Stammdaten

Register
Amtsgericht Chemnitz HRB 8443
Vorher
Metallbau Weischlitz GmbHMW Metallbau Weischlitz GmbH
Eingetragen
4.8.1993
Branche
Herstellung von Ausbauelementen aus MetallGroßhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und StahlhalbzeugHerstellung von Metallkonstruktionen
Gegenstand
Ausführung von Metallbauarbeiten aller Art, Herstellung von und Handel mit Metall- und Baustoffen aller Art, Erbringung aller zugehörigen Service- und Werkstattleistungen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Torsten Steude
seit 29.12.2022
Prokura
Frank Schnabel
seit 2.1.2018
Geschäftsführer
Vera Wagner
seit 12.11.2015
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (4)

NameAnteil
F**** S*******
20.00%
I** S*****
10.00%
T****** S*****
10.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
54.00%

Gesellschafter

5 Gesellschafter

GmbH-Struktur

4 von 5 angezeigt

Germany
81.000 DM
54.00%
F**** J****** S*******
30.000 DM
20.00%
I** S*****
15.000 DM
10.00%
T****** S*****
15.000 DM
10.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Metallbau Weischlitz GmbH

Weischlitz

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

Metallbau Weischlitz GmbH

LAGEBERICHT zum 31. Dezember 2023

A. Wirtschaftsbericht

I. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogenen Rahmenbedingungen

Der Jahresbeginn 2023 war gekennzeichnet von schlechten Nachrichten über die Wirtschaftslage im Land. Die Konjunkturentwicklung zum Anfang des Jahres 2024 bietet weiterhin Anlass zur Sorge. Im Jahr 2023 schrumpfte die deutsche Wirtschaft Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums um 0,3 Prozent. Für das Geschäftsjahr 2024 prognostiziert der Jahreswirtschaftsbericht zwar eine Stabilisierung der wirtschaftlichen Lage, eine deutliche Erholung bleibt aber weiterhin aus.

Insbesondere die Sicherung der Energieversorgung und die Preisentwicklungen bei Energie, Gütern und Leistungen sowie die Uneinigkeit und Streitigkeiten innerhalb der Regierungskoalition waren die dominanten innenpolitischen Themen im abgelaufenen Geschäftsjahr.

Die Stahlbaubranche ist energie- und rohstoffintensiv. Ebenso wie in den Branchen unserer Lieferanten in der Stahlerzeugung, Feuerverzinkung oder im Transportwesen hängt unser wirtschaftlicher Erfolg stark von stabilen Rohstoff- und Energiepreisen ab. Die Rahmenbedingungen für alle wirtschaftlichen Sektoren zu verbessern und ein stabiles wirtschaftspolitisches Umfeld in Deutschland zu schaffen, muss von den politischen Entscheidungsträgern eingefordert werden.

Unsere Volkswirtschaft zeichnete sich stets durch ihre gesunde, breit aufgestellte Struktur aus großen, mittleren und kleinen Unternehmen aus. Ebenso hat Deutschland nach wie vor eine hohe Investitionskraft und einen hohen Bestand an hervorragend ausgebildeten Beschäftigten.

Der notwendige Aufbruch in eine klimaneutrale und insgesamt nachhaltige Wirtschaft erfordert tiefgreifende Änderungen in den wirtschaftlichen Strukturen. Das Gelingen dieser Vorhaben muss in der Wirtschafts- und Finanzpolitik der Bundesregierung der kommenden Jahre genauso wichtig sein wie der Erhalt und die Entwicklung unserer Wettbewerbsfähigkeit und Wirtschaftskraft.

Sowohl unsere Branche als auch unser Unternehmen haben sich in den Krisen bisher als robust und widerstandsfähig erwiesen. In den erhofften bevorstehenden Investitionen im Rahmen des klimapolitischen Umbruchs sehen wir auch immer Chancen für unser Unternehmen.

So verzeichneten wir auch im Jahr 2023 eine stabil gute Nachfrage nach unseren Produkten und Leistungen, so dass sich Auftragseingang und Kapazitätsauslastung bis zum Jahresende trotz der Krisen für uns sehr zufriedenstellend entwickelt haben.

II. Darstellung des Geschäftsverlaufs

1. Vorstellung des Unternehmens

Die Metallbau Weischlitz GmbH ist ein mittelgroßes Unternehmen der Stahlbaubranche.
Die Gesellschaft besteht seit dem Jahr 1993 mit Sitz in Weischlitz im Vogtland.

