construxi GmbH
Selbe AdresseVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
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| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HRS GmbHKölnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020Lagebericht für das Geschäftsjahr 2020A. Grundlagen der Gesellschaft 1.1 Allgemeines Die HRS GmbH ist Tochtergesellschaft der HRS Ragge Holding GmbH, beide zusammen gehören dem Konzern RoRa Familien Holding GmbH & Co. KG (im Folgenden HRS-Gruppe oder auch HRS-Group) an. 1.2 Grundlagen des Unternehmens Die HRS GmbH und deren Tochtergesellschaften bieten ein umfangreiches Produktportfolio in drei unterschiedlichen Geschäftsbereichen an. Neben der weltweiten Vermittlung von Unterkünften an Privat- und Geschäftsreisende über verschiedene Onlineportale hat sich HRS einem weltweiten Dienstleister rund um geschäftliche Hotelbuchungen entwickelt und bietet international End-to-End Outsourcing Dienstleistungen im Bereich Hotelbuchung, -bezahlung und -abrechnung für Geschäftskunden an. Darüber hinaus ist das Unternehmen Distributions- und Technologiepartner für die Tourismusbranche. Mit Investitionen in neue Technologien treibt die HRS GmbH stets innovative Buchungs- sowie Gästeerlebnisse voran, die auf die individuellen Kundenwünsche abgestimmt sind. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Köln und unterhält verschiedene Tochtergesellschaften, welche im Anhang aufgeführt sind. Aufgrund des konsolidierten Reportings der HRS-Gruppe und der wirtschaftlichen Bedeutung der HRS GmbH als maßgebliche operative Gesellschaft innerhalb der Gruppe, bezieht sich der Chancen- und Risikobericht sowie der Prognosebericht auf die gesamte HRS- Gruppe. Von wesentlicher Bedeutung im Geschäftsjahr 2020 waren die Auswirkungen der Corona Pandemie. Die daraus resultierenden Einschränkungen führten zu einer teils deutlich reduzierten Nachfrage. Die Gesellschaft hat darauf mit neuen Produkten sowie kurzfristigen und strukturellen Kosteneinsparungen reagiert. Zudem hat die erhöhte Nachfrage nach Urlaub mit Eigenanreise einen Teil der reduzierten Nachfrage in den anderen Produktbereichen kompensiert. Letztendlich wurde der Umsatzrückgang somit trotz weitreichender Lockdowns und weltweiter Reisebeschränkungen auf 47% zum Vorjahr begrenzt. Weitere Details zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie folgen im weiteren Textverlauf. 1.3 Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft setzt Ihren Weg fort durch Erweiterungen der HRS Lodging as a Services weitere Märkte zu erschließen. So kann HRS durch eine Weiterentwicklung der Payment Plattform weitere Kartenanbieter integrieren und neue Kundensegmente und Regionen adressieren. Weitere Value- Added Services konnten durch die Erweiterung der Architektur ergänzt werden. So kann HRS auch im Bereich Travel Reimburse, Travel Expense und VAT Reclaim seinen Kunden Mehrwerte bieten. Darüber hinaus werden neue und effiziente Kommunikationswege für Hotels erschlossen und Geschäftskunden neue Möglichkeiten eröffnet, ihre Kosten für Hotelausgaben zu managen und zu optimieren bzw. ihre Prozesskosten rund um Dienstreisen zu reduzieren. Der Bereich der Finanzdienstleistungen wird zudem auch nach der Übernahme des Fintechs itelya in den nächsten Jahren ebenfalls weiter ausgebaut. Der Entwicklungsaufwand im Verbund der Gruppe (via Cost+ in der Gesellschaft) betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 18.209 TEUR. Insgesamt wurden als "selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände" 3.006 TEUR aktiviert und 3.801 TEUR an planmäßigen Abschreibungen vorgenommen. B. Wirtschaftsbericht 1.4 Die Entwicklung der Gesamtwirtschaft Die konjunkturelle Lage in Deutschland war im Jahr 2020 gekennzeichnet durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im Jahresdurchschnitt 2020 um 4,6% gegenüber dem Vorjahr 1. In den beiden vorangegangenen Jahren wuchs das BIP: 2019 und 2018 um 0,6% bzw. 1,5%. Nach einer Dekade des Wachstums war 2020 coronabedingt das erste Jahr mit einem rückläufigen BIP. Hauptursache des Rückgangs des BIP waren die Maßnahmen und Einschränkungen im Rahmen der Pandemiebekämpfung, die in vielen Branchen zu einem Rückgang der Nachfrage geführt haben. Besonders stark betroffen waren unter anderem die Bereiche Beherbergung und Gastronomie, Kreativwirtschaft / Unterhaltung, unternehmensnahe Dienstleistungen, Gesundheits- und Sozialwesen sowie übrige personennahe Dienstleistungen 2. Betroffen waren die Unternehmen hierbei vor allem durch einen Rückgang der Nachfrage, Liquiditätsengpässe sowie logistischen Schwierigkeiten beim Absatz. Die Dauer der coronabedingten Auswirkungen zieht sich durch eine langsame Durchimpfung und weitere Pandemiewellen bis weit in 2021. 1.5 Branchenentwicklung Das Kalenderjahr 2020 verzeichnete - nach eigener Einschätzung - eine Halbierung der Geschäftsreisen in Deutschland (Vorjahr: 190,0 Millionen). Damit lägen nach dieser Einschätzung die Rückgänge unter dem Rückgang des weltweiten Niveaus. 2020 hat sich die Zahl der Übernachtungen in Deutschland auf 302 Millionen reduziert (nach 496 im Vorjahr, - 39%) 3. Auch hier ist dies der erste Rückgang nach einer Dekade des Wachstums. Die Zahl der Übernachtungen in Hotels in Deutschland ist in 2020 sogar um 48% auf 104 Millionen gesunken 4. Der Rückgang der Übernachtungen ist bei Gästen aus dem Ausland (-64%) deutlich stärker als bei inländischen Gästen (-33%) 5. Die Auslastung von Hotels mit mindestens 25 Zimmern ist in 2020 von 63% auf 38% gesunken 6.
