Gewerbepark ADS Krefeld GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stephan Halder seit 15.5.2023 | Prokura |
Oliver Dr. Vietze seit 13.9.2018 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Baumer Holding AG | 75.00% |
Viebe Holding AG | 25.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Baumer Beteiligungs GmbHStockachKonzernabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2021 bis 30. September 2022KonzernlageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Baumer Beteiligungs GmbH gehört zur internationalen Baumer Group mit Sitz in der Schweiz und ist eine integrierte Gesellschaft im Konzernverbund. Die Baumer Beteiligungs GmbH ist eine Sub-Holding der Baumer Holding AG mit Sitz in der Schweiz. Die in Deutschland ansässigen Unternehmen der Baumer Gruppe entwickeln und produzieren Produkte für die Industrie- und Prozessautomation. In den Produktbereichen Sensoren, Drehgebern, Messinstrumenten, Komponenten für die automatisierte Bildverarbeitung sowie Leimauftragssysteme konnte die Gruppe in den letzten Jahren immer wieder in wirtschaftlicher und technischer Hinsicht Maßstäbe setzen. Die wesentlichen Absatzmärkte befinden sich in Europa, Asien und Nordamerika. Die Konzernstruktur blieb im Berichtsjahr unverändert. 2. Forschung und Entwicklung Für Baumer als einer der Innovations- und Technologieleader der Branche, ist Forschung und Entwicklung ein strategischer Erfolgsfaktor. Bestehende Produkte und Prozesse werden kontinuierlich verbessert und neue innovative Produkte und Fertigungsprozesse entwickelt. Alle Baumer Gruppengesellschaften arbeiten nach dem verbindlichen und einheitlichen Baumer Innovationsprozess, der kurze Entwicklungszeiten und hohe Qualitätsstandards im gesamten Produktentstehungsprozess sicherstellt. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die Wirtschaft zeigte im Geschäftsjahr 21/22 eine bemerkenswerte Erholung und einen steilen Aufschwung. Dieser positive Trend trug zur Stabilisierung und Wachstum bei. Jedoch blieben die abbrechenden Lieferketten eine grosse Herausforderung. Die anhaltenden Auswirkungen der Pandemie auf den globalen Handel und die Logistik führten zu Unterbrechungen und Verzögerungen in den Lieferketten. Unternehmen sahen sich mit Engpässen bei Rohstoffen, Komponenten und Transportkapazitäten konfrontiert, was ihre Betriebsabläufe erschwerte. Insgesamt präsentierten sich die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Geschäftsjahr Oktober 2021 bis September 2022 als eine Mischung aus Fortschritten und Herausforderungen. Unternehmen mussten sich anpassen, um mit den Veränderungen Schritt zu halten und auf die volatilen Marktbedingungen zu reagieren. Die Erholung der Wirtschaft bot jedoch auch Chancen für Wachstum und Innovation. Als Unternehmen war es wichtig, flexibel und agil zu bleiben, um sich den sich ändernden Rahmenbedingungen anzupassen und gleichzeitig die Lieferkettenrisiken zu managen. Durch eine sorgfältige Planung und eine strategische Herangehensweise konnten Unternehmen erfolgreich auf die wirtschaftlichen Entwicklungen reagieren und ihre Position stärken. 2. Geschäftsverlauf und Lage des Konzerns Vor diesem uneinheitlichen wirtschaftlichen Hintergrund konnte der deutsche Subkonzern seinen Umsatz erhöhen (Zunahme um 10.2 %). Das Rohergebnis hat sich entsprechend verbessert (Zunahme um 10.4 %). Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen
Umsatzerlöse nach geographischen Märkten
