Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 718658
Eingetragen
13.9.2018
Branche
Forschung und Entwicklung im Bereich BiotechnologieErbringung sonstiger Vermittlungs- und Vermarktungsdienstleistungen für PatenteHerstellung von Mehrzweckindustrierobotern
Gegenstand
Der Betrieb eines Entwicklungs- und Forschungsunternehmens im Umfeld der Automatisierungstechnik. Sie erbringt Entwicklungs-, Support- und andere Dienstleistungen, die damit in Zusammenhang stehen. Die Gesellschaft kann Immaterialgüterrechte wie zum Beispiel Patente, Handelsmarken etc. erwerben, verwalten, übertragen und verwerten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Stephan Halder
seit 15.5.2023
Prokura
Oliver Dr. Vietze
seit 13.9.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
Baumer Holding AGCHE
75.00%
Viebe Holding AGCHE
25.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Baumer Beteiligungs GmbH
Germany
50.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Baumer Beteiligungs GmbH

Stockach

Konzernabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2021 bis 30. September 2022

Konzernlagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Baumer Beteiligungs GmbH gehört zur internationalen Baumer Group mit Sitz in der Schweiz und ist eine integrierte Gesellschaft im Konzernverbund. Die Baumer Beteiligungs GmbH ist eine Sub-Holding der Baumer Holding AG mit Sitz in der Schweiz.

Die in Deutschland ansässigen Unternehmen der Baumer Gruppe entwickeln und produzieren Produkte für die Industrie- und Prozessautomation. In den Produktbereichen Sensoren, Drehgebern, Messinstrumenten, Komponenten für die automatisierte Bildverarbeitung sowie Leimauftragssysteme konnte die Gruppe in den letzten Jahren immer wieder in wirtschaftlicher und technischer Hinsicht Maßstäbe setzen.

Die wesentlichen Absatzmärkte befinden sich in Europa, Asien und Nordamerika. Die Konzernstruktur blieb im Berichtsjahr unverändert.

2. Forschung und Entwicklung

Für Baumer als einer der Innovations- und Technologieleader der Branche, ist Forschung und Entwicklung ein strategischer Erfolgsfaktor. Bestehende Produkte und Prozesse werden kontinuierlich verbessert und neue innovative Produkte und Fertigungsprozesse entwickelt.

Alle Baumer Gruppengesellschaften arbeiten nach dem verbindlichen und einheitlichen Baumer Innovationsprozess, der kurze Entwicklungszeiten und hohe Qualitätsstandards im gesamten Produktentstehungsprozess sicherstellt.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die Wirtschaft zeigte im Geschäftsjahr 21/22 eine bemerkenswerte Erholung und einen steilen Aufschwung. Dieser positive Trend trug zur Stabilisierung und Wachstum bei.

Jedoch blieben die abbrechenden Lieferketten eine grosse Herausforderung. Die anhaltenden Auswirkungen der Pandemie auf den globalen Handel und die Logistik führten zu Unterbrechungen und Verzögerungen in den Lieferketten. Unternehmen sahen sich mit Engpässen bei Rohstoffen, Komponenten und Transportkapazitäten konfrontiert, was ihre Betriebsabläufe erschwerte.

Insgesamt präsentierten sich die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Geschäftsjahr Oktober 2021 bis September 2022 als eine Mischung aus Fortschritten und Herausforderungen. Unternehmen mussten sich anpassen, um mit den Veränderungen Schritt zu halten und auf die volatilen Marktbedingungen zu reagieren. Die Erholung der Wirtschaft bot jedoch auch Chancen für Wachstum und Innovation.

Als Unternehmen war es wichtig, flexibel und agil zu bleiben, um sich den sich ändernden Rahmenbedingungen anzupassen und gleichzeitig die Lieferkettenrisiken zu managen. Durch eine sorgfältige Planung und eine strategische Herangehensweise konnten Unternehmen erfolgreich auf die wirtschaftlichen Entwicklungen reagieren und ihre Position stärken.

2. Geschäftsverlauf und Lage des Konzerns

Vor diesem uneinheitlichen wirtschaftlichen Hintergrund konnte der deutsche Subkonzern seinen Umsatz erhöhen (Zunahme um 10.2 %). Das Rohergebnis hat sich entsprechend verbessert (Zunahme um 10.4 %).

Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen

2021/2022
TEUR
2020/2021
TEUR
Sensorik 176'806 156'187
Mechanische Instrumente 17 19
Systeme 75'109 72'092
Erlösminderungen -3'160 -2'577
Summe 248'772 225'721

Umsatzerlöse nach geographischen Märkten

2021/2022
TEUR
2020/2021
TEUR
Inland 112'803 100'819
Ausland 135'969 124'902
Summe 248'772 225'721

Die Umsatzsteigerung resultiert im Wesentlichen aus einem weltweiten Nachholbedarf und einem sehr positiven wirtschaftlichen Umfeld.

Die Zunahme von TEUR 2'693 bei den Personalkosten ist im Wesentlichen auf Personalaufbau und der Zahlung einer Sonderprämie für alle Mitarbeitenden zurückzuführen.

