Rupp + Hubrach Optik GmbH
Von-Ketteler-Straße 1, 96050 Bamberg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Wolfgang Messerschmidt seit 16.5.2025 | Geschäftsführer |
Christian Pflaum seit 19.11.2024 | Geschäftsführer |
Frank Lindenlaub seit 7.9.2016 | Prokura |
Alexander Kosiol seit 2.8.2016 | Prokura |
Conrad Dr. Höfener seit 12.7.2016 | Prokura |
Karin Daum seit 9.1.2015 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Insoque S.A. | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Rupp + Hubrach Optik GmbHBambergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023der Rupp + Hubrach Optik GmbHA. Darstellung des Geschäftsverlaufs und wichtige Vorgänge des GeschäftsjahresUnternehmenszweck Unternehmenszweck der Rupp + Hubrach Optik GmbH ist die Herstellung und der Handel mit Brillengläsern. Am Sitz der Gesellschaft in Bamberg befinden sich die Verwaltung und der Vertrieb sowie eine Produktionsstätte zur Herstellung von bestimmten Brillengläsern des Produktportfolios. Daneben gibt es eine weitere Produktionsstätte, die als unselbständige Betriebsstätte in Blessington, Irland geführt wird. Der Absatzmarkt umfasst selbständige Augenoptiker, Unternehmen der Augenoptik mit Filialbetrieben und Unternehmen der optischen Industrie in Deutschland, im deutschsprachigen Ausland sowie in bestimmten Exportmärkten. Entwicklung der Branche Deutsche augenoptische Industrie mit einem Umsatzplus von 1,0 Prozent in 2023 Die deutsche augenoptische Industrie konnte im Jahr 2023 ein Umsatz-Plus von 1,0 Prozent verbuchen; absolut belief sich der Umsatz auf 4,92 Milliarden Euro. Das Inlandsgeschäft lag mit einem Wert von 2,45 Milliarden Euro um 1,2 Prozent über dem Vorjahresniveau. Der Umsatz im Exportgeschäft erhöhte sich um 0,8 Prozent auf 2,47 Milliarden. Unabhängig von kurzfristigen Entwicklungen der Branche stehen alle Zeichen mittel- und langfristig auf Wachstum (Quelle: Industrieverband Spectaris e.V.). Geschäftsentwicklung der Gesellschaft und wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren Als wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren verfolgt das Unternehmen die Entwicklung der Umsatzerlöse sowie des Ergebnisses vor Steuern. 1. Umsatz- und Absatzentwicklung Die Entwicklung des Gesamtumsatzes (Brillenglas- und Instrumente-Geschäft sowie Umsatz mit verbundenen Unternehmen) hat sich in einem von Kaufzurückhaltung geprägten Jahr gegenüber dem Vorjahr leicht verbessert, ist aber hinter den Erwartungen leicht zurückgeblieben. 2. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 2.1 Vermögenslage Die Bilanzsumme in Höhe von 39,1 Mio € nahm zum 31.12.2023 gegenüber dem Vorjahreswert von 37,2 Mio. € zu. Auf der Aktivseite der Bilanz nahmen sowohl das Anlagevermögen um 0,6 Mio. € als auch das Umlaufvermögen um insgesamt 1,9 Mio. € von 31,1 Mio. € auf 33,0 Mio. € zu. Die Haupttreiber sind hierbei die Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von 1,3 Mio. € , welche durch laufende Abschreibungen von 0,7 Mio. € teilweise kompensiert wurden, der Anstieg der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände (ohne Cash-Pooling-Konto) um 0,6 Mio. € und der Anstieg der liquiden Mittel (einschl. Cash-Pooling-Konto) um 1,8 Mio. €. Die Vorräte nahmen hingegen deutlich um 0,5 Mio. € ab. Der Anlagedeckungsgrad erhöhte sich auf Grund des gestiegenen Eigenkapitals (Thesaurierung des Vorjahresgewinns und aktuelles Ergebnis) von 446,7% im Jahr 2022 auf 451,9% im Jahr 2023. 2.2 Finanzlage Kapitalstruktur Die Eigenkapitalquote ist gegenüber dem Vorjahr auf Grund thesaurierter Gewinne und rückläufiger Rückstellungen gestiegen und beträgt 53,9% (Vorjahr 48,8%). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und mit verbundenen Unternehmen sind gegenüber dem Vorjahr erhöht. Die bestehende Liquiditätslage, die Nutzung des Cash-Pooling des Mutterkonzerns und die Finanzierungsmöglichkeit aus dem erwirtschafteten Cashflow bieten weiterhin genügend Finanzierungsspielraum zur Absicherung der zukünftigen Geschäftsentwicklung. Investitionen Im Jahr 2023 wurde schwerpunktmäßig in die Produktionsanlagen an beiden Standorten investiert. Detaillierte Zahlen sind im Anlagenspiegel abgebildet. Liquidität Alle Investitionen für die Rupp + Hubrach Optik GmbH sind komplett aus eigenen liquiden Mitteln finanziert worden. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug 3,1 Mio. € (Vorjahr 2,5 Mio. €). Die Liquiditätsüberschüsse wurden dem Cash-Pooling des Mutterkonzerns zugeführt. Für einen zukünftigen Finanzmittelbedarf steht ausreichend Liquidität zur Verfügung. 2.3 Ertragslage Die Umsatzerlöse (netto) in Höhe von 50,1 Mio. € sind im Vergleich zum Vorjahr leicht um 0,7% gestiegen (Vorjahr 49,7 Mio. €) und haben sich damit marktkonform entwickelt. Die Materialaufwandsquote hat auf Grund von Veränderungen in Produkt- und Kundenmix mit 35,5% (Vorjahr 34,5%) zugenommen. Die Personalaufwandsquote hat sich um 1,6 Prozentpunkte auf 41,4% erhöht (Vorjahr 40,8%), was auf Gehaltssteigerungen sowie Einmalzahlungen zurückzuführen ist. Die Quote der sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrug 18,8% (Vorjahr 16,5%). Maßgeblichen Einfluss hatten hierauf gestiegene Beratungs- sowie Lizenzkosten. Das Ergebnis vor Steuern belief sich zum Jahresende auf 4,2 Mio. € (Vorjahr 4,3 Mio. €) und war damit leicht niedriger als der Vorjahreswert, was den Erwartungen entspricht. Der Jahresüberschuss ist mit Steuern von Einkommen und vom Ertrag in Höhe von 1,2 Mio. € (Vorjahr 1,2 Mio. €) belastet. 3. Sonstige Erfolgsfaktoren 3.1 Produktion Die Produktion wird hinsichtlich Kapazitäten und Organisation fortlaufend an Umsatz und Absatz angepasst. Das Werk Bamberg konzentriert sich auf Markenprodukte. Am Produktionsstandort in Irland werden Konzernaufträge, mineralische Gläser und ausgewählte Kunststoffprodukte hergestellt. Die Qualitätskennzahlen für das Werk Bamberg waren im Vergleich zum Vorjahr leicht rückläufig. Der Ausschuss sowie die Nacharbeit sind leicht angestiegen. Im Werk Blessington war der Ausschuss leicht reduziert, die Nacharbeit dagegen leicht erhöht. Die Versorgung mit Halbfabrikaten und Fertiggläsern war im vergangenen Jahr jederzeit sichergestellt, Abweichungen konnten durchgehend vermieden werden. 3.2 Personal- und Sozialbereich Am 31.12.2023 betrug die Zahl der aktiven Mitarbeiter (ohne Auszubildende) am Standort Bamberg 220 (Vorjahr 218), davon waren 60 (Vorjahr 64) Teilzeitbeschäftigte. In der Betriebsstätte Blessington waren am 31.12.2023 78 (Vorjahr 79) aktive Mitarbeiter beschäftigt. Es laufen wie in den Vorjahren noch Altersteilzeitvereinbarungen, welche nach und nach zu einer weiteren punktuellen Reduzierung des aktiven Personals führen. 3.3 Umweltschutz Die wirtschaftliche Nutzung von Ressourcen und der Umweltschutz stehen permanent im Fokus der Organisation. Dies schließt die ressourcenschonende Steuerung der Produktionsprozesse ein. Im abgelaufenen Wirtschaftsjahr wurden Einzelmaßnahmen im Bereich Energieeinsparung und Verringerung der CO 2 -Emissionen umgesetzt. 3.4 Forschung und Entwicklung Rupp + Hubrach hat im vergangenen Jahr mehr als 10 Neuprodukte auf den Markt gebracht. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung waren insgesamt deutlich höher als im Vorjahr. B. Beurteilung und Erläuterung der voraussichtlichen Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken1. Prognosebericht Auf Grund der zunehmenden Alterung der Bevölkerung in unseren Hauptabsatzmärkten und der damit verbundenen zunehmenden Anzahl an Fehlsichtigen wird die augenoptische Branche auch in den nächsten Jahren im Volumen wachsen. Mit zunehmendem Alter steigt der Anteil der Brillenträger deutlich. In Deutschland liegt der Anteil der Brillenträger bei 66,6% (Quelle Brillenstudie ZVA). Auch bei getönten Gläsern wird die Nachfrage nach Einschätzung von Rupp + Hubrach überproportional wachsen, zumal aktuell nur 45 Prozent aller Brillenträger eine Sonnenbrille mit ihrer Stärke tragen (Quelle: SPECTARIS Branchenreport Augenoptik 2020/2021). Gleiches gilt bei Bildschirmarbeitsplatzbrillen. Hier tragen aktuell nur 17% eine angepasste Brille für den Bildschirmarbeitsplatz. Dies sind neben der Demographie, weitere Indikatoren dafür, dass die Branche volumenmäßig weiter wachsen wird. Auch der Bereich Kurzsichtigkeit, speziell bei Kindern, wird durch die zunehmende Nutzung von Smartphones und Tablets in den nächsten Jahren stark wachsen. Die Umsatzentwicklung wird weiterhin durch die Vertriebsformen beeinflusst. Seit Jahren sinkt die Anzahl der traditionellen augenoptischen Fachgeschäfte kontinuierlich und die Filialbetriebe wachsen deutlich stärker. Auch in der Zukunft ist von dieser Entwicklung auszugehen und diese Entwicklung wird den Durchschnittserlös der Industrie tendenziell senken. R+H stellt sich auf diese Marktverhältnisse und Unsicherheiten ein, indem sie weiterhin die traditionellen Augenoptiker mit Marketing-, Partner- und Servicekonzepten unterstützt und zusätzlich die stark wachsenden Geschäftsfelder Bildschirmarbeitsplatz-, Sportbrillen und Myopielösungen stark penetriert und forciert. Administrative und technische Prozesse werden fortlaufend auf Effizienz, Effektivität und Kosten überprüft und angepasst. Wichtige Finanzkennzahlen werden fortlaufend überprüft, um rechtzeitig wirtschaftliche Maßnahmen bei negativen Entwicklungen einleiten zu können. Für 2024 geht die Gesellschaft davon aus, im Vergleich zu 2023 die Umsatzerlöse leicht steigern zu können, während auf Grund von Kostensteigerungen mit einem leicht sinkenden Ergebnis vor Steuern zu rechnen ist. Die Folgen des Ukraine- und Nah-Ost-Konflikts sowie Inflation können sich, insbesondere bei einer Ausweitung, negativ auf die Vermögens-, Finanz und Ertragslage auswirken. 2. Chancen- und Risikobericht Risikomanagement Das Risikomanagementsystem erlaubt eine Prävention und Überwachung der relevanten Risiken für das Unternehmen. Das Risikoberichtswesen für die Geschäftsführung wird regelmäßig durch die Führungskräfte von R+H und vom Konzern an die sich verändernden Rahmenbedingungen der augenoptischen Branche angepasst. Wirtschaftliche und rechtliche Chancen und Risiken Die nachstehend genannten Chancen und Risiken lassen sich nicht quantifizieren, sind aber in der Reihenfolge der von der Geschäftsführung eingeschätzten Wesentlichkeit auf Basis einer Kombination aus Eintrittswahrscheinlichkeiten und monetären Auswirkungen aufgeführt, wobei die wesentlichsten Chancen und Risiken am Anfang genannt sind. Absatzchancen und -risiken Der Preisdruck im augenoptischen Einzelhandel nimmt durch die Online-Konkurrenz und hybride Ketten stetig zu und wird an die Industrie weitergegeben. R+H sieht durch die konsequente Weiterführung und Erweiterung