Unser Leistungsspektrum reicht vom klassischen und technologischen Stahlbau bis hin zum Siloanlagenbau für die Steine- und Erdenindustrie. Daneben betreiben wir Schlüsselfertigbau von gewerblichen Objekten sowie Metallbau- und Schlosserarbeiten aller Art.
Ein breites Angebot an Lohnfertigungsarbeiten können wir aufgrund unseres modernen und hoch automatisierten Maschinenparks ausführen.

Wie alle Unternehmen, die am Markt bestehen wollen, mussten und müssen auch wir uns immer wieder neu an die schwierigen Bedingungen anpassen und unsere strategische Ausrichtung überdenken, erweitern oder auch verändern.

Die Stärken der Metallbau Weischlitz GmbH sehen wir insbesondere in der Flexibilität und Anpassungsfähigkeit an neue Anforderungen und Aufgaben. Das gelingt uns aufgrund von flachen Hierarchien, kurzen Entscheidungswegen und einer schnellen Handlungsfähigkeit.

Die Fachkompetenz unserer Mitarbeiter und deren enge und kontinuierliche Zusammenarbeit sowie ihre hohe Motivation tragen wesentlich dazu bei. unsere Ziele zu erreichen.
Auch unser kontinuierliches Qualitätsmanagement auf Grundlage der aktuellsten Normen ist ein Grundpfeiler unserer von den Kunden geschätzten hohen Produktqualität und Zuverlässigkeit.

2. Umsatz und Auftragsentwicklung

Die Entwicklung unseres Auftragsbestandes und unserer Umsätze war im Wirtschaftsjahr 2023 als sehr positiv zu bewerten.

Der Bereich Siloanlagenbau für die Steine- und Erdenindustrie zählt für uns auch weiterhin zu einem wichtigen Geschäftszweig. In den letzten Jahren kamen aufgrund unserer dortigen Präsenz vermehrt auch Aufträge für die Lieferung von einzelnen Baugruppen und Ersatzteilen für Schüttgutanlagen hinzu.

Der Bereich unserer Lohnfertigung wurde kontinuierlich weiterentwickelt. Der uns hierzu zur Verfügung stehende moderne Maschinenpark birgt auch aufgrund von fortlaufenden Neuinvestitionen weitere Kapazitäten.

Infolge des Fachkräftemangels bleiben unsere eigenen Montagekapazitäten auf nicht absehbare Zeit sehr begrenzt. Durch die bevorzugte Annahme von reinen Lieferaufträgen und Lohnfertigungsaufträgen ohne Montageleistung sowie durch die Vergabe der Montage an externe Firmen gleichen wir diese Minderkapazitäten aus.

Die größte Herausforderung besteht nach wie vor darin, den Bestand an fachlich qualifiziertem und motiviertem Personal zur Erfüllung unserer Aufgaben und unserer hohen Ansprüche an Qualität und Zuverlässigkeit zu halten.

Eine weitere Schwierigkeit sind die stetig gestiegenen Preise für Rohstoffe, Energie und Leistungen. Es gab auch im abgelaufenen Geschäftsjahr kaum Bereiche ohne Preissteigerungen, teilweise in erheblichen Ausmaßen.
Durchgängig alle Lieferanten, Nachunternehmer und Dienstleister haben Preiserhöhungen diktiert. Die Erhöhung und Ausdehnung der Mautgebühren im Jahr 2023 war ein direkter Preistreiber.

3. Produktion

Wie bereits im Jahr 2022 konnten wir im laufenden Geschäftsjahr 2023 die verfügbaren Produktionskapazitäten zufriedenstellend auslasten. Aufgrund des fehlenden Fachpersonals blieb die Auslastung der Maschinen und Anlagen im Berichtsjahr hinter unseren Möglichkeiten zurück.
Der hohe Automatisierungsgrad in unserer Produktion mit fortlaufenden Investitionen in modernste Maschinen und Anlagen sowie unsere sehr gut ausgebildeten Fachkräfte bleiben die bedeutendsten Produktionsfaktoren.
Die Gesamtleistung (Summe aus Umsatzerlösen, Bestandsveränderungen unfertiger Erzeugnisse und aktivierten Eigenleistungen) lag um 1.325 TEUR unter dem Vorjahresniveau.
4. Beschaffung

Die bedarfs- und termingerechte Versorgung mit den erforderlichen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen war im abgelaufenen Berichtsjahr jederzeit gewährleistet.

Die stark volatilen Einkaufspreise unseres Rohmaterials haben sich zum Ende des Berichtsjahres etwas beruhigt und stabilisiert.
Allerdings gilt dies nicht für die Preisentwicklung bei Dienst- und sonstigen Leistungen sowie den Energiekosten.