Die Umsatzsteigerung resultiert im Wesentlichen aus einem weltweiten Nachholbedarf und einem sehr positiven wirtschaftlichen Umfeld. Die Zunahme von TEUR 2'693 bei den Personalkosten ist im Wesentlichen auf Personalaufbau und der Zahlung einer Sonderprämie für alle Mitarbeitenden zurückzuführen. Die Abschreibungen haben im Vergleich zum vorangegangenen Geschäftsjahr aufgrund geringerer Investitionen um TEUR 149 abgenommen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Geschäftsjahr um TEUR 6'132 gestiegen. Die Mehrkosten sind hauptsächlich auf die steigende Energiekosten, Logistikkosten, IT Projekte, vermehrte Reisetätigkeit und Marketingaktivitäten zurückzuführen. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit stieg um TEUR 4'760 gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 36'493. Der Konzernjahresüberschuss lag bei TEUR 28'441 (Vorjahr: TEUR 20'156). Die Ertragslage hat sich sehr schnell und über den Erwartungen verbessert. Die Finanzlage ist stabil. Die Steuerung von Liquiditäts-, Zins-, Wechselkurs- und Kontrahenten-Risiken wird für die Baumer Group durch das zentrale Finanzmanagement ausgeführt. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit verringerte sich um 27.0 % auf TEUR 19.808. Die im Berichtsjahr durchgeführten Investitionen wurden aus dem laufenden Cashflow finanziert. Die Liquidität ist zudem durch die Teilnahme am Cash-Pool der Baumer Group sichergestellt. Der deutsche Subkonzern war jederzeit in der Lage, seinen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Die Vermögenslage des Konzerns ist weiterhin gut. Die Bilanzsumme erhöhte sich um 16.0 %. Das in der Bilanz ausgewiesene Eigenkapital beträgt 65.6 % (Vorjahr: 52.3 %) der Bilanzsumme. Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden während des letzten Geschäftsjahrs im notwendigen Maße getätigt. Die Investitionen betreffen insbesondere technische Anlagen und Maschinen. Die Anlagenintensität liegt mit 25.8 % unter dem Vorjahresniveau von 30.8 %. Die Vorräte haben sich zum Bilanzstichtag um TEUR 12'602 gegenüber dem Vorjahr erhöht. Die geschäftliche Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr kann unter den gegebenen Umständen als zufriedenstellend bezeichnet werden. 3. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren Zu den finanziellen Leistungsindikatoren wird auf die vorstehenden Ausführungen verwiesen. Zu den wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren zählen die Eigenkapitalrentabilität sowie die Umsatzrentabilität. Im Berichtsjahr konnte der Konzern eine aus dem Verhältnis des Konzernergebnisses zum Eigenkapital des Konzerns berechnete Eigenkapitalrentabilität von 31.4 % verzeichnen. Die Umsatzrentabilität lag im Geschäftsjahr mit 11,4 % über dem Vorjahr (8,9 %). Zum 30.09.2022 betrug die Anzahl der Mitarbeiter 1'081 (Vorjahr: 1'044 Mitarbeiter). Gegenüber dem Stand vom 30.09.2021 bedeutet dies einen Aufbau von 37 Mitarbeitenden. Die Baumer Produktionsgesellschaften arbeiten nach dem gruppenweit verbindlichen Baumer Business System (BBS). Grundlage dieses Systems sind die Methoden und Werkzeuge des Lean Management, darin enthalten sind die kontinuierliche Verbesserung (Kaizen) sowie Prozessanalyse und Qualitätssicherstellung nach Six Sigma. Ein internes Ausbildungsprogramm für Green Belts durch eigene Black Belts und Master Black Belts sorgen für eine kontinuierliche Steigerung der Kompetenzen bei allen Mitarbeitern. Bei Baumer fallen bei den normalen Geschäftsaktivitäten keine umweltbelastenden