des Fachhandelskonzepts, Produktinnovationen, das breitere Sortiment, verstärkte Marketingpräsenz in den neuen Medien, durch die Penetration von "Gedacht, gemacht in Bamberg" und durch die stark ausgeprägte Kundennähe weiterhin gute Wachstumschancen bei bestehenden Kunden und Neukunden. Die Gesellschaft sieht das Absatzrisiko als mittel an. Technologische Chancen und Risiken R+H hat durch seine Konzernverbindung Zugang zu vielen Neuentwicklungen aus der augenoptischen Industrie. Daneben besitzt R+H eine eigene Entwicklungsabteilung und pflegt den Kontakt zu Lieferanten, um auch eigene Innovationen hervorzubringen. Die Gesellschaft sieht das technologische Risiko als gering an. Beschaffungschancen und -risiken R+H arbeitet eng mit konzerneigenen Zulieferern für Brillengläser und Instrumente sowie wichtigen Herstellern von Halbfabrikaten und Fertiggläsern zusammen, um schnell und flexibel auf Veränderungen und auf die Bedürfnisse des Marktes reagieren zu können. Der wesentliche Anteil der Lieferanten kommt heute aus dem Konzernverbund. Die Lieferketten werden fortlaufend überwacht. Dadurch lassen sich logistische Risiken minimieren. Die Gesellschaft sieht das Beschaffungsrisiko als gering an. Personalchancen und -risiken R+H richtet seine Personalpolitik darauf aus, ein interessanter Arbeitgeber für motivierte und engagierte Mitarbeiter zu sein. Auch in Zukunft ist ein Hauptaugenmerk darauf gerichtet, genügend qualifizierte Auszubildende zu finden, um einem Risiko durch einen Fachkräftemangel am Standort in Bamberg zu begegnen. Der Wissenstransfer durch Mitarbeiter, die altersbedingt ausscheiden, wird systematisch gesichert. Die Gesellschaft sieht das Personalrisiko als gering an. Chancen und Risiken IT Die Steigerung der Effizienz durch IT-gestützte Prozessoptimierungen und das Einrichten automatischer, technisch unterstützter Kontrollverfahren der Abläufe wird als große Chance wahrgenommen und daher weiter ausgebaut. IT-technisch bedingte Störungen und Unterbrechungen im Betriebsablauf stellen hingegen ein besonders Risiko dar. R+H hat die Betreuung seines Rechenzentrums für kaufmännische und technische Prozesse an ein spezialisiertes und zertifiziertes Dienstleistungsunternehmen übertragen. Die Serverlandschaft im Haus ist komplett redundant angelegt. Notfallpläne sind ausgearbeitet, ein Backupkonzept vorhanden. Die Regeln der DSGVO hinsichtlich Sicherheit von Rechenzentren sind umgesetzt. R+H ist damit vor dem Verlust von Daten und Ausfall der Systeme in hohem Maße abgesichert. Die Gesellschaft sieht das Risiko IT als gering an. Finanzwirtschaftliche Risiken Risiken, welche den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, werden aus heutiger Sicht weder für den Berichtszeitraum noch für eine überschaubare Zukunft gesehen. Umsatzrückgängen kann nach bisheriger Einschätzung und Erfahrung mit wirtschaftlichen Maßnahmen ausreichend entgegengewirkt werden, so dass die Vermögenslage nicht gefährdet wird. Wichtige finanzwirtschaftliche Kennzahlen werden fortlaufend überwacht. R+H wird im laufenden und kommenden Geschäftsjahr wirtschaftlich notwendige Maßnahmen einleiten, um alle planbaren Risiken zu beherrschen und mögliche Schäden zu begrenzen. Die Gesellschaft sieht das finanzwirtschaftliche Risiko als gering an. Fazit Die Risikobeurteilungen haben zum Ergebnis geführt, dass für die Rupp + Hubrach Optik GmbH gegenwärtig und in absehbarer Zeit kein bestandsgefährdendes Einzelrisiko gesehen wird. C. Bestehende ZweigniederlassungenEs besteht eine unselbständige Betriebsstätte in Blessington (Irland).
