Beteiligungsgesellschaften
W+S Monnerjahn GmbH
Am Eichelgärtchen 7, 56283 Halsenbach, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marion, geb. Sonntag Sonntag-Himmel seit 28.9.2021 | Geschäftsführer |
Herbert Willecke seit 12.8.2005 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Herbert Willecke | 25.49% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 74.51% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
W+S Monnerjahn GmbHHalsenbach, wohin der Sitz von Emmelshausen verlegt wurdeJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS Die W + S Monnerjahn GmbH hat den Jahresabschluss gemäß §§ 264 ff. HGB und die Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft (Registergericht Koblenz; Registernummer HR B 7343) im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die unveränderten Vergleichszahlen der Bilanz zum 31. Dezember 2022 sowie der Gewinn- und Verlustrechnung 2022 werden im Jahresabschluss 2023 entsprechend ausgewiesen. II. ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN a) Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände und Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Die Nutzungsdauer beträgt für:
Für in den Geschäftsjahren 2020 bis 2022 erworbene bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wird von dem im Rahmen des Corona-Steuerhilfegesetzes eingeführten Wahlrechts zur Anwendung der geometrisch degressiven Abschreibungsmethode teilweise Gebrauch gemacht. Der Abschreibungssatz beträgt maximal 25 %. Aus Vereinfachungs- und unter Wesentlichkeitsgründen werden geringwertige Anlagegüter bis EUR 800,00 sofort abgeschrieben. b) Vorräte Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zum 31. Dezember 2023 durch Stichtagsinventur körperlich aufgenommen. Sie werden zu Anschaffungskosten bewertet, dabei wird unterstellt, dass die zuerst angeschafften Vermögensgegenstände zuerst verbraucht wurden. Die unfertigen Leistungen werden zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen die Material- und Fertigungseinzelkosten sowie durch Zuschläge verrechnete Material- und Fertigungsgemeinkosten in angemessener Höhe. Verkaufsrisiken und Risiken aus Verlustaufträgen werden durch Abwertungen bzw. entsprechende Rückstellungen berücksichtigt. Erhaltene Anzahlungen für noch laufende Bauprojekte werden aktivisch abgesetzt, soweit sie den jeweils zu aktivierenden Betrag nicht übersteigen. Darüber hinaus gehende Beträge werden auf der Passivseite als Verbindlichkeiten aus erhaltenen Anzahlungen ausgewiesen. c) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen werden zum Nennwert bilanziert. Fremdwährungsforderungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag in Euro umgerechnet. Auf strittige und zweifelhafte Forderungen wurden Einzelwertberichtigungen gebildet. Weiterhin wurden das allgemeine Kreditrisiko sowie Zinsverluste und Bearbeitungskosten durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 2 % des Forderungsbestandes abzüglich einzelwertberichtigter Forderungen und Umsatzsteuer berücksichtigt. d) Rechnungsabgrenzungsposten Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden für Ausgaben gebildet, die erst in späteren Perioden Aufwand darstellen. Sie werden planmäßig über die zugrunde liegende Laufzeit aufgelöst. e) Rückstellungen Die Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Rückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. f) Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. g) Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt und gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. III. ANGABEN ZU DEN POSTEN DER BILANZ a) Anlagevermögen Die Aufgliederung der Anlageposten und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 sind in einem separaten Anlagespiegel, als Anlage zu diesem Anhang, dargestellt. b) Vorräte Von den Vorräten werden erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen aktivisch abgesetzt. Darüber hinaus gehende Beträge werden als Passivposten ausgewiesen. c) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. d) Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Steuerforderungen und Forderungen gegen Krankenkassen. Alle sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig sind. e) Eigenkapital Das Stammkapital beträgt unverändert TEUR 102. f) Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen hauptsächlich Personalansprüche, Garantieleistungen, ausstehende Rechnungen, unterlassene Instandhaltung und Nachlaufkosten. g) Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten, nach Fälligkeit gegliedert, setzen sich zum 31. Dezember 2023 wie folgt zusammen:
Für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 1.905 bestehen zum 31. Dezember 2023 folgende Sicherheiten:
Unter den sonstigen Verbindlichkeiten sind im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus der Lohn- und Gehaltsabrechnung, Umsatzsteuer und gegenüber der Berufsgenossenschaft ausgewiesen. IV. ANGABEN ZU DEN POSTEN DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG a) Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse, die im Geschäftsjahr fast ausschließlich im Inland realisiert wurden, resultieren im Wesentlichen aus der Fertigung von Stahlbeton sowie Spannbeton- und Stahlbetonfertigteilen. b) Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 90), Barlohnumwandlungen für Jobräder und Firmenwagen (TEUR 62), Erträge aus geldwerten Vorteilen (TEUR 55), sowie Erträge aus Herabsetzung von Wertberichtigungen (TEUR 94). Auf periodenfremde Erträge entfällt ein Betrag von TEUR 199. c) Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen im Wesentlichen Betriebskosten in Höhe von TEUR 5.353, u. a. Transportkosten, Gerätemieten, Instandhaltungsaufwendungen und Raumkosten. Darüher hinaus sind in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen Verwaltungskosten in Höhe von TEUR 894, Vertriebskosten in Höhe von TEUR 64 und sonstige Kosten in Höhe von TEUR 313 enthalten. Wesentliche periodenfremde Aufwendungen sind, wie im Vorjahr, nicht enthalten. d) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag und sonstige Steuern Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen im Wesentlichen die Ertragsteueraufwendungen für den Veranlagungszeitraum 2023 in Höhe von TEUR 752 (Vorjahr TEUR 253). Periodenfremde Steueraufwendungen sind in Höhe von TEUR 11 (Vorjahr TEUR 5) enthalten. V. NACHTRAGSBERICHT Es haben sich keine wesentlichen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag ereignet. VI. SONSTIGE ANGABEN Mitarbeiter/innen Die Gesellschaft beschäftigte in 2023 durchschnittlich 120 gewerbliche Arbeitnehmer und 17 Angestellte (Vorjahr: 125/17). Geschäftsführung und Vertretung Alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Berichtszeitraum und sind zur Zeit:
Frau Sonntag ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Forderungen aus Krediten an Mitglieder der Geschäftsführung bestanden nicht. Die Geschäftsführerbezüge werden mit Verweis auf die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB nicht angegeben. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen insgesamt TEUR 574 und resultieren aus Miet- und Leasingverträgen. Davon ist ein Betrag in Höhe von TEUR 570 innerhalb eines Jahres fällig. Darin enthalten sind auch Verpflichtungen aus Leasingverträgen, die zum Bilanzstichtag TEUR 43 betragen. Davon ist ein Teilbetrag in Höhe TEUR 41 innerhalb eines Jahres und in Höhe von TEUR 2 innerhalb von einem und fünf Jahren fällig. Vorteil des Leasing vom Anlagevermögen ist, dass im Zeitpunkt des Zugangs (Leasingbeginn) die eigene Liquidität nicht beansprucht wird und somit für andere Unternehmenszwecke zur Verfügung steht. Nachteilig kann sich auswirken, dass die zukünftigen Leasingraten, im Gegensatz zu zahlungsunwirksamen Abschreibungen, zu einem Liquiditätsabfluss in späteren Jahren führen. Übrige Angaben Die Guthaben bei Kreditinstituten enthalten ein Guthaben in Höhe von TEUR 184, das auf Basis einer Betriebsvereinbarung für die Verpflichtungen der Gesellschaft gegenüber Mitarbeitern aus kurzfristigen Arbeitszeitkonten verpfändet ist. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde in der Gesellschafterversammlung vom 26. August 2023 festgestellt und der Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorgetragen. Die Geschäftsführer werden der Gesellschaftversammlung vorschlagen, den Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2023 auf neue Rechnung vorzutragen.
