Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 714033
Eingetragen
29.12.2015
Branche
Vermittlungstätigkeiten für die GüterbeförderungTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehör
Gegenstand
Der Betrieb einer Spedition mit allen damit zusammenhängenden Geschäften wie Lagerung, Umschlag u.s.w., der Handel mit Bau- und Brennstoffen aller Art. In Verbindung mit dieser Tätigkeit ist die Gesellschaft berechtigt, Grundstücke zu erwerben sowie Fahrzeuge aller Art, insbesondere auch Rheinschiffe zu erwerben, zu chartern und betreiben.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Gerhard Max Kleyling
seit 29.12.2015
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (8)

NameAnteil
25.83%
B****** K*******
16.67%
16.67%

Gesellschafter
Beta

8 Gesellschafter

GmbH-Struktur

5 von 8 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Desirée Kleyling
Badenweiler
79.282 €
25.83%
B****** K*******
51.150 €
16.67%
K****** K*******
51.150 €
16.67%
K**** G*****
26.427 €
8.61%
S***** K*******
26.427 €
8.61%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Kleyling GmbH

Breisach am Rhein

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Konzernlagebericht 2023

Kleyling GmbH, 79206 Breisach am Rhein

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Kleyling Gruppe bietet europaweit komplexe Transport- und Logistikdienstleistungen an. Die Aktivitäten umfassen alle Dienstleistungen in der Logistikbranche wie europäische Landverkehre, Warehousing, Logistik, Luft- und Seefracht, Binnenschifffahrt, Bahnverkehre, Beratung und Vermietung von Immobilien. Der Sitz der Gesellschaft Kleyling GmbH ist 79206 Breisach.

Die Kleyling GmbH ist die Dachgesellschaft (Holding) und die Eigentümerin folgender Firmen:

• Kleyling Spedition GmbH, Breisach (Deutschland)

• Kleyling Transports Internationaux SAS, Algolsheim (Frankreich)

• Kleyling SAS, Algolsheim (Frankreich)

Des Weiteren bestehen Beteiligungen an der ACITO Logistics & Kleyling Immobilien GmbH, an der ACITO Logistics GmbH und der EMO-Trans Kleyling GmbH.

Die Kleyling GmbH ist die Zentrale für strategische Entscheidungen, Investitionen und Finanzen. Das operative Geschäft bleibt bei den Tochtergesellschaften.

Unser Unternehmen gehört zum Mittelstand. Alle Gesellschafter sind Mitglieder der Familie.

2. Forschung und Entwicklung

KLEYLING unterstützt Projekte der Verkehrsforschung durch die Teilnahme an Studien in den Bereichen Transport, Spedition und Logistik. Entwicklungsleistungen erfolgen z.B. in Zusammenarbeit mit Softwarehersteller für Transport-Managementsysteme (TMS) oder mit Herstellern für Lager- und Logistiksysteme. Im Jahr 2023 liegt das Hauptaugenmerk von Entwicklungsleistungen auf folgenden Themen:

Bereich TMS - Digitalisierung von internen und von unternehmensübergreifenden Prozessen

Bereich Umweltschutz + Nachhaltigkeit: Das Einführen eines "Nachhaltigkeitsmanagementsystem" beinhaltet u.a. die Bereiche Unternehmensführung, Umwelt, Soziales und die Lieferkette und die als Vorbereitung für die neuen Anforderungen an das Berichtswesen im Jahr 2025.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

- Allgemeine und gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen und Entwicklungen im Jahr 2023 -

Der Weltwirtschaft steht immer noch unter dem Eindruck der andauernden geopolitischen Risiken (Ukraine; Nahost). Trotz dieser bestehenden Unsicherheiten haben sich die Energiepreise weltweit erholt.

Die Weltwirtschaft wächst 2023 nur mit moderatem Tempo. Dabei gibt es regionale Unterschiede: die USA kann beim realen BIP ein Plus von 2,5% gegenüber 2022 vorweisen. Im selben Zeitraum wächst die Wirtschaft der EU nur um +0,4%. Ebenso hat die Wachstumsdynamik der chinesischen Volkswirtschaft, im Vergleich zu den Vorjahren, deutlich nachgelassen. Sie wuchs um lediglich +5,2%. Zu schaffen macht hier die anhaltende Immobilienkrise und der demografische Wandel der chinesischen Gesellschaft.

In der EU sind ebenso regionale Unterschiede zwischen den Mitgliedsstaaten festzustellen: In Deutschland schrumpft die Wirtschaft um -0,3% im Vergleich zu 2022. Bei den Mittelmeeranrainerstaaten (u.a. Frankreich, Italien, Spanien, Griechenland) sowie in einigen osteuropäischen EU-Staaten (Rumänien, Bulgarien, Polen) wachsen die Volkswirtschaften wieder. In etlichen Wirtschaften ist die Inflation gegenüber dem Vorjahr deutlich zurückgegangen, in Deutschland sank sie von 8,7% (2022) auf 6,0% (2023). Dazu beigetragen hat die Energiepreisentwicklung. Der Kaufkraftverlust aufgrund von Preissteigerungen und die Leitzinsanhebungen bremsen den Konsum und die Investitionen von Privathaushalten, Unternehmen und der öffentlichen Hand aus. Quelle: WKO.AT, RWI

- Branchenspezifische Rahmenbedingungen und Entwicklungen

Energiepreise / Energiepreisentwicklungen: Der Preis für Diesel ist seit Ende des Jahres 2022 stetig gesunken. Von Ø 157,30 Euro (2022) sank er auf 134,70 Euro für 100 L Diesel im Jahr 2023 (-14%). Quelle: BGL - Dieselpreisinformation

Entwicklung des Handels sowie der industriellen Produktion: Im Jahr 2023 sank der Umsatz im Großhandel um real 4,1% gegenüber 2022. Die konjunkturelle Lage in Deutschland wird maßgeblich vom schwierigen internationalen Umfeld als auch von strukturellen Anforderungen (z.B. Dekarbonisierung, Digitalisierung) geprägt. Während im vergangenen Jahr Lieferengpässe die Unternehmen belastet haben, schmälern die steigenden Kosten für Beschaffung, Transport, Energie sowie Personal das Betriebsergebnis. Die zunehmende Regulierungsdichte von Geschäftsprozessen bremst zudem jegliche wirtschaftliche Dynamik aus.

Fachkräftemangel: Der akute Mangel an LKW-Fahrern ist eine große Barriere für das Wachstumspotenzial der Transport- und Logistikbranche. Dieser Engpass führt zu steigenden Kosten und hohem Zeitdruck in einem bereits volatilen Markt. Es ergeben sich weitreichende Auswirkungen auf die Effizienz und Kapazität des Straßengüterverkehrs. Der Fachkräftemangel erstreckt sich mittlerweile auch auf qualifizierte Kräfte im kaufmännischen Bereich von Speditionen.

Marktentwicklungen: Bis Mitte 2023 herrschte die Situation des Auftragnehmermarktes vor. Ab dem zweiten Halbjahr entspannte sich die Situation auf den Transport- und Speditionsmärkten: Die Laderaumverfügbarkeit verbesserte sich, bisher vorherrschende Laderaumengpässe lösten sich wegen rückläufiger Konjunktur auf. Die Transportpreise erreichten ein "normales Niveau". Die gewohnte Situation des Auftragebermarktes trat wieder ein.

2. Geschäftsverlauf

Kleyling Spedition GmbH

Im Geschäftsjahr 2023 ist der Gesamtumsatz (Verkehr + Logistik) um -6,2% gegenüber dem Vorjahr gesunken. Zurückzuführen ist dies auf eine rückläufige Auftragslage und auf einen deutlichen Rückgang der frachtpflichtigen Tonnage. Trotz dieser Entwicklungen, konnte der Rohertrag gegenüber dem Vorjahr verbessert werden.

Bewertung der Bereiche

Verkehre: Der Umsatz der nationalen und internationalen Stückgutverkehre (Sammelgutaus- und Eingang) verbesserte sich im Vergleich zu 2022 gut. Neukunden und interne produktionsbedingte Verlagerungen der Auftragsabwicklungen sorgten für ein Auftragsplus bei den Sendungen und bei der frachtpflichtigen Tonnage. Die Rohertragsquote bzw. die Profitabilität sank gegenüber dem Vorjahr deutlich.