Die Abschreibungen haben im Vergleich zum vorangegangenen Geschäftsjahr aufgrund geringerer Investitionen um TEUR 149 abgenommen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Geschäftsjahr um TEUR 6'132 gestiegen. Die Mehrkosten sind hauptsächlich auf die steigende Energiekosten, Logistikkosten, IT Projekte, vermehrte Reisetätigkeit und Marketingaktivitäten zurückzuführen.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit stieg um TEUR 4'760 gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 36'493. Der Konzernjahresüberschuss lag bei TEUR 28'441 (Vorjahr: TEUR 20'156).

Die Ertragslage hat sich sehr schnell und über den Erwartungen verbessert.

Die Finanzlage ist stabil. Die Steuerung von Liquiditäts-, Zins-, Wechselkurs- und Kontrahenten-Risiken wird für die Baumer Group durch das zentrale Finanzmanagement ausgeführt.

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit verringerte sich um 27.0 % auf TEUR 19.808. Die im Berichtsjahr durchgeführten Investitionen wurden aus dem laufenden Cashflow finanziert. Die Liquidität ist zudem durch die Teilnahme am Cash-Pool der Baumer Group sichergestellt. Der deutsche Subkonzern war jederzeit in der Lage, seinen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

Die Vermögenslage des Konzerns ist weiterhin gut.

Die Bilanzsumme erhöhte sich um 16.0 %. Das in der Bilanz ausgewiesene Eigenkapital beträgt 65.6 % (Vorjahr: 52.3 %) der Bilanzsumme.

Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden während des letzten Geschäftsjahrs im notwendigen Maße getätigt. Die Investitionen betreffen insbesondere technische Anlagen und Maschinen. Die Anlagenintensität liegt mit 25.8 % unter dem Vorjahresniveau von 30.8 %.

Die Vorräte haben sich zum Bilanzstichtag um TEUR 12'602 gegenüber dem Vorjahr erhöht.

Die geschäftliche Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr kann unter den gegebenen Umständen als zufriedenstellend bezeichnet werden.

3. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Zu den finanziellen Leistungsindikatoren wird auf die vorstehenden Ausführungen verwiesen. Zu den wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren zählen die Eigenkapitalrentabilität sowie die Umsatzrentabilität.

Im Berichtsjahr konnte der Konzern eine aus dem Verhältnis des Konzernergebnisses zum Eigenkapital des Konzerns berechnete Eigenkapitalrentabilität von 31.4 % verzeichnen. Die Umsatzrentabilität lag im Geschäftsjahr mit 11,4 % über dem Vorjahr (8,9 %).

Zum 30.09.2022 betrug die Anzahl der Mitarbeiter 1'081 (Vorjahr: 1'044 Mitarbeiter). Gegenüber dem Stand vom 30.09.2021 bedeutet dies einen Aufbau von 37 Mitarbeitenden.

Die Baumer Produktionsgesellschaften arbeiten nach dem gruppenweit verbindlichen Baumer Business System (BBS). Grundlage dieses Systems sind die Methoden und Werkzeuge des Lean Management, darin enthalten sind die kontinuierliche Verbesserung (Kaizen) sowie Prozessanalyse und Qualitätssicherstellung nach Six Sigma. Ein internes Ausbildungsprogramm für Green Belts durch eigene Black Belts und Master Black Belts sorgen für eine kontinuierliche Steigerung der Kompetenzen bei allen Mitarbeitern.

Bei Baumer fallen bei den normalen Geschäftsaktivitäten keine umweltbelastenden Emissionen an. Wir achten auf einen aktiven Umweltschutz, auch bei der Planung neuer Firmengebäude und der Auswahl unserer Lieferanten.

IV. Prognosebericht

Das neue Geschäftsjahr 2023 hat sich bis dato Dank des immer noch großen Auftragsvorrats gut entwickelt. Die Situation auf dem Beschaffungsmärkten hat sich inzwischen etwas beruhigt, wobei die Corona-Situation in China und deren Folgen derzeit schwer abschätzbar sind. Weitere Unsicherheiten wie der Krieg in der Ukraine, die Energieversorgung sowie der steigende Mangel an Arbeitskräften, vor allem in den USA und Europa, machen es schwierig eine Prognose zu erstellen.

Nebst all den Risiken sehen wir aber auch viele Chancen. Die demographische Entwicklung (Arbeitskräftemangel) wird gleichzeitig auch einer der Treiber sein, künftig mehr zu automatisieren. Und die Automatisierung von Maschinen und Anlagen beginnt beim Sensor. Der Bedarf an smarten Sensoren wird daher langfristig steigen. Der zweiten Treiber dürfte die Nachhaltigkeit sein. Auch hier werden zur Optimierung von Maschinen und Anlagen Sensoren benötigt.

Der Sensormarkt wird in den nächsten Jahren daher weiter steigen. Nach den Erfahrungen der letzten beiden Jahre wird Produktion aus Asien wieder vermehrt in den Westen zurückgeholt. Die digitale Transformation ist ein weiterer Treiber für Smarte Sensor Lösungen. Wir haben viele neue Produkte in der Pipeline und die Organisation und das Team ist auf einem guten Weg. Wir sind überzeugt, dass wir mit unserer Strategie 2025 auf dem richtigen Weg sind. Es bleibt, diese konsequent umzusetzen und auf neue Herausforderungen schnell zu reagieren.