1
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/14397/umfrage/deutschland-bruttoinlandsprodukt-bip/
Die bundesweite Hotelauslastung reduzierte sich dementsprechend in 2020 um 60%. Der durchschnittliche Zimmerpreis ging um 13% zurück. Der Ertragszuwachs pro verfügbarem Zimmer (RevPAR) sank um 65% 7. Im Bereich der Geschäftsreise hat sich der weltweite Markt in 2020 von 1.294 Mrd. USD auf 504 Mrd. USD um mehr als 60% verkleinert 8. In Deutschland reduzierte sich die Ausgaben für Geschäftsreisen um 46% 9. Grundsätzlich lässt sich neben einer Anpassung der Nachfrage für die nächsten Jahre festhalten, dass durch die Pandemie das Bewusstsein für globale Reiserisiken gestiegen und dadurch Aspekte der Sicherheit, Hygiene und Duty of Care für (Geschäfts-) Reisende ein weiterer, wichtiger Bestandteil der Branche geworden sind. Darüber hinaus geraten vermehrt die Optimierung der Reisebezahl- und Abrechnungsprozesse und die Einbindung von mobilen Endgeräten in den Fokus der Unternehmen. Dies soll insbesondere der größeren Transparenz sowie der Reduzierung der notwendigen, aufwendigen Erstattungen von Auslagen durch die Mitarbeiter dienen. Zudem ist die Fokussierung auf Nachhaltigkeit sowohl im Geschäftsreisebereich (Sustainability Reporting / Klimaneutralität) als auch bei Urlaubsreisen (vermehrte Nachfrage nach Zielen in der Nähe und Reduzierung von Flugreisen) eine Entwicklung, die langfristig Bestand haben wird. Die soeben genannten Branchenentwicklungen stellen aus Sicht der Geschäftsführung insgesamt ein positives Umfeld für die zukünftige, nachhaltige Entwicklung der Gesellschaft dar, da das Unternehmen durch den Focus auf Outsourcingdienstleistungen in einem wachsenden Markt agiert und weitere - qualitative - Veränderungen des Marktes die Nachfrage nach End-to-End Lösungen, wie sie die Gesellschaft heute anbietet, in der Zukunft weiter erhöhen dürfte. Zudem passen neue Produktentwicklungen ("Clean & Safe", "Green Stay Label") genau zu den Branchenentwicklungen. Außerdem ist der Konzern mit dem Bereich der Destination Solutions im Feld der Urlaubsreisen aktiv, für den zukünftig erhöhte Nachfrage zu erwarten ist. 2. Erläuterungen zur Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage 2.1 Ertragslage
7 Fairmais Hotel_Report, Ausgabe Januar 2021
Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte die Umsatzentwicklung den Erwartungen der Geschäftsleitung nicht folgen. Der vornehmliche Grund hierfür sind die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Nachfrage und das Reiseverhalten der Kunden. Insbesondere im Bereich der Geschäftsreisen wurden durch Restriktionen, Quarantäneverordnungen und politische Entscheidungen Reisen massiv eingeschränkt. Als Folge der plötzlichen und anhaltenden Beschränkungen hat die Gesellschaft schnell und umfangreich Maßnahmen zur kurzfristigen und strukturellen Kostenreduktion definiert und umgesetzt. Dazu gehören u.a. Reduzierung der Personalkosten (vor allem durch die Umsetzung der Kurzarbeit), Abbau von IT Kosten, Minimierung der Marketingausgaben, Anpassung von Outsourcingverträgen, Kündigung nicht relevanter Verträge (wie bspw. Büromieten), Reisestopp, Reorganisation von Prozessen und Tätigkeiten, Vermeidung jeglicher nicht betriebsnotwendiger Ausgaben. Parallel wurden auch neue Geschäftsfelder erschlossen (bspw. "Crisis-Management"), wodurch die Umsatzrückgänge im Kerngeschäft teilweise gelindert werden konnten. Die Umsatzerlöse betreffen im Wesentlichen die Vermittlung von Hotelzimmern und gliedern sich wie folgt auf: Inlandserlöse 53% und Auslandserlöse 47%. Der Betriebsertrag der HRS GmbH ging im Geschäftsjahr 2020 gg. dem VJ um -46,1 Mio. EUR zurück und ist mit -1,1 Mio. EUR negativ. Die Personalintensität der HRS GmbH stieg in 2020 gg. dem VJ um 2,2% auf 13,2%. In Folge des deutlich geringeren Betriebsertrags hat sich auch das Betriebsergebnis (EBIT) um -37,4 Mio. EUR verringert und liegt bei einer Quote von -20,9% (Vorjahr 8,5%), obwohl der Personalaufwand noch um 45,5% und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um mehr als 40,0% reduziert wurden. Insgesamt schließt das Geschäftsjahr mit einem Ergebnis vor Steuern von -25,1 Mio. EUR, was einem Rückgang von -34,8 Mio. EUR gegenüber dem Geschäftsjahr 2019 entspricht. Die Steuern vom Einkommen/Ertrag betreffen mit 0,04 Mio. EUR hauptsächlich die Ertragssteuern der ausländischen Betriebsstätten. Sonstige wesentliche steuerliche Effekte gab es im abgelaufenen Geschäftsjahr keine. Der Jahresfehlbetrag liegt somit bei -25,2 Mio. EUR. 2.2 Vermögens- und Finanzlage