Halsenbach, den 31. Juli 2024 Herbert Willecke Marion Sonntag Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde in der Gesellschafterversammlung vom 2. Oktober 2024 festgestellt. Der Bilanzgewinn wurde auf neue Rechnung vorgetragen. Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen der Gesellschaft Über 165 Jahre Monnerjahn, eine der ältesten und bekanntesten Bauunternehmungen in Rheinland-Pfalz - eine Tradition, die verpflichtet! Aus den Anfängen eines 1-Mann- Unternehmens in den Jahren 1857/1858 gewachsen, präsentieren wir uns heute als ein leistungsfähiges Stahlbeton- und Spannbeton-Fertigteilwerk. Wir sind Spezialist für Stahlbeton- und Spannbetonfertigteil mit einem Geschäftsbereich schlüsselfertiges Bauen. Unser Anspruch ist es, die Ideen und Projekte unserer Kunden so umzusetzen, dass am Ende eine maßgeschneiderte, individuelle Lösung steht: sei es im Bereich Industrie- und Gewerbebauten, im Betonfertigteilbau, bei der Herstellung modularer Bahnsteigsysteme oder spezieller Sonderanfertigungen. Im modernen und leistungsfähigen Stahlbeton- Fertigteilwerk produzieren wir konstruktive Stab- und Flächenteile aus Stahlbeton und Spannbeton in fast jedem Format in F90-Qualität für gewerbliche, private und kommunale Auftraggeber. Seit Jahren kooperieren wir mit der SONNTAG-Gruppe und können dadurch technisch und wirtschaftlich interessante Lösungen anbieten. Die erfahrenen und eingespielten Teams beider Unternehmen sorgen dafür, dass alle Baustellen reibungslos abgewickelt werden können. Durch unsere Kooperation mit der SONNTAG Baugruppe können wir auch das breite Spektrum an Tiefbauarbeiten abdecken. Inzwischen haben beide Unternehmen mehrere gemeinsame Projekte durchgeführt und gezeigt, dass sich aus dem Zusammenschluss spürbare Synergien zum Vorteil unserer Kunden ergeben. Bei Bedarf kommen alle Leistungen aus einer Hand: flexibel, schnell, effizient. Im Stahlbeton-Fertigteilwerk werden konstruktive Stahlbeton- und Spannbetonfertigteile sowie großflächige Fassadenelemente für Industrie-, Gewerbebetriebe und öffentliche Auftraggeber hergestellt. Die hohe Wirtschaftlichkeit der Produktionsstätten sorgt für ein leistungsfähiges Angebot und unsere Betonspezialisten mit ihrer langjährigen Erfahrung und Know-how sind Garant für TOP-Qualität und allerhöchste Ansprüche. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Rahmenbedingungen Gemäß dem Statistischen Bundesamtes erreichte der Umsatz im Bauhauptgewerbe insgesamt im Jahr 2023 ca. EUR 162,6 Mrd., nach EUR 160,4 Mrd. im Jahr 2022. Der Umsatz erhöhte sich damit nominal um 1,3 %, verlor aber real um 5,3 %. Die Preissteigerung für Bauleistungen im Bauhauptgewerbe lag im Jahr 2023 bei 7 %. Dabei verlief nach Einschätzung des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe (ZDB) die Umsatzentwicklung nach Größenklassen der Unternehmen und Bausparten sehr unterschiedlich. Unternehmen mit 20 und mehr Beschäftigten erreichten einen Umsatzzuwachs nominal um 3,5 %, während die Unternehmen mit weniger als 20 Beschäftigten einen Verlust nominal von 3,2 % verzeichneten. Nach Bausparten ergibt sich für den Hochbau ein nominaler Umsatzrückgang um 2,2 %, während sich für den Tiefbau einen Umsatzanstieg um 7,5 % ergibt. Ursächlich für den Umsatzrückgang im Hochbau ist insbesondere die Nachfrageschwäche im Wohnungsbau. Der Umsatzanstieg im Tiefbau resultiert dabei im Wesentlichen aus Projekten der Energie- und Mobilitätswende. Die Umsatzentwicklung war darüber hinaus stark preisgetrieben, wobei sich im Jahresverlauf eine deutlich fallende Tendenz zeigte. Während zu Beginn des Jahres 2023 die Preisentwicklung für Bauleistungen gegenüber dem Vorjahr noch bei knapp +16 % lag, wies der Preisindex "Deflator" zum