Wir sind überzeugt und optimistisch, dass sich die Baumer Group auch künftig weiter nachhaltig und erfolgreich weiterentwickeln wird.

Sofern die vorgenannten Effekte keine gravierenden negativen Einflüsse auf die Geschäftsentwicklung ausüben, gehen wir im Vergleich zum Vorjahr von einem in etwa gleichbleibenden Umsatz und einem tieferen Ergebnis aus.

V. Chancen- und Risikobericht

a) Risikomanagement

Die Unternehmen der Baumer Group betreiben im Rahmen der Konzernzugehörigkeit ein Risikomanagement und verfügen über ein funktionierendes internes Kontrollsystem (IKS).

Das Risikomanagement der Baumer Group basiert auf einem systematischen Ansatz, um den Handlungsbedarf zukunftsorientiert zu erkennen bevor er sich in Schäden und entgangenen Chancen konkretisiert.

Das Risikomanagement-System der Baumer Group definiert organisatorische, finanzielle, methodische und technische Aspekte für ein wirksames und wirtschaftliches Risikomanagement im Unternehmen.

Die Baumer Group definiert das IKS als Gesamtheit aller von der Gruppenleitung und der Geschäftsleitung angeordneten Vorgänge, Methoden und Maßnahmen, die dazu dienen, einen ordnungsmäßigen Ablauf des betrieblichen Geschehens sicherzustellen. Die organisatorischen Maßnahmen des IKS sind in die Betriebsabläufe integriert, das heißt, sie erfolgen arbeitsbegleitend oder sind dem Arbeitsvollzug unmittelbar vor- oder nachgelagert.

b) Risiken und Chancen in den einzelnen Bereichen

Absatzmärkte

Die Baumer Group ist mit ihrem breit gefächerten Produktportfolio in vielen Branchen vertreten, hat eine breite Kundenbasis und ist international aktiv. Dank dieser breiten Aufstellung ist für den Konzern kein Klumpenrisiko absatzmarktseitig erkennbar. Andererseits können wir uns aber damit den globalen Markttrends und der weltwirtschaftlichen Entwicklung nicht entziehen.

Das Absatzrisiko wird daher als überschaubar eingeschätzt.

Dank der guten Marktpositionierung von Baumer konnten Marktanteile in einem schwierigen Umfeld gehalten werden.

Beschaffung

Die Versorgungssicherheit und die Qualität stehen im Beschaffungsbereich im Vordergrund. Die Auswahl der Lieferanten erfolgt sorgfältig nach intern festgelegten Auswahlkriterien. Grundsätzlich wird bei wesentlichen Beschaffungsgütern nach Möglichkeit ein Zweitlieferant ausgewählt. Die gegen Ende des Geschäftsjahres zugenommenen Lieferengpässe haben sich auch bei der Baumer stark bemerkbar gemacht.

Finanzrisiken

Durch den hohen Eigenfinanzierungsgrad von Baumer ist die Liquidität sichergestellt und stellt kein Risiko dar.

Im Berichtsjahr wurden keine Finanzinstrumente eingesetzt.

IT-Bereich

Die Baumer Group verfolgt das Ziel im IT-Bereich, ein weltweit einheitliches IT-System mit entsprechendem Risikomanagement zu betreiben. Durch ein zentrales Kompetenzcenter wird neben den technischen Rahmenbedingungen und Supportdienstleistungen auch die Sicherstellung eines einwandfreien Betriebes der IT-Applikationen sichergestellt.

Baumer verfügt über ein in der Baumer Group größtenteils einheitliches ERP-System, welches ebenfalls vom zentralen Kompetenzcenter betreut wird und dem IT-Risikomanagement der Baumer Group unterliegt. Die Risiken im IT-Bereich werden als gering eingeschätzt.

c) Gesamtaussage

Risiken der künftigen Entwicklung sieht die Konzernleitung in einem schwierigen Wettbewerbs- und Beschaffungsumfeld. Vor dem Hintergrund der finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet.

Für alle, trotz der ergriffenen Maßnahmen absehbaren Risiken, wurde zum 30.09.2022 im Abschluss in angemessenem Umfang bilanzielle Vorsorge getroffen.

