Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 9366
Eingetragen
30.12.1980
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenSonstige Verwaltung und Führung von Unternehmen und BetriebenVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Gegenstand
Die Verwaltung der Beteiligungen an anderen Unternehmen sowie die Verwaltung sonstigen Vermögens.

Historie

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Management

NameRolle
Ingeborg Scheufler
seit 18.11.2005
Prokura
Martin G. Scheufler
seit 18.11.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Stuttgart
80.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Scheufler Verwaltung GmbH

Stuttgart

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

Bilanz zum 31. Dezember 2010

Aktiva

Stand 31.12.2010
EUR
Stand 31.12.2009
EUR
A) Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 387,00 431,00
II. Sachanlagen 2.288.371,95 2.322.914,95
B) Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.229.360,14 1.073.058,36
II. Wertpapiere 4.268.742,98 3.878.957,68
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 46.446,01 39.107,83
C) Rechnungsabgrenzungsposten 84.167,44 89.734,96
7.917.475,52 7.404.204,78

Passiva

Stand 31.12.2010
EUR
Stand 31.12.2009
EUR
A) Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 80.000,00 80.000,00
II. Kapitalrücklage 67.018,12 67.018,12
III. Gewinnvortrag 1.359.483,79 927.549,31
IV. Jahresüberschuss 757.870,58 431.934,48
B) Rückstellungen 699.260,00 566.940,00
C) Verbindlichkeiten 4.936.720,05 5.314.794,11
D) Rechnungsabgrenzungsposten 17.122,98 15.968,76
7.917.475,52 7.404.204,78

Anhang für das Geschäftsjahr 2010

der Scheufler Verwaltung GmbH

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Soweit ein Wahlrecht hinsichtlich einer Angabe in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung einerseits oder dem Anhang andererseits besteht, wurde dieses Wahlrecht aus Gründen der Übersichtlichkeit grundsätzlich zu Gunsten der Angabe im Anhang ausgeübt.

Im Geschäftsjahr 2010 wurden die durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (kurz: BilMoG) geänderten Vorschriften des HGB erstmals angewandt. Die Vorjahreszahlen wurden in Ausübung des Wahlrechts in Art. 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB nicht angepasst.

II. Rechnungslegungsgrundsätze

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 410,-- werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihm am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken wurden bei der Bewertung berücksichtigt.

Die Wertpapiere werden mit den Anschaffungskosten bzw. den Kurswerten zum Bilanzstichtag bewertet, wenn dieser dauerhaft niedriger ist.

Die Pensionsrückstellung ist mit dem vollen versicherungsmathematischen Teilwert unter Zugrundelegung der Richttafeln 2005 G von Professor Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wurde in Anwendung des Wahlrechts nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB der zum Bilanzstichtag erwartete durchschnittliche Marktzinssatz der letzten sieben Jahre verwendet, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der verwendete Rechnungszinssatz beträgt 5,15 %.

Erfolgswirksame Auswirkungen aus der Änderung des Diskontierungssatzes werden im Finanzergebnis gezeigt.

Im Vorjahr wurden die Pensionsverpflichtungen versicherungsmathematisch mit ihrem Teilwert gemäß § 6a EStG auf der Basis eines Zinssatzes von 6 % angesetzt. Durch die erstmalige Anwendung der Bestimmungen des BilMoG (Neubewertung Pensionsverpflichtungen) hat sich zum 1. Januar 2010 eine Unterdotierung in Höhe von TEUR 78 ergeben. Von dem Übergangswahlrecht nach Art 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB wird kein Gebrauch gemacht. Im Geschäftsjahr 2010 erfolgte entsprechend eine komplette Zuführung in Höhe von TEUR 78, die im außerordentlichen Aufwand ausgewiesen ist.

Die Rückstellungen werden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt und nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bewertet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

Währungsforderungen sind zum Tageskurs am Bilanzstichtag oder zu einem niedrigeren Kurs angesetzt. Währungsverbindlichkeiten sind zum Tageskurs am Bilanzstichtag bzw. einem höheren Kurs bewertet.

III. Erläuterungen zur Bilanz

1. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von EUR 755.352,74 eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Im Übrigen haben die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

2. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben in Höhe von EUR 1.900.000,00 eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Im Übrigen haben die Verbindlichkeiten eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2010
EUR
31.12 2009
TEUR
Verbindlichkeiten aus Steuern 1.426,71 1
übrige Verbindlichkeiten 4.935.293,34 5.314
4.936.720,05 5.315

3. Außerordentliches Ergebnis

Das Außerordentliche Ergebnis betrifft die erstmalige Anwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes für die Bewertung der Pensionsrückstellung.

IV. Sonstige Angaben

Organe der Gesellschaft

Geschäftsführer der Gesellschaft ist:

 

Herr Martin G. Scheufler, Chemotechniker, Stuttgart

Der Geschäftsführer ist befugt, die Gesellschaft alleine zu vertreten, er ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

V. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor den Bilanzgewinn von EUR 2.117.354,37 in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Stuttgart, 27. Juni 2011

Scheufler Verwaltung GmbH

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