf die E.ON SE angewachsen. Die Bewertung der Freistellungsforderung erfolgt analog der Bewertung der zugrundeliegenden Versorgungsverpflichtung. Die Freistellungsforderung wird unter den Ausleihungen im Finanzanlagevermögen ausgewiesen. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag am Bilanzstichtag angesetzt. Handelt es sich um Rentenverpflichtungen, sind diese zum Barwert unter Verwendung eines fristenadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen sieben Geschäftsjahre bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem Kurs zum Zeitpunkt der erstmaligen Erfassung oder mit dem höheren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Fremdwährungsverbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden am Abschlussstichtag ohne Beachtung des Höchstwert- bzw. Realisationsprinzips zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Erläuterung zur Bilanz Anlagevermögen Die in der Bilanz zusammengefasst ausgewiesenen Posten des Anlagevermögens und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr werden in einer gesonderten Aufstellung - Entwicklung des Anlagevermögens - dargestellt. Sie ist integraler Bestandteil des Anhangs. Die Zugänge zu den Sachanlagen betreffen mit 516.507 T€ das Stromnetz, mit 6.648 T€ das Gasnetz sowie mit 22.677 T€ den Messstellenbetrieb. Die restlichen Investitionen betreffen hauptsächlich Straßenbeleuchtungsanlagen mit 10.445 T€. Die Aufstellung des Anteilsbesitzes der Bayernwerk Netz GmbH ist in einer gesonderten Aufstellung - Anteilsbesitzliste - ersichtlich, die integraler Bestandteil des Anhangs ist. In den Finanzanlagen erfolgte durch den Kauf der Anteile an der KWH Netz GmbH ein Zugang in Höhe von 23.610 T€. Umlaufvermögen Vorräte
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 167.435 T€ (Vorjahr 49.416 T€) sowie sonstige Forderungen und Vermögensgegenstände in Höhe von 28.534 T€ (Vorjahr 7.421 T€). Es bestehen Forderungen gegen die Gesellschafterin in Höhe von 320 T€ (Vorjahr 95.823 T€). Flüssige Mittel Im Jahresabschluss 2023 sind verfügungsbeschränkte Flüssige Mittel bzw. korrespondierende sonstige Verbindlichkeiten aus der Abschöpfung von Überschusserlösen im Sinne des Gesetzes zur Einführung einer Strompreisbremse (Strompreisbremsegesetz - StromPBG) in Höhe von 1.734 T€ enthalten. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung Aus der Verrechnung des beizulegenden Zeitwerts des Deckungsvermögens im Zusammenhang mit Pensionsverpflichtungen, die durch den Treuhandvertrag Past Service gesichert sind, ergibt sich ein aktiver Unterschiedsbetrag, der sich wie folgt zusammensetzt:
Die Anschaffungskosten der Fondsanteile betragen 98.127 T€. Eigenkapital Das Stammkapital ist voll eingezahlt und wird zu 100 % vollständig von der Bayernwerk AG gehalten. Die Kapitalrücklage enthält Beträge gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB (Betrag, der über dem Nennbetrag für Anteile liegt) in Höhe von 632.574 T€. Die Kapitalrücklage gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB (Betrag von anderen Zuzahlungen in das Eigenkapital) beträgt 300.000 T€. Die Gewinnrücklagen entfallen vollständig auf andere Gewinnrücklagen. Ein abführungsgesperrter Betrag gemäß § 268 Abs. 8 HGB resultiert zum Bilanzstichtag aus der Bewertung des Deckungsvermögens zum beizulegenden Zeitwert und beläuft sich auf 112.740 T€. Dieser ist durch frei verfügbare Rücklagen gedeckt. Somit kommt die Abführungssperre nicht zur Anwendung. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen und ähnlichen Verpflichtungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren (1,82 % p.a.) und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren (1,74 % p.a.) beträgt zum Bilanzstichtag 17.386 T€. Eine Abführungssperre besteht für diesen Sachverhalt nicht. Rückstellungen
Die Rückstellungen für Pensionen und pensionsähnliche Verpflichtungen decken die Versorgungsverpflichtungen gegenüber ehemaligen und noch tätigen Mitarbeitern ab. Die Finanzierung erfolgt teils durch den Arbeitgeber und im Rahmen von Gehaltsumwandlungen teils durch die Arbeitnehmer.
Die Anschaffungskosten der Fondsanteile betragen 957.590 T€. Im ausgewiesenen Deckungsvermögen sind folgende Anteile an Sondervermögen im Sinne des § 1 Abs. 10 des Kapitalanlagegesetzbuches bzw. an vergleichbaren EU-Investmentvermögen von mehr als dem zehnten Teil enthalten:
* Die Vertragsbedingungen des Mischfonds EPF A SCS sehen grundsätzlich eine monatliche Rückgabe vor. Diese muss 15 Arbeitstage vorher angekündigt werden. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Verpflichtungen aus dem Strom- und Gasnetzgeschäft sowie die Berücksichtigung regulatorischer Sachverhalte. Des Weiteren sind für Vorruhestands-, Altersteilzeit- und sonstige Personalzahlungen sowie diverse sonstige betriebliche Risiken Rückstellungen passiviert. Bei den Rückstellungen von Altersteilzeitverträgen und Sabbaticalvereinbarungen wurde der auf den Erfüllungsrückstand entfallende Teil mit den Festgeldanlagen bzw. liquiden Mitteln beim Energie-Sicherungstreuhand e.V., Hannover, wie folgt verrechnet:
Der beizulegende Zeitwert der Festgeldanlagen stimmt mit den Anschaffungskosten überein. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten 26.434 T€ (Vorjahr 52.766 T€) Lieferungen und Leistungen sowie 169.501 T€ (Vorjahr 60.560 T€) sonstige Verbindlichkeiten. Diese betreffen Verbindlichkeiten aus dem konzerninternen Cash-Pooling mit der E.ON SE in Höhe von 87.124 T€ (Vorjahr Forderung aus Cash-Pooling in Höhe von 514.448 T€) sowie Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin Bayernwerk AG aus der Gewinnabführung in Höhe von 15.525 T€ (Vorjahr Forderung gegen die Gesellschafterin in Höhe von 91.499 T€). Der Wert ergibt sich aus der Aufrechnung einer Termingeldanlage mit der Gewinnabführung und den Steuerumlagen. Die Aufrechnung wurde vereinbarungsgemäß zum 31. Dezember 2023 wirksam. Insgesamt bestehen Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von 68.402 T€ (Vorjahr 40.965 T€). Diese betreffen nahezu ausschließlich sonstige Verbindlichkeiten. Haftungsverhältnisse Aus Gewährleistungsverträgen resultieren 390.400 T€ Verpflichtungen. Hiervon entfallen 9.607 T€ auf verbundene Unternehmen. Das Risiko einer Inanspruchnahme wird jeweils als gering eingeschätzt. Diese Einschätzung beruht vor allem auf Bonitätsbeurteilungen der Primärverpflichteten sowie auf Erkenntnissen vergangener Geschäftsjahre. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beläuft sich auf 935.452 T€. Hiervon entfallen 82.046 T€ auf verbundene Unternehmen und 96.249 T€ auf assoziierte Unternehmen. Es handelt sich hierbei um Verpflichtungen aus Miet- und Netzpachtverträgen sowie aus offenen Bestellungen. Die Gesellschaft verpflichtete sich im Rahmen des Treuhandvertrags Past Service gegenüber dem E.ON Pension Trust e.V. fortlaufend genügend Treuhandvermögen zur Sicherung der Versorgungsverpflichtungen zu übertragen. Sofern keine ausreichende Sicherung vorliegt, hat der E.ON Pension Trust e.V. einen Anspruch auf Übertragung von Treuhandvermögen gegenüber der Gesellschaft. Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse werden nahezu ausschließlich im Inland erwirtschaftet. In den Umsatzerlösen aus Strom und Gas wird jeweils auch die Auflösung der Ertragszuschüsse in Höhe von 61.271 T€ ausgewiesen. Die Umsatzerlöse enthalten 128.370 T€ periodenfremde Erlöse. Diese resultieren im Wesentlichen aus Erlöskürzungen auf Grund des EEG Testats 2022 und aus gegenläufigen Effekten aus der Abrechnung der Mehr-/Mindermengen sowie aus negativen Erlösen aus der Abrechnung von Bilanzkreisen. In den sonstigen Umsatzerlösen sind im Wesentlichen Erlöse aus Dienstleistungen und Erlöse aus Überlassung und Nutzung von Betriebsanlagen enthalten. Sonstige betriebliche Erträge
Die übrigen Erträge enthalten im Wesentlichen Erträge aus zuvor geleisteten Auslagen, Kostenerstattungen und Schadensersatzansprüchen sowie periodenfremde Erträge in Höhe von 215.383 T€. Diese resultieren hauptsächlich aus der Auflösung von energie- und netzwirtschaftlichen Rückstellungen. Materialaufwand
Der Posten Aufwendungen für bezogene Leistungen enthält Konzessionsabgaben in Höhe von 107.341 T€. Aufwendungen für Vorjahre sind in Höhe von 196.276 T€ enthalten. Sie betreffen überwiegend Aufwendungen aus der Abrechnung von Mehr-/Mindermengen und Aufwendungen aus den Bilanzkreisabrechnungen. Dazu ergeben sich gegenläufige Effekte aus Rückstellungsverbräuchen aus der Abrechnung von Bilanzkreisen. Personalaufwand
Nicht im Personalaufwand erfasst sind Beträge, die sich aus der Aufzinsung (einschließlich Zinssatzänderung) der langfristigen Personalrückstellungen, insbesondere der Pensionsrückstellungen, ergeben. Diese sind im Zinsergebnis ausgewiesen. Abschreibungen
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die übrigen Aufwendungen beinhalten hauptsächlich Fremd- und Dienstleistungsaufwendungen sowie Mieten und Pachten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten 15.445 T€ periodenfremde Aufwendungen. Dabei handelt es sich unter anderem um Aufwendungen aus Wertberichtigungen von Forderungen, Fremdleistungen sowie Mieten. Finanzergebnis
Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge enthalten im Vorjahr saldiert 446 T€ negative Zinserträge gegenüber verbundenen Unternehmen aus dem Cash Pooling mit der E.ON SE. In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen ist der Nettoertrag aus der Verrechnung der Aufwendungen für die Aufzinsung der Pensionsrückstellung und der Altersteilzeitrückstellung, mit den Aufwendungen und Erträgen aus dem entsprechenden Deckungsvermögen enthalten. Dieser setzt sich wie folgt zusammen:
Der Aufwand für Zinsen und ähnliche Aufwendungen setzt sich im Vorjahr zusammen aus der Aufzinsung sonstiger langfristiger Rückstellungen in Höhe von 3.797 T€ und dem saldierten Nettoaufwand in Höhe von 117.687 T€. Dieser ergibt sich aus der Verrechnung der Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellungen und der Altersteilzeitrückstellungen mit den Aufwendungen und Erträgen aus dem entsprechenden Deckungsvermögen. Der saldierte Nettoaufwand setzt sich im Vorjahr wie folgt zusammen:
Der Effekt aus der Zinssatzänderung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen beträgt 9.828 T€. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Der Posten enthält die Steuerumlagen von der Bayernwerk AG für Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführter Gewinn Im Rahmen des Ergebnisabführungsvertrages werden 176.803 T€ Gewinn an die Bayernwerk AG abgeführt. Sonstige Angaben Angaben nach Energiewirtschaftsgesetz Es bestanden folgende Geschäfte größeren Umfangs mit verbundenen bzw. assoziierten Unternehmen gemäß § 6b Abs. 2 EnWG:
Die Entgelte für verschiedene Dienstleistungen und sonstige Weiterverrechnungen richten sich nach vertraglich vereinbarten Preisen. Optionen auf Gesellschaftsanteile Die Bayernwerk Netz GmbH hat vertragliche Vereinbarungen mit Kooperationspartnern im Zuge gemeinsam errichteter Gesellschaften getroffen. Es bestehen Rechte der Partner, zusätzliche Anteile an den Gesellschaften zu einem vertraglich fixierten Ausübungszeitpunkt oder -zeitraum zu erwerben (Kaufoptionen). Zum Bilanzstichtag liegen insgesamt 20 Kaufoptionen vor. Des Weiteren hat die Bayernwerk Netz GmbH Vereinbarungen über acht Put-Optionen abgeschlossen, welche das Recht einräumen, die jeweilige Beteiligung ganz oder teilweise zu vertraglich fixierten Ausübungszeitpunkten an die Gesellschaft zu veräußern. Die Ausübungspreise dieser Optionen werden jeweils zum Erwerbszeitpunkt einvernehmlich festgelegt. Sollte dies scheitern, wird gemeinsam eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft beauftragt, die den Ertragswert verbindlich festsetzt. Eine Ermittlung der einzelnen Optionswerte ist auf Grund fehlender Marktgängigkeit der zugrundeliegenden Anteile nicht möglich. Die Optionen haben zum Stichtag keinen Buchwert. Durchschnittliche Beschäftigungszahl
Im Berichtsjahr waren durchschnittlich 253 (Vorjahr 238) Auszubildende beschäftigt. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2023 liegen nicht vor. Organe der Gesellschaft Geschäftsführung Die Geschäftsführung der Bayernwerk Netz GmbH setzt sich wie folgt zusammen: Gudrun Alt Geschäftsführung Ressort Supply-Chain/ Steuerung & Unterstützung Dr. Joachim Kabs Geschäftsführung Ressort Technik Robert Pflügl Geschäftsführung Ressort Kunden & Energiewirtschaft Bezüge der Geschäftsführung Die Gesamtvergütung der Geschäftsführung der Bayernwerk Netz GmbH beläuft sich im Jahr 2023 auf insgesamt 916 T€. In den Bezügen sind 102 T€ aktienbasierte Vergütungen (beizulegender Zeitwert zum Zeitpunkt ihrer Gewährung) enthalten. Diese beinhalten 10.946 Stück eingeräumte virtuelle Aktien aus dem E.ON Performance Plan. Die Gesamtbezüge früherer Mitglieder der geschäftsführenden Organe und ihrer Hinterbliebenen betragen im Jahr 2023 3.835 T€. Für Pensionen und pensionsähnliche Verpflichtungen sind insgesamt 44.221 T€ zurückgestellt. Honorar des Abschlussprüfers Die Angaben zum Gesamthonorar des Abschlussprüfers sind in der Gesamtangabe im Konzernabschluss der E.ON SE enthalten. Entwicklung des Anlagevermögens
Angaben zum Beteiligungsbesitz gemäß § 285 Nr. 11 HGB
1) Neugründung 2023: Jahresabschluss liegt noch nicht vor 2) Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag 3) Verlustübernahme
Regensburg, den 9. Februar 2024 Bayernwerk Netz GmbH Die Geschäftsführung Gudrun Alt Dr. Joachim Kabs Robert Pflügl Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023Inhaltsverzeichnis 1. GESCHÄFT UND RAHMENBEDINGUNGEN 1.1. Geschäftstätigkeit 1.2. Technologie und Innovation 2. WIRTSCHAFTSBERICHT 2.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen 2.2. Energiepolitisches Umfeld 2.3. Branchensituation 2.4. Leistungsindikatoren der Gesellschaft 2.5. Geschäftsverlauf 2.6. Tätigkeitsbereiche (Angaben nach § 6b Abs. 7 Satz 4 EnWG) 2.7. Ertragslage 2.8. Finanzlage 2.9. Vermögenslage 3. INVESTITIONEN 4. BETEILIGUNGEN 5. MITARBEITER 6. KLIMA-, NATUR- UND UMWELTSCHUTZ 7. RISIKO- UND CHANCENMANAGEMENT 8. PROGNOSEBERICHT, CHANCEN UND RISIKEN 8.1. Wirtschaftliche und energiepolitische Rahmenbedingungen 8.2. Erwartete Ertragslage 8.3. Erwartete Investitionen 8.4. Chancen 8.5. Einzelrisiken 9. ERKLÄRUNG ZUR UNTERNEHMENSFÜHRUNG GEMÄß § 289F HGB 1. Geschäft und Rahmenbedingungen 1.1. Geschäftstätigkeit Die Bayernwerk Netz GmbH, eine 100-prozentige Tochter der Bayernwerk AG, ist ein regionales und umweltbewusstes Infrastrukturunternehmen. Sie trägt die Verantwortung für die direkte Versorgung des bestehenden Netzgebietes von rund 40.500 Quadratkilometern in den bayerischen Regionen Unter- und Oberfranken sowie Oberpfalz, Nieder- und Oberbayern. Inklusive der indirekt versorgten Fläche der Weiterverteiler erstreckt sich die Versorgungswirkung auf 60.000 Quadratkilometer. Tätigkeitsbereiche im Sinne des § 6b Abs. 3 Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) sind die Elektrizitätsverteilung über das rund 157.000 km lange Stromnetz sowie die Gasverteilung über das rund 6.000 km lange Gasnetz. Zudem betreibt die Bayernwerk Netz GmbH ein Straßenbeleuchtungsnetz mit einer Länge von rund 34.700 Kilometern und rund 660.000 Brennstellen. Darüber hinaus bietet das Unternehmen unterschiedliche Dienstleistungen für private Haushalte, Wohnungswirtschaft, Industrie oder Städte, Märkte und Gemeinden an. Die Bayernwerk Netz GmbH nimmt zudem die mit dem Messstellenbetriebsgesetz eingeführte Rolle des grundzuständigen Messstellenbetreibers wahr. Ferner baut das Unternehmen konsequent Wachstumsfelder außerhalb des regulierten Elektrizitäts- und Gassektors aus. Besonders zu erwähnen ist hierbei die "Externe Marktoffensive" (eMo). Hierunter fallen u. a. Bauleistungen für Nieder- und Mittelspannung, Messsatzbau und Mehrspartenhauseinführung. Sitz der Bayernwerk Netz GmbH ist Regensburg. Zusätzlich hat die Gesellschaft Regionalleitungen in Bayreuth, München, Regensburg und Würzburg sowie 19 Kundencenter in ganz Bayern. Die dezentrale Struktur stellt sicher, dass die regionale Betreuung des Netzes immer aus unmittelbarer Nähe erfolgt, und gewährleistet eine hohe Versorgungssicherheit. Rund 3.000 Mitarbeiter über alle Standorte arbeiten an einer sicheren Versorgung von knapp 7 Mio. Menschen in Bayern. Als regional verankertes Unternehmen übernimmt die Bayernwerk Netz GmbH Verantwortung für die Gesellschaft. Sie engagiert sich u. a. für Schule und Jugend, Tradition und Kultur, Soziales sowie Ökologie. So trägt das Unternehmen z. B. mit dem Bürgerenergiepreis zur weiteren Gestaltung der Energiezukunft und mit dem Projekt "Schlaugärtner" zur spielerischen, ökologischen Gestaltung von Schulen und Kindergärten bei. Zudem engagiert sich das Bayernwerk seit vielen Jahren mit zahlreichen Aktionen für die Leseförderung bei Kindern und Jugendlichen im Freistaat und hat damit bereits zahlreiche Bibliotheken und Büchereien unterstützt. 