Die Bilanzsumme verminderte sich von 182,6 Mio. EUR auf 177,5 Mio. EUR in 2020. Auf der Aktivseite der Bilanz resultiert dieser Rückgang vor allem aus Liefer- und Leistungsforderungen gg. Dritten in Höhe von -12,7 Mio. EUR sowie einer Abnahme der liquiden Mitteln um -7,3 Mio. EUR. Dem entgegen stand ein Anstieg bei den Forderungen im Verbundbereich um insgesamt 16,4 Mio. EUR. Die HRS tätigte im Geschäftsjahr 2020 Investitionen in Höhe von 7,9 Mio. EUR, davon entfielen auf Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände 6,9 Mio. EUR, in Sachanlagen 0,3 Mio. EUR und aus dem "Joint Venture" Im Payment Bereich in die Finanzanlagen mit 0,7 Mio. EUR. Auf der Passivseite der Bilanz verminderte sich das Eigenkapital infolge des negativen Jahresergebnisses um -25,2 Mio. EUR. Die Eigenkapitalquote liegt nun damit bei 21,5%, gg. dem Vorjahr von 34,7%. Aufgrund der eingetretenen Verlustsituation ist die Eigenkapitalrentabilität bei - 66,0%. Die übrigen Rückstellungen reduzierten sich um 11,7 Mio. EUR und die mittel- und langfristigen Bankverbindlichkeiten erhöhten sich aufgrund von weiteren Kreditaufnahmen um 12,2 Mio. EUR. Der Finanzmittelfonds hat sich im Vorjahresvergleich um -8,4 Mio. EUR auf -5,2 Mio. EUR verringert. Der Finanzmittelfonds besteht aus liquiden Mitteln (1,4 Mio. EUR) und kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (6,6 Mio. EUR). Diese Entwicklung ist im Wesentlichen auf pandemiebedingte Ergebnissituation zurückzuführen. Die frei verfügbaren Kreditlinien betrugen zum Jahresende 46,3 Mio. EUR. Die HRS GmbH war jederzeit in der Lage ihren fälligen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. 2.3 Tochterunternehmen Tochterfirmen sind im Geschäftsjahr in Berlin, Köln, (alle Deutschland), London (Großbritannien), Paris (Frankreich), Warschau (Polen), Rom (Italien), Athen (Griechenland), Istanbul (Türkei), Wien und Hagenberg i. Mühlkreis (Österreich), Moskau (Russland), Singapur (Singapur), Shanghai (China), Tokio (Japan), Barcelona (Spanien), New York (USA), Zürich (Schweiz), Amsterdam (NL), Sao Paulo (Brasilien), Mumbai (Indien) und Sydney (Australien) ansässig. 2.4 Finanzielle Leistungsindikatoren Die dargestellte Entwicklung der HRS GmbH gegenüber dem Vorjahr kommt auch in den folgenden Kennzahlen zum Ausdruck. Zur Steuerung des Konzerns werden im Wesentlichen die finanziellen Leistungsindikatoren Umsatzerlöse und EBIT verwendet.
2.5 Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Bei den "nicht finanziellen Leistungsindikatoren" sehen wir, parallel zur Umsatzentwicklung, eine gleichbleibende Kundenzufriedenheit, welche gemessen an den Reklamationsfällen in 2020 mit 2.689 Fällen in Relation zu den Umsatzerlösen gegenüber 2019 (5.570 Fälle) verläuft. C. Voraussichtliche Entwicklung mit Hinweisen auf wesentliche Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung Risikobericht Unternehmensspezifische und Betriebsrisiken Die Folgen der Corona-Pandemie haben die Weltwirtschaft derzeit noch stark im Griff, auch wenn in einigen Ländern / Regionen bereits Lockerungen nach den Shut-Downs implementiert sind oder werden. Auch wenn diese Lockerungen bereits zu einem leicht anziehenden Geschäftsreiseaufkommen führen, rechnen wir jedoch erst im 4. Quartal 2021 mit einer deutlicheren Erholung. Das pre-Corona-Niveau wird eher mittelfristig auf der Nachfrageseite wieder erreicht werden. Die Erholungsphase wird sich unserer Einschätzung nach regional und zeitlich unterscheiden, abhängig von politischen "Shut-Down" und Reise-Entscheidungen, Ausbreitung von Varianten von COVID-19 und der Durchimpfung der Bevölkerung. Im Segment der Urlaubsreisen sehen wir einen nachhaltigen Trend zur Eigenanreise, der bis zum Sommer 2021 in Deutschland auf Grund der Shut-Downs reduziert war, sich jedoch im Sommer 2021 deutlich zeigt und langfristig Bestand haben wird. Allerdings muss auch hier mit möglichen, wiederkehrenden lokalen Einschränkungen gerechnet werden. Diese Entwicklung im Rahmen der COVID-19 Pandemie war und ist für die HRS Group mit wesentlichen Einschnitten behaftet, mittel- und langfristig wird sie zu einer Marktkonsolidierung führen (wie bereits u.a. durch die Ankündigung der Übernahme von Egencia durch Amex GBT begonnen). Aus diesem Grunde sehen wir die Chance mit den heute schon getätigten Investitionen die Marktentwicklung im Enterprise Solutions Bereich positiv zu gestalten. Dazu planen wir mit innovativen Lösungen Mehrwerte für unsere Kunden zu schaffen, um uns nachhaltig vom Wettbewerb absetzen zu können (unter anderem sind hier die Einführung des Clean&Safe Protocols sowie des Green Stay Labels