Stammdaten

Register
Amtsgericht Bamberg HRB 5558
Vorher
UpSim Verwaltungs GmbHupjers Verwaltungs GmbH
Eingetragen
18.7.2006
Branche
Verlegen von ComputerspielenHerstellung von SpielwarenHerstellung von nichtelektrischen Haushaltsgeräten
Gegenstand
Die Herstellung und der Betrieb von Spielesoftware im Internet, insbesondere auf der Internetplattform www.upjers.com. Geschäfte, für die besondere behördliche Genehmigungen erforderlich sind, gehören nicht zum Gegenstand des Unternehmens.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Mirko Marschalek
seit 7.12.2023
Geschäftsführer
Marika Schmitt
seit 18.7.2023
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Memmelsdorf
25.100 €
83.30%
Global Founders Capital GmbH & Co. Beteiligungs KG Nr. 1
Germany
5.022 €
16.70%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

upjers GmbH

Bamberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ zum 31. Dezember 2023

upjers GmbH

Barnberg

AKTIV

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.437.417.00 2.294.730,00
II. Sachanlagen 88.792,00 125.003,00
1.526.209,00 2.419.733,00
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.845.345,37 1.527.955,29
I. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 8.263.844,74 8.128.363,24
10.109.190,11 9.656.318,53
C. Rechnungsabgrenzungsposten 33.008,82 43.559,48
11.668.407,93 12.119.611.01

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 30.122,00 30.122,00
II. Kapitalrücklage 1.885.134,55 1.885.134,55
III. Gewinn /Verlustvortrag 5.301.040,42 6.175.608,88
IV. Jahresbeschluss/ fehlbetrag 2.409.104,73 2.125.481,54
9.625.451,70 10.216.346,97
B. Rückstellungen 660.515,79 215.118,65
C. Verbindlichkeiten 1.364.166,15 1.655.299,19
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 1.364.166,15 (Vj: 1.655.299,19)
D. Passive latente Steuern 18.274,29 32.846,20
11.668.407,93 12.119.611,01

GEWINN-UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

upjers GmbH

Bamberg

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 19.070.184,88 21.250.941,18
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 5.250.532,00 4.200.589,37
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 971.320,76 886.377,71
- davon für Altersversorgung EUR 4.015,20 (Vj: 0,00)
6.221.852,76 5.086.967,08
3. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.261.392,08 667.153,95
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 8.294.626,82 12.321.294,20
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 100.168,41 (Vj: 131.544,66)
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 28.174,12 2.461,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 96,00 69.797,67
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 911.286,61 982.707,74
- davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung latenter Steuern EUR -14.571,91 (Vj: 14.490,55)
- davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung latenter Steuern EUR 14.571,91 (Vj: - 14.490,55)
8. Ergebnis nach Steuern 2.409.104,73 2.125.481,54
9. Jahresüberschuss/ fehlbetrag 2.409.104,73 2.125.481,54

Anhang 2023

der Firma upjers GmbH

Bamberg

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

1. Rechtsgrundlagen für den Jahresabschluss

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft in Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den deutschen handelsrechtlich geltenden Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 242 ff, 264 ff HGB) aufgestellt.

Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Bamberg unter der Nummer HRB 5558 eingetragen und hat ihren Sitz in Bamberg.

2. Gliederungsvorschriften

Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den Bestimmungen der §§ 266 und 275 HGB. Die Bilanz ist in Kontoform, die Gewinn- und Verlustrechnung in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

In der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung ist zu jedem Posten der entsprechende Wert des vorherigen Geschäftsjahres angegeben.

B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

I. Bilanzierungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist.

Die Bilanzierungsverbote nach § 248 Abs. 1 und § 248 Abs. 2 HGB werden beachtet. Das Aktivierungswahlrecht selbstgeschaffener immaterieller Vermögensgegenstände wird nicht angewandt.