Jahresende nur noch ein Plus von knapp +2 % auf. Ursächlich dafür ist, dass im Jahresverlauf die Preisentwicklung auf der Einkaufsseite rückläufig war, auch wenn das Preisniveau immer noch deutlich über dem Ausgangsniveau von vor der Corona-Pandemie lag. So war der Erzeugerpreisindex im Jahresmittel 2023 gegenüber 2020 bei energieintensiven Produkten wie Zement noch um 64 % höher. Auch Mineralölerzeugnisse (+59 %), Betonstahl (+52 %), Dämmung (+43 %), Ziegel, Kies und Sand (+35 %) und auch Bauholz (+34 %) lagen deutlich über dem Ausgangsniveau von 2020. Nachdem es dem Bauhauptgewerbe in den Vorjahren noch gelungen war, jeweils einen Beschäftigtenzuwachs von ca. 20.000 Beschäftigten und 2022 von ca. 15.000 Beschäftigten zu generieren, konnte diese Entwicklung im Jahr 2023 aufgrund der Nachfrageschwäche nicht fortgesetzt werden. Nach 926.660 Beschäftigten im Jahresdurchschnitt 2022 sind in den Unternehmen des Bauhauptgewerbes im Jahresdurchschnitt 2023 927.780 Beschäftigte tätig. Per November 2023 meldet das Statistische Bundesamt für das Bauhauptgewerbe einen Anstieg der Insolvenzen um 265 auf 1.280 Insolvenzen; (+26 %). Hintergrund bleibt einerseits der hohe Kostendruck und andererseits ein anziehender Wettbewerb um Aufträge, der auf die erzielbaren Baupreise drückt. Ursächlich für die Steigerungen der Insolvenzen im Bauhauptgewerbe sind steigende Kosten auf der Einkaufseite und ein wieder anziehender Preiswettbewerb um Aufträge. In dem für uns wichtigen Wirtschaftsbau war die Entwicklung im Jahr 2023 gemäß des ZDB zweigeteilt. Während den Hochbau die hohe Zinslast verbunden mit der schwachen Konjunkturentwicklung in den Industriebereichen traf, haben dem Wirtschaftstiefbau Projekte, vor allem Großprojekte, der Energie- und Mobilitätswende (u.a. Ausbau der Stromtrassen durch die vier Netzbetreiber und Ausbau des Schienennetzes), positive Impulse gegeben. So konnten die Auftragsbestände im Wirtschaftstiefbau im Jahresverlauf 2023 deutlich von ca. EUR 13 Mrd. Ende 2022 auf EUR 17,4 Mrd. Ende 2023 (+34 %) gesteigert werden. Der Umsatz im Wirtschaftstiefbau erreichte im Jahr 2023 ca. EUR 27,7 Mrd., was nominal einem Anstieg von knapp 12 % und real einen Zuwachs um 4,6 % entspricht. Anders stellt sich die Entwicklung im Wirtschaftshochbau dar. Hier schlägt sich die konjunkturelle Stagnation in Deutschland erkennbar nieder. Die Zinsentwicklung und die Energiepreisentwicklung führten zu einer rückläufigen Investitionsneigung für Bauten. So verfehlten die Neubau-Genehmigungen für Büro- und Verwaltungsgebäude, bemessen nach Baukosten, das Vorjahresvolumen um fast 20 %. Lagergebäude konnten ihre positive Entwicklung in den Vorjahren nicht weiter fortsetzen (-11 %). Handelsgebäude (-12 %) und Hotel und Gastronomie (- 34 %) haben sich nach der Corona-Pandemie immer noch nicht erholt. Nur Fabrikgebäude schließen mit einem positiven Saldo (+6 %). Bei Neu- und Umbaumaßnahmen in Wirtschaftsbauten ergab sich im Vergleich zum Vorjahr nominal ein Rückgang von insgesamt ca. EUR 4,2 Mrd. (-10 %). Der Auftragsbestand liegt im Wirtschaftshochbau zum Ende 2023 mit ca. 5 % (nominal) unter dem Vorjahresniveau. Insgesamt erreichte der Umsatz im Wirtschaftsbau 2023 ca. EUR 60 Mrd., nominal ein Zuwachs um 5,5 %, real ein Verlust um 1,3 %. Der Wirtschaftstiefbau gewann in den vergangenen Jahren mit dem Ausbau der Energieinfrastruktur und der Mobilitätswende zusehends an Bedeutung. Während der Umsatzanteil im Jahr 2015 noch 38 % betrug, erreichte er im Jahr 2023 bereits 46 %. 