Die schwierige Situation auf den Energie- und Rohstoffmärkten wirkt sich nach wie vor auf alle zugekauften Produkte, Leistungen und die Energie- und Kraftstoffpreise aus.

Zur Gewährleistung der ständigen Verfügbarkeit des erforderlichen Materials und zur Sicherstellung stabiler Fertigungsprozesse betreiben wir die Lagerhaltung insbesondere von Blech- und Korrosionsschutzprodukten in einem für unsere Produktionskapazität angemessenen Umfang.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen belaufen sich zum Berichtsstichtag auf 118 EUR (Vorjahr 123 TEUR).

5. Investitionen

Wir haben im abgelaufenen Geschäftsjahr Investitionen im Bereich der immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen in Höhe von 73 TEUR (Vorjahr 234 TEUR) getätigt.

Es handelte sich um Investitionen für die weitere Automatisierung der Fertigungsprozesse und zur Erweiterung unseres Angebotes an Lohnfertigungsarbeiten. Für fortlaufende Ersatzinvestitionen im Bereich der Schweißtechnik und der Transportmittel wurde ebenso wieder investiert.

Unseren Investitionsausgaben stehen Abschreibungen in Höhe von 275 TEUR (Vorjahr 384 TEUR) und Sachanlagenabgänge in Höhe von 0 TEUR (Vorjahr 0 TEUR) gegenüber.

Die Finanzierung der Maßnahmen für die Ersatzinvestitionen erfolgte komplett aus Eigenmitteln.

6. Personal- und Sozialbereich

Beschäftigt wurden zum Berichtsstichtag 31.12. des abgelaufenen Geschäftsjahres 71 Personen, darunter 1 Geschäftsführer, 6 Auszubildende und 1 Aushilfskraft.
Eine Erhöhung des Personalbestandes wird insbesondere im Bereich der technischen Fachkräfte angestrebt.

7. Forschung und Entwicklung

Forschung und Entwicklung (§ 289 Abs. 2 Nr. 2 HGB) werden nicht betrieben.

III. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

1. Vermögenslage

Unsere Bilanzsumme betrug im Geschäftsjahr 2023 11.762 TEUR (Vorjahr 11.709 TEUR).

Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme von 36 % (Vorjahr 38%) gekennzeichnet.

Kurzfristige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben zum Ende des Geschäftsjahres einen Anteil an der Bilanzsumme von rund 8 % (Vorjahr 3 %).

Die flüssigen Mittel umfassen 22 % (Vorjahr 10 %) der Bilanzsumme.

Die eigenen Anteile wurden als rechnerischer Wert in Höhe von 41.414,64 € vom gezeichneten Kapital abgesetzt.
Die den Nennbetrag übersteigenden Anschaffungskosten wurden mit den Gewinnvorträgen vor Verwendung verrechnet.
Das Eigenkapital hat sich somit um 792 TEUR auf 3.136 TEUR (Vorjahr 2.344 TEUR) erhöht. Die daraus resultierende Eigenkapitalquote beträgt somit 27 % (Vorjahr 20 %).

Das Sachanlagevermögen ist vollständig durch Eigenkapital gedeckt.

2. Finanzlage

Die Liquiditätslage unseres Unternehmens war im Berichtsjahr 2023 sehr gut. Wir weisen in unserem Jahresabschluss wiederholt stabile Liquiditäts-Kennziffern aus.

Wir rechnen damit, auch zukünftig unsere Verpflichtungen jederzeit pünktlich erfüllen zu können. Die Zahlungen an Lieferanten konnten wie bei uns üblich jederzeit unter Ausnutzung der vereinbarten Skonti geleistet werden.

Sämtliche Tilgungsleistungen wurden planmäßig aus den laufenden Geschäftseinnahmen geleistet. Insgesamt haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten im Vergleich zum Vorjahr um 401,5 TEUR vermindert.

Die Investitionen im Berichtsjahr 2023 wurden aus Eigenmitteln finanziert.

Gegenüber dem Vorjahr wurde ein um 367 TEUR höherer Cashflow (Jahresüberschuss + Abschreibungen + Veränderung langfristige Rückstellungen) von 1.368 TEUR (Vorjahr 1.001 TEUR) erwirtschaftet.

Mit unserer geordneten Vermögens- und Finanzlage sehen wir eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch in Zukunft alle unsere Zahlungsverpflichtungen erfüllen zu können. Die hervorragende Bonität der Metallbau Weischlitz GmbH konnte auch im Jahr 2023 wieder erreicht werden.