Die Speditionsaufwendungen des Nahverkehrs sind im Jahr 2023 um +5,8% im Vergleich zu 2022 gestiegen. Hier ist der allgegenwärtige Fahrermangel deutlich bemerkbar. Er führt zu steigenden Einkaufspreisen für Transporte in diesem Segment.

Für die internationalen Verkehre ist ein Umsatz- und ein Rohertragsrückgang zu verzeichnen. Ursächlich ist u.a. die eingebrochene Produktnachfrage bei einem Großkunden. Die im 1.Halbjahr 2023 vorherrschende Laderaumknappheit beim Transporteinkauf sorgte für eklatante Kapazitätsengpässe bei der Auftragsabfertigung: Im Vergleich zu 2022 musste fast das Doppelte an Arbeitszeit pro Sendung eingeplant werden. Es sank die Anzahl transportierter Sendungen als auch die frachtpflichtige Tonnage.

Im Bereich Fuhrpark ("fremde" und "eigene" LKW im Regional-/Fernverkehr) konnte der Umsatz verbessert werden. Der Rohertrag und das operative Ergebnis gingen allerdings zurück. Die rückläufigen Werte im Bereich Fuhrpark beruhen u.a. auf gestiegenen Personalkosten. Trotz Ergebnisrückgang ist das operative Ergebnis positiv und reicht zur Kostendeckung gut aus.

Fazit Verkehre: Im 1. Halbjahr 2023 profitierten wir, hier insbesondere die internationalen Verkehre, vom ausgeprägten Laderaummangel und der damit anhaltenden Situation des Auftragnehmermarktes. Die Profitabilität der Verkehre entwickelte sich positiv. Im 2.Halbjahr entspannte sich die Lage auf den Transport- und Speditionsmärkten wieder und die Nachfrage normalisierte sich. Der Wandel zurück zum bisher vorherrschendem Auftraggebermarkt hatte begonnen.

Bereich "Lager-/Logistik": Der Lager- und Logistik-Bereich weist 2023 ein Umsatzplus auf. Das operative Ergebnis ist im Vergleich zum Vorjahr gesunken. U.a. ist dies auf stark gestiegene Personalkosten in diesem Bereich zurückzuführen. Durch die Reduzierung der Sachkosten konnte ein Teil der Personalkostensteigerung kompensiert werden.

Der Wunsch für die Expansion des Lager- und Logistikbereiches bleibt bestehen. Für die Expansion fehlt es allerdings in der näheren Umgebung an geeigneten Lagerflächen. Langfristiges Ziel ist es, unsere Position auf regionalen Logistikmarkt auszubauen und zu stärken.

Allgemeine Auftragslage / gesamtes Unternehmen: Bei der allgemeinen Auftragslage (Ausgangssendungen bzw. SA-Sendungen) sind für 2023 folgende Entwicklungen zu sehen:

• gegenüber 2023 ist die Sendungsanzahl und das frachtpflichtige Gewicht gesunken.

• Das 2.Halbjahr 2023 ist im Vergleich zum 1.Halbjahr schwächer: die Sendungszahlen und die frachtpflichtige Tonnage liegen unter den Werten des 1.Halbjahres. Gleiches gilt für das Ø-Gewicht pro Sendung. Ab dem 2. Halbjahr sind stark rezessive Tendenzen am Verkaufsmarkt festzustellen.

Kostenentwicklung: Die Personalkosten des gesamten Unternehmens (sowie über alle Berufsgruppen) sind in 2023 gestiegen. Unter anderem ist dies auf gestiegene Löhne im gewerblichen Bereich und auf Neueinstellungen im kaufmännischen Bereich zurückzuführen.

Beeinflusst wurde die allgemeine Lohnentwicklung durch das Anheben des gesetzlichen Mindestlohns auf 12,00 €/Std. Damit verbunden ist das Einhalten des "Lohnabstandsgebots", um die gewerblichen Berufe interessant zu halten. Der Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte ist ein weiterer Treiber für die Personalkosten. Bei Neueinstellungen sind in allen Bereichen attraktive Einstiegsgehälter anzusetzen, um die guten Bewerber letztendlich zu gewinnen.

Insgesamt konnten die Sachkosten 2023 im Vergleich zu 2022 leicht gesenkt werden. Mangels Fahrer, wurde ein LKW nicht mehr ersetzt, was wiederum zu einer Senkung der Fuhrparkkosten führte. Weiter wurde ein Teil der angemieteten Lagerfläche vom Vermieter zurückgefordert, was wiederum eine Senkung der Mietaufwendungen zur Folge hatte. Investiert wurden in EDV (Soft- und Hardware, Cybersicherheit), was an den entsprechend steigenden Abschreibungen zu erkennen war.

Transports Internationaux Kleyling S.A.S

Im Jahr 2023 wuchs die Weltwirtschaft trotz geopolitischer Störungen und Handelsspannungen moderat um etwa 2,6 %. Die hohe Inflation war in vielen Industrieländern ein großes Thema. Die Zentralbanken erhöhten die Zinssätze, um die Inflation einzudämmen, was sich in der Folge auf die Kreditkosten für die Unternehmen auswirkte.

Der Transportsektor erholte sich weiter von den Störungen, die durch die COVID-19-Pandemie verursacht wurden. Die Nachfrage nach Gütertransporten stieg mit der Erholung der Industrieproduktion und der zunehmenden Bedeutung des E-Commerce.

Hohe Treibstoffkosten und logistische Einschränkungen stellten jedoch große Herausforderungen dar. Die Unternehmen mussten sich auf höhere Betriebskosten und einen stärkeren Druck zur Einführung nachhaltiger Praktiken einstellen.

Auf Unternehmensebene führte der durch die oben beschriebenen Rahmenbedingungen verursachte wirtschaftliche Abschwung zu einem Umsatzrückgang von 5,7%, einem Rückgang des Betriebsergebnisses um 17,2% und des Nettoergebnisses um 3%. Dennoch bleibt das Ergebnis auf einem zufriedenstellenden Niveau und liegt über dem Branchendurchschnitt.

In Bezug auf unsere operativen Tätigkeiten stellt sich die Situation im abgelaufenen Geschäftsjahr wie folgt dar:

Charter: Im Gegensatz zum Jahr 2022, in dem unsere Chartermargen aufgrund der hohen Lkw-Nachfrage gesunken sind, konnten wir im Jahr 2023 ein überdurchschnittlich hohes Margenniveau erreichen. Trotz eines Umsatzrückgangs konnten wir daher eine sehr gute Profitabilität in diesem Geschäftsbereich aufrechterhalten.

Betrieb von Fahrzeugen: Infolge unserer Politik der Flottenvergrößerung in den letzten Jahren ist der Umsatz aus dem Fahrzeugbetrieb im Jahr 2023 gestiegen. Das Ergebnis für diesen Geschäftsbereich ist aufgrund der höheren Kosten und der Verknappungen der Rückfrachten aus den Regionen zurückgegangen. Die Profitabilität dieses Geschäftsbereichs bleibt jedoch auch 2023 zufriedenstellend.

Transportunternehmer / Subunternehmer (mit Vertrag): Keine besonderen Anmerkungen zu dieser Aktivität im Jahr 2023. Der Umsatz und die Profitabilität bleiben stabil.

Logistik: Der Logistikumsatz ist 2023 deutlich gestiegen, was vor allem auf die Zunahme der Aktivitäten in unserem Außenlager in Colmar und am Standort Algolsheim zurückzuführen ist. Die Eröffnung eines zusätzlichen Außenlagers in Hilsenheim ab Ende Februar 2023 hat ebenfalls zu diesem Umsatzanstieg beigetragen.

Investitionen: Was die Investitionen betrifft, so konzentrierten sich unsere Anstrengungen 2023 auf die Erneuerung und Erweiterung unseres Fuhrparks durch den Kauf von 24 Zugmaschinen und 22 Sattelschleppern. Wir haben auch stark in die Sicherheit unserer EDV (Informationstechnik) investiert und werden dies auch weiterhin tun.

EMO-Trans Kleyling GmbH:

Die EMO-Trans Kleyling GmbH hat eine Reduzierung des Rohergebnisses von 9,5% und eine Reduzierung des Jahresüberschusses um 57,2% gegenüber dem Ergebnis von 2022 zu verkraften. Die Preise für Luft- und Seefracht sind gegenüber 2022 wieder auf ein "normales" Niveau zurückgefallen.