Emissionen an. Wir achten auf einen aktiven Umweltschutz, auch bei der Planung neuer Firmengebäude und der Auswahl unserer Lieferanten. IV. Prognosebericht Das neue Geschäftsjahr 2023 hat sich bis dato Dank des immer noch großen Auftragsvorrats gut entwickelt. Die Situation auf dem Beschaffungsmärkten hat sich inzwischen etwas beruhigt, wobei die Corona-Situation in China und deren Folgen derzeit schwer abschätzbar sind. Weitere Unsicherheiten wie der Krieg in der Ukraine, die Energieversorgung sowie der steigende Mangel an Arbeitskräften, vor allem in den USA und Europa, machen es schwierig eine Prognose zu erstellen. Nebst all den Risiken sehen wir aber auch viele Chancen. Die demographische Entwicklung (Arbeitskräftemangel) wird gleichzeitig auch einer der Treiber sein, künftig mehr zu automatisieren. Und die Automatisierung von Maschinen und Anlagen beginnt beim Sensor. Der Bedarf an smarten Sensoren wird daher langfristig steigen. Der zweiten Treiber dürfte die Nachhaltigkeit sein. Auch hier werden zur Optimierung von Maschinen und Anlagen Sensoren benötigt. Der Sensormarkt wird in den nächsten Jahren daher weiter steigen. Nach den Erfahrungen der letzten beiden Jahre wird Produktion aus Asien wieder vermehrt in den Westen zurückgeholt. Die digitale Transformation ist ein weiterer Treiber für Smarte Sensor Lösungen. Wir haben viele neue Produkte in der Pipeline und die Organisation und das Team ist auf einem guten Weg. Wir sind überzeugt, dass wir mit unserer Strategie 2025 auf dem richtigen Weg sind. Es bleibt, diese konsequent umzusetzen und auf neue Herausforderungen schnell zu reagieren. Wir sind überzeugt und optimistisch, dass sich die Baumer Group auch künftig weiter nachhaltig und erfolgreich weiterentwickeln wird. Sofern die vorgenannten Effekte keine gravierenden negativen Einflüsse auf die Geschäftsentwicklung ausüben, gehen wir im Vergleich zum Vorjahr von einem in etwa gleichbleibenden Umsatz und einem tieferen Ergebnis aus. V. Chancen- und Risikobericht a) Risikomanagement Die Unternehmen der Baumer Group betreiben im Rahmen der Konzernzugehörigkeit ein Risikomanagement und verfügen über ein funktionierendes internes Kontrollsystem (IKS). Das Risikomanagement der Baumer Group basiert auf einem systematischen Ansatz, um den Handlungsbedarf zukunftsorientiert zu erkennen bevor er sich in Schäden und entgangenen Chancen konkretisiert. Das Risikomanagement-System der Baumer Group definiert organisatorische, finanzielle, methodische und technische Aspekte für ein wirksames und wirtschaftliches Risikomanagement im Unternehmen. Die Baumer Group definiert das IKS als Gesamtheit aller von der Gruppenleitung und der Geschäftsleitung angeordneten Vorgänge, Methoden und Maßnahmen, die dazu dienen, einen ordnungsmäßigen Ablauf des betrieblichen Geschehens sicherzustellen. Die organisatorischen Maßnahmen des IKS sind in die Betriebsabläufe integriert, das heißt, sie erfolgen arbeitsbegleitend oder sind dem Arbeitsvollzug unmittelbar vor- oder nachgelagert. b) Risiken und Chancen in den einzelnen Bereichen Absatzmärkte Die Baumer Group ist mit ihrem breit gefächerten Produktportfolio in vielen Branchen vertreten, hat eine breite Kundenbasis und ist international aktiv. Dank dieser breiten Aufstellung ist für den Konzern kein Klumpenrisiko absatzmarktseitig erkennbar. Andererseits können wir uns aber damit den globalen Markttrends und der weltwirtschaftlichen Entwicklung nicht entziehen. Das Absatzrisiko