2.2 finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren Die Steuerung unseres Unternehmens erfolgt in erster Linie über finanzielle Leistungsindikatoren wie Bauleistung, Auftragsbestand und die sogenannte Anzahlungsquote (erhaltene Anzahlungen im Verhältnis zur Bauleistung bei unfertigen Projekten). Dennoch sind nicht-finanzielle Leistungsindikatoren wie Fluktuationsrate ein wichtiger Indikator für unsere Unternehmensentwicklung. Die Fluktuation in unserem Unternehmen ist äußerst gering, so dass die meisten Mitarbeiter bereits viele Jahre zum Unternehmen gehören. Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 120 gewerbliche Arbeitnehmer und 17 Angestellte beschäftigt (Vorjahr 125/17). Die Förderung der Mitarbeiter durch Schulungen und Weiterbildung erfolgte wie in den vergangenen Jahren auch auf hohem Niveau. Dadurch können wir sicherstellen, dass wir als Betonspezialist mit Topqualität auch die allerhöchsten Kundenansprüche umfänglich erfüllen. 2.3 Forschung und Entwicklung In den von uns bedienten Arbeitsgebieten findet eine erhebliche technische Entwicklung statt, der wir durch Vorhaltung entsprechend ausgebildeten Mitarbeitern/innen und Investitionen in das Sachanlagevermögen Rechnung tragen. 2.4 Ertragslage - Gewinn- und Verlustrechnung Unsere Bauleistung (Umsatzerlöse zu-/abzüglich Bestandsveränderung) verminderte sich deutlich von EUR 41,1 Mio. auf EUR 34,3 Mio. Dabei wurde der Anstieg der Umsatzerlöse um EUR 3,8 Mio. auf EUR 42,8 Mio. durch einen deutlichen Bestandsabbau um EUR 8,7 Mio. kompensiert. Ein wesentliches im Geschäftsjahr 2023 abgeschlossenes Bauprojekt mit einem bedeutenden Umsatzanteil betraf den Neubau eines Lager- und Produktionsgebäudes aus Betonfertigteilen in Nordrhein-Westfalen. Im Vergleich zur Bauleistung sind die Materialaufwendungen überproportional von EUR 24,0 Mio. auf EUR 17,6 Mio. gesunken, so dass sich die Materialaufwandsquote (Materialaufwand im Verhältnis zur Bauleistung) von 58,3 % auf 51,2 % verminderte. Damit liegt die Quote nahezu wieder auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2021. Die außergewöhnliche Höhe der Marge im Geschäftsjahr 2022 spiegelte den deutlichen Anstieg der Einkaufspreise für Betonmaterial und Baustahl im Geschäftsjahr 2022 wider, der damals nur teilweise an die Auftraggeber weitergegeben werden konnte. Insgesamt verbesserte sich die Rohgewinnmarge damit von 41,7 % auf 48,8 %, während sie sich absolut von EUR 17,1 Mio. auf EUR 16,8 Mio. leicht verminderte. Die Personalaufwendungen verminderte sich von EUR 7,7 Mio. auf EUR 7,1 Mio. Ursächlich dafür sind neben einmaligen Sonderzahlungen (Corona-Bonus und Inflationsausgleichsprämie) im Geschäftsjahr 2022, vor allem auch der Rückgang der im Jahresdurchschnitt Beschäftigten von 142 auf 137 Mitarbeiter/innen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verminderten sich deutlich von EUR 8,2 Mio. auf EUR 6,6 Mio. und umfassen im Wesentlichen Transportkosten (EUR 2,3 Mio.) sowie Leasing- und Mietaufwendungen für Geräte (EUR 1,0 Mio.), die im Wesentlich aufgrund der rückläufigen Gesamtleistung zurückgegangen sind. Insgesamt ergibt sich damit ein deutlich gestiegenes Ergebnis nach Steuern in Höhe von TEUR 1.921 (Vorjahr: EUR 0,6 Mio.). 2.5 Vermögens- und Finanzlage - Bilanz Die Bilanzsumme erhöhte sich geringfügig von EUR 13,1 Mio. auf EUR 13,5 Mio. Ursächlich hierfür ist insbesondere ein leichter Anstieg der Vorräte um EUR 0,5 Mio. auf EUR 4,1 Mio. Ohne Saldierung der erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen, verminderten sich die Vorräte allerdings deutlich von EUR 18,9 Mio. auf EUR 9,5 Mio. Dieser Rückgang resultiert im Wesentlichen aus dem Rückgang der unfertigen Leistungen um EUR 8,5 Mio. auf EUR 8,1 Mio. Ursächlich dafür ist zum einen die Abrechnung einzelner Großprojekte im Geschäftsjahr 2023 und zum anderen aber auch die zurückhaltende Investitionsneigung der Auftraggeber im Wirtschaftshochbau. . Die mit den Vorräten saldierten Anzahlungen verminderten sich überproportional von EUR 15,4 Mio. auf EUR 5,4 Mio. Die gesamte Anzahlungsquote (erhaltene Anzahlungen im Verhältnis zu den unfertigen Projekten) verminderte sich von 103,4 % auf 66,7 %. Der dadurch bedingte Rückgang des Liquiditätszuflusses aus der operativen Geschäftstätigkeit wurde durch einen Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von EUR 1,0 Mio. auf EUR 0,2 Mio. und durch deutlich geringere Investitionen in das Anlagevermögen kompensiert. Dadurch erhöhten sich im Ergebnis die liquiden Mittel von EUR 3,3 Mio. auf EUR 4,2 Mio. Die Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von EUR 0,6 Mio. wurden durch die laufenden Abschreibungen kompensiert, so dass sich das Anlagevermögen von EUR 5,1 Mio. auf EUR 4,9 Mio. verminderte. Die Investitionen betrafen mit EUR 0,3 Mio. die technischen Anlagen und Maschinen (u.a. Schlepper und Bügelbiegeautomat) und mit EUR 0,2 Mio. Zugänge zu den anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung (u.a. Fuhrpark und diverse Büroausstattungen). Bei einer nur leicht erhöhten Bilanzsumme erhöhte sich die Eigenkapitalquote trotz einer Gewinnausschüttung in Höhe von TEUR 205 aufgrund des hohen Jahresüberschusses von 50,5 % auf 61,5 %. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten konnten planmäßig von EUR 2,2 Mio. auf EUR 1,9 Mio. zurückgeführt werden. Diese Verbindlichkeiten umfassen im Wesentlichen kurz- bis mittelfristige Darlehen, die wir in Vorjahren zur Finanzierung von Investitionen in das Sachanlagevermögen aufgenommen haben. Unsere Finanzierungsposition (Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten abzgl. liquide Mittel) verbesserte sich daher von EUR 1,1 Mio. auf TEUR 2,3 Mio. Zusammen mit einem bislang nicht in Anspruch genommenen Kreditrahmen von EUR 0,5 Mio., stehen uns daher ausreichende finanzielle Mittel zur Verfügung. 2.6 Fazit Im letzten Jahr war unsere Prognose für das Geschäftsjahr 2023, wie im Baugewerbe üblich mit einigen Unsicherheiten behaftet. Wir hatten damals eine Bauleistung auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2022 und ein Jahresergebnis leicht unter dem Niveau des Geschäftsjahre 2022 prognostiziert. Entgegen dieser Prognose mussten wir im Geschäftsjahr 2023 einen deutlichen Rückgang der Bauleistungen von EUR 41,1 Mio. auf EUR 34,3 Mio. hinnehmen, allerdings bei einem deutlich erhöhten Jahresüberschuss von EUR 1,9 Mio. (Vorjahr: EUR 0,6 Mio.). Ursächlich für den Rückgang der Bauleistung waren in erster Linie die schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Wirtschaftshochbau, die stärker als von uns prognostiziert eingetreten sind. Das verbesserte Jahresergebnis ist im Wesentlichen auf die verbesserte Materialaufwandsquote zurückzuführen. Diese Quote war im Vorjahr durch steigende Preise für Baumaterialien belastet, die nicht in vollem Umfang an die Kunden weitergegeben werden konnten. Hier waren wir in unserer Prognose tendenziell konservativ eingestellt und hatten die Verbesserung der Materialaufwandsquote nicht so zeitnah erwartet. Bereits in der Vergangenheit war aufgrund von äußeren Einflüssen, die nur bedingt steuerbar sind, die Prognose der Bauleistung stets mit Unsicherheiten behaftet und ließ sich nur anhand des bestehenden Auftragsbestandes prognostizieren. Diese Prognoseunsicherheit wurde durch die Corona-Pandemie, die Lieferkettenprobleme und die Preisentwicklung bei Baumaterialien weiter verschärft. Insoweit sehen wir Abweichungen zwischen unseren Prognose- und IST-Werten als brancheninhärent und typisch und sind mit unserer Geschäftsentwicklung im Geschäftsjahr 2023 zufrieden. 3. Nachtragsbericht Besondere Ereignisse nach dem Bilanzstichtag haben sich nicht ereignet. 4. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 4.1 Entwicklung der Branche Für das Jahr 2024 rechnet der ZDB im Baugewerbe mit einem weiteren Rückgang bei der Umsatzentwicklung um real 3 % und einem Beschäftigungsrückgang von bis zu 30.000 auf ca. 900.000 Beschäftigte. Der nachhaltige Orderrückgang im Wohnungsbau und die Nachfrageschwäche im Wirtschaftshochbau führen nach Einschätzung des ZDB zu einer Unterauslastung der in den letzten Jahren geschaffenen Kapazitätserweiterung. Dieser Produktivitätsverlust wird die Unternehmen nach Einschätzung des ZDB vor enorme betriebswirtschaftliche Herausforderungen stellen. Die Unternehmen der Baubranche halten Beschäftigte, in der Erwartung, dass objektiv bestehende Baubedarfe, insbesondere im Wohnungsbau, zeitnah als Order an den Markt kommen. Von entscheidender Bedeutung sind hierbei die Erwartungen sinkender Zinsen. Investoren erwarten tendenziell eine Entlastung im Jahresverlauf 2024, so dass sich beim aktuellen Zinsniveau eine abwartenden Investitionsneigung zeigt. Im Wirtschaftsbau erwartet der ZDB für 2024 einen realen Zuwachs von 2,7 %. Allerdings wird dieses Plus durch den Wirtschaftstiefbau getrieben (+7 %), während im für uns wichtigen Hochbau ein realer Rückgang um 1 % prognostiziert wird. Während der Wirtschaftstiefbau noch mit einem deutlich gestiegenen Auftragsbestand zum Jahresende von EUR 17,4 Mrd. in das neue Jahr 2024 gestartet ist, stellt sich die Entwicklung im Wirtschaftshochbau anders dar. Der Orderzugang blieb im Wirtschaftshochbau im Jahresverlauf schwach ausgeprägt. Zuletzt haben Großprojekte das kumulative Ergebnis zwar noch etwas aufgebessert, per Saldo sind es aber immer noch allein nominal ca. 3 % weniger Aufträge als im Vorjahr. Der Auftragsbestand liegt zum Ende 2023 mit ca. 5 % (nominal) unter dem Vorjahresniveau. In dieser Entwicklung im Wirtschaftshochbau schlägt sich die konjunkturelle Stagnation in Deutschland erkennbar nieder. Die Zinsentwicklung und die Energiepreisentwicklung wirken sich negativ auf die Investitionsneigung für Bauten aus. So waren die Neubau-Genehmigungen für Büro- und Verwaltungsgebäude, bemessen nach Baukosten, im Vergleich zum Vorjahr um fast 20 % rückläufig. Das Genehmigungsvolumen für Lagergebäude reduzierte sich um -11 % ebenfalls deutlich. Auch bei Handelsgebäude (-12 %) und Hotel und Gastronomie (- 34 %) erholen sich die Genehmigungsvolumina nach der Corona-Pandemie immer noch nicht. Nur bei den Fabrikgebäuden ergibt sich ein positives Genehmigungsvolumen von +6 %. Für Neu- und Umbaumaßnahmen in Wirtschaftsbauten ergibt sich nominal ein Rückgang im Vergleich zum Vorjahr 2023 insgesamt EUR ca. 4,2 Mrd. (-10 %). 4.2 Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung Um im Spannungsfeld zwischen Gewinnchancen einerseits und Verlustrisiken andererseits dauerhaft erfolgreich zu sein, müssen insbesondere Risiken frühzeitig erkannt und in die Entscheidungsprozesse einbezogen werden. Gleichzeitig sollen auch im Rahmen des Planungs- und Umsetzungsprozesses die bestehenden Chancen erkannt, kommuniziert, beurteilt und genutzt werden. Die unternehmerischen Risiken bestehen insbesondere in der Abwicklung der Großaufträge, der Erneuerung der Bautechniken sowie aus Bonitäts- und Gewährleistungsrisiken. Unser Unternehmen verfügt über eine ineinandergreifende Palette von Steuerungsinstrumenten, die gewährleisten, dass Risiken identifiziert und durch geeignete Maßnahmen beherrschbar gemacht werden. Über das Reportingsystem wird die Geschäftsleitung zeitnah über die Abwicklung der Aufträge und das Auftreten ungeplanter Risiken informiert. Regelmäßige Bauleiterbesprechungen gewährleisten die interne Risikokommunikation. Risiken, die