Soweit erkennbare ungewisse Verbindlichkeiten i. S. d. § 249 Abs. 1 S. 1 HGB bis zum Bilanzerstellungszeitpunkt vorliegen, werden entsprechende Rückstellungen gebildet. Darüber hinaus werden, soweit die Voraussetzungen vorliegen, unterlassene Aufwendungen für Instandhaltung als Rückstellung passiviert. Die Auflösung der Rückstellungen erfolgt nach bestimmungsgemäßem Verbrauch.

Rechnungsabgrenzungsposten werden nur im Rahmen der Bestimmungen des § 250 HGB gebildet.

II. Bewertungsmethoden

1. Allgemeine Angaben

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorhergehenden Geschäftsjahres überein.

Bei der Bewertung wird von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Dem stehen weder tatsächliche noch rechtliche Gründe entgegen.

Die Vermögensgegenstände und Schulden sind einzeln bewertet worden. Es ist vorsichtig bewertet worden. Namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden mit dem Devissenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet. Forderungen und/oder Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr lagen nicht vor.

Mit Ausnahme von Gewinnen aus Währungsumrechnungen von Forderungen und Schulden mit einer Restlaufzeit von bis zu 1 Jahr werden Gewinne nur berücksichtigt, soweit diese am Abschlussstichtag realisiert sind. Aufwendungen und Erträge sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss erfasst.

Die auf den Jahresabschluss angewandten Bewertungsmethoden sind beibehalten worden.

2. Weitergehende Angaben zur Bewertung zu bestimmten Bilanzposten

Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Anschaffungs-/Herstellungskosten einbezogen. Die Anschaffungs- und Herstellungskosten abnutzbarer entgeltlich erworbener immaterieller Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden um planmäßige Abschreibungen vermindert. Bei der Bemessung der planmäßigen Abschreibungen wird von der voraussichtlichen Nutzungsdauer unter Berücksichtigung der betrieblichen Nutzungsverhältnisse ausgegangen. Bei der Bemessung der planmäßigen Abschreibungen ist bei immateriellen Wirtschaftsgütern eine Nutzungsdauer von 4 Jahren, bei beweglichem Anlagevermögen ist überwiegend eine Nutzungsdauer von 3-10 Jahren zugrunde gelegt. Die Vornahme der Abschreibung erfolgt linear. Selbstständig bewertbare, bewegliche Vermögensgegenstände im Einzelwert bis EUR 800,00 (Geringwertige Wirtschaftsgüter) werden im Zugangsjahr in Anlehnung an § 6 Abs. 2 Satz 1 EStG. sofort in voller Höhe abgeschrieben. Abgänge werden durch Verschrottungsprotokolle oder Verkaufsunterlagen nachgewiesen.

Die Forderungen sind grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Soweit erkennbare Einzelrisiken vorliegen werden dem Risiko entsprechende Einzelwertberichtigungen durchgeführt. Fremdwährungsforderungen werden mit dem durchschnittlichen Monats-Geldkurs im Zeitpunkt der Erstverbuchung in Euro umgerechnet. Im Rahmen der Abschlussverbuchungen werden alle Fremdwährungsforderungen zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet, da keine der Leistungsforderungen eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr hat.

Die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennbetrag angesetzt. Soweit erkennbare Einzelrisiken vorliegen werden dem Risiko entsprechende Einzelwertberichtigungen durchgeführt.

Die liquiden Mittel werden zum Nominalwert angesetzt. Bestände in ausländischer Währung werden zum Stichtagskurs umgerechnet.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

C. Sonstige Bilanz- / Gewinn und Verlustrechnungserläuterungen

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens zum 31.12.2023 ergibt sich aus dem nachfolgenden, als Anlage des Anhangs beigefügten, den Anforderungen des § 285 Abs. 3 HGB entsprechenden Anlagenspiegel.

Selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände wurden gemäß dem Wahlrecht des § 248 Abs 3 HGB nicht aktiviert.

Sonstige Rückstellungen

Der Ausweis betrifft im Wesentlichen Personalrückstellungen in Höhe von T€ 567 (VJ: T€ 69) sowie Abschluss- und Prüfungskosten in Höhe von T€ 50 (VJ: T€ 49).

Verbindlichkeiten Restlaufzeiten/Sicherungsabreden

Alle Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Sicherungsabreden liegen nicht vor.

