Stammdaten

Register
Amtsgericht Wittlich HRB 43988
Vorher
ITALPANNELLI Deutschland GmbH
Eingetragen
30.5.2014
Branche
Herstellung von Gipserzeugnissen für den BauHerstellung von vorgefertigten Bauelementen und Gebäuden aus Beton, Zement oder KalksandsteinHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
Die Produktion von und Handel mit vorgefertigten Bauelementen jeglicher Art, deren Import und Export sowie Beratungen und Begutachtungen auf diesen Gebieten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Van Hoa Nguyen
seit 24.3.2026
Geschäftsführer
Sven Krause
seit 9.3.2026
Geschäftsführer
Oliver Berg
seit 9.3.2026
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (3)

NameAnteil
Quadra International Services B.V.NLD
63.75%
ArcelorMittal S.A.LUX
21.25%
ArcelorMittal Downstream Solutions HoldingLUX
15.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Trier Insulated Panels GmbH (vormals: ITALPANNELLI Deutschland GmbH)

Föhren

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022

1 Grundlagen des Unternehmens

1.1 Geschäftsmodell des Unternehmens

Das Unternehmen Italpannelli Deutschland GmbH wurde am 07.05.2014 mit Sitz in München gegründet und hat seinen Sitz im Jahr 2017 nach Föhren verlegt.

Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft ist die Herstellung sowie die Vermarktung von Sandwichpaneelen im In- und Ausland. Der Verkauf erfolgt über ein eigenes Vertriebsnetz.

Das Unternehmen wird auf eigenem Grundbesitz und in eigenen Räumen in Föhren betrieben.

1.2 Ziele und Strategien

Für 2023 ist weiterhin die kontinuierliche Erweiterung des Kundenkreises und des Marktanteils sowie die Erschließung neuer Absatzgebiete geplant. Für die Umsetzung dieser Ziele wurden bereits im Wirtschaftsjahr 2021 Verkaufsleiter sowie zwei weitere Außendienstmitarbeiter für den deutschen Markt eingestellt.

Auch für das Vertriebsgebiet Nordfrankreich wurde das Vertriebsteam um einen weiteren Außendienstmitarbeiter erweitert. Alle neuen Verkäufer haben sich gut eingearbeitet und tragen dazu bei, die gesetzten Ziele zu erreichen.

Sämtliche Produktzulassungen für Deutschland wurden erfolgreich erteilt. Die für Frankreich notwendige Zertifizierung ist ebenfalls durchgeführt. Im kommenden Geschäftsjahr werden voraussichtlich noch einige Anpassungen bei den stärkeren PIR-Produkten sowie bei einem Mineralwolle-Produkt notwendig sein.

Die notwendigen Gutachten sind bereits erstellt, es fehlen noch abschließende Tests, die im Jahr 2024 erfolgreich abgeschlossen werden sollen und damit wird dieser Zulassungsprozess im Jahr 2024 finalisiert.

Aufgrund dieser Maßnahmen kann die Vertriebstätigkeit in Frankreich und in den Benelux-Ländern weiter ausgebaut und auch intensiviert werden.

Die weitere Zertifizierung der verschiedenen Produkttypen insbesondere für die Überseemärkte ist in Bearbeitung und wird voraussichtlich in 2023 abgeschlossen werden.

Dadurch werden sich die Marktchancen allgemein wesentlich verbessern.

Die Übernahmeverhandlungen zwischen Italpannelli Deutschland und ArcelorMittal Construction wurden, zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Lagerberichts, erfolgreich abgeschlossen.

Ab März 2023 ist die Firma ArcelorMittal Construction zu 100 % Besitzerin der Firma Italpannelli Deutschland GmbH in Föhren.

2 Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche Situation im Jahr 2022 war weiterhin weltweit durch die Covid-19-Pandemie geprägt. Zusätzlich brach im Februar der Ukraine Krieg aus.

Die dadurch entstandenen Störungen in den weltweiten Lieferketten haben insbesondere in der Rohstoffbeschaffung von Stahl und Chemieprodukten zu erheblichen Engpässen geführt.

In den ersten Monaten des Jahres 2022 hat sich die Nachfrage nach Sandwichpaneelen rückläufig entwickelt. Im Laufe des Jahres hat sich diese Entwicklung verschärft und führte somit zu Senkung der Preise auf dem gesamten Markt.