den Bestand des Unternehmens gefährden würden, sind nicht erkennbar. Die Zukunftsrisiken unserer Gesellschaft sind daher insgesamt als branchentypisch einzustufen. Aufgrund unserer intakten Firmenstruktur auf Familienbasis und gestützt auf eine hoch motivierte, leistungsfähige Belegschaft schätzen wir diese Risiken als unterdurchschnittlich für einen Baubetrieb ein. Wir sind Spezialisten für Stahlbeton- und Spannbetonfertigteile. Unser Anspruch ist es, die Ideen und Projekte unserer Kunden so umzusetzen, dass am Ende eine maßgeschneiderte, individuelle Lösung steht: sei es im Bereich Industrie- und Gewerbebauten, im Betonfertigteilbau, bei der Herstellung modularer Bahnsteigsysteme, Fahrzeugwaagen oder spezieller Sonderanfertigungen. Dieses umfassende Know-how verbunden mit unserem umfänglichen Beratungs- und Betreuungsansatz schafft uns Wettbewerbsvorteile, die auch zukünftig einen wesentlichen Beitrag zum Unternehmenserfolg leisten werden. Mit regelmäßigen Investitionen in unser Anlagevermögen sichern wir auch nachhaltig den Unternehmenserfolg. So profitiert bspw. der gesamte Produktionsprozess von der in Vorjahren fertiggestellten Betonpumpe und Photovoltaikanlage. Insgesamt zeichnet sich damit unsere Firmenpolitik als zukunftsgerichtet aus. 4.3 Prognose der Geschäftsentwicklung Aufgrund der allgemeinen Branchenentwicklung verzeichnen auch wir eine abnehmende bzw. abwartende Investitionsneigung, so dass wir mit einem niedrigeren Auftragsbestand ins Jahr 2024 gestartet sind. Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen (verhaltene Investitionsneigung aufgrund der konjunkturellen Entwicklung im allgemeine und der Zinsentwicklung im Speziellen) erschweren eine Prognose, zumal die konkreten Auswirkungen auf unsere Gesellschaften als unsicher eingestuft werden können. Vor diesem Hintergrund prognostizieren wir vorsichtig für das Geschäftsjahr 2024 eine Bauleistung auf dem diesjährigen Niveau, bei einem weiterhin positiven Ergebnis nach Steuern, allerdings deutlich unter dem diesjährigen Niveau. In unserer Planung gehen wir auch für das Geschäftsjahr 2024 von Vollbeschäftigung und weiteren Investitionen aus. Durch die enge Zusammenarbeit mit der SONNTAG-Gruppe können wir technisch und wirtschaftlich interessante Baulösungen anbieten und sehen uns mit dieser Strategie auch für das Geschäftsjahr 2024 gut positioniert. Die mittel- /langfristigen Auswirkungen der aktuellen geopolitischen Einflüsse auf unsere Geschäftsentwicklung sind allerdings schwer absehbar. Entscheidend wird sein, wie lange diese herausfordernden Rahmenbedingungen anhalten und wie sich diese auf die mittelfristige Investitionsbereitschaft der Industrie auswirken wird. Entsprechend dem Branchenverband erwarten auch wir eine gedämpfte Investitionsbereitschaft, die bei uns zu einem weiter rückläufigen Auftragsbestand zum Ende des Geschäftsjahres 2024 führen wird. Allerdings sehen wir uns gut positioniert, um schnell auf solche Entwicklungen reagieren zu können. Insgesamt stufen wir daher die möglichen Auswirkungen auf unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auch mittelfristig als moderat ein.
Halsenbach, den 31. Juli 2024 Herbert Willecke Marion Sonntag Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die W & S Monnerjahn GmbH, Halsenbach Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der W & S Monnerjahn GmbH, Halsenbach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der W & S Monnerjahn GmbH, Halsenbach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Duisburg, 31. Juli 2024 RLT
Ruhrmann Tieben & Partner mbB
Thorsten Ziegemeier, Wirtschaftsprüfer Verena Harms, Wirtschaftsprüferin |
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