1.2. Technologie und Innovation Forschungs- und Entwicklungsprojekte sind ein wichtiger Baustein für das Gelingen der Energiewende. Nur durch sie lassen sich Erkenntnisse für das Energiesystem von morgen gewinnen, um den neuen Aufgaben der Energieversorgung gerecht zu werden. Die Bayernwerk Netz GmbH beteiligt sich an diversen Forschungsprojekten mit aktuellen, netztechnisch relevanten Fragestellungen. Automatisierung und Digitalisierung Die Bayernwerk Netz GmbH arbeitet an einer Vielzahl von Softwareprojekten zur Automatisierung und Digitalisierung von Arbeitsprozessen für den Anwendungsbereich Technik. Das gesetzte Ziel ist es, schneller beim Anschluss von Erzeugungsanlagen und Verbrauchskunden zu werden, die Planungszeiten für den Netzausbau zu verkürzen und Mitarbeitenden die tägliche Arbeit bei Planung und Projektierung zu erleichtern. So wurde zum Beispiel eine Eigenentwicklung zur vollautomatischen, netztechnischen Bewertung von Netzanschlussanfragen durchgeführt. Die entwickelte Anwendung ist inzwischen vollumfänglich in Betrieb und auf alle Netzbereiche des Bayernwerks ausgerollt. In den ersten Monaten wurden bereits ca. 30.000 Netzanschlussanfragen automatisiert abgearbeitet. Zusammen mit dem Konzernunternehmen "Envelio" wird an einer Plattform zur Online-Überwachung von Niederspannungsnetzen gearbeitet und im Projekt "Delphi" wird ein digitales Labor aufgebaut, das innovative Betriebsmittel und Betriebskonzepte sowie veränderte Anforderungen an zukünftige Energiesysteme schnell und kosteneffizient auf den Prüfstand stellt und Empfehlungen für eine effiziente Energiesystementwicklung aufzeigt. Flow - Von der Netzstudie zum Zukunftsszenario Im Rahmen der "flow Netzstudie" werden Energieszenarien für das Versorgungsgebiet der Bayernwerk Netz GmbH proaktiv und dynamisch weiterentwickelt. Auf dem Weg zu einem effizienten und klimaneutralen Energiesystem werden volatile Entwicklungen aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft konsequent berücksichtigt. Flow wird dazu ständig weiterentwickelt. So werden zum Beispiel über eine neue Funktion im Energieportal zukünftig wertvolle Informationen aus den Kommunen über geplante Projekte wie Windparks oder große Freiflächenanlagen direkt in die Energieszenarien des Bayernwerks einfließen. Besonders in den Niederspannungsnetzen gewinnt die Sektorenkopplung, also die Bereitstellung von elektrischer Energie für Mobilität und Wärmeerzeugung, an Bedeutung. Daher wird zukünftig der Wärmebedarf gebäudescharf ermittelt. Die Erkenntnisse und Erfahrungen aus flow fließen direkt in die Ausrichtung der Netzstrategie ein. Forschung für das zukünftige Energiesystem Das Projekt "Einspeisesteckdose" befasst sich mit technischen, energiewirtschaftlichen und rechtlichen Aspekten der proaktiven Installation eines (n-0)-sicheren Umspannwerks, das ausschließlich zur Einspeisung von Erneuerbaren Erzeugungsanlagen in der Mittelspannung genutzt werden soll. Im Projekt "ISI NEOS" werden Regelalgorithmen für regelbare Ortsnetzstationen optimiert, proaktive Kühlstrategien für Transformatoren und automatisierte Analysen des P/Q(U) Verhaltens von Netzen untersucht. Im Projekt "BDL Next" werden technologische, rechtlich- regulatorische und prozesstechnische Lösungen entwickelt, die den zeitnahen, massenfähigen Realbetrieb von bidirektionalen Ladestrategien ermöglicht. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die Zinserhöhungen der Notenbanken belasteten die Weltwirtschaft im Berichtsjahr, was sich in den Prognosen für das Wachstum der Bruttoinlandsprodukte (BIP) widerspiegelt. Gemäß OECD soll das globale BIP für das Jahr 2023 ein Wachstum von 2,9 Prozent erreicht haben und läge damit hinter dem Wachstum des Jahres 2022 mit 3,3 Prozent zurück. Die Konjunkturprognose des OECD für Deutschland hatte im Juni 2023 für das Berichtsjahr eine Stagnation für möglich gehalten. Mittlerweile wird mit einem leichten Wachstum des BIP der deutschen Wirtschaft von 0,3 Prozent gerechnet. Ein wesentlicher Grund hierfür sind die Zinserhöhungen, um der Inflation entgegenzusteuern. Das höhere Zinsniveau hat zur Folge, dass die Wirtschaftsaktivität gebremst wird, was sich unter anderem in der Baubranche zeigt. Im gesamten Jahresverlauf war für Wirtschaft und Haushalte die Inflation spürbar, die gemäß OECD im Jahr 2023 im Schnitt bei 6,6 Prozent lag. 2.2. Energiepolitisches Umfeld Mitte 2022 hat der Bundestag das sogenannte Osterpaket zum beschleunigten Ausbau der erneuerbaren Energien verabschiedet. Mit verschiedenen Gesetzesänderungen, beispielsweise im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), hat der Gesetzgeber die Ziele für den Anteil erneuerbarer Energien am Bruttostromverbrauch von 50 Prozent auf 80 Prozent erhöht. Dabei rückt der Ausbau der Solarenergie in den Fokus. Bis 2030 soll die installierte Photovoltaik-Leistung von 100 GW auf über 215 GW mehr als verdoppelt und die Onshore-Windleistung von 71 GW auf 115 GW erhöht werden. Das Jahresziel von 9 GW Netto-Zubau an Photovoltaik-Leistung in 2023 wurde dieses Jahr bereits im September erreicht. Der Zubau von Onshore-Windleistung lag Ende des dritten Quartals 2023 bei zirka 50 Prozent des Jahresziels von 3,9 GW. Gemäß der eigenen Unternehmensstrategie unterstützt E.ON die Initiativen der Bundesregierung für einen schnelleren Ausbau der Erneuerbaren. Zudem begleiten wir den beschleunigten Ausbau der Erneuerbaren mit dem notwendigen Ausbau intelligenter Verteilnetze. Dafür müssen sich insbesondere die Instrumente zur Beschleunigung der Planungs- und Genehmigungsverfahren als wirkungsvoll erweisen und die zusätzlichen Maßnahmen aus dem "Pakt für Planungs-, Genehmigungs- und Umsetzungsbeschleunigung" zwischen Bund und Ländern von Anfang November 2023 zeitnah umgesetzt werden. So können die ambitionierten Klimaziele auch erreicht werden. Auf Bundesebene hat die Bundesregierung mit dem Messstellenbetriebsgesetz (MsbG) Maßnahmen zur Beschleunigung des Smart Meter Rollouts beschlossen. Das MsbG wurde durch das Gesetz zum Neustart der Digitalisierung der Energiewende novelliert und sieht einen Rollout-Fahrplan mit verbindlichen Zielen bis 2030 vor. Die Messstellenbetreiber werden verpflichtet, die angeschlossenen Verbrauchsstellen sukzessive mit intelligenten Messsystemen auszustatten. Das Gesetz trat im Mai 2023 in Kraft. Die Neufassung des § 14a im Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) sieht vor, dass steuerbare Verbrauchseinrichtungen wie z.B. elektrische Wärmepumpen oder Wallboxen für Elektroautos zukünftig netzorientiert gesteuert werden und im Gegenzug Netzentgeltreduktionen erhalten. Das Instrument ersetzt nicht die Ertüchtigung der Verteilnetze, sondern ergänzt diese temporär. Die zuständige Bundesnetzagentur hat Ende November 2023 eine entsprechende Regelung festgelegt Zudem hat die Bundesregierung im Juni 2023 die Neufassung des Klimaschutzgesetzes auf den Weg gebracht. Ursprünglich sah das Klimaschutzgesetz jährliche Emissionsreduktionsziele für die Sektoren Energie, Industrie, Verkehr, Gebäude, Landwirtschaft und Abfallwirtschaft vor. Die derzeit laufende Anpassung sieht nun u.a. vor, die Klimaziele nicht mehr rückwirkend nach Sektoren, sondern vorausschauend, mehrjährig und sektorübergreifend einzuhalten. Emissionsminderungsziele für einzelne Sektoren sollen damit entfallen. 2.3. Branchensituation Der Energiesektor befindet sich in einer Phase grundlegender und anhaltender Veränderungen. Der Russland-Ukraine-Krieg sorgt weiterhin für große volkswirtschaftliche Unsicherheiten und beeinflusst den Energiesektor. Für den E.ON-Konzern steht seit Beginn des Russland-Ukraine-Kriegs Anfang 2022 die Sicherstellung der Energieversorgung in dieser unruhigen Zeit im Vordergrund. Die Strom-, Gas- und Wärmenetze, die E.ON in verschiedenen Regionen Europas betreibt, laufen auch in der aktuellen Situation stabil. Die vom Netz aufzunehmenden Mengen aus erneuerbaren Energien, insbesondere aus Windenergie, Photovoltaik und Biomasse, stiegen weiter an. Nach Angaben des BDEW betrug der Anteil der erneuerbaren Energien an der Brutto-Stromerzeugung in Deutschland im Jahr 2023 rd. 52 %. Im Netz der Bayernwerk Netz GmbH haben die erneuerbaren Energien bereits einen Anteil von über 70 % erreicht. Die ständig wachsenden Mengen dezentral erzeugten Stroms stellen die Bayernwerk Netz GmbH als Netzbetreiber vor immer größere Herausforderungen im Bereich des Netzausbaus und der Netzsteuerung. Grundlage des Netzgeschäftes der Bayernwerk Netz GmbH sind die 1.414 Konzessionsverträge mit bayerischen Kommunen, davon 1.215 Strom- und 199 Gasverträge. Die Sicherung des Netzgebietes bei der Neuausschreibung von Konzessionsverträgen ist daher auch im Jahr 2023 eine wesentliche Aufgabe zur Zukunftssicherung des Unternehmens gewesen und wird es in den kommenden Jahren bleiben. So wurden im Jahr 2023 insgesamt 74 Strom- und 13 Gaskonzessionen abgeschlossen bzw. verlängert. Es wurde keine Bestandskonzession verloren. Zum 1. Januar 2024 werden die Stromnetze von 4 kleineren, bisher eigenständigen Netzbetreibern in das Netz des Bayernwerks integriert und durch Konzessionsverträge gesichert. 2.4. Leistungsindikatoren der Gesellschaft Wesentliche Steuerungsgröße stellt für die Bayernwerk Netz GmbH das Ergebnis der Geschäftstätigkeit dar. Dieses entspricht dem handelsrechtlichen Jahresüberschuss vor Steuerumlagen und vor Gewinnabführung. Das Ergebnis der Geschäftstätigkeit wird überwiegend durch die beschiedenen Netzentgelte, die Mengen- sowie die Kostenentwicklung bestimmt. Als Netzbetreiber orientiert sich die Gesellschaft zudem an den jährlich durchgeführten Investitionen in das Sachanlagevermögen. Die Entwicklung der Leistungsindikatoren und deren Prognosen stellen sich wie folgt dar:
Eine Erläuterung folgt in den Kapiteln 2.7 Ertragslage, 3. Investitionen sowie 8. Prognosebericht. 2.5. Geschäftsverlauf Regulierung Im Gasnetzbereich gilt seit 1. Januar 2023 die vierte Regulierungsperiode (2023-2027). Der Antrag für die vierte Regulierungsperiode Gas auf Basis der Kosten des Jahres 2020 wurde fristgerecht zum 2. August 2021 bei der Landesregulierungsbehörde (LRegB) Bayern eingereicht. Im Frühjahr 2022 wurden im Rahmen der Anhörung zum Kostenantrag die Ergebnisse der Kostenprüfung mit der LRegB abgestimmt. Der Bescheid steht noch aus. Im Stromnetzbereich gilt seit 1. Januar 2019 die in 2017 beantragte und beschiedene Ausgangsbasis der dritten Regulierungsperiode (2019-2023). Der Antrag für die vierte Regulierungsperiode auf Basis der Kosten des Jahres 2021 wurde fristgerecht zum 1. Juli 2022 eingereicht. Die Kostenprüfung durch die Bundesnetzagentur wurde in 2023 durchgeführt. Aktuell liegt lediglich ein vorläufiges Prüfungsergebnis vor. Der endgültige Bescheid für die vierte Regulierungsperiode steht noch aus. Netzanschluss Bereinigungsaktion EE-Anschlussanfragen in Hoch- (HS) und Mittelspannung (MS) In Abstimmung mit dem Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie wurde eine gemeinsame, fachbereichsübergreifende Aktion zur Beschleunigung des Anschlussprozesses für Großanlagen gestartet. Nach Ablauf der Rückmeldefrist am 31. August 2023 (450 Kund:innen mit älteren offenen Anfragen wurden aufgefordert, nachträglich die Planungsreife ihrer Anfrage nachzuweisen), waren 557 offene Vorgänge übrig, welche inkl. der im September neu eingehenden Vorgänge bis Ende Oktober in einer Aktion (Mehrarbeit inkl. Samstagsarbeit) netzplanerisch vollständig abzuarbeiten waren. Bis Ende des "Aktionszeitraums" wurden etwa 800 Vorgänge bearbeitet, so dass der Stand offener Anfragen Anfang November nur noch knapp 100 Vorgänge, die nicht älter als 4 Wochen waren, betrug. Mit dem "Befreiungsschlag" sowie der weiteren Fokussierung auf die Netzverträglichkeitsprüfungsbearbeitung konnte erreicht werden, dass die netzplanerische Bewertung neuer Anfragen seitdem innerhalb der gesetzlichen Frist erfolgt. Dies entlastet nicht nur die Netzplanung, sondern kommt der gesamten Prozesskette zugute und hat zudem auch zu einer deutlichen Verbesserung der Außenwahrnehmung unseres Unternehmens geführt. Schnelle Netzanschlussprüfung (SNAP) Durch die Einführung der vereinfachten, unverbindliche Netzauskunft (ohne Leistungsreservierung) erhalten Kund:innen sehr schnell eine unverbindliche Auskunft, an welchem Netzpunkt die gewünschte Leistung der EE-Anlage aufgenommen werden kann. Mit dem Go-Live von SNAP zum 31. März 2023 können Kund:innen für EE-Anlagen zwischen 135 kW und 10.000 kW über ein Online-Portal einfach und in Sekundenschnelle eigenständig unverbindliche Netzanschlusspunkte ermitteln. Zeitgleich mit SNAP wurde mit dem OnlineConnectionCheck (OCC) eine Online-Auskunft für Anlagenleistungen kleiner 135 kW eingeführt. Mit dem zum 12. Januar 2024 freigeschalteten Update, besteht für die Kund:innen nun die Möglichkeit, freie Netzkapazitäten für Anlagenleistungen bis 25 MW (Anschlüsse an Umspannwerke) selbst zu prüfen. Zudem wurden im Rahmen des Updates auch die HS-Engpassgebiete zusätzlich berücksichtigt, wodurch die Ergebnisgüte im Vergleich zu einer verbindlichen Einspeiseanfrage deutlich verbessert werden konnte. Umspannwerke und Hochspannungsleitungen Im Bereich der Umspannwerke sowie der Hochspannung (110-kV) besteht aufgrund des hohen Zubaus dezentraler Erzeugungsanlagen sowie des stetig zunehmenden Leistungsbedarfs unserer Kund:innen stetig steigender Bedarf hinsichtlich des Netzausbaus. Für die Errichtung, den Betrieb und die Änderungen von HS-Leitungen sind Genehmigungen nach §43 EnWG erforderlich. Die Einholung der Genehmigungen für den erforderlichen HS-Leitungsausbau bzw. für HS-Leitungsertüchtigungen ist aufgrund der öffentlichen Wahrnehmung, der übergeordneten Diskussion der Netzausbaumaßnahmen in Bayern und der geänderten gesellschaftlichen Erwartungen, die an die Durchführung von Infrastrukturprojekten gestellt werden, nach wie vor herausfordernd. Zur Beschleunigung der Genehmigungsverfahren wurden deshalb in Zusammenarbeit mit den Bezirksregierungen einheitliche Genehmigungsunterlagen entwickelt, wodurch die Bearbeitung der Verfahren bereits erheblich beschleunigt werden konnte. Die erfolgreiche Arbeit mit den einzelnen Bezirksregierungen wurde nun unter der Federführung des bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie (StMWi) in einen einheitlichen kontinuierlichen Arbeitsprozess für Bayern überführt. Im Jahr 2023 wurden 12 Genehmigungsverfahren erfolgreich abgeschlossen. Erneuerungsstrategie Im Geschäftsjahr 2023 wurden folgende Maßnahmen abgeschlossen:
Die Umspannwerke Bachl & Kleinschwabhausen sind umspannwerkseitig zur Inbetriebnahme bereit und die 110kV Anbindungen sind für das Geschäftsjahr 2024ff geplant. In der Erneuerung / Erweiterung - mit geplantem Projektabschluss 2024 - befinden sich die Umspannwerke bzw. Mittelspannungsanlagen von Eitting, Forst, Vaterstätten, Karlstein, Föhrenwald, Obing, Pfombach, Lilienthalstraße, Saal, Rottenegg, Vilsbiburg, Ebern, Bad Kissingen, Untersteinach, Hausen, Garching a d Alz, Simbach, Floß, Reisbach, Bad Birnbach, Weiderting, Haselbach, Maierhof Kastl, Mering, Penning und Weixerau. In der Erneuerung und Erweiterung - mit geplantem Projektabschluss 2025ff - befinden sich die Umspannwerke Dietfurt, Neufinsing, Landsham, Landshut, Murnau, Neustadt, Freyung, Dürrbachau, Grafenwöhr, Weiherhammer, Schwandorf, Oberbachern, Argelsried, Garching 2 und Marklkhofen. Die Situation der Überalterung der Anlagen, sowie der massive Zubau an regenerativen Anlagen und der Lastanfragen aufgrund der Dekarbonisierung hielt auch im Jahr 2023 unverändert an. Um dem entgegenzuwirken wurde die Strategie grundlegend angepasst. Für die Folgejahre bis 2026 wird sich überwiegend auf den Neubau von standardisierten Umspannwerken konzentriert, um schnellstmöglich größere Anschlusskapazitäten zu errichten. Redispatch 2.0 Die BDEW-Übergangslösung für den Redispatch 2.0 wird durch die Bayernwerk Netz seit dem 1. Oktober 2021 angewendet. Die Bayernwerk Netz erfüllt dabei in Abstimmung mit dem vorgelagerten Übertragungsnetzbetreiber TenneT und der Bundesnetzagentur die gesetzlichen und normativen Vorgaben im Kontext des Redispatch 2.0 (Mitteilung Nummer 9 zum Redispatch der BNetzA). Wir befinden uns damit mit TenneT immer noch im sogenannten "Fallback", in welchem wir die Abrufe von TenneT über den Kaskadenweg und nicht per Clusterabruf entgegennehmen und umsetzen. Die Abrechnung von Redispatch-Maßnahmen ab dem 1. Oktober 2021 erfolgte gemäß dem Sollprozess des Redispatch 2.0. Wir haben hier eine verzögerte Datenaufbereitung für die Maßnahmen des Jahres 2023. Seit Sommer 2023 arbeiten wir diesen Rückstand in einer Taskforce auf. Das gesetzte Ziel, den Rückstand bis zum Start der Regelsaison im März 2024 aufgeholt zu haben, liegt im Plan. Gleichzeitig sind die Systeme der EGS seit Anfang 2023 nicht mehr in der Lage, die finanzielle Entschädigung an Anlagenbetreiber auszuzahlen. Zieltermin ist hier Ende Q1 2024, ab der auch für PV-Anlagen eine Auszahlung möglich sein soll. Entsprechend wird aktuell lediglich der bilanzielle Ausgleich finanziell kompensiert und ausgezahlt. Der ergänzende finanzielle Ausgleich (z.B. Marktprämie) erfolgt derzeit nicht. Im Jahr 2023 wurde ein weiterer signifikanter Anstieg von Redispatch-Maßnahmen im Vergleich zu den Vorjahren festgestellt. Das heißt, der starke Trend nach oben mit einer Vervielfachung der Regelungen setzt sich fort. Wesentliche Ursachen sind der starke Ausbau der dezentralen Erzeuger sowie die durch den Netzausbau gestiegenen Schaltungen im Hochspannungsnetz. In 2023 konnte die Bayernwerk Netz 57 Dienstleistungskund:innen durch die Dienstleistung Redispatch 2.0 unterstützen und abrechnen. Es sind keine neuen Kunden:innen hinzugekommen. Aktuell hat die BNetzA die Consentec beauftragt, eine Überarbeitung des Redispatch 2.0 vorzubereiten. Der Status Quo wird bis Ende März 2024 erhoben, ab April 2024 soll eine Lösungsphase starten, in der konkrete Vorschläge zur Anpassung des Redispatch 2.0 mit Fokus auf der Bilanzierung sowie auf ausgewählten Problemfeldern erarbeitet und konsolidiert werden soll. Störungen Im Kalenderjahr 2023 waren 69 Netztrafoausfälle (inklusive der 28 Netztrafoausfälle der drei nachfolgend aufgeführten Großereignisse) mit einer Ausfallleistung von 287 Megawatt (durchschnittlich ca. 4,2 Megawatt) zu verzeichnen. Die durchschnittliche Ausfalldauer bei diesen Störungen betrug 34,7 Minuten. Vom 2. Februar 2023 bis 3. Februar 2023 zog das Sturmtief Oleg mit erheblichen Schneemengen über Teile der Oberpfalz und Niederbayern hinweg. In der Spitze waren am 2. Februar 2023, gegen 9:45 Uhr, rund 200 Ortnetzstationen gleichzeitig spannungslos, was rund 10.000 Haushalten entspricht. Ursache für die Ausfälle der Ortsnetzstationen waren in die Mittelspannungs-Freileitung gestürzte Bäume, welche auch Leiterseilschäden verursachten. In der Nacht vom 11. Juli 2023 auf den 12. Juli 2023 zog eine Gewittersuperzelle durch Oberbayern und südliche Teile von Ostbayern. In der Spitze waren am 12. Juli 2023, gegen 1:00 Uhr, rund 3.000 Ortnetzstationen gleichzeitig spannungslos, was rund 150.000 Haushalten entspricht. Die hohe Anzahl der spannungslosen Ortsnetzstationen resultierte auch aus dem Umstand, dass bei diesem Unwetterereignis diverse 110-kV-Freileitungen wegen Blitzeinschlag auslösten, was beispielsweise in Niederbayern zur Spannungslosigkeit von drei Umspannwerken mit sechs HS/MS-Netztransformatoren gleichzeitig führte. Die Ursachen für die Spannungslosigkeiten waren Blitzeinschläge und in die Mittelspannungs-Freileitung gestürzte Bäume. Vom 1. Dezember 2023 bis 3. Dezember 2023 sorgten erhebliche Neuschneemengen für vermehrte Störungen in Oberbayern und südlichen Teilen von Niederbayern. In der Spitze am 2. Februar 2023, gegen 8:30 Uhr, waren rund 950 Ortsnetzstationen spannungslos, was in etwa 47.500 Haushalten entspricht. Ursache für die Ausfälle der Ortsnetzstationen waren in die Mittelspannungs-Freileitung gestürzte Bäume, welche auch Leiterseilschäden verursachten. Planungsregion Bayern - Regionalszenario 15 Monate nach Gründung der Planungsregion Bayern bzw. nach acht Monaten intensiven Arbeiten und Abstimmungen der zur gemeinsamen Erstellung verpflichteten acht Verteilnetzbetreiber, wurde unter Einbeziehung der Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB; in Bayern hat sich nur TenneT aktiv beteiligt) das erste Regionalszenario der Planungsregion Bayern erstellt und fristgerecht am 26. Juni 2023 auf der dafür geschaffenen Internet-Plattform VNBdigital (www.vnbdigital.de) veröffentlicht. Das veröffentlichte Regionalszenario ist nun Eingangsgröße für die bis 30. April 2024 VNB-individuell zu erstellenden Netzausbaupläne. 2.6. Tätigkeitsbereiche (Angaben nach § 6b Abs. 7 Satz 4 EnWG) Im Rahmen der Berichterstattung über die Tätigkeitsbereiche nach § 6b Abs. 3 Satz 1 EnWG sind nachfolgend für die Elektrizitäts- und Gasverteilung und den grundzuständigen Messstellenbetrieb einige Kennzahlen angeführt:
Die Bayernwerk Netz GmbH führt gemäß § 6b Abs. 3 und 4 EnWG für die weiteren Tätigkeiten getrennte Konten. 2.7. Ertragslage Das Ergebnis der Geschäftstätigkeit beträgt im Geschäftsjahr 316 Mio. €. Damit wurde der Prognosewert von 363 Mio. € um 47 Mio. € unterschritten. Der wesentliche Grund hierfür sind höhere Aufwendungen aufgrund von Rückstellungszuführungen. Die Ertragslage stellt sich wie folgt dar:
Die Umsatzerlöse steigen im Geschäftsjahr 2023 um 376,5 Mio. €. Im Strombereich steigen die Umsatzerlöse um 277,6 Mio. €. Dies resultiert v.a. aus höheren Erlösen aus Netznutzung (141,1 Mio. €). Zudem liegen die EEG-Vergütungen 380,1 Mio. € über dem Vorjahresniveau. Gegenläufig wirken niedrigere Erlöse aus Bilanzkreisbewirtschaftung und sonstige Erlöse (243,2 Mio. €). Der Gasbereich verzeichnet einen Anstieg der Umsatzerlöse um 40,0 Mio. €. Dieser resultiert v. a. aus der Abrechnung der Mehr-Mindermengen (31,6 Mio. €) und Erlösen aus Netznutzung (14,7 Mio. €). Gegenläufig wirken Regulierungskontoeffekte (5,0 Mio. €). Die sonstigen Umsatzerlöse sind gegenüber Vorjahr um 58,7 Mio. € gestiegen. Grund dafür sind in erster Linie höhere Dienstleistungsentgelte (52,9 Mio. €, v.a. im Bereich Bau- und Servicedienstleistung sowie Beleuchtung) und höhere Erlöse im Bereich Smart Meter (4,9 Mio. €). Die um 15,5 Mio. € niedrigere Bestandsveränderung an unfertigen Leistungen resultieren aus zahlreichen Einzelverrechnungsmaßnahmen, welche im Jahr 2022 noch nicht abgeschlossen werden konnten. In Folge der höheren Investitionstätigkeiten steigen die aktivierten Eigenleistungen um 35,8 Mio. € an. Im Vergleich zum Vorjahr steigen die sonstigen betrieblichen Erträge um 125,8 Mio. €. Dies geht insbesondere auf höhere Erträge aus der bewertungsbedingten Auflösung von Rückstellungen (115,8 Mio. €), vor allem die Bilanzkreisbewirtschaftung betreffend, höhere Erstattungen aus Umlagen des vorgelagerten Netzbetreibers (TenneT TSO GmbH) im Vergleich zum Vorjahr (3,1 Mio. €) sowie diverse sonstige Erträge (6,9 Mio. €) zurück. Der Materialaufwand steigt im Berichtsjahr um 302,8 Mio. €. Im Bereich Strom erhöht sich der Materialaufwand um 180,0 Mio. €. Ursächlich hierfür sind ein um 342,4 Mio. € gestiegener Gesamtaufwand für EEG und KWKG sowie höhere Kosten für staatliche Umlagen (20,9 Mio. €). Demgegenüber liegen die Aufwendungen aus Bilanzkreisbewirtschaftung und sonstigen Bezugskosten um 106,3 Mio. € unter dem Vorjahresniveau. Zudem wirken niedrigere Kosten für vorgelagerte und vermiedene Netznutzung (75,0 Mio. €). Der Materialaufwand im Gasbereich liegt über dem Vorjahresniveau (41,6 Mio. €). Dies resultiert insbesondere aus der Abrechnung der Mehr-Mindermengen (34,5 Mio. €) sowie höheren Kosten für die vorgelagerte Netznutzung (5,7 Mio. €). Der sonstige Materialaufwand steigt um 81,2 Mio. €. Hintergrund hierfür sind in erster Linie höhere Belastungen aus Rückstellungszuführungen im Vergleich zum Vorjahr (84,7 Mio. €). Der Personalaufwand steigt im Berichtsjahr um rd. 66,8 Mio. €. Dies beruht im Wesentlichen auf Rückstellungszuführungen aufgrund von Personalgutachten, höherer Aufwendungen für Pensionsrückstellungen und der Mitarbeiterentwicklung. Die Abschreibungen erhöhen sich im Berichtsjahr um 16,4 Mio. €. Der Anstieg ist im Wesentlichen mit dem Investitionszuwachs erklärbar. Im Vergleich zum Vorjahr fallen die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 12,7 Mio. € höher aus und sind in erster Linie durch höhere IT-Kosten verursacht. Das Finanzergebnis verbessert sich in 2023 um 163,2 Mio. €. Dies resultiert im Wesentlichen aus Effekten im Zusammenhang mit den CTA-Fonds (Contractual Trust Arrangement) (122,5 Mio. €, v. a. aus der Zeitwertbewertung der CTA-Fonds) sowie niedrigere Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen für Pensionen und sonstigen langfristigen Rückstellungen (39,2 Mio. €). Ausgehend vom Ergebnis der Geschäftstätigkeit in Höhe von 315,5 Mio. € sowie den Aufwendungen aus Steuerumlagen in Höhe von 138,7 Mio. € resultiert ein positives Ergebnis von 176,8 Mio. €, welches auf Basis des Ergebnisabführungsvertrags in voller Höhe an die Bayernwerk AG abgeführt wird. Strom- und Gasgeschäft Der Netzabsatz und die Umsatzerlöse im Strombereich stellen sich wie folgt dar:
Der Umsatz steigt um 277,6 Mio. €. Einerseits ergeben sich höhere Erlöse aus Netznutzung (141,1 Mio. €), die v.a. aus einer höheren Erlösobergrenze (168,3 Mio. €) und niedrigeren Verbräuchen aus dem Regulierungskonto (15,4 Mio. €) resultieren. Zudem liegen die EEG-Vergütungen 380,1 Mio. € über dem Vorjahresniveau. Ursächlich hierfür sind höhere Vergütungen für Marktprämie infolge gesunkener Marktwerte für die Direktvermarktung. Andererseits reduzieren sich die Erlöse aus Bilanzkreisbewirtschaftung und die sonstigen Erlöse um 243,2 Mio. €. Ursächlich hierfür sind v.a. gesunkene Börsenpreise für Strom. Der Netzabsatz und die Umsatzerlöse im Gasbereich stellen sich wie folgt dar:
Der Gasbereich verzeichnet einen Anstieg der Umsatzerlöse um 40,0 Mio. €. Die höheren Erlöse ergeben sich hauptsächlich aus der Abrechnung der Mehr-Mindermengen, sowohl periodisch als auch aperiodisch, mit insgesamt 31,6 Mio. €. Negativ wirkt eine im Vergleich zu 2022 höhere Zuführung zur Rückstellung für das Regulierungskonto Gas (5,0 Mio. €) aufgrund der Entwicklung der Erlöse aus Netznutzung. Deren Anstieg bei gleichzeitigem Rückgang der abgesetzten Menge basiert auf der Preisentwicklung am Markt im aktuellen Jahr (14,7 Mio. €). Der Bezug und der Materialaufwand im Strombereich stellen sich wie folgt dar:
Der Materialaufwand erhöht sich um 180,0 Mio. €. Ursächlich hierfür ist ein um 342,4 Mio. € gestiegener Gesamtaufwand für EEG und KWKG. Die EEG-Einspeisungen steigen aufgrund gesunkener Marktwerte für die Direktvermarktung. Weiter wirken höhere Kosten für staatliche Umlagen (20,9 Mio. €). Demgegenüber liegen die Aufwendungen aus Bilanzkreisbewirtschaftung und sonstigen Bezugskosten v.a. aufgrund gesunkener Börsenpreise für Strom 106,3 Mio. € unter dem Vorjahresniveau. Zudem sinken die Kosten für vorgelagerte und vermiedene Netznutzung um 75,0 Mio. € u.a. aufgrund einer niedrigeren Inanspruchnahme des vorgelagerten Netzes sowie gesunkener Preise für vorgelagerte Netznutzung. Sonstige Effekte führen zu einer Reduzierung des Materialaufwandes in Höhe von 2,0 Mio. €. Der Materialaufwand im Gasbereich stellt sich wie folgt dar:
Der Materialaufwand steigt um 41,6 Mio. € an. Auch hier wirkt hauptsächlich die Abrechnung der Mehr-Mindermengen, sowohl periodisch als auch aperiodisch, mit 34,5 Mio. €. Des Weiteren steigen die Kosten für die vorgelagerte Netznutzung um 5,7 Mio. € trotz einer geringeren Inanspruchnahme des vorgelagerten Netzes. Auch hier spiegelt sich die Preisentwicklung am Markt wider. 2.8. Finanzlage Die finanzielle Entwicklung zeigt die folgende Tabelle:
Der Finanzmittelfonds hat sich von 0,0 Mio. € auf 1,8 Mio. € entwickelt. Im Jahresabschluss 2023 sind verfügungsbeschränkte Flüssige Mittel aus der Abschöpfung von Überschusserlösen im Sinne des Gesetzes zur Einführung einer Strompreisbremse (Strompreisbremsegesetz - StromPBG) in Höhe von 1,7 Mio. € enthalten. Cashflow der laufenden Geschäftstätigkeit Die erhaltenen Ertragszuschüsse wurden bis zum Geschäftsjahr 2022 im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit gezeigt. Ab dem Geschäftsjahr 2023 werden diese im Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit ausgewiesen. Zur besseren Vergleichbarkeit der beiden Kennzahlen wurde in diesem Bericht auch die Vorjahreszahl (777,8 Mio. €) um 93,6 Mio. € angepasst. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit liegt bei 55,2 Mio. €. Ausgangswert für die Berechnung des Cashflows aus laufender Geschäftstätigkeit ist der Jahresüberschuss vor Gewinnabführung in Höhe von 176,8 Mio. €, bereinigt um nicht zahlungswirksame Sachverhalte (u. a. Abschreibungen, Auflösung von Zuschüssen, Veränderung langfristiger Rückstellungen). Der deutlich geringere Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit im Vergleich zum Vorjahr resultiert einerseits aus dem Rückgang des bereinigten zahlungswirksamen Jahresergebnisses und andererseits aus der Veränderung des Working Capital (vor allem Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen). Cashflow aus Investitionstätigkeit Die Veränderungen der Forderungen aus dem Cash-Pooling wurden bis zum Geschäftsjahr 2022 im Cashflow aus der Investitionstätigkeit gezeigt. Ab dem Geschäftsjahr 2023 weisen wir die Veränderungen der Forderungen aus dem Cash-Pooling ebenso wie die Veränderungen der Verbindlichkeiten aus dem Cash-Pooling im Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit aus. Zur besseren Vergleichbarkeit der beiden Kennzahlen wurde in diesem Bericht auch die Vorjahreszahl (-910,3 Mio. €) um 451,3 Mio. € angepasst. Der negative Cashflow aus Investitionstätigkeit beinhaltet Auszahlungen für Investitionen von 622,2 Mio. € (Vorjahr 415,0 Mio. €), vor allem in das Stromnetz. Dem stehen Einzahlungen aus Desinvestitionen in Höhe von 10,6 Mio. € gegenüber. Ebenfalls positiv wirkt sich die Veränderung der Finanzforderungen mit 91,5 Mio. € (Vorjahr -66,5 Mio. €) aus. Diese beruht auf dem Rückgang der Forderungen gegen die Bayernwerk AG aus der Aufrechnung von Termingeldanlage mit Ergebnisabführung und Steuerumlagen. Cashflow aus Finanzierungstätigkeit Der positive Cashflow aus Finanzierungstätigkeit resultiert insbesondere aus den Veränderungen der Forderungen sowie der Verbindlichkeiten aus dem Cash-Pooling bei der E.ON SE in Höhe von 601,6 Mio. €. Dem steht vor allem die Gewinnabführung im Jahr 2023 in Höhe von 161,3 Mio. € (Vorjahr 0,9 Mio. €) gegenüber. Die Vorjahreszahl (132,6 Mio. €) wurde insgesamt um -544,9 Mio. € angepasst. 2.9. Vermögenslage Die Bilanzsumme steigt gegenüber dem Vorjahr um 9,6 Mio. € auf 3.923,8 Mio. €. Im Detail stellt sich die Vermögenslage wie folgt dar:
Aktiva Das Anlagevermögen erhöht sich um 427,8 Mio. € auf 3.234,0 Mio. €. Dieser Anstieg ist insbesondere auf die über den Abschreibungen liegenden Investitionen in das Sachanlagevermögen zurückzuführen. Das Umlaufvermögen sinkt um 429,5 Mio. € auf 677,2 Mio. €. Grund hierfür ist im Wesentlichen die Entwicklung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen. Die Forderungen gegen E.ON SE im Rahmen des Cash-Pooling gehen um 514,4 Mio. € zurück. Außerdem vermindert sich die Forderung gegen die Bayernwerk AG aus der Aufrechnung von Termingeldanlage mit Ergebnisabführung und Steuerumlagen zum Vorjahr um rd. 91,5 Mio. €. Gegenläufig erhöhen sich die restlichen Forderungen gegen verbundene Unternehmen um rd. 138,4 Mio. €. Der Anstieg resultiert v. a. aus höheren Abgrenzungen und geringeren Zahlungseingängen von Netzkunden (v. a. E.ON Energie Deutschland GmbH). Passiva Das Eigenkapital bleibt unverändert bei 1.182,6 Mio. €. Die Eigenkapitalquote der Bayernwerk Netz GmbH beläuft sich auf 43,3 % unter Berücksichtigung des anteiligen Ansatzes der Ertragszuschüsse mit 70 %. Die Rückstellungen gehen nur leicht um 5,9 Mio. € auf 1.641,3 Mio. € zurück und liegen damit nahezu auf Vorjahres-Niveau. Der Rückgang der Verbindlichkeiten um 25,4 Mio. € auf 357,4 Mio. € resultiert im Wesentlichen aus um 105,2 Mio. € geringeren Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, v. a. wegen vorzeitiger Zahlungen von vorliegenden Rechnungen aufgrund des S4-Rollouts. Gegenläufig steigen die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um 82,6 Mio. € an. Dies ist im Wesentlichen auf eine neu ausgewiesene Verbindlichkeit gegen E.ON SE im Rahmen des Cash-Pooling in Höhe von 87,1 Mio. € zurückzuführen. 1. Investitionen Im Geschäftsjahr 2023 hat die Bayernwerk Netz GmbH Investitionen in das Sachanlagevermögen von 561 Mio. € getätigt. Davon entfallen rd. 517 Mio. € auf das Stromnetz und 7 Mio. € auf das Gasnetz, sowie 23 Mio. € auf den gMSB (grundzuständiger Messstellenbetreiber). Die restlichen Investitionen mit 15 Mio. € betreffen hauptsächlich Straßenbeleuchtungsanlagen. Der Anschluss von dezentralen Erzeugungsanlagen, die altersbedingten Erneuerungsmaßnahmen, die Errichtung neuer Kundenanschlüsse und Baugebietserschließungen sowie Leistungserhöhungen waren weiterhin die hauptsächlichen Treiber für die Investitionen. Die Verkabelung von wartungsintensiven Mittelspannungsfreileitungen wurde im Jahr 2023 zur Verbesserung der Netzqualität weitergeführt. Der Netzausbau erfolgte generell in allen Spannungsebenen. Die Digitalisierung wurde durch den Einsatz von Digitalen Ortsnetzstationen (1.044 St. in 2023) vorangetrieben. 2. Beteiligungen Im Geschäftsjahr 2023 haben sich im Beteiligungsportfolio der Bayernwerk Netz GmbH nachfolgende, wesentliche Änderungen ergeben: Zur finanziellen Unterstützung des Start-up Unternehmens Peek GmbH wurde eine Kapitalerhöhung von 1 Mio. € beschlossen. Damit verbunden stieg die Beteiligungsquote der Bayernwerk Netz GmbH von 60 % auf 80 %. Der regionale Stromnetzbetreiber KWH Netz GmbH wurde zum 1. Juli 2023 übernommen. 51 % der Anteile an der Stromnetz Weilheim GmbH & Co. KG sowie der Stromnetz Weilheim Verwaltungs GmbH wurden an die Stadtwerke Weilheim i.OB Energie GmbH veräußert, wonach die Beteiligungsquote der Bayernwerk Netz GmbH jeweils von 100 % auf 49 % sank. 3. Mitarbeiter Zum Jahresende 2023 bestand die Gesamtbelegschaft der Bayernwerk Netz GmbH aus 3.442 Mitarbeitenden (ohne ruhende Arbeitsverhältnisse). Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich die Mitarbeitendenzahl damit um 286 Personen. Diese Zahl umfasst 2.963 unbefristet Beschäftigte, 101 befristet Beschäftigte, 305 Auszubildende sowie 73 Praktikanten und Werkstudenten. Der Frauenanteil an der Gesamtbelegschaft ist gegenüber dem Endjahreswert 2022 unverändert bei rd. 21 %. Das Durchschnittsalter bei der Bayernwerk Netz GmbH beträgt zum Jahresende 38 Jahre. Die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit liegt bei 13 Jahren. Insgesamt waren zum Stichtag 496 Mitarbeitende in Teilzeit beschäftigt, davon 59 % Frauen. Ausbildung Zum Ende des Geschäftsjahres 2023 standen insgesamt 305 Menschen in einem Ausbildungsverhältnis mit der Bayernwerk Netz GmbH: 3 IT-, 12 kaufmännische und 290 technische Auszubildende bzw. duale Studierende. Dies entspricht einer Ausbildungsquote von rd. 8,37%. Im Berichtsjahr schlossen 70 Auszubildende erfolgreich ihre Ausbildung bzw. ihr duales Studium ab. Arbeitssicherheit * Die Bayernwerk-Gruppe legt einen hohen Wert auf die Arbeitssicherheit ihrer Mitarbeitenden und Partner und leistet entsprechende Präventionsarbeit. Der "TRIF-Combined" (Total Recordable Injuries Frequency Combined) der Bayernwerk-Gruppe (Bayernwerk AG, Bayernwerk Netz GmbH, Bayernwerk Natur GmbH) lag für das Kalenderjahr 2023 bei 3,2 (Stand November 2023) und damit über der BAG-Steuerungskenngröße von 2,1. Zwar wurde kein schwerer Arbeitsunfall verzeichnet, jedoch sind bedauerlicherweise im Jahr 2023 die Anzahl der Arbeitssicherheitsvorfälle beim Bayernwerk zum Vorjahr angestiegen. So haben sich neben 50 meldepflichtigen Arbeitsunfällen auch 15 Vorfälle mit hohem Potenzial ereignet. Die Bayernwerk-Gruppe hat diese Ereignisse, wie auch alle anderen Vorfälle, sehr gewissenhaft und nach international und konzernintern bewährten Vorgehensweisen zur Analyse der Ursachen ("Root-Cause-Analysis") untersucht. Die Erkenntnisse und Verbesserungsmaßnahmen aus den Unfällen geben wertvolle Impulse für eine weitere Stärkung der Sicherheitsbestrebungen. * freiwillige, ungeprüfte Angaben HSE-Fahrplan Ergänzend wurden weitere Maßnahmen zur langfristigen Verbesserung der HSE-Kultur eingeleitet, die im dem Programm HSE Fahrplan gebündelt werden. Das Programm gliedert sich in folgende Handlungsfelder: - Qualifizierung - HSE-Kultur - Standards/Regelwerke - Partnerfirmenmanagement Erste Ergebnisse wurden bereits umgesetzt, u.a. - Einführung und Durchführen des Seminars "Konfliktgespräche in unsicheren Situationen" - Sensibilisierung zu Verkehrssicherheit - HSE-Impulse als Instrument zur HSE-Kommunikation - HSE -Tage in den jeweiligen Regionen In der Erarbeitung waren unterschiedlicher Bereiche und Managementebenen involviert. Neben saisonalen Angeboten wie Grippeschutzimpfung und Hautscreening wurden Aktionswochen, u.a. an der Konzern-Gesundheitswoche "Zeit für mich - Gesundheit in allen Lebenslagen" durch das betriebliche Gesundheitsmanagement durchgeführt. Um die Themen bereits bei den jungen Kolleginnen und Kollegen zu verankern, wurden bei der Azubi-Sport-Olympiade wieder HSE-Stände integriert. Führungskräfteentwicklung * Im Jahr 2015 hat die Bayernwerk-Gruppe den Bayernwerk Führungskompass entwickelt. Dieser gilt als Leitbild für unsere Führungswerte und -verhalten. Ein crossfunktionales Team erarbeitete 2023 die Version "Führungskompass 2.0" unter Einbindung der neuen Strategie und aktuellen Herausforderungen. Der Führungskompass wird also als neue Version aus dem Kulturleitbild heraus entwickelt und konkretisiert Führungswerte und -handeln. Ebenfalls fließen die Werte vom E.ON-weiten Kompetenzmodell "Grow" mit ein. Er dient den Führungskräften somit als Orientierung und Reflexionsgrundlage für ihr tägliches Handeln. Aktuell ist der Führungskompass noch in der Feinkonzeption und wird im ersten Halbjahr 2024 ausgerollt. Er bildet zudem die Grundlage der Themen auf dem Führungskräfte-Camp 2024. Das FK-Camp 2023 war auch in diesem Jahr ein Highlight, zu dem rund 330 Führungskräfte des Bayernwerks und einiger Schwestergesellschaften sowie 10 Wildcard-Gewinner in Würzburg zusammenkamen. An eineinhalb Tagen waren die Fokusthemen der anstehende Aufwuchs der Belegschaft sowie das Erleben von Resilienzfaktoren. Auch die Bemühungen rund um HSE und die aktuellen Projekte in der Digitalisierung bekamen ihren Raum. In einem interaktiven Format wurden für die Teilnehmenden an verschiedenen Stationen die Themen Netzwerkorientierung an einer Kletterwand sowie Akzeptanz an einer Lichterwand erlebbar. Der Faktor Zukunftsorientierung wurde an einer Station im persönlichen Austausch, auch mit den Vorständen, konkret. Für das Erleben von Lösungsorientierung wurden in Kleingruppen im Rahmen des "Hand project" Handprothesen für Menschen in Kriegsgebieten gebaut und mit persönlichen Verpackungen sowie individuellen Botschaften der Bayernwerk-Führungskräfte versehen. Statt eines Gastredners standen in diesem Jahr konkrete Antworten auf direkte Fragen im Mittelpunkt: Nachdem in der Mittagspause des ersten Tages Fragen aus dem Plenum zu den Themenfeldern Personal, IT, Digitalisierung und Wachstum eingesammelt worden waren, standen nachmittags die Führungskräfte auf Bereichsleitungs- und Teamleitungsebene Rede und Antwort. Die einhellige Begeisterung für die konkreten Antworten und für die aufgezeigten Wege zeigte sich auch im durchwegs positiven Feedback für die Konzeption des FK-Camp 2023. Mentoring und Coaching sind für die individuelle Entwicklung essenziell. Die Führungskräfte der Bayernwerk-Gruppe bekommen dadurch wichtige Werkzeuge hinsichtlich der eigenen Reflektion an die Hand und können gezielt Lösungen im Austausch mit dem Coach entwickeln. Aufgrund der vermehrten Nachfrage wurde im Jahr 2023 eine automatisierte Plattform für individuelle Entwicklungsmaßnahmen entwickelt. Somit können nach einem zielgerichteten Auftragsklärungsgespräch der passende Coach vermittelt und nach dem Coaching Feedback eingeholt werden um die Qualität der Coaches / Trainer sicherzustellen. Auch in diesem Jahr wurde innerhalb der Bayernwerk-Gruppe wieder zur Selbstnominierung als Führungsnachwuchskraft aufgerufen. Nach intensiven Feedbackrunden wurde der Prozess auch in diesem Jahr weiterentwickelt und durch den sogenannten "Talent-Pitch" angereichert. Beim Talent-Pitch hat jeder Bewerbende die Möglichkeit, sich persönlich vor einem vorher definierten Auswahlgremium vorzustellen und seine Motivation darzulegen. Die Führungspotentiale in der Bayernwerk-Gruppe sollen gefunden und transparent werden, daher steht auch bei dem optimierten Prozess in diesem Jahr wieder Selbstverantwortung und Selbstreflexion im Fokus. Insgesamt 34 Bewerbungen gingen in diesem Jahr ein. Davon wurden 12 Teilnehmende im E.ON-weiten Netznachwuchsprogramm (NeNa) und 8 Teilnehmende in das interne Programm "Projektleiterqualifizierung" aufgenommen. Der Prozess ist ein wichtiger Baustein hin zur Talentdemokratisierung und wurde dafür auch mit dem HR Energy Award ausgezeichnet. Im Rahmen der Netzwerkschmiede wurden alle Mitarbeitenden, die in keinem der o.a. Programme aufgenommen wurden, begleitet und dabei unterstützt, sich beruflich und persönlich weiterzuentwickeln. Hier wurde das Feedback der Teilnehmenden aufgenommen und das neue Format "Entwicklungsnavigator" konzipiert, welches die Netzwerkschmiede ab 2024 ablösen wird. Ziel des Entwicklungsnavigators ist es, den Mitarbeitenden mehr Rahmen und Leitplanken zur Entwicklung an die Hand zu geben, damit diese ihr Potenzial bestmöglich entfalten können. Ein großer Baustein spielt dabei der Orientierungsworkshop zu den Themen Führung und Selbstreflexion. Durch eine myGenius Lernreise wird ebenfalls das selbstgesteuerte Lernen der Teilnehmenden gefördert und unterstützt. Aufgrund der zunehmenden Führungsspannen wurde in diesem Jahr die Rolle des "Teamkoordinatoren" definiert. Der Teamkoordinator unterstützt den Teamleiter als fachliche Führung dauerhaft, nicht nur im Vertretungsfall. Diese werden im Laufe des nächsten Jahres offiziell benannt und anschließend über ein Schulungskonzept für ihre neue Rolle vorbereitet. * freiwillige, ungeprüfte Angaben Personalentwicklung * Die individuelle Förderung und Weiterentwicklung der Mitarbeitenden sind der Bayernwerk-Gruppe wichtig. So fanden auch in 2023 eine Vielzahl an internen Schulungen (sowohl im Softskill-Bereich, als auch technische Schulungen) und e-Learnings statt. Zur Vermittlung von fachspezifischem Wissen wurden zusätzlich Seminare bei externen Anbietern gebucht. Durch die vielfältigeren Möglichkeiten durch Online-Schulungen gelang es eine breitere Masse der Mitarbeitenden zu erreichen als bisher. Bewährte Formate wie zum Beispiel der Business Lunch fand großen Anklang, da es auch bei der Teilnehmerzahl keine Begrenzungen gab. Die Bayernwerkskultur verändert sich. Die Mitarbeitenden sollen dazu ermutigt werden, nicht nur Feedback im Rahmen des Mitarbeitergespräches einzuholen, sondern auch Feedback vorab an die eigene Führungskraft zu reflektieren und mit einem guten Gefühl zu formulieren. Aus diesem Grund wurde im Vorjahr und auch dieses Jahr für alle Interessenten eine Vielzahl an Terminen für "Feedbacktrainings" angeboten. Aufgrund der hohen Nachfrage waren diese innerhalb kürzester Zeit ausgebucht. Zusätzlich erhalten alle Interessenten auch einen verlinkten One Pager, der es ihnen ermöglicht, autonom mehr zum Thema Feedback geben und annehmen zu lernen. Um außerdem neue Impulse für das Mitarbeitendengespräch zu liefern und für wichtige Fokusthemen zu sensibilisieren, wurde zudem ein Handbuch zum Mitarbeitendengespräch, sowohl für Mitarbeitende als auch Führungskräfte erstellt und bereits mit einer Mail an alle Organisationsmitglieder verteilt. * freiwillige, ungeprüfte Angaben Recruiting * Die Bayernwerk Gruppe blickt auf ein herausforderndes Jahr 2023 zurück. Steigende Anforderungen (Stichwort Osterpaket) an Verteilnetzbetreiber haben zu einer massiven Erhöhung des Besetzungsvolumens geführt. In Zusammenhang mit dem sich zuspitzenden Fachkräftemangel hat sich vor allem die aktive Ansprache von passiven Kandidaten auf dem Arbeitsmarkt durch das sogenannte Active Search als sehr hilfreich erwiesen. Damit einher geht auch der Aufbau von Besetzungspipelines. Ein wesentlicher Bestandteil des Erfolges ist das Mitarbeiterempfehlungsprogramm, das auch in 2023 komplett überarbeitet wurde. Es konnten 76 vermittelte Einstellungen prämiert werden. In 2023 wurden seitens Recruiting 849 Personalanforderungen bearbeitet. 675 Menschen sind in einen neuen Job gestartet, davon 399 Kollegen und Kolleginnen, die als Externe in diesem Jahr neu bei der Bayernwerk-Gruppe begrüßt wurden. Für 2024 wurden bereits 181 Besetzungen getätigt. Des Weiteren war das Ziel 10 Trainees sowie 140 Auszubildende für den Ausbildungsstart 2023 zu gewinnen, was auch in diesem Jahr erneut erfolgreich gelungen ist, auch wenn sich das Ausbildungs-Recruiting, im Gegensatz zu früheren Jahren, mittlerweile als Ganzjahres-Aufgabe darstellt. Um dieses Recruiting-Aufkommen auch in Zukunft gut bewältigen zu können, wurde der Recruiting-Prozess überarbeitet und weitere Teile digitalisiert bzw. automatisiert. In 2023 wurde die EVP (Employee Value Proposition) konzeptionell überarbeitet und in die Umsetzung gebracht. Es gibt eine externe Kampagne und eine interne Umsetzung. Unsere hohe Kundenzufriedenheit hat in 2023 dazu geführt, dass der Kununu Top Company Award gewonnen wurde. Auch für 2024 gibt es bereits die Zusage für das Siegel. * freiwillige, ungeprüfte Angaben Belegschaft, Kultur und Organisation der Zukunft * Um die Mitarbeitenden und die Organisation in diesen Zeiten der Veränderung und des Wachstums gut zu unterstützen, wurde in fünf Kompetenzfeldern agiert. Im Kompetenzteam "Organisationsdesign" wurden in teamspezifischen Beratungen individuelle Lösungen für große Führungsspannen gefunden. Auch organisationale Veränderungen, die im Zusammenhang mit dem anstehenden Aufwuchs der Belegschaft gedacht werden müssen, wurden vorbereitet. Im eng verzahnten Kompetenzfeld "Prozesse & Organisationsmanagement" wurden diverse Prozesse, wie z.B. der Recruitingprozess, optimiert, Schnittstellen und Rollen geklärt und im Organisationshandbuch entsprechend fixiert. Mit dem erfolgreichen Piloten für einen End2End-Prozess, nämlich dem Netzanschluss (Einspeiseprozess) wurden dabei Effizienzen von rund 30% gehoben. Durch das Kompetenzteam "Projektmanagement" wurde eine groß EON Brix Sans e Standardisierung und Professionalisierung im Projektmanagement erreicht. Dabei wurde auch die Projektleiterkarriere als fachliche Weiterentwicklung unterstützt und ebenso die IPMA-Qualifizierung als offizielles Weiterbildungsangebot gemeinsam mit den Kollegen des Personalbereichs vorangetrieben. Mit dem Kompetenzteam "Fachkräftesicherung" wurde der Pilot Winning Temp als Ergänzung zum "Pulse°Check" in das Portfolio der Mitarbeitendenbefragungen aufgenommen und evaluiert. Die nun angedachte Einführung des artverwandten Produkts Peakon wurde für die Einführung im Jahr 2024 vorbereitet. Weiterhin wurde in diesem Kompetenzfeld das Thema Diversity neu definiert und vorangetrieben: Vielfalt & Inklusion konkretisieren Diversität und wurden mit Partnerschaften wie z.B. dem Low Vision Projekt belegt. Das Team des Kompetenzfelds "Transformationsevents" konnte mit über 40 Teamentwicklungen einen großen Beitrag zur kulturellen Weiterentwicklung nicht nur auf Teamebene, sondern auch überregional und crossfunktional leisten. Schwerpunktthemen waren hierbei die Zusammenarbeit im hybriden Arbeiten, Resilienz in herausfordernden Zeiten sowie Schnittstellen- und Ausrichtungsworkshops. Mit dem erstmaligen Stattfinden der Zukunftswerkstatt konnten sich 40 Mitarbeitende in zwei Tagen mit konkreten Fragestellungen rund um das Projekt Osterpaket / beschleunigte Energiewende beschäftigen. Durch ein professionelles Methodensetup wurden so nicht nur innovative Lösungen gefunden, sondern auch neue Arbeitsweisen angewendet und in crossfunktionalen, überregionalen und hierachieübergreifenden Teams erlebt. Die Konzeption und erfolgreiche Durchführung des Führungskräftecamps als Transformationsevent waren ebenso ein Highlight im Geschäftsjahr, welches die Vernetzung