Die rückläufige Nachfrage bewirkte auch eine teilweise sinkende Preisgestaltung bei den Rohstoffen, was im Gegenzug zu gesunkenen Absatzpreisen die Kosten der Rohstoffbeschaffung positiv beeinflusste. Diese allgemeinen Trends werden auch die Rahmenbedingungen für das Jahr 2023, verstärkt durch den Krieg in der Ukraine, nachhaltig beeinflussen.

Der Jahresumsatz im Bauhauptgewerbe ist in 2022 um 2% gegenüber dem Vorjahr 2021 leicht gesunken, wobei die Leichtbauweise Marktanteile gegenüber der traditionellen Bauweise gewinnen konnte.

Dennoch bleibt die Wettbewerbssituation im Segment der Leichtbauweise aufgrund des hohen Preisdrucks weiterhin herausfordernd.

2.2 Geschäftsverlauf

Nach einer rückläufigen Ergebnisentwicklung im letzten Quartal 2021, konnte die Gesellschaft das erste Quartal 2022 erfolgreich abschließen.

Auf dem Markt wurde auf weiterhin sinkende Rohstoffpreise und damit verbundene Preissenkungen bei den Fertigprodukten spekuliert. Mit dem Beginn des Krieges in der Ukraine zogen die Energiepreise drastisch an.

Damit gab es einen erneuten Preisschub bei der Beschaffung, Produktpreise stiegen damit verbunden auch an.

Dieser Trend konnte sich jedoch nicht durchsetzen. Durch Inflationssorgen getriebene Zinssätze ging die Nachfrage nach Bauprodukten zurück. Einige geplante Projekte wurden auf unbestimmte Zeit verschoben oder komplett gestoppt.

Aufgrund der Wettbewerbssituation und geringen Auslastungen in der Branche haben sich die Produktpreise im 3. und 4. Quartal weiterhin reduziert. Bedingt durch die niedrigere Produktpreise und den effektiven Mengenrückgang hat sich der erwirtschaftete Umsatz gegenüber dem Vorjahr rückläufig entwickelt.

2.3 Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Im ersten Halbjahr 2022 konnte Italpannelli an die positive Umsatzentwicklung aus 2021 anschließen. Im zweiten Halbjahr 2022 zeigten sich jedoch rückläufige Tendenzen.

Das Umsatzniveau konnte knapp gegenüber Vorjahr gehalten werden.

Die Zinsaufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um T€ 58 auf T€ 236 gesunken, was auf die fortlaufende Reduzierung der langfristigen Fremdfinanzierung zurückzuführen ist. Die Erhöhung des Leitzinses in 2022 hatte wegen der langfristigen Zinsbindung der Fremdfinanzierungen keine Auswirkungen auf die Zinsaufwendungen.

Die Beschaffungssituation am Rohstoffmarkt, insbesondere beim Stahl, hat sich im Laufe des Geschäftsjahres 2022 etwas beruhigt. Der relativ hohe Rohstoff-Bestand zu Beginn des Geschäftsjahres konnte daher bis Ende 2022 um 43 % reduziert werden.

Die Bilanzsumme reduzierte sich nicht zuletzt durch diese Entwicklung um T€ 7.511 auf T€ 37.652.

Der unter Abschnitt 2.2 dargestellte Geschäftsverlauf führte zu einer Reduzierung des Ergebnisses um T€ 1.852 von einem Jahresüberschuss im Jahr 2021 in Höhe von T€ 757 auf einen Jahresfehlbetrag im Jahr 2022 in Höhe von T€ 1.095.

Die Eigenkapitalquote hat sich gegenüber dem Vorjahr um 3,78 % auf 38,79 % verbessert.

2.4 Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt der Fokus von ITALPANNELLI Deutschland GmbH auf der Entwicklung der Absatzzahlen der verkauften Produkte nach m 2 und €. Die Verkaufszahlen nach m 2 haben sich im Berichtsjahr im Vergleich zum Vorjahr um etwa 15 % rückläufig entwickelt. Der Gesamtumsatz erreichte knapp das Vorjahresniveau, da trotz Preisdruck im Markt die durchschnittlichen Verkaufspreise immer noch etwas höher lagen als im Vorjahr.

3 Forschung und Entwicklung

Einen eigenen Bereich für Forschung und Entwicklung besitzt die Italpannelli Deutschland GmbH nicht. Es werden kontinuierlich Tests in der Produktionslinie und im Labor durchgeführt, die die hohe Qualität der Produkte garantieren.