wird daher als überschaubar eingeschätzt. Dank der guten Marktpositionierung von Baumer konnten Marktanteile in einem schwierigen Umfeld gehalten werden. Beschaffung Die Versorgungssicherheit und die Qualität stehen im Beschaffungsbereich im Vordergrund. Die Auswahl der Lieferanten erfolgt sorgfältig nach intern festgelegten Auswahlkriterien. Grundsätzlich wird bei wesentlichen Beschaffungsgütern nach Möglichkeit ein Zweitlieferant ausgewählt. Die gegen Ende des Geschäftsjahres zugenommenen Lieferengpässe haben sich auch bei der Baumer stark bemerkbar gemacht. Finanzrisiken Durch den hohen Eigenfinanzierungsgrad von Baumer ist die Liquidität sichergestellt und stellt kein Risiko dar. Im Berichtsjahr wurden keine Finanzinstrumente eingesetzt. IT-Bereich Die Baumer Group verfolgt das Ziel im IT-Bereich, ein weltweit einheitliches IT-System mit entsprechendem Risikomanagement zu betreiben. Durch ein zentrales Kompetenzcenter wird neben den technischen Rahmenbedingungen und Supportdienstleistungen auch die Sicherstellung eines einwandfreien Betriebes der IT-Applikationen sichergestellt. Baumer verfügt über ein in der Baumer Group größtenteils einheitliches ERP-System, welches ebenfalls vom zentralen Kompetenzcenter betreut wird und dem IT-Risikomanagement der Baumer Group unterliegt. Die Risiken im IT-Bereich werden als gering eingeschätzt. c) Gesamtaussage Risiken der künftigen Entwicklung sieht die Konzernleitung in einem schwierigen Wettbewerbs- und Beschaffungsumfeld. Vor dem Hintergrund der finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Für alle, trotz der ergriffenen Maßnahmen absehbaren Risiken, wurde zum 30.09.2022 im Abschluss in angemessenem Umfang bilanzielle Vorsorge getroffen. Risiken, die den Fortbestand des Konzerns gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.
Stockach, 6. Oktober 2023 gez. Dr. Oliver Vietze KonzernbilanzAKTIVA
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
KonzernanhangI. Allgemeine Hinweise Der Konzernabschluss der Baumer Beteiligungs GmbH zum 30. September 2022 wurde gem. § 290 ff. HGB sowie nach den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Zur Klarheit und Übersichtlichkeit des Konzernabschlusses wurden einzelne Posten der Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst. Diese Posten sind im Anhang gesondert erläutert. Die für einzelne Posten geforderten Zusatzangaben werden im Anhang dargestellt. Die Aufstellung des Konzernabschlusses erfolgte in Tausend Euro (TEUR). Die Baumer Beteiligungs GmbH mit Sitz in Stockach ist beim Amtsgericht Freiburg unter der Nummer HRB 602648 eingetragen. II. Konsolidierungskreis und Stichtag Der Konzernabschluss umfasst neben der Baumer Beteiligungs GmbH, Stockach, als Mutterunternehmen 8 inländische und 5 ausländische Tochtergesellschaften, die nach den Grundsätzen der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen wurden, weil die Muttergesellschaft unmittelbar oder mittelbar die Mehrheit der Stimmrechte besitzt. Im Einzelnen handelt es sich um folgende Gesellschaften:
Mit Beschlüssen vom 29. Juni 2022 wurde die Baumer Hübner GmbH, Stockach, im Wege einer formwechselnden Umwandlung in die Baumer Germany GmbH & Co. KG umgewandelt. Im Rahmen dieses Prozesses wurden die Hübner Beteiligungen GmbH, Berlin, die Baumer Thalheim GmbH & Co. KG, Eschwege sowie die Baumer IVO GmbH & Co. KG, Stockach, auf diese Gesellschaft überführt. Sämtliche Vorgänge wurden im September 2022 ins Handelsregister eingetragen.