der Führungskräfte und deren Veränderungsbereitschaft und Stärkung in herausfordernden Zeiten als Fokus hatten. * freiwillige, ungeprüfte Angaben Arbeitswelt 4.0 * Im Jahr 2023 lag der Schwerpunkt auf dem Umsetzen des tätigkeitsbasierten Arbeitens im Verwaltungsgebäude in Regensburg und der damit einhergehende reduzierten Belegungsquote. Die Transformationsbegleitung in dieser Veränderung wurde individuell für Teams und Abteilungen umgesetzt. Auch erste Retrospektiven zur Erfahrung mit Arbeit im neuen Modus wurden durchgeführt, so dass bereits im Jahr 2024 Ableitungen getroffen und Anpassungen vorgenommen werden können. Auch die Umsetzung von modernen, bedarfsgerechten Arbeitsflächen wurde in einigen Standorten wie Obing oder auch - im Zuge der Erweiterung des Kundencenters - Parsberg durch die Experten aus dem New Normal Team begleitet. Methodische Unterstützung hat auch das Team rund um den Neubau in Bamberg erhalten, so dass die Menschen am Standort in der Veränderung ihrer Arbeitswelt gut mitgehen können. * freiwillige, ungeprüfte Angaben 6. Klima-, Natur- und Umweltschutz Nachhaltigkeit ist Kern unseres Geschäftsverständnisses Als eines von fünf Ankerthemen ist Nachhaltigkeit nun zentral in der Bayernwerksstrategie verankert. Die Bayernwerk-Gruppe hat Nachhaltigkeit für sich in den vier Eckpfeilern "Klima- und Umweltschutz", "Nachhaltige Kundenlösungen", "Partnerschaften und Kooperationen" und "Arbeits- und Gesundheitsschutz" definiert. Gemeinsam mit den Fachbereichen und der crossfunktionalen Freiwilligeninitiative in Form der "Nachhaltigkeitscommunity" werden sukzessive alle notwendigen Projekte für das Erreichen der Nachhaltigkeitsziele angegangen. Im Eckpfeiler "Klima- und Umweltschutz" wurde eine Roadmap zur Klimaneutralität bis 2030 erstellt. Ein Meilenstein konnte mit der Implementierung der ESG-Prozesse erreicht werden, wodurch das nichtfinanzielle Reporting systematisch sichergestellt ist. Im Bereich der Biodiversität wurden verschiedene Projekte begonnen, unter anderem erfolgte eine Antragstellung für ein europäisches Förderprojekt zur Renaturierung von Donauauen im HS-Bereich, die einen wertvollen Beitrag zum ökologischen Trassenmanagement liefern kann. Als erstes Unternehmen in Bayern wurde die Bayernwerk Netz GmbH im Biotopverbund Bayern aufgenommen. Weitere umgesetzte Projekte im Bereich "Partnerschaften und Kooperationen" sind eine Kooperation mit dem Bayerischen Fußballverband im Bereich E-Football (Verein und Schule) und das Engagement im Rahmen der Regensburger Nachhaltigkeitswoche. Klimaschutz * Im Zuge des Klimaschutzes hat die Bayernwerk-Gruppe sich dazu entschlossen, im Zeitraum von 2020 bis 2025 den gesamten Fuhrpark des Unternehmens von rund 1.450 Fahrzeugen auf Elektromobilität umzustellen. Aufgrund des aktuellen Mangels an verfügbaren Transportern, musste dieses Ziel jedoch auf 500 Elektrofahrzeuge herabgesetzt werden. Bereits heute sind rund 250 Fahrzeuge rein elektrisch, lautlos und emissionsfrei unterwegs und darüber hinaus noch 40 Hybridfahrzeuge und 2 Wasserstofffahrzeuge. Am Standort Regensburg hat sich die Bayernwerk-Gruppe auch schon auf den neuen Fuhrpark eingestellt. Insgesamt verfügt der Standort nun über 70 Ladesäulen. Darüber hinaus wurden an den 19 Kundencenter insgesamt bereits 300 Ladesäulen installiert. Außerdem wurden an 52 Umspannwerken bis jetzt 63 Ladepunkte geschaffen. Darüber hinaus arbeitet die Bayernwerk Netz GmbH daran, die von ihr betriebene Straßenbeleuchtung sukzessive durch klimafreundliche LED-Beleuchtung zu ersetzen. Mit der Umrüstung von rund 500.000 konventionellen Straßenbeleuchtungen auf LEDs konnten somit die CO 2 -Emissionen bereits um 340.000 Tonnen seit 2008 gesenkt werden. * freiwillige, ungeprüfte Angaben Natur- und Umweltschutz Im Interesse des Vogelschutzes wurden Mittel- und Niederspannungsfreileitungen rückgebaut bzw. nachträglich mit Einrichtungen zum Vogelschutz (z. B. Abdeckhauben aus nicht leitfähigem Material, Isoliermanschetten, isolierende Sitzbretter, Vogelschutzmarkierungen und Vogelabweiser) ausgerüstet. Zudem stellt die Bayernwerk Netz GmbH wegen des Abbaus von Freileitungen nicht mehr benötigte Transformatoren-Turmstationen örtlichen Naturschutzorganisationen zur Verfügung und gestaltet diese in Zusammenarbeit um. Seit Ende 2004 kooperiert die Bayernwerk Netz GmbH diesbezüglich mit dem Landesjagdverband Bayern (BJV). Die Turmstationen werden entkernt und umgestaltet, womit sie Schlupfwinkel, Herberge, Überwinterungs- und Brutmöglichkeiten für verschiedene Tierarten darstellen. Mittlerweile wurden rund 70 Stationen im Netzgebiet der Bayernwerk Netz GmbH als Unterkunft für bedrohte Tierarten umfunktioniert. Mit dem Projekt "Schlaugärtner" unterstützt das Unternehmen Kindergärten und Schulen, die auf ihrem Gelände neue ökologische Elemente integrieren wollen. Dabei zählen als Auswahlkriterium u. a. der ökologische Mehrwert der Maßnahme und die Integration der Kinder in das Projekt. Der Förderbetrag reicht von 500 € bis zu 5.000 €. 7. Risiko- und Chancenmanagement Die frühzeitige Identifikation sowie die Steuerung von potentiellen Chancen und Risiken sind von zentraler Bedeutung für die nachhaltige erfolgreiche Entwicklung der Bayernwerk Netz GmbH. Um dies zu gewährleisten, verfügt die Gesellschaft seit Jahren über ein unternehmensweit etabliertes Risikomanagementsystem. Dieses zeigt zum einen konkrete (Einzel-) Risiken und Ansatzpunkte zur Risikosteuerung auf, stellt zum anderen entsprechende Chancen dar und fördert eine wertorientierte Unternehmensführung. Mit regelmäßigen Überprüfungen und Anpassungen wird die Wirksamkeit des Risikomanagements sichergestellt. Strategisches Ziel der Bayernwerk Netz GmbH ist es, über die Erfüllung der gesetzlichen Mindestanforderungen hinaus das Risikobewusstsein auf allen Ebenen zu erhöhen, Risikoaspekte systematisch in unternehmerische Entscheidungen einzubeziehen, die Leistungsfähigkeit der internen Kontrollsysteme und des Berichtswesens stetig zu verbessern und damit eine wertorientierte Risikokultur auf allen Ebenen des Unternehmens zu etablieren. Darüber hinaus arbeitet die Bayernwerk-Gruppe kontinuierlich daran, die Instrumente und Methoden der Risikofrüherkennung, -bewertung und -steuerung zu verbessern und an die sich wandelnden Bedingungen im unternehmerischen Umfeld anzupassen. Bei der Bayernwerk Netz GmbH ist das Risikomanagement mit den Controlling- und Reportingprozessen stark verzahnt. 8. Prognosebericht, Chancen und Risiken Der Prognosebericht enthält Aussagen über die erwartete, künftige Entwicklung der Bayernwerk Netz GmbH und ihres Unternehmensumfelds. Insbesondere die gegenwärtigen wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen bergen Unsicherheiten für die künftige wirtschaftliche Entwicklung. Daraus ergeben sich sowohl Chancen als auch Risiken für die Bayernwerk Netz GmbH. 8.1. Wirtschaftliche und energiepolitische Rahmenbedingungen Laut dem Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) wird die deutsche Wirtschaft im kommenden Jahr leicht schrumpfen. Kürzungen bei den Staatsausgaben, höhere Abgaben und zusätzliche Unsicherheit über die weitere Förderung von Klimaschutzprojekten dürften den bremsenden Effekt von hohen Zinsen und verhaltener Entwicklung der Weltwirtschaft verstärken. Infolgedessen rechnet das IMK, mit einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) im Jahresdurchschnitt 2024 von 0,3 Prozent. Der Verbraucherpreisindex wird 2024 voraussichtlich um 2,3 Prozentpunkte steigen und somit das Niveau der Rekordjahren 2022 und 2023 deutlich unterschreiten. Für 2024 wird eine Arbeitslosenquote von rund 5,5 % prognostiziert, womit sich diese in etwa auf dem Niveau des Vorjahres bewegt. 8.2. Erwartete Ertragslage Im Geschäftsjahr 2024 rechnet die Bayernwerk Netz GmbH mit einem Ergebnis der Geschäftstätigkeit von rd. 572 Mio. € und somit einem Anstieg um rd. 257 Mio. €. Hintergrund sind im Wesentlichen eine höhere Erlösobergrenze im Strom- und Gasbereich und geringere Belastung aus Rückstellungszuführungen im Vergleich zum Jahr 2023. Im Gasnetzbereich ist bei der Erlösobergrenze des Jahres 2024 insbesondere aufgrund höherer dauerhaft nicht beeinflussbarer Kosten sowie der Umsetzung der Festlegung von kalkulatorischen Nutzungsdauern von Erdgasleitungsinfrastrukturen ("KANU") ein Anstieg im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen. Im Stromnetzbereich zeigt sich ein Anstieg der Erlösobergrenze 2024, der vor allem auf gestiegene vorgelagerte Netzkosten und die höhere vorläufige Ausgangsbasis für die 4. Regulierungsperiode zurückzuführen ist. Die verschärften Anforderungen der Regulierung und der Wettbewerb um Konzessionen haben zunehmend Einfluss auf die Ergebnissituation und -entwicklung. Der starke Wettbewerb um die Konzessionen wird weiterhin anhalten. Bis 2028 laufen 500 Stromkonzessionen und 39 Gaskonzessionen aus oder können gekündigt werden. Dies sind rd. 41 % bzw. 21 % des gesamten durch Konzessionsverträge gesicherten Absatzes. Auch im Jahr 2024 wird die Aufnahme der regenerativ erzeugten Energien in die Verteilnetze der Bayernwerk Netz GmbH eine zentrale Aufgabe des Unternehmens sein. Hinzu kommen der Netzausbau für Elektromobilität und Aufrechterhaltung der hohen Versorgungssicherheit. Um diesen Herausforderungen gerecht zu werden, hat die Gesellschaft ihr Investitions- und Instandhaltungsprogramm für die kommenden Jahre auf diese Aufgabe ausgerichtet. Um das Unternehmen auf die grundlegenden Veränderungen des Energiemarkts vorzubereiten und dem zu erwartenden, steigenden Ergebnis- und Kostendruck im Netzgeschäft entgegenzuwirken, werden neue Wachstumsmöglichkeiten außerhalb des regulierten Geschäfts im wettbewerblichen Geschäft erschlossen. Für 2024 wird in diesem Bereich mit einem weiteren moderaten Anstieg gerechnet. 8.3. Erwartete Investitionen Die geplanten Netzinvestitionen für 2024 liegen um 200 Mio. € über dem Niveau des Jahres 2023. Der Anstieg ist unter anderem durch die Strategie-Projekte Osterpaket 90 Mio. € und Edison 51 Mio. €, zur Umsetzung der Energiewende, geprägt. Die Investitionen für Mittelspannungsverkabelung erhöhen die Investitionen weiter um 68 Mio. €. Hinzukommen Investitionen im Bereich Smart Meter mit 36 Mio. €, Breitband mit 6 Mio. € sowie höhere Investitionen im Bereich Immobilien mit 5 Mio. €. Gegenläufig sinken die Investitionen aufgrund des Wegfalls von Zusatzinvestitionen im Netz um 49 Mio. € sowie wegen sonstigen kleinen Effekten um 7 Mio. €. Im Rahmen des Strategie-Projektes Osterpaket erwarten wir für die nächsten Jahre sehr hohe Investitionen für den Ausbau der Netzinfrastruktur zur Aufnahme der dezentralen Erzeugungsanlagen und steigende Investitionen bei den altersbedingten Erneuerungsmaßnahmen. Die Digitalisierung wird durch den Einsatz an Digitalen Ortsnetzstationen (1.543 pro Jahr) forciert. 8.4. Chancen Das Hauptaugenmerk richtet die Gesellschaft darauf, die Konzessionsverluste so gering wie möglich zu halten. Die hohe technische und netzwirtschaftliche Kompetenz der Bayernwerk Netz GmbH sowie der partnerschaftliche Ansatz bei der Zusammenarbeit mit den Marktpartnern vor Ort bietet die Chance, dieses Vorhaben erfolgreich umzusetzen. Darüber hinaus bietet ein kontinuierliches Innovationsmanagement Chancen. Die Bayernwerk Netz GmbH ist überzeugt, dass mit Blick auf die steigenden Anforderungen an "intelligente Energienetze" zur Umsetzung der vielfältigen Anforderungen von Politik und Markt neue Produkte notwendig sind. Es bietet sich damit die Chance, das bestehende Geschäft sinnvoll zu erweitern und die Ertragslage entsprechend positiv zu beeinflussen. Zumindest trägt es dazu bei, erwartete operative Ertragsausfälle aufgrund von Konzessionsverlusten zu verringern. Zusätzliche Chancen sieht die Bayernwerk Netz GmbH u. a. in weiteren Effizienzsteigerungen, insbesondere durch die Digitalisierung von Arbeitsprozessen. Die Digitalisierung wirkt auch dem demographischen Wandel und dem weiter fortschreitenden Fachkräftemangel entgegen. 8.5. Einzelrisiken Das bedeutsamste Risiko der Gesellschaft besteht im Zusammenhang mit gesetzgeberischen und regulatorischen Entscheidungen zu den Netzentgelten. Als zweitbedeutendstes Risiko ist das Mengenschwankungsrisiko zu nennen. Das drittbedeutendste Risiko ist das Risiko aus der Bilanzkreisbewirtschaftung. Ergänzend zu 8.4 ergeben sich im Vergleich zur Planung in manchen Bereichen auch Chancen. Regulatorische Risiken Die Prüfung der angepassten Erlösobergrenzen Gas der Jahre 2021 bis 2024 steht zum Teil noch aus. Hinsichtlich der Regulierung der Netzentgelte im Strom liegt der Bescheid für die grundsätzliche Festlegung der Erlösobergrenzen für die dritte Regulierungsperiode (2019 bis 2023) vor. Die Prüfung der angepassten Erlösobergrenzen 2021 bis 2024 steht noch aus. Zur Minimierung regulatorischer Risiken betreibt die Bayernwerk Netz GmbH ein Regulierungsmanagement und steht in regelmäßigem Austausch mit dem Branchenverband. Operative Risiken Im Zusammenhang mit den Kriegen in der Ukraine und Israel können ungünstige Auswirkungen auf die wirtschaftliche Situation auftreten und in der Folge kann es zu höheren Mengenschwankungen kommen. Die Bayernwerk Netz GmbH wird alle erforderlichen Maßnahmen für einen weiteren sicheren Betrieb der Netze ergreifen. Die Bayernwerk Netz GmbH betreibt zur Sicherung der Konzessionsverträge ein aktives und erfolgreiches Vertragsmanagement. Dies umfasst z. B. die Entzerrung der Ablauftermine von Verträgen und die intensive Betreuung der Kommunen durch persönliche Ansprechpartner. Insbesondere um lukrative Konzessionen in gut strukturierten, wirtschaftsstarken Kommunen besteht ein verschärfter Wettbewerb. Rund 30 % der absatzstärksten Stromkommunen stuft die Bayernwerk Netz GmbH deshalb als potenziell gefährdet ein. Die Bayernwerk Netz GmbH begegnet den Risiken im Instandhaltungsbereich proaktiv durch kontinuierliches Kosten- und Asset-Management sowie durch die regelmäßige Analyse und Bewertung der im regulierten Bereich liegenden strategischen Geschäftsfelder. Zur Vermeidung von Risiken aus dem Einsatz von technisch komplexen Anlagen hat das Unternehmen weitreichende Maßnahmen getroffen. Dazu zählen u. a. systematische Schulungs- und Qualifizierungsprogramme für die Mitarbeiter sowie die regelmäßige Wartung der Anlagen und Netze. Darüber hinaus werden im Interesse der Versorgungssicherheit umfangreiche Investitionen in die Erneuerung der Infrastruktur durchgeführt. Soweit wirtschaftlich sinnvoll, hat die Bayernwerk Netz GmbH für Schadensfälle über entsprechende Versicherungen Vorsorge getroffen. Finanzrisiken Dem Forderungsausfallrisiko begegnet die Gesellschaft mit einem effizienten, ständig weiterentwickelten Forderungscontrolling in Verbindung mit einem aussagekräftigen Forderungsberichtswesen. Dadurch können die Risiken minimiert werden. Risiken aus Zahlungsstromschwankungen und weitere Liquiditätsrisiken reduzieren sich mit der Einbindung der Bayernwerk Netz GmbH in das Fonds- und Cashmanagement des E.ON-Konzerns. Die Volatilität der Aktien- und Rentenmärkte bewegt sich nach wie vor auf einem hohen Niveau. Die Schwankungsbreite der Kurse hat entsprechende Auswirkungen auf die weitere Wertentwicklung der Wertpapierfonds zur Absicherung der Pensionszusagen. Außerdem hat die Entwicklung der Zinssätze Einfluss auf die Höhe der Pensionsverpflichtung sowie auf andere Rückstellungen. Bewertung der aktuellen Risikosituation Im Berichtszeitraum bestanden insgesamt weder bestandsgefährdende Risiken noch solche mit erheblichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage des Unternehmens. Für das folgende Geschäftsjahr sind keine bestandsgefährdenden Risiken erkennbar. 9. Erklärung zur Unternehmensführung gemäß § 289f HGB Die Bayernwerk Netz GmbH hat sich gemäß § 36 i. V. m. § 52 GmbHG Zielgrößen für den Frauenanteil mit einer Umsetzungsfrist bis zum 30. Juni 2027 gesetzt. Zum 31. Dezember 2023 liegt der Frauenanteil für die Geschäftsführungsebene bei 33 % (Zielquote 33 %). Auf der Führungsebene unterhalb der Geschäftsführung beträgt der Frauenanteil 4 % (Zielquote 21.%). Der Frauenanteil für die zweite Führungsebene unterhalb der Geschäftsführung beträgt 10 % (Zielquote 21 %). Es ist essentiell, die Nachfolge an qualifizierten Frauen sicherzustellen. Der neue Talentprozess hat erheblich dazu beigetragen, dass nun mehr Frauen im Führungsnachwuchsprogramm sind.