Die Entwicklungen neuer Rezepturen für Polyurethane, um die Anwendungsbereiche von Sandwichpaneelen zu erweitern, wurden von der bisherigen Muttergesellschaftdurchgeführt und der Italpannelli Deutschland GmbH zur Verfügung gestellt.

Die Produktentwicklung wird in Zusammenarbeit mit darauf spezialisierten Prüfinstituten umgesetzt.

Durch die neuen Besitzverhältnisse werden sich positive Synergieeffekte ergeben.

Verstärkt durch die Erfahrung und weiteren Ressourcen, die durch die neuen Eigentümer zur Verfügung stehen, wird sich die Ausbaufähigkeit weiter steigern lassen und maßgeblich für die weitere positive Entwicklung sein.

4 Prognose-, Chancen- und Risikobericht

4.1 Prognosebericht

Das ifo Institut sieht in seinem Frühjahrsgutachten eine Belastung der Baukonjunktur durch hohe Inflationsraten, sinkende Kaufkraft und erheblich gestiegene Finanzierungskosten. Dies wird den Preisdruck im Markt weiterhin beeinflussen.

Durch die Übernahme von Italpannelli Deutschland GmbH durch ArcelorMittal Construction werden jedoch nach einer Anpassungsphase ein verstärktes Intercompany-Geschäft und der Zugang zu neuen Kundengruppen und Märkten erwartet.

Für das Jahr 2023 plant die Gesellschaft rund 1 Mio. m 2 Sandwichelemente abzusetzen und ein Umsatz von rund 25 Mio.€ zu erwirtschaften.

4.2 Risikobericht

Die genannten Unsicherheiten bei der Rohstoffversorgung dürften zu der zentralen Herausforderung für das Geschäftsjahr 2023 werden. Steigende Energiepreise, knappe Rohstoffsituation und gestörte Lieferketten auf Grund des Ukraine Krieges erschweren die langfristige Planung. Ein erfolgreiches Beschaffungsmanagement der für die Herstellung von Sandwichpaneelen notwendigen Komponenten Stahl und Chemie wird sich sehr positiv für die Unternehmungsentwicklung erweisen, insbesondere verstärkt durch die neuen Besitzverhältnisse.

Das Risiko von Forderungsausfällen, auch im Hinblick auf politische Risiken, wird über entsprechende Versicherungen minimiert.

Wesentliche, den Bestand des Unternehmens gefährdende, Risiken sind der Geschäftsführung derzeit nicht bekannt.

4.3 Chancenbericht

Mit der Erweiterung des Vertriebsteams sowie der Erlangung aller notwendigen Zulassungen und Zertifizierungen und insbesondere auf Grund der Übernahme durch eine weltweit agierende Gesellschaft hat Italpannelli die Grundlage gelegt, die Absatzchancen in den Zielmärkten zu verbessern und größere Marktanteile zu gewinnen. Durch Produkte, die andere Hersteller nicht im Portfolio haben, ist es möglich, breite Marktsegmente zu erreichen.

Die Produktion auf zwei Produktionslinien ermöglicht effiziente Abläufe und eine Optimierung der Produktionsprozesse.

Zusätzlich kommt im kommenden Wirtschaftsjahr 2023 die Synergieeffekte, die sich auf Grund der Übernahme durch eine international aufgestellte Gesellschaft ergeben,einer positiven Entwicklung zu Gute.

 

Föhren, 28. April 2023

Markus Fellner

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 26.725.669,10 28.131.961,97
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 98.039,10 186.122,97
II. Sachanlagen 26.627.630,00 27.945.839,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 12.369.984,51 12.775.031,03
2. technische Anlagen und Maschinen 13.202.435,61 14.052.429,16
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 134.301,28 197.470,21
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 920.908,60 920.908,60
B. Umlaufvermögen 9.115.798,01 14.986.286,92
I. Vorräte 7.459.717,32 13.034.954,10
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.076.349,96 1.324.673,70
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 579.730,73 626.659,12
C. Rechnungsabgrenzungsposten 31.993,03 32.957,14
D. Aktive latente Steuern 1.778.853,98 2.011.881,38
Aktiva 37.652.314,12 45.163.087,41