Risiken, die den Fortbestand des Konzerns gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

 

Stockach, 6. Oktober 2023

gez. Dr. Oliver Vietze

Konzernbilanz

AKTIVA

30.09.2022
TEUR
30.09.2021
TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und 1.295 1.486
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten oder Werten
1.295 1.486
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschliesslich der Bauten auf fremden Grundstücken 24.005 25.075
2. technische Anlagen und Maschinen 5.987 6.630
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.862 2.976
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 498 437
34.352 35.118
III. Finanzanlagen
sonstige Ausleihungen 11 9
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs-, und Betriebsstoffe 31.921 22.021
2. fertige und unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 19.857 17.155
51.778 39.176
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 24.795 21.267
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 11.277 8.286
3. sonstige Vermögensgegenstände 9.460 9.201
45.532 38.754
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 4.370 3.814
C. Rechnungsabgrenzungsposten 587 616
Bilanzsumme 137.925 118.973

PASSIVA

30.09.2022
TEUR
30.09.2021
TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.000 1.000
II. Kapitalrücklage 13.100 13.100
III. Eigenkapitaldifferenzen aus Währungsumrechnung 21 -569
IV. Gewinnvortrag 48.266 28.630
V. Konzernjahresüberschuss (ohne Anteile anderer Gesellschafter) 27.770 19.636
VI. Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter 404 404
90.561 62.201
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 2.235 2.418
2. Steuerrückstellungen 2.562 1.635
3. sonstige Rückstellungen 6.591 7.723
11.388 11.776
C. Verbindlichkeiten
1. erhaltene Anzahlungen 3.763 2.105
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.919 3.787
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 25.591 34.559
4. sonstige Verbindlichkeiten 2.576 2.348
35.849 42.799
D. Passive latente Steuern 126 2.197
Bilanzsumme 137.925 118.973

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

2021/2022
TEUR
2020/2021
TEUR
1. Umsatzerlöse 248.772 225.721
2. Veränderung des Bestandes an unfertigen Erzeugnissen 2.242 -380
3. sonstige betriebliche Erträge 5.880 2.368
- davon aus Währungsumrechnung TEUR 537 (TEUR 490)
4. Materialaufwand
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 114.231 98.536
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 56.374 54.614
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 13.474 12.541
- davon für Altersversorgung TEUR 419 (TEUR 496) 69.848 67.155
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen 4.541 4.690
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 30.436 24.304
- davon aus Währungsumrechnung TEUR 575 (TEUR 208)
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 87 124
- davon aus verbundenen Unternehmen TEUR 81 (TEUR 117)
9. sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.432 1.415
- davon an verbundene Unternehmen TEUR 1'146 (TEUR 1'378)
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 36.493 31.733
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 7.933 11.458
- davon aus latenten Steuern TEUR -2'058 (TEUR +1'023)
12. Ergebnis nach Steuern 28.560 20.275
13. sonstige Steuern 119 119
14. Konzernjahresüberschuss 28.441 20.156
15. abzüglich Anteil anderer Gesellschafter am Konzernjahresüberschuss 671 520
16. Konzernjahresüberschuss (ohne Anteile anderer Gesellschafter) 27.770 19.636

Konzernanhang

I. Allgemeine Hinweise

Der Konzernabschluss der Baumer Beteiligungs GmbH zum 30. September 2022 wurde gem. § 290 ff. HGB sowie nach den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Zur Klarheit und Übersichtlichkeit des Konzernabschlusses wurden einzelne Posten der Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst. Diese Posten sind im Anhang gesondert erläutert. Die für einzelne Posten geforderten Zusatzangaben werden im Anhang dargestellt.

Die Aufstellung des Konzernabschlusses erfolgte in Tausend Euro (TEUR).

Die Baumer Beteiligungs GmbH mit Sitz in Stockach ist beim Amtsgericht Freiburg unter der Nummer HRB 602648 eingetragen.

II. Konsolidierungskreis und Stichtag

Der Konzernabschluss umfasst neben der Baumer Beteiligungs GmbH, Stockach, als Mutterunternehmen 8 inländische und 5 ausländische Tochtergesellschaften, die nach den Grundsätzen der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen wurden, weil die Muttergesellschaft unmittelbar oder mittelbar die Mehrheit der Stimmrechte besitzt.

Im Einzelnen handelt es sich um folgende Gesellschaften:

a) inländische Gesellschaften Firma Sitz Anteil am Kapital (direkt/indirekt)
Baumer GmbH Friedberg 100.0 %
Baumer hhs GmbH Krefeld 100.0 %
Baumer Optronic GmbH Radeberg 90.9 %
IVO Verwaltungs-GmbH Stockach 100.0 %
Baumer IVO GmbH & Co. KG
(vormals Baumer Hübner GmbH) Stockach 100.0 %
Baumer Inspection GmbH Konstanz 100.0 %
visicontrol Gesellschaft für
elektronische Bildverarbeitung mbH Weingarten 100.0 %
Baumer Innovation GmbH Stockach 100.0 %

Mit Beschlüssen vom 29. Juni 2022 wurde die Baumer Hübner GmbH, Stockach, im Wege einer formwechselnden Umwandlung in die Baumer Germany GmbH & Co. KG umgewandelt. Im Rahmen dieses Prozesses wurden die Hübner Beteiligungen GmbH, Berlin, die Baumer Thalheim GmbH & Co. KG, Eschwege sowie die Baumer IVO GmbH & Co. KG, Stockach, auf diese Gesellschaft überführt.