Beteiligungsgesellschaften:

Die Geschäftsverläufe der Beteiligungsgesellschaften sind im Jahr 2023 befriedigend verlaufen: Die ACITO Logistics GmbH verlor Umsatz in Höhe von 8,2% und das positive Jahresergebnis lag 31,3% unter dem des Vorjahres. Bei der ACITO Logistics & Kleyling Immobilien GmbH stieg der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 4,3% und das Ergebnis reduzierte sich um 96,7%.

3. Lage der Kleyling-Gruppe

a) Ertragslage:

Die Umsatzerlöse der Kleyling Gruppe lagen im Wirtschaftsjahr 2023 bei einer Gesamtleistung von 69.793 TEUR. Der Materialaufwand lag bei einer Quote von 56,1%. Die Rohertragsquote beträgt 43,9% und ist damit gegenüber dem Vorjahr um 2,8% gestiegen.

Der Personalaufwand der Gruppe lag bei 12.984 TEUR was einer Quote von 18,6% entspricht. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr um 1,4% erhöht.

Die Abschreibungen betrugen im Wirtschaftsjahr 2.139 TEUR (Vorjahr 1.890 TEUR). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erreichten einen Wert von 10.988 TEUR (Vorjahr 10.063 TEUR). Die sonstigen betrieblichen Erträge betrugen 1.046 TEUR (Vorjahr 1.100 TEUR).

Das Finanzergebnis lag bei +412 TEUR (+72,0%). Nach Abzug vor Steuern und unter Berücksichtigung des neutralen Ertrags (-1.407 TEUR; +48,0 %) verzeichnet die Kleyling-Gruppe einen Konzernjahresüberschuss von 4.482 TEUR, dies ist einem Rückgang -6,2% gegenüber dem Vorjahr.

b) Finanzlage

Bei einer Bilanzsumme von 59.517 TEUR war eine Sachanlagenintensität von 44,5% zu verzeichnen (Vorjahr 45,6%). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betrugen am Stichtag 9.099 TEUR nach 9.379 TEUR im Vorjahr, die Vorräte insgesamt 272 TEUR nach 276 TEUR im Vorjahr.

Die liquiden Mittel in Höhe von 20.346 TEUR nahmen um 3.578 TEUR zu und entsprechen 34,2% der Bilanzsumme.

Das auf der Passivseite gezeigte Eigenkapital betrug insgesamt 38.428 TEUR, was einer guten Eigenkapitalquote von 64,6% entspricht (Vorjahr 62,8%).

Insgesamt wurden Rückstellungen von 2.086 TEUR gebildet, diese waren um 21 TEUR geringer als im Vorjahr (-1%). Für Pensionen und andere Verpflichtungen wurden 1.325 TEUR zurückgestellt (Vorjahr 1.348 TEUR). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Verbindlichkeiten betrugen 9.152 TEUR, sie sind damit um 492 TEUR (5,1%) geringer als 2022.

c) Vermögenslage

Die Vermögenslage der Kleyling Gruppe ist als gut zu bezeichnen. Sie konnte in 2023 gegenüber dem Vorjahr um +9% verbessert werden. Die Hauptgesellschaften in Deutschland und Frankreich verfügen über reichliche eigene Mittel zur Finanzierung von Investitionen. Durch die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten durch die vorhandenen liquiden Mittel sind wir insgesamt gut gerüstet für die Zukunft.

d) Finanzelle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen EBIT jeweils zu Gesamtleistung, Produktivität als Verhältnis von Wertschöpfung zu Personalaufwand und dem Cash-Flow heran. Bezogen auf den Zeitraum vom 01.01. bis zum 31.12.2023 konnte ein positives EBIT von 5.477 TEUR (7,8% bezogen auf die Gesamtleistung) erzielt werden. Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit lag im Wirtschaftsjahr bei 6.194TEUR.

Des Weiteren verwenden wir die Materialintensität in %, sie entspricht im allgemeinen Berichtswesen der sog. Speditionsaufwandsquote (Speditionsaufwand in Euro / Netto-Umsatz).

III. Prognosebericht (Darstellung der Kleyling-Gesellschaften im Einzelnen)

Zum Zeitpunkt der Berichterstellung ist das Kalenderjahr 2024 bereits abgeschlossen, es liegen aber noch keine abgeschlossenen Bewertungen und Zahlenwerke vor, jedoch sind eindeutige Tendenzen für 2024 zu erkennen.

Kleyling Spedition GmbH

Markt- und Umsatzentwicklungen: (wirtschaftliche + soziale Rahmenbedingungen)

Geschäftsjahr 2024: Deutschland ist im zweiten Jahr in Folge in die Rezession gerutscht, das Bruttoinlandsprodukt ist um 0,2% gesunken. Konjunkturelle und nationale strukturelle Belastungen bremsten die wirtschaftliche Entwicklung aus. Die auf den wichtigsten Absatzmärkten (vor allem China) zunehmende Konkurrenz für die deutsche Exportwirtschaft ist eine gewichtige Ursache für diese Entwicklung. Hinzu kamen die in Deutschland hohen Energiekosten sowie ein allgemein erhöhtes Zinsniveau, welches erforderliche Investitionen behinderte. Weiterhin spielten unsichere nationale und internationale wirtschaftliche Rahmenbedingungen eine große Rolle im Geschäftsjahr 2024.

Der Inflation konnte in Deutschland in gewissem Umfang Einhalt geboten werden. Die Inflationsrate betrug im Jahr 2024 durchschnittlich 2,2% und lag damit deutlich unter dem Wert für 2023 (5,9%).

Trotz einer schwachen, und in ihrer Tendenz eher rezessiven wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland, blieb der Mangel an qualifizierten Fachkräften eines der grundlegenden Probleme.

Strukturelle Probleme betreffen u.a. die Verkehrsinfrastruktur, besonders das Straßen- und Schienennetz. Teil- und Komplettsperrungen, Sanierungs- und Wartungsarbeiten desselben führten zu vielen Staus und zu erheblichen Transportverzögerungen. Der zeitliche Mehraufwand für Transporte kann nur bedingt über die Preise weitergegeben werden.

Die zunehmende Bürokratisierung von staatlicher Seite bindet in erheblichem Umfang Personal, welches in der Dienstleistungsproduktion und im Service dringend benötigt wird.

Transportmarkt: Im ersten Halbjahr 2024 profitierten die Speditionen von den günstigen Konditionen seitens der Transportunternehmer. Ab dem 2.Halbjahr sind die Transportpreise auf allen Relationen gestiegen, dies ist vor allem auf eine "schleichende Laderaumverknappung" zurückzuführen. Diese wird durch die folgenden Faktoren begünstigt:

• europaweit steigenden Mindestlöhne und als Folge steigende Fahrerlöhne. Des Weiteren steigende Fuhrparkkosten. (Wartung, Reparaturen, Versicherungen etc.)

• Geschäftsaufgabe von Transportunternehmen (mangels Nachfolger, mangels positiver Perspektive)

• Hohe Zurückhaltung bei Neu-/Ersatzinvestitionen beim Fuhrpark (u.a. mangels Fahrer)

Logistik: Das Interesse an Lager- und Logistikdienstleistungen war stabil, die eingelagerten Mengen waren 2024 leicht rückläufig. Die Lagerkapazitäten wurden in unserer Region weiterhin gesucht. Kostensteigerungen betrafen die Personalkosten sowie die Kosten für Energie. Die Mieten für angemietete Läger stiegen an.

Personal und Sachkosten:

Die Personalkosten sind im Jahr 2024 nochmals deutlich gestiegen, was hauptsächlich auf den Mangel an qualifizierten Fachkräften im kaufmännischen als auch im gewerblichen Bereich zurückzuführen war.

Im Jahr 2024 sind gestiegene Sachkosten zu verzeichnen. Bei den Fuhrparkkosten sticht die enorm gestiegene Maut (+83%) hervor. Investitionen in Hard- und Software (EDV) führen zu steigenden Abschreibungen. Weiter sind steigende Betriebskosten, insbesondere für Büro und Verwaltung, sowie zunehmende Energiekosten (Strom, Gas) festzustellen.