3. Ertragslage

Die in Punkt A.I des Lageberichtes beschriebenen schwierigen Bedingungen wirkten sich im abgelaufenen Geschäftsjahr weniger negativ als erwartet auf unser betriebliches Ergebnis aus.
Die allgemeine negative Stimmungslage in der Wirtschaft und auch in unserer Vorausschau spiegelten im Geschäftsjahr 2023 nicht die tatsächliche Ertragslage wider.

Wir haben ein Jahresergebnis von 1.092 TEUR (Vorjahr 617 TEUR) nach Ertragssteuern erzielt. Damit fiel das Ergebnis um 475 TEUR höher aus als im Vorjahr.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Zur Steuerung unseres Unternehmenserfolgs nutzen wir verschiedene Instrumente. Als Hauptindikatoren unserer wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit sehen wir vordergründig den wirtschaftlichen Einzelerfolg aus unseren Projekten, da sich im Projekterfolg alle betrieblichen Prozesse widerspiegeln.

Daraus und aus den sonstigen Erträgen und Aufwendungen entsteht das wirtschaftliche Gesamtergebnis, welches wir mit wenigen Finanzkennziffern bewerten, vergleichen und unerwünschten Entwicklungen kurzfristig gegensteuern.

Die Ergebnisse aus den Nachkalkulationen und aus der Finanzbuchhaltung werden fortlaufend in kurzen Intervallen geprüft und ausgewertet. Wichtig sind für uns dabei folgende Indikatoren:

Projektergebnisse Umsatz Umsatzrendite Produktivitätskennziffern Gesamtliquidität Kostenarten und Kostenstruktur, Kostenentwicklungen
Die Liquidität wird insbesondere durch kontinuierliche Beobachtung und Gegenüberstellung der Bestände an flüssigen Mitteln, kurzfristigen Forderungen und kurzfristigen Verbindlichkeiten beurteilt.

Bei sich abzeichnenden Problemen ist es der Geschäftsführung aufgrund der im Unternehmen etablierten flachen Hierarchien und der kurzen Entscheidungswege stets möglich, unverzüglich ausgleichend in die Prozessketten einzugreifen. Das sehen wir als großen Vorteil des Mittelstandes.

B. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht

I. Prognosebericht

Die fortwährenden Krisenszenarien und natürlich der fortschreitende Klimawandel haben starke negative Auswirkungen auf alle Volkswirtschaften.

Auch in Deutschland führt das alles zu deutlichen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Veränderungen und einem Umdenken. Wachsende und offen ausgetragene Interessenskonflikte sind ein Ergebnis dieser Situation. Die Folge sind auch Störungen innerhalb der Märkte und der Lieferketten. Somit haben alle Akteure mit Schwierigkeiten wie Lieferengpässen, massiven Preiserhöhungen in allen Bereichen der Weltwirtschaft zu tun.

Die langfristige strategische Planung wird auch uns massiv erschwert.

Die Anstrengungen der Bundesregierung, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland zu verbessern, die Digitalisierung voranzutreiben, die Bürokratie weiter abzubauen, die Unternehmen beim Fachkräftemangel zu unterstützen und die strukturellen Weichen zu stellen, müssen unbedingt schnell und zielorientiert vorangetrieben werden.

Die oben beschriebenen Rahmenbedingungen machen eine genauere Einschätzung der längerfristigen Entwicklung derzeit unmöglich.

Unsere eigene wirtschaftliche Entwicklung hängt zunehmend von Faktoren ab, die nicht oder nur schwer vom Unternehmen selbst zu beeinflussen sind.

Die Anpassung an die sich verändernden Investitions- und Erneuerungsvorhaben unserer Auftraggeber ist uns in den vergangenen Jahren stets gelungen. Deshalb sind wir zuversichtlich, auch dem sich verändernden Umfeld gut zu bestehen.

Unsere eigenen Wachstumsprognosen fallen in Anbetracht der aktuellen Situation trotzdem verhalten aus.
Das Hauptaugenmerk liegt im Jahr 2024 auf dem Erhalt unserer Wirtschaftsleistung. Es gilt, mit schnellen und richtigen Reaktionen auf die unberechenbaren Rahmenbedingungen zu reagieren, die Situation genau zu beobachten und zügig Maßnahmen zur Schadens-abwendung zu ergreifen.

Wie in jedem Jahr auch in der Sicherung der hohen Qualität und Produktivität unserer Arbeit und natürlich auf dem Erhalt und der zusätzlichen Gewinnung von Fachkräften. Die Ausbildung von Nachwuchskräften im eigenen Unternehmen nimmt hierbei einen sehr hohen Stellenwert ein.