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 14.604.990,09 15.699.661,09
I. Gezeichnetes Kapital 8.500.000,00 8.500.000,00
II. Kapitalrücklage 14.000.000,00 14.000.000,00
III. Verlustvortrag 6.800.338,91 7.557.384,66
IV. Jahresfehlbetrag 1.094.671,00 -757.045,75
B. Rückstellungen 1.131.074,21 1.166.060,84
C. Verbindlichkeiten 21.916.249,82 28.297.365,48
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 14.094.979,77 18.876.990,32
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 5.420.010,18 6.923.729,21
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 8.674.969,59 11.953.261,11
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 5.953.289,13 5.695.099,74
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 5.953.289,13 5.695.099,74
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.867.980,92 3.725.275,42
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.867.980,92 3.725.275,42
Passiva 37.652.314,12 45.163.087,41

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Rohergebnis 6.171.330,57 7.689.021,81
2. Personalaufwand 2.936.152,66 2.684.024,15
a) Löhne und Gehälter 2.370.524,98 2.185.740,46
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 565.627,68 498.283,69
davon für Altersversorgung 252,54
3. Abschreibungen 1.459.116,97 1.449.296,67
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.459.116,97 1.449.296,67
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.366.899,40 3.211.283,85
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 617,66 10,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 236.438,27 294.287,99
davon an verbundene Unternehmen 41.734,58 21.687,09
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 233.027,40 -741.690,21
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 741.690,21
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 233.027,40
8. Ergebnis nach Steuern -1.059.686,47 791.829,36
9. sonstige Steuern 34.984,53 34.783,61
10. Jahresfehlbetrag 1.094.671,00 -757.045,75

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: ITALPANNELLI Deutschland GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Föhren
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Wittlich
Register-Nr.: HRB 43988

Die ITALPANNELLI Deutschland GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB. Von den Erleichterungen nach § 288 Abs. 2 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist in Übereinstimmung mit § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips angesetzt.

Die fertigen Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten angesetzt. Die Herstellungskosten setzen sich aus den Fertigungseinzelkosten und den Fertigungsgemeinkosten zusammen.

Die Fertigungsgemeinkosten werden anhand eines Zuschlagsatzes ermittelt.

Das in der Bilanz ausgewiesene Eigenkapital entspricht der Satzung und dem Handelsregistereintrag.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Flüssige Mittel wurden zum Nominalwert angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Eine Darstellung des Anlagevermögens zeigt der als Anlage beigefügte Anlagenspiegel.

Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände i.H.v. € 219.256,54 beinhalten im Wesentlichen Umsatzsteuerforderungen i.H.v. € 197.154,89.

Aktive Rechnungsabgrenzung

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten i.H.v. € 31.993,03 beinhaltet Abgrenzungen von Aufwendungen im Wesentlichen für Versicherungen, Kfz Steuern sowie Kosten im Zusammenhang mit Bankdarlehen.

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt € 500.000,00 (Vorjahr: € 700.000,00). Diese betreffen die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder

ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt € 14.094.979,77 und betreffen die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden:

Intesa Sanpaolo S.p.A. € 7.000.000,00 über einer Grundschuldbestellung € 5.000.000,00 durch eine Bürgschaft der Italpannelli Ibérica S.A.

Caixa Bank € 8.000.000,00 durch eine Bürgschaft der Italpannelli Ibérica S.A.

Banco Santander S.A. € 5.000.000,00 durch eine Bürgschaft der Italpannelli Ibérica S.A.

BBVA € 3.000.000,00 durch eine Bürgschaft der Italpannelli Ibérica S.A.

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt € 13.241.280,23 (Vorjahr: € 16.362.565,86).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt € 8.674.969,59 (Vorjahr: € 11.953.261,11).

Latente Steuern

Zum Bilanzstichtag wurden aktive latente Steuern in Höhe von € 1.778.853,98 (Vorjahr: € 2.011.881,38) bilanziert.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von € 42.516,00, davon € 8.016,48 aus Mietverträgen sowie € 34.499,52 aus Leasingverträgen.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen die Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten (€ 660.000), Gewährleistungsansprüche (€ 278.721,43), für Personalkosten (€ 104.452,22) sowie für die Aufstellung und Prüfung des Jahresabschlusses (€ 52.000,00).