Preisentwicklung, Margen + Profitabilität: die für 2024 durchgeführten Preisanpassungen wurden von den Kunden meist akzeptiert. Ab dem 2.Halbjahr 2024 ist bei den Kunden die Preisakzeptanz für Speditions- und Transportleistungen deutlich zurückgegangen, teilweise wurden Preisreduzierungen verlangt. Beim Einkauf auf den Spotmärkten wurden, wegen der o.g. Transportmarktentwicklungen, stetig steigende Preise notiert. Die Margen pro Auftrag sowie die Gesamtprofitabilität (Roherträge) der einzelnen Bereiche, ist deutlich rückläufig.

Ergebnisprognose für 2024:

Transports Internationaux Kleyling S.A.S.:

Voraussichtliche Entwicklung und Zukunftsaussichten: Das Jahr 2024 versprach eine Zeit großer Herausforderungen für die Straßengüterverkehrsbranche zu werden. Wirtschaftlicher Druck, einschließlich Inflation, schwankende Kraftstoffpreise und Spannungen in den globalen Lieferketten, beeinträchtigten weiterhin die Gewinnmargen und die betriebliche Stabilität. Vor diesem Hintergrund war es für unser Unternehmen von entscheidender Bedeutung, robuste Strategien zu verfolgen, um durch diese Turbulenzen zu navigieren und Wachstumschancen zu nutzen. Dennoch glaubten wir, dass dies eine vorübergehende Situation ist und dass die zweite Jahreshälfte 2024 eine Trendwende bringen würde.

Die Preise für die wichtigsten Energieträger, von denen wir abhängig sind, waren stark rückläufig. Dies betraf hauptsächlich Öl, Gas, Strom. Die Inflation, die sich seit über einem Jahr hart auf die Wirtschaft auswirkt, ist im Herbst endlich auf ein normales Niveau zurückgekehrt.

Trotz eines Umsatzrückgangs zu Beginn des Jahres blieben wir daher zuversichtlich, zumal unsere Gewinnspannen wieder ein normales Niveau erreicht hatten oder sogar über dem Durchschnitt der letzten Jahre lagen. Der Anstieg unserer Margen ermöglichte es also, den Rückgang der Geschäftstätigkeit auszugleichen und unsere Profitabilität auf einem angemessenen Niveau zu halten.

Was unsere Entwicklungs- und Wachstumsprojekte betraf, so wollten wir, auch wenn die allgemeinen Wirtschaftsaussichten nicht günstig waren, an der Dynamik der vergangenen Jahre festhalten:

• Wir hatten drei neue Zustell-LKW (Forwarder) für unsere Sammelgutverkehre erhalten, darunter zwei 26-Tonner, die eine bessere Optimierung der Touren ermöglichten.

• Der Bau unseres neuen Logistikzentrums mit einer Fläche von 8500m2 begann im Monat Mai 2024.

• Wir investierten weiterhin in unsere IT, insbesondere in die Digitalisierung von Prozessen und in die Cybersicherheit.

• Wir setzten unser CSR-Engagement fort, insbesondere in den Bereichen Sozialethik, Lebensqualität am Arbeitsplatz und nachhaltige Entwicklung (Aufnahme von XTL in den Kraftstoffmix).

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass unser Unternehmen trotz eines angespannten Umfelds dank seiner starken Anpassungsfähigkeit und seines anerkannten Know-hows weiterhin Fortschritte machte.

Am Ende des vierten Quartals 2024 stellen wir fest, dass sich die Lage stärker als erwartet verschlechtert hat. Der wirtschaftliche Abschwung und der Umsatzrückgang betreffen die Hälfte unserer Großkunden. Bis Ende September 2024 ist unser Umsatz um 8,2 % und unser Betriebsergebnis um 66 % gesunken.

EMO-Trans Kleyling:

Für das Jahr 2024 erwarteten wir eine differenzierte Entwicklung im Bereich der Luft- und Seefracht in Deutschland, was auch eingetreten ist.

In der Luftfracht gingen wir davon aus, dass die Nachfrage stabil bleibt, insbesondere durch den weiterwachsenden E-Commerce-Sektor. Um unsere Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und um flexibler arbeiten zu können, bauten wir unsere Airline-Kooperationen weiter aus. Der Luftfrachtbereich konnte damit stabil gehalten werden.

Im Bereich der Seefracht erwarteten wir für 2024 eine leichte Erholung der Nachfrage, nach den großen Schwankungen des Vorjahres. Wir gingen von einer Stabilisierung der globalen Handelsströme aus, wobei Verlagerungen von Produktionsstandorten weiterhin die Nachfrage nach Seetransporten beeinflussen würden. Die hohe Exportabhängigkeit der deutschen Wirtschaft wirkte sich insbesondere in der Seefracht aus. Abschließende Zahlen liegen für das Jahr 2024 noch nicht vor, jedoch ist hier von einem deutlichen Rückgang auszugehen.

Insgesamt blickten wir mit einer vorsichtig optimistischen Haltung auf das Jahr 2025. Trotz wirtschaftlicher und politischer Unsicherheiten bieten sowohl Luft- als auch Seefracht weiterhin attraktive Wachstumschancen. Durch eine enge Zusammenarbeit mit unseren Partnern und die kontinuierliche Anpassung an Marktveränderungen boten wir auch in diesem Jahr unseren Kunden zuverlässige und effiziente Logistiklösungen.

Prognose 2025 für die Kleyling-Gruppe: Insgesamt sind die wirtschaftlichen Aussichten für Europa, insbesondere für Deutschland, für 2025 skeptisch zu bewerten. Neben strukturellen und politischen Hemmnissen auf nationaler Ebene, drohen auf internationaler Ebene handelspolitische Verwerfungen. (siehe "Chancen und Risikobericht). Insgesamt ist mit Umsatzrückgängen und deutlichen Personal- und Sachkostensteigerungen zu rechnen. Für die Kleyling-Unternehmen in Deutschland und Frankreich werden folgende Prognosen erstellt:

Prognose 2025 für Kleyling Spedition GmbH / DE Breisach: Für Deutschland ist die wirtschaftliche Entwicklung äußerst skeptisch zu sehen. Banken, Wirtschaftsinstitute und die Bundesregierung selbst gehen im Jahr 2025 von einer wirtschaftlichen Stagnation aus. Entscheidend wird sein, ob und wie schnell es der neuen Bundesregierung gelingt folgende Themen zu bearbeiten:

• adäquate Antworten auf die geopolitische Zeitenwende zu finden, inklusive des "Demographischer Wandels" und der "Bürokratiebelastung"

• Eine schnelle und nachhaltige Stärkung des Wirtschaftsstandortes Deutschland. Sie umfasst u.a. die Sanierung und Modernisierung der Infrastruktur sowie die dauerhafte Senkung der Energiepreise und der Arbeitskosten

• Finanzpolitische Maßnahmen zur Steigerung öffentlicher Investitionen und Anreize für private Investitionen

Für die Transport- und Logistik-Branche ist ein herausforderndes Jahr zu erwarten: die zu transportierenden Mengen gehen zurück; der Preisdruck durch Kunden, und damit auch der Wettbewerbsdruck unter den Anbietern, wird zunehmen. Es ist konjunkturell bedingt mit einem Umsatzrückgang zu rechnen.

Wegen der anhaltenden Laderaumverknappung werden auf den Spotmärkten die Einkaufspreise für Transporte tendenziell steigen und die Margen sich deutlich verringern. Beim eigenen Fuhrpark sowie für das Betreiben von Speditions- und Logistikanlagen sind steigende Personal- und Sachkosten zu erwarten. Investitionen in moderne und sichere EDV (Hard- und Software) und in Fahrzeugtechnik (E-Mobilität) sind unabdingbar.

Prognose 2025 für Kleyling SAS / FR Algolsheim

Wirtschaftsaussichten in Frankreich im Jahr 2025: Die französische Wirtschaft wird 2025 voraussichtlich ein höheres, aber relativ niedriges Wachstum verzeichnen, das von einer allmählichen Erholung des privaten Konsums und einer Stabilisierung der internationalen Märkte getragen wird.

Die Inflation dürfte sich nach einer Zeit des starken Anstiegs verlangsamen und Unternehmen und Verbrauchern eine kleine Verschnaufpause verschaffen. Allerdings könnte die geopolitische Unsicherheit die Prognosen durcheinanderbringen und diesen Trend umkehren.