Sämtliche Vorgänge wurden im September 2022 ins Handelsregister eingetragen.

b) ausländische Gesellschaften Firma Sitz Anteil am Kapital (direkt/indirekt)
Baumer hhs Ltd Peterborough/Großbritannien 100.0 %
Baumer hhs S.r.l. Cesano/Italien 100.0 %
Baumer hhs Corp. Dayton/USA 100.0 %
Baumer hhs S.A.R.L. Civrieux/Frankreich 100.0 %
Baumer hhs sistemas de
aplicacion de adhesivos SLU Constanti/Spanien 100.0 %

Der Konzernabschluss wurde auf den Stichtag des Jahresabschlusses der Muttergesellschaft (30. September 2022) aufgestellt. Alle in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen haben ein Geschäftsjahr, das mit dem Geschäftsjahr der Muttergesellschaft übereinstimmt.

III. Konsolidierungsgrundsätze

Die Kapitalkonsolidierung in Bezug auf Erwerbsvorgänge vor Inkrafttreten des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes erfolgte gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB a. F. nach der Buchwertmethode durch Verrechnung der Buchwerte der Anteile mit dem auf den Konzern entfallenden Eigenkapital der einbezogenen Tochterunternehmen zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss (Beibehaltungswahlrecht). Im Übrigen erfolgt die Kapitalkonsolidierung nach der Neubewertungsmethode gemäß § 301 Abs. 1 HGB.

Die Verrechnungen wurden auf der Grundlage der Wertansätze zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung des Tochterunternehmens in den Konzernabschluss durchgeführt. Hieraus entstanden aktivische Unterschiedsbeträge; diese werden als Geschäfts- oder Firmenwerte ausgewiesen und planmäßig abgeschrieben. Die Geschäfts- oder Firmenwerte sind bereits vollständig abgeschrieben.

Forderungen, Ausleihungen und Verbindlichkeiten zwischen den einbezogenen Unternehmen wurden im Rahmen der Schuldenkonsolidierung gem. § 303 Abs. 1 HGB eliminiert.

Die Aufwands- und Ertragskonsolidierung erfolgte gemäß § 305 Abs. 1 HGB durch Verrechnung der Umsatzerlöse und der sonstigen betrieblichen Erträge zwischen den Konzernunternehmen mit den auf sie entfallenden Aufwendungen. In gleicher Weise wurden Zinserträge und ähnliche Erträge mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet.

Gemäß § 304 Abs. 1 HGB sind nicht realisierte Gewinne aus konzerninternen Transaktionen in voller Höhe zu eliminieren (Zwischenergebnis-Eliminierung). Soweit in den zum Bilanzstichtag ausgewiesenen Vorräten und Anlagevermögen Zwischenergebnisse aus dem konzerninternen Lieferungs- und Leistungsverkehr enthalten sind, werden diese nicht eliminiert. Die Gesellschaft macht von dem Wahlrecht des § 304 Abs. 2 HGB Gebrauch, da die Eliminierung nur einen unwesentlichen Einfluss auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns hätte.

Für nicht dem Mutterunternehmen gehörende Anteile an den im Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen wurde gemäß § 307 HGB ein Ausgleichsposten für die Anteile anderer Gesellschafter in Höhe ihres Anteils am Eigenkapital unter entsprechender Bezeichnung innerhalb des Eigenkapitals gesondert ausgewiesen. In der Konzerngewinn- und -verlustrechnung wird der im Jahresergebnis enthaltene, auf andere Gesellschafter entfallende Gewinn bzw. Verlust nach dem Posten Konzernjahresüberschuss als " Anteil anderer Gesellschafter am Konzernjahresüberschuss" gesondert ausgewiesen.

Die Währungsumrechnung erfolgte gem. § 308a HGB.

Bei Abschlüssen konsolidierter Tochterunternehmen, die in fremder Währung aufgestellt sind, werden die Bilanzposten zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag in Euro umgerechnet. Ausnahme ist das Eigenkapital, das zum historischen Kurs angesetzt wird. Posten der Gewinn- und Verlustrechnung werden zum Jahresdurchschnittskurs in Euro umgerechnet.

Durch die Währungsumrechnung bedingte Differenzen werden erfolgsneutral innerhalb des Konzerneigenkapitals unter dem Posten "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" ausgewiesen.

IV. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen erstellt.

Im Einzelnen werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände einschließlich der Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung sowie Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bilanziert und - sofern sie der Abnutzung unterliegen - unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibung erfolgt nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear.

Soweit die beizulegenden Werte einzelner immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens oder einzelner Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet.

Vorräte werden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten Einzelkosten zuzüglich angemessener Gemeinkosten. Alle erkennbaren Risiken, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, sind durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Das strenge Niederstwertprinzip wird angewandt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten abzüglich der Wertabschläge für Einzelrisiken sowie das allgemeine Kreditrisiko bilanziert.

Die liquiden Mittel werden mit ihren Nennwerten ausgewiesen. Bestände in Fremdwährung werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Auszahlungen vor dem Bilanzstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter der Annahme erwarteter Lohn- und Gehaltssteigerungen in Höhe von 2.0 % p.a. auf Basis des Anwartschaftsverfahrens (Projected Unit Credit Method) unter Verwendung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck auf der Grundlage eines Rechnungszinssatzes in Höhe von 1.76 % ermittelt. Für die Abzinsung wurde der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre herangezogen, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Gemäß § 253 Abs. 6 HGB ist der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe der entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und den aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren zu ermitteln.