Regensburg, den 9. Februar 2024 Bayernwerk Netz GmbH Die Geschäftsführung Gudrun Alt Dr. Joachim Kabs Robert Pflügl Tätigkeiten gemäß § 6b Abs. 3 EnWG der Bayernwerk Netz GmbH 2023Bilanzen der Tätigkeiten
Elektrizitätsverteilung, Gasverteilung sowie
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Vorjahr
T€ |
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| A. ANLAGEVERMÖGEN | ||||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| 1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 42.958 | 18.035 | ||
| 2. Geleistete Anzahlungen | 15.935 | 17.993 | ||
| 58.893 | 36.028 | |||
| II. Sachanlagen | ||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken | 177.978 | 159.260 | ||
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 2.051.898 | 1.862.607 | ||
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 24.271 | 20.826 | ||
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 398.145 | 245.732 | ||
| 2.652.292 | 2.288.425 | |||
| III. Finanzanlagen | ||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 56.843 | 56.748 | ||
| 2. Ausleihungen an verbundenen Unternehmen | 4.816 | 4.569 | ||
| 3. Sonstige Ausleihungen | 6 | 8 | ||
| 61.665 | 61.325 | |||
| 2.772.850 | 2.385.778 | |||
| B. UMLAUFVERMÖGEN | ||||
| I. Vorräte | ||||
| 1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 68.852 | 51.351 | ||
| 2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen | 52.670 | 53.207 | ||
| 3. Geleistete Anzahlungen | 8.194 | 7.905 | ||
| 129.716 | 112.463 | |||
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | ||||
| abzüglich erhaltener Abschlagszahlungen | ||||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 216.903 | 236.199 | ||
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 122.833 | 594.665 | ||
| 3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 609 | 258 | ||
| 4. Sonstige Vermögensgegenstände | 74.376 | 59.961 | ||
| 414.721 | 891.083 | |||
| III. Flüssige Mittel | 19 | 10 | ||
| 544.456 | 1.003.556 | |||
| C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN | 1.043 | 1.250 | ||
| D. AKTIVER UNTERSCHIEDSBETRAG AUS DER VERMÖGENSVERRECHNUNG | 10.042 | - | ||
| 3.328.391 | 3.390.584 | |||
|
Passivseite |
||||
| T€ |
Vorjahr
T€ |
|||
| A. EIGENKAPITAL | ||||
| I. Gezeichnetes Kapital | 221.410 | 221.410 | ||
| II. Kapitalrücklage | 806.783 | 806.783 | ||
| III. Gewinnrücklagen | ||||
| 1. Andere Gewinnrücklagen | 8 | 8 | ||
| 1.028.201 | 1.028.201 | |||
| B. ERTRAGSZUSCHÜSSE | 579.718 | 541.652 | ||
| C. RÜCKSTELLUNGEN | ||||
| 1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 514.550 | 479.960 | ||
| 2. Steuerrückstellungen | 251 | 66 | ||
| 3. Sonstige Rückstellungen | 995.747 | 1.044.950 | ||
| 1.510.548 | 1.524.976 | |||
| D. VERBINDLICHKEITEN | ||||
| 1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 27.478 | 10.540 | ||
| 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 94.995 | 186.183 | ||
| 3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 66.474 | 54.785 | ||
| 4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 156 | 1.202 | ||
| 5. Sonstige Verbindlichkeiten | 16.366 | 38.617 | ||
| davon aus Steuern: | 3.310 | T€ | ||
| Vorjahr: | 3.262 | T€ | ||
| davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: | 0 | T€ | ||
| Vorjahr: | 0 | T€ | ||
| 205.469 | 291.327 | |||
| E. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN | 4.455 | 4.428 | ||
| 3.328.391 | 3.390.584 |
Aktivseite
| T€ |
Vorjahr
T€ |
|||
| A. ANLAGEVERMÖGEN | ||||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| 1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 2.797 | 1.451 | ||
| 2. Geleistete Anzahlungen | 1.092 | 1.505 | ||
| 3.889 | 2.956 | |||
| II. Sachanlagen | ||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken | 967 | 946 | ||
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 149.758 | 153.999 | ||
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.662 | 1.613 | ||
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 5.497 | 4.850 | ||
| 157.884 | 161.408 | |||
| III. Finanzanlagen | ||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 2.147 | 2.242 | ||
| 2. Ausleihungen an verbundenen Unternehmen | 371 | 391 | ||
| 3. Sonstige Ausleihungen | 1 | 1 | ||
| 2.519 | 2.634 | |||
| 164.292 | 166.998 | |||
| B. UMLAUFVERMÖGEN | ||||
| I. Vorräte | ||||
| 1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 581 | 720 | ||
| 2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen | 3.142 | 3.763 | ||
| 3. Geleistete Anzahlungen | 489 | 559 | ||
| 4.212 | 5.042 | |||
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | ||||
| abzüglich erhaltener Abschlagszahlungen | ||||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 6.905 | 4.603 | ||
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 84.516 | 92.564 | ||
| 3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 9 | 1 | ||
| 4. Sonstige Vermögensgegenstände | 2.066 | 1.044 | ||
| 93.496 | 98.212 | |||
| III. Flüssige Mittel | 1 | 0 | ||
| 97.709 | 103.254 | |||
| C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN | - | - | ||
| D. AKTIVER UNTERSCHIEDSBETRAG AUS DER VERMÖGENSVERRECHNUNG | 774 | - | ||
| 262.775 | 270.252 | |||
|
Passivseite |
||||
| T€ |
Vorjahr
T€ |
|||
| A. EIGENKAPITAL | ||||
| I. Gezeichnetes Kapital | 24.862 | 24.862 | ||
| II. Kapitalrücklage | 109.350 | 109.350 | ||
| III. Gewinnrücklagen | ||||
| 1. Andere Gewinnrücklagen | 1 | 1 | ||
| 134.213 | 134.213 | |||
| B. ERTRAGSZUSCHÜSSE | 45.432 | 46.949 | ||
| C. RÜCKSTELLUNGEN | ||||
| 1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 39.626 | 41.108 | ||
| 2. Steuerrückstellungen | 6 | 6 | ||
| 3. Sonstige Rückstellungen | 30.821 | 25.537 | ||
| 70.453 | 66.651 | |||
| D. VERBINDLICHKEITEN | ||||
| 1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 1.639 | 745 | ||
| 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 5.668 | 13.167 | ||
| 3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 4.874 | 7.465 | ||
| 4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 1 | 48 | ||
| 5. Sonstige Verbindlichkeiten | 467 | 986 | ||
| davon aus Steuern: | 247 | T€ | ||
| Vorjahr: | 274 | T€ | ||
| davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: | - | T€ | ||
| Vorjahr: | - | T€ | ||
| 12.649 | 22.411 | |||
| E. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN | 28 | 28 | ||
| 262.775 | 270.252 |
Aktivseite
| T€ |
Vorjahr
T€ |
|||
| A. ANLAGEVERMÖGEN | ||||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| 1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 105 | 43 | ||
| 2. Geleistete Anzahlungen | 43 | 45 | ||
| 148 | 88 | |||
| II. Sachanlagen | ||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken | 46 | 32 | ||
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 49.160 | 37.159 | ||
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 79 | 49 | ||
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 9.534 | 4.156 | ||
| 58.819 | 41.396 | |||
| III. Finanzanlagen | ||||
| 1. Ausleihungen an verbundenen Unternehmen | 21 | 15 | ||
| 21 | 15 | |||
| 58.988 | 41.499 | |||
| B. UMLAUFVERMÖGEN | ||||
| I. Vorräte | ||||
| 1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 212 | 181 | ||
| 2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen | 1.147 | 947 | ||
| 3. Geleistete Anzahlungen | 178 | 141 | ||
| 1.537 | 1.269 | |||
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | ||||
| abzüglich erhaltener Abschlagszahlungen | ||||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 7.322 | 5.301 | ||
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 7.904 | 14.611 | ||
| 3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 2 | 0 | ||
| 4. Sonstige Vermögensgegenstände | 428 | 215 | ||
| 15.656 | 20.127 | |||
| III. Flüssige Mittel | 0 | 0 | ||
| 17.193 | 21.396 | |||
| C. AKTIVER UNTERSCHIEDSBETRAG AUS DER VERMÖGENSVERRECHNUNG | 43 | - | ||
| 76.224 | 62.895 | |||
|
Passivseite |
||||
| T€ |
Vorjahr
T€ |
|||
| A. EIGENKAPITAL | ||||
| I. Gezeichnetes Kapital | 2.383 | 2.383 | ||
| II. Kapitalrücklage | 8.863 | 8.863 | ||
| III. Gewinnrücklagen | ||||
| 1. Andere Gewinnrücklagen | 0 | 0 | ||
| 11.246 | 11.246 | |||
| B. RÜCKSTELLUNGEN | ||||
| 1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 2.195 | 1.611 | ||
| 2. Steuerrückstellungen | 1 | 1 | ||
| 3. Sonstige Rückstellungen | 670 | 533 | ||
| 2.866 | 2.145 | |||
| C. VERBINDLICHKEITEN | ||||
| 1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 598 | 187 | ||
| 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 2.068 | 3.313 | ||
| 3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 59.394 | 45.952 | ||
| 4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 0 | 3 | ||
| 5. Sonstige Verbindlichkeiten | 51 | 48 | ||
| davon aus Steuern: | 14 | T€ | ||
| Vorjahr: | 11 | T€ | ||
| davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: | - | T€ | ||
| Vorjahr: | - | T€ | ||
| 62.111 | 49.503 | |||
| D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN | 1 | 1 | ||
| 76.224 | 62.895 |
|
Bayernwerk Netz GmbH 2023
T€ |
Bayernwerk Netz GmbH 2022
T€ |
|
| 1. Umsatzerlöse | 4.833.195 | 4.553.100 |
| 2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an unfertigen Erzeugnissen | 339 | 4.586 |
| 3. Andere aktivierte Eigenleistungen | 91.010 | 56.418 |
| 4. Sonstige betriebliche Erträge | 264.398 | 135.748 |
| 5. Materialaufwand | ||
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren | -3.149.240 | -2.904.451 |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | -1.156.410 | -1.169.043 |
| 6. Rohergebnis | 883.292 | 676.358 |
| 7. Personalaufwand | ||
| a) Löhne und Gehälter | -223.406 | -191.756 |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | -109.123 | -81.367 |
| davon für Altersversorgung -70.803 T€ Vorjahr: -46.597 T€ | ||
| 8. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | -158.782 | -143.676 |
| davon außerplanmäßige Abschreibungen 0 T€ Vorjahr: 0 T€ | ||
| 9. Sonstige betriebliche Aufwendungen | -171.487 | -159.842 |
| davon sonstige Steuern -803 T€ Vorjahr: -3.345 T€ | ||
| 10. Betriebsergebnis | 220.494 | 99.717 |
| 11. Erträge aus Beteiligungen | 0 | 0 |
| 12. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens | 327 | 68 |
| davon aus verbundenen Unternehmen 327 T€ Vorjahr: 68 T€ | ||
| 13. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 46.601 | 2.556 |
| davon aus verbundenen Unternehmen 13.123 T€ Vorjahr: 2.298 T€ | ||
| davon aus Abzinsung 33.429 T€ Vorjahr: 138 T€ | ||
| 14. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -1.257 | -105.011 |
| davon an verbundene Unternehmen 0 T€ Vorjahr: -6 T€ | ||
| davon aus Aufzinsung -1.191 T€ Vorjahr: -104.976 T€ | ||
| 15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -106.681 | -2.670 |
| 16. Ergebnis nach Steuern | 159.484 | -5.340 |
| 17. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführter Gewinn | -159.484 | 5.340 |
| 18. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag | 0 | 0 |
|
Bayernwerk Netz GmbH 2023
T€ |
Bayernwerk Netz GmbH 2022
T€ |
|
| 1. Umsatzerlöse | 151.066 | 102.871 |
| 2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an unfertigen Erzeugnissen | -2.779 | -1.635 |
| 3. Andere aktivierte Eigenleistungen | 1.071 | 1.626 |
| 4. Sonstige betriebliche Erträge | 2.886 | 4.572 |
| 5. Materialaufwand: | ||
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren | -50.113 | -14.447 |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | -50.987 | -45.700 |
| 6. Rohergebnis | 51.144 | 47.287 |
| 7. Personalaufwand: | ||
| a) Löhne und Gehälter | -17.537 | -17.213 |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | -8.354 | -7.005 |
| davon für Altersversorgung -5.444 T€ Vorjahr: -3.986 T€ | ||
| 8. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | -10.125 | -10.495 |
| davon außerplanmäßige Abschreibungen 0 T€ Vorjahr: 0 T€ | ||
| 9. Sonstige betriebliche Aufwendungen | -10.194 | -11.109 |
| davon sonstige Steuern -117 T€ Vorjahr: -165 T€ | ||
| 10. Betriebsergebnis | 4.934 | 1.465 |
| 11. Erträge aus Beteiligungen | 0 | 0 |
| 12. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens | 90 | 10 |
| davon aus verbundenen Unternehmen 90 T€ Vorjahr: 10 T€ | ||
| 13. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 6.093 | 309 |
| davon aus verbundenen Unternehmen 3.556 T€ Vorjahr: 293T€ | ||
| davon aus Abzinsung 2.534 T€ Vorjahr: 12 T€ | ||
| 14. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -151 | -8.985 |
| davon an verbundene Unternehmen 0 T€ Vorjahr: -6 T€ | ||
| davon aus Aufzinsung -145 T€ Vorjahr: -8.981 T€ | ||
| 15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -4.698 | 628 |
| 16. Ergebnis nach Steuern | 6.268 | -6.573 |
| 17. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführter Gewinn | -6.268 | 6.573 |
| 18. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag | 0 | 0 |
|
Bayernwerk Netz GmbH 2023
T€ |
Bayernwerk Netz GmbH 2022
T€ |
|
| 1. Umsatzerlöse | 21.769 | 17.102 |
| 2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an unfertigen Erzeugnissen | 0 | 0 |
| 3. Andere aktivierte Eigenleistungen | 3.485 | 1.769 |
| 4. Sonstige betriebliche Erträge | 91 | 75 |
| 5. Materialaufwand: | ||
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren | -74 | -82 |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | -13.367 | -9.916 |
| 6. Rohergebnis | 11.904 | 8.948 |
| 7. Personalaufwand: | ||
| a) Löhne und Gehälter | -930 | -625 |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | -450 | -264 |
| davon für Altersversorgung -295 T€ Vorjahr: -156 T€ | ||
| 8. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | -5.299 | -3.757 |
| davon außerplanmäßige Abschreibungen 0 T€ Vorjahr: 0 T€ | ||
| 9. Sonstige betriebliche Aufwendungen | -351 | -298 |
| davon sonstige Steuern -3 T€ Vorjahr: -5 T€ | ||
| 10. Betriebsergebnis | 4.874 | 4.004 |
| 11. Erträge aus Beteiligungen | 0 | 0 |
| 12. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens | 3 | 1 |
| davon aus verbundenen Unternehmen 3 T€ Vorjahr: 1 T€ | ||
| 13. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 252 | 25 |
| davon aus verbundenen Unternehmen 114 T€ Vorjahr: 25 T€ | ||
| davon aus Abzinsung 138 T€ Vorjahr: 0 T€ | ||
| 14. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -3.006 | -391 |
| davon an verbundene Unternehmen -3.002 T€ Vorjahr: -37 T€ | ||
| davon aus Aufzinsung -4 T€ Vorjahr: -354 T€ | ||
| 15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -741 | -1.201 |
| 16. Ergebnis nach Steuern | 1.382 | 2.438 |
| 17. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführter Gewinn | -1.382 | -2.438 |
| 18. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag | 0 | 0 |
I Erläuterungen gemäß § 6b Abs. 3 EnWG der Bayernwerk Netz GmbH für 2023
II Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen der Tätigkeitsbereiche gemäß § 6b Abs. 3 S. 1 und 2 EnWG für das Geschäftsjahr 2023
III Anlagenspiegel zu den erstellten Tätigkeitsabschlüssen für das Geschäftsjahr 2023
I Erläuterungen gemäß § 6b Abs. 3 EnWG der Bayernwerk Netz GmbH für 2023
1 Grundlage
Gemäß § 6b Abs. 3 EnWG haben vertikal integrierte Energieversorgungsunternehmen getrennte Konten für jede ihrer Tätigkeiten in den nachfolgend aufgeführten Bereichen so zu führen, wie dies erforderlich wäre, wenn diese Tätigkeiten von rechtlich selbständigen Unternehmen ausgeführt würden:
Katalogtätigkeiten gemäß § 6b Abs. 3 S. 1 und 2 EnWG:
• Elektrizitätsübertragung
• Elektrizitätsverteilung
• Gasfernleitung
• Gasverteilung
• Gasspeicherung
• Betrieb von LNG-Anlagen
• Entwicklung, Verwaltung oder Betrieb von Ladepunkten für Elektromobile
• Betrieb von Wasserstoffnetzen
• Jede sonstige wirtschaftliche Nutzung eines Eigentumsrechts an Elektrizitäts- oder Gasversorgungsnetzen, Gasspeichern oder LNG-Anlagen, Ladepunkte für Elektromobile, modernen Messeinrichtungen und intelligenten Messsystemen und Wasserstoffnetzen
Sonstige Tätigkeiten gemäß § 6b Abs. 3 Satz 3 und 4 EnWG:
• Andere Tätigkeiten außerhalb des Elektrizitätssektors und außerhalb des Gassektors
Als Betreiber von Elektrizitäts- und Gasverteilnetzen führt die Bayernwerk Netz GmbH gemäß § 6b Abs. 3 Satz 1 EnWG von den genannten Tätigkeiten die Elektrizitätsverteilung und die Gasverteilung mit den entsprechenden Netzerlösen und Netzaufwendungen durch und erstellt dafür separate Tätigkeitsabschlüsse.