Ein weiteres Ziel besteht darin, sich wie auch in den Vorjahren soweit wie möglich von den wirtschaftlichen Einzelrisiken im Auftragsbestand zu lösen und die Auftragsakquise gezielt zu forcieren, damit eine stets stabile Auftragslage gewährleistet ist. Hierbei müssen die Risiken im zukünftigen Auftragsbestand genau analysiert und minimiert werden.

Zum jetzigen Zeitpunkt gehen wir davon aus, im Jahr 2024 wiederum ein positives Ergebnis zu erreichen.

Die Kapazitäten unserer Produktionsanlagen werden im Verlauf des Geschäftsjahres voraussichtlich wieder unterschiedlich ausgelastet sein.

Für das Wirtschaftsjahr 2024 erwarten wir eine Gesamtleistung von annähernd 12 Mio. Euro.

Im Bereich der Digitalisierung von Unternehmensprozessen gibt es fortlaufenden Investitionsbedarf. Auch in den Maschinenpark und die Automatisierung bestimmter Fertigungsprozesse investieren wir kontinuierlich, um unser hohes Niveau zu halten.

Für das Geschäftsjahr 2024 haben wir einige Investitionen im technischen Bereich geplant, zusätzlich regelmäßige Ersatzinvestitionen in geringem Umfang. Bauliche Maßnahmen im Bereich der Energie- und Wasserversorgung sind für das Geschäftsjahr 2024 geplant, aber zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts noch nicht quantitativ festgeschrieben.

Die Investitionsmaßnahmen können aller Voraussicht nach ohne die Nutzung von Fremdkapital finanziert werden.

II. Risikobericht

Aus den im Prognosebericht genannten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und den damit verbundenen Unsicherheiten im europäischen und globalen Umfeld ist mit erhöhten Risiken für die Geschäftsentwicklung und den zukünftigen Geschäftsverlauf der Gesellschaft zu rechnen.

Zu nennen sind mögliche Risiken aus
-  Stagnierendes bis rückläufiges Wirtschaftswachstum in Deutschland
-  Einschränkungen durch bestehende und noch folgende Handelshindernisse in unseren Absatz- und Produktionsgebieten sowie denen unserer Kunden,
-  Lieferengpässen bei Rohstoffen und sonstigem Material
-  Kostensteigerungen an den Rohstoff- und Energiemärkten sowie im Leistungssektor, auch aufgrund staatlicher Maßnahmen
-  Absagen und Verschiebungen von Planungs- und Vergabeverfahren und bei der Durchführung von Instandhaltungs-, Modernisierungs- und Baumaßnahmen aufgrund erschwerter Rahmenbedingungen bei unseren Kunden

Die Geschäftsführung beobachtet laufend die weitere Entwicklung, um eventuelle Gefährdungspotentiale schnell und rechtzeitig zu erkennen. Sie reagiert mit angemessenen Maßnahmen zu deren Minimierung. Dies betrifft auch schnell umzusetzende Maßnahmen zur Anpassung von operativen Geschäftsprozessen unter Nutzung aktueller technologischer Möglichkeiten.

Ein weiteres Ziel besteht darin, sich wie auch in den Vorjahren soweit wie möglich von den wirtschaftlichen Einzelrisiken im Auftragsbestand zu lösen. Die Auftragsakquise ist gezielt zu forcieren, damit eine stets stabile Auftragslage gewährleistet ist und das Risiko von Kapazitätsüberschüssen und risikobehafteten Projekten minimiert wird.

1. Bestandsgefährdungspotenziale

Bestandsgefährdende Risiken und sonstige Risiken mit einem wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bestehen nach derzeitigem Kenntnisstand für den Prognosezeitraum sowie die überschaubare Zukunft nicht.
Rechtliche Bestandsgefährdungspotenziale sind nicht erkennbar.

Nachfolgend werden die unternehmensspezifischen Risiken dargestellt.
Wirtschaftliche Unsicherheiten könnten insbesondere aus den folgenden Ursachen entstehen:

·  aktuellen und kurzfristigen, nicht vorhersehbaren Anlässen, die die Bau- und Investitionsprojekte unserer Kundschaft behindern ·  unkalkulierbaren Preissteigerungen bei unseren Lieferanten ·  entstehenden Überkapazitäten durch unvorhergesehene Produktionsverschiebungen oder Unterkapazitäten durch fehlende Arbeitskräfte ·  sich weiter zuspitzenden Fachkräftemangel, der nicht durch unsere umfangreichen Rekrutierungs-Maßnahmen ausgeglichen werden kann.