Der Unterschiedsbetrag beträgt rund 56 TEUR und ist ausschüttungsgesperrt.

Die Pensionsrückstellung wird mit bestehenden Rückdeckungsansprüchen in Höhe von 207 TEUR verrechnet. Die Bewertung der Rückdeckungsansprüche erfolgte mit dem beizulegenden Zeitwert, der vorliegend den fortgeführten Anschaffungskosten entspricht. Der beizulegende Zeitwert der Rückdeckungsversicherungen wurde gemäss § 255 Abs. 4 Satz 3 HGB ermittelt. Der Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden beträgt 2.442 TEUR

Erträge aus den Rückdeckungsansprüchen in der Höhe von 7 TEUR wurden mit Aufwendungen aus der Abzinsung der Rückstellung in der Höhe von 37 TEUR verrechnet.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verpflichtungen und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag ausgewiesen (d.h. ggf. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen).

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst (RückAbzinsVO).

Soweit die zugrunde liegende Verpflichtung einen Zinsanteil enthält oder eine Rentenverpflichtung ohne Gegenleistung darstellt, wurde die Rückstellung zum Barwert angesetzt. Dabei wurde bei den sonstigen Rückstellungen ein der Restlaufzeit entsprechender durchschnittlicher Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet.

Für die Abzinsung der Jubiläumsrückstellung wird wie für die Pensionsrückstellung pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren berücksichtigt.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Latente Steuern werden aufgrund von Unterschieden zwischen Handels- und Steuerbilanz, welche sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich wieder abbauen, auf Basis des Steuersatzes des jeweiligen Konzernunternehmens berechnet. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet.

Dem Ausweis latenter Steuern lagen im Wesentlichen inländische Sachverhalte zu Grunde. Der durchschnittliche latente Steuersatz beträgt 29.9 %.

V. Erläuterungen zur Konzernbilanz und zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Konzernanlagevermögens unter Angabe der Abschreibung des Geschäftsjahres ist am Ende des Anhangs dargestellt.

Vorräte

Die in der Bilanz ausgewiesenen fertigen und unfertigen Erzeugnisse entfallen mit 10'414 TEUR auf fertige Erzeugnisse und mit 9'406 TEUR auf unfertige Erzeugnisse.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände in TEUR

30.09.2022
TEUR
30.09.2021
TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 24'795 21'267
- davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0 0
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 5'051 8'286
- davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0 0
- davon aus Lieferungen und Leistungen 4'995 8'255
- davon gegen Gesellschafter (sonstige Vermögensgegenstände) 56 31
Sonstige Vermögensgegenstände 9'460 9'201
- davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0 0
Summe 39'306 38'754

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten keine Beträge, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen.

In den Einzelabschlüssen werden Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Verluste und Kursänderungen werden berücksichtigt.

Eigenkapital

Die Entwicklung des Konzerneigenkapitals ist im Konzerneigenkapitalspiegel dargestellt.

Das gezeichnete Kapital von 1'000 TEUR entspricht dem Stammkapital der Muttergesellschaft.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Verpflichtungen aus Urlaubsansprüchen, Sondervergütungen, Gewährleistungsverpflichtungen und ausstehenden Lieferantenrechnungen gebildet.

Verbindlichkeitenspiegel in TEUR zum 30.09.2022 (Vorjahreszahlen in Klammern)

Art der Verbindlichkeit bis 1 Jahr größer 1 Jahr größer 5 Jahre Gesamt
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 3'763 0 0 3'763
(2'105) (0) (0) (2'105)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3'919 0 0 3'919
(3'787) (0) (0) (3'787)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4'841 20'750 0 25'591
(13'809) (20'750) (0) (34'559)
- davon aus Lieferungen und Leistungen 3'705 0 0 3'705
(2'347) (0) (0) (2'347)
- davon gegenüber Gesellschaftern (sonstige Verbindlichkeiten) 1'136 20'750 0 21'886
(11'462) (20'750) 0 (32'212)
4. Sonstige Verbindlichkeiten 2'576 0 0 2'576
(2'348) (0) (0) (2'348)
- davon aus Steuern 1'451 0 0 1'451
(1'306) (0) (0) (1'306)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 185 0 0 185
(118) (0) (0) (118)
Summe 15'099 20'750 0 35'849
(18'304) (20'750) (0) (42'799)

Die Verbindlichkeiten sind nicht durch Pfandrechte o.Ä. gesichert.

Unter den Verbindlichkeiten sind keine Beträge in größerem Umfang enthalten, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen sowie Abnahmeverpflichtungen in Höhe von 4.359 TEUR (Vorjahr: 3.861 TEUR).

VI. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen

2021/2022
TEUR
2020/2021
TEUR
Sensorik 176'806 156'187
Mechanische Instrumente 17 19
Systeme 75'109 72'092
Erlösminderungen -3'160 -2'577
Summe 248'772 225'721

Umsatzerlöse nach geographischen Märkten

2021/2022
TEUR
2020/2021
TEUR
Inland 112'803 100'819
Ausland 135'969 124'902
Summe 248'772 225'721

VII. Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Geschäftsführer der Muttergesellschaft im Zeitraum vom 1. Oktober 2021 bis zum 30. September 2022 war:

- Dr. Oliver Vietze, Frauenfeld / Schweiz

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Die Geschäftsführer der Baumer Beteiligungs GmbH, Stockach erhielten keine Bezüge.

Konzernkapitalflussrechnung

Die Konzernkapitalflussrechnung ist auf Basis des DRS 21 aufgestellt. Der in der Kapitalflussrechnung zum Bilanzstichtag betrachtete Finanzmittelfonds umfasst alle in der Bilanz ausgewiesenen flüssigen Mittel, somit Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten, soweit diese innerhalb von drei Monaten verfügbar sind sowie einen etwaigen Überhang der Verbindlichkeiten über die Forderungen aus dem Cash-Pool. Der Finanzmittelfonds zum 30.09.2022 in Höhe von 4.370 TEUR setzt sich aus Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten zusammen. Zur Konzernkapitalflussrechnung verweisen wir auf die Anlage 5.

Mitarbeitende

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeitende (§ 267 Abs. 5 HGB):

2021/2022 Gesamt 2020/2021 Gesamt
Gewerbliche Arbeitnehmer 472 453
Angestellte 563 562
Gesamt 1'034 1'015

Honorar für den Abschlussprüfer

Das von dem Abschlussprüfer des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr für die Baumer Beteiligungs GmbH, Stockach, und die inländischen Tochtergesellschaften berechnete Gesamthonorar beträgt TEUR 140 (Vorjahr TEUR 130).

Befreiungsmöglichkeiten bei der Einbeziehung in einen Konzernabschluss

Folgende Gesellschaften haben Befreiungsmöglichkeiten nach § 264 Abs. 3 HGB bzw. § 264 b HGB in Anspruch genommen:

- Baumer GmbH, Friedberg

- Baumer Optronic GmbH, Radeberg

- Baumer hhs GmbH, Krefeld

- Baumer Germany GmbH & Co. KG, Stockach

- Baumer Inspection GmbH, Konstanz

- visicontrol Gesellschaft für elektronische Bildverarbeitung mbH, Weingarten

- Baumer Innovation GmbH, Stockach

Ereignisse nach dem Abschlussstichtag

Es kann einige Zeit dauern, bis sich die angespannte Lage auf dem Beschaffungsmarkt wieder beruhigt. Daher bestehen gewisse Unsicherheiten was die weitere Geschäftsentwicklung angeht. Trotz allem sind Risiken, die den Fortbestand des Konzerns gefährden könnten, nicht erkennbar.

 

Stockach, 06.10.2023

gez. Dr. Oliver Vietze

Konzern-Anlagespiegel

Anschaffungs- und Herstellkosten
01.10.2021
TEUR
Währung
TEUR
Zugänge
TEUR
Abgänge
TEUR
Umbuchungen
TEUR
30.09.2022
TEUR
ANLAGEVERMÖGEN
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.351 203 209 6.345
6.351 203 209 6.345
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und
Bauten einschliesslich Bauten auf fremden
Grundstücken 39.681 194 119 2.732 37.262
2. technische Anlagen und Maschinen 30.616 31 930 3.082 287 28.782
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 16.522 67 2.478 2.892 3 16.178
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 437 454 103 -290 498
87.256 292 3.981 8.809 82.720
III. FINANZANLAGEN
sonstige Ausleihungen 9 2 11
9 2 11
93.616 292 4.186 9.018 89.076
kumulierte Abschreibungen
01.10.2021
TEUR
Währung
TEUR
Zugänge
TEUR
Abgänge
TEUR
Umbuchungen
TEUR
30.09.2022
TEUR
ANLAGEVERMÖGEN
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.865 369 184 5.050
4.865 369 184 5.050
II. SACHANLAGEN 0
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und 0
Bauten einschliesslich Bauten auf fremden 0
Grundstücken 14.606 63 976 2.388 13.257
2. technische Anlagen und Maschinen 23.986 28 1.801 3.020 22.795
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 13.546 58 1.391 2.679 12.316
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
52.138 149 4.168 8.087 48.368
III. FINANZANLAGEN 0
sonstige Ausleihungen
57.003 149 4.537 8.271 53.418
Bilanzwerte
30.09.2022
TEUR
30.09.2021
TEUR
ANLAGEVERMÖGEN
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte
sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.295 1.486
1.295 1.486
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und
Bauten einschliesslich Bauten auf fremden
Grundstücken 24.005 25.075
2. technische Anlagen und Maschinen 5.987 6.630
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.862 2.976
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 498 437
34.352 35.118
III. FINANZANLAGEN
sonstige Ausleihungen 11 9
11 9
35.658 36.613

Konzern-Kapitalflussrechnung

2021/2022
TEUR
2020/2021
TEUR
1. Konzernjahresüberschuss (einschliesslich Anteile anderer Gesellschafter) vor ausserordentlichen Posten 28.441 20.156
2. + Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 4.541 4.690
3. + / - Zu- / Abnahme der Rückstellungen -1.318 1.459
4. + / - Gewinn / Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -2.568 0
5. + / - Zu- / Abnahme der Vorräte -12.348 1.328
6. + / - Zu- / Abnahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen -3.300 -2.012
7. + / - Zu- / Abnahme sonstige Aktiva (ohne Forderungen aus Cash-Pool) 13.506 -14.566
8. - Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und der erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen 1.731 2.036
9. + / - Zu- / Abnahme der übrigen Passiva -11.149 11.817
10. + Zinsaufwendungen 1.345 1.291
11. + Ertragsteueraufwand 7.933 11.458
12. - Ertragsteuerzahlungen -7.007 -10.525
13. = Cashflow aus laufender Tätigkeit 19.807 27.132
14. Einzahlungen aus Abgängen von immateriellen Vermögensgegenständen 25 0
15. - Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände -203 -328
16. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 3.290 325
17. - Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -3.981 -2.242
18. + Einzahlungen aus Abgängen aus dem Finanzanlagevermögen 0 0
19. - Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -2 0
20. + erhaltene Zinsen 87 124
21. = Cashflow aus der Investitionstätigkeit -784 -2.121
22. - gezahlte Dividenden an Gesellschafter des Mutterunternehmens 0 -80.000
23. - gezahlte Dividenden an andere Gesellschafter -496 -522
24. + Einzahlungen aus der Aufnahem von (Finanz-)Krediten 0 10.000
25. + / - Einzahlungen/Auszahlungen aus der Vergabe von Krediten im Rahmen des Cash-Pools -16.727 47.698
26. - gezahlte Zinsen -1.432 -1.415
27. = Cashflow aus Finanzierungstätigkeit -18.655 -24.239
28. Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds (Zwischensumme) 369 772
29. + / - Wechselkurs-, konsolidierungskreis- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 187 18
30. + Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 3.024 3.024
31. = Finanzmittelfond am Ende der Periode 3.580 3.814

Konzerneigenkapitalspiegel

Gezeichnetes Kapital
TEUR
Kapitalrücklage
TEUR
Eigenkapitaldifferenzen aus Währungsumrechnung Gewinnvortrag
TEUR
Stand am 30. September 2020 1.000 13.100 -505 95.146
Kapitalerhöhungen - - - -
Einstellungen in die Rücklagen - - - -
Gewinnausschüttung - - - -80.000
Veränderung Gewinnvortrag - - - 13.484
Umgliederung - - -
Veränderung des Ausgleichspostens aus der Währungsumrechnung - - -64 -
Konzernjahresüberschuss
Stand am 30. September 2021 1.000 13.100 -569 28.630
Kapitalerhöhungen - - - -
Einstellungen in die Rücklagen - - - -
Gewinnausschüttung - - - -
Veränderung Gewinnvortrag - - - 19.636
Umgliederung - - - -
Veränderung des Ausgleichspostens aus der Währungsumrechnung - - 590 -
Konzernjahresüberschuss - - - -
Stand am 30. September 2022 1.000 13.100 21 48.266
Konzernjahresüberschuss (ohne Anteile anderer Gesellschafter)
TEUR
Eigenkapital anderer Gesellschafter
TEUR
Konzerneigenkapital
TEUR
Stand am 30. September 2020 13.484 403 122.628
Kapitalerhöhungen - - -
Einstellungen in die Rücklagen - - -
Gewinnausschüttung - -520 -80.520
Veränderung Gewinnvortrag -13.484 - -
Umgliederung -
Veränderung des Ausgleichspostens aus der Währungsumrechnung - 1 -63
Konzernjahresüberschuss 19.636 520 20.156
Stand am 30. September 2021 19.636 404 62.201
Kapitalerhöhungen - - -
Einstellungen in die Rücklagen - - -
Gewinnausschüttung - - -
Veränderung Gewinnvortrag -19.636 - -
Umgliederung - - -
Veränderung des Ausgleichspostens aus der Währungsumrechnung - - 590
Konzernjahresüberschuss 27.770 - 27.770
Stand am 30. September 2022 27.770 404 90.561

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Baumer Beteiligungs GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Baumer Beteiligungs GmbH und ihrer Tochtergesellschaften - bestehend aus der Konzernbilanz zum 30. September 2022 und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2021 bis zum 30. September 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Baumer Beteiligungs GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2021 bis zum 30. September 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 30. September 2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober bis zum 30. September 2022 und

• vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Die Webseite des Instituts der Wirtschaftsprüfer enthält unter www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-konzern-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.

 

Berlin, den 6. Oktober2023

audalis
Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Dortmund
Zweigniederlassung Berlin

durch:

gez. Thomas Kühn, Wirtschaftsprüfer

gez. Andreas Beyer, Wirtschaftsprüfer

Billigung des Konzernabschlusses

Der Konzernabschluss ist am 30. Oktober 2023 gebilligt worden.

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