Der Konzernabschluss wurde auf den Stichtag des Jahresabschlusses der Muttergesellschaft (30. September 2022) aufgestellt. Alle in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen haben ein Geschäftsjahr, das mit dem Geschäftsjahr der Muttergesellschaft übereinstimmt. III. Konsolidierungsgrundsätze Die Kapitalkonsolidierung in Bezug auf Erwerbsvorgänge vor Inkrafttreten des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes erfolgte gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB a. F. nach der Buchwertmethode durch Verrechnung der Buchwerte der Anteile mit dem auf den Konzern entfallenden Eigenkapital der einbezogenen Tochterunternehmen zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss (Beibehaltungswahlrecht). Im Übrigen erfolgt die Kapitalkonsolidierung nach der Neubewertungsmethode gemäß § 301 Abs. 1 HGB. Die Verrechnungen wurden auf der Grundlage der Wertansätze zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung des Tochterunternehmens in den Konzernabschluss durchgeführt. Hieraus entstanden aktivische Unterschiedsbeträge; diese werden als Geschäfts- oder Firmenwerte ausgewiesen und planmäßig abgeschrieben. Die Geschäfts- oder Firmenwerte sind bereits vollständig abgeschrieben. Forderungen, Ausleihungen und Verbindlichkeiten zwischen den einbezogenen Unternehmen wurden im Rahmen der Schuldenkonsolidierung gem. § 303 Abs. 1 HGB eliminiert. Die Aufwands- und Ertragskonsolidierung erfolgte gemäß § 305 Abs. 1 HGB durch Verrechnung der Umsatzerlöse und der sonstigen betrieblichen Erträge zwischen den Konzernunternehmen mit den auf sie entfallenden Aufwendungen. In gleicher Weise wurden Zinserträge und ähnliche Erträge mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet. Gemäß § 304 Abs. 1 HGB sind nicht realisierte Gewinne aus konzerninternen Transaktionen in voller Höhe zu eliminieren (Zwischenergebnis-Eliminierung). Soweit in den zum Bilanzstichtag ausgewiesenen Vorräten und Anlagevermögen Zwischenergebnisse aus dem konzerninternen Lieferungs- und Leistungsverkehr enthalten sind, werden diese nicht eliminiert. Die Gesellschaft macht von dem Wahlrecht des § 304 Abs. 2 HGB Gebrauch, da die Eliminierung nur einen unwesentlichen Einfluss auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns hätte. Für nicht dem Mutterunternehmen gehörende Anteile an den im Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen wurde gemäß § 307 HGB ein Ausgleichsposten für die Anteile anderer Gesellschafter in Höhe ihres Anteils am Eigenkapital unter entsprechender Bezeichnung innerhalb des Eigenkapitals gesondert ausgewiesen. In der Konzerngewinn- und -verlustrechnung wird der im Jahresergebnis enthaltene, auf andere Gesellschafter entfallende Gewinn bzw. Verlust nach dem Posten Konzernjahresüberschuss als " Anteil anderer Gesellschafter am Konzernjahresüberschuss" gesondert ausgewiesen. Die Währungsumrechnung erfolgte gem. § 308a HGB. Bei Abschlüssen konsolidierter Tochterunternehmen, die in fremder Währung aufgestellt sind, werden die Bilanzposten zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag in Euro umgerechnet. Ausnahme ist das Eigenkapital, das zum historischen Kurs angesetzt wird. Posten der Gewinn- und Verlustrechnung werden zum Jahresdurchschnittskurs in Euro umgerechnet. Durch die Währungsumrechnung bedingte Differenzen werden erfolgsneutral innerhalb des Konzerneigenkapitals unter dem Posten "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" ausgewiesen. IV. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen erstellt. Im Einzelnen werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände einschließlich der Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung sowie Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bilanziert und - sofern sie der Abnutzung unterliegen - unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibung erfolgt nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear. Soweit die beizulegenden Werte einzelner immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens oder einzelner Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Vorräte werden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten Einzelkosten zuzüglich angemessener Gemeinkosten. Alle