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse wurden entsprechend der Neudefinition des § 277 Abs. 1 HGB gemäß

der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) ausgewiesen.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Anzahl
Geschäftsführer 1,00
Verwaltung 11,00
Produktion 44,50
Vertrieb 2,75

Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug im Geschäftsjahr somit 59,25.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens geführt durch:

Herrn Engelbert Ritsch, Geschäftsführer.

Vom Schutzrecht nach § 286 Abs. 4 HGB bezüglich der Vergütung der Geschäftsführungsorgane wird Gebrauch gemacht.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag

Durch die im Jahr 2023 bestehende derzeitige Rohstoffknappheit ist nicht absehbar, wie sich die Ertrags- und Produktionslage derzeit entwickeln wird.

Die ArcelorMittal Construction Deutschland GmbH hat im März 2023 100 % der Anteile an der Italpannelli Deutschland GmbH erworben.

Herr Markus Fellner wurde mit Wirkung zum 14.03.2023 als neuer Geschäftsführer der Gesellschaft bestellt.

Nach dem Schluss des Geschäftsjahrs traten keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung auf, über die zu berichten wäre.

Konzernzugehörigkeit

Die ITALPANNELLI Deutschland GmbH wird in den Konzernabschluss der Italpannelli Ibérica S.A., Pol. Ind. La Cuesta II, Calle Italia s/n, 50100 La Almunia de Doña Godina einbezogen.

Die Italpannelli Ibérica S.A. stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Konzernkreis auf. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich und wird im Registro Mercantil (spanisches Handelsregister) veröffentlicht.

Vorschlag über die Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresfehlbetrag in Höhe von € 1.094.671,00 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Föhren, 15. Mai 2023

Markus Fellner

Bericht des Aufsichtsrats

Es existiert kein Aufsichtsrat.

sonstige Berichtsbestandteile

Anschaffungskosten
Stand 01.01.2022
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Stand 31.12.2022
Euro
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 505.871,18 0 2.710,53 503.160,65
Summe immaterielle Vermögenstände 505.871,18 0 2.710,53 503.160,65
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 14.556.665,12 11.699,58 0 14.568.364,70
2. technische Anlagen und Maschinen 17.468.153,53 31.118,00 0 17.499.271,53
3. andere Anlagen, Betriebs- undGeschäftsausstattung 647.194,58 21.964,88 43.754,42 625.405,04
4. geleistete Anzahlungen undAnlagen im Bau 920.908,60 0 0 920.908,60
Summe Sachanlagen 33.592.921,83 64.782,46 43.754,42 33.613.949,87
Summe Anlagevermögen 34.098.793,01 64.782,46 46.464,95 34.117.110,52
Abschreibungen
Stand 01.01.2022
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Stand 31.12.2022
Euro
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 319.748,21 88.079,87 2.706,53 405.121,55 €
Summe immaterielle Vermögenstände 319.748,21 88.079,87 2.706,53 405.121,55 €
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.781.634,09 416.746,10 0 2.198.380,19 €
2. technische Anlagen und Maschinen 3.415.724,37 881.111,55 0 4.296.835,92 €
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 499.724,37 73.179,45 31.800,06 491.103,76 €
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 - €
Summe Sachanlagen 5.647.082,83 1.371.037,10 31.800,06 6.986.319,87 €
Summe Anlagevermögen 5.966.831,04 1.459.116,97 34.506,59 7.391.441,42 €
Buchwerte
Stand 31.12.2022
Euro
Stand 31.12.2021
Euro
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 98.039,10 186.122,97
Summe immaterielle Vermögenstände 98.039,10 186.122,97
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 12.369.984,51 12.775.031,03
2. technische Anlagen und Maschinen 13.202.435,61 14.052.429,16
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 134.301,28 197.470,21
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 920.908,60 920.908,60
Summe Sachanlagen 26.627.630,00 27.945.839,00
Summe Anlagevermögen 26.725.669,10 28.131.961,97

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 15.12.2023 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die ITALPANNELLI Deutschland GmbH, Föhren

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ITALPANNELLI Deutschland GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ITALPANNELLI Deutschland GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

̄ entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

̄ vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft.

In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt " Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts " unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

̄ identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher 3 beabsichtigter oder unbeabsichtigter 3 falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

̄ gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

̄ beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

̄ ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

̄ beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

̄ beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

̄ führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten beduetsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mänger im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 24. Mai 2023

ISARTAX GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Philipp Schlotmann, Wirtschaftsprüfer

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