Kurzfristige personelle Engpässe im Produktionsbereich werden derzeit durch Arbeitnehmer- überlassung ausgeglichen. Wir verstärken jedoch fortlaufend unsere eigenen Bemühungen im Personal-Recruiting über eigene Aktivitäten und Maßnahmen sowie durch die Zusammenarbeit mit externen Partnern.

Die Eigeninitiative bei der Ausbildung der benötigten Mitarbeiter in unserem Unternehmen ist der wichtigste Pfeiler, um auch zukünftig den Bedarf an Facharbeitern und akademischen Nachwuchskräften zu decken.

2. Sonstige Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Unter Berücksichtigung des gegenwärtig unsicheren wirtschaftlichen Umfeldes sind Prognosen für das Geschäftsjahr 2024 unsicher.

Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts können wir daher keine quantitativen Aussagen treffen. Diese hängen vom Ausmaß und der Dauer der Beeinträchtigungen durch das derzeit vorherrschende Krisengeschehen und die Maßnahmen zu deren Bewältigung ab.

Grundsätzlich sind sowohl unser Leistungsspektrum als auch unser Kundenkreis sehr breit aufgestellt. Es bestehen wie bisher keine Abhängigkeiten zu bestimmten Auftraggebern oder Branchen. Das ermöglicht uns, auch in politisch und wirtschaftlich unsicheren Zeiten, unsere Kapazitäten in verschiedenen Marktbereichen zu verteilen und einseitige Abhängigkeiten zu verhindern.

Auch im folgenden Jahr wird das bestehende effektive Forderungsmanagement fortgesetzt. Dadurch ist es möglich, eventuell entstehende Forderungsausfälle frühzeitig zu erkennen, zu minimieren bzw. gänzlich zu verhindern. Drohende Zahlungsschwierigkeiten der Kunden werden durch kurze Mahnintervalle und Bonitätsprüfungen erkannt und ebenfalls zeitnah durch unsere Warenkreditversicherung abgesichert.

Bei Aufträgen mit hoher erforderlicher Vorleistung sowie bei Aufträgen, deren Abwicklung einen längeren Zeitraum beansprucht, wird das dadurch entstehende Risiko darüber hinaus über Sicherheiten, fortlaufendes Monitoring und kurze Abrechnungsintervalle deutlich begrenzt.

III. Chancenbericht

Allgemeine Chancen sehen wir nach wie vor in den globalen Märkten und in der robusten Aufstellung der europäischen Industrie- und Bauunternehmen. Die enge Zusammenarbeit im EURO-Raum und die Globalisierung vor allem im industriellen Sektor birgt nach wie vor für uns Wachstums- und Entwicklungsmöglichkeiten.

Auch im Umbau der Industrie und die Einführung neuer und klimafreundlicher Technologien sehen wir für uns Wachstumspotential. Strukturwandel ist mit Investitionen im baulichen Bereich im Maschinen- und Anlagenbau und bei der Gewinnung von Rohstoffen im eigenen Land verbunden. Voraussetzung für das alles ist ein Umfeld mit klugen wirtschaftspolitischen Entscheidungen, weniger internationalen Verwerfungen und freien Handelsbeziehungen.

Neben dem inländischen Absatzmarkt sehen wir wie bisher unsere Lieferaktivitäten weiterhin im europäischen Ausland. Diese Entwicklung zeigte sich bereits in den letzten Jahren durch die Nachfrage international tätiger Kunden nach unseren Produkten und Leistungen.

Zeitlich sind allerdings solche Chancen aufgrund der unberechenbaren Lage nicht einzuordnen.

Durch die bisherigen Investitionen haben wir unsere Produktionskapazitäten wesentlich erhöht. Diese gilt es weiter auszuschöpfen. Der hohe Automatisierungsgrad unserer Verarbeitungsvorgänge in der Blech- und Stahlmaterialverarbeitung bietet uns zusätzliche Möglichkeiten, uns als verlässlicher und qualitativ hochwertiger Lohnfertiger zu etablieren.

Wir stellen uns zukünftig verstärkt der Herausforderung, bei den fortschreitenden Digitalisierungsprozessen mitzuhalten und unser Unternehmen für Auftraggeber, Fachkräfte und Geschäftspartner attraktiv zu präsentieren.

Weischlitz, 28.03.2024
Frank Schnabel, Geschäftsführer..................................................................................

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 4.253.627,64 4.466.013,98
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.601,55 539,55
II. Sachanlagen 2.692.143,29 2.890.136,84
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.161.731,01 2.278.872,01
2. technische Anlagen und Maschinen 457.254,20 554.908,20
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 66.836,08 56.356,63
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 6.322,00 0,00
III. Finanzanlagen 1.558.882,80 1.575.337,59
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 27.000,00 27.000,00
2. Beteiligungen 15.000,00 15.000,00
3. Sonstige Finanzanlagen 1.516.882,80 1.533.337,59
B. Umlaufvermögen 7.278.177,25 7.016.145,08
I. Vorräte 3.464.237,33 5.366.181,34
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.239.481,58 514.789,27
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 65.603,50 1.850,97
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.173.878,08 512.938,30
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 175.970,71 115.966,23
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.574.458,34 1.135.174,47
C. Rechnungsabgrenzungsposten 86.491,46 101.615,88
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 143.206,39 125.382,70
Aktiva 11.761.502,74 11.709.157,64

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.135.886,25 2.343.724,07
I. ausgegebenes Kapital 35.279,14 35.279,14
1. Gezeichnetes Kapital 76.693,78 76.693,78
2. eigene Anteile -41.414,64 -41.414,64
II. Gewinnrücklagen 280.321,31 280.321,31
III. Gewinnvortrag 1.728.123,62 1.411.384,96
IV. Jahresüberschuss 1.092.162,18 616.738,66
B. Rückstellungen 1.272.813,28 1.035.328,89
C. Verbindlichkeiten 7.352.603,21 8.329.904,68
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.252.297,04 2.653.753,48
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 107.853,96 32.109,27
3. sonstige Verbindlichkeiten 4.992.452,21 5.644.041,93
D. Rechnungsabgrenzungsposten 200,00 200,00
Passiva 11.761.502,74 11.709.157,64

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 6.533.246,01 5.820.334,92
2. Personalaufwand 3.437.952,60 3.243.194,14
a) Löhne und Gehälter 2.729.165,66 2.563.514,72
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 708.786,94 679.679,42
davon für Altersversorgung 28.667,11 50.593,85
3. Abschreibungen 275.449,38 384.938,49
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 275.449,38 384.938,49
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.285.091,96 1.178.858,60
5. Erträge aus Beteiligungen 65.603,50 1.850,97
davon aus verbundenen Unternehmen 65.603,50 1.850,97
6. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 7.089,09 3.335,82
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 18.428,84 2.602,00
8. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 452,00 60.483,21
davon außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen 452,00 60.483,21
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 33.142,40 33.925,68
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 1.766,00 1.742,00
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 458.185,59 265.920,45
11. Ergebnis nach Steuern 1.134.093,51 660.803,14
12. sonstige Steuern 15.065,52 15.176,52
13. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 26.865,81 28.887,96
14. Jahresüberschuss 1.092.162,18 616.738,66

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Metallbau Weischlitz GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Weischlitz
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Chemnitz
Register-Nr.: HRB 8443

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Entwicklungskosten angesetzt.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

-  Beteiligungen zu Anschaffungskosten

-  Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

-  Ausleihungen zum Nennwert

-  unverzinsliche und niedrig verzinsliche Ausleihungen zum Barwert

-  sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen 102.729 EUR.
Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: 8.725.972,70 EUR

Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: 8.939.684,20 EUR.



Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
31.12.2023
EUR
Anlagevermögen





I. Immaterielle Vermögensgegenstände





entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
508.966,41
6.325,40
0,00
0,00
515.291,81
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
508.966,41
6.325,40
0,00
0,00
515.291,81
II. Sachanlagen





1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
4.300.339,64
0,00
0,00
0,00
4.300.339,64
2. technische Anlagen und Maschinen
6.351.173,73
31.375,38
6.029,21
0,00
6.376.519,90
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
424.722,56
35.499,60
31.785,82
0,00
428.436,34
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
0,00
6.322,00
0,00
0,00
6.322,00
Summe Sachanlagen
11.076.235,93
73.196,98
37.815,03
0,00
11.111.617,88
III. Finanzanlagen





1. Anteile an verbundenen Unternehmen
27.000,00
0,00
0,00
0,00
27.000,00
2. Beteiligungen
15.000,00
0,00
0,00
0,00
15.000,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens
664.784,34
320.200,00
360.582,19
0,00
624.402,15
4. Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen
900.000,00
0,00
0,00
0,00
900.000,00
Summe Finanzanlagen
1.606.784,34
320.200,00
360.582,19
0,00
1.566.402,15
Summe Anlagevermögen
13.191.986,68
399.722,38
398.397,22
0,00
13.193.311,84

kumulierte
Abschreibung
01.01.2023
EUR
Abschreibung
Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte
Abschreibung
31.12.2023
EUR
Anlagevermögen





I. Immaterielle Vermögensgegenstände





entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
508.426,86
4.263,40
0,00
0,00
512.690,26
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
508.426,86
4.263,40
0,00
0,00
512.690,26
II. Sachanlagen





1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
2.021.467,63
117.141,00
0,00
0,00
2.138.608,63
2. technische Anlagen und Maschinen
5.796.265,53
129.027,38
6.027,21
0,00
5.919.265,70
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
368.365,93
25.017,60
31.783,27
0,00
361.600,26
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
Summe Sachanlagen
8.186.099,09
271.185,98
37.810,48
0,00
8.419.474,59
III. Finanzanlagen





1. Anteile an verbundenen Unternehmen
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
2. Beteiligungen
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens
31.446,75
452,00
16.156,95
0,00
15.741,80
4. Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
Summe Finanzanlagen
31.446,75
452,00
16.156,95
0,00
15.741,80
Summe Anlagevermögen
8.725.972,70
275.901,38
53.967,43
0,00
8.947.906,65

Zuschreibung
Geschäftsjahr
EUR
Buchwert
Geschäftsjahr
31.12.2023
EUR
Buchwert
Vorjahr
31.12.2022
EUR
Anlagevermögen



I. Immaterielle Vermögensgegenstände



entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
0,00
2.601,55
539,55
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
0,00
2.601,55
539,55
II. Sachanlagen



1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
0,00
2.161.731,01
2.278.872,01
2. technische Anlagen und Maschinen
0,00
457.254,20
554.908,20
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
0,00
66.836,08
56.356,63
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
0,00
6.322,00
0,00
Summe Sachanlagen
0,00
2.692.143,29
2.890.136,84
III. Finanzanlagen



1. Anteile an verbundenen Unternehmen
0,00
27.000,00
27.000,00
2. Beteiligungen
0,00
15.000,00
15.000,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens
8.222,45
616.882,80
633.337,59
4. Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen
0,00
900.000,00
900.000,00
Summe Finanzanlagen
8.222,45
1.558.882,80
1.575.337,59
Summe Anlagevermögen
8.222,45
4.253.627,64
4.466.013,98


Sonstige Vermögensgegenstände

In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Einnahmen führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Einnahmen erfasst wurden.

Ausschüttungssperre

Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 1.685 EUR.
Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:

Gesamtbetrag gemäß Ausschüttungssperre
EUR
Erfüllungsbetrag bei einem Rechnungszins von 1,44 %
104.414,00
handelsrechtlicher Erfüllungsbetrag
102.729,00
der Ausschüttungssperre unterliegender Differenzbetrag
1.685,00


Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz
1,82
%
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen
0,00
%
zugrunde gelegte Sterbetafel
HEUBECK-Richttafel


Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 1.732,00 EUR.
Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden
EUR
Erfüllungsbetrag der Schulden
102.729,00
Anschaffungskosten der verrechneten Vermögenswerte
314.238,48
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte
245.935,39
verrechnete Aufwendungen
3.498,00
verrechnete Erträge
0,00


Zur Bestimmung des Zeitwertes mit Hilfe allgemein anerkannter Bewertungsmethoden wurden folgende Annahmen zugrunde gelegt: Depotwert zum 31.12.2023
Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Der Posten sonstige Rückstellungen beinhaltet Rückstellungen für Gewährleistungen in Höhe von 915.931 EUR.
Verbindlichkeiten, die erst nach dem Bilanzstichtag entstehen

In den Verbindlichkeiten sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Ausgaben führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Aufwand erfasst wurden.

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 835.576 EUR (Vorjahr: 835.576 EUR)

Angabe zu Verbindlichkeiten mit Restlaufzeitvermerken

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 66.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Frank Schnabel
Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Die Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung:

Der Jahresüberschuss beträgt 1.092.162,18 EUR.
Zur Ausschüttung ist ein Betrag von 400.000,00 EUR vorgesehen.

Auf neue Rechnung werden 692.162,18 EUR vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

Weischlitz, 28.03.2024

Ort, Datum
Frank Schnabel

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 28.03.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Metallbau Weischlitz GmbH, Weischlitz Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Metallbau Weischlitz GmbH, Weischlitz, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Metallbau Weischlitz GmbH, Weischlitz, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und
- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit S 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.
- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

KRP GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft
Dipl.-Kffr. Rahn Wirtschaftsprüferin

 

Marktredwitz, den 23. Mai 2024

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