erkennbaren Risiken, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, sind durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Das strenge Niederstwertprinzip wird angewandt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten abzüglich der Wertabschläge für Einzelrisiken sowie das allgemeine Kreditrisiko bilanziert. Die liquiden Mittel werden mit ihren Nennwerten ausgewiesen. Bestände in Fremdwährung werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Auszahlungen vor dem Bilanzstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter der Annahme erwarteter Lohn- und Gehaltssteigerungen in Höhe von 2.0 % p.a. auf Basis des Anwartschaftsverfahrens (Projected Unit Credit Method) unter Verwendung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck auf der Grundlage eines Rechnungszinssatzes in Höhe von 1.76 % ermittelt. Für die Abzinsung wurde der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre herangezogen, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Gemäß § 253 Abs. 6 HGB ist der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe der entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und den aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren zu ermitteln. Der Unterschiedsbetrag beträgt rund 56 TEUR und ist ausschüttungsgesperrt. Die Pensionsrückstellung wird mit bestehenden Rückdeckungsansprüchen in Höhe von 207 TEUR verrechnet. Die Bewertung der Rückdeckungsansprüche erfolgte mit dem beizulegenden Zeitwert, der vorliegend den fortgeführten Anschaffungskosten entspricht. Der beizulegende Zeitwert der Rückdeckungsversicherungen wurde gemäss § 255 Abs. 4 Satz 3 HGB ermittelt. Der Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden beträgt 2.442 TEUR Erträge aus den Rückdeckungsansprüchen in der Höhe von 7 TEUR wurden mit Aufwendungen aus der Abzinsung der Rückstellung in der Höhe von 37 TEUR verrechnet. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verpflichtungen und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag ausgewiesen (d.h. ggf. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst (RückAbzinsVO). Soweit die zugrunde liegende Verpflichtung einen Zinsanteil enthält oder eine Rentenverpflichtung ohne Gegenleistung darstellt, wurde die Rückstellung zum Barwert angesetzt. Dabei wurde bei den sonstigen Rückstellungen ein der Restlaufzeit entsprechender durchschnittlicher Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet. Für die Abzinsung der Jubiläumsrückstellung wird wie für die Pensionsrückstellung pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren berücksichtigt. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Latente Steuern werden aufgrund von Unterschieden zwischen Handels- und Steuerbilanz, welche sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich wieder abbauen, auf Basis des Steuersatzes des jeweiligen Konzernunternehmens berechnet. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Dem Ausweis latenter Steuern lagen im Wesentlichen inländische Sachverhalte zu Grunde. Der durchschnittliche latente Steuersatz beträgt 29.9 %. V. Erläuterungen zur Konzernbilanz und zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Konzernanlagevermögens unter Angabe der Abschreibung des Geschäftsjahres ist am Ende des Anhangs dargestellt. Vorräte Die in der Bilanz ausgewiesenen fertigen und unfertigen Erzeugnisse entfallen mit 10'414 TEUR auf fertige Erzeugnisse und mit 9'406 TEUR auf unfertige Erzeugnisse. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände in TEUR
Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten keine Beträge, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen. In den Einzelabschlüssen werden Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Verluste und Kursänderungen werden berücksichtigt. Eigenkapital Die Entwicklung des Konzerneigenkapitals ist im Konzerneigenkapitalspiegel dargestellt. Das gezeichnete Kapital von 1'000 TEUR entspricht dem Stammkapital der Muttergesellschaft. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Verpflichtungen aus Urlaubsansprüchen, Sondervergütungen, Gewährleistungsverpflichtungen und ausstehenden Lieferantenrechnungen gebildet. Verbindlichkeitenspiegel in TEUR zum 30.09.2022 (Vorjahreszahlen in Klammern)