Bamberg, 09.07.2024 Ralf-Dieter Thiehofe Bilanz zum 31.12.2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023DER RUPP + HUBRACH OPTIK GMBH, BAMBERG (Amtsgericht Bamberg HRB 5156)I. AUFSTELLUNGSGRUNDSATZDer Jahresabschluss der Rupp + Hubrach Optik GmbH wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Gegenüber dem Vorjahr wurde eine unveränderte Gliederung gewählt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das bisher angewandte Gesamtkostenverfahren beibehalten. Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft. II. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS UND ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODENFür die Erstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden, gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen unveränderten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Das Wahlrecht zur Aktivierung selbst erstellter immaterieller Vermögensgegenstände wurde nicht ausgeübt. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend ihrer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer (siehe Tabelle unter III.1) vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Neben der linearen findet auch die degressive Abschreibungsmethode Anwendung. Für Sachanlagen, die bereits zu Beginn des Geschäftsjahres 2010 vorhanden waren und degressiv abgeschrieben wurden, wurde das Beibehaltungswahlrecht gemäß Art. 67 Abs. 4 Satz 1 EGHGB ausgeübt und die degressive Abschreibung fortgeführt. Zugänge ab dem Geschäftsjahr 2010 werden ausschließlich linear entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer (siehe hierzu Tabelle unter III. 1) abgeschrieben. Bewegliche selbständig nutzungsfähige Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 1.000,- wurden im Jahr des Zugangs in einem Sammelposten aktiviert und zu einem Fünftel abgeschrieben. Am Ende des Wirtschaftsjahres, in dem der Sammelposten vollständig abgeschrieben ist, wird er als Abgang erfasst. Bei den Finanzanlagen werden Ausleihungen zum Nennwert bzw. zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Bei den Vorräten sind die Anschaffungskosten der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Handelswaren nach der Durchschnittspreismethode (gleitend) bewertet. Wertmindernden Sachverhalten wurde durch den Ansatz niedrigerer beizulegender Werte Rechnung getragen. In den Herstellungskosten der unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind anteilige Material- und Fertigungsgemeinkosten und Abschreibungen enthalten. Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert. Der Ansatz von geleisteten Anzahlungen erfolgt zum Nennwert. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bzw. niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung der Forderungen ausreichend berücksichtigt. Unverzinsliche langfristige Forderungen werden zum Barwert angesetzt. Die sonstigen Vermögensgegenstände setzen sich im Wesentlichen zusammen aus gewährten Finanzierungen für den Verkauf von Instrumenten und Geräten an Kunden, überschüssigen Sicherheiten aus insolvenzgeschützten Wertguthaben, Anzahlungen für Dienstleistungen, Vorschüssen gegenüber Mitarbeitern, Steuererstattungsansprüchen und Vorsteuererstattungsansprüchen, die im Folgejahr abziehbar sind. Bankguthaben und Kassenbestände werden zum Nennwert angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen die vor dem Abschlussstichtag erfassten Kosten, die wirtschaftlich einem späteren Geschäftsjahr zuzuordnen sind. Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handels- und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des kombinierten Ertragsteuersatzes von aktuell 30,0 % für die Betriebsstätte Bamberg und 12,5 % für die Betriebsstätte Blessington. Der kombinierte Ertragsteuersatz für die Betriebsstätte Bamberg umfasst Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. Im Falle einer Steuerentlastung wird vom entsprechenden Aktivierungswahlrecht Gebrauch gemacht. Im Geschäftsjahr ergab sich insgesamt eine aktive latente Steuer. Zur Erfüllung von Verpflichtungen aus Altersteilzeitguthaben der Mitarbeiter sind entsprechende Mittel in