zu nennen). Damit einhergehende, mögliche Impairmentrisiken bei den entsprechenden Entwicklungsprojekten und im Beteiligungsengagement planen wir mit verschiedenen Maßnahmen unter Kontrolle zu halten. So richten wir unsere Technologiestrategie an den neuesten technischen Entwicklungen aus und berücksichtigen dies in unserem Portfolio an Entwicklungsprojekten. Diese Projekte werden in monatlichen IT-Boards regelmäßig überprüft. Beteiligungsengagements gehen wir grundsätzlich nur mit Unternehmen ein, die von ihrem GeschäftsmodeLL und ihrer Strategie einen Wertbeitrag für die Gesellschaft liefern und zur langfristigen Strategie der Gesellschaft passen. Von unseren Beteiligungen erhalten wir ein monatliches Reporting, das im Controlling geprüft und vom CFO freigegeben wird. In quartalsweisen Board Meetings wird die Geschäftsentwicklung mit dem Management der Beteiligungsunternehmen erörtert und bei Bedarf entsprechende Maßnahmen identifiziert und beschlossen, um eine positive Geschäftsentwicklung sicherzustellen. Trotz der vorgenannten Maßnahmen zur Risikokontrolle muss darauf hingewiesen werden, dass unsere Markterwartungen und Planungen auf Annahmen beruhen, die naturgemäß mit Unsicherheiten behaftet sind. Daher sind bei zukünftigen Planverfehlungen wesentliche Wertberichtigungen nicht auszuschließen. Weitere Risiken stellen informationstechnische Faktoren dar. Hier sind insbesondere die Themen Verfügbarkeit, Verlässlichkeit und Datensicherheit zu nennen. Um hier Risiken für die Gesellschaft zu minimieren, werden umfassende Vorkehrungen getroffen. HRS hat ein neues Security Information Management sow Security Event Management als zentrale Komponenten seiner Security Organisation etabliert, um der steigenden Bedrohung durch Cyberrisiken angemessen zu begegnen. Die HRS betreibt hierzu mit seinen strategischen Partnern ein SIEM (SIEM Plattform Operations) und überwacht eingehende Alarme 24/7 auf Relevanz und Kritikalität. Verdächtige Situationen werden automatisiert analysiert und durch ein großes Netz von hochspezialisierten Security Analysten bewertet. Dabei wird das Internet kontinuierlich auf betrügerische Webseiten hin überwacht, welche vorgeben von HRS betrieben zu werden bzw. das Internet sowie das Darknet werden kontinuierlich auf Benutzer und Passwortinformationen mit Bezug auf HRS hin überwacht Eventuell gefundene mögliche Probleme werden direkt an HRS Security berichtet. Liquiditätsrisiko Aufgrund von "COVID19" ergibt sich für die HRS GmbH ein signifikantes Liquiditätsrisiko, welches durch eine angepasste Planung berücksichtigt und durch die Ausweitung der bestehenden, fest zugesagten Kreditlinien adressiert wurde. Darüber hinaus ergibt sich ein Risiko nur dann, wenn die Finanzierungslinien der HRS für die zeitgerechte Erfüllung der finanziellen Verpflichtungen nicht mehr ausreichen würden. Zur Deckung des Kapitalbedarfs innerhalb der "COVID-19-Krise" stehen ausreichend flüssige Mittel zur Verfügung. Ferner erstellt die Gesellschaft im Zuge der monatlichen Berichterstattung einen monatlichen Finanzstatus. Treasury kommentiert täglich den Liquiditätsstand und erstellt einen täglichen Status-Report, der an den CFO der Gruppe geht. Zudem wurde die Erstellung eines rollierenden Forecasts mit mehreren Szenarien eingeführt, um die Liquiditätsanforderungen optimal einzuschätzen und entsprechende Maßnahmen frühzeitig zu ergreifen. Die Geschäftsführung überprüft diese Berichte regelmäßig, sodass zusammen mit den kumulierten Ergebniszahlen für das Geschäftsjahr schon frühzeitig Risiken hinsichtlich des Geschäftsablaufs erkennbar sind. Zudem sind umfassende Nothilfen beantragt und teilweise auch schon genehmigt und ausgezahlt worden. Das Liquiditätsrisiko wird daher als gering eingestuft. Finanzinstrumente Unsere Risikobetrachtung umfasst auch die von uns angewendeten Finanzinstrumente. Im Wesentlichen sind dies die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, welche einem natürlichen Ausfallrisiko unterliegen. Da unsere Geschäftspartner hauptsächlich Großkunden aus dem Bereich Fortune 500 Unternehmen sind, ist das Ausfallrisiko hier als gering einzustufen. Auf der Seite der Hotels kann es vorkommen, dass sie ihre Verpflichtungen nicht mehr erfüllen können. Daher bedarf es hier eines effizienten Forderungsmanagements. Aufgabe unseres Forderungsmanagements ist es, Transaktionen so zu steuern, dass hohe Außenstände oder Forderungsausfälle möglichst vermieden werden. Geeignete Maßnahmen, die wir hierfür nutzen können, sind beispielsweise die Sperrung von Geschäftspartnern, Offline-Stellung von Hotels. HRS hat hier einen engmaschigen Forderungsprozess eingerichtet und steuert diese Risiken auf Wochenbasis. Da sich das Volumen allerdings auf eine Vielzahl von Hotels verteilt ist das individuelle Ausfallrisiko überschaubar. Zuletzt wird das Risiko bilanziell über Wertberichtigungen berücksichtigt. Darüber hinaus ist die Gesellschaft Liquiditätsrisiken und Zahlungsschwankungen ausgesetzt, denen über eine stetige Überwachung der Liquidität und ein entsprechendes Cash-Management begegnet wird. Diese Forecasts und entsprechende Maßnahmen werden wöchentlich mit dem CFO analysiert und definiert. Chancen der künftigen Entwicklung Aufgrund der wegen COVID-19 großen Marktverwerfungen hatte die Geschäftsführung die Unternehmensplanung erheblich revidiert und Sofort-Maßnahmen sowie strukturelle Veränderungen ergriffen und umgesetzt. Als Reaktion auf den, durch den COVID-19 Virus induzierten, Rückgang der weltweiten Nachfrage nach HRS-Dienstleistungen hat HRS sowohl signifikante Maßnahmen zur Kostensenkung als auch Maßnahmen zur Erweiterung des Produktportfolios erfolgreich durchgeführt. Die Maßnahmen zur Kostensenkung betreffen insbesondere Personalaufwand, IT-Aufwand und Marketing-Aufwand. Wir gehen davon aus, in 2021 ca. 50% der Kosten gegenüber dem Vorkrisen- Niveau zu erreichen. Der genaue Wert wird vom Zeitpunkt und der Stärke der Erholung in den einzelnen Geschäftsbereichen und Regionen abhängen. Darüber hinaus wurden Produkte entwickelt, die im Rahmen der COVID-19 Krise vom Markt sehr gut angenommen wurden. Insbesondere Plattform-Lösungen für die Unterbringung von medizinischem Personal, von gestrandeten Urlaubsgästen sowie von Notfällen betroffenen Personen fanden eine hohe Anerkennung und Nachfrage in 2020 und sind auch in 2021 sowie darüber hinaus nachgefragt. Zusätzlich hat HRS auf Ihrer weltweiten Plattform ein System zur Prüfung von Hotels auf "Sicherheit und Sauberkeit" im Rahmen der COVID-19 Krise etabliert, um die Gesundheit und Sicherheit von Kunden und Geschäftspartner auch in diesen Zeiten zu gewährleisten. Dieses sogenannte "Clean & Safe Protocol" bietet Reisenden, Unternehmen und Hoteliers einen klar definierten Standard in einer Zeit, in der Sauberkeit und Gebäudehygiene zu den wichtigsten Buchungskriterien werden. Zudem wurde ein Label zur Kenntlichmachung des Ökologischen Fußabdrucks im Hotel ("Green Stay") aufgebaut und in das Produktangebot integriert. D. Prognosebericht Die getroffenen Annahmen und Erwartungen über die künftige Entwicklung der Gesellschaft sind naturgemäß mit Risiken und Unsicherheiten behaftet Bei der Prognose der zukünftigen Entwicklung haben wir wie im Vorjahr einen Zeitraum von zwei J ahren zugrunde gelegt. Die im Vorjahr prognostizierte Entwicklung des Umsatzes wurde während der Corona-Pandemie nicht erfüllt, insbesondere auf Grund der länger anhaltenden Lockdowns. Auf Grund der strukturellen und umfassenden Kostenmaßnahmen sowie eines engmaschigen Liquiditätsmanagements wurden jedoch die Forecasts, die im Rahmen der Finanzierung insb. bei der Nettoverschuldung getätigt wurden, erreicht. In Summe wurde in der Gruppe ein revidiertes EBIT von -33,0 Mio. EUR It Forecast vorhergesagt, erreicht wurden -19,8 Mio. EUR. Ausblickend auf 2022 erwarten wir eine geregeltere Nachfrage, die in Summe zu einer deutlichen Erholung führen wird. Im Segment der Geschäftsreise erwarten wir, dass die Mehrzahl unserer Kunden die Reiseaktivität wieder deutlich erhöht, jedoch weiterhin unter dem Niveau von 2019 bleibt. Unsicherheit bleibt jedoch auf Grund der Mutation und weiter existierender Risikogebiete bestehen, so dass der genaue Umfang der Nachfrageerholung schwer einzuschätzen bleibt. Sowohl für 2021 als auch für 2022 erwarten für positive operative Ergebnisse (EBIT). Hervorzuheben ist hierbei der positive Effekt aus strukturell reduzierten Gemeinkosten, der auch in 2022 und darüber hinaus zu einer verbesserten Profitabilität des Konzerns beiträgt Im Rahmen der Liquiditätssicherung besteht weiterhin der Konsortialkreditvertrag unter Beteiligung der KfW. Die aktuellen Kreditlinien der HRS Group bestehen aus signifikanten Festzusagen, die auf Basis der aktuellen monatlich erstellten Vorhersagen ausreichen, um die HRS Group mindestens bis Ende 2022 durchzufinanzieren. Die Kreditzusagen wurden in 2021 nochmals um eine Tranche zur Übernahme der restlichen Anteile an der ITELYA GmbH & Co. KG erweitert. Somit hat das Management durch umsatzbezogene Maßnahmen, signifikanten Kosteneinsparungen und eine detaillierte Liquiditätssteuerung alles getan, um den Effekt der COVID-19 Krise für den Konzern zu minimieren. Der aktuelle Forecast (inklusive der verschiedenen berücksichtigten Szenarien) zeigt weiterhin ein positives Bild für das EBIT im Jahr 2021. Wir erwarten für das laufende Jahr in der Gruppe ein EBIT von +6,7 Mio. EUR. Dies stellt eine deutlichere Verbesserung gegenüber dem Jahr 2020 dar, obwohl der Umsatz sich voraussichtlich auf ähnlichem Niveau (+/-10%) einpendeln wird. Im EBIT wird daher der strukturelle Effekt der Kosteneinsparungen deutlich. Dies wird, abgesehen von den Effekten aus der Kurzarbeit, auch nachhaltig die Profitabilität fördern. Zusammenfassend sehen wir das Geschäftsjahr 2021 als ein Jahr, in dem wir gestärkt aus der Krise hinauskommen werden. Die Krise eröffnet Chancen durch Marktkonsolidierung, den Roll-Out unserer neuen Produkte, unserer end-to-end Lösung sowie unseres Payment Angebots, das wir in 2021 durch die Komplettierung der Übernahme der ITELYA ausbauen konnten. Wir gehen daher in Summe davon aus, dass wir im Laufe der nächsten 12 Monate damit beginnen werden, die Verschuldung aus unseren bestehenden Kreditlinien zu reduzieren. Obwohl das Unternehmen durch die Auswirkungen der COVID-19 Pandemie in seiner planmäßigen Entwicklung beeinträchtigt ist, können wir eine Bestandsgefährdung - auch falls sich die für das zweite Halbjahr 2021 geplanten Umsatzerlöse wider Erwarten nicht realisieren lassen - durch noch nicht berücksichtigte Konsolidierungsmaßnahmen abwenden. Dazu gehören unter anderem die Verlängerung/Ausweitung der Kurzarbeitsmaßnahmen (insbesondere im 4. Quartal 2021) sowie weitere Restrukturierungsmaßnahmen und weitere Verschiebungen von Investitionen. Zudem sind höhere Subventionen möglich als derzeit im Forecast angenommen. Außerdem werden wir zukünftig von den bereits eingeleiteten Maßnahmen zur Automatisierung der Prozesse und zur Variabilisierung der Kostenbasis profitieren, wodurch sich die Kostenbasis leichter an ein verändertes Umsatzvolumen anpassen lässt. Beispielhaft seien hier die Büromieten erwähnt, die wir zukünftig nur noch an einer begrenzten Anzahl von Standorten auf Basis längerfristiger Mietverträge haben werden. Erwartete Finanz- und Ertragslage Die Geschäftsentwicklung des HRS GmbH wird auch in den nächsten Jahren dadurch gekennzeichnet sein, dass das internationale Geschäft mit Großkunden weiter ausgebaut werden soll, um Marktanteile zu gewinnen. Als Grundlage des Erfolgs sehen wir einen hohen Innovationsgrad, welcher vor dem Hintergrund dynamischer Entwicklungen im Technologiebereich auch grundsätzlichen und nicht unwesentlichen Risiken unterlegen ist, denen wir aber mit einem effektiven Controlling begegnen. Zur Verbesserung der Unternehmenssteuerung wird derzeit u.a. eine neues ERP-System eingeführt. Nach der Überwindung von "COVID-19" prognostizieren wir auf Basis unserer systematischen Vorhersagemethoden für das Unternehmen höhere Umsatzerlöse als in 2020. Das Volumen von 2019 wird aber aus unserer Sicht in 2021 und auch in 2022 noch nicht wieder erreicht Wir sehen nach der COVID-Pandemie grundsätzlich zwei Entwicklungen auf der Nachfrageseite im Bereich der Enterprise Solutions (Geschäftsreisen für Großkunden). Einerseits wird das Geschäftsreiseaufkommen nachhaltig reduziert bleiben, andererseits wird der Bereich des "Managed Business Travel" aber deutlich steigen, da Konzerne sich zum einen um ihre Mitarbeiter sorgen (Health & Safety, Security während der Dienstreisen) und zum anderen das Thema der Nachhaltigkeit (und der Berichterstattung) dazu führt, die eigenen Reisen stärker zu kontrollieren. Von letzterem Trend profitiert HRS als Anbieter einer integrierten end-to-end Lösung. In Summe erwartet die Geschäftsleitung daher für 2021 eine positive Ergebnislage im operativen Geschäft (EBIT) sowie für 2022 wieder deutlich steigende Umsätze bei weiterhin positiven operativen Geschäftsergebnissen sowie einen Cash-Überfluss aus dem operativen Geschäft. Gesamteinschätzung der erwarteten künftigen Entwicklung Der Markt der Hotelvermittlung ist im Privatreisesegment stark umkämpft. Hier erwarten wir eine relativ stabile Entwicklung des aktuellen Marktanteils. Die klare Fokussierung von HRS auf das Geschäftsreisesegment wird für die nähere Zukunft einen weiteren Ausbau des Geschäftsbereichs "Hotelportale" nach sich ziehen. Im Enterprise-Segment erwarten wir ein starkes globales Wachstum, da hier der Markt eine noch sehr geringe Penetrationsrate aufweist und HRS, aufgrund seiner innovativen Lösungen, die derzeitige starke Marktposition weiter ausbauen kann und von einer Marktkonsolidierung post-Corona profitieren wird.