Die Verbindlichkeiten sind nicht durch Pfandrechte o.Ä. gesichert. Unter den Verbindlichkeiten sind keine Beträge in größerem Umfang enthalten, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen sowie Abnahmeverpflichtungen in Höhe von 4.359 TEUR (Vorjahr: 3.861 TEUR). VI. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen
Umsatzerlöse nach geographischen Märkten
VII. Sonstige Angaben Geschäftsführung Geschäftsführer der Muttergesellschaft im Zeitraum vom 1. Oktober 2021 bis zum 30. September 2022 war: - Dr. Oliver Vietze, Frauenfeld / Schweiz Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Geschäftsführer der Baumer Beteiligungs GmbH, Stockach erhielten keine Bezüge. Konzernkapitalflussrechnung Die Konzernkapitalflussrechnung ist auf Basis des DRS 21 aufgestellt. Der in der Kapitalflussrechnung zum Bilanzstichtag betrachtete Finanzmittelfonds umfasst alle in der Bilanz ausgewiesenen flüssigen Mittel, somit Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten, soweit diese innerhalb von drei Monaten verfügbar sind sowie einen etwaigen Überhang der Verbindlichkeiten über die Forderungen aus dem Cash-Pool. Der Finanzmittelfonds zum 30.09.2022 in Höhe von 4.370 TEUR setzt sich aus Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten zusammen. Zur Konzernkapitalflussrechnung verweisen wir auf die Anlage 5. Mitarbeitende Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeitende (§ 267 Abs. 5 HGB):
Honorar für den Abschlussprüfer Das von dem Abschlussprüfer des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr für die Baumer Beteiligungs GmbH, Stockach, und die inländischen Tochtergesellschaften berechnete Gesamthonorar beträgt TEUR 140 (Vorjahr TEUR 130). Befreiungsmöglichkeiten bei der Einbeziehung in einen Konzernabschluss Folgende Gesellschaften haben Befreiungsmöglichkeiten nach § 264 Abs. 3 HGB bzw. § 264 b HGB in Anspruch genommen: - Baumer GmbH, Friedberg - Baumer Optronic GmbH, Radeberg - Baumer hhs GmbH, Krefeld - Baumer Germany GmbH & Co. KG, Stockach - Baumer Inspection GmbH, Konstanz - visicontrol Gesellschaft für elektronische Bildverarbeitung mbH, Weingarten - Baumer Innovation GmbH, Stockach Ereignisse nach dem Abschlussstichtag Es kann einige Zeit dauern, bis sich die angespannte Lage auf dem Beschaffungsmarkt wieder beruhigt. Daher bestehen gewisse Unsicherheiten was die weitere Geschäftsentwicklung angeht. Trotz allem sind Risiken, die den Fortbestand des Konzerns gefährden könnten, nicht erkennbar.
Stockach, 06.10.2023 gez. Dr. Oliver Vietze Konzern-Anlagespiegel
Konzern-Kapitalflussrechnung
Konzerneigenkapitalspiegel
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Baumer Beteiligungs GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Baumer Beteiligungs GmbH und ihrer Tochtergesellschaften - bestehend aus der Konzernbilanz zum 30. September 2022 und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2021 bis zum 30. September 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Baumer Beteiligungs GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2021 bis zum 30. September 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 30. September 2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober bis zum 30. September 2022 und • vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Webseite des Instituts der Wirtschaftsprüfer enthält unter www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-konzern-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Berlin, den 6. Oktober2023 audalis
durch: gez. Thomas Kühn, Wirtschaftsprüfer gez. Andreas Beyer, Wirtschaftsprüfer Billigung des KonzernabschlussesDer Konzernabschluss ist am 30. Oktober 2023 gebilligt worden. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
9 nahegelegene Organisationen
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Herstellung von Prüfmaschinen
Beteiligungsgesellschaften
Herstellung von Prüfmaschinen
Bauträger für Wohngebäude
Beteiligungsgesellschaften
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Herstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen Geräten
Herstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen Geräten
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen