Metallbau
Weischlitz GmbH
Weischlitz
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Lagebericht
Metallbau Weischlitz GmbH
LAGEBERICHT zum 31. Dezember 2023
A. Wirtschaftsbericht
I. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogenen
Rahmenbedingungen
Der Jahresbeginn 2023 war gekennzeichnet von schlechten
Nachrichten über die Wirtschaftslage im Land. Die
Konjunkturentwicklung zum Anfang des Jahres 2024 bietet
weiterhin Anlass zur Sorge. Im Jahr 2023 schrumpfte die
deutsche Wirtschaft Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums
um 0,3 Prozent. Für das Geschäftsjahr 2024
prognostiziert der Jahreswirtschaftsbericht zwar eine
Stabilisierung der wirtschaftlichen Lage, eine deutliche
Erholung bleibt aber weiterhin aus.
Insbesondere die Sicherung der Energieversorgung und
die Preisentwicklungen bei Energie, Gütern und
Leistungen sowie die Uneinigkeit und Streitigkeiten innerhalb
der Regierungskoalition waren die dominanten innenpolitischen
Themen im abgelaufenen Geschäftsjahr.
Die Stahlbaubranche ist energie- und rohstoffintensiv.
Ebenso wie in den Branchen unserer Lieferanten in der
Stahlerzeugung, Feuerverzinkung oder im Transportwesen
hängt unser wirtschaftlicher Erfolg stark von stabilen
Rohstoff- und Energiepreisen ab. Die Rahmenbedingungen
für alle wirtschaftlichen Sektoren zu verbessern und ein
stabiles wirtschaftspolitisches Umfeld in Deutschland zu
schaffen, muss von den politischen Entscheidungsträgern
eingefordert werden.
Unsere Volkswirtschaft zeichnete sich stets durch ihre
gesunde, breit aufgestellte Struktur aus großen,
mittleren und kleinen Unternehmen aus. Ebenso hat Deutschland
nach wie vor eine hohe Investitionskraft und einen hohen
Bestand an hervorragend ausgebildeten Beschäftigten.
Der notwendige Aufbruch in eine klimaneutrale und
insgesamt nachhaltige Wirtschaft erfordert tiefgreifende
Änderungen in den wirtschaftlichen Strukturen. Das
Gelingen dieser Vorhaben muss in der Wirtschafts- und
Finanzpolitik der Bundesregierung der kommenden Jahre genauso
wichtig sein wie der Erhalt und die Entwicklung unserer
Wettbewerbsfähigkeit und Wirtschaftskraft.
Sowohl unsere Branche als auch unser Unternehmen haben
sich in den Krisen bisher als robust und
widerstandsfähig erwiesen. In den erhofften
bevorstehenden Investitionen im Rahmen des klimapolitischen
Umbruchs sehen wir auch immer Chancen für unser
Unternehmen.
So verzeichneten wir auch im Jahr 2023 eine stabil gute
Nachfrage nach unseren Produkten und Leistungen, so dass sich
Auftragseingang und Kapazitätsauslastung bis zum
Jahresende trotz der Krisen für uns sehr
zufriedenstellend entwickelt haben.
II. Darstellung des Geschäftsverlaufs
1. Vorstellung des Unternehmens
Die Metallbau Weischlitz GmbH ist ein
mittelgroßes Unternehmen der Stahlbaubranche.
Die Gesellschaft besteht seit dem Jahr 1993 mit Sitz in
Weischlitz im Vogtland.
Unser Leistungsspektrum reicht vom klassischen und
technologischen Stahlbau bis hin zum Siloanlagenbau für
die Steine- und Erdenindustrie. Daneben betreiben wir
Schlüsselfertigbau von gewerblichen Objekten sowie
Metallbau- und Schlosserarbeiten aller Art.
Ein breites Angebot an Lohnfertigungsarbeiten
können wir aufgrund unseres modernen und hoch
automatisierten Maschinenparks ausführen.
Wie alle Unternehmen, die am Markt bestehen wollen,
mussten und müssen auch wir uns immer wieder neu an die
schwierigen Bedingungen anpassen und unsere strategische
Ausrichtung überdenken, erweitern oder auch
verändern.
Die Stärken der Metallbau Weischlitz GmbH sehen
wir insbesondere in der Flexibilität und
Anpassungsfähigkeit an neue Anforderungen und Aufgaben.
Das gelingt uns aufgrund von flachen Hierarchien, kurzen
Entscheidungswegen und einer schnellen
Handlungsfähigkeit.
Die Fachkompetenz unserer Mitarbeiter und deren enge
und kontinuierliche Zusammenarbeit sowie ihre hohe Motivation
tragen wesentlich dazu bei. unsere Ziele zu erreichen.
Auch unser kontinuierliches Qualitätsmanagement
auf Grundlage der aktuellsten Normen ist ein Grundpfeiler
unserer von den Kunden geschätzten hohen
Produktqualität und Zuverlässigkeit.
2. Umsatz und Auftragsentwicklung
Die Entwicklung unseres Auftragsbestandes und unserer
Umsätze war im Wirtschaftsjahr 2023 als sehr positiv zu
bewerten.
Der Bereich Siloanlagenbau für die Steine- und
Erdenindustrie zählt für uns auch weiterhin zu
einem wichtigen Geschäftszweig. In den letzten Jahren
kamen aufgrund unserer dortigen Präsenz vermehrt auch
Aufträge für die Lieferung von einzelnen Baugruppen
und Ersatzteilen für Schüttgutanlagen hinzu.
Der Bereich unserer Lohnfertigung wurde kontinuierlich
weiterentwickelt. Der uns hierzu zur Verfügung stehende
moderne Maschinenpark birgt auch aufgrund von fortlaufenden
Neuinvestitionen weitere Kapazitäten.
Infolge des Fachkräftemangels bleiben unsere
eigenen Montagekapazitäten auf nicht absehbare Zeit sehr
begrenzt. Durch die bevorzugte Annahme von reinen
Lieferaufträgen und Lohnfertigungsaufträgen ohne
Montageleistung sowie durch die Vergabe der Montage an
externe Firmen gleichen wir diese Minderkapazitäten aus.
Die größte Herausforderung besteht nach wie
vor darin, den Bestand an fachlich qualifiziertem und
motiviertem Personal zur Erfüllung unserer Aufgaben und
unserer hohen Ansprüche an Qualität und
Zuverlässigkeit zu halten.
Eine weitere Schwierigkeit sind die stetig gestiegenen
Preise für Rohstoffe, Energie und Leistungen. Es gab
auch im abgelaufenen Geschäftsjahr kaum Bereiche ohne
Preissteigerungen, teilweise in erheblichen Ausmaßen.
Durchgängig alle Lieferanten, Nachunternehmer und
Dienstleister haben Preiserhöhungen diktiert. Die
Erhöhung und Ausdehnung der Mautgebühren im Jahr
2023 war ein direkter Preistreiber.
3. Produktion
Wie bereits im Jahr 2022 konnten wir im laufenden
Geschäftsjahr 2023 die verfügbaren
Produktionskapazitäten zufriedenstellend auslasten.
Aufgrund des fehlenden Fachpersonals blieb die Auslastung der
Maschinen und Anlagen im Berichtsjahr hinter unseren
Möglichkeiten zurück.
Der hohe Automatisierungsgrad in unserer Produktion mit
fortlaufenden Investitionen in modernste Maschinen und
Anlagen sowie unsere sehr gut ausgebildeten Fachkräfte
bleiben die bedeutendsten Produktionsfaktoren.
Die Gesamtleistung (Summe aus Umsatzerlösen,
Bestandsveränderungen unfertiger Erzeugnisse und
aktivierten Eigenleistungen) lag um 1.325 TEUR unter dem
Vorjahresniveau.
4. Beschaffung
Die bedarfs- und termingerechte Versorgung mit den
erforderlichen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen war im
abgelaufenen Berichtsjahr jederzeit gewährleistet.
Die stark volatilen Einkaufspreise unseres Rohmaterials
haben sich zum Ende des Berichtsjahres etwas beruhigt und
stabilisiert.
Allerdings gilt dies nicht für die
Preisentwicklung bei Dienst- und sonstigen Leistungen sowie
den Energiekosten.
Die schwierige Situation auf den Energie- und
Rohstoffmärkten wirkt sich nach wie vor auf alle
zugekauften Produkte, Leistungen und die Energie- und
Kraftstoffpreise aus.
Zur Gewährleistung der ständigen
Verfügbarkeit des erforderlichen Materials und zur
Sicherstellung stabiler Fertigungsprozesse betreiben wir die
Lagerhaltung insbesondere von Blech- und
Korrosionsschutzprodukten in einem für unsere
Produktionskapazität angemessenen Umfang.
Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen
belaufen sich zum Berichtsstichtag auf 118 EUR (Vorjahr 123
TEUR).
5. Investitionen
Wir haben im abgelaufenen Geschäftsjahr
Investitionen im Bereich der immateriellen
Vermögensgegenstände und Sachanlagen in Höhe
von 73 TEUR (Vorjahr 234 TEUR) getätigt.
Es handelte sich um Investitionen für die weitere
Automatisierung der Fertigungsprozesse und zur Erweiterung
unseres Angebotes an Lohnfertigungsarbeiten. Für
fortlaufende Ersatzinvestitionen im Bereich der
Schweißtechnik und der Transportmittel wurde ebenso
wieder investiert.
Unseren Investitionsausgaben stehen Abschreibungen in
Höhe von 275 TEUR (Vorjahr 384 TEUR) und
Sachanlagenabgänge in Höhe von 0 TEUR (Vorjahr 0
TEUR) gegenüber.
Die Finanzierung der Maßnahmen für die
Ersatzinvestitionen erfolgte komplett aus Eigenmitteln.
6. Personal- und Sozialbereich
Beschäftigt wurden zum Berichtsstichtag 31.12. des
abgelaufenen Geschäftsjahres 71 Personen, darunter 1
Geschäftsführer, 6 Auszubildende und 1
Aushilfskraft.
Eine Erhöhung des Personalbestandes wird
insbesondere im Bereich der technischen Fachkräfte
angestrebt.
7. Forschung und Entwicklung
Forschung und Entwicklung (§ 289 Abs. 2 Nr. 2 HGB)
werden nicht betrieben.
III. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage
1. Vermögenslage
Unsere Bilanzsumme betrug im Geschäftsjahr 2023
11.762 TEUR (Vorjahr 11.709 TEUR).
Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil des
Anlagevermögens an der Bilanzsumme von 36 % (Vorjahr
38%) gekennzeichnet.
Kurzfristige Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände haben zum Ende des
Geschäftsjahres einen Anteil an der Bilanzsumme von rund
8 % (Vorjahr 3 %).
Die flüssigen Mittel umfassen 22 % (Vorjahr 10 %)
der Bilanzsumme.
Die eigenen Anteile wurden als rechnerischer Wert in
Höhe von 41.414,64 € vom gezeichneten Kapital
abgesetzt.
Die den Nennbetrag übersteigenden
Anschaffungskosten wurden mit den Gewinnvorträgen vor
Verwendung verrechnet.
Das Eigenkapital hat sich somit um 792 TEUR auf 3.136
TEUR (Vorjahr 2.344 TEUR) erhöht. Die daraus
resultierende Eigenkapitalquote beträgt somit 27 %
(Vorjahr 20 %).
Das Sachanlagevermögen ist vollständig durch
Eigenkapital gedeckt.
2. Finanzlage
Die Liquiditätslage unseres Unternehmens war im
Berichtsjahr 2023 sehr gut. Wir weisen in unserem
Jahresabschluss wiederholt stabile
Liquiditäts-Kennziffern aus.
Wir rechnen damit, auch zukünftig unsere
Verpflichtungen jederzeit pünktlich erfüllen zu
können. Die Zahlungen an Lieferanten konnten wie bei uns
üblich jederzeit unter Ausnutzung der vereinbarten
Skonti geleistet werden.
Sämtliche Tilgungsleistungen wurden
planmäßig aus den laufenden
Geschäftseinnahmen geleistet. Insgesamt haben sich die
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten im
Vergleich zum Vorjahr um 401,5 TEUR vermindert.
Die Investitionen im Berichtsjahr 2023 wurden aus
Eigenmitteln finanziert.
Gegenüber dem Vorjahr wurde ein um 367 TEUR
höherer Cashflow (Jahresüberschuss + Abschreibungen
+ Veränderung langfristige Rückstellungen) von
1.368 TEUR (Vorjahr 1.001 TEUR) erwirtschaftet.
Mit unserer geordneten Vermögens- und Finanzlage
sehen wir eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um
auch in Zukunft alle unsere Zahlungsverpflichtungen
erfüllen zu können. Die hervorragende Bonität
der Metallbau Weischlitz GmbH konnte auch im Jahr 2023 wieder
erreicht werden.
3. Ertragslage
Die in Punkt A.I des Lageberichtes beschriebenen
schwierigen Bedingungen wirkten sich im abgelaufenen
Geschäftsjahr weniger negativ als erwartet auf unser
betriebliches Ergebnis aus.
Die allgemeine negative Stimmungslage in der Wirtschaft
und auch in unserer Vorausschau spiegelten im
Geschäftsjahr 2023 nicht die tatsächliche
Ertragslage wider.
Wir haben ein Jahresergebnis von 1.092 TEUR (Vorjahr
617 TEUR) nach Ertragssteuern erzielt. Damit fiel das
Ergebnis um 475 TEUR höher aus als im Vorjahr.
4. Finanzielle Leistungsindikatoren
Zur Steuerung unseres Unternehmenserfolgs nutzen wir
verschiedene Instrumente. Als Hauptindikatoren unserer
wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit sehen wir
vordergründig den wirtschaftlichen Einzelerfolg aus
unseren Projekten, da sich im Projekterfolg alle
betrieblichen Prozesse widerspiegeln.
Daraus und aus den sonstigen Erträgen und
Aufwendungen entsteht das wirtschaftliche Gesamtergebnis,
welches wir mit wenigen Finanzkennziffern bewerten,
vergleichen und unerwünschten Entwicklungen kurzfristig
gegensteuern.
Die Ergebnisse aus den Nachkalkulationen und aus der
Finanzbuchhaltung werden fortlaufend in kurzen Intervallen
geprüft und ausgewertet. Wichtig sind für uns dabei
folgende Indikatoren:
Projektergebnisse Umsatz Umsatzrendite
Produktivitätskennziffern Gesamtliquidität
Kostenarten und Kostenstruktur, Kostenentwicklungen
Die Liquidität wird insbesondere durch
kontinuierliche Beobachtung und Gegenüberstellung der
Bestände an flüssigen Mitteln, kurzfristigen
Forderungen und kurzfristigen Verbindlichkeiten beurteilt.
Bei sich abzeichnenden Problemen ist es der
Geschäftsführung aufgrund der im Unternehmen
etablierten flachen Hierarchien und der kurzen
Entscheidungswege stets möglich, unverzüglich
ausgleichend in die Prozessketten einzugreifen. Das sehen wir
als großen Vorteil des Mittelstandes.
B. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht
I. Prognosebericht
Die fortwährenden Krisenszenarien und
natürlich der fortschreitende Klimawandel haben starke
negative Auswirkungen auf alle Volkswirtschaften.
Auch in Deutschland führt das alles zu deutlichen
gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Veränderungen
und einem Umdenken. Wachsende und offen ausgetragene
Interessenskonflikte sind ein Ergebnis dieser Situation. Die
Folge sind auch Störungen innerhalb der Märkte und
der Lieferketten. Somit haben alle Akteure mit
Schwierigkeiten wie Lieferengpässen, massiven
Preiserhöhungen in allen Bereichen der Weltwirtschaft zu
tun.
Die langfristige strategische Planung wird auch uns
massiv erschwert.
Die Anstrengungen der Bundesregierung, die
wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland zu
verbessern, die Digitalisierung voranzutreiben, die
Bürokratie weiter abzubauen, die Unternehmen beim
Fachkräftemangel zu unterstützen und die
strukturellen Weichen zu stellen, müssen unbedingt
schnell und zielorientiert vorangetrieben werden.
Die oben beschriebenen Rahmenbedingungen machen eine
genauere Einschätzung der längerfristigen
Entwicklung derzeit unmöglich.
Unsere eigene wirtschaftliche Entwicklung hängt
zunehmend von Faktoren ab, die nicht oder nur schwer vom
Unternehmen selbst zu beeinflussen sind.
Die Anpassung an die sich verändernden
Investitions- und Erneuerungsvorhaben unserer Auftraggeber
ist uns in den vergangenen Jahren stets gelungen. Deshalb
sind wir zuversichtlich, auch dem sich verändernden
Umfeld gut zu bestehen.
Unsere eigenen Wachstumsprognosen fallen in Anbetracht
der aktuellen Situation trotzdem verhalten aus.
Das Hauptaugenmerk liegt im Jahr 2024 auf dem Erhalt
unserer Wirtschaftsleistung. Es gilt, mit schnellen und
richtigen Reaktionen auf die unberechenbaren
Rahmenbedingungen zu reagieren, die Situation genau zu
beobachten und zügig Maßnahmen zur
Schadens-abwendung zu ergreifen.
Wie in jedem Jahr auch in der Sicherung der hohen
Qualität und Produktivität unserer Arbeit und
natürlich auf dem Erhalt und der zusätzlichen
Gewinnung von Fachkräften. Die Ausbildung von
Nachwuchskräften im eigenen Unternehmen nimmt hierbei
einen sehr hohen Stellenwert ein.
Ein weiteres Ziel besteht darin, sich wie auch in den
Vorjahren soweit wie möglich von den wirtschaftlichen
Einzelrisiken im Auftragsbestand zu lösen und die
Auftragsakquise gezielt zu forcieren, damit eine stets
stabile Auftragslage gewährleistet ist. Hierbei
müssen die Risiken im zukünftigen Auftragsbestand
genau analysiert und minimiert werden.
Zum jetzigen Zeitpunkt gehen wir davon aus, im Jahr
2024 wiederum ein positives Ergebnis zu erreichen.
Die Kapazitäten unserer Produktionsanlagen werden
im Verlauf des Geschäftsjahres voraussichtlich wieder
unterschiedlich ausgelastet sein.
Für das Wirtschaftsjahr 2024 erwarten wir eine
Gesamtleistung von annähernd 12 Mio. Euro.
Im Bereich der Digitalisierung von
Unternehmensprozessen gibt es fortlaufenden
Investitionsbedarf. Auch in den Maschinenpark und die
Automatisierung bestimmter Fertigungsprozesse investieren wir
kontinuierlich, um unser hohes Niveau zu halten.
Für das Geschäftsjahr 2024 haben wir einige
Investitionen im technischen Bereich geplant, zusätzlich
regelmäßige Ersatzinvestitionen in geringem
Umfang. Bauliche Maßnahmen im Bereich der Energie- und
Wasserversorgung sind für das Geschäftsjahr 2024
geplant, aber zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts
noch nicht quantitativ festgeschrieben.
Die Investitionsmaßnahmen können aller
Voraussicht nach ohne die Nutzung von Fremdkapital finanziert
werden.
II. Risikobericht
Aus den im Prognosebericht genannten wirtschaftlichen
Rahmenbedingungen und den damit verbundenen Unsicherheiten im
europäischen und globalen Umfeld ist mit erhöhten
Risiken für die Geschäftsentwicklung und den
zukünftigen Geschäftsverlauf der Gesellschaft zu
rechnen.
Zu nennen sind mögliche Risiken aus
- Stagnierendes bis rückläufiges
Wirtschaftswachstum in Deutschland
- Einschränkungen durch bestehende und
noch folgende Handelshindernisse in unseren Absatz- und
Produktionsgebieten sowie denen unserer Kunden,
- Lieferengpässen bei Rohstoffen und
sonstigem Material
- Kostensteigerungen an den Rohstoff- und
Energiemärkten sowie im Leistungssektor, auch aufgrund
staatlicher Maßnahmen
- Absagen und Verschiebungen von Planungs-
und Vergabeverfahren und bei der Durchführung von
Instandhaltungs-, Modernisierungs- und Baumaßnahmen
aufgrund erschwerter Rahmenbedingungen bei unseren Kunden
Die Geschäftsführung beobachtet laufend die
weitere Entwicklung, um eventuelle Gefährdungspotentiale
schnell und rechtzeitig zu erkennen. Sie reagiert mit
angemessenen Maßnahmen zu deren Minimierung. Dies
betrifft auch schnell umzusetzende Maßnahmen zur
Anpassung von operativen Geschäftsprozessen unter
Nutzung aktueller technologischer Möglichkeiten.
Ein weiteres Ziel besteht darin, sich wie auch in den
Vorjahren soweit wie möglich von den wirtschaftlichen
Einzelrisiken im Auftragsbestand zu lösen. Die
Auftragsakquise ist gezielt zu forcieren, damit eine stets
stabile Auftragslage gewährleistet ist und das Risiko
von Kapazitätsüberschüssen und
risikobehafteten Projekten minimiert wird.
1. Bestandsgefährdungspotenziale
Bestandsgefährdende Risiken und sonstige Risiken
mit einem wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage bestehen nach derzeitigem
Kenntnisstand für den Prognosezeitraum sowie die
überschaubare Zukunft nicht.
Rechtliche Bestandsgefährdungspotenziale sind
nicht erkennbar.
Nachfolgend werden die unternehmensspezifischen Risiken
dargestellt.
Wirtschaftliche Unsicherheiten könnten
insbesondere aus den folgenden Ursachen entstehen:
· aktuellen und kurzfristigen, nicht
vorhersehbaren Anlässen, die die Bau- und
Investitionsprojekte unserer Kundschaft behindern
· unkalkulierbaren Preissteigerungen bei
unseren Lieferanten · entstehenden
Überkapazitäten durch unvorhergesehene
Produktionsverschiebungen oder Unterkapazitäten durch
fehlende Arbeitskräfte · sich weiter
zuspitzenden Fachkräftemangel, der nicht durch unsere
umfangreichen Rekrutierungs-Maßnahmen ausgeglichen
werden kann.
Kurzfristige personelle Engpässe im
Produktionsbereich werden derzeit durch Arbeitnehmer-
überlassung ausgeglichen. Wir verstärken jedoch
fortlaufend unsere eigenen Bemühungen im
Personal-Recruiting über eigene Aktivitäten und
Maßnahmen sowie durch die Zusammenarbeit mit externen
Partnern.
Die Eigeninitiative bei der Ausbildung der
benötigten Mitarbeiter in unserem Unternehmen ist der
wichtigste Pfeiler, um auch zukünftig den Bedarf an
Facharbeitern und akademischen Nachwuchskräften zu
decken.
2. Sonstige Risiken mit besonderem Einfluss auf die
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
Unter Berücksichtigung des gegenwärtig
unsicheren wirtschaftlichen Umfeldes sind Prognosen für
das Geschäftsjahr 2024 unsicher.
Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts
können wir daher keine quantitativen Aussagen treffen.
Diese hängen vom Ausmaß und der Dauer der
Beeinträchtigungen durch das derzeit vorherrschende
Krisengeschehen und die Maßnahmen zu deren
Bewältigung ab.
Grundsätzlich sind sowohl unser Leistungsspektrum
als auch unser Kundenkreis sehr breit aufgestellt. Es
bestehen wie bisher keine Abhängigkeiten zu bestimmten
Auftraggebern oder Branchen. Das ermöglicht uns, auch in
politisch und wirtschaftlich unsicheren Zeiten, unsere
Kapazitäten in verschiedenen Marktbereichen zu verteilen
und einseitige Abhängigkeiten zu verhindern.
Auch im folgenden Jahr wird das bestehende effektive
Forderungsmanagement fortgesetzt. Dadurch ist es
möglich, eventuell entstehende Forderungsausfälle
frühzeitig zu erkennen, zu minimieren bzw. gänzlich
zu verhindern. Drohende Zahlungsschwierigkeiten der Kunden
werden durch kurze Mahnintervalle und
Bonitätsprüfungen erkannt und ebenfalls zeitnah
durch unsere Warenkreditversicherung abgesichert.
Bei Aufträgen mit hoher erforderlicher Vorleistung
sowie bei Aufträgen, deren Abwicklung einen
längeren Zeitraum beansprucht, wird das dadurch
entstehende Risiko darüber hinaus über
Sicherheiten, fortlaufendes Monitoring und kurze
Abrechnungsintervalle deutlich begrenzt.
III. Chancenbericht
Allgemeine Chancen sehen wir nach wie vor in den
globalen Märkten und in der robusten Aufstellung der
europäischen Industrie- und Bauunternehmen. Die enge
Zusammenarbeit im EURO-Raum und die Globalisierung vor allem
im industriellen Sektor birgt nach wie vor für uns
Wachstums- und Entwicklungsmöglichkeiten.
Auch im Umbau der Industrie und die Einführung
neuer und klimafreundlicher Technologien sehen wir für
uns Wachstumspotential. Strukturwandel ist mit Investitionen
im baulichen Bereich im Maschinen- und Anlagenbau und bei der
Gewinnung von Rohstoffen im eigenen Land verbunden.
Voraussetzung für das alles ist ein Umfeld mit klugen
wirtschaftspolitischen Entscheidungen, weniger
internationalen Verwerfungen und freien Handelsbeziehungen.
Neben dem inländischen Absatzmarkt sehen wir wie
bisher unsere Lieferaktivitäten weiterhin im
europäischen Ausland. Diese Entwicklung zeigte sich
bereits in den letzten Jahren durch die Nachfrage
international tätiger Kunden nach unseren Produkten und
Leistungen.
Zeitlich sind allerdings solche Chancen aufgrund der
unberechenbaren Lage nicht einzuordnen.
Durch die bisherigen Investitionen haben wir unsere
Produktionskapazitäten wesentlich erhöht. Diese
gilt es weiter auszuschöpfen. Der hohe
Automatisierungsgrad unserer Verarbeitungsvorgänge in
der Blech- und Stahlmaterialverarbeitung bietet uns
zusätzliche Möglichkeiten, uns als
verlässlicher und qualitativ hochwertiger Lohnfertiger
zu etablieren.
Wir stellen uns zukünftig verstärkt der
Herausforderung, bei den fortschreitenden
Digitalisierungsprozessen mitzuhalten und unser Unternehmen
für Auftraggeber, Fachkräfte und
Geschäftspartner attraktiv zu präsentieren.
Weischlitz, 28.03.2024
Frank Schnabel,
Geschäftsführer..................................................................................
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
4.253.627,64 |
4.466.013,98 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
2.601,55 |
539,55 |
| II.
Sachanlagen |
2.692.143,29 |
2.890.136,84 |
| 1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und
Bauten einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken |
2.161.731,01 |
2.278.872,01 |
| 2.
technische Anlagen und Maschinen |
457.254,20 |
554.908,20 |
| 3.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
66.836,08 |
56.356,63 |
| 4.
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau |
6.322,00 |
0,00 |
| III.
Finanzanlagen |
1.558.882,80 |
1.575.337,59 |
| 1.
Anteile an verbundenen Unternehmen |
27.000,00 |
27.000,00 |
| 2.
Beteiligungen |
15.000,00 |
15.000,00 |
| 3.
Sonstige Finanzanlagen |
1.516.882,80 |
1.533.337,59 |
| B.
Umlaufvermögen |
7.278.177,25 |
7.016.145,08 |
| I.
Vorräte |
3.464.237,33 |
5.366.181,34 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
1.239.481,58 |
514.789,27 |
| 1.
Forderungen gegen verbundene Unternehmen |
65.603,50 |
1.850,97 |
| 2.
sonstige Vermögensgegenstände |
1.173.878,08 |
512.938,30 |
| davon
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
175.970,71 |
115.966,23 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
2.574.458,34 |
1.135.174,47 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
86.491,46 |
101.615,88 |
| D.
Aktiver Unterschiedsbetrag aus der
Vermögensverrechnung |
143.206,39 |
125.382,70 |
| Aktiva |
11.761.502,74 |
11.709.157,64 |
Passiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
3.135.886,25 |
2.343.724,07 |
| I.
ausgegebenes Kapital |
35.279,14 |
35.279,14 |
| 1.
Gezeichnetes Kapital |
76.693,78 |
76.693,78 |
| 2.
eigene Anteile |
-41.414,64 |
-41.414,64 |
| II.
Gewinnrücklagen |
280.321,31 |
280.321,31 |
| III.
Gewinnvortrag |
1.728.123,62 |
1.411.384,96 |
| IV.
Jahresüberschuss |
1.092.162,18 |
616.738,66 |
| B.
Rückstellungen |
1.272.813,28 |
1.035.328,89 |
| C.
Verbindlichkeiten |
7.352.603,21 |
8.329.904,68 |
| 1.
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten |
2.252.297,04 |
2.653.753,48 |
| 2.
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen |
107.853,96 |
32.109,27 |
| 3.
sonstige Verbindlichkeiten |
4.992.452,21 |
5.644.041,93 |
| D.
Rechnungsabgrenzungsposten |
200,00 |
200,00 |
| Passiva |
11.761.502,74 |
11.709.157,64 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR |
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
6.533.246,01 |
5.820.334,92 |
| 2.
Personalaufwand |
3.437.952,60 |
3.243.194,14 |
| a)
Löhne und Gehälter |
2.729.165,66 |
2.563.514,72 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
708.786,94 |
679.679,42 |
| davon
für Altersversorgung |
28.667,11 |
50.593,85 |
| 3.
Abschreibungen |
275.449,38 |
384.938,49 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
275.449,38 |
384.938,49 |
| 4.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
1.285.091,96 |
1.178.858,60 |
| 5.
Erträge aus Beteiligungen |
65.603,50 |
1.850,97 |
| davon
aus verbundenen Unternehmen |
65.603,50 |
1.850,97 |
| 6.
Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen
des Finanzanlagevermögens |
7.089,09 |
3.335,82 |
| 7.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
18.428,84 |
2.602,00 |
| 8.
Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere
des Umlaufvermögens |
452,00 |
60.483,21 |
| davon
außerplanmäßige Abschreibungen auf
Finanzanlagen |
452,00 |
60.483,21 |
| 9.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
33.142,40 |
33.925,68 |
| davon
sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus
Abzinsung |
1.766,00 |
1.742,00 |
| 10.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
458.185,59 |
265.920,45 |
| 11.
Ergebnis nach Steuern |
1.134.093,51 |
660.803,14 |
| 12.
sonstige Steuern |
15.065,52 |
15.176,52 |
| 13.
aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines
Gewinnabführungs- oder
Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte
Gewinne |
26.865,81 |
28.887,96 |
| 14.
Jahresüberschuss |
1.092.162,18 |
616.738,66 |
Anhang
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der
§§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der
ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße
Kapitalgesellschaften aufgestellt.
Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut
Registergericht
| Firmenname laut
Registergericht: |
Metallbau Weischlitz
GmbH |
| Firmensitz laut
Registergericht: |
Weischlitz |
| Registereintrag: |
Handelsregister |
| Registergericht: |
Chemnitz |
| Register-Nr.: |
HRB 8443 |
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu
Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung
unterlagen, um planmäßige Abschreibungen
vermindert.
Die selbstgeschaffenen immateriellen
Vermögensgegenstände wurden mit den
Entwicklungskosten angesetzt.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um
planmäßige Abschreibungen vermindert.
In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar
zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch
die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.
Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach
der voraussichtlichen Nutzungsdauer der
Vermögensgegenstände linear und degressiv
vorgenommen.
Der Übergang von der degressiven zur linearen
Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu
einer höheren Jahresabschreibung führt.
Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und
bewertet:
- Beteiligungen zu Anschaffungskosten
- Anteile an verbundenen Unternehmen zu
Anschaffungskosten
- Ausleihungen zum Nennwert
- unverzinsliche und niedrig verzinsliche
Ausleihungen zum Barwert
- sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten
Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag
vorliegende niedrigere Wert angesetzt.
Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am
Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.
Forderungen und Wertpapiere wurden unter
Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.
Für ungewisse Verbindlichkeiten aus
Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet.
Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1
Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger
kaufmännischer Beurteilung notwendigen
Erfüllungsbetrags bewertet. Die
Pensionsrückstellungen betragen 102.729 EUR.
Die Steuerrückstellungen beinhalten die das
Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten
Steuern.
Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle
weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden
alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.
Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag
angesetzt.
Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden
Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen
übernommen werden.
Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht
statt.
Angaben zur Bilanz
Anlagespiegel für die einzelnen Posten des
Anlagevermögens
Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der
Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Die Sofortabschreibung geringwertiger
Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen.
Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese
Beträge nicht.
Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des
Geschäftsjahres: 8.725.972,70 EUR
Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des
Geschäftsjahres: 8.939.684,20 EUR.
|
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
01.01.2023
EUR
|
Zugänge
EUR
|
Abgänge
EUR
|
Umbuchungen
EUR
|
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
31.12.2023
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
508.966,41
|
6.325,40
|
0,00
|
0,00
|
515.291,81
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
508.966,41
|
6.325,40
|
0,00
|
0,00
|
515.291,81
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
1. Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
4.300.339,64
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
4.300.339,64
|
2. technische Anlagen und
Maschinen
|
6.351.173,73
|
31.375,38
|
6.029,21
|
0,00
|
6.376.519,90
|
3. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
424.722,56
|
35.499,60
|
31.785,82
|
0,00
|
428.436,34
|
4. geleistete Anzahlungen
und Anlagen im Bau
|
0,00
|
6.322,00
|
0,00
|
0,00
|
6.322,00
|
Summe Sachanlagen
|
11.076.235,93
|
73.196,98
|
37.815,03
|
0,00
|
11.111.617,88
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
1. Anteile an verbundenen
Unternehmen
|
27.000,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
27.000,00
|
2. Beteiligungen
|
15.000,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
15.000,00
|
3. Wertpapiere des
Anlagevermögens
|
664.784,34
|
320.200,00
|
360.582,19
|
0,00
|
624.402,15
|
4.
Rückdeckungsansprüche aus
Lebensversicherungen
|
900.000,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
900.000,00
|
Summe Finanzanlagen
|
1.606.784,34
|
320.200,00
|
360.582,19
|
0,00
|
1.566.402,15
|
Summe Anlagevermögen
|
13.191.986,68
|
399.722,38
|
398.397,22
|
0,00
|
13.193.311,84
|
|
kumulierte
Abschreibung
01.01.2023
EUR
|
Abschreibung
Geschäftsjahr
EUR
|
Abgänge
EUR
|
Umbuchungen
EUR
|
kumulierte
Abschreibung
31.12.2023
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
508.426,86
|
4.263,40
|
0,00
|
0,00
|
512.690,26
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
508.426,86
|
4.263,40
|
0,00
|
0,00
|
512.690,26
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
1. Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
2.021.467,63
|
117.141,00
|
0,00
|
0,00
|
2.138.608,63
|
2. technische Anlagen und
Maschinen
|
5.796.265,53
|
129.027,38
|
6.027,21
|
0,00
|
5.919.265,70
|
3. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
368.365,93
|
25.017,60
|
31.783,27
|
0,00
|
361.600,26
|
4. geleistete Anzahlungen
und Anlagen im Bau
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Summe Sachanlagen
|
8.186.099,09
|
271.185,98
|
37.810,48
|
0,00
|
8.419.474,59
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
1. Anteile an verbundenen
Unternehmen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
2. Beteiligungen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
3. Wertpapiere des
Anlagevermögens
|
31.446,75
|
452,00
|
16.156,95
|
0,00
|
15.741,80
|
4.
Rückdeckungsansprüche aus
Lebensversicherungen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Summe Finanzanlagen
|
31.446,75
|
452,00
|
16.156,95
|
0,00
|
15.741,80
|
Summe Anlagevermögen
|
8.725.972,70
|
275.901,38
|
53.967,43
|
0,00
|
8.947.906,65
|
|
Zuschreibung
Geschäftsjahr
EUR
|
Buchwert
Geschäftsjahr
31.12.2023
EUR
|
Buchwert
Vorjahr
31.12.2022
EUR
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
0,00
|
2.601,55
|
539,55
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
0,00
|
2.601,55
|
539,55
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
1. Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
0,00
|
2.161.731,01
|
2.278.872,01
|
2. technische Anlagen und
Maschinen
|
0,00
|
457.254,20
|
554.908,20
|
3. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
0,00
|
66.836,08
|
56.356,63
|
4. geleistete Anzahlungen
und Anlagen im Bau
|
0,00
|
6.322,00
|
0,00
|
Summe Sachanlagen
|
0,00
|
2.692.143,29
|
2.890.136,84
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
1. Anteile an verbundenen
Unternehmen
|
0,00
|
27.000,00
|
27.000,00
|
2. Beteiligungen
|
0,00
|
15.000,00
|
15.000,00
|
3. Wertpapiere des
Anlagevermögens
|
8.222,45
|
616.882,80
|
633.337,59
|
4.
Rückdeckungsansprüche aus
Lebensversicherungen
|
0,00
|
900.000,00
|
900.000,00
|
Summe Finanzanlagen
|
8.222,45
|
1.558.882,80
|
1.575.337,59
|
Summe Anlagevermögen
|
8.222,45
|
4.253.627,64
|
4.466.013,98
|
Sonstige Vermögensgegenstände
In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind
größere Beträge enthalten, die erst nach dem
Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um
Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Einnahmen
führen, aber zum Zweck der periodengerechten
Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Einnahmen
erfasst wurden.
Ausschüttungssperre
Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der
Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt
1.685 EUR.
Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:
Gesamtbetrag gemäß
Ausschüttungssperre
|
EUR
|
Erfüllungsbetrag bei
einem Rechnungszins von 1,44 %
|
104.414,00
|
handelsrechtlicher
Erfüllungsbetrag
|
102.729,00
|
der
Ausschüttungssperre unterliegender Differenzbetrag
|
1.685,00
|
Pensionsrückstellungen
Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das
Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet.
Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen
getroffen:
Zinssatz
|
1,82
|
%
|
erwartete Lohn- und
Gehaltssteigerungen
|
0,00
|
%
|
zugrunde gelegte
Sterbetafel
|
HEUBECK-Richttafel
|
|
Bei den Rückstellungen für
Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem
Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den
vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem
durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben
Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden
Geschäftsjahr in Höhe von 1.732,00 EUR.
Verrechnung von Vermögensgegenständen und
Schulden
Für die Saldierung von Schulden aus
Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen
Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Verrechnung von Vermögensgegenständen
und Schulden
|
EUR
|
Erfüllungsbetrag der
Schulden
|
102.729,00
|
Anschaffungskosten der
verrechneten Vermögenswerte
|
314.238,48
|
Zeitwert der verrechneten
Vermögenswerte
|
245.935,39
|
verrechnete Aufwendungen
|
3.498,00
|
verrechnete Erträge
|
0,00
|
Zur Bestimmung des Zeitwertes mit Hilfe allgemein
anerkannter Bewertungsmethoden wurden folgende Annahmen
zugrunde gelegt: Depotwert zum 31.12.2023
Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen
Der Posten sonstige Rückstellungen beinhaltet
Rückstellungen für Gewährleistungen in
Höhe von 915.931 EUR.
Verbindlichkeiten, die erst nach dem Bilanzstichtag
entstehen
In den Verbindlichkeiten sind größere
Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag
rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge,
die erst nach dem Bilanzstichtag zu Ausgaben führen,
aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits
zum Bilanzstichtag als Aufwand erfasst wurden.
Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5
Jahre und der Sicherungsrechte
Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit
einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 835.576
EUR (Vorjahr: 835.576 EUR)
Angabe zu Verbindlichkeiten mit Restlaufzeitvermerken
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
Sonstige Angaben
Durchschnittliche Zahl der während des
Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer
Die durchschnittliche Zahl der während des
Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten
Arbeitnehmer betrug 66.
Namen der Geschäftsführer
Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs
wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende
Personen geführt: Frank Schnabel
Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung
Die Geschäftsführung schlägt in
Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende
Ergebnisverwendung vor:
Die Geschäftsführung beschließt in
Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende
Ergebnisverwendung:
Der Jahresüberschuss beträgt
1.092.162,18 EUR.
Zur Ausschüttung ist ein Betrag von
400.000,00 EUR vorgesehen.
Auf neue Rechnung werden 692.162,18 EUR
vorgetragen.
Unterschrift der Geschäftsführung
Weischlitz, 28.03.2024
|
|
Ort, Datum
|
Frank Schnabel
|
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 28.03.2024 festgestellt.
BESTÄTIGUNGSVERMERK
DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS
An die Metallbau Weischlitz GmbH, Weischlitz
Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der
Metallbau Weischlitz GmbH, Weischlitz, - bestehend aus der
Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und
Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar
bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang,
einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben
wir den Lagebericht der Metallbau Weischlitz GmbH,
Weischlitz, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis
zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
- entspricht der beigefügte Jahresabschluss
in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für
Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen
Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum
31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
und
- vermittelt der beigefügte Lagebericht
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser
Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht
den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB
erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben
unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts in Übereinstimmung mit S 317 HGB unter
Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen
Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt
"Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts"
unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.
Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in
Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und
berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen
deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen
Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die
von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und
geeignet sind, um als Grundlage für unsere
Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht
zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den
Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen
Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des
Jahresabschlusses, der den deutschen, für
Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen
Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und
dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung
und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben
sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern
einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie
dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft
vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem
Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen
Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der
zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als
notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines
Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden
deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und
um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber
zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von
wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen
Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft
vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem
Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen
Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen
Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der
zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie
einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere
Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht
beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine
wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche
Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder
Irrtümern resultieren und werden als wesentlich
angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden
könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der
Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts
getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
- identifizieren und beurteilen wir die Risiken
wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im
Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder
Irrtümern, planen und führen
Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch
sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und
geeignet sind, um als Grundlage für unsere
Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen
Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen
nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass
aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen
kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte
Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen
bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen
beinhalten können.
- gewinnen wir ein Verständnis von dem
für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten
internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des
Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um
Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen
Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel,
ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der
Gesellschaft abzugeben.
- beurteilen wir die Angemessenheit der von den
gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden
sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern
dargestellten geschätzten Werte und damit
zusammenhängenden Angaben.
- ziehen wir Schlussfolgerungen über die
Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung
der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der
erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche
Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder
Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir
zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im
Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben
unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu
modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der
Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks
erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse
oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass
die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann.
- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt
des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der
Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden
Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass
der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der
Gesellschaft vermittelt.
- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit
dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von
ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.
- führen wir Prüfungshandlungen zu den
von den gesetzlichen Vertretern dargestellten
zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis
ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen
wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben
von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen
Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein
eigenständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden
Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches
unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse
wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.
Wir erörtern mit den für die Überwachung
Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die
Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame
Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger
bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir
während unserer Prüfung feststellen.
KRP GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
Dipl.-Kffr. Rahn Wirtschaftsprüferin
Marktredwitz, den 23. Mai
2024
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