Forderungen / Verbindlichkeiten gegen/gegenüber Gesellschaftern

Gegenüber dem Gesellschafter Klaus Schmitt besteht im Gegensatz zum Vorjahr zum Bilanzstichtag eine Forderung in Höhe von T€ 187, während im Vorjahr eine Verbindlichkeit in Höhe von T€ 33 bestand.

Die Forderungen / Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen ein Verrechnungskonto und werden mit 3 % p.a. verzinst.

Passive latente Steuern / Veränderung der latenten Steuersalden

Die latenten Steuersalden haben sich wie folgt verändert

Berichsjahr Vorjahr
Akt.latente Steuer pass. latente Steuern Akt.lat. Steuer pass. Lat. Steuern
Anlagevermögen 18.697,47 24.978,00
Forderungen LL/Währg 121,59 341,78
Sonst. VG 723,17 424,72
Kassenbestand, etc. 1.495,00 5.638,51
Verbl. LL/LL 227,06 2.146,76
Summen 1.495,00 19.769,29 341,78 33.187,99
Saldierung -1.495,00 -1.495,00 -341,78 -341,78
Bilanzansatz 0,00 18.274,29 0,00 32.846,20
Veränderung
Akt. latente Steuern Pass. latente Steuern
Anlagevermögen 0,00 -6.280,53
Forderungen LL/Währg -341,78 121,59
Sonst. VG 0,00 298,45
Kassenbestand, etc. 1.495,00 -5.638,51
Verbl. LL/LL 0,00 -1.919,70
Summen 1.153,22 -13.418,70
Saldierung -1.153,22 -1.153,22
Bilanzansatz 0,00 -14.571,91

Sonstige betriebliche Erträge

Im Gegensatz zum Vorjahr erhielt die Gesellschaft im Berichtsjahr keinen Zuschuss aus Bundesmitteln (VJ: T€ 188).

Außerplanmäßige Abschreibungen

Im Geschäftsjahr gab es auf Grund von Abschaltungen und Entwicklungseinstellungen von Projekten bei Fremdentwicklungen außerplanmäßige Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 373 (Vj.: T€ 0).

D. Sonstige Angaben

Zusätzliche Angaben nach § 327 HGB

.Aktiva Berichtsjahr Vorjahr
EUR EUR
AII1 Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 18.956,00 32.931,00
AII2 technische Anlagen und Maschinen
AII3 andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 69.836,00 92.072,00

Durchschnittlicher Personalbestand:

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 102 Arbeitnehmer beschäftigt.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen folgende sonstige wesentliche finanzielle Verpflichtungen, die nicht aus der Bilanz zu ersehen sind:

Hosting und Serverwartungsvertrag in Höhe von rund T€ 1.005 / p.a.

Mietzahlungen in Höhe von rund T€ 194 / p.a.

Namen der Geschäftsführer

Bis 30.11.2023 wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn Klaus Schmitt, Memmelsdorf, ab 01.12.2023 wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn Mirko Marschalek, Bamberg, jeweils alleiniger Geschäftsführer, geführt.

Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer gemäß § 285 S.1 Nr. 9a) HGB unterbleibt mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB.

Gewinnverwendungsvorschlag

Mit Gesellschafterbeschluss vom 24. August 2023 wurden aus dem Gewinnvortrag T€ 3.000 an den Gesellschafter ausgeschüttet.

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2023 auf neue Rechnung vorzutragen.

Ereignisse nach Abschlussstichtag

Nach dem Abschlussstichtag traten keine Ereignisse auf, die im Anhang zu erwähnen wären.

 

Bamberg, 31.10.2024

upjers GmbH

gezeichnet: Mirko Marschalek, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31.12.2023

Anlagenspiegel zum 31.12.2023 (Werte in EUR)

Entwicklung der Anschaffungswerte
Anfangsbestand 01.01.2023 Zugang Umbuchungen Abgang Endstand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögens gegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.063.298,34 30.000,00 560.840,00 0,00 7.654.138,34
2. Geleistete Anzahlungen 265.000,00 295.840,00 -560.840,00 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 7.328.298,34 325.840,00 0,00 0,00 7.654.138,34
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 123.629,71 0,00 0,00 0,00 123.629,71
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 560.404,17 42.028,08 0,00 0,00 602.432,25
Summe Sachanlagen 684.033,88 42.028,08 0,00 0,00 726.061,96
Summe Anlagevermögen 8.012.332,22 367.868,08 0,00 0,00 8.380.200,30
Entwicklung der Abschreibungen
Anfangsbestand 01.01.2023 Zugang Abgang Zuschreibung Endstand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögens gegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.033.568,34 1.183.153,00 0,00 0,00 6.216.721,34
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 5.033.568,34 1.183.153,00 0,00 0,00 6.216.721,34
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 90.698,71 13.975,00 0,00 104.673,71
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 468.332,17 64.264,08 0,00 532.596,25
Summe Sachanlagen 559.030,88 78.239,08 0,00 0,00 637.269,96
Summe Anlagevermögen 5.592.599,22 1.261.392,08 0,00 0,00 6.853.991,30
Buchwerte
(Stand:) 31.12.2022 (Stand:) 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.029.730,00 1.437.417,00
2. Geleistete Anzahlungen 265.000,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 2.294.730,00 1.437.417,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 32.931,00 18.956,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 92.072,00 69.836,00
Summe Sachanlagen 125.003,00 88.792,00
Summe Anlagevermögen 2.419.733,00 1.526.209,00

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Gliederung

I. Grundlagen des Unternehmens

a) Geschäftsmodell des Unternehmens

b) Forschung und Entwicklung

II. Wirtschaftsbericht

a) Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

b) Geschäftsverlauf

c) Finanzielle Leistungsindikatoren

d) VFE-Lage: Darstellung, Analyse, Beurteilung

e) Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

III. Prognosebericht

IV. Chancen- und Risikobericht

a) Chancenbericht

b) Risikobericht

I. Grundlagen des Unternehmens

a) Geschäftsmodell des Unternehmens

Die upjers GmbH entwickelt und betreibt Browsergames und Game Apps für mobile Endgeräte sowie Download-Games für Online-Vertriebsplattformen.

Die Spiele sind zum größten Teil kostenlos und stehen jedem Nutzer offen. Umsatz erzielt die GmbH über Werbung und vor allem kostenpflichtige Zusatzangebote für die Spiele, darunter fallen Premium-Mitgliedschaften oder virtuelle Güter, sogenannte Mikrotransaktionen.

b) Forschung und Entwicklung

Im Berichtsjahr wurden insgesamt 325.840,00 EUR in neue Spielentwicklungen investiert. Am Markt wurden 2023 zwei Spiele erfolgreich platziert. Davon war ein Spiel extern entwickelt worden und ein Spiel stellte eine Eigenentwicklung dar. Darüber hinaus wurde eine weitere Eigenentwicklung, die bereits im November 2022 in den Softlaunch gestartet ist, 2023 global für Android Geräte veröffentlicht.

Die Investitionen wurden zum größten Teil in Produkte für mobile Endgeräte getätigt, so dass besonders im mobilen Bereich die Anstrengungen beibehalten wurden.

Die Investitionen für die fremd entwickelten Spiele wurden ausschließlich aus eigenen Mitteln durchgeführt.

II. Wirtschaftsbericht

a) Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

Nach dem leichten Umsatzrückgang 2022 ist der deutsche Games-Markt 2023 wieder etwas gewachsen. Im Vergleich zu 2022 stieg der Gesamtumsatz um 6 % auf rund 9,970 Mrd. Euro. Dabei erzielte die Branche, mit In-Game- und In-App-Käufen in 2023 lt. dem game (Verband der deutschen Games-Brache e. V.) einen Umsatz von 4,742 Milliarden Euro, ebenfalls ein Plus von 6 % gegenüber dem Vorjahr.

b) Geschäftsverlauf

Der Umsatz der upjers GmbH reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahr um 8,9 % und fiel damit um rd. 1,9%-Punkte höher aus als prognostiziert. Spiele für mobile Endgeräte waren am Umsatz mit ca. 47,9 % beteiligt.

In 2023 wurden insgesamt 3 Spiele veröffentlicht. 2 Titel wurden international veröffentlicht. Ein Spiel startete in den Soft Launch, wurde jedoch kurzfristig wieder eingestellt.

Der Umsatz aus den Browsergames ist 2023 ist um ca. 4,9 % gefallen. Mit Spielen für mobile Endgeräten wurde ca. 12,0 % weniger eingenommen als im Vorjahr. Insgesamt wurden im Geschäftsjahr Umsatzerlöse in Höhe von 19.254.566 EUR (Vorjahr: 21.123.431 EUR) erzielt.

Insbesondere aufgrund von Kosteneinsparungen konnte der Jahresüberschuss in 2023 von 2.125.482 EUR auf 2.409.105 EUR gesteigert werden. Dies entspricht einer prozentualen Steigerung von 13,3 %.

c) Finanzielle Leistungsindikatoren

Zu den bedeutsamen finanziellen Leistungsindikatoren zählen insbesondere die Umsatzerlöse und die Kennzahlen durchschnittlicher Umsatz pro User (ARPU) und Umsatz pro paying User (ARPPU).

d) VFE-Lage: Darstellung, Analyse, Beurteilung

31.12.2023 31.12.2022
EUR % EUR %
Rohergebnis 19.070.185 100,0% 21.250.941 100,0%
Personalaufwand 6.221.853 32,6% 5.086.967 23,9%
Differenz
EUR %
Rohergebnis -2.180.756 -10,3%
Personalaufwand 1.134.886 22.3%

Der starke Anstieg des Personalaufwands ist in erster Linie auf die Auszahlung der Corona-Sonderzahlung und der Inflationsprämie an die Belegschaft zurückzuführen. Außerdem wurden neue Gehaltsstufen eingeführt und das Prämiensystem angepasst.

Beim Anlagevermögen gab es im Berichtsjahr Zugänge in Höhe von 367,9 TEUR, wobei der weit überwiegende Teil auf neue Spieleentwicklungen entfiel.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr von 1.257.074 EUR um 53.085 EUR (+ 4,2 %; Vorjahr: -3,9 %) auf 1.310.159 EUR.

Die Liquiditätslage war auch im Berichtsjahr weiterhin geordnet. Der Eigenkapitalanteil betrug unter Berücksichtigung der Gesellschafterkonten rd. 80,9 % (Vj.: 84,6 %) der Bilanzsumme.

Unsere wirtschaftliche Lage kann als gut bezeichnet werden.

Hauptabsatzmarkt für die Browser-Spiele war 2023 weiterhin Deutschland mit ca. 35,7 % des Gesamtumsatzes, gefolgt von Tschechien mit 3,3 %, Polen mit 3,1 % und Frankreich mit 2,9 %. Weiterhin relevant war Ungarn mit 2,0 %.

Die mobile Sparte hat ca. 47,9 % (Vorjahr 49,8 %) zum Umsatz beigetragen.

e) Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

upjers beschäftigte ca. 102 Mitarbeiter (Vorjahr 100 Mitarbeiter). Basis für das Unternehmensziel - der Entwicklung von erfolgreichen Spieletiteln - sind die Mitarbeiter am Standort, unsere Bestands-User und die Neuanmeldungen in den Spielen.

III. Prognosebericht

Wesentliche Änderungen der Geschäftspolitik sind nicht geplant. Neue Spiele werden in erster Linie für mobile Endgeräte entwickelt. 2023 konnten wieder einige Produkte neu im Markt platziert werden.

Nach wie vor gut laufen die älteren Titel, insbesondere das im Jahr 2018 gestartete Spiel Zoo2 - Animal Park. Dieser Erfolg soll in 2024 durch Weiterentwicklung und Marketing weiter ausgebaut werden.

Des Weiteren ist die Veröffentlichung weiterer erfolgsversprechender Titel geplant.

Für das Jahr 2024 erwarten wir einen um ca. 4 % niedrigeren Umsatz im Vergleich zu 2023.

Durch Kostenanpassungen, insbesondere im Marketingbereich, rechnen wir aber trotzdem für 2024 insgesamt mit einem weiterhin guten positiven Ergebnis auf dem Niveau von 2023.

IV. Chancen- und Risikobericht

a) Chancenbericht

Die Gesellschaft sieht neue Chancen für das Unternehmen, insbesondere mit folgenden Maßnahmen gegeben:

Durch die ständige Weiterentwicklung und Verbesserung der bisherigen Spiele mit dem bereits erworbenen Knowhow kann eine höhere Kundenbindung erfolgen. Weiterer Ausbau bereits vorhandener Analysetools helfen dabei Markt und User besser zu verstehen und gezielt neue optimierte Produkte anzubieten.

Besonders bei mobilen Endgeräten sieht das Unternehmen große Chancen für weiteres Wachstum. Hier konnte bereits viel Knowhow angesammelt werden, das für die Weiterentwicklung erhebliche Vorteile bringt.

Durch die Platzierung mehrerer Spiele in den jeweiligen Stores können durch Cross-Promotion zwischen den eigenen Spielen die Kosten für die Akquirierung neuer User gesenkt werden.

Kritische Abhängigkeiten werden identifiziert und möglichst reduziert.

b) Risikobericht

Als Risiken für das Unternehmen sind insbesondere Wechselkursrisiken, Forderungsausfälle, u.a. auch aufgrund der langen Fälligkeitsvereinbarungen sowie ein abnehmendes Interesse der (Pay-) User an den vorhandenen Spielen zu sehen. Weiterhin drängen immer mehr Firmen in den Kernmarkt und viele User wandern zu mobilen Endgeräten ab.

Das Interesse an Browsergames, welches eine wichtige Umsatzquelle der upjers GmbH ist, verharrt weiter auf niedrigem Niveau (Quelle Google Trends). Daraus resultierend wird es immer schwerer neue Kunden für die Browsergames zu finden.

Darüber hinaus bestehen teilweise kritische Abhängigkeiten, die sich negativ auf das Betriebsergebnis auswirken können. So ist das Unternehmen auf einen leistungsfähigen Internetzugang und einen störungsfreien Netzbetrieb angewiesen, um seine Leistungen anbieten zu können.

Des Weiteren werden die wichtigsten Vertriebsplattformen für Apps und Computerspiele von einigen wenigen Unternehmen kontrolliert und streng reglementiert. Schließlich wird Entwicklungs-Software mittlerweile vor allem als Software-as-a-Service angeboten und abgerechnet.

Der kalifornische Software-Hersteller Unity Technologies hatte am 12.09.2023 mit Wirkung zum 1. Januar 2024 ein neues Preis-Modell für die gleichnamige Engine angekündigt. upjers nutzt Unity 3D als primäres Werkzeug zur Entwicklung seiner Produkte. Alle neuen Projekte und damit ein großer Anteil des Gesamtumsatzes bzw. der Spiele, die diesen erwirtschaften, wurden mit der Engine entwickelt. Nach heftigen Protesten der Kunden hat Unity das Gebührenmodell überarbeitet und künftige Belastungen abgemildert.

Das Beispiel zeigt jedoch, dass Vertragspartner Lizenzgebühren und Geschäftsbedingungen möglicherweise kurzfristig ändern, was sich auf die Kostenstruktur des Unternehmens auswirken kann oder gar ganze Märkte unattraktiv werden lässt. Dies könnte sich auch negativ auf bereits laufende Projekte auswirken.

 

Bamberg, den 31.10.2024

upjers GmbH

gezeichnet: Mirko Marschalek, Geschäftsführer

Der nachstehende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den ungekürzten Jahresabschluss und Lagebericht 2023

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die upjers GmbH, Bamberg:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der upjers GmbH, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der upjers GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Heidelberg, den 18.12.2024

P KF Riedel Appel Hornig GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Franz-Josef Appel, Wirtschaftsprüfer

Dieter Wilhelm, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde am 31.01.2025 mit der von der Geschäftsführung vorgeschlagenen Ergebnisverwendung von der Gesellschafterversammlung unverändert gebilligt und festgestellt.

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