Zudem führt die Bayernwerk Netz GmbH in ihrem Versorgungsgebiet die Tätigkeit des grundzuständigen Messstellenbetreibers für moderne und intelligente Messsysteme aus. Gem. § 3 Abs. 4 MsbG besteht die Verpflichtung auch für diese Tätigkeit einen separaten Abschluss zu erstellen.
Die Gesellschaft hat für die Katalogtätigkeiten gemäß § 6b Abs. 1 S. 1 und 2 EnWG und gem. § 3 Abs. 4 MsbG Tätigkeitsabschlüsse (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Erläuterungen) erstellt. Die Systematik zur Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse der Katalogtätigkeiten ist im Folgenden erläutert. Im Anschluss an die Erläuterungen findet sich eine Darstellung der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung und des Anlagenspiegels nach Tätigkeitsbereichen.
In diesem Dokument werden die Grundsätze der Zuordnung zu den Bilanz- und GuV-Posten beschrieben.
Dabei erfolgt die Aufstellung der Tätigkeit grundzuständiger Messstellenbetrieb nach denselben Prinzipien, Kriterien und Verfahren zur Aufstellung der bislang aufgestellten Tätigkeiten, i. W. der Strom- und Gasverteilung.
Die Tätigkeitsabschlüsse werden unter Berücksichtigung der im Anhang der Gesellschaft dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt.
Ausgangspunkt für die Kontentrennung aller Tätigkeiten gemäß § 6b Abs. 3 EnWG und die Erstellung der Tätigkeitsabschlüsse bildet der Jahresabschluss der Bayernwerk Netz GmbH.
2 Erläuterungen zur Bilanz
Ausgehend von der handelsrechtlichen Bilanz wird die Kontentrennung der Tätigkeiten "Elektrizitäts- und Gasverteilung" und grundzuständiger Messstellenbetrieb entsprechend der gesondert geführten Konten abgebildet. Wenn die direkte Zuordnung der Konten nicht möglich ist, wird anhand eines sachgerechten Schlüssels eine Verteilung des entsprechenden Kontos auf die verschiedenen Tätigkeiten vorgenommen.
Dabei kommen die folgenden sachgerechten Schlüssel je nach Bilanzposten zur Anwendung:
• Anlagenschlüssel
• Gesamt-/Umsatzschlüssel
• Personalschlüssel
Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden mit ihren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten aktiviert und bei zeitlich begrenzter Nutzung planmäßig linear abgeschrieben.
Für Sachanlagen, die vor dem 1. Januar 2010 vorhanden waren und degressiv abgeschrieben wurden, wurde das Beibehaltungswahlrecht nach Art. 67 Abs. 4 Satz 1 EGHGB ausgeübt und die degressive Abschreibung fortgeführt. Zugänge ab dem Geschäftsjahr 2010 werden ausschließlich linear entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben.
Die Herstellungskosten selbst erstellter Anlagen enthalten neben den Einzelkosten auch angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens.
Den planmäßigen Abschreibungen liegen im Wesentlichen die folgenden betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern zugrunde:
| Immaterielle Vermögensgegenstände | 3 bis 25 Jahre |
| Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 10 bis 50 Jahre |
| Technische Anlagen und Maschinen | 1 bis 50 Jahre |
| Andere Anlagen, Betriebs‐ und Geschäftsausstattung | 1 bis 20 Jahre |
Abnutzbare Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von mehr als 250 € und bis zu 800 € werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Abnutzbare Vermögensgegenstände, deren Anschaffungskosten 250 € nicht übersteigen, werden im Zugangsjahr voll aufwandswirksam berücksichtigt. Davon abweichend werden moderne Messeinrichtungen unabhängig von der Höhe ihrer Anschaffungskosten aktiviert und über die jeweilige Nutzungsdauer abgeschrieben.
Außerplanmäßige Abschreibungen erfolgen aufgrund technischer bzw. wirtschaftlicher Wertminderung. Bei Wegfall der Gründe der Wertminderungen werden Wertaufholungen vorgenommen.
Die bis zum 31. Dezember 2009 vorgenommenen steuerlichen Abschreibungen und die daraus resultierenden niedrigeren Wertansätze werden gemäß Art. 67 Abs. 4 Satz 1 EGHGB beibehalten.
Die in den Finanzanlagen enthaltenen Anteile und Ausleihungen an verbundenen Unternehmen bzw. Beteiligungen werden bis auf die Bayernwerk Portfolio Verwaltungs GmbH nicht den Verteilnetzen zugewiesen, da diese bei der Bayernwerk Netz GmbH nicht dem Elektrizitäts- und Gasverteilnetz dienen. Die Bayernwerk Portfolio Verwaltungs GmbH hat sich zur Erfüllungsübernahme von Netzrisiken verpflichtet. Sie ist entsprechend den eingegangenen Verpflichtungen anteilig der Strom- und Gasverteilung zugeordnet. Die sonstigen Ausleihungen werden mit dem Personalschlüssel auf die Tätigkeiten verteilt.
Die Vorräte bestehen aus Betriebsmaterial sowie unfertigen Leistungen. Die unfertigen Leistungen werden den Tätigkeitsbereichen über den Anlagenschlüssel zugewiesen. Das Betriebsmaterial wird möglichst direkt, sonst ebenfalls über den Anlagenschlüssel auf die Tätigkeiten verteilt.
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden größtenteils direkt, der Rest über den Umsatzschlüssel verteilt. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen werden überwiegend direkt zugeordnet und dienen als Residualgröße. Bei den restlichen Forderungen findet die Verteilung über die entsprechenden Schlüssel statt. Bei den sonstigen Vermögensgegenständen erfolgt, soweit möglich, eine direkte Zuordnung bzw. für die restlichen Posten eine sachgerechte Schlüsselung.
|
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
in T€ |
Elektrizitätsverteilung | Gasverteilung | Messstellenbetrieb |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 438.257 | 20.908 | 7.322 |
| abzüglich erhaltener Abschlagszahlungen | -221.354 | -14.003 | -0 |
| 216.903 | 6.905 | 7.322 | |
| Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 122.833 | 84.516 | 7.904 |
| Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 609 | 9 | 2 |
| Sonstige Vermögensgegenstände | 74.376 | 2.066 | 428 |
Zum Bilanzausgleich sind in der Tätigkeit Gasverteilung verzinsliche Finanzforderungen in der Position Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 62.979 T€ enthalten.
In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind folgende Posten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten:
| in T€ | Elektrizitätsverteilung | Gasverteilung | Messstellenbetrieb |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 86 | 2 | 0 |
Die Verteilung des aktiven Rechnungsabgrenzungspostens erfolgte vollständig direkt, dabei handelt es sich fast ausschließlich um geleistete Zuschüsse.
Der aktive Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung ergibt sich aus der Verrechnung der Deckungsvermögen im Zusammenhang mit Versorgungsverpflichtungen, die durch den Treuhandvertrag Past Service gesichert sind. Die Aufteilung auf die Tätigkeiten erfolgt anhand sachgerechter Schlüsselung.
Das gezeichnete Kapital, die Gewinnrücklagen und die Kapitalrücklage werden nach dem Finanzierungsbedarf der einzelnen Katalogtätigkeiten und sonstigen Tätigkeiten zugeordnet.
Die Zuordnung der Rückstellungen zu den Tätigkeiten erfolgt, sofern das betrachtete Konto nicht eindeutig zuordenbar ist, gemäß der Analyse der zugrunde liegenden Einzelsachverhalte. Dabei werden die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sowie die sonstigen Personalrückstellungen nach dem Personalschlüssel verteilt.
Die Zuordnung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen erfolgt zum Teil direkt bzw. über Schlüsselung auf die Tätigkeiten. Das gleiche gilt auch für die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen werden über den Anlagenschlüssel verteilt.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in der Tätigkeit Elektrizitätsverteilung in Höhe von 21.688 T€, in der Tätigkeit Gasverteilung in Höhe von 22 T€ und in der Aktivität Messstellenbetrieb in Höhe von 334 T€. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten des Weiteren Verbindlichkeiten aus dem konzerninternen Cash-Pooling in Höhe von 28.136 T€ für die Elektrizitätsverteilung sowie 3.600 T€ für den Messstellenbetrieb zum Bilanzausgleich auf die Tätigkeiten.
Die in den sonstigen Verbindlichkeiten enthaltenen Lohn- und Kirchensteuerverbindlichkeiten werden nach dem Personalschlüssel geschlüsselt, Umsatzsteuerverbindlichkeiten nach dem Umsatzschlüssel. Für weitere Steuerverbindlichkeiten erfolgt eine einzelpostengenaue Zuordnung. Auch die übrigen sonstigen betrieblichen Verbindlichkeiten werden, soweit möglich, kontengenau direkt zugeordnet. In allen anderen Fällen resultiert die Zuordnung zu den Tätigkeiten aus einer Verteilung mit Hilfe sachgerechter Schlüssel.
In den Verbindlichkeiten sind folgende Posten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr und über einem Jahr enthalten:
| in T€ | Elektrizitätsverteilung | ||
| ≤ 1 Jahr | >1Jahr | Davon > 5 Jahre | |
| Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 27.478 | 0 | 0 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 93.194 | 1.312 | 489 |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 66.474 | 0 | 0 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 156 | 0 | 0 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 16.295 | 72 | 0 |
| - davon aus Steuern | 3.310 | 0 | 0 |
| - davon im Rahmen der sozialen Sicherheit | 0 | 0 | 0 |
| in T€ | Gasverteilung | ||
| ≤ 1 Jahr | >1Jahr | Davon > 5 Jahre | |
| Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 1.639 | 0 | 0 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 5.560 | 78 | 29 |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 4.873 | 0 | 0 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 1 | 0 | 0 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 463 | 4 | 0 |
| - davon aus Steuern | 247 | 0 | 0 |
| - davon im Rahmen der sozialen Sicherheit | 0 | 0 | 0 |
| in T€ | Messstellenbetrieb | ||
| ≤ 1 Jahr | >1Jahr | Davon > 5 Jahre | |
| Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen | 598 | 0 | 0 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 2.028 | 29 | 11 |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 59.394 | 0 | 0 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 0 | 0 | 0 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 49 | 2 | 0 |
| - davon aus Steuern | 14 | 0 | 0 |
| - davon im Rahmen der sozialen Sicherheit | 0 | 0 | 0 |
Interne Leistungsverrechnungen gemäß IDW RS EFA1 Tz. 71 liegen nicht vor.
3 Erläuterungen der Kontentrennung zu der handelsrechtlichen Gewinn- und Verlustrechnung
Grundlage zur Trennung der Gewinn- und Verlustrechnung des Gesamtunternehmens auf Tätigkeiten bilden die buchungstechnischen Vorgänge der Finanzbuchhaltung (externes Rechnungswesen). Mit der Buchung der einzelnen Geschäftsvorfälle werden sowohl die handelsrechtlichen Konten der Gewinn- und Verlustrechnung als auch die in der internen Kostenrechnung geführten Kontierungselemente vorgegeben.
Die Kontierungselemente stellen eine für das Gesamtunternehmen festgelegte Struktur von Maßnahmen und Organisationseinheiten dar, die entsprechend ihrer inhaltlichen und charakteristischen Funktionalität zu logischen Organisationseinheiten (z.B. Spannungsebenen und Druckstufen) zusammengefasst werden, die wiederum zu nachfolgenden Aktivitäten gruppiert werden:
| ― |
Hauptaktivität "Elektrizitätsverteilung" Hierunter fallen alle Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Transport von Elektrizität mit hoher, mittlerer oder niederer Spannung über Elektrizitätsverteilernetze, die im Eigentum der Bayernwerk Netz GmbH stehen bzw. von dieser gepachtet sind, sowie die Messung und Abrechnung "schwarze Zähler", jedoch nicht die Belieferung der Kunden selbst. |
| ― |
Ferner zählen dazu energiespezifische Dienstleistungen (eDL), die direkt oder indirekt gegenüber dem Tätigkeitsbereich Elektrizitätsverteilung eines verbundenen, vertikal integrierten Unternehmens erbracht werden. |
| ― |
Hauptaktivität "Gasverteilung" Hierunter fallen alle Maßnahmen im Zusammenhang mit der Verteilung von Erdgas über örtliche oder regionale Leitungsnetze, die im Eigentum der Bayernwerk Netz GmbH stehen, sowie die Messung und Abrechnung, jedoch nicht die Belieferung der Kunden selbst. |
| ― |
Ferner zählen dazu energiespezifische Dienstleistungen (eDL), die direkt oder indirekt gegenüber dem Tätigkeitsbereich Gasverteilung eines verbundenen, vertikal integrierten Unternehmens erbracht werden. |
| ― |
Hauptaktivität "grundzuständiger Messstellenbetrieb" Hierunter werden alle Maßnahmen gruppiert, die unmittelbar mit dem Einbau und Betrieb von modernen Messeinrichtungen und intelligenten Messsystemen zusammenhängen. Im Gegensatz dazu zählen analoge Bestandszähler "schwarze Zähler" weiterhin zu den Tätigkeiten Elektrizitätsverteilung. |
| ― |
Hauptaktivität "Außerhalb des Elektrizitätssektors und außerhalb des Gassektors" |
| ― |
Hier werden logische Funktionseinheiten wie etwa Straßenbeleuchtung, Beteiligungserträge, Netzdienstleistungen oder Betriebsführungen für nicht verbundene Auftraggeber abgebildet. |
| ― |
Nebenaktivität "Querschnittfunktionen" Darunter fallen Maßnahmen, die den vorgenannten Aktivitäten nicht unmittelbar zurechenbar sind, da deren Leistungen übergreifend beansprucht werden. |
Die Segmentierung des Gesamtabschlusses wird durch Transferverrechnungen ergänzt, mittels derer die Beziehungen zwischen den Aktivitäten erfasst und direkt zugerechnet werden.