einem Geldmarktfonds angelegt; ferner bestehen Ansprüche aus kongruent rückgedeckten Pensionsverpflichtungen gegen den Debeka Lebensversicherungsverein a.G. Die betreffenden Vermögensgegenstände sind dem Zugriff der übrigen Gläubiger entzogen. Die Bewertung des Deckungsvermögens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert. Dabei werden Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen auf Basis versicherungsmathematischer Gutachten bzw. Mitteilungen der Versicherer mit den fortgeführten Anschaffungskosten (Deckungskapital zuzüglich Überschussbeteiligung) bewertet. Das Deckungsvermögen wird mit den jeweils zugrunde liegenden Verpflichtungen gemäß § 246 Abs. 2 HGB verrechnet. Entsprechend wird mit den zugehörigen Aufwendungen und Erträgen aus Zinseffekten und aus dem zu verrechnenden Vermögen verfahren. Soweit sich ein Verpflichtungsüberhang ergibt, wird er unter den Rückstellungen erfasst; ein aktiver Überhang wird als aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung ausgewiesen. Die Pensionsverpflichtungen werden im Falle von wertpapiergebundenen Zusagen mit dem beizulegenden Zeitwert der kongruenten Rückdeckungsversicherung nach § 253 Abs. 1 S. 3 HGB bewertet und mit den Rückdeckungsversicherungsansprüchen nach § 246 Abs. 2 HGB saldiert ausgewiesen. Das Eigenkapital ist zum Nennwert angesetzt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die noch nicht veranlagten Steuern und werden zu dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Für Altersteilzeitverpflichtungen wird eine bestandsspezifisch ermittelte mittlere Duration pauschal als Restlaufzeit unterstellt. Der angewendete Rechnungszins von 1,05% wurde auf der Grundlage der von der Deutschen Bundesbank zum 31.10.2023 veröffentlichten Zinsinformationen gemäß § 253 Abs. 2 HGB für Dezember 2023 geschätzt. Ferner wird eine Einkommensdynamik von 1,80 % p.a. sowie eine Dynamik der Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung von 1,80 % berücksichtigt. Den versicherungsmathematischen Rückstellungsberechnungen liegen als Rechnungsgrundlagen die Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck zu Grunde. Die Bewertung entspricht dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag. Die anderen sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Der Ansatz der anderen Rückstellungen erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Die erhaltenen Anzahlungen und Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. III. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens in 2023 ist aus dem Anlagespiegel ersichtlich, der Bestandteil des Anhangs ist. Die angewandten Nutzungsdauern können folgender Tabelle entnommen werden:
2. Umlaufvermögen Der Nettobestand für Vorräte betrug am 31. Dezember 2023 3.760 TEUR (Vorjahr 4.250 TEUR). Fertige Erzeugnisse und Waren sind zum 31. Dezember 2023 mit einem Betrag von 947 TEUR (Vorjahr 1.323 TEUR) bilanziert, davon entfallen 543 TEUR (Vorjahr 688 TEUR) auf Brillengläser und Fassungen und 404 TEUR (Vorjahr 635 TEUR) auf Instrumente und Werbemittel. Hier konnte der Bestand von Vorjahr bevorrateten Videozentriergeräten wieder reduziert werden. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände gliedern sich nach ihrer Fristigkeit wie folgt:
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus einer Cash-Pooling-Vereinbarung mit Essilor International SA und aus Lieferung- und Leistungsbeziehungen mit Konzerngesellschaften. Die Veränderung der Forderung aus dem Cash-Pooling ist im Wesentlichen auf den positiven operativen Cash-Flow für das Jahr 2023 zurückzuführen. Die sonstigen Vermögensgegenstände umfassen im Wesentlichen abgeschlossene Ratenzahlungsvereinbarungen mit Kunden sowie Forderungen gegenüber dem Finanzamt aus laufenden Steuerzahlungen. 3. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Unter den Rechnungsabgrenzungsposten sind keine Unterschiedsbeträge nach § 250 Abs. 3 HGB bilanziert. 4. Aktive latente Steuern Zum Bilanzstichtag ergibt sich nach Saldierung der aktiven und passiven latenten Steuern (Gesamtdifferenzenbetrachtung) ein Aktivüberhang der latenten Steuern von 1.407 TEUR (Vorjahr 1.951 TEUR). Die Gesellschaft macht von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB Gebrauch, so dass ein Ausweis des Aktivüberhangs in der Bilanz unter dem Posten "Aktive latente Steuern" erfolgt. Die ermittelten aktiven und passiven latenten Steuern resultieren aus folgenden temporären Differenzen:
5. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt 1.470 TEUR und ist voll eingezahlt. Resultierend aus Bilanzgewinnen der Vorjahre und dem Jahresergebnis 2023 beträgt das Eigenkapital 21.115 TEUR. Aufgrund der Bewertung von Vermögensgegenständen des Deckungsvermögens zum Zeitwert (38 TEUR) sowie der Aktivierung von latenten Steuern (1.407 TEUR) entsteht ein Betrag im Sinne des § 268 Abs. 8 Satz 3 HGB in Höhe von 1.445 TEUR, der zur Ausschüttung gesperrt ist. Diesem stehen frei verfügbare Eigenkapitalkomponenten von 16.662 TEUR gegenüber. Bei der Kapitalrücklage in Höhe von 10.642 TEUR handelt es sich um andere Zuzahlungen der Gesellschafter in das Eigenkapital gem. § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB. Die Gewinnrücklagen enthalten ausschließlich andere Gewinnrücklagen i. S. d. § 272 Abs. 3 HGB. 6. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen belaufen sich auf 176 TEUR (Vorjahr 326 TEUR), davon entfallen 17 TEUR auf das abgelaufene Wirtschaftsjahr 2023 sowie 159 TEUR auf Vorjahre. In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Beträge für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften 2.533 TEUR (Vorjahr 4.130 TEUR), ausstehende Bonusabrechnungen von 3.493 TEUR (Vorjahr 3.300 TEUR), Altersteilzeitverpflichtungen von 106 TEUR (Vorjahr 182 TEUR), Beiträge zur Berufsgenossenschaftsbeiträge von 92 TEUR (Vorjahr 92 TEUR), weitere personalbezogene Verpflichtungen von 1.213 TEUR (Vorjahr 1.836 TEUR), Gewährleistung von 384 TEUR (Vorjahr 329 TEUR), ausstehende Rechnungen (die bis zur Bilanzerstellung in Rechnung gestellt waren) von verbundenen Unternehmen von 1.170 TEUR (Vorjahr 1.197 TEUR) sowie übrige Rückstellungen in Höhe von 543 TEUR (Vorjahr 559 TEUR) enthalten. Bei der Rückstellung für Pensionen wurden Vermögensgegenstände mit fortgeführten Anschaffungskosten von 111 TEUR mit der kongruenten Verpflichtung in gleicher Höhe saldiert. Zum Bilanzstichtag beträgt die Nettoverpflichtung daher 0 TEUR. Ein Ergebniseffekt ist nicht zu verzeichnen. 7. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte.
8. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind folgende Haftungsverhältnisse zu vermerken: Die Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten betragen 91 TEUR (Vorjahr 158 TEUR). Das Risiko für eine Inanspruchnahme wird auf Grund der Zahlungserfahrungen aus den laufenden Geschäftsbeziehungen und den externen Bonitätsprüfungen als gering eingeschätzt. 9. Mitzugehörigkeitsvermerke Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen belaufen sich auf insgesamt 20.749 TEUR. Davon bestehen Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 1.508 TEUR. Der Wert des Cash-Pooling Kontos zum Bilanzstichtag betrug 19.241 TEUR. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von 6.506 TEUR. Diese resultieren aus Lieferungen und Leistungen. 10. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen aus folgenden Sachverhalten sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von:
Die angegebenen Beträge weisen diejenigen Verpflichtungen aus, die aus den Verträgen bis zum nächstmöglichen Kündigungstermin anfallen. IV. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse gliedern sich nach Tätigkeitsbereichen und Märkten wie folgt:
Die Umsatzerlöse insgesamt nahmen im Geschäftsjahr leicht zu. Während das Geschäft mit verbundenen Unternehmen rückläufig war, war die Entwicklung in den Geschäftsbereichen Brillenglas und Instrumente mit Dritten spürbar positiv. Bei den sonstigen Umsatzerlösen handelt es sich um Erlöse aus der Verrechnung von Dienstleistungen (403 TEUR), aus Lizenzvereinbarungen (713 TEUR) sowie dem Verkauf von sonstigen Handelswaren (96 TEUR). 2. Sonstige betriebliche Erträge Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen entfallen 1.761 TEUR auf Erträge aus der Veränderung von Rückstellungen, 5 TEUR auf Erträge aus der Herabsetzung von Wertberichtigungen auf Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen, 49 TEUR auf Zuschüsse und 207 TEUR auf Erträge aus der privaten Nutzung von Firmenfahrzeugen. Über die Auflösung von Rückstellungen hinaus fielen keine wesentlichen periodenfremden Erträge an. 3. Materialaufwand Der Materialaufwand erhöhte sich um 631 TEUR auf 17.766 TEUR. Dies resultiert vor allem aus höheren Umsätzen. Die Materialaufwandsquote stieg mit 35,5% (Vorjahr 34,5%) im Vergleich zum Vorjahr auf Grund von Veränderungen im Produkt- und Kundenmix an. 4. Personalaufwand Der Personalaufwand erhöhte sich um 467 TEUR auf 20.721 TEUR. Grund hierfür sind im Wesentlichen Gehaltssteigerungen bzw. Einmalzahlungen. 5. Abschreibungen Es wurden keine außerplanmäßigen Abschreibungen vorgenommen. 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf 9.392 TEUR. Wesentliche Posten sind Beratungskosten, Aufwendungen für Werbung, Lizenzkosten, Miet- und Leasing- sowie Instandhaltungs- und Versandkosten. Wesentliche periodenfremde Aufwendungen sind nicht angefallen. 7. Zinsen und ähnliche Erträge Die Zinsen und ähnliche Erträge beruhen im Wesentlichen auf Zinserträgen aus einer Cash-Pooling-Vereinbarung mit dem Mutterkonzern (557 TEUR). 8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Aus der Aufzinsung von Ratenzahlungsvereinbarungen resultieren Aufwendungen in Höhe von 35 TEUR, die den größten Einzelsachverhalt in dieser GuV-Position darstellen. 9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Das Ergebnis vor Steuern wird durch Steueraufwand aus Einkommen und Ertrag in Höhe von 1.161 TEUR (davon Steueraufwand aus latenten Steuern in Höhe von 544 TEUR) belastet. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhalten keine periodenfremden Aufwendungen. V. SONSTIGE ANGABEN1. Leitungsorgane
2. Bezüge der Geschäftsführer Die Bezüge 2023 sind unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB nicht angabepflichtig. 3. Mutterunternehmen Mutterunternehmen der Rupp + Hubrach Optik GmbH, Bamberg, ist die Invoptic S.A., Provins, Frankreich. Die Rupp + Hubrach Optik GmbH, Bamberg, wird in den nach den IFRS Rechnungslegungsgrundsätzen aufgestellten Konzernabschluss der EssilorLuxottica, deren Sitz sich in 147 Rue de Paris, F - 94227 Charenton-le-Pont Cedex, Frankreich, befindet, einbezogen (größter und kleinster Konsolidierungskreis). EssilorLuxottica ist eingetragen im Handelsregister Créteil unter der Nummer 712 049 618. Der Konzernabschluss dieser Gesellschaft wird bei Greffe du Tribunal de Commerce, Créteil, Frankreich (RCS 712 049 618) hinterlegt. 4. Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer setzt sich wie folgt zusammen:
5. Außerbilanzielle Geschäfte und Geschäfte mit nahe stehenden Personen Über die bereits gemachten Angaben zu Haftungsverhältnissen und sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten hinaus liegen Geschäfte gemäß § 285 Nr. 3 HGB und § 285 Nr. 21 HGB in der Gesellschaft nicht vor. 6. Honorar des Abschlussprüfers Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers belief sich im Geschäftsjahr auf insgesamt 54 TEUR und entfällt vollumfänglich auf Abschlussprüfungsleistungen. 7. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung vorschlagen, den Jahresüberschuss in Höhe von 2.983 TEUR mit dem Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen. 8. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, liegen nicht vor.
Bamberg, 09.07.2024 Ralf-Dieter Thiehofe, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Rupp + Hubrach Optik GmbH, Bamberg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Rupp + Hubrach Optik GmbH, Bamberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Rupp + Hubrach Optik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, den 9. Juli 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Norbert Heinzelmann, Wirtschaftsprüfer Christian König, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 31.07.2024 festgestellt. |
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