Fokus auf den Transport- und Logistikmarkt in Frankreich im Jahr 2025: Die Unsicherheit für Transport- und Logistikunternehmen in Frankreich bleibt bestehen. Diese Situation veranlasst die Unternehmen, ihre Investitionen einzuschränken und hält sie in einer abwartenden Position.

Für Kleyling International Transports erwarten wir für das Jahr 2025 einen Umsatzrückgang sowie einen Rückgang des Betriebsergebnisses, und zwar aus mehreren Gründen:

• Die Geschäftstätigkeit unserer größten Kunden wird 2025 nicht wesentlich zunehmen und bei einigen sogar zurückgehen.

• Die geringen Tariferhöhungen, die Ende 2024 erzielt wurden, werden nicht alle Laststeigerungen abdecken können.

• Die Inbetriebnahme des neuen Depots in Village-Neuf wird zusätzliche Kosten verursachen, die nicht sofort durch Umsätze gedeckt werden können.

Eine Rückkehr zur Normalität wird nicht vor dem Jahr 2026 erwartet.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risiken: Die im Folgenden erläuternden Risiken können binnen des Prognosezeitraums relevante Auswirkungen auf den EBIT haben. Als wesentlich werden Gefahren angesehen, bei welchen das Risiko ("Eintrittswahrscheinlichkeit") und ein potenzieller Schaden als "hoch" oder als "sehr hoch" eingestuft sind.

Geopolitische Spannungen: Geopolitischen Spannungen (Ukraine-Krise, Nahost-Konflikt) halten weiter an und sorgen für unsichere politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen. Sie führen insbesondere bei See- und Luftfracht zu kostspieligen Umleitungen über Alternativrouten sowie zu erhöhten Sicherheitsmaßnahmen während des Transportes selbst.

Handelspolitische Verwerfungen: In der jüngsten Vergangenheit treten verstärkt handelspolitische Verwerfungen zwischen großen Handelsnationen und -Blöcken (USA / China / Europa) auf. Mittels protektionistischer Maßnahmen (z.B. "Strafzöllen") sollen heimische Märkte und Produktionsstätten vor günstigeren Produkten geschützt werden. Für die stark exportorientierte deutsche Wirtschaft stellen diese handelspolitischen Verwerfungen ein hohes Risiko dar.

Soziale + politische Verwerfungen: Die politische Entwicklung der Gesellschaft, hin zu Parteien mit extremen politischen Positionen, gefährden Europas und Deutschlands Demokratie und damit den wirtschaftlichen Erfolg. Gelebte Demokratie und Toleranz sind die Basis für eine prosperierende Gesellschaft und Wirtschaft. Das Risiko einer wirtschaftlichen Abschottung ist gegeben.

Wettbewerbssituation + Marktentwicklungen: Bei Industrie und Handel verschärft sich die nationale und internationale Wettbewerbssituation. Die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen nimmt im weltweiten Vergleich ab, der Preisdruck jedoch zu.

Der konjunkturbedingten Nachfragerückgang nach Speditions- und Transportleistungen wird eine Kettenreaktion auslösen: In Folge des o.g. Nachfragerückgangs schrumpft der Markt für die oben besagten Leistungen. In einem schrumpfenden Speditions- und Transportmarkt wird der Wettbewerbs- und Preisdruck unter den Anbietern steigen. Parallel steigende Personal- und Sachkosten führen bei den Anbietern zu einem steigenden Kostendruck.

Für Lager-/Logistikleistungen werden stabile Preise erwartet. Neue, wegen steigender Kosten, erforderliche Preisanpassungen werden schwerer und in geringerem Umfang erfolgen können.

Regulierungen und Gesetze: Anzahl und Umfang von Regulierungen und Gesetzen , die seitens der Transport- und Logistikunternehmen zu beachten sind, stellen mittlerweile eine große Gefahr dar. Das Risiko gegen eine Regulierung und/oder ein Gesetz unbeabsichtigt bzw. unbewusst zu verstoßen, und damit in die Haftung genommen zu werden, steigt deutlich an. Der technische, personelle und finanzielle Aufwand, um alle Regelungen und Gesetze einzuhalten, steigt exponentiell an. In Unternehmen werden Produktionsmittel- und Kräfte durch ansteigende Bürokratie gebunden.

IT (Informationssicherheit): Die Gefahr durch Cyberkriminalität hat in der Vergangenheit zugenommen und wird zukünftig weiter steigen. Damit steigt das Risiko jedes einzelnen Unternehmens Opfer von Cyberkriminalität zu werden.

2. Chancen:

Einkauf (Transport- /Speditionsleistungen): Sank die Nachfrage nach Transportleistungen (Laderaum) folgte i. d. R. ein Ladraumüberangebot verbunden mit sinkenden Einkaufspreisen. Diese Entwicklung wird u.a. wegen des Fahrermangels zukünftig ausbleiben. Einkaufspreise für Laderaum werden tendenziell auf hohem Niveau verbleiben bzw. steigen. Die Chance zum Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit und das Erreichen auskömmliche Margen besteht im Organisieren gut ausgelasteter Rundläufe, um den verfügbaren Laderaum zu nutzen. Zudem werden Leerkilometer, und als Folge der CO 2 -Ausstoß, reduziert. Dies wiederum fördert die Nachhaltigkeit und das Erreichen der Klimaziele.

Produkte / Energiepreisentwicklung: Schnell steigenden Energiepreise forcieren die Entwicklung und Einführung nachhaltiger, umweltfreundlicher und zukunftsorientierter Transport- und Logistikkonzepte. Wir KLEYLING können mit den bestehenden Gleisanschlüssen und mit der Nähe zum Binnenhafen Breisach gute Voraussetzungen und Chancen für nachhaltige "Green-Logistics"-Lösungen anbieten und umzusetzen.

Prozessorientierung / Digitalisierung: Ein schnelles und gezieltes Einführen und Umsetzen digitalisierter operativer und administrativer Prozesse ist mit deutlichen Wettbewerbsvorteilen (z.B. Kostenführerschaft und Service) verbunden. Hierzu gehören u.a. direkte IT-Anbindungen zwischen Kunden und Transport- und Logistikdienstleistern, die wiederum die Kundenbindung an das Unternehmen Kleyling insgesamt fördert.

3. Gesamtaussage

Die wirtschaftlichen Aussichten 2024 waren mit äußert skeptischen Vorzeichen versehen. Auch wenn zum Berichtszeitpunkt noch keine konkreten Zahlenwerke vorliegen, steht bereits folgendes fest:

• Die Umsatzentwicklung ist deutlich positiver verlaufen als erwartet.

• Die Speditionsaufwendungen, Personal- und Sachkosten sind im Vergleich zu 2023 nochmals schneller gestiegen.

• Die Ergebnisse (das operative Ergebnis und das Unternehmensergebnis) wird 2024 im Vergleich zu 2023 sinken. Trotzdem wird für 2024 ein positives Betriebs- und Gesamtergebnis erwartet.

Die ersten Veröffentlichungen der Wirtschaftsinstitute und der Bundesregierung bestätigen für 2024 ein geringes Wirtschaftswachstum. Trotzdem sind wir überzeugt, dass mittel- und langfristig gute Chancen für die Weiterentwicklung und damit Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit von Kleyling bestehen.

Nachhaltigkeit im Unternehmen ist für uns ein Thema mit äußerst großer Bedeutung, dies gilt auch im Zusammenhang mit wirtschaftlichen Aspekten. Die Nachhaltigkeitsziele (EU, Bundesregierung) haben für uns einen hohen Stellenwert.

Die Kleyling GmbH (Holding) ist weiterhin gut aufgestellt, um die Chancen des Marktes zu nutzen und Risiken zu bewältigen. Die operativen Gesellschaften sind von der Geschäftsführung gefordert, flexibel und dynamisch auf die veränderten Kundenanforderungen zu reagieren. Die finanziellen Mittel für Investitionen und Expansionen sind vorhanden.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Die Kleyling-Gruppe verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle aufgrund der langjährigen Zusammenarbeit mit den umsatzstärksten Kunden kommen sehr selten vor. Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfristen, und wenn möglich, unter der Nutzung von Skontomöglichkeiten bezahlt. Die Kleyling-Gruppe verfügt über ausreichende flüssige Mittel.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zum Minimieren von Ausfallrisiken verfügt die Gruppe über ein gut funktionierendes Debitorenmanagement. Bei neuen Geschäftsbeziehungen informieren wir uns über die Bonität der Kunden.