Köln, 13. August 2021 HRS GmbH Geschäftsführung Tobias Ragge Bilanz zum 31. Dezember 2020AKTIVSEITE
PASSIVSEITE
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. J anuar 2020 bis zum 31. Dezember 2020I. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft übt ihren Geschäftsbetrieb in gemieteten Räumen am Breslauer Platz 4 in Köln aus. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Köln unter der Registernummer HRB 90154 eingetragen. Die HRS ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 Satz 1 HGB. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde - wie in den Vorjahren - nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die angewandten Bilanzierungs-, Bewertungs- und Abschreibungsmethoden berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und gehen von der Fortführung der Unternehmertätigkeit aus. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Selbst geschaffene immaterielle Vermögenswerte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten Fertigungskosten und Fertigungsgemeinkosten. Die Vermögensgegenstände werden ab Beginn ihrer Nutzung endaktiviert und planmäßig nach der linearen Methode pro rata temporis über die voraussichtliche wirtschaftliche Nutzungsdauer von 3-5 Jahren abgeschrieben. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind mit den Anschaffungskosten bewertet. Die Anschaffungskosten umfassen den Anschaffungspreis und die direkt zurechenbaren Anschaffungsnebenkosten. Anschaffungspreisminderungen wurden abgesetzt. Die abschreibungsfähigen, entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden regelmäßig über einen Zeitraum von drei Jahren linear abgeschrieben. Die Betriebs- und Geschäftsausstattung wird linear über einen Zeitraum von drei bis zehn Jahren abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von mehr als EUR 250,00 bis zu EUR 1.000,00 werden im Jahr des Zugangs zu einem Sammelposten zusammengefasst und im Jahr des Zugangs sowie in den folgenden 4 Jahren linear mit jeweils 1/5 abgeschrieben. Das Finanzanlagevermögen ist grundsätzlich zu Anschaffungskosten angesetzt. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibung Rechnung getragen. Stellt sich später heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben. Der Ansatz von Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen erfolgt zu Nominalwerten. Zur Berücksichtigung des allgemeinen Kreditausfallrisikos wurden ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigungen auf den Nettoforderungsbestand der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen vorgenommen. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden bei Zugang zum Tageskurs umgerechnet. Guthaben bei Kreditinstituten und der Kassenbestand sind zum Nennwert angesetzt. In Fremdwährung geführte Guthaben bei Kreditinstituten werden bei Zugang zum Stichtagskurs umgerechnet. Die Pensionsverpflichtungen werden nach der "Projected-Unit-Credit-Methode" bewertet. Biometrische Rechnungsgrundlagen waren die Heubeck-Richttafeln 2018 G jeweils mit monatlicher Zahlweise. Für die Rückstellungsberechnung der Anwartschaft auf Hinterbliebenenrente wurde die kollektive Methode berücksichtigt. Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wurde in Anwendung des Wahlrechts nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB der von der Deutschen Bundesbank ermittelte und veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der letzten zehn Jahre verwendet, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 7 bzw. 15 Jahren ergibt Der zum Bilanzstichtag verwendete Rechnungszinssatz beläuft sich auf 2,30 % (VJ 2,71 %) bzw. 1,61 % (VJ 1,97 %). Es erfolgen Anpassungen mit einem Rententrend von 1,5 % per annum. Eine Anpassung der Entgelte sowie die Berücksichtigung einer unternehmensspezifischen Fluktuationsrate erfolgt nicht Zinseffekte werden als Aufwand (TEUR 162) im Finanzergebnis gezeigt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Pensionsrückstellungen, der steuerlichen Verlustvorträge, die unterschiedliche Bewertung nach Handels- und Steuerrecht über die Abzinsung der ratierlichen Ansammlung der Rückstellung über die Rückbauverpflichtung sowie aus selbsterstellten immateriellen Vermögensgegenständen ermittelt. Die Bewertung der temporären Differenzen erfolgt mit dem für das Geschäftsjahr geltenden Steuersatz für Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer. III. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der Anschaffungskosten sowie der Abschreibungen aller Positionen des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2020 stellt sich wie folgt dar: Anlagenspiegel
Selbst geschaffene Werte Die selbst geschaffenen Werte betreffen Softwareentwicklungen. Im Geschäftsjahr 2020 belaufen sich die gesamten Entwicklungsaufwendungen auf TEUR 10.879 hiervon wurden TEUR 4.354 aktiviert. Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen Zum 31.12.2020 stellt sich der Beteiligungsbesitz der Gesellschaft wie folgt dar: Die Umrechnung der in Fremdwährung aufgestellten J ahresabschlüsse erfolgt mit dem jeweiligen Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag.
1 nach Ergebnisabführungsvertrag
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen im Wesentlichen sonstige Forderungen. Sie beinhalten sonstige Forderungen gegen die Gesellschafterin "HRS Ragge Holding GmbH" in Höhe von TEUR 1.562 (VJ TEUR 1.504). Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen insbesondere Forderungen aus Rückvergütungen und Corona-Beihilfen sowie gezahlte Kautionen aus Mietverträgen. Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Rechnungsabgrenzungsposten Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen insbesondere vorausbezahlte Kosten für Softwarelizenzen, Marketing, EDV- und Wartungsgebühren, Personal und Messeveranstaltungen, die Aufwand für nachfolgende Geschäftsjahre darstellen. Eigenkapital Das Eigenkapital ist zum Nennwert bewertet. Das Stammkapital beträgt 336.921,00 EUR. Das Eigenkapital hat sich wie folgt entwickelt:
Der Jahresfehlbetrag wird auf neue Rechnung vorgetragen. Angaben zu ausschüttungsgesperrten Beträgen nach § 268 Abs. 8 HGB
Pensionsrückstellungen Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellung nach Maßgabe der durchschnittlichen Marktzinssätze aus den vergangenen zehn Jahren (2,30% bzw. 1,61%) und dem Ansatz der Rückstellung nach Maßgabe der entsprechenden Zinssätze aus den vergangenen sieben Jahren (1,60% bzw. 0,95%) beträgt TEUR 173 gemäß § 253 Abs. 6 HGB. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückvergütungen (TEUR 5.428) und Verpflichtungen für ausstehende Rechnungen (TEUR4.084). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Sicherheiten durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte bestehen nicht. Latente Steuern Latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge werden berücksichtigt, sofern die Realisierung aus den Verlustvorträgen innerhalb der nächsten 5 Jahre erwartet werden kann. Unabhängig von ihrem Realisationszeitpunkt werden bei einem sich insgesamt ergebenden Überhang an zu versteuernden temporären Differenzen und dem Vorliegen aufrechnungsfähiger und unbeschränkt vortragsfähiger Verlustvorträge diese bei der Ermittlung der latenten Steuern berücksichtigt. Soweit die Voraussetzungen gegeben sind, erfolgt die Aufrechnung aktiver und passiver Steuerlatenzen. Der zugrundeliegende Steuersatz beträgt 32,127%.
IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse betreffen im Wesentlichen die Vermittlung von Hotelzimmern sowie die daraus resultierenden Nebenprodukte und gliedern sich wie folgt auf: Inlandserlöse 53 % und Auslandserlöse 47 %. Sonstige betriebliche Erträge Periodenfremde Erträge sind in Höhe von TEUR 1.430 enthalten. Diese betreffen im Wesentlichen die Auflösung von nicht in Anspruch genommenen Rückstellungen. Materialaufwand Die Mietaufwendungen, die im Zusammenhang mit den Umsätzen aus der Weitervermietung stehen, sind als bezogene Leistungen ausgewiesen. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Erfolgswirksame Änderungen des Abzinsungssatzes werden im Finanzergebnis gezeigt. V. Sonstige Pflichtangaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft hat diverse Mietverträge für ihre Geschäftsräume abgeschlossen. Der Gesamtbetrag aus dieser finanziellen Verpflichtung beläuft sich auf TEUR 30.705. Darüber hinaus bestehen am Bilanzstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen aus vereinbarten Marketingleistungen in Höhe von TEUR 45 (VJ TEUR 98) sowie aus sonstigen Wartungs- und Dienstleistungsverträgen in Höhe von TEUR 738 (VJ TEUR 3.070). Haftungsverhältnisse Es bestehen Liquiditätszusagen zugunsten verbundener Unternehmen in Höhe von TEUR 23.743. Die Geschäftsführung der Gesellschaft geht davon aus, dass eine Inanspruchnahme aus dem Haftungsverhältnis in den nächsten Jahren erfolgen wird. Angabe der Zahl der Beschäftigten Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 252 Arbeitnehmer beschäftigt. Es handelt sich um 232 Vollzeitkräfte und 20 Teilzeitkräfte. Alle Arbeitnehmer sind im kaufmännischen Bereich beschäftigt. Angabe zu den Mitgliedern der Unternehmensorgane Die Geschäftsführung und Vertretung der Gesellschaft erfolgt durch Herrn Tobias Ragge, Geschäftsführer HRS GmbH, Köln. Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer für das Jahr 2020 wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Auf die Angabe der Rückstellungen für laufende Pensionen und Anwartschaften für ehemalige Geschäftsführer wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Honorare des Abschlussprüfers Die Angabe des vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechneten Gesamthonorar nach § 285 Nr. 17 HGB erfolgt im Konzernanhang der HRS Ragge Holding GmbH, Köln. Mutterunternehmen Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der HRS Ragge Holding GmbH, Köln, die den Konzernabschluss für den kleinsten Teil von Unternehmen aufstellt, und in den Konzernabschluss der RoRa Familien Holding GmbH & Co. KG, Köln, die den Konzernabschluss für den größten Teil von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss der HRS Ragge Holding GmbH wird im Bundesanzeiger veröffentlicht. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag Nach dem Schluss des Geschäftsjahres haben sich folgende Ereignisse ergeben, die weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind: Die HRS GmbH hat im Februar 2021 von ihrer Option zur vollständigen Übernahme der ITELYA GmbH & Co. KG sowie der ITELYA Verwaltungs-GmbH Gebrauch gemacht. Dementsprechend wurden die verbleibenden 74,9% der Anteile übernommen. Im Rahmen der Übernahme der "Itelya-Gruppe" wurde der bestehende Konsortialkreditvertrag anpasst. Zudem wurden in 2021 die Anträge für die staatlichen Corona Hilfsprogramme ("erweiterte Novemberhilfe" und "erweiterte Dezemberhilfe") gestellt Die Zahlungen aus diesem Programm sind im 2. und 3. Kalendervierteljahr 2021 vereinnahmt wurden.
Köln, 13. August 2021 HRS GmbH Geschäftsführung Tobias Ragge Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die HRS GmbH, Köln: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der HRS GmbH, Köln, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HRS GmbH, Köln, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, den 17. August 2021 Rödl
& Partner GmbH
Groll, Wirtschaftsprüfer Palmersheim, Wirtschaftsprüfer Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 30. November 2021. |
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