Nur für die in der Aktivität "Querschnittfunktionen" anfallenden Aufwands- und Ertragspositionen besteht keine direkte Zuweisungsmöglichkeit. In diesen Fällen erfolgt die Zurechnung auf Grundlage sachgerechter Schlüsselung.
Die Aktivität "Querschnittfunktionen" setzt sich im Einzelnen aus nachfolgenden logischen Organisationseinheiten zusammen, deren Funktion sich in der Bezeichnung ausdrückt:
• Controlling
• Rechnungswesen
• Infrastrukturmanagement
• Personalmanagement
• Personalnahe Rückstellungen
• Informationstechnologie und Telekommunikation
• Finanzen
• Zentrale kaufmännische und betriebswirtschaftliche Unterstützungsfunktionen
• Kommunalmanagement
Für die angemessene und sachgerechte Zurechnung werden im Wesentlichen nachfolgende Schlüsselgrößen unterlegt:
• Personalschlüssel
• Transferpreisverrechnungen
• Anschaffungs- und Herstellungskosten
• Betriebliche Prozessanalysen
• Technische Parameter (wie Leitungslängen, Zählpunkte)
• Umsatzerlöse
• Einzelpostengenaue Aufteilung
Mit der Umlage der Aktivität "Querschnittfunktionen" auf die Hauptaktivitäten umfasst die Aktivität "Elektrizitätsverteilung" alle aufwandsgleichen Kosten und kostenmindernden Erlöse, die direkt oder anteilig (Schlüsselung) durch das Elektrizitätsnetz der Bayernwerk Netz GmbH verursacht werden. Die Aktivität "Elektrizitätsverteilung" entspricht damit der gleichlautenden Katalogtätigkeit.
Gleiches gilt für die Katalogtätigkeit "Gasverteilung" sowie die Aktivität "Messstellenbetrieb".
| in TEUR | Anschaffungswerte
in TEuro |
|||||
| Ansch./H.kosten 01.01.2023 | Zugänge | Abgänge | Umbuchungen | Schlüsselungsdifferenzen | Stand 31.12.2023 | |
| Immaterielle Vermögensgegenstände | 47.848 | 28.429 | 203 | 20 | 703 | 76.797 |
| entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 29.855 | 13.670 | 203 | 17.155 | 385 | 60.862 |
| Geleistete Anzahlungen | 17.993 | 14.759 | 0 | -17.134 | 317 | 15.935 |
| Sachanlagen | 8.385.008 | 516.507 | 29.621 | 9 | 4.750 | 8.876.653 |
| Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden | 362.665 | 14.083 | 274 | 10.731 | 93 | 387.298 |
| Grundstücken technische Anlagen und Maschinen | 7.699.598 | 204.254 | 23.577 | 125.655 | 3.885 | 8.009.815 |
| andere Anlagen, Betriebs- und Geschäfts- | ||||||
| ausstattung, geleistete Anzahlungen | 77.012 | 9.689 | 5.770 | 54 | 410 | 81.395 |
| u. Anlagen im Bau | 245.733 | 288.481 | 0 | -136.431 | 362 | 398.145 |
| Finanzanlagen | 61.325 | 292 | 65 | 0 | 112 | 61.665 |
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 56.749 | 0 | 0 | 0 | 94 | 56.843 |
| Ausleihungen an verbundenen Unternehmen | 4.569 | 292 | 63 | 0 | 18 | 4.816 |
| Sonstige Ausleihungen | 8 | 0 | 2 | 0 | 0 | 6 |
| Anlagevermögen | 8.494.181 | 545.228 | 29.889 | 29 | 5.565 | 9.015.115 |
| in TEUR | Abschreibungen
in TEuro |
||
| Stand 01.01.2023 | Zugänge | Abgänge | |
| Immaterielle Vermögensgegenstände | 11.820 | 6.213 | 202 |
| entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 11.820 | 6.213 | 202 |
| Geleistete Anzahlungen | 0 | 0 | 0 |
| Sachanlagen | 6.096.583 | 152.569 | 28.119 |
| Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken | 203.405 | 6.025 | 163 |
| technische Anlagen und Maschinen | 5.836.992 | 140.257 | 22.300 |
| andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 56.187 | 6.287 | 5.656 |
| geleistete Anzahlungen u. Anlagen im Bau | 0 | 0 | 0 |
| Finanzanlagen | 0 | 0 | 0 |
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 0 | 0 | 0 |
| Ausleihungen an verbundenen Unternehmen | 0 | 0 | 0 |
| Sonstige Ausleihungen | 0 | 0 | 0 |
| Anlagevermögen | 6.108.403 | 158.782 | 28.321 |
| in TEUR | Abschreibungen
in Teuro |
|||
| Umbuchungen | Zuschreibungen | Schlüsselungsdifferenzen | Stand 31.12.2023 | |
| Immaterielle Vermögensgegenstände | 0 | 0 | 73 | 17.904 |
| entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 0 | 0 | 73 | 17.904 |
| Geleistete Anzahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Sachanlagen | 0 | 0 | 3.327 | 6.224.361 |
| Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken | 0 | 0 | 53 | 209.320 |
| technische Anlagen und Maschinen | 0 | 0 | 2.968 | 5.957.917 |
| andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 0 | 0 | 306 | 57.124 |
| geleistete Anzahlungen u. Anlagen im Bau | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Finanzanlagen | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Ausleihungen an verbundenen Unternehmen | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Sonstige Ausleihungen | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Anlagevermögen | 0 | 0 | 3.400 | 6.242.265 |
| in TEUR | Buchwerte 31.12.2023 | Buchwerte 31.12.2022 |
| Immaterielle Vermögensgegenstände | 58.893 | 36.028 |
| entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 42.958 | 18.035 |
| Geleistete Anzahlungen | 15.935 | 17.993 |
| Sachanlagen | 2.652.292 | 2.288.425 |
| Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken | 177.978 | 159.260 |
| technische Anlagen und Maschinen | 2.051.898 | 1.862.607 |
| andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 24.271 | 20.826 |
| geleistete Anzahlungen u. Anlagen im Bau | 398.145 | 245.732 |
| Finanzanlagen | 61.665 | 61.325 |
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 56.843 | 56.749 |
| Ausleihungen an verbundenen Unternehmen | 4.816 | 4.569 |
| Sonstige Ausleihungen | 6 | 8 |
| Anlagevermögen | 2.772.850 | 2.385.778 |
| in TEUR | Anschaffungswerte
in TEuro |
|||||
| Ansch./H.kosten 01.01.2023 | Zugänge | Abgänge | Umbuchungen | Schlüsselungsdifferenzen | Stand 31.12.2023 | |
| Immaterielle Vermögensgegenstände | 3.689 | 1.747 | 14 | 0 | -399 | 5.023 |
| entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 2.184 | 763 | 14 | 1.194 | -196 | 3.931 |
| Geleistete Anzahlungen | 1.505 | 984 | 0 | -1.194 | -203 | 1.092 |
| Sachanlagen | 469.704 | 6.648 | 556 | -9 | -1.156 | 474.630 |
| Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken | 2.307 | 55 | 0 | 81 | -170 | 2.273 |
| technische Anlagen und Maschinen | 456.730 | 3.255 | 169 | 1.773 | -44 | 461.545 |
| andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 5.816 | 694 | 387 | 0 | -808 | 5.315 |
| geleistete Anzahlungen u. Anlagen im Bau | 4.850 | 2.644 | 0 | -1.863 | -134 | 5.497 |
| Finanzanlagen | 2.634 | 22 | 5 | 0 | -132 | 2.519 |
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 2.242 | 0 | 0 | 0 | -95 | 2.147 |
| Ausleihungen an verbundenen Unternehmen | 391 | 22 | 5 | 0 | -37 | 371 |
| Sonstige Ausleihungen | 1 | 0 | 0 | 0 | 0 | 1 |
| Anlagevermögen | 476.027 | 8.417 | 575 | -9 | -1.687 | 482.172 |
| in TEUR | Abschreibungen
in TEuro |
|||
| Stand 01.01.2023 | Zugänge | Abgänge | Umbuchungen | |
| Immaterielle Vermögensgegenstände | 733 | 409 | 13 | 0 |
| entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 733 | 409 | 13 | 0 |
| Geleistete Anzahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Sachanlagen | 308.296 | 9.716 | 548 | 0 |
| Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken | 1.362 | 38 | 0 | 0 |
| technische Anlagen und Maschinen | 302.731 | 9.258 | 169 | 0 |
| andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 4.203 | 420 | 379 | 0 |
| geleistete Anzahlungen u. Anlagen im Bau | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Finanzanlagen | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Ausleihungen an verbundenen Unternehmen | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Sonstige Ausleihungen | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Anlagevermögen | 309.029 | 10.125 | 561 | 0 |
| in TEUR | Abschreibungen
in Teuro |
||
| Zuschreibungen | Schlüsselungsdifferenzen | Stand 31.12.2023 | |
| Immaterielle Vermögensgegenstände | 0 | 5 | 1.134 |
| entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 0 | 5 | 1.134 |
| Geleistete Anzahlungen | 0 | 0 | 0 |
| Sachanlagen | 0 | -718 | 316.746 |
| Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken | 0 | -94 | 1.306 |
| technische Anlagen und Maschinen | 0 | -33 | 311.787 |
| andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 0 | -591 | 3.653 |
| geleistete Anzahlungen u. Anlagen im Bau | 0 | 0 | 0 |
| Finanzanlagen | 0 | 0 | 0 |
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 0 | 0 | 0 |
| Ausleihungen an verbundenen Unternehmen | 0 | 0 | 0 |
| Sonstige Ausleihungen | 0 | 0 | 0 |
| Anlagevermögen | 0 | -713 | 317.880 |
| in TEUR | Buchwerte 31.12.2023 | Buchwerte 31.12.2022 |
| Immaterielle Vermögensgegenstände | 3.889 | 2.956 |
| entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 2.797 | 1.451 |
| Geleistete Anzahlungen | 1.092 | 1.505 |
| Sachanlagen | 157.884 | 161.408 |
| Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken | 967 | 946 |
| technische Anlagen und Maschinen | 149.758 | 153.999 |
| andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.662 | 1.613 |
| geleistete Anzahlungen u. Anlagen im Bau | 5.497 | 4.850 |
| Finanzanlagen | 2.519 | 2.634 |
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 2.147 | 2.242 |
| Ausleihungen an verbundenen Unternehmen | 371 | 391 |
| Sonstige Ausleihungen | 1 | 1 |
| Anlagevermögen | 164.292 | 166.998 |
| in TEUR | Anschaffungswerte
in TEuro |
|||||
| Ansch./H.kosten 01.01.2023 | Zugänge | Abgänge | Umbuchungen | Schlüsselungsdifferenzen | Stand 31.12.2023 | |
| Immaterielle Vermögensgegenstände | 120 | 65 | 1 | 0 | 19 | 202 |
| entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 74 | 28 | 1 | 45 | 13 | 159 |
| Geleistete Anzahlungen | 45 | 37 | 0 | -45 | 6 | 43 |
| Sachanlagen | 52.278 | 22.677 | 18 | 1 | 87 | 75.025 |
| Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken | 72 | 3 | 0 | 4 | 19 | 98 |
| technische Anlagen und Maschinen | 47.858 | 17.264 | 0 | 0 | 2 | 65.124 |
| andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 192 | 32 | 18 | 0 | 63 | 269 |
| geleistete Anzahlungen u. Anlagen im Bau | 4.156 | 5.378 | 0 | -3 | 3 | 9.534 |
| Finanzanlagen | 15 | 1 | 0 | 0 | 5 | 21 |
| Ausleihungen an verbundenen Unternehmen | 15 | 1 | 0 | 0 | 5 | 21 |
| Anlagevermögen | 52.413 | 22.743 | 19 | 1 | 111 | 75.248 |
| in TEUR | Abschreibungen
in TEuro |
|||
| Stand 01.01.2023 | Zugänge | Abgänge | Umbuchungen | |
| Immaterielle Vermögensgegenstände | 31 | 16 | 1 | 0 |
| entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 31 | 16 | 1 | 0 |
| Geleistete Anzahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Sachanlagen | 10.882 | 5.283 | 18 | 0 |
| Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken | 40 | 2 | 0 | 0 |
| technische Anlagen und Maschinen | 10.700 | 5.262 | 0 | 0 |
| andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 142 | 19 | 18 | 0 |
| geleistete Anzahlungen u. Anlagen im Bau | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Finanzanlagen | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Ausleihungen an verbundenen Unternehmen | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Anlagevermögen | 10.913 | 5.299 | 19 | 0 |
| in TEUR | Abschreibungen
in Teuro |
||
| Zuschreibungen | Schlüsselungsdifferenzen | Stand 31.12.2023 | |
| Immaterielle Vermögensgegenstände | 0 | 8 | 54 |
| entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 0 | 8 | 54 |
| Geleistete Anzahlungen | 0 | 0 | 0 |
| Sachanlagen | 0 | 59 | 16.206 |
| Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken | 0 | 10 | 52 |
| technische Anlagen und Maschinen | 0 | 2 | 15.964 |
| andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 0 | 47 | 190 |
| geleistete Anzahlungen u. Anlagen im Bau | 0 | 0 | 0 |
| Finanzanlagen | 0 | 0 | 0 |
| Ausleihungen an verbundenen Unternehmen | 0 | 0 | 0 |
| Anlagevermögen | 0 | 67 | 16.260 |
| in TEUR | Buchwerte 31.12.2023 | Buchwerte 31.12.2022 |
| Immaterielle Vermögensgegenstände | 148 | 88 |
| entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 105 | 43 |
| Geleistete Anzahlungen | 43 | 45 |
| Sachanlagen | 58.819 | 41.396 |
| Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken | 46 | 32 |
| technische Anlagen und Maschinen | 49.160 | 37.159 |
| andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 79 | 49 |
| geleistete Anzahlungen u. Anlagen im Bau | 9.534 | 4.156 |
| Finanzanlagen | 21 | 15 |
| Ausleihungen an verbundenen Unternehmen | 21 | 15 |
| Anlagevermögen | 58.988 | 41.499 |
An die Bayernwerk Netz GmbH, Regensburg
Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Bayernwerk Netz GmbH, Regensburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bayernwerk Netz GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Die im Abschnitt "Sonstige Informationen" unseres Bestätigungsvermerks genannten Bestandteile des Lageberichts haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
| ― |
entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1.Januar bis zum 31.Dezember 2023 und |
| ― |
vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der im Abschnitt "Sonstige Informationen" genannten Bestandteile des Lageberichts. |
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Sonstige Informationen
Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die folgenden nicht inhaltlich geprüften Bestandteile des Lageberichts:
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die Erklärung zur Unternehmensführung nach §289f Abs.4 HGB (Angaben zur Frauenquote), die in Abschnitt9 des Lageberichts enthalten ist, und |
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die im Lagebericht enthaltenen lageberichtsfremden und als ungeprüft gekennzeichneten Angaben. |
Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.
Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
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wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zu den inhaltlich geprüften Lageberichtsangaben oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder |
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anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen. |
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
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identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. |
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gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. |
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beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. |
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ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. |
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beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. |
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beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. |
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führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. |
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Sonstige gesetzliche und andere rechtliche Anforderungen
Vermerk über die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG
Wir haben geprüft, ob die Gesellschaft ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 eingehalten hat. Darüber hinaus haben wir die Tätigkeitsabschlüsse für die Tätigkeiten Elektrizitätsverteilung, Gasverteilung und Messstellenbetrieb nach § 6b Abs. 3 Satz 1 EnWG sowie § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG - bestehend jeweils aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie den als Anlage beigefügten Angaben zu den Rechnungslegungsmethoden für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse - geprüft.
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Nach unserer Beurteilung wurden die Pflichten nach §6b Abs.3 Sätze1 bis 5 EnWG und §3 Abs.4 Satz2 MsbG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten. |
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Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entsprechen die beigefügten Tätigkeitsabschlüsse in allen wesentlichen Belangen den deutschen Vorschriften des §6b Abs.3 Sätze5 bis 7 EnWG und des §3 Abs.4 Satz2 MsbG. |
Wir haben unsere Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Führung getrennter Konten und der Tätigkeitsabschlüsse in Übereinstimmung mit § 6b Abs. 5 EnWG unter Beachtung des IDW Prüfungsstandards: Prüfung nach § 6b Energiewirtschaftsgesetz (IDW PS 610 n.F. (07.2021)) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist nachfolgend weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir wenden als Wirtschaftsprüfungsgesellschaft den IDW Qualitätsmanagementstandard: Anforderungen an das Qualitätsmanagement in der Wirtschaftsprüferpraxis (IDW QMS 1 (09.2022)) an. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zu dienen.
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten. Die gesetzlichen Vertreter sind auch verantwortlich für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse nach den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG und des § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachtet haben, um die Pflichten zur Führung getrennter Konten einzuhalten.
Die Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für die Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt "Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass der jeweilige Tätigkeitsabschluss kein unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Tätigkeit zu vermitteln braucht.
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen,
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ob die gesetzlichen Vertreter ihre Pflichten nach §6b Abs.3 Sätze1 bis 5 EnWG und §3 Abs.4 Satz2 MsbG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten haben und |
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ob die Tätigkeitsabschlüsse in allen wesentlichen Belangen den deutschen Vorschriften des §6b Abs.3 Sätze5 bis 7 EnWG und des §3 Abs.4 Satz2 MsbG entsprechen. |
Ferner umfasst unsere Zielsetzung, einen Vermerk in den Bestätigungsvermerk aufzunehmen, der unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG beinhaltet.
Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten umfasst die Beurteilung, ob die Zuordnung der Konten zu den Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 4 EnWG sowie nach § 3 Abs. 4 Satz 2 MsbG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt ist und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde.
Unsere Verantwortung für die Prüfung der Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass wir für den jeweiligen Tätigkeitsabschluss keine Beurteilung der sachgerechten Gesamtdarstellung vornehmen können.
Der Jahresabschluss der Bayernwerk Netz GmbH zum 31. Dezember 2023 wurde am 16. April 2024 festgestellt.
Regensburg, den 9. Februar 2024
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