 

Breisach am Rhein, den 25.04.2025

Kleyling GmbH

gez. G. Kleyling, Geschäftsführer

gez. K. Kleyling, Geschäftsführerin

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023

der Kleyling GmbH, Breisach am Rhein

AKTIVA

EUR Vorjahr
TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 156.178,00 180
2. Geschäfts- oder Firmenwert 18.092,00 18
174.270,00 198
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 17.453.669,48 18.046
2. Technische Anlagen und Maschinen 77.955,52 94
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.891.588,13 6.627
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 60.853,00 62
26.484.066,13 24.829
III. Finanzanlagen
1. Anteile an assoziierten Unternehmen 574.555,27 613
2. Anteile an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 58.893,96 59
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 203.543,00 204
4. Sonstige Ausleihungen 42.969,00 39
879.961,23 915
27.538.297,36 25.942
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 272.200,75 276
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 9.099.005,30 9.379
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 8.763,64 80
3. Sonstige Vermögensgegenstände 2.096.606,08 1.835
11.204.375,02 11.294
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 20.346.457,00 16.768
31.823.032,77 28.338
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 155.981,90 138
59.517.312,03 54.418

PASSIVA

EUR Vorjahr
TEUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 306.900,00 307
II. Kapitalrücklage 4.700.000,00 4.700
III. Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen 11.099.908,00 11.100
IV. Gewinnvortrag 13.290
V. Konzernjahresüberschuss 4.779
VI. Konzernbilanzgewinn 22.321.139,31
38.427.947,31 34.176
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.325.431,09 1.349
2. Steuerrückstellungen 62.667,29 8
3. Sonstige Rückstellungen 697.456,93 750
2.085.555,31 2.107
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 9.710.168,22 8.391
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.550,00 0
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.706.665,91 6.808
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 653,74 0
5. Sonstige Verbindlichkeiten 2.444.973,83 2.836
- davon aus Steuern: EUR 307.888,70 Vorjahr: TEUR 2.639
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 690.373,34 Vorjahr: TEUR 9
18.864.011,70 18.035
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 34.560,00 1
E. PASSIVE LATENTE STEUERN 105.237,71 99
59.517.312,03 54.418

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

der Kleyling GmbH, Breisach am Rhein

EUR Vorjahr
TEUR
1. Umsatzerlöse 69.793.416,05 71.482
2. Sonstige betriebliche Erträge 1.045.521,06 1.100
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 2.560.740,70 2.378
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 36.580.136,40 33.888
31.698.060,01 30.489
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 10.229.605,52 9.629
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.753.895,74 2.684
- davon für Altersversorgung: EUR 57.973,84 (Vj.: TEUR 2)
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 2.005.798,89 1.890
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 10.988.404,61 10.063
-25.977.704,76 -24.266
7. Erträge aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 149.568,85 154
8. Erträge aus sonstigen Beteiligungen 0,00 3
9. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 511,00 0
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 472.080,91 92
11. Abschreibungen auf Finanzanlagen 133.445,66 0
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 210.363,61 177
278.351,49 72
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.401.653,09 1.478
14. Steueraufwand aufgrund Veränderung latenter Steuern 5.000,00 -7
15. Konzern-Ergebnis nach Steuern 4.592.053,65 4.824
16. Sonstige Steuern 109.786,78 45
17. Konzernjahresüberschuss 4.482.266,87 4.779
18. Gewinnverteilung Gesellschafter -230.358,15
19. Gewinnvortrag Vorjahr 18.069.230,59
17.838.872,44
20. Konzernbilanzgewinn 22.321.139,31

Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2023

der Kleyling GmbH, Breisach am Rhein

TEUR Vorjahr
TEUR
1. Konzernjahresüberschuss 4.482 4.779
2. Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 2.139 1.890
3. Zunahme/Abnahme der Rückstellungen -83 11
4. Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge -20 -173
5. Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 76 70
6. Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -457 -3.172
7. Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 0 24
8. Zinsaufwendungen/Zinserträge 158 122
9. Sonstige Beteiligungserträge -150 -157
10. Aufwendungen/Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung
oder außergewöhnlicher Bedeutung -12 -59
11. Ertragsteueraufwand/-ertrag 1.400 1.478
12. Ertragsteuerzahlungen -1.339 1.174
13. Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 6.194 5.987
14. Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -41 -34
15. Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 28 121
16. Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -3.624 -2.896
17. Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 1 3
18. Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -100 -153
19. Einzahlungen aus Deckungsvermögen 36 0
20. Erhaltene Zinsen 1 0
21. Erhaltene Dividenden 149 157
22. Cashflow aus der Investitionstätigkeit -3.550 -2.802
21. Gezahlte Dividenden an Gesellschafter des Mutterunternehmens -230 0
22. Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von (Finanz-)Krediten 2.568 1.117
23. Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-)Krediten -1.249 -1.431
24. Einzahlungen aus erhaltenen Zuschüssen/Zuwendungen 12 58
25. Gezahlte Zinsen -167 -122
26. Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 934 -378
27. Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds 3.578 2.807
28. Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 16.768 13.961
29. Finanzmittelfonds am Ende der Periode 20.346 16.768
30. Zusammensetzung des Finanzmittelfonds
31. Liquide Mittel 20.346 16.768
32. Finanzmittelfonds am Ende der Periode 20.346 16.768

Konzern Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2023

der Kleyling GmbH, Breisach am Rhein

Bilanzgewinn
Gezeichnetes Kapital
EUR
Kapitalrücklage (aus Erstkonsolidierung)
EUR
Andere Gewinnrücklagen
EUR
Gewinnvortrag
EUR
Stand 31.12.2021 306.900,00 4.700.000,00 11.099.908,00 10.867.769,52
Einstellung in Gewinnvortrag 0,00 0,00 0,00 2.422.658,94
Konzernjahresüberschuss 0,00 0,00 0,00 0,00
Konzerngesamtergebnis 0,00 0,00 0,00 0,00
Stand 31.12.2022 306.900,00 4.700.000,00 11.099.908,00 13.290.428,46
Einstellung in Gewinnvortrag 0,00 0,00 0,00 4.778.802,13
Konzernjahresüberschuss 0,00 0,00 0,00 0,00
Konzerngesamtergebnis 0,00 0,00 0,00 0,00
Gewinnverwendung 0,00 0,00 0,00 -230.358,15
Stand 31.12.2023 306.900,00 4.700.000,00 11.099.908,00 17.838.872,44
Konzerneigenkapital
Konzernjahresergebnis
EUR
EUR
Stand 31.12.2021 2.422.658,94 29.397.236,46
Einstellung in Gewinnvortrag -2.422.658,94 0,00
Konzernjahresüberschuss 4.778.802,13 4.778.802,13
Konzerngesamtergebnis 4.778.802,13 4.778.802,13
Stand 31.12.2022 4.778.802,13 34.176.038,59
Einstellung in Gewinnvortrag -4.778.802,13 0,00
Konzernjahresüberschuss 4.482.266,87 4.482.266,87
Konzerngesamtergebnis 4.482.266,87 4.482.266,87
Gewinnverwendung 0,00 -230.358,15
Stand 31.12.2023 4.482.266,87 38.427.947,31

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2023

der Kleyling GmbH, Breisach am Rhein

A. Allgemeine Angaben

Die Kleyling GmbH hat ihren Sitz in Breisach am Rhein und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Freiburg im Breisgau unter der Nummer HRB 714033 eingetragen.

Der Konzernabschluss der Kleyling GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Für die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr, d.h. 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023.

B. Konsolidierungskreis

1. Darstellung der Konzernverhältnisse

Die Abgrenzung des Konsolidierungskreises erfolgt nach den Grundsätzen der §§ 294 - 296 HGB.

Der Konzernabschlussstichtag stimmt mit dem Abschlussstichtag des Mutterunternehmens und dem Abschlussstichtag der nach den Grundsätzen der Vollkonsolidierung einbezogenen Unternehmen des Konsolidierungskreises überein.

2. Anteilsliste

In den Konzernabschluss wurden die nachfolgend aufgeführten Tochterunternehmen einbezogen:

Name Sitz Beteiligungsquote
(%)
Kleyling Spedition GmbH Breisach am Rhein 100
SAS Transports Internationaux Kleyling Algolsheim, Frankreich 100
SAS Kleyling Algolsheim, Frankreich 100

In den Konzernabschluss wurden die nachfolgenden aufgeführten assoziierten Unternehmen einbezogen:

Name Sitz Beteiligungsquote
(%)
EMO-Trans Kleyling GmbH Breisach am Rhein 50
Acito Logistics GmbH Weil am Rhein 35

Das nachfolgende Unternehmen wurde gemäß § 310 HGB nur anteilsmäßig in den Konzernabschluss einbezogen, da es gemeinsam mit nicht in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen geführt wird.

Name Sitz Beteiligungsquote
(%)
ACITO Logistics & Kleyling Immobilien GmbH Breisach am Rhein 50

3. Befreiende Wirkung nach § 264 Abs. 3 HGB

Der Konzernabschluss entfaltet befreiende Wirkung nach § 264 Abs. 3 HGB für die folgende Gesellschaft:

Kleyling Spedition GmbH, Breisach am Rhein.

C. Angaben zu Bilanzierung und Bewertung

Angewandte Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Bilanzierung der in den Konzernabschluss übernommenen Vermögensgegenstände und Schulden sind die im Jahresabschluss des Mutterunternehmens angewandten Bewertungsmethoden maßgeblich.

Im Konzernabschluss sind die Einzelabschlüsse der einbezogenen Konzernunternehmen unter der Beachtung der Gliederungsvorschriften der §§ 266 und 275 HGB unter Anwendung der handelsrechtlichen Konsolidierungsvorschriften zusammengefasst.

Sofern Bilanzansätze in den Konzernabschluss einbezogener Unternehmen wesentlich von den Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen des Mutterunternehmens abweichen, führt das Mutterunternehmen grundsätzlich eine Bilanzierungs- und Bewertungskorrektur mit Hilfe einer Überleitung in eine Handelsbilanz II durch.

Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung beim Mutterunternehmen erfolgte bei den Forderungen und Verbindlichkeiten mit dem Brief- beziehungsweise Geldkurs am Entstehungstag. Soweit erforderlich wurde eine Bewertung zum Devisenkassamittelkurs zum Stichtag vorgenommen. Bei einer Restlaufzeit der auf fremde Währung lautenden Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten von einem Jahr oder weniger wurden auch die nicht realisierten Währungsgewinne berücksichtigt.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Für die Ermittlung der Abschreibungen wurden regelmäßig betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern angesetzt. Der sich im Rahmen der Kapitalkonsolidierung ergebende Unterschiedsbetrag wurde als Geschäftswert ausgewiesen und im Erstjahr in voller Höhe abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgte in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führte. Bewegliche Anlagegüter mit Anschaffungs- und Herstellungskosten bis EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Das Finanzanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten bewertet. Um Finanzanlagen bei nur vorübergehender Wertminderung mit dem niedrigeren Wert anzusetzen, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wurden keine außerplanmäßigen Abschreibungen vorgenommen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Einzelkosten auch notwendige Gemeinkosten einbezogen.

Die erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwendbarkeit sowie anderen Gründen ergeben, wurden durch angemessene Abwertung berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung der erkennbaren Risiken bewertet. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch die Bildung von Einzel- bzw. Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.

Aus dem Einzelabschluss des Mutterunternehmens ergeben sich passive latente Steuern. Für die Berechnung wurde der unternehmensindividuelle Steuersatz in Höhe von 29,1% angewendet.

Die ausgewiesenen Pensionsverpflichtungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt. Für die Berechnung wurde die Projected-Unit-Credit-Method mit den Sterbetafeln von Dr. Klaus Heubeck (Richttafeln 2018 G) verwendet. Der der Berechnung zugrunde gelegte Rechnungszinsfuß, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt, beträgt 1,83% (Vorjahr 1,78%). Darüber hinaus wurde wie im Vorjahr ein Rententrend von 2% zu Grunde gelegt.

Der für Zwecke der Ermittlung des Unterschiedsbetrags nach § 253 Abs. 6 HGB verwendete durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre beträgt 1,76%.

Die Steuerrückstellung und die sonstigen Rückstellungen umfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und wurden mit dem vorsichtig geschätzten Erfüllungsbetrag angesetzt.

Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

D. Angaben und Erläuterungen zu den Konsolidierungsmethoden

1. Kapitalkonsolidierung

Die Kapitalkonsolidierung erfolgte durch Verrechnung des Wertansatzes des dem Mutterunternehmen gehörenden Anteils mit dem Buchwert des anteiligen Eigenkapitals der einbezogenen Unternehmen Kleyling Spedition GmbH, SAS Transports Internationaux Kleyling und SAS Kleyling zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung zum 29. Dezember 2015.

Der sich aus der Kapitalkonsolidierung ergebende passive Unterschiedsbetrag wurde unter den anderen Gewinnrücklagen ausgewiesen.

2. Assoziierte Unternehmen

Der Wertansatz der in den Konzernabschluss einbezogenen assoziierten Unternehmen erfolgte gemäß § 312 Abs. 1 HGB unter Anwendung der Kapitalanteilsmethode im Zeitpunkt der Einlage oder des Erwerbs des assoziierten Unternehmens, d.h. zum 29. Dezember 2015 bzw. zum 1. Januar 2020, dem Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung der assoziierten Unternehmen in den Konzernabschluss.

Die aus der erstmaligen Anwendung der Kapitalanteilsmethode resultierenden Unterschiedsbeträge zwischen den Anschaffungskosten der Beteiligung in Höhe von TEUR 52 bzw. TEUR 500 und dem anteiligen Eigenkapital in Höhe von TEUR 35 bzw. TEUR 95 der assoziierten Unternehmen betragen TEUR 17 bzw. TEUR 405. Diese Geschäfts- oder Firmenwerte werden über einen Zeitraum von 5 Jahren linear abgeschrieben und von den Anteilen an assoziierten Unternehmen abgesetzt.

3. Angaben zu den nach § 310 HGB anteilsmäßig einbezogenen Unternehmen

Das Unternehmen ACITO Logistics & Kleyling Immobilien GmbH wurde gemäß § 310 HGB nur anteilsmäßig in den Konzernabschluss einbezogen, da es gemeinsam mit nicht in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen geführt wird. Die erstmalige Einbeziehung erfolgte zum 1. März 2016.

Der im Rahmen der Erstkonsolidierung entstandene anteilige aktive Unterschiedsbetrag aus Kapitalkonsolidierung in Höhe von EUR 231,33 wurde in 2016 vollständig abgeschrieben.

E. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der Posten des Anlagevermögens ist im beigefügten Anlagespiegel dargestellt, ebenso die Geschäftsjahresabschreibungen.

Posten des Anlagevermögens Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 892.565,94 40.627,63 0,00 0,00 933.193,57
2. Geschäfts- oder Firmenwert 89.672,00 0,00 0,00 0,00 89.672,00
982.237,94 40.627,63 0,00 0,00 1.022.865,57
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00
28.816.129,13 57.047,25 1.378,00 21.643,70 28.852.910,68
2. Technische Anlagen und Maschinen 502.035,07 2.078,99 0,00 0,00 504.114,06
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 11.979.673,51 3.564.947,22 0,00 74.485,85 15.470.134,88
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 62.231,00 0,00 -1.378,00 0,00 60.853,00
41.360.068,71 3.624.073,46 0,00 96.129,55 44.888.012,62
III. Finanzanlagen
1. Anteile an assoziierten Unternehmen 873.423,71 95.054,25 0,00 0,00 968.477,96
2. Anteile an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00
58.893,96 0,00 0,00 0,00 58.893,96
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 203.543,00 0,00 0,00 0,00 203.543,00
4. Sonstige Ausleihungen 39.220,00 4.919,00 0,00 1.170,00 42.969,00
1.175.080,67 99.973,25 0,00 1.170,00 1.273.883,92
43.517.387,32 3.764.674,34 0,00 97.299,55 47.184.762,11
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 712.767,94 64.247,63 0,00 777.015,57
2. Geschäfts- oder Firmenwert 71.580,00 0,00 0,00 71.580,00
784.347,94 64.247,63 0,00 848.595,57
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 10.770.149,15 629.092,05 0,00 11.399.241,20
2. Technische Anlagen und Maschinen 407.707,55 18.451,99 0,00 426.159,54
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.353.121,87 1.294.007,22 68.583,34 6.578.545,75
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
16.530.978,57 1.941.551,26 68.583,34 18.403.946,49
III. Finanzanlagen
1. Anteile an assoziierten Unternehmen 260.477,03 133.445,66 0,00 393.922,69
2. Anteile an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
260.477,03 133.445,66 0,00 393.922,69
17.575.803,54 2.139.244,55 68.583,34 19.646.464,75
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 156.178,00 179.798,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 18.092,00 18.092,00
174.270,00 197.890,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00
17.453.669,48 18.045.979,98
2. Technische Anlagen und Maschinen 77.954,52 94.327,52
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.891.589,13 6.626.551,64
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 60.853,00 62.231,00
26.484.066,13 24.829.090,14
III. Finanzanlagen
1. Anteile an assoziierten Unternehmen 574.555,27 612.946,68
2. Anteile an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00
58.893,96 58.893,96
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 203.543,00 203.543,00
4. Sonstige Ausleihungen 42.969,00 39.220,00
879.961,23 914.603,64
27.538.297,36 25.941.583,78

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig.

3. Pensionsrückstellungen

Die Verpflichtungen aus Pensionszusagen sind teilweise durch Rückdeckungsversicherungen gesichert. Die Rückdeckungsversicherungen dienen ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen und sind dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen. Sie wurden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit den zugrunde liegenden Verpflichtungen verrechnet. Der Zeitwert der Rückdeckungsversicherung entspricht dem versicherungsmathematisch ermittelten Aktivwert sowie den fortgeführten Anschaffungskosten und beträgt TEUR 752. Der Erfüllungsbetrag der verrechneten Pensionsrückstellungen beläuft sich auf TEUR 2.077.

Der Zinsaufwand aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 27 ist in dem Gesamtbetrag der Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten.

Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangen 10 Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 14.

4. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2023:

davon Restlaufzeiten
Gesamt
TEUR
unter 1 Jahr
TEUR
über 1 Jahr
TEUR
über 5 Jahre
TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 9.710 1.590 8.120 169
Vorjahr 8.391 1.262 7.129 447
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1 1 0 0
Vorjahr 0 0 0 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.707 6.707 0 0
Vorjahr 6.808 6.808 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1 1 0 0
Vorjahr 0 0 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 2.445 2.352 93 0
Vorjahr 2.836 2.836 0 0
Gesamt 18.864 10.651 8.213 169
Gesamt Vorjahr 18.035 10.906 7.129 447

Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte. Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ist durch Grundpfandrechte (Grundschuld), Sicherungsübereignung der Photovoltaikanlage, Abtretung aus Ansprüchen aus der Einspeisevergütung und einer Globalzession von Forderungen gesichert.

5. Umsatzerlöse

Aufteilung der Umsatzerlöse nach geographisch bestimmten Märkten:

TEUR
Deutschland 37.518
Frankreich 18.458
Übrige 13.817
69.793

Aufteilung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen:

TEUR
Spedition, Landverkehre 46.862
Logistik 5.316
Fuhrpark 13.266
Übrige 4.349
69.793

6. Periodenfremde Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge, die einem anderen Geschäftsjahr zuzurechnen sind in Höhe von TEUR 39 (Vorjahr TEUR 71), die im Wesentlichen aus der Kleyling Spedition GmbH stammen. Dabei handelt es sich um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und Erträge aus Schadensregulierungen.

7. Periodenfremde Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen, die einem anderen Geschäftsjahr zuzurechnen sind in Höhe von TEUR 40 (Vorjahr TEUR 50), die im Wesentlichen aus der Kleyling Spedition GmbH stammen. Dabei handelt es sich hauptsächlich um Aufwendungen aus Nachberechnungen aus Vorjahren und Schadensverluste.

8. Zinsaufwand aus der Aufzinsung von Rückstellungen

In den Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 210 sind Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 27 enthalten.

F. Angaben und Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung

Der Finanzmittelfonds definiert sich aus den bestehenden liquiden Mitteln der Gesellschaft zum Bilanzstichtag.

Von dem ausgewiesenen Finanzmittelfonds zum 31. Dezember 2023 entfällt ein Teilbetrag in Höhe von TEUR 36 (Vorjahr TEUR 77) auf die nach § 310 HGB quotal in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen.

G. Angaben und Erläuterungen zum Konzerneigenkapitalspiegel

Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt TEUR 14. Der Unterschiedsbetrag ist nach § 253 Abs. 6 S. 2 HGB ausschüttungsgesperrt.

H. Sonstige Pflichtangaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus dem langfristigen Mietvertrag für die Betriebsgebäude der Kleyling Spedition GmbH (TEUR 339 p.a., jährlich kündbar) und aus den lang- und kurzfristigen Mietverträgen für technische Anlagen und Maschinen der SAS Transports Internationaux Kleyling (TEUR 484 p.a., jährlich kündbar) und aus den Leasingverpflichtungen der SAS Transports Internationaux Kleyling für technische Anlagen und Maschinen (TEUR 200 p.a., jährlich kündbar) sowie der Kleyling Spedition GmbH für Fahrzeuge und Betriebs- und Geschäftsausstattung (TEUR 240 p.a., Restlaufzeit bis 24 Monate).

2. Angaben über die Mitglieder der Unternehmensorgane

Die Geschäftsführung der Gesellschaft erfolgte durch Herr Gerhard Kleyling, Dipl.-Kaufmann und Frau Kathrin Kleyling.

3. Gesamtbezüge der Unternehmensorgane

Hinsichtlich der Bezüge wird die Befreiung des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

4. Durchschnittliche Zahl der Beschäftigten

Die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten setzte sich im Geschäftsjahr wie folgt zusammen:

Anzahl
Arbeiter 148
Angestellte 111
259

Die Anzahl der Beschäftigten des gemäß § 310 HGB nur anteilsmäßig in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmens (ACITO Logistics & Kleyling Immobilien GmbH, Breisach am Rhein), die in der genannten durchschnittlichen Beschäftigungszahl nicht enthalten ist, beträgt 2 Personen.

5. Unternehmensbeziehungen

Die Kleyling GmbH, Breisach am Rhein stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Kleyling GmbH, Breisach am Rhein erhältlich und wird im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt.

6. Honorar des Abschlussprüfers

Das im Geschäftsjahr erfasste Honorar für den Abschlussprüfer des Konzernabschlusses setzt sich wie folgt zusammen:

TEUR
Abschlussprüfung 31
Sonstige Leistungen 0
31

7. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag

Zum aktuellen Zeitpunkt besteht durch die jüngsten Entwicklungen im Zusammenhang mit dem im Februar 2022 begonnenen Russland-Ukraine-Konflikt das Risiko, dass sich dieser negativ auf die Geschäftstätigkeit des Konzerns auswirken könnte. Weitere Eskalationen im Russland-Ukraine-Konflikt könnten die globale Konjunktur, das Branchenwachstum sowie die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft beeinflussen.

Darüber hinaus besteht durch die jüngsten Entwicklungen im Zusammenhang mit den im April 2025 angekündigten US-Zollerhöhungen das Risiko, dass sich diese negativ auf die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft auswirken könnten. Weitere Eskalationen des Handelsstreits könnten die globale Konjunktur, das Branchenwachstum im Geschäftsjahr 2025 sowie die Ertrags-, Finanz-, und Vermögenslage der Gesellschaft beeinflussen.

 

Breisach am Rhein, 25. April 2025

Kleyling Gesellschaft mit beschränkter Haftung

vertreten durch

gez. Gerhard Kleyling, Geschäftsführer

gez. Kathrin Kleyling, Geschäftsführerin

Die Billigung des Konzernabschlusses erfolgte am 30. April 2025.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Kleyling GmbH, Breisach am Rhein

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Kleyling GmbH, Breisach am Rhein, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023 und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Konzernkapitalflussrechnung und dem Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Kleyling GmbH, Breisach am Rhein, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2023 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlussesund des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Konzernabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

- holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

- beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Freiburg im Breisgau, den 25. April 2025

BANSBACH GmbH
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